Vertreter Dänemarks und Grönlands trafen sich am Mittwoch in Washington mit US-Vertretern, darunter Vizepräsident Vance und Außenminister Rubio, zu Gesprächen über die Zukunft Grönlands. Es gab keine Einigung: Dänemarks Außenminister Løkke Rasmussen sprach von "ehrlichen, aber konstruktiven" Diskussionen mit grundlegenden Meinungsverschiedenheiten. Man einigte sich auf eine Arbeitsgruppe zur Berücksichtigung US-Sicherheitsbedenken ohne Überschreitung dänischer "roter Linien". Trump beharrt auf Truth Social auf US-Übernahme Grönlands für nationale Sicherheit und Raketenabwehr "Golden Dome", droht mit Gewalt und kritisiert Dänemarks Schutzfähigkeit.
Dänemark reagiert mit erhöhter Militärpräsenz: Soldaten, Schiffe und Flugzeuge werden entsandt, in NATO-Zusammenarbeit und Arktis-Übungen. NATO-Partner schicken Truppen nach Nuuk. Grönlands Regierungschef Nielsen lehnt US-Pläne ab und priorisiert Dänemark, NATO und EU.
Im US-Kongress gibt es überparteilichen Widerstand gegen Annexion; Senatorin Murkowski fordert Partnerschaft statt Übernahme. Experten sehen Trumps Argumente als Vorwand für Territorialgewinn.
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Bildquelle: NMK-Studio / shutterstock
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