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Das THE-Paradigma scheitert bereits an der Ortstemperatur

02. Juni 2026 um 09:00

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von Uli Weber

Anscheinend war in meinem letzten Artikel die Konsequenz aus der Gleichsetzung der Strahlungsflüsse (ΦSonne = ΦErde) durch die Klimakirche bei den Treibhausvertretern nicht so richtig angekommen, deshalb noch einmal mit mehr Details:

Das THE-Paradigma: Der auf der Erde einfallende solare HF-Strahlungsfluss (ΦS) wird mit dem abgestrahlten IR-Strahlungsfluss der Erde (ΦE) gleichgesetzt:

HF-Strahlungsfluss Φ(Sonne) = IR-Strahlungsfluss Φ(Erde)

Die weitere Treibhaus-Rechnung der Klimakirche geht dann so:

PI x RE^2 x So = 4 x PI x RE^2 x SE

mit PI=Kreiszahl, RE=Erdradius, So=Solarkonstante und SE=spez. Abstrahlung der Erde

SE = So / 4 = 1.367 W/m^2 / 4 = 341,75 W/m^2

Nach dieser eigenartigen Gleichsetzung der Strahlungsflüsse eines selbststrahlenden Zentralgestirns und eines einseitig bestrahlten und rotierenden Planeten beträgt die globalisierte spezifische Einstrahlung auf der gesamten Tag&Nacht-Erde also 342 W/m^2. Unter Abzug des Albedoanteils von 30 Prozent ergibt sich dann eine spezifische Abstrahlungsleistung der Erde von 239 W/m^2, und zwar ebenfalls global, also am Polartag, in der Polarnacht – und auch überall sonst. Eine rein mathematische Stefan-Boltzmann-Inversion dieses globalisierten Durchschnittswertes ergibt physikalisch allerdings keinerlei Sinn, weil diese Globalerleuchtung halt nicht zeitgleich erfolgt. Wer sich’s nicht vorstellen kann, sollte einfach mal den unlösbaren Schulz’schen-Fußballversuch (Werner – nicht der World Cup Willi) durchführen und mit einer einzigen Taschenlampe einen ganzen Fußball beleuchten. Und weil das nun mal zeitgleich nicht funktioniert, errechnet man dann für unsere halbseitig bestrahlte Erde rein mathematisch eine unphysikalische „natürliche Globaltemperatur“ von (-18°C) für deren gesamte Oberfläche, also auch wieder für den Polartag, die Polarnacht und auch überall sonst …

Da fragt man sich natürlich, wo denn in dieser physikalisch lückenhaften Betrachtung eigentlich die individuelle örtliche Temperaturgenese vorkommt. Denn ganz offensichtlich hat man bei der beschriebenen Gleichsetzung der Strahlungsflüsse „ganz zufällig“ den Wechsel von Tag und Nacht und damit den ausschließlichen Kontakt von Sonnenlicht und Materie auf der Tagseite unserer Erde „vergessen“:

Fragen wir also mal die KI der GOOGLE-Suchmaschine: „Wie wird in General Circulation Models die Ortstemperatur berechnet?

>>> Übersicht mit KI: In General Circulation Models (GCMs) wird die Ortstemperatur – meist als bodennahe Lufttemperatur in 2 Metern Höhe – durch die Lösung komplexer physikalischer Gleichungen auf einem dreidimensionalen Gitter berechnet, das die Erde überzieht.

Die Berechnung basiert auf fundamentalen Prinzipien:

  • Grundgleichungen: GCMs basieren auf den physikalischen Grundgesetzen der Thermodynamik, der Impulserhaltung, der Massenerhaltung und der Energieerhaltung.
  • Numerische Berechnung: Die Atmosphäre wird in Gitterzellen unterteilt (horizontal und vertikal). Für jede Zelle berechnet das Modell zeitlich fortschreitend die Temperaturänderungen basierend auf ein- und ausgehender Strahlung, Wärmetransport und Feuchtigkeit.
  • Wärmehaushalt: Die Temperatur wird maßgeblich durch die Strahlungsbilanz bestimmt. Hierbei werden die Absorption von Sonnenstrahlung und die Emission langwelliger Wärmestrahlung berechnet.
  • Kopplung der Komponenten: Moderne GCMs (Erdsystemmodelle) berechnen die Temperatur nicht nur in der Atmosphäre, sondern simulieren auch die Wechselwirkungen mit Ozeanen, Landoberflächen, Eisflächen und der Biosphäre, um die Temperaturverteilung präzise zu bestimmen.
  • Prozessparametrisierung: Kleinräumige Prozesse, die nicht direkt im Gitter aufgelöst werden können (z.B. Wolkenbildung, Niederschlag), werden durch physikalische Parametrisierungen angenähert, die ebenfalls in die Energiebilanz und somit in die Temperatur einfließen.

Die berechnete 2m-Temperatur ist dabei einer der wichtigsten Klimaparameter, der unmittelbar auf Änderungen im Strahlungsantrieb (z.B. durch Treibhausgase) reagiert. <<<

Also, die GOOGLE-KI behauptet, die Ortstemperatur würde maßgeblich durch die Strahlungsbilanz bestimmt werden und ändert sich unmittelbar auf Änderungen des Strahlungsantriebs. Vom FAR (1. Sachstandsbericht des IPCC) über SAR und TAR zum AR4 (4. Sachstandsbericht) hatte sich die horizontale Ausdehnung der Gitterzellen von GCMs von etwa 500 Kilometern auf etwa 110 Kilometer verringert:

Abbildung 1: Entwicklung der GCM-Gitterzellen vom 1. bis zum 4. IPCC Sachstandsbericht

Quelle Wikipedia (dortiger Lizenzhinweis: Verändert nach IPCC (2007): Climate Change 2007, Working Group I: The Science of Climate Change, Figure 1.4)

Diese Abbildung verdeutlicht, wie eindrucksvoll sich durch den Anstieg der digitalen Rechenleistung in den knapp zwei Jahrzehnten zwischen 1990 und 2007 die geografische Auflösung der Klimamodelle entwickelt hatte. Hier sei auf den freundlichen Herrn Nyquist verwiesen, dessen Abtasttheorem besagt, dass die Datendichte mindestens doppelt so hoch sein muss wie die Frequenz des höchsten daraus darstellbaren Signals. Also spiegelt die Entwicklung der GCMs zunächst einmal eine deutliche Detaillierung und Verbesserung der räumlichen Auflösung wider. Wenn wir Nyquist jetzt aber einmal umkehren, dann besteht durch eine solche verbesserte Auflösung gleichzeitig die Gefahr, dass dabei typische großräumige jahreszeitliche Klimamuster im hoch aufgelösten kleinräumigen Wettergeschehen untergehen – und die Lebensdauer von Wettervorhersagen ist ja allseits bekannt…

Die Minimierung der GCM-Gitterzellen ist also der falsche Weg für eine Glaskugelcomputerweis­sagung des Klimas für das Jahr 2100. Hier sollte man wohl eher auf die WMO-Definition von Klima zurückgehen und großräumige jahreszeitliche Klimamuster und deren Veränderung betrachten.

Die theoretische Basis für die solare Einstrahlung auf der Erde und damit der grundlegenden Parameter für die Berechnung der Ortstemperatur hatte mit dem gestiegenen Detaillierungsgrad der GCMs nicht mithalten können. In einer wissenschaftlichen Veröffentlichung hatte Wild (2005) die Strahlungsbilanzen von zwanzig allgemeinen Zirkulationsmodellen (GCMs) analysiert. Der Mittelwert dieser 20 GCMs ergibt 162 Watt pro Quadratmeter für den an der Erdoberfläche absorbierten Anteil der kurzwelligen Solarstrahlung und 74 Watt pro Quadratmeter für den in der Atmosphäre absorbierten Anteil. Insgesamt werden somit 236 Watt pro Quadratmeter der kurzwelligen Solarstrahlung zwischen der Obergrenze der Atmosphäre (TOA) und der Erdoberfläche absorbiert. Dieser Mittelwert belegt, dass selbst in allgemeinen Zirkulationsmodellen die Vierteilung der Solarkonstante, wie sie im Rahmen des GHE-Paradigmas definiert wird, in die Berechnung von aktuellen Klimamodellen eingeht. Die GCMs bewegen sich also schon einmal primär im minus18°C-Universum des THE-Paradigmas. Das eigentliche Problem in der computergestützten Hexenküche ist halt nur, wie man aus diesem minus18°C-Universum dann die tatsächlich gemessene Ortstemperatur simulieren kann. Denn am Ende sollte aus der globalisierten terrestrischen Netto-Strahlungsbilanz ja durch eine Mittelung der Ortstemperaturen die allseits bekannten und berüchtigten 390 W/m^2 als durchschnittliche spezifische Abstrahlungsleistung der sogenannten „globalen Durchschnitts­temperatur“ von 15°C entstehen. Schließlich muss also bei der Durchschnittsbildung über alle GCMs am Ende auch irgendwie die um 33 Kelvin höhere sogenannte „globale Durchschnitts­temperatur“ von 15 °C herauskommen. Diese Differenz von etwa 150 W/m^2 muss sich in den Computer­simulationen also zwangsläufig aus Wechselwirkungen und dem Einfluss sogenannter „Klimagase“ ergeben; im Wesentlichen sind das Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid und Methan, unterstützt von weniger häufigen weiteren IR-aktiven Moleküle, aber:

Weder Wechselwirkungen noch „Klimagase“ können Energie erzeugen (1. HS der Thermo­dynamik), auch wenn das IPCC solche Angaben für seine Emissionsszenarien veröffentlicht:

Abbildung 2: Die drei verbliebenen RCPs – Quelle: EIKE-Artikel Ding Dong, RCP8.5 ist tot! (verändert)

Die einzelnen RCPs werden durch sogenannte Emissionspfade beschrieben, die bis zum Jahr 2100 in der jeweils angegebenen Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Globaltemperatur vom Ende der kleinen Eiszeit (1850) computersimuliert vermutet werden. Den Strahlungsantrieb für den jeweiligen Emissionspfad hat das IPCC vorgegeben – wie’s experimentell nachgewiesen wurde, steht da leider nicht. Weil aber Energie nun mal nicht erzeugt werden kann (1.HS), muss sie ja schließlich irgendwo hergenommen worden sein, möglicherweise aus unserem CO2-Steueraufkommen bis zum Jahr 2100, das wiederum auf der Unkenntnis des 2. HS der Thermodynamik aufgebaut ist.

Jedenfalls heizt der vermutete Strahlungsantrieb der anthrofossilen Emissionspfade als „Anthropogen Global Warming“ (AGW) dem vermuteten Treibhauseffekt mächtig ein und treibt ihn computersimuliert in selbstverbrennende Höhen. Dieser sogenannte THE ist nun also, zusammen mit seinem schnellwüchsigen kleinen Bruder AGW, über die Berechnungen von Wechselwirkungen und den Einfluss sogenannter „Klimagase“, insbesondere CO2, völlig unsichtbar in allen Klimamodellen enthalten. Denn irgendwo muss die fehlende Differenz von etwa 150 W/m^2 zwischen Theorie und Praxis ja schließlich herkommen.

Die mit einer physikalisch unsinnigen globalen Stefan-Boltzmann-Inversion erzeugte Lücke von etwa 150 W/m^2 zwischen Theorie und Praxis wird also durch ein unbewiesenes Phänomen namens „natürlicher atmosphärischer Treibhauseffekt“ geschlossen, das sich dem experimentellen Nachweis dauerhaft zu entziehen versteht, und mit dem wir deshalb auch nicht heizen können.

Diese computergestützten Zeugen des klimareligiösen Fegefeuers hängen aufgrund der mathematisch bedingten solaren Faktor4-Schwäche voll am Tropf von unbewiesenen CO2-Algorhythmen und können von Jedermann:In sofort verstanden werden, solange er*sie*es* sich bisher erfolgreich von der Physik ferngehalten hatte. Und als Indikator für das Fortschreiten der menschengemachten Klimakatastrophe spielt nun die sogenannte „gemessene globale Durchschnittstemperatur“ als Fieberkurve unserer Erde eine entscheidende Rolle in der apokalyptischen Erzählung der Klimakirche.

Bis zur Missionierung durch die Klimakirche war die global gemessene Durchschnittstemperatur eineinhalb Jahrhunderte lang nämlich lediglich eine neutrale wissenschaftliche Kenngröße für unseren Planeten Erde – und wird bis heute in der Astronomie für die Steckbriefe der Planeten genutzt. Innerhalb des betrachteten Zeitraums, also seit Beginn der Industrialisierung, hat sich unsere Erde eigentlich überhaupt nicht erwärmt:

1850: Professor Dr. Anders Levermann hatte am 28.11.2018 vor dem BT-Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit die sogenannte vorindustrielle Durchschnitts­temperatur mit „15 Grad“ angegeben.

1906: Svante Arrhenius hat in seiner Veröffentlichung „Die vermutliche Ursache der Klimaschwankungen“ die gemessene Globaltemperatur mit 15°C angegeben.

1941: Milutin Milanković gibt in seinem Werk „Kanon der Erdbestrahlung und seine Anwendung auf das Eiszeitproblem“ die globale Durchschnittstemperatur mit 15°C an.

2016: Rahmstorf kritisiert 2018 auf SciLogs die von der NOAA (2016) veröffentlichte Globaltemperatur von 14,93 °C.

2025: GOOGLE-KI gibt die gemessene Globaltemperatur am 02.08.2025 mit 15 °C an.

Aber der Mensch ist ja erfindungsreich, insbesondere wenn es um Religion oder Krieg geht – oder gar um beides, also beispielsweise den religiösen Klimakrieg. Damit es nämlich in Zukunft wärmer werden kann, muss der Basiswert von 1850 lediglich immer kälter werden.

Also schaunmermal: Die sogenannte „gemessene globale Durchschnittstemperatur“ setzt sich aus global mehr oder viel weniger dicht verteilten Einzelmessungen zusammen. Die Google-Suchmaschine wirft dazu den folgenden (wegen Cookies) nicht genutzten Link aus:

Meteoblue (https://content.meteoblue.com › messungen › temperatur)

Laut Angaben der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) gibt es aktuell über 14’000 aktive Wetterstationen, welche täglich aktualisiert werden …“

Die übrigen Angaben im Internet schwanken von derzeit mehr als 2.800 Monatsmitteltemperaturen von weltweiten Wetterstationen bis hin zu aktuellen Wetterdaten von mehr als 29.000 Wetterstationen rund um den Globus.

Exkurs: So, und um jetzt schon mal dem Geschrei über die „verbotene Durchschnittsbildung“ vorzubeugen, stellen wir mal eine Betrachtung an. Aus einem Durchschnittswert kann lediglich eine Charakterisierung der jeweiligen Gesamtheit abgeleitet werden. Und das ist die gemessene globale Durchschnittstemperatur als planetare Kennzahl ja einstmals auch gewesen. Wenn wir beispielsweise den Durchschnitt aller Körpergrößen der gesamten Weltbevölkerung ermittelt hätten, dann können wir für jedes einzelne Individuum zwar die Aussagen „größer“, „kleiner“ oder „gleich“ treffen. Aber dieser Durchschnittswert selbst ermöglicht höchstens eine generelle Aussage über die Körpergröße der Spezies Mensch als „Mittelwert in den Grenzen von X bis Y“. Auf das Klima angewandt könnte man also in einer globalen Kartendarstellung immerhin Temperaturbereiche „größer“, „kleiner“ und „gleich“ oder gar +/- Grad Celsius gegenüber der sogenannten „gemessenen globalen Durchschnitts­temperatur“ kennzeichnen – aber nicht einmal zu einer solchen Darstellung ist die Klimawissenschaft willens oder in der Lage.

Stattdessen wurde aus einer simplen planetaren Kennzahl, der Durchschnittstemperatur des Planeten Erde, ein globales Wir-werden-alle-sterben-Horrorszenario zurechtgezimmert, inklusive einer CO2-Ablaßsteuer für die Nutzung der für uns lebensnotwendigen frei verfügbaren Energie.

Schaunmeralsomal und machen uns eine solche Karte einfach mal selber:

Abbildung 3: Karte der durchschnittlichen Jahrestemperatur 2002 als Differenz zur Globaltemperatur von 15 °C (schwarz) – Bearbeitung Uli Weber – Lizenz: CC BY-SA 3.0

Original: Annual Average Temperature Map by Robert A. Rohde for Global Warming Art

Quelle: Wikimedia Commons – Licence: CC BY-SA 3.0

Die 15°C-Linie (schwarz) musste durch Verbreiterung des Farbspektrums für den Wert von 15°C überhaupt erst einmal sichtbar gemacht werden. Im Ergebnis unduliert dieser dünne Streifen knapp vor dem Wechsel von rot auf gelb, geografisch etwa bei 40° Nord und Süd, rund um die Erde. Süd- und Mittelamerika, Afrika, Indien Südostasien, Ozeanien und Australien liegen im Jahresmittel über 15 °C, die Gebiete zwischen ca. 40° geografischer Breite und den Polen darunter. Dieser entwarnende Umstand macht auch deutlich, warum eine solche Grafik bisher nirgendwo aufgefunden werden konnte. Denn mit Ausnahme von Australien liegen die verzweifelten Protagonisten des Klimawahns alle unterhalb der globalen Mitteltemperatur. Und nur ein verschwindend geringer Anteil der Weltbevölkerung lebt in dem sichtbar gemachten Streifen mit einer jährlichen Durchschnitts­temperatur von 15°C – und auch der noch nicht mal wirklich, weil die tatsächlichen Temperaturen im Wechsel der Jahreszeiten lediglich um diesen jährlichen Durchschnitt herum schwanken. Die große Masse der Weltbevölkerung lebt seit Generationen entweder bei wesentlich höheren Durchschnitts­temperaturen bis zu etwa 30 °C und hat trotzdem überlebt und sich weiterentwickelt, oder sie lebt bei niedrigeren Temperaturen und hat deshalb beim fegefeuer­relevanten globalen Temperatur­anstieg von 1,5 Kelvin deutlich mehr Spielraum nach oben als das klimafanatisch behauptet wird.

Schaunmeralsoweiter: Die hemisphärische Temperaturgenese ist im THE-Paradigma völlig untergegangen und man hat die sogenannte „globale Durchschnittstemperatur“ der Altvorderen missbraucht, um damit den menschengemachten Klimawahn zu unterfüttern. Der Trick mit der sogenannten „globalen Durchschnittstemperatur“ bietet nämlich die elegante Möglichkeit, auf eine globale Betrachtung überzugehen, weil für den sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ von global 33 Kelvin keinerlei lokale Verteilung für unsere Erde existiert. Damit wird dann die ortsunabhängig gemachte Argumentation auf die fossilen Energieträger gelenkt, deren Nutzung ja eigentlich unseren Lebensstandard begründet und uns von den Erschwernissen der vorindustriellen Zeit trennt. Die scheinbare globale Fieberkurve unserer Erde koppelt somit das individuelle persönliche Gedächtnis über den örtlichen Temperaturverlauf von einem vorgeblich globalen Geschehen ab. Ausgehend von der vorstehenden Abbildung kann man auch sagen, die Klimareligion kehrt sowohl die Flächenverhältnisse als auch die Betroffenheit um. Denn die Mehrheit des Globalen Südens lebt schon längst unter Bedingungen, die uns in der Selbstverbrennungs-Klimabibel als CO2-beheiztes Fegefeuer beschrieben werden, während die Industrienationen in Klimahysterie verfallen, obwohl ihnen viel mehr Spielraum nach oben gegeben ist, als die Klimawahrsager behaupten. Gleichzeitig wird dann auch noch der individuelle Abgleich mit den gemessenen örtlichen Temperaturkurven erschwert, denn Durchschnittswerte werden meist nur noch als Differenzen zwischen dem aktuellen 30-Jahre Intervall und einem Referenzintervall angegeben, damit die vorstehend beschriebenen tatsächlichen örtlichen Bezüge rückblickend auch wirklich nicht mehr hergestellt werden können.

Und wenn nun die Durchschnittstemperatur im Referenzintervall gesenkt wird, vergrößert sich der aktuelle Temperaturanstieg. Klimamissionarisch vorteilhaft wäre es zudem, wenn man die Temperaturdifferenz am Ende des aktuellen Zeitintervalls zusätzlich auch noch erhöhen könnte.

Die Vorstellungen der missionarischen Klimawandler gehen seit Jahren bereits so weit, die aktuellen 30-jährigen Betrachtungsintervalle jeweils zur Hälfte mit Modelltemperaturen „befüllen“ zu wollen, um den digitalkugelgeweissagten Temperaturanstieg medial noch anschaulicher darstellen zu können. Inwieweit ein solches Vorgehen in den Klimawissenschaften vielleicht bereits gängige Praxis sein könnte, entzieht sich allerdings der Kenntnis des Autors.

 

Der Beitrag Das THE-Paradigma scheitert bereits an der Ortstemperatur erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Druck verursacht Temperatur? Es ist Zeit, vom „Berg der Dummheit“ herunterzuklettern

31. Mai 2026 um 17:00

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Dr. Roy Spencer, Ph. D., from his Global Warming Blog

In den letzten Wochen gab es einen wochenlangen E-Mail-Austausch zwischen vielen Klimaexperten – sowohl Fachleuten als auch Laien – über die These, dass der Luftdruck (in Verbindung mit der absorbierten Sonnenenergie) für die Temperatur verantwortlich ist. Es wurden Beleidigungen gegen diejenigen ausgestoßen, die sich weigerten zu glauben, was eine bestimmte, in Physik ausgebildete Person als Revolution in unserem Verständnis der planetarischen Temperaturen bezeichnet. Dieser Person gelang es sogar, einen Artikel in einer Fachzeitschrift zu veröffentlichen, die (meiner Meinung nach) Gutachter einsetzte, die mit dem Thema überfordert waren.

Die ganze Tortur erinnert mich an den Dunning-Kruger-Effekt, also die Tendenz von Menschen, die beginnen, ein komplexes Thema zu verstehen, ihr eigenes Verständnisniveau zu überschätzen. Dies führt dann zu einem Höhepunkt der Selbstüberschätzung (dem „Besteigen des Mount Stupid“), der sich allmählich wieder legt, je mehr man lernt und je mehr man erkennt, dass das Thema komplizierter und nuancierter ist, als man ursprünglich dachte.

Ich behaupte, dass die betreffende Person, die glaubt, [Druck + absorbierte Sonnenenergie = Temperatur], immer noch auf dem Berg der Dummheit festsitzt.

Der Grund, warum ich das Thema erneut anspreche (ich habe schon früher darüber gepredigt), ist, dass viele dazu verleitet wurden, an diese „Theorie“ zu glauben. Infolgedessen habe ich viele Jahre damit verbracht, Fragen aus der Öffentlichkeit (einschließlich wissenschaftlich versierter Bürger) zu diesem Thema zu beantworten. Viele sind von der „Theorie“ überzeugt worden und haben sich den Befürwortern der Theorie auf dem Berg der Dummheit angeschlossen.

Nachdem ich die wochenlange E-Mail-Diskussion verfolgt hatte, antwortete ich schließlich mit der folgenden Zusammenfassung des Themas. Ich habe den Namen der Person entfernt, um den nicht ganz so Unschuldigen zu schützen.

BETRIFFT: Wo <NAME UNTERDRÜCKT> Recht hat … und wo <PRONOMEN UNTERDRÜCKT> Unrecht hat

Alle:

Nachdem ich im Laufe meiner über 40-jährigen Karriere zunächst in der Meteorologie und später im Bereich Klima tätig gewesen war glaube ich, dass ich einige Einblicke in die Themen geben kann, die in diesen E-Mails diskutiert werden. Wie <NAME UNTERDRÜCKT> war auch ich stets skeptisch gegenüber dem, was mir gesagt worden war, bis ich ein Thema selbst vollständig verstanden hatte.

Ich bin sicher, dass die folgenden Erklärungen vielen von Ihnen helfen werden. (Ich vermute, dass <NAME UNTERDRÜCKT> zu sehr in Theorien verstrickt ist, um <PRONOMEN UNTERDRÜCKT> umzustimmen.) Viele der Konzepte sind nicht trivial, und ich gebe zu, dass ich einige davon erst viele Jahre nach Abschluss meiner Ausbildung (Doktor der Meteorologie) endlich verstanden habe, wurden sie doch in der Schule nicht gelehrt. Dick Lindzen hat mir dabei in den frühen Jahren meiner Klimaforschung geholfen.

Das meiste, was nun folgt, ist grundlegende atmosphärische Thermodynamik, und ich bezweifle, dass <NAME UNTERDRÜCKT> wirklich einen Universitätskurs in atmosphärischer Thermodynamik belegt hat. Falls doch, würde ich gerne wissen, wo.

Und wenn <PRONOMEN UNTERDRÜCKT> mir <PRONOMEN UNTERDRÜCKT> Noten zeigt, zeige ich <PRONOMEN UNTERDRÜCKT> meine.

Ein Gedankenexperiment

Stellen Sie sich vor, Sie könnten plötzlich eine zusätzliche Atmosphäre Luft auf die bestehende Atmosphäre aufschichten – was würde dann mit der Lufttemperatur in der darunter liegenden Atmosphäre geschehen? Genau wie <NAME REDACTED> es vorhersagen würde, würde die Temperatur der ursprünglichen Atmosphäre darunter durch adiabatische Kompression stark steigen.

Aber was würde als NÄCHSTES passieren?….

Die hohen Temperaturen in der unteren Atmosphäre würden dann im Vergleich zu den vorherigen Verhältnissen weit aus dem Energiegleichgewicht geraten. Die Folge wäre eine Abkühlung der gesamten Luft, die durch adiabatische (oder nahezu adiabatische) Kompression (Arbeit an der unteren Atmosphäre) erwärmt wurde, bis ein neuer Zustand des Energiegleichgewichts erreicht wäre. Der Energieverlust würde durch Infrarotstrahlung der heißeren Luft erfolgen.

Tatsächlich ist es immer der Energiegleichgewichts-Zustand, der gemäß dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik die Temperatur bestimmt. Eine Temperaturänderung ist proportional zur Differenz zwischen der zugeführten und der abgegebenen Energie (wobei die dabei verrichtete Arbeit mit einbezogen wird).

Im Gegensatz dazu kann dasGasgesetz für ideale Gase (PV=nRT) keine Aussage darüber treffen, wie hoch die Temperatur „sein sollte“. Es besagt lediglich, wie die Variablen P, V und T während des Prozesses der Wiederherstellung des Gleichgewichts und im endgültigen Gleichgewichtszustand miteinander in Beziehung stehen. Was <NAME UNTERDRÜCKT> in der <PRONOMEN UNTERDRÜCKT>-Theorie übersieht, ist der „n“-Teil der Gleichung (die Molzahl oder Masse … die in der Dichteform der Gleichung P = ρRT enthalten ist). In meinem hypothetischen Gedankenexperiment mit 2 Atmosphären führt die abkühlende untere Atmosphäre, während sie einen neuen Zustand des Energiegleichgewichts mit der Sonneneinstrahlung erreicht, durch die sinkende Temperatur zu einer Zunahme der Luftdichte („Schrumpfung“), und der Druck bleibt gleich … selbst während sich die Temperatur ändert.

Konkret bedeutet dies gemäß dem 1. Hauptsatz, dass die Innentemperatur eines Atmosphärenvolumens, das einer Energiezufuhr ausgesetzt ist, so lange steigt, bis die temperaturabhängigen Energieabgabeprozesse der Energiezufuhrrate entsprechen. Dies gilt für jedes physikalische System … die Atmosphäre, einen Topf Wasser auf dem Herd, einen Automotor, den menschlichen Körper, das Innere der Sonne usw. Dieses Energiegleichgewicht bestimmt die Endtemperatur. (In der realen Atmosphäre gibt es ständige Energieungleichgewichte und damit Temperaturänderungen; Trenberths Diagramm zur globalen durchschnittlichen Energiebilanz ist nur nützlich, um ein konzeptionelles Verständnis der relativen Rolle der wichtigsten Energieflüsse im globalen durchschnittlichen Klimasystem zu erlangen.)

Die Zustandsgleichung für ideale Gase

Auch hier gilt: Die Gasgleichung (PV=nRT) kann Ihnen nicht sagen, wie hoch die Temperatur eines Gases sein sollte – das können nur die ein- und ausströmenden Energieflüsse. Das Gasgesetz gibt lediglich an, wie P, n und T bei einem gegebenen Luftvolumen (V) miteinander zusammenhängen. Ja, <NAME UNTERDRÜCKT>, auf kurzen Zeitskalen kühlt aufsteigende Luft ab und absinkende Luft erwärmt sich, aber wenn all diese Bewegung zum Stillstand käme, würden Energieflussprozesse bestimmen, wie hoch die Endtemperatur wäre … nicht der Luftdruck.

Bei einem gegebenen Luftdruck an der Oberfläche ist ein riesiger Temperaturbereich möglich, und dieser riesige Bereich ist ausschließlich auf Energieflussprozesse zurückzuführen. Noch einmal: Wenn die Lufttemperatur in Bodennähe über dem gesamten Planeten viel höher ist, als es die lokalen Energieflussprozesse zulassen, sinkt die Temperatur und das Luftvolumen schrumpft (oder die Dichte, rho, steigt gemäß der entsprechenden Gleichung für ideale Gase P=rhoRT). Der Luftdruck an der Oberfläche bleibt gleich, da die Gesamtmasse der Atmosphäre unverändert bleibt.

WARUM KÖNNTE ES EINEN ENGEN ZUSAMMENHANG ZWISCHEN DER TEMPERATUR UND DEM DRUCK IN DER UNTEREN ATMOSPHÄRE VERSCHIEDENER PLANETEN GEBEN?

Ich habe mich nicht mit den Atmosphären anderer Planeten befasst, weil es mir egal ist. Selbst wenn diese anderen Planeten nicht existieren würden, sind sie für das Verständnis unserer eigenen Atmosphäre nicht notwendig. Sollte <NAME UNTERDRÜCKT> jedoch tatsächlich Recht haben mit seiner These, dass zwischen dem Luftdruck und der Temperatur an der Oberfläche verschiedener Planeten ein enger statistischer Zusammenhang besteht – nach Bereinigung um die Sonneneinstrahlung –, dann vermute ich, dass dies daran liegt: Je mehr Atmosphäre vorhanden ist, desto mehr Treibhausgase gibt es.

Was die Treibhausgase angeht, habe ich etwas vergessen … glaubt <NAME UNTERDRÜCKT>, dass Luft Infrarotenergie absorbiert und emittiert? Denn der Treibhauseffekt ist eine notwendige Folge dieser Absorption/Emission. Energetisch gesehen ist der Treibhauseffekt ein Strahlungsisolator. Es ist vergleichbar mit der Isolierung der Wände eines beheizten Gebäudes im Winter. Bei einer gegebenen Energiezufuhr in das Gebäude steigt die Lufttemperatur im Inneren, während die Außenseite der Wände eine Abkühlung erfährt. Genau das bewirkt der Treibhauseffekt für das Temperaturprofil der Atmosphäre (im energetischen Sinne … wobei es sich eindeutig um Strahlung und nicht um Wärmeleitung als Wärmeübertragungs-Prozess handelt).

Wenn <NAME UNTERDRÜCKT> nicht glaubt, dass Luft Infrarotenergie absorbiert, wie erklärt <PRONOMEN UNTERDRÜCKT> dann all die Tausenden von spektroskopischen Messungen von CO₂, Wasserdampf und Methan in Abhängigkeit von Temperatur und Druck? Und wenn <PRONOMEN UNTERDRÜCKT> glaubt, dass die Atmosphäre IR-Energie absorbiert und emittiert, dann muss <PRONOMEN UNTERDRÜCKT> auch an einen Treibhauseffekt glauben, denn dies ist eine notwendige Folge … der Treibhauseffekt in planetarischen Atmosphären führt immer zu einer Erwärmung der unteren Atmosphäre und einer Abkühlung der oberen Atmosphäre.

(Übrigens ist es ein weit verbreiteter Irrtum, dass Luft, die IR-Energie absorbiert, diese Energie sofort durch die Abgabe von IR wieder abgibt. Das stimmt nicht. Schlagen Sie die „kinetische Gastheorie“ und verwandte Konzepte nach. Wenn CO₂- oder H₂O-Dampfmoleküle IR-Photonen absorbieren, geben sie ihre überschüssige Energie durch Kollisionen extrem schnell an andere Luftmoleküle ab. Dies geschieht viel schneller [um den Faktor ~50.000] als die Zeit, die benötigt wird, um die Energie durch IR-Photonen wieder abzugeben. Auf diese Weise führt die IR-Absorption sofort zur „Thermalisierung“ [ein Begriff, den ich hasse].

Darüber hinaus ist es entscheidend zu verstehen, dass, da die IR-Absorption weitgehend temperaturunabhängig ist, der IR-Verlust jedoch SEHR stark von der Temperatur abhängt, sich fast die gesamte Luft in der Atmosphäre in einem ständigen Zustand des IR-Energieungleichgewichts befindet. Ein Großteil dieses Ungleichgewichts wird durch konvektive Umwälzung ausgeglichen.

WELCHE ROLLE SPIELT DIE ADIABATISCHE VERTIKALE TEMPERATURABNAHME?

Die adiabatische Temperaturabnahme in der Troposphäre (9,8 °C pro km in trockener Luft) ist das ERGEBNIS der konvektiven Umwälzung. Wenn bei Aufwinden Feuchtigkeitskondensation stattfindet, ist die Temperaturabnahme geringer. Wie das ideale Gasgesetz sagt sie nichts darüber aus, wie die Temperatur „sein sollte“. Es gibt lediglich an, wie sich die Temperatur eines Luftpakets beim Auf- oder Absteigen verändert, wenn kein Energiegewinn oder -verlust stattfindet („adiabatisch“). [Es finden jedoch überall und ständig Energiegewinne und -verluste statt, und diese bestimmen die absolute Temperatur – nicht der Druck.]

INWIEFERN WIRKT SICH DER TREIBHAUSEFFEKT AUF DEN VERTIKALEN GRADIENTEN AUS?

Dies ist ein sehr interessantes Thema. Es ist etwas, das selbst viele Atmosphärenwissenschaftler und Klimaforscher nicht wirklich verstehen. Allein die Kombination aus Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche sowie der Absorption und Emission von Infrarotstrahlung durch die Oberfläche und die Atmosphäre – OHNE JEGLICHE KONVEKTIVE UMWÄLZUNG – würde zu einem extrem steilen Temperaturgradienten in der Troposphäre führen, mit sehr hohen Temperaturen an der Oberfläche und extrem niedrigen Temperaturen in der oberen Troposphäre. Dies wurde erstmals von Manabe & Strickler (1964) nachgewiesen und wird als Fall des „reinen Strahlungsgleichgewichts“ bezeichnet. Es ist gewissermaßen das, was den Begriff „Treibhauseffekt“ technisch korrekt macht; ähnlich wie ein echtes Gewächshaus, das konvektiven Wärmeverlust verhindert [da es ein Dach hat], ist der Treibhauseffekt per Definition das, was OHNE die daraus resultierende konvektive Umwälzung geschieht.

In der Realität ist die konvektive Umwälzung jedoch die REAKTION auf diese Destabilisierung durch den Treibhauseffekt! Also diese 33 °C Erwärmung durch den Treibhauseffekt, von der alle sprechen? Das ist nicht der Treibhauseffekt allein. Es ist der Treibhauseffekt + KONVEKTION. Ohne Konvektion würde dieser Wert von 33 °C eher bei 65 oder 75 °C liegen. Was wiederum zu einer weiteren faszinierenden Frage führt…

WAS WÜRDE PASSIEREN, WENN DIE ATMOSPHÄRE KEINE INFRAROTENERGIE ABSORBIEREN UND EMITTIEREN WÜRDE?

Stellen Sie sich eine kalte Planetenatmosphäre ohne Energiezufuhr vor. Schalten Sie dann die Sonne ein. Die Sonneneinstrahlung auf die Oberfläche würde die Atmosphäre durch konvektive Umwälzung erwärmen. Doch die [hohe] Atmosphäre hätte angesichts dieser enormen Energiezufuhr keine Möglichkeit, diese Energie abzugeben und sich abzukühlen. Die Temperatur der [hohen] Atmosphäre würde dann über ihre gesamte Höhe hinweg weiter steigen, bis sie die gleiche Temperatur wie die Oberfläche erreicht hätte. Lange bevor dieser Prozess abgeschlossen wäre, hätte die konvektive Umwälzung aufgehört, da die Atmosphäre zu stabil wäre, um Konvektion zu ermöglichen. Die Atmosphäre würde schließlich isotherm werden (oder fast isotherm, da es aufgrund der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung zwischen den Tropen und den Polen möglicherweise eine Umwälzung im planetarischen Maßstab gäbe), mit der gleichen Temperatur wie die Oberfläche. Interessanterweise würden infolgedessen alle Wetteraktivitäten zum Erliegen kommen. Alle Wolken würden wahrscheinlich verschwinden, was zu höheren Temperaturen führen würde. Alle [verbleibenden] Zirkulationssysteme hätten planetarischen Maßstab, da der horizontale Maßstab dieser Systeme mit der Temperaturabnahme (über den „Rossby-Deformationsradius“) zusammenhängt, was auch der Grund dafür ist, dass die Stratosphäre nur Zirkulationen im planetarischen Maßstab aufweist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/29/pressure-causes-temperature-its-time-to-climb-down-from-mount-stupid/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Druck verursacht Temperatur? Es ist Zeit, vom „Berg der Dummheit“ herunterzuklettern erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

CERES Albedo

23. Mai 2026 um 14:07

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Andy May

Die Albedo (oder globale Reflektivität der Erde) wird in diesem Beitrag definiert als der Anteil der kurzwelligen Sonnenstrahlung (SW), den die Erde in den Weltraum reflektiert, gemessen an der Obergrenze der Atmosphäre (TOA), geteilt durch die gesamte Sonnenstrahlung, welche die Erde erreicht und ebenfalls an der TOA gemessen wird. Im Zusammenhang mit dem CERES-EBAF-Satellitensystem (Loeb et al., 2009, 2018, 2021) und unter Verwendung der dortigen Variablennamen ist dies toa_sw_all_mon geteilt durch solar_mon, wobei „mon“ für monatlich und „sw“ für kurzwellige Strahlung steht. In diesem Beitrag berechnen wir für die meisten Darstellungen jährliche globale, nach Breitengrad und Fläche gewichtete Mittelwerte aus den Monatswerten, um saisonale Effekte zu vermeiden, die sehr stark sind. Wie in Abbildung 1 zu sehen ist, gibt es einen deutlichen Albedo-Höhepunkt, der ungefähr zwischen 2004 und 2007 liegt, und danach sinkt die Albedo bis 2025, mit einem zweiten kleineren, aber immer noch dramatischen Höhepunkt im Jahr 2020.

Abbildung 1. Oben links: Die flächengewichtete globale mittlere ausgehende kurzwellige Strahlung an der Obergrenze der Atmosphäre (TOA) (W/m²). Oben rechts: Die berechnete Albedo in Prozent. Unten links: Ausgehende langwellige Strahlung der Erde (W/m²). Unten rechts: Kurzwellige Absorption an der Erdoberfläche (W/m²).

Nahezu alle CERES-EBAF-Variablen weisen während des Albedo-Peaks von 2004–2007 eine Anomalie auf, der in die Mitte der berühmten Pause der globalen Erwärmung fällt. Bemerkenswerte Ausnahmen bilden die Variablen zum Strahlungseffekt der Wolken (CRE). Die Albedo-Peak-Anomalie scheint, zumindest laut CERES-EBAF, kein Wolken-, sondern ein Oberflächenphänomen zu sein.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die CERES-EBAF-Variablen an der TOA so angepasst worden waren, dass die Energieungleichheit der Erde (EEI) mit derjenigen übereinstimmt, die aus den Veränderungen des Wärmeinhalts der Ozeane berechnet worden ist. Dies wird in einem anderen Beitrag näher erläutert. Die Messwerte in diesem Beitrag sind also keine rohen Satellitenmessungen, sondern stammen aus einem Modell.

Interessant ist, dass auch die emittierte Langwellenstrahlung an der TOA (unten links, Abbildung 1) während dieses Spitzenwerts anomal ist. Die nach unten gerichtete LW-Strahlung (Langwellenstrahlung) ist in diesem Zeitraum hoch, zeigt jedoch keine deutliche Anomalie, wie man es erwarten würde, wenn die Wolkendecke die Albedo-Anomalie verursachen würde. Alle in den Abbildungen dargestellten Trends sind lineare Trends nach der Methode der kleinsten Quadrate (OLS).

Abbildung 2. Oben links: die gesamte einfallende kurzwellige Sonnenstrahlung nach Monaten in Blau und die monatliche Abweichung in Rot. Oben rechts: nur die monatliche Abweichung der einfallenden kurzwelligen Sonnenstrahlung. Unten links: die im Jahresdurchschnitt gemittelte einfallende kurzwellige Sonnenstrahlung. Unten rechts: der Trend der einfallenden kurzwelligen Sonnenstrahlung von 2001 bis 2025. Beachten Sie, dass die einfallende kurzwellige Sonnenstrahlung auf der Nordhalbkugel abnimmt und auf der Südhalbkugel zunimmt; die Nullkontur verläuft bei etwa 7° N. Die Zahlen und Balken in den Diagrammen kennzeichnen die Sonnenzyklen.

Die in Abbildung 2 dargestellte Zunahme der solaren kurzwelligen Strahlung (SW) auf der südlichen Hemisphäre ist auf die sich ändernde Präzession der Umlaufbahn zurückzuführen, wie in Abbildung 4 dieses Beitrags erläutert. Abbildung 2 soll verdeutlichen, wie gering das Signal des Sonnenzyklus‘ im Vergleich zu saisonalen Effekten ist. Der Zyklus wird ermittelt, indem die monatlichen Mittelwerte der Sonneneinstrahlung für den Zeitraum 2001–2025 berechnet und anschließend von den jeweiligen monatlichen Mittelwerten abgezogen werden. Das Diagramm unten links zeigt die durchschnittliche solare SW am TOA im Kalenderjahr. Die Sonnenzyklen sind in diesem Diagramm kaum erkennbar, aber es zeigt den Trend zu steigender Sonneneinstrahlung von etwa 2004 bis zum Höhepunkt des Sonnenzyklus 25. Es ist offensichtlich, dass es über kurze Zeiträume keine gute Idee ist, Sonnenzyklen mit der Sonneneinstrahlung zu vermischen.

Ein Vergleich der Abbildungen 1 und 2 zeigt, dass die reflektierte kurzwellige Strahlung (SW) eine Funktion der sich ändernden Albedo ist und nicht von Veränderungen der einfallenden Strahlung abhängt. Die an der Oberfläche absorbierte kurzwellige Strahlung (unten rechts in Abbildung 1) folgt jedoch erwartungsgemäß der sich ändernden jährlichen Sonneneinstrahlung (unten links in Abbildung 2). Ich war etwas überrascht, dass die ausgehende LW während des Albedo-Höhepunkts zunahm. In einem meiner früheren Beiträge wird erläutert, dass die Netto-TOA-Strahlung (positiv nach innen, toa_net_all), die gleich der nach innen gerichteten Sonnenstrahlung in (Abbildung 2) minus toa_sw_all minus toa_lw_all (beides aus Abbildung 1) ist, zur Berechnung einer Schätzung der ECS verwendet werden kann. Die Berechnung der ECS (Gleichgewichts-Klimasensitivität gegenüber CO₂) aus Beobachtungen setzt zwangsläufig voraus, dass sich alle anderen Faktoren über den Messzeitraum nicht ändern. Dies trifft über diesen 25-jährigen Messzeitraum eindeutig nicht zu. Daher beeinflussen Albedoänderungen (unabhängig von der jeweiligen Ursache) jede vorgenommene ECS-Schätzung.

Wolken

Die in Abbildung 1 zu beobachtende kurzfristige Veränderung der Albedo könnte auf eine Veränderung der Wolkendecke und der Wolkeneigenschaften zurückzuführen sein. Die wolkenbezogenen CERES-EBAF-Variablen sind in den Abbildungen 3 und 4 zusammengefasst.

Abbildung 3. Oben links: globale mittlere Wolkenfläche. Oben rechts: globaler mittlerer Luftdruck in Höhe der Wolken und Höhe derselben. Unten links: globale mittlere Wolkentemperatur. Unten rechts: Karte der mittleren Wolkenfläche.

Abbildung 3 zeigt die globale Wolkenfläche, den Druck und die Temperatur an der Wolkenobergrenze sowie eine Karte der globalen mittleren Wolkenfläche pro Gitterzelle. Die verbleibende Variable ist die optische Wolkendicke oder Tau (τ), dargestellt in Abbildung 4.

 

Abbildung 4. Wolkendichte (τ) oder optische Tiefe. Die obere Grafik zeigt die jährliche Veränderung von τ, die untere Karte stellt die mittlere Wolkendichte für das Jahr 2025 dar. Mit steigendem τ nehmen die Helligkeit der Wolken und die Menge des reflektierten Sonnenlichts zu, was zu einer stärkeren Abkühlung der Erdoberfläche führt.

Wie die Grafik in Abbildung 4 zeigt, ist der langfristige Trend von τ gleich Null, obwohl es innerhalb der Albedo-Spitzenperiode einen unauffälligen Peak gibt. Seltsamerweise zeigt sich der Albedo-Peak zwar in den meisten CERES-EBAF-Variablen deutlich, ist in den wolkenspezifischen Variablen jedoch zwar hoch, aber unauffällig. Dies fällt mit einer Anomalie der langwelligen Strahlung an der Obergrenze der Atmosphäre zusammen, wie in Abbildung 1 dargestellt, sowie mit einer entsprechenden Anomalie der langwelligen Strahlung an der Oberfläche, die nicht dargestellt ist (Einzelheiten finden Sie in den am Ende dieses Beitrags verlinkten PowerPoint-Folien). Es fällt zudem mit einer Anomalie der kurzwelligen Strahlung an der Oberfläche zusammen.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass das Fehlen einer Wolkenanomalie im Zeitraum der Albedoanomalie nicht zwangsläufig bedeutet, dass keine vorliegt. Die CERES-Wolkenvariablen stützen sich stark auf MODIS und werden nicht ausschließlich im Rahmen der allgemeinen CERES-EBAF-Inversion berechnet. Bei den MODIS-Daten gab es Probleme mit Überlagerungen und Drift, wie in Moeller und Frey 2017 erläutert (siehe deren Abbildung 1). Daher können wir nicht ausschließen, dass die CRE-Variablen während des Albedo-Anomaliezeitraums Daten- oder Verarbeitungsprobleme aufweisen, die sich nicht auf die anderen Variablen auswirken.

Oberfläche

Die verbleibende Gruppe der CERES-EBAF-Variablen sind die Oberflächenvariablen oder „sfc“-Variablen. Ich glaube nicht, dass irgendeine der CERES-EBAF-Oberflächenvariablen gemessen wird; sie sind alle modelliert, insbesondere die Variablen für den aufsteigenden und absteigenden kurzwelligen Strahlungsfluss. Zwei Oberflächenvariablen für den kurzwelligen Strahlungsfluss – der von der Oberfläche bei klarem Himmel und bei allen Himmelsbedingungen reflektierte kurzwellige Strahlungsfluss – sind in Abbildung 5 dargestellt. Im Gegensatz zu den Wolken-Diagrammen tritt die Albedo-Anomalie in diesen Diagrammen deutlich hervor.

 

Abbildung 5. Oben links: die globale mittlere kurzwellige Strahlung (SW) von der Oberfläche nach oben. Oben rechts: die kurzwellige Strahlung (SW) an der Obergrenze der Atmosphäre (TOA) nach außen. Unten links: die kurzwellige Strahlung (SW) von der Oberfläche nach oben bei klarem Himmel. Unten rechts: der Trend der kurzwelligen Strahlung (SW) von der Oberfläche nach oben bei klarem Himmel von 2001 bis 2025. Der größte Teil der Karte liegt sehr nahe bei Null (hellblau), doch in den Polarregionen sind deutliche negative Trendabweichungen zu erkennen.

Im Rahmen von CERES-EBAF tritt die Albedoanomalie eher in oberflächenbezogenen Variablen als in Wolkenvariablen auf. Ob dies eine physikalische Oberflächenveränderung oder ein Artefakt der Datenverarbeitung reflektiert, bleibt unklar. Die Variable sfc_net_sw ist der Netto-SW-Fluss nach unten und sollte die Albedoanomalie als Einbruch reflektieren, was sie auch tut, wie in Abbildung 6 gezeigt.

 

Abbildung 6. Oben: Flächengewichtete Netto-Abstrahlung der Kurzwellen nach unten zur Oberfläche. Der Albedo-Höhepunkt zeigt sich erwartungsgemäß als negative Anomalie. Unten: Der Trend der Netto-Abstrahlung der Kurzwellen nach unten auf Zellebene. Die Trends sind gering, und es zeichnet sich kein kartografisches Muster ab.

Die in Abbildung 6 dargestellte Variable besteht aus zwei Komponenten und ist gleich: sfc_sw_down_all – sfc_sw_up_all. Die Mittelwerte dieser beiden Variablen sind in Abbildung 7 dargestellt.

 

Abbildung 7. Die obere Grafik zeigt die globale durchschnittliche reflektierte kurzwellige Strahlung (SW) an der Oberfläche, die untere Grafik die gesamte einfallende kurzwellige Strahlung (SW) an der Oberfläche. Die Differenz (einfallend – ausgehend) ist in Abbildung 6 dargestellt.

Sowohl die Grafik der einfallenden als auch die der reflektierten kurzwelligen Strahlung (SW) an der Oberfläche zeigen Anomalien in der Phase des Albedo-Höhepunkts, allerdings sind diese zeitlich versetzt, wobei die Anomalie der einfallenden Strahlung früher auftritt. Die Anomalie der einfallenden Strahlung fällt mit einem jährlichen mittleren Sonnenminimum zusammen, und der Trend im Diagramm der einfallenden kurzwelligen Strahlung in Abbildung 7 ähnelt, wenig überraschend, der in Abbildung 2 dargestellten einfallenden Sonnenstrahlung. Das obere Diagramm der reflektierten kurzwelligen Strahlung ähnelt in seiner Größe (~0,3 W/m²) und Form dem in Abbildung 1 gezeigten Albedo-Höhepunkt. Somit stieg die Oberflächen-Albedo gerade dann anomalerweise an, als sich die Erde dem Minimum des Sonnenzyklus‘ 23/24 näherte. Ich kann dies nicht erklären, finde es aber sehr interessant.

Ohne diese Informationen würde man annehmen, dass der Albedo-Peak zwischen 2004 und 2007 auf eine Veränderung der Wolkendecke zurückzuführen sei, doch wir sehen zu dieser Zeit keine Anomalie der Wolkendecke. Die auffälligste Anomalie ist die Anomalie der Oberflächen-Albedo, und sie zeigt sich sowohl in den SW-Daten als auch in den LW-Daten. Der nächste naheliegende Verdächtige ist eine Veränderung des Meereises, aber die NSIDC-Daten zeigen zu dieser Zeit keine Anomalie, wie in Abbildung 8 dargestellt.

 

Abbildung 8. Globale Meereisfläche des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) in Millionen Quadratkilometern. Der Zeitraum von 2004 bis 2007 zeigt einen Rückgang des Meereises, was unseren Erwartungen widerspricht.

Tatsächlich zeigt der Albedo-Höchstwert von 2004 bis 2007 eine Verringerung der globalen Meereisfläche, was genau das Gegenteil dessen ist, was wir erwarten. Albedo-Anomalien können durch Schneebedeckung, Vegetationsveränderungen oder regional bedingt entstehen. Abbildung 8 zeigt nur eine von vielen möglichen Oberflächenvariablen, welche die Anomalie verursacht haben könnten.

CERES-EBAF Berechnungs-Anomalien

Die meisten CERES-EBAF-Variablen entsprechen den Beschreibungen in der Dokumentation, es gibt jedoch einige Ausnahmen. Zwei davon sind in Abbildung 9 hervorgehoben.

 

Abbildung 9. Der Dokumentation zufolge sollte der gesamte Wolkeneffekt (sfc_cre_net_tot) gleich sfc_cre_net_lw + sfc_cre_net_sw sein, doch stimmen ihre jährlichen globalen Mittelwerte nicht überein. Ebenso sollte sfc_cre_net_sw gleich sfc_net_sw_all (Himmel) – sfc_net_sw_clr_t (die gesamte wolkenfreie einfallende SW pro Gitterzelle) sein, ist es aber nicht.

Die Differenz zwischen dem angegebenen gesamten Strahlungseffekt der Wolken an der Oberfläche (CRE) und dem Wert, der sich aus der Summe von Netto-LW und SW an der Oberfläche ergibt, ist mit 1,47 W/m² groß. Obwohl die Variable sfc_cre_net_sw Teil der Definition von sfc_cre_net_tot ist, ist die Differenz zwischen net_sw_all (Himmel) – net_sw_clr_t (klarer Himmel für die gesamte Zellenfläche) und sfc_cre_net_sw unterschiedlich und kleiner als die erste Differenz.

Ein weiteres merkwürdiges Problem in der Dokumentation ist die Definition von `toa_cre_sw`. Sie lautet: „Gesamtfluss abzüglich des Flusses bei klarem Himmel (für die gesamte Region)“. Unter Verwendung der CERES-EBAF-Variablennamen entspricht dies also `toa_sw_all` – `toa_sw_clr_t`, doch der Wert in der EBAF-Datei ist das Negative des definierten Werts. Toa_sw_all (ausgehender All-Sky-SW) ist immer größer als toa_sw_clr_t, daher definiert die Definition eine positive Zahl und nicht den negativen Wert sw_cre_sw, den wir im EBAF-Datensatz sehen. Die eingehende SW (solar_mon in Abbildung 2) an der TOA ist der einfallende Sonnenfluss; die Werte, deren Name mit „toa_sw“ beginnt, sollen alle positive ausgehende Strahlung sein. Somit ist toa_sw_all immer größer als toa_sw_clr_t, und toa_cre_sw sollte gemäß der Definition positiv sein, aber wir erhalten eine negative Zahl. Das ist in Ordnung, aber die Dokumentation sollte korrigiert werden.

All diese Probleme wurden dem CERES-EBAF-Team am 18. Mai gemeldet. Ich erhielt eine Bestätigung, dass meine E-Mail eingegangen ist, sowie deren Stellungnahme zu der geringfügigen Abweichung bei sfc_cre_net_sw. Ich habe per E-Mail nach den größeren Problemen gefragt, aber mir wurde mitgeteilt, dass die zuständige Person im Urlaub sei, die meine Fragen beantworten müsste. Sollte ich eine Antwort zu diesen Themen erhalten, werde ich diesen Beitrag aktualisieren und einen separaten Beitrag veröffentlichen, um euch alle über die Stellungnahme des CERES-Teams zu informieren. Ich glaube nicht, dass ich warten muss, da ich all dies bereits auf jede mir derzeit denkbare Weise untersucht habe.

Sie vermuten, dass das kleinere sfc_cre_net_sw-Problem auf rechnerische Unterschiede bei der Berechnung der flächengewichteten globalen Mittelwerte zurückzuführen sein könnte. Vielleicht, aber wie Sie in den ergänzenden Informationen zu diesem Beitrag (Link unten) sehen können, stimmen alle anderen rechnerischen Gegenprüfungen der 41 CERES-EBAF-Variablen bis auf zwei oder mehr Dezimalstellen überein. Man kann sich zu Recht fragen, warum es diese beiden Ausnahmen gibt.

Zur weiteren Überprüfung habe ich ein Programm auf die Daten angewendet, um nach fehlenden Werten in den Gitterzellen zu suchen, da ich annahm, dass die Diskrepanz dadurch entstehen könnte, dass einige Variablen in bestimmten Zellen fehlende Werte aufweisen, andere hingegen nicht. Ich fand nur eine Variable, die fehlende Zellwerte aufwies: sfc_cre_net_tot_mon, also die Variable für den Netto-Gesamt-Strahlungsfluss (nach unten) der CRE an der Oberfläche. Sie wies in den untersuchten 25 Jahren 10 fehlende Werte auf und war die einzige Variable mit fehlenden Werten. Jedes Jahr jedes Gitters umfasst 64.800 Gitterzellen, daher ist einer von 64.800 nichts. Die zehn fehlenden Werte über 25 Jahre reichen nicht aus, um die Differenz von 1,5 W/m² zwischen der Variablen und ihrem rechnerischen Äquivalent zu erklären, aber sie könnten auf ein anderes Problem hindeuten. Die Variablen zum Strahlungseffekt der Wolken stammen aus einem Modell und nicht aus direkten Messungen. Auf jeden Fall habe ich das CERES-Team über das Problem informiert; wir werden sehen, was sie herausfinden. Durch solche Probleme schreitet die Wissenschaft voran.

Diskussion

Der Albedo-Höhepunkt von 2004 bis 2007 ist in den CERES-EBAF-Daten zur Oberflächenstrahlung sehr deutlich zu erkennen. Im untersuchten Zeitraum von 2001 bis 2025 weist er die maximale Albedo und die maximale von der Oberfläche reflektierte kurzwellige Strahlung auf. Dies ist auch der Zeitraum mit der geringsten von der Oberfläche absorbierten kurzwelligen Strahlung, sowohl bei klarem Himmel als auch bei Bewölkung. Dies würde normalerweise auf mehr Schnee und Eis als üblich hindeuten, doch wir beobachten in diesem Zeitraum keine Meereis-Anomalie.

Seltsamerweise ist dies auch der Zeitpunkt, zu dem die von der Oberfläche aufsteigende Langwellenstrahlung bei klarem Himmel und bei bedecktem Himmel am höchsten war. Die nach unten gerichtete kurzwellige Strahlung ist in diesem Zeitraum gering, was jedoch der geringen Sonneneinstrahlung entspricht, da die Sonnenaktivität zu dieser Zeit abnimmt. Der Langwellenfluss zur Oberfläche hin ist hoch, jedoch nicht ungewöhnlich hoch.

Die beobachteten Berechnungsabweichungen scheinen ausschließlich die CRE-Variablen zu betreffen und haben, soweit ich das beurteilen kann, wahrscheinlich keinen Einfluss auf die anderen Variablen. Die Variablen zum Wolkeneffekt (CRE) weisen in diesem Zeitraum keine Anomalie auf, zeigen jedoch danach, etwa zwischen 2008 und 2012, eine solche. Ich verstehe diese Abweichungen nicht; sie könnten real oder auf Berechnungsprobleme zurückzuführen sein, wollte sie aber dokumentieren. Dieser Aufsatz ist nur ein kurzer Überblick über die interessanteren Dinge, die mir beim Durchsehen aller CERES-EBAF-Daten aufgefallen sind.

Wenn Sie an weiteren Details interessiert sind, die ich in meiner Studie aufgedeckt habe, können Sie hier meine PowerPoint-Folien zu den 41 CERES-EBAF-Variablen herunterladen.

Referenzen

Loeb, N. G., Doelling, D., Wang, H., Su, W., Nguyen, C., Corbett, J., & Liang, L. (2018). Clouds and the Earth’s Radiant Energy System (CERES) Energy Balanced and Filled (EBAF) Top-of-Atmosphere (TOA) Edition-4.0 Data Product. Journal of Climate, 31(2). Retrieved from https://journals.ametsoc.org/view/journals/clim/31/2/jcli-d-17-0208.1.xml

Loeb, N. G., Johnson, G. C., Thorsen, T. J., Lyman, J. M., Rose, F. G., & Kato, S. (2021). Satellite and Ocean Data Reveal Marked Increase in Earth’s Heating Rate. Geophysical Research Letters, 48(13). https://doi.org/10.1029/2021GL093047

Loeb, N. G., Wielicki, B. A., Doelling, D. R., Smith, G. L., Keyes, D. F., Kato, S., . . . T. Wong, 2. (2009). Toward Optimal Closure of the Earth’s Top-of-Atmosphere Radiation Budget. J. Climate, 22, 748-766. https://doi.org/10.1175/2008JCLI2637.1

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2026/05/21/ceres-albedo/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: In diesem Beitrag geht es um Strahlung, was nicht genau mein Fachgebiet ist. Falls jemand einen Übersetzungsfehler entdeckt, bitte ich um einen KONSTRUKTIVEN Hinweis darauf.

Der Beitrag CERES Albedo erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Sich änderndes Sonnenlicht, Wetter & Klima

05. Mai 2026 um 07:00

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Richard Willoughby

Summary

Dieser Artikel untersucht, wie die Geometrie von Erde und Sonne sowie die Sonnenvariabilität das Sonnenlicht an der Obergrenze der Atmosphäre (ToA) je nach Breitengrad und Jahreszeit verändern und wie sich diese Veränderungen durch Konvektion, Wolken und den Wärmetransport in Richtung der Pole ausbreiten und regionale Klimatrends prägen können. Die über einen Zeitraum von 1200 Jahren berechnete tägliche Sonneneinstrahlung über verschiedene Breitengrade hinweg wird mit Beobachtungen aus der Satellitenära verglichen, um zu beurteilen, ob das geografische Muster der beobachteten Veränderungen mit den durch die Sonne verursachten Veränderungen im Klimasystem übereinstimmt.

Der Wärmetransport von den Tropen in Richtung der Pole wird beschrieben und mit der Frage in Verbindung gebracht, warum sich Veränderungen des Ozeanwärmeinhalts (OHC) tendenziell auf die Hauptkondensations- und Sturmzonen der jeweiligen Hemisphäre konzentrieren. Ziel ist es, die Breitengradunterschiede im solaren Antrieb mit Unterschieden in der Advektion und der Wärmespeicherung in Verbindung zu bringen.

Eine einfache Matrix aus Klimazonen und Jahreszeiten dient dann als organisatorischer Rahmen, um Veränderungen der saisonalen Sonneneinstrahlung auf Jahres- und Jahrhundert-Skala zu vergleichen und diese Veränderungen mit beobachteten Verschiebungen bei Temperatur, Bewölkung und Wärmeaufnahme in Beziehung zu setzen.

Introduction

In diesem Artikel wird die elektromagnetische Sonnenstrahlung pro Flächeneinheit (Sonnenfluss) in W/m² angegeben und bezieht sich auf die tägliche durchschnittliche Sonneneinstrahlung an der Obergrenze der Atmosphäre (ToA). Über Zeiträume von mehr als einem Tag wird die ToA-Sonneneinstrahlung an einem bestimmten Breitengrad und zu einer bestimmten Jahreszeit bestimmt durch (i) den Abstand zwischen Erde und Sonne, (ii) die Sonnendeklination (die Winkelposition der Sonne relativ zur Äquatorialebene der Erde) und (iii) die Sonnenleistung. Diese Eingangsgrößen reichen aus, um die tägliche durchschnittliche ToA-Sonneneinstrahlung an jedem Breitengrad für jeden Tag des Jahres zu berechnen. In den folgenden Abschnitten wird zunächst quantifiziert, wie sich die Sonneneinstrahlung je nach Breitengrad und Zeitpunkt verändert, und anschließend werden diese Muster mit der Reflexion in den Tropen, dem Wärmetransport zu den Polen, dem OHC und der Temperaturreaktion in den mittleren Breiten in Verbindung gebracht.

Das HORIZONS-System der NASA/JPL liefert präzise Ephemeriden, mit denen sich die Entfernung zwischen Sonne und Erde sowie die Sonnendeklination für jedes beliebige Datum berechnen lassen. Dies sind die wichtigsten astronomischen Eingangsgrößen, die hier zur Berechnung der täglichen mittleren ToA-Sonneneinstrahlung nach Breitengrad verwendet werden. Die zyklische Veränderung der Solarkonstante basiert auf der beobachteten Korrelation zwischen der Abweichung der Sonnen-Rotation vom Mittelwert und der Sonnenaktivität.

Täglicher durchschnittlicher Sonnenfluss über Breitengrade und Zeit

Die Grafiken in diesem Abschnitt zeigen, wie sich der maximale tägliche Durchschnittsfluss für ausgewählte Breitengrade im Laufe der Zeit verändert hat. Grafik 1 zeigt die Trends für die nördliche Hemisphäre (NH), während Grafik 2 die Trends für die südliche Hemisphäre (SH) darstellt:

Für die ausgewählten Breitengrade auf der Nordhalbkugel weist 45° N den höchsten maximalen Tagesdurchschnitt von fast 474 W/m² auf, der sich über den dargestellten Zeitraum von 1200 Jahren kaum verändert hat. Im Gegensatz dazu weist 10° N den niedrigsten maximalen Tagesdurchschnitt auf und zeigt um 1200 n. Chr. eine deutliche Wendung.

Für die gleichen ausgewählten Breitengrade auf der südlichen Hemisphäre (SH) weist 75°S den höchsten maximalen täglichen Durchschnitts-Sonnenfluss auf, der über den gesamten Zeitraum von 538 W/m² im Jahr 1000 n. Chr. zurückgegangen ist. 10°S zeigt einen kaum sichtbaren minimalen Wendepunkt um 1200 n. Chr. 15°S verzeichnet einen nahezu flachen Trend, während 30°S und 45°S leichte Abwärtstrends aufweisen.

Es ist zu beachten, dass keine Symmetrie zwischen der nördlichen und der südlichen Hemisphäre besteht. Die signifikanten Unterschiede lassen sich besser erkennen, wenn man den Maßstab für ausgewählte nördliche und südliche Breitengrade vergrößert. Abbildung 3 vergleicht 45° N und 45° S:

Im Laufe der 1200 Jahre sinkt der Wert bei 45° S von 502 W/m² um fast 4 W/m², während 45° N im Jahr 1640 ein flaches Minimum von 473,8 W/m² aufweist und sich über den gesamten Zeitraum von 1200 Jahren um weniger als 1 W/m² verändert. Man beachte auch, dass die Skalen den gleichen Bereich haben, jedoch um 25 W/m² versetzt sind. In der heutigen Zeit ist der maximale tägliche durchschnittliche Sonnenfluss in der südlichen Hemisphäre (SH) deutlich intensiver als der Sonnenfluss in der nördlichen Hemisphäre (NH).

Der nächste Schritt besteht darin, zu untersuchen, wie viel dieser ToA-Sonneneinstrahlung tatsächlich vom Ozean-Atmosphäre-System absorbiert und wie viel zurück ins All abgestrahlt wird, insbesondere in den Tropen, wo Konvektion und damit verbundene Wolken die Temperatur stark regulieren.

Abgestrahlter ToA-Solarfluss

Ein erheblicher Teil des einfallenden ToA-Sonnenflusses wird nicht thermalisiert, sondern von Wolken und Oberflächen mit hoher Albedo (Eis und Schnee) reflektiert. Dies ist besonders in den Tropen von Bedeutung, wo hoch reichende Konvektion und die damit verbundenen Wolkenfelder als starker Regulator der Meerestemperatur (SST) wirken, die selbst in den wärmsten Regionen selten Werte deutlich über ~30 °C erreicht. Abbildung 4 untersucht diese Regulierung, indem sie die mittlere Meerestemperatur gegen den verfügbaren ToA-Sonnenfluss auf einem globalen 1°×1°-Raster aufträgt:

Es ist offensichtlich, dass die Temperatur bei einem steigenden ToA-Sonnenfluss über 425 W/m² sinkt. Abbildung 5 zeigt eine Nahaufnahme des tropischen Ozeans, wo der Sonnenfluss über 425 W/m² liegt, und stellt alle Gitterpunkte sowie eine Regressionsgerade dar.

Die Temperatur nimmt mit steigendem Sonnenfluss ab.

Diagramm 6 stellt den reflektierten kurzwelligen Flux des gesamten Himmels dem verfügbaren ToA-Sonnenfluss für einen repräsentativen Tag (in Woche 5, 2026) gegenüber, abgestimmt auf die oben verwendete SST-Momentaufnahme.

Der reflektierte Sonnenfluss bleibt nahezu konstant, bis er einen Wert von über 375 W/m² erreicht; danach steigt die Reflexion rasch auf einen Spitzenwert von fast 50 % der verfügbaren Sonneneinstrahlung, bevor sie wieder etwas abnimmt.

Abbildung 7 kombiniert den berechneten durchschnittlichen täglichen Sonnenfluss über alle Breitengrade hinweg mit dem thermoregulierenden Prozess der Atmosphäre, um eine Schätzung der potenziellen Wärme zu erhalten, die jedes Jahr in den Tropen der nördlichen Hemisphäre durch kurzwellige Reflexion abgeführt wird.

Diese jährliche Schätzung ist ein Flächendurchschnitt, der auf einem Schwellenwertansatz basiert: Für jede Hemisphäre wird die „Abweisung“ kurzwelliger Strahlung nur an Tagen und in Breitengraden gezählt, an denen der tägliche mittlere ToA-Fluss einen angenommenen Schwellenwert für Konvektion/Reflexion von 425 W/m² überschreitet. Hier orientieren sich die Schwellenwerte an (i) Beobachtungen von Bojen in Warmwassergebieten (SST nahe 28–30 °C, wo anhaltende Konvektion häufig ist) und (ii) typischen tropischen Werten für reflektierte kurzwellige Strahlung (die unter konvektiven Wolkenbedingungen oft ~80 W/m² überschreiten). Breitengrade nördlich von 30° werden ausgeschlossen, da diese Regionen selten SSTs aufweisen, die hoch genug für anhaltende zyklische Konvektion sind.

Basierend auf dieser Schätzung wies die nördliche Hemisphäre (NH) um 1600 n. Chr. ihre geringste Wärmeabgabe auf und zeigt nun einen leicht steigenden Trend. Im Gegensatz dazu ist der in Abbildung 8 dargestellte Trend für die südliche Hemisphäre (SH) seit vor 1000 n. Chr. stetig rückläufig, ohne dass in der nördlichen Hemisphäre eine Trendwende zu beobachten ist:

Da tropische Wirbelstürme für ihre Entstehung eine Umgebung benötigen, die aufgrund feuchter Konvektion potenziell instabil ist (d. h. in der Lage ist, hoch reichende Konvektion zu unterstützen) (Gray, 1968; NOAA, o. J.), ist es wahrscheinlich, dass die Zyklon-Aktivität in beiden Hemisphären im Jahr 1000 n. Chr. höher war als heute (z. B. Mann, Woodruff, Donnelly & Zhang, 2009). Beobachtungsdaten für den australischen Raum deuten auf einen Rückgang der Gesamtzahl tropischer Wirbelstürme seit Beginn zuverlässiger Beobachtungen im Satellitenzeitalter hin, wobei große Schwankungen durch ENSO zu verzeichnen sind (Nicholls, Landsea & Gill, 1998; Dowdy, 2014).

Wärme-Transport aus den Tropen zu den Polen

Konvektive Gewitterwolken, die sich über tropischen Warmwassergebieten bilden, sind die Hauptantriebskräfte der globalen Zirkulation. Sie erzeugen in jeder Hemisphäre den atmosphärischen Druckgradienten in Breitenrichtung, der Wärme aus den Tropen zu den Polen transportiert. Dieser Wärmetransport weist aufgrund der stärkeren jährlichen Schwankungen des Sonnenstrahlungsflusses in höheren Breiten sowohl eine räumliche als auch eine zeitliche Komponente auf. Abbildung 9 kombiniert die Breiten- und Zeitaspekte, indem sie die Differenz zwischen dem maximalen Tagesdurchschnitt bei 15 Grad und dem Minimum bei 45 Grad für beide Hemisphären berücksichtigt:

Es ist offensichtlich, dass sich die nördliche Hemisphäre (NH) nach einem Tiefpunkt um 1300 n. Chr. in einem starken Aufwärtstrend befindet, während die südliche Hemisphäre (SH) nach einem Höchststand um 1000 n. Chr. einen Rückgang verzeichnet, wenngleich die Schwankungen in der SH größer sind als in der NH.

Die Projekte CERES und ARGO liefern seit Beginn des 21. Jahrhunderts hoch auflösende Daten zur ToA-Strahlung und zur Ozeanwärme (OHC). Abbildung 10 basiert auf den CERES-Nettostrahlungsdaten und zeigt das kumulative Bild der über die Breitengrade hinweg in den letzten 21 Jahren gespeicherten oder verlorenen Wärme.

Der für die südliche Hemisphäre (SH) berechnete Wärmetransport von den Tropen zu den Polen (4044 ZJ) ist höher als der der nördlichen Hemisphäre (NH) (3856 ZJ), und die SH hat mehr Wärme zurückgehalten (320 ZJ) als die NH (117 ZJ). Diese Asymmetrie steht im Einklang damit, dass die SH in der heutigen Zeit eine höhere tropische Sonneneinstrahlung erhält.

Die ARGO-Daten zur Meereswärme sind in Abbildung 11 ebenfalls über die Breitengrade hinweg dargestellt:

Die beiden Hemisphären unterscheiden sich deutlich voneinander, wobei die nördliche Hemisphäre (NH) ausgeprägte Spitzenwerte in den Tropen und in der Advektionszone nördlich von 30° N aufweist. Die südliche Hemisphäre (SH) weist einen hohen, deutlichen Spitzenwert bei 45° S auf, mitten in der starken Advektionszone. Zudem hat die südliche Hemisphäre mehr Meereswärme gespeichert als die nördliche Hemisphäre.

Abbildung 12 vergleicht (i) die akkumulierte monatliche Nettostrahlung (CERES) und (ii) die OHC im Dezember (Argo/abgeleitetes OHC-Produkt) für jede Hemisphäre über den gesamten Argo-Zeitraum. Da die Beobachtungssysteme und die Erfassung konsistent sind, sollten mehrjährige Veränderungen der Nettostrahlung im Großen und Ganzen den mehrjährigen Veränderungen der Ozean-Wärmeaufnahme folgen (wobei zu berücksichtigen ist, dass Wärme auch in der Atmosphäre, im Land und in der Kryosphäre gespeichert werden kann und dass zeitliche Verzögerungen zu erwarten sind).

Die Werte der NH-Reihe verlaufen weitgehend parallel, während die Werte der SH-Reihe ab 2015 voneinander abweichen. Diese Abweichung wird in Abbildung 12A deutlicher, in der die Jahresendwerte (Dezember) sowohl für die Nettostrahlung als auch für die OHC verglichen werden.

Die Abweichung betrug Ende 2025 140 ZJ.

Die jährliche Veränderung des OHC für beide Hemisphären zeigt laut Abbildung 13 entgegengesetzte Trends.

Die jährliche Veränderung in der südlichen Hemisphäre nähert sich Null. Während sich die Veränderung in der nördlichen Hemisphäre weiter beschleunigt. Unter Berücksichtigung erheblicher Zeitverzögerungen stehen beide Trends im Einklang mit den Veränderungen der solaren Antriebskraft der Advektion.

Temperaturreaktion in den mittleren Breiten auf solare Antriebskräfte

Es ist offensichtlich, dass sich der Sonnenfluss nicht symmetrisch über die beiden Hemisphären hinweg verändert. Es ist zudem ersichtlich, dass die thermische Reaktion der beiden Hemisphären recht unterschiedlich ausfällt. Die Abbildungen 14 und 15 zeigen die monatlichen Temperaturen für die mittleren Breiten der beiden Hemisphären im Zeitraum von 2000 bis 2025. Die Daten stammen aus der globalen Gitterdatenbank für 2-Meter-Lufttemperaturen von Berkeley.

Beide mittlere Breitengrade weisen im Zeitraum 2000–2025 einen Aufwärtstrend auf, doch die nördliche Hemisphäre erwärmt sich in diesem Zeitraum schneller als die südliche Hemisphäre. Wenn sich die jüngsten Trends fortsetzen, werden die mittleren Breitengrade der nördlichen Hemisphäre ab 2026 im Durchschnitt durchgehend wärmer sein als die der südlichen Hemisphäre.

Beide Temperaturaufzeichnungen korrelieren stark mit dem Sonnenfluss, doch die Reaktion der südlichen Hemisphäre ist langsamer und beträgt nur ein Fünftel der Reaktion der nördlichen Hemisphäre. Abbildung 16 zeigt X-Y-Diagramme der monatlichen Temperatur im Vergleich zum 30-Tage-Durchschnitt des täglichen Sonnenflusses, wobei die nördliche Hemisphäre um 36 Tage und die südliche Hemisphäre um 61 Tage verzögert ist:

Änderungen des solaren Antriebs von Jahr zu Jahr

Die saisonale Sonneneinstrahlung unterliegt von Jahr zu Jahr erheblichen Schwankungen. Die Veränderungen in den Tropen treiben die Konvektion an und stehen in Zusammenhang mit dem Konvektionspotenzial und der Zyklon-Aktivität. Die Wärmeregulierung in den Tropen begrenzt den Einfluss der Sonneneinstrahlung auf die Temperatur. Sobald sich an den Polen Eis auf der Oberfläche bildet, verläuft die thermische Reaktion auf die Sonneneinstrahlung stark nichtlinear. Im Gegensatz dazu zeigen die mittleren Breiten gemäß Abbildung 16 oben eine fast lineare Reaktion auf die solare Strahlung. Dementsprechend geben die Schwankungen der täglichen solaren Strahlung in den mittleren Breiten von Jahr zu Jahr Aufschluss über die zu erwartenden Temperaturänderungen von Jahr zu Jahr.

Die folgende Reihe von Diagrammen zeigt anhand ausgewählter Beispiele, wie die tägliche Sonneneinstrahlung in einem Jahr im Vergleich zu einem gewählten Basisjahr für 45° N und 45° S variiert. Die Tage sind vom September-Äquinoktium des Jahres vor dem betrachteten Jahr bis nahe zum März-Äquinoktium des folgenden Jahres nummeriert. Die vertikale grüne Linie markiert die Wintersonnenwende im Dezember, die etwa eine Woche vor Beginn des betrachteten Jahres stattfindet.

Das Jahr 2023 verzeichnete in beiden Hemisphären den höchsten Sonnenfluss vom Frühling bis zum Sommer in der jüngeren Geschichte. Der Unterschied gegenüber 1944 beträgt an den Tagen mit der größten Abweichung bis zu 3 W/m².

Vergleicht man das Jahr 2026 mit 2023, so ist die Sonneneinstrahlung vom Frühling bis zum Sommer in beiden Hemisphären um 2 W/m² zurückgegangen. Tatsächlich unterscheidet sich die Sonneneinstrahlung in den mittleren Breiten beider Hemisphären im Jahr 2027 nicht wesentlich von der im Jahr 2023.

Das nächste Jahr, in dem die Sonneneinstrahlung in den mittleren Breiten fast identisch mit der von 2023 sein wird, ist 2052. Es liegt geringfügig näher an 2023 als 2027.

Diskussion

Diese Erörterung fasst die Erkenntnisse aus den Diagrammen zusammen und bewertet anschließend, ob das Gesamtmuster – Veränderungen der Sonneneinstrahlung, das Reflexionsverhalten in den Tropen sowie hemisphärische Unterschiede bei Advektion und Wärmeaufnahme – eine schlüssige Erklärung für die oben hervorgehobenen beobachteten Trends liefert.

Schwankungen der Sonneneinstrahlung – Die Analyse reicht weit genug zurück, um Wendepunkte in der durch die Präzession bedingten Entwicklung der saisonalen und latitudinalen Sonneneinstrahlung zu identifizieren. Die Diagramme zeigen deutliche hemisphärische und latitudinale Asymmetrien: Maxima und Minima treten in der nördlichen und südlichen Hemisphäre nicht zur gleichen Zeit auf, und verschiedene Breitengrade weisen unterschiedliche langfristige Tendenzen auf. So erreicht beispielsweise der maximale tägliche Sonnenfluss bei 45° N um 1640 n. Chr. ein flaches Minimum und steigt dann langsam, während er bei 45° S um ~1000 n. Chr. seinen Höchststand erreicht und danach abnimmt. Niedrige Breitengrade (z. B. ~10° N) zeigen um ~1200 n. Chr. eine Wendung und steigen in den folgenden Jahrhunderten um mehrere W/m² an. Zusätzlich zu diesen über mehrere Jahrhunderte reichenden Trends sind die in den nachfolgenden Diagrammen dargestellten jährlichen Schwankungen der saisonalen Sonneneinstrahlung groß genug (in der Größenordnung von 1–3 W/m² zu bestimmten Jahreszeiten), um die interannuelle Variabilität der Zirkulation und der Temperatur dort zu beeinflussen, wo die Systemreaktion nahezu linear ist.

Abgegebene Wärme (kurzwellige Reflexion) – Die Abbildungen 4–6 zeigen einen Regimewechsel im tropischen Ozean, sobald der tägliche mittlere ToA-Fluss hoch genug ist, dass sich die Meerestemperatur (SST) der Obergrenze des Warmpools nähert: Die Konvektion wird beständig, und die kurzwellige Reflexion über den gesamten Himmel nimmt mit weiterem Anstieg des ToA-Flusses rasch zu. In diesem Rahmen trägt eine zusätzliche ToA-Anregung oberhalb eines Schwellenwerts stärker zu Reflexions- und Zirkulationsänderungen bei als zu einem weiteren Anstieg der SST. Die Anwendung der Schwellenwertmethode in den Abbildungen 7–8 ergibt für die heutige Zeit eine höhere geschätzte „Abweisung“ kurzwelliger Strahlung in den Tropen der Nordhalbkugel als in denen der Südhalbkugel, trotz eines höheren ToA-Flusses in Teilen der Südhalbkugel. Sind die Schwellenwerte angemessen, wäre zu erwarten, dass Veränderungen in diesem Term der abgewiesenen Energie mit Veränderungen des konvektiven Potenzials korrelieren und somit für die Zyklon-Enenergie relevant sind.

Diskrepanz zwischen Nettostrahlung und OHC – Das Energie-Ungleichgewicht der Erde lässt sich nicht direkt messen; es wird vielmehr aus Satelliten-Strahlungsdaten abgeleitet und anhand der Veränderungen der Wärmeaufnahme des Ozeans auf Konsistenz überprüft. In den Abbildungen 12–13 verlaufen die kumulierte Nettostrahlung der nördlichen Hemisphäre (NH) und der OHC der NH weitgehend parallel, während die Reihen der südlichen Hemisphäre (SH) ab etwa 2015 auseinanderlaufen und bis Ende 2025 eine kumulative Differenz von ~140 ZJ erreichen. Die Interpretation einer solchen Diskrepanz erfordert die Berücksichtigung einer Reihe von Möglichkeiten: Sie kann auf Unsicherheiten des Beobachtungssystems, auf zeitliche/verzögerungsbedingte Unterschiede zwischen den Hemisphären und/oder auf Wärme zurückzuführen sein, die außerhalb der für den OHC verwendeten 0–2000 m tiefen Ozeanschicht gespeichert wird (z. B. in tieferen Ozeanschichten, der Kryosphäre, an Land und in der Atmosphäre). Im weiteren Verlauf dieser Erörterung werden daher mögliche Faktoren betrachtet und geprüft, ob deren Größenordnung plausibel groß genug ist, um die beobachtete Abweichung – beginnend mit Abbildung 17 – sowie die Akkumulation von Energie in der Atmosphäre zu erklären.

Der berechnete Beitrag der atmosphärischen Feuchtigkeit von ~4,8 ZJ über das Jahrzehnt hinweg macht nur einen kleinen Bruchteil der Divergenz von ~140 ZJ aus, so dass er die Diskrepanz allein nicht erklären kann. Dennoch ist es bemerkenswert, dass der Feuchtigkeitsanstieg in der Nähe von ~10° N seinen Höhepunkt erreicht, wo der langfristige maximale tägliche Sonnenfluss am stärksten angestiegen ist.

Die Feuchtigkeitsmaxima in den mittleren Breiten stehen auch qualitativ im Einklang mit einem verstärkten Transport in Richtung der Pole in beiden Hemisphären.

Weitere Möglichkeiten dafür, dass die Nettostrahlung in der südlichen Hemisphäre schneller steigt als der OHC sind:

• Latente Schmelzwärme der Südhalbkugel, die jedoch für das vergangene Jahrzehnt auf weniger als 1 ZJ geschätzt wird.

• Es gibt einige Gletscher in der Südhalbkugel, die sich ausdehnen, doch die damit verbundene Wärme beträgt weniger als 1 ZJ.

• Weltweit hat die Biomasse zugenommen, doch während die Nordhalbkugel einen deutlichen Anstieg verzeichnet, sprechen die Daten nicht für einen wesentlichen Anstieg der Biomasse auf der Südhalbkugel, einschließlich der Ozeane.

• Es hat einen Wärmeaustausch von der südlichen Hemisphäre zur nördlichen Hemisphäre gegeben, doch die Ozean-Wärmespeicherung (OHC) und die Nettostrahlung in der nördlichen Hemisphäre zeigen derzeit eher ein Gleichgewicht als ein Defizit, das einen verstärkten Wärmeaustausch aus der südlichen Hemisphäre erfordern würde.

• Eine mögliche Fehlerquelle besteht darin, dass die Grundlage für die Angleichung der Jahre 2005 bis 2015 aufgrund der hohen thermischen Trägheiten im Klimasystem fehlerhaft war. Im Wesentlichen ist das System niemals statisch, sondern verändert sich zwangsläufig aufgrund der sich ändernden solaren Antriebskräfte.

Thermische Reaktion – In diesem Rahmen reagiert die tropische Meerestemperatur (SST) nur schwach auf zusätzliche Strahlungsantriebe an der ToA, sobald sich hoch reichende Konvektion etabliert hat, weil die reflektierte kurzwellige Strahlung und der Abfluss latenter Wärme stark steigen. Im Gegensatz dazu zeigen die mittleren Breiten in den Abbildungen 14–16 eine annähernd lineare Beziehung zwischen der monatlichen Temperatur und der jüngsten (30-Tage-)Durchschnittsstrahlung, mit verzögerten Reaktionen von ~36 Tagen (NH) und ~61 Tagen (SH) in den dargestellten illustrativen Anpassungen. Die geringere Amplitude in der südlichen Hemisphäre (SH) und die längere Verzögerung stehen im Einklang mit einem höheren Meeresanteil und einer größeren effektiven Wärmekapazität in den mittleren Breiten der südlichen Hemisphäre.

Schlussfolgerungen

Die Zeitreihen der täglichen maximalen Sonneneinstrahlung am Boden zeigen im letzten Jahrtausend eine hemisphärische Asymmetrie. In der heutigen Zeit ist die maximale tägliche Sonneneinstrahlung auf der Südhalbkugel höher als in den entsprechenden Breitengraden der Nordhalbkugel, doch die langfristigen Trends unterscheiden sich: In mehreren Breitengraden der Südhalbkugel (z. B. 45° S) ist sie seit etwa 1000 n. Chr. rückläufig, während sie in mehreren mittleren Breitengraden der Nordhalbkugel (z. B. 45° N) seit Erreichen eines Minimums um 1640 n. Chr. langsam zunimmt. In den niedrigen Breitengraden folgt auf eine Wendung um ~1200 n. Chr. ein allmählicher Anstieg der maximalen täglichen Sonneneinstrahlung.

Unter Verwendung der im Abschnitt „Abgeworfener ToA-Solarfluss“ vorgestellten Schwellenwertmethode legt die Analyse nahe, dass langfristige Veränderungen die Häufigkeit und Intensität tropischer konvektiver Wolkenregime beeinflussen und wie viel zusätzlicher ToA-Antrieb reflektiert statt absorbiert wird. In diesem Rahmen führt ein Rückgang der maximalen täglichen Sonneneinstrahlung in der südlichen Hemisphäre südlich von ~10° S zu einer Verringerung der konvektiven „Abweisung“ in diesem Gebiet, während die nördliche Hemisphäre eine geringere Veränderung aufweist, nun aber von ihrem Tiefststand aus wieder steigt. Da konvektives Potenzial eine Voraussetzung für Zyklone ist, steht dies im Einklang mit der beobachteten Abnahme der Zyklone in der südlichen Hemisphäre im Vergleich zu früheren Zeiträumen. Dass die Intensität der Zyklone in der nördlichen Hemisphäre im Jahr 1000 n. Chr. höher war als heute, steht im Einklang damit, dass in diesem Zeitraum mehr Wärme abgestrahlt wurde.

Im Zeitalter der Satellitenbeobachtung zeigen die hier verwendeten Temperaturreihen für die mittleren Breiten bei Anwendung einer angemessenen Verzögerung einen starken, nahezu linearen Zusammenhang mit der jüngsten Sonneneinstrahlung, was mit einer relativ direkten Reaktion des Strahlungsantriebs in diesen Bändern übereinstimmt. Die gleichen Temperaturen in den mittleren Breiten werden auch von Veränderungen der Advektion beeinflusst, die den zeitlichen Verlauf der Jahreszeiten und die geografische Verteilung der Erwärmung verschieben können. In diesem Rahmen wirken sich Veränderungen der tropischen Sonneneinstrahlung und Konvektion auf den Feuchtigkeits- und Wärmetransport in Richtung der Pole aus, was je nach Jahreszeit und Hemisphäre die lokalen Strahlungsantriebsreaktionen verstärken oder dämpfen kann.

Viele Klimamodelle weisen anhaltende Verzerrungen bei der tropischen Konvektion, der Bewölkung und der Darstellung von Prozessen im Warmwasserbecken auf, und diese Verzerrungen beeinflussen die simulierten Trends in Regionen, in denen die Meerestemperatur (SST) stark durch Konvektion bestimmt wird (einschließlich Teilen des tropischen Westpazifiks). Abbildung 18 dient hier als Beispiel für ein Szenario, in dem die beobachtete Meerestemperatur nahe der Obergrenze des Warmwasserbeckens begrenzt ist, und verdeutlicht, warum die korrekte Darstellung konvektiver Wolkenrückkopplungen für die Ursachenanalyse und die Prognosen von Bedeutung ist.

Diese Einschränkung bedeutet, dass Prognosen für tropische Warmwassergebiete (und für die mit diesen Gebieten verbundenen Zirkulationsreaktionen) mit Vorsicht interpretiert werden sollten und dass bei der Modellbewertung der Schwerpunkt auf beobachteten Einschränkungen hinsichtlich Konvektion, Wolkenreflexion und Wärmeabfluss liegen sollte.

Der langfristige Rückgang der maximalen täglichen Sonneneinstrahlung in hohen südlichen Breiten steht im Einklang mit den Abkühlungstrends in Regionen südlich von ~55° S während der Satellitenära (Kang et al., 2023) sowie mit der dokumentierten multidekadischen Abkühlung in Teilen der Antarktis, wie beispielsweise auf der Antarktischen Halbinsel, seit Ende der 1990er Jahre (Turner et al., 2016).

Insgesamt bietet das sich verändernde saisonale und breitengradabhängige Muster der Sonneneinstrahlung an der Erdoberfläche einen schlüssigen, physikalisch begründeten Rahmen, der mit vielen der in diesem Artikel hervorgehobenen hemisphärischen und regionalen Asymmetrien übereinstimmt (einschließlich der Unterschiede im Reflexionsverhalten in den Tropen, beim Transport in Richtung der Pole und bei der Temperaturreaktion in den mittleren Breiten). Auf dieser Grundlage wird hier argumentiert, dass Veränderungen der Sonnenintensität über Breitengrade und Jahreszeiten hinweg ein Haupttreiber der beobachteten Muster und ein nützlicher Anhaltspunkt für die Vorhersage künftiger regionaler Trends sind. Allgemein gesehen weist die Nordhalbkugel starke Temperaturanstiege auf, während sich die Südhalbkugel in den hohen Breitengraden abkühlt, was sich schließlich auf die mittleren Breiten ausweiten wird, da sowohl die maximale tägliche Sonneneinstrahlung als auch die polwärts gerichtete Advektion abnehmen.

Autor

Richard Willoughby ist ein pensionierter Elektroingenieur, der 30 Jahre lang in der australischen Bergbau- und Mineralverarbeitungsindustrie tätig war, wo er Aufgaben in Großbetrieben, in der betrieblichen Forschung und Entwicklung sowie in der Minenerschließung wahrnahm. Weitere zehn Jahre verbrachte er in der globalen Versicherungsbranche als technischer Risikoberater, wo er ein anhaltendes Interesse an Naturkatastrophen und dem Klimawandel entwickelte.

Referenzen und Datenquellen

Datensätze und Verfahren

  • NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) Solar System Dynamics. HORIZONS System (online ephemeris and solar system data service). Documentation: HORIZONS System Manual, version 4.98d (21 Nov 2025). NASA/JPL-Caltech.
  • NASA Langley Research Center. Clouds and the Earth’s Radiant Energy System (CERES) Energy Balanced and Filled (EBAF) Edition 4.x, monthly mean TOA flux products (Level 3b). Product description and data quality summaries available via CERES data portal.
  • Loeb, N. G., Doelling, D. R., Kato, S., Su, W., Mlynczak, P. E., & Wilkins, J. C. (2024). Continuity in top-of-atmosphere Earth radiation budget observations. Journal of Climate, 37(23), 6093–6108.
  • International Argo Program and national partners. Argo (global profiling float observations of temperature/salinity, upper 2000 m). General program documentation available via Argo data portals.
  • NOAA National Centers for Environmental Information (NCEI). Global Ocean Heat Content Climate Data Record (CDR), 1955–present. Configuration Item ID: 01B-41. Dataset DOI: 10.7289/V53F4MVP.
  • Riser, S. C., Freeland, H. J., Roemmich, D., et al. (2016). Fifteen years of ocean observations with the global Argo array. Nature Climate Change, 6, 145–153.
  • Rohde, R. A., & Hausfather, Z. (2020). The Berkeley Earth land/ocean temperature record. Earth System Science Data, 12, 3469–3479.
  • Berkeley Earth. Berkeley Earth temperature data: gridded and time-series products (land and land–ocean; includes gridded near-surface air temperature over land and sea surface temperature over oceans; see Berkeley Earth data portal for product notes and licensing).

Supporting scientific literature (selected)

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  • Mann, M. E., Woodruff, J. D., Donnelly, J. P., & Zhang, Z. (2009). Atlantic hurricanes and climate over the past 1,500 years. Nature, 460, 880–883.
  • Turner, J., Lu, H., White, I., King, J. C., Phillips, T., Hosking, J. S., Bracegirdle, T. J., Marshall, G. J., Mulvaney, R., & Deb, P. (2016). Absence of 21st century warming on Antarctic Peninsula consistent with natural variability. Nature, 535, 411–415.
  • Kang, S. M., Yu, Y., Deser, C., Zhang, X., Kang, I.-S., Lee, S.-S., Rodgers, K. B., & Ceppi, P. (2023). Global impacts of recent Southern Ocean cooling. Proceedings of the National Academy of Sciences, 120(30), e2300881120.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/29/changing-sunlight-weather-climate-2/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Sich änderndes Sonnenlicht, Wetter & Klima erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Jetzt anmelden: 17. Internationale Klima- und Energiekonferenz, IKEK-17, in Halle an der Saale

29. April 2026 um 00:36

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unterstützer, Freunde und Interessierte,

wir freuen uns, Sie herzlich zur 17. Internationalen Klima- und Energiekonferenz (IKEK-17) einzuladen, die am 26. und 27. Juni 2026 in den Räumlichkeiten der HALLE MESSE GmbH in Halle (Saale) stattfindet.

Die Konferenz bringt erneut hochkarätige internationale Wissenschaftler und Experten zusammen. Zu den Referenten zählen unter anderem:

  • John Clauser, University of California, Berkeley, Nobelpreisträger Physik 2022

  • Henrik Svensmark, Technische Universität Kopenhagen

  • Michael Limburg, EIKE

  • Stefan Kröpelin, Universität zu Köln

  • Nicola Scafetta, Universität Neapel Federico II

  • Ronan Connolly, CERES Science

  • Willie Soon, Harvard University

  • William Happer, Princeton University (angefragt)

Die gesamte Veranstaltung wird simultan in Deutsch und Englisch gedolmetscht.

Teilnahmegebühren:

  • 2-Tagesticket (Fr./Sa., inkl. Abendessen): 200 €
  • 1-Tagesticket (Fr., inkl. Abendessen): 150 €
  • 1-Tagesticket (Sa.): 100 €
  • Ermäßigtes 2-Tagesticket (mit Nachweis): 100 €

Tickets können unter folgendem Link erworben werden: TixTown  (Link)

Anfahrt:
Halle Messe
Messestr. 10
06116 Halle (Saale)

Der Veranstaltungsort Halle Messe ist sehr gut ausgeschildert und leicht über die A14 (Abfahrt „Halle-Ost“) zu erreichen. Per Bahn über den ICE-Knotenpunkt Halle (Saale) Hbf mit direkter ÖPNV-Anbindung u.a. an die S-Bahn-Haltestelle „Halle Messe“, per Flugzeug über den nahegelegenen Flughafen Leipzig/Halle (LEJ). Es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten vor Ort.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Die Durchführung einer internationalen Konferenz dieser Größenordnung erfordert erhebliche organisatorische und finanzielle Mittel. Als unabhängige und private Institution ist das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) e.V. auf die Unterstützung von Förderern, Freunden und engagierten Bürgern angewiesen.

Wenn Sie unsere Arbeit und den offenen wissenschaftlichen Austausch unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Spende. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – hilft uns, auch künftig hochwertige Veranstaltungen und Forschungsarbeit zu ermöglichen. Vielen Dank!

Spendenmöglichkeiten per Banküberweisung an:

Zahlungsempfänger:   Europäisches Institut für Klima & Energie
IBAN:                         DE34 8309 4454 0042 4292 01
BIC:                            GENODEF1RUJ
Bank:                          Volksbank Gera Jena Rudolstadt

oder via PayPal (Link)

Darüber hinaus laden wir Sie ein, diese Einladung in Ihrem Netzwerk weiterzugeben und so weitere Interessierte und potenzielle Unterstützer zu erreichen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie persönlich in Halle an der Saale begrüßen zu dürfen und gemeinsam zwei inspirierende Konferenztage zu erleben!

 –                –                  –        

English version:

Dear supporters, colleagues and friends,

we are pleased to cordially invite you to the 17th International Climate and Energy Conference (IKEK-17), which will take place on 26 and 27 June 2026 at the premises of HALLE MESSE GmbH in Halle (Saale), Germany.

Once again, the conference will bring together distinguished international experts. Confirmed speakers include, among others:

  • John Clauser, University of California, Berkeley (Nobel Laureate in Physics, 2022)

  • Henrik Svensmark, Technical University of Denmark

  • Michael Limburg, EIKE

  • Stefan Kröpelin, University of Cologne

  • Nicola Scafetta, University of Naples Federico II

  • Ronan Connolly, CERES Science

  • Willie Soon, Harvard University

  • William Happer, Princeton University, (invited)

The preliminary conference program will be published shortly.

The entire event will be simultaneously interpreted in German and English.

Participation fees:

  • 2-day ticket (Fri/Sat, incl. dinner): €200
  • 1-day ticket (Fri, incl. dinner): €150
  • 1-day ticket (Sat): €100
  • Reduced 2-day ticket (with valid proof): €100

Tickets can be purchased via the following link: TixTown  (Link)

Venue and directions:

Halle Messe
Messestr. 10
06116 Halle (Saale)
Germany

The venue, Halle Messe, is well signposted and easily accessible via the A14 motorway (exit “Halle-Ost”). By rail, it can be reached via the ICE-Train hub “Halle (Saale) Hauptbahnhof” with direct public transport connections, including the S-Bahn stop “Halle Messe”. By air, the nearest airport is Leipzig/Halle (LEJ). Ample parking is available on site.

Please support our work!

Organising an international conference of this scale requires substantial organisational and financial resources. As an independent and privately funded institution, the European Climate and Energy Institute (EIKE) relies on the support of sponsors, friends, and engaged citizens.

If you would like to support our work and promote open scientific exchange, we would greatly appreciate your donation. Every contribution—large or small—helps us continue to organize high-quality events and conduct research. Thank you very much.

Donations can be made via bank transfer to:

Beneficiary:    Europäisches Institut für Klima & Energie
IBAN:             DE34 8309 4454 0042 4292 01
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or via PayPal (Link)

We also kindly encourage you to share this invitation within your network in order to reach additional interested parties and potential supporters.

We would be delighted to welcome you in person in Halle (Saale) and to share two inspiring days of conference discussions with you!

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Tschernobyl und die irre Strahlenangst in Deutschland

27. April 2026 um 12:01

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Vor 40 Jahren ereignete sich in der Ukraine das grösste Atomunglück in der Geschichte der Kernenergie. In Deutschland wurden danach erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen. Die Panik, die das Land deswegen erfasste, hatte mit den realen Gefahren jedoch nichts zu tun.

Von Peter Panther

 

Im Mai 1986, einige Wochen nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl, sah sich die damalige Bundesgesundheitsministerin Rita Süssmuth gezwungen, die Notbremse zu ziehen. Es war bekannt geworden, dass einige deutsche Ärzte schwangeren Frauen geraten hatten, vorsorglich abzutreiben. Ein solches Verhalten sei «weder mit der ärztlichen Ethik vereinbar, noch unter irgendeinem Gesichtspunkt zu rechtfertigen», stellte Süssmuth klar.

Der Vorgang zeigt, welche unsäglichen Folgen die Strahlenangst im Nachgang zu «Tschernobyl» in Deutschland hatte. Die Abtreibungsempfehlung erfolgte aus Angst vor möglichen Missbildungen, weil nach dem Atomunglück in der 1300 Kilometer weit entfernten Ukraine hierzulande eine leicht erhöhte Radioaktivität gemessen wurde.

Die Furcht vor Missbildungen war völlig überzogen. Nicht einmal in der Umgebung von Tschernobyl selbst, die ungleich stärker kontaminiert worden war, wurden in den Jahren danach vermehrt missgebildete Neugeborene registriert. Aber die Strahlenangst in Deutschland war eben irrational. Und sie wurde durch die Berichterstattung in den Medien und allerlei Anordnungen der Behörden nach Kräften geschürt.

Anti-AKW-Demo nur bei trockenem Wetter

Es gibt eine ganze Handvoll von Anekdoten, welche die damalige deutsche Atom-Hysterie untermalen: In München wurden drei Gemüsehändler von Konsumenten wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt, weil sie angeblich zu stark strahlenden Salat angeboten hatten. Bei einem Fussballspiel der Marienfelder Mannschaft Blau Weiss wurden die angeblich verstrahlten Trikots der Spieler nach dem Abpfiff gesondert in Plastiksäcke verstaut und einer speziellen Reinigung unterzogen. Und vor einer Anti-AKW-Demonstration in Berlin wurde verkündet, dass diese nur bei trockenem Wetter stattfinde, da man die Teilnehmer nicht der erhöhten Strahlungsgefahr wegen Regen aussetzen wolle.

Was war aber wirklich passiert? Die Explosion des Reaktorblocks 4 in Tschernobyl am 26. April 1986 führte nicht nur zu einer erheblichen Kontamination der umliegenden Gebiete, sondern auch dazu, dass weite Teile Europas in den darauf folgenden Wochen erhöhte Radioaktivitätswerte registrierten.

EIKE Autor Dipl. Physiker Peter Würdig in Tschernobyl im „gesperrten“ Gebiet. Er schreibt dazu: „Hier ein Foto von mir auf dem Spielplatz. Einige von uns kletterten auch auf das Riesenrad, das war mir zu gefährlich, da konnte man ja runterfallen. Ich hatte einen Geiger-Zähler mitgenommen und Messungen gemacht, besondere Radioaktivität war fast nirgends mehr zu finden, das war richtig enttäuschend. Einige Menschen haben damals die Evakuierung nicht mitgemacht. „Ich konnte doch meine Tiere nicht allein lassen !“. Die haben das gut überlebt, wenn man einige einfache Regeln beachtet hat, und haben die Touristen begrüßt.

So war es auch in Deutschland. Am stärksten stiegen die Werte hierzulande im Voralpengebiet. Schon damals musste Fachleuten allerdings klar sein, dass die höheren Werte kaum ein gesundheitliches Risiko waren. Denn im Vergleich zur natürlich vorhandenen radioaktiven Hintergrundstrahlung fiel die Mehrbelastung bescheiden aus. Wie die deutsche Strahlenschutzkommission 1996 – zehn Jahr später – schätzte, mussten die Bewohner der Voralpengebiete mit einer totalen Mehrbelastung von gerade einmal 2,2 Millisievert klarkommen. Das war nur etwa ein Fünfzigstel der Dosis, die wegen der natürlichen Strahlung aus dem Weltall und dem Boden sowieso auf sie einwirkte.

Babys sollten nicht bei offenem Fenster schlafen

Dennoch waren die Reaktionen in Deutschland masslos. Die Medien schrieben von «radioaktiven Wolken», die über das Land hinwegziehen würden, und von «Fallouts», den sie verursachten. Die Behörden versicherten zwar einerseits, es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung, verfügten aber so viele Vorsichtsmassnahmen und gaben so viele Empfehlungen, dass die Menschen zum Schluss kommen mussten, dass das Gegenteil wahr ist.

So setzte die Strahlenschutzkommission Grenzwerte für Radioaktivität fest, etwa für Blattgemüse, Frischmilch und Gewürzkräuter. Daraus resultierten unzählige Verkaufsverbote. Auch die Bundesländer gaben eifrig eigene Grenzwerte heraus, die zum Teil absurd streng waren. Weiter schlossen die Behörden Kinderspielplätze und riegelten diese mit Sperrband ab, so dass jeder Passant die Botschaft «Achtung, Gefahr!» verstehen musste. Das deutsche Wetteramt warnte sogar davor, Babys nachts bei offenem Fenster schlafen zu lassen.

Überhaupt rieten die Behörden der Bevölkerung, bei Regenschauern nicht ins Freie zu gehen, sodass diese zum Schluss kommen mussten, dass der Begriff «Fallout» wohl zutreffend war. Bauern in Süddeutschland wurde gar verboten, ihren Kühen frisches Gras zu verfüttern. Die Behörden beschlagnahmten zudem zahlreiche Milchlieferungen aus der damaligen DDR und aus osteuropäischen Staaten.

Angst vor dem Strahlentod

All diese Massnahmen führten dazu, dass die Bevölkerung stark verunsichert war. Kaum jemand war sich darüber im Klaren, welche Risiken wirklich bestanden. In der Folge ging in den Supermärkten die haltbare Milch aus und Konserven waren beliebter als Frischware. Bauern forderten Entschädigungen für Ernteausfälle wegen der Strahlung. Flüge nach Australien oder den Kanarischen Inseln waren in dieser Zeit ausgebucht. Und besorgte Väter trugen den Sand aus den Buddelkisten ihrer Kinder und verfrachteten ihn in luftdichte Abfallsäcke.

2016 – 30 Jahre später – beschrieb die «Zeit» die damalige Panik vor der Radioaktivität mit treffenden Worten: «Die Vorfreude auf ein Picknick im Grünen am 1. Mai schlägt um in Angst vor Wiesen. Angst vor Regen. Angst vor dem Strahlentod.»

Die Wochen und Monate gingen vorbei und allmählich sank die gemessene Strahlung wieder auf normale, natürliche Werte. So weit bekannt, kam in Deutschland niemand wegen «Tschernobyl» zu Schaden. Dennoch hatte das Ereignis Folgen, die bis heute andauern: Die Meldungen über mögliche Zehntausende, ja sogar Hunderttausende Todesopfer wegen der Reaktorkatastrophe schreckte die Bevölkerung nachhaltig auf. Heute ist zwar klar, dass wegen der Kontamination im Umland des Havarie-Werks allenfalls einige Tausend Menschen zusätzlich ums Leben kamen. Doch bis heute werden haltlos hohe Opferzahlen bis zu einer Million herumgereicht.

Tschernobyl hatte politische Spätfolgen

Da viele Menschen überzeugt waren, dass auch in Deutschland erhebliche Strahlenrisiken drohten, erhielten die Organisationen der Atomgegner regen Zulauf. Das Land hatte der Kernenergie schon zuvor kritisch gegenübergestanden. Nach «Tschernobyl» gab es kein Halten mehr: Neue KKW zu bauen, war nun erst recht unmöglich. Jahre später wurde sogar der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen.

Deutschland ächzt heute unter hohen Strompreisen und leidet unter Deindustrialisierung. Massgeblich dafür verantwortlich ist der unselige und unnötige Ausstieg aus der Kernenergie, der vor drei Jahren abgeschlossen wurde. Man sieht, dass «Tschernobyl» doch Spätfolgen hatte – allerdings andere, als man 1986 dachte.

 

Der Beitrag Tschernobyl und die irre Strahlenangst in Deutschland erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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