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Gestern — 05. Juni 2026

Bahn-Gewerkschaft: Verkehrsminister muss Wettbewerb im Schienenfernverkehr steuern

05. Juni 2026 um 20:16

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Der Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, warnt davor, dass sich künftige Wettbewerber der Bahn „die Rosinen herauspicken“ und nur attraktive Schienenverbindungen wie zwischen Berlin und München anbieten werden.
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Politiker kritisieren Pharma-Konzerne wegen Investitionsstopp

05. Juni 2026 um 18:28

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Die Pharmaindustrie läuft Sturm gegen geplante Zwangsrabatte für die gesetzlichen Krankenkassen. Während Konzerne mit einem Rückzug aus Deutschland drohen, verteidigt die Politik die Reform: Die Stabilität der Sozialkassen und der Schutz der Beitragszahler hätten Vorrang vor den Renditen der Industrie.
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Zahl der Zugausfälle im Fernverkehr stark gestiegen

05. Juni 2026 um 17:16

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Bei der Deutschen Bahn fallen im Fernverkehr fast doppelt so viele Züge aus wie im Vorjahreszeitraum. Interne Daten zeigen, dass täglich rund elf Prozent der ICE- und IC-Verbindungen von Streichungen, Verkürzungen oder Teilausfällen betroffen sind.
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Zuckerabgabe: Viele Limo-Hersteller müssten zur Vermeidung Rezeptur stark verändern

05. Juni 2026 um 12:52

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Weniger Zucker oder höhere Preise - vor dieser harten Wahl stehen Deutschlands Getränkehersteller durch die geplante Krankenkassenreform. Berechnungen von Foodwatch belegen, dass Kult-Getränke ohne Rezeptur-Reißleine bald drastisch teurer werden könnten. Der britische Erfolg zeigt jedoch, dass die Industrie den Zucker auch freiwillig streichen kann.
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Ifo: Über die Hälfte der deutschen Unternehmen nutzt KI

05. Juni 2026 um 11:53

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Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz nimmt in der deutschen Wirtschaft deutlich zu. Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts nutzt inzwischen mehr als jedes zweite Unternehmen KI-Anwendungen.
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Bayer-Chef kritisiert massiven Standortnachteil für Deutschland

05. Juni 2026 um 08:42

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Bayer-CEO Bill Anderson sieht Deutschland im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck. Hohe Energiekosten, Bürokratie und Lohnnebenkosten seien erhebliche Nachteile für den Wirtschaftsstandort.
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Prien will EU-Entgelttransparenz-Regeln nachverhandeln

05. Juni 2026 um 04:54

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Bundesfamilienministerin Karin Prien kritisiert die EU-Entgelttransparenzrichtlinie und setzt auf Gespräche mit europäischen Partnern. Ziel sei es, die Vorgaben möglichst bürokratiearm umzusetzen.
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Pharmakonzerne wollen Investitionen in Deutschland kürzen

04. Juni 2026 um 14:30

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Der US-Pharmakonzern Eli Lilly halbiert seine geplante 2,3-Milliarden-Euro-Investition im rheinland-pfälzischen Alzey. Die neue Fabrik zur Herstellung von Abnehmspritzen wird deshalb deutlich kleiner gebaut als ursprünglich vorgesehen.
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Bevölkerungsschutz-Messe: Praktische Hilfsmittel für Krisensituationen

03. Juni 2026 um 21:17

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Die Debatte über Krisenvorsorge hat in Deutschland deutlich an Bedeutung gewonnen. Von Notstromversorgung bis Trinkwasseraufbereitung: Welche Lösungen empfehlen Experten für private Haushalte und Unternehmen? Antworten darauf gibt die Epoch Times in einem Livestream von der INTERSCHUTZ, der weltweit größten Fachmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz in Hannover.
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Patente und Firmenübernahmen: Wie China Innovationen aus Deutschland abzieht

03. Juni 2026 um 16:58

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Der Erwerb deutscher Patente und Unternehmen durch chinesische Akteure sorgt seit Jahren für Diskussionen. Nach Einschätzung des IW-Ökonomen Oliver Koppel verliert Deutschland dadurch wertvolles technologisches Wissen. Angesichts einer nachlassenden Innovationsdynamik könne dies die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zusätzlich schwächen.
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Wirtschaftsforum in St. Petersburg: USA und Deutsche kehren zurück

03. Juni 2026 um 15:13

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Mit rund 20.000 Teilnehmern aus mehr als 100 Ländern hat am 3. Juni das St. Petersburger Internationale Wirtschaftsforum begonnen. Russland nutzt die Veranstaltung, um seine wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu demonstrieren und die Beziehungen zu Partnern in Asien, Afrika und dem Nahen Osten auszubauen. Für Aufmerksamkeit sorgen zudem eine offizielle US-Delegation und die verstärkte Beteiligung deutscher Unternehmen.
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BASF darf Lacksparte an US-Investor übertragen - Brüssel stellt aber Bedingungen

02. Juni 2026 um 19:30

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EU erlaubt BASF-Verkauf: BASF darf seine Lacksparte für 7,7 Milliarden Euro mehrheitlich an den US-Investor Carlyle übertragen. Brüssel knüpft die Freigabe jedoch an Bedingungen. Carlyle muss wegen Wettbewerbsbedenken die Tochterfirma Nouryon verkaufen
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Wirtschaftsforum in St. Petersburg beginnt - deutsche Politiker zu Gast

02. Juni 2026 um 18:45

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Wirtschaftsforum in St. Petersburg startet mit AfD-Beteiligung in St. Petersburg beginnt am Mittwoch das jährliche Wirtschaftsforum der russischen Regierung. An der mehrtägigen Veranstaltung nehmen in diesem Jahr auch zwei AfD-Bundestagsabgeordnete teil.
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Commerzbank: Unicredit erhöht Anteil auf 34,4 Prozent

02. Juni 2026 um 18:30

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Unicredit baut Commerzbank-Anteil aus: Trotz des Widerstands in Deutschland steigt die italienische Großbank auf 34,4 Prozent. Aktionäre reichten bereits Anteile von 7,6 Prozent ein. Bankführung und Kanzler Merz lehnen die Übernahme strikt ab.
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Millionen-Vergleich: Social-Media-Riesen zahlen an US-Schulbezirk

02. Juni 2026 um 15:55

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US-Schulbezirk: Social-Media-Konzerne zahlen Millionen nach KlageMehrere Social-Media-Unternehmen zahlen Millionen an einen US-Schulbezirk. Damit legen sie eine Klage bei. Der Vorwurf lautete, die Plattformen gefährdeten die psychische Gesundheit der Schüler.
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Wirtschaft drängt auf Wochenarbeitszeit statt Acht-Stunden-Tag

02. Juni 2026 um 10:35

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Mehrere Wirtschaftsverbände sprechen sich für eine rasche Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit aus. Die geplante Reform ist im Koalitionsvertrag vereinbart - und umstritten.
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Jede sechste Firma meldet Probleme: Es fehlt an Vorprodukten und Material

02. Juni 2026 um 06:20

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Geopolitische Spannungen sorgen für Probleme in der deutschen Industrie. Besonders betroffen sind Branchen, die auf öl- und energieintensive Vorprodukte angewiesen sind.
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Propaganda in den Sozialwissenschaften: Der Human-Relations-Ansatz

19. Mai 2026 um 13:55

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Wie wirtschaftliche Eliten öffentliche Meinung und Arbeitswelt ideologisch formen, um politische und soziale Kontrolle zu sichern. Eine Analyse der engen Verbindung zwischen Unternehmen, PR und Sozialwissenschaften im Kampf gegen Kritik am Kapitalismus.

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Selenskij will Ukraine zum Standort von Militärunternehmen oder Söldnertruppen machen

07. Mai 2026 um 16:31

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Die Pläne gibt es schon länger. Jetzt aber hat es Selenskij eilig, weil es in diesem Jahr zu einem Ende des Krieges kommen könnte und Zigtausende Soldaten von der Front zurückkehren. Um Unruhen zu verhindern und vom Krieg zu profitieren, sollen die starken und wirklich erfahrenen Veteranen zum "Sicherheitsexport" und "Geschäftsmöglichkeit" werden.

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Brüssels fataler China-Kurs | Von Rainer Rupp

01. Mai 2026 um 09:16

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Brüssels fataler China-Kurs | Von Rainer Rupp
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Brüssels fataler China-Kurs | Von Rainer Rupp

Brüsseler Doppel-Standards gegenüber China nur noch übertroffen von Inkompetenz der Eurokraten.

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Kirill Dmitriew, Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, kommentierte die Entscheidung Brüssels, chinesische Unternehmen in das 20. Sanktionspaket gegen Russland einzubeziehen, mit beißendem Spott:

„Die EU hat China den Sanktionskrieg erklärt – den sie bereits verloren hat.“

Diese Feststellung wirkt vor dem Hintergrund der jüngsten EU-Industrial Acceleration Directive geradezu prophetisch. Mit diesem Gesetz vom März 2026 der demokratisch nicht gewählten Eurokraten der EU-Kommission, das für alle EU-Mitgliedsstaaten bindend ist (selbst der Deutsche Bundestag kann nichts dagegen tun, weil Deutschland Entscheidungen über den Außenhandel an die EU ausgelagert hat), also mit dieser IA-Direktive, errichtet Brüssel strenge Restriktionen für ausländische Investitionen in vier strategischen Schlüsselbranchen: Batterien, Elektrofahrzeuge, Photovoltaik und kritische Rohstoffe. Zusätzlich werden „EU-Ursprungs“-Klauseln in der öffentlichen Auftragsvergabe und bei Wirtschaftsförderprogrammen eingeführt – ein Paradebeispiel für ganz unverhüllte, institutionelle Diskriminierung ausländischer, vor allem chinesischer Konzerne.

Mit der Einbeziehung namhafter chinesischer Unternehmen in das 20. Sanktionspaket gegen Russland und mit dem Aufbau einer protektionistischen Mauer, um die chinesische Präsenz in entscheidenden Technologie- und Industriezweigen in Europa zu marginalisieren, begehen die Intelligenzbolzen in Brüssel einen doppelten Fehler. Diese Kombination aus feindseligen Maßnahmen dürfte Peking kaum ignorieren und sie fordern asymmetrische Reaktionen geradezu heraus.

Während Europa weiterhin massiv von China abhängig ist – bei essenziellen Komponenten, kritischen Rohstoffen und Lieferketten –, kann sich Peking leisten, seine Einkäufe europäischer Waren schrittweise zu drosseln und mit gezielten Gegenmaßnahmen zu antworten. Indem man chinesische Unternehmen ins Visier nimmt, riskiert man einen mächtigen Bumerang-Effekt, der der bereits auf dem Zahnfleisch kriechenden europäischen Industrie weitere empfindliche Verluste bescheren wird. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die intellektuellen Überflieger in Brüssel müssen jedoch ein ganz anderes Bild von der globalen geo-politische Lage und Europas Rolle darin haben.

Wenn die Führung einer Wirtschaftsregion wie der EU sich entschließt, aus einer nachweislichen Position der Schwäche gegen die stärkste Industriemacht der Welt protektionistische Mauern aufzubauen und Sanktionen gegen deren Firmen zu verhängen, dann dürfte man doch davon ausgehen, dass diesem Entschluss eine sorgfältige Analyse vorausgegangen ist, die vor allem die Auswirkungen auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung, vor allem der Arbeitsmärkte im Inneren der EU im Fokus gehabt hätte.

Man muss jedoch keinen Nobelpreis in Ökonomie haben, um zu erkennen, dass diese anti-chinesischen Maßnahmen und Sanktionen der EU-Kommission nicht weniger fatale Folgen für die Menschen in Europa haben werden als die katastrophalen Energie-Sanktionen gegen Russland. Wieso sind dann die Brüsseler Eurokraten zu dem Schluss gekommen, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um auch noch mit China in einen Wirtschaftskrieg einzutreten. Für wen machen die diktatorischen Eurokraten in Brüssel diese Politik, die unsere Wirtschaften und unsere Sozialsysteme in Europa zerstört?

Im Grunde wiederholt die EU mit China exakt denselben Fehler wie zuvor mit Russland: Sie macht sich vor, sie könnte einem viel größeren und resilienteren Wirtschaftsriesen mit Beschränkungen und Sanktionen beikommen, der zu effektiven asymmetrischen Antworten fähig ist. Einmal mehr stürmt die EU an die vorderste Front eines Krieges, den Washington entfesselt hat, um dann die direkten wirtschaftlichen und sozialen Kosten auf die eigene Bevölkerung abzuwälzen.

Kommen wir nun zu den eingangs erwähnten Brüsseler Doppelstandards in Bezug auf erlaubte und böse Industrie-Subventionen. Sie, liebe Leser, haben sicher bereits erraten, dass die chinesischen Subventionen böswillige Verzerrungen des fairen Wettbewerbs sind und Milliarden schwere EU-Subventionen der guten und erstrebenswerten „Strategischen Autonomie“ der EU dienen und somit in die Kategorie der von Brüssel „unerlaubten“ Subventionen fallen.

Es ist immer wieder ein Vergnügen zu sehen, mit welchen intellektuellen Pirouetten die EU-Kommission in Brüssel sich als internationale Vorreiterin des freien Marktes, als Hüterin der fairen Wettbewerbsregeln und als Meister der strategischen Autonomie präsentiert, und dabei ihre eigene Öffentlichkeit mächtig hinters Licht führt.

Als die EU im Jahr 2024 ihre Anti-Subventionsuntersuchung zu chinesischen Elektrofahrzeugen abschloss, hagelte es Zölle: bis zu 38,1 Prozent zusätzlich zum normalen Einfuhrzoll von 10 Prozent. Die chinesischen Firmen BYD, Geely, SAIC – alle mussten dran glauben. Die Begründung: Unfaire staatliche Unterstützung aus Peking, die den europäischen Autobauern das Leben schwer macht. Dabei zählte Tesla mit seiner Shanghai-Gigafactory jahrelang zu den größten Empfängern chinesischer Subventionen (allein über 325 Millionen Dollar im Jahr 2020).

Doch wenn man genauer hinschaut, dann erkennt man, dass auch die EU selbst Milliarden in strategische Industrien pumpt, zuvor in E-Autos und in den letzten Jahren vor allem zur Unterstützung taiwanesischer Unternehmen in der Chip-Branche. Dann sind das keine Subventionen mehr, sondern Investitionen in die „strategische Autonomie“ der EU. Nehmen wir als Beispiel das ESMC-Projekt in Dresden: Das Joint Venture des taiwanesischen TSMC-Konzerns (70 Prozent) mit Bosch, Infineon und NXP erhielt im August 2024 von der EU-Kommission grünes Licht für satte 5 Milliarden Euro deutscher Staatshilfe.

Das Gesamtvolumen der Hilfen für das Chip-Werk liegt bei über 10 Milliarden Euro – der größte Förderfall unter der EU-Chips-Direktive bisher. In diesem Fall musste sogar die Ukraine zurückstehen, die sonst bei der Geldverteilung in Brüssel und Berlin immer an erster Stelle steht, weshalb bei den verschwenderischen Ausgaben für Krankenvorsorge, Schulen und sonstigem „Sozialen Gedöns“ der Gürtel enger geschnallt werden muss.

Der Bau des Dresdener Chip-Werks liegt angeblich im Zeitplan: Erste Betonarbeiten sind abgeschlossen, Strukturbau läuft, Ausrüstung soll 2026 einziehen, Produktionsstart Ende 2027. Ein Meilenstein für die europäische Halbleiter-Souveränität, jubeln offizielle Stellen. Allerdings gibt es auch hier Probleme, befinden wir uns doch in Deutschland: Bürokratische Hürden und Lieferketten-Schwierigkeiten bei taiwanesischen Zulieferern.

Aber schauen wir zur Abwechslung nach Frankreich: Dort hat die Regierung 1,5 Milliarden Euro für ProLogium, eine taiwanesische Startup-Firma, in eine Solid-State-Batterie-Fabrik in Dünkirchen gesteckt. Wieder eine „strategische“ Investition in die Zukunft der E-Mobilität. Subventionen? Ja, aber für den richtigen Zweck, eine Investition in die Zukunft. Sie soll Europa unabhängiger von Zulieferern aus China machen, weshalb wir die den langfristig absolut zuverlässigen Zulieferer aus Taiwan ersetzen. Selbst in einer Comedy-Show kann man sich sowas nicht ausdenken.

Während die EU Peking vorwirft, mit subventionierten Produkten die Märkte zu fluten, gießt sie selbst Milliarden in ausländische Player, um ihre eigene Industrie zu „retten“. Der EU Chips Act hat bereits über 80 Milliarden Euro an Investitionen katalysiert, d.h. in öffentlich-private Mittel umgewandelt, die angeblich Resilienz und digitale Souveränität schaffen sollen. Bei taiwanesischen Halbleiter-Giganten oder Batterie-Pionieren aus Taipeh ist plötzlich alles erlaubt. Subventionen verzerren den Markt? Allerdings nur wenn Peking das macht. Wenn Brüssel oder Berlin dieselben Branchen subventionieren, dann ist das ein Ausdruck vorausschauender Sorgfalt.

Es ist immer ein Vergnügen, die Doppelmoral zu sehen, mit der die Eurokraten in Brüssel Moral und Fairness predigen, um dann aber doch nach ihrer eigenen geo-politischen Zweckmäßigkeit zu handeln.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Dialog zwischen China und der Europäischen Union

Bildquelle: Andy.LIU / Shutterstock.com

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Über Graswurzel- und Baumkronen-Propaganda

27. April 2026 um 14:00

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Wie Macht Meinung formt: Ein prägnanter Blick darauf, wie wirtschaftliche Eliten Debatten steuern und demokratische Spielräume verschieben.

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