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EU-Parlament unterstützt digitalen Euro mit Online- und Offline-Funktion

11. Februar 2026 um 10:13

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EU-Parlament unterstützt digitalen Euro mit Online- und Offline-Funktion

Das Europäische Parlament hat am Dienstag (10.02.2026) erstmals umfassend den digitalen Euro unterstützt und die Position des EU-Rates zu einer Währung mit Online- und Offline-Funktionalität bestätigt. Mit 443 von 631 Stimmen verabschiedete es Änderungen zum jährlichen EZB-Bericht 2025, die den digitalen Euro als Ergänzung zu Bargeld und privaten Diensten fordern, um die monetäre Souveränität der EU zu stärken, den Binnenmarkt zu festigen und Abhängigkeit von US-Anbietern wie Visa- oder Mastercard zu reduzieren.

Dieser Schritt markiert einen Kurswechsel: Frühere Vorschläge fokussierten nur auf Offline-Zahlungen. Die Abstimmung hat keine legislative Kraft, zeigt aber klare Mehrheiten in Gruppen wie EVP, S&D, Renew, Grünen und Linken – trotz Kritik von Banken und Teilen der Rechten. Eine finale Gesetzesabstimmung ist für Mai geplant; Einführung frühestens 2029, Pilot 2027 möglich.

Experten wie Laura Casonato von Positive Money Europe nennen es einen „großen Erfolg“ für sicheres digitales Zentralbankgeld. Geopolitische Spannungen zu den USA treiben das Projekt voran.

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Bildquelle: FilipArtLab / shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)

Gefahr durch Digitalen Euro: Österreichs Regierung verlässt sich ganz auf Brüssel

06. Februar 2026 um 12:00

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Die EU marschiert mit dem Digitalen Euro stramm in Richtung eines zentralisierten und überwachbaren Zahlungssystems. Die Warnungen werden lauter und dringlicher – doch Anfragebeantwortungen aus dem österreichischen Finanz- und dem Sozialministerium zeigen, dass man hier von Kritik an der EU-Agenda offenbar nichts wissen möchte. FPÖ-Wirtschaftssprecherin Dr. Barbara Kolm kritisiert diese gutgläubige Passivität scharf. Sie fordert eine aktive Debatte und die klare Vertretung österreichischer Interessen.

Nachfolgend lesen Sie die Presseaussendung der FPÖ vom 5. Februar 2026:

„Die Anfragebeantwortungen von SPÖ-Finanzminister Dr. Marterbauer und SPÖ-Konsumentenschutzministerin Schumann über den Digitalen Euro bestätigen freiheitliche Befürchtungen. Diese Regierung schiebt sämtliche Verantwortung nach Brüssel ab und lässt genau jene wesentlichen Fragen unbeantwortet, die für Österreichs Bürger entscheidend sind“, kritisierte heute FPÖ-Wirtschaftssprecherin Dr. Barbara Kolm.

Die Antworten aus Finanz- und Sozialministerium zeigen ein klares Muster: Zentrale Sorgen werden nicht adressiert, stattdessen verweise man reflexartig auf EU-Kompetenzen. „Doch demokratische Kontrolle ist kein Verwaltungsakt. Sie braucht Debatte, Transparenz und nationale Mitbestimmung und genau diese finden aber nicht statt. Österreich bleibt Zuschauer eines technokratischen Projekts, dessen Konsumenten-Nutzen, Kosten und Risiken völlig offen sind“, so Kolm.

Besonders widersprüchlich sei die Argumentation beim Bargeld. „Wer behauptet, Bargeld sei nicht bedroht, gleichzeitig aber dessen Schutz auf eine neue EU-Verordnung verlagert, sagt das Gegenteil dessen, was er behauptet. Die schwarz-rot-pinke Regierung hat keine nationale Position zur Bewahrung von Bargeld und das ist ein politisches Versäumnis“, betonte Kolm.

Auch beim Thema Überwachung wurde ausgewichen: „Dass man vollständige Transaktionsüberwachung als Konsumentenschutz darstellt, ignoriert alle systemischen Risiken und erinnert an Orwellsche Verdrehungen: Überwachung sichert Privatsphäre. Auf Missbrauchsgefahren und darauf, wie der souveräne Staat Österreich seine Bürger gegebenenfalls schützen will, wird in den Anfragebeantwortungen nicht einmal ansatzweise eingegangen. Das Bankgeheimnis wird als intakt dargestellt, obwohl es seit Jahren ausgehöhlt wird“, erklärte Kolm weiter

Technisch bleibt ebenfalls alles offen. „Wenn wesentliche Funktionen erst bis 2027 entwickelt werden, dann müssen Schutzmechanismen jetzt definiert werden und nicht nachträglich. Zu Cyberrisiken, Ausfallsicherheit, Governance und Haftung schweigen beide Minister. In Brüssel tritt die Bunderegierung beim Thema ‚Digitaler Euro‘ offenbar ohne jede eigene Initiative für österreichische Interessen auf. Im blinden Vertrauen auf die EU-Kommission scheint man sich mit einer Zaungast-Rolle zufrieden zu geben“, sagte die FPÖ-Wirtschaftssprecherin.

Statt einer weiteren bürokratischen EU-Verordnung forderte Kolm eine grundsätzliche Kurskorrektur: „Auch wenn der SPÖ-Finanzminister es nicht zur Kenntnis nimmt. Die USA haben das Projekt ‚Digitaler Dollar‘ gestoppt und auch Europa sollte innehalten, bevor es in ein zentralisiertes, potenziell überwachbares staatliches Zahlungssystem marschiert. Die gesellschaftliche Debatte zum ‚Digitalen Euro‘ muss in Österreich lebhaft geführt werden, damit die politische Rückkopplung in das österreichische und europäische Parlament sichergestellt ist. Was es sicher nicht braucht, ist ein ‚Digitaler Euro‘ aus intransparenten Hinterzimmern der EZB und EU-Kommission und eine völlig passive und gutgläubige Bundesregierung.“

(Auszug von RSS-Feed)

Im Gespräch: Tom Lausen | Die menschliche Würde im digitalen Zeitalter

06. Februar 2026 um 14:40

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Im Gespräch: Tom Lausen | Die menschliche Würde im digitalen Zeitalter
Im gespraech tom lausen 3 apolut
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Im Gespräch: Tom Lausen | Die menschliche Würde im digitalen Zeitalter

"Ist Fortschritt ein von sich Fortschreiten?"

Der Drang zur Digitalisierung wird immer weiter gesteigert. Teilweise kann man in Bussen und Bahnen oder Ämtern schon nicht mehr bar bezahlen. Muss das so sein?

Nein, sagt der Programmierer und Datenanalyst Tom Lausen.

Lausen, bekannt durch kritische Auswertungen von Corona-Daten, hat eine „Erklärung zur menschlichen Würde im digitalen Zeitalter“ und den Entwurf eines „Gesetzes über analoge Zugangs- und Teilhaberechte“ veröffentlicht.

Jeder Mensch hat das Recht auf die Verweigerung von digitalen Dienstleistungen. Wer sich nur noch digital mit der Welt unterhält, verliert den Bezug zur Realität. Die Menschen suchen den direkten Kontakt instinktiv. Die Beschränkung solcher Kontakte ist ein mögliches Machtinstrument.

Weitere Fragen im Interview mit Markus Fiedler:

Wohin geht die Reise mit K.I.?
Wird es in naher Zukunft ein Szenario geben, in dem eine künstliche Intelligenz gezielt gegen die Menschheit vorgeht, ähnlich wie im Film „Terminator"?

(Auszug von RSS-Feed)
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