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Heute — 20. April 2026

Klimawahn vor Gericht: Jetzt sollen deutsche Unternehmen für das Wetter in Pakistan zahlen

20. April 2026 um 09:00

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Linke Klimafanatiker zerren RWE und Heidelberg Materials vor den Kadi. Der völlig absurde Vorwurf lautet, dass die deutsche Industrie schuld an Hochwasser und Überschwemmungen mit Milliardenschäden in Pakistan sei. Ein aberwitziges juristisches Schauspiel im Namen des Klimawahns.

Es ist ein weiterer Akt im globalen Klima-Irrsinn, der auf dem Rücken der deutschen Wirtschaft ausgetragen wird: 39 Bauern aus Pakistan verklagen vor dem Landgericht Heidelberg ernsthaft die deutschen Traditionsunternehmen RWE und Heidelberg Materials. Der Grund dafür ist das Wetter in ihrer Heimat, rund 6.000 Kilometer von Deutschland entfernt. Im konkreten Fall geht es um die Flutkatastrophe in Pakistan aus dem Sommer 2022. Ein tragisches Ereignis, zweifellos. Schuld an dem Monsun-Regen sollen natürlich die Deutschen sein! Weil RWE (Strom) und Heidelberg Materials (Zement) hierzulande produzieren und CO2 ausstoßen, sollen sie für überschwemmte Felder und ertrunkene Rinder am anderen Ende der Welt haften.

Hinter den 39 Landwirten, die formell als Kläger auftreten, steckt eine gut vernetzte, knallharte NGO-Maschinerie. Das „European Centre for Constitutional and Human Rights“ (ECCHR), ein Liebling linksgrüner Kreise, lenkt und orchestriert die Klage. Das durchschaubare Ziel: Man will einen Präzedenzfall schaffen, um die Kassen der globalen Klima-Lobby mit deutschem Konzern-Geld zu füllen und unsere Industrie endgültig in die Knie zu zwingen. Doch die bereits vor Monaten eingereichte Klage, die sich immer noch in der Zulassungsprüfung befindet, sorgt dafür, dass sich nun das Landgericht Heidelberg ernsthaft mit der Frage beschäftigen muss, ob es dieses juristische Theaterstück aus dem Ausland überhaupt annimmt.

Die Klimafanatiker berufen sich dabei auf das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und behaupten, die Emissionen in Deutschland würden „trotz fehlender räumlicher Nähe“ den Bauern in Asien vorsätzlich oder fahrlässig Schaden zufügen. Nach dieser völlig wahnwitzigen Logik („Wer Schaden verursacht, muss zahlen“) könnte künftig jeder Mensch auf diesem Planeten, der von einem Unwetter getroffen wird, einfach deutsche Konzerne verklagen. Im aktuellen Fall geht es demnach um Unwetterschäden in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar.

RWE sei laut den Klimawahnsinnigen seit 1965 angeblich für 0,68 Prozent der weltweiten vom Menschen verursachten Emissionen verantwortlich, Heidelberg Materials für 0,12 Prozent. Diese 0,8 Prozent davon entsprechen (würde man es gegenrechnen wollen) in etwa 0,002 Prozent der gesamten atmosphärischen CO2-Menge. Oder anders ausgedrückt: 0,0084 Parts per Million (ppm) von 420 ppm. Selbst wenn man davon ausgehen würde, dass das ohnehin nur in homöopathischen Dosen vorhandene Kohlendioxid tatsächlich irgendwelche Auswirkungen auf das globale Klima hätte, wäre dieser Effekt faktisch gar nicht messbar.

Die deutsche Justiz hat für solchen Klima-Aktivismus in der Vergangenheit leider schon eine Tür einen Spaltbreit offengelassen. Im Jahr 2015 klagte ein peruanischer Bauer gegen RWE (der Fall Saúl Luciano Lliuya). Die Klage wurde nach langem Hin und Her zwar abgewiesen, aber ein Gericht stellte fatalerweise fest, dass Unternehmen „im Prinzip“ für klimabedingte Schäden haftbar gemacht werden könnten. Jetzt wittern die NGO-Profis mit dem Fall Pakistan ihre nächste Chance. Während China fröhlich ein Kohlekraftwerk nach dem anderen baut, droht Deutschland zum weltweiten Selbstbedienungsladen der Klima-Kläger zu werden.

(Auszug von RSS-Feed)
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Keine signifikanten Änderungen bzgl. Überschwemmungen in Europa

11. März 2026 um 12:30

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H. Sterling Burnett

Die Website Climate Cosmos veröffentlichte kürzlich einen Artikel, in dem Behauptungen widerlegt werden, wonach die jüngsten Überschwemmungen in Europa, die Schlagzeilen machten, historisch beispiellos und ein Beweis für den Klimawandel seien.

Climate Cosmos ist eine deutsche Medienplattform, die sich auf Klimawandel, erneuerbare Energien, Nachhaltigkeitsbemühungen und Weltraumwissenschaft konzentriert.

In „European Floods and Storms Defy Claims of Climate Change Amplification” (Europäische Überschwemmungen und Stürme widerlegen Behauptungen über eine Verstärkung des Klimawandels) untersucht der Autor Jeff Morgan die Behauptungen der Medien, wonach der Klimawandel die Überschwemmungen in Teilen Europas verstärkt und sie dadurch schwerwiegender oder wahrscheinlicher gemacht habe, wobei einige Medien behaupteten, die Überschwemmungen seien beispiellos gewesen. Morgan führt historische und aktuelle Belege an, die zeigen, dass die jüngsten Überschwemmungen weder beispiellos noch extremer waren als frühere Überschwemmungen, die zu einer Zeit auftraten, als die globalen Durchschnittstemperaturen und Kohlendioxidemissionen niedriger waren als heute. Morgan schreibt:

Langfristige Daten zeigen, dass es im Laufe der Geschichte wiederholt zu schweren Überschwemmungen in ganz Europa gekommen ist, deren Ausmaß oft mit den jüngsten Ereignissen vergleichbar war oder diese sogar übertraf. So kam es beispielsweise 1997 zu verheerenden Überschwemmungen an der Donau, die in ihrer Schwere viele zeitgenössische Ereignisse übertrafen.

Aufzeichnungen aus Städten wie Budapest und Wien dokumentieren bedeutende Überschwemmungen, die Jahrhunderte zurückreichen, darunter ein bemerkenswertes Ereignis im Jahr 1838. Diese historischen Präzedenzfälle zeigen, dass extremes Wetter seit langem Teil der Klimavariabilität des Kontinents ist. Aktuelle Analysen bestätigen, dass die Zahl der großen Überschwemmungen in natürlichen Flüssen während der letzten 80 Jahre insgesamt nicht zugenommen hat.

Der sechste Sachstandsbericht des IPCC liefert eindeutige Belege dafür, dass es keinen Anstieg bei Starkniederschlägen oder Überschwemmungen gibt. In Kapitel 12 wird ausdrücklich festgestellt, dass selbst bei moderaten Erwärmungsszenarien kein Anstieg solcher Phänomene zu beobachten ist.

Prognosen für mögliche Veränderungen gibt es nur in hochspekulativen, extremen Zukunftsszenarien nach 2050, und diese weisen nur eine mittlere Zuverlässigkeit auf. Diese Einschätzung unterstreicht, dass die beobachteten Wetterextreme in Europa keinen eindeutigen Anstieg im Zusammenhang mit steigender Temperatur zeigen.

In einer für ein Medienunternehmen ungewöhnlichen Wendung enthält Morgans Artikel Fußnoten, die seine Behauptungen mit Verweisen untermauern.

Die Website „Climate Realism” des Heartland Institute reagierte zuvor auf frühere Medienberichte über Überschwemmungen in Europa und wies auf die historischen Vorläufer der aktuellen Überschwemmungen sowie auf das Fehlen erkennbarer Trends hinsichtlich einer Zunahme der Schwere oder Häufigkeit von Überschwemmungen hin.

Natürlich beweist die Tatsache, dass die Überschwemmungen der Vergangenheit mindestens genauso schwerwiegend und sicherlich tödlicher waren wie die jüngsten Überschwemmungen nicht, dass der Klimawandel keine Rolle bei den aktuellen Überschwemmungen gespielt hat. Sie deutet jedoch darauf hin, dass Überschwemmungen komplexer sind als die einfache Zuschreibung „Der Klimawandel findet statt, also ist er dafür verantwortlich“, die Medien regelmäßig auf der Grundlage von leider voreingenommenen und fehlerhaften Schnellberichten von Klimaaktivistenorganisationen vornehmen.

„Stadtentwicklung und Hochwassermanagement spielen eine größere Rolle bei der Bestimmung der Schäden durch Stürme als jedes angebliche Klimasignal“, schreibt Morgan. „Regionen mit robusten Infrastrukturinvestitionen haben die jüngsten Ereignisse weitaus besser überstanden als solche ohne.“

Climate Realism hat bereits zuvor den gleichen Punkt angesprochen. Städte sind mit dem Aufkommen von Vororten, einem massiven Bevölkerungswachstum und einer Verlagerung von ländlichen Gebieten und Landwirtschaft hin zu industriellen und kommerziellen Aktivitäten entlang historischer Transportwege – Flüsse, Bäche und Häfen – dramatisch gewachsen. Mehr Menschen und mehr Gebäude in hochwassergefährdeten Gebieten bedeuten, dass bei Hochwasser die Schäden oder zumindest der nominale Wert der Schäden größer sind als bei früheren Hochwassern. Eine besser gefestigte Infrastruktur kann nur einen Bruchteil der Auswirkungen einer schlechten Planung und Standortwahl von Wohnhäusern und Unternehmen ausgleichen. Letztendlich, wie Morgan ausführlich darlegt, wird die Behauptung, dass menschliche Treibhausgasemissionen ungewöhnliche Überschwemmungen in Europa verursachen, weder durch historische Beweise noch durch aktuelle Analysen und Trends gestützt.

Quellen: Climate Cosmos; Climate Realism; Climate Realism

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-573-reliable-solar-has-larger-land-footprint-than-previously-thought/, zweite Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Keine signifikanten Änderungen bzgl. Überschwemmungen in Europa erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
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