Die Bundeswehr startet eine große Kampagne, um 80.000 zusätzliche Soldaten zu rekrutieren. Die beauftragte PR-Agentur Castenow präsentiert sich als Expertin für "Arbeitgebermarken" und behauptet, dass die Bundeswehr ein attraktiver Arbeitgeber sei.
Doch hinter dieser Kampagne verbirgt sich ein dunkler Hintergrund: Die Idee der Bundeswehr als "attraktiver Arbeitgeber" entstand vor rund zehn Jahren, als die Wehrpflicht aufgehoben wurde und Fachkräfte dringend gesucht wurden. Damals wurde die Agentur nach klassischer PR-Methode gefragt, was die Stärken und Schwächen des besonderen Arbeitgebers sei.
Die Antwort: Töten und Sterben passen nicht dazu. Die Bundeswehr wird als "attraktiver Arbeitgeber" präsentiert, obwohl Kriegseinsätze ein zentrales Element der Arbeit sind.
Die PR-Agentur Castenow hat sich für die Bundeswehr immer wieder neue Kampagnen ausgedacht und erhält Lob und Auszeichnungen dafür. Die Agentur erklärt, dass sie "Arbeitgebermarken" ganzheitlich und nachhaltig denkt und Maßstäbe in der Kreation von Kampagnen setzt.
Doch die Frage bleibt: Wie kann man eine Organisation als attraktiven Arbeitgeber präsentieren, wenn Töten und Sterben ein zentrales Element der Arbeit sind? Die Bundeswehr wird als "attraktiver Arbeitgeber" präsentiert, obwohl dies ein widersprüchliches Bild ist.
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