NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Ältere Beiträge

Ukrainische Drohnen legen 40 Prozent von Russlands Öl-Exporten lahm

27. März 2026 um 08:00

Vorschau ansehen

Während die Welt ohnehin schon unter den Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Öl- und Gasversorgung leidet, attackierte die Ukraine die Öl-Exporthäfen Russlands an der Ostsee. Damit wird das globale Angebot weiter verknappt. Wie lange wird es wohl dauern, bis die weltweite Versorgungskrise eskaliert?

Die globalen Ölmärkte leiden weiter. Nicht nur, dass der Transport von Erdöl durch die Straße von Hormus infolge des anhaltenden Iran-Krieges weiterhin stockt, auch die ständigen Angriffe der Ukraine auf die Energieinfrastrukturen Russlands sorgen für Probleme. So auch die jüngsten schweren Drohnenangriffe auf die Ostseehäfen Primorsk und Ust-Luga. Dabei flogen diese Drohnen auch über das Territorium der baltischen Staaten, was einige aggressivere Kommentatoren dazu veranlasste, die Frage zu stellen, ob diese Länder damit nicht auch zu legitimen Zielen des russischen Militärs avancieren.

Laut Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters wurden durch diesen Großangriff ganze 40 Prozent der russischen Öl-Exportkapazitäten vom Markt genommen. Für den russischen Pipeline-Giganten Transneft ist dies eine Katastrophe. Man versucht verzweifelt, die gigantischen Öl-Massen irgendwie umzuleiten. Doch das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Allein über Primorsk fließen normalerweise mehr als eine Million Barrel Rohöl pro Tag. Ust-Luga schlug letztes Jahr fast 33 Millionen Tonnen Ölprodukte um.

Eine rasche Lösung für die Umleitung dieser gigantischen Mengen an Öl gibt es nicht. Denn auch die Schwarzmeerhäfen haben nur eine limitierte Kapazität. Dann sind da noch die ständigen ukrainischen Angriffe auf die russischen Öltanker dort. Damit sinkt das globale Angebot an Erdöl und Ölprodukten noch weiter.

Zwar wurden diese Angriffe bislang noch nicht auf den Ölmärkten eingepreist, doch wie lange reichen die globalen Reserven noch? Die Lieferungen aus dem Nahen Osten stottern, nun fällt auch noch ein nicht unerheblicher Teil der russischen Lieferungen aus – das wird ein Versorgungs-Hammer. Denn jene Länder, die zuvor kein russisches Öl mehr kaufen wollten und sich angesichts der Hormus-Blockade dann (wie z.B. die Philippinen) umentschieden, können ebenfalls nicht mehr beliefert werden.

Der ukrainische Großangriff war damit jedoch nicht nur ein Angriff auf Russland, sondern auch ein Angriff auf die Weltwirtschaft, welche ohnehin schon extrem unter den hohen Ölpreisen leidet. Denn Länder wie zum Beispiel Indien oder China, die weiterhin russisches Erdöl kaufen (und dann raffinierte Produkte wie Benzin und Diesel weiterverkaufen) werden ebenfalls davon getroffen – und damit auch deren Abnehmer im Ausland. Das wird dann auch für die Europäer teuer.

(Auszug von RSS-Feed)

Ölexporte: Sorge bei Mullahs – Will Washington die Insel Kharg einnehmen?

26. März 2026 um 11:00

Vorschau ansehen

Die Insel Kharg ist für die Abwicklung der iranischen Ölexporte unerlässlich. 90 Prozent der Ausfuhren laufen darüber. Das Mullah-Regime befestigt die Insel nun, für den Fall eines Einnahmeversuchs durch US-Truppen. Auch eine Zerstörung der Ölanlagen auf dem Eiland steht im Raum.

Nachdem US-Präsident Donald Trump zusätzliche Truppen in den Nahen Osten verlegen ließ, wachsen in Teheran die Befürchtungen davor, dass diese zur Einnahme der Insel Kharg eingesetzt werden könnten. Über das Eiland im Persischen Golf werden rund 90 Prozent aller Ölexporte abgewickelt. Eine Eroberung durch US-Truppen würde die iranische Wirtschaft schwer treffen.

Angesichts dessen, dass das US-Militär in den vergangenen Wochen bereits sämtliche militärischen Einrichtungen auf der Insel zerstört hat, ließ das Mullah-Regime zusätzliche Truppen und Luftabwehrsysteme dorthin verlegen. Den Berichten zufolge wurden auch Minen entlang der Küste verlegt, um den US-Truppen bei einer potentiellen Anlandung erhebliche Verluste zuzufügen.

Die Trump-Administration erwägt demnach den Einsatz von US-Streitkräften zur Einnahme der Insel, um Druck auf den Iran auszuüben, damit dieser die Straße von Hormus wieder öffnet. Doch Teheran hat erklärt, dass jeder Versuch, irgendwelche Inseln oder Küstengebiete einzunehmen, schwere Gegenangriffe provozieren wird. Die Mullahs drohen damit, die Ölproduktion in der gesamten Region weiter ins Visier zu nehmen.

Grund für die Befürchtungen Teherans ist vor allem die Verlegung von rund 3.000 Soldaten der 82nd Airborne Division der US Army in die Region, welche auf solche Eroberungsfeldzüge spezialisiert ist. Auch soll US-Präsident Trump einen solchen Schritt ins Auge gefasst haben, um den Druck auf das Mullah-Regime weiter zu erhöhen. Eine Zerstörung der Pipelines und der Ölinfrastrukturen auf der Insel liegt jedoch nicht in Trumps Interesse, da der Wiederaufbau Jahre dauern würde.

Für das iranische Regime ist jedoch jedes dieser Szenarien ein Albtraum. Ob die Amerikaner nun die Insel einnehmen oder aber auch einfach die Ölanlagen zerstören – ohne die Einnahmen aus dem Ölgeschäft bricht auch das Geschäftsmodell des Landes zusammen. Der Ölsektor trägt knapp ein Fünftel zur gesamten Wirtschaftsleistung und (je nach Ölpreis) zwischen 30 und 40 Prozent der Staatseinnahmen bei. Fast alle Deviseneinnahmen des Landes stammen daraus.

Die rund 20 Quadratkilometer große Insel, auf der wohl im siebten Jahrhundert auch ein christliches Kloster gebaut wurde, ist damit der wundeste Punkt des Irans. Das weiß man sowohl in Teheran als auch in Washington. Nun stellt sich nur noch die Frage, wie weit beide Seiten im aktuellen Konflikt gehen wollen.

(Auszug von RSS-Feed)

Iran blockiert Straße von Hormus: Keine Ölexporte für US- und Israel-Verbündete

11. März 2026 um 13:11

Vorschau ansehen
Iran blockiert Straße von Hormus: Keine Ölexporte für US- und Israel-Verbündete

Die iranischen Revolutionsgarden haben angekündigt, bis Kriegsende keine Ölexporte durch die Straße von Hormus an Verbündete der USA und Israels zuzulassen. Der Schiffsverkehr ist stark beeinträchtigt, die Meerenge gilt als praktisch geschlossen.

Iran reagiert mit dieser Blockade auf Angriffe der USA und Israels. Die strategisch wichtige Route transportiert normalerweise 20 % des globalen Öls und ein Fünftel des LNG-Handels, hauptsächlich nach Asien. Seit Kriegsbeginn wurden Öltanker angegriffen, Iran verlegte Minen, die das US-Militär teilweise zerstörte.

Die Revolutionsgarden fordern arabische und europäische Staaten auf, US- und israelische Botschafter auszuweisen: „Jedes arabische oder europäische Land, das die Botschafter der Vereinigten Staaten und Israels ausweist, erhält uneingeschränkte Durchfahrt durch die Straße von Hormus.“

Eine dauerhafte Sperrung würde auch Irans Wirtschaft schaden, da alternative Pipelines nur begrenzte Mengen umleiten können.

US-Präsident Trump drohte mit massiven Bombardements bei einer vollständigen Sperrung und kündigte Risikoversicherungen für Schiffe an.

+++

Bildquelle: artemegorovv / shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)
❌