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Gestern — 21. April 2026

„Wir haben mit keinem anderen westlichen Land eine solche Partnerschaft wie mit Deutschland gehabt.“

21. April 2026 um 12:30

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Russlands Botschafter Sergej Netschajew diskutierte am 17. April 2026 im ausverkauften Berliner „Theater Ost“ in einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Verständigung zwischen Ost und West: Mehr Diplomatie wagen“ gemeinsam mit Gabriele Krone-Schmalz und Petra Erler. Tilo Gräser moderierte die Veranstaltung. Der Botschafter erinnerte an die engen und positiven Verbindungen zwischen Deutschland und Russland vor der „Zeitenwende“ und rief die Zuhörer dazu auf, optimistisch zu bleiben.

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Auch die Frage einer Mitverantwortung Russlands an der Konfrontation wurde diskutiert. Der Botschafter erklärte die Hintergründe aus seiner Sicht. Gabriele Krone-Schmalz, ehemalige ARD-Korrespondentin in Moskau, kritisierte auch die Ideologisierung der Medienlandschaft und erinnerte an das Schicksal des Berliner Journalisten Hüseyin Doğru. Petra Erler, ehemalige Staatssekretärin für Europafragen, verwies auf die Verantwortung der EU für die konfrontative Russlandpolitik und die Gefahr, abweichende Meinungen im Rahmen der EU-Sanktionspolitik fast wie Kriegsverbrechen zu behandeln. Dann ging es um die Kontroversen zur Erinnerungskultur an den Zweiten Weltkrieg und die Pflege der Kriegsgräber und sowjetischen Ehrenmale. Die Diskutierenden machten auch konkrete Vorschläge für Beiträge der Bevölkerung zu Entspannung und Völkerverständigung. Die Diskussion verstand sich als Beitrag zu Frieden und Diplomatie in diesen schwierigen Zeiten.

Titelbild: NachDenkSeiten; Video und Foto: Valeri Schiller

(Auszug von RSS-Feed)
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