Satire darf Vieles, doch auch dort gibt es Grenzen. Nicht nur jene des guten Geschmacks, sondern auch in Sachen der Gesetze und gesellschaftlicher Normen. In Grönland hatte das Team von “extra 3” des NDR diese Grenzen überschritten. Auf frischer Tat ertappt, würdigte der Täter auch noch die deutsche Flagge herab. Das Publikum muss solche Agitationen mit Zwangsgebühren bezahlen.
Ein Team der NRD-Satiresendung “extra 3” reiste nach Grönland, um dort den Disput um die größte nichtkontinentale Insel der Welt aufs Korn zu nehmen. So weit, so gut. Doch in ohnehin schon angespannten Zeiten wäre es angebracht gewesen, eine solche Aktion mit den grönländischen Behörden abzusprechen. Doch das war den Leuten des öffentlich-rechtlichen Senders völlig egal.
Das Hissen der US-Flagge auf einem öffentlichen Platz in der grönländischen Hauptstadt Nuuk durch den linken Polit-Kabarettisten Maximilian Schafroth, stieß dabei nicht nur auf den Unmut der Bevölkerung. Auch wurde laut dem Sender vor Ort ein Bußgeld – umgerechnet etwa 130 Euro – verhängt.
Die Stellungnahmen aus der lokalen Politik zeigen vor allem ein Unverständnis gegenüber den Aktionen von Ausländern, die nur anreisen, um Klicks zu erhalten. So hieß es in einer Stellungnahme unter anderem: “In letzter Zeit haben wir Beispiele gesehen, in denen Besucher in der Öffentlichkeit provokative Stunts inszenieren, politische Symbole als bloßen Schockeffekt einsetzen, und andere, die Kinder mit Fragen zu Krieg, Gewalt und einer Invasion ansprechen. Das ist keine Satire. Das ist kein sinnvoller Journalismus. Es ist rücksichtsloses Verhalten in einer Gemeinschaft, die ohnehin bereits unter psychischem Druck steht.”
Die Menschen seien besorgt, manche hätten Angst und vor allem Kinder würden sich dabei schwer tun, die Situation zu verstehen. “Familien kämpfen mit Angstzuständen, Schlaflosigkeit und einem ständigen Gefühl der Unruhe. Wenn ihr diese Ängste für Inhalte, Klicks oder Lacher verstärkt, seid ihr nicht mutig oder kreativ. Ihr vergrößert den Stress einer ohnehin verletzlichen Bevölkerung”, heißt es in der Stellungnahme weiter.
Auch wenn diese Aktion bei den Trump-Gegnern im NRD wohl als weitere Anti-Trump-Aktion gedacht war, hat sie vor allem die Grönländer selbst verärgert. Ein Schuss in den Ofen, sozusagen. Und das von einem links-orientierten Sender, dem ansonsten “kulturelle Sensibilität” ja angeblich so am Herzen liegt.
Anstatt nun also Trump-Ressentiments im deutschen Fernsehen verbreiten zu können, hat man die Grönländer selbst verärgert. Und das nur, weil man wichtige grundlegende Prinzipien für solche Drehs im Ausland ignoriert hat. Für solche Unsinn-Aktionen werden also die Zwangsgebühren der Deutschen verschwendet.
Wie gesagt: Diese Stadt ist pleite, baufällig und dysfunktional: Aber das ist von ihren Bewohnern über viele Jahre minutiös geplant. Wenn man wiederum den Umfragen glauben darf, so werden die Berliner bei der nächsten Wahl endgültig Nägel mit Köpfen machen: Aller Voraussicht nach wird es eine Rot-Rot-Grüne Stadtregierung geben. So soll verhindert werden, daß die Brandsatzleger zukünftig unter ähnlichen unzumutbaren Arbeitsbedingungen verbunden mit sexueller Diskriminierung ihr revolutionäres Werk verrichten müssen. Fahndungsaufrufe werden dann endlich artgerecht gegendert werden.
Belohnungen zur Ergreifung der Täter auszusetzen stößt bereits jetzt auf technische Schwierigkeiten, da die hierzu nötigen Mittel schon für die Förderung des Kampfes gegen Rechts und Gesetz verplant sind. An verschiedenen denkbaren Szenarien, eine bereits existierende und anderswo hochgeschätzte Partei-Alternative bei den kommenden Wahlen im September herauszubetrügen wird derzeit noch gearbeitet.
Eine Peinlichkeit jagt die nächste. Donald Trump packt die Weltordnung in den Mixer und die Bücklinge stehen Schlange, um sich abwatschen zu lassen.
Den Auftakt macht dieses Jahr Ursula von der Lachnummer mit ihrer Büttenrede.
Geopolitical shocks can – and must – be an opportunity for Europe.
— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) January 20, 2026
The seismic shift underway makes it both possible & necessary to build a new European independence.
From security to the economy.
From defence to democracy.
Europe is gathering speed ↓ https://t.co/aLU0vo76Wn
Aber vorher hat ihr schon die abgehalfterte Merkelkopie aus den Niederlanden die Show gestohlen. Mit dieser SMS bat NATO Generalsekretär Mark Rutte um Einlass in Donald Trumps Schokoladenfabrik.

Was reimt sich auf Rutte? Billige N…
Aber der US-Präsident lieferte heute ein wahres Pointen-Feuerwerk, dem sich keiner entziehen konnte. Mal präsentiert er sich als Eroberer von Grönland, dann wieder als Briefstalker, der dem norwegischen Premierminister erklärt, was eine noble Geste ist.
Wie man hört, ist King Donald mit seinem Hofstaat gelandet und für morgen wird sein erster Auftritt beim Karneval der Globalisten erwartet. Nahalla Marsch!
Ab dem 1. Mai 2026 soll der Restaurantgast besser informiert werden. Dazu zählt neben der Angabe der Haltungsform-Ampel künftig auch laut EU das Foto der Tiere, die auf der Speisekarte stehen. Dann erst der Name des Essensgerichts. Denn es geht nicht nur um Stall- oder Freilandhaltung, um Herkunft, um Bio oder nicht. Es geht um erzieherische Maßnahmen der EU und um Verantwortung.
Auf der linken Seite der Speisekarte erscheint künftig das Foto des getöteten Tieres. Zum Beispiel eines Kalbes. Rechts stehen wie gewohnt die angebotenen Speisen. Kalbsschnitzel mit Pommes. Kalbsbraten mit Klößen. Kalbsragout mit Reis. Übersichtlich gegliedert und sauber ausgezeichnet, so wie man es gewöhnt ist.
Der Gast soll wissen, wen er zu verspeisen gedenkt.
Das Tier hatte ein Gesicht und eine Mutter, der es entrissen wurde. Und konnte gestreichelt werden, man konnte ihm in die großen Augen sehen. Unterhalb des Fotos stehen verbindliche Angaben: Geburtsdatum, Name (z.B. Bärbel oder Fritz), Geschlecht, Rasse, Fellfarbe, Augenfarbe, Geburts- und Schlachtgewicht. Ergänzt wird dies durch den Namen der Bauersfamilie aus Illerkirchberg in Schwaben. Der Restaurantgast soll eine persönliche Beziehung entwickeln, so wie zur allseits geliebten EU.
Digitalfoto bevor der Metzger kommt
Landwirte sind verpflichtet, jedes Tier vor der Übergabe an den Metzger zu fotografieren. Dieses digitale Foto begleitet das Tier auf seinem gesamten Weg. Vom Hof zum Viehtransporter. Vom Transport ins Schlachthaus. Vom Schlachthaus in die Weiterverarbeitung und Fleischgroßhändler. Der QR-Code auf der Verpackung im Supermarkt ruft am Handy das Bildnis des Kälbchens, Schweinchens oder Ponys auf.
Das Passfoto des Tieres muss vom Restaurant nur noch in Farbe ausgedruckt und in die Speisekarte linksseitig eingefügt werden. Das Lieferkettengesetz wird so eingehalten und lückenlos dokumentiert.
Die zugrunde liegende Regelung trägt den nüchternen Namen TF384-B. Sie listet präzise auf, welche Tierarten bildlich zu erfassen sind. Kälber. Rinder. Schweine. Rehe. Hirsche. Hühner, Puten und Strauße sind ausgenommen, sehen sie sich doch alle so ähnlich, was auch auf Forellen und Karpfen zutrifft. Ausnahmeregeln gelten für Importfleisch aus Südamerika, wo Handys noch nicht so verbreitet sind, weil auf den Pampaflächen keine Ladestationen etabliert sind.
Ziel der Maßnahme ist es, den Fleischkonsum zu reduzieren.
Tiere gelten politisch gesichert als relevante Mitverursacher von Treibhausgasen. Wer Fleisch bestellt, soll das künftig mit erweitertem Bewusstsein tun. Daten sollen Nähe erzeugen, Nähe soll Verantwortung wecken und die persönliche Verantwortung soll das Essverhalten lenken.
Am Ende sitzt der Gast am Tisch, vor ihm die Speisekarte, links das Foto des Kalbes und rechts die Gerichte. Dazwischen sein Entschluss. Niemand zwingt ihn. Niemand verbietet ihm etwas. Alles ist korrekt gekennzeichnet. Alles ordnungsgemäß ausgewiesen. Das Kalb Lisa, 7 Monate alt, wurde transparent zum Kalbsschnitzel. Die Entscheidung liegt nun beim Verbraucher. So steht es in der Begründung.
Man kann Lisas Foto betrachten und dennoch bestellen. Und haben wir die Tiere doch zum Fressen gern. Besonders postmortal.
Man kann aber auch Vegetarisches bestellen.
Beispielsweise Kaiserschmarrn. Schmarrn passt irgendwie auch zu EU.
Aufregung im Auswärtigen Amt: In der Januar-Ausgabe des AA-Mitarbeitermagazins „internAA“ (Heft 1/2026) erschien ein Text, der offenkundig die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock und den ehemaligen Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck (beide Grüne) durch den Kakao zieht. Als das publik wurde, kam man in Wallungen: Man zensierte das Gedicht und sprach von einem “unschönen Fehler”.
Das satirische Gedicht trägt den Titel „Ken & Barbie“. Obwohl es keine Namen nennt, sind die Anspielungen auf die Politik von Baerbock und Habeck unmissverständlich. Nach einem Bericht der BILD wurde es rasch aus der Online-Version entfernt und durch einen Hinweiskasten ersetzt: „Uns ist hier ein unschöner Fehler passiert. An dieser Stelle stand ursprünglich ein Gedicht. Es ist erschienen, obwohl die Redaktion von internAA bereits im Juni 2025 entschieden hatte, es nicht zu veröffentlichen.“ Dennoch fand es seinen Weg in die Druck- und Online-Ausgabe.
Der Autor des Werks ist Siegfried Geilhausen, Vizekonsul am deutschen Konsulat im rumänischen Temeswar. Er unterzeichnete mit dem Kürzel „SIGGIG“. Geilhausen, der das Gedicht im April 2025 verfasste, bestätigte die Urheberschaft und erklärte, der Text solle „mit karnevalistischem Ernst“ gelesen werden.
In der ersten Strophe des Gedichts heißt es: „Heizung aus, Pullover an, selbst gestrickt, von Mann zu Mann“- dies kann nur als Anspielung auf Robert Habecks umstrittenes Heizungsgesetz (Gebäudeenergiegesetz) verstanden werden.
Die zweite Strophe: „Die Außenwelten, feministisch gedacht, die Welt zu retten, doch nicht jeder hat gelacht“ verspottet wohl Annalena Baerbocks „feministische Außenpolitik“, die sie 2021 einführte.
“Ein Kinderschreck im Höhenflug, Politik, ganz wie ein schlechtes Buch”, dürfte auf Habecks Tätigkeit als Kinderbuchautor anspielen. Der „Höhenflug“ könnte sich auf seine ambitionierten Pläne, die scheiterten – beispielsweise die Energiewende – beziehen.
„Mit Hochglanzschminke um die Welt, das Haar immer perfekt gewellt.“ Baerbock wurde während ihrer Amtszeit zu Bild- und Fernsehterminen im In- und Ausland stets von einer Visagistin begleitet. Das verursachte hohe Kosten – rund 136.500 Euro im Jahr 2022 – und brachte ihr viel Kritik ein.
„Hochglanzreden, ohne Geschick, hatten die Menschen nicht mehr im Blick“ – Baerbock fiel bei ihren Auftritten immer wieder durch Sprachpatzer auf. Zudem impliziert die Zeile, dass die Grünen-Politik die Bedürfnisse der Bevölkerung ignorierte.
“Ein grüner Baum der Frieden trug, verlor den Pfad, den einst er schlug.” Bei dieser Strophe dürfte es sich um deutliche Kritik an den Grünen handeln, die sich im Zuge des Ukraine-Kriegs von einer Anti-Kriegs-Partei zu einer Kriegstreiber-Partei gewandelt haben.
Die vorletzte Strophe bezieht sich dann auf Baerbocks neue Tätigkeit als Präsidentin der UN-Vollversammlung. Diesen Job sollte eigentlich die deutsche Top-Diplomatin Helga Schmid übernehmen. Der Verfasser schreibt dazu: “Und sie, die Heimat verlässt, auf zum Big Apple, welch ein Fest, ein Job ergaunert, ganz elegant, das Volk frohlockt, nun ist sie verbannt.”
„So ziehen sie weiter, die beiden, so heiter, wir winken ihnen zu, nun haben wir Ruh.“ Ein Abschiedsgruß, der Erleichterung ausdrückt.
Ken & Barbie
Heizung aus, Pullover an,
selbst gestrickt, von Mann zu Mann.
Die Außenwelten, feministisch gedacht,
die Welt zu retten, doch nicht jeder, hat gelacht.Ein Kinderschreck im Höhenflug,
Politik, ganz wie ein schlechtes Buch,
ein Land, das sucht, das strebt,
fragt sich, wohin der Weg nun geht.Mit Hochglanzschminke um die Welt,
das Haar, immer perfekt gewellt,
Hochglanzreden, ohne Geschick,
hatte die Menschen, nicht mehr im Blick.Die Wurzeln einst so tief im Grund,
doch Wandel kam, die Zeit war bunt,
Ein grüner Baum der Frieden trug,
verlor den Pfad, den einst er schlug.Sein Schritt eilt voraus,
bloß nicht nach Haus,
der Abstieg zum Schluss,
Philosophie, im Außen Ausschuss.Und sie, die Heimat verlässt,
auf zum Big Apple, welch ein Fest,
ein Job ergaunert, ganz elegant,
das Volk frohlockt, nun ist sie verbannt.So ziehen sie weiter,
die beiden, so heiter,
wir winken ihnen zu,
nun haben wir Ruh.
Die Veröffentlichung des Gedichts hat offenbar innerhalb des Ministeriums für reichlich Wirbel gesorgt. Das Auswärtige Amt erklärte auf Anfrage, “InternAA” sei ein rein internes Magazin von Angehörigen des Auswärtigen Dienstes für Angehörige des Auswärtigen Dienstes. Die Redaktion treffe Entscheidungen über den Inhalt des Magazins unabhängig.
Dass die vermeintlichen grünen Lichtgestalten auch aus den eigenen Reihen mit Kritik, Spott und Hohn bedacht werden, ist aussagekräftig – und für das Auswärtige Amt, das sich so stolz die grün-“feministische Außenpolitik” auf die Flaggen geschrieben hat, durchaus peinlich. Bleibt zu hoffen, dass der Autor des in den sozialen Netzen bereits gefeierten Gedichts keine Konsequenzen befürchten muss.
Armin Laschet, der Lächler vom Ahrtal, setzt auf Diplomatie im Streit um Grönland, als gebe es da noch etwas zu gewinnen für die „Europäer“. „Wir müssen den Amerikanern in diplomatischen Gesprächen deutlich machen, dass ein militärisches Vorgehen gegen ein kleines Nato-Land das letzte Vertrauen in die Allianz zerstören würde“, sagte er in einem Interview mit der Funke Mediengruppe. Irgendwie drollig
EU-Politiker, wie sie Donald Trump den Marsch blasen mit was anderem verwechseln #Grönland pic.twitter.com/dp1OS5AKE2
— O24 (@Opposition24de) January 10, 2026
Was für eine Woche! Das Jahr fängt gerade erst an und die Ereignisse der Weltpolitik überstürzen sich in einer Weise, dass man kaum hinterherkommt – weder intellektuell noch emotional. Weil in solchen Fällen Humor das beste Mittel ist, um seinen gesunden Menschenverstand nicht ganz zu verlieren und die Seele zu stärken, haben wir hier einmal für Sie ein paar Netzfunde zusammengestellt, die Sie hoffentlich zum Schmunzeln bringen. Eine Zusammenstellung von Maike Gosch.
Angriff auf Venezuela
Der Angriff auf Venezuela und die Entführung des venezolanischen Staatschefs Maduro führte nicht nur im Rest der Welt, sondern auch im Herzen des Imperiums selbst zu satirischer Kritik:
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(New Yorker Cartoon von Ivan Ehlers).
Übersetzung: „Früher mussten wir noch die CIA benutzen, um heimlich Militärputsche zu finanzieren, wenn wir die Ressourcen eines Landes klauen wollten.“
Übersetzung: „Ich habe gerade Öl in die Pfanne gegeben – und dann ist das passiert.“
Auch der U.S.-amerikanische Satiriker Jon Stewart läuft seit dem Amtsantritt von Donald Trump (nachdem er unter der Biden-Regierung deutlich unkritischer geworden war) wieder zu Hochform auf:
Trump: We’ll get those political prisoners released in Venezuela, but first, oil! pic.twitter.com/pYojFxpIKf
— The Daily Show (@TheDailyShow) January 6, 2026
Grönland
Kurz nach Venezuela kam dann das Thema Grönland (wieder) auf. Trump erklärte, dass die USA die Insel, die zu Dänemark gehört, übernehmen wollen. Auch hierzu gab es einige lustige Kommentare und kreative Vorschläge:
Übersetzung: „Die einfache diplomatische Lösung: Barron Trump heiratet Prinzessin Isabella von Dänemark, und Grönland geht als Mitgift an Amerika.“
Übersetzung: „Rubio, als er begreift, dass er Gouverneur von Grönland werden muss.“
Übersetzung:
„Reden sie immer noch über Epstein?“
„Ja, Sir.“
„Zeigen Sie mir noch mal, wo Grönland auf der Karte liegt.“
Übersetzung: Dänemark sollte Ozempic aus den USA abziehen. Make America Fat Again.
Übersetzung: Dänemark schützt Grönland.
Stromausfall in Berlin
Aber auch näher bei uns gab es Aufreger-Themen. Das Verhalten des regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner, zog viel Kritik auf sich. Aber auch lustige Satire:
Russischer Tanker
Brandgefährlich ging es dann weiter, als die USA, mit Unterstützung der Briten, einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker in internationalen Gewässern vor Island beschlagnahmten bzw. kaperten – die Piratenwitze schrieben sich fast selbst:
Übersetzung: „Was sollen wir mit dem russischen Tanker machen..?“ (Anspielung auf das bekannte englische Seemannslied „What shall we do with the drunken sailor“)
Das Rubio-Meme
Wieder musste hier also (wie schon oben bei Grönland) US Außenminister Marco Rubio herhalten. Ein Foto von ihm in einer neutral-deprimierten Haltung auf einem Sofa ist inzwischen ein beliebtes Meme geworden, indem er immer wieder in verschiedene Rollen und Kostüme gesteckt wird. Die Bilder sind ein ironischer Kommentar auf seine vielen politischen Aufgaben und seine Rolle in der Trump-Administration, aber auch eine Kritik an der wahrgenommenen imperialen Gier der US-Regierung, die sich auf immer mehr Länder erstreckt bzw. immer offensichtlicher wird:
2026 Verrücktheit
Den Beginn des Jahres 2026, der Viele von uns überfordert hat, beschreibt diese X-Userin sehr passend so:
Übersetzung: „Danke für die kostenlose 7-Tage-Testversion von 2026. Ich möchte mich von dem wieder abmelden, was zum Teufel das hier sein soll.“
In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende und erholen Sie sich gut! Wir können es alle gebrauchen.
Wie jetzt bekannt wurde, ist Donald Trump in einer nächtlichen Blitzaktion von den Special Forces der Galaktischen Föderation (GF) festgenommen und ordnungsgemäß entführt worden. Augenzeugen berichten von blendendem Licht, einem surrenden Geräusch – und dem plötzlichen Verschwinden eines goldfarben schimmernden Haaransatzes am Himmel über den USA.
Doch Trump war nicht allein. Ebenfalls an Bord des interstellaren Transporters:
Vorwurf der Galaktischen Föderation:
Verstöße gegen das Interstellare Anstandsabkommen, Manipulation primitiver Spezies und wiederholte Nutzung des Begriffs „tremendous“ ohne kosmische Genehmigung.
Wie es weitergeht:
Bereits nächste Woche soll vor dem Galaktischen Gerichtshof Anklage erhoben werden. Der Prozess findet auf neutralem Orbit statt. Als Richter fungiert ein 600 Jahre alter Schwarmintelligenz-Verband, bekannt für absolute Objektivität und völlige Humorlosigkeit.
Letzte bekannte Worte aus dem UFO:
„Many people are saying… this is the best abduction ever.“
Die Galaktische Föderation ließ abschließend mitteilen, man bitte die Menschheit um Ruhe – und werde vorerst keine weiteren Politiker mehr hochbeamen. Das Kontingent der Extrahierungen für dieses Sonnensystem sei ausgeschöpft. ![]()
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Zur Komplikation der Implikation der PRÄSIDENTEN-ENTRÜCKUNG, meditativ vorgetragen von Nero II.
Das ist Real-Groteske auf Weltniveau: Während der Karlheinz in seinem Opus Magnum „Mittwoch aus Licht“ ein in den Lüften spielendes „Helikopter-Streichquartett“ auf(!)spielen lässt, lässt The Donald im Rahmen seiner Neuauflage der „Monroe-Doktrin“ – ergo jetzt endlich: „Donroe-Doktrin“ (!) – sich seine Helikopter-Kämpfer abseilen und „das kälteste aller kalten Ungeheuer“ (Nietzsche), den Staat – bzw. dessen ureigenen Staatschef – im Schlafgemach mitsamt Gemahlin, nicht an den Haaren herbei, sondern ganz konkret aus dem ReGIERungs-Palazzo hinausziehen. Das ist Marionettentheater auf Weltniveau: Eine quasi „chirurgische Operation“ sorgt für ETATISTISCHE KOPFLOSIGKEIT: PAX AMERICANA!
Da könnte man doch tatsächlich jetzt einen spätweihnachtlichen Wunschzettel aufstellen und The Donald zu entsprechenden Varianten dieser Völkerrechtsspielart von STAATS-ENTRÜCKUNGEN alarmiert animiert animieren; der Anfang ist – wie durch Zwangsfernsehfunk und Erfüllungsmedien allseits weltbekannt – bereits gemacht: In Ausweitung besagter „Donroe-Doktrin“ auf Europa könnte die nächste PRÄSIDENTEN-ENTRÜCKUNG dann tatsächlich bei den unzüchtigen Rebellen des „gallischen Nachbardorfes“ stattfinden, beginnt wie bei jenem südamerikanischen Heißblutland doch dort auch der Name des Staatsoberhauptes mit einem „M“ und hat sechs Buchstaben, während die eventuelle Variante einer KANZLER-ENTRÜCKUNG „bei uns“ mit dem gleichfalls mit einem „M“ auf seinen hier nur noch auf vier Buchstaben sitzenden Obersten Zampano der US-Airforce die geringste Mühe bereiten würde, sitzen die Yankees doch schon überall in „unserem“ (sic) besetzten Land und bräuchten lediglich ganz kurz von Ramstein herüberzusprinten und die „Berlin Liberation“ in Angriff (!) zu nehmen: PAX AMERICANA!
„Ein Klavier, ein Klavier! Mutter, wir danken Dir!“
Nein hiermit ist nicht Loriot’s „Berta Panislowski aus Massachusetts“ gemeint, sondern – wir bleiben an der Ostküste: „The P.O.T.U.S. Himself“!
Und noch, bevor der Nukleare Winter naht, wird zum 250. „Independence Day“ Anno Trumpini MMXXVI Sein Antlitz im Mount Rushmore verewigt werden: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt, Abraham Lincoln und Alfred Hitchcock’s „Unsichtbarer Dritter“ – „North by Northwest“ (1959) – harren schon des Einmeißelns eines „Sichtbaren Sechsten“: PAX AMERICANA!
