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Nach 26 linksextremen Angriffen: Christliches Café in Leipzig gibt auf und schließt

04. Juni 2026 um 08:00

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Nicht einmal drei Jahre überstand ein christliches Café in Leipzig: Eine linksextreme Anschlagsserie zwingt es in die Knie. Die Wokeria stört sich an den konservativen Standpunkten der christlichen Freikirche, zu der das Café gehört. Ende Juni wird der Betrieb eingestellt.

René Wagner, Betreiber des 2023 eröffneten Cafés und Pastor der freikirchlichen Zeal Church, kündigte die Schließung des Cafés „Stay“ in der Dresdner Straße in Leipzig-Reudnitz bei einem Gottesdienst am Sonntag an. Das Café ist mit der Zeal Church verbunden: Es handelt sich dabei um eine moderne Freikirche, die aber mitunter konservative Ansichten vertritt. So werden dort keine homosexuellen Paare getraut und man setzt sich für das Lebensrecht Ungeborener ein.

Für Linke ist das ein Unding: Man wirft Kirche und Café Homophobie und „Queerfeindlichkeit“ vor und prangert Antifeminismus und „Antiemanzipation“ an, obwohl die Kirche neben René Wagner auch von dessen Ehefrau als Pastorin geleitet wird. Ende letzten Jahres veröffentlichten Zeal Church und Café Stay bereits ein Statement zu den Vorwürfen, in dem betont wurde: „Wir begegnen Menschen in Liebe und mit Annahme, auch wenn wir in einzelnen Fragen der Ethik oder Werte andere Überzeugungen haben.“

Zu diesem Zeitpunkt verzeichnete man 21 Anschläge. Neben Farbattacken und zerstörten Fenstern wird ein Buttersäureanschlag erwähnt, bei dem auch Menschen zu Schaden kamen. Die Stellungnahme endete mit den Worten:

Meinungs- und Religionsfreiheit sind Grundrechte, für die wir gemeinsam mit vielen anderen in unserem Land einstehen. Wir wissen um die lebensverändernde Kraft der Vergebung und Annahme Gottes und laden ein, diese selber zu erfahren.
Wir wünschen uns, dass unterschiedliche Überzeugungen friedlich nebeneinander bestehen können. Deshalb stehen wir jederzeit für einen offenen und respektvollen Dialog bereit.

Angriff auf Christen kein Angriff auf Religionsfreiheit?

Kurz darauf, im Januar 2026, wurde ein weiteres Statement veröffentlicht: Dieses bezog sich auf eine Einordnung der Stadt Leipzig, wonach die Angriffe angeblich nicht die Religionsfreiheit angreifen würden. Die Angriffe seien sehr wohl religiös motiviert und richten sich „eindeutig gegen unsere religiöse Identität, unsere Theologie und unsere Glaubenspraxis“, konstatierte man bei Zeal Church. Weiterhin stellte man fest:

Nach mittlerweile 24 dokumentierten Angriffen auf unser Café kann nicht mehr von isolierten Sachbeschädigungen gesprochen werden. Die Angriffe stehen in einem klaren, wiederkehrenden inhaltlichen Zusammenhang mit unserer religiösen Identität, Theologie und Glaubenspraxis.

Es wurde eine Einschüchterungswirkung (chilling effect) der Angriffe beschrieben, denn Mitglieder und Mitarbeiter von Kirche und Café fühlten sich demnach bedroht, lebten in Angst vor weiteren Angriffen und erlebten eine Einschränkung ihrer Freiheit, ihren Glauben sichtbar zu leben. „Eine Religionsfreiheit, die nur abstrakt besteht, aber faktisch unter permanenter Bedrohung steht, ist keine gelebte Religionsfreiheit“, so das deutliche Fazit.

Inzwischen ist die Zahl der Anschläge auf 26 gestiegen. Bekennerschreiben zu den Angriffen wurden auf dem linksextremen Portal Indymedia veröffentlicht, was keine Zweifel an der Gesinnung der Täter lässt. Das Café müsse in den Ruin getrieben werden, weil es von „erzkonservativen“ Christen betrieben werde und für „Queerfeindlichkeit und Misogynie“ stehe.

„Linksextreme haben nicht gewonnen“

Ende Juni ist nun tatsächlich Schluss. Sieben Mitarbeitern musste gekündigt werden. Die ständigen Sachbeschädigungen und wiederholten Schließungen sorgten nicht zuletzt auch für finanzielle Belastungen. Allein der Buttersäureanschlag habe einen Schaden von 20.000 Euro verursacht – 1,5 Liter Säure seien es laut Wagner gewesen, dem Geruch wurde man trotz neuem Bodenbelag und Einsatz eines Tatortreinigers nie ganz Herr.

Im Gottesdienst am Sonntag betonte Wagner, dass hinter dem Café Arbeitsplätze, Träume, investierte Zeit, Gebete und Geld standen. Dennoch haben die Linksextremen in Leipzig seiner Meinung nach nicht gewonnen. Jahrzehntelang habe niemand über konservative Christen in Deutschland geredet, doch jetzt gebe es sogar etliche Dokumentationen im Fernsehen über sie. Die fallen freilich nicht positiv aus, denn ARD und ZDF haben engagierte Christen zum Feindbild erhoben (wären sie doch schrecklich „rechts“). „Und ich könnte mich da drüber zu Tode aufregen, dass so etwas auch noch mit meinen GEZ-Gebühren finanziert wird. Aber soll ich euch was sagen? Wir sind wieder in der Öffentlichkeit!“, so Wagner.

Die Fläche des Cafés soll weiter genutzt werden; Genaueres ist aber bislang nicht publik. Es sei ohnehin nie der Auftrag gewesen, Kaffee oder Zimtschnecken zu verkaufen: „Unser Auftrag steht für immer, und das ist, Gottes eifernde Liebe in diese Region zu bringen.“ Das will die Zeal Church jedenfalls auch weiterhin tun.

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12 Euro: Touristen zahlen für Dom-Besuch in Köln

02. Juni 2026 um 10:15

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Wer den Kölner Dom künftig als Tourist besuchen möchte, muss zahlen: Ab Juli kostet der Eintritt 12 Euro. Das Domkapital begründe die Gebühr mit steigenden Kosten für den Erhalt. Freien Zugang gibt es nur zu Gottesdiensten.
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Die Aufgaben der künstlichen Intelligenz

27. Mai 2026 um 08:13

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KI wird uns präsentiert als Lösung gegen Überalterung, weil sie menschliche Aufgaben übernehmen werde, zur Effizienzsteigerung, weil Entscheidungen schneller gefällt werden, Fehlerbeseitigung und Wahrheitsfindung, weil die KI "alles weiß". Tatsächlich tritt "Künstliche Intelligenz" im Auftrag derjenigen, die sie erschaffen, in die Fußstapfen von Religionen und Medien. Die KIs werden uns als allwissende Richter präsentiert, als [...]

Der Beitrag Die Aufgaben der künstlichen Intelligenz erschien zuerst unter tkp.at.

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Fronttaugliche Seelsorger: Deutschlands Kirchen bewerben sich für den Kriegsdienst


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Am Sonntag ist Pfingsten. Das Fest steht für Verständigung über alle Sprach- und Kulturgrenzen hinweg und will Mut machen, sich für Frieden, Liebe und Zusammenhalt einzusetzen. Wie feiern Deutschlands Kirchenführer? Sie predigen Russlandangst und denken schon heute über den Einsatz im Kampfgebiet von morgen nach. Von Ralf Wurzbacher.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Mitte Mai stieg der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg. Und wer war mit dabei? Die Bundeswehr. Mit dem Generalinspekteur Carsten Breuer – „Als Christ und Soldat glaube ich, dass wir einen richtigen Weg gehen“ – und dem Inspektor des Heeres Christian Freuding – „Ich kann nur als Christ Soldat sein“ – schauten gleich zwei der ranghöchsten Repräsentanten vorbei und parlierten auf großer Bühne von Wladimir Putins vermeintlichen Angriffsgelüsten. Zitat Breuer: „Die Bedrohung ist real.“ 2029 sei das entscheidende Jahr. Anhand von Analysen könne man ablesen, dass Russland dann einen Krieg führen könnte.

Für den Konjunktiv rüsten Deutschlands Kirchen kräftig auf. Vom katholischen Militärbischof Franz-Josef Overbeck gab es in Würzburg das Okay zur schnellen Wiedereinführung der Wehrpflicht, für einen, wie er sagte, „verpflichtenden Dienst für die möglichen jungen Männer und dann auch Frauen“. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sei ihm klar geworden, „dass es ohne eine Vermehrung der Soldatinnen und Soldaten – und zwar nicht zum Sankt-Nimmerleins-Tag, sondern ab jetzt – nicht gehen wird“. Aber das reicht Overbeck nicht. Es müsse ebenso „einen Friedensdienst oder einen anderen Dienst in dieser Art“ geben. Wofür es den dann noch braucht, sobald erst einmal die Waffen sprechen?

„Geistlicher Operationsplan“

Beziehungsweise: Braucht es eine Kirche, die der Friedensbewegung in den Rücken fällt? Martin Pilgram von Pax Christi, einer ökumenischen Bewegung innerhalb der katholischen Kirche, hat vor nicht langer Zeit einen Brief an die Offiziellen der christlichen Kirchen in Deutschland verfasst. Aus seiner Sicht lassen die sich dafür einspannen, die Menschen in Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen. Pilgram hat Sorge, der Ernstfall, sprich der Krieg, werde von den politisch Verantwortlichen vorbereitet. „Und da machen die Kirchen einfach mit“, wie er Anfang April dem Bayerischen Rundfunk (BR) sagte. Eigentlich würde er erwarten, dass sie „den Frieden vorbereiten“.

Anlass seines Vorstoßes war ein zunächst als „intern“ gekennzeichnetes Papier, das inzwischen veröffentlicht wurde. Titel: „Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall.“ Es beschreibt auf 23 Seiten, wie die evangelische und katholische Kirche ihre Seelsorgestrukturen vor dem Hintergrund „neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen“ neu aufstellen will. Entstanden ist es nach einer Anfrage des Bundesverteidigungsministeriums (BMVg), ob die Militärseelsorge in der Lage sei, in einem Verteidigungsfall „adäquat Soldatinnen und Soldaten“ und „Menschen, die verwundet sind, die auf dem Rücktransport nach Deutschland sind“, zu begleiten. Das begriffen die Adressaten, darunter der evangelische Militärbischof Bernhard Felmberg, prompt als Handlungsauftrag, „weil wir genau wissen, wie wenig Personal die Militärseelsorge hat“. Alles andere wäre „fahrlässig“, so Felmberg, der das Konzept analog zum „Operationsplan Deutschland“ der Bundeswehr schon während der Entstehungsphase als „geistlichen Operationsplan“ bezeichnet hatte.

„Gefallene“

Der umfasst manches mehr als bloß die Betreuung verwundeter oder traumatisierter Soldaten. Es geht auch um die Krisenseelsorge für die Zivilbevölkerung, etwa um das Überbringen von Todesnachrichten, darum, wie Massentraumatisierungen aufzufangen und die Belastungen der Helfer professionell zu begleiten sind. Betont wird die Fähigkeit der Kirchen, Informationskanäle und Krisenstäbe zu schaffen, um „die Menschen emotional und seelisch zu stabilisieren, Halt und Ordnung zu geben (…), mit den Herausforderungen umzugehen und den Weg zurück ins Leben zu finden“.

Die Rede ist von „hohen Opferzahlen“, wobei getötete Soldaten in militaristischer Diktion unter „Gefallene“ laufen. Die müssten würdig bestattet werden, wenn nötig mit „multireligiösen Trauerfeiern“. Eine „zivil-militärische Zusammenarbeit im Gesundheitssystem“ werde „eine engere Vernetzung mit Militärseelsorgenden notwendig machen“, heißt es weiter. „Kapazitäten für verletzte Soldaten, möglicherweise auch Zivilisten und psychisch überlastete Personen greifen tief in den Regelbetrieb ein und können selbstverständlich gewordene Standards der bestmöglichen individualmedizinischen Versorgung außer Kraft setzen.“ Dabei seien „Triagierungen und die damit verbundenen Herausforderungen (…) nur eine mögliche Intervention.“ Dabei werden, ob mit Absicht oder nicht, böse Erinnerungen an die Corona-Krise evoziert, die eine Zeit des fortdauernden Ausnahmezustands markierte – so wie demnächst vielleicht ein Krieg gegen Russland.

Bischöfe schauen „Markus Lanz“

Bemerkenswert ist, wie die Kirchen dieses Szenario als gesetzt erachten und die Lageeinschätzung durch Politik, Militärs und Medien eins zu eins übernehmen. „Alle relevanten Akteure aus Militär, Nachrichtendiensten und Wissenschaft warnen davor, dass Russland bereits vor Ende dieses Jahrzehnts in der Lage sein könnte, NATO-Gebiet anzugreifen“, liest man gleich zu Anfang auf Seite zwei. Das fungiere „quasi als Prämisse für alles Folgende“, konstatierte das evangelische Sonntagsblatt in einem lesenswerten Beitrag. Dabei seien sich „keineswegs alle relevanten Forschenden („Wissenschaft“) zum Thema Sicherheitspolitik einig, dass Russland plant, die NATO anzugreifen – auch wenn man diesen Eindruck nach drei Sendungen ‚Markus Lanz‘ möglicherweise gewinnen kann“.

Auch die im November 2025 von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) lancierte Denkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ lässt jede kritische Distanz zum Elitendiskurs vermissen, womit sie „der vorherrschenden Konfrontations- und Aufrüstungspolitik als Steigbügelhalter dient“, wie seinerzeit Marcus Glöckner bei den NachDenkSeiten kommentierte. Daran schließt das Rahmenkonzept Seelsorge nahtlos an, so als verbreiteten ausgerechnet NATO-Strategen die göttliche Wahrheit.

Als finde der Krieg schon statt

Die Autoren berufen sich bei all dem auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus dem neuen Testament, das als Jesu Weisung festhalte, „das jeweils Naheliegende zu tun“. In der Erzählung bewahrt der Wohltäter einen schwer verletzten Mann vorm Tod. Deutschlands Kirchenführer interpretieren das so: „Genau darum geht es, wenn in diesem Papier Bedrohungslagen entfaltet werden, die sich niemand ernsthaft wünschen kann: Es geht um seelischen Beistand bei gleichzeitiger eigener Betroffenheit.“ Was aber ist mit dem vielen Leid, das ein kommender Krieg anrichten könnte, dessen Anbahnung die Kirchen nicht mit all ihrer friedenspolitischen Kraft verhindert hätten? Darum geht es offenbar nicht beziehungsweise erst dann, wenn der Fall schon eingetreten ist.

Tatsächlich wirkt es so, als richteten sich die Kirchen schon im Worst-Case-Szenario ein. Die Zeitung ND (früher Neues Deutschland) schrieb am vergangenen Mittwoch:

„Das Papier enthält noch viele konkrete Einzelheiten, wie im ‚Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall‘ zu verfahren sei – erschreckend konkrete Einzelheiten, als finde der Krieg bereits statt. (…) Wer wagt es in dieser Situation, eine allgemeine Entflechtung von Staat und Kirche zu fordern oder gar eine Reduzierung von staatlichen Geldern an die Kirchen? Denn die wollen sich offenkundig gerade unverzichtbar machen.“

Es gibt wahrlich schon genügend Profiteure der dröhnenden Militarisierungskampagne, vorneweg macht die Rüstungsindustrie ein Bombengeschäft. Begehren die Kirchen einen Anteil daran? Denn natürlich bräuchte es mehr staatliche Unterstützung, damit sie als Seelsorger im Krieg ihren Mann stehen könnten. „Aufgrund der finanziellen Situation der Kirchen werden zurzeit auch dort Stellen abgebaut, wo sie im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall gebraucht werden“, heißt es im Text. Die Bundesregierung hat‘s bestimmt verstanden.

Papst überhört

Andere haben kein Verständnis. Für Friedensaktivist Pilgram von Pax Christi haben sich die Kirchen in Deutschland zumindest in Teilen davon verabschiedet, eine glaubwürdige Stimme für den Frieden sein zu wollen. Sie setzen kaum eigene Akzente und skizzierten keine Vorstellungen von aktiver Friedensarbeit. Das Sonntagsblatt verwies auf eine „besondere Verantwortung“ der Kirchen:

„Sie sollten nicht einfach mitplanen, wenn der Staat etwas plant, sondern auch mal einen Schritt zurücktreten und fragen, welche Prämissen diesem Plan eigentlich zugrunde liegen und wie überzeugend diese sind. Kriege entstehen oft nicht aus realen Bedrohungen, sondern aus Eskalationsdynamiken. Diese rechtzeitig und kritisch zu hinterfragen, ist eine Rolle, die den Kirchen gut zu Gesicht steht.“

Vielleicht sollten Deutschlands Kirchenchefs einfach mal auf ihr Oberhaupt hören. Papst Leo XIV. bekräftigte am 14. Mai bei einem Vortrag an der römischen Hochschule La Sapienza:

„Wir sollten eine Aufrüstung, die Spannungen und Unsicherheit schürt, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie untergräbt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist, nicht als ‚Verteidigung‘ bezeichnen.“

Der Kirchentag in Würzburg war zu diesem Zeitpunkt schon einen Tag im Gange. Auf der Bühne stand: das Oberhaupt der deutschen Streitkräfte …

Titelbild: CameraObscura82 / shutterstock.com

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Moslem-Experte warnt: Westliches Islam-Verständnis ist ein langsamer Suizid

23. Mai 2026 um 07:59

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Der amerikanische Historiker Raymond Ibrahim beleuchtet in einem aktuellen Interview die wahren doktrinären und politischen Absichten des Islam. Ein friedliches Zusammenleben mit dem traditionellen Westen erweist sich laut seinen Analysen durch tief verwurzelte religiöse Vorgaben als unlösbarer Widerspruch. Durch Massenmigration und gesellschaftliche Anpassung steuert Europa auf eine unumkehrbare Transformation zu.

Die Unterscheidung zwischen einem friedlichen Islam und einem extremistischen Randphänomen ist ein politisches Konstrukt. Ibrahim verdeutlicht in seinem Interview mit dem Portal „Hungarian Conservative„, dass der Islam tief in einer politischen Weltanschauung verankert ist, die historisch auf territoriale und gesellschaftliche Eroberung abzielte. Er fasst das Grundprinzip anhand eines arabischen Leitsatzes zusammen: „Der Islam ist nicht hier, um zu koexistieren oder an zweiter Stelle zu stehen. Er ist hier, um zu übernehmen und zu herrschen.“

Die westliche Wahrnehmung von moderaten Moslems resultiert laut dem Historiker ausschließlich aus der mangelnden religiösen Praxis säkularisierter Personen. Er zieht eine klare Grenze, die den gängigen Theorien widerspricht: „Der Islam ist der Islam, und es gibt keinen gemäßigten oder radikalen.“ Die Religion selbst fordere harte Strafen für Abtrünnige und legitimiere die Ungleichbehandlung von Nicht-Moslems sowie Frauen. Was europäische Gesellschaften heute als Radikalismus bezeichnen, ist für Ibrahim in der Praxis einfach nur der Ausdruck einer echten Konformität mit den Schriften. Die theologische Einleitung gibt die Feindbilder vor: „Der Islam befiehlt den Moslems im Koran tatsächlich, Hass gegenüber Nicht-Moslems zu hegen.“

Durch die fortlaufende Migration und den demografischen Wandel (höhere Geburtenraten bei moslemischen Zuwanderern) transformiert sich das öffentliche Leben in Europa. Ibrahim nennt Großbritannien als Beispiel, wo die architektonische und kulturelle Anpassung an islamische Bedürfnisse im Alltag bereits vollzogen wird. Wenn eine Minderheit numerisch erstarkt, sinkt die Notwendigkeit, sich als Verbündeter auszugeben. Die Akzeptanz für die Gesetze und Werte der einheimischen Bevölkerung wird mit steigendem moslemischen Bevölkerungsanteil abnehmen. Ibrahim erinnert an die historische Erfahrung von Staaten wie Ungarn mit den Osmanen, welche im restlichen Europa vorsätzlich verdrängt wird. Der Westen verehre demnach Moslems heute als Opfer und behandle seine eigenen historischen Verteidiger als Antagonisten. Ibrahim resümiert: „Der Islam hat sich nie verändert; er hat immer noch dieselbe Mentalität. Was sich verändert hat, ist der Westen. […] Es ist im Grunde ein Selbstmord in Zeitlupe, und sie wissen nicht, was sie tun.“

Im Gegensatz zum Christentum, das eine kontraintuitive Feindesliebe predigt, appelliere die historische Lehre Mohammeds gezielt an menschliche Triebe wie den Wunsch nach Reichtum, Unterwerfung und Macht durch Gewalt. Der theologische Anspruch des Islam verneint zentrale biblische Überlieferungen und behauptet, die jüdischen und christlichen Schriften seien gefälscht. Am Ende des Tages müsse diese gesamte religiöse Konstruktion künstlich von innen geschützt werden. Ibrahim ordnet dies deutlich ein: „Der Islam selbst ist auf einem Kartenhaus aufgebaut, weshalb sie Gesetze gegen das haben, was Blasphemie und Apostasie genannt wird.“

Raymond Ibrahim, der selbst aus einer Familie ägyptischer Einwanderer (koptische Christen) stammt, kennt den Druck der Moslems aus seiner Familiengeschichte. Zudem spricht er – im Gegensatz zu vielen westlichen „Experten“ – fließend Arabisch. Dies ermöglicht es ihm, primäre islamische Quellen, den Koran, die Hadithe sowie aktuelle arabische Medien originalgetreu zu studieren und zu übersetzen. Er absolvierte ein Studium der Geschichte und der Nahoststudien an der California State University, der Georgetown University und der Catholic University of America.

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Schüsse auf Kirche während des Gottesdienstes: „Nur Sachbeschädigung“

19. Mai 2026 um 15:45

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Mitten im Gottesdienst zersplitterten plötzlich die Fensterscheiben der Heilig-Geist-Kirche in Hanau (Hessen). Stahlkugeln schlugen ein, Glassplitter flogen durch den Raum. Glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt. Die Polizei ermittelt – allerdings nur wegen Sachbeschädigung. Was wäre wohl geschehen, hätten die Kugeln eine Moschee getroffen?

Am Sonntagvormittag (18.05.2026) haben Unbekannte während eines katholischen Gottesdienstes mit rund 200 Besuchern die Kirchenfenster mit Stahlkugeln beschossen.

Die Täter haben offenbar bewusst einen Moment gewählt, in dem die Kirche voll besetzt war. Ob mit einer Zwille oder einer Softairwaffe – die Projektile durchschlugen die Scheiben und landeten teilweise im Innenraum. Für die Anwesenden muss es ein Schockmoment gewesen sein: plötzliches Klirren, herumfliegendes Glas, Angst um die eigene Sicherheit an einem Ort, der als Zuflucht gilt.

Die Einsatzkräfte fanden Einschusslöcher in mehreren Fenstern – und sowohl außen als auch innen silberne Stahlkugeln mit einem Durchmesser von etwa fünf Millimetern, teils bereits verrostet. Auch weiße Plastikkügelchen mit einem Durchmesser von rund drei Millimetern wurden gefunden.

Ein Besucher gab an, von Splittern getroffen worden zu sein, aber nach aktuellen Erkenntnissen wurde niemand ernsthaft verletzt. Der Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Die offizielle Bewertung lautet bisher: kein religiöser Hintergrund erkennbar, daher „nur“ Sachbeschädigung. Es stellt sich die Frage: Würde dieselbe Tat gegen eine Moschee ähnlich nüchtern eingeordnet werden? Würde man dort ebenfalls schnell betonen, dass keine Anhaltspunkte für einen religiösen Hintergrund vorlägen, solange die Täter nicht gefasst sind?

Kirchen werden in letzter Zeit immer öfter zum Ziel von Vandalismus, Brandstiftungen oder Störaktionen. Meistens heißt es dann schnell: „Keine konkreten Hinweise auf Hasskriminalität.“

Bei vergleichbaren Vorfällen an Moscheen sieht die Sache dagegen ganz anders aus: Da kommen sofort Solidaritätsbekundungen und die automatische Entrüstung wegen „Islamfeindlichkeit“.

In einer Zeit, in der Religionsfreiheit vermeintlich besonders hochgehalten wird, ist es schon auffällig, wie schnell man so einen Vorfall auf Sachbeschädigung reduziert. Das sieht nach besorgniserregender Gleichgültigkeit gegenüber Kirchen und den Menschen aus, die dort hingehen…

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Würzburg: BDSM, Genderwahn und Klimaalarmismus auf dem Katholikentag

18. Mai 2026 um 08:00

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Der Wokismus macht auch vor Kirchentagen nicht Halt – so auch nicht vor dem jüngsten Katholikentag in Würzburg, der mit BDSM-Zelt, buntem Genderwahn und schrillem Klimaalarmismus aufwartete. Doch immerhin: So ganz gesiegt hat der neue Zeitgeist hier noch nicht.

Der folgende Kommentar von Julian Marius Plutz erschien zuerst bei Haintz.Media:

Die Tatsache, dass sich der vermaledeite Wokismus ausbreitet wie Frankreich unter Napoleon, ist nicht neu. Umso weniger erstaunt es, dass sich der epidemische Irrsinn auch beim hiesigen Katholikentag in Würzburg wiederfindet. Bis zum 17. Mai ist die Hauptstadt Unterfrankens Zielort für Hunderttausende Katholiken und andere Interessierte. Am Bahnhof empfängt den gestraften Bahnfahrer ein Stand der Tagespost. Doch so werteorientiert geht es leider nicht weiter und ein wenig später blickt der Besucher auf einen Stand der Giordano-Bruno-Stiftung. Die Giordano-Bruno-Stiftung hat sich dem politischen Atheismus verschrieben.

Übergroße, an Karnevalsumzüge erinnernde Pappmaché-Karikaturen verhöhnen den Katholizismus beziehungsweise allgemein das Christentum auf unanständige Weise. Teile dieser Pappkameraden sind exakt dieselben wie vor Jahren beim evangelischen Kirchentag in Nürnberg. Das heißt: Der Verein hat sich nicht weiterentwickelt. Mit einer bodenlosen Humorlosigkeit verteidigt ein bitterer älterer Herr, der auch schon in Nürnberg dabei war, seinen militanten Atheismus. Es ist schon bezeichnend, dass diejenigen, die gar nicht an Gott glauben, den ganzen Tag über Gott sprechen. Ist das schon Projektion, Doktor Freud?

Fettnapfmaschine Friedrich Merz

Zurück zum Wokismus. Selbstverständlich darf auch die Regenbogenmafia nicht fehlen. Ein LGBTQ-Zelt untermalt den katholischen Anspruch, die Sexualität aus dem Privatleben in die Öffentlichkeit zu zerren. Noch penetranter jedoch ist das Zelt nebenan. Dort dürfen sich interessierte Katholiken über BDSM im Christentum informieren. Jeder kann seinen Fetisch leben, wie er möchte, doch es ist ein unglaublicher Übergriff, dass seit einigen Jahren dieser Quartalsirrsinn eingezogen ist. Es ist en vogue, jedem von seinem Fetisch zu erzählen. Die einzige Person, für deren Fetisch ich mich interessiere, ist die Person, mit der ich liiert bin. Ich finde, diese Allerweltslogik kann ruhig für jeden gelten.

Es gibt allerdings auch interessante und geistreiche Veranstaltungen im Umfeld. Im Lügensteinmuseum lädt die erwähnte Tagespost ein, Vorträgen beispielsweise von Sebastian Ostritsch, Bettina Röhl oder Michael Wolffsohn zu lauschen. Auch die vielen Bistümer, die sich vorstellen, oder andere Kirchengemeinden wie Altötting wirken herrlich altmodisch. Es riecht nach Weihrauch, manchmal auch nach Popcorn, vor allem aber nach Weihrauch. Den ganz großen Wokismus-Fauxpas, wie ihn sich vor einigen Jahren die Protestanten in Nürnberg geleistet haben, findet man in Würzburg nicht.

»Apropos Fauxpas«: Friedrich Merz bewies einmal mehr seine Qualitäten als politische Fettnapfmaschine. Beim Katholikentag erklärte der Bundeskanzler sinngemäß, dass sich junge Menschen stärker politisch engagieren sollten und Vereinstätigkeiten im Sport- oder Musikbereich eben nicht dasselbe seien wie Engagement in Parteien. Damit degradierte er unfreiwillig genau jenes Ehrenamt, das Deutschland überhaupt noch zusammenhält: die freiwillige Feuerwehr, den Dorfmusikverein, den Sportclub oder die kirchliche Jugendarbeit. Ausgerechnet auf einem Katholikentag, wo unzählige Ehrenamtliche tage- und wochenlang schuften, wirkte diese Aussage bemerkenswert unglücklich. Selbst bürgerliche Kommentatoren attestierten Merz einmal mehr mangelndes Gespür für die Lebenswirklichkeit normaler Menschen.  

Letzte Bastionen gegen den Wokismus

Allerdings rechtfertigt auch das nicht die infantilen Auftritte jener militanten Klimaschützer, die den Kanzler mit Trillerpfeifen, Geschrei und Transparenten niederbrüllten. Wer ernsthaft glaubt, man überzeuge Menschen durch hysterisches Herumbrüllen und moralische Erpressung, leidet an einer politischen Form der Selbstvergiftung. Diese Szene versteht sich längst nicht mehr als Teil eines demokratischen Diskurses, sondern als säkulare Erlösungsbewegung. Der Klimaaktivismus tritt auf wie eine Ersatzreligion: mit eigenen Dogmen, eigenen Ketzern und eigenen Weltuntergangspropheten. Wer widerspricht, gilt nicht als Andersdenkender, sondern als Sünder.

Genau dort schließt sich der Kreis zum Wokismus. Ob Genderaktivisten, Klimakleber oder identitätspolitische Moralapostel – stets geht es um dasselbe Muster: die Moralisierung des Alltags und die totale Politisierung des Privaten. Der Katholikentag sollte eigentlich ein Ort des Glaubens, der Spiritualität und der Besinnung sein. Stattdessen finden sich immer wieder dieselben ideologischen Einschläge einer urbanen Aktivistenkultur, die jedes gesellschaftliche Ereignis in eine Bühne für ihre Agitation verwandeln möchte. Gerade deshalb wirkt der Weihrauchduft zwischen all dem Zeitgeist fast schon wie ein Akt des Widerstands.

Am Ende bleibt somit ein gemischtes Bild. Der wache Beobachter erkennt ohne Mühe den deutlichen woken Einschlag, der mittlerweile selbst vor katholischen Großveranstaltungen nicht Halt macht. Gleichzeitig wäre es falsch, den Katholikentag deshalb als kompletten Reinfall abzutun. Zwischen Regenbogenmafia, Politaktivisten und penetranter Selbstbespiegelung finden sich eben doch noch Räume echter Frömmigkeit, geistreicher Debatten und angenehm altmodischer Katholizität. Vielleicht ist genau das die eigentliche Erkenntnis von Würzburg: Der Wokismus ist zwar überall – aber er hat noch nicht alles erobert.

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Glaubens-Event auf Staatskosten

13. Mai 2026 um 11:37

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Religiöse Groß-Events wie „Kirchentage“ werden aus Steuergeldern mit Millionen großzügig subventioniert - auch der anstehende Katholikentag in Würzburg. Warum eigentlich? Gibt es nicht das Verfassungsgebot der Trennung von Staat und Kirche? 

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Vom Bibel-Gott zum Verfassungs-Gott

04. Mai 2026 um 16:39

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Der Saarländische Landtag hat eine Verfassungsänderung beschlossen, die unter anderem die Ergänzung der Präambel um einen Gottesbezug umfasst. Nun soll „in der Verantwortung vor Gott" auch im Saarland Politik gemacht werden.

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