

Von Dieter Reinisch (globalbridge)
Zum Jahrestag des Beginns des Ukraine-Kriegs am 24. Februar 2022 organisierte die ständige Vertretung der Russischen Föderation bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eine hochrangige Podiumsdiskussion. Dies sollte eigentlich großes Interesse hervorrufen, denn erst vergangene Woche trafen sich Vertreter Russlands mit den USA und der Ukraine in Genf, um über das Ende des Kriegs zu sprechen. Offizielle Stellungnahmen gab es danach aber keine. Das Treffen in der Wiener Hofburg, dem Sitz der OSZE, unter dem Titel „Auf der Suche nach einer Lösung der Ukraine-Krise: Herausforderungen und Chancen“, war somit eine der ersten Gelegenheiten, seit den Verhandlungen die aktuelle russische Position zu hören.
Doch statt Dialog und Diplomatie will die OSZE Russland nicht mehr hören: „Wir haben alle Vertreter westlicher Länder eingeladen. Es ist bedauerlich, dass niemand gekommen ist“, sagte Botschafter Dmitry Polyanskiy, der die Podiumsdiskussion leitete. Dass westliche Vertreter nicht mehr an Veranstaltungen der Russischen Föderation teilnehmen, ist seit Jahren gelebte Praxis jener Organisation, die vor knapp über 50 Jahren auf Grundlage der Schlussakte von Helsinki aus der Traufe gehoben wurde: Dialog, Konsens und Friedensförderung waren damals die Ziele.
Heutzutage ist von diesen Grundsätzen wenig übriggeblieben, wie bereits bei der Jubiläumskonferenz in der Wiener Hofburg im Dezember 2025 ersichtlich war. Doch am 24. Februar 2026 gingen eine Reihe von OSZE-Mitgliedern noch einen Schritt weiter: Statt Boykotts wurde das OSZE-Sekretariat aufgerufen, die Veranstaltung nicht in den Räumlichkeiten abhalten zu lassen. Am Vormittag wurde das Dokument SEC.DEL/68/26 veröffentlicht – eine Kopie liegt Globalbridge vor. Darin heißt es: „Die Ständigen Vertretungen halten es für inakzeptabel, dass die Organisation eine Veranstaltung eines Teilnehmerstaates ausrichtet, der durch sein eigenes Verhalten eklatant gegen die UN-Charta und seine OSZE-Verpflichtungen, einschließlich aller zehn Grundsätze der Schlussakte von Helsinki, verstößt. Die oben genannte Initiative, die darauf abzielt, die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine zu untergraben, sollte daher ignoriert werden.“
Unterzeichnet wurde es von – alphabetisch – Albanien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Georgien, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kanada, Kroatien, Liechtenstein, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Moldawien, Montenegro, den Niederlanden, Nordmazedonien, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Zypern und natürlich der Ukraine. Wenig überraschend fehlt Ungarn auf der Liste, dafür umso überraschender ist das Aufscheinen der Slowakei unter den Ländern, die das Abhalten einer Podiumsdiskussion von Russland zum Jahrestag des Ukrainekriegs verurteilen. Die Schweiz, die gegenwärtig den Vorsitz der OSZE innehat, hat nicht mitunterschrieben, da das Schreiben eben an sie als vorsitzendes Land gerichtet war.
Polyanskiy warf den OSZE-Mitgliedern vor, durch ihr Verhalten die Friedensverhandlungen zu sabotieren: „Ihr einziges Ziel heute ist es, die Friedensbemühungen zwischen Russland und den USA zu sabotieren, die im Geiste der im August letzten Jahres in Anchorage getroffenen Vereinbarungen unternommen wurden.“ Um die Etablierung eines dauerhaften Friedens in der Ukraine um jeden Preis zu verhindern, denn das wäre „Ihr schlimmstmögliches Szenario“, sagte er in Richtung der OSZE.
Umso pikanter wurde die Ablehnung des Diskussionsangebots Russlands durch Informationen, die erst im Zuge der Veranstaltung bekannt wurden, wonach Frankreich und Großbritannien Pläne schmieden, Atomwaffen an die Ukraine zu liefern. So berichtete der libanesische Fernsehsender Al Mayadeen, dass laut dem russischen Auslandsgeheimdienst „London und Paris daran arbeiten, die Ukraine mit Atomwaffen oder zumindest mit sogenannten ‚schmutzigen Bomben‘ und deren Trägersystemen zu beliefern“. Das russische Außenministerium betonte, dies sei ein kategorisch inakzeptabler und eskalierender Schritt, der das internationale Nichtverbreitungsregime zu untergraben drohe. Der russische Föderationsrat fordert, dass der UN-Sicherheitsrat, die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) dieses Thema im Rahmen ihrer jeweiligen Mandate behandeln, schrieb der russische Vertreter bei der UN in Wien, Mikhael Uljanow, später auf Telegram. Am Montag beginnt das vierteljährliche Treffen des Gouverneursrats der in Wien ansässigen UN-Agentur. Das Thema wird wohl neben den aktuellen, wieder in Genf laufenden indirekten Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm die Agenda der kommenden Woche dominieren.
Trotz des Boykotts einer großen Zahl westlicher OSZE-Mitglieder nahmen mehr als 60 Vertreter des Wiener diplomatischen Korps, der Öffentlichkeit sowie russische und internationale Journalisten, darunter die Korrespondenten der TASS und von Ria Novosti, an der Veranstaltung teil.
Der Fokus der Veranstaltung lag nicht auf den aktuellen Verhandlungen, sondern auf den Ursachen des Ukrainekriegs. Rodion Miroshnik, Sonderbeauftragter für ukrainische Verbrechen im russischen Außenministerium, erinnerte an das Versagen der OSZE, den russischen Einmarsch am 24. Februar 2022 zu verhindern: „Die OSZE beobachtete einen enormen Anstieg der Verletzungen des Waffenstillstands entlang der Kontaktlinie in der Ostukraine am 19. und 20. Februar.“ Kiew habe Truppen dorthin verlagert, die die sechsfache Stärke der Einheiten der Volksrepubliken Lugansk und Donezk aufwiesen, so Miroshnik: „Das alles hat die OSZE nicht interessiert.“
In seinem Redebeitrag erinnerte er auch an die Angriffe der Ukraine auf zivile Wohnviertel – nicht nur in der Ostukraine, sondern auch in der russischen Region Kursk: 7.878 Zivilisten sollen seit Februar 2022 von der Ukraine getötet worden sein: „Sechs Zivilisten jeden einzelnen Tag“, so Miroshnik. Dass die Ukraine das Morden und Foltern von Zivilisten zur akzeptierten Praxis gemacht hätte.
Ihm folgte der Beitrag des Vorsitzenden des internationalen Tribunals über neonazistische Verbrechen in der Ukraine, Maxim Grigoryev. Er berichtete ebenfalls über Verbrechen an der Zivilbevölkerung und las aus Berichten von Überlebenden ukrainischer Angriffe vor.
Iuliia Zhdanova, Leiterin der Delegation der Russischen Föderation bei den Wiener Verhandlungen über militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle, legte den Fokus ihres Redebeitrags auf die NATO-Waffen, die in der Ukraine eingesetzt werden und mit denen bewusst zivile Wohngebiete beschossen werden, wie sie zeigte: „Großbritannien, Kanada, Italien, Deutschland und Rumänien liefern die tödlichsten Waffen an Kiew.“ Darunter die international geächtete Clustermunition, die in Großbritannien hergestellt wird.
Aus den Erfahrungen der letzten zwölf Jahre, seit dem Beginn der Kämpfe in der Ostukraine im Jahr 2014, müsse gelernt werden, betonte Uljanov. Die zentrale Lehre sei die Notwendigkeit des Aufbaus der eurasischen Sicherheit: „Sie muss neu verhandelt werden.“ Schritte dazu setzen Belarus und Russland jedes Jahr bei der Eurasischen Sicherheitskonferenz in Minsk. Im Oktober 2025 fand sie zum dritten Mal statt. Außer dem ungarischen Außenminister Péter Szijjártó nahmen keine Regierungsvertreter anderer EU-Länder daran teil.
Daher appellierte Polyanskiy an seine westlichen Kollegen: „Europa muss klare Lehren aus der aktuellen Situation ziehen, damit es nicht weiter zu einer größeren Eskalation kommt, die die gesamte Menschheit betreffen könnte“, sagte er zum Abschluss der Podiumsdiskussion. Doch gerade die Adressaten seiner Worte wollen das nicht hören und Russland in der OSZE weiter hinausdrängen.
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Obwohl die Schweiz das Sanktionspaket, von dem der Ex-Geheimdienstler Jacques Baud betroffen ist, nicht übernommen hat, kappt ihm die UBS die Karten – und schweigt. Der Fall wirft Fragen zur Macht der Banken auf.
Quelle: transition-news
Die UBS greift durch – und zwar härter, als es der Bundesrat je beschlossen hat. Ohne Vorwarnung sperrte sie sämtliche Bank- und Kreditkarten des ehemaligen Geheimdienstlers Jacques Baud. Das berichtet das Westschweizer Portal L’Impertinent (Bezahlschranke). Baud zeigt sich empört: Die Schweiz habe die gegen ihn verhängten Sanktionen ausdrücklich nicht übernommen. Dennoch steht er nun faktisch ohne Zugriff auf seine Konten da.
Der Auslöser liegt in Brüssel. Im Dezember setzte die Europäische Union Baud auf eine Schwarze Liste (siehe hier, weitere Links im Beitrag). Der Vorwurf: Er verbreite gefährliche Falschinformationen und trete als Sprachrohr prorussischer Propaganda auf.
Doch was auf EU-Ebene gilt, gilt nicht automatisch in der Schweiz. Genau das bestätigte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gegenüber Transion News: Die Schweiz übernahm 2022 zwar die EU-Sanktionen zum Ukrainekrieg, nicht jedoch das separate EU-Sanktionsregime zu angeblichen russischen hybriden Bedrohungen von 2024, von dem Baud betroffen ist.
Allerdings – und hier beginnt der heikle Teil – stehe es Banken frei, «aus Risiko- und Reputationsgründen» über die Vorgaben des Bundes hinauszugehen und internationale Sanktionen freiwillig umzusetzen, wie das Seco gegenüber L’Impertinent mitteilte. Mit anderen Worten: Die UBS macht ihre eigene Außenpolitik. Die Sperrung trifft Baud empfindlich. Nicht nur Karten, auch Konten scheinen blockiert. Seine Rente, die jeweils um den 6. des Monats eingeht, blieb aus. Eine Nachfrage des Portals bei der Bank blieb unbeantwortet. Die knappe Stellungnahme: «Kein Kommentar.»
Brisant ist auch ein Telefonat vom 13. Februar. Eine UBS-Mitarbeiterin habe Baud gefragt, ob gegen ihn Sanktionen bestünden – sie habe davon in der Zeitung gelesen. Baud verwies auf die offizielle Linie des Bundes und empfahl, beim Seco nachzufragen.
Die Affäre wirft ein Schlaglicht auf eine Bank, die ihre Risikopolitik flexibel auslegt. L’Impertinent erinnert an den Fall Epstein. Nachdem die US-Großbank J.P. Morgan 2014 dessen Konten geschlossen hatte, stellte die UBS ihm dennoch eine Kreditkarte aus – trotz Vorstrafe wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger. Erst Monate später zog sie die Reißleine. Epsteins Vertraute Ghislaine Maxwell führte gar bis mindestens 2019 mehrere Konten bei der Bank.
Damals also Zurückhaltung – heute Härte. Die Diskrepanz ist offensichtlich. Während ein verurteilter Sexualstraftäter zeitweise als Kunde akzeptiert wurde, reicht im Fall Baud offenbar bereits der politische Makel einer EU-Liste, die in der Schweiz gar nicht gilt.
Rechtlich mag die Bank im grünen Bereich agieren. Politisch und moralisch hinterlässt sie einen schalen Nachgeschmack. Wenn Finanzinstitute eigenmächtig Sanktionen durchsetzen, die der Staat bewusst nicht übernimmt, verschiebt sich Macht – weg von demokratisch legitimierten Behörden, hin zu privaten Konzernen. Und die Kunden? Sie erfahren davon im Zweifel erst, wenn ihre Karte an der Kasse nicht mehr funktioniert.
Wie kann man sich dagegen wappnen? Die Schweizer Banken sind in ganz unterschiedlichem Ausmaß mit anderen Finanzplätzen verflochten. Große, weltweit tätige Institute mit einer starken Onshore-Präsenz in anderen wichtigen Jurisdiktionen wie der EU oder den USA sind stärker von internationalen Sanktionsmechanismen betroffen als lokale Institute. Um keine Scherereien zu bekommen, tendieren diese Institute dann dazu, Sanktionen auch im Heimmarkt zu implementieren, auch wenn die Schweiz das von ihnen gar nicht verlangt. Der Fall Jacques Baud ist ein gutes Beispiel dafür, es gäbe aber noch andere. Mutatis mutandis gilt das auch für Schweiz-Ableger anderer international tätiger Banken.
Wer fürchtet, ins Visier von Sanktionen der EU oder der USA zu geraten, tut also gut daran
Das Postgesetz, das dies festlegt, bietet also einen gewissen Schutz, wenn auch nicht vollständigen Schutz gegen ausländische Sanktionen, die die Schweiz nicht mitvollzieht, wie diejenigen gegen Jacques Baud oder Nathalie Yamb.
Quelle:
L’Impertinent: Jacques Baud: ses comptes suisses bloqués sans avertissement – 23. Februar 2026
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„Und bei allem Respekt gegenüber den Europäern: Ihr werdet von einigen der dümmsten Menschen regiert, die jemals auf dieser Erde gelebt haben. (Scott Ritter)
Mit dieser Meinung steht er garantiert nicht alleine da.
„Wenn Trump gegen den Iran in den Krieg zieht und Tausende Amerikaner in Säcken heimkommen, wenn die iranische Regierung weiterhin an der Macht bleibt und wenn Israel in Trümmern liegt. Wenn die Weltwirtschaft auf den Kopf steht. Dann werden die Menschen fragen: Warum sind wir in den Krieg gezogen? Was hat uns Iran getan?“ – Eine düstere Prognose gibt der US-Analyst Scott Ritter ab. Im exklusiven GEGENPOL-Interview spricht der ehemalige UN-Waffeninspekteur über die fadenscheinigen Argumente, mit denen Trump diesen drohenden Krieg begründen will.
„Amerika funktioniert nicht mehr, wie es einst konzipiert wurde. Heute werden wir buchstäblich von einem Personenkult regiert. Das ist sehr gefährlich.“
Und auch die einst so unangreifbar scheinende US-Kriegsmaschinerie, könnte im Persischen Golf in eine Katastrophe geraten.
„Natürlich haben die Vereinigten Staaten Systeme zum Schutz des Flugzeugträgers vorbereitet. Die Zerstörer, Fregatten und Kreuzer der Egis-Klasse sind alle darauf ausgelegt, ein integriertes Luftverteidigungssystem zum Schutz eines Flugzeugträgers zu bilden. […] Aber der Iran hat Waffen entwickelt, bei denen kein moderner Militärstratege die Bedrohung für etablierte Systeme wie den Flugzeugträger nicht erkennt. Ich denke, im Moment ist es eine große Unbekannte: Kann sich die US-Flugzeugträgerkampfgruppe selbst verteidigen?“
„Wir befinden uns in einer neuen Ära der Kriegsführung. Einer Ära, in der unsere bisherigen Methoden der Machtprojektion vom Meer aus möglicherweise nicht mehr anwendbar sind.“
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Zum Jahrestag des Beginns des Ukraine-Kriegs am 24. Februar 2022 organisierte die ständige Vertretung der Russischen Föderation bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eine hochrangige Podiumsdiskussion. Dies sollte eigentlich großes Interesse hervorrufen, denn erst vergangene Woche trafen sich Vertreter Russlands mit den USA und der Ukraine in Genf, um über das […]
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Eine Botschaft an meine amerikanischen Mitbürger
Ali Tarokh (antikrieg)
Ich verbrachte fast zwei Jahre im Gefängnis wegen meines politischen Aktivismus im Iran. Ich floh in die Türkei und kam als Flüchtling nach Chicago. Dort begann ich, mir ein neues Leben aufzubauen. Ich war jung und riskierte alles für die Freiheit. Ich weiß auch, was Krieg in Ländern wie meinem anrichtet, da ich mitten im Iran-Irak-Krieg geboren wurde; der Krieg zerstörte die iranische Zivilgesellschaft, die die Demokratie erst ermöglicht.
Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran eskalieren erneut, und ich erlebe, wie eine Gruppe der iranischen Diaspora, hauptsächlich Monarchisten, die in westlichen Demokratien ein komfortables Leben führen, für einen Regimewechsel lobbyiert und zu einer Intervention der USA und Israels im Iran aufruft. Sie behaupten zwar, alle Iraner zu vertreten, aber sie vertreten weder mich noch die gesamte iranische Diaspora und die Millionen von Iranern, die noch immer unter dem islamischen Regime leben und für Veränderungen und Reformen kämpfen.
Offen gesagt, als iranischer Dissident, der für seine politischen Aktivitäten den Preis für eine dauerhafte Demokratie im Iran bezahlt hat, glaube ich, dass eine Antikriegshaltung die beste Unterstützung für die Iraner und den Aufbau einer Demokratie ist, da Kriege noch nie in irgendeinem Land eine Demokratie hervorgebracht haben. Ein Krieg mit dem Iran würde die fragilen Netzwerke von Aktivisten und die naive Zivilgesellschaft, die für Veränderungen kämpfen kann, zerstören.
Es ist wichtig zu verstehen, warum manche Stimmen der Diaspora innerhalb von Demokratien einen Regimewechsel fordern. Ich erkläre dies mit dem Konzept des „Exit-Kapitals“. Wenn ein Regime stürzt, stehen die Menschen vor der Wahl: entweder zu protestieren und Reformen zu fordern (Stimme) oder das Land bzw. das politische Feld zu verlassen (Exit).
Die Tragödie der iranischen Gesellschaft besteht darin, dass die kriegstreiberische Diaspora aus jener Klasse stammt, die über exklusives „Exit-Kapital“ verfügt. Ihr sozioökonomischer Status, mitunter ihre doppelte Staatsbürgerschaft und ihre internationalen Verbindungen ermöglichen es ihnen, das Land zu verlassen, sobald der Kampf für Veränderungen schwierig wird.
Sie riskieren nicht ihr Leben für schrittweise Veränderungen. Sie verlassen das Land einfach, sobald die Spannungen mit dem Regime zunehmen. Diese Möglichkeit schützt sie vollständig vor den Konsequenzen der feindseligen Politik, die sie fordern. Während sie für „maximalen Druck“ und Militärschläge lobbyieren, wissen sie, dass ihre Familien in Demokratien sicher sind, sollte der Konflikt eskalieren. Sie werden sich in Teheran nicht in die Schlangen für Lebensmittel einreihen oder nach Schutzräumen suchen.
Ihr Leben ist amphibisch und „transnational“ oder ein Doppelleben. In ihrem Online- und Offline-Leben in Demokratien wenden sie radikalste Rhetorik an und rufen zu Angriffen auf den Iran auf. Dennoch behalten sie gewissenhaft ihre iranischen Pässe und pendeln regelmäßig, um die Reisebeschränkungen in ihr Heimatland zu nutzen. Sie beantragen sogar iranische Pässe für ihre im Ausland geborenen Kinder. Sie sind online Revolutionäre und befürworten den Status quo mit dem Regime.
Es ist offensichtlich, dass das iranische Regime „globalisierte“ Bürger zu seinem Vorteil nutzt. Indem es ihnen die Ausreise ermöglicht, entzieht das Regime dem Iran Menschen, die über die Ressourcen und das soziale Kapital verfügen, um effektive Bewegungen zu organisieren. Die Straßen Irans sind von einflussreichen Kritikern gesäubert.
In einer stillschweigenden Zusammenarbeit mit dem Regime dient die Diaspora als wirkungsvolles Propagandainstrument. Die Regime-Medien zeigen stets Aufnahmen von Treffen der Diaspora mit westlichen Hardlinern und diffamieren so jeglichen internen Widerstand als „ausländische Agenten“, die durch Bombenangriffe auf den Iran einen Regimewechsel anstreben.
Die Diaspora versucht zudem, den iranischen Kampf für Demokratie dem US-Militär zu überlassen. Sie zeichnet ein verzerrtes Bild und behauptet, die Iraner würden um internationale Intervention „betteln“. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen versichern, dass dies nicht der Fall ist. Die Iraner wollen ihre eigene Demokratie aufbauen, frei von innerer Diktatur und ausländischen „Freiheitsoperationen“.
Wahre Unterstützung für die Iraner bedeutet daher Diplomatie und die Stärkung der Zivilgesellschaft, nicht Krieg. Studien belegen immer wieder, dass Wirtschaftssanktionen die Machthaber des Regimes stärken und gleichzeitig die Mittelschicht schwächen, die den demokratischen Wandel maßgeblich vorantreibt. Ein Krieg mit dem Iran wäre weitaus verheerender.
Ich bin ein iranischer Dissident. Ich strebe keinen schnellen Wandel durch Gewalt oder eine ausländische Invasion an. Ich wünsche mir Geduld, die mühsame Arbeit des Demokratieaufbaus, Weisheit und die Überführung der Politik von der Straße an den Tisch. Es mag Jahre, ja sogar Generationen dauern, aber es wird Bestand haben. Viele von uns, die die Diktatur erlebt haben und die Narben des Widerstands tragen, wissen, dass echter Wandel langsam und kostspielig ist.
Nein zum Krieg zu sagen ist keine Beschwichtigung. Es ist der einzige Weg, den wahren Protestierenden im Iran – den Studierenden, Arbeitern, Frauen und Aktivisten, die mit ihrem Mut die Zukunft des Iran gestalten – Handlungsfähigkeit und Macht zurückzugeben.
erschienen am 26. Februar 2026 auf > Antiwar.com > Artikel
Ali Tarokh ist ein Aktivist für Flüchtlingsrechte und ehemaliger politischer Gefangener aus dem Iran.
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Handys und Soziale Medien schaden Kindern nachweislich. Doch was als Jugendschutz verkauft wird, zielt in Wahrheit auf alle Bürger. Altersverifikation und Klarnamenpflicht öffnen der Kontrolle im Netz Tür und Tor. Ein Kommentar von JF-Chefredakteur Dieter Stein.
Dieser Beitrag Soziale Medien Bürger an die Leine wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
von Thierry Meyssan (voltairenet)
Thierry Meyssans Artikel über die Epstein-Affäre und den Magier Andriy Jermak, politischer Mentor von Wolodymyr Selenskyj, hat uns viel Post eingebracht. Wir veröffentlichen hier weitere Informationen über Frau Selenskyjs Zuhälteraktivitäten.
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Nach meinem Artikel vom 17. Februar 2026, „Epstein, Jermak und Selenskyj„, geben wir folgende zusätzliche Informationen:
Mehr als 510 Waisen aus Internaten in der Region Dnipropetrowsk – von denen einige behindert waren –, die zu Beginn der russischen Spezialoperation von der Ruslan-Schostak-Stiftung in die Türkei evakuiert wurden, hatten keinen Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung und wurden körperlich sowie psychisch misshandelt.
Elf ukrainische Beamte des Ombudsmanns und der Behörden der Region Dnipropetrowsk besuchten im März 2024 das Larysa Hotel in Beldeb (Türkei), wo die Kinder untergebracht waren. Sie stellten fest, dass die Ruslan Schostak Stiftung spezielle Fotoshootings organisiert und Videos gedreht hatte. Die teilnehmenden Kinder waren gut ernährt und gekleidet, während diejenigen, die sich weigerten, ausgepeitscht wurden.
Auszüge aus dem offiziellen Bericht wurden veröffentlicht. Darin heißt es: „Laut dem ukrainischen Konsul ist in den letzten zwei Monaten die Zahl der Anträge auf Aufnahme in das Hotel durch unbefugte Personen erheblich gestiegen. Die Stiftung erklärte dies mit der Notwendigkeit, für Fundraising-Kampagnen „die ukrainischen Kinder zu zeigen“.
„Das Fehlen von Kriterien für die Personalauswahl, die Kontrolle ihres Aufenthalts und die Kontrolle des Verkehrs im Hotel und im gesamten Gebiet führte zu einer Reihe erheblicher Verletzungen der Kinderrechte. Das Personal kontaktiert die Kinder täglich und hat ungehinderten Zugang zu ihren Lern- und Wohnorten. Dadurch werden Sexualverbrechen und der Einsatz von Gewalt gegen Kinder möglich.
„Der Erzieher [Oleksandr Titov] hat Kinder persönlich geschlagen, eingeschüchtert und misshandelt. Es gibt Zeugenaussagen von Kindern und Videoaufnahmen, die die Fakten bestätigen:
„Zwei Mädchen wurden schwanger und brachten im Hotel Kinder zur Welt.
Im Dezember 2025 wurden alle Kinder in die Ukraine zurückgebracht.
Das Internetmedium Slidstvo.Info hat einen Film produziert mit dem Titel: „Kinder des Staates: was mit den Waisen während der Evakuierung in die Türkei geschah“, der am 28. November 2025 veröffentlicht wurde [1]. Es hat dort die Ergebnisse des Büros des Ombudsmanns vorgestellt, illustriert mit Zeugenaussagen von sieben Kindern. Die Vertreter der Ruslan-Schostak-Stiftung, ohne die Fakten zu leugnen, haben betont, dass dies die „außergewöhnliche“ Arbeit der Stiftung nicht verschleiern dürfe.
Erst mehr als ein Jahr nach der Inspektion des Ombudsmannsbüros, am 10. Dezember 2025, also zur Zeit der Rückführung der Kinder, reagierte die Olena Zelenska Stiftung auf diese Anschuldigungen. „Die First Lady der Ukraine, Olena Selenska, war nicht an der Umsetzung des Projekts ’Kindheit ohne Krieg’ beteiligt, weshalb sie keinen Zugang zu Informationen über das Projekt hatte. Ebenso wenig hat sie den Bericht des Menschenrechtskommissars des ukrainischen Parlaments erhalten. »
Der Geschäftsmann Ruslan Schostak, Inhaber der Eva-Filialen und der Varus-Supermärkte, ist einer der reichsten Unternehmer seines Landes. Er hat mehrere Millionen Euro an Spenden für sein Programm zur „Unterstützung“ von Waisen gesammelt. Er hat einen Medienplan aufgestellt, um die Enthüllungen von Slidstvo.Info zu widerlegen.
Auch wenn sie es heute bestreitet, hat Olena Zelenska das Programm der Ruslan Schostak Stiftung unterstützt, insbesondere während eines Treffens mit der türkischen First Lady Emine Erdoğan [2].
Olena Zelenska und Brigitte Macron haben ein Programm zur Rückkehr von Kindern entwickelt, die von Russland „entführt“ wurden. Bis heute wurden 1859 Kinder „gerettet“ [3].
Die ukrainische Staatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren im Fall des Larysa Hotels, das jedoch mangels Beweise geschlossen wurde, da die Ereignisse im Ausland stattfanden.
Gleichzeitig hatte, laut einem Artikel der russischen Wochenzeitung mit sehr hoher Auflage, Arguments & Facts (Аргументы и Факты), aus dem Jahr 2023, Frau Selenskyjs Stiftung Waisen nach London, Paris und Berlin gebracht. Sie sollen Opfer von Sexualstraftätern geworden sein [4]. Das Datum der Informationen ermöglicht jegliche Manipulation auszuschließen, die der aktuelle Kontext befürchten lassen würde.
All diese Daten führen hingegen zu der Annahme, dass das Selenskyj-Ehepaar, Andrij Jermak (Selenskyjs politischer Mentor), Timur Minditsch (Selenskyjs wichtigster Geschäftspartner) und Ruslan Stefantschuk (Selenskyjs verfassungsmäßiger Nachfolger) im Zentrum eines internationalen Kinderprostitutionsnetzwerks stehen.
Diese Schlussfolgerungen müssen mit dem zusammenhängen, was wir bereits wissen: Jeffrey Epstein arbeitete für den Mossad. Er leitete einen Prostitutionsring, praktizierte schwarze Magie und Kannibalismus, nur um seine „Freunde“ zum Wohle Israels erpressen zu können.
So füllt sich jeder Profiteur des Ukraine-Konflikts seine Taschen. Der Eine hier, der Andere dort. Läuft doch wie geschmiert.
„Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte.
Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.“ (Carl von Ossietzky in der Weltbühne vom 8. Dezember 1931)
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von Lorenzo Maria Pacini (strategic culture)
Die europäische Führung ist eine klare, offensichtliche und eindeutige konkrete Bedrohung für die globale Sicherheit
Es gibt kein Ende des Wahnsinns
Im Zusammenhang mit dem russisch-ukrainischen Konflikt haben Aussagen des Auswärtigen Geheimdienstes der Russischen Föderation (SVR) die internationale Debatte, die seit Monaten mit anderen hochsensiblen Themen beschäftigt ist, über das Risiko einer weiteren militärischen Eskalation und vor allem über die Möglichkeit, dass die Ukraine mit Atomwaffen ausgestattet sein könnte, neu entfacht. Nach Berichten des Pressebüros des russischen Geheimdienstes haben das Vereinigte Königreich und Frankreich in ihren internen Einschätzungen eingeräumt, dass es für die ukrainischen Streitkräfte unmöglich ist, unter den aktuellen Bedingungen des Konflikts einen entscheidenden militärischen Sieg gegen Russland zu erzielen. Dennoch sind die politischen und strategischen Eliten in London und Paris Berichten zufolge nicht bereit, die Möglichkeit einer ukrainischen Niederlage und folglich eines Rückzugs ihres geopolitischen Einflusses in Osteuropa zu akzeptieren.
Nach dem Wiederaufbau des SVR gewinnt die Idee, Kiew eine Art „entscheidende Waffe“ – eine Wunderwaffe – zur Verfügung zu stellen, die in der Lage ist, das Gleichgewicht vor Ort zu verändern und die Verhandlungsposition der Ukraine angesichts möglicher Verhandlungen über die Einstellung der Feindseligkeiten zu stärken. Die Hypothese betrifft die Übertragung einer tatsächlichen nuklearen Vorrichtung oder alternativ eines radiologischen Geräts, das allgemein als „schmutzige Bombe“ bezeichnet wird. Ein solches Szenario würde einen qualitativen Sprung in der Natur des Konflikts darstellen und ihn in eine Krise von potenziell globalem Ausmaß verwandeln.
Ja, Sie haben richtig verstanden. Als die BBS in ihr viertes Jahr geht, nach einer unkalkulierbaren Reihe von diplomatischen, politischen, wirtschaftlichen und militärischen Misserfolgen, will der Westblock weiterhin den Dritten Weltkrieg in Europa beginnen. Die wahnsinnige Führung der NATO, die Staatsoberhäupter der alten Mächte Europas, die Herren des endlosen Krieges, setzen ihr Projekt fort. Fakten wie diese müssen eines Tages von jemandem beurteilt werden.
Besonders wichtig in der russischen Urkunde ist der Verweis auf die Position Deutschlands, die sich „weise“ weigerte, an einem sogenannten „gefährlichen Abenteuer“ teilzunehmen. Dieses Element legt die Existenz von Unterschieden innerhalb der westlichen Front in Bezug auf den Grad der Beteiligung und die Modalitäten der Unterstützung für Kiew sowie die Grenzen nahe, über die militärische Hilfe hinaus riskieren würde, sich in eine direkte und unkontrollierbare Beteiligung am Konflikt zu verwandeln.
Nach Angaben des SVR beschäftigen sich London und Paris mit der Untersuchung der operativen Modalitäten, um die Ukraine nicht nur mit der Waffe, sondern auch mit den damit verbundenen Startsystemen zu versorgen. Ja, Sie haben richtig verstanden, sie berücksichtigen in der Tat das Komplettpaket. Insbesondere ist von der vertraulichen Übertragung europäischer Komponenten, Technologien und Know-how die Rede, unter Berücksichtigung des französischen TN75-Atomsprengkopfes, der mit der U-Boot-gestützten ballistischen M51.1-Rakete verbunden ist. Ein solches Funktionieren würde, wenn es bestätigt wird, eine technische und industrielle Beteiligung auf höchster Ebene beinhalten und grundlegende Fragen über die Stabilität des internationalen Nichtverbreitungsregimes aufwerfen.
Einige internationale Probleme
Nun, lassen Sie uns klar sein: Wer in der Welt will wirklich eine Eskalation? Wer kann davon profitieren? Kein Land mit einem Führer des normalen psychologischen Profils würde jemals so etwas wollen. Krieg kommt nur denen zugute, die Waffen verkaufen, und niemand sonst. Und das bedeutet, wiederholt eine Reihe von Vorfällen, Feindseligkeiten, Ärgernissen auf dem halben Planeten und vielleicht mehr zu provozieren.
Das wirft Probleme für die internationalen Beziehungen auf. Die zentrale Referenz in diesem Bereich ist der Atomwaffensperrvertrag, der die rechtliche Säule des Systems ist, das darauf abzielt, die Verbreitung von Atomwaffen außerhalb der bereits als Atommächte anerkannten Staaten zu verhindern. Die Lieferung einer Kernwaffe oder wesentlicher Komponenten für die Herstellung an ein Land, das nicht offiziell mit solchen Fähigkeiten ausgestattet ist, würde eine eindeutige Verletzung der internationalen Verpflichtungen darstellen. Die russische Geheimdiensterklärung selbst betont, dass sich die britische und die französische Regierung der Bedeutung einer solchen Verletzung sowie der Risiken bewusst sind, die mit der Destabilisierung des gesamten globalen Nichtverbreitungsregimes verbunden sind.
In diesem Zusammenhang ist es klar, dass sich die diplomatischen Bemühungen des Westens darauf konzentrieren würden, dass jeder Erwerb nuklearer Fähigkeiten durch Kiew das Ergebnis der unabhängigen Entwicklung der Ukraine sein wird. Eine solche Strategie der Verschleierung würde, wenn sie tatsächlich verfolgt wird, ein Bewusstsein für die Ernsthaftigkeit der rechtlichen und politischen Auswirkungen der Operation bezeugen. Über die Anschuldigungen und Leugnungen hinaus erfordert die bloße Evokation eines solchen Szenarios jedoch eine breitere Reflexion über die systemischen Folgen einer weiteren Eskalation. Denn ja, wir sprechen über das System: In wenigen Minuten wäre die ganze Welt in höchster Alarmbereitschaft, mit einer Kette von Ereignissen von unvorstellbaren Ausmaßen.
Die nukleare Dimension stellt in der Tat keine einfache quantitative Zunahme der verfügbaren Feuerkraft dar, sondern eine qualitative Veränderung der Natur des Konflikts. Die Einführung einer Atomwaffe – wenn auch nur als Abschreckung – würde die europäische strategische Landschaft radikal verändern und die Dynamik der direkten Konfrontation zwischen den Atommächten reaktivieren, die das Ende des Kalten Krieges teilweise abgeschwächt hatte. Das Risiko würde sich nicht auf die Ukraine beschränken, sondern würde den gesamten Kontinent betreffen, mit Auswirkungen auf die kollektive Sicherheit, die politische Stabilität und die Glaubwürdigkeit multilateraler Institutionen.
Aus diplomatischer Sicht wäre die Lieferung von Atomwaffen an die Ukraine eine außerordentlich dumme Entscheidung, die es wert wäre, in die Geschichtsbücher einzutreten. Es würde die Möglichkeit einer glaubwürdigen Mediation, einer Verhärtung von Positionen und der Wahrnehmung einer direkten Konfrontation mit dem Westen als Ganzes unumkehrbar gefährden (falls dies noch nicht verstanden hat). Dies wäre ein riesiges Eigentor für den Westen, denn es würde das Narrativ weiter befeuern, dass der Konflikt allmählich zu einem Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und Russland geworden ist und die Rhetorik der systemischen Konfrontation zwischen gegnerischen Blöcken verstärkt. Eine weitere Bestätigung, dass dies immer der Fall war.
Auf strategisch-militärischer Ebene würde die Verfügbarkeit einer Atomwaffe in einem aktiven Kriegsschauplatz das Risiko von Fehleinschätzungen, Unfällen oder vorschnellen Entscheidungen in hoch angespannten Situationen exponentiell erhöhen. Nukleare Abschreckung erfordert Kontrollmechanismen, stabile Befehlsketten und zuverlässige Kommunikation zwischen den Parteien: Bedingungen, die in einem Kriegskontext, der durch schnelle operative Veränderungen und starken politischen und medialen Druck gekennzeichnet ist, schwer zu garantieren sind. Die Verwendung, sogar zufällig, eines nuklearen oder radiologischen Geräts hätte unkalkulierbare humanitäre, ökologische und geopolitische Folgen.
Möchten Sie all dies in einfache Begriffe setzen? Hier ist die Übersetzung: Russland wäre berechtigt, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um sein eigenes Überleben zu schützen. Müssen wir noch mehr sagen?
Die Aussicht auf eine „schmutzige Bombe“, obwohl sie sich technisch von einer strategischen Atomwaffe unterscheidet, wäre aus politischer Sicht nicht weniger destabilisierend. Die Verwendung von radioaktivem Material für offensive Zwecke würde eine Dimension des Terrors und der Kontamination einführen, die wahllos die Zivilbevölkerung und die Gebiete betreffen würde, was eine Spirale der Vergeltung und der Gegenvergeltung anheizen würde, die schwer zu kontrollieren wäre. Auch in diesem Fall wäre die psychologische und politische Schwelle der Eskalation überschritten, mit irreversiblen Auswirkungen, seien Sie versichert.
Angesichts eines solchen Berichts sollte die sogenannte „internationale Gemeinschaft“, die von westlichen Ländern so gepriesen wird, zusammenkommen und schwere Sanktionen, zumindest als Präventivmaßnahme, gegen das Vereinigte Königreich, Frankreich und die Ukraine verhängen, wobei diese Staaten und auch Deutschland einer detaillierten Untersuchung unterzogen werden. Aber wir wissen bereits, dass dies nicht passieren wird. Was wahrscheinlicher passieren wird, ist, dass die Nukleardoktrin nach neuen Salden umgeschrieben wird, weil letztendlich die Garantien, die zum Schutz eines sehr fragilen, aber immer noch funktionierenden Status quo eingeführt wurden, gebrochen wurden. Und es waren die europäischen Länder selbst, die sie manipulierten.
Eine europäische Führung, die eine klare, offensichtliche und eindeutige konkrete Bedrohung für die globale Sicherheit darstellt.
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Heute am vierten Jahrestag des Ukrainekrieges, der am 24.02.2022 begann, wird in den offiziellen Medien verstärkt über den Konflikt berichtet. Zweifelsohne hat dieser Krieg unsägliches Leid, Opfer, Tod, Vertreibung und Zerstörung gebracht. Doch der wesentliche Punkt wird in den zwangs-finanzierten Medien bis heute kategorisch ausgeklammert: Die Aufdeckung der tatsächlichen Drahtzieher, Schattenspieler, Finanzprofiteure und Verursacher. Boris Pistorius, deutscher Verteidigungsminister, gab im heutigen DLF-Morgeninterview „möglicherweise“, etwas ungeschickt zu: „Er (Trump, Anm. Red.) verkauft jetzt Waffen, die wir bezahlen“.
Die USA lassen offenbar einen Stellvertreterkrieg gegen Russland führen und bereichern damit vor allem die eigene Rüstungsindustrie. Ebenso verleihen globale Finanzplayer wie BlackRock, Vanguard und JP Morgan Gelder, die wohl nie zurückgezahlt werden können, aber durch reale Staatsvermögen wie Erdöl- und Erdgasförderung und durch riesige Ackerflächen abgesichert sind. Werden hier wirklich „westliche Werte verteidigt“ oder ganz andere Ziele vorangetrieben? Folgen Sie dieser Spur in unserer spannenden Dokumentation – die noch ganz andere Abscheulichkeiten zu Tage fördert! [weiterlesen bei kla.tv]
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Ungarn hat die Auszahlung der ersten Tranche des 90-Milliardenkredits der EU blockiert, aber der Ukraine geht das Geld aus. Kommissionschefin von der Leyen hat in Kiew versprochen, das Geld trotzdem auszuzahlen. Aber wie soll das gehen?
Quelle: anti-spiegel
Nachdem es der EU im Dezember nicht gelungen ist, eine Mehrheit für den Raub der in Europa eingefrorenen russischen Gelder zusammenzubekommen, wurde beschlossen, die Ukraine in 2026 und 2027 mit einem 90-Milliarden-Euro-Kredit zu finanzieren, den die EU aufnimmt, für den sie die Zinsen zahlt und den Kiew nicht zurückzahlen muss, weil die EU meint, Russland werde den Krieg verlieren und den Kredit danach über Reparationen zurückzahlen.
Nun hat der ungarische Ministerpräsident Orban jedoch sein Veto eingelegt, als es um die konkrete Freigabe der ersten Tranche des Kredits für Kiew ging, über die Gründe dafür habe ich hier gerade ausführlich berichtet.
Das Problem ist, dass Kiew im März das Geld ausgeht, weshalb die Ukraine schnell frisches Geld braucht, denn ansonsten könnte sie Beamten keine Gehälter, Soldaten keinen Sold und auch keine anderen Rechnungen mehr bezahlen. Das würde faktisch den Zusammenbruch des ukrainischen Staates und damit das Ende des Krieges bedeuten, was die EU natürlich verhindern will, weil sie ja offiziell immer noch auf einen Sieg über Russland setzt.
Von der Leyen war am Dienstag, dem vierten Jahrestag der Eskalation in der Ukraine, zusammen mit EU-Ratspräsident Costa in Kiew, wo sie zu dem Jubiläum eigentlich feierlich das 20. Paket anti-russischer Sanktionen und die Auszahlung der ersten Tranche des Kredits präsentieren wollte, woraus wegen Orbans Veto aber nichts geworden ist.
Von der Leyen verkündete in Kiew aber, das Geld werde trotzdem fließen. Der Spiegel berichtete darüber so:
„»Wir werden den Kredit auf die eine oder die andere Weise liefern«, versprach die EU-Kommissionspräsidentin. Sie war mit EU-Ratspräsident António Costa und mehreren EU-Staats- und -Regierungschefs zum Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nach Kyjiw gereist. »Wir haben mehrere Optionen«, sagte von der Leyen. »Wir werden sie nutzen.«“
Danach haben mich viele Freunde und Kollegen gefragt, wie das denn gehen soll, schließlich braucht es dazu einen einstimmigen Beschluss der EU, den Orban aber blockiert.
Vielleicht ist die Antwort für Sie genauso offensichtlich, wie für mich, aber die vielen Fragen dazu haben mir gezeigt, dass es eben nicht für jeden offensichtlich ist, welche „Optionen“ von der Leyen gemeint hat. Also erkläre ich es, denn es ist eigentlich ganz einfach.
Es gibt grob gesagt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder hat die EU-Kommission noch ein paar Milliarden, die sei einige Zeit nicht braucht und daher als Zwischenfinanzierung an Kiew überweisen kann, oder einzelne EU-Mitgliedsstaaten springen ein. Das dürfte, wenn es so kommt, in erster Linie Deutschland sein, dessen radikal anti-russische Regierung sicher nicht lange überredet werden müsste, in Vorleistung zu gehen, zumal außer Deutschland kaum ein EU-Staat derzeit die Möglichkeit hat, spontan – sagen wir mal – zehn Milliarden Euro locker zu machen.
Aber egal, wer hier in Vorleistung geht, natürlich würde das Geld irgendwann in den nächsten Monaten zurückerstattet werden, denn Ungarns Veto wird nicht ewig Bestand haben.
Derzeit sind sowohl die EU-Kommission als auch Kiew bereit, gegen Orban hoch zu pokern, weil sie hoffen – und alles dafür tun -, dass Orban die am 12. April anstehende Wahl verliert. Danach würde der jetzige Oppositionskandidat, so deren Hoffnung, schnell eine neue Regierung bilden und etwa im Mai würde die neue ungarische Regierung das Veto aufheben und der Weg für den 90-Milliardenkredit wäre frei. Aus der ersten Tranche könnte dann die von der EU oder Deutschland geleistete „Vorauszahlung“ zurückerstattet werden.
Und selbst wenn Orban die Wahl doch gewinnen sollte, wird auch er das Veto irgendwann aufheben. Der Grund für Orbans Veto ist die von Kiew verhängte Ölblockade, denn die Ukraine leitet derzeit kein russisches Öl mehr durch die Pipeline, die Ungarn versorgt. Würde Orban die Wahl gewinnen, hätte Kiew keine andere Wahl, als den Öltransit wieder zuzulassen, damit Orban die EU-Hilfen für die Ukraine nicht länger blockiert.
Orbans Veto, über das viele sich derzeit freuen, weil sie hoffen, es würde irgendetwas bewirken, wird also in jedem Fall nur eine kurze Episode sein. Orbans Veto ist zwar ärgerlich für von der Leyen und Costa, die nun mit leeren Händen nach Kiew fahren mussten, anstatt eine große Show zum vierten Jahrestag der Eskalation veranstalten zu können, aber in der Sache wird das keinen großen Einfluss haben, denn früher oder später kommt das 20. Sanktionspaket trotzdem und eine Lösung für eine Zwischenfinanzierung der ersten Tranche des 90-Milliardenkredites wird sich ebenfalls finden.
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Die Epsteinfiles belasten auch Deutsche wie Philippa Sigl-Glöckner oder die bereits zurückgetretene Nicole Junkermann. Die Sendung nimmt Sigl-Glöckner (SPD) und ihre Verbindung zu Jeffrey Epstein und dem BND ins Visier. Mein Dank geht an die anonyme Posterin „FrauHodl“, die den Namen als erste in den Files entdeckte.
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Von Patrick Lawrence (globalbridge)
(Red.) Es ist keine neue Erscheinung, dass größere Staatsgruppen versuchen, durch gemeinsame Absprachen ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. Patrick Lawrence, unser Kolumnist in den USA, erinnert zum Beispiel an die Konferenz von Bandung im Jahr 1955, und er fragt sich, wie Russland und China dem Iran im Falle eines Angriffs der USA helfen werden. (cm)
Angesichts eines offenbar unmittelbar bevorstehenden weiteren illegalen Angriffs auf die Islamische Republik Iran steht die Welt vor weit mehr Fragen als Gewissheiten. Tatsächlich erinnern mich die letzten Tage ein wenig an jene seltsame, unklare Zeit, die als „Scheinkrieg“ bekannt ist und von September 1939 bis Mai 1940 dauerte, als Großbritannien und Frankreich offiziell mit dem Reich im Krieg standen, die Feindseligkeiten jedoch noch nicht begonnen hatten. Näher an unserer Zeit denken meine Gedanken zurück an den März 2003, als wir mit Freunden inmitten eines verschneiten Winters in New England ungläubig auf die Nachricht von der US-Invasion im Irak warteten.
Wird diese katastrophal falsch kalkulierte Operation bald beginnen, oder ist die „massive Armada“, die die USA entsandt haben, nur eine weitere Bluff-Aktion von Präsident Trump, und wird die Diplomatie in letzter Minute noch eine Einigung erzielen? Wer wird den Iran angreifen, die USA oder die USA und Israel? Wer trifft diese Entscheidungen – Trump, der amerikanische „Deep State“ oder Bibi Netanjahu? Was wäre schließlich der Sinn einer solch risikoreichen Intervention?
Diese Fragen scheinen sich derzeit alle zu stellen. Meine (unsicheren) Antworten in Kürze: Es gibt kaum eine Chance, dass die Diplomatie Erfolg haben wird, Trump wird wahrscheinlich kurz nach seiner Rede zur Lage der Nation am kommenden Dienstag grünes Licht für einen Angriff geben, und es wird sich um eine gemeinsame Operation der USA und Israels handeln. Schließlich gibt es keinen rationalen Grund für die USA, den Iran anzugreifen: Diese Katastrophe, die nur darauf wartet, sich zu ereignen, wird auf Drängen von Premierminister Netanjahu als nächster Schritt in seinem „Sieben-Fronten-Krieg“ vorangetrieben, und Trump gibt wie üblich nur vor, das Sagen zu haben.
Aber es gibt noch eine weitere Frage, über die viele Menschen nachdenken, während sie die Entwicklung dieser aus dem Nichts heraufbeschworenen Krise beobachten. Was werden die Russen und Chinesen im Falle eines neuen Angriffs auf die Islamische Republik tun? Ich halte dies für ebenso dringlich wie alle anderen eben genannten offenen Fragen. Aus zwei Gründen.
Erstens: Ob mit oder ohne Bomben und Raketen, dies ist eine Konfrontation zwischen dem Westen und dem Nicht-Westen von historischer Tragweite (die Ukraine ist ein weiteres Beispiel). Wir erleben, so meine ich, einen entscheidenden Moment in der Entstehung der neuen Weltordnung, für die sich Russland und China seit der Veröffentlichung ihrer berühmten Gemeinsamen Erklärung zu den internationalen Beziehungen in einer neuen Ära vor vier Jahren in diesem Monat ausdrücklich einsetzen. Wir werden bald erfahren, wie diese neue Ära aussehen wird.
Zweitens sind die Russische Föderation, die Volksrepublik China und die Islamische Republik alle Mitglieder der BRICS-Gruppe. Diese Gruppe hat zwar noch keine Leitprinzipien festgelegt, aber ich betrachte sie als Nachfolgerin der alten und ehrwürdigen Bewegung der blockfreien Staaten, die 1955 auf der Konferenz von Bandung gegründet und sechs Jahre später in Belgrad offiziell konstituiert wurde. Die Bewegung der blockfreien Staaten verkörperte eine sehr prinzipientreue Form des Internationalismus, wie er in den Jahrzehnten nach 1945 vorherrschte, von denen wir die ersten beiden als „Ära der Unabhängigkeit“ bezeichnen. Unabhängig davon, ob es zu einer Invasion kommt oder nicht, zeigen Russland, China und der Iran bereits, was Internationalismus im 21. Jahrhundert bedeutet.
Ich möchte hinzufügen, dass die Reaktionen Russlands und Chinas auf die Blockade Kubas durch die Trump-Regierung, die das Land fast zum Zusammenbruch gebracht hat, denselben Punkt in einem anderen Kontext verdeutlichen.
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Moskau und Peking haben in den letzten Jahren umfangreiche Beziehungen zu Teheran aufgebaut. Russland unterstützt seit langem das Atomprogramm des Iran, und die beiden Nationen entwickeln derzeit einen Transportkorridor, der nach seiner Fertigstellung von St. Petersburg über Aserbaidschan und den Iran bis zum südlichen Endpunkt in Mumbai führen wird.
China hat vor einigen Jahren ein Investitionsabkommen mit dem Iran über 400 Milliarden US-Dollar in den Bereichen Industrie, Technologie und Infrastruktur unterzeichnet und kauft täglich 1,4 Millionen Barrel iranisches Öl – das sind derzeit etwa 80 Prozent der iranischen Rohölexporte und 14 Prozent der Ölimporte Chinas auf dem Seeweg. Es ist anzumerken, dass der Iran auch eine Schlüsselrolle in Chinas Belt and Road Initiative spielt, mit der das Land die eurasische Landmasse zum Nutzen aller darin gelegenen Länder integrieren will.
Diese Beziehungen werden derzeit auf die Probe gestellt. Und die offensichtliche Frage ist, inwieweit Moskau und Peking im Namen Teherans handeln werden. Russland und China haben beide davon Abstand genommen, eine „strategische Allianz” mit dem Iran zu erklären – ein Begriff, der eine militärische Intervention zugunsten eines Verbündeten beinhaltet. Aber werden sie tatenlos zusehen – wie sie es mehr oder weniger getan haben, muss ich anmerken, als das zionistische Regime seinen Völkermord an den Palästinensern im Gaza-Streifen und im Westjordanland verübte? Viel von Internationalismus ist da nicht zu sehen, wie viele mit Enttäuschung festgestellt haben.
Am letzten Tag des Septembers 2015 flog Russland seine ersten Bombenangriffe auf Stellungen des Islamischen Staates in Syrien. Wie sich die Leser erinnern werden, waren alle verblüfft darüber, wie kühn Russland Bomber gegen Dschihadisten einsetzte, die von den USA und ihren europäischen Verbündeten heimlich unterstützt wurden. Ich glaube jedoch nicht, dass wir aus dem Fall Syrien schließen können, dass eine ähnlich direkte militärische Intervention als Reaktion auf einen Angriff der USA und Israels auf den Iran wahrscheinlich ist.
Was wir in den letzten Tagen gesehen haben, ist das Gesicht des Internationalismus, wie er sich mit dem Vormarsch der oben erwähnten neuen Weltordnung manifestieren wird. Sowohl Russland als auch China haben ihre Lieferungen kritischer Militärtechnologien an den Iran dringend und radikal ausgeweitet – laut einigen Analysten so weit, dass sie den Iran in die Lage versetzt haben könnten, sich entschlossen gegen jeden bevorstehenden Angriff zu verteidigen.
Russland soll nun die Verteidigungsfähigkeiten des Iran mit Mi-28-Kampfhubschraubern, den üblichen Drohnentechnologien, aktualisierten Versionen seines hochwirksamen S-400-Luftabwehrsystems und modernsten Technologien für die elektronische Kriegsführung verbessern. Moskau könnte Berichten zufolge auch Su-35-Kampfflugzeuge entsenden, wenn die Bedingungen einen solchen Einsatz rechtfertigen.
Möglicherweise wird Chinas verstärkte Unterstützung für den Iran seit Ausbruch der jüngsten Krise noch mehr bewirken als die Russlands. China liefert den Iranern Komponenten für ballistische Raketen, seine Versionen fortschrittlicher Luftabwehrsysteme, ein Satellitensystem namens BeiDou und ein militärisches Datenverbindungsnetzwerk, das es dem Iran ermöglicht, sich von seiner Abhängigkeit von westlich kontrollierten GPS-Technologien zu lösen, die seine Positionen für Ortung und Zielerfassung anfällig machen. Um noch einmal auf das „angeblich” zurückzukommen: Ich habe neulich gelesen, dass China dem Iran möglicherweise bereits eine Liste seiner Dongfeng-17-Hyperschallraketen geschickt hat. Wenn dem so ist, könnte dies entscheidend dazu beitragen, das regionale Kräfteverhältnis insgesamt zu verändern: Die Dongfeng-17 ist in der Lage, die Raketenabwehrsysteme der westlichen Mächte zu umgehen, sodass sie in der Regel nicht abgefangen werden kann.
In der vergangenen Woche haben Russland, China und der Iran gemeinsame Marineübungen im nördlichen Teil des Indischen Ozeans, im Golf von Oman und – was nicht deutlicher sein könnte – in der Straße von Hormus begonnen. Der Punkt könnte nicht offensichtlicher sein: Russland und China sind entschlossen, ihre Öltanker und die anderer Flaggen, die sie mit Vorräten versorgen, vor den Blockaden zu schützen, die die USA derzeit ohne zu zögern auf hoher See durchführen.
Aber hier wird es noch interessanter. Nikolay Patrushev, ein Berater von Präsident Putin, sagte letzte Woche in einem Interview mit einer türkischen Zeitschrift, dass Moskau beabsichtige, „eine multipolare Weltordnung auf den Ozeanen“ aufzubauen. Wie in Middle East Monitor zitiert, führte Patrushev weiter aus: „Wir werden das Potenzial der BRICS-Staaten ausschöpfen, denen nun eine vollwertige strategische maritime Dimension zukommen sollte.“
Das mag wie bloße Rhetorik im Stil des vor vielen Jahrzehnten vorherrschenden „Dritte-Welt-Denken“ klingen, aber ich interpretiere die Russen nicht so. Wie sie (und die Chinesen) sicherlich wissen, sind die Atomprogramme, Raketentechnologien und Allianzen des Iran in der Region nur ein Teil des Problems, da die USA diese jüngste Aggression gegen die Islamische Republik geplant haben. Die Absicht besteht auch darin, der entstehenden neuen Weltordnung entgegenzuwirken, indem in diesem Fall die rasche Entwicklung der Beziehungen zwischen drei prominenten Mitgliedern der BRICS-Gruppe gestört wird.
Einfach ausgedrückt handelt es sich hierbei um einen spätimperialistischen Nationalismus, der auf den Internationalismus des 21. Jahrhunderts reagiert, der sich vor Ort (und nun auch auf See) materialisiert.
Manche, die diese Ereignisse verfolgen, könnten versucht sein, die bisherigen Reaktionen Russlands und Chinas mit dem Verhalten des Westens in seinem Stellvertreterkrieg in der Ukraine zu vergleichen. Schließlich widmen sich Moskau und Peking derzeit der militärischen und technologischen Hilfe, dem Austausch von Geheimdienstinformationen und Ähnlichem, ohne jedoch direkt zu intervenieren – genau wie die Amerikaner, die all dies dem Regime in Kiew zur Verfügung stellen.
Meiner Meinung nach ist dies eine oberflächliche Betrachtungsweise. Der Iran ist kein Stellvertreter einer anderen Nation, sondern ein angesehener Partner derjenigen, die zu seiner Verteidigung handeln. Und der Grund dafür ist nicht die Unterwanderung einer anderen souveränen Nation, sondern vielmehr die Verteidigung der Souveränität im Namen des Internationalismus, wie er sich aus den denkwürdigen Jahren der Bandung-Konferenz nach den Siegen von 1945 entwickelt hat, als die meisten Menschen danach strebten, eine Ära zu beginnen, die geordneter und ehrenhafter war als die gerade zu Ende gegangene.
(Red.) Zum Originalartikel von Patrick Lawrence in US-englischer Sprache.
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Sollte es zum Krieg kommen, könnte das Weiße Haus unter Trump einen Ausweg brauchen …
Douglas Macgregor (antikrieg)
Präsident Trump hat die größte Konzentration von US-Luft- und Seestreitkräften im Nahen Osten seit dem Angriff auf den Irak im Jahr 2003 zusammengestellt.
Dan Grazier, pensionierter Marineoffizier und Senior Fellow am Stimson Center, stellt fest, dass es derzeit neben den Flugzeugträgerkampfgruppen und Kampfflugzeugen fast 100 Luftbetankungsflugzeuge im Nahen Osten gibt, was auf eine viel größere Operation von längerer Dauer hindeutet.
Für erfahrene Beobachter lässt die Zusammensetzung der Angriffstruppe einen strategischen Zweck erkennen: ein Ausmaß an Zerstörung, das den Zerfall des iranischen Staates und seiner Gesellschaft herbeiführen soll.
Ist eine „Zersplitterung” durch den Einsatz von Fernangriffen ein erreichbares politisches und militärisches Ziel? Wird der Iran unter dem erdrückenden Gewicht der Luft- und Raketenangriffe der USA und Israels wie ein „Kartenhaus” zusammenbrechen? Die Antworten sind unklar, aber die politischen und militärischen Führer, die Luft- und Raketenkriege beginnen, sind in der Regel davon überzeugt, dass der Einsatz massiver Feuerkraft aus der Ferne erstaunlich effektiv sein wird.
Der Grund dafür ist einfach: In der Hektik der analytischen Zielauswahl, die sich auf Präzisionsschläge gegen die kritischen Knotenpunkte, Systeme, Waffen und wichtigsten politischen und militärischen Führer des Gegners konzentriert, werden sie zu wahren Gläubigen. In einer Welt, in der Bodentruppen Verluste bedeuten, wird das Versprechen des Sieges durch Luft- und Raketenwaffen begeistert begrüßt.
Mit der Zeit erscheint der Planungsprozess selbst so gründlich und professionell, dass er den Widerstand gegen Diplomatie verstärkt. Die Grenzen von Fernangriffen und Lücken im Wissen der Planer über die gegnerischen Streitkräfte sowie deren Verbündete werden oft übersehen oder beschönigt.
Der Präsident, der Kriegsminister und ihre hochrangigen militärischen Berater sind überzeugt, dass die Luft- und Raketenangriffe den Gegner dazu zwingen werden, sich den Forderungen Washingtons zu beugen. Präsidenten beschäftigen sich selten mit den Details militärischer Operationen, und die politische Klasse in Washington erkennt selten die Grenzen der militärischen Macht. Die Fähigkeit, einen anderen Staat aus der Luft oder vom Meer aus ungestraft anzugreifen, ist fast immer der Diplomatie vorzuziehen.
Nur wenige Entscheidungsträger, wenn überhaupt, fragen, was beim letzten Versuch einer Luft- und Raketenoffensive passiert ist. Wenn sie es tun, neigen die Planer dazu, den Entscheidungsträgern zu sagen, dass neue Technologien und größere Mengen an Sprengstoff zum Erfolg führen werden. Aber mit Ausnahme der präventiven Luftangriffe der israelischen Luftwaffe gegen die ägyptische Luftwaffe im Jahr 1967 hat keine Luft- und Raketenoffensive wirklich entscheidende Ergebnisse erzielt.
Als Präsident Bill Clinton im Januar 1999 seinen engsten Kreis von zivilen und militärischen Beratern fragte, wie lange die Luftangriffe im Kosovo dauern würden, wurde ihm gesagt: „Drei oder vier Tage, höchstens eine oder zwei Wochen.“ Letztendlich dauerte die Luftkampagne gegen den serbischen Staat 78 Tage.*
Die aus den 1970er Jahren stammende Luftabwehr Serbiens erwies sich als weitaus widerstandsfähiger als erwartet. Dank des innovativen Einsatzes von Radartechnologie gelang es der serbischen Luftabwehr, ein Lockheed F-117 Stealth-Flugzeug anzuvisieren und abzuschießen. Die serbische Luftabwehr wurde zu keinem Zeitpunkt unter 83 % ihrer Leistungsfähigkeit reduziert.
Trotz intensiver Bombardements zwangen die Luft- und Raketenangriffe die serbische Armee nicht zum Rückzug aus dem Kosovo. Es war Strobe Talbott, der stellvertretende US-Außenminister, der nach Moskau flog und die russische Führung davon überzeugte, die Unterstützung Moskaus für die Serben zu beenden. Ohne Moskaus Hilfe in Form von Treibstoff, Lebensmitteln und Medikamenten kam Belgrad zu dem Schluss, dass die serbische Bevölkerung den Balkanwinter nicht überleben würde.
Die einzige Gewissheit bei den heutigen Vorbereitungen für einen Krieg gegen den Iran ist, dass die im Nahen Osten versammelten Luft- und Seestreitkräfte einen großen Teil der kritischen Infrastruktur, der Streitkräfte und der wissenschaftlich-industriellen Basis des Iran zerstören werden. Wie viel Schaden der Iran den US-Streitkräften und ihren Stützpunkten zufügen wird, ist schwerer vorherzusagen.
Vielleicht ist die wichtigere Frage, wie Washington den Luft- und Raketenkrieg gegen den Iran beenden wird. Wird die Luft- und Raketenoffensive beendet, wenn der Iran den Forderungen Washingtons nachgibt? Oder wird sie beendet, wenn Washington keine Raketen mehr hat und Israel in Schutt und Asche liegt?
In seinem bahnbrechenden Buch „All Wars Must End“ schrieb Dr. Fred Ickle: „Staaten müssen bei der Planung ihres Rückzugs die gleiche Disziplin walten lassen wie bei der Planung taktischer Angriffe.“ Die Zurückhaltung, sich mit der Frage der Beendigung des Konflikts auseinanderzusetzen, ist verständlich, aber das ist notwendig.
Die massiven Raketencluster des Iran sind weit verstreut und viele befinden sich unter der Erde. Wenn die Luft- und Raketenstreitkräfte der USA das riesige Raketenarsenal des Iran nicht in einer Reihe von Strafschlägen über viele Wochen hinweg zerstören können und der Iran die israelischen Luft- und Raketenabwehrsysteme überwältigt, wird das Weiße Haus einen Ausweg brauchen.
*Von November 1997 bis Dezember 1999 war Macgregor Chef der strategischen Planung und Direktor des Joint Operations Center, Supreme Headquarters Allied Powers, Europe.
erschienen am 23. Februar 2026 auf > Antiwar.com > Artikel, Original auf > The Realist Review
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von Torben Botterberg (qpress)
Es gibt Nachrichten, bei denen man sich fragt, ob man noch träumt oder schon in einer besonders schlecht geschriebenen Satire gelandet ist. Die Diskussion um Angela Merkel als künftige Bundespräsidentin ist genau so eine: Ausgerechnet jene Frau, die Deutschland als Kanzlerin in einen Zustand lähmender Apathie versetzt hat, wird nun von grünen Altvorderen wie Renate Künast und Jürgen Trittin als „eindeutig qualifiziert“ für das höchste Amt im Staate gepriesen. Man müsse sie nur noch überreden! Dass Merkel selbst diese absurde Idee als „abwegig“ zurückweist, ist da fast schon der einzige Lichtblick – denn die Vorstellung allein ist schon ein politischer Alptraum.
Was genau soll Angela Merkel eigentlich zur Bundespräsidentin qualifizieren? Ihre legendäre Fähigkeit, alles auszusitzen? Ihr Talent, jede Krise mit stoischer Gleichgültigkeit zu ignorieren, bis sie nicht mehr zu leugnen war? 16 Jahre lang hat Merkel dieses Land mit einer Mischung aus Lethargie und Verantwortungslosigkeit regiert – immer bemüht, bloß keine klaren Kanten zu zeigen, niemandem weh zu tun und vor allem: möglichst nichts zu verändern.
Ihre Bilanz? Eine Gesellschaft, die in der Mittelmäßigkeit erstarrt ist. Eine Wirtschaft, die seit Jahren von echten Innovationen nur träumen kann. Eine Infrastruktur, deren Zustand mittlerweile internationales Gespött provoziert. Und eine politische Kultur, in der das Aussitzen von Problemen zur Tugend erklärt wurde. Wer das für „Erfahrung“ hält, verkennt den Unterschied zwischen Verwalten und Gestalten.
Dass ausgerechnet Grüne wie Künast und Trittin jetzt ins Schwärmen geraten, sagt viel über den Zustand unserer Politik aus. Anstatt endlich einmal frische Köpfe oder gar mutige Persönlichkeiten ins Rennen zu schicken, flüchtet man sich in die Vergangenheit – als ob das kollektive Einschläfern einer ganzen Nation irgendeine Form von Vorbildfunktion hätte.
Renate Künast fabuliert von Merkels „Ausstrahlung“ und ihrem „Gespür für gesellschaftliche Stimmungen“. Hat sie in den letzten zwei Jahrzehnten in einem Paralleluniversum gelebt? Merkel hat gesellschaftliche Entwicklungen immer erst dann wahrgenommen, wenn sie ihr mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen sind – siehe Flüchtlingskrise 2015 oder die jahrelange Ignoranz gegenüber digitaler Transformation. Ihre berühmte „ruhige Hand“ war vor allem eines: ein Synonym für politischen Leerlauf.
Wenn wir schon dabei sind, sollten wir gleich einen Schritt weitergehen: Warum nicht Ronald McDonald zum Bundespräsidenten machen? Der Mann (oder besser: die Kunstfigur) bringt wenigstens das mit, was der aktuelle Berliner Politzirkus dringend braucht – nämlich einen Clown an der Spitze! Das hätte wenigstens einen ehrlichen Unterhaltungswert und würde dem Zustand unseres Staates ein angemessenes Gesicht verleihen. Die Bevölkerung hätte zumindest etwas zu lachen statt nur bitter zu grinsen.
Der Vergleich mag überzogen wirken – doch angesichts des aktuellen Personalkarussells wirkt er fast realistisch: Politiker wie Künast fordern „überparteiliche“ Kandidaten mit „weltpolitischer Erfahrung“. Was sie wirklich meinen: jemanden, der garantiert niemandem auf die Füße tritt und den Kurs des allseits beliebten Nichtstuns fortsetzt. Da könnte man tatsächlich auch gleich eine Comicfigur vorschlagen.
Die Bilanz einer Ära des Versagens
Merkel hat während ihrer Kanzlerschaft alles getan – außer Verantwortung zu übernehmen. Sie hat politische Gegner durch Passivität entwaffnet und eigene Parteifreunde mit endlosen Kompromissen eingelullt. Die großen Reformen? Verschoben auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. Die entscheidenden Weichenstellungen? Lieber ausgesessen als durchgezogen.
Ob Energiewende ohne Plan, jahrelanges Wegsehen bei sozialer Spaltung oder ein Gesundheitssystem am Limit – überall zeigt sich heute das Erbe ihrer Politik: Halbherzigkeit statt Visionen, Flickschusterei statt Mut zur Veränderung. Und jetzt soll genau diese Frau Deutschland als Staatsoberhaupt repräsentieren? Wer braucht da noch Satire?
Das Amt des Bundespräsidenten sollte eigentlich für moralische Orientierung stehen – für Integrität, Klarheit und echte Führungspersönlichkeit. Merkel hingegen steht für das Gegenteil: Für Beliebigkeit, politische Narkose und den Triumph des kleinsten gemeinsamen Nenners. Sie wäre keine Integrationsfigur – sondern das Symbol dafür, dass in Deutschland selbst das höchste Staatsamt zum Parkplatz für abgehalfterte Altpolitiker verkommen ist.
Deutschland braucht keinen Clown – aber noch weniger MerkelWenn es nach Künast & Co ginge, dürfte Merkel mindestens bei der Auswahl des nächsten Bundespräsidenten mitentscheiden – als lebende Inkarnation des politischen Stillstands. Doch was Deutschland jetzt wirklich braucht, ist keine weitere Runde kollektiver Beruhigungstabletten-Politik. Es braucht Mut zur Veränderung, Lust auf Zukunft und endlich wieder Persönlichkeiten mit Rückgrat.
Sollte Angela Merkel tatsächlich ins Schloss Bellevue einziehen (oder auch nur ernsthaft erwogen werden), dann wäre Ronald McDonald als Präsident fast schon ein Fortschritt – denn er würde wenigstens ehrlich zeigen, dass unser politisches System endgültig zur Lachnummer geworden ist.
Deutschland verdient mehr als den nächsten Akt im ewigen Theaterstück des Aussitzens. Wir brauchen keinen Clown an der Spitze – aber noch weniger brauchen wir eine Bundespräsidentin Merkel.
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Beim Politischen Aschermittwoch der CDU Rheinland-Pfalz in Trier hat Bundeskanzler Friedrich Merz mit einigen Aussagen zur „Anonymität im Netz“ für Aufsehen gesorgt.
„Ich möchte Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen, wer sich zu Wort meldet.“ Er argumentierte, dass sich Politiker „mit Klarnamen und offenem Visier“ der Auseinandersetzung stellten – das solle auch für Bürger gelten, die sich online äußern.
Die Aussage löste in den sozialen Medien heftige Reaktionen aus. Ein X-Nutzer schrieb: „Das Grundgesetz schützt ausdrücklich auch die anonyme Meinungsäußerung. Angesichts von Cancel Culture und staatlichen Repressionen gegen Menschen mit vom Mainstream abweichenden Ansichten sollte das auch so bleiben.“ Einige Nutzer äußerten dabei Sorgen vor „Existenzvernichtung“.
Kritiker verweisen auf Merz’ eigene Praxis: Medienberichten zufolge hat der CDU-Politiker Hunderte Strafanzeigen wegen Beleidigung gestellt. In einigen Fällen gab es demnach Hausdurchsuchungen.
Es läuft alles nach Plan!
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Es geschieht nicht mit einem Crash.
Nicht mit geschlossenen Banken.
Nicht mit dramatischen Sondersendungen.
Es geschieht leise.
Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, die Niederlande, Schweden – einige der wohlhabendsten Länder der Welt erleben eine schleichende Veränderung. Auf dem Papier wächst das Einkommen. In der Realität schrumpft die Kaufkraft. Mieten steigen. Energie wird teurer. Lebensmittel kosten mehr. Versicherungen, Bildung, Handwerkerleistungen – alles zieht an.
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Was für ein Wirtschaftswunder, Herr Linnemann?
Wie kann einer in so kurzer Zeit nur so viel Müll absondern?
Exportweltmeister? Das war einmal und kommt nie wieder.
Deutschland steht wirtschaftlich auf dem absteigenden Ast und ein cdu-Generalsekretär faselt von Wirtschaftwunder.
Was für eine Heuchelei.
Solche Polit-Nieten braucht kein Mensch.
Am 20. und 21. Februar hat der CDU-Bundesparteitag in Stuttgart stattgefunden. Generalsekretär Carsten Linnemann wurde mit rund 90,5 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Während seiner Rede erklärte Linnemann, dass die CDU hinter Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund stehe.
„Ohne diese Menschen würde der Staat nicht funktionieren. Das Geschäft in der Gastronomie würde zusammenbrechen. Pflege, Gesundheit, die ganzen selbstständigen Handwerker. Wir hätten das Wirtschaftswunder nicht so bekommen. Wir wären kein Exportweltmeister geworden. Wir brauchen diese Menschen“, schrie er regelrecht von der Bühne und erhielt tosenden Applaus.
„Es geht uns schlechter als letztes Jahr, aber besser als im nächsten Jahr.“ (WEF-Präsident Brende)
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Von Hans-Jürgen Geese (anderwelt)
Der englische Pfarrer William Lee erfand im Jahre 1589 die erste mechanische Strickmaschine, die sechsmal schneller arbeitete als ein Handstricker. Der gute Mister Lee bat daher die Königin Elizabeth um ein Patent auf diese offensichtlich wichtige Erfindung. Elizabeth verweigerte jedoch das Patent und sprach dann die berühmten Worte, die durch die Jahrhunderte hallen sollten:
„Thou aimest high, Master Lee. Consider thou what the invention could do to my poor subjects. It would assuredly bring to them ruin by depriving them of employment, thus making them beggars.“ (Sie haben sich ein hohes Ziel gesetzt, Meister Lee. Bedenken Sie jedoch was die Erfindung meinen armen Untertanen antun könnte. Diese Erfindung würde sie sicherlich ruinieren, indem sie ihnen die Arbeit raubt und sie dadurch zu Bettlern macht.).
Alle Technologien werden Selbstläufer
Der erste mechanische Webstuhl wurde im Jahre 1785 von dem Engländer Edmund Cartright erfunden. Textilien konnten jetzt industriell in großen Fabriken hergestellt werden. Zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten.
Die Weber erhoben sich. Es kam zu Aufständen. Schließlich musste die englische Regierung hart durchgreifen. Sie erließ ein Gesetz, das die Vernichtung von mechanischen Webstühlen mit der Todesstrafe belegte. Hunderte wurden aufgehängt oder nach Australien verschifft, bevor sich die Situation beruhigte.
Der Aufstand der Weber war sinnlos. Wie auch die Entscheidung der Königin Elizabeth sinnlos war. Der Pfarrer William Lee brachte seine Erfindung nach Frankreich, wo sie großen Erfolg hatte. Der „Fortschritt“ ist nicht aufzuhalten.
Sie können sich heute der Verbreitung der Künstlichen Intelligenz (KI) entgegenstellen. Es wird nichts nutzen. Selbst mächtige Nationen könnten die eindrucksvollsten Gesetze erlassen und mit allen möglichen Strafen drohen. Allein, die Verbreitung von KI wird nicht zu stoppen sein. Und sollte KI oder sollten andere Erfindungen sogar den Untergang der Menschheit zur Folge haben, so wird geschehen, was geschehen muss. Wer wollte unseren Untergang aufhalten?
Denn wenn es schon schwierig genug ist, auch nur einen einzigen Menschen zu einer klugen Einsicht zu bewegen, so wird es nie gelingen, die Mehrheit der Menschheit mit solcher Segnung zu beglücken. Es gibt Beispiele zuhauf.
Zum Beispiel wird der momentane Konflikt mit dem Iran zur Folge haben, dass mehr Länder auf Erden, die ihre Souveränität erhalten wollen, zu der einzigen Waffe greifen werden, die ihnen diese Souveränität garantiert: Der Atomwaffe.
Alle Vernunft auf Erden hat nicht ausgereicht, um die Israelis und Amerikaner davon zu überzeugen, dass sie unbedingt den Iran in Ruhe lassen müssen, andernfalls werde ein Angriff verheerende Folgen für die Menschheit haben.
Man muss heutzutage leider die nüchterne Feststellung machen: Sollte der Mensch tatsächlich bei seiner Schöpfung im Garten Eden mit Vernunft ausgestattet gewesen sein, dann hat er diese Vernunft, im Laufe der Jahrtausende, langsam aber sicher, immer weiter verloren. Viel ist nicht mehr übrig geblieben.
Hier, bei der Vernunft, finden Sie die wohl eindrucksvollste Demonstration, dass der Mensch seine Menschlichkeit mehr oder weniger bereits aufgegeben hat. Wie sonst ist zu erklären, dass all die Kriege nicht ausreichten, um endlich Frieden auf Erden zu erhalten. Trotz all der tollen Technologien, die doch der Welt endlich den völlig aufgeklärten Bürger hätten bescheren müssen. Oder etwa nicht?
Homo urbanus iPhonicus
Sie können natürlich von dem Handy halten was Sie wollen. Ich habe so ein Ding nicht. Meiner Ansicht nach ist das Teufelszeug. Es schmerzt, die Kinder und Jugendlichen vor dem Ding verblöden zu sehen. Noch schlimmer ist, dass junge Menschen süchtig werden und die virtuelle Welt als die ihnen eigene Welt betrachten. Mit allen Konsequenzen. Wir hatten in unserer Familie den Fall, dass ein Mädchen sich das Leben zu nehmen versuchte, weil sie mit den Reaktionen auf das, was sie da in das Maschinchen eingab, nicht umgehen konnte.
Frage: Braucht der Mensch im Jahre 2026 unbedingt ein Handy? Ich bezweifele das. Aber das spielt keine Rolle. Das Handy wird nicht aufzuhalten sein. Und das, was man die Singularität nennt, ein Übertreffen der menschlichen Intelligenz durch KI und letztendlich die Verschmelzung von Mensch und Maschine, wird geschehen. Ob es sich dann bei dem sogenannten neuen Menschen noch wirklich um einen Menschen handelt, kann und muss ernsthaft in Frage gestellt werden.
Menschlich oder unmenschlich?
Wenn „menschlich“ die guten Eigenschaften des Menschen beschreibt, die sogenannte Humanität, wie zum Beispiel Güte, Empathie, Mitgefühl, Respekt, Toleranz, und wenn „unmenschlich“ die dunklen Seiten des Menschen ausdrückt, wie z.B. Mitmenschen zu schaden, sie gar zu verderben, dann wird es schwer fallen, unsere Zeit als besonders tugendhaft zu bezeichnen.
Es gibt keinerlei Anzeichen, dass der Mensch auf dem Wege von der Unmenschlichkeit zur Menschlichkeit sich bewegt. Eher umgekehrt.
Der Krieg in der Ukraine geht unvermindert weiter. Etwa 2 Millionen Tote, und die Welt tut das mit einem Achselzucken ab. In Gaza starben bisher bereits über hunderttausend Frauen und Kinder. Und nur wenige regen sich darüber auf.
Ist den Menschen das Mitgefühl abhanden gekommen? Oder ist es ihnen ausgetrieben worden? Oder war es nie bei der Mehrheit der Menschen vorhanden?
Schlimmer noch: Ist „menschlich“ oder „unmenschlich“ überhaupt ein Kriterium in unserem täglichen Leben, ein Kriterium, das wirklich eine überragende Rolle im Ablauf dieses, unseres Lebens spielt? Messen und beurteilen wir die Politiker entsprechend? Fordern wir gegenüber den Politikern mehr Menschlichkeit in solchem Masse, dass diese Politiker nicht umhin können, darauf einzugehen? Sind die Medien ebenfalls entsprechend ausgerichtet?
Das scheinen naive Fragen zu sein. Denn Menschlichkeit ist leider in unserem politischen und wirtschaftlichen System keine Kategorie von Bedeutung. Diese Entscheidung wurde vor etwa 100 Jahren endgültig gefällt. Es war die wichtigste Endscheidung überhaupt.
Der Kapitalismus ist ein entmenschlichtes Wirtschaftssystem
Angesichts der offensichtlichen Tatsachen wird wohl niemand behaupten, dass es im Kapitalismus keine wirtschaftlichen Krisen gäbe. Der Kapitalismus mag hingegen sogar Krisen unbedingt brauchen, um überhaupt überleben zu können.
Kein Wunder daher, dass sich vor über 100 Jahren Alternativen zum kapitalistischen System zu Worte meldeten. Wenn der Kapitalismus so eine Art von Paradies auf Erden eingerichtet hätte, dann wäre es nie zu diesem Aufmucken von Alternativen gekommen. Aber Kapitalismus bedeutete und bedeutet letzten Endes immer eine Ausbeutung der Schwachen. Und so kam was kommen musste.
Drei Alternativen boten sich an: Kommunismus, Faschismus und der New Deal von Präsident Roosevelt (also eine Art von Sozialismus). Alle scheiterten letztendlich aus einem einzigen Grund: Es ist so gut wie unmöglich, ein sozial gerechtes System aufzubauen, wenn ein Grossteil des Geldes für Rüstung ausgegeben wird. Der Kapitalismus provozierte daher alle drei Alternativen in den Krieg.
Sie haben auf der Schule gelernt, den Kommunismus und den Faschismus im Nachhinein, nach Ende von Kriegen, zu beurteilen. Damals, in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, waren aber Kommunismus und Faschismus international als ernsthafte Alternativen zum Kapitalismus im Gespräch.
Mussolini war ein Sozialrevolutionär. Er entwickelte Italien. Er entwickelte die Landwirtschaft, er ließ Krankenhäuser bauen, er förderte die Bildung. Der Mann erhielt im Jahre 1937 einen Ehrendoktortitel von der Universität Lausanne in der Schweiz. Warum wohl?
Der Nationalsozialismus war eine Art von Sozialismus. Hitler bot Abrüstung an. Niemand schien daran ein Interesse zu haben. Der Sozialismus, der unter Hitler in Deutschland praktiziert wurde, fand damals internationale Anerkennung.
Kapitalismus mit menschlichem Antlitz
Um den Kapitalismus in den U.S.A. überhaupt zu retten, war Präsident Roosevelt in den 30er Jahren bereit, dramatische Eingriffe des Staates in den Wirtschaftsprozess zu erzwingen, bevor der Kapitalismus kollabierte. Die Arbeitslosigkeit stieg unaufhörlich, auf über 24 %!!!. Die alten Tricks griffen nicht mehr.
Roosevelt erhöhte die Steuern für die obersten Einkommen auf über 90 %. Eine gigantische Umverteilung fand statt. Arbeitsplätze wurden vom Staat geschaffen.
Etwa 30 Jahre später verfolgte sogar Präsident Lyndon B. Johnson noch immer diese Vision von einer „Great Society“, mit der zentralen Initiative, die sich „Krieg gegen Armut“ nannte.
In der Bundesrepublik steht der Name Willy Brandt nicht nur für eine neue Ostpolitik der Versöhnung und Verständigung, sondern auch für die Errichtung einer gerechten Gesellschaft.
Anmerkung der Red.: Lesen Sie dazu:
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20261/warum-durfte-willy-brandt-nicht-kanzler-bleiben/
Das durfte natürlich nicht geschehen, und so verschwanden in den 70er Jahren alle Politiker auf Erden, die sich an sozialen Experimenten und der Errichtung einer gerechten Gesellschaft versuchten. Alle!
Heute herrscht der Kapitalismus im Westen unangefochten. Dieser Kapitalismus war und ist die unbedingte Voraussetzung für die Errichtung der jetzt anstehenden endgültigen Entmenschlichung der Menschen.
Die Privatwirtschaft hat den Staat übernommen
Die weltweit führenden Medienhäuser sind in privatem Besitz. Die Technologiekonzerne sind in privatem Besitz. Viele frühere Aufgaben des Staates sind inzwischen in die Privatwirtschaft transferiert.
Es ist daher logisch, dass die Privatwirtschaft versucht, ihre Leute in die Regierungen im Westen einzuschleusen. Und das ist vor allem in den führenden Industrienationen im Westen inzwischen ganz großartig gelungen.
Man kann daher eigentlich schon seit geraumer Zeit nicht mehr von Demokratie reden. Die Kandidaten in der Politik werden von der Wirtschaft direkt oder indirekt ausgewählt. Siehe Merz. Oder wollen Sie diese Behauptung anfechten?
Und die Medien haben inzwischen gelernt, die Wähler so zu analysieren und zu beeinflussen, dass der Wahlausgang mehr oder weniger vorgegeben ist. Der erste Kandidat, der mit Hilfe der neuen Medien auf den Thron gehoben wurde, war Obama. Seitdem sind die Manipulationen aber noch viel ausgeklügelter.
Sie als Konsument und Wähler geben freiwillig, jeden Tag, Ihre Daten an Google und Facebook und X und an die anderen sozialen Plattformen ab. Die Algorithmen nehmen sich der Daten an und spucken dann entsprechend die Botschaften aus, die Sie hören wollen, um Ihren Wunschkandidaten aus der vorgegebenen Liste zu wählen. Gesponsert das Ganze mit Millionen und Millionen von Euros oder Dollars. Das Ergebnis: Eine Demokratie, die man sich leisten können muss.
Da Kapitalismus immer (immer!) zur Konzentration von Geld und Macht in den Händen von wenigen führt, wird zwangsweise die Demokratie eines Tages nur noch zum Schein aufrecht erhalten werden können. Solange wie möglich, um das tumbe Volk bei Laune zu halten. Bald wird das allerdings nicht mehr nötig sein.
Sie möchten gerne weiterhin Mensch bleiben?
Das wird schwierig sein. Mit der Übernahme des Handys haben Sie bereits Ihre Souveränität als freier Mensch aufgegeben. Sie sind ein Sklave. Sie glauben mir das nicht? Nun, Sie sind eingebunden in ein System, das Ihnen immer weniger Freiräume erlaubt. Ihre Meinungsfreiheit ist bereits futsch. Um das alles zu verstehen müssen Sie dieses System verstehen, durchschauen. Das System.
Sie glauben vielleicht noch immer, dass eine Wahl heute irgendetwas mit Persönlichkeiten zu tun habe. Das ist ein Irrtum. Alle Politiker sind in ein vorgegebenes System integriert, in dem sie so gut wie keine relevanten Spielräume für freie Entscheidungen mehr haben.
Vorgabe: Die Bundesrepublik muss sich zugrunde richten. Das wird mit der CDU geschehen. Oder mit der CSU, oder mit den Grünen oder mit der SPD oder sogar mit der AfD. Die sind alle Teil desgleichen Systems. Und das System wird total kontrolliert von der Privatwirtschaft. Sie wissen doch, dass Geld die Welt regiert. Früher nicht 100 %. Heute fast bereits 100 %. Haben Sie noch ein wenig Geduld.
Im Kapitalismus regiert der Markt. Haben Sie schon einmal von einem Markt mit menschlichem Antlitz gehört? Na also. In einem Markt regieren Kriterien wie Effizienz, Produktivität, Gewinn, Gewinnperspektiven.
Der Mensch kommt da lediglich als Produktionsfaktor vor. So wie die Schaufel. Oder der Bagger. Oder der Roboter. Der Roboter arbeitet 24/7. KI ebenfalls. Sie Armleuchter dagegen? Na, wie wird das wohl ausgehen?
Sie möchten daher gerne den Kapitalisten um Gnade anbetteln? Viel Glück.
Warum ist der Mensch auf Erden?
Das ist doch wohl die eigentliche Frage. Sind wir auf Erden, um Maschinen zu bauen, die uns letztendlich ersetzen sollen? Sind wir hier, um Selbstmord zu begehen?
In meiner Welt lebt der Mensch auf Erden, um als Mensch zu leben. Und bevor ich auch nur eine Maschine als Alternative zum Menschen in Betracht ziehe, werde ich erst einmal fordern, dass der Mensch sich ernsthaft zu vervollkommnen trachte. Spätestens seit Cicero ist das immer wieder gefordert worden.
Was sich da heute als Bildung ausgibt ist doch wohl nichts anderes als ein kümmerlicher Versuch, den Menschen zu verblöden und ihn trotzdem brav bei der Stange zu halten. Mit Zertifikaten, die seine geistige Armut bescheinigen. Er darf nicht merken, dass er nichts weiter ist als ein Sklave, gebraucht und missbraucht von Verbrechern, die sich diese Welt Untertan zu machen versuchen.
Wenn Sie da mitmachen wollen, dann ist das Ihre eigene Entscheidung. Solange Sie als Sklave zu fressen kriegen mag das Ihnen behagen. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis Ihnen der Fressnapf entzogen wird. Das Hirn haben Sie ja schon abgegeben. Und dann?
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Er sagt, er werde dem Iran in einem Krieg gegen die US-Streitkräfte helfen
Von Timothy Alexander Guzman (globalresearch)
Die Taliban machen erneut Schlagzeilen, als sie kürzlich erklärt haben, dass sie den Iran unterstützen werden, wenn, wenn die USA und Israel einen Angriff auf das Land starten.
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Laut einem aktuellen Bericht,
Zabihullah Mujahid, der Chefsprecher der Taliban-geführten Regierung in Afghanistan, sagte, dass die Afghanen bereit seien, „zusammenzuarbeiten und Sympathie“ mit dem iranischen Volk zu zeigen, wenn die Vereinigten Staaten einen militärischen Angriff starten“, fuhr er fort, „in einem Interview mit dem Paschto-Dienst des Radio Iran erklärte Mujahid, dass, wenn Teheran im Falle eines US-Angriffs Hilfe beantragt, Afghanistans
Mujahid erwähnte den Sieg des Iran im 12-tägigen Krieg gegen die US-israelischen Angriffe im Juni und sagte, dass Teheran „im 12-Tage-Krieg siegreich war“ und sich erneut durchsetzen würde, weil es „die Fähigkeit hat, im Recht ist und das Recht hat, sich zu verteidigen“.
Die Jerusalem Post berichtete, dass
Im Januar 2025 veranstaltete der Außenminister der Taliban, Mawlawi Amir KhanMuttaqi, eine Delegation in Kabul unter der Leitung des iranischen Außenministers Abbas Araghchi, um mehrere Themen zu diskutieren, darunter Wasserressourcen, afghanische Migranten und die Sicherheit der gemeinsamen Grenzen.
Araghchi traf sich mit hochrangigen Beamten der Taliban-geführten Regierung, darunter Mohammad Hassan Akhund, um höchstwahrscheinlich die Zusammenarbeit zwischen Afghanistan und dem Iran zu verstärken.
Es wurde von der Foundation for Defense of Democracies (FDD) in der Long War Journal Section berichtet, die eine in Zionisten ansässige Denkfabrik in Washington, D.C. ist, dass Taliban-Sprecher Mujahid am 13. Juni eine Erklärung veröffentlicht hatte, in der erklärt wurde, dass
Die Taliban haben israelische Angriffe auf iranischem Boden verurteilt, einschließlich der Beseitigung von Atompersonal, und die Angriffe als „Aktionen, die offenkundig gegen die Kernprinzipien des Völkerrechts verstoßen“ verurteilt.
Mujahid hatte auch Israel und seinen Krieg gegen den Gazastreifen kritisiert.
„Diese Aktionen entfalten sich in einer Zeit, in der das unterdrückte Volk Palästinas, insbesondere in Gaza, unerbittliche und verheerende Angriffe erträgt, wobei das Besatzungsregime bei dieser Aktivität trotzhumanitärer und internationaler Normen beharrt.“
Der Terroranschlag auf die falsche Flagge von 911 wurde schließlich Osama Bin Laden zur Last gelegt, und die USA gründeten das Al-Qaida-Netzwerk. So autorisierte das Bush-Regime am 7. Oktober 2001 das US-Militär und ihre Verbündeten, in Afghanistan einzumarschieren, um die Taliban unter der Operation Enduring Freedom zu demontieren, die von der Mehrheit der US-Bevölkerung unterstützt , die nach den Anschlägen auf das World Trade Center in NYC und das Pentagon schockiert war. Die USA und ihre Verbündeten, darunter Großbritannien, Kanada und Australien, begannen mit einer großen Luftkampagne, die Städte in Afghanistan angriff, darunter Kabul, Kandahar und Dschalalabad mit verschiedenen Militärflugzeugen, darunter F-14, F-18s, B-1s, B-2s und B-52-Bomber. Alle Arten von Bomben und Marschflugkörpern wurden auch von den USA und den britischen Navies eingesetzt. Auch Spezialeinsatzkräfte aus den USA und Großbritannien waren während der Operation am Boden.
Der „Friedhof der Reiche“ fügte das US-Imperium jedoch auf seine Liste auf, als die Taliban ihre Macht wiedererlangten, nachdem die USA am 15. August 2021 ihr Militär zurückgezogen hatten. Die US-Regierung gab mehr als $ 2,3 Billionen für den Krieg mit über 2.400 US-Militärtoten und mehr als 20.000 Verletzten aus. Unter dem Trump-Regime hinterließ das US-Militär Milliarden von Dollar an militärischer Ausrüstung (die die Taliban jetzt besitzen) in einem verpfuschten Versuch, Afghanistan zu verlassen.
Das Trump-Regime hat die Taliban indirekt dazu inspiriert, zusammen mit dem Jemen, dem Libanon (Hisbollah) und irakischen Widerstandsgruppen Waffen zu ergreifen, wenn sie sich entscheiden, den Iran anzugreifen. Der Dritte Weltkrieg ist jetzt eine Realität, die die Geopolitik der Welt verändern wird, da Trump kurz davor steht, eine vorschnelle Entscheidung zu treffen, den Iran anzugreifen. Die Frage ist, was ist das Trump-Regime bereit zu tun, um eine hegemonale Macht im Nahen Osten und darüber hinaus zu bleiben, wenn der wachsende Widerstand bereit ist, bis zum Ende zu kämpfen? Wird Washington beschließen, eine Atomwaffe im Nahen Osten einzusetzen, wenn sie erkennen, dass sie den Krieg verlieren werden?
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Timothy Alexander Guzman schreibt auf seiner eigenen Blog-Seite, Silent Crow News, wo dieser Artikel ursprünglich veröffentlicht wurde.
Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Centre for Research on Globalization (CRG).
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von Egon W. Kreutzer
Es liegt Pulverdampf in der Luft – und die Gemengelage ist einigermaßen verrückt.
Die USA sind, je nachdem, von wo aus man misst, etwa 11.000 Kilometer vom Iran entfernt, und drohen dem Iran mit Krieg (schlimme Dinge!), sollte er in den so genannten „Verhandlungen“ nicht den Forderungen der USA nachgeben. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, umstellen die USA den Iran mit ihren Streitkräften.
Der Iran, der nicht anders kann, als sich von den USA bedroht zu fühlen, droht damit, im Falle eines US-Angriffs die Straße von Hormus zu blockieren und mit allem, was er hat, auf die umliegenden US-Stützpunkte und Israel zu feuern.
Die große Unbekannte ist die tatsächliche Stärke des iranischen Raketen-Arsenals.
Was die USA an Militärgerät aufgefahren haben und noch weiter auffahren werden, lässt sich einigermaßen abzählen, was damit angerichtet werden kann, lässt sich einigermaßen ausrechnen. Jedenfalls sind die Analysten beider Seiten dazu in der Lage.
Worüber der Iran verfügt ist nur dem Iran bekannt. Außerhalb mögen einigermaßen zutreffende Abschätzungen vorliegen, an der letzten Gewissheit fehlt es jedoch.
Noch größere Ungewissheit vermittelt ein Schifflein namens „Stoikiy„, das aus seinem Operationsgebiet in der Ostsee an die Straße von Hormus entsandt wurde und dort an einer gemeinsamen Übung mit der iranischen Marine und (wahrscheinlich auch) chinesischen Schiffen teilgenommen hat. Im Vergleich mit einer US-Träger-Kampfgruppe ist diese russische Korvette ein Nichts, ihr Auftauchen mitten in der größten Spannungslage hat jedoch ein nicht zu unterschätzendes Gewicht und könnte den drohenden Kriegseintritt Russlands symbolisieren.
Dies vergrößert das Problem der Analysten und das der auf deren Erkenntnissen aufsetzenden strategischen Planer. Es ist zwar keineswegs so, dass Russland nun eine den Amerikanern Furcht einflößende Marine in die Schlacht werfen könnte, aber darauf kommt es nicht an. Wichtiger ist, dass sich Russland an der Seite Irans zu einem wichtigen Waffenlieferanten entwickeln könnte, so dass sich ein neuer Iran-Krieg unter umgekehrten Vorzeichen zum nächsten Stellvertreterkrieg entwickeln könnte, ebenfalls mit der Option, im Zweifelsfall bis zum letzten Iraner zu kämpfen.
Um die Verrücktheit dieses möglichen Krieges komplett aufzuzeigen, muss auch darauf eingegangen werden, dass es sich um einen weiteren „Religionskrieg“ handelt, dessen Kondensationskern Israel ist. Die Drohungen, Israel vernichten zu wollen, und Israels Bestreben, die militärische dominante Macht im Nahen Osten zu sein, sind auch diesmal die Reibungsfläche, an der sich der Brand entzünden wird. M.E. sind auch alle Bestrebungen der USA, die iranische Atombombe zu verhindern, primär darauf zurückzuführen, die Auslöschung Israels mit Atomwaffen zu verhindern. Die Verflechtungen der US-Politik mit dem Judentum sind eng, und ein Präsident, der Israel im Stich lässt, könnte sich wahrscheinlich kaum noch einen Tag im Amt halten.
Die wahrscheinliche Einmischung Russlands als Unterstützer des Iran hätte mit diesem „Religionskrieg“ allerdings nicht das Geringste zu tun. Für Russland ist der Iran einzig von geostrategischem Interesse. Für Putin ist nicht die Rettung des Gottesstaates von Interesse, sondern der Erhalt einer „Pufferzone“, was noch einmal als Parallele zur Ukraine angesehen werden kann.
Auch bei Russland stellt sich natürlich die Frage, was an Waffen – außer Atomwaffen – noch in den Arsenalen steckt, und was davon im Iran sinnvoll eingesetzt werden könnte. So lange die Attacken auf den Iran ohne Bodentruppen ausschließlich mittels Raketen, Marschflugkörpern, Kampfflugzeugen und Drohnen vorgetragen werden, liegt ein hochgradiger Bedarf im Bereich der Luftverteidigung. Die hat beim letzten Angriff der USA auf die Atomanlagen des Iran nicht besonders gut funktioniert. Allerdings gibt es nach wie vor Gerüchte, dies sei Gegenstand einer komplexen Absprache gewesen. Der Iran hat allerdings inzwischen mit russischen S400 Systemen nachgerüstet und auch die Eigenentwicklung Bavar 373 steht dem russischen S400 System kaum nach. Angriffe aus der Luft dürften also, anders beim Angriff auf Bagdad, mit deutlichen Verlusten, auch an Flugzeugen, verbunden sein.
Die andere Seite dürfte natürlich in dem Versuch bestehen, US-Stützpunkte in der Region und die schwimmenden Basen der US-Marine zu versenken. Hier gibt es eine ziemlich dicke rote Linie in der US-Verteidigungsdoktrin, die besagt, auf die Versenkung eines Flugzeugträgers werde man mit dem Einsatz von Atomwaffen reagieren. Eine heikle Angelegenheit.
Allerdings sind die Träger selbst ja nur ein Ziel innerhalb einer Trägerkampfgruppe. Es wird davon ausgegangen, dass der Iran über eine große Zahl von Antischiffsraketen verfügt, wobei die Zahl der Kriegsschiffe, um die es geht, deutlich kleiner sein dürfte.
Zu nennen sind vor allem „Abu Mahdi“, ein weitreichender Marschflugkörper (1000 km) , der gegen Schiffe und Landziele eingesetzt werden kann, „Khalij Fars & Hormus“ eine Überschall-Antischiffsrakete mit allerdings nur 300 km Reichweite und die Fattah-1, eine Hyperschallrakete (Mach15), gegen die eine Verteidigung noch nahezu unmöglich ist.
Auch Russland hat im Ukraine-Krieg eher wenige Antischiffsraketen verbraucht und könnte daher im Bedarfsfall durchaus noch aushelfen. Es wird auch gemunkelt, dass der Iran die chinesische Antischiffsrakete YJ20 kaufen will, eventuell sogar bereits im Einsatz hat.
Jetzt kommt es darauf an. Wer zuckt zuerst?
Da kommt es nun weniger auf die militärischen Fähigkeiten an, sondern auf das Verlustrisiko. Dem Iran droht der Verlust der Souveränität, während die USA nicht mehr als einen Teil ihrer Militärmaschinerie verlieren können. Von daher sehe ich den Iran zwar als entschlossen zur konsequenten Gegenwehr, aber eben nicht als entschlossen an, den ersten Schlag zu führen.
Welchen Nutzen sich Trump von einem Militärschlag gegen den Iran verspricht, kann ich nicht abschätzen. Ich gehe davon aus, dass ein Waffengang gegen den Iran keinesfalls schnell beendet werden kann, dass er aber von Beginn an auch hohe Verluste des US-Militärs mit sich bringen wird, die in der Bevölkerung ein neues „Vietnam-Trauma“ auslösen könnten. Vom Welt-Öl-Schock, den die Sperrung der Straße von Hormus auslösen wird, ganz zu schweigen.
Von daher glaube ich nicht, dass Trump dieses Risiko tatsächlich eingehen wird. Er hat hoch gepokert, höher als je zu vor in seiner Präsidentschaft, und er zielt darauf ab, dass es doch noch zu einem Deal kommen wird. Der Iran dürfte dabei sogar eher gewinnen, weil man in Persien eben auch zu pokern weiß. Wenn Trump nicht nachgibt, muss er angreifen – und das kann er sich nach meinem Dafürhalten nicht leisten.
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Der Westen macht keinen Hehl daraus, dass er auf einer Fortsetzung des Ukraine-Konflikts besteht. Großbritanniens Ministerpräsident Keir Starmer und sonstige europäische Staatschefs wollen nicht Pläne riskieren, die ihnen ungeahnte Profite versprechen, und sind dazu sogar bereit, die Unzufriedenheit der USA zu dulden.
Von Wiktor Schdanow (rtdeutsch)
Setzen auf Kraft
Wie US-Außenminister Marco Rubio angemerkt hat, sei der Ukraine-Konflikt einer der wenigen, „bei dem einige Vertreter der internationalen Gemeinschaft die Versuche, den Krieg zu beenden, verurteilen.“
Unter den Gegnern des Friedens befinden sich der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger. Noch vor einem Jahr hatte er behauptet:
„Solange die Ukraine kämpft, ist Europa in Sicherheit.“
Laut Ischinger werde nach einem Ende des Konflikts die Gefahr für die Europäer zunehmen.
Im laufenden Jahr wiederholte Ischinger die gleichen Thesen. In München wurde er vom britischen Ministerpräsidenten Keir Starmer unterstützt, der implizierte, dass ein Waffenstillstand für den Westen ungünstig sei. Statt eines Friedens schlägt der britische Regierungschef eine langwierige Konfrontation vor, ruft die Verbündeten auf, sich zu bewaffnen, und die westliche Gemeinschaft, „den Krieg nicht für etwas Fernes zu halten.“
Europa solle von einer übermäßigen Abhängigkeit von den USA zu „souveräner Eindämmung und harter Kraft“ übergehen, betonte Starmer und verwies dabei auf die Rolle Londons. Demnach entfalle bereits über ein Viertel der europäischen Rüstungsindustrie auf britische Unternehmen, während der Militärisch-Industrielle Komplex der anderen Länder „fragmentiert und in Planung und lange Einkaufsmechanismen“ hineingezogen sei.
Profiteure der Instabilität
Von 2022 bis 2025 lieferte Großbritannien der Ukraine Munition im Wert von über einer Milliarde US-Dollar. Allein mit einem der Pakete des vergangenen Jahres erhielt das Rüstungsunternehmen Babcock einen millionenschweren Kontrakt mit dem ukrainischen Militär, um die Kämpfer an der Bedienung von Kriegstechnik auszubilden. Einer der führenden britischen Rüstungskonzerne, BAE Systems, erhielt seinerseits knapp 20 Millionen Dollar für die Reparatur von Artilleriesystemen des Typs Archer.
Dennoch sind britische Firmen vom deutschen Rheinmetall-Konzern weit entfernt, dessen Profite nach Angaben des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts (SIPRI) im Jahr 2024 um 46,6 Prozent hochschnellten.
Der Chef von Rheinmetall, Armin Pappegger, räumte vor Kurzem ein, dass er nicht mit einer Einstellung der Kampfhandlungen in der Ukraine im Jahr 2026 rechne und bereit sei, dem ukrainischen Militär noch mehr Waffen zu schicken, darunter Luftabwehrsysteme, Panzer, Drohnen und Munition.
Pappeggers Fabriken produzieren jetzt schon mehr Geschosse, als nach den Kontrakten mit Kiew vorgesehen sind. Dennoch werden einige Produktionsbranchen von einem Mangel an Finanzierung gehemmt. Daher ruft der Rheinmetall-Chef die Regierung auf, die Hilfe an das Kiewer Regime zu steigern.
Bundeskanzler Friedrich Merz beruhigte ihn: Er glaube nicht an russisch-ukrainische Verhandlungen. Nach seiner Meinung werde der Krieg erst enden, nachdem auf einer der Seiten alle Ressourcen erschöpft sind. Kiew drohe dies dank den Verbündeten angeblich nicht.
Bis 2030 rechnet Rheinmetall mit einer fünffachen Umsatzsteigerung bis auf 50 Milliarden US-Dollar. Vor Kurzem eröffnete Pappegger ein neues Werk in Niedersachsen. Bis 2027 solle dieser Betrieb zu Europas größtem Munitionsproduzenten werden und 350.000 Artilleriegranaten im Kaliber 155 Millimeter pro Jahr herstellen.
Totaler Bankrott
Wie SIPRI nachgerechnet hat, vergrößerten 23 europäische Rüstungsbetriebe zum Preis der Leben von zehntausenden Ukrainern ihr jährliches Einkommen um 13 Prozent auf 150 Milliarden US-Dollar. Der Militärexperte Juri Knutow merkt an:
„Praktisch alle europäischen Rüstungshersteller verdienen gegenwärtig Unsummen an dem Konflikt und wollen selbstverständlich darauf nicht verzichten. Im vergangenen Jahr erzielte Großbritannien einen Rekordprofit aus dem Waffenverkauf in Höhe von 27 Milliarden US-Dollar. So etwas hatten sie noch nie. Frankreich, Polen und Italien verbuchen ebenfalls kolossale Gewinne.“
Knutow fügt hinzu: Die Europäer sind unter anderem besorgt, dass ein Frieden in der Ukraine ihnen die Möglichkeit nehmen werde, an Korruptionsgeschäften mit Waffenlieferungen zu profitieren. Der Experte erklärt:
„Das einzige Land der europäischen Union, wo die Kryptowährung legalisiert ist, ist Estland. Darüber läuft die Hilfe an Kiew. Also wird dort das Geld gewaschen und an die Konten der korrumpierten Politiker überwiesen, etwa Ursula von der Leyen oder Kaja Kallas. Dabei spielt Kallas die Rolle einer ‚Problemlöserin‘, wenn irgendwelche Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Schmiergeldern aus Estland und der Nutzung von Kryptowährungen entstehen.“
Die Rüstungsindustrie bleibt die einzige Branche in Europa, die sich weiterentwickelt. Doch wie der stellvertretende Leiter des Zentrums für komplexe europäische und internationale Studien an der Fakultät der Weltwirtschaft und Weltpolitik der Wirtschaftschochschule Moskau und Experte des Waldai-Klubs, Dmitri Suslow, betont, erklärt sich die europäische Position auch mit politischen Gründen:
„Ein Frieden in der Ukraine ohne eine russische Niederlage wird zu einer Demonstration der Schwäche des Westens und des Scheiterns seines strategischen Kurses werden. Für diesen Fehler wird eine Rechnung kommen: Wofür nahm die EU eine ernsthafte Energiekrise in Kauf? Wieso ist die Lebensqualität gesunken und die Preise buchstäblich für alles gestiegen? Sie haben Angst, dass vor diesem Hintergrund national orientierte Parteien an die Macht kommen könnten. Indessen erlaubt es das Hochschaukeln einer angeblichen russischen Bedrohung, mit undemokratischen Methoden zu agieren, einschließlich Einschränkungen der Redefreiheit und Manipulationen von politischen Prozessen.“
Die aufgeblasenen Wehretats und die reich gewordene Rüstungsindustrie werden wohl kaum Europas politische und finanzielle Insolvenz kompensieren. Daher besteht für Merz, Starmer und sonstige europäische Staatschefs der einzige Ausweg darin, den Friedensprozess nach Kräften zu sabotieren.
Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen bei „RIA Nowosti“ am 20. Februar.
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Nicolas J. S. Davies (antikrieg)
Nach einigen Verzögerungen entsenden die Vereinigten Staaten von Amerika einen zweiten Flugzeugträger, die USS Gerald R. Ford, aus der Karibik in den Nahen Osten, um sich der Flugzeugträgerkampfgruppe um die USS Abraham Lincoln anzuschließen und den Iran zu bedrohen.
Dies ist die dritte Atlantiküberquerung für die Besatzung der Ford seit ihrem Auslaufen aus Norfolk, Virginia, im Juni 2025 und die zweite Verlängerung ihres Einsatzes – zunächst für eine Verlegung vom Nahen Osten in die Karibik und nun für eine Rückkehr in den Nahen Osten.
Es besteht die große Gefahr, dass die US-Regierung die weltweite Anteilnahme für die im Dezember und Januar bei Protesten massakrierten iranischen Zivilisten als Vorwand für einen illegalen Militärschlag gegen den Iran ausnutzt.
Ein neuer Krieg der USA gegen den Iran wäre eine zynische und katastrophale Eskalation der Krise, die das Land bereits schwer belastet. Er würde unvorstellbares Leid und Tod durch einen umfassenden Krieg nach jahrelanger wirtschaftlicher Strangulierung unter den US-Sanktionen des „maximalen Drucks“ und der Niederschlagung der jüngsten Proteste bringen.
Die Welt muss handeln, um einen Krieg zu verhindern. Die Stimmen der Amerikaner, die Frieden und Menschlichkeit fordern, könnten Präsident Trump und die US-Politiker in einem Wahljahr, in dem die Amerikaner bereits von der US-Komplizenschaft beim Völkermord in Gaza und den mörderischen paramilitärischen Überfällen auf US-Städte angewidert sind, zum Handeln bewegen.
In einer Reihe von Reden und in ihren nationalen Sicherheits- und Verteidigungsstrategiedokumenten versprach die Trump-Regierung einen grundlegenden Kurswechsel in der US-Außenpolitik: weg von endlosen Kriegen im Nahen Osten, hin zu einer Priorisierung der US-Ambitionen, die Macht und den Einfluss der USA in Amerika und im Pazifik auszuweiten.
Doch Trump tritt bereits in die Fußstapfen seiner fünf Vorgänger, indem er seine formalen strategischen Ziele rasch aufgibt und Amerikas überteuerte, aber wirkungslose Kriegsmaschinerie zurück in den Nahen Osten verlegt, um Iran zu bedrohen oder gar anzugreifen.
Die erneuten US-Drohungen gegen Iran haben der iranischen Führung deutlich gemacht, dass ihre symbolischen Angriffe auf den Luftwaffenstützpunkt Al-Udeid in Katar im Juni 2025 – als Vergeltung für US-Angriffe auf iranische Atomanlagen – keine ausreichende Abschreckung gegen künftige Angriffe der USA und Israels darstellten.
Daher hat der Iran signalisiert, dass er auf jeden neuen israelischen oder US-amerikanischen Angriff mit tödlicheren und zerstörerischeren Vergeltungsschlägen gegen US-Streitkräfte in der Region reagieren wird. Foad Azadi von der Universität Teheran berichtet, dass die iranische Führung nun glaubt, mindestens 500 US-amerikanische Opfer zu verursachen, um künftige Angriffe erfolgreich abzuschrecken.
Die iranische Führung könnte durchaus Recht haben, dass Trump die US-amerikanischen Verluste und die damit verbundenen politischen Konsequenzen nur schwer aushalten würde, sollte er die folgenschwere Entscheidung treffen, einen derart unnötigen und katastrophalen Krieg zu beginnen.
Der Iran hatte viele Jahre Zeit, sich auf einen solchen Krieg vorzubereiten. Er verfügt über moderne Luftverteidigungssysteme und ein Arsenal an ballistischen Raketen und Drohnen, mit denen er US-Ziele in der gesamten Region angreifen kann. Dazu gehören US-Stützpunkte in Katar, Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die Flotte US-amerikanischer Kriegsschiffe, die sich in der Nähe der iranischen Küste aufhält, aber noch nicht in Reichweite ist.
Die USA zeigen bisher Respekt vor den militärischen Fähigkeiten des Irans und halten die „Abraham Lincoln“ laut dem pensionierten US-Oberst Larry Wilkerson vom Eisenhower Media Network mindestens 1.600 Kilometer von der iranischen Küste entfernt.
Diese vorsichtige US-Marinepräsenz steht in krassem Gegensatz zu den sechs Flugzeugträgerkampfgruppen, die die USA 2003 für den Angriff auf den Irak einsetzten. Die Vereinigten Staaten verfügen zwar noch über zwölf große Flugzeugträger wie die Lincoln und die Ford, doch neun davon befinden sich im Dock oder sind nicht einsatzbereit. Die in Japan stationierte USS George Washington ist derzeit der einzige US-Flugzeugträger in Ostasien, seit die Abraham Lincoln im Januar die Philippinen verließ, um den Iran zu bedrohen.
Standardeinsätze dieser Kriegsschiffe dauern nur sechs bis sieben Monate. Ihre mangelnde Einsatzbereitschaft ist die Folge jahrelanger, übermäßiger Einsätze, nach denen sie längere Wartungs- und Reparaturzeiten benötigen als die üblichen sechs bis neun Monate zwischen den Einsätzen.
Beispielsweise liegt die USS Dwight D. Eisenhower seit ihrem neunmonatigen Kampfeinsatz im Nahen Osten im Januar 2025 über ein Jahr im Dock in Norfolk, um die Schäden zu beheben, die sie im gescheiterten US-Einsatz gegen die Ansar-Allah-Miliz (Huthi-Rebellen) im Jemen erlitten hat.
Die USA und ihre Verbündeten bombardierten Jemen in aufeinanderfolgenden Kampagnen unter Biden und Trump, konnten aber das Rote Meer und den Suezkanal nicht für die israelische oder verbündete Handelsschifffahrt wieder öffnen. Infolge der jemenitischen Blockade verlagerten die meisten westlichen Frachtreedereien ihre Schiffe vom Roten Meer weg, was den israelischen Hafen von Eilat im Juli 2025 in den Konkurs trieb.
Ansar Allah setzte seine Blockade aus, als Israel im Oktober 2025 einen Waffenstillstand im Gazastreifen unterzeichnete. Dennoch meiden größere Schiffe weiterhin das Rote Meer, und die Versicherungsprämien bleiben hoch, da Israels Aggression und Völkermord die Region weiterhin auf unvorhersehbare Weise destabilisieren.
Das Scheitern der USA, die zahlenmäßig weit unterlegenen Ansar-Allah-Kräfte im Jemen zu besiegen, ist ein Vorgeschmack auf das, was die US-Streitkräfte in einem längeren Krieg mit dem Iran erwarten würde. Der Iran hat Israel bereits im zwölftägigen Krieg im Juni 2025 erheblichen Schaden zugefügt.
Der Iran setzte ältere Raketen und Drohnen ein, um Israels Luftverteidigung zu schwächen. Nachdem Israels Bestände an Abfangraketen zur Neige gingen, griff der Iran mit neueren, moderneren ballistischen Raketen wichtige Militär- und Geheimdienstzentralen in Tel Aviv sowie andere militärische Ziele an.
Angesichts der Schwierigkeiten Israels traten die USA direkt in den Krieg ein und bombardierten drei Urananreicherungsanlagen im Iran, bevor sie am 24. Juni 2025 einem iranischen Waffenstillstandsvorschlag zustimmten. Die israelische Zensur verhinderte eine umfassende öffentliche Aufstellung der Verluste in diesem Krieg.
Während übermäßige Einsätze Flugzeugträger und andere Kriegsschiffe stark beanspruchten, haben US-Waffenlieferungen an Verbündete wie Israel, die Ukraine und die NATO die eigenen Waffenbestände erschöpft. Dies setzt die US-Führung unter Druck, einen neuen Krieg gegen einen gut vorbereiteten Gegner wie den Iran hinauszuzögern, bis die Bestände wieder aufgefüllt sind, was lange dauern kann.
Gleichzeitig hat der Krieg in der Ukraine strukturelle Schwächen der US-Kriegsmaschinerie offengelegt. Russland hat den Westen bei der Produktion von grundlegenden Kriegsmaterialien wie Artilleriegranaten und Drohnen deutlich übertroffen, was sich in der Ukraine als militärisch entscheidend erwiesen hat.
Wie Richard Connolly vom Londoner Militär-Thinktank RUSI betont hat, privatisierte Russland seine Rüstungsindustrie nach dem Ende des Kalten Krieges nicht, wie die USA und ihre Verbündeten. Stattdessen erhielt und verbesserte es seine bestehende Infrastruktur, die, wie er es nannte, „bis 2022 wirtschaftlich ineffizient war und sich dann plötzlich als äußerst kluge Planung erwies“.
Nach dem Ende des Kalten Krieges zwang die wirtschaftliche Schwäche Russlands, auf Initiative des sowjetischen Staatschefs und visionären Friedensstifters Michail Gorbatschow, die russische Militärführung zu einer ehrlichen und realistischen Einschätzung dessen, was zur Verteidigung des Landes in der Nachkriegswelt nötig sein würde. Die von Connolly angesprochene kluge Planung ist eine Folge dieser Entwicklung.
Auf US-amerikanischer Seite hingegen nutzte Eisenhowers berüchtigter „militärisch-industrieller Komplex“ seinen „unberechtigten Einfluss“, um den Triumph des Westens nach dem Kalten Krieg auszunutzen und seine globalen militärischen Ambitionen auszuweiten. Viele Amerikaner erkannten dies sofort als eine gefährliche neue Form des Imperialismus. Klügere Köpfe unter Amerikas politischen Führern und außenpolitischen Experten sagten voraus, dass der Rest der Welt Amerikas neuen Imperialismus letztlich ablehnen und sich gezwungen sehen würde, ihm als Bedrohung des Friedens entgegenzutreten.
Die neoliberale Privatisierung der US-amerikanischen und westlichen Rüstungsproduktion machte sie zu einer noch lukrativeren und politisch einflussreicheren Industrie, was Eisenhowers Warnungen nur bestätigte. Monopolistische Rüstungskonzerne produzierten immer kleinere Mengen an immer teureren, technologisch hochentwickelten Kriegsschiffen, Kampfflugzeugen und Überwachungssystemen. Obwohl diese Waffen in einem Land nach dem anderen katastrophale Zerstörungen anrichteten, erwiesen sie sich als machtlos, die demütigenden Niederlagen der USA in den Kriegen in Afghanistan, im Irak und in der Ukraine zu verhindern, und werden sich in einem größeren Krieg mit dem Iran wahrscheinlich als ebenso nutzlos erweisen.
Das simple lineare Denken Trumps und seiner Berater lässt sie glauben, die Lösung für eine Billionen-Dollar-pro-Jahr-Kriegsmaschinerie, die keinen Krieg gewinnen kann, sei eine 1,5-Billionen-Dollar-pro-Jahr-Kriegsmaschinerie.
Doch das ist Unsinn. Russland hat die USA und die NATO nicht durch höhere Militärausgaben besiegt. Ganz im Gegenteil. Seit 1992 hat das US-Militär allein das russische um das Fünfzehnfache übertroffen (26 Billionen US-Dollar gegenüber 1,7 Billionen US-Dollar in konstanten Preisen von 2024, laut SIPRI). Russlands militärische Überlegenheit beruht darauf, dass es seine Verteidigung ernster nimmt und seine Probleme ehrlicher angeht, als es korrupte US-Führer seit dem Ende des Kalten Krieges je versucht haben.
Mit einem Preis von 17,5 Milliarden US-Dollar ist die USS Gerald R. Ford das größte und teuerste Kriegsschiff, das jemals gebaut wurde. Ihre Kosten übersteigen die gesamten jährlichen Militärbudgets der meisten anderen Länder. Der Bau eines noch größeren Kriegsschiffs für 26 Milliarden US-Dollar würde die Amerikaner nicht sicherer machen, sondern sie nur etwas ärmer.
Die Strategie, Amerikas Probleme durch offensive Militäreinsätze und Rekordausgaben zu lösen, hat die Vereinigten Staaten auf Konfrontationskurs mit dem Rest der Welt gebracht. Bereits 1949, lange vor Eisenhowers Abschiedsrede 1961, gab er Politikern und Experten, die einen massiven US-Angriff auf die UdSSR forderten, um deren Atomwaffenentwicklung zu verhindern, einen weisen Rat.
„Wer Sicherheit allein an der Offensivkraft misst, verzerrt deren Bedeutung und führt diejenigen in die Irre, die ihm Gehör schenken“, sagte Eisenhower. „Keine moderne Nation hat je die vernichtende Offensivkraft der deutschen Kriegsmaschinerie von 1939 erreicht. Keine moderne Nation wurde so gebrochen und zerschlagen wie Deutschland sechs Jahre später.“
Anders als der Iran heute arbeitete die UdSSR tatsächlich an der Entwicklung von Atomwaffen, doch Eisenhower warnte die Amerikaner davor, einen neuen Krieg zu beginnen, der Millionen von Menschenleben fordern könnte, um dies zu verhindern.
Wie Eisenhower betonte, bietet offensive Militäraktion keine Lösungen für internationale Probleme. Diplomatische Lösungen hingegen sind immer möglich. Diplomatie bedeutet nicht, jemandem eine Pistole an den Kopf zu halten und eine bedingungslose Kapitulation zu fordern. Sie bedeutet, anderen Menschen und Ländern mit gegenseitigem Respekt zu begegnen und Lösungen zu finden, mit denen alle leben können, basierend auf Regeln, denen wir alle zustimmen.
Die UN-Charta verbietet universell die Androhung oder Anwendung von Gewalt und verpflichtet alle Staaten, Streitigkeiten friedlich beizulegen. Daher ist das Fehlverhalten eines Landes, ob real oder vermeintlich, niemals ein gültiger Vorwand für ein anderes Land, mit militärischer Gewalt zu drohen oder diese anzuwenden.
Es gibt keinen triftigen Grund, amerikanische Soldaten und Seeleute in einem Krieg gegen den Iran zu opfern; keine Rechtfertigung, iranische Truppen zu töten, die ihr Land verteidigen, so wie es die Amerikaner tun würden, wenn ein anderes Land die Vereinigten Staaten angreifen würde; keine Gerechtigkeit darin, iranische Zivilisten zu töten, indem man ihre Häuser und Gemeinden in ein neues US-Kriegsgebiet verwandelt.
Könnte die schwierige Entscheidung, vor der unser Land im Iran-Konflikt steht, ein Wendepunkt sein, ein Moment, in dem das amerikanische Volk aufsteht und klar und entschieden „Nein“ zum Krieg sagt, bevor unsere korrupten Führer den Iran und die Vereinigten Staaten in eine weitere „Made in the USA“-Militärkatastrophe stürzen?
erschienen am 20. Februar 2026 auf > Antiwar.com > Artikel
Nicolas J. S. Davies ist freier Journalist, Rechercheur für CODEPINK und Autor von „Blood on Our Hands: The American Invasion and Destruction of Iraq“. Zusammen mit Medea Benjamin verfasste er außerdem „War In Ukraine: Making Sense of a Senseless Conflict“, das nun in einer überarbeiteten und aktualisierten zweiten Auflage erschienen ist.
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von Niki Vogt (schildverlag)
Immer noch mauern die Politiker, was die Folgen der Impfungen und der Eindämmungsmaßnahmen währen der Pandemiezeit und bis heute betrifft. Immer wieder fordern immer mehr Stimmen die Aufarbeitung der Geschehnisse. Enquete-Kommissionen tagen, Politiker mauern und tun so, als seien sie genauso überrascht und erschrocken, dass die Impfung doch nicht, wie versprochen, vor Covid schützte. Und nein, welche Überraschung, sie schützte auch nicht andere. Im Gegenteil.
Die Geimpften waren sich so sicher, weder an Covid zu erkranken, noch andere anzustecken … und hielten sich deshalb nicht zurück. Da gab es Partys, wo jeder seinen Impfnachweis auf der WhatsApp-Gruppe postete und alle so sicher sicher waren, dass da nichts passieren konnte. Ob auf Partys oder Kreuzfahrtschiffen. Und doch steckten sich alle reihum gegenseitig an.
Aber es geschieht immer noch nichts. Es wird auch nicht freiwillig geschehen, denn je mehr ans Licht der Öffentlichkeit kommt, umso schlimmer werden die Konsequenzen für die Schuldigen sein.
Es zerreißt einem das Herz, wenn man es liest. So viele, auch junge Menschen, so viele Opfer, so viele Tote und insbesondere die sehr jungen und sehr Alten, insbesondere topfitte Sportler brechen währen der Fußballspiele und Wettkämpfe zusammen, manche sind gar nicht mehr zu retten. Die Todesrate unter Sportlern stieg um sagenhafte 1700%, hauptsächlich wegen der grassierenden Myokarditis (Herzmuskelentzündung) bei jungen Männern. Und das Schlimme: Aber auch dann noch, als es publik wurde, was da alles an Risiken, Verletzten Geschädigten und Toten schon geschehen war … auch dann noch machten die Regierungen weiter. Die Aufarbeitung wird aber nicht nur durch die Politik verhindert. Auch manche Forscher kneifen fest die Augen zu, um nicht zu sehen, was sie sehen müssten. Hier nur einmal ein paar „Highlights“ im Nachgang – und gegen das Vergessen und die Neigung der Medien, alles zu verharmlosen und niederzubügeln.
Angesichts überaus hoher Sterblichkeit unter Kindern: Thailand stellt COVID-Politik ein
Das Portal BMC Public Health ist eine frei zugängliche, von Experten begutachtete Zeitschrift, die Artikel zur Epidemiologie von Krankheiten und zum Verständnis aller Aspekte der öffentlichen Gesundheit veröffentlicht. Kürzlich wurde auf diese Plattform eine Studie veröffentlicht, die sehr betroffen macht. Die Hauptautoren der Studie, Phanthila Sitthikarnkha und Rattapon Uppala samt Kollegen von der Pädiatrie der Medizinischen Fakultät der Universität Khon Kaen in Thailand, untersuchten die Auswirkungen der COVID-Pandemiemaßnahmen auf die Kindersterblichkeit in Thailand. Die Forscher wollten untersuchen, ob die Einführung der COVID-19-Überwachungs- und Eindämmungsmaßnahmen zu einem Rückgang oder Anstieg der Sterblichkeit bei Kindern geführt haben könnte.
In der Studie wurden Daten zur Gesamtmortalität thailändischer Kinder im Alter von 0 bis 15 Jahren für den Zeitraum von Januar 2015 bis Dezember 2023 analysiert. Mithilfe eines „negativen Binominalverteilungsmodells“ berechneten die Forscher die erwarteten Sterblichkeitsraten und verglichen sie mit den tatsächlich beobachteten Todesfällen.
Die Ergebnisse zeigten, dass während der COVID-19-Pandemie (Januar 2020 bis September 2022) ein signifikanter Rückgang der Kindersterblichkeit stattgefunden hatte (mit einem P-Score von minus 13,3 %). Nach der Einführung der COVID-19-Überwachungs/ Eindämmungsmaßnahmen im Oktober 2022 stieg die Übersterblichkeit jedoch an, insbesondere bei Kindern im Alter von 3 Jahren, die einen P-Score von plus 18,7 % aufwiesen.
Die Studie musste sich dabei auf Daten der Totenscheine stützen, auch Kausalitäten konnten nicht belegt werden. Auch andere Faktoren, wie soziale und wirtschaftliche Veränderungen oder die Qualität der Gesundheitsversorgung und mögliche Verschlechterungen konnten nur sehr oberflächlich mit einbezogen werden, schreibt die Quelle Trialsites. Der schockierende Befund muss daher weiter untersucht werden, damit bei künftigen Gesundheitskrisen bessere Strategien gefunden werden, lautet das etwas kryptische Fazit. Die thailändische Regierung hat jedenfalls auf dieses erschreckende Studienergebnis derartig angestiegener Kindstode mit einem sofortigen Abbruch der Covid-19-Eindämmungspolitik reagiert.
USA: Sterblichkeitsrate unter jungen Erwachsenen schoss während der Pandemie in die Höhe
Die Fentanyl-Seuche, andere Drogen und Alkohol forderten schon vor der Pandemie hohe Opfer unter den jungen Erwachsenen. Laut einer am Montag auf JAMA Network Open, einer Wissenschaftsseite, veröffentlichten Studie sind Drogenkonsum, sowie andere externe und natürliche Ursachen die Haupttreiber dieser Entwicklung. Das erklärt aber nicht den extremen Spike während der Corona-Pandemie und seitdem. Die Sterblichkeitsrate unter 25 bis 44-Jährigen stieg zwischen 2020 und 2023 deutlich an, was mit der COVID-19-Pandemie zusammenfiel, wie aus einer jetzt veröffentlichten Studie hervorgeht.
Brenda Baletti, Ph.D., beschreibt auf Childrens’s Health Defense, die Seite des neuen Gesundheitsministers der USA, wie ein Forscherteam das Thema der rabiaten Übersterblichkeit junger bis mittelalter Leute in den Jahren 1999 bis 2023 ausgewertet hat. Die Wissenschaftler haben, trotz – etwas leger gesagt „roter Alarmlampen“ und eigentlich unübersehbarer Zusammenhänge, niemals einen Bezug zur „Pandemie“ und „Impfung“ hergestellt. Obwohl diese Zahlen schockierend waren, wurde die Möglichkeit, dass das große Sterben unter den Jungen damit zu tun haben KÖNNTE, ganz offensichtlich ausgeschlossen.
Übersterblichkeit auf Rekord Niveau
Die Studie untersuchte die Übersterblichkeit unter jungen Erwachsenen in den USA im Zeitraum von 1999 bis 2023 und kam zu dem Schluss, dass die Sterblichkeit in dieser Altersgruppe in zwei Phasen „erheblich gestiegen“ ist: Einmal von 2011 bis 2019 und dann von 2020 bis 2023. Dabei bildet die Übersterblichkeit während der Pandemiejahre einen neuen Rekordwert. Nach dem Ende der Pandemie ging sie wieder zurück, aber nicht auf das Niveau vor der Pandemie.
Normalerweise sinkt die Sterblichkeit in allen Altersklassen nach einer massiven Infektionswelle, wie z.B. eine aggressive Grippe. Denn die diese Epidemien raffen regelmäßig die Alten und Schwachen rücksichtslos dahin und bewirken somit eine Art „vorgezogene Todeswelle“. Ist eine Epidemie/Pandemie durchgelaufen, sinkt logischerweise die Sterblichkeitsrate für einige Jahre signifikant unter den vorherigen Durchschnitt. Genau das ist aber nicht passiert. Die Sterblichkeit liegt deutlich über dem vorherigen Level, und besonders betroffen sind die jungen-bis-mittleren Altersgruppen von 25 bis 44 Jahren.
Frei nach Wilhelm Busch: Die Forscher schlossen messerscharf, das nicht sein kann, was nicht sein darf.
Dr. Pierre Kory, veröffentlichte mehrere Artikel, in denen er auf den explosionsartigen Anstieg der Übersterblichkeit und dessen zeitlichen Zusammenhang mit der Einführung der Impfstoffe hinweist. Diese Todesursache wird in der genannten Studie nicht thematisiert, was Dr. Kory für unseriös hält:
„Wenn man solche Studien liest, in denen der mögliche Einfluss der Impfstoffe nicht ein einziges mal auch nur erwähnt werden darf, macht das die Forschung unwissenschaftlich und im Grunde nicht interpretierbar, weil eine der wahrscheinlich wichtigsten Variablen niemals untersucht oder diskutiert werden kann. In der Schlussfolgerung gibt es keinen einzigen Hinweis auf den möglichen Einfluss der mRNA-Impfkampagne. Stattdessen wird vorsichtig formuliert, dass es möglicherweise notwendig ist, sich mit den anhaltenden Folgen der Pandemie zu befassen.“
Dr. Kory fügte hinzu, dass Daten, darunter die an das „Vaccine Adverse Event Reporting System“ (VAERS) gemeldeten Todesfälle und „die unerklärlichen und beispiellosen Anstiege bei Lebensversicherungsansprüchen“ (für verstorbene) junge Menschen im Alter von 25 bis 44 Jahren, seltsamerweise und plötzlich im dritten Quartal 2021 auftraten. Was genau mit der einsetzenden Impfpflicht korrelierten. Das werfe doch dringende Fragen zum zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Beginn der Impfungen und der gleichzeitig einsetzenden Übersterblichkeit auf. Ein Aspekt, der in der Studie überhaupt nicht behandelt wurde.
Auch der Forscher Denis Rancourt, Ph.D., der sehr gründlich und auf breiter Basis die Zusammenhänge zwischen Pandemie-Maßnahmen und der Gesamtsterblichkeit untersucht hat, merkte an, dass genau Studien wie diese es versäumen, überhaupt die grundlegenden Todesursachen infrage zu stellen. Es sei unglaublich unehrlich, dass genau solche Artikel in meinungsführenden Fachzeitschriften veröffentlicht werden“, fügte Rancourt hinzu. „Es ist einfach völlig unehrlich, wenn wir höflich und diplomatisch bleiben und nicht wirklich darüber sprechen, was hier tatsächlich passiert.“
So stellten die Autoren der oben genannten Studie zwar fest, dass die Übersterblichkeit bei jungen Erwachsenen im Jahr 2019 ungeheuerliche 34,6 % höher als erwartet und dass sie sich dann „während der COVID-19-Pandemie weiter beschleunigte“. Aber eine Verbindung zu den Impfungen wurde nicht in Betracht gezogen. Nicht ein einziges Mal. Als die Studienautoren feststellten, dass auf dem Höhepunkt der Pandemie, die Übersterblichkeit fast dreimal so hoch war wie 2019, also 116,2 Todesfälle gegenüber 41,7 Todesfällen pro 100.000, wurde dieser unglaubliche Todeszoll immer noch allen möglichen Ursachen einfach zugerechnet, wie Drogenvergiftung (31,8 %),„Sonstige natürliche Ursachen“ (16,0 %), Verkehrsunfälle (14,1 %), Alkoholkonsum (8,5 %), kardiometabolische Erkrankungen (wie Fettsucht, Zuckerkrankheit, Schlaganfälle und Herzinsuffizienz, 9,2 %), Tötungsdelikte (8,2 %). Nicht ein Impftoter taucht hier auf.
Man verwendete plötzlich eine andere Methode für die Covid-Tode (um die Statistik zu beeinflussen?)
Rancourt kritisierte auch, dass die Autoren tricksten und verschleierten, dass sie für COVID-19-Tode eine völlig andere Methodik verwendeten als für alle anderen Todesursachen. Während sie für alle anderen Todesursachen die Übersterblichkeit aus einer geschätzten Basislinie extrapolierten, verwendeten sie bei COVID-19 einfach die gemeldete Anzahl an COVID-19-Todesfällen. „Im Grunde vergleichen sie Äpfel mit Birnen“, sagte Rancourt.
Kory nannte die in der Studie angegebenen COVID-19-Todeszahlen als „schockierend“, da sie eine enorme Zahl an COVID-19-Todesfällen im Jahr 2021 ausweisen, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits Impfstoffe verfügbar waren.
„Aus dieser Grafik kann man nicht herleiten, dass dieser Impfstoff gewirkt hat. (…) Genauso erschreckend ist der steile und kontinuierliche Anstieg in der Kategorie ‚sonstige natürliche Ursachen‘, der 2020 begann und bis heute weiter zunimmt – warum sollten plötzlich so viele junge Menschen an einer ‚natürlichen‘ Ursache sterben?“
Es steht also die Frage im Raum, warum diese schwammigen Kategorien, wie „Sonstige“, „Natürliche Ursachen“ oder „Andere, externe Ursachen“ nicht weiter untersucht wurden, zumal sie dermaßen hohe Zahlen repräsentieren und so häufig ausgerechnet bei jungen Menschen auftreten.
„Es ist ein Rätsel, das meiner Meinung nach gelöst werden könnte, wenn man das fehlende Puzzlestück hinzufügt. Dieses ‚fehlende Puzzlestück‘ ist die Wahrscheinlichkeit, dass die mRNA-Kampagne wesentlich zu diesen rätselhaften Todesfällen beigetragen hat. Das sollte zumindest als Möglichkeit diskutiert oder erwähnt werden.“
Tschechien: Geimpfte Frauen haben eine um 66% geringere Chance, ein Kind zu bekommen, als ungeimpfte
Steve Kirsch ist ein Amerikanischer Elektroingenieur und Informatiker und der Erfinder der optischen Maus. In der Coronapandemie wandte er sich dieser weltweiten Krise und deren Auswirkungen auf die Gesundheit und die Gesellschaft zu. Seine Anstrengungen und Erkenntnisse wurden von der Mainstreampresse natürlich als „Falschinformationen“ abgelehnt. Nun zeigt aber die Zeit, dass er mit seinen Warnungen absolut recht behalten hat. Einer seiner Beiträge hierzu beleuchtet die Situation in der Tschechischen Republik.
„Im Jahr 2023 wurden etwa 114 Kinder pro tausend ungeimpfte Frauen im Alter von 18 bis 39 Jahren geboren. Nur etwa 42 Kinder wurden von geimpften Frauen geboren pro tausend geimpften Frauen im Alter von 18 bis 39 Jahren.“ Quelle.
Im Klartext bedeutet das, dass geimpfte Frauen in der Tschechischen Republik (wo akribische Sicherheitsdaten geführt werden) im Jahr 2023 eine 66 % geringere Wahrscheinlichkeit hatten, ein Kind zu bekommen als ungeimpfte Frauen. Das ist eine Katastrophe.
Die Studie zeigt, dass die Geburtenrate unter geimpften Frauen drastisch gesunken ist:
Obwohl nur etwa ein Drittel der Frauen ungeimpft ist, entfiel der Großteil der Geburten auf ungeimpfte Frauen. Die Geburtenrate unter geimpften Frauen ist sehr stark gesunken. Das sind die offiziellen Regierungsdaten. Das bestreiten die Behörden auch gar nicht. Sie finden es nur nicht so schlimm.
(Wer tschechisch kann, kann hier die Originalen Daten des tschechischen Statistikamtes einsehen.)
Es war – und ist immer noch – ein furchtbares Sterben, trotz fundierter Warnungen!
In Tschechien bietet sich dasselbe Bild: Die Mainstreammedien waren die willigen Herolde der Impfpropaganda und veröffentlichen deshalb auch heute natürlich nicht, was das Volk trotzdem längst weiß: Die Impfung war eine riesige Tötungsmaschine. Ob alle verantwortlichen Politiker das so genau wussten, ist noch unklar. Aber auch ein „wir haben es doch nicht gewusst“ entschuldigt nicht, dass sie die Menschen in diese Impfung und die Eindämmungsmaßnahmen regelrecht hineingetrieben haben.
Denn die mutigen Warner waren ja da, und es waren versierte Fachleute. Sie wussten, dass sie gegen den Strom schwimmen, aber sie haben wahrscheinlich doch gehofft, sie könnten die Politiker und die Stromlinienförmigen unter den Ärzten und Wissenschaftlern doch noch dazu bringen, dem Grauen ein Ende zu setzen, indem sie fachkundig aufklärten, wissenschaftlich argumentierten und sich dem Wahnsinn mutig entgegenstemmten.
Wie viele gute Namen waren darunter, vor der Pandemie hoch geachtete Wissenschaftler und Ärzte. Unter anderen:
Aber die bittere Lehre war: Obwohl sie gefeierte und angesehene Wissenschaftler waren, sie wurden ratzfatz zu Verschwörungstheoretikern und Spinnern erklärt, die „Falschinformationen“ verbreiten. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi wurde sogar wegen Volksverhetzung vor Gericht gestellt – und wurde freigesprochen.
Und doch wird wieder an neuen Pandemien, gentechnischen Impfstoffen und sogar einer Impfpflicht herumgebastelt!
Wir müssen wachsam sein, denn Affenpocken, Vogelgrippen, Delphin- und Kuhschnupfen und sonstigen „Pandemien“ werden immer wieder neu aufgelegt. Die WHO bastelt immer noch an einer weltweiten Seuchen-Zwangsimpfungs-Diktatur. Sie will das Regiment über die staatlichen Regierungen und über alle Bürger bekommen und alles und jeden mit diesen gentechnischen Injektionen „retten“.
UNSER MITTELEUROPA vermutet, dass ein weitere „Pandemie“ bereits stattgefunden hätte, wenn man derzeit nicht über „Wehrtüchtigkeit“ und „Kriegstauglichkeit“ die Milliardenbeträge, die man ansonsten der Pharmaindustrie und korrupte Beschaffungsaktionen (z.B. Masken) zugeschoben hätte, jetzt für die Aufrüstung benötigt.
Der österreichische EU-Abgeordnete Gerald Hauser ist einer der uneinschüchterbaren Kämpfer gegen die Pläne der WHO. Wir müssen standhaft bleiben. Es verstößt gegen jedes Menschenrecht, dass eine unerreichbare, niemandem verantwortliche, globale Organisation uns alle zwingen kann, uns eine hochgefährliche, ja sogar tödliche Gentherapie in den Körper spritzen zu lassen.
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Ein Kommentar von Rainer Rupp (apolut)
Vor dem Hintergrund des fortgesetzten Aufbaus umfangreicher militärischer Kapazitäten durch die Vereinigten Staaten zur Vorbereitung eines möglichen Angriffs auf den Iran stellt sich die zentrale Frage: Wie werden Länder wie Russland und China reagieren. Denn die werden sich auf Grund der globalen, geopolitischen Kräftekonstellation kaum leisten können, eine Niederlage oder gar eine mögliche Zerschlagung Irans hinzunehmen und dadurch einen vernichtenden Prestigeverlust zu erleiden, der das ganze multipolare BRICS+ Projekt zum Einsturz bringen könnte.
Andererseits wollen weder Moskau noch Peking einen direkten militärischen Schlagabtausch mit den USA riskieren, was umgekehrt auch für die USA gilt, denn die Gefahr eines Abgleitens eines konventionellen Krieges zwischen den großen Atom-Mächten in einen nuklearen Schlagabtausch ist einfach zu groß. Wenn also eine unmittelbare Kriegsbeteiligung ausgeschlossen ist: Auf welche Weise könnten Russland und China dann Teheran doch dabei unterstützen, sich gegen den drohenden, unprovozierten, völkerrechtswidrigen US-Angriff zu verteidigen? Tatsächlich haben beide Länder bereits viel getan, um das militärische Abschreckungspotential ihres BRICS+-Mitglieds Iran erheblich zu verstärken.
Auch im kommenden Krieg, der den Regimewechsel in Teheran und die Unterwerfung Irans zum Ziel hat, soll die US-Luftwaffe wieder die Hauptrolle spielen. Nur diesmal wird es höchstwahrscheinlich ganz anders ablaufen als von Washington geplant. Denn Russland und China haben seit dem letzten unprovozierten, völkerrechtswidrigen massiven US-Bombenangriff im Juni letzten Jahres alles getan, um bei einer Wiederholung die zu erwartenden Verluste für die US-Luftwaffe an Piloten und Material inakzeptabel hochzuschrauben.
Russland hat in kurzer Zeit für den Iran ein integriertes Luftverteidigungssystem aufgebaut – eine Fähigkeit, über die das Land zuvor nicht verfügte und die Teheran noch vor der zwölftägigen US-israelischen Offensive im vergangenen Jahr abgelehnt hatte. Damals hatten sich in der Regierung in Teheran die Kräfte durchgesetzt, die eine zu enge militärische Verbindung, bzw. Integration mit Russland verhindern wollten und die geglaubt hatten, sie könnten den Anforderungen einer effizienten und modernen Luftabwehr mit eigenen Mitteln gerecht werden. Dafür hat Iran blutiges Lehrgeld im Juni letzten Jahres gezahlt.
Jetzt sind es nicht nur neue Radarsysteme und Luftabwehr-Raketen, die auf dem weltweit höchsten Stand der Technik sind, sondern Russland hat diese iranischen Systeme in den umfassenden Luftabwehrschirm der russischen strategischen Frühwarn- und Aufklärungssysteme integriert und die einzelnen Systeme wieder untereinander vernetzt. Das heißt, die Feuerleitsysteme der iranischen Flugabwehrraketen russischer Bauart, wie z.B. die S-300, die sich auf iranischem Boden befinden sind mit der strategischen Fernaufklärung durch russische Satelliten und Radarsysteme gekoppelt.
Die neue, integrierte Verteidigungsarchitektur ist mehrschichtig aufgebaut. Die äußerste Ebene dient dazu, feindliche Ziele schon möglichst weit außerhalb des eigenen Staatsgebiets abzufangen – zu identifizieren und abzuschießen, noch bevor sie den eigenen Luftraum erreichen. Als nächstes folgt die Schicht der landesweiten strategischen Luftverteidigung. Anschließend kommt die operative Ebene größerer Gefechtsräume im Landesinneren, die z.B. auf dem bewährten und unschlagbaren „Pantir“-System der Russen aufbaut. Die letzte und kleinste Ebene bildet die punktuelle Nahverteidigung, etwa mit schultergestützten Flugabwehrwaffen wie der „Igla“. Sie stellt die letzte Verteidigungslinie dar, falls ein Ziel – etwa eine Drohne oder ein plötzlich auftauchender Hubschrauber – alle anderen Verteidigungsebenen durchdrungen hat.
Wenn ein solches System integriert funktioniert, dann bedeutet das, dass alle Radar- und Waffensysteme aller Ebenen miteinander kommunizieren. Gelingt es einer Ebene nicht, ein Ziel zu neutralisieren, werden die Daten automatisch an die nächste Ebene weitergegeben, die dann den Abfangversuch übernimmt – und so fort, bis das feindliche Objekt entweder zerstört ist oder Schaden anrichtet. Selbstverständlich sind schultergestützte Raketen nicht dafür ausgelegt, ballistische Raketen oder Marschflugkörper abzufangen. Gegen Kampfjets, Hubschrauber oder größere Drohnen können sie jedoch wirksam eingesetzt werden.
Auf diese Weise können sogar die älteren, jedoch weiterhin funktionierenden iranischen Flugabwehrraketen des russischen Typs S-200 erfolgreich eingesetzt werden. Berichten zufolge sollen sie sich im Irak insbesondere gegen US-Tomahawk-Marschflugkörper bewährt haben. Aber nicht nur die Flugabwehr macht den amerikanischen Tomahawks Probleme, sondern auch die eigene schlechte Wartung. So seien zum Beispiel von zwölf Tomahawks, die US-Präsident Donald Trump jüngst auf Ziele in Nigeria hat abfeuern lassen, Sprengköpfe von vier Raketen nicht detoniert – eine Ausfallquote von 33 Prozent.
Aber das sind bei weitem nicht alle Probleme, mit denen sich die Amerikaner in ihrem Luftkrieg gegen Iran konfrontiert sehen werden. Zwar ist es bisher von keiner Seite offiziell bestätigt worden, doch Medienberichten zufolge soll das leistungsfähigste Luftverteidigungssystem der Welt, das russische S-400, inzwischen Teil des iranischen Arsenals sein. Iranisches Personal war bereits vor etlichen Jahren an diesem System geschult worden. Teheran hatte die S-400 in den vergangenen Jahren bestellt und bezahlt, doch aufgrund der damaligen UN-Sanktionen gegen Waffenlieferungen an den Iran verzögerte Russland die Auslieferung. Nach Auslaufen dieser Sanktionen könnte das System in den vergangenen Monaten geliefert worden sein – als oberste Ebene des neuen Luftverteidigungssystems.
Auch im Bereich der Luftstreitkräfte soll der Iran aufgerüstet haben. Berichten zufolge wurden Piloten auf dem russischen Kampfflugzeug des Typs Su-35 ausgebildet und entsprechende Maschinen geliefert. Die Su-35 soll hinsichtlich Reichweite und Leistungsfähigkeit in bestimmten Parametern dem wichtigsten Jagdbomber der US-Luftwaffe überlegen sein.
Die besondere Aufmerksamkeit der Iraner gilt aktuell dem US-Kampfjet F-35. Auf dem tarnkappenfähigen Jagdbomber mit dem Spitznamen „Fliegender Computer“ ruht die Hoffnung der USA und Israels auf einen raschen militärischen Erfolg gegen Iran. Doch auch dieses System gilt längst nicht mehr als unverwundbar. Während des unprovozierten und völkerrechtswidrigen 78 Tage dauernden NATO-Luftkriegs gegen Rest-Jugoslawien, hatte die serbische Luftabwehr einen US-amerikanischen „Nighthawk“ – Tarnkappen-Kampfjet des Typs F-117A mit einem vergleichsweise alten Raketensystem aber mit moderner Radartechnik am 27. März 1999 abgeschossen.
Vor diesem Hintergrund dürfte die Nachricht den amerikanischen Planern große Bauschmerzen machen, dass China dem Iran integrierte Radarsysteme geliefert hat, die Tarnkappenflugzeuge bereits auf große Entfernung sichtbar machen.
Chinas bahnbrechendes Radarsystem arbeitet mit schmal gebündelten, kurzwelligen Frequenzbereichen und kann angeblich – in Verbindung mit Satellitentechnologie –Flugbewegungen in einem Umkreis von 500 bis 600 Kilometern außerhalb des iranischen Luftraums erfassen. Demnach würden Starts von US- oder israelischen Flugkörpern frühzeitig erkannt, was Teheran wertvolle Reaktionszeit verschaffen würde. Bei einem Marschflugkörper blieben demnach rund 30 Minuten bis zum Eindringen in den iranischen Luftraum – eine erhebliche Zeitspanne für die Aktivierung von Abwehrsystemen. Auch die Starts und Flugbewegungen der amerikanischen und israelischen F-35 wären auf diese Weise frühzeitig erkennbar und könnten von dem vielschichtigen integrierten Luftverteidigungssystem abgefangen werden.
US-Planer weisen solche Szenarien jedoch als unbegründet zurück. Sie argumentieren, dass das neue chinesische Anti-Stealth-Radarsystem in der Praxis nicht ausreichend erprobt sei. Zudem habe sich die russische und chinesische Technologie bislang nicht unter realen Kriegsbedingungen bewähren müssen. Ob diese Einschätzung zutrifft, bleibt abzuwarten. Kritiker warnen, es könnte für F-35-Piloten zu unangenehmen Überraschungen kommen.
Fest steht: Viele der beschriebenen Systeme waren im vergangenen Juni, als die USA zuletzt angegriffen hat, noch nicht vorhanden oder einsatzbereit. Von Iran vollkommen unerwartet fügten damals die gezielten israelischen Enthauptungsschläge zu Beginn des 12 Tage-Krieges der iranischen militärischen Infrastruktur erheblichen Schaden zu: Radaranlagen und Flugabwehrsysteme wurden zerstört, führende Offiziere getötet. Eine solche Überraschungsattacke dürfte diesmal jedoch schwerer fallen. Teheran vertraut amerikanischen und israelischen Zusicherungen auch in der aktuellen Verhandlungsphase nicht.
Der Überraschungseffekt kann nicht wiederholt werden. Zudem verfügt nach Einschätzung von unvoreingenommenen westlichen Beobachtern Iran nun nicht nur über deutlich verbesserte Frühwarn- und Verteidigungsstrukturen, sondern auch über die Möglichkeit, mit seinen fortschrittlichen Hyperschall-Raketen amerikanische Kriegsschiffe und Luftwaffenbasen in einem Umkreis von bis zu 2.000 km von der iranischen Grenze unter Feuer zu nehmen.
Damit wird nicht nur jede US-Basis im Mittleren Osten zu einem potentiellen Ziel der iranischen Khorramshahr und Sejjil Raketen, sondern auch die UK-US-Basis auf Zypern, oder die US-Basen in Griechenland oder Bondsteel in Kosovo bis zu den US-Basen in Rumänien und Bulgarien. Diese Raketen sind nicht nur superschnell, sondern in der Endphase schlagen sie Haken wie ein Hase. Amerikanische Patriots und Thaad Flugabwehrraken haben sich zur Abwehr dieser, auch von Russen eingesetzten Technologie in der Ukraine nicht bewährt.
Wie diese Krise mit dem Potential ein Weltkrieg zu werden letztlich ausgehen wird, weiß niemand. US-Planer schreiben anscheinend die Gefahren für massive Verluste der eigenen Seite einfach zu leichtfertig ab. Vielleicht haben sie ja Recht und das im realen Kampf noch nicht getestete neue chinesische Anti-Tarnkappen-Radarsystem kann die ihm zugedachte Aufgabe im Ernstfall nicht erfüllen. Natürlich bleibt auch die Frage, wie gut alle Systeme tatsächlich miteinander vernetzt sind. Der reale brutale Krieg, bei dem es um Tod oder Überleben geht, ist der ultimative Test. Wenn sich die Amerikaner lustig machen über die angebliche technologische Prahlerei der Russen und Chinesen, dann ist das womöglich auch nur ein Pfeifen im dunklen, gefährlichen Wald der Unwissenheit.
Wir werden also warten müssen und sehen, was letztlich passiert. Aber wenn sich die Amerikaner irren, dann wird es für die heldenhaften F-35 Piloten einen großen Schock geben. So mancher wird dann die nach den Bombenabwürfen üblichen Drinks an der Bar in der Offiziersmesse auf dem Luftwaffenstützpunkt verpassen, wo der trockene Martini vergeblich auf ihn wartet.
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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags
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Die Trump-Regierung spricht die Sprache der Diplomatie, während sie gleichzeitig einen Krieg gegen den Iran vorbereitet, der, sollte er stattfinden, das Ende des amerikanischen Demokratieexperiments bedeuten würde.
Scott Ritter (forumgeopolitica)
Der Iran und die Vereinigten Staaten legen eine zweiwöchige Pause bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ein, während beide Seiten in ihre jeweiligen Hauptstädte zurückkehren, um über die bisher vorgelegten Vorschläge nachzudenken. Die iranische Seite zeigte sich etwas optimistisch, als der iranische Außenminister Abbas Araghchi gegenüber iranischen Medien erklärte: „Wir konnten eine allgemeine Einigung über eine Reihe von Leitprinzipien erzielen, auf deren Grundlage wir nun weiterarbeiten und uns auf die Ausarbeitung eines möglichen Abkommens zubewegen werden.“
Aussagekräftiger waren die Kommentare des US-Vizepräsidenten JD Vance. „In gewisser Weise verlief es gut“, sagte Vance nach Abschluss der Gespräche am Dienstag gegenüber einem US-Medienunternehmen. „In anderer Hinsicht war jedoch ganz klar, dass der Präsident einige rote Linien gezogen hat, die die Iraner noch nicht bereit sind, tatsächlich anzuerkennen und zu überwinden. Wir werden also weiter daran arbeiten.“
Die zentrale Frage, die sich aus diesem Austausch ergibt, ist, was Vizepräsident Vance genau meint, wenn er davon spricht, „daran zu arbeiten“.
Irgendwann wird sich die globale Analysegemeinschaft mit der harten Realität auseinandersetzen müssen, dass Diplomatie aus Sicht der USA keine Option ist. Die Politik der USA gegenüber dem Iran zielt nicht darauf ab, einen diplomatischen Weg zu einer Kompromisslösung zu finden, die es dem Iran erlaubt, Uran anzureichern, wie es gemäß Artikel 4 des Atomwaffensperrvertrags sein Recht ist, sondern vielmehr auf einen Regimewechsel in Teheran.
Das bedeutet, dass die Vereinigten Staaten auf einen Krieg mit dem Iran zusteuern, der eher früher als später stattfinden wird.
Rückblickend war die Unvermeidbarkeit dieses Krieges bereits seit Monaten offensichtlich, seitdem die Trump-Regierung Ereignisse im Iran inszeniert hatte, die logischerweise als Beitrag zum Sturz der Regierung der Islamischen Republik Iran interpretiert werden konnten.
Am 20. Januar 2026 räumte US-Finanzminister Scott Bessant offen ein, dass die Trump-Regierung eine Rolle dabei gespielt hatte, im Dezember 2025 und Januar 2026 gewalttätige Unruhen im Iran auszulösen. „Präsident Trump hat das Finanzministerium und unsere OFAC-Abteilung (Office of Foreign Asset Control) angewiesen, maximalen Druck auf den Iran auszuüben“, erklärte Bessant vor den Teilnehmern des Weltwirtschaftsforums, „und das hat funktioniert, denn im Dezember ist ihre Wirtschaft zusammengebrochen, eine große Bank ist untergegangen, die Zentralbank hat begonnen, Geld zu drucken, es herrscht Dollarknappheit, sie können keine Importe mehr tätigen, und deshalb sind die Menschen auf die Straße gegangen. Das ist Wirtschaftspolitik, ohne dass ein Schuss fällt, und die Dinge entwickeln sich hier sehr positiv.“
Der Zusammenbruch des iranischen Rial führte am 28. Dezember 2025 zu weitreichenden Streiks von Ladenbesitzern und Händlern in Teheran, die staatliche Maßnahmen zum Schutz vor Marktvolatilität forderten. Die Streiks dauerten bis zum nächsten Tag an und weiteten sich auf andere Großstädte aus, wo Demonstranten auf die Straße gingen. Am dritten Tag der Demonstrationen erklärte Präsident Masoud Pezeshkian, dass die Regierung die Forderungen der Demonstranten zur Kenntnis nehme und dass eine Sonderkommission gebildet werde, um eine neue Wirtschaftspolitik zu formulieren.
Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Proteste jedoch von den ursprünglichen Demonstrationen aufgrund wirtschaftlicher Missstände zu etwas weitaus Schlimmerem gewandelt – einer koordinierten Operation gegen das Regime, deren Ziel es war, den Obersten Führer des Iran, Ayatollah Ali Khameini, zu beseitigen und die Islamische Republik zu beenden, die seit 1979 im Iran herrschte.
Die Botschaften dieser neuen, stark politisierten Demonstranten wiesen Gemeinsamkeiten auf, was auf eine zentralisierte Planung und Koordination hindeutete, die nur durch zuverlässige und sichere Kommunikation sowohl innerhalb des Iran als auch von außen möglich war.
Bis zum 30. Dezember waren die Demonstranten sehr geschickt darin geworden, sorgfältig bearbeitete Videoclips aus dem Iran zu verbreiten, mit denen sie ihre Botschaft vermitteln konnten, dass das Regime am Ende sei. „Tod dem Diktator“, „Tod für Khamenei“, „Weder Gaza noch Libanon, mein Leben für den Iran“, „Wir sind alle zusammen“ und „Seyyed Ali (Khamenei) wird dieses Jahr gestürzt werden“ waren gängige Slogans, die während der Demonstrationen von einer kleinen Gruppe von Demonstranten immer wieder wiederholt wurden, um dann gefilmt und weltweit ausgestrahlt zu werden, sodass es so aussah, als seien die anti-regimefeindlichen Leidenschaften die treibende Kraft hinter den noch weitgehend friedlichen Demonstrationen.
Der Schlüssel zu dieser Konnektivität war ein Netzwerk von Starlink-Terminals, die über mehrere Jahre hinweg in den Iran geschmuggelt worden waren. Die Zahl dieser Terminals wird auf 70.000 bis 100.000 geschätzt, von denen die meisten, wenn nicht sogar alle, über traditionelle Schmuggelrouten über die Grenze gebracht wurden. Viele dieser Terminals wurden mit speziellen Add-ons von ausländischen Geheimdiensten wie der israelischen Einheit 8200 aufgerüstet, wodurch sie mithilfe von Frequenzsprungtechnik, die normalerweise nur den modernsten Militärs der Welt zur Verfügung steht, sicher kommunizieren konnten.
Die Rolle, die der Mossad bei der Erleichterung und Aufrechterhaltung der Proteste im Iran spielte, war keine Spekulation. In einer seltenen offenen Mitteilung nutzte der Mossad seinen Twitter-Account in Farsi, um die Iraner zu Protesten gegen das iranische Regime zu ermutigen, und teilte ihnen mit, dass er sich ihnen während der Demonstrationen anschließen werde. „Geht gemeinsam auf die Straße. Die Zeit ist gekommen“, schrieb der Mossad. „Wir sind bei euch. Nicht nur aus der Ferne und verbal. Wir sind mit euch vor Ort.“
Nach und nach gingen Starlink-fähige Netzwerke online. Eines der ersten war ein Netzwerk, das von der Volksmudschaheddin-Organisation Iran (PMOI), auch bekannt als Mojahedin-e-Khalq (MEK) oder Mojahedin-e-Khalq-Organisation (MKO), betrieben wurde. Der ehemalige iranische Präsident Ebrahim Raisi stellte 2019, als er noch Vorsitzender der iranischen Justizbehörde war, eine Verbindung zwischen der CIA und der PMOI her. Auch der israelische Mossad hat die PMOI für gezielte Angriffe auf iranische Atomwissenschaftler eingesetzt. Die Beteiligung der PMOI an Starlink-basierten Informationskriegsaktivitäten stellt eine klare Verbindung zwischen der Instrumentalisierung der Demonstrationen und ausländischen Geheimdiensten her. Auf die Aktivierung des PMOI-Netzwerks folgten kurz darauf Netzwerke, die mit dem Nationalen Widerstandsrat des Iran (NCRI), einer Unterorganisation der PMOI, und der Human Rights Activists News Agency (HRANA), einer CIA-Frontorganisation, die unter dem Deckmantel der Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen Daten über iranische Sicherheitskräfte sammelt, verbunden sind. Diese Netzwerke waren an der Organisation von Massenprotesten in verschiedenen Städten im Iran und der Dokumentation der Sicherheitsmaßnahmen der iranischen Regierung gegen diese Proteste beteiligt.
Bis zum 2. Januar 2026 nahmen die Proteste einen gewalttätigeren Charakter an, wobei sich die Themen der Proteste von den ursprünglichen wirtschaftlichen Missständen zu Themen verlagerten, die durch Fotos und Videos verstärkt wurden, die von den Starlink-fähigen Oppositionsgruppen aus dem Iran verschickt wurden und Demonstranten zeigten, die durch die Straßen marschierten, regierungsfeindliche, pro-monarchistische Parolen skandierten und gewaltsam mit Sicherheitskräften zusammenstießen, was zu Berichten über getötete Demonstranten führte.
Auf Stichwort veröffentlichte Präsident Trump auf seiner Truth Social-Medienseite Worte der Unterstützung für die Demonstranten und erklärte: „Wenn der Iran friedliche Demonstranten erschießt und gewaltsam tötet, wie es seine Gewohnheit ist, werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen. Wir sind bereit und können loslegen.“
Die Worte des Präsidenten schienen einen starken Anstieg des Umfangs und der Intensität der Proteste auszulösen und damit auch das Ausmaß der Gewalt, mit der die Demonstranten iranische Regierungseinrichtungen und -mitarbeiter angriffen, sowie – in einer Ursache-Wirkungs-Beziehung, die offenbar von den Demonstranten beabsichtigt war – das Ausmaß der Gewalt, mit der die iranische Regierung gegen die Demonstranten vorging. Die verschiedenen Oppositionsnetzwerke nutzten ihre Starlink-Verbindungen, um selektiv bearbeitetes Filmmaterial an ein Publikum außerhalb des Iran zu senden, um den Eindruck einer weit verbreiteten Massentötung von Demonstranten durch verzweifelte iranische Sicherheitskräfte zu erwecken.
Diese Zeit war auch geprägt durch das zunehmende Engagement von Reza Pahlavi, dem ältesten Sohn des letzten Schahs von Persien, Reza Schah Pahlavi, der sich für eine amerikanische Militärintervention einsetzte, um der Islamischen Republik Iran ein Ende zu setzen. Reza Pahlavi steht an der Spitze einer monarchistischen Wiederbelebungsfront, die ihre Aktivitäten eng mit der CIA und dem Mossad koordiniert. Während Trump jedoch seinen vertrauten Sonderbeauftragten Steve Witkoff zu einem geheimen Treffen mit Reza Pahlavi nach Miami entsandte, schloss der Präsident ein Treffen zwischen ihm und dem iranischen Monarchisten aus, angeblich aufgrund von Bedenken, dass Reza Pahlavi innerhalb des Iran nicht über ein tragfähiges Unterstützungsnetzwerk verfüge, das in der Lage wäre, die Nation zu regieren. Stattdessen wies Trump seinen Schwiegersohn Jared Kushner an, eine Gruppe iranisch-amerikanischer Wirtschaftsführer zusammenzustellen, die den Übergang zu einer neuen Regierung erleichtern könnten, sollte die derzeitige Führung des Iran gestürzt werden.
Am 9. Januar äußerte sich Trump erneut öffentlich zu den zunehmenden Gewalttätigkeiten im Iran und erklärte, er verfolge die Lage „sehr aufmerksam“ und deutete offen an, dass die Tage des iranischen Obersten Führers an der Macht gezählt seien. Auf die Frage, ob Ali Khamenei eine Flucht nach Russland in Erwägung ziehe, antwortete der Präsident: „Oder irgendwohin, ja. Er sucht nach einem Ort, an den er gehen kann. Es ist Zeit, nach einer neuen Führung im Iran zu suchen.“
Trumps Erklärung fiel mit einer neuen Analyse der CIA zu den wachsenden Unruhen im Iran zusammen, in der erstmals die Einschätzung abgegeben wurde, dass die Proteste das Potenzial hätten, die Islamische Republik zu stürzen.
Trumps hitzige Rhetorik erreichte am 13. Januar ihren Höhepunkt, als er auf seiner Plattform „Truth Social“ folgende Nachricht veröffentlichte: „Iranische Patrioten, PROTESTIERT WEITER – ÜBERNEHMEN SIE IHRE INSTITUTIONEN!!! Merkt euch die Namen der Mörder und Misshandler. Sie werden einen hohen Preis zahlen. Ich habe alle Treffen mit iranischen Beamten abgesagt, bis das sinnlose Töten von Demonstranten AUFHÖRT. HILFE IST UNTERWEGS. MIGA!!!“
Für einen Moment sah es so aus, als würde Präsident Trump sein Versprechen der Unterstützung einlösen, als der Iran seinen Luftraum für den gesamten zivilen Flugverkehr sperrte, um sich auf einen bevorstehenden Angriff der USA vorzubereiten. Zu diesem Zeitpunkt schien die USA eine sehr kurze, scharfe Luftkampagne zu unterstützen, die darauf abzielte, iranische Führungsziele zu enthaupten und gleichzeitig die Sicherheitskräfte des Regimes zu unterdrücken, um den Demonstranten zu helfen, die iranische Regierung zu stürzen.
Die Einschätzung des Pentagon ergab jedoch, dass die USA nicht über die notwendigen Streitkräfte verfügten, um den Iran daran zu hindern, verheerende Raketenangriffe auf Israel, US-Militärstützpunkte in der Region und die wichtigen Energieerzeugungsanlagen der regionalen Verbündeten der USA zu starten. Israel warnte die Trump-Regierung, dass es zwar in der Lage sei, einen Vergeltungsschlag des Iran mit bis zu 700 ballistischen Raketen zu verkraften, dass die USA jedoch, um den Schaden zu rechtfertigen, garantieren müssten, dass jede militärische Kampagne gegen den Iran zu einem Regimewechsel führen würde.
Dies erforderte, dass die Vereinigten Staaten ihren Kriegsplan gegen den Iran umstrukturierten und ihre Streitkräftestruktur neu konfigurierten, um den neuen operativen Anforderungen dieses Plans gerecht zu werden. Das bedeutete, dass der Präsident Zeit brauchte, um alle Teile zusammenzufügen. Buchstäblich über Nacht verlagerte der Präsident den Schwerpunkt von einem bevorstehenden Militärschlag gegen den Iran hin zur Bedeutung der Diplomatie als Mittel zur Vermeidung eines Konflikts mit dem Iran.
Das Problem beim diplomatischen Weg ist, dass die USA keine gute Bilanz vorweisen können, wenn es darum geht, mit dem Iran in gutem Glauben über das vorrangige Thema, nämlich das iranische Atomprogramm, zu verhandeln. Im Juni 2025 hatte die Trump-Regierung Verhandlungen mit dem Iran zur Lösung der Atomfrage aufgenommen, nur um diese Verhandlungen als Mittel zu nutzen, um die Wachsamkeit des Iran am Vorabend eines Überraschungsangriffs Israels zu verringern, der darauf abzielte, das iranische Regime zu stürzen.
Angesichts der maximalistischen Haltung der Trump-Regierung in Bezug auf das iranische Atomprogramm (d.h. Null-Anreicherung) in Verbindung mit anderen Themen, die Trump mit dem iranischen Atomprogramm in Verbindung gebracht hatte (ballistische Raketen und Unterstützung regionaler Stellvertreter/Verbündeter), schien die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Verhandlungsabschlusses verschwindend gering. Der Iran, der möglicherweise die mangelnde Entschlossenheit der USA spürte, ihre militärischen Drohungen wahrzumachen, stimmte jedoch den Verhandlungen zu, die in zwei getrennten Runden stattfanden – die erste in Oman und die zweite, die gerade abgeschlossen wurde, in Genf.
Was Trump mehr als alles andere brauchte, war Zeit – Zeit, um die militärischen Ressourcen zu mobilisieren, die für die Ziele einer größeren Militäroperation erforderlich waren, die nicht nur darauf abzielte, das iranische Regime zu stürzen, sondern auch die Fähigkeit des Iran zu unterbinden, Israel und die arabischen Verbündeten der USA am Golf mit seinen ballistischen Raketen zu bedrohen. Während die kombinierten Raketenabwehrkapazitäten Israels und der USA während des 12-tägigen Krieges im Juni 2025 nicht in der Lage waren, den Iran daran zu hindern, Israel nach Belieben anzugreifen, scheint der neue Schlachtplan des Pentagons massive Anstrengungen zu beinhalten, um die Fähigkeit des Iran, Raketen abzufeuern, proaktiv zu unterbinden, indem die Kontrolle über den Luftraum in und um mögliche Raketenoperationsgebiete übernommen wird. In Kombination mit einer erheblichen Verstärkung der Raketenabwehrkapazitäten soll dies die Raketenbedrohung durch den Iran minimieren.
Steve Witkoff und Jared Kushner überzeugten das iranische Verhandlungsteam unter der Leitung von Außenminister Aragchi davon, dass es einen akzeptablen Rahmen für Verhandlungen gebe, den die Iraner für zwei Wochen nach Teheran mitnahmen, um dort den Text einer iranischen Position auszuarbeiten.
Die Gelegenheit, diesen iranischen Text zu übermitteln, wird sich jedoch höchstwahrscheinlich nie ergeben. Denn während die Iraner daran arbeiten, die Sprache der Diplomatie zu formulieren, war die Trump-Regierung damit beschäftigt, die Kriegsmaschinerie für einen Angriff auf den Iran in Gang zu setzen, der eher früher als später, aber auf jeden Fall stattfinden wird. Leider erfordert die Politik der Logistik ein solches Ergebnis.
Um die Raketenabwehr der USA und ihrer Verbündeten sowie die für iranische Raketenangriffe anfällige Infrastruktur zu verstärken, mussten die Vereinigten Staaten die Verteidigung anderer strategischer Regionen wie des Pazifiks und Europas zurückfahren. Mindestens zwei THAAD-Batterien wurden im Nahen Osten stationiert (eine in Jordanien, die andere in den Vereinigten Arabischen Emiraten), wodurch die beiden bereits vorhandenen (eine in Israel, die andere in Katar) verstärkt wurden. Das bedeutet, dass 50 % der THAAD-Streitkräfte der US-Armee im Nahen Osten stationiert sind. Es wird geschätzt, dass bis zu zwei Drittel der 15 Patriot-Batterien der US-Armee ebenfalls an Standorten im Nahen Osten stationiert werden könnten.
Im April letzten Jahres wurde eine einzelne Patriot-Batterie von Südkorea in den Nahen Osten verlegt, was 73 separate C-17-Einsätze erforderte. Seit dem 15. Januar 2025 wurden mehr als 142 C-17-Einsätze in den Nahen Osten geflogen – davon allein 75 zur Muwaffaq Salti Air Base in Jordanien.
Die absichtliche Schwächung der regionalen Luft- und Raketenabwehr in strategisch wichtigen Regionen der Welt ist kein nachhaltiges Modell für die globale Sicherheitslage. Das bedeutet, dass die derzeitige Umverteilung der Raketenabwehrkapazitäten in den Nahen Osten keine langfristige Streitkräftestruktur darstellt, sondern nur für einen begrenzten Zeitraum aufrechterhalten werden kann. Darüber hinaus sind die mit dieser Verlagerung verbundenen Kosten unerschwinglich hoch; dies ist keine Maßnahme, die die Vereinigten Staaten regelmäßig wiederholen wollen, sondern vielmehr eine einmalige Aktion, mit der ein bestimmtes Ziel erreicht werden soll – ein Regimewechsel im Iran.
Mit dem ballistischen Raketenabwehrschild (der durch die Präsenz mehrerer Schiffe der Aegis-Klasse der US-Marine, die als Teil von zwei derzeit im Einsatzgebiet stationierten Flugzeugträgerkampfgruppen operieren – der USS Abraham Lincoln im Arabischen Meer und der USS Gerald Ford im östlichen Mittelmeer – weiter verstärkt wird) setzen die USA noch nicht die letzten Kräfte ein, die für die Durchführung der Operationen zum Regimewechsel im Iran erforderlich sind – Dutzende von modernen Kampfflugzeugen, Flugzeugen für die elektronische Kriegsführung, Tankflugzeuge und Flugzeuge zur Informationsbeschaffung, die in Kombination mit den an Bord befindlichen Flugzeugen der beiden Flugzeugträger und den bereits in der Region stationierten Kampfflugzeugen den Vereinigten Staaten die Möglichkeit geben würden, über einen Zeitraum von mehreren Wochen nachhaltige Kampfkraft über den Iran auszuüben.
Dieser massive Aufbau amerikanischer Kampfkraft wird Israels beträchtliche Luftwaffe ergänzen, die bei einem konzertierten Angriff auf den Iran unter Beteiligung der US-Streitkräfte höchstwahrscheinlich nicht untätig bleiben wird.
Während des 12-tägigen Krieges Israels mit dem Iran im Juni 2025 wurden israelische Spezialeinheiten im Iran eingesetzt, um Raketenabwehrmissionen durchzuführen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass solche Operationen Teil der Missionsplanung für den Angriff auf den Iran sein werden. Es ist auch wahrscheinlich, dass im Iran separate „Feuerfreigabezonen“ für die Spezialeinheiten der USA und Großbritanniens eingerichtet werden, die beide bereits seit dem Golfkrieg 1991 Erfahrung mit Raketenabwehrmaßnahmen haben.
Die Verlegung einer derart gewaltigen Kampfkraft unter Bedingungen, die von geopolitischen Realitäten beeinflusst sind, erfordert vom US-Militär den Einsatz von Verfahren, die früher als „Time Phased Force Deployment Data” (TPFDD) bekannt waren. Bei der Operation Desert Shield/Desert Storm in den Jahren 1990-1991 bestimmte die Komplexität des TPFDD den Zeitpunkt für den Beginn des Konflikts. Im Jahr 2003 versuchte das US-Militär, den TPFDD-Prozess mit einem neuen System namens „Request for Forces” (RFF) zu rationalisieren. Die Erfahrungen bei der Durchführung der Operation Iraqi Freedom zeigen jedoch, dass die Komplexität des Einsatzes und der anschließende „Einsatzaufbau” im Rahmen des RFF ebenfalls den Zeitplan für die Durchführung der OIF bestimmten.
Die derzeitige Praxis der sequenziellen Truppenentsendung, bekannt als adaptive Planung (AP), sollte der militärischen und zivilen Führung mehr Flexibilität bei der Frage geben, wie und wann die entsandten US-Streitkräfte im Kampf eingesetzt werden würden/könnten. Die AP ist jedoch nicht darauf ausgelegt, auf einen groß angelegten Truppenaufmarsch wie derzeit im Nahen Osten zu reagieren. Das bedeutet, dass das US-Militär im aktuellen Fall die früheren Praktiken der TPFDD/RFF wiederbeleben musste, mit allen Konsequenzen, die dies für die Zeitpläne der operativen Durchführung mit sich bringt. So wie die Dinge stehen, hat der derzeitige schrittweise Einsatz der US-Streitkräfte höchstwahrscheinlich den Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gibt, was bedeutet, dass selbst wenn Präsident Trump den Schalter umlegen wollte, die Dynamik der politischen und militärischen Kräfte, die für die Mission zum Regimewechsel im Iran mobilisiert wurden, dies unmöglich machen würde, ohne inakzeptable Risiken im In- und Ausland einzugehen.
Ein Krieg gegen den Iran würde für alle Beteiligten eine Katastrophe bedeuten. Es gibt keine Garantie für den Erfolg der Vereinigten Staaten und Israels oder für das Scheitern des Iran. Es besteht ein großes Risiko, dass dieser Krieg zu einer massiven Störung der kritischen Energieproduktionskapazitäten in einer der wichtigsten Energieproduktionsregionen der Welt führen und eine massive Energieversorgungskrise auslösen würde, die die regionale und globale Wirtschaft zum Erliegen bringen könnte.
Die entscheidende Frage lautet also: Warum ist Donald Trump, ein Mann, der mit einem Friedensprogramm angetreten ist, bereit, am Vorabend der entscheidenden Zwischenwahlen seine politische Basis zu riskieren, indem er auf die erfolgreiche Durchführung eines kurzen Krieges mit dem Iran setzt, der den gewünschten Regimewechsel herbeiführen soll?
Die einfache Antwort lautet: Weil er einfach keine andere Wahl hat. Die Kombination aus innenpolitischer Gegenreaktion auf Trumps Einsatz einer Armee von Bundesbeamten in den Straßen amerikanischer Städte und den anhaltenden politischen Folgen der Veröffentlichung der Epstein-Akten hat Trumps Fähigkeit, die Kontrolle der Republikanischen Partei über beide Kammern des Kongresses im kommenden November zu sichern, erheblich geschwächt. Der Verlust des Repräsentantenhauses würde das Ende der legislativen Handlungsfähigkeit Trumps in seinen verbleibenden Amtsjahren bedeuten, da Trump mit wiederholten Anträgen auf seine Amtsenthebung konfrontiert wäre.
Die einzige Hoffnung, die Trump hat, um die politischen Katastrophen rund um ICE und Epstein auszugleichen, ist ein beispielloser militärischer Sieg über den Iran, etwas, das seit Jimmy Carter kein amerikanischer Präsident mehr erreicht hat.
Und was, wenn er scheitert? Trumps Einsatz von DHS-Agenten wird von vielen Beobachtern als Generalprobe für die Einführung des Kriegsrechts angesehen, das durch einen wirtschaftlichen Zusammenbruch ausgelöst werden könnte, der wiederum durch eine globale Energiekrise verursacht würde, die sich aus den Folgen von Trumps gescheitertem Regimewechsel-Manöver im Iran ergeben würde. Das Kriegsrecht würde es Trump ermöglichen, Wahlen ganz zu unterbinden oder sie so durchzuführen, dass ein Sieg der Republikaner begünstigt würde.
So oder so, der Iran-Krieg wäre kein Krieg, der durch legitime nationale Sicherheitsbedenken motiviert wäre, sondern vielmehr ein Krieg aus freien Stücken, der durch innenpolitische Erwägungen der USA motiviert wäre – kurz gesagt, ein illegaler Angriffskrieg, der die Invasion und Besetzung des Irak im Jahr 2003 verblassen lassen würde. Er wäre der ultimative Ausdruck des Versagens des amerikanischen Volkes, eine verantwortungsbewusste Führung zu wählen, und der amerikanischen konstitutionellen Republik, eine unverantwortliche Exekutive zur Rechenschaft zu ziehen.
Es wird der Todesstoß für das amerikanische Demokratieexperiment sein, die endgültige Verwandlung weg von der Vision, die die Gründerväter vor etwa 250 Jahren von einem Land hatten, in dem die Freiheit oberstes Gebot war, hin zu genau der Art von tyrannischem Imperium, von dem sich das amerikanische Volk bei der Gründung seiner Nation befreit hatte.
Der amerikanische Traum einer konstitutionellen Republik hat fast 238 Jahre überdauert.
Möge jedes amerikanische Imperium lange vorher scheitern.
Beten wir, dass wir einen Weg finden, diesen Traum am Leben zu erhalten.
Und das wird nur möglich sein, wenn wir einen Weg finden, den wahnsinnigen Ansturm auf einen Krieg mit dem Iran zu stoppen.
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Internationale Investoren ziehen Milliarden aus den USA ab, Gold verlässt das Land in Rekordhöhe und China beschleunigt seine Entdollarisierung. Droht dem Dollar ein historischer Wendepunkt? Schau bis zum Ende, um die Mechanismen hinter dem möglichen Reservewährungs-Kollaps zu verstehen.
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Es spielt ein Doppelspiel, indem es sich als Verbündeter mit gemeinsamen konservativen Werten präsentiert, während es die Augen vor der Energieerpressung der Ukraine verschließt, die ihre politische Opposition stärken, ihren Import russischer Energie reduzieren und sie dazu zwingen könnte, teurere US-Energie zu importieren.
Der slowakische Premierminister Robert Fico beschuldigte die Ukraine, Ungarn zu erpressen, indem er absichtlich die Reparaturen an der Druschba-Pipeline verzögerte, durch die sie Öl aus Russland erhalten, nachdem es Ende Januar beschädigt wurde. Russland beschuldigte die Ukraine, die Ukraine beschuldigte Russland, während Fico sich weigerte, Partei zu ergreifen. Dies fiel mit der Slowakei und Ungarn zusammen, die darum baten, dass Kroatien den Import von russischem Öl durch seine Pipeline zu ihnen erlaubt. Der Wirtschaftsminister wies dies jedoch unter Berufung auf Sanktionen und Sicherheitsbedenken zurück.
Auf jeden Fall verleiht Ficos Behauptung der jüngsten Behauptung seines Amtskollegen Viktor Orban, dass die Ukraine jetzt Ungarns Feind für die Gefährdung ihrer Energiesicherheit sei, Glaubwürdigkeit, was auch bei der Slowakei der Fall ist, auch wenn Fico Orbans Rhetorik nicht aus irgendeinem Grund wiederholt. Es ist auch wahr, dass die Ukraine tatsächlich ihre Länder erpresst, deren Behauptung Kremlsprecher Dmitri Peskow zustimmte und fügte hinzu: „Es ist unmöglich, es anders zu interpretieren.“
Fico spekulierte, dass dies „auf die kompromisslose Haltung Ungarns zur EU-Mitgliedschaft der Ukraine zurückzuführen ist … Wenn Ungarn ihrer EU-Mitgliedschaft zustimmt, kommen vielleicht Öllieferungen an“, aber es gibt wohl mehr. Die Slowakei teilt die gleiche Haltung gegenüber dem EU-Mitgliedsangebot der Ukraine wie Ungarn, und keiner von ihnen bewaffnet die Ukraine, nachdem Fico das Programm seines Vorgängers nach seiner Rückkehr Ende 2023 ausgesetzt hat. Die Ukraine erpresst sie daher nicht nur, sondern bestraft sie auch.
Im ungarischen Kontext läuft dies auf eine weitere Form der Einmischung hinaus, um die Energiekosten vor den nächsten Parlamentswahlen im April zu erhöhen, mit der Erwartung, dass dann mehr Wähler ihre Stimmzettel für seinen pro-EU- und -ukrainischen Gegner abgeben könnten. Ebenso kann man daher schließen, dass die Ukraine die regierungsfeindliche Stimmung in der Slowakei erhöhen will, vielleicht mit der Absicht, nachfolgende Pläne zu ermöglichen, dort mit der Zeit eine Farbrevolution zu orchestrieren.
Denn so freundlich wie Außenminister Marco Rubio während seines jüngsten Besuchs in ihren Ländern gegenüber Fico und Orban war, auch durch seine de facto Unterstützung der letzteren vor den bevorstehenden Wahlen, hat Trump 2.0 die Ukraine nicht für ihre absichtlich verzögerten Pipeline-Reparaturen verurteilt. Tatsächlich wurde im vergangenen November argumentiert, dass „trump erwartet, dass orban mit polens vision für mitteleuropa zusammengeht“, was beinhaltet, sich in eine drehscheibe für die zerstreuung teurerer us-lng in der gesamten region zu verwandeln.
Die USA spielen daher ein Doppelspiel gegenüber der Slowakei und Ungarn, indem sie sich als Verbündeter mit gemeinsamen konservativen Werten präsentieren, während sie die Augen vor der Erpressung / Strafe der Ukraine von ihnen verschließen, die ihre politische Opposition stärken und ihren Import russischer Energie radikal reduzieren könnten. Schließlich wollen die USA Russlands Energieverkäufe an sie als Teil ihres Plans ersetzen, um diese globale Industrie zu kontrollieren, die der russische Außenminister Sergej Lawrow kürzlich in einem Interview angesprochen hat.
Aus diesen Gründen sollten sich die Slowakei und Ungarn nicht von der vorgetäuschten Freundschaft der USA täuschen lassen, da sie ihre Interessen immer noch rücksichtslos auf ihre Kosten durch die Hände der Ukraine vorantreibt, was die USA auch laut Orbans Argument darüber, warum die Ukraine jetzt als solche betrachtet werden sollte, zu ihrem Feind macht. Dennoch ist trotzdem eine gewisse gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit immer noch möglich, und weder Fico noch Orban sollten für die Aufnahme von Rubio verantwortlich gemacht werden, da dies zurückgewiesen hätte, Trumps Zorn zu provozieren.
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In den letzten Jahren hat sich das Thema der europäischen Verteidigung intensiviert, besonders vor dem Hintergrund geopolitischer Veränderungen. Deutschland und Frankreich, als die beiden größten militärischen und wirtschaftlichen Mächte in Europa, haben eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der europäischen Sicherheitsarchitektur. Dieser Artikel beleuchtet die jüngsten Forderungen Deutschlands, die Verteidigungsausgaben Frankreichs zu erhöhen, und die Auswirkungen dieser Diskussion auf die europäische Sicherheitspolitik. Außerdem erfahren Sie, wie sich diese politischen Entwicklungen auf das tägliche Leben in Deutschland auswirken und wie Sie sich von den aktuellen Nachrichten ablenken können.
Frankreich hat über viele Jahre hinweg eine starke militärische Präsenz in Europa gezeigt. Die Rolle des Landes als europäischer Sicherheitsanker ist von enormer Bedeutung, nicht nur im Kontext der NATO, sondern auch innerhalb der EU. In den letzten Jahren gab es jedoch eine Reihe geopolitischer Veränderungen, die Frankreich dazu veranlasst haben, seine Verteidigungspolitik neu zu evaluieren.
Frankreich investiert weiterhin aktiv in die Modernisierung seiner Armee. Besonders hervorzuheben sind Investitionen in neue Technologien und moderne Verteidigungssysteme, um den sich wandelnden Bedrohungen zu begegnen. Doch trotz dieser Anstrengungen hat die französische Verteidigungsstrategie in den Augen deutscher Politiker an Konsequenz und Umfang verloren. Dies hat zu einer Diskussion über die Notwendigkeit einer erhöhten Verteidigungsausgaben geführt.
„Frankreich muss eine größere Verantwortung für die europäische Verteidigung übernehmen und seine Ausgaben aufstocken“, erklärte der Bundeskanzler Friedrich Merz im Gespräch mit The Guardien über die wachsenden Anforderungen an die europäische Sicherheitsarchitektur.
Deutschland ist ein weiteres Land, das eine zentrale Rolle bei der Sicherung der europäischen Stabilität spielt. Als wirtschaftliche Führungsmacht in Europa hat Deutschland auch eine militärische Verantwortung, die jedoch in der Vergangenheit oft kritisch hinterfragt wurde.
Die Verteidigungsausgaben Deutschlands sind in den letzten Jahren gestiegen, allerdings weiterhin hinter den NATO-Zielen zurückgeblieben. Die Bundesrepublik hatte sich verpflichtet, mindestens 2 % des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben, was bisher nicht erreicht wurde. Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen und der Diskussionen innerhalb der NATO und der EU fordert Deutschland nun von Frankreich, seine Verteidigungsausgaben ebenfalls zu erhöhen um eine starke, gemeinsame europäische Verteidigungskraft zu gewährleisten.
Der deutsche Verteidigungsminister, Boris Pistorius, hat sich ebenfalls für eine verstärkte Zusammenarbeit und mehr Investitionen in die militärische Infrastruktur ausgesprochen, um die europäische Autonomie im Bereich der Sicherheit zu stärken.
Die Allianz zwischen Frankreich und Deutschland
Frankreich und Deutschland sind seit Jahrzehnten das Fundament der europäischen Integration und spielen auch in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik eine tragende Rolle. Ihre enge Zusammenarbeit in diesen Bereichen ist essenziell, um eine stärkere europäische Verteidigungsstrategie zu entwickeln.
Die beiden Länder haben sich darauf geeinigt, gemeinsame Initiativen zu starten, um die europäische Sicherheitsinfrastruktur zu modernisieren. Die Zusammenarbeit in der Forschung und Entwicklung von Verteidigungstechnologien wird als entscheidend für die zukünftige Sicherheit angesehen. In den letzten Jahren haben sich beide Länder darauf konzentriert, die militärische Zusammenarbeit im Rahmen der EU und der NATO zu intensivieren, wobei Frankreich eine führende Rolle bei der Förderung der europäischen Unabhängigkeit in der Verteidigung spielt.
Ablenkung für die deutschen Bürger
Inmitten dieser geopolitischen Diskussionen und sicherheitspolitischen Herausforderungen gibt es für die deutschen Bürger auch eine Möglichkeit, sich zu entspannen. Wer nach einem Ausgleich sucht, kann sich im Wildtornado Online Casino Deutschland ablenken und den Nervenkitzel des Spiels genießen. Bei diesem beliebten Online Casino erwartet die Spieler ein attraktiver Willkommensbonus und die Möglichkeit, echtes Geld zu gewinnen. Es ist der perfekte Ort, um von den Nachrichten abzuschalten und in einem sicheren, unterhaltsamen Umfeld zu spielen.
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Die Rolle von Frankreich und Deutschland in der NATO und der EU
Frankreich und Deutschland sind beide wichtige Mitglieder der NATO und haben eine bedeutende Rolle in der Sicherheitspolitik des Bündnisses gespielt. Sie unterstützen die NATO-Strategie der kollektiven Verteidigung und tragen maßgeblich zur globalen Sicherheitsarchitektur bei.
Innerhalb der EU spielen Frankreich und Deutschland ebenfalls eine zentrale Rolle in der Entwicklung der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Insbesondere im Bereich der militärischen Zusammenarbeit haben die beiden Länder enge Partnerschaften mit anderen EU-Mitgliedstaaten geschlossen. Die EU verfolgt das Ziel, ihre Sicherheitsinfrastruktur zu stärken und unabhängiger von den USA zu werden. Frankreich und Deutschland arbeiten Hand in Hand, um eine stärkere europäische Verteidigungsunion zu etablieren.
Die Forderung nach einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben in Frankreich wurde als Schritt in diese Richtung interpretiert, um die europäischen Sicherheitsbemühungen in einer zunehmend multipolaren Welt zu verstärken.
Fazit:
Deutschland fordert Frankreich auf, seine Verteidigungsausgaben zu erhöhen, um die europäische Sicherheit zu stärken. Dies spiegelt den wachsenden Wunsch wider, die europäische Unabhängigkeit in der Verteidigung zu fördern und die Sicherheitsarchitektur der EU und NATO zu stärken. Gleichzeitig bietet es den deutschen Bürgern eine Gelegenheit, sich von den ernsten Themen des geopolitischen Geschehens abzulenken, indem sie in einem zuverlässigen und spannenden Online Casino wie WildTornado spielen. Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich bleibt entscheidend für die zukünftige europäische Sicherheit.
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