French President Emmanuel Macron will hold a government meeting on Tuesday to address the fight against "violent ultra or extreme groups" following the killing of 23 year-old conservative university student Quentin Deranque.
Es ist ein politisches Erdbeben, das Frankreich gerade in seinen Grundfesten erschüttert. Ein junger Mann, brutal zu Tode geprügelt von linken Extremisten. Die Spuren führen direkt ins Parlament, in die Büros der Linkspartei La France Insoumise (LFI). Während Jordan Bardella (Rassemblement National) eine “Brandmauer” gegen Links fordert, schweigt der Mainstream weitgehend oder versucht, die Täter zu Opfern zu machen. Ein Lehrstück über politische Gewalt und doppelte Standards.
Quentin Deranque war 23 Jahre alt. Er war konservativ, katholisch und er wollte an jenem verhängnisvollen Tag in Lyon nur eines: Frauen schützen. Er begleitete die konservative Frauen-Aktivistengruppe Collectif Némésis als Sicherheitspersonal bei einer Demonstration. Doch für den “antifaschistischen” Mob war das offenbar Grund genug, ihn totzuprügeln.
Die Fakten, die jetzt ans Licht kommen, haben es in sich: Jacques-Élie Favrot, ein Mann, der direkt aus dem Herzen der französischen Linken kommt, sitzt wegen vorsätzlicher Tötung in Untersuchungshaft. Er ist kein einfacher Mitläufer. Favrot ist parlamentarischer Assistent des LFI-Abgeordneten Raphaël Arnault – jenem Mann, der die gewalttätige, vom Staat aufgelöste linksextreme Miliz “Jeune Garde” (Junge Garde) gründete. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein Mitarbeiter des französischen Parlaments, bezahlt von Steuergeldern, wird beschuldigt, einen politischen Gegner auf offener Straße totgeprügelt zu haben.
Favrot hat zugegeben, am Tatort gewesen zu sein und Gewalt angewendet zu haben, bestreitet aber die tödlichen Schläge. Doch die Staatsanwaltschaft Lyon sieht das anders: Er habe eine “Führungsrolle” bei der Gewaltorgie eingenommen. Insgesamt wurden sieben Personen angeklagt, darunter ein weiterer Angestellter der LFI, Adrien B.
“Die extreme Linke hat getötet”, bringt es Jordan Bardella, der Chef des Rassemblement National, auf den Punkt. Er fordert nun das, was gegen Rechts seit Jahrzehnten Mantra ist: eine Cordon sanitaire, eine Brandmauer. Diesmal gegen die Linken. Bardella verlangt die völlige Isolierung der LFI in den Institutionen.
Und wie reagiert Jean-Luc Mélenchon, der große Guru der französischen Linken? Mit Reue? Mit Entsetzen über die Gewalt in den eigenen Reihen? Weit gefehlt. In einer atemberaubenden Täter-Opfer-Umkehr attackiert er das Collectif Némésis – also jene Frauen, die das Mordopfer beschützen wollten. Diese Gruppe müsse verboten werden, sie sei “gefährlich”. Ein Mann ist tot, erschlagen von Mélenchons Leuten, und Mélenchon warnt vor der “Gefahr” durch friedlich demonstrierende konservative Aktivistinnen. Zynischer geht es nicht. Es zeigt, wie tief der Hass in Teilen der Linken sitzt: Wer nicht für uns ist, ist vogelfrei.
Die Tat ist so abscheulich, dass selbst das linke Lager Risse bekommt. Raphaël Glucksmann von der Öko-Partei Place publique nennt ein Bündnis mit der LFI nun “undenkbar”. Wenn selbst Verbündete auf Distanz gehen, weiß man: Hier wurde eine rote Linie überschritten.
Auch international schlägt der Fall Wellen. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verurteilte den Mord scharf. Aus den USA kommen deutliche Worte von Sarah B. Rogers aus dem Außenministerium: “Wenn man sich entscheidet, Menschen für ihre Meinung zu töten, statt sie zu überzeugen, hat man sich aus der Zivilisation verabschiedet.”
In Frankreich – und auch in Deutschland – wird oft und gerne vor der angeblichen “Gefahr von Rechts” gewarnt. Doch wenn die Gewalt von Links kommt, wenn sie tödlich ist und direkt aus den Parteibüros gesteuert scheint, wird es oft still. Der Fall Quentin Deranque muss ein Weckruf sein. Politische Gewalt ist Terror. Egal, von welcher Seite. Aber wenn die Täter Parlamentsausweise tragen, dann haben wir kein Problem mit “Randalierern”. Dann haben wir ein Problem mit der Demokratie selbst.
Thousands of people took to the streets Lyon in France on Saturday to protest against the alleged Antifa mob killing of a conservative Catholic student earlier this month.
Das Collectif Némésis, eine konservative Frauenbewegung in Frankreich, wurde während einer Protestaktion von der Antifa attackiert. Dabei wurde ein junger Sicherheitsmann so schwer verletzt, dass er als hirntot gilt.
Ein 23-Jähriger liegt im Krankenhaus. Der Schädel zertrümmert, das Gehirn so schwer geschädigt, dass er als hirntot gilt. Er war im Umfeld einer Veranstaltung von Collectif Némésis unterwegs, einer konservativen Gruppierung, die sich dem Schutz von Frauen verschrieben hat. Laut Berichten soll eine größere Gruppe linksextremistischer Aktivisten aus dem Umfeld von La Jeune Garde aufgetaucht sein. Vierzig gegen wenige. Am Ende lag Quentin, der Sicherheitsmann, am Boden. Und sie traten weiter auf ihn ein.
Das Frauenkollektiv hatte sich in der Nähe des Instituts für politische Studien (IEP) versammelt, wo die linke moslemische Europaabgeordnete Rima Hassan an einer Konferenz teilnahm. Sie entrollten ein Banner mit der Aufschrift “Islam-Linke raus aus unseren Universitäten”, woraufhin sie von den Antifa-Extremisten attackiert wurden.
Zeugen zufolge wurde Quentin, ein Mitglied des informellen Sicherheitsdienstes, nach einer ersten Konfrontation angeblich verfolgt und dann in einer Straße der Innenstadt gewaltsam angegriffen. Sein leicht verletzter Kamerad rief um Hilfe, als Quentin das Bewusstsein verlor und mit einer Hirnblutung ins Krankenhaus gebracht wurde. Eine 19-jährige Aktivistin soll ebenfalls angegriffen und gerettet worden sein, nachdem sie während derselben Auseinandersetzung zu Boden geworfen worden war.
Mehrere rechte und konservative Politiker Frankreichs warfen den Linksextremisten daraufhin vor, brutale Mörder zu sein. Die linke Gewalt, die so oft vom medialen Mainstream verharmlost wird, ist eine tödliche Tatsache. Der junge Quentin, der sein ganzes Leben noch vor sich hatte, ist das jüngste Opfer dieser politisch motivierten Gewalt gegen Andersdenkende. Doch weil diese Gewalt von links und nicht von rechts kam, wird es kaum großangelegte Mahnwachen oder Aufrufe zur Bekämpfung dieser extremistischen Gruppen geben.