US-Präsident Donald Trump hat eine zweiwöchige Waffenruhe mit dem Iran angekündigt, falls die Straße von Hormus freigegeben wird. Der Iran stimmte dem zu, wie die Revolutionsgarden-nahe Agentur Tasnim berichtet.
Trump erklärte auf Truth Social, die USA hätten ihre Ziele erreicht und Verhandlungen zu einem Friedensplan seien fortgeschritten. Ein iranischer Zehn-Punkte-Vorschlag diene als Basis; fast alle Streitpunkte seien beigelegt. Die Öffnung der Straße von Hormus ist zentrale Bedingung.
Trump hatte zuvor ein Ultimatum bis Mittwoch, 02:00 Uhr MESZ, gestellt und mit Zerstörung von Brücken und Kraftwerken gedroht. Pakistan forderte eine Verlängerung um zwei Wochen und bat den Iran um Freigabe als Geste des guten Willens.
Iran plante zuvor Gebühren von zwei Millionen Dollar pro Schiff für die Passage, Einnahmen mit Oman zu teilen. Frankreich warnte vor Angriffen auf zivile Infrastruktur.
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Die iranischen Revolutionsgarden haben angekündigt, bis Kriegsende keine Ölexporte durch die Straße von Hormus an Verbündete der USA und Israels zuzulassen. Der Schiffsverkehr ist stark beeinträchtigt, die Meerenge gilt als praktisch geschlossen.
Iran reagiert mit dieser Blockade auf Angriffe der USA und Israels. Die strategisch wichtige Route transportiert normalerweise 20 % des globalen Öls und ein Fünftel des LNG-Handels, hauptsächlich nach Asien. Seit Kriegsbeginn wurden Öltanker angegriffen, Iran verlegte Minen, die das US-Militär teilweise zerstörte.
Die Revolutionsgarden fordern arabische und europäische Staaten auf, US- und israelische Botschafter auszuweisen: „Jedes arabische oder europäische Land, das die Botschafter der Vereinigten Staaten und Israels ausweist, erhält uneingeschränkte Durchfahrt durch die Straße von Hormus.“
Eine dauerhafte Sperrung würde auch Irans Wirtschaft schaden, da alternative Pipelines nur begrenzte Mengen umleiten können.
US-Präsident Trump drohte mit massiven Bombardements bei einer vollständigen Sperrung und kündigte Risikoversicherungen für Schiffe an.
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