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Australien: Sozialisten wollen Stromverbrauch lenken – und fördern Netzkollaps

26. Januar 2026 um 13:00

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Wenn Sozialisten ein Land regieren, ist es mit dem gesunden Menschenverstand oftmals vorbei. So auch in Australien, wo die Energiewende zu enormen Problemen führt – und die von der Regierung angebotene Lösung es nicht besser macht.

Weil es gerade zur Mittagszeit oftmals einen Überschuss an Solarstrom gibt, während nachts konventionelle Kraftwerke die Versorgung übernehmen müssen, kam die sozialistische Regierung Australiens auf eine glorreiche Idee: Gratisstrom für drei Stunden für private Haushalte. Nun gut, wirklich gratis ist der Strom nicht, weil die Solarstromproduzenten über Subventionen bezahlt werden, doch mit dieser Aktion will die Labour-Regierung den Stromverbrauch etwas umlenken.

Allerdings ging der Plan nicht wirklich auf – zumindest nicht so, wie es die realitätsfernen Planer in Canberra gerne gehabt hätten. Denn die Bürger nahmen dieses Angebot tatsächlich verstärkt in Anspruch und sorgten damit für eine Überlastung des Stromnetzes. Denn dieses ist einfach nicht für eine solche exzessive Beanspruchung ausgelegt. Nun wurde das Versprechen wieder einkassiert.

Der “Gratisstrom” soll nun nämlich auf 24 Kilowattstunden pro Tag gedeckelt werden. Die Begründung dafür: Die Regierung fürchtet den “Missbrauch” durch Besitzer von Elektroautos und Heimspeichern. Man muss kein Fachmann sein, um zu erkennen, was hier passiert. Würde auch nur ein Viertel der privaten Haushalte des Landes versuchen, in diesen Gratisstunden nennenswert Strom zu ziehen, wäre die Überlastung vorprogrammiert. Kein bestehendes Stromnetz ist dafür ausgelegt. Sicherungen würden fliegen, Ortsnetztransformatoren überhitzen, ganze Straßenzüge im Dunkeln liegen – und das im besten Fall. Im schlechteren Fall verabschieden sich Leitungen und Trafos spektakulär mit Feuern und Explosionen.

Genau darauf weisen selbst die Stellungnahmen hin, die das Ministerium offenbar widerwillig zur Kenntnis genommen hat. “Sehr hohe Verbrauchsspitzen” könnten lokale Netze überlasten und zu steigenden Netzkosten führen. Anders ausgedrückt: Es knallt und wird teuer. Nicht zu vergessen, dass die Netzbetreiber ihre Kosten auch gedeckt sehen wollen und zum Ausgleich die Abend- und Nachttarife in die Höhe schrauben.

Australien ist ein weiteres Beispiel dafür, wie eine grün-sozialistische Politik nicht nur unnötige Probleme verursacht, sondern diese auch noch verschlimmert. Man kann nicht hingehen, physikalische und marktwirtschaftliche Prinzipien einfach ignorieren und darauf hoffen, dass dies schon irgendwie funktioniert. Doch wenn die Realität durch Ideologie ersetzt wird, kommt selten etwas Gutes dabei heraus.

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Ohne AKW Zusammenbruch von Europas Stromnetzen im Winter

23. Januar 2026 um 09:24

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Der technische Vorstand des österreichischen Übertragungsnetzbetreibers APG, Gerhard Christiner erklärt, dass Europa weiterhin auf Kernenergie angewiesen ist, um die Stromversorgung in den Wintermonaten aufrechtzuerhalten. In einem Interview mit dem neuen österreichischen Wirtschaftsmedium Selektiv sagte Gerhard Christiner, Technischer Direktor der Austrian Power Grid (APG): „Europäisches Stromsystem ohne Atomkraft im Winter undenkbar.“ Und weiter: „Mit dem Gedanken [...]

Der Beitrag Ohne AKW Zusammenbruch von Europas Stromnetzen im Winter erschien zuerst unter tkp.at.

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Elektrifizierung – hält das Stromnetz der Belastung stand?

17. Januar 2026 um 13:00

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GWPF, Kathryn Porter, 12.01.2026

Die britische Dekarbonisierungsstrategie geht von einer raschen Elektrifizierung von Heizung, Verkehr und Industrie aus. Die aktuellen Trends beim Ausbau dieser Technologien und die bestehenden Infrastrukturbeschränkungen lassen jedoch vermuten, dass diese Ziele kaum erreicht werden können. Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge und die Umstellung der Industrie auf alternative Brennstoffe stagnieren, während veraltete Gas- und Kernkraftwerke schneller stillgelegt werden, als ausreichend Ersatzkapazität bereitgestellt werden kann. Gleichzeitig führt das KI-getriebene Wachstum von Rechenzentren zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung, die das Stromnetz zunehmend nicht mehr bewältigen kann

…. Eine Nachricht ist, dass die Elektrifizierungsziele ohne eine Form von Verpflichtung kaum zu erreichen sein werden. Im Heizungsbereich ist ein rascher Einsatz von Wärmepumpen unter den gegenwärtigen Bedingungen unrealistisch. Die Verbraucher sind weiterhin zurückhaltend, die Zahl der Installateure wächst zu langsam, und sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten sind deutlich höher als bei Gasheizungen. Selbst wenn Wärmepumpenzuschüsse die Anschaffungskosten senken, müssen Haushalte weiterhin zusätzliche Ausgaben für größere Wärmepumpen, Rohrleitungen und Dämmung sowie höhere laufende Energiekosten tragen, da die Strompreise weiterhin deutlich über den Gaspreisen liegen. Dies sind keine Randaspekte – sie stellen grundlegende Hindernisse für eine breite Akzeptanz dar.

Die Elektrifizierung des Verkehrssektors steht vor einer ähnlichen Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Vorgaben für Elektrofahrzeuge überholen die Bereitschaft der Bevölkerung, diese zu nutzen, während die Netz- und Ladeinfrastruktur weiterhin stark eingeschränkt ist. Diese Probleme verschärfen sich bei größeren Fahrzeugen. Derzeit gibt es keine verlässliche Schnellladelösung für Lkw, und die Elektrifizierung von Bussen außerhalb dicht besiedelter Stadtzentren ist deutlich schwieriger, als in politischen Dokumenten üblicherweise eingeräumt wird, insbesondere dort, wo die Fahrzeuge nicht regelmäßig zu einem einzigen Depot zurückkehren [- und am liebsten auch nur nachts im Einsatz sind, damit tagsüber die Solarpanel vielleicht die Ladung übernehmen – ich denke dabei Nürnberg, wo tagsüber gefahren wird und die Fahrzeuge nachts in offener Halle stehen. Der Heizungseinschalter kommt gg. 4:00 Uhr – der Übersetzer]

London, 13. Januar. Die unabhängige Energieberaterin Kathryn Porter hat einen vernichtenden neuen Bericht veröffentlicht, in dem sie vor ernsthaften Risiken für die Strom- und Gasnetze in Großbritannien warnt.

Sehen Sie hier ihr Video auf X  https://x.com/GWPF_org/status/2011068247114764317

  • Die Elektrifizierung von Heizung, Verkehr und Industrie könnte bis 2030 einen zusätzlichen Strombedarf zwischen 7 und 10 GW verursachen. Rechenzentren könnten weitere 6 GW beisteuern, und die Regierungsziele deuten auf einen neuen Bedarf von rund 15 GW hin.
  • Bis 2030 werden voraussichtlich 12–17 GW zuverlässiger Gas- und Kernkraftwerke abgeschaltet. Deren Ersatz benötigt Jahre für Genehmigung und Bau.
  • Wind- und Solarenergie haben sich zwar schnell ausgebaut, sind aber nicht kontinuierlich verfügbar. Die höchsten Strommengen werden in kalten, windstillen Nächten benötigt, wenn diese Energiequellen nicht aktiv sind.
  • Bis 2030 besteht eine Wahrscheinlichkeit von 65-85% für regionale Stromrationierungen oder Stromausfälle, und ein Basisrisiko von 5-10%, dass eines dieser Ereignisse zu einem vollständigen Zusammenbruch des Stromnetzes führt.
  • Während ein „Energie-Trilemma“ aus Dekarbonisierungsambitionen, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit immer präsenter wird, ist die Investition in die Lebensdauerverlängerung der aktuellen Gaskraftwerke die sicherste Strategie, um Stromausfälle zu vermeiden.
  • Die Sicherung des Stromnetzes ist nur durch höhere Investitionen in konstante Energiequellen möglich, beispielsweise durch einen signifikanten Ausbau der Kapazitäten neuer Gaskraftwerke.
  • Die sinkende Öl- und Gasförderung in der Nordsee könnte dazu führen, dass einige Pipelines unwirtschaftlich werden. Es drohen drastische Einbrüche bei den Gaslieferungen ins britische Netz, was bedeuten würde, dass an kalten Wintertagen nicht genügend Gas zur Deckung des Bedarfs zur Verfügung steht.

Porter warnt davor, dass Großbritanniens Elektrifizierungsziele zwar politisch ambitioniert, aber wirtschaftlich und operativ nicht tragbar sind. Sie argumentiert, dass ohne dringende Maßnahmen zur Sicherstellung bezahlbaren Stroms, zur Beschleunigung des Netzausbaus und zur Investition in neue, bedarfsgerechte Erzeugungskapazitäten (insbesondere Gaskraftwerke) die meisten Elektrifizierungsziele verfehlt werden und die Versorgungssicherheitsrisiken deutlich vor 2030 steigen werden.

Harry Wilkinson, Leiter der Abteilung für politische Angelegenheiten bei GWPF, sagte:

„Großbritanniens gescheiterte Klimapolitik steuert auf eine Kollision mit der Realität zu. Ohne dringendes Handeln steht das Land vor einer beispiellosen Energiekrise.“

Kathryn Porter sagte gegenüber dem GWPF:

„DESNZ hat auf meinen Bericht mit dem Vorwurf der Panikmache reagiert. Ich würde lieber ihren Plan zur Bewältigung dieser Risiken sehen, anstatt mich beschimpfen zu lassen.

Lesen hier den gesamten Artikel „Elektrifizierung – hält das Stromnetz der Belastung stand?“.

https://mailchi.mp/437beecdf1d0/porter-warns-of-serious-electricity-and-gas-grid-risks?e=08ba9a1dfb

 

Der Beitrag Elektrifizierung – hält das Stromnetz der Belastung stand? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Nichts passt mehr zusammen in der EU

12. Januar 2026 um 07:00

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Das gilt besonders für die Stromnetze

von Edgar L. Gärtner

Um Europa steht es nicht gut. Das gilt insbesondere für das Gebilde „Europäische Union“ (EU). Will man den Hauptakteuren der EU, die heute offenbar alle aneinander vorbeireden, keine bösen Absichten unterstellen, bleibt als Erklärung nur diese Vermutung: Jeder Einzelne von ihnen weiß im Grunde nicht, was er will. Aber einig sind sie sich alle über das, was sie nicht wollen: die Wahrheit über den geistigen Zustand und die wirtschaftlichen Perspektiven Westeuropas. Diese Wahrheit vernimmt man heute eher jenseits des Atlantiks als aus dem Mund europäischer Spitzenpolitiker.

Konstruktiver europäischer Aufbruch

Dabei hat die westeuropäische Einigung nach dem Zweiten Weltkrieg durchaus faktenbasiert und konstruktiv begonnen. Den Gründervätern des nach Westen orientierten Nachkriegs-Europa wie vor allem den Franzosen Jean Monnet und Robert Schumann war bewusst, dass die enormen Kriegsschäden, unter denen fast alle europäischen Länder litten, nur mithilfe eines starken Wirtschaftswachstums überwunden werden konnten. Um diesem den Weg freizumachen, bedurfte es billiger Energie im Überfluss. Aus diesem Grunde setzten sich die beiden Franzosen mit Spitzen-Beamten der ersten Bonner Bundesregierung unter Konrad Adenauer zusammen, um jenseits der Feindbilder des Krieges die Gründung der „Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)“, bekannt als Montanunion auszuhandeln. Diese wurde im Jahre 1952 gegründet.

EWG und EURATOM

Die offizielle deutsch-französische Aussöhnung in Gestalt des zwischen dem französischen Staatspräsidenten General Charles de Gaulle und des deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer am 22. Januar 1963 feierlich abgeschlossenen Élysée-Vertrages kam zwar erst später, aber in der Zwischenzeit kam es zwischen den Regierungen von sechs westeuropäischen Ländern zu wachsender Annäherung in der Wirtschafts- und Energiepolitik. 1957 unterzeichneten die Regierungen von Deutschland, Frankreich, Italien und den Benelux-Staaten in Rom den Vertrag über die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Deren Hauptziel war die Förderung des Handels zwischen den Mitgliedsländern. Dabei lag wegen des damals noch großen Anteils der Landwirtschaft an der Wertschöpfung der Volkswirtschaften zunächst der Schwerpunkt auf Agrarprodukten.

Aber die Frage einer zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung wurde dabei nicht vergessen. Parallel zur Vorbereitung der EWG-Gründung verständigten sich die Regierungen darüber, die Kohle-Verstromung nur als Übergangslösung zu betrachten. Sie setzten (vor allem auf Druck Frankreichs, wo die Entwicklung der Kernenergie zunächst vom bekannten Pazifisten Frederick Joliot-Curie vorangetrieben wurde) auf die Atomenergie. 1957 kam es zum Abschluss des EURATOM-Vertrages. Aber auch in Deutschland gab es nach dem Abbruch der Entwicklung von Kernreaktoren unter der Naziherrschaft (die wahrscheinlich weiter gediehen war, als die offiziellen historischen Darstellungen ahnen lassen) eine Lobby für die Erschließung der Atomenergie, die damals tatsächlich so hieß. (Ich wohne in Bad Nauheim in Mittelhessen selbst in einem Haus, das nach dem Krieg vom Kernphysiker Prof. Robert Jäger und dessen Bruder, dem Komponisten Willy Jäger erbaut wurde, wie eine Bronzetafel an der Fassade ausweist. Jäger gilt als einer der „Väter“ des bundesdeutschen Atomprogramms unter Franz Josef Strauß.) Leider wurde der parallele Weg zwischen dem Aufbau der EWG und dem Ausbau von EURATOM später verlassen. Einer der wichtigsten Gründe für die Anstrengungen Westeuropas, eine preisgünstige Energieversorgung aufzubauen, war selbstverständlich der Kalte Krieg (Systemwettbewerb) mit dem kommunistisch beherrschten Osten. Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Volkswirtschaften im Osten ließen diese Anstrengungen sichtbar nach und der von enttäuschtem Narzissmus genährte Selbsthass der Grünen begann sich in Form der Kohlenstoff-Phobie durchzusetzen.

2001: Die EU beginnt, Grün zu werden

Davon zeugt der Ausgang des Europäischen Rates von Barcelona im Jahre 2001. Auf einmal ging es im Grunde nicht mehr um die Sicherstellung einer preiswerten Energieversorgung als Basis für rasches Wirtschaftswachstum, sondern um die Verknappung und Verteuerung der Energie durch den Ausbau der unzuverlässigen, weil wetterabhängigen „dekarbonisierten“ Energiequellen Wind und Sonne. Das hätte die Stunde der Kernenergie sein können, da bei den bislang üblichen Atomkraftwerken über den gesamten Lebenszyklus nur 6 Gramm Kohlenstoffdioxid (CO2) je Kilowattstunde anfallen (Quelle), während Photovoltaik-Paneele zehnmal mehr CO2 produzieren. Doch die Kernenergie wurde von den Grünen aus uneinsichtigen Gründen verteufelt. Dabei decken alle zufallsabhängigen „Erneuerbaren“ zusammengenommen bis jetzt nicht mehr als 2,5 Prozent des europäischen Strombedarfs. (Tatsächlich hat die Klimaentwicklung wenig bis nichts mit dem CO2-Gehalt der Atmosphäre zu tun.)

Ich erinnere daran, dass ich wie der geniale Geo- und Astrophysiker Thomas Gold keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen „fossilen“ und biotischen Ressourcen sehe. Die Entscheidung der EU für die (vorgeblichen) „Erneuerbaren“ und die Abkehr von den „Fossilen“ impliziert aber die Abkehr von der historisch im Einklang mit dem Grad der Industrialisierung und Urbanisierung gewachsenen Elektrizitätserzeugung in zentralen Kraftwerken und die Rückkehr zu einer dezentralen Elektrizitätserzeugung, wie sie vor über 100 Jahren überwog. Diese bedarf aber einer Vervielfältigung der Übertragungsleitungen sowohl national als auch international. Während zwischenstaatliche Koppelstellen zwischen den Leitungsnetzen früher eher für seltene Notfälle ausgelegt waren, soll der zwischenstaatliche Elektrizitätstransport nun zur Dauereinrichtung werden. Um einen europäischen Binnenmarkt für Elektrizität für die inzwischen auf 27 Mitglieder angewachsene Europäische Union zu schaffen, legte der Europäische Rat zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Kopplungskapazität zwischen den Stromnetzen der EU-Mitgliedsstaaten von mindestens 10 Prozent der installierten Produktionsleistung fest. Doch dieses Ziel wurde bis Ende 2025 von acht EU-Mitgliedsstaaten nicht erreicht. Währenddessen hat die EU-Kommission bereits beschlossen, bis 2030 das Ziel von 15 Prozent zwischenstaatliche Transportkapazität anzusteuern.

Zentrale und dezentrale Energiequellen passen nicht zusammen

Um das Ziel einer optimalen Vernetzung dezentraler Energiequellen zu erreichen, bedarf es nach Schätzungen des Europäischen Rechnungshofes bis 2030 Investitionen von fast 600 und bis 2050 fast 2.000 Billionen Euro. Denn viele schon fest geplante „Erneuerbaren“-Projekte warten wegen Leitungs-Engpässen noch auf ihre Genehmigung. Aber diese Investitionen finden nicht statt, weil sie wirtschaftlich unsinnig sind. Wer würde schon freiwillig Milliarden investieren, um überschüssigen Solarstrom von Spanien über Frankreich nach Deutschland zu leiten? (Das war übrigens eine der Ursachen für den Beinahe-Blackout, der im vergangenen Jahr Spanien heimsuchte.) Die EU-Kommission versucht, diesen Problemen mithilfe des im Dezember 2025 vorgestellten Programms „Grids Package“ zu begegnen. Doch Samuel Furfari, ehemaliger für Energie zuständiger hoher EU-Beamter, weist darauf hin, dass die Politik den Aufbau eines internationalen Stromnetzes nicht einfach dekretieren kann. Es braucht dafür Jahrzehnte.

Unter der Dysfunktionalität der gegenwärtigen unzureichenden Vernetzung zwischen „erneuerbaren“, d.h. zufälligen mit den zuverlässig steuerbaren Energiequellen Wasser- und Kernkraft leidet insbesondere Frankreich. Im vergangenen Jahr gab es wegen der wetterbedingten zeitweiligen Überproduktion von Solar- und Windenergie nicht weniger als 432 Stunden mit negativen Strompreisen. Dadurch drohen die Milliarden-Investitionen in den Bau von Kernreaktoren des Typs EPR2 unrentabel zu werden, denn diese sind auf eine hohe Zahl jährlicher Betriebsstunden ausgelegt. Die Investitionskosten der sechs in Frankreich geplanten EPR2-Reaktoren werden auf etwa 83 Milliarden Euro veranschlagt. Die Kernkraftwerke können, um die Überproduktion abzufangen, höchstens um 20 Prozent gedrosselt werden. Die Zahl der Stunden mit negativen Strompreisen wird also in den kommenden Jahren weiter steigen, wenn nichts geschieht.

Deshalb erscheint es umso unverständlicher, dass der Entwurf für den nächsten französischen Zehn-Jahresplan der Energieversorgung (PPE3), der wegen der französischen Regierungskrise noch immer nicht verabschiedet ist, von einer Komplementarität zwischen planbaren und wetterabhängigen Energiequellen ausgeht. Aktuell zeigt es sich jedoch, dass beide schlicht inkompatibel sind. Sie ergänzen sich nur in seltenen Ausnahmefällen. Solange die EU-kommission unter Ursula von der Leyen das Dogma der Dekarbonisierung nicht aufgibt, kann wohl keine Ordnung in das europäische Zusammenspiel der europäischen Elektrizitätsnetze einziehen. Das erscheint umso dringender, als die EU mit ihrer Politik der Dekarbonisierung inzwischen weltweit allein dasteht.

 

Der Beitrag Nichts passt mehr zusammen in der EU erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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TriggerFM: Nachrichten der Freien Medien vom 05.01.2026

05. Januar 2026 um 18:14

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TriggerFM: Nachrichten der Freien Medien vom 05.01.2026

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„Uns geht der Strom aus“: Republikanische Abgeordnete warnt vor Energiemangel

24. Dezember 2025 um 08:00

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Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 17. Dezember 2025

Die republikanische Abgeordnete Gabe Evans aus Colorado forderte, dass Amerika seine Stromnetze sichern müsse. Sie wies darauf hin, dass die aggressiven Vorgaben der Demokraten den Verbrauchern überhöhte Kosten für grüne Energie und eine unzuverlässige Stromversorgung aufbürden

Evans erklärte gegenüber der Daily Caller News Foundation, die gemeldeten Netzschwankungen am Flughafen Denver deuteten darauf hin, dass die Energieversorgung in den USA überlastet ist. Sie betonte, wenn der Energiebedarf des Landes nicht gedeckt wird, dies die Bezahlbarkeit von Strom gefährden und die nationale Sicherheit bedrohen werde – Probleme, die ihrer Ansicht nach von einigen Demokraten durch ideologische Auflagen für grüne Energie noch verschärft würden.

„Das ist eine nicht nur Frage der nationalen Sicherheit, denn wenn wir nicht in der Lage sind, Güter zu produzieren, werden wir im Vergleich zu unserer globalen Konkurrenz an Boden verlieren“, sagte Evans gegenüber dem DCNF und fügte hinzu, dass die Vorgaben der Energieversorger in Colorado bedeuten, dass „zig Milliarden Dollar Verluste aufgrund der gescheiterten und erschreckenden Energiepolitik der Demokraten an die Verbraucher in Colorado weitergegeben werden“

 (Siehe auch: Exklusiv: Bericht bestätigt: Demokraten stecken hinter Ihren horrenden Stromrechnungen)

Die Demokraten in Colorado haben realitätsferne Politikansätze und belastende Vorschriften durchgesetzt, die zu explodierenden Energiekosten und erhöhter finanzieller Belastung geführt haben.

Ich bin stolz darauf, mit Gesetzen dagegenzuhalten, die Kosten senken, die Lebensbedingungen der arbeitenden Bevölkerung Colorados verbessern und die Energieführerschaft unserer Nation stärken. pic.twitter.com/p8vlnehhU6

— Kongressabgeordnete Gabe Evans (@repgabeevans) 11. Dezember 2025

Evans argumentierte, Colorado baue Energieressourcen „fünfmal schneller ab, als es eigentlich nötig wäre“, da der Staat seine verbleibenden Kohlekraftwerke in beschleunigtem Tempo stilllege. In Colorado sind etwa zwei Prozent der amerikanischen Bevölkerung zu Hause und produziere etwa gleichviel des US-amerikanischen Stroms.

„Allerdings“, fuhr Evans fort, „weil die demokratische Regierung in Colorado dem Öl, Gas und der Kohle den Krieg erklärt hat, betreibt sie in diesem Jahr die Stilllegung von etwa 10 % der Kraftwerke des Landes .“

Evans betonte die Notwendigkeit eines zuverlässigen Stromnetzes und wies darauf hin, dass das Repräsentantenhaus kürzlich seinen Gesetzentwurf, den „ State Planning for Reliability and Affordability Act“, verabschiedet hat. Das Gesetz wird nun dem Senat vorgelegt.

Sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden, müssen die Regulierungsbehörden für öffentliche Versorgungsunternehmen die langfristige Versorgungssicherheit berücksichtigen und die Fähigkeit zur kontinuierlichen Energieerzeugung über einen Zeitraum von 30 Tagen gewährleisten, wobei auch Schlechtwetterereignisse oder Naturkatastrophen einbezogen werden. … Durch die Fokussierung auf die Netzstabilität und die Fähigkeit zur kontinuierlichen Energieerzeugung wird das Stromangebot erhöht. Das senkt die Stromkosten.

Die Demokraten wollen im Vorfeld der Zwischenwahlen das Thema Bezahlbarkeit in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfs stellen , beflügelt von ihren Wahlsiegen im November, bei denen Kandidaten in New York, Virginia und New Jersey erfolgreich mit diesem Thema geworben hatten. Evans und einige Energieexperten, die zuvor mit dem DCNF gesprochen hatten, argumentieren jedoch, dass die von den Demokraten tatsächlich vorangetriebenen Maßnahmen die Energiekosten in die Höhe treiben, da sie eine zuverlässige Energieversorgung schrittweise abbauen.

„Die Energiepolitik der Demokraten führt zu Stromknappheit. Die Republikaner verfolgen eine umfassende Strategie, weil wir wissen, dass wir mehr Strom im Netz brauchen, um die Kosten für die Verbraucher niedrig zu halten“, sagte Evans. „Die Demokraten haben das System zerstört und versuchen nun, den Republikanern die Schuld dafür zuzuschieben.“

Evans erklärte gegenüber dem DCNF, dass Colorado demnächst mehrere neue Energieversorgungsvorschriften einführen werde, die ihrer Ansicht nach die Verbraucher mit zusätzlichen Kosten belasten würden, da sie künftig gezwungen sein werden, neuere und teurere energiesparende Haushaltsgeräte zu kaufen. Eine dieser Vorschriften , am 1. Januar in Kraft treten, besagen, dass nur noch hocheffiziente Geräte verkauft werden dürfen, die im Durchschnitt Tausende von Dollar mehr kosten als herkömmliche Geräte.

„Die Leute werden gezwungen sein, das teuerste Gerät zu kaufen, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Sie haben eine Regelung verabschiedet, die Erdgas für die Beheizung von Wohnhäusern bis 2050 verbietet, und das wird für die Bürger verheerende Folgen haben“, fuhr Evans fort. „Wir sprechen hier von etwa 20.000 Dollar Mehrkosten pro Haushalt, allein aufgrund der Strommenge, welche die meisten Häuser zusätzlich benötigen, da der Stromanschluß nicht ausreicht, um diese zusätzliche Last zu decken. Wenn Sie einen mit Erdgas betriebenen Trockner, Heizkessel und Herd durch elektrische Geräte ersetzen müssen, müssen Sie wahrscheinlich den Hausanschluss Ihrer Stromzuführung erhöhen.“

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Medienunternehmen mit großer Reichweite kostenlos zur Verfügung. Alle wiederveröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen des/der jeweiligen Reporters/Reporterin und dessen/deren Zugehörigkeit zur DCNF enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer möglichen Partnerschaft kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected].

https://dailycaller.com/2025/12/17/exclusive-utility-costs-energy-crisis-gop-midterms/

 

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