NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Ältere Beiträge

Als das Meer in der Römerzeit zwanzigmal schneller stieg als heute

24. Januar 2026 um 16:50

Vorschau ansehen

Der Meeresspiegel heute mag langsam steigen, doch einzigartig ist das nicht. Mehr noch zeigen Daten aus der Römerzeit, dass es damals einen deutlich dramatischeren Anstieg innerhalb von nur wenigen Jahren gab – und ebenso einen extremen Rückgang danach. Mit dem CO2 hatte dies jedoch nichts zu tun.

Der heutige Meeresspiegelanstieg von rund drei Millimetern pro Jahr wird von den Klimafanatikern als beispiellose Folge industrieller CO2-Emissionen verkauft, als Vorbote einer apokalyptischen Küstenflucht. Nun stört eine neue Studie diese Erzählung empfindlich. Archäologische Befunde aus Südengland zeigen, dass der Meeresspiegel während der Römischen Warmzeit um ein Vielfaches schneller stieg.

Die in diesem Jahr unter dem Titel “English Coastal Archaeological Evidence of a Fifth-Century (Dark Ages) 4-Meter Sea-Level Rise in 70 Years, Portending a Similar Rise Imminently” im Journal of Coastal Research veröffentlichte Untersuchung stützt sich nicht auf Modellrechnungen, sondern auf handfeste Spuren im Boden: Mauerreste, Münzen, Keramik, eindeutig datierbar. Demnach kam es zwischen etwa 430 und 500 nach Christus – also innerhalb von nur 70 Jahren – zu einem Meeresspiegelanstieg von rund vier Metern. Das entspricht etwa 60 Millimetern pro Jahr, also dem Zwanzigfachen dessen, was heute bei den Netto-Null-Fanatikern als “alarmierend” gilt. Parallel dazu lagen die Küstenlinien damals anderthalb bis drei Kilometer weiter landeinwärts als heute.

Besonders unerquicklich für die gängigen Narrative ist nicht nur die Höhe, sondern die Dynamik dieser Schwankungen. Auf rasche Anstiege folgten ebenso rasche Rückgänge, teils um zwei Meter in weniger als hundert Jahren. Dutzende Autoren dokumentieren für das Holozän Meeresspiegelschwankungen von bis zu fünf Metern. Wer behauptet, das heutige Klimasystem sei aus dem Gleichgewicht geraten, muss erklären, warum es vor 1500 oder 2000 Jahren offenbar noch deutlich wilder ausschlug.

Die Autoren interpretieren diese Veränderungen als eustatisch, also global wirksam, ausgelöst durch Schmelzprozesse großer Eismassen. Vergleichbare Meeresspiegelanstiege im Meterbereich pro Jahrhundert finden sich in Neuseeland, Frankreich, Brasilien oder Florida. Das Muster ist eindeutig: Es handelt sich nicht um lokale Anomalien, sondern um großräumige, vermutlich weltweite Prozesse.

Noch unangenehmer wird es für die CO2-Dogmatiker beim Blick weiter zurück. Eine im Jahr 2024 im Journal of Island and Coastal Archaeology veröffentlichte Studie mit dem Titel “Calibrating Holocene human–Environment interactions using ancient narratives: The example of Ngurunderi in South Australia” zeigt, dass vor rund 8200 Jahren der globale Meeresspiegel um 6,5 Meter in nur 140 Jahren anstieg. Das sind 470 Zentimeter pro Jahrhundert, bei angeblich stabilen CO2-Konzentrationen von etwa 260 ppm.

Was wir hier sehen, ist eine weitere Studie, die vom medialen Mainstream wohl kaum aufgegriffen wird, weil sie nicht in die grün-globalistischen Narrative vom bösen CO2 und der angeblich drohenden Klimaapokalypse passt. Unsere Welt hat allein in den letzten 10.000 Jahren so enorme Klimaveränderungen überstanden – und weder die Artenvielfalt noch die Menschheit ist daran zugrunde gegangen.

(Auszug von RSS-Feed)

Narrativ-Kollaps: Warum diese Meeresspiegel-Studie nicht in den Nachrichten auftaucht

22. Januar 2026 um 09:00

Vorschau ansehen

Während man die Menschen seit Jahren mit dem Meeresspiegelanstieg kirre macht und die Schuld daran dem CO2 zuschiebt, zeigt eine neu veröffentlichte Studie aus Brasilien ein anderes Bild. Vor einigen Tausend Jahren war es nämlich wärmer und der Meeresspiegel deutlich höher als heute.

Während Politik, Medien und Klimainstitute unermüdlich das Narrativ vom “beispiellosen” heutigen Klimawandel predigen, liefert die Geowissenschaft einmal mehr unbequeme Fakten. Eine neue Studie zu Brasiliens Küstenentwicklung zeigt: Vor rund 6.000 bis 7.000 Jahren lag der relative Meeresspiegel dort nicht nur leicht, sondern deutlich über dem heutigen Niveau – mehr als zwei Meter, realistisch eher drei bis dreieinhalb Meter. Und das bei Meerestemperaturen, die den heutigen Zustand um mehrere Grad übertrafen.

Die unter dem Titel “Ages of different shell species associated to vermetid bioconstructions remains and their implications on Mid-to Late-Holocene Brazilian sea-level curves” in den Quaternary Science Reviews veröffentlichte Studie verweist dabei auf umfangreiche Untersuchungen bei vermetiden Gastropoden. Dabei handelt es sich um unscheinbare, röhrenförmige Meeresschnecken, die in der Paläoklimatologie als besonders zuverlässige Marker gelten.

Solche Gastropoden sind wichtige Marker in der Klimaarchäologie. (C) Report24/KI

Diese Organismen siedeln ausschließlich in einem engen Bereich des Meeresspiegels und reagieren sensibel auf Temperaturveränderungen. Ihre fossilen Reste sind daher ein präzises Archiv früherer Küstenlinien. Entlang der brasilianischen Küste zeigen radiokarbon-datierte Vermetiden klar: Während des holozänen Klimaoptimums lag der Meeresspiegel signifikant höher als heute.

Besonders brisant wird der Befund beim Blick auf die Temperaturverhältnisse. Heute können diese Gastropoden nur bis etwa 22 bis 23 Grad südlicher Breite überleben. Während des frühen bis mittleren Holozäns reichten ihre Kolonien jedoch bis 28 oder sogar 29 Grad südlicher Breite – also mehr als 500 Kilometer weiter polwärts. Da die Meeresoberflächentemperatur pro Breitengrad um etwa 0,5 bis 1 Grad Celsius abnimmt, ergibt sich zwangsläufig eine höhere Temperatur von rund drei bis vier Grad gegenüber heute. Warm, stabil und lebensfreundlich.

Damit steht wieder einmal fest: Warmzeiten mit höheren Meeresspiegeln sind kein Ausnahmezustand, sondern Teil der Erdgeschichte. Sie traten lange vor der menschlichen industriellen Aktivität auf und gingen keineswegs mit einem globalen Kollaps einher. Im Gegenteil: Das holozäne Klimaoptimum gilt als eine Phase florierender Ökosysteme, wachsender Landnutzung und kultureller Entwicklung. Die Natur kam mit höheren Temperaturen bestens zurecht – der Mensch offenbar auch.

Doch ein Meeresspiegel drei Meter über dem heutigen Niveau vor 6.000 Jahren passt schlicht nicht zur Erzählung vom einzigartigen, menschengemachten klimatischen Ausnahmezustand. Noch weniger passt eine Ozeanerwärmung von mehreren Grad ohne industrielle Emissionen in das gewünschte Angstnarrativ. Diese Studie reiht sich damit nahtlos in eine wachsende Zahl geologischer Arbeiten ein, die das Klimatheater der Gegenwart entzaubern. Doch dies ist wohl auch ein Grund dafür, warum diese Studie beim medialen Mainstream wohl kaum für Schlagzeilen sorgen wird.

(Auszug von RSS-Feed)
❌