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Heute — 27. Februar 2026

War Klimawandel der größte Finanzbetrug der Geschichte?

27. Februar 2026 um 19:00

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Stephen Moore

Der Umweltwissenschaftler Bjorn Lomborg hat kürzlich berechnet, dass Regierungen weltweit mindestens 16 Billionen Dollar für den Klimawandel-Industriekomplex ausgegeben haben.

Und wofür?

Wahrscheinlich wurde und wird durch diese beschämende und kolossale Fehlallokation von Humanressourcen kein einziges Leben gerettet. Der Kampf gegen sichere und reichlich vorhandene fossile Brennstoffe hat in armen Ländern unzählige Menschenleben gekostet und diese Länder durch die Blockade erschwinglicher Energie noch ärmer gemacht.

Seit Beginn des Kreuzzugs gegen die globale Erwärmung vor etwa 30 Jahren hat sich die Temperatur des Planeten nicht um ein Zehntel Grad verändert – wie selbst die Alarmisten zugeben müssen.

Mit anderen Worten: 16 Billionen Dollar wurden ausgegeben – viele Menschen sind durch die Großzügigkeit der Regierung sehr, sehr reich geworden –, aber es gibt keinen Cent messbarer Gegenleistung.

Aber es ist noch viel schlimmer. In der Wirtschaft gibt es ein Konzept namens Opportunitätskosten: Was hätten wir mit 16 Billionen Dollar tun können, um die Welt besser zu machen?

Was wäre, wenn die 16 Billionen Dollar für sauberes Wasser für arme Länder ausgegeben worden wären? Für die Verhinderung vermeidbarer Todesfälle durch Krankheiten wie Malaria? Für den Bau von Schulen in afrikanischen Dörfern, um den Analphabetismus zu beenden? Für die Versorgung von mehr als einer Milliarde Menschen, die noch immer keinen Zugang zu zuverlässiger und erschwinglicher Elektrizität haben? Für die Heilung von Krebs?

Viele Millionen Menschenleben hätten gerettet werden können.

Wir hätten Millionen weitere Menschen aus der Armut befreien können. Die Vorteile einer Beschleunigung des Wettlaufs um die Heilung von Krebs hätten zu mehreren zehn Millionen zusätzlichen Lebensjahren mit einem wirtschaftlichen Wert in Höhe von mehreren zehn Billionen Dollar geführt.

Stattdessen haben wir 16 Billionen Dollar praktisch zum Fenster hinausgeworfen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir das grüne „Klimawandel”-Wahnsinnssyndrom als die vielleicht unmenschlichste politische Bewegung der Geschichte identifizieren.

Die Leute vom Sierra Club, vom Environmental Defense Fund und von den Vereinten Nationen sowie Politiker wie Al Gore, Joe Biden und John Kerry, die für diesen Green New Deal-Betrug gestimmt und ihn umgesetzt haben, sollten an den Pranger gestellt werden. Allein die Regierung Biden hat 400 Milliarden Dollar für grüne Energie und andere Scheinprogramme zum Klimawandel verschwendet.

Die einzige gute Nachricht ist, dass die Klimawandel-Neurosen endlich nachzulassen scheinen. In den USA haben wir mit Sicherheit den Höhepunkt des Klimawandel-Wahns erreicht, und sogar Europa scheint sich von seiner wirtschaftlich masochistischen Besessenheit von Netto-Null-Fossilbrennstoffen abgewandt zu haben.

Donald Trump baut den Industriekomplex rund um den Klimawandel klug und zügig ab. Von all seinen wachstumsfördernden wirtschaftspolitischen Maßnahmen dürfte keine langfristig höhere Rendite bringen als seine jüngste Anordnung zur Aufhebung der Mutter aller kostspieligen Vorschriften: die „Endangerment Rule“ gegen fossile Brennstoffe, die Kohlendioxid-Emissionen besteuert. Die Kosten dieser Vorschrift wurden im Laufe der Zeit auf über 1 Billion Dollar geschätzt.

Die für eine falsche Krise verschwendeten 16 Billionen Dollar können wir nicht zurückgewinnen. Verlorene Kosten sind leider verloren. Aber wir können den Wahnsinn beenden, tatsächlich zu glauben, dass Politiker, die nicht einmal ihre Kreditkartenrechnungen bezahlen können, irgendwie die Temperatur der Welt verändern können.

This article originally appeared at RealClear Politics

Link: https://www.cfact.org/2026/02/20/was-climate-change-the-greatest-financial-scam-in-history/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag War Klimawandel der größte Finanzbetrug der Geschichte? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Warum die Klimawissenschaft nicht „Settled“ ist

27. Februar 2026 um 16:00

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Vijay Jayaraj

Die wiederholte Behauptung, die Klimawissenschaft sei „abgeschlossen“ [settled], übersieht unzählige Unsicherheiten, konkurrierende Prozesse und Computermodelle, die bei der Überprüfung anhand der Realität ihr Ziel verfehlen. Die Erklärung der Endgültigkeit in einem solchen Bereich reflektiert politische Zuversicht – sogar Arroganz – und nicht wissenschaftliche Reife.

Die Divergenz zwischen Modellen und der Realität

Computermodelle – die auf falschen Prämissen basieren – sind die Bibel der modernen Klimabewegung. Und das, obwohl der Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC) das Klima als „gekoppeltes, nichtlineares, chaotisches System” beschreibt, für das langfristige Vorhersagen praktisch unmöglich sind.

Politische Maßnahmen, die Billionen von Dollar kosten, stützen sich ausschließlich auf die Ergebnisse dieser digitalen Simulationen. Aber ein Modell ist nur so gut wie seine Annahmen. Wenn diese Annahmen nicht mit der physikalischen Welt übereinstimmen, verwirft ein ehrlicher Wissenschaftler das Modell. Das Klima-Establishment hingegen verwirft die Daten.

Der Bericht des US-Energieministeriums (DOE) vom Juli 2025 mit dem Titel „Critical Review of Impacts of GHG Emissions on the US Climate” (Kritische Überprüfung der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das Klima der USA) enthüllte eine harte Wahrheit: Erfundene Szenarien, die angeblich die zukünftige Erwärmung des Klimas darstellen, sind Übertreibungen, die wenig mit der beobachteten Realität zu tun haben.

Dr. Roy Spencers neueste Analyse vom Januar 2026 untersuchte die Temperaturtrends der letzten zehn Jahre aus 39 Klimamodellen im Vergleich zu Beobachtungen, gesammelt mit Wetterballonen, Satelliten und Analysen meteorologischer Daten. Er bestätigte, dass „alle 39 Klimamodelle größere Erwärmungstrends aufweisen“ als aus den „Beobachtungsdaten“ hervorgeht.

Darüber hinaus ignorieren Theorien zum Treibhauspotenzial (GWP) sogenannter Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO₂) die Realität der atmosphärischen Sättigung, sagt Dr. William Happer. Bei der aktuellen Konzentration von CO₂ in der Atmosphäre gibt es nur noch eine begrenzte Menge an Infrarotstrahlung, die durch zusätzliche Mengen des Gases beeinflusst werden kann. Mit anderen Worten: Der Erwärmungseffekt von CO₂ ist begrenzt und nimmt mit zunehmender Menge immer weiter ab. Dennoch gehen die Modelle von einem höheren Erwärmungspotenzial aus, als es in der Natur zu beobachten ist.

Nicht die Vulkaneruption Ihres Vaters

Die Auswirkungen der Unterwassereruption des Hunga Tonga im Januar 2022 veranschaulichen die Komplexität des Klimasystems. Das Nettoergebnis des Vulkanausbruchs war nicht die typischerweise zu erwartende Abkühlung, sondern vielmehr ein komplexes Zusammenspiel konkurrierender Faktoren, die sich weitgehend gegenseitig aufhoben, so dass die Auswirkungen auf die Temperaturen nahezu null waren.

Dieses Ergebnis steht in starkem Kontrast zu historischen Vulkanausbrüchen. Der Ausbruch des Tambora im Jahr 1815 kühlte die Erde um fast 1 Grad Celsius ab und führte zu einem „Jahr ohne Sommer“. Ausbrüche in hohen Breitengraden in den 540er, 1450er und 1600er Jahren führten durch die Einbringung von Sulfaten in die Stratosphäre zu einer erheblichen globalen Abkühlung.

Das Klimasystem verfügt über Rückkopplungsschleifen und andere Wechselwirkungen, die so komplex sind, dass selbst ein einzelnes Vulkanereignis die Grenzen unserer Vorhersagefähigkeit aufzeigt. Dennoch werden Klimapolitik und sogenannte Lösungen mit einer Gewissheit vorangetrieben, die nur von den Unbesonnenen geteilt und von den Unehrlichen vorgetäuscht wird.

Welches Extremwetter?

Der vielleicht am wenigsten ehrliche Aspekt des Klimakreuzzugs ist die Instrumentalisierung des Wetters. Naturkatastrophen werden dem Klimawandel angelastet und damit auch den Industrien, die das Kohlendioxid ausstoßen, das als der ultimative Buhmann gilt.

Der Bericht des DOE aus dem Jahr 2025 bestätigte jedoch andere Erkenntnisse, wonach die meisten extremen Wetterereignisse in den Vereinigten Staaten keinen langfristigen Trend aufweisen. Behauptungen, dass Hurrikane, Tornados und Überschwemmungen an Häufigkeit oder Intensität zunehmen, werden durch die Betrachtung historischer Daten widerlegt.

Auf das festland übergreifende Hurrikane zeigen keinen signifikanten Aufwärtstrend. Trotz Vorhersagen von Küstenüberschwemmungen ist der globale Meeresspiegel seit 1900 nur um etwa 20 cm gestiegen. Eine Beschleunigung des Anstiegs über den historischen Durchschnitt hinaus ist in den Messungen der US-Gezeitenpegel nicht erkennbar.

Noch aussagekräftiger ist die Messgröße, auf die es am meisten ankommt: das Überleben der Menschen. Daten zeigen, dass die Sterblichkeitsrate aufgrund von Naturkatastrophen im letzten Jahrhundert drastisch gesunken ist. Wir sind heute sicherer vor den Auswirkungen der Naturgewalten als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit.

Die Ironie dabei ist, dass die globale Begrünung der letzten vier Jahrzehnte – eine Ausdehnung der Vegetationsdecke um 11 Millionen Quadratmeilen – wesentlich durch den Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre vorangetrieben worden ist. Der Bösewicht in der Erzählung der Klimaalarmisten hat sich als mitverantwortlich für messbare Verbesserungen in den Ökosystemen erwiesen.

Es steht außer Frage, dass sich das Klima im Laufe der Zeit verändert und dass CO₂ die Temperaturen beeinflusst, wenn auch, wie bereits erwähnt, in abnehmendem Maße, je höher seine Konzentration in der Atmosphäre ist. Die überwältigenden Beweise zeigen jedoch, dass Kohlendioxid ein äußerst nützliches Molekül ist – und als Spurengas in der Atmosphäre, das Pflanzen und letztlich alles Leben versorgt gilt: je mehr, desto besser.

Es ist höchst fraglich, ob Computermodelle klimatische Komplexitäten – wie Rückkopplungsprozesse – so genau analysieren können, dass sie eine umfassende Umstrukturierung der globalen Energie-Infrastruktur rechtfertigen.

Die Klimafrage als ungeklärt zu betrachten, bedeutet nicht, die Wissenschaft zu leugnen, sondern sie zu respektieren. Empirische Forschung lebt von Skepsis, von der Bereitschaft, Annahmen zu hinterfragen, und von der Weigerung, Modellergebnisse als endgültig anzusehen. Diesen jahrhundertealten Prozess zu ignorieren bedeutet, den Lebensstil und das Leben von Milliarden Menschen zu gefährden.

This commentary first appeared at RealClear Markets on February 6 and has been republished here with permission.

Autor: Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO₂ Coalition, Arlington, VA and writes frequently for the Cornwall Alliance. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK, and resides in India.

Link: https://cornwallalliance.org/why-climate-science-is-not-settled/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Warum die Klimawissenschaft nicht „<em>Settled</em>“ ist erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Dezember und Januar verhalten sich vollkommen unterschiedlich, auch in anderen Teilen der Welt – Teil 2

27. Februar 2026 um 13:00

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Teil 2: Der CO₂-Treibhauseffekt hat keine erkennbare Wirkung

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

  1. Die beiden Monate Dezember und Januar entwickeln sich seit 1987/88 vollkommen unterschiedlich im Verlauf, in Deutschland und auch in anderen Teilen der Welt.
  2. Damit ist die Erwärmung durch CO₂ als Haupttemperaturtreiber widerlegt.

Das ist der ideologische Glaube der Treibhauskirche:

Abb. 1: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ sei der Haupttemperaturregler, wird behauptet. Mit Strafsteuern verspricht die Politik mitsamt den anderen Klimarettern, die Welt vor dem drohenden Hitzeuntergang, vor der globalen Weltverbrennung zu bewahren.

Diese CO₂-Überhitzungsmärchen sind natürlich ein ausgedachtes Geschäftsmodell. Das wollen wir hier anhand des Temperaturverlaufes vom Monat Dezember und Januar zeigen. Für Deutschland war der Beweis einfach.

Zur Ergänzung: das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Dezember und Januarverlauf Dies sind Daten des DWD, bei denen ausdrücklich dabeisteht: HOMOGENISIERT!!!

Abb. 2: Laut Treibhausglaube müsste die Erwärmung beider Monate gleich verlaufen, zumal CO₂ gleichmäßig und weltweit steigt und beide Monate auch noch direkt aufeinander folgen. CO₂ kann – wenn es der Haupttemperaturregler wäre – im Dezember nicht anders wirken als im Januar.

Dezember und Januar in den USA

Einzelstation auf dem Land: Die Dale-Enterprise Weather-Station in Virginia, einsam bei einer Farm. Eine Wetterstation fast ohne Wärmeinseleffekt.

Abb. 3. Bei dieser ältesten Station Virginias, die heute noch die Temperaturen erfasst und zum US-Schnitt beiträgt, sind Dezember und Januar total gegensätzlich. Der Dezember wird deutlich wärmer, und gleich nach Silvester der Januar deutlich kälter seit 39 Jahren.

Und nun der Gesamtstaat Virginia:

Abb. 4: Dezember 1987 und Januar 1988 folgen in der Realität unmittelbar nach Silvester-Mitternacht. Wir haben beide Monate auf der y-Achse wie zuvor auch zum gleichen Zeitpunkt eingezeichnet, beide beim Punkt 1987. Die letzten beiden Werte sind Dez. 25 und Jan. 26

Ohio Valley: Unter diesem Namen sind die Temperaturmessungen von sieben US-Bundesstaaten nahe der Kanadischen Grenze zusammengefasst, nämlich Missouri, Illinois, Indiana, Ohio, West-Virginia, Kentucky und Tennessee

Abb. 5: Ohio Valley: Die sieben Bundesstaaten sind: Missouri, Illinois, Indiana, Ohio, West-Virginia, Kentucky und Tennessee.

Siehe climate reanalyzer. Über diesen Link kommt man direkt auf die Seite.

Abb. 6: Die sieben US-Bundesstaaten gleichen ziemlich dem Verlauf von Mecklenburg Vorpommern, siehe Grafik 2, wenn auch mit einer ganz anderen Größenordnung der Temperaturen der einzelnen Jahre.

Abb. 7: Im großen Flächenland USA mit 9,87 Millionen Quadratkilometern werden die letzten 39 Dezember-Monate deutlich wärmer, der Januar nur unbedeutend, obwohl sich zwischen Silvester und Neujahr nichts am globalen CO₂-gehalt ändert.

Mit der Gegenüberstellung dieser beiden direkt aufeinander folgenden Monate ist bereits gezeigt: die Gründe für diese unterschiedlichen Temperaturverläufe beider aufeinanderfolgenden Monate Dezember und Januar können nicht durch CO₂ hervorgerufen und auch nicht erklärt werden.

Kohlendioxid kann kein Klimakiller und kein globaler Temperaturregler sein. Und ein gesundheitsschädliches Gas schon gar nicht. Die Klimahysterie wegen CO₂ ist frei erfunden.

Zur angeblichen Erwärmung durch einen CO₂-Treibhauseffekt: Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine?

Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt. Und die beiden Monate Dezember und Januar geben uns recht: Kohlendioxid kann im Dezember am Ende eines Jahres nicht stark erwärmend wirken und dann plötzlich nach Silvester für den ganzen Januar aussetzen oder sogar abkühlend wirken. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Damit steht fest: Der Temperaturverlauf von Dezember und dem nach Silvester darauffolgenden Januar kann überhaupt nicht durch eine „Treibhauseigenschaft“ des Kohlendioxids erklärt werden. CO₂ ist kein Treibhausgas oder es wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen.

Weiteres Argument: Der Treibhausgasausstoß nimmt in vielen Ländern der Welt im Betrachtungszeitraum sogar deutlich ab, insbesondere bei uns:

Abb. 8: Die Emissionen von Kohlendioxid, Methan und Distickstoffoxid in Deutschland nahmen von 1990 bis 2024 deutlich ab (Umweltbundesamt).

Die Grafiken Dezember und Januar sind allein Beweis genug, dass CO₂ wenig oder gar nicht klimasensitiv ist. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Oder hier: „Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Treibhausgasemissionen, die sich wie ein Mantel um die Erde legen und so die Sonnenwärme zurückhalten und die Temperaturen ansteigen“

Diese Definitionen der Treibhauskirche sind allesamt total falsch, weil sie mehr oder weniger behaupten das unsichtbare, ungiftige und geruchslose Gas sei der globale Temperaturregler.

Richtig ist: CO₂ ist kein Welttemperaturregler, CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo versteckt mit.

In den USA hat man reagiert, die Falscheinstufung von CO₂, insbesondere dass CO₂ ein Giftgas wäre und die Gesundheit der Bevölkerung ruinieren würde, wurde abgeschafft. Die seriöse Wissenschaft hat sich dort vorerst durchgesetzt, siehe hier: Zitat: „Am 12. Februar 2026 hob die Trump-Regierung offiziell die „Endangerment Finding“ der EPA aus dem Jahr 2009 auf – die Feststellung, dass Kohlendioxid als Gefahr für die öffentliche Gesundheit reguliert werden muss.“

Es wird Zeit, dass auch bei uns schnellstens diese Änderung erfolgen muss. Die Naturwissenschaften müssen wieder glaubwürdig werden.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

  1. Die werbemäßig geplante und von der Regierung gewollte CO-Klimahysterie, sowie die Abzocke durch CO₂-Klimasteuern muss auch in Deutschland sofort und endgültig eingestellt werden. Diese Klimaschutzsteuer ruiniert unser Land. Das ist übrigens auch der beabsichtige Sinn der ganzen linksgrünen Hysterie.
  2. Wer sich zur CO₂-Erwärmungsglaubenskirche bekennt, der soll freiwillig seine persönliche CO₂-Steuer bezahlen, um sich von seinem CO₂-Fußabdruck freizukaufen.

Wir sind auch gegen teure CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo der Erde wieder zu vergrößern.

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden und nicht die Natur- und Landschaftszerstörung durch teure völlige unsinnige Maßnahmen. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien und der Grünen im Verbund mit gut verdienenden und bezahlten Klima-Schwätzern in den Staatsmedien und sonstigen angsteinflößenden Märchenerzählern in den Medien.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre, CO₂ ist Leben

Bild Baritz

Kohlendioxid sorgt für das Pflanzenwachstum und die Vielfalt und Schönheit der Landschaft. Ohne CO₂ kein Leben auf dieser Erde.

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt nicht bei 420 ppm wie derzeit, sondern etwa bei 800 bis 1200ppm, das ist um die 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern wahrscheinlich für alle Lebewesen, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Der optimale Konzentrationsgehalt der elementaren Lebensverbindung Kohlendioxid in der Atmosphäre, dem irdischen Schöpfungsgas sollte wissenschaftlich an den Universitäten erforscht werden

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ und andere Chaoten muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaos- und Unruhestifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier von unserer Arbeitsgruppe beschrieben.

Josef Kowatsch, Natur- und Klimaforscher, unabhängig und neutral, weil unbezahlt.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 

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Neue Studie: Erwärmung mit zunehmender Sonnenscheindauer in Deutschland

27. Februar 2026 um 10:00

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Cap Allon

Die Sonneneinstrahlung in Deutschland ist seit Mitte der 1990er Jahre stark gestiegen.

Die Sonneneinstrahlung an der Erdoberfläche (SSR) ist die kurzwellige Energie der Sonne, die den Boden erreicht, nachdem Wolken und Aerosole einen Teil davon reflektiert, gestreut und absorbiert haben. Sie wird direkt mit Bodeninstrumenten gemessen und unabhängig davon anhand von Satellitenbeobachtungen rekonstruiert.

Eine neue Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fasst die wichtigsten SSR-Datensätze des Landes zusammen und vergleicht sie miteinander. Fünf unabhängige Beobachtungsreihen kommen alle zum gleichen Ergebnis: Die SSR stieg zwischen 1995 und 2020 um etwa +4 W/m² pro Jahrzehnt, was insgesamt etwa +10 W/m² für diesen Zeitraum ergibt. Der Trend ist in allen Datensätzen statistisch signifikant.

Die durchschnittliche Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche in Deutschland beträgt in diesem Zeitraum etwa 124 W/m². Ein Anstieg um +10 W/m² entspricht einem realen Anstieg der Energiezufuhr an die Erdoberfläche, der zu einem Anstieg der Temperaturen und der Verdunstung führt.

Wie in der Studie erläutert, bestimmt die Atmosphäre, wie viel Sonnenlicht die Erdoberfläche erreicht. Veränderungen der Wolken und Aerosole beeinflussen die Transparenz der Atmosphäre. Wenn die Aerosolbelastung abnimmt oder sich die Eigenschaften der Wolken verändern, gelangt mehr Sonnenlicht auf den Boden. Dieser Prozess, der gemeinhin als Helligkeitszunahme der Oberfläche bezeichnet wird, erhöht die absorbierte Energie an der Oberfläche.

Die Klimapolitik basiert auf der Annahme, dass CO₂ der dominierende und kontrollierbare Hebel für die Klimaauswirkungen ist. Die eigenen Beobachtungsdaten Deutschlands zeigen jedoch einen erheblichen Anstieg der durch natürliche Prozesse ankommenden Oberflächenenergie.

Der aktuelle Erwärmungstrend in Deutschland fällt mit einem messbaren Anstieg der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche zusammen, der auf die Transparenz der Atmosphäre zurückzuführen ist. Maßnahmen zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes ignorieren diesen wichtigen, beobachteten Bestandteil des Energiehaushalts der Erdoberfläche.

Deutschland hat seine zuverlässige Energieinfrastruktur abgebaut und die Preise im Inland erhöht, um den Planeten vor CO₂ zu retten, während die Daten zur Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche zeigen, dass die Sonne die ganze Zeit über für mehr Wärme gesorgt hat.

Und das beschränkt sich natürlich nicht nur auf Deutschland. Es ist weltweit zu beobachten.

Hier ist Grönland:

Und hier ist Großbritannien – mit der Temperatur neben den Sonnenstunden:

Es sind die Sonne und die Wolken, nicht das CO₂.

Link: https://electroverse.substack.com/p/sierra-snowpack-surges-eastern-europe?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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CO₂ ist kein Verschmutzer!

27. Februar 2026 um 07:00

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Cap Allon

Kohlendioxid (CO₂) wird von Klimaaktivisten, Regulierungsbehörden und sogar Schulsystemen häufig als „Schadstoff“ bezeichnet. Diese Bezeichnung stammt nicht aus der Toxikologie oder der Expositionswissenschaft, sondern aus der Politik.

In den Vereinigten Staaten wurde CO₂ nach der Gefährdungsfeststellung der Umweltschutzbehörde im Jahr 2009 gemäß dem Clean Air Act offiziell als Schadstoff eingestuft. Diese Entscheidung wurde durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2007 ermöglicht, wonach Treibhausgase reguliert werden dürfen, wenn sie als Gefahr für das öffentliche Wohl angesehen werden. Die Feststellung besagte nicht, dass CO₂ giftig oder schädlich beim Einatmen ist. Sie stützte sich auf langfristige Klimamodellprognosen über zukünftige „katastrophale” Auswirkungen – nicht auf aktuelle gesundheitliche Auswirkungen.

Per Definition und aufgrund der Geschichte verursachen Schadstoffe bei realen Konzentrationen direkten Schaden. Kohlenmonoxid vergiftet. Blei schädigt das Gehirn. Schwefeldioxid verbrennt die Lunge. CO₂ verursacht nichts davon bei atmosphärischen Konzentrationen. Die heutige Konzentration liegt bei ~428 ppm. Die Arbeitsschutzgrenzwerte erlauben eine Exposition von 5.000 ppm über einen Zeitraum von acht Stunden – mehr als zehnmal so viel wie in der Außenluft.

Trotzdem wird CO₂ Kindern heute als Umweltverschmutzung beigebracht.

In Großbritannien wird in den Prüfungsunterlagen für weiterführende Schulen von 15- bis 16-Jährigen erwartet, dass sie Kohlendioxid als Schadstoff identifizieren. Wenn sie dies nicht tun, werden sie mit einer schlechten Note bewertet. CO₂ ist für die Photosynthese unerlässlich und der wichtigste Nährstoff für das Pflanzenwachstum. Es ist buchstäblich Pflanzennahrung.

Keine andere Substanz in der Geschichte wurde jemals als Schadstoff bezeichnet, nur weil Modelle indirekte Auswirkungen in Jahrzehnten oder Jahrhunderten simulieren, nicht zuletzt Auswirkungen auf das Wetter, während sie gleichzeitig messbare Vorteile für das Pflanzenwachstum und die Artenvielfalt in der Gegenwart mit sich bringt.

Ein höherer CO₂-Gehalt erhöht die Wassernutzungseffizienz von Pflanzen. Satellitendaten zeigen eine signifikante „globale Begrünung” mit steigendem CO₂-Gehalt. Auch die Ernteerträge stiegen. Die Kalorien pro Person stiegen mit. Und die Zahl der Hungertoten brach ein. Nichts davon ist umstritten oder wird angezweifelt.

Um CO₂ als Schadstoff zu bezeichnen, muss man all das ignorieren.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-to-653c-855f-historic-blizzard?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Gestern — 26. Februar 2026

Klima-Alarmisten jaulen auf, nachdem die EPA die „Gefährdungsfeststellung“ zurückgenommen hat

26. Februar 2026 um 19:00

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Paul Driessen

Die US-Umweltschutzbehörde EPA hat endlich das „Endangerment Finding“ (EF) aus dem Jahr 2009 aufgehoben – die Entscheidung der EPA aus der Obama-Ära, wonach Kohlendioxid und andere „Treibhausgasemissionen“ die menschliche Gesundheit und das Wohlergehen „gefährden“. Innerhalb weniger Minuten wurde diese Entscheidung von Klimaalarmisten vor Gericht angefochten.

Die Maßnahme folgt auf eine umfassende Überprüfung wissenschaftlicher Beweise, rechtlicher und verfassungsrechtlicher Grundsätze sowie 572.000 öffentlicher Stellungnahmen (534.000 davon im Rahmen von Massen-Kommentarkampagnen).

EPA-Administrator Lee Zeldin bezeichnete dies als „die größte Einzel-Deregulierungsmaßnahme in der Geschichte der USA“. Allein durch die Abschaffung der bundesweiten Standards für Treibhausgas-Emissionen für Fahrzeuge (Modelljahre 2012–2027 und darüber hinaus) werden die amerikanischen Steuerzahler nach Schätzungen der EPA über 1,3 Billionen Dollar einsparen. Sie müssen nun nicht mehr für die Messung, Berichterstattung, Zertifizierung und Einhaltung dieser [US-]bundesweiten Standards für Fahrzeuge aufkommen.

Die EPA hatte die Abgasnormen mit unmöglich zu erfüllenden Anforderungen an den Kraftstoffverbrauch von 50,4 mpg verbunden – was einem Verbot von Verbrennungsmotoren gleichkam und die Menschen zum Kauf von Elektroautos zwang. Jetzt können Autofahrer die Autos und leichten Nutzfahrzeuge kaufen, die sie möchten.

Die Abschaffung der verhassten Start-Stopp-Automatik spart den Verbrauchern 2.400 Dollar pro Fahrzeug – und hoffentlich können wir sie in Werkstätten deaktivieren lassen. Jeder, der schon einmal versucht hat, sich nach einem kurzen Stopp in den fließenden Verkehr einzufädeln weiß, wie nervtötend und gefährlich diese Spielerei ist.

Zukünftige Maßnahmen werden wahrscheinlich die Verbotsdiktate für Kohle- und Gaskraftwerke beseitigen, die Strom für das Netz erzeugen. Dadurch bleiben die Stromkosten erschwinglich und wir haben Strom, wenn wir ihn brauchen: für Licht, Heizung, Klimaanlagen, Kühlschränke, Herde, Computer, Unterhaltung, Krankenhäuser, Schulen, Geschäfte, Büros, Ampeln, Rechenzentren und Banken – nicht nur an normalen Tagen, sondern auch während Winterstürmen und Hitzewellen im Sommer. Kein bisher entwickeltes Netto-Null-Wind-Solar-Batterie-System kann das leisten, zu keinem Preis.

Die Aufhebung der Gefährdungserklärung löste vorhersehbare Empörung bei den Fraktionen aus, die wirtschaftliche oder ideologische Interessen an der Obama-Entscheidung und den in ihrem Gefolge erlassenen Regelwerken hatten. Sie werden nicht mehr in der Lage sein, Entscheidungen in den Bereichen Energie, Wirtschaft und Verbraucherschutz zu diktieren. Der Rest von uns sollte sich darüber freuen.

Die EF hat ihren Ursprung in Massachusetts gegen EPA (2007). Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten entschied, dass die EPA Treibhausgase regulieren könne, wenn die Behörde feststelle, dass diese „Luftverschmutzung verursachen oder dazu beitragen”, die „vernünftigerweise zu erwarten” sei und „die öffentliche Gesundheit oder das Wohlbefinden gefährden” könne, indem sie gefährliche Klima- und Wetterveränderungen verursache.

Die Obama-EPA verdrehte und verzerrte Wissenschaft, Geschichte und gesunden Menschenverstand, um sie dem Gerichtsurteil anzupassen, und verkündete das Endangerment-Dekret. Offiziell wurde das Urteil von 2007 nicht aufgehoben.

Die umfassende endgültige Regelung der Trump-EPA zur Aufhebung des EF zeigt jedoch, dass Mass v. EPA effektiv aufgehoben worden ist – und durch nachfolgende Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs, evidenzbasierte Wissenschaft und die internationale Realität sicherlich irrelevant geworden ist.

* Rechtliche und verfassungsrechtliche Entscheidungen torpedieren und versenken das Dreadnought-Schiff „Endangerment” aus dem Jahr 2009.

In West Virginia gegen EPA (2022) entschied das Gericht, dass Bundesbehörden nicht gegen die „Major Questions Doctrine“ verstoßen dürfen, die besagt, dass Behörden ohne klare Anweisung oder Genehmigung durch den Kongress keine Entscheidungen treffen oder Vorschriften erlassen dürfen, die „von großer wirtschaftlicher und politischer Bedeutung“ sind.

Der Clean Air Act (CAA) stuft lebensspendendes Kohlendioxid nicht als Schadstoff ein. Er enthält keine gesetzliche Formulierung oder sonstige Ermächtigung für die EPA, einseitig zu erklären, dass CO₂ ein Schadstoff ist, der durch die Verursachung oder Mitverursachung von Klimastörungen „die öffentliche Gesundheit oder das öffentliche Wohl gefährdet”.

Die EPA tat dennoch genau das – und nutzte die Gefährdungserklärung, um sich die effektive Kontrolle über den Verkehr, die Stromerzeugung, die petrochemische Industrie und andere Industriezweige des Landes, seine Wirtschaft, Beschäftigung und Lebensstandards zu sichern. Die EF-Vorschriften haben unbestreitbar „enorme wirtschaftliche und politische Bedeutung“, was sie unzulässig und verfassungswidrig macht.

Das Urteil des Obersten Gerichtshofs in der Rechtssache Loper Bright gegen Raimondo (2024) schränkte den Ermessensspielraum und die Machtbehauptung der EPA noch weiter ein. Dieser Fall hob die Entscheidung des Gerichts von 1984 in der Rechtssache Chevron gegen NRDC auf und beendete die richterliche Zurückhaltung gegenüber Regierungsbehörden (die „Chevron-Doktrin“). Beamte dürfen keine selbsternannten „vernünftigen Auslegungen“ unklarer Gesetzestexte mehr vornehmen, wenn diese Auslegungen die Regulierungsbefugnisse erheblich ausweiten oder die Kosten für den privaten Sektor in die Höhe treiben würden.

Die Gefährdungsfeststellung der EPA hat keine rechtliche oder verfassungsrechtliche Grundlage.

* Die evidenzbasierte Wissenschaft liefert der EPA keine Grundlage zur Einstufung von CO₂ als gefährlichen Schadstoff

Im Gegensatz zu den in der CAA aufgeführten Schadstoffen ist Kohlendioxid ungiftig. Tatsächlich ist es für das Leben auf unserem Planeten unverzichtbar. Menschen und Tiere atmen es aus, wenn sie atmen; Pflanzen nehmen CO₂ während der Photosynthese auf und geben Sauerstoff ab. Mehr CO₂ in der Atmosphäre hilft Pflanzen, besser, schneller und mit weniger Wasser zu wachsen.

Befürworter der Gefährdungstheorie bieten kaum mehr als unbegründete, haarsträubende Behauptungen über Klimakatastrophen, die bereits über uns hereingebrochen sind … und zukünftige Katastrophen, die von Computermodellen auf der Grundlage von Treibhausgasen vorhergesagt werden, welche das Klima der Erde beeinflussen. Es ist wie bei Monty Python auf der Suche nach dem Heiligen Gral der Klimakontrolle – und letztendlich der Kontrolle über die amerikanische und die Weltwirtschaft sowie den Lebensstandard.

Aber wie die neue Analyse der EPA, Tausende von Wissenschaftlern und Unmengen von Daten und Beweisen zeigen, entspricht diese Panikmache nicht der Realität auf unserem Planeten. Die durchschnittlichen globalen Temperaturen sind in 100 Jahren nur geringfügig gestiegen; viele US-Temperaturrekorde aus den 1930er Jahren bestehen nach wie vor; und viele der angeblichen historischen Höchstwerte der letzten Zeit wurden an Flughäfen und in städtischen Gebieten (Wärmeinseln) gemessen.

Die Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen zeigen seit 1865 ebenfalls nur minimale Veränderungen; zwölf Jahre lang, von Oktober 2005 bis August 2017, gab es keinen einzigen Hurrikan der Kategorie 3 bis 5 in den USA, was einen Rekord darstellt; und die Häufigkeit und Intensität von Tornados ist seit 1950 sogar zurückgegangen.

Es gibt keine realen Beweise dafür, dass CO₂ oder andere Treibhausgase die komplexen solaren, kosmischen und anderen natürlichen Kräfte ersetzt haben, die im Laufe der Erdgeschichte zu zahlreichen Klimaschwankungen geführt hatten.

* Selbst die vollständige Abschaffung fossiler Brennstoffe in den USA wäre eine mehrere Billionen Dollar teure Lektion in Sinnlosigkeit.

China verursacht ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen, mehr als alle anderen Industrienationen zusammen. Indien und Indonesien tragen ein weiteres Zehntel dazu bei. Sie bauen jeden Monat neue Kohlekraftwerke, um den Lebensstandard ihrer Bevölkerung zu verbessern und zu Weltmächten aufzusteigen.

In noch immer armen Ländern haben Milliarden Menschen nur minimalen, sporadischen Zugang zu Elektrizität; 750 Millionen haben gar keinen Zugang. Sie bauen Kohle- und Gaskraftwerke, industrialisieren sich, fahren Autos – und stoßen dabei immer mehr Treibhausgase aus, um Millionen von Menschenleben zu verbessern und zu retten. Die Emissionen der USA sind irrelevant.

* Die wirklichen Gefahren für unsere Gesundheit und unser Wohlergehen gehen von der Abschaffung fossiler Brennstoffe aus.

Wind- und Solarenergie spielten während des Wintersturms Fern nur eine untergeordnete Rolle. Das Gleiche galt für den erwarteten Strom aus Kanada für Neuengland. Kohle, Gas und Kernkraft sprangen ein. Ohne sie wären wahrscheinlich Tausende von Menschen ums Leben gekommen.

Öl, Erdgas und Kohle decken nach wie vor über 80 % des gesamten Primärenergieverbrauchs der USA – und liefern darüber hinaus unersetzliche Rohstoffe für mehr als 6.000 Produkte aus den Bereichen Medizin, Pharmazie, Kommunikation, Bauwesen, Transport und anderen Bereichen. Ohne fossile Brennstoffe würde unser Leben auf den Stand von 1900 oder früher zurückfallen.

Eine tatsächliche Gefährdung unserer Gesundheit und unseres Wohlergehens entsteht nicht durch die Nutzung fossiler Brennstoffe – und möglicherweise durch einen winzigen Beitrag zu negativen (oder positiven) Klima- und Wetterveränderungen. Sie entsteht durch die Abschaffung fossiler Brennstoffe, den Rückgriff auf „erneuerbare“ Energien, die gerade dann fehlen, wenn sie am dringendsten benötigt werden, und den Verzicht auf Tausende unverzichtbarer petrochemischer Produkten.

Es gibt keinen Grund für das Berufungsgericht in Washington D.C. und den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, etwas anderes zu tun, als die Aufhebung der schändlichen und destruktiven „Endangerment Finding“ aus der Obama-Ära durch Trump und Zeldin zu bestätigen.

Link: https://www.cfact.org/2026/02/23/climate-alarmists-howl-after-epa-rescinds-endangerment-finding/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Klima-Alarmisten jaulen auf, nachdem die EPA die „Gefährdungsfeststellung“ zurückgenommen hat erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Die eleganten Argumente der EPA bzgl. der Aufhebung des Endangerment Finding

26. Februar 2026 um 13:00

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David Wojick, CFACT

Die Argumente der EPA für die Aufhebung der Gefährdungsfeststellung von Obama sind einfach, klar und überzeugend. Daher haben sie gute Chancen, vor dem Obersten Gerichtshof (SCOTUS) zu gewinnen, wo die endgültige Entscheidung getroffen wird.

Ich stütze mich auf die ausführliche Pressemitteilung der EPA, die eine Zusammenfassung der rechtlichen Argumente enthält.

Das Hauptargument ist rechtlicher Natur und richtet sich direkt an den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten (SCOTUS). In der Veröffentlichung werden sogar mehrere relevante frühere Entscheidungen angeführt. Der Kern dieser Entscheidungen besteht darin, dass Behörden in alten Gesetzen keine neue Bedeutung finden können, die ihnen plötzlich enorme neue Regulierungsbefugnisse verleiht. Eine solche Rücksichtslosigkeit wird als regulatorische Übergriffigkeit bezeichnet.

Das Argument der EPA lautet, dass die Gefährdungsfeststellung genau eine solche massive Überschreitung darstellt, und so sieht es auch ganz sicher aus. Es handelte sich nicht um eine schleichende Ausweitung der Aufgaben, sondern eher um eine explosionsartige Ausweitung.

Das betreffende Gesetz ist Abschnitt 202(a) des Clean Air Act, der es der EPA erlaubt, schädliche Abgasemissionen von Kraftfahrzeugen zu regulieren. Die Gefährdungsfeststellung von Obama basiert vollständig auf dieser engen Regelung.

Hier also die Argumente der EPA:

„Die Behörde kommt zu dem Schluss, dass Abschnitt 202(a) des CAA der EPA keine gesetzliche Befugnis erteilt, Emissionsstandards für Kraftfahrzeuge und Motoren in der bisher praktizierten Weise vorzuschreiben, auch nicht zum Zweck der Bekämpfung des globalen Klimawandels, und daher keine Rechtsgrundlage für die Gefährdungsfeststellung und die daraus resultierenden Vorschriften besteht. Die EPA ist der festen Überzeugung, dass die von der Obama-Regierung im Jahr 2009 getroffene Gefährdungsfeststellung die Befugnisse der Behörde zur Bekämpfung der ‚Luftverschmutzung‘, die die öffentliche Gesundheit und das Wohlbefinden beeinträchtigt, überschritten hat und dass eine politische Entscheidung dieser Größenordnung mit so weitreichenden wirtschaftlichen und politischen Folgen ausschließlich beim Kongress liegt. Im Gegensatz zu unseren Vorgängern ist die Trump-EPA entschlossen, das Gesetz genau so zu befolgen, wie es geschrieben steht und wie es der Kongress beabsichtigt hat – und nicht so, wie andere es sich vielleicht wünschen würden.“

Dies ist genau die Art von Rechtsfrage, mit der sich der Oberste Gerichtshof normalerweise befasst.

Es gibt einen Aspekt der Gefährdungsfeststellung, der so offensichtlich falsch ist, dass er schon komisch ist. Ich würde damit beginnen, weil er zumindest teilweise die Argumente der EPA für eine Aufhebung stützt. Die EPA erwähnt ihn beiläufig mit folgenden Worten:

„In einem beispiellosen Schritt stellte die EPA unter Obama fest, dass die von Autos ausgestoßenen Kohlendioxidemissionen – in Kombination mit fünf anderen Gasen, von denen einige von Fahrzeugen gar nicht ausgestoßen werden – in unbekannter Höhe zur Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre beitragen …”

Also nutzten sie das Auspuffrohrgesetz, um Gase zu bewerten (und anschließend zu regulieren), die Auspuffrohre gar nicht ausstoßen. Es gibt eindeutig keine gesetzliche Grundlage für diese Gefährdungsfeststellungen.

Dies sind keine wissenschaftlichen Fragen, und der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten (SCOTUS) entscheidet normalerweise auch nicht über wissenschaftliche Fragen. Es gibt jedoch eineinhalb wissenschaftliche Argumente für den Fall, dass die Wissenschaft ins Spiel kommt. Das heißt, ein Argument wird in der Veröffentlichung vollständig dargelegt, während das andere lediglich angedeutet wird.

Hier ist das vollständig dargelegte Argument:

„Unter Verwendung der gleichen Modelle, die auch von früheren Regierungen und Klimawandel-Fanatikern verwendet wurden, kommt die EPA nun zu dem Schluss, dass selbst wenn die USA alle Treibhausgasemissionen aller Fahrzeuge eliminieren würden, dies bis zum Jahr 2100 keine wesentlichen Auswirkungen auf die globalen Klimaindikatoren hätte.“

Dies ist eigentlich eine Gefährdungsfeststellung, nämlich dass keine Gefährdung besteht.

Hier ist das erwähnte Argument:

„… die Umweltbehörde EPA unter Obama stellte fest, dass Kohlendioxidemissionen von Kraftfahrzeugen – in Kombination mit fünf weiteren Gasen, von denen einige gar nicht von Fahrzeugen ausgestoßen werden – in unbekannter Höhe zur Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre beitragen, die wiederum über verschiedene Kausalketten eine Rolle spielen, die die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen gefährden können.“

Die verschiedenen wissenschaftlichen Fragen, die sich hier stellen, betreffen die Realität der „vielfältigen Kausalketten“, die in Obamas Gefährdungsfeststellung behauptet werden. Diese Kausalitätsfragen beinhalten eine Menge Panikmache.

Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich bei der Gefährdungsfeststellung um eine komplexe Attributionsbehauptung, die höchst spekulativ und umstritten ist. Diese Fragen der Kausalketten könnten in den technischen Begleitdokumenten zur Aufhebung näher erläutert werden. Wenn sie jedoch zumindest erwähnt werden, wie in der Veröffentlichung, schafft dies einen Platzhalter für sie, falls sie während der SCOTUS-Verhandlungen zur Sprache kommen sollten.

Die EPA hat einige elegante Argumente für die Aufhebung der Gefährdungsfeststellung vorgebracht. Bleiben Sie dran bei CFACT, während sich dieses Drama weiterentwickelt.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/20/epas-elegant-arguments-for-endangerment-repeal/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Klima- und Energieexperten loben Trumps Aufhebung der Gefährdungsfeststellung

25. Februar 2026 um 16:00

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Anmerkung der Redaktion: EPA-Administrator Lee Zeldin und Präsident Trump haben die Feststellung der Gefährdung durch Treibhausgase für Fahrzeuge aufgehoben. Climate Realism vertritt seit langem die Ansicht, dass Kohlendioxid kein Schadstoff ist, und wir begrüßen diese Entscheidung.

Tate Miller, The Center Square.

Klima- und Energieexperten haben die kürzlich erfolgte Aufhebung des „Endangerment Finding“ (Gefährdungsfeststellung) des ehemaligen Präsidenten Barack Obama durch Präsident Donald Trump gelobt. Einige wiesen auf die Freiheit hin, die diese Maßnahme der Automobilindustrie bringen wird, andere erklärten, dies sei nur ein erster Schritt.

Jason Isaac, CEO des American Energy Institute, erklärte gegenüber The Center Square, dass die Aufhebung der „Endangerment Finding“-Verordnung „für mobile Quellen ein notwendiger erster Schritt ist, um den Kurs zu korrigieren, dem Clean Air Act wieder seine angemessene Rolle zu geben und zuverlässige, erschwingliche Energie wieder in den Mittelpunkt der Bundespolitik zu rücken“.

Isaac erklärte gegenüber The Center Square, dass „Präsident Obama einmal gesagt hat, dass unter seiner Energiepolitik die Strompreise ‚zwangsläufig in die Höhe schnellen würden‘ Für viele amerikanische Familien und kleine Unternehmen hat sich diese Vorhersage als zutreffend erwiesen. Das Endangerment Finding wurde zum rechtlichen Motor für Vorschriften, die die Energiekosten in die Höhe trieben, die Märkte verzerrten und die Bezahlbarkeit in den Hintergrund drängten“. Soweit Isaac.

Die Gefährdungsfeststellung wurde 2009 unter Obamas EPA unterzeichnet und erklärte, dass bestimmte Treibhausgase, darunter Kohlendioxid (CO₂), die öffentliche Gesundheit gefährden würden.

Der Präsident des Committee for a Constructive Tomorrow Craig Rucker erklärte gegenüber The Center Square, dass „die Gefährdungsfeststellung im Kern grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem gesunden Menschenverstand widerspricht“.

„CO₂, das geruchlose, farblose Gas, das Sie gerade ausgeatmet haben, ist lebenswichtig“, so Rucker. „Es ist für Pflanzen unverzichtbar, um durch Photosynthese Sauerstoff und Nahrung zu produzieren.“

„Wir alle bestehen aus diesem Kohlenstoff“, erklärte Rucker; daher sei es absurd, CO₂ als „Schadstoff“ zu bezeichnen, was in etwa so wäre, als würde man Wasserdampf zu einer Bedrohung erklären.

Rucker sagte, dass „eine strenge Kosten-Nutzen-Analyse die Torheit offenbart: Billionen an wirtschaftlichen Kosten durch Klimavorgaben, die keine bedeutenden Umweltvorteile bringen, Innovation, Arbeitsplätze und Energieunabhängigkeit behindern und von echten Umweltprioritäten ablenken.“

„CO₂ ist ein Geschenk des Lebens für den Planeten Erde, kein Schadstoff und keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit und das Wohlbefinden“, so Rucker.

Ähnlich wie Rucker erklärte James Taylor, Präsident des Heartland Institute, gegenüber The Center Square in einer Stellungnahme, dass die Gefährdungsfeststellung wissenschaftlich unhaltbar sei.

Ein anderer Experte erklärte gegenüber The Center Square, welche Freiheiten die Aufhebung der Gefährdungsfeststellung für die Automobilindustrie mit sich bringen werde.

Frank Lasee, Präsident von Truth in Energy & Climate, sagte in einer Erklärung gegenüber The Center Square, dass der Schritt der EPA „ein klarer Gewinn für Käufer überall“ sei. „Diese Maßnahme befreit die Automobilindustrie von lästigen Emissionsbeschränkungen und verlustreichen Vorschriften für Elektrofahrzeuge und ermöglicht es den Herstellern, die Autos und Lastwagen zu bauen, die die Verbraucher wirklich wollen. Präsident Trump verdient großen Applaus für diesen entschlossenen Schritt“, sagte Lasee.

H. Sterling Burnett, Direktor des Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy am Heartland Institute, wies ebenfalls auf den Sieg hin, den die Aufhebung der EPA für die Automobilindustrie bedeutet, und erklärte gegenüber The Center Square in einer Stellungnahme: „Heute ist ein Sieg für Käufer von PKWs und LKWs.“

Die Aufhebung der Gefährdungsfeststellung sei „längst überfällig und gut für das amerikanische Volk“, so Burnett. „Trump sollte für diese Maßnahme gelobt werden. Jetzt ist es an der Zeit, einen weiteren Schlag für die Erschwinglichkeit zu führen und das Eisen zu schmieden, solange es heiß ist, um auch die Gefährdungsfeststellung für Kraftwerke aufzuheben“, sagte Burnett.

Gregory Wrightstone, Geschäftsführer der CO₂-Koalition, merkte an, dass „die Aufhebung der Gefährdungsfeststellung großartig ist, aber noch nicht das Ende der Geschichte bedeutet“.

„Die Aufhebung muss nicht nur vor Gericht Bestand haben, sondern auch zur Aufhebung des Urteils des Obersten Gerichtshofs von 2007 in der Rechtssache Massachusetts gegen EPA führen, in dem das Gericht fälschlicherweise entschied, dass die EPA Treibhausgase regulieren könne, obwohl der Kongress dies nicht ausdrücklich genehmigt hatte“, sagte Wrightstone. „Selbst wenn die Trump-EPA vor Gericht mit der Aufhebung der Gefährdungsfeststellung gewinnt, ohne auch Massachusetts gegen EPA aufzuheben, wird die nächste demokratisch geführte EPA einfach die Gefährdungsfeststellung erneut erlassen, und die ganze großartige Arbeit der Trump-EPA wird zunichte gemacht worden sein“.

Marc Morano, Herausgeber von Climate Depot, sagte in einer Erklärung gegenüber The Center Square, dass „die Aufhebung der CO₂-Gefährdungsfeststellung aus unserem Leben die rechtliche Grundlage für den fehlgeleiteten Unsinn im Namen des Klimas beseitigen wird, den wir in den letzten Jahrzehnten erdulden mussten“.

EPA-Administrator Lee Zeldin hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass er und Trump die Gefährdungsfeststellung im Rahmen der „größten Deregulierungsmaßnahme in der Geschichte der USA“ aufheben würden.

Link: https://climaterealism.com/2026/02/climate-and-energy-experts-praise-trumps-endangerment-finding-repeal/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 6 /2026

25. Februar 2026 um 13:00

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Meldung vom 8. Februar 2026 von WUWT:

Prozessgewinn Nr. 1: Das Federal Judicial Center streicht das Kapitel zum Klimawandel aus dem Justizhandbuch

Charles Rotter

Von Zeit zu Zeit hält eine Institution inne, betrachtet das, was sie gerade getan hat, und zieht sich still und leise vom Abgrund zurück. Genau das scheint beim Federal Judicial Center (FJC) geschehen zu sein, und dieser Moment ist es wert, gewürdigt zu werden.

Wie in einem Schreiben vom 6. Februar 2026 von FJC-Direktorin Richterin Robin L. Rosenberg an den Generalstaatsanwalt von West Virginia John B. McCuskey bestätigt wurde, hat das Federal Judicial Center das Kapitel zur Klimawissenschaft aus dem Referenzhandbuch zu wissenschaftlichen Beweisen, vierte Auflage, entfernt. Diese einzelne Verwaltungshandlung – „das Kapitel zur Klimawissenschaft wurde falle gelassen“ – stellt eine seltene und willkommene Kurskorrektur dar.

Die vierte Ausgabe des Referenzhandbuchs ist keine gewöhnliche Veröffentlichung. Gerichte haben frühere Ausgaben mehr als tausend Mal zitiert. Richter verlassen sich darauf, nicht um zu erfahren, was sie denken sollen, sondern um zu verstehen, wie sie Expertenaussagen bewerten können, ohne selbst zu Wissenschaftlern zu werden. Seine Autorität beruht genau auf seinem Ruf der Zurückhaltung.

Das nun entfernte Kapitel zum Klima gefährdete diesen Ruf.

Das Problem war nie, dass es Klimawissenschaft gibt oder dass sich das Klima verändert. Das Problem war, dass das Kapitel tief umstrittene Fragen – insbesondere die Klimazuschreibung – so behandelte, als wären sie feststehende Hintergrundfakten. Damit verwischte es die Grenze zwischen Aufklärung und Interessenvertretung und lieferte den Richtern praktisch eine vorgefertigte Sichtweise, durch die laufende und zukünftige Klimaprozesse betrachtet werden konnten.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/07/process-wins-one-federal-judicial-center-deletes-climate-chapter-from-judicial-manual/

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Eine Meldung vom 10. Februar 2026 von Cap Allon:

China: Kohleverbrauch erreicht Rekordwerte

Chinas Kohleproduktion erreichte 2025 einen neuen Rekordwert, und die wichtigste Kohlebehörde des Landes rechnet nun für 2026 mit einem weiteren Allzeithoch.

Die inländische Produktion wird in diesem Jahr voraussichtlich 4,86 Milliarden Tonnen erreichen und damit den jahrzehntelangen Aufwärtstrend fortsetzen, der keine Anzeichen einer Umkehr zeigt.

Seit Anfang der 2000er Jahre hat China seine Kohleproduktion mehr als verdoppelt, wobei sie Mitte der 2010er Jahre kurzzeitig stagnierte, bevor sie wieder anzog. In den letzten Jahren gab es erneute Bestrebungen zur Sicherung der Energieversorgung, wobei Kohle als Rückgrat des Systems positioniert wurde.

Trotz jahrelanger Übergangsrhetorik und Emissionszielen, die viele im Westen ungeprüft übernommen haben, bleibt Kohle ein zentraler Bestandteil der chinesischen Energiestrategie. Aber Peking baut seine Kapazitäten aus, wo immer es möglich ist – sei es bei Kohle, Gas, Öl, Kernkraft und ja, sogar bei Wind- und Solarenergie.

„Beim Wettlauf um künstliche Intelligenz geht es eigentlich darum, wer die meiste Energie erzeugen kann“, erklärt Elon Musk. „Es geht nicht um Chips – es geht um Strom.“

Link: https://electroverse.substack.com/p/japans-record-february-cold-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 12. Februar 2026:

Wälder des Nordens enthüllen eine wärmere Vergangenheit

Eine neue Copernicus-Studie unter Verwendung kalibrierter Landsat-Satellitendaten zeigt, dass sich die borealen Wälder zwischen 1985 und 2020 um 0,844 Millionen Quadratkilometer ausgedehnt haben, was einem Anstieg von 12 % entspricht.

Die Ausdehnung war nicht gleichmäßig. Die Zuwächse konzentrierten sich entlang des nördlichen Randes, wodurch sich die durchschnittliche Breite der borealen Baumgrenze um 0,29 Grad und der Median um 0,43 Grad nach Norden verschoben. Das entspricht einer Ausdehnung von etwa 30 bis 45 Kilometern in Richtung Pol über einen Zeitraum von 36 Jahren, gemessen direkt anhand von Satellitenbildern mit einer Auflösung von 30 m und nicht anhand von Modellen.

Die Studie geht von einer Erwärmung der nördlichen Hemisphäre um etwa 0,85 °C zwischen 1980 und 2020 aus, wie aus Satellitentemperaturdaten (UAH) hervorgeht. Damit beträgt die beobachtete Waldausdehnung etwa 35 Kilometer (~22 Meilen) pro 1 °C Erwärmung.

Anhand dieser modernen Temperatur-Entfernungs-Skalierung lassen sich Temperaturen der Vergangenheit ableiten.

Im Norden Kanadas wurde etwa 90 Kilometer nördlich der heutigen Baumgrenze ein Baumstumpf gefunden, der auf ein Alter von etwa 4.940 Jahren datiert wurde. Unter den heutigen Bedingungen können dort keine Bäume wachsen. Diese Lage deutet darauf hin, dass die Temperaturen während des mittleren Holozäns um 2,5 bis 3 °C höher waren als heute.

Boreale Wälder dehnen sich in wärmeren Perioden nach Norden aus und ziehen sich in kälteren Perioden nach Süden zurück.

Die Temperaturen in der Arktis haben bereits zuvor das heutige Niveau überschritten – ohne industrielle Einflüsse.

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-is-cooling-fast-one-of?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 16. Februar 2026:

Studie: 3100 Gletscher rücken vor

Eine neue Studie hat weltweit mehr als 3.100 vorrückende Gletscher identifiziert. In vielen Berichten wird dies als Beweis dafür angesehen, dass die „Klimaerwärmung” die Gletscher destabilisiert. Dabei wird jedoch ein wichtiger Punkt übersehen.

Ein Gletscheranstieg tritt ein, nachdem sich das Eis stromaufwärts gebildet hat. Über lange ruhige Zeiträume sammelt sich Eis in hohen Lagen an und verdickt den oberen Gletscher. Sobald sich genügend Masse angesammelt hat, kann das gespeicherte Eis plötzlich in einem Anstieg talwärts gedrückt werden.

Wenn ein Gletscher dünner wird, ist dies in der Regel nicht möglich.

Ohne Wachstum stromaufwärts wäre der Anstieg stark eingeschränkt.

Lokale Klimabedingungen können beeinflussen, wann und wo Gletscherbewegungen auftreten. Das Vorhandensein von Gletscherbewegungen hängt jedoch von einer anhaltenden Eisansammlung in Höhenlagen ab.

Gletscherbewegungen sind kein Beweis für einen durch Schmelze verursachten Zusammenbruch, wie es in Kommentaren der Mainstream-Medien immer wieder behauptet wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/northern-europe-locked-in-deep-freeze?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 19. Februar 2026:

Italien streicht Kohlenstoff-Kosten

Italien plant, die EU-Kohlenstoffkosten aus den Stromrechnungen zu streichen.

Gemäß dem Vorschlag wird Italien den Gas-Kraftwerken die Kosten für die Emissionszertifikate des EU-Emissionshandelssystems erstatten.

Auf dem italienischen Strommarkt bestimmen in der Regel Gaskraftwerke den Strompreis. Wenn Gaserzeuger Kosten für Kohlenstoff-Zertifikate zahlen, werden diese Kosten in den Marktpreis eingerechnet und auf den gesamten Strom umgelegt, unabhängig davon, wie dieser erzeugt wird.

Durch die Erstattung dieser Zertifikatskosten an die Gaskraftwerke senkt Italien den Grenzpreis, wodurch die Strompreise insgesamt sinken.

Die Kohlenstoff-Kosten verschwinden jedoch nicht, sondern werden lediglich verlagert. Anstatt über die Stromrechnungen bezahlt zu werden, werden sie aus nationalen Mitteln finanziert – durch Steuern, Kredite oder Umschichtungen im Haushalt. Die Italiener zahlen also weiterhin dafür, nur indirekt.

Dies ist der einzige Hebel, über den Italien verfügt, um seine lähmend hohen Strompreise zu senken. Die EU-Vorschriften verhindern, dass Mitgliedstaaten aus dem ETS austreten oder es in irgendeiner Weise anpassen. Die Rückerstattung der Kohlenstoff-Kosten im Inland ist die einzige technische Möglichkeit, die Energiepreise zu senken und gleichzeitig die Vorschriften einzuhalten.

Die Märkte reagierten sofort. Die italienischen Strom-Terminpreise fielen stark, weil die Händler niedrigere Strukturkosten einpreisten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/scotlands-cold-start-to-2026-drags?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 6 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Die Epoche des Neoglazials

24. Februar 2026 um 16:00

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Andy May

Die meisten sind sich einig, dass die Milankovitch-Zyklen der Exzentrizität, Schiefe und Präzession langfristige globale und hemisphärische Klimaveränderungen antreiben (siehe Abbildung 4 in diesem Beitrag für eine kurze Beschreibung). Die moderne Klimadebatte dreht sich um kurzfristige Klimaveränderungen. Der „Konsens” besagt, dass menschliche Emissionen „die schnellste Veränderung” verursacht haben oder „die Temperaturen die wärmsten seit X Jahren” sind (Lecavalier et al., 2017) und (IPCC, 2021, S. 8), wobei X zwischen tausend und über 100.000 Jahren variiert. Natürlich verfügen wir nur über globale Messdaten für die letzten etwa 170 Jahre, sodass alle globalen oder hemisphärischen Daten aus der Zeit davor entweder lokale oder proxy-basierte Temperaturdaten sind.

Die vorherrschende Meinung ist, unbequeme Daten zu ignorieren, die zeigen, dass die CO2- und Methan-Konzentrationen in der Luft während des Holozäns, also in den letzten 12.000 Jahren, nicht mit der Temperatur korrelieren, wie in Abbildung 4 hier dargestellt. Korrelation ist nicht gleichbedeutend mit Kausalität, aber das Fehlen einer Korrelation schließt normalerweise eine Kausalität aus. Wenn Veränderungen der Wärmespeicherung im Klimasystem ignoriert werden, wie es oft der Fall ist, dann können nur externe Einflüsse den Klimawandel verursachen. Da die jüngsten Klimaveränderungen (seit 1950) zu schnell erfolgten, um durch die Milankovitch-Orbitalzyklen verursacht worden zu sein, bleiben als einzige externe Einflüsse die Sonne und Treibhausgase (THG) übrig. Da die Ozeane und die Atmosphäre die von ihnen gespeicherte Wärmemenge verändern, anstatt sie an den Weltraum abzugeben, verändert sich das Klima mit der Veränderung der klimatischen Wärmespeicherung (Irvine, 2014). Wir können dies an den 60- bis 70-jährigen Klima- oder Ozeanoszillationen beobachten, wie beispielsweise der Atlantischen Multidekadischen Oszillation (AMO, siehe hier und hier).

Sonne und Treibhausgase wirken unterschiedlich. Sonnenstrahlung dringt in die Meeresoberfläche ein, erwärmt das Wasser in der Tiefe und speichert Wärme im Ozean. Treibhausgase absorbieren die von der Erde abgegebene Strahlung und nutzen sie hauptsächlich, um Gasmoleküle in ihrer Nähe zu erwärmen. Infrarotstrahlung von Treibhausgasen kann die Meeresoberfläche nicht durchdringen (Wong & Minnett, 2018) und verbleibt daher in der Atmosphäre. Die im Ozean gespeicherte Wärme verbleibt länger im Klimasystem als die in der Atmosphäre gespeicherte Wärme und verändert das Klima auf Zeitskalen von Jahrzehnten und Jahrhunderten (Irvine, 2014). Dies zeigt sich in den Ozean-Oszillationen. Veränderungen der Treibhausgase wirken sich nur auf die Atmosphäre aus und können das Klima nur sehr kurzfristig beeinflussen. Theoretisch beträgt die Temperaturänderung vom Höhepunkt eines 11-jährigen Sonnenzyklus‘ bis zum Tiefpunkt aufgrund der direkten Veränderung der auf die Erde treffenden Strahlung nur etwa 0,02 °C. Die tatsächlich beobachtete Veränderung ist jedoch fünfmal höher, nämlich 0,1 °C, und der Anstieg in der oberen Atmosphäre beträgt 0,3 °C. Dies wird hier sowie in (Hoyt & Schatten, 1997), (Lean, 2017) und (Haigh, 2011) ausführlicher diskutiert.

Das Neoglazial

Die Periode des Neoglazials ist nicht formal definiert, und ihr Beginn (d. h. der Beginn des Gletscherwachstums im späten Holozän) variiert je nach Standort. Es handelt sich um einen globalen Gletschervorstoß (mit der möglichen Ausnahme der Antarktis, siehe Abbildung 1 und hier) seit dem Ende des Holozän-Klimoptimums. Wichtig ist, dass der Beginn der Neoglazialzeit nicht weltweit synchron ist (McKay et al., 2018). Hier beginnen wir die Neoglazialzeit der nördlichen Hemisphäre etwa 3.800 v. Chr., kurz nach dem Mid-Holocene Transition (MHT) vom Holozän-Klimaoptimum (HCO). In der Literatur wird der Beginn der Neoglazialzeit zwischen 2.000 v. Chr. und 3.000 v. Chr. angegeben, daher ist meine Wahl etwas früh, aber nicht übermäßig.

Zu Beginn der ausgewählten Neoglazialperiode verschiebt sich die durchschnittliche Breite der innertropischen Konvergenzzone (ITCZ) dramatisch nach Süden, was die Wüstenbildung in der Sahara auslöst. Die durchschnittliche Breite der ITCZ reagiert stark auf interhemisphärische Temperaturgradienten und verschiebt sich nach Süden, wenn sich die Nordhalbkugel abkühlt, wie es um 4.700 v. Chr. der Fall war (siehe Abbildung 1 hier). Weitere Informationen zu dieser dramatischen Klimaveränderung finden Sie hier sowie in (Wanner & Brönnimann, 2012) und (DeMenocal et al., 2000).

Ungeachtet der Beschwerden des „Konsens’“ ist die Neoglazialzeit möglicherweise noch nicht zu Ende, denn wie das Bild in meinem vorherigen Beitrag zeigt [in deutscher Übersetzung hier], ist es heute auf der Nordhalbkugel immer noch viel kälter als während des größten Teils des Holozäns. Angesichts der Länge, Stärke und Tiefe der Neoglazialzeit ist es schwierig, nach nur siebzig Jahren mit zeitweiliger Erwärmung von ihrem Ende zu sprechen. Es wird weitere 100 bis 200 Jahre Erwärmung brauchen, um sicher zu sein, dass wir die Neoglazialzeit wirklich und wahrhaftig beendet haben.

Der erste Teil des Holozäns bis etwa 4.000 v. Chr. war recht warm, zumindest laut meinen bevorzugten Proxies für die nördliche Hemisphäre, dem Vinther-Lufttemperatur-Proxy (in Abbildung 1 schwarz dargestellt) und dem Rosenthal-Makassar-Straße-500-Meter-Proxy für die Meerestemperaturen (SST) im Nordpazifik (blau dargestellt). Der untere Teil von Abbildung 1 zeigt die Anzahl der globalen Gletschervorstöße aus (Solomina et al., 2015) als blaue Linie und den zentralen Zeitpunkt und die Dauer der solaren Grand Minima (SGM, schwarze Punkte) und solaren Grand Maxima (SGMx, orange Punkte) aus (Usoskin, 2017). Vor dem frühesten dargestellten SGMx (3860 v. Chr.) gibt es bis 6120 v. Chr. kein weiteres. Somit ist das Holozän-Klimaoptimum (HCO) wahrscheinlich auf Orbitalzyklen zurückzuführen, wie lange angenommen, und nicht auf solare Aktivitäts-Maxima.

Der Übergang zum mittleren Holozän und die Neoglazialzeit beginnen mit einer Häufung von sechs SGMs und vier SGMxs, sodass die Sonne damals sehr variabel war. Dies könnte neben den offensichtlichen orbitalen Sonneneinstrahlungsantrieben eine Rolle bei der Einleitung der Abkühlung der nördlichen Hemisphäre gespielt haben, aber das Muster ist hinsichtlich seiner Nettoauswirkung auf das Klima nicht eindeutig. Ebenso korreliert das Klimaereignis vor 4.200 Jahren nicht mit dem SGM davor oder dem SGMx danach, so dass es andere Ursachen geben muss.

Abbildung 1. Das obere Diagramm zeigt den Temperatur-Proxy des Vinther-Eiskerns aus Grönland in Schwarz und den Proxy der Wassertiefe von 500 Metern in der Straße von Makassar von Rosenthal in Hellblau. Ebenfalls dargestellt sind die HadCRUT 4-Temperatur für das Gebiet Grönlands als gestrichelte rote Linie und die aktuelle Temperatur in 500 Metern Tiefe in der Straße von Makassar aus der Datenbank der Universität Hamburg (Gouretski, 2019). Das untere Diagramm zeigt die Anzahl der globalen Gletschervorstöße mit der blauen Linie, die Dauer aller großen Sonnenminima als schwarze Punkte (rechte Skala) und die Dauer aller großen Sonnenmaxima als orangefarbene Punkte (ebenfalls rechte Skala). Datenquellen: (Vinther et al., 2009), (Rosenthal et al., 2013), (Gouretski, 2019) und (Usoskin, 2017). Einige historische Ereignisse werden nur zur Orientierung des Betrachters erwähnt, es wird kein kausaler Zusammenhang impliziert.

Das Gesamtbild von Abbildung 1 zeigt einen allgemeinen Temperaturrückgang mit zunehmender Anzahl von Gletschervorstößen. Der Zeitraum von 2000 v. Chr. bis 500 v. Chr. weist nur geringe Sonnenvariabilität auf, jedoch eine starke 120-jährige SGM um 750 v. Chr. und einen dramatischen Anstieg der Gletschervorstöße. Genau in der Mitte dieser Vorstöße liegt der Zusammenbruch der Bronzezeit im östlichen Mittelmeerraum. Der stärkste SGM konzentriert sich auf das Jahr 1470 n. Chr. und geht mit der höchsten Anzahl an Gletschervorstößen einher. Beide Ereignisse liegen kurz vor dem tiefsten Punkt der Kleinen Eiszeit von 1500 bis 1750 n. Chr.

Der spektakuläre Zusammenbruch der Bronzezeit 1177 v. Chr. (Cline, 2014) folgt fast 200 Jahre nach dem 70-jährigen SGM um 1385 v. Chr., sodass unklar ist, wie stark er diese Klimakatastrophe beeinflusst haben könnte. Der Zusammenbruch der bronzezeitlichen Zivilisation im östlichen Mittelmeerraum führte zur griechischen Dunklen Zeit, die erst mit Beginn der Römischen Warmzeit (RWP) um 300 v. Chr. endete (manche datieren den Beginn später, um 250 v. Chr.). Die RWP endete erst zwischen 400 und 500 n. Chr.

Die römische Warmzeit war geprägt vom Aufstieg des Römischen Reiches, der Vereinigung Chinas durch Ch’in im Jahr 221 v. Chr. und begann kurz nach dem Tod Alexanders des Großen. In dieser Zeit stieg auch Indiens größter Kaiser der Antike, Ashoka der Große, zum ersten Mal um 266 v. Chr. zur Macht auf und vereinigte Indien. Ashoka konvertierte zum Buddhismus und förderte die Verbreitung dieser Religion. In diese Zeit fallen auch das Leben Jesu von Nazareth und der Aufstieg des Christentums.

Die römische Warmzeit ist bemerkenswert, weil sie mit drei aufeinanderfolgenden solaren Grand Maxima zusammenfällt und keine solaren Grand Minima enthält. Sie gehört auch zu den längsten Perioden im Holozän ohne SGM. Die andere so lange Lücke, von 1385 bis 2450 v. Chr., markiert im Wesentlichen den Höhepunkt der Bronzezeit.

Das europäische Mittelalter kann anhand der niedrigeren Temperaturen in den Vinther-Aufzeichnungen zwischen 500 und 800 n. Chr. und einer SGM im Jahr 690 n. Chr. identifiziert werden. Die mittelalterliche Warmzeit liegt zwischen der SGM im Jahr 690 n. Chr. und einer im Jahr 1030 n. Chr. und ist eher eine Übergangsphase zur Kleinen Eiszeit als eine echte Warmzeit wie die RWP. Die Kleine Eiszeit hat keine SGMxs und vier SGMs, darunter eine außergewöhnlich lange im Jahr 1470 n. Chr. Die Vinther-Aufzeichnungen erreichen ihren kältesten Punkt im Jahr 1700 n. Chr. und die Rosenthal-Aufzeichnungen für den Nordpazifik sind um 1810 n. Chr. am kältesten, sodass 1750 n. Chr. ein vernünftiges Datum für den Beginn der modernen Warmzeit in der nördlichen Hemisphäre ist. Das letzte SGM konzentriert sich auf das Jahr 1680 n. Chr. und dauert von 1640 bis 1720 n. Chr.

Nach dem Ende des letzten SGM ist das nächste Sonnenereignis das moderne Sonnenmaximum, das sich auf das Jahr 1970 konzentriert und von 1930 bis 2010 dauert. Es ist das längste Sonnenmaximum seit 3170 v. Chr. und das erste Sonnenmaximum seit 505 n. Chr.

Diskussion

Ich behaupte keineswegs, dass die Sonnenvariabilität der einzige Faktor ist, der den Klimawandel verursacht, und ich glaube auch nicht, dass sie stärker ist als die Milankovitch-Orbitalzyklen (siehe Abbildung 4 hier). Aber als wir aus der Kleinen Eiszeit herauskamen, der kältesten Periode im gesamten Holozän und einer Periode ohne solare Grand Maxima und mit vier solaren Grand Minima, darunter das stärkste SGM (gemessen an der Dauer) im Holozän, muss man davon ausgehen, dass die Sonnenvariabilität zur Kleinen Eiszeit beigetragen hat.

Dann müssen wir die moderne Warmzeit betrachten. Sie fällt mit dem ersten solaren Grand Maximum seit 1.465 Jahren und dem stärksten seit 5.140 Jahren zusammen. Es erscheint durchaus vernünftig, zu dem Schluss zu kommen, dass das moderne solare Grand Maximum zu den beobachteten jüngsten Klimaveränderungen beigetragen hat. Der Klimawandel ist eine komplexe Kombination aus den Milankovitch-Zyklen, den Sonnenzyklen und (möglicherweise) anthropogenen Faktoren. Er hat zu keinem Zeitpunkt nur eine einzige Ursache.

Download the bibliography here.

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2026/02/18/the-neoglacial-period/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die Epoche des Neoglazials erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Deutschland: Elektroauto fängt an Ladestation Feuer, löst lokales „Inferno“ aus, weitreichende Schäden

24. Februar 2026 um 13:00

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Pierre Gosselin

Vorbemerkung des Übersetzers: Autor Pierre Gosselin verweist hier zwar auf den deutschsprachigen Blog Blackout News, kommentiert diesen Vorgang dann aber so, dass er hier übersetzt wird. – Ende Vorbemerkung

Der Artikel von Blackout News berichtet hier darüber, wie am 16. Februar 2026 an einer Ladestation in Schwaigern (Baden-Württemberg) ein schwerer Brand durch ein Elektroauto ausgelöst worden ist.

Nicht neben Elektro-Fahrzeugen parken!

Blackout News berichtet, dass am Montagmorgen ein an eine öffentliche Ladestation angeschlossenes Elektroauto in Brand geriet und das Feuer schnell auf ein daneben geparktes Wohnmobil übergriff. Da sich im Wohnmobil Gasflaschen befanden, löste die intensive Hitze mehrere Explosionen aus!

Mehrere andere Autos in unmittelbarer Nähe wurden durch die Flammen und die Hitze beschädigt. Zwei Gebäude wurden ebenfalls beschädigt – ein direkt angrenzendes Wohnhaus und ein Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Der Sachschaden wurde auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt. Der Bericht beschreibt ein lokales „Inferno”.

Laut Blackout News erwies sich die Löschung des Feuers aufgrund der brennenden EV-Batterie als schwierig, musste sie doch kontinuierlich gekühlt werden, um eine erneute Entzündung zu verhindern.

Elektroautos sind als Brandgefahr bekannt und in einigen Parkhäusern und auf Fährlinien verboten.

Es ist kein Wunder, dass einige Fährgesellschaften und Parkhausbetreiber Verbote oder Beschränkungen für Elektrofahrzeuge (EVs) eingeführt haben. Als Hauptgrund wird die Brandsicherheit angeführt, da Brände von Batterien in Elektrofahrzeugen bekanntermaßen schwer zu löschen sind, insbesondere in engen Räumen wie Schiffsdecks oder Tiefgaragen.

Mehrere Reedereien haben mit dem Verbot oder der Beschränkung von Elektrofahrzeugen für Schlagzeilen gesorgt: Im Jahr 2023 traf die Reederei Havila Kystruten (Norwegen) die viel beachtete Entscheidung, Elektro-, Hybrid- und Wasserstoffautos von ihren Küstenfähren zu verbannen. Sie argumentierte, dass ihre bordeigenen Feuerlöschsysteme nicht für die Bekämpfung eines Batteriebrands ausgerüstet seien und dass ein solcher Vorfall das Schiff und die Passagiere gefährden könnte.

Seit April 2024 hat das griechische Schifffahrtsministerium eine Vorschrift für viele Fähren eingeführt, wonach Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride nur dann an Bord genommen werden dürfen, wenn ihre Batterieladung 40 % oder weniger beträgt. Damit soll das Risiko eines „thermischen Durchgehens” verringert werden.

Alaska Marine Lines hat kürzlich ein Verbot für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge auf seinen Schiffen eingeführt und begründet dies mit dem Mangel an spezieller Feuerlöschausrüstung auf See.

BC Ferries (Kanada) hat kürzlich eine Richtlinie erlassen, die das Mitführen von nicht fahrbereiten (abgeschleppten/defekten) Elektrofahrzeugen verbietet, weil nicht überprüft werden kann, ob die Batterie beschädigt ist (was die Brandgefahr erhöht).

Parkhäuser

Im Jahr 2024 verbot das britische Parlament nach einer Brandschutzbewertung als „Vorsichtsmaßnahme“ Elektrofahrzeuge in seinen Tiefgaragen.

Zu verschiedenen Zeitpunkten sorgten einige wenige Parkhausbetreiber in Deutschland (z. B. in Kulmbach oder Leonberg) nach lokalen Brandvorfällen mit Schlagzeilen, weil sie Elektrofahrzeuge verboten hatten. Viele dieser Verbote wurden jedoch später aufgehoben oder angefochten, da sich die modernen Bauvorschriften und die Ausrüstung der Feuerwehren weiterentwickelt haben, um solche Risiken zu bewältigen.

Anstelle eines vollständigen Verbots verlangen viele neuere Parkhäuser nun, dass Elektrofahrzeuge in bestimmten „überwachten” Bereichen in der Nähe der Ausfahrten geparkt werden, um den Zugang für Rettungsdienste zu erleichtern.

Heißer und schwer zu löschen

Das Risiko besteht darin, dass Brände von Lithium-Ionen-Batterien viel mehr Hitze entwickeln als Benzinbrände. Und wenn sie brennen, setzen sie giftige Dämpfe (wie Fluorwasserstoff) frei, die in geschlossenen Räumen gefährlich sind. Darüber hinaus kann eine EV-Batterie scheinbar gelöscht sein, aber Stunden oder sogar Tage später wieder aufflammen, was auf einem Schiff mitten auf dem Ozean besonders gefährlich ist.

Link: https://notrickszone.com/2026/02/21/germany-electric-car-catches-fire-at-charging-station-sets-off-local-inferno-widespread-damage/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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2 Milliarden Dollar ausländisches Geld hinter Amerikas „Basis“-Klimabewegung?

24. Februar 2026 um 11:00

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Charles Rotter

Wer hätte das gedacht!

Seit Jahren wird Klimaskeptikern vorgeworfen, sie seien nichts weiter als bezahlte Sprachrohre der „großen Ölkonzerne“. Diese Anschuldigung wurde so oft wiederholt, dass sie sich zu einer Art Doktrin verfestigt hat. Jede Infragestellung der vorherrschenden Klimadiskurse wird mit einem wissenden Grinsen und dem Wort „finanziert“ abgetan. Die Botschaft ist klar: Abweichende Meinungen sind künstlich. Erfunden. Astroturf.

Und doch deuten die jüngsten Entwicklungen in Montana darauf hin, dass die wirklich industriell angelegte Astroturf-Operation möglicherweise auf der anderen Seite des politischen Spektrums angesiedelt ist.

Der Generalstaatsanwalt von Montana Austin Knudsen hat gemeinsam mit 18 weiteren Generalstaatsanwälten das US-Justizministerium offiziell aufgefordert, mehr als 150 in den USA ansässige Klima-Organisationen wegen möglicher Verstöße gegen das Gesetz zur Registrierung ausländischer Agenten (FARA) zu untersuchen. Der Antrag folgt auf einen Bericht, in dem detailliert beschrieben wird, wie in den letzten zehn Jahren fast 2 Milliarden US-Dollar von fünf ausländischen Klimastiftungen an amerikanische Aktivisten-Netzwerke geflossen sind.

Der Kopf der 28 Seiten starken Klageschrift. Quelle: 2026-02-12 AGs’ Letter to DOJ re APT ReportDownload

Zu den genannten Stiftungen gehören die Oak Foundation (Schweiz), die Children’s Investment Fund Foundation (UK), die Quadrature Climate Foundation (UK), die KR Foundation (Dänemark) und die Laudes Foundation (Schweiz). Laut dem von den Generalstaatsanwälten zitierten Bericht haben diese Einrichtungen gemeinsam außerordentlich hohe Summen in US-amerikanische Gruppen investiert, die sich mit Rechtsstreitigkeiten, Lobbyarbeit, PR-Kampagnen und organisierten, Druck ausübenden Maßnahmen befassen, um die amerikanische Energiepolitik neu zu gestalten.

FARA existiert aus gutem Grund. Es verpflichtet Personen oder Organisationen, die „für oder im Interesse“ ausländischer Auftraggeber in politischer Funktion tätig sind, diese Beziehung offenzulegen. Transparenz ist nach dem Gesetz nicht optional. Wenn Organisationen politische Ziele verfolgen, die mit denen ausländischer Geldgeber übereinstimmen, hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf, dies zu erfahren.

Der Brief der Generalstaatsanwälte enthält keine Schuldzuweisungen. Er fordert eine Untersuchung. Dieser Unterschied ist wichtig. Skepsis erfordert, dass man sich ein Urteil vorbehält, bis Beweise vorliegen. Aber allein schon der Umfang der Finanzierung wirft berechtigte Fragen auf.

Fast 2 Milliarden Dollar

Wäre eine vergleichbare Summe von heimischen Ölkonzernen an politische Thinktanks geflossen, welche die Vorschriften für erneuerbare Energien in Frage stellen, würde dies monatelang die Schlagzeilen beherrschen. Noch bevor die Tinte getrocknet wäre, würden Anhörungen im Kongress angesetzt werden. Die Leitartikel würden vor Korruption und Vereinnahmung warnen.

Stattdessen wurde ein Großteil dieser ausländischen Gelder unter dem Deckmantel der Philanthropie bereitgestellt.

Dieser Heiligenschein verdient eine Untersuchung.

Klimaschutz-Aktivismus wird häufig als spontane, basisdemokratische Energie dargestellt – Bürger, die sich organisch zur Verteidigung des Planeten erheben. Der Begriff „Basisdemokratie“ wird fast reflexartig verwendet. Wenn Bewegungen jedoch von koordinierten, grenzüberschreitenden Geldströmen in Milliardenhöhe abhängig sind, erscheint dieser Begriff fehl am Platz.

Astroturf ist per Definition künstliche Basisbewegung – eine synthetische Oberfläche, die so gestaltet ist, dass sie echt wirkt. Wenn Finanzierungsnetzwerke in London, Zürich und Kopenhagen US-amerikanische Interessenverbände, die sich für die Einschränkung der heimischen Produktion fossiler Brennstoffe, die Stilllegung von Pipelines und die Lähmung der Energieinfrastruktur durch Gerichtsverfahren einsetzen, massiv finanziell unterstützen, dürfen Beobachter zu Recht fragen, ob das, was organisch erscheint, in Wirklichkeit sorgfältig kultiviert ist.

Damit wird nicht behauptet, dass jeder Aktivist sich der Finanzierungsquellen bewusst ist. Auch macht ausländische Finanzierung eine politische Position nicht automatisch ungültig. Ideen stehen und fallen aufgrund ihrer Vorzüge. Aber finanzieller Einfluss prägt Prioritäten, Botschaften und Strategien. So funktionieren politische Ökosysteme.

Ein besonders bemerkenswertes Element in der Berichterstattung betrifft die Children’s Investment Fund Foundation CIFF, die Berichten zufolge Hunderte Millionen Dollar in die Klimaschutzarbeit in den USA investiert hat. Die CIFF unterhält Verbindungen zur Energy Foundation China, einer Organisation, die im strategischen Umfeld der Kommunistischen Partei Chinas tätig ist. Selbst wenn alle Transaktionen technisch legal sind, ist es doch berechtigt zu fragen, ob ausländische strategische Interessen davon profitieren, wenn die heimische Energieproduktion in den USA eingeschränkt wird.

Energie ist nicht nur eine Umweltfrage. Sie ist eine wirtschaftliche Grundlage und eine Säule der nationalen Sicherheit. Wenn die amerikanische Produktion zurückgeht, während geopolitische Konkurrenten ihre Produktion ausweiten, verschiebt sich das Gleichgewicht.

Die Ironie dabei ist kaum zu übersehen. Klimaaktivisten argumentieren seit langem, dass Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie mit ihrem Geld die Demokratie verzerren. Wenn jedoch ausländische Stiftungen riesige Summen in amerikanische politische Kämpfe stecken – darunter auch Rechtsstreitigkeiten, die bestimmte Projekte stoppen sollen –, verschwindet die Sorge um Verzerrungen nicht einfach, nur weil die Sache als „Klimaschutz“ bezeichnet wird.

Es wird zu einer überparteilichen Frage der Transparenz.

Es gibt auch ein allgemeineres Muster, das es zu beachten gilt. Debatten über Klimapolitik finden zunehmend in einem Rahmen moralischer Dringlichkeit statt. Gegner werden nicht als Teilnehmer einer komplexen politischen Meinungsverschiedenheit dargestellt, sondern als Hindernisse für das Überleben des Planeten. Diese rhetorische Haltung wird genutzt, um kritische Fragen zu unterdrücken. Wenn es um eine existenzielle Frage geht, treten Finanzierungsfragen in den Hintergrund.

Und genau hier ist eine gründliche Prüfung am dringendsten erforderlich.

Das Gesetz zur Registrierung ausländischer Agenten (Foreign Agents Registration Act, FARA) wurde 1938 verabschiedet, um verdeckte Einflussnahmen aus dem Ausland zu bekämpfen. Sein Zweck ist die Offenlegung, nicht das Verbot. Die Öffentlichkeit kann selbst entscheiden, wie viel Gewicht sie Interessenvertretungen aus dem Ausland beimisst. Diese Entscheidung erfordert jedoch Informationen.

Wenn die Untersuchung des DOJ fortgesetzt wird, muss festgestellt werden, ob diese Organisationen die Registrierungsschwelle des FARA erfüllen. Diese Analyse hängt von den rechtlichen Definitionen von Vertretung, Weisung und politischer Aktivität ab. Sie könnte zu dem Schluss kommen, dass keine Verstöße vorliegen. Oder sie könnte strukturelle Vereinbarungen aufdecken, die eine Registrierung rechtfertigen.

Wie auch immer, alles muss ans Tageslicht

Die Klimapolitik ist mit außerordentlichen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Netto-Null-Rahmenwerke, Emissionsvorgaben, Beschränkungen für Leasing und Genehmigungen sowie Initiativen zur Elektrifizierung haben Auswirkungen in Höhe von Billionen Dollar. Die dahinter stehenden Kosten-Nutzen-Berechnungen basieren auf Klimamodellen, die Jahrzehnte in die Zukunft projizieren und selbst anerkannte Unsicherheiten enthalten. In einem solchen Umfeld fügt die ausländische Finanzhebelwirkung, die sich auf den heimischen Aktivismus legt, einer ohnehin schon komplexen Gleichung eine weitere Variable hinzu.

Diese Episode sollte auch zu einer Neubewertung rhetorischer Gewohnheiten führen. Vorwürfe über „große Ölgelder” dienen seit Jahren als Mittel, um Gespräche zu beenden. Wenn ausländisches Kapital wesentliche Teile der Klimaschutzbewegung finanziert, sollte vielleicht die Diskussion über die Finanzierung in Umfang und Ton erweitert werden.

Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wer wen finanziert. Sie hat ein Recht darauf zu erfahren, ob koordinierte internationale Finanzierungsnetzwerke die nationalen Regulierungskämpfe beeinflussen. Und sie hat ein Recht darauf, diese Fakten abzuwägen, ohne dass ihr gesagt wird, dass das Stellen von Fragen eine Untreue gegenüber dem Planeten darstellt.

Transparenz sollte gleichermaßen für alle gelten!

Astroturf-Vorwürfe verlieren ihre Wirkung, wenn sie selektiv eingesetzt werden. Wenn künstliche Verstärkung zu beanstanden ist, wenn sie Skepsis unterstützt, bleibt sie auch zu beanstanden, wenn sie aggressive Dekarbonisierungsmaßnahmen unterstützt.

Skepsis setzt keine Schuld voraus. Sie setzt das Urteil aus und verlangt Beweise. Eine Untersuchung der ausländischen Finanzierung des Klimaaktivismus‘ ist eine direkte Anwendung des Offenlegungsrechts auf einen Politikbereich, der wirtschaftlich und strategisch eine zentrale Rolle spielt.

Die Ironie bleibt jedoch bestehen.

Nachdem jahrelang behauptet wurde, dass Skepsis gekauft worden sei, scheint es nun, dass große Teile der Klimapolitik möglicherweise aus dem Ausland finanziert wurden – von Stiftungen, deren strategische Interessen nicht unbedingt mit der amerikanischen Energiesicherheit oder den amerikanischen Interessen im Allgemeinen übereinstimmen.

Da schau her!

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/19/astroturf-alert-2-billion-in-foreign-cash-behind-americas-grassroots-climate-movement/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Amerikas unwiderruflicher Abschied von der Klima-Politik

24. Februar 2026 um 10:00

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Samuel Furfari

Am 7. Januar unterzeichnete Präsident Donald Trump eine Durchführungsverordnung, um die Vereinigten Staaten aus 66 internationalen Organisationen zurückzuziehen, die als „überflüssig, schlecht verwaltet, unnötig, kostspielig, ineffektiv“ oder als Instrumente der Gegner Amerikas angesehen werden. Darunter befinden sich verschiedene Organisationen der Vereinten Nationen und vor allem der Weltklimarat (IPCC) und die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen von 1992 (UNFCCC), das Rückgrat der globalen Klimapolitik.

Während seiner ersten Amtszeit hat Präsident Trump die USA unter Berufung auf die Rücktrittsklausel aus dem Pariser Abkommen zurückgezogen. Der neu gewählte Präsident Joe Biden hat das Land jedoch 2021 umgehend wieder in das Abkommen aufgenommen und dies zu einem zentralen Gestus seiner Klimadiplomatie gemacht. Diese Episode hat die Fragilität der internationalen Klimapolitik offenbart: Eine einfache Regierungswechsel kann die USA in das Abkommen hinein- oder aus ihm herausführen und globale Klimaverpflichtungen zu bloßen Verlängerungen der innenpolitischen Parteipolitik machen.

Diesmal hat die Änderung jedoch einen gewissen dauerhaften Charakter. Indem sie sich gegen die UNFCCC selbst richtet, hat die Trump-Regierung den rechtlichen Rahmen abgeschafft, der eine Rücknahme durch einen einfachen Erlass der Exekutive ermöglicht hätte.

Das im Rahmen des Übereinkommens von 1992 verabschiedete Pariser Abkommen baut auf der institutionellen Architektur der UNFCCC auf, deren Gremien die notwendige Unterstützung leisten. Dazu gehören die Konferenz der Vertragsparteien, das Sekretariat und ein System für finanzielle Beiträge.

Artikel 28 Absatz 3 des Pariser Abkommens lautet wie folgt: „Jede Vertragspartei, die aus dem Übereinkommen austritt, gilt auch als aus diesem Abkommen ausgetreten.“ Mit dem Austritt aus der Rahmenkonvention trennt Washington die Verbindung, die Bidens Wiedereintritt in das Pariser Abkommen ermöglicht hatte. Trumps Austritt ist struktureller, nicht taktischer Natur.

Der wichtigste Präzedenzfall, der Trump vor einer Anfechtung vor dem Obersten Gerichtshof schützt, ist Goldwater gegen Carter, in dem das höchste Gericht 1979 es ablehnte, die einseitige Kündigung eines gegenseitigen Verteidigungsvertrags mit Taiwan durch Präsident Carter zu überprüfen, wodurch die Exekutivgewalt über Rückzüge effektiv gestärkt wurde.

In der Praxis kann ein Präsident daher aus einem Vertrag austreten, ohne dass es einen klaren rechtlichen Weg gibt, ihn daran zu hindern. Die Trump-Regierung befindet sich in einer rechtlich komfortablen Position: Die Gegner haben keine Möglichkeit, den Schritt rückgängig zu machen, und die Beantragung einer neuen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs birgt das Risiko, die Exekutivgewalt über die Kündigung von Verträgen weiter zu stärken.

Die Demokraten zahlen nun den Preis dafür, dass sie das Pariser Abkommen so gestaltet haben, dass es nicht vom Senat ratifiziert werden musste. Da sie wussten, dass ihnen die Zweidrittelmehrheit fehlte, bestand die Obama-Regierung auf freiwilligen, unverbindlichen Beiträgen und Zielen, wodurch sichergestellt war, dass das Pariser Abkommen auf einer widerrufbaren Unterschrift des Präsidenten und nicht auf dauerhaftem Vertragsrecht beruhen würde.

Die Trump-Regierung hat diese Lektionen vollständig verinnerlicht. Während seiner ersten Amtszeit zog sich Trump lediglich aus dem Pariser Abkommen zurück, ließ die UNFCCC jedoch unangetastet und ermöglichte seinem Nachfolger einen einfachen Wiedereintritt. Dieses Mal geht Trump weitaus radikaler vor: Indem er die Rahmenkonvention selbst ins Visier nimmt, nimmt Trump künftigen Präsidenten die Möglichkeit zu bequemen diplomatischen Verhandlungen. Politisch ist die Botschaft klar: Washington betrachtet die Klimadiplomatie zunehmend als ein Instrument der externen Zwangsmaßnahmen, das den strategischen Konkurrenten Amerikas zugute kommt, die Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie belastet und kostspielig ist.

Formal könnten die USA der UNFCCC wieder beitreten, aber politisch würde dies nun einen Konsens erfordern, der nicht mehr existiert. Die 1992 in dem Glauben an eine schmerzfreie Energiewende verabschiedete Konvention sieht sich heute mit wirtschaftlichen und geopolitischen Realitäten konfrontiert, die frühere Illusionen entlarven und eine baldige Wiederbelebung unwahrscheinlich machen.

Was sollen die überzeugten Klimaschützer in der EU nun tun? Eine Frage, die in Brüssel, Straßburg oder Berlin selten öffentlich gestellt wird: Wie lange wird die Europäische Union an einer Klimastrategie festhalten, die weder die Vereinigten Staaten noch die Schwellenländer über wohlwollende Erklärungen hinaus sinnvoll bindet?

Die EU legt sich weiterhin immer ehrgeizigere Ziele auf (90 % CO2-Reduktion bis 2040 gegenüber 1990), während sie gleichzeitig ihre industrielle Basis untergräbt, ihre Abhängigkeit von China vertieft und die Kluft zwischen Rhetorik und der Realität der globalen Emissionen vergrößert.

Anstatt Trump rituell zu verurteilen, sollten die europäischen Staats- und Regierungschefs folgende Frage stellen: Wenn die weltweit führende Wirtschafts- und Militärmacht nicht länger in einer von den Vereinten Nationen geführten Klimastruktur gefangen sein will, ist es dann nicht an der Zeit, dass die EU ihre eigenen Verpflichtungen mit klarem Blick neu bewertet?

Die falsche Antwort wird Europa zu spät erkennen lassen, dass es seinen Wohlstand und seine strategische Autonomie einem Klimawahnsinn geopfert hat, den seine engsten – und wichtigsten – Verbündeten aufgegeben haben.

This commentary first appeared at National Review on February 7th and has been republished here with permission.

Autor: Samuel Furfari is Professor in Energy Geopolitics at the Université Libre de Bruxelles, PhD President of the European Society of Engineers and Industrialists He recently published the French book Ecologisme, Assaut contre la société occidentale (Ecologism, assault on western society). Last year he also published the book The Hydrogen Illusion. Furfari is signee of the CLINTEL World Climate Declaration.

Link: https://cornwallalliance.org/americas-irreversible-goodbye-to-climate-governance/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Das Kohlenstoff-Kartell der EU beginnt zu zerfallen

23. Februar 2026 um 10:00

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Cap Allon

Die wachsenden Unsicherheiten in der Klimawissenschaft dringen langsam in die Politik und die Bevölkerung ein, sogar in der EU.

Letzte Woche geriet das wichtigste Klima-Diktat der Europäischen Union unter direkten politischen Beschuss.

[Hervorhebung im Original]

Bei aufeinanderfolgenden Gipfeltreffen in Antwerpen und Alden-Biesen stellten mehrere Mitgliedstaaten offen den CO₂-Preis der EU in Frage und nahmen damit den zentralen Eckpfeiler der Europäischen Union ins Visier: das Emissionshandelssystem (ETS).

Das ETS zwingt große Industrieunternehmen dazu, für jede emittierte Tonne CO₂ staatliche Emissionszertifikate zu kaufen. Fast die Hälfte der EU-Emissionen fällt unter dieses System. Wenn die Preise für Emissionszertifikate steigen, zahlen die Unternehmen mehr. Dieses Geld fließt direkt an die Regierungen und in EU-Klimaprogramme. Es handelt sich um eine CO₂-Abgabe für die Schwerindustrie in Europa und eine wichtige Finanzierungsquelle für den „Green Deal“ (gestartet 2019).

Seit Jahren beschweren sich immer mehr EU-Regierungen über die Klimaregulierung der Union.

Das ETS selbst war jedoch weitgehend unantastbar und stand fast über der Politik.

Führende Vertreter der Industrie haben davor gewarnt, dass die CO₂-Kosten die Produktion aus Europa vertreiben. Politiker schlossen sich dieser Forderung an. Selbst der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz forderte kürzlich weitreichende Reformen. Österreich, die Tschechische Republik und Polen führten die ersten Bemühungen zur Schwächung des Systems an, aber inzwischen hat sich eine Mehrheit der anderen Länder angeschlossen.

Angesichts der drohenden Revolte haben die Märkte reagiert: Der Kohlenstoffpreis fiel innerhalb weniger Tage von etwa 81 Euro unter 72 Euro.

Selbst Befürworter des ETS räumen nun den Schaden ein.

Analysten beschrieben einen Verlust des langfristigen Vertrauens. Händler warnten Politiker davor, sich weiter einzumischen. Dies ist Neuland. Bislang beschränkten sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf Änderungen der Meldevorschriften und sektorspezifischen Ziele. Die tragenden Säulen blieben unangetastet. Im Jahr 2026 stehen diese Säulen offiziell zur Überprüfung an.

Die europäische Wirtschaft stagniert – vor allem aufgrund der weltweit höchsten Energiepreise, die wiederum auf grüne Regulierung zurückzuführen sind, nämlich die hohen ETS-Kohlenstoffabgaben. Die Schwerindustrie schrumpft. Die Kohlenstoffkosten werden politisch toxisch.

Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte, dass der ETS weitaus niedriger gehandelt werden sollte.

Selbst Ursula von der Leyen, die nicht gewählte Architektin des Systems, räumte ein, dass Interventions-Verfahren auf dem Tisch liegen.

Weltweit, von den USA bis zur EU, stirbt der Klimabetrug.

Link: https://electroverse.substack.com/p/western-alps-buried-arctic-cold-intensifies?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Stand hiervon etwas in unseren MSM, oder habe ich das nur übersehen?

 

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Scafetta und die Mittelalterliche Warmzeit

23. Februar 2026 um 07:00

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Cap Allon

Moderne Klimamodelle werden zur Untermauerung der Behauptung herangezogen, wonach die jüngste Erwärmung beispiellos und überwiegend vom Menschen verursacht ist. Diese Behauptung beruht auf der Annahme, dass die Modelle das vergangene Klimaverhalten der Erde genau reproduzieren können. Das können sie jedoch nicht.

Bei näherer Betrachtung von Nicola Scafettas neuer Studie zeigt sich, dass Klimamodelle immer wieder daran scheitern, bekannte Warmzeiten der Vergangenheit zu reproduzieren, darunter die mittelalterliche Warmzeit (MWP) etwa zwischen 900 und 1300 n. Chr.

Die MWP ist keine spekulative oder lokale Anomalie. Sie ist in mehreren unabhängigen Aufzeichnungen dokumentiert, darunter historische Berichte, Gletschervorstöße und -rückzüge, Sedimentkerne und Temperaturrekonstruktionen, die Europa, den Nordatlantik, Teile Asiens und Teile der südlichen Hemisphäre umfassen.

In mehreren Rekonstruktionen übersteigen die Temperaturen während dieses Zeitraums diejenigen des späten 20. Jahrhunderts. Dennoch lassen moderne Klimamodelle diese Wärme weitgehend außer Acht.

Scafetta zeigt, dass dies nicht daran liegt, dass die mittelalterliche Warmzeit nicht existiert hat, sondern an den Vorgaben zur Modellierung. Aktuelle CMIP-Modelle verwenden Rekonstruktionen der solaren Einstrahlung, die von einer sehr geringen langfristigen Sonnenvariabilität ausgehen. Unter diesen Annahmen werden natürliche Klimaschwankungen gedämpft und vergangene Warmzeiten verschwinden weitgehend. Wenn eine mit anderen veröffentlichten Rekonstruktionen übereinstimmende größere Sonnenvariabilität zugelassen wird, taucht die MWP in den Simulationen wieder auf natürliche Weise auf.

Die Schlussfolgerung, dass die jüngste Erwärmung fast ausschließlich anthropogenen Ursprungs ist, hängt daher davon ab, wie viel natürliche Variabilität Modelle enthalten dürfen. Es handelt sich nicht um ein Beobachtungsergebnis, sondern um ein von den Eingangsgrößen abhängiges Ergebnis.

Dies führt zu einem direkten Problem für die Zuverlässigkeit der Zuordnung. Wenn Modelle das bekannte Klimaverhalten in Zeiten eines stabilen atmosphärischen CO₂-Gehalts nicht reproduzieren können, ist ihre Fähigkeit begrenzt, natürliche und menschliche Einflüsse in der Moderne genau zu trennen. Ein Modell, das unterdrückte natürliche Schwankungen erfordert, um mit der Vergangenheit übereinzustimmen, kann nicht als präzises Zuordnungsinstrument betrachtet werden.

Scafetta behauptet nicht, dass die moderne Erwärmung nicht stattgefunden hat. Er argumentiert, dass die natürliche Klimavariabilität größer ist als aktuelle Modelle zulassen, und dass dies einschränkt, wie viel Erwärmung mit Sicherheit dem CO₂ zugeschrieben werden kann. Wenn in der Vergangenheit ohne industrielle Einflüsse Temperaturen auftraten, die über dem modernen Niveau lagen, kann die moderne Erwärmung nicht als einzigartig und beispiellos behandelt werden.

Die mittelalterliche Warmzeit ist keine Unbequemlichkeit, die heruntergespielt werden sollte.

Die ganze Studie steht hier.

Link: https://electroverse.substack.com/p/sierras-worst-snowstorm-in-years?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Kältereport Nr. 8 / 2026

22. Februar 2026 um 19:00

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Vorbemerkung: Auch diesmal gibt es wieder Meldungen aus Europa, doch werden diese im nächsten Kältereport kaum noch auftauchen. Im Zuge einer grundlegenden Wetterumstellung wird in der nächsten Woche eher frühlingshaftes Wetter erwartet. Sollte das wirklich so schnell gehen, kann man aber davon ausgehen, dass dieser Vorgang nicht dauerhaft sein wird.

Meldungen vom 16. Februar 2026:

Nordeuropa: anhaltender strenger Frost

Seit Jahresbeginn herrscht in Nordeuropa anhaltende Kälte auf kontinentaler Ebene.

In Skandinavien, im Baltikum und bis nach Weißrussland hinein herrschte dieses Jahr wochenlang ununterbrochen Frost. Tageszeitliche Tauperioden waren selten. Die Nächte waren unerbittlich kalt.

In Estland lagen die Lufttemperaturen in weiten Teilen des Landes 45 Tage lang unter 0 °C – eine seit Jahrzehnten nicht mehr registrierte Dauerfrostperiode.

Norwegen erzählt die gleiche Geschichte.

In Oslo liegen die Temperaturen nun seit 32 Tagen in Folge unter dem Gefrierpunkt. Damit ist dies die drittlängste Frostperiode des 21. Jahrhunderts, nur übertroffen von der 40-tägigen Periode von November bis Dezember 2010 und der 33-tägigen Periode von Dezember 2009 bis Januar 2010.

Am Flughafen Røros sank das Thermometer am Sonntag auf -33,8 °C, was den 20. Tag unter -30 °C in diesem Jahr markierte. Die Aufzeichnungen in Røros reichen bis ins Jahr 1876 zurück, und bis zum 15. Februar gab es nur ein Jahr – 1942 –, in dem mehr solche extrem kalten Tage (22) verzeichnet worden waren.

Dieser Winter zeichnet sich durch seine Dauer aus: lange, anhaltende Frostperioden vor allem in Nord- und Osteuropa.

Begleitet wird die Kälte von starken, anhaltenden Schneefällen, die sich über weite Teile des Kontinents ausbreiten.

Es schneit nicht nur in Skandinavien und im Baltikum, sondern auch in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg, und auch in Deutschland, Frankreich und der Schweiz werden neue Schneefälle gemeldet.

In den Alpen erreichte die Gesamtmenge innerhalb von 72 Stunden in höheren Lagen bis zu 2,5 m.

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Kalifornien: Schwerer spät-saisonaler Schneesturm droht

Zwei starke Pazifikstürme trafen am Sonntagabend auf Kalifornien und sorgten in den Höhenlagen für Whiteout-Bedingungen.

Für die Küstengebirgskette in der Nähe von Shasta County und die südlichen Cascades werden extreme Schneefälle vorhergesagt, mit einer Gesamtmenge von 120 bis 250 cm in höheren Lagen innerhalb von nur drei Tagen. Selbst in tieferen Lagen könnten etwa 30 cm Schnee fallen.

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Meldungen vom 17. Februar 2026:

Westalpen versinken im Schnee

Starke Schneestürme fegen über die westlichen und nordwestlichen Alpen hinweg. Am Montag fielen in weiten Teilen der Region rund 1 m Schnee, für Dienstag wird ein weiterer Meter vorhergesagt, wodurch die Gesamtmenge weit über den saisonalen Durchschnittswerten liegt.

Die stärksten Schneefälle gibt es in den französischen Alpen, im Nordwesten Italiens sowie im Westen und Norden der Schweiz.

Die Schneefälle waren sehr intensiv. In Stuben am Arlberg beispielsweise fielen in der Nacht zum Montag innerhalb von weniger als 20 Minuten rund 15 cm Schnee – dem Vernehmen nach einer der stärksten Schneefälle, die dort seit Jahren beobachtet wurden.

Die Lawinengefahr ist derzeit in weiten Teilen der Alpen extrem hoch. In der Schweiz warnt das SLF, dass Eisenbahnstrecken, Straßen und sogar exponierte Siedlungen gefährdet sind.

Weiter südöstlich ist die Schneedecke zwar dünner, aber dennoch signifikant.

Wie zu erwarten war, erhält Cortina d’Ampezzo, Austragungsort der Spiele 2026, beeindruckende Schneemengen – weniger als eine Woche, nachdem Klimaaktivisten davor gewarnt hatten, dass die globale Erwärmung die Zukunft der Olympischen Winterspiele bedroht. In Wirklichkeit geht die Gefahr eher von zu viel Schnee aus.

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Nordhemisphäre: Arktische Kälte verschärft sich

Mitte Februar sinken die Temperaturen in der Arktis auf extreme Werte.

In weiten Teilen der Region liegen sie bei fast -53 °C, wobei Prognosen zufolge in Teilen Grönlands sogar Werte von bis zu -65 °C erreicht werden könnten.

Der Polarwirbel ist in den letzten Wochen ungewöhnlich stark, kompakt und vertikal hochreichend geblieben. Anstatt sich abzuschwächen oder aufzulösen, blieb er über der Arktis zentriert, so dass sich Kälte aufbauen und halten konnte.

Zu Beginn des Winters führten Verzerrungen zu mehreren polaren Ausbrüchen in den mittleren Breiten, wobei die polare Kälte Teile Europas, Nordasiens und Nordamerikas erreichte. In Deutschland beispielsweise war der Januar kälter als im Durchschnitt der Jahre 1961–1990 und damit der erste Monat seit August 2021, in dem die Temperaturen unter diesem Referenzwert lagen.

In den letzten Wochen hat sich die Zirkulation jedoch verstärkt. Und obwohl es Anzeichen für einen Zusammenbruch gibt, blieb die kalte Luft weitgehend auf die Arktis und Grönland beschränkt und konnte sich nicht nach Süden ausbreiten.

Karten zeigen Temperaturen von 500 mb nahe -58 °C, was fast dem niedrigsten Wert entspricht, der über der Arktis möglich ist.

Der Meteorologe Ryan Maue: „Diese Kälteanomalie wird die globalen Temperaturen wieder auf den 30-jährigen Durchschnitt zurückbringen.“

Sie dürfte sich auch weiterhin auf das arktische Meereis auswirken, das bereits jetzt den Durchschnitt der Jahre 2011–2020 erreicht hat.

Jede Südverschiebung des PV in den kommenden Wochen würde eine ungewöhnlich kalte arktische Luftmasse anzapfen. Einige Modelle deuten zwar darauf hin, dass sich dies anbahnen könnte (ein SSW), doch gibt es bislang noch nichts Konkretes.

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Meldungen vom 18. Februar 2026:

USA: Schwerster Schneesturm in der Sierra Nevada seit Jahren

Ein schwerer Wintersturm fegt über die Sierra Nevada hinweg und bringt die stärksten Schneefälle seit Jahren.

Die Schneemesspfähle im Tahoe-Becken sind vollständig verschüttet, während der Sturm mit voller Wucht wütet. Bis Donnerstagabend werden insgesamt 90 bis 240 cm Schnee erwartet, womit dieses Wetterphänomen weit über alles hinausgeht, was bisher in diesem Winter zu beobachten war.

Die Bedingungen am Donner Summit haben sich zu einem vollständigen Schneesturm verschlechtert. Die Sichtweite ist auf nahezu null gesunken. Fahrzeuge sind verschüttet. Sattelschlepper sind gestrandet. Reisen sind unmöglich. Die Interstate 80 ist durch den Pass vollständig gesperrt, weil sich der Schnee weiterhin meterhoch auftürmt.

„Das sind die schlimmsten Schneesturmbedingungen, die ich je in meinem Leben am Donner Summit gesehen habe“, berichtete Sturmjäger Colin McCarthy.

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Rekord-Schnee in den Alpen

Die Alpen sind weiterhin unter Schnee begraben.

Nach den außergewöhnlichen Schneefällen der letzten Woche wird die Bergkette erneut von einem starken Schneesturm heimgesucht, der die Schneemengen auf ein historisches Niveau steigen lässt und die Lawinengefahr in weiten Teilen Frankreichs, Italiens und der Schweiz auf ein extremes Niveau treibt.

Die Skigebiete berichten von unerbittlichen Schneestürmen, verschütteten Infrastrukturen und sich rapide destabilisierenden Schneedecken.

In Bonneval-sur-Arc erreichte die Schneehöhe am 17. Februar auf 2.741 m 294 cm. Dies ist die höchste Schneedecke vor März, die dort seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1996 gemessen worden ist.

Mit so viel Schnee geht auch Gefahr einher.

Am Dienstag fegte eine Lawine durch das Skigebiet Courmayeur am Fuße des Mont Blanc, während die Behörden in den westlichen Alpen vor einer außergewöhnlich hohen Lawinengefahr warnten, auch in gesicherten Gebieten.

Tiefe Kälte, wiederholte Stürme und starke Schneefälle haben zusammen zu einer ungewöhnlich gefährlichen Spätwinterlandschaft in den Alpen geführt. Die Schneedecke ist derzeit außergewöhnlich hoch.

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Meldungen vom 19. Februar 2026:

Schottland: Kalter Jahresbeginn 2026 setzt sich fort

Schottland hat im Jahr 2026 noch nicht die Temperatur von 12 °C erreicht. Diese Verzögerung ist nun die längste seit 40 Jahren.

Das letzte Mal, dass es so lange gedauert hat, war 1986, als die 12 °C erstmals am 4. März erreicht worden waren.

Der kalte Winter jenes Jahres zog sich tatsächlich bis weit in den Frühling hinein, wobei erst Ende April 15 °C gemessen worden waren. Es folgte ein gedämpfter Sommer, der Teil einer Reihe von Jahren mit unterdurchschnittlichen Temperaturen Mitte der 1980er Jahre war.

In diesem Jahr blieben die üblichen kurzen Warmluftströmungen aus dem Atlantik aus. Das Land war anhaltend kalt.

Das könnte sich an diesem Wochenende ändern, wenn eine Warmluftströmung aus dem Atlantik einsetzt. Sobald die Temperaturen endlich 12 °C erreichen, wird 2026 offiziell als der thermisch gesehen kälteste Jahresbeginn in Schottland seit Mitte der 1980er Jahre bestätigt sein.

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Kalifornien: Schneesturm fordert Todesopfer

Der erste Sturmzyklus am Donner Summit ist nun vorbei. Damit endeten drei Tage mit extremen Winterbedingungen, die Fahrzeuge unter Schnee begruben, die Interstate 80 sperrten und die Schneefallmengen in die Spitzenklasse der modernen Sierra-Ereignisse katapultierten.

Der Höhepunkt wurde am zweiten Tag erreicht.

Der Schneesturm hielt stundenlang an. Die Sichtweite sank wiederholt auf null. Selbst Allradfahrzeuge mit Spikereifen und hoher Bodenfreiheit waren überfordert. Die Schneefallrate erreichte kurzzeitig 10 bis 13 cm pro Stunde.

Der erfahrene Sturmjäger Colin McCarthy stuft die Spitzenintensität als höher ein als die großen Stürme in der Sierra der jüngeren Vergangenheit, nämlich Januar 2017, Februar 2019, Dezember 2021 und den Schneesturm am Schalttag 2024. Was die Schwere in so kurzer Zeit angeht, steht dieses Ereignis ganz oben auf der Liste.

In der Nähe von Castle Peak wurde eine geführte Backcountry-Gruppe von einer Lawine erfasst. Acht Menschen sind bestätigt tot, einer wird noch vermisst. Sechs überlebten. Dies ist die tödlichste Lawine in den USA seit 1981, als 11 Bergsteiger auf dem Mount Rainier ums Leben kamen.

Die Such- und Bergungsarbeiten werden trotz sehr hoher Lawinengefahr fortgesetzt. Die Behörden fordern die Öffentlichkeit auf, sich aus dem Gebiet fernzuhalten, damit die Rettungskräfte sicher arbeiten können.

Dies ist jedoch noch nicht das Ende dieser Wetterlage.

Die Vorhersagen deuten auf eine weitere Schneefallrunde hin, die am späten Donnerstag und Freitag die Sierra erreichen wird. Auch wenn nicht mit einer Intensität wie am Dienstag zu rechnen ist, wird sich die bereits instabile Schneedecke weiter erhöhen, wodurch die Lawinengefahr hoch bleibt und die Verkehrsbeeinträchtigungen andauern werden.

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Massen-Schneefälle in den Alpen und den Pyrenäen

Alpe d’Huez hat derzeit eine der höchsten Schneedecken in den Alpen.

Die Schneehöhe beträgt etwa 2,3 m und steigt in höheren Lagen auf über 4 m. Diese Messung wurde vor der Vorhersage eines weiteren Sturms am frühen Donnerstag vorgenommen, bei dem in den Höhenlagen weitere mehr als 50 cm erwartet werden.

Spalten, Bergkämme und Zufahrtsstraßen sind zunehmend blockiert. Die Lawinengefahr bleibt in weiten Teilen der Alpen, insbesondere im Westen, auf höchstem Niveau, da sich neue Schneemassen auf einer bereits extremen Unterlage auftürmen.

Eine ähnliche Situation herrscht in den Pyrenäen.

Rund um den Col du Pourtalet verschwinden Häuser und Straßenrestaurants unter 3 bis 4 m Schnee. Die Dächer sind nicht mehr zu sehen. Die Straßen sind unterbrochen. Die Räumungsarbeiten kommen kaum hinterher, weil es weiter schneit.

Von den Hochalpen bis zu den Pyrenäenpässen ist die Schneedecke hoch, wächst weiter und wird zu einem prägenden Merkmal des Spätwinters 2026.

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Japan: Weitere Schneefälle

Im Großraum Sapporo lag die Schneehöhe wieder über 1 m.

Dieser jüngste Sturm kommt zu einer außergewöhnlichen Saison 2025–26 in ganz Japan hinzu.

Bis Mitte Februar lagen in weiten Teilen der Insel 2 m Schnee auf dem Boden, darunter in Akita, Yamagata, Toyama und Ishikawa, wobei in höheren Lagen noch höhere Schneemengen zu verzeichnen waren – beispielsweise in Sukayu, wo fast 5 m Schnee lagen, was einen neuen Rekord darstellt.

Kommunale und nationale Behörden haben diesen Winter als einen der strengsten seit Jahren in Bezug auf Schneeräumung und Belastung der Infrastruktur bezeichnet, der eher durch anhaltende als durch einzelne kurzlebige Ereignisse geprägt ist.

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Meldungen vom 20. Februar 2026:

USA: Schneemassen in der Sierra nehmen zu

In Palisades Tahoe sind diese Woche mehr als 2,4 Meter Schnee gefallen, während die Sierra Nevada unter anhaltenden winterlichen Unwettern leidet.

15 inch ≈ 38 cm; 21 inch ≈ 53 cm; 97 inch ≈ 250 cm

Abseits der Straßen sind die saisonalen Gesamtwerte in der gesamten Region sprunghaft gestiegen, wobei mehrere Standorte nun deutlich über dem Durchschnitt liegen. In Cottonwood Lakes hat sich die Schneedecke aufgrund wiederholter ergiebiger Stürme auf etwa das Doppelte des für Mitte Februar üblichen Niveaus erhöht.

Nach einem langsamen Start überschreitet die Sierra nun rasch die saisonalen Normwerte – und es wird noch mehr kommen.

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Schneemassen auch in Osteuropa

Während die Aufmerksamkeit auf den historischen Schneefall in den Alpen gerichtet war, hatte Osteuropa mit seinem eigenen strengen Winter zu kämpfen.

Im Süden Rumäniens haben starke Schneefälle Straßen und Bahnstrecken zugeschneit, Autobahnen gesperrt und den Verkehr in der gesamten Region behindert.

In Bukarest hatten Autofahrer Mühe, ihre über Nacht verschütteten Fahrzeuge zu befreien, Züge wurden gestrichen, Flüge vom Flughafen der Hauptstadt umgeleitet und die Häfen am Schwarzen Meer aufgrund der gefährlichen Bedingungen geschlossen.

Im Nordosten wurde auch Moskau von starken Schneefällen und weitreichenden Beeinträchtigungen heimgesucht. Nach Angaben von Stadtbeamten fiel allein bis Donnerstag 70 % der durchschnittlichen monatlichen Schneemenge der Stadt.

Auf den Hauptringstraßen Moskaus kam es schnell zu Verkehrsbehinderungen, und südlich der Stadt wurden mehrere schwere Unfälle gemeldet. Flug- und Zugausfälle sowie lange Verspätungen begannen am Mittwoch, verstärkten sich am Donnerstag und hielten bis Freitag an.

Weiter südlich wurde der russische Nordkaukasus noch stärker getroffen.

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 9 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 20. Februar 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kältereport Nr. 8 / 2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Die Klimadaten sind nicht so eindeutig, wie uns gesagt wird.

22. Februar 2026 um 07:00

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Cap Allon

Die Propaganda vom Klima-„Notstand“ basiert auf der Annahme, dass die globalen Temperaturaufzeichnungen präzise, objektiv und unveränderlich sind. Eine neue Studie von Nicola Scafetta aus dem Jahr 2026 stellt diese Annahme in Frage und zeigt, dass Datensätze der Temperatur anfällig für nicht klimatische Verzerrungen durch Erwärmung sind.

Die Studie hebt mehrere wichtige Punkte hervor…

Städte erwärmen Thermometer, nicht das Klima

Aus gut bekannten physikalischen Gründen sind städtische Gebiete wärmer als ländliche Gebiete. Beton und Asphalt absorbieren Wärme. Die Entwässerung verringert die Verdunstungskühlung. Gebäude halten Luft zurück. Die Vegetation wird ersetzt. Abwärme sammelt sich an.

Dies ist der städtische Wärmeinseleffekt.

Städtische Flächen bedecken weniger als 4 % der Erdoberfläche, doch ein überproportionaler Anteil der seit langem bestehenden Wetterstationen befindet sich in oder in der Nähe von expandierenden städtischen Gebieten. Wenn sich Städte zu Metropolen entwickeln, steigen die Temperaturen in der Umgebung, auch wenn sich das regionale Klima gar nicht ändert.

Wenn Forscher ihre Analysen auf verifizierte ländliche Stationen beschränken, sinkt die langfristige Erwärmung der Landflächen der nördlichen Hemisphäre seit dem 19. Jahrhundert stark. Im Vergleich zu gemischten städtisch-ländlichen Datensätzen ist die Erwärmungsrate um etwa 40 % geringer.

Homogenisierung kann Verzerrungen verbreiten

Globale Temperatur-Datensätze stützen sich auf statistische Homogenisierung, um Änderungen an Messstationen zu korrigieren. Scafetta betont, dass diese Algorithmen die Wärme aus städtischen Gebieten auf nahegelegene ländliche Messstationen übertragen können.

Anstatt Verzerrungen zu beseitigen, werden sie durch die Homogenisierung miteinander vermischt.

Einmal verbreitet, wird diese Verfälschung in den Datensatz eingebettet und als Klimasignal behandelt. Dies erklärt, warum die Erwärmung über bevölkerten Gebieten am stärksten und über Ozeanen und der südlichen Hemisphäre schwächer erscheint.

Nächtliche Erwärmung signalisiert städtischen Einfluss

In großen Regionen steigen die nächtlichen Tiefsttemperaturen viel schneller als die Tageshöchsttemperaturen.

Klimamodelle simulieren dieses Phänomen nicht. Die städtische Wärmespeicherung hingegen schon.

Die in Gebäuden und befestigten Flächen gespeicherte Wärme wird nachts abgegeben und bleibt in der Nähe des Bodens unter flachen Grenzschichten gefangen. Karten der übermäßigen nächtlichen Erwärmung konzentrieren sich auf urbanisierte Regionen und entsprechen eher den Entwicklungsstadien als dem Treibhauseffekt.

Satelliten zeigen geringere Erwärmung

Seit 1979 messen Satelliten die Temperaturen in der unteren Troposphäre. Über den Landgebieten der nördlichen Hemisphäre zeigen diese Aufzeichnungen eine deutlich geringere Erwärmung als die Datensätze zur Temperatur.

In der südlichen Hemisphäre – wo die Landfläche kleiner und die Bevölkerungsdichte geringer ist – stimmen die Trends der Satelliten- und Oberflächendaten besser überein.

Wäre der Treibhauseffekt der einzige Treiber, würde diese hemisphärische Asymmetrie nicht mit der Urbanisierung korrelieren.

Die Verlangsamung [der Erwärmung] nach 2000 wurde durch Nachbearbeitung beseitigt

Frühere Oberflächendaten zeigten eine deutliche Verlangsamung der Erwärmung von etwa 2000 bis 2014, was sogar im Fünften Sachstandsbericht des IPCC eingeräumt wurde.

Durch spätere Überarbeitungen der Datensätze wurde dieses Merkmal jedoch abgeschwächt oder beseitigt.

Die Änderungen resultierten aus geänderten Homogenisierungsverfahren, dem Auffüllen fehlender Daten und der erweiterten Verwendung modellbasierter Schätzungen, wodurch die jüngsten Erwärmungstrends in einigen Oberflächendaten bis 20 % angehoben wurden.

Die Verlangsamung bleibt jedoch in Teilen der Satelliten- und Ozeandaten sichtbar.

Was die Beweise zeigen

Der Artikel bestreitet nicht, dass eine Erwärmung stattgefunden hat. Er zeigt lediglich, dass das Ausmaß der gemeldeten Erwärmung wahrscheinlich überbewertet ist und dass möglicherweise 25 % der gemeldeten „globalen Erwärmung” auf nicht klimatische Verzerrungen zurückzuführen sind, die sich auf die Landflächen der nördlichen Hemisphäre konzentrieren.

Behauptungen über hochpräzise Erwärmungstrends basieren auf Datensätzen, die Urbanisierung, statistische Anpassungen und Klimasignale in einer einzigen Kurve zusammenfassen. Diese Abhängigkeit erfordert eine genaue Prüfung und lässt keine Gewissheit zu.

Die ganze Studie steht hier.

Diese wachsenden Unsicherheiten in der Klimawissenschaft sickern langsam in die Politik und die Bevölkerung ein, sogar in der EU…

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Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Wissenschaftler sagen NICHT „Klima-Notstand“

21. Februar 2026 um 13:00

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Cap Allon

Der Terminus „Klima-Notstand“ ist allgegenwärtig – in Schlagzeilen, Klassenzimmern und politischen Reden – und wird in der Regel mit der Behauptung gerechtfertigt, dass „die Wissenschaft dies so sagt“.

Nach einer Volltextsuche im Flaggschiff der physikalischen Wissenschaftsbewertung der Vereinten Nationen, dem Bericht der IPCC-Arbeitsgruppe I AR6, fehlt die aktivistische Sprache.

Während „Klimawandel“ 5.245 Mal und „globale Erwärmung“ 1.930 Mal vorkommen, tauchen Begriffe wie „Klimanotstand“, „Klimakrise“ und „Klimazusammenbruch“ genau null Mal auf:

AR6 WG1 wurde von Naturwissenschaftlern verfasst, die Beobachtungen, Verfahren und Unsicherheiten beschreiben. Vermieden wurden emotionale Formulierungen, sind diese doch nicht wissenschaftlich.

Die mittlerweile allgegenwärtige Sprache der Dringlichkeit stammt von Interessengruppen, Politikern, Medien und Aktivisten – nicht aus der wissenschaftlichen Kernbewertung, auf die sie sich angeblich berufen.

Wenn jemand darauf besteht, dass „Wissenschaftler sagen, wir befinden uns in einem Klimanotstand”, bitten Sie ihn, Ihnen zu zeigen wo. Denn in dem maßgeblichsten und etabliertesten „Klimawissenschaftsbericht” der Welt wird dies nicht erwähnt.

The Guardian et al. ignorieren den IPCC und greifen stattdessen selektiv die Ansichten einer Handvoll extremistischer Aktivisten-Wissenschaftler heraus:

Falls die Wissenschaft tatsächlich auf den behaupteten „apokalyptischen Notstand” hinweisen würde, wäre zu erwarten, dass mehr Wissen auch mehr Angst bedeutet. Die Beweise zeigen jedoch das Gegenteil.

Eine aktuelle Studie untersuchte 2.066 Erwachsene und stellte fest, dass ein höheres Umwelt- und Klimawissen stark mit einer geringeren Klimangst verbunden ist, selbst nach Berücksichtigung von Persönlichkeitsmerkmalen, politischen Einstellungen, Bildung und demographischen Faktoren.

Die Autoren berichten von einem klaren umgekehrten Zusammenhang: Mit zunehmendem Wissen nimmt die Klimangst ab. Panik korreliert mit Unwissenheit, nicht mit Unverständnis:

[Hervorhebung im Original]

Umgekehrter Zusammenhang zwischen dem allgemeinen Umweltwissen zu Zeitpunkt 3 und der Angst vor dem Klimawandel zu Zeitpunkt 4.

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Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Behauptung im Guardian: wir sind immer noch auf dem Weg zum Point of No Return

21. Februar 2026 um 07:00

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Eric Worrall

The Guardian behauptet, die Welt steuere auf einen klimatischen „Point of no Return“ zu, an dem eine unaufhaltsame Erwärmung die Erde in eine katastrophale „Treibhaus“-Zukunft zwingen werde. Die geologischen Aufzeichnungen erzählen jedoch eine ganz andere Geschichte. Frühere Perioden mit weitaus höheren Temperaturen und CO₂-Werten haben weder das Leben noch die Aussichten der Zivilisation beendet – sie haben vielmehr für Überfluss und evolutionäre Expansion gesorgt.

Bitte, bitte, lasst uns einen dieser imaginären Kipppunkte überschreiten!

Point of no return: Eine höllische „Treibhaus-Erde“ rückt näher, sagen Wissenschaftler

Die anhaltende globale Erwärmung könnte durch das Auslösen von Klima-Kipppunkten einen irreversiblen Kurs einschlagen, doch die meisten Menschen sind sich dessen nicht bewusst.

Damian Carrington, Umwelt-Reporter

Die Welt ist näher als gedacht an einem „Point of no Return“, nach dem die ungebremste globale Erwärmung nicht mehr aufzuhalten ist, sagen Wissenschaftler.

Eine anhaltende globale Erwärmung könnte Klima-Kipppunkte auslösen, die zu einer Kaskade weiterer Kipppunkte und Rückkopplungsschleifen führen würden, so die Wissenschaftler. Dies würde die Welt in ein neues, höllisches „Treibhausklima“ versetzen, das weitaus schlimmer wäre als der Temperaturanstieg von 2 bis 3 °C, auf den die Welt derzeit zusteuert. Das Klima würde sich auch stark von den milden Bedingungen der letzten 11.000 Jahre unterscheiden, in denen sich die gesamte menschliche Zivilisation entwickelt hat.

Bei einer globalen Erwärmung von nur 1,3 °C in den letzten Jahren fordert extremes Wetter bereits Menschenleben und zerstört Lebensgrundlagen auf der ganzen Welt. Bei 3-4 °C „werden Wirtschaft und Gesellschaft, wie wir sie kennen, nicht mehr funktionieren“, sagten Wissenschaftler letzte Woche, aber eine Treibhaus-Erde wäre noch heißer.

Die Öffentlichkeit und die Politik seien sich der Gefahr, den Punkt ohne Wiederkehr zu überschreiten, weitgehend nicht bewusst, so die Forscher. Die Gruppe erklärte, sie gebe diese Warnung heraus, weil eine schnelle und sofortige Reduzierung der Verbrennung fossiler Brennstoffe zwar eine Herausforderung darstelle, eine Umkehr jedoch wahrscheinlich unmöglich sei, sobald der Weg zu einer Treibhauserde eingeschlagen sei, selbst wenn die Emissionen letztendlich drastisch gesenkt würden.

Mehr hier.

Das ist blanker Unsinn! Aus paläontologischen Beweisen wissen wir bereits mit absoluter Sicherheit, dass eine globale Erwärmung um 3–4 °C nicht das Ende der Wirtschaftstätigkeit bedeutet.

Dieser Beweis ist das Palaeocene-Eocene Thermal Maximum PETM. Der CO₂-Gehalt während des PETM lag möglicherweise bei 2520 ppm – sechsmal höher als heute. Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Leben während des PETM gelitten hat, ganz im Gegenteil. Das Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum, in welchem es 5–8 °C wärmer war als heute, war das Zeitalter der Affen. Unsere überwiegend Früchte essenden Affenvorfahren gediehen dank der Fülle des PETM und besiedelten einen Großteil der Welt, um sich erst zurückzuziehen, als die Kälte zurückkehrte.

[Hervorhebung im Original]

Wenn eine Horde von Affenvorfahren mit Gehirnen von der Größe einer Streichholzschachtel unter solchen Bedingungen gedeihen konnte, dann könnten wir das sicherlich auch.

Auch Fische kamen während des PETM gut zurecht: Das Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum (PETM), eine Periode extrem schneller globaler Erwärmung, die 10 Millionen Jahre nach dem Aussterben der Dinosaurier stattfand, hätte eigentlich eine Katastrophe für die Ozeane sein müssen. Stattdessen nutzten sogar Fische aus gemäßigten Klimazonen die Wärme wie ein tropisches Buffet. Quelle

Angesichts des Überflusses an Land, eines Meeres voller Fische und der Tatsache, dass unsere Affenvorfahren in früheren Perioden extremer Wärme sehr gut zurechtkamen, wie könnte eine Erwärmung um wenige Grad bedeuten, dass „die Wirtschaft und die Gesellschaft, wie wir sie kennen, nicht mehr funktionieren werden“?

Die Antwort lautet: Das kann nicht sein. Selbst wenn eine solche extreme Erwärmung eintreten würde, würden unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft weiterhin gut funktionieren.

Und es ist ausgeschlossen, dass anthropogene CO₂-Emissionen eine globale Erwärmung in der Größenordnung des PETM verursachen könnten. Die Welt von heute unterscheidet sich stark von der Welt des PETM. Mächtige geologische Einflüsse, die nach dem PETM auftraten, haben unsere Welt in den letzten 34 Millionen Jahren in der späten zenozoischen Eiszeit gefangen gehalten.

Zu diesem Thema hat auch Willis Eschenbach etwas geschrieben: In einem anderen Thread hier bei WUWT haben wir über das vom IPCC verwendete Berner Kohlendioxidmodell diskutiert. Das Berner Modell berechnet, wie schnell ein … weiter hier.

In jener Studie bringt Eschenbach diese Graphik:

Tatsache ist, dass unsere Welt nicht zu heiß, sondern gefährlich kalt ist. Während der letzten Eiszeit sank der CO₂-Gehalt so stark, dass es fast zu einem Massen-Aussterben gekommen wäre.

[Hervorhebung im Originbal]

Hierzu gibt es auch einen Beitrag aus dem Jahr 2017: Das Leben auf der Erde wäre beinahe durch zu wenig CO₂ ausgelöscht worden.

Wir befinden uns derzeit in einer der kältesten Perioden der späten zenozoischen Eiszeit. Wir befinden uns auch in der Abkühlungsphase des Holozäns, unserer aktuellen Zwischeneiszeit, was Anlass zu großer Sorge gibt. Der Meeresspiegel liegt heute etwa einen Meter tiefer als vor 6000 Jahren, während der Warmphase, dem Holozän-Optimum.

Die Wahrheit ist, dass wir jede Erwärmung und alle CO₂-Emissionen brauchen, die wir produzieren können, um die nächste 100.000-jährige Eiszeit aufzuhalten. Denn wenn das nächste glaziale Maximum eintritt und die nächsten Eiszeitbedingungen zu einem Absturz der CO₂-Werte führen, hat unsere Spezies möglicherweise nicht mehr so viel Glück wie beim letzten Mal, als die Bedingungen des glazialen Maximums unsere Spezies an den Rand des Aussterbens gebracht hatten.

Link: https://clintel.org/guardian-claims-were-still-only-approaching-the-climate-point-of-no-return/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Behauptung im <em>Guardian</em>: wir sind immer noch auf dem Weg zum <em>Point of No Return</em> erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Dezember und Januar verhalten sich vollkommen unterschiedlich.

20. Februar 2026 um 19:00

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Der CO₂-Treibhauseffekt hat keine erkennbare Wirkung!

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

  1. Die beiden Monate Dezember und Januar entwickeln sich seit 1987/88 vollkommen unterschiedlich im Verlauf
  2. Damit ist die Erwärmung durch CO₂ als Haupttemperaturtreiber widerlegt.
  3. Der Ausstoß der Treibhausgase in Deutschland sinkt seit 1990, die CO₂-Luftkonzentration steigt aber.

Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase und aus dieser Gruppe hauptsächlich CO₂ für die starke Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ ist der Haupttemperaturregler wird behauptet. Demnach müsste die Erwärmung beider Monate gleich verlaufen, zumal CO₂ gleichmäßig und weltweit steigt und beide Monate auch noch direkt aufeinander folgen. CO₂ kann im Dezember nicht anders wirken als im Januar.

Also betrachten wir nun die Temperaturreihen beider Monate und beginnen mit dem Dezember. In der folgenden Grafik werden die Originaltemperaturen des DWD verwendet. Quelle

Abb.1: Laut DWD zeigte der Dezember 90 Jahre lang gar keine Erwärmung. Ab 1987/1988 begann abrupt eine steile Erwärmung, die bis heute 2,2 Grad beträgt.

Dazu im Vergleich der Januar.

Abb. 2: Der Monat Januar wurde 90 Jahre lang bis 1987 um 1 Grad laut DWD kälter, siehe violette Trendlinie. Von 1987 auf 1988 setzte ein plötzlicher Temperatursprung von gut 2 Grad ein auf ein höheres Plateau. Dort stagniert der Monat Januar seit 1988 bei knapp über 1 Grad Monatsschnitt.

Zusammen macht die Temperaturerwärmung ebenfalls 2,2 Grad aus wie beim Monat Dezember.

Mit der Gegenüberstellung beider Grafiken ist bereits gezeigt, die Gründe für diese unterschiedlichen Temperaturverläufe von Dezember und Januar können nicht durch CO₂ hervorgerufen werden.

Zur angeblichen Erwärmung durch einen CO₂-Treibhauseffekt: Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes in diesem Artikel erneut widerlegt.

Kohlendioxid kann kein Klimakiller sein. Und CO₂ ist auch nicht der globale Temperaturregler. Die Klimahysterie wegen CO₂ ist frei erfunden.

Um das an den beiden Monaten Dezember und Januar genauer zu zeigen, wählen wir eine andere Grafikdarstellung: der direkte Vergleich

Der Januar folgt unmittelbar auf den Dezember. Am 31.Dezember endete vor kurzem das Jahr 2025 und kurz darauf begann der Januar 2026. Vom Datum ein Jahr getrennt, aber von der Zeit unmittelbar folgend, praktisch eine Sekunde später nach Mitternacht.

Der direkte Vergleich: Noch eindrucksvoller wird die Grafik, wenn wir beide Monatsverläufe in einem Diagramm betrachten. Beim Vergleich der beiden Graphen bitte beachten: Auf den Dezember 1987 (violett) folgt eine Sekunde später der Januar 1988 (braun). Zur besseren Vergleichbarkeit sind nun 87/88 zu einer Zeitachse zusammengefasst. Die letzten Werte sind also der Dezember 2025 und der Januar 2026, beide auf dem Zahlenstrahl bei 2025 eingezeichnet.

Abb.3: Die Grafik zeigt den Verlaufsvergleich von Dezember (blau) und den unmittelbar darauffolgenden Januar (braun). Dezember 1987 im Vergleich zu Januar 1988 sind auf demselben Punkt der Zeitlinie, ebenso Dez 2025 und der Jan. 2026

Ergebnis: Der Dezember wird seit 1987 deutlich wärmer in Deutschland, während der Januar sein (derzeit hohes) Temperaturniveau seit 1988 beibehält, dabei laut DWD sogar leicht abkühlt.

Komisch oder? CO₂ kann im Dezember seit 39 Jahren nicht bis kurz vor Mitternacht (Sylvester) erwärmend wirken und nach Mitternacht, wenn der Januar beginnt, hört die Wirkung schlagartig auf.

Das ist nicht nur in Deutschland so: Zur Bestätigung dieser unterschiedlichen Temperaturverläufe sollen hier exemplarisch weitere Grafiken außerhalb Deutschlands aufgeführt werden: CET (Zentralengland), Lerwick auf den Shetland-Inseln, Westeuropa und Skandinavien

Abb. 4a-4d: Bitte nochmals beachten: Der Januar 88 sitzt zeitlich auf demselben Punkt wie der Dezember 1987. Die Beschriftung der x-Achse müsste korrekt 87/88 heißen, usw.

Wie bei den Daten des DWD steigen die Dezembertemperaturen deutlich, die Januartemperaturen zeigen eine fallende Trendlinie. In Skandinavien ist dies am deutlichsten zu sehen. Quelle Met Office HadCET, und GISS

Erklärung des Verhaltens mit dem angeblichen CO₂-Treibhauseffekt?:

Merke: Kohlendioxid kann im Dezember am Ende eines Jahres nicht stark erwärmend wirken und dann plötzlich nach Silvester für den ganzen Januar aussetzen. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Damit steht fest: Der Temperaturverlauf von Dezember und dem nach Silvester darauffolgenden Januar kann überhaupt nicht durch eine „Treibhauseigenschaft“ des Kohlendioxids erklärt werden. CO₂ ist kein Treibhausgas oder es wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen.

Anmerkung. Peter Dietze, ein Befürworter des Treibhauseffektes hat den Treibhaus-Erwärmungsanteil seit 1987 bis heute aufgrund der fast 80 ppm CO₂-Zunahme auf 0,1 Grad errechnet. Viele andere anerkannte Wissenschaftler wie Gerlich/Tscheuschner oder Prof. Kramm aus Alaska negieren auch diese geringe Erwärmung. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass viele (unbezahlte) Klimaforscher in der Summe sogar von einer leichten Abkühlungswirkung von „Treibhausgasen“ ausgehen.

Weiteres Argument: Der Treibhausgasausstoß nimmt in Deutschland im Betrachtungszeitraum sogar deutlich ab.

Aufgrund vieler gesetzlicher Maßnahmen nimmt der Ausstoß (Emission) verschiedener Treibhausgase sogar ab. Erstaunlich ist: Trotz Emissionsabnahme nimmt die CO₂-Konzentration jedoch zu. In der nachfolgenden Grafik sind nur die Emissionen dargestellt.

Unsere Schlussfolgerungen: Die teuren CO₂-Einsparungen in Deutschland seit 1990 hatten überhaupt keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten im Monat Dezember und Januar. Sie müssen deshalb sofort eingestellt werden.

Die Grafiken Dezember und Januar sind allein Beweis genug, dass CO₂ wenig oder gar nicht klimasensitiv ist. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Oder hier: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Veränderungen der Temperaturen und Wettermuster. Diese Veränderungen können natürlichen Ursprungs sein und beispielsweise durch Schwankungen in der Sonnenaktivität entstehen. Doch seit dem 19. Jahrhundert ist der Klimawandel hauptsächlich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen, allen voran die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas.

Oder hier: Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Treibhausgasemissionen, die sich wie ein Mantel um die Erde legen und so die Sonnenwärme zurückhalten und die Temperaturen ansteigen

Diese Definitionen sind allesamt total falsch, weil sie mehr oder weniger behaupten das CO₂ sei der globale Temperaturregler. CO₂ ist kein Welttemperaturregler, CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo versteckt mit.

Wir stellen für unsere Leser fest:

1) Das Klima wandelt sich immer.

2) Der neuzeitliche Klimawandel begann in Mitteleuropa erst im Jahre 1987/88 und nicht seit der Industrialisierung.

3) Die angeblichen Treibhausgase haben keine nachweisbare Wirkung auf den ständigen Klimawandel und auf den Temperaturverlauf weder in Deutschland noch sonstwo.

Wenn nicht CO₂, wer oder was dann?

Richtige Erklärung für das unterschiedliche Dez/Jan-Verhalten seit 1988

Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Westwetterlagen im Dezember leicht zugenommen und im Januar seit 1988 eher abgenommen. Doch weshalb ist das so? Und wie die beiden Monate sich weiter entwickeln werden, darüber können seriöse Klimawissenschaftler nur spekulieren oder Hypothesen zur weiteren Erkenntnisgewinnung aufstellen. In unseren Artikeln beschrieben wir (Baritz/Kämpfe/Kowatsch) immer einige Ursachen in Einzelartikeln, zuletzt hier. Wir haben neun aufgelistet.

Merke: Und selbstverständlich kann Kohlendioxid keine der vielen möglichen Ursachen sein, denn dieses „Wundergas“ kann doch im Dezember nicht anders wirken als im darauffolgenden Januar, beginnend in der Silvesternacht mit der Silvesterballerei.

Und als ob das alles nicht längst genügend Beweise gegen einen stark wirkenden CO₂-THE, den Welttemperaturregler wären, haben wir auch außerhalt Europas geschaut, die Dezember- und Januartemperaturen von Virginia/USA.

Abb. 6: Dezember 1987 und Januar 1988 folgen in der Realität unmittelbar nach Silvester-Mitternacht. Wir haben beide Monate auf der y-Achse wie zuvor auch zum gleichen Zeitpunkt eingezeichnet, beide beim Punkt 1987. Die letzten beiden Werte sind Dez. 25 und Jan. 26

Auch in den USA gilt: Beide Monate entwickeln sich seit fast 40 Jahren vollkommen unterschiedlich, obwohl die CO₂-Konzentrationen vom Dezember und dem nachfolgenden Januar gleich sind und sich auch gleich entwickelt haben.

Logische Schlussfolgerung: Nur die natürlichen Wetteränderungen vom Dezember zum Januar bestimmen den Temperatur-Verlauf der beiden Monate.

Anthropogene Ursachen: Und der Wärmeinseleffekt?

Auch dieser kann nicht als Begründung herangezogen werden, denn der WI-effekt wirkt im Dezember und im nachfolgenden Januar gleich und sogar allgemein im Winter viel schwächer als im Sommer.

Anthropogen: Und die statistische Datenmanipulation des DWD?

Ebenfalls unwirksam, da zwischen Dezember und Januar wohl kaum Stationen ausgetauscht wurden, bzw. ein Tausch wirkt dann in den nächsten Jahren gleich.

Fazit:

Der Dezember wurde in den letzten 38 Jahren in Deutschland deutlich wärmer, der Januar und (Februar) nicht. Das ist ein einfacher Beweis, dass es den stark erwärmenden CO₂-Treibhauseffekt nicht gibt oder dass er kaum Wirkung hat. Außerdem sinkt der Treibhausgasausstoß in Deutschland seit 1990, der Dezember verhält sich somit vollkommen gegensätzlich zum Treibhausgasausstoß in Deutschland.

Aus diesem Grunde gibt es auch keine CO₂ verursachte Klimakatastrophe, denn laut Einstein reicht bereits ein Gegenbeweis. Dieser Artikel mit dem Dezember/Januarvergleich und den dazugehörigen Grafiken sind ein weiterer unserer vielen Gegenbeweise, die wir in unseren Artikeln ständig beschreiben.

Aber wie sagte bereits Einstein: Ein Gegenbeweis reicht.

Erkenntnis und unsere Forderung: Eine teure CO₂-Einsparung wie sie die Politik in Deutschland anstrebt, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten der beiden Monate.

Das unterschiedliche Temperaturverhalten der beiden Wintermonate kann man nur mittels natürlicher Klimavariationen erklären. Wir haben mit den Wetterlagen oben nur eine ausführlicher genannt, er gibt sicherlich mehrere. Wir müssen engagiert Partei ergreifen gegen die falsche Klimapolitik, die nur unser Geld will, insbesondere in Deutschland durch die linksgrüne Politik mitsamt den Lügenmedien.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbemäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimahysterie, sowie die Abzocke durch CO₂-Klimasteuern muss sofort und endgültig eingestellt werden. Sie ruiniert unser Land. Das ist auch der beabsichtige Sinn der ganzen Hysterie.

Wir sind auch gegen teure CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo der Erde wieder zu vergrößern.

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Klima-Hilfsmaßnahmen würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung und andere vollkommen sinnlose CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge hingegen wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden und nicht die Natur- und Landschaftszerstörung durch teure völlige unsinnige Maßnahmen. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien und der Grünen im Verbund mit gut verdienenden und bezahlten Klima-Schwätzern in den Staatsmedien und sonstigen angsteinflößenden Märchenerzählern in den Medien.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre, CO₂ ist Leben

  • Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl und tot wie der Mond
  • Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut.
  • CO₂ ist für das Leben kein Giftgas, sondern das genaue Gegenteil
  • Nicht CO₂ ist der globale Temperaturregler, sondern viele andere natürliche Ursachen dominieren.

Bild Baritz

Kohlendioxid sorgt für das Pflanzenwachstum und die Vielfalt und Schönheit der Landschaft. Ohne CO₂ kein Leben auf dieser Erde.

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt nicht bei 420 ppm wie derzeit, sondern etwa bei 800 bis 1200ppm, das ist um die 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern wahrscheinlich für alle Lebewesen, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Der optimale Konzentrationsgehalt für Kohlendioxid in der Atmosphäre sollte endlich wissenschaftlich an den Universitäten erforscht werden

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Josef Kowatsch, Natur- und Klimaforscher, unabhängig und neutral, weil unbezahlt.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 

Der Beitrag Dezember und Januar verhalten sich vollkommen unterschiedlich. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Die University of East Anglia entdeckt den städtischen Wärmeinsel-Effekt

20. Februar 2026 um 16:00

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Anthony Watts

Vorbemerkung des Autors: Aus der Abteilung „Jahrzehnte zu spät und einen Dollar zu wenig“ kommt nun die von Fachkollegen begutachtete Übung in Offensichtlichem. Natürlich war die UEA schon immer etwas langsam. Wäre das nicht so gewesen, hätten wir nie das Geschenk des „Climategate“ erhalten. – Anthony

Via Eurekalert:

Die Temperatur einiger Städte könnte unter einer Erwärmung um 2 °C schneller als erwartet steigen.

Neue Forschungsergebnisse der University of East Anglia (UEA) zeigen, dass sich viele tropische Städte unter einer globalen Erwärmung um 2 °C voraussichtlich schneller als erwartet erwärmen werden.

Städte sind aufgrund eines Phänomens, das als städtische Wärmeinsel bekannt ist, oft wärmer als ländliche Gebiete. Dieses Phänomen kann durch verschiedene Faktoren wie das regionale Klima und die Vegetationsdecke beeinflusst werden. Dies kann für einige Stadtbewohner zu erhöhten hitzebedingten Gesundheitsrisiken führen.

Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichte Studie kombinierte modernste Klimaprognosen mit Modellen des maschinellen Lernens, um zu zeigen, wie sich diese städtischen Wärmeinseln in vielen tropischen und subtropischen Städten unter dem Einfluss des Klimawandels verstärken können – vor allem in Monsunregionen wie Indien, China und Westafrika.

Die Forscher erstellten Prognosen für 104 mittelgroße Städte mit einer Einwohnerzahl zwischen 300.000 und einer Million.

Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Tagestemperaturen in 81 Prozent dieser Städte voraussichtlich stärker steigen werden als in den umliegenden ländlichen Gebieten. In 16 Prozent der Fälle könnten sie bei einer globalen Erwärmung um 2 °C, die voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts erreicht wird, um etwa 50 bis 100 Prozent höher liegen als in den umliegenden Gebieten.

Die untersuchten Städte liegen in den wärmeren Regionen der Welt, was laut den Autoren diese Erhöhungen für die menschliche Gesundheit und die städtische Umwelt noch bedeutender macht. Mittelgroße Städte machen auch einen großen Teil der Städte weltweit aus, mit mehr als 2,5-mal so vielen Städten in dieser Kategorie wie Städten mit mehr als einer Million Einwohnern.

Die Leitautorin Dr. Sarah Berk, die diese Arbeit während ihrer Promotion an der School of Environmental Sciences der UEA durchgeführt hat sagte: „Unter dem Einfluss des Klimawandels stehen Städte nicht nur vor der Herausforderung steigender Temperaturen in ihrer Umgebung, sondern auch vor der Herausforderung potenzieller Veränderungen ihrer Wärmeinseln.

Globale Klimamodelle sind zwar für die Vorhersage künftiger Temperaturänderungen unerlässlich, aber sie sind nur begrenzt in der Lage, die Trends kleinerer Städte zu erfassen. Selbst hochauflösende globale Modelle können nur Veränderungen für die größten städtischen Gebiete oder Megastädte vorhersagen.

Um diese Lücke zu schließen, haben wir in unserer Studie Veränderungen der Landtemperatur in mittelgroßen Städten prognostiziert und gezeigt, dass in vielen von ihnen die Erwärmungsrate in den Städten höher ist als in der ländlichen Umgebung“, fügte Dr. Berk hinzu, die jetzt an der University of North Carolina in Chapel Hill tätig ist.

Mitautor Prof. Manoj Joshi von der Climatic Research Unit der UEA sagte: „Die Hitzebelastung in Städten unter dem Einfluss des Klimawandels gibt zunehmend Anlass zur Sorge, da viele Städte in den Tropen und Subtropen wärmer sein können als ihre ländliche Umgebung, was ihre Anfälligkeit für steigende Temperaturen erhöht.

Diese Analyse zeigt, dass selbst modernste Prognosen die zukünftige Erwärmung in Städten wahrscheinlich unterschätzen. Unsere Ergebnisse deuten beispielsweise darauf hin, dass sich mehrere Städte im Nordosten Chinas und im Norden Indiens voraussichtlich um 3 °C erwärmen werden, obwohl den Prognosen des Erdsystemmodells zufolge für ihr Hinterland eine Erwärmung von 1,5 bis 2 °C vorhergesagt wird.

Unsere Forschung ermöglicht eine fundiertere Planung für die zukünftigen Risiken für die menschliche Gesundheit und die städtische Umwelt und unterstreicht die Notwendigkeit, herkömmliche Klimamodelle durch Ansätze wie maschinelles Lernen und KI zu ergänzen.“

Prof. Joshi fügte hinzu: „Diese Ergebnisse unterstreichen auch, wie wichtig es ist, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Hitzeexposition in Städten zu untersuchen, weil der Klimawandel zu einer erhöhten Häufigkeit extremer Hitzeereignisse führt, die schwerwiegende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben können, einschließlich einer erhöhten Sterblichkeit.“

Das Team schloss Städte in Berg- und Küstenregionen aus, um Einflüsse von Merkmalen wie Hügeln, Seen und Ozeanen auszuschließen und sicherzustellen, dass es Beziehungen erfasste, die auf physikalischen Prozessen im Zusammenhang mit dem Klima beruhen und nicht auf anderen Unterschieden.

In den fünf bevölkerungsreichsten Städten sind die größten Veränderungen in Jalandhar (Indien), Fuyang (China) und Kirkuk (Irak) zu beobachten, wo die Temperatur im Vergleich zu den ländlichen Gebieten in der Umgebung um 0,7 bis 0,8 °C stärker gestiegen ist.

In den beiden übrigen Städten, Marrakesch (Marokko) und Campo Grande (Brasilien), sind die Unterschiede zwischen der Erwärmung in den Städten und ihrer Umgebung vernachlässigbar.

Andere Städte sind jedoch von einer deutlich stärkeren Erwärmung betroffen, beispielsweise Assiut (Ägypten), Patiala (Indien) und Shangqui (China), wo die Temperatur um 1,5 bis 2 °C stärker steigt als im Hinterland, was einer Zunahme bis 100 Prozent entspricht.

Diese Arbeit wurde vom Natural Environment Research Council und der ARIES Doctoral Training Partnership unterstützt. An ihr waren auch Forscher beteiligt, die jetzt am Karlsruher Institut für Technologie tätig sind.

„Amplified warming in tropical and subtropical cities at 2°C climate change” von Sarah Berk, Manoj Joshi, Peer Nowack und Clare Goodess wurde am 3. Februar in PNAS veröffentlicht.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/16/the-university-of-east-anglia-discovers-the-urban-heat-island-effect/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung eines Laien (d. h. des Übersetzers): Solange die Sterberate von Städten in Alaska und in Brasilien keine Unterschiede zeigt, halte ich diese Studie für überflüssig. Interessant ist nur, dass man sozusagen von offizieller Seite überhaupt zur Kenntnis nimmt, dass es so etwas wie den UHI überhaupt gibt.

Der Beitrag Die University of East Anglia entdeckt den städtischen Wärmeinsel-Effekt erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Australiens Problemkind: Das BoM.

20. Februar 2026 um 10:00

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Geoff Sherrington, Scientist, Melbourne, Australia.

[Alle Hervorhebungen im Original – für mich kann all das hier als Muster stehen für Manipulationen anderer offizieller Stellen. A. d. Übers.]

Dem australischen Wetterdienst Bureau of Meteorology (BoM) wird skandalöses Verhalten vorgeworfen, das gut dokumentiert ist. Dieser Artikel ist kurz, aber die meisten Links sind recht lang, da sie sehr ausführlich sind. Ich bitte um etwas Geduld, denn dieser Artikel enthält viele versteckte Schätze. Man kann ihn gerne als Referenzbibliothek nutzen.

Bitte lesen Sie eine E-Mail aus dem Jahr 2006 von Dr. David Jones, leitender Klimatologe beim BOM, an Prof. Phil Jones von der University of East Anglia. Auch unter Climategate #0601.txt .

„Glücklicherweise sind unsere Skeptiker in Australien wissenschaftlich eher inkompetent. Für uns ist es auch einfacher, da wir eine Richtlinie haben, jedem Beschwerdeführer alle Beobachtungen jeder einzelnen Station zur Verfügung zu stellen, wenn er unsere Daten in Frage stellt (das überfordert sie in der Regel), und die australischen Daten sind ohnehin in ziemlich gutem Zustand. Um ehrlich zu sein, ist der Klimawandel hier mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir keine meteorologischen Daten mehr benötigen, um ihn zu erkennen. Jüngste Umfragen zeigen, dass die Australier den Klimawandel mittlerweile als größere Bedrohung einstufen als den weltweiten Terrorismus.“

Von Anfang an war das BOM nicht bereit, außerhalb seines eigenen Glaubensbunkers zu operieren.

Für mich begann alles hier. Prof. Phil Jones zu meinem Geologen-Kollegen Warwick Hughes, Anfang der 1990er Jahre, über seine Beobachtungen zum australischen BOM: „Warum sollte ich Ihnen die Daten zur Verfügung stellen, wenn Sie doch nur versuchen wollen, etwas daran auszusetzen zu finden?“

Fast alle Kritikpunkte der Australier am BOM haben im Wesentlichen den gleichen Ausgangspunkt: die „rohen“ historischen Tageshöchst- und -tiefsttemperaturen, die der Öffentlichkeit auf der Website Climate Data Online (CDO) des BOM zur Verfügung stehen. Fotos einiger Original-Beobachtungsbögen für Melbourne aus den Jahren 1859 und 1860 findet man hier. Beachten Sie die häufigen Korrekturen mit Stift und Tinte. Eine allgemeine Frage ist, warum solche Rohdaten selten für Analysen verwendet werden.

BOM ZITAT: „Ja – das Amt stellt der Öffentlichkeit die rohen, unbereinigten Temperaturdaten für jede Station oder jeden Standort in der nationalen Klimadatenbank sowie die bereinigten Temperaturdaten für 112 Standorte in ganz Australien zur Verfügung.

Das Amt verändert oder löscht die ursprünglichen Temperaturdaten nicht, die an den einzelnen Stationen gemessen wurden.“

Sind die „Rohdaten“ wirklich roh? Beispiele für Manipulationen finden Sie hier. (Bitte entschuldigen Sie meine Tippfehler bei den Daten JULI 2014 und JULI 2015 in der ersten Abbildung. Es muss 1914 und 1915 heißen.)

Es gibt weitere Behauptungen, wonach das BOM Daten angepasst hat. „Im Dezember 2009 hat das BOM die rohen mittleren Tiefst- und Höchsttemperaturen um etwa ein halbes Grad gegenüber den zuvor in der Datenbank der BOM-Website für August 2009 aufgezeichneten Temperaturen angehoben.”

Dann gibt es noch die Umstellung auf das metrische System, da die Originalwerte in Fahrenheit angegeben waren, während wir heute Celsius verwenden. Die BOM-Temperaturen wurden am 1. September 1972 auf das metrische System umgestellt. Die Fahrenheit-Grade wurden in Celsius umgerechnet. Dies führt zu einem Fehler, wenn zu wenige signifikante Stellen übertragen werden.

Ein weiterer Grund, diese BOM-Temperaturen anzuzweifeln, ergibt sich aus zwei unterschiedlichen und voneinander abweichenden Zusammenstellungen. Erstens aus den Jahrbüchern des Commonwealth of Australia für 1953 und 1954 und zweitens aus einer Zusammenstellung früherer Temperaturen des CSIR (vor CSIRO) aus dem Jahr 1933.

Im Laufe der Jahrzehnte gab es Änderungen bei den Messgeräten. Zunächst gab es, vereinfacht gesagt, Flüssigkeits-in-Glas-Thermometer (LIG) in großen Wetterhütten. LIG haben ihre eigenen Messunsicherheiten. Später wurden diese Schutzkästen immer kleiner, die Übereinstimmung zwischen den Schutzkästen wurde untersucht, und auch hier wurde eine falsche Erwärmung von 0,5 °C behauptet; die Thermometer wurden elektronisch mit möglicherweise unterschiedlichen Reaktionszeiten auf Veränderungen.

Die bisherigen Beispiele werfen „Unsicherheit“ auf. Dieser Beobachter war sich zwischen 81,7 und 81,8 ⁰F unsicher. Das BOM ist sich nicht sicher, ob eine Veränderung im Dezember 2009 natürlich oder vom Menschen verursacht war. Unsicherheit entsteht durch Veränderungen bei Instrumenten und Standorten. Beim Ablesen eines LIG-Thermometers gibt es eine Parallaxenunsicherheit usw.

Eine Schätzung der gesamten Messunsicherheit aller historischen Temperaturdaten des BOM fehlt, wäre aber erforderlich. Die klassische Referenz für Unsicherheit stammt vom Internationalen Büro für Maße und Gewichte (BIPM) in Frankreich, genauer aus dem Leitfaden zur Messunsicherheit (GUM). Das BOM hat seine Konformität mit dem GUM erklärt. Wichtig ist, dass der GUM keine Bestimmungen für die Verwendung von Statistiken mit Daten enthält, die auf Vermutungen beruhen, wie es bei vielen Arbeiten des BOM vermutet wird, wie z. B. ACORN-SAT.

BOM hat seine Verfahren bzgl. Unsicherheiten im Bericht ITR 716 vom März 2022 aufgeführt, der als Antwort auf meine Frage aus dem Jahr 2018 zitiert wird: „Wenn jemand wissen möchte, um wie viel Grad Celsius zwei Tagestemperaturen voneinander abweichen müssen, damit man mit Sicherheit sagen kann, dass die beiden Temperaturen statistisch unterschiedlich sind, um wie viel würden die beiden Werte dann voneinander abweichen?“ Diese Antwort zu bekommen war wie Zähne ziehen. Die Antwort war keine Antwort, da die BOM einen Zusatz hinzufügte: „Dies ist keine Schätzung der Unsicherheit der Temperaturmessung des ACORN-SAT im Feld“ – obwohl jedoch genau das gefragt worden war.

Diese Kaskade oft unkalkulierbarer Unsicherheiten hat zur Erstellung angepasster Temperatursätze geführt, obwohl fast alle aus den Originalen abgeleitet worden waren. BOM begann öffentlich mit einem „High Quality”-Satz und fügte dann sechs Versionen des Australian Climate Observation Reference Network – Surface Air Temperature (ACORN-SAT) hinzu.

ACORN-SAT verwendet Zeitreihendiagramme der Temperatur im Verhältnis zur Zeit und/oder übliche Statistiken, um Bruchstellen zu erkennen, von denen einige plausible Ursachen in den Metadaten haben, während andere „statistisch“ sind und keine bekannte Ursache haben. In der Regel gibt es kein bekanntes Verfahren, um das Ausmaß einer Anpassung zu bestimmen. Man greift auf abgeleitete Anpassungen aus den Mustern anderer Stationen zurück, die sich in der Nähe oder in einiger Entfernung befinden.

Hinweis: Es gibt eine Ausnahme. Nach Kenntnis des Autors findet sich die einzige Art von Anpassung, die frei von subjektiven Vermutungen ist, hier im Blog Bomwatch.com. Sie basiert auf Wasser, wie Regen oder Rasensprenger, die Wetterstationen durch Verdunstung kühlen. Ein Ergebnis dieser Methode von Kollegen Dr. Bill Johnston ist, dass nur wenige, wenn überhaupt, korrigierte australische Stationen über viele Jahrzehnte bis heute eine signifikante Erwärmung zeigen.

Es folgt ein typisches konventionelles Zeitreihendiagramm für Melbourne:

Die Zahl in der Box vor „x“ gibt den Trend in °C/Jahr für die Höchst- (blau) und Tiefsttemperaturen (braun) an. Visuell könnte Tmax um das Jahr 2010 einen Bruchpunkt aufweisen. Im Jahr 2014 gab es einen Stationswechsel, daher wird davon ausgegangen, dass eine gewisse Anpassung erforderlich ist, aber wie groß sollte diese Anpassung sein? Anmerkung des Autors: Ich befürworte das lineare Verfahren der kleinsten Quadrate für die Analyse dieser Zeitreihengrafiken nicht. Ich zeige es hier, weil es von anderen weit verbreitet ist.

In diesem Fall zeigen Vergleiche mit zahlreichen Stationen, dass Melbourne aus der Reihe tanzt und um wie viel. (Viel Glück beim Ableiten einer Größenordnung für die Anpassung aus benachbarten Stationen).

Diese Grafik deutet darauf hin, dass Tmax seit 1856 um 0,7 °C pro Jahrhundert und Tmin um 1,53 °C pro Jahrhundert gestiegen ist. Dies sind nicht die Zahlen, die für die Berechnung der nationalen Erderwärmung Australiens verwendet werden. Es werden angepasste ACORN-SAT-Zahlen verwendet. Das Ergebnis ist, dass Australien sich laut offizieller Angabe in den letzten 134 Jahren um 1,51 +/- 0,23 ⁰C erwärmt hat. Dies wird als falsch bezeichnet. Die bessere, unangepasste Schätzung liegt bei weniger als 1 ⁰C in diesem Zeitraum.

Anpassungen und selektive Auswahl werden verwendet, um Geschichten aus diesen CDO-Daten zu erstellen. Naturereignisse wie Hitzewellen werden als „katastrophal“ bezeichnet. Zwei Verursacherinnen von statistischen Hitzewellen, Autorinnen einer viel zitierten Studie, sind Lisa Alexander und Sarah Perkins-Kirkpatrick. Die australische Wissenschaftlerin Joelle Gergis, wie sie von Stephen McIntyre vom Blog „Climate Audit” gesehen wird, ist ein weiteres Mitglied dieses Trios junger Wissenschaftlerinnen, deren Arbeit oft von Emotionen und Rosinenpickerei geprägt ist, beispielsweise indem sie etwa das Jahr 1950 als Startdatum für ihre Analysen heranziehen.

Zahlreiche australische Bürger und Wissenschaftler haben gegen diese Berichte protestiert, da sie nicht auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das BOM hat sich für die wissenschaftsfeindliche Vorgehensweise entschieden, kritische Artikel zu ignorieren. Viele davon sind unten verlinkt. Ich entschuldige mich bei allen Autoren, die aufgrund eines Fehlers meinerseits nicht verlinkt sind, aber wissen, dass sie auf der Liste der Kritiker stehen sollten.

Die Folgen der mangelhaften Wissenschaft des BOM sind unter anderem die politische Entscheidung Australiens für „Netto-Null-Kohlenstoff“ (was auch immer das bedeuten mag), was zu einem Verlust an Stromerzeugung aus billiger und zuverlässiger Verbrennung von Kohlenwassstoffen führt. Die australische Wirtschaft leidet darunter, dass andere Länder wie die USA sich von dieser mangelhaften Wissenschaft distanzieren.

Das BOM sollte zumindest versuchen, sich den zahlreichen Kritikpunkten in diesem Artikel zu stellen und darauf zu antworten. Das Schweigen des BOM ist ohrenbetäubend. Warum weigern sie sich, auch nur auf eine einzige Frage einzugehen?

Weitere Artikel zu diesem Thema:

  1. THAT famous email explained and the first Volunteer Global Warming Skeptic « JoNova
  2. Climate Data Online – Map search
  3. https://www.geoffstuff.com/origts.jpg
  4. Uncertainty Of Measurement of Routine Temperatures–Part Three – Watts Up With That?
  5. Australian Bureau of Meteorology temperature database bug
  6. Temperature roundings, metrication in Australia
  7. Australian historic and modern temperature averages
  8. https://doi.org/10.3390/s23135976
  9. Model simulations don’t reflect the climate of Sydney and Melbourne
  10. (PDF) A Preliminary Investigation of Temperature Screen Design and Their Impacts on Temperature Measurements
  11. Another Temperature Bias: The Shrinking Stevenson Screen = Warming – Watts Up With That?
  12. Analysis of Parallel Tmax Data from Brisbane Aero | kenskingdom
  13. Thermometer Equivalence – Jennifer Marohasy
  14. https://doi.org/10.59161/JCGM100-2008E
  15. http://www.geoffstuff.com/bomitr.pdf
  16. https://www.geoffstuff.com/bomquest.docx
  17. Australian Climate Observations Reference Network – Surface Air Temperature Dataset – Dataset – Data.gov.au
  18. https://www.geoffstuff.com/querycoldst.docx
  19. About – www.BomWatch.com.au
  20. https://www.geoffstuff.com/halfwarm.docx
  21. https://www.geoffstuff.com/nothot2024.docx
  22. On the Measurement of Heat Waves in: Journal of Climate Volume 26 Issue 13 (2013)
  23. Joelle Gergis, Data Torturer « Climate Audit
  24. Update on Australian NetZero efforts – Climate Etc.
  25. Trump’s EPA revokes the “endangerment finding” on greenhouse gases, a major reversal in climate policy. Here’s what to know. – CBS News
  26. Dr. Strangelove | Summary, Characters, & Facts | Britannica

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/17/australias-problem-child-the-bom/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Australiens Problemkind: Das BoM. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Sacré bleu! Macron macht erneuerbare Energien für Stromausfälle in Spanien verantwortlich

19. Februar 2026 um 19:00

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Außerdem senkt Frankreich Ziele für erneuerbare Energien und baut Kernkraft aus

Jo Nova

Die Energiedebatte in Europa verschiebt sich. Nach dem großen Stromausfall in Spanien fragen sich selbst langjährige Befürworter aggressiver Ziele für erneuerbare Energien, ob Stromversorgungssysteme so stark auf Wind- und Solarenergie setzen können, ohne dabei an Stabilität einzubüßen.

Die Welt wendet sich von erneuerbaren Energien ab

Wow. Was für eine Kehrtwende. Präsident Macron, ein Mann des Blob, hat offen die erneuerbaren Energien für die Stromausfälle in Spanien verantwortlich gemacht. Kein System, so sagt er, könne so stark von erneuerbaren Energien abhängig sein. Das wusste zwar jeder, aber nur wenige Machthaber würden es offen aussprechen.

Noch 2017 hatte dieser Mann einen Plan, 14 Kernreaktoren in Frankreich stillzulegen. Heute will er ein Gesetz durchsetzen, um dies rückgängig zu machen. Gleichzeitig wurden die aktuellen französischen Ziele für erneuerbare Energien gerade um 20 % gesenkt. Anstatt 150 GW unzuverlässiger Energie zu erzeugen, wird das neue Ziel bei etwa 120 GW liegen.

Im April feierte Spanien endlich 100 % erneuerbare Energie, doch nur wenige Tage später kam es zu einem landesweiten Stromausfall , der mindestens fünf Todesopfer forderte und Tausende ohne Licht und Internet zurückließ, was zu Panikkäufen von Benzin und Lebensmitteln führte. Der Stromausfall breitete sich bis nach Portugal und Südfrankreich aus.

Macron macht erneuerbare Energien für den Stromausfall in Spanien verantwortlich

Von Kieran Kelly, The Telegraph

Der französische Präsident sagt, dass die tödlichen Stromausfälle in seinem europäischen Nachbarland durch die Umstellung auf Netto-Null verursacht worden seien

Als Reaktion auf einen großflächigen Stromausfall, der im April Millionen Menschen im Dunkeln ließ, sagte der französische Präsident, dass kein Land sich so stark auf erneuerbare Energien verlassen könne.

Macron erklärte jedoch: „Der Stromausfall in Spanien hängt nicht mit den Verbindungsleitungen zusammen, sondern vielmehr mit der Tatsache, dass kein System, zumindest mit der derzeitigen Technologie, eine solche Abhängigkeit von erneuerbaren Energien unterstützen kann. Der Energiemix muss stabil sein, da es sonst zu großen Schocks kommt. Aber es geht nicht nur um Verbundnetze. Es werden auch Netze benötigt.“

Spanien erzeugt laut Red Eléctrica de España, seinem Stromnetzbetreiber, etwa 60 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen, darunter Wind-, Wasser- und Sonnenenergie. Etwa 20 Prozent stammen aus Kernkraftwerken.

Angeblich ist erneuerbare Energie kostenlos und Kernkraftwerke sind extrem teuer.

Wenn erneuerbare Energien billiger wären, würde Frankreich das wissen – dennoch entscheidet sich Frankreich für die Kernkraft.

Die Wiederbelebung der Kernenergie in Frankreich begann vor einigen Jahren. Aber der Plan, diese Kraftwerke zu schließen, muss noch verworfen werden.

Spanien strebt bis 2030 einen Anteil von 80 % erneuerbarer Energien an, und die britische Labour-Regierung strebt einen Anteil von 95 % „sauberer” Energie an. Aber Australien ist größer, heißer und dünner besiedelt, verfügt über riesige Kohle- und Gasvorkommen und hat keine Verbindungskabel zu anderen Ländern, dennoch streben wir einen Anteil von 82 % an. Das ist völlig verrückt.

This article was published previously on joannenova.com.au

Jo Nova is science presenter, writer, speaker & former TV host; author of The Skeptic’s Handbook.

Link: https://clintel.org/sacre-bleu-macron-blames-renewables-for-spains-blackouts-france-drops-renewables-targets-expands-nuclear/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Die Eisbär-Saga: Was Wissenschaftler schon vor der Veröffentlichung von Frozen Planet wussten

19. Februar 2026 um 07:00

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Susan J. Crockford
Im Jahr 2011 wurde den Zuschauern der BBC weisgemacht, dass die Eisbären in der Barentssee aufgrund des klimabedingten Rückgangs des Meereises hungerten. Spätere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Darstellung nicht mit den damals bereits verfügbaren Daten übereinstimmte.

In der Folge „On Thin Ice” seiner BBC-Serie „Frozen Planet” aus dem Jahr 2011 erklärte Sir David Attenborough den Zuschauern, dass Eisbärenmütter und ihre Jungen in der gesamten Arktis hungerten, weil der Klimawandel das Meereis schmelzen ließ – und das, obwohl er neben einer dicken, gesunden Eisbärin aus der Barentssee saß.

Ich frage mich, wie Sir David Attenborough sich jetzt fühlt. Hat ihm jemand erzählt, dass norwegische Biologen endlich zugegeben haben, dass die Eisbären in der Barentssee 2010, als sie bei den Dreharbeiten zu seiner BBC-Dokumentation halfen, tatsächlich dick und gesund waren? Oder wusste Attenborough schon damals, dass diese Eisbärenpopulation trotz des starken Rückgangs des Meereises florierte – ließ seine Zuschauer aber etwas anderes glauben?

Attenborough unternahm eine Expedition nach Spitzbergen (wahrscheinlich im Frühjahr 2010), wo er neben einer sedierten fetten Bärin saß und über hungernde Eisbären und sinkende Populationen aufgrund des Verlusts von Meereis sprach. Diese Sequenz wurde in der gleichen Gegend gedreht, in der Forscher kürzlich gezeigt haben, dass sich die Bären zumindest bis 2005 in einem viel besseren Zustand befanden als 1995, obwohl das lokale Meereis dramatisch zurückgegangen war (Aars et al. 2026).

Das bedeutet auch, dass die Bären untersucht und vermessen wurden, so dass die Biologen gewusst haben müssen, dass die Bären im Jahr 2010 nicht an Hunger starben, sondern es ihnen sogar besser ging als 1995 – obwohl sich der Zustand des Meereises deutlich verschlechtert hatte.

Unten finden Sie eine Grafik der norwegischen Beobachtungsstation, die jedes Jahr ihre Daten zu den Eisbären auf Spitzbergen veröffentlicht. Diese Grafik zeigt den Körperzustand erwachsener männlicher Bären bis zum Jahr 2025 – sieben Jahre über das Enddatum der Aars-Studie von 2026 hinaus.

Die folgende Aussage zum Bevölkerungswachstum im Vergleich zum Meereis stammt von der gleichen Website:

Anmerkung: Die folgenden beiden Graphiken werden hier in deutscher Übersetzung gezeigt (via Google Translate)

Meiner Meinung nach verfügten diese Forscher bereits 2010, als sie Attenborough bei der Erstellung seiner BBC-Dokumentation unterstützten, über die erforderlichen Daten, um festzustellen, dass der Rückgang des Meereises nicht zu einem Rückgang der Population in der Barentssee führte, weil die weiblichen Bären nicht hungerten (Lippold et al. 2019).

In der folgenden Abbildung zeigt das letzte Feld („BCI“) die Körperkondition (d. h. den „Fettanteil“) der Weibchen im Zeitverlauf von 1997 bis 2017. Zwar war der leichte Anstieg der Körperkondition bis 2010 vielleicht nicht so deutlich zu erkennen wie einige Jahre später, aber es gab definitiv keinen Rückgang.

Fette Bären bedeuten, dass die Population gesund ist und gedeiht und nicht ums Überleben kämpft.

Ich schlage zwei Optionen vor: Entweder haben norwegische Forscher Attenborough über den Zustand der Bären in der Barentssee belogen, oder sie haben seine Lüge mitgemacht, dass diese Bären genauso hungerten wie „die meisten Bären” in der Arktis – weil sie alle an der Erzählung festhielten, dass der durch den vom Menschen verursachten Klimawandel bedingte Verlust des Meereises letztendlich dazu führen würde, dass die Eisbären fast aussterben würden (Crockford 2019).

Ich schätze, wir werden es nicht erfahren, solange ihn niemand danach fragt.

Ich habe natürlich schon früher über Attenboroughs „Arctic Betrayal“ geschrieben, der 2019 einen ungeheuerlichen Höhepunkt erreichte, als er der Welt fälschlicherweise erzählte, dass russische Walrosse sich wegen des Klimawandels von hohen Klippen gestürzt hätten – obwohl sie in Wirklichkeit von Bären verfolgt worden waren. Es gab ein Video (unten kopiert) und dann ein Buch (Fallen Icon: Sir David Attenborough and the Walrus Deception).

Attenboroughs Video „Arctic Betrayal“ (Verrat an der Arktis) hier.

References

Aars, J., Ieno, E.N., Andersen, M. et al. 2026. Body condition among Svalbard Polar bears Ursus maritimus during a period of rapid loss of sea ice. Scientific Reports 16, 2182. https://doi.org/10.1038/s41598-025-33227-9 Open access.

Crockford, S.J. 2019The Polar Bear Catastrophe That Never Happened. Global Warming Policy Foundation, London. Available in paperback and ebook formats.

Crockford, S.J. 2022. Sir David Attenborough and the Walrus DeceptionAmazon KDP, Victoria.

Lippold, A., Bourgeon, S., Aars, J., et al. 2019. Temporal trends of persistent organic pollutants in Barents Sea polar bears (Ursus maritimus) in relation to changes in feeding habits and body condition. Environmental Science and Technology 53(2):984-995. https://doi.org/10.1021/acs.est.8b05416

Original bei polarbearscience.com

Link: https://clintel.org/biologists-knew-barents-sea-bears-were-not-starving/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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Warum kühlt sich der Südliche Ozean ab? Drei neue wissenschaftliche Erklärungen stellen Klimamodelle in Frage

18. Februar 2026 um 13:00

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Ralph B. Alexander

Die Temperaturen im Südlichen Ozean rund um die Antarktis sind seit Jahrzehnten gesunken, was den Prognosen führender Klimamodelle widerspricht und Forscher weltweit vor ein Rätsel stellt. In diesem Artikel werden drei aktuelle Studien analysiert, die auffallend unterschiedliche Erklärungen für diese unerwartete Klima-Anomalie liefern.

Entgegen den Vorhersagen der Klimamodelle sind die Temperaturen des Südlichen Ozeans rund um die Antarktis seit mehreren Jahrzehnten gesunken. In den letzten 15 Monaten wurden drei völlig unterschiedliche Erklärungen für diese Anomalie der globalen Erwärmung vorgeschlagen.

Schwefelemissionen aus der Schifffahrt könnten zur Erklärung der Abkühlung des Südlichen Ozeans beitragen

Die erste Studie, veröffentlicht im November 2024 von einem Team überwiegend spanischer Forscher postulierte, dass die Abkühlung auf bisher nicht untersuchte maritime Schwefelemissionen zurückzuführen ist. Es ist seit einiger Zeit bekannt, dass Sulfataerosolpartikel in der Atmosphäre verbleiben, einfallendes Sonnenlicht reflektieren und auch als Kondensationskerne für die Bildung reflektierender Wolken dienen. Beide Effekte führen zu einer globalen Abkühlung.

Bislang war jedoch nicht bekannt, dass es zwei Quellen für marine Schwefelemissionen gibt, die beide von mikroskopisch kleinem Plankton stammen, das an der Meeresoberfläche lebt und aerosolbildenden gasförmigen Schwefel ausstößt. Die bisher bekannte Schwefelquelle ist Dimethylsulfid ((CH₃)₂S), das hauptsächlich für den charakteristischen stechenden Geruch von Meeresfrüchten verantwortlich ist. Die Emission des reaktiveren Methylsulfidhydrids (CH₃SH), das bisher vernachlässigt wurde, wurde vom spanischen Forschungsteam erstmals quantifiziert.

Die Forscher fanden heraus, dass die Emissionen von CH₃SH die Bildung von Sulfataerosolen in der Atmosphäre über dem Südlichen Ozean um 30 % bis 70 % erhöhen; dies verringert die einfallende Sonnenstrahlung im Sommer um 0,3 bis 1,5 Watt pro Quadratmeter und verstärkt den erwarteten Kühleffekt der Aerosole. Der maximale Effekt, der bei 65oS auftritt, ist in der folgenden Abbildung dargestellt, wobei die rote Linie den Anstieg der gesamten Sulfataerosolemission als Funktion der Breite angibt:

Der Zufluss von Süßwasser könnte die Erwärmung der Oberfläche verlangsamen

Die zweite Studie, veröffentlicht im März 2025, verfolgt einen etwas anderen Ansatz und schlägt vor, dass die unerwartete Abkühlung des Südlichen Ozeans auf einen Zufluss von Süßwasser zurückzuführen ist, der in den aktuellen Klimamodellen nicht berücksichtigt wird und den Austausch von Oberflächenwasser mit tieferem, wärmerem Wasser einschränkt.

Die Autoren, ein internationales Team von Geowissenschaftlern, fanden heraus, dass im Zeitraum von 1990 bis 2021 unterschätzte Süßwasserflüsse bis zu 60 % der Differenz zwischen den beobachteten und den modellierten Meerestemperaturen im Südlichen Ozean erklären können. Das Süßwasser besteht sowohl aus antarktischem Schmelzwasser, das in den meisten Klimamodellen völlig fehlt, als auch aus unterschätzten Niederschlägen über dem Ozean.

Um den Einfluss von Süßwasser auf die Meerestemperaturen im Südlichen Ozean zu quantifizieren, verwendeten die Forscher ein Ensemble aus 17 gekoppelten Klima- und Ozeanmodellen, die Veränderungen der Ozeandichte und -zirkulation simulieren. In separaten Simulationen wurden schrittweise Veränderungen der Antriebskräfte untersucht, die durch Süßwasserflüsse an der Oberfläche aufgrund des Abschmelzens der antarktischen Eisschicht bzw. durch atmosphärischen Regen in Verbindung mit dem Abschmelzen des Meereises verursacht wurden.

Einige ihrer Ergebnisse sind in der folgenden Abbildung dargestellt, die Schätzungen des Süßwasserflusses in Gigatonnen (Gt, wobei 1 Gigatonne = 1,102 US-Gigatonnen) pro Jahr von 1990 bis 2021 zeigt. Der stetig steigende Beitrag der Niederschläge (plus Meereis) wird durch die blaue Linie und die Schattierung dargestellt; die grüne Linie steht für den Beitrag des antarktischen Schmelzwassers, der mit der Zeit abzunehmen scheint:

Die Abbildung links zeigt den Einfluss dieser „fehlenden“ Beiträge auf die Erwärmungs- oder Abkühlungsrate der Meerestemperaturen im Südlichen Ozean, gemessen in Grad Celsius pro Jahrzehnt. Die von Klimamodellen simulierte zu hohe Erwärmung ist durch das graue Feld auf der linken Seite dargestellt; die berechneten Beiträge von Niederschlag und Schmelzwasser sind durch das blaue bzw. grüne Feld dargestellt; und der kombinierte Beitrag ist durch das schwarze Feld auf der rechten Seite dargestellt.

Man sieht, dass der kombinierte Beitrag die Erwärmungsrate des Klimamodells auf fast Null senkt. Diese Forschung liefert also eine viel bessere Darstellung der tatsächlichen Abkühlungsrate als zuvor und trägt dazu bei, die jahrzehntelange Diskrepanz zwischen den vorhergesagten und den beobachteten Temperaturen im Südlichen Ozean zu beseitigen.

Stärkere Stürme und Wärmeübertragung im Südlichen Ozean

Die dritte Studie, veröffentlicht erst vor zwei Monaten im Dezember 2025 führt die Unfähigkeit von Klimamodellen, die Abkühlung des Südlichen Ozeans korrekt vorherzusagen, auf die Unterschätzung der Sturmstärke im Südlichen Ozean und damit der Wärmeübertragung von der Atmosphäre zum Ozean zurück. Stürme ziehen kälteres Tiefenwasser nach oben und halten die Oberfläche kühler, wodurch diese mehr Wärme aus der Atmosphäre aufnehmen kann.

Die schwedischen, südafrikanischen und britischen Forscher setzten einen robotergesteuerten „Gleiter” ein, um die Temperatur und den Salzgehalt des Ozeans sowie die atmosphärischen Eigenschaften über den Wellen zu messen. Die robotergestützten Beobachtungen wurden dann mit Satelliten- und mehrjährigen Klimamodelldaten kombiniert.

Ihre Ergebnisse sind in der folgenden Abbildung zusammengefasst, die den Unterschied im Wärmefluss zwischen Atmosphäre und Ozean zwischen dem Inneren von Sommerstürmen und dem gesamten eisfreien Südlichen Ozean zeigt. LHF (latenter Wärmefluss), SHF (fühlbarer Wärmefluss) und LWR (Langwellenstrahlung) tragen alle zum Wärmeverlust des Ozeans bei; SWR (Kurzwellenstrahlung) führt zu einem Wärmegewinn des Ozeans. Die schwarze gepunktete Linie zeigt den Netto-Wärmefluss, der insgesamt eine leichte Abkühlung bewirkt – allerdings weniger stark als bei schwächeren Stürmen.

Auf dem Weg zu einer kombinierten Erklärung?

Jede dieser verschiedenen Erklärungen trägt teilweise zur Unterschätzung der Abkühlung des Südlichen Ozeans in Klimamodellen bei, so dass möglicherweise eine Kombination aller drei Erklärungen die Diskrepanz auflösen wird.

Dieser Artikel wurde zuvor unter dem Titel [übersetzt] „Abkühlung des Südlichen Ozeans: Klimaforscher können sich nicht auf eine Erklärung einigen” auf www.scienceunderattack.com veröffentlicht. Zur Verbesserung der Lesbarkeit haben unsere Redakteure einige Unterüberschriften hinzugefügt.

Link: https://clintel.org/why-is-the-southern-ocean-cooling-three-new-scientific-explanations-challenge-climate-models/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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Das mediterrane Klima neu bewertet: Neue Erkenntnisse zeigen eine komplexere Realität

18. Februar 2026 um 10:00

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Demetris Koutsoyiannis und Theano Iliopoulou
Ist das Mittelmeer wirklich ein Klima-Hotspot? Auf der Grundlage langfristiger hydroklimatischer Beobachtungen wird hier die Beweislage überprüft und die bemerkenswerte klimatische Komplexität der Region hervorgehoben.

Es besteht sehr hohe Sicherheit (um es mit ihren eigenen Worten auszudrücken), dass der IPCC den Mittelmeerraum als „Hotspot des Klimawandels” bezeichnet. In Abschnitt „10.6.4.6

Zukünftige Klimainformationen aus globalen Simulationen” stellt der IPCC AR6 fest (Hervorhebung von uns [Autoren]):

Es wird erwartet, dass der Mittelmeerraum einer der prominentesten und anfälligsten Hotspots des Klimawandels sein wird (…). Die Simulationen von CMIP5, CMIP6, HighResMIP und CORDEX (…) prognostizieren alle eine zukünftige Erwärmung für das 21. Jahrhundert zwischen 3,5 °C und 8,75 °C (…). Die verstärkte Erwärmung im Sommer erhöht auch die Amplitude des saisonalen Zyklus‘ (…). Klimamodelle prognostizieren einen Rückgang der Niederschläge in allen Jahreszeiten und eine Ausdehnung des mediterranen Klimas nach Norden und Osten, wobei die betroffenen Gebiete trockener werden und die Sommertrockenheit zunimmt (…).

Der Bericht enthält zahlreiche erschreckende Prognosen für den Mittelmeerraum. So geht aus den Tabellen 11.5 und 11.7 hervor (Hervorhebung von uns):

CMIP6-Modelle prognostizieren einen deutlichen Anstieg der Intensität und Häufigkeit von Starkniederschlägen (…). Weitere Belege [sic] aus CMIP5- und RCM-Simulationen für einen Anstieg der Intensität von Starkniederschlägen

Zum Thema Wind heißt es im Abschnitt „12.4.1.3 Wind“ (Hervorhebung von uns):

Es besteht ein hohes Maß an Sicherheit, dass der Klimawandel in Nordafrika und im Mittelmeerraum zu einem Rückgang der mittleren Windgeschwindigkeit, des Windenergiepotenzials und der starken Winde führen wird, was eine Folge der Verschiebung der Hadley-Zelle in Richtung Pol ist (…). Die Häufigkeit von Mittelmeer-Stürmen, die Nordafrika erreichen, einschließlich Medicanes, wird voraussichtlich abnehmen, ihre Intensität jedoch zunehmen.

Darüber hinaus informiert uns Abschnitt „12.4.5.2 Nass und trocken“ (Hervorhebung von uns):

Es besteht hohe Sicherheit, dass die Trockenheit zunehmen wird (…), und hohe Sicherheit, dass landwirtschaftliche, ökologische und hydrologische Dürren im Mittelmeerraum zunehmen werden (…). Es besteht hohe Sicherheit, dass die Brandgefahr im Mittelmeerraum zunehmen wird.

Schließlich heißt es in „Box TS.6 | Wasserkreislauf“ (Hervorhebung von uns):

Der prognostizierte Anstieg der Verdunstung aufgrund der wachsenden Austrocknung der Atmosphäre wird zu einer Verringerung der Bodenfeuchtigkeit im Mittelmeerraum führen.

In früheren Studien für Teile des Mittelmeerraums haben wir gezeigt, dass die düsteren Prognosen nicht eintreffen – und manchmal ist die Uneinigkeit unterhaltsam:

D. Koutsoyiannis, and A. Montanari, Climate extrapolations in hydrology: The expanded Bluecat methodology, Hydrology, 9, 86, doi:10.3390/hydrology9050086, 2022.

D. Koutsoyiannis, T. Iliopoulou, A. Koukouvinos, N. Malamos, N. Mamassis, P. Dimitriadis, N. Tepetidis, and D. Markantonis, In search of climate crisis in Greece using hydrological data: 404 Not Found, Water, 15 (9), 1711, doi:10.3390/w15091711, 2023.

Diese Studie haben wir vorige Woche veröffentlicht: 1

T. Iliopoulou, M. Lada, C.I. Stavropoulou, D.M. Tourlaki, N. Tepetidis, P. Dimitriadis, and D. Koutsoyiannis, Complexity of hydroclimatic changes in the Mediterranean: Exploring climate drivers using ERA5 reanalysis, Water, 18 (3), 331, doi:10.3390/w18030331, 2026.

Darin untersuchen wir den ERA5-Reanalyse-Datensatz für den Zeitraum 1950–2024, um die Kovarianz von Temperatur, Niederschlag, Verdunstung, fühlbarer Wärme, Wassersäule und Wind im Mittelmeerraum systematisch zu analysieren.

Anstatt uns auf einen einzigen Indikator zu konzentrieren, befassen wir uns in dieser Arbeit mit drei zentralen Fragen:

Frage 1: Wie haben sich die wichtigsten hydroklimatischen Variablen über Land, Meer und dem gesamten Mittelmeerraum im Zeitraum 1950–2024 entwickelt, und inwieweit zeigen ihre Veränderungsmuster eine Synchronisation oder Divergenz innerhalb der Region?

Frage 2: Wie hat sich die vertikale Temperaturstruktur der mediterranen Atmosphäre zwischen 1950 und 2024 entwickelt, und was sagt die daraus resultierende Veränderung der Temperaturabnahme über die Verteilung der Erwärmung über die atmosphärischen Schichten aus?

Frage 3: Inwieweit weisen mediterrane hydroklimatische Prozesse eine langfristige Persistenz auf, und wie charakterisiert das Hurst-Kolmogorov-Modell ihre zeitliche Variabilität über deterministische Trends hinaus?

Unsere Analyse bestätigt ein starkes Erwärmungssignal in der gesamten Region, insbesondere über Land. Die Temperaturen in Bodennähe zeigen einen starken Erwärmungstrend, während die Erwärmung in der Höhe schwächer ausfällt, was zu einer allmählichen Steigerung der atmosphärischen Temperaturabnahme führt. 2

Abbildung 5 der Studie. Koevolution der Temperatur nahe der Oberfläche (2–10 m) und des vertikalen Temperaturgradienten (Temperaturgradient, dargestellt als —dT/dz) für den Mittelmeerraum von 1950 bis 2024, dargestellt anhand zweier Y-Achsen, um den Vergleich zu erleichtern.

Dieses thermodynamische Signal führt jedoch nicht zu systematischen Veränderungen der Niederschlagsmenge oder der Verdunstung.

Stattdessen zeigt sich die Komplexität der mediterranen Klimadynamik, wie sie sich in der Divergenz zwischen Land und Meer, dem Fehlen synchronisierter Veränderungen zwischen den Variablen und der Abweichung der beobachteten Muster von denen zeigt, die allein auf der Grundlage vereinfachter Thermodynamik oder Temperaturtrends zu erwarten wären.

Abgesehen von der Temperatur zeigen die anderen Klimavariablen keinen nennenswerten monotonen Trend. Ein besonders nützliches Ergebnis ist, dass Niederschlag und Verdunstung positiv korrelieren und beide auch positiv mit der Windgeschwindigkeit korrelieren. Letztere nimmt ebenso wie der Zonenwind leicht ab, was sich negativ auf die Verdunstung auswirkt, die entgegen den Erwartungen des IPCC nicht zugenommen hat.

Abbildung 6 der Studie. Koevolution der jährlichen Mittelwerte von hydroklimatischen Variablen für den gesamten Mittelmeerraum im Zeitraum 1950–2024: (a) Temperatur–Verdunstung, (b) Temperatur–Niederschlag, (c) Temperatur–Windgeschwindigkeit, (d) Verdunstung–Niederschlag, (e) Windgeschwindigkeit–Niederschlag und (f) Windgeschwindigkeit–Verdunstung. Jedes Feld verwendet zwei Y-Achsen und gibt den entsprechenden Pearson-Korrelationskoeffizienten an.

Unter Verwendung einer Hurst-Kolmogorov-Perspektive zeigt die Studie darüber hinaus, dass hydroklimatische Prozesse im Mittelmeerraum eine langfristige Persistenz aufweisen, was auf ein Klimasystem hindeutet, dessen Variabilität weit über deterministische Trends hinausgeht.

Abbildung 8 der Studie. Standardisierte Klimakogramme (Varianz vs. Zeitskala) der untersuchten hydroklimatischen Variablen, dargestellt zusammen mit dem theoretischen Weißrausch-Klimakogramm und den geschätzten Hurst-Parametern.

Unsere allgemeine Schlussfolgerung lautet wie folgt:

Die komplexe und nichtlineare Kopplung zwischen atmosphärischer Zirkulation, Oberflächenbedingungen und Verfügbarkeit von atmosphärischer Feuchtigkeit stellt vereinfachte Erwartungen in Frage, welche die Erwärmung direkt mit einer Intensivierung des Wasserkreislaufs in Verbindung bringen, einschließlich solcher, die sich aus Interpretationen der Clausius-Clapeyron-Beziehung unter Berücksichtigung der konstanten relativen Luftfeuchtigkeit ergeben. Anstelle eines einheitlichen „Hotspots“ des Klimawandels erscheint der Mittelmeerraum als eine Region, in der Erwärmung, Zirkulationsmuster und Rückkopplungen zwischen Oberfläche und Atmosphäre mit erheblicher räumlicher und zeitlicher Komplexität interagieren.

Anmerkungen:

1. Diese Forschung begann als Forschungsprojekt der NTUA-Studenten Marianna Lada, Christina-Ioanna Stavropoulou und Dimitra-Myrto Tourlaki, Mitautorinnen der Arbeit, die von den anderen Mitautoren im Rahmen des Kurses „Stochastische Methoden” der Fakultät für Bauingenieurwesen der NTUA (9. Semester) betreut wurden. Die Studenten präsentierten eine vorläufige Version auf der EGU 2025-Konferenz:

M. Lada, C.I. Stavropoulou, D.M. Tourlaki, N. Tepetidis, P. Dimitriadis, T. Iliopoulou, and D. Koutsoyiannis, Stochastic analysis of the hydrological cycle in the Mediterranean and its recent climatic variations, European Geosciences Union General Assembly 2025, EGU25-7024, doi:10.5194/egusphere-egu25-7024, European Geosciences Union, 2025.

2. Zur Bedeutung des vertikalen Temperaturgradienten siehe:

D. Koutsoyiannis, and G. Tsakalias, Unsettling the settled: Simple musings on the complex climatic system, Frontiers in Complex Systems, 3, 1617092, doi:10.3389/fcpxs.2025.1617092, 2025.

Dieser Artikel wurde unter dem Titel „Mediterranean: climate change hotspot or notspot?“ am 5. Februar 2026 auf climath.substack.com veröffentlicht.

Link: https://clintel.org/rethinking-the-mediterranean-climate-hotspot-new-evidence-reveals-a-more-complex-reality/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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Kälte, Regen und Schnee: Was uns das Wetter wirklich über den Klimawandel verrät

17. Februar 2026 um 19:00

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Fernando del Pino Calvo Sotelo
Kälteperioden werden in Debatten über den Klimawandel oft angeführt – aber was sagen sie uns wirklich? In diesem Artikel wird untersucht, wie Regen, Schnee und niedrige Temperaturen in der Klimadiskussion interpretiert werden. Es werden wissenschaftliche Erkenntnisse von populären Darstellungen getrennt.

Klima-Propagandisten sind besorgt. Tatsächlich sind Hitze und Dürre die bevorzugten Wetterbedingungen für Klimapropaganda, und seit Ende Dezember haben wir kaltes Wetter und enorme Regenmengen [auf der Iberischen Halbinsel]. Tatsächlich war der Januar auf dem spanischen Festland der regenreichste seit 25 Jahren, und viele Stauseen haben den Monat mit einer Kapazität von 100 % beendet. Die Dürre, deren Beginn und Ende die spanische Wetterbehörde (AEMET) übrigens nicht vorhersagen konnte, haben wir definitiv hinter uns gelassen.

Aus dieser Tatsache sollten wir drei Lehren ziehen. Die erste ist die Unzuverlässigkeit von Wettervorhersagen länger als wenige Tage im Voraus. Es ist ein gut gehütetes Geheimnis, dass die Wissenschaft noch in den Kinderschuhen steckt, was das Verständnis des Klimas angeht, eines nichtlinearen, komplexen und chaotischen Systems. Daher können Meteorologen nicht mit Sicherheit sagen, was im kommenden Frühjahr oder im nächsten Jahr passieren wird, geschweige denn im Jahr 2100. Sie arbeiten in einem Umfeld enormer Unsicherheit und stützen ihre saisonalen Vorhersagen auf Faktoren, die nur teilweise erklärend sind, wie beispielsweise ENSO.

Wieder einmal die AEMET

Daher die probabilistischen Annäherungen, die nach mühsamen Berechnungen – also nach Augenmaß – erzielt wurden, wie beispielsweise die der AEMET, als sie eine Wahrscheinlichkeit von 60 % für einen überdurchschnittlich warmen Winter prognostizierte. Diese Vorhersage hat viel Kritik hervorgerufen, die jedoch durch die vehemente Verteidigung der Behörde durch Faktenprüfer und die (fast ausschließlich) linken Medien gemildert wurde, was nicht verwunderlich ist, da die AEMET die wichtigste Behörde für die Förderung der Klimapolitik ist.

In Wirklichkeit liegt der große Fehler der AEMET darin, dass sie die im Januar gemessenen enormen Niederschlagsmengen nicht vorhersagen konnte. Tatsächlich lenkt die Kritik an ihrer Temperaturvorhersage von diesem Punkt ab und ist zudem verfrüht (und sicherlich naiv, da die AEMET das Monopol für die Berechnung der Temperaturen in Spanien hat). Tatsächlich liegt die Durchschnittstemperatur für den meteorologischen Winter in Spanien bei 6,6 °C, sodass es nur wenige Zehntel Grad über dieser Temperatur liegen müsste, damit es ein „wärmer als normaler” Winter wäre. Wenn wir davon ausgehen, dass die Temperaturen im Januar normal waren, wie die AEMET zu suggerieren scheint, müsste der Februar kälter als normal (unter dem 40. Perzentil) sein, damit ihre Wintervorhersage falsch wäre, was statistisch gesehen weniger wahrscheinlich ist als das umgekehrte Szenario. Daher verlässt sich die Agentur auf die Temperaturmessungen im Februar, um ihren Ruf wiederherzustellen, oder besser gesagt, auf die statistischen Schätzungen, zu denen die Temperaturberechnungen geworden sind, da nach ihrer jüngsten methodischen Änderung die meisten Datenpunkte nicht aus direkten Thermometermessungen stammen, sondern aus Interpolationen auf kleinen Gittern unter Verwendung multipler Regressionsmodelle 1.

Die zweite Lektion, die wir uns merken müssen ist, dass die große Klimabedrohung, die uns Sorgen bereiten sollte, die für Eiszeiten typische extreme Kälte ist, nicht die milderen Temperaturen, die durch die leichte Erwärmung verursacht werden, die wir glücklicherweise seit dem Ende der Kleinen Eiszeit Mitte des 19. Jahrhunderts erleben. Wärme ist gleichbedeutend mit Leben, Kälte gleichbedeutend mit Tod. Deshalb ziehen Vögel im Winter in wärmere Gebiete und Bürger aus Mittel- und Nordeuropa machen Urlaub in Spanien und nicht umgekehrt.

Die letzte Lektion, die wir lernen müssen ist, dass wir uns vor der unerbittlichen Klimapropaganda im sowjetischen Stil in Acht nehmen müssen. Wäre dieser frühe Winter warm und trocken statt eisig und regnerisch gewesen, hätte die Klimapropaganda dies sofort auf den Klimawandel zurückgeführt. Nun, es ist genauso lächerlich und unwissenschaftlich, einen kalten, regnerischen und schneereichen Monat zu extrapolieren und ihn mit einer angeblichen globalen Abkühlung in Verbindung zu bringen, wie jede Hitzewelle, jede Dürre oder jede besonders warme Jahreszeit mit der globalen Erwärmung in Verbindung zu bringen. Bitte denken Sie daran, wenn Klimaaktivisten – angefangen bei der AEMET – bloße lokale, vorübergehende und irrelevante Wetterphänomene zu unwiderlegbaren Beweisen für den globalen Klimawandel machen.

Propheten des Untergangs

Für die Propheten des Klima-Untergangs häufen sich die schlechten Nachrichten, denn Bill Gates behauptet nun, dass „der Klimawandel zwar schwerwiegende Folgen haben wird (…), die Menschen aber auf absehbare Zeit an den meisten Orten der Erde leben und gedeihen können werden” 2. Nachdem er vor einigen Jahren ein Buch mit dem alarmierenden Titel „How to Avoid a Climate Disaster“ (Wie man eine Klimakatastrophe vermeidet) geschrieben hatte, fiel sein Tonwechsel (oder opportunistischer Kurswechsel) mit dem Schwinden apokalyptischer Prognosen zusammen, die durch Beobachtungsdaten immer wieder aufs Neue widerlegt wurden, und vor allem mit dem politischen Wandel in den USA, einem Land, das beschlossen hat, alle Arten von Umweltorganisationen, einschließlich des IPCC der Vereinten Nationen, aufzugeben und daher ihre Finanzierung einzustellen 3.

Wir müssen uns bewusst sein, dass eine wirksame Klimapropaganda den Klimawandel für alle möglichen Phänomene verantwortlich macht, selbst für solche, die gegenteiliger Natur sind.

Genau aus diesem Grund wurde die „globale Erwärmung“ in „Klimawandel“ umbenannt, ein weniger restriktiver Begriff, der alles unter seinem Dach zulässt. Deshalb versuchen diejenigen, die ihren Lebensunterhalt mit der Klimadiskussion verdienen zu erklären, dass die globale Erwärmung sowohl für die Hitze als auch für die Kälte verantwortlich ist, für sintflutartige Regenfälle, aber auch für Dürren, für völlige Windstille, aber auch für Sturm. Auch wenn die Physik der Atmosphäre manchmal nicht intuitiv ist, vertraue ich auf den gesunden Menschenverstand, der einem sagt, dass es in der Regel schwierig ist, dass ein und derselbe Faktor völlig gegensätzliche Ergebnisse hervorruft. Wenn nicht, seien Sie vorsichtig, wenn Sie das nächste Mal Eis in Ihr Getränk geben, damit es sich nicht erwärmt, oder wenn Sie ein fiebersenkendes Mittel einnehmen, damit es Ihr Fieber nicht erhöht, anstatt es zu senken.

Entgegen den Behauptungen der Propaganda hat die globale Erwärmung bislang weder zu einer Zunahme der Klima-Instabilität noch zu einer Zunahme der Häufigkeit oder Intensität extremer Wetterereignisse geführt, wie der IPCC selbst einräumt 4. Aber nehmen wir einmal an, es wäre so, wie die Propagandisten behaupten: Müssten wir dann zu dem Schluss kommen, dass eine globale Abkühlung große Klimastabilität mit sich bringen würde? Das scheint nicht der Fall zu sein. Tatsächlich war die Kleine Eiszeit (13.–19. Jahrhundert) eine Zeit „großer klimatischer Instabilität”, die zu schweren Ernteausfällen und in der Folge zu Hungersnöten führte 5. Im Gegenteil, ein erhöhter CO₂-Gehalt und mildere Temperaturen begünstigen das Pflanzenwachstum. So sind die Getreideerträge (gemessen in Tonnen pro Hektar Anbaufläche) in den letzten Jahrzehnten nur gestiegen und sind heute doppelt so hoch wie vor 60 Jahren, was eine gute Nachricht für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung ist 6. Ein Hoch auf das CO₂!

Globaler Rückgang der Temperaturen

Die Kälte, der Regen und der Schnee im Januar beschränkten sich nicht nur auf Spanien, sondern waren ein globales Phänomen in der nördlichen Hemisphäre. Anekdotisch ist es erwähnenswert, dass in der Nacht der Heiligen Drei Könige 30 cm Schnee an den Stränden der französischen Atlantikküste fielen 7, dass in den USA die Kälte und der Schneesturm Ende Januar mit dem Rekord des vorangegangenen Winters konkurrierten 8 und dass es auf der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands zu beispiellosen Schneefällen kam 9.

Aber abgesehen von der Tatsache eines kalten, regnerischen und schneereichen Monats Januar ist es ebenfalls eine Tatsache, dass die globalen Temperaturen seit zwei Jahren sinken, was bedeutet, dass der zwischen 2023 und 2025 beobachtete ungewöhnliche Höchstwert – und der aufgrund seiner extremen und plötzlichen Natur eindeutig exogener und zufälliger Natur war – in einem typischen Beispiel für eine Rückkehr zum Mittelwert zurückgeht. Man darf nicht vergessen, dass im Jahr 2023 42 % der Erdoberfläche Temperaturen aufwiesen, die zwei Standardabweichungen über dem Durchschnitt lagen. In dieser Hinsicht ist der Kontrast zwischen den unzähligen Nachrichtenberichten, die die plötzliche Erwärmung dieser Jahre publik machten, und dem dröhnenden Schweigen, das die anschließende Abkühlung begleitet hat, die ebenso plötzlich war, aber nicht in die offizielle Erzählung passt, ziemlich aufschlussreich.

Wie ich damals schrieb, gab es keinen ernsthaften Wissenschaftler, der behauptete, der plötzliche Temperaturanstieg in den Jahren 2023-2025 sei auf anthropogene Einflüsse zurückzuführen (im Gegensatz zur AEMET). Einige brachten ihn mit einem starken El-Niño-Phänomen in Verbindung, andere mit einer völlig ungeklärten, sehr geringen globalen Wolkendecke, da die Wissenschaft noch immer mit feuchter Konvektion zu kämpfen hat und daher die Faktoren, die die Bewölkung des Planeten steuern, nicht kennt (wie könnten Klimamodelle da nicht versagen?). Schließlich wiesen andere Wissenschaftler auf den massiven Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga-Tonga hin, der eines der größten geologischen Phänomene des letzten Jahrhunderts war und 150 Mt Wasserdampf, das wichtigste Treibhausgas, auf einmal in die Atmosphäre freisetzte 10.

Daher ist es möglich, dass die jüngste und plötzliche Abkühlung der Erde mit La Niña zusammenhängt, einem Phänomen, dessen Dauer und Intensität wie so viele andere nur mit komfortablen Wahrscheinlichkeitsbereichen vorhergesagt werden kann, die in der Regel nicht weit von der Gleichwahrscheinlichkeit abweichen (um den Ruf des Prognostikers zu schützen). Es ist aber auch möglich, dass der Hauptfaktor für die jüngste Abkühlung das allmähliche Verschwinden des vorübergehenden Treibhauseffekts war, der durch den Ausbruch des Hunga-Tonga verursacht wurde 11. Wer weiß das schon?

Aus der folgenden Graphik ist ersichtlich, dass seit 1979 – einem besonders kalten Jahr, aber dem ersten, in dem es Satelliten im Weltraum gab, um die Temperatur zu messen – die durchschnittliche Temperatur des Planeten um unmerkliche 0,15 °C pro Jahrzehnt gestiegen ist (ja, 15 Hundertstel Grad pro Jahrzehnt) 12. Sie werden mir zustimmen, dass es einer Menge Feinabstimmung bedarf, um diesen hundertstel-Anstieg der Temperatur eines ganzen Planeten zu erkennen:

Sie werden auch feststellen, dass die Temperatur des Planeten im Zeitraum 1980-1995 kaum gestiegen und von 1998 bis 2015 trotz des stetigen Anstiegs der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre nahezu konstant geblieben ist. Dieser letzte Abschnitt wurde als „Hiatus” bezeichnet, obwohl die Klimapropaganda später bestritt, dass dieser Begriff jemals verwendet worden sei. Wirklich? Im Jahr 2013 veröffentlichte das Magazin Nature einen Artikel mit dem Titel „Die jüngste Pause in der globalen Erwärmung” 13, und der IPCC selbst zitierte „die Pause” 53 Mal in seinem Fünften Sachstandsbericht (2013) und widmete ihr ein spezielles Kapitel mit dem Titel „Klimamodelle und die Pause in der globalen Erwärmung in den letzten 15 Jahren” 14.

Lange Graphen

Die obige Grafik mit Satellitendaten ist eine sehr kurze Grafik, wird doch der Klimawandel normalerweise in Jahrhunderten oder Jahrtausenden gemessen. Deshalb möchte ich die lange Grafik vorstellen, die der IPCC in seinem ersten Bericht veröffentlicht hat und die die Rekonstruktion der globalen Temperaturen der letzten 10.000 und 1.000 Jahre zeigt. Darin ist zu sehen, dass die Temperaturen am Ende des 20. Jahrhunderts niedriger oder ähnlich hoch waren wie zu Zeiten, als Fred Feuerstein noch mit seinem Holzauto fuhr, also als es noch keine Industrialisierung und kein anthropogenes CO₂ gab 15:

Gute Nachrichten

Andererseits werden einige meiner kanadischen Freunde, die sich Sorgen um den Klimawandel machen, durch die kürzlich veröffentlichte Sommertemperaturreihe ihres Landes seit 1900 beruhigt worden sein, die eine sanfte Zyklizität ohne klaren Trend zeigt und die Temperaturen zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit denen vor 100 Jahren gleichsetzt, als die CO₂-Werte angeblich „normal” waren (gemäß der Nomenklatur der Klimapropaganda)16:

Sie werden auch beruhigt sein zu wissen, dass die tränenreiche Anklage der armen Greta vor der UNO wegen eines angeblichen Massensterbens von Arten aufgrund des Klimawandels eher das Ergebnis von Hysterie als von Wissenschaft war. Tatsächlich kommt eine kürzlich von der Royal Society veröffentlichte Studie zu dem Schluss, dass die Rate des Artensterbens – die aus relativer Sicht ohnehin irrelevant ist – in den letzten 100 Jahren zurückgegangen ist 17. Ja, Sie haben richtig gelesen: Es gibt weniger Artensterben, was bedeutet, dass es der Biosphäre (dem System, das alle Lebewesen auf dem Planeten umfasst) mit etwas höheren Temperaturen und etwas mehr CO₂, einer Quelle des Lebens und der Nahrung par excellence für Pflanzen, wunderbar gut geht.

Auch hinsichtlich des Anstiegs des Meeresspiegels liegen uns beruhigende Daten vor. Eine im Journal of Marine Science and Engineering veröffentlichte Studie hat die vom IPCC für 2020 prognostizierten Anstiege für eine Vielzahl von Küstenorten rund um den Globus mit den tatsächlichen Messungen an diesen Orten verglichen. Die Schlussfolgerung ist eindeutig: „An etwa 95 % der Orte ist keine statistisch signifikante Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs zu beobachten. Unsere Untersuchungen deuten darauf hin, dass in den verbleibenden 5 % der Orte lokale, nicht klimabedingte Phänomene die plausible Ursache für den beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels sind.“ Sie kommt zu dem Schluss: „Im Durchschnitt ist die vom IPCC prognostizierte Anstiegsrate im Vergleich zur beobachteten Rate um etwa 2 mm pro Jahr nach oben verzerrt“ 18. Angesichts der Tatsache, dass der jüngste IPCC-Bericht in seinem plausibelsten Szenario einen Anstieg von 4 mm/Jahr bis 2100 prognostiziert, bedeutet dies, dass seine fehlerhaften Modelle den tatsächlichen Anstieg des Meeresspiegels verdoppeln. Verkaufen Sie Ihre Strandwohnung nicht voreilig.

Konsens oder Zensur?

Die Klimapropaganda behauptet, dass in der Wissenschaft fast vollständiger Konsens über den anthropogenen Ursprung der globalen Erwärmung und die damit verbundenen apokalyptischen Folgen herrscht. Das ist offensichtlich falsch: Was tatsächlich passiert ist, ist eine asymmetrische Berichterstattung der Medien über beide Seiten der Debatte und eine aggressive Zensur im kommunistischen oder Orwellschen Stil, welche die Vielzahl von Wissenschaftlern aktiv zum Schweigen gebracht hat, die skeptisch sind und sich über die politische Vereinnahmung der Wissenschaft empören.

Dies ist der Fall eines Herausgebers des American Journal of Economics and Sociology, der die Veröffentlichung eines Artikels genehmigte, der bald zum zweitmeistgelesenen Artikel in der 83-jährigen Geschichte der Publikation werden sollte. Der Artikel kritisierte den Alarmismus des IPCC, der nie durch empirische Beweise untermauert wurde, d. h. er wagte es, mit lobenswerter Klarheit Blasphemie gegen das vorherrschende Dogma zu begehen. Nun, der Herausgeber wurde entlassen 19. Bitte lesen Sie die Schlussfolgerungen dieses Artikels sorgfältig durch:

„Der IPCC behauptet, dass extreme Wetterereignisse heute schlimmer sind als in der Vergangenheit, aber Beobachtungen stützen diese Behauptung nicht. Einige extreme Wetterereignisse, wie beispielsweise die von extremer Dürre betroffene Landfläche, nehmen eher ab als zu (Lomborg, 2020). Weltweit zeigt die Häufigkeit von Hurrikanen keinen signifikanten Trend (IPCC, 2013, S. 216; Lomborg, 2020). Beobachtungen zeigen auch keinen Anstieg der Schäden oder Gefahren für die Menschheit aufgrund von extremen Wetterereignissen oder der globalen Erwärmung (Crok und May, 2023, S. 140-161; Scafetta, 2024). Da das aktuelle Klima möglicherweise besser ist als das vorindustrielle Klima und wir keinen Anstieg der Sterblichkeit aufgrund extremer Wetterereignisse beobachten konnten, kommen wir zu dem Schluss, dass wir uns auf zukünftige Veränderungen einstellen können. Solange keine Gefahr identifiziert wurde, besteht keine Notwendigkeit, die Nutzung fossiler Brennstoffe einzustellen“ 20.

Amen.

Anmerkungen:

1 For a more detailed explanation: HEAT WAVES 2024 – Fernando del Pino Calvo-Sotelo.

2 A new approach for the world’s climate strategy | Bill Gates

3 Withdrawing the United States from International Organizations, Conventions, and Treaties that Are Contrary to the Interests of the United States – The White House

4 IPCC AR5, WG 1, Chapter 2.6, p.214-220 and IPCC AR6, WG 1, Chapter 12, p. 1770-1856

5 A climate of conflict: How the little ice age sparked rebellions and revolutions across Europe – ScienceDirect

6 Crop yields have increased dramatically in recent decades, but crops like maize would have improved more without climate change – Our World in Data

7 Snowfall: the Atlantic coast under a white blanket, a rare event that calls for caution

8 Dangerous winter storm, extreme cold on the way for large portion of U.S | National Oceanic and Atmospheric Administration

9 Weather tracker: Record snowfall in eastern Russia leaves people stranded | Russia | The Guardian

10 Failed predictions – Fernando del Pino Calvo-Sotelo

11 The 2023 climate event revealed the greatest failure of climate science – Climate Etc.

12 Latest Global Temps « Roy Spencer, PhD

13 Recent global-warming hiatus tied to equatorial Pacific surface cooling | Nature

14 IPCC, AR5, WG 1, p. 61.

15 IPCC, AR1, The IPCC Scientific Assessment, fig. 7.1, p. 202.

16 Canada Summer Daily High Temperature Trends, 1900-2023 « Roy Spencer, PhD

17 Unpacking the extinction crisis: rates, patterns and causes of recent extinctions in plants and animals | Proceedings B | The Royal Society

18 A Global Perspective on Local Sea Level Changes

19 Orwellian Sacking of Editor for Allowing Debate Over Climate Change – The Daily Sceptic

20 Carbon dioxide and a warming climate are not problems – May – 2025 – The American Journal of Economics and Sociology – Wiley Online Library

This article was previously published under the title “Cold, rain, snow: climate change?” on Fernando del Pino Calvo Sotelo’s website www.fpcs.es/en/.

Link: https://clintel.org/cold-rain-and-snow-what-weather-really-tells-us-about-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kälte, Regen und Schnee: Was uns das Wetter wirklich über den Klimawandel verrät erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Das 16 Billionen Dollar teure Net-Zero-Fiasko

17. Februar 2026 um 16:00

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Cap Allon

Die weltweiten Ausgaben für die sogenannte grüne Wende haben seit 2004 16 Billionen US-Dollar überschritten. Die jährlichen Ausgaben liegen mittlerweile bei über 2 Billionen US-Dollar, was etwa 2 Prozent des globalen BIP entspricht, und steigen weiter.

Diese Zahlen umfassen nur Direktinvestitionen: erneuerbare Energien, Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, Wasserstoff, Kohlenstoffabscheidung und Stromnetze. Nicht berücksichtigt sind höhere Strompreise, Produktionsausfälle in der Industrie, Netzinstabilität und Deindustrialisierung. Die gesamten wirtschaftlichen Kosten sind noch viel höher.

Stromnetze sind mittlerweile einer der größten Kostenfaktoren. Die Investitionen in Stromnetze beliefen sich 2024 auf 390 Milliarden US-Dollar, was die durch die großflächige Elektrifizierung verursachte Belastung der Infrastruktur reflektiert. Erneuerbare Energiesysteme erfordern einen kontinuierlichen Ausbau, eine Verstärkung und Reservekapazitäten der Stromnetze.

Für diejenigen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, ist es keine Überraschung, dass China den Ausbau dominiert. Das chinesische Festland investierte 2024 818 Milliarden US-Dollar, was zwei Dritteln des weltweiten Anstiegs entspricht. Gleichzeitig wachsen die Kohlekapazitäten und die nationalen Emissionen steigen weiter.

Die für die Erreichung der Netto-Null-Emissionsziele erforderlichen Technologien werden nicht in ausreichendem Maße ausgebaut.

Wasserstoff, Kohlenstoffabscheidung, Kernenergie, sauberer Schiffsverkehr, elektrifizierte Wärme und saubere Industrie machten 2024 zusammen nur 7,4 % der weltweiten Investitionen in die Energiewende aus. Die Investitionen in diesen Sektoren gingen gegenüber dem Vorjahr sogar um 23 % zurück.

Trotz des Umfangs der Ausgaben betont Bloomberg, dass die derzeitigen Investitionsniveaus nur 37 % dessen ausmachen, was tatsächlich erforderlich wäre, um die Netto-Null-Ziele bis 2050 zu erreichen. Um die erklärten Ziele zu erreichen, müssten die jährlichen Ausgaben fast verdreifacht werden.

Nach Ausgaben in Höhe von mehr als 16 Billionen US-Dollar erreichten die globalen fossilen CO₂-Emissionen im letzten Jahr einen neuen Rekordwert. Die wenigen westlichen Nationen, die ihre Wirtschaft der Klimaille opfern, haben keinerlei Einfluss:

Net Zero führt zu steigenden Kosten, steigenden Emissionen, wachsenden Infrastrukturanforderungen und sinkender Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.

Die folgende Graphik hier gleich in deutscher Übersetzung via google translate:

Investitionstrends im Bereich Energiewende 2025

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-is-cooling-fast-one-of?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahalschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Falsch, New York Times, der Klimawandel verursacht weder extreme Hitze noch extreme Kälte.

17. Februar 2026 um 13:00

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Anthony Watts

Der kürzlich in der New York Times (NYT) erschienene Artikel „Climate Change Is Fueling Extremes, Both Hot and Cold” (Der Klimawandel verstärkt Extreme, sowohl Hitze als auch Kälte) von David Gelles behauptet, dass die globale Erwärmung gleichzeitig „kältere Kälteperioden” und „heißere Hitzeperioden” verursacht, und präsentiert das aktuelle Wetter in den USA als Bestätigung einer seit langem vorhergesagten wissenschaftlichen Erwartung. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch und basiert auf einer Verfälschung sowohl der Geschichte als auch der Beweislage. Die tatsächlichen Daten widerlegen diese Behauptungen nämlich.

„Kältere Kälteperioden. Heißere Hitzeperioden. Das sind die intensiven Ausbrüche ungewöhnlicher Wetterereignisse, vor denen Wissenschaftler seit Jahrzehnten warnen, dass sie mit der globalen Erwärmung häufiger auftreten würden”, behauptet der Autor und verweist wiederholt auf vermeintliche Störungen des Polarwirbels als Beweis dafür, dass die Erwärmung extreme Kälteperioden verstärken kann, selbst wenn sie die Durchschnittstemperaturen erhöht. Diese Darstellung suggeriert einen feststehenden wissenschaftlichen Konsens, der nie existiert hat.

Beginnen wir mit dem, was Wissenschaftler tatsächlich über Temperaturextreme gesagt haben.

Die beobachteten Daten stimmen mit den ursprünglichen Erwartungen überein, dass die CO₂-Emissionen des Menschen zu einem Rückgang der kalten Tage führen sollten und nicht zu einer Zunahme extremer Kälte. Selbst der Klimawissenschaftler Zeke Hausfather, der kaum als Klimaskeptiker bezeichnet werden kann, weist in seiner Analyse „Fact check: Climate change is not making extreme cold more common” (Faktencheck: Der Klimawandel führt nicht zu einer Zunahme extremer Kälte) darauf hin. Hausfather hat Attributionsstudien und Beobachtungen ausgewertet und zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Analysen zu extremer Kälte zu dem Ergebnis kommt, dass Kälteereignisse in einer sich erwärmenden Welt weniger wahrscheinlich sind. Nur eine von Dutzenden Studien deutet auf eine Zunahme der Kälte in einem bestimmten Fall hin. Das langfristige Erwärmungssignal dominiert, wodurch Kälteextreme insgesamt seltener werden.

In den Vereinigten Staaten, die im Mittelpunkt des Artikels stehen, spricht das Bild noch weniger für die Behauptung „sowohl heiß als auch kalt“. Wie der Meteorologe Chris Martz in seinem X-Thread feststellt, haben sowohl extreme Hitze als auch extreme Kälte seit Beginn des 20. Jahrhunderts abgenommen. Wie aus den von ihm erstellten Grafiken (siehe unten) hervorgeht, sind die sengenden Hitzeperioden der 1930er und 1950er Jahre nach wie vor die höchsten jemals gemessenen Spitzenwerte, während die Kältewellen nach Ende der 1980er Jahre stark zurückgegangen sind. Martz vergleicht die 30-Jahres-Zeiträume 1901–1930 und 1996–2025 anhand der GHCN-Daily-Stationsdaten und stellt fest, dass Kältewellen um etwa 31 Prozent und Hitzewellen um etwa 20 Prozent zurückgegangen sind.

Die beiden folgenden Graphiken wurden via Google Translate ins Deutsche übertragen. A. d.Übers.

Hinweis: Der Begriff „Hitzewellen“ in der unteren Graphik muss natürlich durch „Kältewellen“ ersetzt werden. Dann stimmt auch die Definition. A. d. Übers.

Diese Grafiken sind keine ausgewählten Einzelberichte, sondern stationäre Beobachtungen über angemessene klimatologische Zeiträume hinweg.

Wie Martz in seiner X-Gegendarstellung dokumentiert, haben Wissenschaftler nicht vorhergesagt, dass die Erwärmung zu häufigeren oder intensiveren Kälteextremen führen würde. Es wurde lediglich ein Anstieg der Hitzeextreme erwartet. Martz zitiert den dritten Sachstandsbericht des IPCC aus dem Jahr 2001, in dem ausdrücklich festgestellt wurde, dass ein Anstieg der Durchschnittstemperaturen zu „häufigeren extremen Höchsttemperaturen und selteneren extremen Tiefsttemperaturen” führen würde – eine Erkenntnis, die direkt aus dem IPCC-TAR-Kapitel in der PDF-Datei des Berichts zusammengefasst wurde. Der gleiche Bericht prognostizierte für das 21. Jahrhundert „weniger kalte Tage” und „weniger Frosttage” in fast allen Landgebieten.

Das ist das Gegenteil von dem, was Gelles behauptet, nämlich dass Wissenschaftler „seit Jahrzehnten warnen”.

In einem vergeblichen Versuch, seine unhaltbaren Behauptungen zu untermauern, wonach die Erwärmung extreme Kälte verursacht, behauptet Gelles, dass der Klimawandel den Polarwirbel verändert, was impliziert, dass die Erwärmung der Arktis den Jetstream schwächt und es ermöglicht, dass kalte arktische Luft häufiger nach Süden strömt. Dieses Konzept wird jedoch durch Beobachtungen nicht gestützt. Climate at a Glance fasst die Beweise für Temperaturextreme in „The Polar Vortex” und „U.S. Heat Waves” zusammen und zeigt, dass zwar seit 1950 in einigen Regionen die Hitzeextreme zugenommen haben, die Kälteextreme jedoch im Allgemeinen zurückgegangen sind. Climate Realism hat wiederholt auf die Übertreibungen der Medien zu diesen Themen hingewiesen und zahlreiche Kritiken zu „extremer Kälte und dem Polarwirbel veröffentlicht, in denen aufgezeigt wird, dass der vermeintliche Zusammenhang zwischen Erwärmung und zunehmender Kälte spekulativ ist und nicht mit den gemessenen Trends übereinstimmt.

Dieser Artikel berichtet nicht über Wissenschaft, wie sie verstanden oder beobachtet wird, sondern passt die heutigen Schlagzeilen an das Wetter von gestern an. Wenn die Erwärmung im Sommer zu höheren Temperaturen führt, ist Gelles bereit, dies dem Klimawandel anzulasten. Wenn der Winter niedrigere Temperaturen bringt, macht er ebenfalls den Klimawandel dafür verantwortlich, wobei er sich in beiden Fällen auf äußerst schwache Beweise stützt, die im Widerspruch zu den Einschätzungen des IPCC und dem Großteil der Beobachtungsdaten stehen.

Gelles sollte anerkennen, dass die wissenschaftliche Erwartung in einer sich erwärmenden Welt seit langem weniger Kälteextreme sind. Beobachtungen bestätigen diese Erwartung weitgehend. Die Vorstellung, dass die Erwärmung Kälteextreme „befeuert”, passt vielleicht besser zu der Erzählung, dass Menschen gefährliche Klimaextreme und wilde Wetterschwankungen verursachen, aber sie ist sachlich falsch.

Link: https://climaterealism.com/2026/02/false-new-york-times-climate-change-doesnt-cause-both-extreme-heat-and-extreme-cold/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Falsch, New York Times, der Klimawandel verursacht weder extreme Hitze noch extreme Kälte. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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