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Heute — 14. April 2026

„Die HORRIBLE NAVAL BLOCKADE“ in der Straße von Hormus – Prof. John Mearsheimer warnt vor einer strategischen Katastrophe

14. April 2026 um 05:44

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Die Welt schaut gebannt zu. Während die Spannungen im Persischen Golf weiter eskalieren, geht ein langes und hochbrisantes Interview mit dem renommierten US-Politikwissenschaftler Prof. John Mearsheimer viral.

Der einflussreiche Realist von der University of Chicago zeichnet ein düsteres Bild der aktuellen US-Politik unter Präsident Trump: Eine Marineblockade der Straße von Hormus, gescheiterte Verhandlungen in Islamabad und eine tiefe strategische Krise der Vereinigten Staaten.

Mearsheimer spricht von einer selbstverschuldeten Sackgasse, in der Amerika nicht nur den Krieg gegen den Iran zu verlieren droht, sondern auch schwere Schäden für die Weltwirtschaft und die eigene globale Position riskiert.

In dem ausführlichen Gespräch mit Daniel Davis analysiert Mearsheimer die jüngsten Entwicklungen schonungslos.

Präsident Trump hat eine vollständige Blockade der Straße von Hormus angekündigt und gedroht, jedes iranische Schiff zu zerstören, das sich ihr widersetzt. Die Maßnahme trat am Morgen in Kraft und soll den Iran wirtschaftlich in die Knie zwingen – nachdem sechswöchige Kämpfe und anschließende Verhandlungen in Islamabad keine Einigung brachten.

Die gescheiterten Verhandlungen in Islamabad

Mearsheimer beschreibt die Verhandlungen unter Leitung von Vizepräsident JD Vance als katastrophalen Fehlschlag.

Obwohl Trump zunächst signalisiert hatte, auf Basis des iranischen 10-Punkte-Plans zu verhandeln, präsentierte Vance letztlich die maximalistischen Forderungen der USA (15-Punkte-Plan). Die Iraner lehnten ab.

Für Mearsheimer war dies kein Zufall: Die USA befänden sich in einer schwachen Position, suchten eigentlich einen „Off-Ramp“, hätten aber unter starkem israelischem Einfluss – auch durch direkte Kontakte Netanjahus mit Vance – eine harte Linie gefahren.

Besonders kritisch sieht der Professor die Rolle Israels und der pro-israelischen Lobby.

Netanyahu habe aktiv versucht, die Verhandlungen zu sabotieren, indem Israel trotz vereinbartem Waffenstillstand weiter Hisbollah-Stellungen im Libanon angriff.

Mearsheimer spricht von einem klaren Versuch, jede Deeskalation zu verhindern.

Gleichzeitig seien Figuren wie Jared Kushner und andere „passionierte Zionisten“ als Aufpasser im Hintergrund präsent gewesen, um Vance auf Linie zu halten.

Die Blockade – eine „schreckliche Option“

Die nun verhängte Blockade der Straße von Hormus bezeichnet Mearsheimer als strategisch hochproblematisch.

Sie werde den Iran nicht zum Einknicken bringen, sondern vor allem der Weltwirtschaft massiv schaden.

Iranisches Öl sei für den globalen Markt unverzichtbar – auch die USA selbst hätten Sanktionen gelockert, um mehr Öl auf den Markt zu bringen.

Durch die Blockade schieße sich Amerika „ins eigene Bein“.

Die Preise für Öl und Benzin steigen bereits spürbar.

Mearsheimer warnt: Sollte die Blockade länger andauern, drohe eine schwere Rezession oder sogar eine globale Depression vergleichbar mit 1929.

Besonders betroffen seien ostasiatische Länder wie Japan (93 % Ölimporte über Hormus) und Südkorea (45 %).

Die wirtschaftlichen Schockwellen würden sich weltweit ausbreiten – inklusive höherer Lebensmittelpreise durch gestörte Düngemittel-Lieferungen.

Strategische Niederlage der USA

Der Kern von Mearsheimers Analyse ist vernichtend: Die Vereinigten Staaten haben den Krieg gegen den Iran strategisch bereits verloren.

Keines der vier ursprünglichen Ziele wurde erreicht:

Kein Regime-Change im Iran
Keine Zerstörung der ballistischen Raketen
Keine Beendigung des iranischen Nuklearprogramms
Keine Unterbrechung der Unterstützung für Hisbollah, Hamas und Houthi

Stattdessen kontrolliere der Iran nun faktisch die Straße von Hormus – eine Position, die er vor dem Krieg nicht hatte.

Die Iraner stünden heute strategisch besser da als vor dem 27. Februar 2026.

Mearsheimer betont: Niemand könne ihm ein plausibles Szenario nennen, wie die USA die Situation noch drehen könnten.

Selbst eine nukleare Option – von manchen Israelis offenbar erwogen – würde nach seiner Einschätzung nicht zum gewünschten Ergebnis führen, da große Teile der iranischen Infrastruktur unterirdisch liegen.

Einfluss Israels und innenpolitische Dynamiken

Mearsheimer sieht Netanyahu in einer verzweifelten Lage.

Nachdem der Angriff auf den Iran militärisch und politisch gescheitert sei, „flailt“ dieser und suche nach radikalen Lösungen.

Für Netanyahu sei der Iran sein „Moby Dick“ – eine Obsession.

Gleichzeitig kritisiert der Professor scharf, dass hochrangige US-Politiker wie Lindsey Graham und General Jack Keane weiter auf Eskalation drängen, ohne realistische Strategie vorzulegen.

Globale Folgen: Zerfall der Allianzen

Besonders alarmierend sind die Auswirkungen auf die amerikanischen Bündnisse.

Trump habe Europa, Japan, Südkorea und die Golfstaaten vor den Kopf gestoßen, indem er sie öffentlich für mangelnde Unterstützung kritisierte.

Mearsheimer warnt: Die USA verlieren Glaubwürdigkeit als verlässlicher Partner.

Länder in Asien und Europa beginnen bereits, über Alternativen nachzudenken – darunter eigene nukleare Abschreckung (Japan, Südkorea) oder eine eigenständige europäische Sicherheitsarchitektur.

China und Russland wirkten hingegen wie verantwortungsvolle Akteure, während die USA zunehmend isoliert und unberechenbar erscheinen.

Ausblick: Titanic auf Kollisionskurs

Mearsheimer vergleicht die aktuelle Lage mit der Titanic, die auf den Eisberg zusteuert.

Trump stehe unter enormem Druck: Auf der einen Seite Israel und die Lobby, die jede Kompromisslösung ablehnen, auf der anderen Seite die drohende globale Wirtschaftskatastrophe.

Die entscheidende Frage der nächsten Wochen laute: Wird Trump den Mut haben, sich von Israel zu lösen und einen Deal zu schließen, oder wird er aus innenpolitischen Gründen weiter eskalieren und damit die Weltwirtschaft in den Abgrund reißen?

Der Professor schließt das Gespräch mit einem ernüchternden Satz: Es sei eine „thoroughly depressing“ Analyse – aber notwendig, um der Wahrheit Gehör zu verschaffen.

Prof. John Mearsheimer liefert in diesem Interview eine der schärfsten und kohärentesten Kritiken der aktuellen US-Außenpolitik.

Ob seine Warnungen Gehör finden oder die Eskalation weitergeht, wird sich in den kommenden Tagen und Wochen entscheiden.

Die Welt schaut zu – und die Uhr tickt.

(Auszug von RSS-Feed)
Gestern — 13. April 2026

Eric Swalwell’s Escapades Exposed… But Who is the Mystery Man in the Latest Video! (VIDEO)

13. April 2026 um 19:20

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Image featuring the title "The Fall of Swal" with dramatic visuals, showcasing two men in contrasting expressions against a fiery background, highlighting a political theme.

Image featuring the title "The Fall of Swal" with dramatic visuals, showcasing two men in contrasting expressions against a fiery background, highlighting a political theme.

Eric Swalwell is DONE. Out of the California governor’s race in a stunning collapse. But that’s not enough. Not even close. I’m calling for his immediate expulsion from Congress.

Because the real story is just beginning.

A mysterious video. Swalwell. An alleged sex worker. And a shadowy man no one can identify… yet. Who is he? Why was he there? And why does no one in the media seem interested in asking the obvious questions?

We are.

The hunt is on and what we’re uncovering could blow this wide open.

And then there’s the Catholic Church. Once a pillar of moral clarity. Now? Three archbishops and the Pope attacking Donald Trump, condemning deportations, and weighing in on war with Iran. Since when did the Church abandon law, order, and common sense?

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(Auszug von RSS-Feed)

Neue Videos am Montag

13. April 2026 um 15:35

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Euer Wissen, euer Vorteil – in wenigen Minuten!

In unseren Videos findet ihr fundierte Erklärungen und prägnante Zusammenfassungen zu aktuellen Themen. Ob Politik, Wirtschaft oder gesellschaftliche Entwicklungen – wir bieten euch einen klaren Überblick und fundierte Perspektiven. Perfekt, um schnell informiert zu sein oder komplexe Themen besser zu verstehen. Jetzt anschauen und immer einen Schritt voraus sein!

Netanyahu zieht die Fäden! | Von Rainer Rupp

Trumps Waffenstillstand war eine riesige Lüge, um die Aufrüstung des Militärs zu verbergen -Redacted

Prof. Jeffrey Sachs: Israel will keinen Frieden im Nahen Osten

Totale Blamage für TRUMP? // SCOTT RITTER

Alex Krainer: Iran schließt Straße von Hormus – Trumps Haltung zu Libanon

Scott Ritter: Der US-Krieg gegen Iran bricht zusammen – Waffenstillstand schafft das Unmögliche

Nima R. Alkhorshid: Waffenstillstand-Schock – Warum Iran und die USA plötzlich aufhörten zu kämpfen

Pepe Escobar: Irans Vergeltung würgt Hormus, zerschmettert Saudi-Öl

Tacheles # 200 !!!

Drastische Änderung der Wehrpflicht und keiner hat es gemerkt

Die wahre Sorge ist die Hungersnot, nicht die Flugtickets (Prof. Jiang Xueqin Clips – Deutsch)

Spritpreisbremse und CO2-Steuererlass – Bringt das was? Die Lösung liegt in der Marktwirtschaft

Ernst Wolff: Beginnt jetzt die neue Weltordnung?

Plötzlich stand die Bundespolizei vor dem Flugzeug – und es ging um mich

Schluss mit lustig: Russland warnt die Baltischen Länder vor schwerwiegenden Konsequenzen

Im Fokus: Libanon, Syrien, Palästina, Iran

Die Droge aus den Medien – Bürger und Täter aus allen Netzwerken sind abhängig

(Auszug von RSS-Feed)

Spielen oder gespielt werden | Von Peter Frey

13. April 2026 um 14:29

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Spielen oder gespielt werden | Von Peter Frey
Apolut 20260413 SP Montag
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Spielen oder gespielt werden | Von Peter Frey

Kriegsspiele der neuesten Generation

Westliche Spionagenetzwerke in Videospielen

Ein Standpunkt von Peter Frey.

Seit Jahrzehnten werden Videospiele als reine Unterhaltung abgetan — als Zeitvertreib für Jugendliche, der auf Realitätsflucht beruht, aber auf einer milliardenschweren Industrie basiert. Hinter farbenfrohen Grafiken und fesselndem Gameplay verbirgt sich eine weitaus komplexere Realität. Dieselben Spiele, die heute Millionen westlicher Haushalte beschäftigen, sind zum integralen Bestandteil eines ausgeklügelten Nachrichtendienstapparats geworden.

Was als Investition der Central Intelligence Agency (CIA), (des US-amerikanischen Auslandsgeheimdienstes), zur Jahrtausendwende begann, hat sich zu einem weitverzweigten System entwickelt, das gewöhnliche Spieler in unwissende Datensammler verwandelt, militärische Ressourcen über Spiele-Gemeinschaften rekrutiert und die Art und Weise, wie Soldaten den Kampf wahrnehmen, grundlegend verändert (a1).

Die langfristige Strategie der CIA

Die Geschichte beginnt im Jahr 1999, als die Central Intelligence Agency (CIA) In-Q-Tel gründete, (ein Investmentunternehmen mit) Risikokapitalfonds, die einem bestimmten Zweck dienten: zivile Technologien zu identifizieren und in solche zu investieren, die für nachrichtendienstliche Operationen umfunktioniert werden könnten. Dies war keine geheime Initiative. In-Q-Tel wurde mit dem ausdrücklichen Auftrag gegründet, die Lücke zwischen den Innovationen des Silicon Valley und den operativen Anforderungen in Langley zu schließen.

Im Jahre 2001 investierte In-Q-Tel Startkapital in Keyhole, einem kleinem Unternehmen, das von dem an der Stanford University ausgebildeten Ingenieur John Hanke gegründet worden war. Keyhole entwickelte eine Technologie, die im Nachhinein betrachtet selbstverständlich erscheint: einen interaktiven Globus aus Satellitenbildern, der es den Nutzern ermöglichte, das Gelände aus jedem beliebigen Blickwinkel zu betrachten.

Für die CIA, die sich 2003 auf die Invasion des Irak vorbereitete, war diese Technologie damals jedoch revolutionär. Während Satellitenbilder nur Aufnahmen aus der Vogelperspektive lieferten, bot Keyhole etwas weitaus Wertvolleres: die Möglichkeit, Gebäude aus der Bodenperspektive zu analysieren, Zugangspunkte und Fluchtwege zu erkennen und städtisches Gelände dreidimensional abzubilden. Die Technologie wurde umgehend für die Einsatzplanung in Bagdad eingesetzt.

Als Google im Jahr 2004 Keyhole übernahm, wurde dessen Technologie zu Google Earth. Hanke blieb bei Google und wurde mit einem noch ehrgeizigeren Projekt betraut: Google Street View. Ab 2007 durchquerte eine Flotte von Fahrzeugen, die mit 360-Grad-Kameras ausgestattet waren, 60 Länder und fotografierte Straßen, Stadtviertel und ganze Städte.

Was die Öffentlichkeit bis 2010 nicht wusste, war, dass diese Fahrzeuge weit mehr taten, als nur Fotos zu machen. Sie sammelten heimlich WLAN-Datenpakete – darunter Passwörter, E-Mails, Krankenakten und den Inhalt von Webseiten – aus ungesicherten Netzwerken in Millionen von Haushalten und Unternehmen in Europa, Nordamerika und darüber hinaus.

Google bezeichnete diese Aktivität als „technischen Fehler“, der von einem abtrünnigen Ingenieur begangen worden sei. Natürlich gäbe es keinerlei Verbindungen zu westlichen Geheimdiensten. Obwohl Aufsichtsbehörden in mehreren Ländern Geldstrafen verhängten, war das grundlegende Modell etabliert: zivile Infrastruktur, die unter Vorspiegelung der Schaffung verbesserter Benutzerfreundlichkeit eingesetzt und für die massenhafte Datenerfassung umfunktioniert wurde.

Hanke verließ Google im Jahr 2015 um Niantic zu gründen, und 2016 brachte das Unternehmen „Pokémon Go“ auf den Markt. Innerhalb von 60 Tagen wurde das Spiel 500 Millionen Mal heruntergeladen. Allein in den USA übertraf die Zahl der täglich aktiven Nutzer die von Google Maps. Die Spielmechanik war verblüffend einfach: Die Spieler bewegten sich durch Orte der realen Welt, um virtuelle Kreaturen zu fangen, wobei sie mithilfe von Augmented-Reality-Kameras Pokémon in ihre Umgebung einblendeten.

Was ist Augmented Reality?

Im Grunde gibt es Augmented Reality bereits lange. Wenn wir mit einer digitalen Kamera fotografieren, haben wir bereits seit Jahrzehnten die Möglichkeit, im aufzunehmenden Bild technische Parameter wie Belichtungszeiten, Vergrößerung, Fokussierung, Weißabgleich und Bildschärfe auf dem Display einzublenden. Wir reichern also die Anzeige des Bildes aus der realen Welt mit digitalen Informationen an. Und das geschieht in Echtzeit und interaktiv.

Das, was heutzutage mit Augmented Reality (AR) (zu deutsch erweiterte Realität) gemeint ist, geht weit über die Anreicherung eines (bewegten) Bildes durch technische Parameter hinaus. Inzwischen reichen die eingefügten Daten von simplen Bildern, hin zu komplexen dreidimensionalen Modellen bis zu immer präziseren, von der Realität zunehmend schwer zu unterscheidenden Animationen. Es bedarf keiner futuristischen AR-Brille, um die Technologie anzuwenden, auch wenn dort die psychische Entkopplung von der wirklichen, der nicht virtuell „angereicherten“ Realität stärker wirkt. Wenn auch noch über Kopfhörer Tonsignale eingespeist werden, die der Entkopplung Vorschub leisten, könnte das in dem einen oder anderen Skeptiker möglicherweise weniger Begeisterung als vielmehr Bedenken auslösen (1).

Es ist leicht einzusehen, dass diese Technologie nicht auf die Welt der Spiele eingeschränkt ist. Es ergeben sich reichhaltige Anwendungsmöglichkeiten in Bildung, Industrie und Handel. Leider ist es jedoch so, dass viele technologische Innovationen in der Vergangenheit primär militärischen Zwecken dienten. Und es gibt gute Gründe anzunehmen, dass gerade die AR-Technologie als militär-geheimdienstliches Projekt zur Marktreife gebracht wurde (a2).

Aber nun zurück zu John Hanke und seiner neuen Firma Niantic und dem Spiel „Pokémon Go“ — gespielt in der realen Welt:

Niantic

Jeder Fingertipp auf den Bildschirm übermittelte Daten an die Server von Niantic. Jedes im AR-Modus aufgenommene Foto, jede GPS-Koordinate sowie jede Neigung und jeder Ausrichtungswinkel des Smartphones flossen in eine riesige georäumliche Datenbank ein. Niantic nannte diese Infrastruktur die „Real World Platform“ — einen dreidimensionalen Atlas des Planeten, der nicht etwa von Satelliten oder staatlichen Vermessungsteams, sondern von Millionen von Freiwilligen zusammengestellt wurde, die für dieses Privileg mit ihrer Zeit und ihren persönlichen Daten bezahlten.

Bis 2025 war der Zweck dieser Bemühungen klar geworden. Niantic begann, die gesammelten Geodaten zum Trainieren von Algorithmen für künstliche Intelligenz zu nutzen, darunter auch solche, die für militärische Anwendungen bestimmt waren. Autonome Drohnen und Bodenroboter, die für das US-Verteidigungsministerium entwickelt wurden, navigieren nun durch städtische Umgebungen mithilfe von Modellen, die auf Informationen basieren, die von Menschen gesammelt wurden, die glaubten, sie würden nur ein Spiel spielen.

Das soziale Netzwerk hinter dem Spiel

Da traditionelle Plattformen der (sogenannten) sozialen Medien zunehmend überwacht und reguliert werden, haben sich die Schwerpunkte der Internet-Gemeinschaften (im Englischen online communities) verlagert. Discord, Twitch und die internen Chat-Systeme von Plattformen wie Steam beherbergen mittlerweile täglich Millionen von Unterhaltungen, die persönlicher, vertrauensvoller und für die Aufsicht unzugänglicher sind als alles auf Facebook oder X (ehemals Twitter).

Innerhalb dieser Spiele-Gemeinschaften ist nun eine neue Klasse von Meinungsführern entstanden. Top-Spieler, beliebte Streamer und prominente Mod-Entwickler (a3) haben ein Publikum, das mit dem traditioneller Medien mithalten kann – und sie haben einen entscheidenden Vorteil: Die Besucher, die regelmäßig die Aktivitäten der Plattform verfolgen und sich beteiligen (Follower), sehen sie als authentische Gleichgesinnte, nicht als Journalisten oder Regierungssprecher. Wenn ein vertrauenswürdiger Anbieter von Video-Inhalten (Streamer) eine politische Meinung äußert, Informationen teilt oder einen Seitenwechsel signalisiert, hat dies unmittelbare und tiefgreifende Auswirkungen auf sein Publikum.

Westliche Geheimdienste haben diese Entwicklung nicht übersehen. Spiele-Gemeinschaften (gaming communities) rund um „Milsim“-Spiele (Militärsimulationen) wie „Arma 3“ sind dabei besonders in den Fokus gerückt. Diese Spiele ziehen Personen an, die bereits ein Interesse an militärischen Angelegenheiten haben, darunter aktive Soldaten, Veteranen und Zivilisten mit taktischer Ausbildung. Sie organisieren sich auf privaten, in der Regel virtuellen Servern im Internet (discord server), kommunizieren dort über verschlüsselte Kanäle und bauen durch Hunderte von Stunden gemeinsamer Spielzeit Vertrauensbeziehungen auf. Das Ausmaß des Schlachtfelds ist möglicherweise so groß und die politischen Auseinandersetzungen so intensiv, dass sie den aktuellen Konflikt in der Ukraine in den Schatten stellen könnten. (b2)

Die Vorgehensweise, Personen mit militärischem Interesse zu identifizieren, durch gemeinsame virtuelle Erfahrungen Vertrauen aufzubauen und den Übergang zu realen Aktivitäten zu vollziehen, ist ein Muster, das von zahlreichen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren genutzt wird. In ihren eigenen Bedrohungsanalysen haben westliche Geheimdienste anerkannt, dass „Milsim“-Spiele-Gemeinschaften eine Schwachstelle darstellen, da sie Personen mit wertvollen Fähigkeiten und Zugangsmöglichkeiten zusammenbringen und dabei in Umgebungen agieren, die bekanntermaßen schwer zu überwachen sind. Spielt es eine Rolle, ob sie dieselben Taktiken anwenden?

Informationslecks

Die Verschmelzung von Spiele- und Militärkultur hat ein Phänomen hervorgebracht, das westliche Geheimdienste nur schwer eindämmen können, obwohl sie es in verschiedenen Ländern selbst nutzen: die routinemäßige Offenlegung geheimer Informationen über Spiele-Plattformen. „War Thunder“, ein von einem europäischen Studio entwickelter Kampfsimulator für Militärfahrzeuge, in dem Spieler zu Piloten werden können (keine Werbung), ist für seine Foren berüchtigt geworden. Spieler veröffentlichen regelmäßig echte technische Dokumente in diesen Foren, um die Entwickler davon zu überzeugen, die Genauigkeit des Spiels anzupassen. Zu diesen
Dokumenten gehörten geheime Baupläne westlicher und russischer Militärausrüstung.

Aktive Soldaten und Mitarbeiter der Rüstungsindustrie reichten diese Dokumente ein und betrachteten die Foren als Erweiterung des Spiels selbst. Ihre Beweggründe sind klar: Die Spieler sehen sich nicht als Whistleblower oder Spione, sondern als Enthusiasten, die nach Authentizität in ihrer virtuellen Erfahrung streben. Es wäre schade, eine solche Gelegenheit zu verschwenden. Die unaufhaltsamste Kraft im Universum ist der Wunsch des durchschnittlichen Forum-Nutzers, einem zufälligen Menschen im Internet seinen Standpunkt zu beweisen. Selbst wenn sein Beweis verdammt geheim ist.

Das Problem ist so gravierend, dass die Entwickler die Spieler inständig bitten, ihnen keine geheimen Informationen zu senden.

Man denke an den Fall von Jack Teixeira, einem 21-jährigen Angehörigen der Air National Guard, der im Jahr 2023 Hunderte von geheimen Pentagon-Dokumenten über einen Discord-Server veröffentlichte, der einer kleinen Spiele-Gemeinschaft zugeordnet war. Teixeira war weder ein Ideologe noch ein ausländischer Agent. Er war ein junger Soldat, der sich daran gewöhnt hatte, sein tägliches Leben, einschließlich seines Zugangs zu geheimen Informationen, innerhalb der geschlossenen Welt seines Spiele-Chats zu besprechen. Die Servermitglieder waren seine Freunde, und der Server fühlte sich wie ein sicherer Ort an. Die Grenzen zwischen Gaming-Gesprächen und der Weitergabe von Geheimdienstinformationen verschwammen.

Dieser Fall wurde öffentlich, aber wie viele weitere bleiben unentdeckt, weil die CIA nicht bereit ist, die von ihr genutzten Exploits offenzulegen, wenn sie keine amerikanischen Geheimnisse betreffen? Diese Vorfälle offenbaren eine grundlegende Schwäche in den Protokollen zur Informationssicherheit. Militärangehörige leben ihr soziales Leben mittlerweile in Spiele-Räumen, auf die ihre Kommandanten keinen Zugriff haben, die sie nicht überwachen können und die sie oft nicht vollständig verstehen. Dieselben Plattformen, die gegnerischen Geheimdiensten Rekrutierungsmöglichkeiten bieten, dienen auch als Kanäle, über die regelmäßig sensible Informationen aus sicheren Umgebungen nach außen gelangen.

Gamification — Spiel als Teil der Kriegsführung

Die bedeutendste Entwicklung in der Beziehung zwischen Spielen und militärischer Macht ist nicht der Einsatz bestehender Spiele, sondern vielmehr die gezielte Einbindung von Spielmechanismen in die militärische Ausbildung und in militärische Operationen.

Im September 2023 führte die US-Luftwaffe auf der Shaw Air Force Base in South Carolina eine Übung namens „GameX“ durch. GameX wurde in Zusammenarbeit mit der MITRE Corporation, einer staatlich finanzierten Forschungsorganisation, entwickelt und als E-Sport-Turnier präsentiert, bei dem Soldaten in einem Spiel gegeneinander antraten, in dem sie eine Basis gegen Angriffe aus verschiedenen Bereichen verteidigen und gleichzeitig Flugzeugstarts koordinieren mussten.

Wie jedoch ein Teilnehmer, Major Cameron Hickey, später einräumte, war die Übung mehr als das.

„Obwohl wir dachten, wir würden nur ein Spiel spielen, steckte dahinter eine riesige Menge an Daten, die der Luftwaffe dabei helfen sollten, zu entscheiden, wie der vielseitig einsetzbare Soldat der Zukunft aussehen wird.“

Es handelte sich um ein „Human-in-the-Loop“-Experiment — eine systematische Datenerhebung darüber, wie Militärangehörige unter Stress Entscheidungen treffen, Ressourcen zuweisen und in simulierten Kampfsituationen kommunizieren.

Die Auswirkungen von „GameX“ reichen weit über die Datenerhebung hinaus. Westliche Streitkräfte nutzen Gamification (2) als Trainingsinstrument und als Mittel, um die Einstellung der Soldaten zu ihren Aufgaben neu zu gestalten. In der militärischen Ausbildung und bei Einsätzen werden Punkte, Level, Abzeichen und Ranglisten integriert, wodurch Kampfeinsätze moralisch gesehen dem Absolvieren einer (Spiele-)Mission gleichkommen.

In westlichen Militär- und Fachzeitschriften veröffentlichte Forschungsergebnisse bestätigen die Wirksamkeit dieser Methoden. Gamifiziertes Training steigert die Motivation und verbessert die Leistungskennzahlen. Es bewirkt jedoch auch etwas Subtileres und Tiefgreifenderes: Es ersetzt die traditionelle Militärethik — Ehre, Pflicht und die Schwere des Tötens von Menschen — durch ein digitales moralisches Rahmenwerk, in dem Handlungen anhand ihres Beitrags zu einer Punktzahl bewertet werden und Gegner zu Zielen statt zu Menschen werden.

Ein Soldat, der mithilfe gamifizierter Systeme ausgebildet wurde, hinterfragt nicht die Rechtmäßigkeit eines Befehls. Er fragt sich, wie er das nächste Level erreichen kann.

Wenn Spieler zu Sensoren werden

Die Integration von Spielen in die westliche Militärinfrastruktur zeigt sich am deutlichsten in der Nutzung kommerzieller Spiele-Plattformen zur Informationsgewinnung. Die „Real World Platform“, entwickelt von „Niantic“, dem Unternehmen hinter „Pokémon Go“, stellt ein neues Paradigma in der georäumlichen Nachrichtendienstarbeit dar.

Während die traditionelle Satellitenüberwachung hochauflösende Bilder liefert, kann sie nicht die dynamischen Details auf Bodenniveau erfassen, die für die moderne städtische Kriegsführung erforderlich sind. Was eine Drohne von oben sieht, unterscheidet sich von dem, was ein Soldat auf Straßenebene sieht. Um autonome Systeme darauf zu trainieren, sich in Städten zurechtzufinden, Ein- und Ausstiegswinkel zu verstehen und vorherzusagen, wie sich Menschen durch öffentliche Räume bewegen, müssen Algorithmen auf Basis (sogenannter) künstlicher Intelligenz (KI) Millionen von Beispielen verarbeiten. Genau diese Art von Daten sammelt Niantic seit fast einem Jahrzehnt von seinen Spielern (indem sie Pikachu fangen, siehe oben).

Jedes von einem „Pokémon Go“-Spieler aufgenommene Foto, jeder wiederholt besuchte, mit Geotags versehene Ort und jeder mit einem Smartphone erfasste Blickwinkel und jede Ausrichtung werden zu Trainingsdaten für militärische Algorithmen. Das US-Militär verfügt nun über dreidimensionale Modelle von Städten auf der ganzen Welt, die es mit seinen eigenen Aufklärungsmitteln niemals hätte erstellen können — Modelle, die von Zivilisten erstellt wurden, die nie ahnten, dass sie dazu beitrugen.

Diese Methode der Datenerhebung erfolgt außerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen, die für traditionelle Nachrichtendienstaktivitäten gelten.

Menschen in Europa, Asien, Afrika und Südamerika klicken auf „Zustimmen“ bei Nutzungsbedingungen, die sie nicht gelesen haben, und übermitteln damit ihre Daten an US-amerikanische Unternehmen, die dann mit US-amerikanischen Verteidigungsbehörden zusammenarbeiten. Keine ausländische Regierung stimmt zu, dass ihre Bürger ihre Nachbarschaften zum Nutzen des US-Verteidigungsministeriums kartografieren.

Es gibt keinen internationalen Vertrag, der die Nutzung kommerzieller Spieledaten für das Training militärischer künstlicher Intelligenz regelt.

Fazit

Die Zusammenarbeit zwischen westlichen Geheimdiensten und der Spiele-Branche ist eine der bedeutendsten und zugleich am wenigsten verstandenen Entwicklungen in der modernen Informationskriegsführung. Was als Risikokapitalfonds der CIA begann, der in Satellitenbilder investierte, hat sich zu einem umfassenden System entwickelt, das georäumliche Daten umfasst, die über Augmented-Reality-Spiele gesammelt werden. Rekrutierungs- und Einflussoperationen, die über Spiele-Gemeinschaften (Gaming-Communities) durchgeführt werden. Geheime Informationen, die über Spiele-Chat-Plattformen zirkulieren sowie Militärangehörige, die durch spielerisch gestaltete Systeme ausgebildet werden, welche ihre moralische Einstellung zum Kampf verändern.

Diese Realität bleibt dem westlichen Videospielkonsumenten verborgen — den Eltern, deren Kind „Pokémon Go“ spielt, dem jungen Erwachsenen, der seine Abende auf Discord verbringt, und dem Militärfan, der in „War Thunder“-Foren über technische Spezifikationen diskutiert. Das Spiel erscheint als Spiel — und nur als das. Der Chat erscheint als Unterhaltung. Das Hochladen von Daten (auf intransparente Server im Internet) erscheint als notwendiger Teil des Erlebnisses.

Die Infrastruktur, die durch diese Aktivitäten aufgebaut wird, ist jedoch nicht neutral. Sie dient spezifischen strategischen Zwecken bestimmter staatlicher Akteure. Während sich die Grenzen zwischen virtuellen Erlebnissen und physischer Realität weiter auflösen, werden die Millionen von Menschen, die an Spiele-Gemeinschaften im Internet teilnehmen, sich in Rollen wiederfinden, die sie nie gewählt haben, in Konflikten, die sie vielleicht nicht verstehen, auf einem Schlachtfeld, das sich von ihren Smartphones bis in die Straßen ferner Städte erstreckt.

Anmerkungen und Quellen

Dieser Artikel ist eine ins Deutsche übersetzte Übernahme aus der Online-Plattform Southfront. Er erschien dort am 28. März 2026 unter dem Titel "Play Or Be Played: Western Spy Networks Inside Video Games" (zu deutsch: "Spielen oder gespielt werden: Westliche Spionagenetzwerke in Videospielen"); https://southfront.press/play-or-be-played-western-spy-networks-inside-video-games/. Es wurden einige wenige, marginale redaktionelle Anpassungen zur Verständlichkeit vorgenommen und in diesem Sinne das Kapitel „Augmented Reality“ hinzugefügt.

(a1) Die Übersetzung erfolgte unter Zuhilfenahme von DeepL.com.

(a2) Der Absatz Augmented Reality wurde vom Blogautor zum Zwecke der besseren Verständlichkeit des Artikels in diesen eingefügt.

(a3) Mod-Entwickler entwickeln Modifikationen und Erweiterungen (Plug-Ins, Addons) für Internet-Spiele. Sie kommen in der Regel selbst aus der Spieleszene und arbeiten oft auf nicht- oder halbkommerzieller Basis.

(1) Impulsphase; Augmented Reality Deutsch; https://www.impulsphase.de/wiki/augmented-reality-deutsch; abgerufen: 30.03.2026

(2) 04.11.2020; Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; Gamification und Game-Based Learning: Eine Begriffsdefinition; https://www.lmz-bw.de/medienbildung/themen-von-f-bis-z/game-based-learning/gamification-und-game-based-learning-eine-begriffsdefinition

(b1) Spiel, Internet, Arma 3; Bildschirmschnappschuss; 2026; Quelle: https://southfront.press/play-or-be-played-western-spy-networks-inside-video-games/ (Southfront)

Spielen oder gespielt werden | Von Peter Frey
Moderator eines abgesicherten Chats warnt vor Offenlegung geheimer militärischer Informationen (b2)

(b2) Militär, Spiele, Online, discord server; 2026; Quelle: https://southfront.press/play-or-be-played-western-spy-networks-inside-video-games/ (Southfront)

Spielen oder gespielt werden | Von Peter Frey
Moderator eines abgesicherten Chats warnt vor Offenlegung geheimer militärischer Informationen (b2)

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 7. April 2026 auf dem Blog von Peter Frey: peds-ansichten

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Bild: Das Konzept des virtuellen Hologramms, der Simulation, des Spielens, des Internets der Dinge und des zukünftigen Lebens.

Bildquelle: TimeStopper69 / shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)
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Professor Mohammad Marandi über Verhandlungen mit dem Trump-Regime: „Taten zählen, nicht Worte“

12. April 2026 um 06:44

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In einem ausführlichen Live-Interview hat der iranische Professor Mohammad Marandi, ein renommierter Politikwissenschaftler und scharfer Beobachter der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten, die Haltung Irans gegenüber dem laufenden Konflikt mit den USA und Israel erläutert.

Marandi, der regelmäßig in internationalen Medien auftritt, betonte die Entschlossenheit Teherans und kritisierte scharf die Rolle der USA, Israels und der Golfstaaten.

Deutsche Untertitel können in den YouTube-Einstellungen aktiviert werden

Trumps Rede: Worte ohne Bedeutung

Professor Marandi machte gleich zu Beginn klar, dass er Trumps jüngste Rede nicht vollständig verfolgt habe – nicht aus Desinteresse, sondern weil die Uhrzeit in Teheran (4:30 Uhr morgens) und der enge Zeitplan es nicht zuließen.

Für ihn sei ohnehin nicht entscheidend, was Trump sage, sondern was das Trump-Regime und das Netanjahu-Regime tatsächlich tun.

„Kein iranischer Entscheidungsträger nimmt Trump ernst“, so Marandi. Viele in Iran gehen davon aus, dass nicht Trump, sondern Netanjahu und die „zionistische Klasse“ die eigentlichen Befehle geben.

Es sei sogar möglich, dass kompromittierendes Material („dirt“) Trump unter Druck setze. Wichtig sei allein die fortlaufende Aggression gegen iranische Infrastruktur.

Iran sei darauf vorbereitet, mit gleicher Härte zu antworten und US-Proxy-Ziele in der Region anzugreifen.

Die USA hätten die eigene Bevölkerung über einen Monat lang belogen, indem sie behaupteten, der Krieg werde nur ein oder zwei Tage dauern und Irans Militärkapazitäten seien zerstört.

Tatsächlich nehme die Intensität der iranischen Schläge zu, und die „Achse des Widerstands“ werde immer stärker einbezogen.

Keine Verhandlungen – nur Botschaften

Auf die wiederholten Behauptungen Trumps, es gebe Verhandlungen mit Iran, antwortete Marandi deutlich:

Es handele sich nicht um Verhandlungen, sondern lediglich um den Austausch von Botschaften.

Pakistan habe eine Nachricht der USA weitergeleitet, wie es in den vergangenen Jahrzehnten über Oman, Russland, die Schweizer Botschaft oder direkte Kanäle üblich gewesen sei.

„Trump fabriziert das, wie er so vieles andere fabriziert. Er ist einer der produktivsten Lügner unter den Politikern“, sagte Marandi.

Iran werde keinem Waffenstillstand zustimmen, weil das Trump-Netanjahu-Epstein-Bündnis lediglich Zeit gewinnen würde, um in sechs oder zwölf Monaten erneut anzugreifen.

Ein echter Frieden sei nur möglich, wenn sich die Fakten auf dem Boden grundlegend ändern.

Die Golfstaaten als US-Plattform der Aggression

Ein zentraler Punkt war die Rolle der Golfstaaten (Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Kuwait, Bahrain).

Diese dürften nicht länger als Abschussrampen für Angriffe auf Iran dienen. Ohne ihre Basen, ihren Luftraum und ihr Territorium wäre der aktuelle Krieg gar nicht möglich gewesen.

Iran habe bisher große Zurückhaltung gezeigt und trotz der Möglichkeit, die komplette kritische Infrastruktur dieser Staaten zu zerstören, darauf verzichtet.

Marandi betonte: Iran wolle die Nachbarländer nicht zerstören, sondern sie zwingen, ihre Politik zu ändern.

Die Basen müssten verschwinden, Reparationen geleistet werden.

Die Golfstaaten könnten weiter Geschäfte mit den USA machen – aber nicht auf Kosten der iranischen Sicherheit.

Historisch erinnerte er daran, dass dieselben Regime Saddam Hussein im Iran-Irak-Krieg mit Hunderten Milliarden Dollar unterstützt hätten und dass der Westen ihm Chemiewaffen geliefert habe.

Später hätten sie die US-Invasionen im Irak, in Syrien und im Jemen unterstützt.

Iran habe damals sogar gegen die Invasion des Iraks protestiert, obwohl es Saddam hasste – aus Prinzip gegen illegale Aggressionen.

Widerstandskraft des iranischen Volkes und Heuchelei der Diaspora

Marandi beschrieb die hohe Moral der iranischen Bevölkerung: Trotz täglicher Angriffe gingen die Menschen abends zu Tausenden auf die Straßen, auch unter Raketenbeschuss.

Er berichtete von einem Vorfall, bei dem eine Frau bei einer Demonstration getötet wurde – die Menschen seien nicht geflohen, sondern hätten weiter Parolen gerufen.

Besonders eindrücklich war seine Schilderung des Jerusalem-Tages (Quds-Tag), an dem Hunderttausende trotz Bombardements ausharrten.

Zur iranischen Diaspora in den USA, Kanada und Großbritannien äußerte er sich differenziert: Die Mehrheit sei nicht feindlich gegenüber dem eigenen Land eingestellt.

Laut seien jedoch eine kleine, gut bezahlte Minderheit – darunter ehemalige Eliten des Schah-Regimes, die Milliarden geplündert hätten – sowie Troll-Farmen (z. B. eine mit 4000 Personen in Albanien) und westlich finanzierte Medien.

Diese Gruppe zeige ihre wahre Gesinnung, indem sie israelische Flaggen schwenke und sogar pro-palästinensische Studenten mit Baseballschlägern angegriffen habe.

Der aktuelle Krieg habe vielen jungen Iranern die Augen geöffnet.

Zivilisation versus Barbarei – der Brief des Präsidenten

Marandi lobte den offenen Brief des iranischen Präsidenten an das amerikanische Volk, der die zivilisatorische Haltung Irans verdeutliche und den Kontrast zur Brutalität des „Epstein-Klassen“-Imperiums zeige.

Die letzten zweieinhalb Jahre – insbesondere der Gaza-Krieg – hätten weltweit die Augen geöffnet: Das Narrativ vom „zivilisierten Westen“ gegen „rückständiges Iran“ sei umgedreht worden.

Besonders tragisch sei, dass täglich Palästinenser, Libanesen und Iraner sterben, während westliche Medien weitgehend schweigen.

Ausblick und Entschlossenheit

Abschließend unterstrich Marandi, dass Iran auf jede Eskalation, inklusive einer möglichen Bodeninvasion, vorbereitet sei.

Die Erfahrung des 12-Tage-Krieges habe gezeigt, dass die Gegenseite die Stärke Irans massiv unterschätzt habe.

Auf die humorvolle Bemerkung des Moderators, Marandi könnte bei einem Regime Change in den USA 2028 selbst Präsident werden, antwortete dieser trocken: Zuerst müsse er den Krieg überleben.

Professor Marandis Analyse zeichnet das Bild eines selbstbewussten, widerstandsfähigen Iran, das keine Kompromisse bei seiner Souveränität und Sicherheit akzeptiert.

Der Konflikt werde nicht durch leere Worte, sondern nur durch konkrete Veränderungen auf dem Boden – vor allem das Ende der US-Militärpräsenz in den Golfstaaten – zu lösen sein.

(Auszug von RSS-Feed)

Victor Reacts: Eric Swalwell vs. Eric Swalwell, Previous Tweets Now Haunt Him (VIDEO)

11. April 2026 um 23:20

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Young man speaking in front of a tweet by Eric Swalwell, advocating for survivors' support and using the hashtag #HandsOffIX.

Young man speaking in front of a tweet by Eric Swalwell, advocating for survivors' support and using the hashtag #HandsOffIX.

What happened @ericswalwell, where did all that energy go? pic.twitter.com/VsbR1EM9vZ

— Victor Nieves (@ItsVictorNieves) April 11, 2026

Eric Swalwell is such a “believe all women” type of guy, until women want you to believe that he did something wrong.

Now his previous posts on social media have come back to haunt him as he faces allegations of rape and sexual assault.

The posts, which are still public on his X account, make him his own worst enemy:

Support survivors.
Believe survivors.
We are with you.#HandsOffIX

— Eric Swalwell (@ericswalwell) November 17, 2018

This #SCOTUS nomination is the decision of a lifetime. Literally. We now have the opportunity to tell girls that they deserve respect, that their safety matters. To tell survivors: we believe you, we will fight for you. We have got to get this right. #Kavanaugh

— Eric Swalwell (@ericswalwell) September 26, 2018

The Gateway Pundit reported,

Rep. Eric Swalwell, the frontrunner in the Democrat primary for California governor, is facing explosive new accusations of sexual misconduct from a total of four women, including a former staffer who claims he raped her twice.

The allegations of the former staffer, who was the first to come forward, were initially reported by the San Francisco Chronicle.

After the initial article was published, three additional women spoke to CNN and provided evidence about alleged additional misconduct.

The explosive allegations come just weeks before California’s June primary and prompted immediate calls from Democrat leaders, including Nancy Pelosi and Adam Schiff, for Swalwell to drop out of the race.

The most serious claims come from an unnamed former congressional staffer who began working for Swalwell as a 20-year-old intern on his 2019 presidential campaign and later served in his district and Washington, D.C., offices.

She told the San Francisco Chronicle and CNN that Swalwell had nonconsensual sexual contact with her on two occasions while she was black out drunk.

In 2019, she says she woke up naked in his hotel room with no memory of what happened.

In 2024, years after she left his employment, she alleges that Swalwell raped her.

The woman said she was “pushing him off of me, saying no… He didn’t stop,” and that he left her bruised and bleeding.

Her account is corroborated by text messages, interviews with relatives and a friend, and medical records showing she sought STD and pregnancy testing afterward.

Our country once believed in the principle of innocent until proven guilty.

Unfortunately for people on the left, like Eric Swalwell, they will have to sleep in the bed that they made. For years any accusation of sexual misconduct was believed at face value, no matter how baseless.

The left told us that no one would ever lie about such a thing and anyone who believed in the presumption of innocence was a “rape apologist.”

The post Victor Reacts: Eric Swalwell vs. Eric Swalwell, Previous Tweets Now Haunt Him (VIDEO) appeared first on The Gateway Pundit.

(Auszug von RSS-Feed)

Videohinweise am Samstag

11. April 2026 um 07:00

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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Michael Lüders über Gaza, Libanon & Westjordanland: Wo bleibt die Empörung über Israels Verbrechen?
  2. 10 Minuten, 100 Luftangriffe: Israel lehnt Waffenstillstand für den Libanon ab und tötet bei massivem Angriff über 250 Menschen
  3. „Inakzeptables aggressives Verhalten“: 70 Nationen reagieren auf die Tötung von UN-Friedenstruppen durch Israel
  4. USA und Israel verstoßen unmittelbar gegen Waffenstillstand mit dem Iran: Der Krieg ist noch nicht vorbei
  5. Der zweiwöchige „Waffenstillstand“ der USA ist eine weitere Falle für den Iran
  6. BPK: “Ich habe weder das eine noch das andere gesagt”
  7. Künstlergespräche: Richard David Precht
  8. Alastair Crooke: Iran wird gestärkt aus dem Krieg hervorgehen – und die Weltwirtschaft umkrempeln
  9. „Wir verlieren diese Kriege“ – EU-Abgeordneter warnt vor Kollaps des Westens – Michael Schulenburg
  10. Eurokraten versuchen diesen deutschen Journalisten (und seine Familie) zu zerstören | Hüseyin Dogru
  11. Israel ‘biggest killer of journalists’ in the world: CPJ chief
  12. Israelischer Friedensaktivist: Gaza, Iran und Libanon sind alle Teil eines „ewigen Krieges“, der beendet werden muss
  13. Besuch &B #16: Dr. Helmut Sterz im Gespräch mit Sven Böttcher
  14. Wir haben dort nichts zu suchen: Gabriele Gysi über Israel, Iran, Medien und Missverständnisse
  15. 13-Milliarden-Euro-Schachzug – Frankreich holt sein Gold aus den USA zurück!
  16. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
  17. Musik trifft Politik & Satire

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Michael Lüders über Gaza, Libanon & Westjordanland: Wo bleibt die Empörung über Israels Verbrechen?
    Inmitten des Iran-Kriegs hat es eine skandalöse Entscheidung des israelischen Parlaments nur kurz in die deutschen Medien geschafft: Israel führt die Todesstrafe für Palästinenser ein. „Das ist ein zutiefst rassistisches Gesetz“, kritisiert der stellvertretende BSW-Parteivorsitzende und Nahostexperte Michael Lüders.
    Die Empörung hielt nur wenige Stunden an. Andere Verbrechen der israelischen Armee, z.B. im Libanon, dem Westjordanland oder in Gaza, werden in Deutschland [teilweise] ausgeblendet.
    Im Westjordanland werden Palästinenser von israelischen Siedlern erschossen, wenn sie ihre Häuser nicht verlassen. In Gaza besetzt die israelische Armee 50 Prozent des Territoriums, auf der restlichen Fläche leben zwei Millionen Palästinenser zusammengepfercht im Schlamm und ohne ausreichende Versorgung. Und auch im Südlibanon hat Israel bereits 15 Prozent des Staatsgebietes eingenommen und spricht verharmlosend von einer „Pufferzone“.
    Israel verabschiedet sich von der Rechtsstaatlichkeit. Doch die Bundesregierung steht treu an der Seite der rechtsextremen Regierung. Anders Italien: Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sagte kürzlich, Israel habe alle roten Linien überschritten. Sie fordert gemeinsam mit weiteren etwa 20 EU-Staaten die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel.
    Wer blockiert diesen überfälligen Schritt? Natürlich die Bundesregierung!
    Das Fatale an den Groß-Israel-Plänen: Sie gefährden jüdisches Leben überall auf der Welt. Antijüdische und antisemitische Ressentiments nehmen zu – auch in Deutschland! Um das zu verhindern, müssen Merz und Co. die Völkerrechtsverbrechen der israelischen Regierung endlich klar verurteilen.
    Quelle: BSW Bund, 09.04.2026

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    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten „Israel und die Todesstrafe: Wenn Recht nach Herkunft tötet“ [LINK] und „Untersuchung der Berichterstattung zum Gaza-Krieg: deutsche Journalisten blamiert“ [LINK]

  2. 10 Minuten, 100 Luftangriffe: Israel lehnt Waffenstillstand für den Libanon ab und tötet bei massivem Angriff über 250 Menschen
    Am 8. April, weniger als einen Tag nachdem die Trump-Regierung einem zweiwöchigen Waffenstillstandsabkommen mit dem Iran zugestimmt hatte, griff Israel den Libanon in seinem schwersten und tödlichsten Angriff auf das Land seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran an. Es wurden mindestens 250 Todesopfer gemeldet. Israelische und US-amerikanische Behörden bestehen darauf, dass der Waffenstillstandsvorschlag den Libanon nicht einschloss, wo Israel nach eigenen Angaben die Hisbollah ins Visier nimmt. Der Iran und Pakistan, die das Abkommen vermittelt hatten, erklären, dass die vereinbarte Unterbrechung der Feindseligkeiten für beide Länder gelte. Seit Israels Völkermord in Gaza „hat das Schweigen der Staaten und der anhaltende Waffenfluss Israel nur ermutigt“, sagt Ramzi Kaiss, Forscher bei Human Rights Watch in Beirut. „Die Reaktion der internationalen Gemeinschaft beschränkte sich auf Worte der Verurteilung, doch es wurden noch keine wirksamen Maßnahmen ergriffen, um diese Gräueltaten zu verhindern.“
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Democracy Now!, 09.04.2026

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    Fragile Waffenruhe im Nahen Osten: Israel feuert Raketen auf den Libanon
    Waffenruhe im Nahen Osten – aber nicht im Libanon? Diese Frage sorgt für neuen Streit. Die UN und Frankreich verurteilen den jüngsten Angriff Israels mit zahlreichen Toten. Die Terrormiliz Hisbollah feuert Raketen. ARD-Korrespondentin Stella Männer berichtet aus Beirut.
    Quelle: tagesschau, 09.04.2026

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    Anmerkung CG: Die Sendung ‘Tagesschau’ erwähnt in dem Bericht sehr wichtige Tatsachen nicht, nämlich dass auch der Premierminister Pakistans, Shehbaz Sharif, auf X [LINK] erklärt hatte, Iran und die Vereinigten Staaten sowie ihre jeweiligen Verbündeten hätten einer Waffenruhe zugestimmt, die „überall gilt, auch im Libanon und darüber hinaus – mit sofortiger Wirkung“. Der Waffenstillstand zwischen Israel, USA und Iran war maßgeblich auf Vorschlag Sharifs zustandegekommen. Pakistan fungierte als neutraler Vermittler („Mediator“) zwischen beiden Seiten. So werden durch Weglassen wichtiger Informationen leider Halbwahrheiten erzählt, die letztlich den Blick auf den Bruch der Waffenruhe verzerren.

    Keine Waffenruhe: Israel beschießt Beirut
    Von Trumps “Waffenruhe” scheint das verbündete Israel noch nicht viel bemerkt zu haben. Die Angriffe auf den Libanon gehen weiter – mutmaßlich auch auf Iran.
    Quelle: Medienindustrie, 09.04.2026

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  3. „Inakzeptables aggressives Verhalten“: 70 Nationen reagieren auf die Tötung von UN-Friedenstruppen durch Israel
    Eine Koalition aus mehr als 70 Ländern sowie die Europäische Union haben die tödlichen Angriffe auf UN-Friedenstruppen im Libanon scharf verurteilt und davor gewarnt, dass solche Handlungen ein Kriegsverbrechen darstellen könnten. Die gemeinsame Erklärung, die von Indonesien und Frankreich bei den Vereinten Nationen angeführt wurde, folgte auf die Tötung von drei indonesischen Friedenstruppen, die bei der UN-Interimstruppe im Libanon (UNIFIL) im Einsatz waren, sowie auf Verletzungen von Personal aus mehreren Nationen. Die Länder forderten eine sofortige Deeskalation, die Rechenschaftspflicht der Verantwortlichen und stärkere Schutzmaßnahmen für UN-Personal angesichts der zunehmenden Gewalt und Massenvertreibungen im Libanon. Die Erklärung unterstreicht die wachsende weltweite Besorgnis über die sich verschlechternde Sicherheitslage und deren Auswirkungen auf internationale Friedenssicherungseinsätze. Krieg zwischen den USA und dem Iran 2026
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Times Now World (1,18 Mio. Abonnenten), 10.04.2026

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  4. USA und Israel verstoßen unmittelbar gegen Waffenstillstand mit dem Iran: Der Krieg ist noch nicht vorbei
    Die Vereinigten Staaten und der Iran hatten sich auf einen vorübergehenden, zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt. Teheran erklärte jedoch, Washington habe diesen sofort gebrochen, indem es Israel erlaubte, den Libanon zu bombardieren. Ben Norton erläutert, wie die USA wiederholt über ihre Diplomatie gelogen haben und wie Donald Trumps „Kunst des Verhandelns“ auf Täuschung beruht.
    Sehen Sie sich unser dazugehöriges Video „Der Iran gewinnt den Krieg. Hier ist der Grund dafür“ an [LINK]
    Themen: 0:00 Waffenstillstand im Iran-Krieg 0:52 Verstöße der USA gegen den Waffenstillstand 2:40 Israel greift den Libanon an 3:25 Energiekrise und Inflation 4:50 Beide Seiten beanspruchen den Sieg 5:32 Iran sagt, die USA hätten das Abkommen verletzt 6:23 Trumps „Kunst des Deals“ 7:17 Israel bombardiert den Libanon 8:09 Straße von Hormus 9:22 Veto Russlands und Chinas in der UNO 10:27 Friedensgespräche in Pakistan 10:54 US-Militär bleibt vor Ort 11:11 Trump droht mit „Zivilisation“ 11:54 Das US-Imperium verstößt gegen Verträge 14:28 Trumps 15-Punkte-Plan 16:10 Irans 10-Punkte-Vorschlag 17:55 Jemand lügt 19:04 Die USA unterschätzen den Iran 20:00 Der Iran etabliert eine neue Ordnung 21:19 Der US-Imperialismus geht weiter 23:01 Outro
    Geopolitical Economy Report auf X [LINK]
    Ben Norton auf X [LINK]
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    [Automatisch synchronisiert: Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Audiospur – abhängig vom Standort – auswählbar über den Internet-Browser durch Klick auf das “Zahnrad” oder bei mobilen Endgeräten über die Youtube-App]
    Quelle: Geopolitical Economy Report (Ben Norton), 09.04.2026

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  5. Der zweiwöchige „Waffenstillstand“ der USA ist eine weitere Falle für den Iran
    Die USA haben kein Interesse an Frieden mit dem Iran und stimmen einem Waffenstillstand (erneut) lediglich zu, um sich neu zu formieren und aufzurüsten, bevor sie die Feindseligkeiten mit dem Iran zum frühestmöglichen Zeitpunkt wieder aufnehmen;
    Der Waffenstillstand bietet den USA eine weitere Gelegenheit, ihren israelischen Stellvertreter einzusetzen, um den Iran anzugreifen, möglicherweise sogar mit Atomwaffen, und dabei den „Störfaktor“ für das nicht existente Interesse der USA am Frieden zu spielen, um den USA eine plausible Ausrede zu verschaffen;
    Während die USA vorgeben, „Frieden“ mit dem Iran zu wollen, setzen sie ihre anderen globalen Angriffskriege fort, die auf den umfassenderen Multipolarismus abzielen, für dessen Förderung der Iran eine zentrale Säule ist;
    Quellen:
    NYT – Irans 10-Punkte-Vorschlag fordert ein Ende der Angriffe und Sanktionen (6. April 2026) [LINK]
    Brookings Institution – Welcher Weg nach Persien (2009) [LINK]
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Brian Berletic – The New Atlas (309.000 Abonnenten), 08.04.2026

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    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten: Wird die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran halten? [LINK], Trumpverstehen für Fortgeschrittene [LINK]

  6. BPK: “Ich habe weder das eine noch das andere gesagt”
    Das Auswaertige Amt mal wieder in Aktion bei Fragen zu möglicher deutscher Beihilfe beim US-Angriffskrieg gegen den Iran…
    Quelle: Florian Warweg via X, 8.4.2026

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    Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) übertragen.

    "Ich habe weder das eine noch das andere gesagt" – Das @AuswaertigesAmt mal wieder in Aktion bei Fragen zu möglicher 🇩🇪 Beihilfe beim US-Angriffskrieg gegen den #Iranpic.twitter.com/Ws6opOJsQF

    — Florian Warweg (@FWarweg) April 8, 2026

    Der Hintergrund-Artikel der OAZ [wie gewohnt hinter der Bezahlschranke; LINK]: »Gutachten sprengt Regierungslinie: Deutschlands Rolle im Iran-Krieg bleibt ungeklärt. Völkerrechtsgutachten sieht mögliche Beihilfe Deutschlands beim Angriffskrieg gegen Iran.«

  7. Künstlergespräche: Richard David Precht
    Der Philosoph und Autor Richard David Precht kritisiert in seinem Buch “Angststillstand” den Rückgang der Meinungsfreiheit. Im Gespräch erklärte er, warum provokative Kunst seiner Meinung nach selten geworden ist, warum er Konflikte mit der Psychologie hat und wie teuer seine juristischen Auseinandersetzungen sind.
    Quelle 1: ORF III (Außerhalb Österreichs nicht verfügbar), 6.4.2026
    Quelle 2: ReUpload Kanal ‘globetrotter’

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  8. Alastair Crooke: Iran wird gestärkt aus dem Krieg hervorgehen – und die Weltwirtschaft umkrempeln
    Alastair Crooke ist ein ehemaliger britischer Diplomat und Gründer des in Beirut ansässigen Conflicts Forum. Zuvor war er Berater für Nahostfragen von Javier Solana, dem EU-Außenpolitikchef. Crooke erläutert Irans Vergeltungsstrategie, die einen bedingten Zugang zur Straße von Hormus vorsieht.
    Prof. Glenn Diesen auf X [LINK]
    Original Video [LINK; 7.4.2026]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Glenn Diesen Deutsch, 08.04.2026

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  9. „Wir verlieren diese Kriege“ – EU-Abgeordneter warnt vor Kollaps des Westens – Michael Schulenburg
    Ist der Westen dabei, seine eigene Weltordnung zu zerstören? Der ehemalige UN-Diplomat und heutiges Mitglied des Europäischen Parlaments Michael von der Schulenburg analysiert den Iran-Krieg und die globale Lage. Er stellt eine entscheidende Frage: Steuert der Westen auf eine Eskalation zu, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann?
    Im Gespräch geht es um: den Iran-Krieg und seine globale Dimension; die strategische Lage Europas zwischen zwei Kriegen; das Ende der UNO-Charta und internationaler Regeln; die wachsende Gefahr eines Atomkriegs; Fehleinschätzungen westlicher Politik; den Verlust von Diplomatie und Vertrauen
    „Wir zerstören uns selbst, indem wir das aufheben.“ Der Westen riskiert nicht nur militärische Niederlagen, sondern verliert seine eigene Grundlage: eine regelbasierte Weltordnung. Schulenburg kritisiert dabei vor allem die politische Kurzsichtigkeit und warnt vor langfristigen Konsequenzen.
    Was fordert der Gast? Rückkehr zur Diplomatie, Anerkennung geopolitischer Realitäten, Abkehr von militärischer Eskalation
    Ein Gespräch über Macht, Ordnung, Verantwortung und strategisches Versagen.
    Kapitel: 00:00 Einordnung: Zwei Kriege gleichzeitig 04:30 Iran-Krieg außer Kontrolle? 12:00 Ende der internationalen Ordnung 22:30 Atomwaffen & Eskalationsrisiko 36:00 Rolle Europas und strategisches Scheitern 48:00 Vertrauen, Diplomatie und Konsequenzen 58:00 Fazit: Wohin steuert der Westen?
    Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung gemäß Art. 5 GG.
    Quelle: Patrik Baab, 05.04.2026

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  10. Eurokraten versuchen diesen deutschen Journalisten (und seine Familie) zu zerstören | Hüseyin Dogru
    Dies ist ein schwerwiegender Fall politischer Bestrafung ohne ordentliches Verfahren. Ich spreche mit dem Journalisten Hüseyin Doğru, der sagt, dass EU-Sanktionen ihn in Deutschland zu einer „Nicht-Person“ gemacht haben. Das Gespräch behandelt das Fehlen eines Prozesses oder einer Anhörung, den schwierigen Kampf, Sanktionen vor Gericht anzufechten, den eingefrorenen Zugang zu Bankkonten, die Beschlagnahmung der Konten seiner Frau und die Gefahr, die dies für seine Kinder bedeutet. Außerdem wird über das Schweigen der großen Medien und Gewerkschaften, die zunehmende Nutzung von Sanktionen und „Debanking“ gegen Andersdenkende sowie die Notwendigkeit öffentlicher Proteste und politischen Drucks gesprochen.
    Hüseyin Doğru auf X [LINK]
    Neutrality Studies Substack [LINK]
    Zeitmarken: 00:00:00 Einführung 00:01:21 Sanktioniert innerhalb Deutschlands 00:08:21 Deutsches Gericht und blockierte Zahlungen 00:14:13 Konten der Ehefrau eingefroren 00:26:13 Angst und der Anspruch eines Präzedenzfalls 00:30:57 Medien, Gewerkschaften und Schweigen 00:38:14 Gerichte, Politik und keine Abhilfe 00:49:04 Breitere Repression in ganz Europa 00:53:32 Politischer Widerstand und letzte Berufung
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Neutrality Studies Deutsch, 04.04.2026

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    Artikel zu Hüseyin Doğru auf den NachDenkSeiten sind hier zu finden [LINK]

    Meinungsfreiheit unter der Brücke – von Nicolas Riedl
    Die eigene Meinung kund zu tun – dazu braucht es zunehmend Mut. Umfragen der letzten Jahre ergeben ein klares Stimmungsbild: immer mehr Menschen wagen es nicht, ihre Meinung frei zu äußern. Und das zurecht, wie der Fall Hüseyin Doğru zeigt: Es hat Konsequenzen, seine Perspektiven auf das gesellschaftliche Geschehen zu artikulieren. Wer Positionen öffentlichkeitswirksam vertritt, die Regierungen oder EU nicht genehm sind, riskiert viel.
    Hören Sie Nicolas Riedls Text „Meinungsfreiheit unter der Brücke“, der zunächst bei Manova erschienen war [LINK].
    Quelle: Radio München, 09.04.2026

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  11. Israel ‘biggest killer of journalists’ in the world: CPJ chief
    Jodie Ginsberg, CEO of the Committee to Protect Journalists (CPJ), says the Israeli drone attack that killed Al Jazeera’s Mohammed Wishah today “suggests, unfortunately, another targeted killing by a journalist by Israel”.
    Quelle: Al Jazeera English (17,9 Mio. Abonnenten), 08.04.2026

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  12. Israelischer Friedensaktivist: Gaza, Iran und Libanon sind alle Teil eines „ewigen Krieges“, der beendet werden muss
    Mindestens 17 Menschen wurden am Samstag festgenommen, als die israelische Polizei gewaltsam gegen eine Antikriegsdemonstration in Tel Aviv vorging, wo sich Hunderte versammelt hatten, um den Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu verurteilen. Der israelische Friedensaktivist Alon-Lee Green, der bei der Organisation der Demonstration half und zu den Festgenommenen gehörte, sagt, die anfängliche Unterstützung der israelischen Öffentlichkeit für den Krieg sei in den letzten Wochen rapide zurückgegangen, da der versprochene schnelle, entschlossene Einsatz nicht zustande gekommen sei. „Ich glaube, die israelische Öffentlichkeit wacht auf. Viele Menschen sind wütend. Es sind nun schon drei Jahre ununterbrochener Krieg. Die Menschen sind müde. Die Menschen wollen eine andere Realität für ihre Familien.“ Von einem Gerichtsgebäude aus, wo er eine einstweilige Verfügung gegen Rechtsextremisten beantragt, die ihn zu Hause belästigt haben, fordert Green ein Ende von Israels „ewigem Krieg“ und sagt, dass sowohl die israelischen Sicherheitskräfte als auch rechtsextreme Gruppen das verfassungsmäßige Recht der Friedensaktivisten auf Protest verletzt hätten.
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Democracy Now!, 06.04.2026

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  13. Besuch &B #16: Dr. Helmut Sterz im Gespräch mit Sven Böttcher
    Verbotener Menschenversuch oder die am besten untersuchte und sicherste Impfung aller Zeiten? Der ehemalige Chef-Toxikologe des Pharmariesen Pfizer, Dr. Helmut Sterz, hält die „Impfung“ für ein Verbrechen, der kommende WHO-Chef Dr. Karl Lauterbach nennt die Ausführungen des Toxikologen „Fake“. Dessen gut dokumentierte Belege haben es allerdings in sich, nachzulesen im Bestseller „Die Impf-Mafia“; einig sind sich Experte Sterz und die Laien in der Enquete-Kommission in nur einem Punkt: Wir wollen nach vorn schauen und dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert. Nur – was ist zu verhindern? Die nächste „Pandemie“ oder das nächste kapitale Verbrechen?
    Dr. Helmut Sterz bezieht im Gespräch mit Sven Böttcher Stellung: Die „Impfstoffe“ hätten nie zugelassen werden dürfen, und wenn wir die Aufarbeitung des Vergangenen weiter verweigern, droht uns ein Flächenbombardement mit hochriskanten Genbehandlungen, die das Potential haben, die Weltbevölkerung nachhaltig zu dezimieren.
    Buch: Helmut Sterz: “Die Impf-Mafia”
    Inhalt: 00:00 Intro 00:30 Lauterbach vs. Sterz vor der Enquete-Kommission 04:30 Versäumnisse #1: Mutagenität unbekannt 08:00 Versäumnisse #2: Die Pflicht der Toxikologen 12:00 Das nachweislich falsche Narrativ 20:00 Beweisvernichtung: Auflösung der Kontrollgruppe 23:00 Milliarden Menschen als Versuchskaninchen 26:00 Ignorierte Alarmsignale von Anfang an 31:00 Wer, wenn nicht Bill? 35:00 Das lichtschnelle Genie Professor Sahin 40:00 Krebs und Fruchtbarkeit 44:00 Myokarditis bei Kindern 50:00 Geburtenrückgang und Übersterblichkeit 52:00 Turbokrebs 56:00 Inhärent gefährlich: bakterielle DNS in Spritzen 01:00:00 Unwissende Ärzte 01:02:00 Bills Milliardeninvestment in die Zukunft der Pandemien 01:07:00 Aufklärung oder Alptraum voraus? 01:12:00 Anerkennung und Hilfe für Betroffene 01:15:00 Keine Haftungsfreiheit für Kriminelle
    Quelle: B&B – Burchardt & Böttcher – Wir müssen reden, 22.03.2026

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  14. Wir haben dort nichts zu suchen: Gabriele Gysi über Israel, Iran, Medien und Missverständnisse
    In dieser Ausgabe von Schack Spezial spricht Moderator Ramon Schack mit der Schauspielerin und Autorin Gabriele Gysi über aktuelle geopolitische Entwicklungen und persönliche Erfahrungen aus erster Hand. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Gysis Eindrücke aus Israel kurz vor Beginn der jüngsten Eskalation sowie ihre Reisen in den Iran. Dabei schildert sie Begegnungen vor Ort und reflektiert über gesellschaftliche Stimmungen, politische Wahrnehmungen und die Rolle internationaler Berichterstattung. Darüber hinaus geht es um die Entwicklung politischer Diskurse in Deutschland und Europa, die Rolle von Medien sowie um Fragen von Kultur, Geschichte und gesellschaftlicher Veränderung. Auch persönliche biografische Aspekte, etwa das Aufwachsen in der DDR und die Ausreise in den Westen, werden im Gespräch thematisiert.
    Das Interview wurde am 12.03.2026 in den neuen Maulbär-KLIPP Studios aufgezeichnet.
    Quelle: Maulbeerblatt, 25.03.2026

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  15. 13-Milliarden-Euro-Schachzug – Frankreich holt sein Gold aus den USA zurück!
    Frankreich hat gerade einen stillen, aber bedeutenden finanziellen Schritt gemacht – es hat sein gesamtes Gold nach Hause geholt und dabei fast 13 Milliarden Euro Gewinn erzielt. In diesem Video analysieren wir, wie die Banque de France ihre Reserven umstrukturiert hat, warum sie sich entschieden hat, in den USA gelagertes Gold zu verkaufen und modernes Gold in Europa zurückzukaufen, und was das für die globale Finanzwelt bedeutet. Ist dies wirklich nur eine wirtschaftliche Entscheidung oder ein Zeichen wachsender geopolitischer Spannungen und schwindenden Vertrauens in ausländische Institutionen? Da Länder wie Deutschland und Italien weiterhin Gold im Ausland lagern, könnte Frankreichs Strategie den Beginn einer größeren Bewegung hin zu finanzieller Souveränität markieren.
    Lenas Substack [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Weltgeschehen im Kontext – Deutsch, 08.04.2026

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  16. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
    • Haben wir was gelernt? – Küppersbusch TV
      Was, wenn ein einziges Wort über Leben und Tod entscheidet?
      Und was, wenn genau dieser Fehler heutzutage wieder passiert?
      Heute geht es um ein historisches Missverständnis, das zur Atombombe auf Hiroshima führte und warum aktuelle politische Aussagen, etwa von Donald Trump im Iran-Konflikt, erschreckende Parallelen zeigen. Zwischen Wissenschaft, Geschichte und politischer Analyse entsteht ein Bild, das mehr ist als nur Satire: Es ist eine Warnung.
      Wir schauen auf den Begriff „Mokusatsu“, seine fatale Fehlinterpretation und die Frage, wie Sprache, Macht und politische Kommunikation unsere Realität formen. Was bedeutet es, wenn Drohungen wie „eine ganze Zivilisation wird zerstört“ wieder salonfähig werden?
      0:00 Noch nie war ein Mensch soweit von der Erde entfernt
      0:10 Meldepflicht bei Auslandsreise
      0:21 Ein Übersetzungsfehler führte zur Atombombe
      2:19 Ein schwacher Trost
      2:28 Küppis musikalisches Quiz
      Die gezeigten Quellen findet ihr hier [LINK]
      Quelle: Küppersbusch TV, 09.04.2026

      Externer Inhalt

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  17. Musik trifft Politik & Satire
    • Rainbow Girls “Who Would Jesus Bomb?”
      Rainbow Girls cover Jordan Smart’s “Who Would Jesus Bomb?”

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    • Yann Song King – Kleidungstipps zur Musterung

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    • VITA – MERZ LECK EIER

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    Anmerkung: In dieser Rubrik wollen wir Ihnen Songs mit politischen und gesellschaftskritischen Texten vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder Leser kennt oder die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Wenn auch Sie Musiktipps für uns haben, mailen Sie uns Ihre Empfehlungen bitte an unsere Mailadresse für die Videohinweise videohinweise(at)nachdenkseiten.de mit dem Betreff: Musik.

(Auszug von RSS-Feed)

Victor Reacts: Race Based Taxes Are the Future of the Democrat Party (VIDEO)

11. April 2026 um 00:20

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Man discussing Mamdani's proposed racial equity tax targeting white neighborhoods, emphasizing its significance for future policy changes.

Man discussing Mamdani's proposed racial equity tax targeting white neighborhoods, emphasizing its significance for future policy changes.

Welcome to race based anti-white tax policies. pic.twitter.com/ytEn1Snibr

— Victor Nieves (@ItsVictorNieves) April 10, 2026

This is the future of the Democrat party.

The left rallied behind Mamdani and made him mayor of the nation’s largest city. He is the shining example of the next generation of Democrat leadership as he completely runs the city into the ground.

Now he wants to effectively impose a raced based tax system to shift the burden onto white people.

The Gateway Pundit reported,

The mayor of America’s largest city, socialist Zohran Mamdani, has a plan to tax white people more. This appears to be an egregious violation of the 14th Amendment to the Constitution, which calls for all races to have equal protection under the law.

On April 7, 2026, New York City Mayor Zohran Mamdani released the Preliminary Citywide Racial Equity Plan, described as the first government-wide racial equity framework in the city’s history, along with a “True Cost of Living” measure. The plan spans 45 agencies and includes more than 200 agency-level goals, over 800 strategies, and roughly 600 performance indicators.

The framework is inseparable from a property tax proposal Mamdani advanced during his mayoral campaign, in which he called for shifting tax burdens from outer-borough homeowners to “more expensive homes in richer and whiter neighborhoods,” arguing the current system undertaxes high-value real estate.

The proposed estate tax threshold of $750,000, which would impose a 50 percent state estate tax on homes above that value, potentially raising the combined federal and state rate to 70 percent, closely matches the median home value for white homeowners in New York City, as documented in the city comptroller’s own racial wealth gap report.

Americans need to look no further than New York City if they want to know what Democrats would like to do should they obtain power again.

Mamdani and his plans, his policies, his platform are the future of the Democrat party, and it is further destroying a once great nation for all to see.

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(Auszug von RSS-Feed)

Scott Ritter und Larry Johnson analysieren die Eskalation

10. April 2026 um 14:54

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Iran schließt Hormuz-Straße, Israel torpediert Trumps Waffenstillstand

In einer aktuellen Diskussionsrunde des Geopolitik-Podcasts mit Moderator Danny Haiphong haben der ehemalige UN-Waffeninspektor und US-Marine-Offizier Scott Ritter sowie der frühere CIA-Analyst Larry Johnson die hochbrisante Lage im Nahen Osten beleuchtet.

Im Mittelpunkt standen der nicht existente Waffenstillstand zwischen den USA unter Präsident Trump und Iran, die weitgehende Schließung der Straße von Hormuz durch iranische Kräfte sowie anhaltende israelische Angriffe auf den Libanon, die den gesamten Verhandlungsprozess zu untergraben drohen.

Dramatische Ausgangslage laut Danny Haiphong

Danny Haiphong eröffnete die Sendung mit der Feststellung, dass die Lage dramatisch sei: Irans stellvertretender Außenminister habe eine geplante Raketen- und Drohnenvergeltung gegen Israel verzögert, weil Israel im Libanon weiter bombardiere und über 200 Menschen in den letzten 24 Stunden getötet sowie Tausende verletzt habe.

Pakistan habe zugesichert, über Vermittler Trump zu drängen, Israel zurückzupfeifen.

Haiphong verwies auf Berichte, wonach Trump Netanyahu angerufen und zu einer Deeskalation in Libanon aufgefordert habe, um die Verhandlungen zu schützen – obwohl sowohl die Trump-Administration als auch Israel betonten, dass Libanon nicht Teil des Waffenstillstands sei.

Dennoch plane Israel separate Verhandlungen mit der libanesischen Regierung unter Beschuss.

Haiphong fragte speziell Scott Ritter nach der iranischen Kontrolle über die Straße von Hormuz, die offenbar stark eingeschränkt oder teilweise geschlossen sei: In den letzten 24 Stunden habe nur ein einziges Schiff die Passage passiert, und der gesamte Waffenstillstand stehe auf der Kippe.

Scott Ritter: „Es gibt keinen Waffenstillstand“

Scott Ritter stellte sofort klar:

„Zunächst einmal gibt es keinen Waffenstillstand. Lassen Sie uns aufhören, von einem Waffenstillstand zu sprechen. Er existiert nicht. Es gibt Vorläufer für einen möglichen Waffenstillstand.“

Der Konflikt sei von Anfang an chaotisch gewesen – Israel habe Beirut bombardiert, die Vereinigten Arabischen Emirate iranische Ölinfrastruktur angegriffen.

Es gebe 31 autonome Militärdistrikte im Iran, von denen einige möglicherweise nicht optimal mit der Zentralregierung kommunizierten und daher weiter operierten.

Politisch sei die Lage ein Minenfeld: Die USA und Iran hätten jeweils 15 beziehungsweise 10 zentrale Punkte auf den Tisch gelegt, die in einem zweiwöchigen Prozess abgeglichen werden sollten.

Nichts sei im Vorfeld wirklich vereinbart worden außer der Notwendigkeit zu reden.

Ritter nannte die Vorgänge im Libanon „absolut tragisch“, betonte aber:

„Es ist Israel. Was erwarten Sie?“

Die USA hätten Libanon als Teil des Waffenstillstands akzeptiert, da Iran dies zur Vorbedingung gemacht habe.

Pakistan habe klargestellt, dass Washington dies verstanden habe.

Das Problem sei jedoch die fehlende Abstimmung mit Israel: Netanyahu sei „sehr unglücklich“ gewesen und habe Libanon sowie die Hisbollah als „Sonderproblem“ bezeichnet, das man weiter bekämpfen müsse.

Israel spiele nun ein Spiel, indem es separate Verhandlungen mit der libanesischen Regierung fordere – alles Teil eines größeren taktischen Manövers.

Eskalationsgrenzen und Verhandlungsspielraum

Scott Ritter analysierte weiter: Sowohl Iran als auch die USA hätten die maximale Stufe ihrer jeweiligen Eskalationsleiter erreicht.

Weitere Schritte würden für beide Seiten „permanenten Schaden“ bedeuten – für Trump politisch, da er nur an seinem eigenen Vermächtnis und der November-Wahl interessiert sei („der ultimative Narzisst“).

Iran wiederum dürfe nicht so weit gehen, dass es seine 47-jährige Verpflichtung gegenüber dem eigenen Volk, wirtschaftliche Prosperität zu schaffen, nicht mehr erfüllen könne.

Der Atomstreit sei eine Frage des Stolzes, nicht der Notwendigkeit; die Straße von Hormus hingegen sei eine Überlebensfrage.

Dennoch gebe es Verhandlungsspielraum, etwa bei einer gemeinsamen Verwaltung der Meerenge.

Ritter schloss optimistisch:

„Es gibt keinen Waffenstillstand, aber ich bin sehr optimistisch, dass es einen geben wird.“

Larry Johnson: „Kein Verhandlungsspielraum“

Larry Johnson widersprach der Idee eines echten Verhandlungsspielraums mit einer drastischen Metapher:

„Das ist wie eine Verhandlung zwischen zwei Leuten darüber, was sie essen wollen. Die eine Partei – nennen wir sie die USA – will ein wurmverseuchtes Stück Kuhmist essen. Die andere Partei, Iran, will Steak.“

Es gebe kein Mittelfeld.

Die zehn iranischen Punkte seien keine Verhandlungsmasse, sondern unverhandelbare Forderungen, die erfüllt werden müssten, bevor Gespräche überhaupt beginnen könnten.

Iran werde nicht über den Grad der Schließung der Straße von Hormuz verhandeln.

Der Ayatollah habe klargestellt:

„Es steht unter neuer Verwaltung.“

Die Sanktionen müssten zuerst aufgehoben werden – Iran sei schon einmal beim JCPOA betrogen worden, habe sich an alle Auflagen gehalten, Inspektionen zugelassen und dennoch nichts bekommen, als Trump das Abkommen zerrissen habe.

Johnson bezweifelte, ob Iran morgen Vertreter wie Witoff und Jared Kushner überhaupt in den Raum lassen werde.

Er erinnerte daran, dass die USA Libanon, Jemen und Irak bereits zugesagt hätten, doch Trump habe nach massivem Druck aus Israel und von zionistischen Kreisen plötzlich alles zurückgenommen.

Israel habe daraufhin Beirut „ins Steinzeitalter“ bombardiert.

Erst Interventionen Pakistans und Chinas hätten die Eskalation gestoppt.

Militärische Realität und Zweifel an US-Stärke

Scott Ritter kommentierte Trumps öffentliche Drohungen als leeres Geschwätz:

„Jeder, der sagen muss, dass er der König ist, ist nicht der König.“

Die USA hätten alle guten Ziele verbraucht; weitere Angriffe wären reine Kriegsverbrechen und kollektive Bestrafung.

Die US-Militärs hätten Trump offenbar klargemacht, dass sie solche illegalen Befehle nicht ausführen würden.

Es gebe keine Munition mehr für sinnvolle Langstreckenangriffe, die iranische Luftabwehr sei nicht besiegt worden, die Marine intakt, die Luftwaffe ebenfalls.

Der gescheiterte Einsatz in Isfahan sei eine „Desert-One-Katastrophe“ gewesen.

Iran kontrolliere die Straße von Hormuz vollständig und könne die Weltwirtschaft jederzeit strangulieren.

Ritter zog den Schluss:

„Die USA sind ein Papiertiger. Wir haben keine militärische Kapazität mehr.“

Er warnte, dass die USA gerade China bewiesen hätten, dass sie auch Taiwan nicht verteidigen könnten.

Larry Johnson: Militärische Struktur veraltet

Larry Johnson ergänzte mit historischen Vergleichen:

Die US-Streitkräfte seien auf ein 20. Jahrhundert-Modell ausgerichtet, Flugzeugträger und Amphibienoperationen funktionierten nicht mehr gegen moderne Hyperschallwaffen und Drohnen.

Die Marines hätten ihre Panzer abgeschafft, die Armee sei zu klein für große Invasionen.

Iran habe alles Wichtige unterirdisch verlegt.

Der Krieg habe kein klares US-Ziel mehr; Iran habe sein einziges Ziel erreicht: Überleben und den Gegner an den Verhandlungstisch zwingen.

Johnson prophezeite, dass Israel seine Truppen bald abziehen müsse und die Gespräche am Samstag zeigen würden, ob sie ernst gemeint seien – oder ob es bei der indirekten Vermittlung über Pakistan bleibe, die nichts bringe.

Fazit

Scott Ritter ging detailliert auf den Abschuss eines F-15 und die anschließende „Rettungsmission“ ein, die in Wirklichkeit ein gescheiterter Raid auf Isfahan gewesen sei.

Die öffentliche Desinformation der USA, die Beladung der C-130 mit Little-B …

(Auszug von RSS-Feed)

Max Blumenthal: die israelische Agenten im Weißen Haus

10. April 2026 um 13:01

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Kein Waffenstillstand – Israel sabotiert Verhandlungen, Iran kontrolliert die Straße von Hormuz

In der Ausgabe von „Judging Freedom“ vom 9. April 2026 analysierte der investigative Journalist und Grayzone-Herausgeber Max Blumenthal gemeinsam mit Richter Andrew Napolitano die dramatische Lage im Nahen Osten.

Im Zentrum stand die Behauptung eines Waffenstillstands zwischen den USA und Iran, die nach Ansicht beider Gesprächspartner nicht der Realität entspricht.

Stattdessen zeichneten sie ein Bild von israelischer Sabotage, US-amerikanischer Schwäche und einem strategischen Sieg Irans durch die Kontrolle der Straße von Hormuz.

Auftakt: Die Frage nach dem Waffenstillstand

Judge Andrew Napolitano eröffnete das Gespräch mit der direkten Frage:
„Gibt es derzeit einen Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und Iran?“

Max Blumenthal antwortete klar:
„Nein, es gibt keinen Waffenstillstand.“

Er verglich die Situation mit den Pausen im Gaza-Krieg, die Israel genutzt habe, um sich neu zu bewaffnen und zu mobilisieren.

Nun sehe man Ähnliches: US-Marines würden in die Region verlegt, während Israel kurz davor gewesen sei, seine Abfangraketen zu verbrauchen und Iran an Momentum gewonnen habe.

Die USA hätten über Pakistan den Eindruck eines Waffenstillstands erwecken wollen.

Dies habe Donald Trump ermöglicht, die Märkte zu manipulieren – ein Insider aus dem Weißen Haus habe fast eine Milliarde Dollar auf fallende Brent-Ölpreise gewettet, unmittelbar nachdem Trump Irans 10-Punkte-Plan des Nationalen Sicherheitsrats als Grundlage für Verhandlungen akzeptiert habe.

Diplomatische Vorgänge und der „Sharif-Entwurf“

Blumenthal ging detailliert auf die diplomatischen Vorgänge ein:

Das US-Außenministerium habe dem pakistanischen Ministerpräsidenten Shehbaz Sharif einen Entwurf der Waffenstillstandsbedingungen geliefert.

Sharif oder jemand aus seinem Umfeld habe diesen Entwurf auf X gepostet – inklusive der Überschrift „Terms for Sharif“.

Der Tweet wurde später bearbeitet, doch der ursprüngliche Inhalt blieb sichtbar.

Die Bedingungen hätten Libanon ausdrücklich eingeschlossen.

Sowohl die USA als auch Iran hätten über Pakistan Libanon als Teil des Abkommens akzeptiert.

Israelische Angriffe und Eskalation

Blumenthal beschrieb die unmittelbare israelische Reaktion als einen der schlimmsten Massaker der jüngeren Geschichte:

Über 250 Tote und mehr als 1.200 Verletzte in nur 24 Stunden, darunter Familien, die vor Krankenhäusern auf die Identifizierung von Leichen warteten.

Israel habe nicht nur das schiitische Viertel Dahieh in Beirut angegriffen, sondern auch christliche und gemischte Gebiete wie Ain Mreisse, die Corniche und ein Einkaufszentrum.

Ein bekannter libanesischer Dichter und ihr Ehemann seien getötet worden, ganze Familien in ihren Häusern ausgelöscht, sogar ein Begräbnis auf einem Friedhof mit einer 500-Pfund-Bombe bombardiert.

Das Ziel sei klar gewesen: Den Waffenstillstand zu sabotieren und Iran zur Verteidigung seines Verbündeten zu provozieren.

Reaktion des Weißen Hauses

Blumenthal kritisierte die Reaktion des Weißen Hauses scharf, insbesondere die von Vizepräsident JD Vance:

Dieser habe behauptet, es handele sich um ein „Missverständnis“ und die Bedingungen seien „AI-generierter Müll“ gewesen.

Vance habe erklärt, der Waffenstillstand habe sich nur auf Iran und die US-Verbündeten Israel und die Golfstaaten bezogen – Libanon sei nie Teil davon gewesen.

Die Israelis würden sich nun „ein wenig zurückhalten“, um die Verhandlungen zu unterstützen, nicht weil es Teil des Abkommens sei.

Max Blumenthal nannte diese Aussagen eine glatte Lüge:
„JD Vance lügt durch die Zähne.“

Die Dokumente auf Sharifs Account bewiesen das Gegenteil.

Libanon sei durch die israelische Bodeninvasion nach dem Erhalt US-amerikanischer Unterstützung Teil des Krieges geworden.

Hisbollah verteidige lediglich den Libanon.

Vance sei nicht nur unehrlich, seine Aussagen seien „disqualifizierend“ für eine mögliche Präsidentschaft.

Blumenthal äußerte Zweifel an Vances Einfluss gegenüber den „ideologisch zionistischen“ Verhandlern Jared Kushner und Witoff, die gerade nach Islamabad flögen.

Netanyahus Rolle

Blumenthal zitierte Netanyahu, der öffentlich betonte, der Waffenstillstand gelte nicht für Libanon, und mit den massiven Angriffen prahlte.

Israel habe versucht, Hisbollah-Generalsekretär Naim Qassem zu töten, sei aber gescheitert und habe stattdessen Zivilisten massakriert.

Die Bodenoffensive im Südlibanon stocke, die Armee zerfalle, Reservisten blieben aus, Verluste würden vertuscht, Hubschrauber gingen verloren und Merkava-Panzer würden erstmals massiv von FPV-Drohnen getroffen.

Israel kompensiere dies mit „performativen Massakern“ aus der Luft.

Schäden und Zensur

Auf die Frage Napolitanos nach Schäden durch iranische Raketen und Drohnen in Israel antwortete Blumenthal, Iran ziele primär auf US-Einrichtungen.

Die USA versteckten ihre F-35s auf der Nevatim-Basis.

Iran habe Awacs, C-130 und teure Radarsysteme auf US-Basen zerstört.

Die extreme Zensur in Israel verhindere genaue Informationen – sogar Fotos von Einschlägen könnten zu Spionagevorwürfen führen.

Er stellte die Frage, ob der Abschuss eines F-15E über Iran mit möglichen Verlusten von F-35s am Boden zusammenhänge.

Planet Labs weigere sich, Satellitenbilder freizugeben.

Vorgeschichte des Krieges

Blumenthal schilderte die Vorgeschichte anhand eines New-York-Times-Berichts:

Netanyahu und Mossad-Chef David Barnea hätten Trump und seine Berater mit Desinformation über ein angeblich unmittelbar bevorstehendes iranisches Atomwaffenprogramm gefüttert.

In einer Lagebesprechung am 11. Februar habe Netanyahu Trump gedrängt, einen Regime-Change-Krieg zu genehmigen.

Trump habe zugestimmt, ohne dass jemand widersprochen habe.

Bilanz des Krieges

Blumenthal zog Bilanz:

Nach über sechs Wochen habe die USA den Krieg verloren.

Kein Regime-Change, kein Verlust des angereicherten Urans, keine Schwächung der ballistischen Raketen, die Straße von Hormuz vollständig unter iranischer Kontrolle.

Iran sei stärker als zuvor, setze nun ein Mautsystem durch und erhalte de-facto Sanktionserleichterung durch militärische Stärke.

Trump versuche lediglich, sich über Krypto-Kanäle an den Einnahmen zu beteiligen.

Geopolitische Entwicklungen

Blumenthal sah positive Entwicklungen für Iran:

Spanien eröffne eine Botschaft in Teheran, diplomatische Isolation ende, Frankreich suche Kanäle zum Libanon.

Innerhalb Irans gebe es jedoch weiterhin Forderungen nach Vergeltung für Libanon.

Die Demokraten distanzierten sich vom Anti-Kriegs-Protest, attackierten Trump von rechts und zeigten sich unprinzipiell.

Eine Mehrheit der Demokraten-Wähler lehne Israel inzwischen ab.

Fazit

Max Blumenthal schloss mit scharfer Kritik:

Netanyahu zerstöre Trumps Präsidentschaft ähnlich wie zuvor Biden und Harris.

Die „Responsibility-to-Protect“-Doktrin sei entlarvt als bloße Rechtfertigung für imperiale Rohgewalt.

Selbst persisch-amerikanische Exilanten distanzierten sich nun von Trump.

Das Gespräch unterstrich eine tiefgreifende Krise: Israel diktiere weiterhin wesentliche US-Entscheidungen, während Iran strategisch die Oberhand gewonnen habe und die globale Energieversorgung kontrolliere.

(Auszug von RSS-Feed)

Pepe Escobar und Lt. Col. Daniel Davis: Was wird dieser Waffenstillstand bringen?

09. April 2026 um 15:29

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Eine tiefgehende Analyse von Pepe Escobar und Lt. Col. Daniel Davis

In einem hochspannenden Gespräch auf dem „Daniel Davis Deep Dive“ haben der renommierte geopolitische Analyst Pepe Escobar und der pensionierte US-Lieutenant Colonel Daniel Davis die aktuelle Lage nach der plötzlichen Ankündigung eines Waffenstillstands im Konflikt zwischen den USA, Iran und Israel beleuchtet.

Ob dieser Ceasefire zu einem dauerhaften Frieden führen oder nur eine kurze Atempause in einem hochkomplexen geopolitischen Schachspiel sein wird, bleibt völlig offen. Escobar und Davis analysieren die widersprüchlichen Signale aus Washington, die Rolle externer Vermittler wie Pakistan und China sowie die massiven Interpretationsunterschiede, die bereits am ersten Tag das gesamte Abkommen zu gefährden drohen.

Trumps widersprüchliche Botschaften:

Von „Zerstörung der Zivilisation“ zur „Goldenen Ära“

Präsident Donald Trump hat innerhalb weniger Stunden zwei diametral entgegengesetzte Aussagen auf Truth Social veröffentlicht. Noch am Vortag drohte er, Iran in die Steinzeit zurückzubomben und eine ganze Zivilisation auszulöschen – eine Formulierung, die Escobar als rhetorische Eskalation des „Empire of Chaos“ einordnet.

Nur Stunden später sprach Trump plötzlich von einem „großen Tag für den Weltfrieden“. Iran habe genug, die USA würden beim Schiffsverkehr in der Straße von Hormus helfen, den Wiederaufbau unterstützen und „viel Geld“ verdienen.

Escobar sieht darin nicht nur Trumps typische Volatilität, sondern ein klassisches Beispiel für narrative Manipulation: Trump lese weder die Originaldokumente noch reflektiere er seine eigenen Aussagen. Die plötzliche Kehrtwende sei weder logisch noch strategisch nachvollziehbar, sondern Ergebnis hektischer Hintergrundgespräche.

Die verborgenen Architekten:

Pakistan, China und die „Lost in Translation“-Diplomatie

Der eigentliche Ursprung des Ceasefire liegt nicht in Washington, sondern in einer diplomatischen Kette, die vor wenigen Tagen in Islamabad begann. Vier muslimische Staaten – Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei – trafen sich, um eine Deeskalation zu diskutieren.

Der pakistanische Außenminister reiste anschließend nach Peking, wo China unmissverständlich klar machte: Die bisherigen Vorschläge reichen nicht aus. Beijing übermittelte einen „fünf Punkte“-Katalog, der als Grundlage für die weiteren Verhandlungen diente.

Pepe Escobar, der Pakistan aus jahrzehntelanger Berichterstattung (auch vor und nach 9/11) bestens kennt, betont die zentrale Rolle des Landes als „Messenger“, nicht als Architekt.

Die derzeitige Regierung in Islamabad – die Imran Khan abgesetzt und inhaftiert hat – verfügt über enge Verbindungen zum US-Militär-Industrie-Komplex, zum Pentagon und zur CIA. Feldmarschall Asim Munir hat Trump sogar auf Speed-Dial.

Dennoch war Iran selbst nicht direkt involviert; alle Nachrichten liefen über pakistanische Kanäle. Escobar spricht von einem „epischen Lost in Translation“: Die USA haben einen 15-Punkte-Plan formuliert, Iran einen 10-Punkte-Plan. Beide Seiten interpretieren die jeweiligen Dokumente völlig unterschiedlich.

China habe Teheran erst im allerletzten Moment überzeugt, dem Ceasefire eine Chance zu geben – mit dem Versprechen „We got your back“.

Die Kernkonflikte:

Libanon, Straße von Hormus und die 10-Punkte-Forderungen Irans

Bereits am ersten Tag des Waffenstillstands droht das Abkommen zu scheitern. Pakistan hatte von Beginn an klargestellt, dass Libanon Teil des Ceasefire sei. Sharif twitterte dies öffentlich – was implizierte, dass Washington zugestimmt hatte.

Dennoch startete Israel nur Stunden später eine massive Bombardierung Beiruts, auch in westlich geprägten Vierteln wie der Corniche. US-Außenamtssprecherin Caroline Levitt bestätigte später: Libanon sei nicht Teil des Abkommens.

Escobar sieht darin ein klares Zeichen: Israel – das „Death Cult in West Asia“ – wurde nicht einmal in die Verhandlungen einbezogen und sprengte den Deal bereits am Tag eins.

Noch gravierender ist der Streit um die Straße von Hormus. Iran hat dort mit chinesischer Hilfe ein alternatives Zahlungssystem (E1) aufgebaut und erhebt inzwischen Mautgebühren in Yuan.

Trump erwähnte zwar US-Hilfe beim Schiffsverkehr, doch Iran droht bei Verletzung des „Ceasefire on all fronts“ mit einer vollständigen Schließung der Meerenge. Escobar erklärt: Dies wäre das Ende des Petrodollars, wie wir ihn kennen.

Goldman-Sachs-Analysen hätten Washington seit Jahren gewarnt – doch niemand habe zugehört. Iran könne seine Reparationen allein durch die Mautgebühren finanzieren.

Die iranischen 10 Punkte sind für Washington unannehmbar: Garantie der Nicht-Aggression, Beibehaltung der Kontrolle über die Straße von Hormus, Ende aller Regionalkriege inklusive Hezbollah, Abzug aller US-Truppen, Reparationen, Anerkennung des Rechts auf Urananreicherung, Aufhebung aller Sanktionen.

Trump behauptete später, es gebe „keine Anreicherung“ und die USA würden „tief vergrabenen nuklearen Staub“ entfernen – obwohl er gleichzeitig zugab, dass dieser Staub seit dem Angriff unberührt unter Satellitenüberwachung liege.

Escobar sieht darin die endgültige Entlarvung der US-Begründung für den Krieg: Die „imminente Atombombe“ war ein Vorwand. Das wahre Ziel war Regime Change und die Eindämmung iranischer Machtprojektion – beides gescheitert.

Militärische Realität versus Washingtons Narrative

Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie General CQ Brown präsentierten den Angriff als „spektakulären militärischen Sieg“. Iran sei „devastiert“, 80 % der Drohnen- und Raketenproduktion zerstört, die Luftverteidigung zu 80 % ausgeschaltet.

Escobar nennt dies schlicht „Lügen durch die Zähne“.

Die meisten unterirdischen „Missile Cities“ (über 31 Anlagen, viele in abgelegenen Provinzen wie Sistan-Belutschistan) seien unberührt. Iran habe den USA und Pakistan mitgeteilt, noch über 15.000 Raketen und 40.000 Drohnen zu verfügen – viele davon hochmoderne, in Russland aufgerüstete Modelle, die gegen Jamming immun sind.

Die Luftwaffe und Teile der Marine seien zwar getroffen, doch die Mini-U-Boote und die strategische Raketenreserve intakt.

Die petrochemische Industrie und zivile Infrastruktur (Brücken, Universitäten, Isfahan) hätten dagegen schwere Schäden erlitten – ein Preis, den Iran mit chinesischer und russischer Hilfe langfristig wieder aufbauen könne.

Nationale Kohäsion in Iran und die Rolle interner Kritiker

Trotz der Zerstörungen erlebt Iran eine nie dagewesene nationale Geschlossenheit.

Escobar berichtet von seiner langjährigen Kenntnis des Landes: Nach 47 Jahren brutalster Sanktionen kämpfe eine souveräne Nation praktisch allein gegen die stärkste Armada der Welt – und habe sie zum Stillstand gezwungen.

Frühere Divergenzen innerhalb der Gesellschaft (Wirtschaftspolitik, Islamische Republik) träten nun in den Hintergrund.

Selbst der ehemalige Außenminister Zarif werde in iranischen sozialen Medien als Verräter beschimpft, weil sein Artikel in „Foreign Affairs“ als Kapitulationsdokument wahrgenommen werde.

Ausblick:

Die Verhandlungen in Islamabad und die großen geopolitischen Linien

Am Freitag sollen die Gespräche in Islamabad beginnen – Iran wird voraussichtlich mit Außenminister Araghchi und Parlamentspräsident Ghalibaf vertreten sein.

Escobar erwartet, dass die Iraner Punkt für Punkt ihre Forderungen erläutern und in ein oder zwei Punkten (z. B. Reparationen über Hormus-Maut) kompromissbereit sein könnten.

Die eigentliche Frage sei jedoch die „Good Faith“ der US-Delegation. Nach zwei früheren Verratsszenarien mitten in Verhandlungen (inklusive der Ermordung des obersten Führers) sei das Vertrauen zerstört.

Iran wisse, dass es sich um einen größeren Krieg gegen souveräne Zivilisationen (Iran, Russland, China) handele, die Energiequellen kontrollieren.

Fazit

Escobar und Davis zeichnen ein düsteres, aber realistisches Bild: Ohne klare US-Anweisung an Israel, das Abkommen zu respektieren, ist der Ceasefire bereits „DOA“ (dead on arrival).

Die irrationalen Akteure auf beiden Seiten – Israel und ein volatiler Trump – machen jede Vorhersage riskant.

Dennoch: Sollte der Waffenstillstand halten, könnte er die Geopolitik der Region grundlegend verändern – mit einem gestärkten Iran, einem geschwächten Petrodollar und einer neuen Rolle Chinas und Pakistans als Vermittler.

Das Gespräch endet mit der Erkenntnis: Die Welt schaut zu, besonders der Globale Süden. Dort sieht man nicht die „devastierte“ Iran, sondern eine Nation, die trotz aller Widrigkeiten standhält.

Ob Washington diese Realität jemals anerkennen wird, bleibt die entscheidende Frage der kommenden Tage.

(Auszug von RSS-Feed)

Iranians Rally to Mark 40th Day Since Martyrdom of Leader, Top Commanders, Minab Children

09. April 2026 um 11:19

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TEHRAN (Tasnim) – Millions of Iranians have taken to the streets in Tehran and across the country to commemorate the 40th day since the martyrdom of Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, top commanders and schoolchildren of Minab.

(Auszug von RSS-Feed)

Seyed M. Marandi: Israel bricht Waffenstillstand, Iran antwortet mit Raketenangriffen und Mögliche Szenarien

09. April 2026 um 05:38

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In einem aktuellen Interview mit dem US-amerikanischen Journalisten Glenn analysiert der iranische Professor Seyed Mohammad Marandi die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten. Marandi, Dozent an der Universität Teheran und ehemaliger Berater des iranischen Atomverhandlungsteams, beschreibt den Bruch des Waffenstillstands durch Israel, die iranische Vergeltung und die komplexen Hintergründe der Verhandlungen mit den USA.

Der aktuelle Konflikt und der Bruch des Waffenstillstands

Laut Marandi hat Israel den gerade erst vereinbarten Waffenstillstand massiv verletzt. Während der Aufzeichnung des Interviews am 8. April feuerten iranische Raketen Richtung Israel, als direkte Antwort auf anhaltende israelische Angriffe auf Libanon. Israel bombardiere libanesische Städte und Zivilisten mit Teppichbombardements, was zu Hunderten Toten, darunter viele Frauen und Kinder, geführt habe. Dies geschehe trotz des Waffenstillstandsabkommens.

Marandi betont, dass der pakistanische Ministerpräsident klar getwittert habe, Libanon sei Teil des Waffenstillstands. Dennoch behaupte US-Präsident Trump, es handele sich um eine „separate Scharmützel“. Diese Widersprüche zeigten die Schwäche Trumps und die Absicht Netanjahus, den Friedensprozess gezielt zu sabotieren. Die Angriffe dienten dazu, den Waffenstillstand zu unterlaufen und eigene politische Ziele zu verfolgen, indem sie die israelische Bevölkerung weiter radikalisieren.

Hintergrund der Verhandlungen und der iranische Plan

Das Interview beleuchtet die Vorgeschichte der Waffenruhe. Die USA hatten zunächst eine „bedingungslose Kapitulation“ Irans gefordert – ähnlich wie beim vorherigen 12-Tage-Krieg. Diese Position habe sich zu einem 15-Punkte-Plan entwickelt, den Iran ablehnte. Stattdessen erarbeitete der iranische Oberste Nationale Sicherheitsrat unter Einbeziehung des Obersten Führers Ali Chamenei einen eigenen 10-Punkte-Plan. Dieser wurde über Pakistan an die USA übermittelt und von Trump schließlich als Verhandlungsgrundlage akzeptiert.

Marandi beschreibt diesen Schritt als symbolisch bedeutsam: Ein arrogantes Imperium wie die USA habe sich gezwungen gesehen, die Rechte einer souveränen Nation anzuerkennen. Dennoch sei Skepsis angebracht. Die USA seien ein extrem arrogantes Reich, und Trump sei der arroganteste unter den „Kaisern“. Verhandlungen mit ihm seien unberechenbar, da er seine Positionen ständig ändere.

Militärische Lage und iranische Stärke

Iran bereite sich trotz der Waffenruhe auf das Schlimmste vor. Marandi, der selbst in den 1980er-Jahren als Freiwilliger im Iran-Irak-Krieg gekämpft hat, verweist auf die langjährige Vorbereitung Irans: Über 25 Jahre habe das Land Raketen und Drohnen entwickelt und gelagert – weit mehr, als die Gegenseite ahne. In den vergangenen 40 Tagen habe Iran kontinuierlich Ziele in Israel, US-Stützpunkte und beteiligte Akteure angegriffen, ohne dass seine Fähigkeiten nachgelassen hätten.

Die USA stünden vor großen Problemen: Ihre Truppen seien hastig in die Region verlegt worden, Basen seien zerstört, und die extremen klimatischen Bedingungen (Hitze, Feuchtigkeit, Sandstürme) im Persischen Golf würden Ausrüstung und Logistik massiv belasten. Reparaturkosten in früheren Kriegen hätten Hunderte Milliarden Dollar betragen. Hinzu kämen innenpolitischer Druck in den USA und internationale Kritik. Die Schließung der Straße von Hormus durch Iran verstärke diesen Druck zusätzlich.

Die Rolle Israels, der USA und westlicher Medien

Marandi kritisiert scharf die Doppelmoral des Westens. Während Israel libanesische Zivilgebiete nach der „Dahiya-Doktrin“ (systematische Zerstörung ganzer Viertel) bombardiere – vergleichbar mit dem „Mähen des Rasens“ in Gaza –, schweige die westliche Presse oder rechtfertige die Angriffe als Treffer auf „Hisbollah-Stützpunkte“. Weder Washington Post, New York Times, Guardian noch liberale oder konservative Kommentatoren äußerten Empörung über Trumps Drohungen, Iran „in die Steinzeit zurückzubomben“ oder die iranische Zivilisation auszulöschen.

Der Westen werde von einer „Epstein-Klasse“ beherrscht – einer oligarchischen Elite ohne moralischen Kompass. Iraner und Muslime würden als „Amalek“ (biblische Feinde) und Untermenschen betrachtet. Diese Haltung untergrabe die eigene humanitäre und demokratische Legitimation des Westens.

Die Straße von Hormus und wirtschaftliche Konsequenzen

Ein zentraler Punkt der Verhandlungen ist die Kontrolle der Straße von Hormus. Iran hat diese strategische Wasserstraße vorübergehend geschlossen und fordert nun Mitverwaltungs- oder Gebührenregelungen, möglicherweise gemeinsam mit Oman. Dies sei keine ursprüngliche iranische Absicht gewesen, sondern eine direkte Folge des US-Angriffs. Durch die Kontrolle werde Iran deutlich mächtiger, während die USA geschwächt wirkten.

Die Schließung behindere den Öl-, LNG- und Düngemitteltransport massiv und drohe eine globale Rezession auszulösen. Länder wie Indien spürten bereits die wirtschaftlichen Folgen. Marandi sieht darin einen Machtverlust der USA: Staaten des Globalen Südens könnten nun selbstbewusster auftreten.

Zukunftsperspektiven: Verhandlungen oder neuer Krieg?

Marandi ist pessimistisch, dass in den geplanten zwei Wochen ein umfassendes Abkommen erzielt wird. Möglicherweise würden leichtere Punkte geklärt und die Frist verlängert. Die grundlegenden 10 Punkte Irans – darunter Anreicherung, Raketenprogramm und regionale Beziehungen – seien für ein arrogantes Imperium schwer zu akzeptieren.

Mögliche Szenarien:

Fortsetzung israelischer Angriffe auf Libanon und iranische Vergeltung.

Beteiligung von Golfstaaten (z. B. UAE), die jedoch militärisch chancenlos seien. Ihre kritische Infrastruktur liege exponiert an der Küste und wäre bei einem Konflikt sofort bedroht.

Ein Übergang zu einem reinen Iran-Israel-Krieg, bei dem die USA indirekt (Betankung, Aufklärung) beteiligt blieben.

Die Golfdiktaturen hätten durch ihre Unterstützung der USA ihre Position verspielt. Iran werde freundliche Staaten (China, Russland) bei der Passage durch Hormus bevorzugen und Gegner benachteiligen.

Regionale Allianzen und langfristige Folgen

Irans Stärke beruhe auf Partnerschaften mit Irak, Jemen und Hisbollah, die autonom agierten. Diese Allianzen hätten den Krieg erschwert. Langfristig könnten Grenzen sich verändern, sollte die Konfrontationspolitik der Golfstaaten andauern.

Marandi schließt mit einer historischen Reflexion: Der Konflikt hätte vermieden werden können, wenn die USA auf Stimmen wie die von Flynt und Hillary Leverett (Autoren von „Going to Tehran“) gehört hätten. Stattdessen habe der zionistische Einfluss Frieden verhindert. Iran habe nach dem 11. September sogar Kooperation angeboten, sei aber enttäuscht worden.

Fazit

Das Interview zeigt ein selbstbewusstes Iran, das militärisch, strategisch und symbolisch gestärkt aus dem Konflikt hervorgeht. Gleichzeitig unterstreicht es die Instabilität durch israelische Provokationen und US-Unberechenbarkeit. Ob der Waffenstillstand hält, hängt maßgeblich davon ab, ob die USA Israel zügeln können – etwas, woran Marandi stark zweifelt. Die kommenden Tage und Wochen werden entscheiden, ob Verhandlungen Fortschritte bringen oder der Konflikt eskaliert. Die Schließung der Straße von Hormus und die iranischen Raketenangriffe sind klare Signale: Iran ist bereit, seine Souveränität und die Rechte der Region mit allen Mitteln zu verteidigen.

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Neue Videos am Mittwoch

08. April 2026 um 15:35

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Unsere aktuellen Videos zeigen, worauf es ankommt: Relevante Themen, präzise Analysen und journalistische Tiefe ohne Spektakel. Vom Brennpunkt der Weltpolitik bis zum Umbruch in der Nachbarschaft – wir bieten die Informationen, die wirklich zählen. Kein Alarmismus, keine leeren Schlagzeilen – nur das, was euch weiterbringt. Für alle, die mitdenken, hinterfragen und mehr wollen. Jetzt ansehen, dranbleiben und mitreden – denn Aufklärung ist der Anfang von Veränderung.

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Neue Videos am Dienstag

07. April 2026 um 15:35

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Zeitnah, unabhängig und direkt: Die aktuellsten Videos warten auf euch!

Verschafft euch einen fundierten Überblick zum Start in den Tag. Ob internationale Ereignisse, kultureller Wandel oder politische Analysen – wir fassen zusammen, was wirklich zählt. Keine Nebengeräusche, keine Schönfärberei – nur Inhalte mit Wirkung. Klickt euch rein, bleibt kritisch und diskutiert mit, denn Wissen wächst im Dialog.

„Gepriesen sei Allah“ – Trump verzweifelt am Iran

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6.000 Jahre alter Baum unter Gletschereis widerspricht dem Klima-Narrativ

04. April 2026 um 15:40

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Ein Fund unter dem Eis der Pasterze sorgt für Aufmerksamkeit und wirft grundlegende Fragen zur Klimadebatte auf. Eine mehrere tausend Jahre alte Zirbe, entdeckt im Rückzugsgebiet des Gletschers, steht im Zentrum eines Gesprächs über Temperaturentwicklung, natürliche Zyklen und die Rolle von CO2. Im Interview werden wissenschaftliche Befunde, historische Entwicklungen und aktuelle Umfragedaten zusammengeführt. Dabei entsteht ein Bild, das gängige Narrative infrage stellt.

In der Diskussion wird zunächst festgehalten, dass der Rückgang der Gletscher in Europa unstrittig ist. Auch die Pasterze befindet sich im Rückzug. Doch das Abschmelzen des Gletschereises bringt auch einige Überraschungen: Im freigelegten Gelände wurden biologische Überreste entdeckt, die eine weitergehende Einordnung ermöglichen.

Fund einer 6.000 Jahre alten Zirbe

Besonders hervorgehoben wird ein Fund aus dem Jahr 2014. Im Rückzugsgebiet der Pasterze auf rund 2060 Metern Seehöhe wurde eine Zirbe entdeckt, die laut Datierung etwa 6.000 Jahre alt ist und rund 1,7 Tonnen wiegt. Entscheidend ist dabei die Höhe des Fundortes. Heute wachse in dieser Lage kein Baum mehr, da die klimatischen Bedingungen dafür zu kalt seien.

Aus diesem Befund wird eine zentrale Schlussfolgerung abgeleitet. „Wenn man kausal logisch denkt, war es vor 6.000 Jahren eben auf der Pasterze deutlich wärmer als gegenwärtig.“ Die Existenz mehrerer solcher Funde wird als Hinweis gewertet, dass es sich nicht um ein breiteres Phänomen handelt.

Warmzeiten als Phase des Wachstums

Im weiteren Verlauf wird die historische Einordnung vertieft. Warmzeiten sind in der Vergangenheit häufig mit kulturellem und biologischem Wachstum verbunden gewesen. „Fakt ist, dass die Klimakatastrophen immer die Kaltzeiten waren und nie die Warmzeiten“, so Steiner. Als Beispiele werden Hungersnöte und schwierige Lebensbedingungen in Kaltphasen genannt.

Diese Perspektive wird der verbreiteten Darstellung gegenübergestellt, wonach steigende Temperaturen primär als Bedrohung interpretiert werden. Der Hinweis auf frühere Warmphasen dient dabei als Gegenargument zur Vorstellung einer ausschließlich negativen Entwicklung.

CO₂ hat nur minimale Rolle bei der Temperaturentwicklung

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der physikalischen Einordnung von Treibhausgasen. Dabei führt Steiner aus, dass CO₂ grundsätzlich zur Erwärmung beiträgt – aber nur minimal und in einem durch Sättigung begrenzten Ausmaß. „CO2 ist ein sogenanntes Treibhausgas“, jedoch nicht das dominante. „Das dominante Treibhausgas in unserer Atmosphäre ist der Wasserdampf.“ Der Beitrag von CO₂ zur Temperaturentwicklung ist eng begrenzt. Diese Einschätzung ist das Ergebnis eigener und anderer Forschungsarbeiten.

Im Mainstream wird nur vermittelt, was zum Narrativ passt

Neben naturwissenschaftlichen Argumenten wird auch die Rolle von Medien und öffentlicher Kommunikation thematisiert. Der Vorwurf lautet, dass bestimmte Erkenntnisse – etwa die Funde im Gletscherbereich – kaum öffentlich diskutiert würden. „Es gibt kaum Kommunikation darüber“, heißt es. Die These des Wissenschaftlers lautet, dass Informationen selektiv verbreitet werden und dadurch ein verzerrtes Gesamtbild entstehe.

Die Bevölkerung lässt sich nicht mehr täuschen

Zur Untermauerung dieser Einschätzung werden aktuelle Umfragedaten herangezogen. Im sogenannten Eurobarometer wurde die Frage gestellt, ob der Klimawandel primär auf natürliche Zyklen oder menschliche Aktivitäten zurückzuführen sei. Die Ergebnisse zeigen laut Darstellung eine Verschiebung.

So sei „nur noch in zwei von 27 EU-Ländern“ ein Anstieg jener zu verzeichnen, die menschliche Ursachen als ausschlaggebend ansehen. In mehreren Ländern hingegen wachse der Anteil jener, die natürliche Faktoren stärker gewichten – trotz belehrendem medialem Dauerfeuer.

Entwicklung in Österreich

Auch für Österreich werden konkrete Zahlen genannt. Demnach liege der Anteil jener, die den Klimawandel überwiegend natürlichen Ursachen zuschreiben, bei 43 Prozent. Seit 2021 sei dieser Wert um 13 Prozent gestiegen.

Diese Entwicklung wird als Indiz dafür gewertet, dass sich die öffentliche Meinung verändere. Gleichzeitig wird ein Zusammenhang mit medialer Berichterstattung und politischer Kommunikation hergestellt.

Energiepreise und wirtschaftliche Folgen

Abschließend wird die wirtschaftliche Dimension der Klimapolitik angesprochen. Steigende Energiepreise werden als zentrales Problem dargestellt. „Massiv steigende Energiepreise werden gänzlich alle Preise nach oben führen.“ Besonders betroffen sind einkommensschwächere Haushalte.

Kritik wird auch an der Zusammensetzung der Energiepreise geäußert. Es wird darauf hingewiesen, dass mehrere Steuerkomponenten ineinandergreifen. „Das heißt, wir haben eine Steuer auf die Steuer“, lautet die Formulierung. Diese Struktur wird als Beispiel dafür angeführt, wie staatliche Maßnahmen direkt auf die Kostenbelastung der Bevölkerung wirken.

Dr. Steiner wirbt für einen kritischen Blick auf vorgeschriebene, staatliche Narrative – und lädt jeden dazu ein, selbst zu prüfen und somit auch selbst zu denken.

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Videohinweise am Samstag

04. April 2026 um 07:00

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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Der Markt-Irrsinn und warum DU zahlst | Heiner Flassbeck
  2. Bericht aus dem Iran: Westliche Medien schweigen – Das Massaker von Minab
  3. „Zwei Versionen des Christentums“: Papst Leo ruft zum Frieden auf, während die USA Religion zur Rechtfertigung eines Krieges gegen den Iran instrumentalisieren
  4. Scott Ritter: Iran greift 200 US-Soldaten auf saudischer Basis an – Trump kippt in Hormuz-Frage
  5. David Gibbs: Steht uns ein neuer Energieschock wie 1973 bevor?
  6. Preis der Dummheit: Kauft endlich Gas und Öl aus Russland
  7. EU Energieminister äußern sich zu den Auswirkungen des Irankriegs auf die Energieversorgung Europas
  8. Oberst Jacques Baud: So würde eine US-Bodeninvasion im Iran WIRKLICH aussehen
  9. Trumps Krieg gegen den Iran geht nach hinten los und schwächt die globale Vorherrschaft der USA [mit Michael Hudson]
  10. Von der Dominanz zur Krise: Der Westen unter Druck | Patrick Kaczmarczyk
  11. Vijay Prashad: Trumps nächster Krieg, brutale Ölblockade, Russland trotzt Trump und humanitäre Krise
  12. Staatsbesuch aus Syrien: „Allahu-Akbar“-Rufe im Berliner Ritz-Carlton
  13. „Folter und Völkermord“: UN-Expertin Francesca Albanese prangert israelische Misshandlungen von Palästinensern an
  14. Tulsi stellt Loyalität über Prinzipien
  15. Epstein: Es ist noch widerlicher, als wir glauben
  16. Nachtritt: Iran-Krieg, Wehrpflicht, FDP
  17. Was ist eigentlich „links“? Michael Sailer über Freiheit, Staat und Macht
  18. Hüseyin Dogru: Sollen seine hungernden Kinder doch Kuchen essen!
  19. Der hilflose Antifaschismus des Marc-Uwe Kling
  20. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Der Markt-Irrsinn und warum DU zahlst | Heiner Flassbeck
    Gibt es bald Inflation und werden die Zinsen in Kürze steigen? Heiner Flassbeck warnt alle Beteiligten davor, die Fehler von 2022 zu wiederholen, weil das eine politische Katastrophe bedeutete. Wiederum geht es nicht um Inflation, sondern um Preissteigerungen, die im Inland niemand zu verantworten hat. Deswegen muss man sich politisch zusammensetzen und Wege finden, eine wirkliche Inflation zu verhindern. Lässt man es so weit kommen, dass die EZB die Zinsen erhöht, ist das Kind im Brunnen, die Rezession in Deutschland wird noch viel länger und die AfD ist von absoluten Mehrheiten in den Parlamenten nicht mehr zu fernzuhalten.
    Heiner Flassbeck zeigt, warum Preise auf Rohstoffmärkten längst nicht mehr durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden, sondern durch Erwartungen, Spekulation und globale Finanzströme. Die Folgen sind gravierend: Preise entfernen sich über lange Zeiträume von der Realität – mit realen Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft.
    Im neuen Format auf dem Kanal des Westend Verlags analysiert Flassbeck wöchentlich die entscheidenden Entwicklungen der Weltwirtschaft – ruhig, präzise und jenseits gängiger Narrative.
    Heiner Flassbeck studierte Volkswirtschaft in Saarbrücken und wurde 1987 an der FU Berlin promoviert. Er arbeitete im Stab des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und danach im Bundesministerium für Wirtschaft. Im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin war er von 1988 bis 1998 Leiter der Abteilung Konjunktur. Im Jahr 1998 wurde Heiner Flassbeck zum beamteten Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen ernannt. Von August 2003 bis Dezember 2012 war er bei UNCTAD in Genf Direktor der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien. Mit Friederike Spiecker zusammen hat er in den Jahren 2020 und 2022 einen “Atlas der Weltwirtschaft” herausgebracht, der bei Westend erschienen ist.
    Quelle: Westend Verlag, 25.03.2026

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  2. Bericht aus dem Iran: Westliche Medien schweigen – Das Massaker von Minab
    In diesem Video berichtet der Investigativjournalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris aus Minab im Iran. Vor Ort spricht er mit Familien, die bei einem Angriff auf eine Mädchenschule und ein angrenzendes Wohngebiet Angehörige verloren haben – insgesamt 168 Tote und 95 Verletzte, die meisten davon Kinder.
    Während er die Begräbnisstätten besucht und mit Betroffenen spricht, stellt sich eine zentrale Frage: Warum haben weder westliche Journalisten noch US-Beamte oder Vertreter internationaler Organisationen diese Familien aufgesucht – und warum wird ihr Leid weiterhin ignoriert?
    Dieses Video wurde von Reason2Resist produziert und am 31. März 2026 auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht [LINK]. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
    Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
    ÜBER DIMITRI LASCARIS: Dimitri Lascaris ist Journalist und Rechtsanwalt. Als Anwalt ist er auf Sammelklagen, internationales Recht und Menschenrechte spezialisiert. Er war Mitglied der Schattenkabinette der Grünen Parteien Kanadas und Quebecs. Im Jahr 2020 kandidierte er für den Vorsitz der Grünen Partei Kanadas und belegte den zweiten Platz. Er ist außerdem Gründer und Herausgeber des YouTube-Kanals „Reasons 2 Resist with Dimitri Lascaris: @reason2resist
    Über unser Importprogramm: In diesem Programm veröffentlichen wir Inhalte von externen Autoren und Journalisten. Dazu gehören sowohl internationale als auch lokale Inhalte, die nach unserer redaktionellen Meinung in der Medienlandschaft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Inhalte spiegeln nicht unbedingt die eigene redaktionelle Haltung von acTVism Munich wider.
    ENG: To view the English version [LINK]
    Quelle: acTVism Munich, 02.04.2026

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  3. „Zwei Versionen des Christentums“: Papst Leo ruft zum Frieden auf, während die USA Religion zur Rechtfertigung eines Krieges gegen den Iran instrumentalisieren
    Während sich Christen weltweit auf die Feier des Ostersonntags vorbereiten, reisen wir nach Palästina, um mit Pfarrer Munther Isaac zu sprechen, dem Pastor der lutherischen Kirche in Ramallah und Direktor des Bethlehem-Instituts für Frieden und Gerechtigkeit, das sich in der Geburtsstadt Jesu Christi befindet. Die diesjährigen Ostervorbereitungen finden vor dem Hintergrund des US-amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran statt, den viele christliche Nationalisten in den USA, darunter Verteidigungsminister Pete Hegseth, mit extremistischen religiösen Begriffen begründen. Pfarrer Isaac bezeichnet den von Hegseth und anderen vertretenen christlichen Zionismus als „eine Theologie des Krieges, der Gewalt“ und hebt die Bemühungen von Papst Leo XIV. hervor, dem in den USA geborenen Oberhaupt der katholischen Kirche, der sich vehement sowohl gegen den Krieg als auch gegen Hegseths Rhetorik ausgesprochen hat, um den Frieden in der Region zu fördern.
    Isaac kommentiert auch den jüngsten Versuch der israelischen Behörden, den lateinischen Patriarchen von Jerusalem am Palmsonntag daran zu hindern, die Grabeskirche zu betreten, da Israel während des Krieges Versammlungen an religiösen Stätten verboten hatte. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gewährte nach weltweiter Kritik rasch Zugang zur Kirche. Doch „brauchen wir wirklich die Erlaubnis einer Besatzungsmacht?“, fragt Isaac. „Israel hat keine Souveränität über Jerusalem und sollte auch keine haben. … Wir beten hier seit Jahrhunderten, ohne Unterbrechung.“
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Democracy Now!, 01.04.2026

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  4. Scott Ritter: Iran greift 200 US-Soldaten auf saudischer Basis an – Trump kippt in Hormuz-Frage
    Scott Ritter reagiert auf die neuesten Entwicklungen in Irans Vergeltungsmaßnahmen und erklärt, warum Trump eine Pressekonferenz abhält, nachdem er eingeräumt hat, dass die USA sich möglicherweise aus dem Krieg zurückziehen, selbst wenn die Straße von Hormus unter Teherans Kontrolle bleibt.
    Website von Scott Ritter [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Danny Haiphong Deutsch, 02.04.2026

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  5. David Gibbs: Steht uns ein neuer Energieschock wie 1973 bevor?
    David N. Gibbs ist Professor für Geschichte an der University of Arizona. Prof. Gibbs erörtert die historischen Parallelen zwischen der bevorstehenden Krise und der Ölkrise von 1973.
    Prof. Glenn Diesen auf X [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Glenn Diesen Deutsch, 29.03.2026

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  6. Preis der Dummheit: Kauft endlich Gas und Öl aus Russland
    Die EU hat vollständig kapituliert und stößt die eigene Industrie in den Abgrund.
    Im Europäischen Parlament wird ein Zoll-Deal mit den USA vorangetrieben, der den USA Null-Prozent-Zölle zusichert und für europäische Unternehmen bis zu 50 Prozent vorsieht. Die EU hat sich mit ihrem Verzicht auf billiges russisches Gas und Öl in eine strategische Sackgasse manövriert, da Trump sie nun mit der Drosselung von Flüssiggas erpresst. Während Trump, der ebenso wie Putin einen völkerrechtswidrigen Krieg führt, Einfuhren von Öl aus Russland und Iran erlaubt, hat die EU beschlossen selbst dann auf russische Energie zu verzichten, wenn es einen Frieden in der Ukraine gibt. Das ist ökonomischer Selbstmord. Zudem hätten große EU-Staaten steuerpolitische Instrumente, um sich gegen Trumps Erpressung zu wehren, verzichten aber darauf.
    Gleichzeitig ist die sogenannten Chatkontrolle im Europäischen Parlament erneut gescheitert. Unter dem Vorwand der Bekämpfung des Kindesmissbrauchs drohte eine anlasslose Überwachung von Millionen Bürgern.
    Ich berichte direkt aus dem EU-Parlament: Warum dieser Deal eine Kapitulation gegenüber Trump ist; Weshalb die EU ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen untergräbt; Und warum die Chatkontrolle nicht überzeugt.
    Europa braucht endlich eine Politik, die seine Interessen verteidigt – statt sich wirtschaftlich zu unterwerfen!
    Lesetipp zur Chatkontrolle: Netzpolitik.org [LINK]
    Quelle: Fabio De Masi, 29.03.2026

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  7. EU Energieminister äußern sich zu den Auswirkungen des Irankriegs auf die Energieversorgung Europas
    Führende EU-Energiepolitiker halten im Anschluss an eine Videokonferenz eine hybride Pressekonferenz ab, um die globalen energiepolitischen Herausforderungen angesichts des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten zu erörtern. Die Kommissare Damianos und Jorgensen sprechen über die Diversifizierung der Versorgung, Maßnahmen zur Nachfragereduzierung und langfristige Strategien zum Schutz der europäischen Haushalte und Industrien.
    Quelle: russland.RU, 01.04.2026

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    Dan Jørgensen (EU-Kommissar für Energie und Wohnen) [Auszüge transkribiert, CG]: „Wir sollten uns keinerlei Illusionen darüber machen, dass die Folgen dieser Krise für die Energiemärkte nur von kurzer Dauer sein werden, denn das werden sie nicht. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass wir gemeinsam und in enger Abstimmung handeln und dass wir fragmentierte nationale Reaktionen und störende Signale an den Markt vermeiden. […] Natürlich hoffen wir alle auf einen möglichst schnellen Frieden, aber was ich für äußerst wichtig halte, ist so klar wie möglich zu sagen, dass selbst wenn dieser Frieden morgen eintritt, wir dennoch in absehbarer Zukunft nicht zur Normalität zurückkehren werden. Was die tatsächliche Nachfragereduzierung betrifft, [akustisch unverständlich] Maßnahmen. Die IEA hat einen 10-Punkteplan empfohlen, der unter anderem das Arbeiten von zu Hause aus womöglich beinhaltet. Reduzieren Sie die Tempolimits auf Autobahnen um mindestens 10 km. Fördern Sie den öffentlichen Nahverkehr. Regeln Sie den Zugang privater Autos zu Straßen in Großstädten auf unterschiedliche Weise. Erhöhen Sie das Carsharing und setzen Sie effiziente Fahrpraktiken um. Effizientes Fahren für Straßen, Nutzfahrzeuge und die Auslieferung von Waren und einige weitere Maßnahmen, die ebenso nützlich sind.“

    Anmerkung CG: Unfassbar, was EU-Technokraten so alles an Maßnahmen diskutieren, anstatt zusätzlich zur Diversifizierung auch wieder mehr günstiges, über Jahrzehnte – auch während des Kalten Krieges – zuverlässig geliefertes Öl und Gas aus Russland zu beziehen. Man fragt sich, ob diese Personen wirklich im Sinne der Interessen der Bürger der EU-Mitgliedsstaaten handeln.

  8. Oberst Jacques Baud: So würde eine US-Bodeninvasion im Iran WIRKLICH aussehen
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Dialogue Works Deutsch, 01.04.2026

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    «USA und Israel haben den Iran unterschätzt»: Strategieexperte Jacques Baud über den Krieg in Nahost
    Quelle: DIE WELTWOCHE, 22.03.2026

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    Anmerkung CG: Gewohnt fachkundige und besonnene Analysen von Baud.

    JACQUES BAUD – „BAUDschafter“ des Friedens sanktioniert von der EU, gefeiert von Menschen
    Diese Videomedizin dokumentiert die Solidaritätsmission einer über zwanzigköpfigen Schweizer Reisegruppe, die den von der EU sanktionierten, langjährigen Schweizer Nachrichtendienstoffizier und Mediator Jacques Baud in seinem „Freiluftgefängnis“ in Brüssel sowie die dort ansässige Schweizer Botschaft mit Hirthemden, Glocken und Transparenten heimsuchte.
    Leider war der Schweizer Botschafter, Leiter der Schweizer Mission bei der NATO und Kubrick-Filmfan Jacques Pitteloud, nicht vor Ort. Doch vielleicht erreicht das Videoheilmittel aus dem Schrank der Videoapotheke von Transition TV in Zeiten globaler Anarchie auch den Ornithologen und ehemaligen Koordinator der Nachrichtendienste Pitteloud – und vermag es, ihn kurz vor der Pension aus seiner behaglichen Konformitätszone zu locken.
    Die therapeutische Videoberichterstattung orientiert sich an den Prinzipien der offiziellen Hymne der Europäischen Union – der „Ode an die Freude“ aus Beethovens 9. Sinfonie – und vermittelt durch den Zusammenschnitt in den ersten 22 Minuten den Geist der Solidaritätsmission:
    Zeitmarken: 00:00 Schlüsselbotschaften von Jacques Baud 02:58 Kurzbiografie von Baud mit Fotocollage 04:06 Zu den EU-Sanktionen mit kleinem Medienspiegel 05:04 Bauds Bücher sowie Medien- und Kundgebungsauftritte 06:47 Schweizer Botschaft (Teil 1) & Engagement von Patrik Baab 08:31 Wie es zur Solidaritätsmission in Brüssel kam 09:18 Tränen & Musik aus dem Lieblingsfilm des NATO-Botschafters Jacques Pitteloud 10:09 Reflexion zum Besuch bei der Schweizer Botschaft 12:12 Brief an Jacques Pitteloud & „Das Narrenschiff“ 14:55 Parteischer Jacques Pitteloud vs. neutraler Jacques Baud? 17:11 Warum Jacques Baud heute kein guter Botschafter wäre 18:41 Besorgte und freudvolle Stimmen aus Brüssel 20:09 Warum die EU Angst vor der Meinungsfreiheit hat 22:24 2. Teil: Jacques Bauds Schilderung seiner Biografie
    Quelle: Transition TV, 29.03.2026

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  9. Trumps Krieg gegen den Iran geht nach hinten los und schwächt die globale Vorherrschaft der USA [mit Michael Hudson]
    Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran verändert die geopolitische Ordnung und könnte sogar eine globale Wirtschaftskrise auslösen. Der Konflikt hat den größten Ölschock der Geschichte verursacht, die Märkte durcheinandergebracht und die Preise für Kraftstoff und Lebensmittel in die Höhe getrieben. Um die Auswirkungen auf die Welt besser zu verstehen, interviewte Ben Norton, Herausgeber des Geopolitical Economy Report, den Ökonomen Michael Hudson, der erläuterte, wie der Iran die Dominanz des US-Dollars in Frage stellt und Washingtons Kontrolle über die globale Ölindustrie untergräbt, die eine wichtige Säule der US-Außenpolitik darstellt.
    Lesen Sie das Transkript hier [LINK]
    Themen: 0:00 Einleitung 4:29 Höhepunkte 7:21 Das Interview beginnt 10:10 US-Plan zur Kontrolle des Öls 12:25 US-Kriegsstrategie 18:55 Kampf um Souveränität 21:06 Warum der Krieg gerade jetzt begann 26:05 Petrodollar-System 30:16 Straße von Hormus 32:02 Größte Ölkrise aller Zeiten 34:14 Energie- und Nahrungsmittelkrise 37:10 Schuldenkrise 39:31 Ausklang
    Geopolitical Economy Report auf X [LINK]
    Ben Norton auf X [LINK]
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    [Automatisch synchronisiert: Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Audiospur – abhängig vom Standort – auswählbar über den Internet-Browser durch Klick auf das “Zahnrad” oder bei mobilen Endgeräten über die Youtube-App]
    Quelle: Geopolitical Economy Report (Ben Norton), 29.03.2026

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  10. Von der Dominanz zur Krise: Der Westen unter Druck | Patrick Kaczmarczyk
    Die globale Ordnung steht vor einem historischen Umbruch. Während westliche Staaten an überholten Machtstrukturen festhalten, fordern Länder des Globalen Südens zunehmend Mitsprache, Gerechtigkeit und politische Selbstbestimmung. Die bestehenden wirtschaftlichen und geopolitischen Strukturen geraten ins Wanken.
    In seinem Vortrag zeigt Patrick Kaczmarczyk, warum das bisherige System seine Stabilität verliert und welche Kräfte hinter der aktuellen Machtverschiebung stehen. Er analysiert die Rolle von Finanzmärkten, internationalen Institutionen und geopolitischen Interessen – und erklärt, weshalb der Westen seine dominante Stellung nicht mehr selbstverständlich behaupten kann.
    Ein Vortrag über den Zerfall der alten Ordnung, den Aufstieg neuer Mächte und die Frage, wie die Welt von morgen aussehen wird.
    Das Buch von Patrick Kaczmarczyk “ZERFALL DER WELTORDNUNG. Die Ignoranz des Westens und der Aufstand des globalen Südens” erhalten Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder beispielsweise via Buchkomplizen [LINK].
    Quelle: Westend Verlag, 29.03.2026

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  11. Vijay Prashad: Trumps nächster Krieg, brutale Ölblockade, Russland trotzt Trump und humanitäre Krise
    Vijay Prashad auf X [LINK]; Vijay ist der Geschäftsführende Direktor von Tricontinental: Institute for Social Research [LINK]
    Lenas Substack [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Weltgeschehen im Kontext – Deutsch, 01.04.2026

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    Der Druck der USA auf Kuba hält trotz der Ankunft eines russischen Öltankers an
    Ein russischer Tanker mit rund 700.000 Barrel Rohöl an Bord ist im Hafen von Matanzas auf Kuba eingelaufen und hat damit die vor drei Monaten von Präsident Trump verhängte US-Blockade durchbrochen. Die Treibstoffknappheit in Kuba hat zu tagelangen Stromausfällen geführt und alle Bereiche des Landes an den Rand des Zusammenbruchs gebracht.
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Democracy Now!, 31.03.2026

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  12. Staatsbesuch aus Syrien: „Allahu-Akbar“-Rufe im Berliner Ritz-Carlton
    Allahu-Akbar-Rufe im Ritz-Carlton: Jubel bei Syriens Staatsbesuch in Deutschland
    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist zu einem Staatsbesuch in Deutschland in Berlin. Im Ritz-Carlton wird er von Teilen der syrischen Gemeinde mit „Allahu Akbar“-Rufen empfangen, während politische Gespräche mit der Bundesregierung geplant sind. Im Mittelpunkt stehen Themen wie der Wiederaufbau Syriens und die mögliche Rückführung von Geflüchteten.
    Quelle: BILD, 30.03.2026

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    Dschihadist auf Staatsbesuch
    Der Berlin-Besuch von Ahmed al-Scharaa löst heftige Kritik aus: Ein Politiker mit Vergangenheit in einer dschihadistischen Miliz wird auf internationaler Bühne empfangen, obwohl ihm schwere Verbrechen vorgeworfen werden – für viele ein Signal der möglichen Normalisierung und Straflosigkeit. Gleichzeitig treibt Deutschland die Annäherung voran und prüft wirtschaftliche Kooperationen mit Syrien, etwa beim Wiederaufbau, in Infrastrukturprojekten und bei neuen Handelsbeziehungen. Kritiker betonen zudem, dass Berlin bislang schweigt über entführte Journalist:innen durch die syrische Armee, was die Debatte um Moral und Interessen noch verschärft.
    Quelle: junge welt, 31.03.2026

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    Vom Kopfgeldjäger zum Staatschef: Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa in Berlin
    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa besucht Berlin. Der frühere HTS-Führer trifft die deutsche Regierung zu Gesprächen über Wiederaufbau, wirtschaftliche Zusammenarbeit und geopolitische Fragen. Minderheiten- und Frauenorganisationen protestieren gegen den Besuch.
    Quelle: Tagesspiegel, 30.03.2026

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    Umstrittener Besuch: Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa in Berlin | WDR aktuell
    Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa wird heute (30.03.2026) in Berlin empfangen. Sein Besuch ist umstritten. Bundesaußenminister Johann Wadephul hat dem syrischen Übergangspräsidenten Unterstützung beim Wiederaufbau Syriens zugesichert. Der ehemalige Dschihadistenführer Ahmed al-Scharaa vertritt eine islamistische Agenda. Ihm werden Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Unter anderem die Linken-Politikerin Cansu Özdemir äußerte Kritik: Sie bezeichnete das Treffen in Berlin als “moralischen Bankrott” und warf Bundeskanzler Friedrich Merz vor, Islamisten zu normalisieren. Auch in der jüngsten Vergangenheit kam es in Syrien immer wieder zu massiver Gewalt gegen einzelne Bevölkerungsgruppen – gegen Drusen, Alawiten und Kurden. Außenminister Johann Wadephul sah bei seinem Syrien-Besuch im Sommer aus erster Hand, dass Syrien noch weit davon entfernt ist, ein stabiles Land zu sein. Er argumentierte, er sehe aber keine andere politische Kraft anstelle des Präsidenten al-Scharaa, die jetzt das vollbringen könnte: “Deswegen setzen wir auf diese Karte.”
    Quelle: WDR aktuell, 30.03.2026

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    Anmerkung CG: Auch “WDR aktuell” erwähnt die Allahu-Akbar-Rufe nicht. Auf Ahmed al-Scharaa (Abu Muhammad al-Dschaulani) war übrigens ein Kopfgeld von 10 Millionen US-Dollar ausgesetzt, das die USA im Dezember 2024 zurückzogen. Er gründete den syrischen Ableger von al-Qaida, nämlich die al-Nusra-Front, und war damit eng mit al-Qaida verbunden. Später trennte er die Nusra-Front von al-Qaida und benannte bzw. entwickelte sie weiter in Richtung HTS. Es gibt zahlreiche, gut dokumentierte Hinweise darauf, dass Ahmed al-Scharaa (Abu Muhammad al-Dschaulani) und die Gruppierungen, die er geführt hat, Kriegsverbrechen und extrem brutale Gewalt eingesetzt haben – darunter auch Exekutionen mit Kopfabschneiden und Massaker an Zivilisten. Woher die Dschihadisten nur all die Waffen hatten…? Lesen Sie hierzu auch „Timber Sycamore“ auf Wikipedia (deutsche Version) [LINK] und Wikipedia (ausführlicher, englische Version) [LINK]

  13. „Folter und Völkermord“: UN-Expertin Francesca Albanese prangert israelische Misshandlungen von Palästinensern an
    Der jüngste Bericht der UN-Expertin Francesca Albanese warnt davor, dass Israel Palästinenser systematisch in einem Ausmaß foltert, das „auf kollektive Rache und zerstörerische Absichten hindeutet“, und dass „Folter seit Oktober 2023 faktisch zur staatlichen Politik geworden ist“.
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Democracy Now!, 31.03.2026

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  14. Tulsi stellt Loyalität über Prinzipien
    Max Blumenthal und Aaron Maté von The Grayzone über das moralische Dilemma der Direktorin des nationalen Geheimdienstes, Tulsi Gabbard, nach dem Rücktritt ihres Stellvertreters Joe Kent aus Protest gegen den Krieg gegen den Iran.
    Website The Grayzone [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: The Grayzone Deutsch, 31.03.2026

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    Joe Kent tritt zurück – scharfe Kritik an Israels Angriffskriegen
    Max Blumenthal und Aaron Maté von The Grayzone über den dramatischen Rücktritt des ehemaligen US-Direktors für Terrorismusbekämpfung Joe Kent, des ranghöchsten US-Beamten, der seit der Vietnam-Ära wegen eines Krieges zurückgetreten ist.
    Website The Grayzone [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: The Grayzone Deutsch, 31.03.2026

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    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten von Maike Gosch „Wachsender Widerstand gegen Trumps Kriegskurs in den USA“ [LINK]

  15. Epstein: Es ist noch widerlicher, als wir glauben
    Die Epstein-Files gelten als eine der größten Enthüllungen unserer Zeit. Millionen von Dokumenten sollen zeigen, was hinter dem widerwärtigsten Skandal der westlichen Welt steckt. Tahir Chaudhry ist tiefer in dieses Rabbit Hole hinabgestiegen als jeder andere deutschsprachige Journalist vor oder nach ihm. Seit Jahren recherchiert er zu dem Mann, der zur Symbolfigur eines bizarren Netzwerks kranker Machenschaften wurde. Was er mir in unserem Gespräch schildert, ist nicht nur zutiefst verstörend. Es zeigt auch deutlich: Hier wird nicht enthüllt. Hier wird in großem Stil vertuscht.
    Was verschweigen uns die Medien? Welche Rolle spielt Donald Trump wirklich? Und was hat das Ganze mit dem Krieg im Nahen Osten zu tun?
    Tahir spricht über handfeste Belege dafür, dass Epstein eng mit amerikanischen und nicht-amerikanischen Geheimdiensten zusammengearbeitet hat und Teil eines Systems war, das mit seinem Tod noch lange nicht endet. Wenige Dinge haben mich bisher so sehr erschüttert, wie einige kaum bekannte Details aus den Missbrauchsfällen der involvierten Machteliten. Als es dabei auch noch um Säuglinge geht, gefriert mir sprichwörtlich das Blut in den Adern.
    KAPITEL: 00:00:00 – Intro 00:01:43 – Wer ist Jeffrey Epstein? 00:09:04 – Geheimdienste, Verbindungen und der Sweetheart-Deal 00:21:51 – Das Netzwerk: Partys, Anwerber und die Kunst der Kompromittierung 00:43:02 – Kameras, Erpressung und das Leben auf der Insel 01:04:58 – Macht, Moral und die Verwahrlosung der Eliten 01:20:13 – Medien, Vertuschung und die Epstein-Files 01:46:51 – Deutschland, Ghislaine Maxwell und offene Fragen 02:09:29 – Konsequenzen, neue Weltordnung und geopolitischer Ausblick
    Aufnahmedatum: 4. März 2026
    Tahir Chaudhrys neues Buch [LINK]
    Deutschland-Tour über den Fall Epstein [LINK]
    Quelle: {ungeskriptet} by Ben (722.000 Abonnenten), 14.03.2026

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    Reich, mächtig, skrupellos – Der Aufstieg Jeffrey Epsteins | auslandsjournal – die doku
    Prominente Politiker, Künstler und Reiche sind in das Missbrauchsnetzwerk von Jeffrey Epstein verstrickt. Aber wie gelang dem Sexualstraftäter der Aufstieg in den Kreis der Mächtigen?
    Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren.
    Quelle: ZDFheute Nachrichten, 07.03.2026

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  16. Nachtritt: Iran-Krieg, Wehrpflicht, FDP
    Die FDP liegt am Boden, belästigt die Zuschauer der deutschen Medienindustrie aber weiterhin. Warum diese Partei weiterhin eingeladen wird, ist unklar. In diesem Video geht es um die FDP-Ideologie in Bezug auf den Iran-Krieg, Krieg im Allgemeinen und ihre hoffentlich kurze Zukunft. Die Linke ist mit Jan van Aken vertreten, der Agnes Strack-Zimmermann gegenübersitzt.
    Quelle: Medienindustrie, 30.03.2026

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  17. Was ist eigentlich „links“? Michael Sailer über Freiheit, Staat und Macht
    Was bedeutet eigentlich „links“? Warum verstehen viele heute “Sozialismus” vollkommen falsch? Und welche Rolle spielen Freiheit, Staat und Macht in dieser politischen Tradition? Im dritten Gespräch mit Michael Meyen spricht der Münchener Künstler Michael Sailer über seine politische Sozialisation und über Konflikte, die die Bundesrepublik geprägt haben – etwa den Radikalenerlass oder Debatten über politische Gewalt. Außerdem geht es um die Frage, wie die Begriffe „Sozialismus“, „libertär“ oder „links“ heute verwendet werden und warum politische Etiketten häufig mehr verdecken als erklären.
    Ein Gespräch über Geschichte, politische Begriffe und die Bedeutung von Freiheit.
    Kapitelübersicht: 00:00 – Worum wird es gehen? 01:01 – Was war (ist) „links“? 04:09 – Politisierung in der Jugend 11:01 – Gewalt als politisches Mittel? 16:31 – Radikalenerlass: Folgen 20:19 – Freiheit, links, Sozialismus 25:00 – Öffnung der höheren Bildung 32:01 – Haben wir eine linke, sozialistische Regierung? 40:59 – DDR 2.0: eine „gigantische Ablenkung“ 46:12 – Etikettenschwindel bei der Linkspartei 47:31 – Was ist Freiheit? 50:11 – Libertäre = Steinzeitkapitalismus?
    Quelle: Michael Meyen, 23.03.2026

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  18. Hüseyin Dogru: Sollen seine hungernden Kinder doch Kuchen essen!
    Der Fall des deutschen Journalisten Hüseyin Dogru ist in Deutschland kaum bekannt. Der Grund: Die Medien schweigen breitflächig und konsequent. Dogrus „Vergehen“: Er hat als Journalist die „falsche Meinung“ vertreten. Inzwischen spitzt sich aufgrund der EU-Sanktionen gegen Dogru die Lage so sehr zu, dass Hunger und Obdachlosigkeit drohen. Es ist nicht der erste und nicht der letzte Fall. Wer glaubt, auf der sicheren Seite zu sein, weil er ja die „richtige Meinung“ vertritt, sollte nicht zu entspannt sein, denn wer weiß schon, wann man selbst plötzlich mit seiner Meinung im Fokus von Regierungen und Europäischer Union stehen? Dieser Fall – und all die anderen – müssen bekannt gemacht werden! Denn die Spirale dreht sich weiter, und plötzlich kann alles ganz schnell gehen – Konto weg, Job weg, Geld weg, Wohnung weg.
    Nachtrag: Die in diesem Video indirekt angedeuteten Sanktionen gegen Jeffrey Sachs gibt es (noch) nicht. Dennoch wird auch auf Sachs erheblicher Druck ausgeübt, er wird seltener eingeladen und öffentlich als “umstritten” und mit ähnlichen Bezeichnungen tituliert.
    Quelle: wohlstandsneurotiker – der podcast, 27.03.2026

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  19. Der hilflose Antifaschismus des Marc-Uwe Kling
    Das kommunistische Känguru ist zurück, doch scheint es nicht mehr kommunistisch zu sein. In der neuen Folge von “Wohlstand für Alle”-Literatur sprechen wir über “Die Känguru-Rebellion” von Marc Uwe Kling, den fünften Band der Känguru-Chroniken. Dieses Mal sollen sich alle zusammenschließen, die die Zustände nicht länger ertragen, um zu rebellieren.
    Was aber ist mit diesen Zuständen gemeint? Gewarnt wird vor dem Rechtsruck im Allgemeinen und der AfD im Speziellen, vor Trump, den Tech-Oligarchen und den bösen Milliardären. Reformvorschläge zu Steuern und Umverteilung werden angesprochen, aber selbst wohlwollend gelesen ist das nicht einmal ein sozialdemokratischer Kurs. Wie auch?
    Alle gegen die AfD bedeutet: Es gibt sonst keine Konflikte darüber hinaus. Der Kapitalismus ist offenbar kein Problem mehr.
    In der neuen Folge analysieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt das neue Buch von Marc-Uwe Kling.
    Quelle: Wohlstand für Alle, 31.03.2026

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  20. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
    • Vier Wochen Wahnsinn im März ’26 – mit Michael Sailer & Franz Esser
      Ganz im Geiste des klassischen Kabaretts widmen sich Franz Esser und Michael Sailer den Ereignissen des letzten Monats: Was ist passiert? Und was ist dazu zu sagen? Das ist oft frappierend – und manchmal auch zum Lachen.
      Quelle: Radio München, 27.03.2026

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    • Irankrieg: Der Anfang vom III. Weltkrieg?
      Der dritte Weltkrieg? Vielleicht nicht. Aber was, wenn gerade etwas ganz anderes endet: Die alte Weltordnung?
      Heute analysieren wir die aktuelle politische Lage rund um den Iran-Konflikt, die Rolle der NATO und die Frage, ob die USA sich tatsächlich aus Europa zurückziehen könnten. Was bedeutet das für Deutschland, für das Völkerrecht und für die Zukunft der internationalen Politik?
      Zwischen Friedrich Merz, syrischer Außenpolitik und Donald Trumps geopolitischen Drohungen zeigt sich ein erstaunliches Bild: Widersprüche, Machtspiele und eine mögliche Zeitenwende, die viele noch gar nicht sehen. Ist Deutschland durch US-Militärbasen bereits Teil eines völkerrechtswidrigen Krieges? Und welche Rolle spielt das für unsere Außenpolitik?
      Viel Spaß und gute Unterhaltung!
      0:00 GROSSE ANKÜNDIGUNG DER VERLOSUNGSANKÜNDIGUNG
      0:19 Merz, Syrien & ein peinlicher Moment
      2:35 Bricht die NATO gerade auseinander?
      7:41 GROßE VERLOSUNGSANKÜNDIGUNG
      8:31 Küppis musikalisches Quiz (feat. ‪@Friesenhahn‬)
      Die gezeigten Quellen findet ihr hier [LINK]
      Quelle: Küppersbusch TV, 02.04.2026

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    Anmerkung CG: Wir wünschen unseren Lesern ein frohes Osterfest und kündigen hiermit an, dass die nächste Ausgabe der Videohinweise am Samstag, dem 11. April erscheinen wird.

(Auszug von RSS-Feed)

Oberst Douglas Macgregor: US-Bodentruppen im Iran wären eine Katastrophe

03. April 2026 um 15:29

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Interview und zentrale Warnung

In einem hochbrisanten Interview mit Judge Andrew Napolitano auf dem Kanal „Judging Freedom“ am 2. April 2026 warnte der pensionierte US-Oberst Douglas Macgregor eindringlich vor einem möglichen Bodeneinsatz amerikanischer Truppen im Iran. Der erfahrene Militärexperte bezeichnete die Idee als strategisches Desaster, kritisierte die aktuelle US-Politik scharf und warf der Regierung vor, die iranischen Fähigkeiten massiv unterschätzt zu haben. Macgregor, der seit Jahrzehnten als einer der scharfsinnigsten Kritiker amerikanischer Militärabenteuer gilt, zeichnete ein düsteres Bild von den Folgen einer Eskalation.

Grundsätzliche Kritik an US-Außenpolitik

Der Oberst begann mit einer grundsätzlichen Kritik an der amerikanischen Außenpolitik. Nicht erklärte Kriege seien in den USA leider Normalität geworden. Die Regierung führe präventive Kriege – also Angriffskriege –, ohne dass sich die amerikanische Bevölkerung darüber beschwere. Die Menschen hätten sich an den illegitimen Einsatz von Gewalt durch den Staat gewöhnt.

Macgregor zitierte dabei die Ideale der amerikanischen Gründerväter:
„Was wäre, wenn man sein Land manchmal nur lieben kann, indem man die Regierung ändert oder abschafft? Was, wenn Jefferson recht hatte? Was, wenn die beste Regierung die ist, die am wenigsten regiert? Was, wenn es gefährlich ist, recht zu haben, wenn die Regierung unrecht hat? Was, wenn es besser ist, für die Freiheit zu sterben, als als Sklave zu leben?“

Die größte Gefahr für die Freiheit sei genau jetzt.

Verluste und Lage der US-Basen

Im Gespräch mit Napolitano bestätigte Macgregor zunächst, dass es weit mehr amerikanische Verwundete und Tote gebe, als offiziell zugegeben werde. Die meisten Opfer seien Bodenpersonal auf den US-Basen im Persischen Golf, die massiv angegriffen und teilweise zerstört worden seien.

Er zeigte sich überrascht, dass überhaupt noch Personal dort stationiert war. Die Basen seien nach dem Rückzug der Briten in den 1960er Jahren von den USA übernommen worden – zunächst unter Präsident Carter als Reaktion auf eine vermeintliche sowjetische Bedrohung aus Afghanistan, die maßgeblich von israelischer Seite propagiert worden sei.

Tatsächlich hätten die Emirate und andere Golfstaaten die US-Präsenz gewollt, weil sie Schutz vor Iran erwarteten. Nun habe sich gezeigt, dass die USA diesen Schutz nicht bieten könnten – eine bittere Lektion für die gesamte Region.

Fehlende Evakuierung und Fehleinschätzung Irans

Trotz der Angriffe seien die Basen nicht evakuiert worden. Soldaten und möglicherweise auch Flieger und Marines hätten sich in zivile Gebäude wie Keller von Apartmenthäusern zurückgezogen. Das sei jedoch keine langfristige Lösung.

Macgregor machte deutlich: Die USA hätten die iranische Fähigkeit zur Kriegsführung massiv unterschätzt. Hätte man die Lage realistisch eingeschätzt, wären alle Kräfte längst abgezogen worden.

Truppenbewegungen und militärische Realität

Zu den rund 10.000 zusätzlichen Bodentruppen – Infanterie und Marines, die in den vergangenen zwei Wochen aus den USA verlegt wurden – erklärte Macgregor, diese befänden sich nicht auf den angegriffenen Basen. Einige Einheiten könnten zur Aufklärung möglicher Einsatzorte in die Region infiltriert sein, etwa in die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait oder Bahrain.

Die jüngste Gruppe von Marines sei jedoch nach Diego Garcia verlegt worden. Die US-Flotte halte sich Hunderte von Kilometern entfernt vom Eingang zum Persischen Golf auf, um nicht Ziel iranischer Angriffe zu werden.

Die Frage, wie man unter diesen Bedingungen Truppen in die Region bringen könne, sei extrem schwierig: Flugzeuge seien notwendig, doch Iran verfüge über eine lückenlose, persistente Überwachung – sowohl im eigenen Land als auch bis zu 1.000 Kilometer darüber hinaus. Dank russischer und chinesischer Satellitenintelligenz könne Teheran nicht nur alles sehen, sondern auch Gespräche auf dem Boden abhören. Ein solches Umfeld mache Überraschungsangriffe nahezu unmöglich.

Kritik an Trumps Darstellung Irans

Macgregor wandte sich dann der Rede von Präsident Trump vom Vorabend zu. Er sei keineswegs überzeugt von der Logik einer Invasion. Trump habe lediglich die Talking Points von Benjamin Netanjahu wiederholt: Iran als Terrorstaat, als Sponsor des Terrors, als größte Bedrohung der Welt.

Das sei eine einseitige, israelische Perspektive, die seit Jahren durch die Medien gepumpt werde. In Wirklichkeit sei Iran seit langer Zeit kein Terrorstaat mehr.

Macgregor erinnerte daran, dass General Qasem Soleimani den USA 2006/2007 im Irak geholfen habe, indem er Abkommen mit schiitischen Milizen vermittelte und diese zum Stopp der Kämpfe brachte. Später hätten eben jene Milizen maßgeblich zur Zerschlagung des IS beigetragen und Tausende Nicht-Sunniten, darunter Christen und Drusen, gerettet.

Die Behauptung, Iran baue ein riesiges Arsenal ballistischer Raketen, um die USA oder Europa zu bedrohen, sei absurd. Iran habe diese Raketen und Drohnen genau deshalb massiv ausgebaut, weil es keine Atomwaffe besitze und sich vor israelischen Angriffen schützen wolle. Der vorherige Oberste Führer habe den Bau einer Bombe ausdrücklich verboten.

Bewertung der Luftangriffe

Die bisherigen US-Luftangriffe mit über 11.000 Präzisionsmunition und Milliarden Dollar Kosten seien kein Erfolg gewesen. Iran feuere weiter präzise Raketen und Drohnen ab – sowohl auf Israel als auch auf Golfemirate.

Die israelische Luftabwehr, einschließlich Iron Dome, sei weitgehend ausgeschöpft. Statt der versprochenen Kapitulation in 96 Stunden habe man nun drei Wochen intensiven Bombardements hinter sich.

Die Behauptung Trumps, man habe 90 oder 80 Prozent der iranischen Kapazitäten zerstört, werde durch die anhaltenden Angriffe widerlegt.

Schlimmer noch: Der neue Oberste Führer Irans habe nun alle Verbote zum Bau von Atomwaffen aufgehoben. Genau das, was Trump verhindern wollte, werde nun mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten. US-Politik führe damit zur Proliferation von Atomwaffen weltweit. Jede mittelgroße Macht erkenne nun, dass ohne eigene Atomwaffe ein Angriff durch USA und Israel jederzeit möglich sei.

Kritik an Militärdoktrin und Einsatzplänen

Macgregor kritisierte auch die historische Fehleinschätzung der Luftmacht. Seit den Theorien von Billy Mitchell und Curtis LeMay werde geglaubt, man könne einen Gegner allein durch Bombardements in die Knie zwingen, ohne Bodentruppen.

Das habe nie funktioniert – weder im Zweiten Weltkrieg, noch in Serbien 1999 nach 78 Tagen Luftkrieg. Nun wiederhole sich das Muster: Nachdem die Luftangriffe scheitern, komme der Ruf nach Bodentruppen. Das sei ein Desaster.

Die Pläne des Pentagon, darunter ein Kommandounternehmen zur Beschlagnahme von angereichertem Uran, seien illusorisch. Iran habe eine Million Mann unter Waffen, lückenlose Überwachung und zahlreiche Luftabwehrsysteme. Spezialeinheiten seien in einem solchen Umfeld extrem verwundbar – wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Decoys und Täuschungen hätten die Luftangriffe bereits mehrfach genarrt.

Völkerrechtliche Bedenken

Besonders alarmierend fand Macgregor Trumps Ankündigung, im Falle keiner Einigung iranische Stromerzeugungsanlagen massiv zu bombardieren. Zivile Infrastruktur als Ziel sei völkerrechtlich ein Kriegsverbrechen.

Die USA hätten das zwar schon öfter getan, doch es ändere nichts an der Illegalität. Die Iraner würden sich niemals Israel – und damit den USA – unterwerfen. Die Geschichte und Mentalität des Landes ließen das nicht zu.

Man bombardiere Iran nicht, weil es eine existenzielle Bedrohung für die USA darstelle, sondern um israelische Dominanz durchzusetzen.

Globale wirtschaftliche Folgen

Schließlich warnte Macgregor vor den globalen Folgen. Die Weltwirtschaft werde bereits massiv geschädigt: Kunststoffindustrien in Korea und Japan stünden still, 47 kritische Produkte, die Erdöl benötigten, seien betroffen.

Indien leide, Nahrungsmittel, Treibstoff, Rohstoffe und Düngemittel fehlten weltweit. Eine Hungersnot drohe.

Dennoch habe Trump in seiner Rede keinerlei humanitäre Überlegung geäußert, kein Wort über die Folgen für die Zivilbevölkerung weltweit. Stattdessen werde in einem Vakuum gehandelt.

Fazit

Zusammenfassend bezeichnete Oberst Macgregor den gesamten Plan als logisch inkohärent, reckless und inkompetent.

Die Einführung von Bodentruppen – sei es für Inselbesetzungen, Uran-Suche oder andere Ziele – sei hochgefährlich. Die Flotte sei zu weit entfernt, Tankflugzeuge gingen verloren, die Versorgung sei kaum möglich.

Iranische ballistische Raketen und Drohnen würden Ziele auf kleinen Inseln (oft nur 14–15 Quadratkilometer groß) leicht treffen. Selbst die besten Marines und Spezialeinheiten könnten in dieser neuen Welt der persistenten Überwachung und präzisen Gegenangriffe nicht geschützt werden.

Macgregor zitierte den ehemaligen stellvertretenden Verteidigungsminister Robert Work: Solche amphibischen oder luftmobilen Operationen seien erst möglich, wenn die gegnerische Aufklärung und Strike-Fähigkeit vollständig ausgeschaltet sei – was hier nicht der Fall sei.

Schlussappell

Das Interview endete mit Macgregors Appell an Vernunft und Realismus. Die USA wiederholten die Fehler vergangener Kriege.

Statt Stärke zu demonstrieren, zeigten sie Schwäche und riskierten nicht nur das Leben amerikanischer Soldaten, sondern auch eine globale humanitäre und wirtschaftliche Katastrophe.

Oberst Douglas Macgregor machte klar: US-Bodentruppen im Iran wären kein Sieg – sie wären ein Desaster.

(Auszug von RSS-Feed)

Michael Hudson und Steve Keen am David-Graeber-Institut. Wie sich die globale Krise entwickeln wird


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Hallo zusammen. Wir freuen uns sehr, Michael Hudson und Professor Steve Keen wieder am David Graeber Institute begrüßen zu dürfen. Steve Keen ist Ökonom und Autor, einer der wenigen, die die Krise von 2008 im Voraus gewarnt haben. Er ist bekannt für seine Kritik an der neoklassischen Mainstream-Theorie und für seine Modelle der Schulden-Deflation und finanziellen Instabilität. Michael Hudson ist ein amerikanischer Ökonom und Historiker der Verschuldung an der University of Missouri, Kansas City. Seine Arbeit über Finanzen, Rente und Deindustrialisierung hat David Graebers eigenes Denken über Imperium, Tribute und die Politik der Schulden tief geprägt.

Heute wollen wir die sich vertiefende Krise und mögliche Szenarien ihres Verlaufs untersuchen, insbesondere im Kontext des andauernden Krieges, der für mich persönlich zunehmend an die sowjetische Invasion Afghanistans erinnert. Meine Frage an Michael und Steve lautet: Inflation, Hyperinflation oder Deflation? Welches Szenario denken sie wird eintreten? Wir beginnen mit Michael Hudson.

MICHAEL HUDSON
Wenn man sich die Aktien- und Anleihemärkte heute ansieht, geht die Welt davon aus, dass der Krieg im Iran nicht länger als etwa einen Monat dauern wird.

Es ist ein Weltkrieg, weil die gesamte Welt von Öl und verflüssigtem Erdgas abhängt – für Dünger, Energie, Elektrizität, Heizen, Kochen, Glasherstellung und Helium.

Helium und Erdgas wurden einem großen Teil der Welt von Katar geliefert, als Teil der arabischen OPEC-Länder. Aber deren milliardenschwere Anlagen zur Verflüssigung von Erdgas – deren Bau vier Jahre dauerte – sind gerade vom Iran bombardiert worden, weil Katar US-Militärbasen beherbergt, die für Angriffe auf Iran genutzt werden.

Iran hat erklärt: Wenn ihr versucht, unsere Ölindustrie zu zerstören, werden wir dafür sorgen, dass die gesamte weltweite Öl-, Gas-, Helium- und Energieindustrie stillsteht und eine Große Depression auslöst – als Folge sich verdoppelnder Ölpreise. Das wird eine Zahlungsbilanzkrise für Amerikas Verbündete auslösen, nicht nur in Europa, sondern auch in Korea, Japan und den Philippinen, die bereits Notfallmaßnahmen ergreifen.

Trump beabsichtigt offenbar klar, absichtlich eine weltweite Wirtschaftskrise auszulösen, die mindestens vier Jahre dauern wird – so wie der Erste und der Zweite Weltkrieg es taten. Er glaubt, dass dies Amerika auf den Fahrersitz setzen wird: Amerika ist bei Gas und Öl autark. Andere Länder werden von uns kaufen müssen. Und wenn sie das tun, werden wir verlangen, dass sie Sanktionen gegen Russland, Iran und jeden anderen verhängen, den wir zum Feind erklärt haben.

Währenddessen ist die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe über 4,5% gestiegen, und die der 30-jährigen liegt über 5%. Wall Street hat erkannt, dass, wenn die Öl-Exportpreise sich verdoppeln, das inflationär ist. Aber all das ist Schrottökonomie.

Natürlich steigen die Ölpreise – so stark, dass Asien und der Globale Süden am Ende aussehen werden wie Deutschland, nachdem die USA es daran gehindert hatten, russisches Gas zu kaufen. Deutschlands Glasindustrie ist zusammengebrochen. Die Düngemittelindustrie ist zusammengebrochen. Die Automobilindustrie fährt zurück – Mercedes und andere verlagern nach China.

Trumps Zölle auf Stahl und Aluminium erhöhen den Preis für landwirtschaftliche Mähdrescher und Traktoren. Bauern in den USA stehen vor demselben Problem wie Bauern überall: höhere Düngemittelkosten, höhere Kosten für Erntemaschinen, höhere Benzinkosten.

Was Wall Street nicht berücksichtigt: Ja, die Energie- und energiebezogenen Preise steigen. Aber das wird Industrien stilllegen und eine riesige Depression verursachen. Entlassungen. Regierungen werden Einnahmen umleiten müssen, um Familien zu helfen, sich Strom und Gas leisten zu können – was Kürzungen bei den Sozialausgaben bedeutet. Arbeitslosigkeit.

Menschen werden immer ärmer. Das ist keine Inflation. Das ist Deflation.

Die Preise werden für Öl, Stahl, Aluminium, Dünger, Gas und Helium steigen, während andere Preise im Allgemeinen fallen. Wir stehen vor dem größten Zusammenbruch seit der Großen Depression.

Das ist das beabsichtigte Ziel der US-Außenpolitik. Sie haben es durchgeplant. Sie glauben, dass es, egal wie sehr es die amerikanische Wirtschaft schädigt, die Arbeiterklasse treffen wird, indem ihre Löhne sinken, indem es Arbeitslosigkeit schafft und die Menschen verzweifelt macht. Es ist ein Geschenk des Himmels für den Klassenkrieg.

Wenn Unternehmen die Produktion kürzen müssen, wie sollen sie dann ihre Schulden bezahlen? Arbeiter – beschönigend als „Konsumenten“ bezeichnet – zahlen bereits über 30% Zinsen auf Kreditkartengebühren und Strafgebühren. Studentenschuldenausfälle nehmen zu. Medizinische Schulden sind die am schnellsten wachsende Ursache für Privatinsolvenzen in den Vereinigten Staaten. Die Hypothekenzinsen sind stark gestiegen.

Das ist eine neue Form des Klassenkampfs. Es ist nicht Arbeitgeber gegen Arbeiter, denn Industrie und Arbeiterschaft leiden gemeinsam beim Versuch zu überleben. Es ist die Finanzklasse gegen den Rest der Wirtschaft.

Finanzwesen, Versicherungen und Immobilien – der FIRE-Sektor – ist der Bereich, in dem fast das gesamte Wachstum des US-BIP stattgefunden hat, während die Realwirtschaft geschrumpft ist.

Das ist eigentlich eine Wiederholung von Debatten aus der Mitte des 18. Jahrhunderts: Wie sollte Großbritannien damit umgehen, dass Gläubiger ihr Geld für Luxusimporte statt für inländische Produktion ausgeben? London wurde reich, nicht der Rest Englands.

NIKA
Michael, ich möchte Steve dazunehmen. Was hältst du von Michaels Darstellung?

STEVE KEEN
Wenn es eine Person gibt, der ich zustimme, dann ist es Michael. Als du mich zum ersten Mal gefragt hast, habe ich gesagt: zuerst Inflation, dann Deflation. Michael hat den historischen Kontext geliefert. Ich möchte ein paar statistische Elemente hinzufügen.

Das absolute Fundament der Wirtschaft ist Energie. Was ich hier zeige, ist der Energieverbrauch in Petajoule auf der linken Achse und das Weltbruttoprodukt auf der rechten. Die beiden Linien passen nahezu perfekt zusammen. Und entscheidend: Es ist eins zu eins. Ein Rückgang der Energie um 5% bedeutet einen Rückgang des Weltbruttoprodukts um 5%.

Was jetzt passiert: Etwa 20% des weltweit verfügbaren Flüssigerdgases sind abgeschnitten worden. Zusammen mit dem Verlust von Öl aus der Straße von Hormus und anderen Störungen der Versorgung könnten wir von einem Rückgang der globalen Energie um etwa 10% sprechen – was einen Rückgang des BIP um 10% impliziert.

Meine Kurzformel: Arbeit ohne Energie ist eine Leiche; Kapital ohne Energie ist eine Skulptur.

Dieser Zusammenbruch wird die Ölpreise steigen lassen – die konventionelle Denkweise stimmt darin zu. Aber wir leben auch in einer finanziarisierten Wirtschaft. Und hier unterscheiden Michael und ich uns von den Mainstream-Ökonomen, weil sie private Schulden vollständig ignorieren. Sie sind besessen von Staatsschulden. Sie schauen sich private Schulden nicht einmal an.

In Amerika liegen die privaten Schulden derzeit bei etwa 140% des BIP – also immer noch enorm. Das ist die Last, von der Michael sprach, für Haushalte und Unternehmen. Wenn sie feststellen, dass sie wegen höherer Ölpreise nicht mehr so viel Gewinn machen können, wenn die Arbeitslosigkeit steigt – dann werden sie diese Schulden nicht mehr bedienen können. Und was man dann wahrscheinlich sehen wird, ist dasselbe wie 2007–08, nur auf Steroiden: ein vollständiger Zusammenbruch der kreditgetriebenen Nachfrage.

Arbeiter können steigende Ölpreise nicht durch höhere Löhne weitergeben. Industrielle Kapitalisten können das auch nicht unbedingt. Also was passiert? Die Leute senken ihre Preise, in der Hoffnung, Kunden zu behalten. Aber ihr Nachbar tut dasselbe. Alle versuchen, Schulden abzubauen – und das zerstört Geld, verlangsamt die Wirtschaft und verursacht Deflation.

Irving Fisher hat es in den 1930ern schön formuliert – was ich Fishers Paradox nenne: Je mehr Schuldner zahlen, desto mehr schulden sie. Die reale Last steigt, wenn das Preisniveau fällt. Das ist es, was zu Großen Depressionen führt.

Und hier ist der schreckliche Teil: Wenn die Düngemittelversorgung um 20% sinkt, sinkt die Lebensmittelproduktion weltweit wahrscheinlich um mehr als 20%. Das bedeutet genug Nahrung für etwa 6 Milliarden Menschen – und es gibt 8 Milliarden. Wir könnten in diesem Jahr vor einer globalen Hungersnot stehen.

So wie der Anarchist, der den Schuss abgab, der den Erzherzog tötete, keine Ahnung hatte, was er auslösen würde – ich denke, Trump ist genauso. Er hat keine Ahnung von den Konsequenzen. Er verhält sich wie ein Mafiaboss, der Geld aus Auf- und Abwärtsbewegungen des Marktes presst. Aber der Rest von uns wird mit den unbeabsichtigten Folgen leben müssen.

Und wenn irgendeine Weltregierung zuschaut – was ich bezweifle – dann entfernt Trump. Stoppt das. Amerika muss eine Niederlage eingestehen und einen Schritt zurücktreten, damit wir eine Chance haben, die physische Infrastruktur der Welt wieder aufzubauen, bevor die globale Hungersnot einsetzt.

MICHAEL HUDSON
Ich möchte auf Nikas Frage zur Hyperinflation eingehen, denn Deflation und Hyperinflation können zusammen auftreten. Wenn Länder ihre Auslandsschulden nicht bezahlen können – und der Globale Süden hat enorme in Dollar fällige Auslandsschulden – was tun sie dann? Der IWF sagt: Austerität. Macht die Arbeiterschaft immer ärmer, bis ihr die Schulden bezahlen könnt. Das ist die heutige Schrottökonomie, und sie geht auf David Ricardos Bullionismus zurück.

Jede Hyperinflation in der Geschichte wurde durch die Notwendigkeit verursacht, Auslandsschulden zu bezahlen.

Die Hyperinflation in Deutschland in den 1920er-Jahren wurde nicht durch Staatsausgaben für Arbeit oder Sozialprogramme verursacht – das ist der Mythos. Sie wurde dadurch verursacht, dass Reichsmark gedruckt und auf den Devisenmarkt geworfen wurden, um Reparationen zu bezahlen. Chile und Frankreich hatten dasselbe Hyperinflationsmuster.

Und diese Realität wird in der akademischen Ökonomie nicht gelehrt. Deshalb verstehen die Absolventen, die weltweit Zentralbanken beitreten, nicht den Unterschied zwischen Hyperinflation, normaler Preisinflation und Deflation. Steve und ich sind in höflichen Kreisen im Grunde persona non grata, weil das, was wir erklären, einen großen Machtgriff bedroht, der gerade aufgebaut wird – ähnlich wie die asiatische Zahlungsbilanzkrise von 1997–1998.

NIKA
Es ist interessant, Michael – ich habe gerade realisiert, dass Russland auch viele Schulden hatte, weil Jelzin zustimmte, die Auslandsschulden der gesamten Sowjetunion zu übernehmen. Und Öl lag damals vielleicht bei 10 Dollar pro Barrel. Ich hätte nie gedacht, dass Hyperinflation und Deflation gleichzeitig auftreten könnten. Aber vielleicht war genau das in Russland in den Neunzigern der Fall.

STEVE KEEN
Ja – Russland hatte nicht viel inländische Verschuldung, aber enorme Auslandsschulden. Und es gibt Argumente – die ich noch nicht vollständig recherchiert habe –, dass die Hyperinflation in Weimar teilweise absichtlich war: Sie tilgte die Schulden, die amerikanische Spekulanten in deutschen Anleihen gekauft hatten. Es hatte also einen furchtbaren Preis, aber einen nützlichen Nebeneffekt: Deutschlands Auslandsschulden wurden beseitigt.

Und eines müssen Michael und ich immer wieder korrigieren: Leute sagen, die Weimarer Inflation habe Hitler verursacht. Nein. Hitler saß während der Weimarer Inflation im Gefängnis. Er kam zehn Jahre später an die Macht. Was ihn an die Macht brachte, war Deflation – der sich zuspitzende Zusammenbruch von 1932–33, als die Preise um 10% pro Jahr fielen. Das ist es, was sozialen Zerfall hervorbringt.

Wir werden ein katastrophales Jahr erleben. Selbst wenn man die Schuldendynamik außen vor lässt, bedeutet allein der Verlust von 10% der globalen Energie einen Rückgang des BIP um 10%. Und die Menschen werden hungern, weil du keine Gemüse isst – du isst Öl. Der Haber-Bosch-Prozess, der im Ersten Weltkrieg erfunden wurde, nutzt Erdöl, um Stickstoffdünger herzustellen. Ohne ihn liegt die Tragfähigkeit des Planeten bei etwa 1–2 Milliarden Menschen. Wir haben derzeit 8 Milliarden. Wenn wir 20% der weltweiten Düngemittelproduktion verlieren, verlieren wir Nahrung für 20% der Weltbevölkerung. Wir haben noch nie eine globale Hungersnot erlebt. Lokale Hungersnöte schon. Das hier wäre etwas völlig anderes.

MICHAEL HUDSON
Zur Klarstellung der von Steve erwähnten Chronologie: Die Finanzwirtschaft brach 1929 zusammen. Die Welt geriet 1931 in die Depression. 1931 erklärte die Welt schließlich ein Moratorium auf Europas alliierte Schulden gegenüber den Vereinigten Staaten und auf deutsche Reparationen. Dieses Moratorium – die Anerkennung, dass die Schulden nicht bezahlt werden konnten – kam, bevor Hitler an die Macht kam. Die danach folgende Deflation war es, die die politischen Bedingungen für seinen Aufstieg schuf.

STEVE KEEN
Und das hängt mit dem zusammen, was die neoklassische Ökonomie grundsätzlich falsch versteht. Sie modellieren die Wirtschaft als ein einzelnes Gut, das durch die Kombination von Arbeit und Kapital produziert wird – ohne natürliche Ressourcen, ohne Energieeinsatz. Sie sind sich nicht einmal bewusst, dass man ohne Energie keine Produktion erzielen kann. Sie wissen nicht, dass Helium nicht gelagert werden kann – es entweicht innerhalb von ein oder zwei Monaten durch jeden Behälter. Sobald diese Versorgung abgeschnitten ist, brechen diese Industrien zusammen.

Vor vierzig oder fünfzig Jahren hatten sogar die Ökonomen, die wir wegen ihrer Gleichgewichtsfixierung kritisierten, noch Input-Output-Matrizen. Sie verstanden: Um dies zu produzieren, brauchst du diese Inputs. Die Idioten, die seitdem das Feld übernommen haben – mit ihren DSGE-Modellen [Dynamic Stochastic General Equilibrium] – haben ein Ein-Gut-Modell der Realität ohne natürliche Ressourcen. Sie wissen nicht, dass ein Krieg um die Straße von Hormus ein Drittel der weltweiten Düngemittelversorgung abschneidet. Sie lernen es auf die harte Tour.

Deshalb denke ich, es ist Idiotie und keine Verschwörung.

Die Leute, die diese Entscheidungen treffen, verstehen nicht, dass man physische Inputs aus der natürlichen Welt braucht, um Güter und Dienstleistungen zu produzieren.

MICHAEL HUDSON
Jede Wirtschaftstheorie hat eine politische Implikation. Gleichgewichtstheorie dient denen, die wollen, dass der Staat keine Rolle spielt: Die Finanzbranche soll die Märkte regulieren, die Löhne sollen auf das sinken, was das Gleichgewicht verlangt, das die obersten 1% wollen. Der Grund, warum Steve und ich Schuldenerlass unterstützen, ist nicht abstrakt – sondern weil das Stornieren der Schulden die Ersparnisse der Gläubigerklasse cancelt. Es beendet den Würgegriff der Finanzklasse über die Wirtschaft.

China hat getan, was der Westen versäumt hat. Es behandelt Geld und Kredit als öffentliche Dienstleistung. Fast 80% des Kredits in den USA und Großbritannien werden geschaffen, um Immobilien zu kaufen – das bläht Vermögenspreise auf, bläht Schulden auf und bereichert vor allem die Finanzklasse. Die chinesische Zentralbank schafft Geld, um Infrastruktur, Industrieinvestitionen und Hochtechnologie zu finanzieren. Es gibt dort keine Finanzklasse. Diese Klasse floh nach Taiwan oder in den Westen nach Maos Revolution.

Das historische Vorbild reicht dreitausend Jahre zurück. Von Sumer, Babylonien, dem alten Nahen Osten – von der Bronzezeit bis ins erste Jahrtausend – wurden Schulden, wenn sie nicht bezahlt werden konnten, gestrichen. Die Gesetze Hammurabis bestimmten, dass bei Überschwemmung oder Dürre und Ernteausfall landwirtschaftliche Schulden gestrichen werden. Denn die Alternative wäre gewesen, dass sich die Schulden zu einer Gläubigerklasse anhäufen, die zur Oligarchie wird, das Land zwangsversteigert und die Bevölkerung in Schuldknechtschaft drängt. Genau das geschah in Rom. Und genau diese Dynamik tritt jetzt weltweit wieder ein.

Darum geht es in meinem Buch The Collapse of Antiquity. China hat es geschafft, nicht zuzulassen, dass eine Finanzklasse die Kontrolle übernimmt.

STEVE KEEN
Und ein Grund dafür ist, dass China von Marx gelernt hat, nicht von neoklassischem Schrott. Marx beschrieb in Band III des Kapitals, Kapitel 33, die Finanzklasse als „umherziehende Reiter des Kredits“, die hohe Zinsen aus der Tasche anderer Leute zahlen und in großem Stil vom erwarteten Gewinn leben. Er beschrieb das Kreditsystem so, dass diese Klasse von Parasiten „die wundervolle Macht“ gibt, „nicht nur die Industriekapitalisten periodisch zu ruinieren, sondern auch in die tatsächliche Produktion auf gefährlichste Weise einzugreifen“, und dass „dieser Haufen nichts von Produktion versteht und nichts mit ihr zu tun hat.“

Dieses Bewusstsein ist bis in die Knochen der Kommunistischen Partei Chinas eingesickert. Weil die neoklassische Theorie die Finanzen vollständig ignoriert, hat der Westen zugelassen, dass das Finanzsystem die Wirtschaft übernimmt. Deshalb sind westliche Volkswirtschaften in dem Zustand, in dem sie sich befinden.

MICHAEL HUDSON
Und Marx wurde von Ricardo vorweggenommen, der zeigte, dass es keine Profite für Industrielle mehr geben wird, wenn Grundbesitzer die gesamte Rente abschöpfen – weil sie Arbeiter gerade genug bezahlen müssen, um Nahrung zu kaufen, deren Preis durch Rente aufgebläht wird. Marx erweiterte dieses Konzept von Grundrente auf Monopolrente und dann auf Finanzrente. Das war das analytische und fiskalische Projekt der klassischen Ökonomie: unverdientes Einkommen zu identifizieren und zu beseitigen. Adam Smith und John Stuart Mill wurden als Sozialisten bezeichnet, weil sie verhindern wollten, dass eine Finanzoligarchie entsteht.

Dann kam Ende des 19. Jahrhunderts die Gegenrevolution. Die neoklassische Ökonomie bestritt das Konzept der ökonomischen Rente überhaupt – denn Rente ist im klassischen Sinn Einkommen ohne produktive Rolle. Der Neoliberalismus wurde auf dieser Verneinung aufgebaut, dass Rentier-Einkommen unproduktiv sei. Und so haben wir heute Ökonomen, die Schulden nicht einmal in ihre Modelle aufnehmen – weil, wie sie sagen, „die Schulden des einen sind das Vermögen des anderen“.

Was sie nicht sagen, ist: Die Schulden der 90% sind das Vermögen der 10%.

Und diese 10% an Kredit wachsen exponentiell, unabhängig davon, ob die Wirtschaft überhaupt in der Lage ist, irgendetwas zu produzieren oder zurückzuzahlen. Das ist der blinde Fleck der akademischen Ökonomie.

Und doch schickt China immer noch Studierende in die Vereinigten Staaten, um Ökonomie zu studieren. Michael hat zwei Jahre an der Peking University gelehrt. Seine Studenten sagten ihm: Regierung und Unternehmen stellen lieber Ökonomen ein, die in den USA ausgebildet wurden, als solche, die in China ausgebildet wurden. Das ist der Widerspruch, den China noch nicht vollständig gelöst hat.

NIKA
Aber worin unterscheidet sich China? Sie haben alles gehortet – Öl, Getreide. Sie haben Elektrofahrzeuge. Sie sind in einer völlig anderen Position. Michael, wie glaubst du, wird China von dieser Krise profitieren? Könnten sie einfach übernehmen?

STEVE KEEN
China hat offenbar anderthalb Jahre Getreide in Reserve. Selbst wenn es zu einer globalen Hungersnot kommt – und ich glaube, sie wird kommen – kann China seine Bevölkerung ernähren. Sie haben außerdem mehr Energie als jedes andere Land in den Übergang weg von fossilen Brennstoffen gesteckt: Solar, Kernenergie, Wind.

Und es gibt einen tiefen kulturellen Grund für diese Vorbereitung: Jedes chinesische Schulkind lernt etwas über die Opiumkriege. Sie wissen, dass Großbritannien, weil es nichts herstellen konnte, was China wollte, China zwang, Opium zu importieren, um den Handel auszugleichen – und dass diese Demütigung das 19. Jahrhundert prägte. Chinesische Kinder lernen das. Amerikanische Kinder wissen nicht einmal, was die Opiumkriege waren. Chinas Streben nach Selbstversorgung ist also nicht nur Politik – es ist eine generationenübergreifende Reaktion auf koloniale Ausbeutung. Weil sie sich vorbereitet haben, können sie vieles von dem vermeiden, was für den Rest der Welt kommt.

NIKA
Kannst du erklären – in Worten, die ich tatsächlich verstehe –, wie Deflation und Inflation gleichzeitig passieren können? Ich glaube, viele Leute finden das wirklich verwirrend. Besonders wenn ein Teil der Welt, China, so aussieht, als würde es viel besser dastehen als alle anderen. Plötzlich haben wir keine vernetzte Welt mehr. Wir haben diese Spaltung. Und bei uns werden wir dieses seltsame Ungeheuer haben – Deflation und Inflation zusammen.

STEVE KEEN
Der grundlegende Punkt ist dieser: Die Mainstream-Ökonomie versteht die Abhängigkeit der Wirtschaft von Energie nicht. Die Zerstörung von Energieversorgung, Dünger und kritischen Produktionsinputs wird zu einem Einbruch der globalen physischen Produktion führen – das allein schon. Und sie verstehen private Verschuldung nicht. Sie sind besessen von Staatsschulden. Indem sie private Schulden ignorieren, sehen sie die deflationäre Kettenreaktion nicht – wenn so viele Menschen und Unternehmen ihre Schulden nicht mehr bedienen können, zerstört das Geld, schrumpft die Wirtschaft und drückt die Preise nach unten.

Ich muss los – dritter Podcast des Tages. Schön, Michael, dich zu sehen.

MICHAEL HUDSON
Steve hat es genau gesagt. Deflation und Inflation gleichzeitig. Das, was aufgebläht wird, sind die Energiepreise. Das, was deflationiert wird, ist der Rest der Wirtschaft – der diese Energie braucht und sich den Betrieb nicht mehr leisten kann.

NIKA
Sieht nach einem beängstigenden Jahr aus. Vielen Dank euch beiden, dass ihr da wart. Wir hatten etwa 250 Leute, die live auf Twitter zugeschaut haben – das ist gut. Vielen Dank, Michael. Können wir danach weiterreden?

MICHAEL HUDSON
Ja, ja. Uns ist einfach die Zeit ausgegangen.

(Auszug von RSS-Feed)

Videohinweise am Mittwoch

01. April 2026 um 14:45

Vorschau ansehen

Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Diese Reformen braucht Deutschland wirklich!
  2. Faktencheck Iran: Gab es 30.000 tote Demonstranten?
  3. „No Kings“ – Landesweite Massenproteste gegen Trump
  4. Vor Ort in London: 1 Million Menschen demonstrieren für Gaza, gegen die extreme Rechte und einen Krieg gegen den Iran
  5. Israelische Kriegsgegner geraten in Tel Aviv wegen Iran-Kriegs an die Polizei
  6. Israels Parlament beschließt Ausweitung der Todesstrafe auf palästinensische Terroristen
  7. Was Israel wirklich im Iran will – Israelischer Journalist Gideon Levy
  8. US-Journalistin Abby Martin enthüllt die voreingenommene Berichterstattung der Medien über den Iran-Krieg
  9. Fico greift die EU und Selenskij an im Hintergrund der Energiekrise
  10. 10 Billionen-Dollar-Anleihen fällig – schwache Nachfrage
  11. BERICHT AUS IRAN: Zensur? Reaktion auf deutsche Medien
  12. He Was Banned for Exposing Gaza Truths — Now He Speaks Out. With Yanis Varoufakis
  13. Was ist mit der Jugend los? Michael Sailer über Schule, Medien und Generationen
  14. Bericht aus Beirut: „Die Herzen sind sehr, sehr schwer“, nachdem israelische Angriffe auf Journalisten und Sanitäter abgefeuert wurden
  15. Arzt aus Gaza: Israel soll zweijähriges Kind gefoltert haben
  16. Brian Berletic (Clip): Der Krieg mit Iran & das Comeback der globalen Vorherrschaft
  17. Willkür-Justiz zerstört Rechtsstaat – Punkt.PRERADOVIC mit Thomas Moser
  18. IRANKRIEG – ATOMKRIEG – Die Eskalation beenden!
  19. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
  20. Musik trifft Politik

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Diese Reformen braucht Deutschland wirklich!
    Der Lebensstandard sinkt, die Industrie schmiert ab, Unternehmen fliehen ins Ausland und die Preise für Benzin und Lebensmittel explodieren. Um die wirtschaftliche Talfahrt und die Verarmung der Bürger aufzuhalten, braucht es dringend Reformen. Das ist wahr. Aber die Vorschläge von Klingbeil und Merz sind das Gegenteil dessen, was nötig wäre. Das Streichen des Ehegattensplittings sorgt nämlich nicht für mehr Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, solange Kita-Angebote und bezahlbare Pflegemöglichkeiten fehlen. Die Streichung wäre vielmehr eine massive Steuererhöhung durch die Hintertür. Und wenn geringverdienende Ehepartner nicht mehr kostenlos mitversichert werden können, ist das der nächste Affront gegen gesetzlich Versicherte. Die Rente mit 70 soll erstmal nur für Akademiker kommen. Aber wie lange wird es wohl dauern, bis sie auf alle Arbeitnehmer ausgeweitet wird? Wieso diese Vorschläge der Bundesregierung vor allem die Familien in unserem Land inmitten explodierender Preise noch mehr belasten würden und welche Reformen es stattdessen dringend braucht? Darüber spreche ich in meiner aktuellen Wochenschau.
    Wagenknechts Wochenschau
    Quelle: Sahra Wagenknecht, 30.03.2026

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  2. Faktencheck Iran: Gab es 30.000 tote Demonstranten?
    Die Geschichte, dass die iranische Regierung als “mörderisches Regime” 30.000 Protestierende getötet hat, gehört momentan zu einer der stärksten Waffen im Informationskrieg.
    Doch stimmt sie? – Nach ausgiebiger Recherche bin ich der Überzeugung: sie stimmt so nicht.
    Die Realität ist viel komplexer als die einfache Botschaft vom “mörderischen Regime”.
    Sicher ist, dass es Gewalt gab und Demonstranten getötet wurden. Die Demonstrationen sind jedoch nicht zufällig entstanden: Ausländische Geheimdienste haben laut eigenen Aussagen dabei geholfen, diese Aufstände zu inszenieren und Gewalt zu schüren. Das ist ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht.
    Auch leidet der Iran unter harten Wirtschaftssanktionen, die sehr viel Leid verursacht haben.
    Quelle: Jonas Tögel via X, 23.3.2026

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    Die Geschichte, dass die iranische Regierung als "mörderisches Regime" 30.000 Protestierende getötet hat, gehört momentan zu einer der stärksten Waffen im Informationskrieg.

    Doch stimmt sie? – Nach ausgiebiger Recherche bin ich der Überzeugung: sie stimmt so nicht.
    Die… pic.twitter.com/Uw9MUQ82el

    — Dr. Jonas Toegel (@JonasToegel) March 23, 2026

    Das gesamte Video im Folgenden:

    Regime-Change im Iran? – aktuelle Analyse von Dr. Jonas Tögel
    Als Propagandaforscher interessiert mich ganz besonders, ob das mächtigste Narrativ, das im Iran-Krieg ständig wiederholt wird, tatsächlich stimmt. Mich interessiert: “Hat die Regierung im Iran im Januar tatsächlich 30.000 Demonstranten getötet?” Was es mit diesem Narrativ auf sich hat und wie der aktuelle Kriegsverlauf einzuschätzen ist, darum geht es in meinem neuen Video.
    Tögel auf X [LINK]; Website [LINK]
    Bücher: „Kognitive Kriegsführung“ [LINK] und „Kriegsspiele“ [LINK]
    Quelle: Dr. Jonas Tögel, 21.03.2026

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  3. „No Kings“ – Landesweite Massenproteste gegen Trump
    In den USA haben am Samstag Millionen Menschen unter dem Motto „No Kings“ gegen den US-Präsidenten und seine Regierung demonstriert. In allen 50 Bundesstaaten kamen Demonstranten bei mehr als 3200 Veranstaltungen zusammen. Unter dem Motto „No Kings“ – keine Könige – gingen am Wochenende zahlreiche Menschen gegen die Politik von US-Präsident Trump auf die Straße. Die Gründe dafür sind vielfältig.
    Quelle: Handelsblatt, 30.03.2026

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    Anmerkung CG: Übrigens, viele Informationen zu den Ostermärschen in Deutschland sind beispielsweise auf dem Kalender des “Netzwerk Friedenskooperative” zu finden [LINK]

    At LA No Kings protest, inflatable Trump baby and more displays captured in livestream footage
    Los Angeles’ No Kings protest was on thousands nationwide demonstrating against President Donald Trump’s actions and policies Organizers said they expect the No Kings protests to draw millions of Americans.
    Livestream footage of the LA protest showed an inflatable Trump baby and more displays.
    REUTERS
    Quelle: USA TODAY, 28.03.2026

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    „No Kings“-Proteste: Von Washington D.C. bis St. Paul und darüber hinaus – Gegner von Trump und des Iran-Kriegs erklären, warum sie auf die Straße gegangen sind
    Am Samstag, dem 28. März, versammelten sich „No Kings“-Demonstranten von Küste zu Küste, hielten Schilder hoch, skandierten Parolen und trugen aufwendige Kostüme. Damit fand die dritte koordinierte Demonstration gegen die Maßnahmen und die Politik von Präsident Donald Trump während seiner zweiten Amtszeit, einschließlich des Iran-Kriegs, ihren Höhepunkt. Es wurde erwartet, dass landesweit mehr als 3.000 Veranstaltungen stattfanden.
    0:00 – 5:27 „No Kings“-Demonstration in Washington, D.C.
    5:28 „No Kings“-Demonstration in St. Paul
    8:07 „No Kings“-Demonstration in Dallas
    11:34 – 12:16 „No Kings“-Demonstration in Covington, Kentucky
    12:17 – 12:51 „No Kings“-Demonstration in Jacksonville
    12:52 – 13:30 „No Kings“-Demonstration in Oklahoma City
    13:31 – 14:27 Columbia, MO „No Kings“-Protest
    14:28 – 15:17 Stauton, VA „No Kings“-Protest
    15:18 – 16:43 Brighton, Michigan „No Kings“-Protest
    16:44 – 17:25 Montgomery, Alabama „No Kings“-Protest
    17:26 – 18:35 Protest „No Kings“ in Redding
    18:36 – 19:16 Protest „No Kings“ in San Francisco
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: USA TODAY, 29.03.2026

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    Millionen Menschen gehen in den gesamten USA bei den „No Kings“-Protesten auf die Straße
    Millionen Amerikaner gehen in den gesamten Vereinigten Staaten auf die Straße, um gegen die Politik von Präsident Donald Trump und den Krieg mit dem Iran zu protestieren. Im Rahmen der jüngsten „No Kings“-Protestmärsche finden in allen 50 Bundesstaaten mehr als 3.000 Kundgebungen statt. Dies ist bereits die dritte landesweite „No Kings“-Demonstration.
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Sky News Australia (6,15 Mio. Abonnenten), 28.03.2026

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  4. Vor Ort in London: 1 Million Menschen demonstrieren für Gaza, gegen die extreme Rechte und einen Krieg gegen den Iran
    Middle East Eye berichtet vor Ort aus London, wo sich mehr als eine Million Menschen zu einer Demonstration versammelt haben, die von den Organisatoren als die größte gemeinsame Pro-Palästina- und Anti-Rechtsextremismus-Demonstration in der britischen Geschichte bezeichnet wurde. MEE sprach mit Demonstranten, die aus Solidarität mit Gaza marschierten und ein Ende der US-amerikanisch-israelischen Bombardements gegen den Iran forderten. Die Demonstranten sagten, während der Krieg gegen den Iran die Schlagzeilen beherrsche, setze Israel seine Angriffe auf Gaza und die Einschränkungen der humanitären Hilfe fort. Viele betonten, dass die Tötung von Zivilisten, darunter Frauen, Kinder und Familien, nicht ignoriert werden dürfe, und kritisierten die Unterstützung der britischen Regierung für Israel, einschließlich militärischer Hilfe.
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Middle East Eye (3,67 Mio. Abonnenten), 28.03.2026

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  5. Israelische Kriegsgegner geraten in Tel Aviv wegen Iran-Kriegs an die Polizei, während die Houthis den Konflikt ausweiten | APT
    Hunderte Demonstranten versammelten sich am Samstag (28. März) in Tel Aviv, Israel, um gegen den Krieg Israels und der USA gegen den Iran zu demonstrieren; viele trugen Plakate gegen Militarismus und kritisierten Premierminister Benjamin Netanjahu. Die Polizei griff kurz nach Beginn des Marsches ein, um die Menge aufzulösen, was zu Zusammenstößen mit Demonstranten führte, die eine Regelung durchsetzen wollten, wonach Versammlungen im Freien aufgrund des andauernden Konflikts auf 50 Personen begrenzt sind. Der Protest fand statt, als der Krieg in seine fünfte Woche ging und die Spannungen in der Region eskalierten, nachdem die mit dem Iran verbündeten Houthis im Jemen zum ersten Mal seit Beginn des Konflikts Raketen auf Israel abgefeuert hatten.
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: APT (871.000 Abonnenten), 28.03.2026

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  6. Israels Parlament beschließt Ausweitung der Todesstrafe auf palästinensische Terroristen
    Das israelische Parlament hat einen Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für “Terroristen” beschlossen. 62 der 120 Abgeordneten der Knesset stimmten für den umstrittenen Vorstoß der Partei Otzma Jehudit des rechtsextremen Polizeiministers Itamar Ben-Gvir. 48 Abgeordnete stimmten gegen das Gesetz, der Rest war abwesend oder enthielt sich. Auch der rechtskonservative Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gab seine Stimme für den Vorstoß ab.
    Kritikerinnen und Kritiker sehen das Gesetz als rassistisch an, weil es de facto nur Palästinenserinnen und Palästinenser betrifft. Deutschland hatte sich mit weiteren europäischen Ländern gegen das Gesetz ausgesprochen.
    Laut dem Gesetzestext droht künftig jedem die Todesstrafe oder eine lebenslange Freiheitsstrafe, “der absichtlich den Tod einer Person herbeiführt mit dem Ziel, einem israelischen Staatsbürger oder Einwohner zu schaden, aus der Absicht, die Existenz des Staates Israel zu beenden”.
    Von einem Militärgericht im besetzten Westjordanland verurteilte Palästinenser müssen nun obligatorisch mit der Todesstrafe rechnen, wenn sie wegen vorsätzlicher und als “Terrortat” eingestufter tödlicher Anschläge schuldig befunden wurden.
    Hinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. […] Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.
    Quelle: DIE ZEIT, 31.03.2026

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  7. Was Israel wirklich im Iran will – Israelischer Journalist Gideon Levy
    Warum drängt Israel seit Jahrzehnten auf einen Krieg mit dem Iran und was steckt wirklich dahinter? In diesem Interview spricht der israelische Journalist Gideon Levy mit dem Pulitzer-Preisträger Chris Hedges über die Motive, die öffentliche Wahrnehmung und die Rolle der Medien.
    Levy zeichnet ein Bild, das von gängigen Darstellungen abweicht: Er spricht über die Denkweise hinter politischen Entscheidungen, über die Bedeutung von Bedrohungsnarrativen und darüber, warum militärische Lösungen oft im Vordergrund stehen. Dabei geht es auch um das, was der Öffentlichkeit gezeigt wird und was nicht.
    Dieses Video wurde vom Chris Hedges Report produziert und am 25. März 2026 auf dessen YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um in Deutschland und darüber hinaus zur Meinungsbildung zu diesem Thema beizutragen.
    Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
    Über unser Importprogramm: In diesem Programm veröffentlichen wir Inhalte von externen Autoren und Journalisten. Dazu gehören sowohl internationale als auch lokale Inhalte, die nach unserer redaktionellen Meinung in der Medienlandschaft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Inhalte spiegeln nicht unbedingt die eigene redaktionelle Haltung von acTVism Munich wider.
    Quelle: acTVism Munich, 01.04.2026

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  8. US-Journalistin Abby Martin enthüllt die voreingenommene Berichterstattung der Medien über den Iran-Krieg
    Die unabhängige Journalistin Abby Martin berichtet seit Jahrzehnten über amerikanische Angriffskriege und hat aus erster Hand miterlebt, wie die Mainstream-Medien „Zustimmung“ für diese Kriege „erzeugen“. Der Angriff der USA und Israels auf den Iran ist da keine Ausnahme.
    Im Gespräch mit dem Declassified-Redakteur Phil Miller diskutieren sie die miserable Berichterstattung der Mainstream-Medien in Großbritannien und den USA, warum aus dem Völkermord in Gaza keine Lehren gezogen wurden und warum Keir Starmer sich gegenüber Donald Trump in Bezug auf den Iran nicht behaupten kann.
    Abby Martin war zu Besuch in London anlässlich einer Vorführung ihres neuen Dokumentarfilms „Earth’s Greatest Enemy“, der die Umweltauswirkungen des US-Militärs untersucht.
    Besuchen Sie [LINK], um mehr zu erfahren.
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Declassified UK (235.000 Abonnenten), 22.03.2026

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    Israel Killed Journalist, Then Shared FAKE Photo | With Abby Martin
    Quelle: Novara Media, 30.03.2026

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  9. Fico greift die EU und Selenskij an im Hintergrund der Energiekrise
    Übersetzte Reden müssen nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion sein. Sie dienen lediglich zur Information unserer Zuschauer.
    Aus finanziellen Gründen sind wir auf die Unterstützung von KI angewiesen, da wir sämtliche Arbeit persönlich finanzieren. Darum bitten wir etwaige Übersetzungsfehler und Aussetzer zu entschuldigen.
    russland.NEWS ist eine unabhängige Onlinezeitung über Russland und russland.TV unser Web-TV.
    Quelle: russland.RU, 01.04.2026

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  10. 10 Billionen-Dollar-Anleihen fällig – schwache Nachfrage
    Das globale Finanzsystem sendet ein deutliches Warnsignal aus – und die meisten Menschen übersehen es.
    Diese Woche fanden die schwächsten Auktionen von US-Staatsanleihen seit über drei Jahren statt, was auf eine sinkende Nachfrage nach dem einst als sicherster Vermögenswert der Welt geltenden Papier hindeutet. Während die Anleger das Vertrauen verlieren, steigen die Renditen, die Inflationsängste nehmen zu und es bilden sich Risse im 30 Billionen Dollar schweren Anleihemarkt.
    Was treibt diesen Wandel an? Eskalierende Spannungen mit dem Iran, steigende Ölpreise und der massive Refinanzierungsbedarf der USA sorgen für eine perfekte Sturmkonstellation. Investoren verlangen höhere Renditen – und ziehen sich aus langfristigen Risiken zurück.
    In diesem Video analysieren wir, was die schwache Nachfrage nach Staatsanleihen wirklich bedeutet, wie sie sich auf die Zinssätze auswirkt und warum sie eine umfassendere finanzielle Instabilität auslösen könnte.
    Lenas Substack [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Weltgeschehen im Kontext – Deutsch, 31.03.2026

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  11. BERICHT AUS IRAN: Zensur? Reaktion auf deutsche Medien
    Zensur im Iran – oder ein verzerrtes Bild aus der Ferne? Während öffentlich-rechtliche Medien aus der Ferne berichten, reist der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris direkt ins Kriegsgebiet und macht eine andere Erfahrung vor Ort. In diesem Bericht reagiert er auf die Behauptung, unabhängige Berichterstattung aus dem Iran sei nicht möglich, und zeigt, was er tatsächlich sehen, filmen und veröffentlichen konnte – und warum die Frage der Zensur komplexer ist, als oft dargestellt wird.
    Dieses Video wurde von Reason2Resist produziert und am 27. März 2026 auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht [LINK]. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
    Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
    ÜBER DIMITRI LASCARIS: Dimitri Lascaris ist Journalist und Rechtsanwalt. Als Anwalt ist er auf Sammelklagen, internationales Recht und Menschenrechte spezialisiert. Er war Mitglied der Schattenkabinette der Grünen Parteien Kanadas und Quebecs. Im Jahr 2020 kandidierte er für den Vorsitz der Grünen Partei Kanadas und belegte den zweiten Platz. Er ist außerdem Gründer und Herausgeber des YouTube-Kanals „Reasons 2 Resist with Dimitri Lascaris: @reason2resist
    Über unser Importprogramm: In diesem Programm veröffentlichen wir Inhalte von externen Autoren und Journalisten. Dazu gehören sowohl internationale als auch lokale Inhalte, die nach unserer redaktionellen Meinung in der Medienlandschaft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Inhalte spiegeln nicht unbedingt die eigene redaktionelle Haltung von acTVism Munich wider.
    Quelle: acTVism Munich, 31.03.2026

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    BERICHT aus der Straße von Hormus: Nicht gesperrt, sondern unter iranischer Kontrolle
    Ist die Straße von Hormus wirklich gesperrt oder wird ein anderes Bild vermittelt? Der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris berichtet direkt von einem Zivilschiff aus der Meerenge und dokumentiert, was vor Ort tatsächlich geschieht. Dabei wird sichtbar: Trotz des Krieges passieren weiterhin zahlreiche Öltanker und Frachtschiffe die Route, die für einen erheblichen Teil des weltweiten Energiehandels entscheidend ist. Doch die Durchfahrt erfolgt unter Bedingungen, die vom Iran kontrolliert werden – ein entscheidender Unterschied zu der Darstellung, die vielerorts verbreitet wird.
    Dieses Video wurde von Reason2Resist produziert und am 29. März 2026 auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht [LINK]. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
    Quelle: acTVism Munich, 31.03.2026

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    BERICHT AUS IRAN: Israel wirft Minen auf Dorf – Tote und Verstümmelte
    Israelische Luftangriffe haben ein Dorf nahe Shiraz im Iran über Nacht mit Minen übersät – viele davon sind noch immer aktiv und können jederzeit explodieren. In Jamal Abad berichten Bewohner von tödlichen Explosionen, verstümmelten Körpern und einer Gefahr, die selbst durch Bewegung oder Mobiltelefone ausgelöst werden kann. Als der investigative Journalist Dimitri Lascaris das Dorf besucht, wird das Ausmaß sichtbar: Minen liegen zwischen Häusern verstreut, einige sind detoniert, andere warten noch. Der Bericht zeigt, was geschah – und warum die Bewohner weiterhin in Lebensgefahr sind.
    Dieses Video wurde von Reason2Resist produziert und am 26. März 2026 auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht [LINK]. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
    Quelle: acTVism Munich, 30.03.2026

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    AUS IRAN: Israelischer Angriff auf das Gandhi-Krankenhaus
    Ein israelischer Angriff traf das Gandhi-Krankenhaus in Teheran und beschädigte eine zentrale medizinische Einrichtung schwer. Als der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris die Überreste besucht, spricht er mit Verantwortlichen des Krankenhauses über das Ausmaß der Zerstörung, die schwierige Verlegung von Patienten und die Folgen für die medizinische Versorgung. Der Bericht zeigt, was vor Ort geschah und welche Auswirkungen der Angriff auf das zivile Leben hat. Der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris besucht die Überreste des Krankenhauses und spricht mit dem Vizepräsidenten über die Folgen des Angriffs, die zerstörte medizinische Infrastruktur und die Frage, wie lange das Krankenhaus außer Betrieb bleiben wird.
    Dieses Video wurde von Reason2Resist produziert und am 25. März 2026 auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht [LINK]. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu unterstützen.
    Quelle: acTVism Munich, 28.03.2026

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  12. He Was Banned for Exposing Gaza Truths — Now He Speaks Out. With Yanis Varoufakis
    Israel’s genocide in Gaza grinds on, while Israeli officials now signal they are “fully ready” to strike Iran—raising the risk of a regional firestorm. But within the EU, dissent is being crushed.
    In an unprecedented case, the EU has sanctioned one of its own citizens for being a journalist. RedMedia founder Hüseyin Doğru was targeted on behalf of Germany—for exposing Germany’s complicity in the genocide in Palestine. No trial. No hearing. An extrajudicial punishment.
    The EU claims he “systematically spread false information on politically controversial subjects with the intent of creating ethnic, political and religious discord amongst a predominantly German audience.” In reality, his reporting focused on social protests across Germany and Europe—something that now appears to go too far for the so-called democratic powers in Berlin and Brussels.
    The listing followed RedMedia’s exclusive coverage of Germany’s brutal crackdown on pro-Palestinian students—and it forced the outlet to shut down. What does it mean when reporting on Gaza is reframed as extremism, and journalism itself becomes a sanctionable offense?
    Hüseyin Doğru joins Yanis Varoufakis to dissect Europe’s widening assault on free speech, Germany’s criminalisation of Palestine solidarity, and how ordinary citizens can push back—before they too are silenced. Hosted by Mehran Khalili. Tune in live, bring your questions, and share widely—while you still can.
    Quelle: DiEM25 (241.000 Abonnenten⁩), 17.06.2025

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    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten „Sippenhaft” für Familie des deutschen Journalisten Doğru: EU-Sanktions-Regime immer skandalöser [LINK] und #FreeDogru und #FreeBaud? – Rufe nach einer Kampagne nach dem Vorbild der #FreeAssange-Bewegung werden lauter [LINK]. Dazu auch auf Jacobin.com: Europe Is Sanctioning Critics of Israel and Militarism [LINK]

  13. Was ist mit der Jugend los? Michael Sailer über Schule, Medien und Generationen
    Michael Sailer und Michael Meyen sprechen über eine Frage, die viele Eltern, Lehrer und Beobachter beschäftigt: Was ist mit der Jugend los? Disziplin, Smartphones, Migration, Medien – vieles hat sich im Schulalltag verändert. Michael Sailer vergleicht seine eigene Jugend mit der Situation von heute und berichtet aus seiner Erfahrungen an einer Mittelschule in München. Im Gespräch geht es um Informationsquellen junger Menschen, um den Einfluss von Medien und um gesellschaftliche Entwicklungen, die Schule und Generationen prägen. Sailer erinnert dabei an seine Kindheit in München-Giesing und an alternative Lebensentwürfe der 1960er und 1970er Jahre. Dabei stellt sich auch eine grundsätzliche Frage: Wie sollte ein Bildungssystem aussehen, das Kinder und Jugendliche wirklich fördert? Am Ende des Gesprächs entwirft Sailer Gedanken zu einer möglichen Schule der Zukunft.
    Kapitelübersicht: 00:00 – Worum wird es gehen? 01:04 – Lehrer in der Mittelschule 05:24 – Offenheit: Mittelschule vs. Gymnasium 12:04 – Migration, Smartphone, Disziplin 17:38 – Infoquellen der Jugend 22:20 – Kommunen-Szene der 1960er und 1970er 33:36 – Kindheit in Giesing und in der DDR 39:00 – Wie Medien den Nachwuchs prägen 43:40 – Der dressierte Nachwuchs 47:12 – Für den Begriff „Klasse“ 50:44 – Umweltschutz vs. Klima 54:16 – Bildungssystem der Zukunft
    Quelle: Michael Meyen, 13.03.2026

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  14. Bericht aus Beirut: „Die Herzen sind sehr, sehr schwer“, nachdem israelische Angriffe auf Journalisten und Sanitäter abgefeuert wurden
    Wir sprechen mit der Journalistin Lylla Younes in Beirut, während Israel verspricht, seine Invasion im Libanon auszuweiten und einen Großteil des Landes zu besetzen. Dies geschieht, nachdem ein israelischer Angriff am Samstag ein gekennzeichnetes Pressefahrzeug im Südlibanon getroffen hat, wobei Ali Shoeib vom Fernsehsender Al-Manar, die Reporterin Fatima Ftouni vom Fernsehsender Al Mayadeen und ihr Bruder, der freiberufliche Kameramann Mohamed Ftouni, ums Leben kamen. Das israelische Militär gab an, Shoeib ins Visier genommen zu haben, und beschuldigte ihn, ein Geheimdienstmitarbeiter der Hisbollah zu sein, ohne Beweise vorzulegen. Die Weltgesundheitsorganisation berichtet, dass am Samstag bei fünf separaten israelischen Angriffen im Südlibanon zudem neun Sanitäter getötet wurden, womit die Gesamtzahl der im März von Israel getöteten Gesundheitsfachkräfte auf 51 stieg.
    Solche dreisten Morde seien ein Versuch Israels, „den Willen eines Volkes in einem Moment tiefer Verletzlichkeit zu brechen“, sagt Younes.
    Quelle: Democracy Now!, 30.03.2026

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    Israel nimmt Journalist Steve Sweeney ins Visier
    Max Blumenthal und Aaron Maté von The Grayzone über schockierende Aufnahmen, die zeigen, wie ein erfahrener Kriegsberichterstatter einen offenbar gezielten israelischen Raketenangriff im Südlibanon überlebt.
    Website The Grayzone [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: The Grayzone Deutsch, 31.03.2026

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    CNN-Team in schockierendem Video live von der israelischen Armee angegriffen
    Krystal und Saagar sprechen darüber, wie ein CNN-Team vor laufender Kamera von der israelischen Armee angegriffen wurde.
    [Automatisierte Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Breaking Points (1,98 Mio. Abonnenten), 31.03.2026

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  15. Arzt aus Gaza: Israel soll zweijähriges Kind gefoltert haben
    Die 27-jährige Ärztin Bisan Ahmed arbeitet im Operationszentrum des Al-Shifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt, das in den vergangenen zwei Jahren bei einer Reihe israelischer Angriffe und Bombardierungen schwer beschädigt wurde.
    Nachdem sie den genozidalen Angriff auf Gaza überlebt hat, ist Bisan Zeugin eines israelischen Vorgehens geworden, das so schockierend ist, dass es kaum zu beschreiben ist.
    Sie berichtet The Grayzone von dem Missbrauch eines 18-jährigen Jugendlichen, Jawad Abu Nassar, durch israelische Soldaten, der angeblich gefoltert wurde, um seinen Vater zu einem Geständnis zu zwingen, nachdem beide im Flüchtlingslager Maghazi entführt worden waren.
    Übersetzung (ins Englische): Hekmat Aboukhater; Kamera/Interview: Mohamed El-Saife; Produktion: Max Blumenthal
    Website The Grayzone [LINK]
    Original Video [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: The Grayzone Deutsch, 30.03.2026

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  16. Brian Berletic (Clip): Der Krieg mit Iran & das Comeback der globalen Vorherrschaft
    Brian Berletic ist ein ehemaliger US-Marine, Autor, Experte für internationale Beziehungen und Moderator von “The New Atlas”. Berletic erläutert, wie der US-Krieg gegen den Iran als Tor zu einem Krieg mit China und Russland dient.
    Das vollständige Interview (English; 19.03.2026) [LINK]
    Brian Berletic auf “The New Atlas” [LINK]
    Prof. Glenn Diesen auf X [LINK]
    Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
    Quelle: Glenn Diesen Clips Deutsch, 23.03.2026

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  17. Willkür-Justiz zerstört Rechtsstaat – Punkt.PRERADOVIC mit Thomas Moser
    Der Absturz des deutschen Rechtssystems ist unübersehbar. Kritiker werden verfolgt, Ärzte immer noch für Masken – und Impfatteste eingesperrt. Dieses „Willkürsystem“ zeigt der Journalist und Politologe Thomas Moser am Beispiel des Prozesses gegen den Querdenker-Gründer Michael Ballweg auf. Er hat das absurde Verfahren vor Ort beobachtet und in seinem Buch „Der missbrauchte Rechtsstaat“ akribisch beschrieben. Ein Dokument der Schande über eine willig instrumentalisierte Staatsanwaltschaft, neun Monate Haft ohne jede Grundlage und politische Einflussnahme einer Landesregierung.
    Quelle: Punkt.PRERADOVIC, 06.02.2026

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  18. IRANKRIEG – ATOMKRIEG – Die Eskalation beenden!
    Der Krieg gegen den Iran eskaliert weiter. In diesem Video erläutere ich fünf Gründe, warum die Gefahr einer weiteren Zuspitzung bis hin zum Atomkrieg aus meiner Sicht real ist. Ich spreche über die völkerrechtliche Einordnung des Krieges, über Fehlkalkulationen der Angreifer, über die Logik weiterer Eskalation und über die Folgen für Europa, Deutschland und die Welt. Außerdem geht es um die Frage, was wir als Bürger in Deutschland überhaupt noch tun können, wenn wir nicht tatenlos zusehen wollen.
    Normalerweise behandle ich in meinen Videos Themen aus dem Arbeitsrecht, dem Strafrecht und dem Vertragsrecht, außerdem grundsätzliche Fragen zum Konfliktmanagement. Wenn die politische Lage dazu Anlass gibt, gehe ich auch darüber hinaus.
    Mehr zu meiner Arbeit [LINK]
    Quelle: hans theisen | rechtsanwalt, 27.03.2026

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    KRIEG DEM IRAN -Warum der Westen schon verloren hat
    Die USA und Israel haben Ende Februar 2026 während laufender Verhandlungen den Iran angegriffen, den Ayatollah Ali Khamenei und weitere wichtige Führungspersonen getötet und führen nun Krieg gegen den Iran. Der sogenannte Westen steht – mit wenigen Ausnahmen – dahinter. In diesem Video nenne ich Ihnen fünf Punkte, warum der Westen in diesem Konflikt schon verloren hat.
    Ich bin Hans Theisen, Rechtsanwalt in Dresden. Auf meinem Kanal geht es sonst meist um Arbeitsrecht, Strafrecht und Vertragsrecht – und um eine grundsätzliche Betrachtung von Konflikten. Dieses Thema greife ich aus aktueller Sorge auf.
    Die fünf Punkte (Überblick)
    1.Europa – insbesondere Deutschland – kann strategisch nichts gewinnen.
    2.Der Westen verliert seine Identität, weil er sich von der regelbasierten Ordnung verabschiedet hat
    3.Der Westen hat sich vom Völkerrecht verabschiedet
    4.Wir zahlen wirtschaftlich mit – spürbar bis an der Zapfsäule.
    5.Dieser Krieg ist so gebaut, dass der Iran schon gewinnt, wenn er nur überlebt.
    Wenn Ihnen das Video gefällt, lassen Sie mir bitte ein Like da und abonnieren Sie den Kanal. Ich freue mich über sachliche Kommentare – auch über Widerspruch.
    Quelle: hans theisen | rechtsanwalt, 06.03.2026

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  19. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
    • Neue Krankenkassen-Regel – Familien sollen plötzlich zahlen #störfaktor
      Quelle: Der Störfaktor, 26.03.2026

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    • B&B #153 Burchardt & Böttcher. Deutsche in Mangelhaft: Die Mittelschicht wird Dünger.
      Studie: Deutsche immer glücklicher, nur noch 41% Jugendliche wollen auswandern ** Demo für Klarnamenpflicht im Internet statt bei Einreise ** HateAid über Geschlechterkriegszone abgeworfen ** Virtuell belästigt empört, real euthanasiert nicht ** Walschlappe: Lars gestrandet ** Sportlichste Partei Deutschlands mit Anlauf unter die 5-Prozent-Hürde ** Spaltung statt Splitting: Frontalangriff der Beamten auf die Mittelschicht ** Nebel in Nahost, Nebel im Kopf: Insidergeschäfte, Massaker und Völkermord ** Iran ist menschlich: USA finanzieren Mullah-Raketen gegen Israel ** Chinas Triumph: Petro-Yuan ersetzt Petro-Dollar ** Die Schlagzeile ist Öl, die Story ist Dünger ** Resterampe Europa: Willkommen im Wildpark ohne Licht ** Sokrates 2026: Ich weiß nicht, dass ich nichts weiß.
      Quelle: B&B – Burchardt & Böttcher – Wir müssen reden, 29.03.2026

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    • +++Aktuelle Kamera zum Fall Fernandes+++
      KI-Satire
      Quelle: Snicklink, 26.03.2026

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    • Bald wieder Lockdowns? | Der Wegscheider
      Im neuen Wochenkommentar geht es heute um neue und alte Lockdowns, Stichwort Corona-Aufarbeitung. Allerdings nicht um die – ohnehin meist totgeschwiegene – Show von Politik und Medien: Wir schauen wirklich hinter die Kulissen der Covid-19-Affäre!
      Quelle: ServusTV On, 28.03.2026
  20. Musik trifft Politik
      ZUR
    • HÖLLE MIT DEM KRIEG
      Text: General des US-Marine-Corps Smedley D. Butler (1881 – 1940). Er wurde aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen zu einem der schärfsten Kritiker des Krieges. Seine Schrift „Zur Hölle mit dem Krieg!“ haben wir gekürzt und leicht bearbeitet für unser aktuelles Video.
      Die Musik (Auszüge aus dem Stück „Walzerblut“ für 5 Schlagzeuger) schrieb Christof Herzog, Sprecherin ist Christa Weber. Die Bilder sind vom Pergamonaltar, von Francisco Goya, von Adolph Menzel, Victor Gabriel Gilbert und Max Friedrich Koch.
      Quelle: Gegenstimmen – Plattform für neue politische Lieder – Weber-Herzog-Musiktheater, 01.04.2026

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    Anmerkung: In dieser Rubrik wollen wir Ihnen Songs mit politischen und gesellschaftskritischen Texten vorstellen, die vielleicht noch nicht jeder Leser kennt oder die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Wenn auch Sie Musiktipps für uns haben, mailen Sie uns Ihre Empfehlungen bitte an unsere Mailadresse für die Videohinweise videohinweise(at)nachdenkseiten.de mit dem Betreff: Musik.

(Auszug von RSS-Feed)

Neue Videos am Mittwoch

01. April 2026 um 15:35

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Die Welt dreht sich – wir liefern den Kontext.

Unsere aktuellen Videos zeigen, worauf es ankommt: Relevante Themen, präzise Analysen und journalistische Tiefe ohne Spektakel. Vom Brennpunkt der Weltpolitik bis zum Umbruch in der Nachbarschaft – wir bieten die Informationen, die wirklich zählen. Kein Alarmismus, keine leeren Schlagzeilen – nur das, was euch weiterbringt. Für alle, die mitdenken, hinterfragen und mehr wollen. Jetzt ansehen, dranbleiben und mitreden – denn Aufklärung ist der Anfang von Veränderung.

Eilt: Explosive-Interna! Es ist KEIN CHAOS, es ist GENAUSO GEPLANT!Energie-Lockdown für Deutschland

Er sagte, sie würden einem Drehbuch folgen … und sagte das Jahr 2026 genau voraus (Video Advice)

Philipp Kruse – Die dunklen Machenschaften der WHO, mRNA-Impfstoffe mit Plasmid-DNA, Ausnahmezustand

Schiffer packt aus, was es wirklich mit der Öl-Verknappung auf sich hat!

Woher kommt die Energie der Schweiz wirklich?

Was ist Greater-Israel? | Michael Lüders

Geplante Strateische Eskalation – Wir werden ernsthafte Problem bekommen

Link zum Video

Enthüllungen über die Welt der Ultrareichen | Von Paul Clemente

„Gesundheitssicherstellung“ für den großen Krieg | Bernhard Trautvetter | NDS-Podcast

BUNDESLIGA-Club und L’Oréal erzeugen mit Warn-Video große AUFMERKSAMKEIT!

Das finale Instrument totaler Überwachung ist da – und NIEMAND spricht darüber!

Kein Öl, kein Gas, bald kein Essen? Die Wahrheit hinter der globalen Krise!

ENERGIELOCKDOWN: Rationierung in Europa – Shell-CEO warnt vor April! | Krall & Bubeck

Philipp Kruse zum Thema: „WHO auf den Prüfstand! Warum es eine Untersuchung braucht“

Wurde beinahe polizeilich verhindert: Rede von Heiko Schöning zum Thema „Verfolgung von Regierungskritikern durch staatliche Stellen“

Richtige Fragen contra richtige Antworten (von Ivo Sasek)

Diese 10 neuen Claude Code Funktionen übersehen FAST ALLE! (Stitch, Browser Use, Auto-Dream, uvm.)

(Auszug von RSS-Feed)

„Wir schlafwandeln in den Dritten Weltkrieg“ – Doug Macgregor warnt vor globaler Eskalation

01. April 2026 um 15:23

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Die Welt steuert nicht bewusst, sondern schleichend auf einen großen Krieg zu – das ist die zentrale Warnung des ehemaligen US-Obersts Doug Macgregor. In seiner Analyse zeichnet er ein düsteres Bild einer geopolitischen Lage, in der mehrere Konflikte ineinandergreifen und politische Eliten Risiken eingehen, deren Konsequenzen sie selbst kaum tragen würden.

Macgregor sieht Parallelen zur Vorkriegszeit vor 1914: ein internationales System, in dem keine Großmacht tatsächlich einen Weltkrieg will – aber alle bereit sind, Schritte zu gehen, die genau dorthin führen können. Der entscheidende Unterschied sei heute jedoch die Existenz von Atomwaffen. Diese verhinderten zwar den direkten großen Krieg, verschieben die Konflikte aber in einen Bereich „unterhalb der nuklearen Schwelle“, in dem dennoch enorme Zerstörung möglich ist.

Im Zentrum seiner Analyse steht der Ukraine-Krieg, den er als künstlich geschaffenen Konflikt beschreibt. Ohne westliche Interventionen und die politische Ausrichtung Kiews gegen Russland hätte es diesen Krieg seiner Ansicht nach nicht gegeben. Gleichzeitig wirft er dem Westen vor, die militärische Realität falsch einzuschätzen: Russland sei weder wirtschaftlich noch militärisch kollabiert, sondern habe seine industrielle und militärische Kapazität massiv ausgebaut. Sanktionen hätten nicht den erwarteten Effekt erzielt, während die westlichen Gesellschaften zunehmend an innerer Stabilität verlieren.

Macgregor kritisiert dabei vor allem die politischen Entscheidungsträger in Europa und den USA. Diese lebten, so seine Einschätzung, in einer „fantastischen Parallelwelt“, geprägt von Arroganz, Fehleinschätzungen und Wunschdenken. Die Annahme, Russland werde nicht eskalieren oder letztlich zusammenbrechen, sei gefährlich und könne zu einer direkten militärischen Konfrontation führen.

Ein weiterer zentraler Punkt seiner Analyse ist die zunehmende Entkopplung zwischen Bevölkerung und politischer Führung. Entscheidungen über Krieg und Frieden würden nicht mehr im Sinne der Mehrheit getroffen, sondern von kleinen Machteliten, beeinflusst durch wirtschaftliche Interessen und große Vermögen. Demokratie werde dadurch ausgehöhlt, während geopolitische Strategien zunehmend von finanziellen und machtpolitischen Kalkülen geprägt seien.

Besonders brisant wird seine Einschätzung im Hinblick auf den Nahen Osten. Ein Krieg zwischen Israel und dem Iran könnte seiner Ansicht nach der Auslöser für eine globale Eskalation sein. Ein solcher Konflikt würde nicht regional bleiben, sondern zwangsläufig Russland und China einbeziehen. Beide Länder hätten strategische Interessen und militärische Präsenz in der Region aufgebaut und würden nicht tatenlos zusehen, wenn Iran militärisch zerstört würde.

Macgregor warnt davor, dass viele in Washington und Europa die Situation völlig falsch einschätzen. Die Vorstellung, man könne einen begrenzten Krieg führen oder kontrollieren, sei eine gefährliche Illusion. Sobald ein solcher Konflikt beginne, könne er sich schnell ausweiten und außer Kontrolle geraten.

Dabei verweist er auch auf die globale Machtverschiebung. Während der Westen sich als dominierende Kraft sehe, stehe ein großer Teil der Welt – insbesondere Staaten des globalen Südens – politisch und wirtschaftlich näher an Russland, China und Iran. In einem größeren Konflikt wäre der Westen daher weit weniger isoliert handlungsfähig, als oft angenommen.

Ein besonders eindringlicher Teil seiner Analyse betrifft die wirtschaftlichen Folgen eines solchen Szenarios. Selbst ohne den Einsatz von Atomwaffen könnte ein globaler Konflikt die westlichen Volkswirtschaften schwer treffen: Handelsketten würden zusammenbrechen, Energiepreise explodieren und der Lebensstandard massiv sinken. Ein Krieg könne somit nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich verheerend wirken.

Macgregor erinnert zudem daran, dass große Kriege in der Geschichte oft nicht aus klaren Entscheidungen entstanden, sondern durch Ereignisse, Fehlkalkulationen oder bewusst herbeigeführte Vorfälle eskalierten. Beispiele wie Pearl Harbor oder der Golf von Tonkin zeigen seiner Ansicht nach, wie Konflikte politisch instrumentalisiert oder durch bestimmte Ereignisse ausgelöst wurden.

Seine Warnung ist eindeutig: Auch heute bestehe die Gefahr eines solchen Eskalationsmoments – etwa durch einen Zwischenfall auf See im Roten Meer, im Mittelmeer oder im Indischen Ozean. Ein einzelnes Ereignis könne ausreichen, um eine Kettenreaktion in Gang zu setzen, die in einen großen Krieg mündet.

Am Ende bleibt seine zentrale Botschaft: Die Welt befindet sich bereits in einer Phase multipler Konflikte, die jederzeit in einen größeren Krieg übergehen könnten. Nicht weil jemand ihn bewusst will, sondern weil politische Entscheidungen, Fehleinschätzungen und strategische Interessen immer weiter in Richtung Eskalation führen.

Oder, wie Macgregor es sinngemäß beschreibt:
Der gefährlichste Krieg ist der, in den man hineingerät, ohne ihn wirklich führen zu wollen.

(Auszug von RSS-Feed)

Die Welt wird nach dem Krieg gegen den Iran nicht mehr dieselbe sein

01. April 2026 um 15:12

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Die Analyse des Ökonomen Michael Hudson

In einem aktuellen Interview mit Glenn Diesen hat der renommierte US-Ökonom und Historiker Michael Hudson die dramatischen Folgen des Krieges gegen den Iran für die globale Wirtschaft analysiert. Hudson, bekannt für seine kritische Auseinandersetzung mit dem US-Imperialismus und der Finanzialisierung der Wirtschaft, beschreibt den Konflikt nicht als regionalen Krieg, sondern als einen Wendepunkt, der die Weltordnung unwiderruflich verändert. Energieversorgung, Düngemittel, Finanzsystem und geopolitische Allianzen geraten ins Wanken – eine Rückkehr zur alten Normalität ist ausgeschlossen.

Krieg um Ressourcen und globale Kontrolle

Michael Hudson sieht den Krieg gegen den Iran als Teil eines umfassenden US-Versuchs, die Kontrolle über die Weltwirtschaft durch die Beherrschung der Öl- und Rohstoffexporte zu sichern. Der Konflikt sei kein isolierter militärischer Einsatz, sondern ein „Weltkrieg II“, weil Energie, Düngemittel und andere Exporte ölproduzierender Länder für die gesamte Welt lebenswichtig seien.

Die USA hätten bereits zuvor Venezuela angegriffen und dessen Präsidenten entführt, um das Öl unter eigene Kontrolle zu bringen. Nun gehe es um Iran: Das Ziel sei nicht die Verhinderung einer Atombombe – Iran strebe keine an –, sondern die vollständige Beherrschung der OPEC-Ölreserven.

Seit 2003 versuchten die USA, Irak, Syrien, Libyen und schließlich Iran zu kontrollieren. Die Straße von Hormus, durch die ein Großteil des saudischen und OPEC-Öls fließt, sollte zum Choke Point werden. Trump habe jedoch erkannt, dass eine militärische Besetzung der Inseln militärisch unhaltbar sei, und stattdessen direkt auf die Ölressourcen abgezielt.

Sanktionen als strategische Waffe

Hudson betont, dass die USA ihre Außenpolitik bewusst auf die Fähigkeit stützen, Ölexporte weltweit abzuschneiden. Sanktionen gegen Iran, Venezuela und Russland dienten genau diesem Zweck: Nur Öl aus US-kontrollierten Quellen solle den Verbündeten zur Verfügung stehen.

Trump habe dies offen ausgesprochen – im Gegensatz zu früheren Präsidenten, die dieselbe Politik verfolgten, aber weniger direkt. Kein ehemaliger US-Präsident (Biden, Obama, Bush) habe Trump kritisiert.

Selbst europäische Führer applaudierten ihm rhetorisch, obwohl sie den USA den Luftraum verweigerten. Die Sanktionen blieben bestehen, und niemand klage Trump als Kriegsverbrecher an. Dies zeige, wie tief die Abhängigkeit von der US-Dominanz in den Köpfen verankert sei.

Wirtschaftliche Folgen: Ein irreversibler Schock

Die unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen seien katastrophal und irreversibel. Iran blockiere nicht nur Ölexporte vollständig, sondern auch Düngemittel und andere Rohstoffe.

Helium-Produktion sei durch Zerstörung der Anlagen unterbrochen, was bereits zu weltweiten Einschränkungen in der Medizintechnik führe. Obwohl Iran gegen Zahlung von zwei Millionen Dollar pro Schiff wieder begrenzte Ölexporte durch die Straße von Hormus zulasse, bleibe der Export von Düngemitteln gesperrt.

Die Welt stehe kurz vor der Pflanzsaison – ohne Düngemittel drohten massive Ernteausfälle. Die Unterbrechung der Lieferketten für Öl, Gas, Ammoniak, Schwefel und Helium sei nicht rückgängig zu machen.

Reparationen für die Schäden in Iran seien notwendig, doch niemand wisse, wer sie zahlen solle. Das Ergebnis: Die schwerste Depression seit den 1930er Jahren sei unvermeidbar, unabhängig davon, ob ein Waffenstillstand erreicht werde.

Die Börsenrallye in den USA – der Dow Jones stieg kurzzeitig um 1000 Punkte – sei reines Wunschdenken. Die Märkte ignorierten die Realität: Die Handlungen der USA und Israels seien irreversibel.

Das fragile US-Finanzsystem

Hudson erklärt detailliert, warum das US-Finanzsystem besonders verwundbar ist. Seit dem Hypotheken-Crash 2008 habe die Fed mit Nullzins-Politik die Banken gerettet, indem sie Kredite für Immobilien, Aktien und Anleihen vergünstigte.

Dies habe zu einer enormen Asset-Preis-Inflation geführt, während Reallöhne stagnierten und 40 Prozent der Amerikaner keine Ersparnisse besäßen.

Private-Equity-Firmen wie Blackstone hätten zu Billigzinsen Unternehmen aufgekauft, sie „financialisiert“ und ausgeblutet, um Renditen zu maximieren. Das gesamte System sei ein Ponzi-Schema.

Nun stiegen die Zinsen – und das System breche zusammen. Die Kriegsfolgen verschärften dies: Unterbrochene Zahlungsströme führten zu Kreditausfällen. Die Schuldenpyramide kehre sich in eine Schrumpfung – eine klassische Depression.

Geopolitische Verschiebungen

Auch die Auswirkungen auf andere Großmächte seien erheblich. Russland, China und Indien würden getroffen, aber anders als Europa.

Europa habe sich laut Hudson selbst isoliert, etwa durch den Verzicht auf russische Energie. Deutschland sei bereits ein warnendes Beispiel mit sinkendem BIP.

Die NATO und EU könnten unter diesem Druck zerbrechen: Regierungen müssten entweder massive Subventionen zahlen oder den Lebensstandard senken.

China fürchte um seine Energieversorgung, Indien müsse seine Strategie anpassen. Besonders hart treffe es den globalen Süden: Ohne Energie und Düngemittel drohten Hungersnöte, insbesondere in Afrika.

Das Ende der US-Hegemonie

Hudson beschreibt keinen langsamen Niedergang, sondern einen abrupten Bruch. Die USA hätten ihr eigenes Imperium durch aggressive Politik selbst destabilisiert.

Sanktionen, Kriege ohne Mandat und wirtschaftlicher Druck hätten das internationale System untergraben. Die Welt teile sich neu: Asien werde zum Zentrum, während Europa und die USA zurückfallen.

Internationale Institutionen wie IWF, Weltbank und UNO seien überholt. Neue Strukturen – eigene Währungen, Handelsregeln und Sicherheitsarchitekturen – würden notwendig.

Eine neue Weltordnung entsteht

Langfristig müsse die Welt lernen, sich unabhängig vom US-dominierten System zu machen. Selbstversorgung, neue Allianzen und alternative Finanzsysteme würden entscheidend.

Der globale Süden beginne zu erkennen, dass Abhängigkeit von westlichen Märkten gefährlich sei. Gleichzeitig verlagerten Konzerne ihre Aktivitäten, während neue Machtzentren entstehen.

Fazit: Eine Systemkrise ohne Rückkehr

Hudson zeichnet ein düsteres Bild: Der Krieg gegen den Iran habe die globalen Strukturen irreversibel beschädigt. Energiekrise, Finanzinstabilität und geopolitische Umbrüche seien unausweichlich.

Die Welt stehe vor einer grundlegenden Neuordnung.

Ob daraus Stabilität entsteht oder Chaos, hängt davon ab, ob Staaten bereit sind, neue Systeme aufzubauen – statt an einer alten Ordnung festzuhalten, die bereits zerbrochen ist.

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31. März 2026 um 15:35

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Zeitnah, unabhängig und direkt: Die aktuellsten Videos warten auf euch!

Verschafft euch einen fundierten Überblick zum Start in den Tag. Ob internationale Ereignisse, kultureller Wandel oder politische Analysen – wir fassen zusammen, was wirklich zählt. Keine Nebengeräusche, keine Schönfärberei – nur Inhalte mit Wirkung. Klickt euch rein, bleibt kritisch und diskutiert mit, denn Wissen wächst im Dialog.

BERICHT AUS IRAN: Zensur? Reaktion auf deutsche Medien

BERICHT aus der Straße von Hormus: Nicht gesperrt, sondern unter iranischer Kontrolle

„Entfesselt die Hölle“: Trumps Plan für Truppen am Boden ist ein DISASTER (Redacted -Deutsch via FM)

Seyed M. Marandi: Jemen greift ein – Wird das Rote Meer als Nächstes blockiert?

Angriffe auf Russlands Ölhäfen! Sie spielen mit dem Feuer und schießen sich damit selbst in den Kopf

Ernst Wolff: Merz mit falschem Spiel | DAS wird momentan vorbereitet!

Iran-Krieg ist nur der Anfang – Das eigentliche Ziel sind WIR!

Warum Jacques Baud sanktioniert wurde – Ein Gespräch über Krieg, Kritik und Europa

GEPLANTER UNTERGANG? Die schockierende Wahrheit über die okkulten Pläne der Elite! (W. Eggert, 2008)

Claude „Mythos” geleakt, OpenAIs MEGA-Plan, Optimus-3, Terafab, TUM-Interview & weitere KI-News

Deutschlands erster Dating-Coach: Was brauchen junge Männer wirklich?

„Die Truman Show“ wollte euch warnen (Moon – Deutsch)

Weltweite Hungersnot geplant

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Nina Hagen trifft Wolfgang Eggert: Dieses Interview SPRENGT DEIN WELTBILD

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Die gefährlichste Zutat in Lebensmitteln, die nie deklariert wird!

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Iran macht Israel dem Erdboden gleich, Trump gerät in Panik, während US-Marines Kharg und Hormuz ins Visier nehmen | Larry Johnson

31. März 2026 um 15:14

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Der Konflikt im Nahen Osten hat im März 2026 eine dramatische Eskalationsstufe erreicht. Im Rahmen der Operation „True Promise 4“ hat der Iran zusammen mit Verbündeten wie der Hisbollah und den Huthis aus dem Jemen Israel massiv unter Beschuss genommen. Gleichzeitig droht die Schließung der Straße von Hormuz die globale Energieversorgung zu destabilisieren. In einem aktuellen Interview analysiert der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson die Lage als asymmetrischen Abnutzungskrieg, in dem Israel und die Golfstaaten durch ihre geringere strategische Tiefe und erschöpfte Luftabwehr zunehmend in Bedrängnis geraten. Die US-Regierung unter Präsident Trump reagiert mit widersprüchlichen Signalen – von Drohungen einer Bodenoperation bis zu Panik über steigende Ölpreise.

Asymmetrie des Krieges: Größe, Tiefe und Ausdauer

Larry Johnson erklärt die Dynamik mit einem einfachen Vergleich: Ein großes Territorium (Iran) kann täglich Angriffe absorbieren und fortsetzen, während ein kleines Land (Israel, ca. 22.000 km²) schnell an seine Grenzen stößt. Israel verfügt nur über wenige große Ballungszentren – Jerusalem, Haifa und Tel Aviv –, in denen über die Hälfte der Bevölkerung lebt. Es gibt keine Dutzende verstreuter Kraftwerke oder Raffinerien wie im Iran.

Jeder Treffer auf israelische Infrastruktur wie die Chemiefabrik Ramat Hov nahe Dimona oder die Raffinerie in Haifa wirkt daher viel schwerwiegender als vergleichbare Schäden im Iran. Johnson betont: „Es schmerzt Israel mehr, eine einzige Chemiefabrik zu verlieren, als dem Iran zehn davon zu nehmen.“ Iran besitze strategische Tiefe, während Israels Fähigkeit, Schmerz zu ertragen, deutlich geringer sei – trotz der hohen Belastung für die iranische Bevölkerung.

Täglich gehen Berichte über Millionen Israelis in Schutzräumen ein. Die israelischen Abfangsysteme (Iron Dome, David’s Sling) zeigen deutliche Schwächen: Laut Berichten dringen bis zu 80 % der iranischen Raketen durch. Die Hisbollah koordiniert Angriffe aus dem Libanon, die Huthis aus dem Jemen nutzen sogar hypersonische Waffen wie die „Palestine 2“, die Israel in nur etwa 15 Minuten erreichen kann.

Schwere Verluste der IDF und interne Warnungen

Die israelische Armee (IDF) steht unter enormem Druck. Der aktuelle Generalstabschef hat vor dem Sicherheitskabinett Alarm geschlagen: Die IDF stehe kurz vor dem Kollaps, das Reservistensystem halte nicht mehr lange durch. Es fehle an einer neuen Wehrpflicht-, Reservisten- und Dienstverlängerungsgesetzgebung. Ohne diese könne die Armee ihre Routineaufgaben bald nicht mehr erfüllen.

Besonders dramatisch sind die Verluste im Libanon: Die Hisbollah hat in einem einzigen Tag 21 Merkava-Panzer (die modernsten der IDF) ausgeschaltet, zuvor bereits acht weitere. Insgesamt sollen seit Beginn der Offensive in Südlibanon über 100 Panzer zerstört oder kampfunfähig gemacht worden sein. Das erinnert an die Niederlage von 2006, ist aber nach Johnsons Einschätzung noch schwerwiegender. Israel habe weder die Hamas in Gaza entscheidend geschlagen noch die Hisbollah bezwingen können – trotz massiver materieller Überlegenheit.

Interne israelische Stimmen bestätigen die Krise: Ein ehemaliger Ombudsmann der IDF warnte, was im nächsten Kriegsabschnitt auf Israel zukomme, sei „erschreckend“. Johnson zitiert hebräischsprachige Medien, die offen über die prekäre Lage sprechen.

Erschöpfung der Luftabwehr in Israel und den Golfstaaten

Die Golfstaaten (UAE, Bahrain, Saudi-Arabien) und Israel haben in nur einem Monat Tausende Abfangraketen verschossen – offiziell bis zu 2.400 allein im Golfraum. Johnson zweifelt an diesen Zahlen: Der Gesamtbestand an modernen PAC-3-Raketen (Patriot) lag Ende 2025 bei maximal ca. 4.620 Stück weltweit. Ein erheblicher Teil sei bereits in der Ukraine und in früheren Konflikten verbraucht worden. Was jetzt gefeuert werde, seien vermutlich ältere PAC-2- oder gar PAC-1-Varianten – optisch eindrucksvoll, aber militärisch oft wirkungslos.

Die Folge: Die Luftverteidigung der Golfstaaten sei weitgehend erschöpft. Iran könne Ziele nach Belieben angreifen. Berichte sprechen von Treffern auf US-Kommandozentralen in den Emiraten, Drohnenangriffen auf die 5. US-Flotte und Schäden an Infrastruktur. Ein iranischer Sprecher reagierte auf Trumps Drohungen klar: Die Straße von Hormuz bleibe für „feindlichen Verkehr“ gesperrt; bei Angriffen auf iranische Anlagen drohe die vollständige Schließung, verbunden mit Vergeltung gegen Energieinfrastruktur in Israel und bei US-Verbündeten.

Die Golfstaaten unter Druck: Fragile Strukturen

Johnson beschreibt die Golfmonarchien als wenig resilient. Die Vereinigten Arabischen Emirate – trotz futuristischer Wolkenkratzer – verfügen teilweise über kein modernes Kanalisationssystem; Abwasser werde täglich per Lkw abtransportiert. 83 % der Einnahmen aus Öl, Tourismus, Handel und Finanzen seien durch den Konflikt weggebrochen. Dubai und andere Zentren leiden massiv.

Noch kleiner und verwundbarer ist Bahrain mit hohem schiitischem Bevölkerungsanteil und einem Herrscher, der das Land verlassen habe. Johnson prognostiziert: Möglicherweise brechen UAE oder Bahrain als Staaten in den kommenden Monaten zusammen. Saudi-Arabien und andere haben keine echte organische politische Basis – sie beruhen auf Stammesdominanz und Öleinnahmen. Im Gegensatz dazu wählten nur Irak und Iran ihre Führungen (wenn auch eingeschränkt).

Iran nutze die Situation, um die Machtverhältnisse im Golf neu zu ordnen – möglicherweise sogar in Abstimmung mit der Türkei.

US-Politik unter Trump: Widersprüche und Eskalationsrisiken

Präsident Trump sendet widersprüchliche Signale: Einerseits spricht er von Verhandlungen mit einem „neuen, besseren Regime“ in Iran, andererseits droht er mit der „Auslöschung“ von Kraftwerken, Ölfeldern und der Insel Kharg (dem zentralen iranischen Ölexporthafen). Gleichzeitig plant die US-Regierung offenbar Bodenoperationen – unter anderem mit Marines und Fallschirmjägern –, um die Straße von Hormuz „zu öffnen“ oder 1.000 Pfund angereichertes Uran zu bergen.

Johnson hält solche Pläne für logistisch hochproblematisch und militärisch fragwürdig:

Eine Bodenoperation auf Kharg oder zur Öffnung der Meerenge ignoriert Minen, Unterwasser-Drohnen, U-Boote, Küstenartillerie und Raketen.
Ein Raid ins iranische Inland (z. B. zu Uranlagern) erfordert extreme Luftunterstützung, Treibstoffdepots und birgt hohe Verlustrisiken – wie schon bei früheren US-Operationen (Eagle Claw 1980, Bin-Laden-Raid).
Die Idee, Öl zu kontrollieren, widerspricht früheren Sanktionslockerungen, die den Ölfluss eigentlich erhöhen sollten.

Johnson sieht hier „Panik, getarnt als Aggression“. Die Operationen seien teilweise PR-getrieben und gefährdeten US-Soldaten ohne klaren militärischen Nutzen.

Wirtschaftliche und globale Folgen: Stagflation und multipolare Verschiebung

Die Schließung der Straße von Hormuz (durch die normalerweise ca. 20 % des weltweiten Öls fließen) hat die Ölpreise massiv in die Höhe getrieben. In den USA stieg Benzin teilweise auf über 6 Dollar pro Gallone (Kalifornien). Diesel verteuerte sich noch stärker. Das treibt Inflation, Transportkosten, Düngemittelpreise und Lieferketten in die Höhe – mit Risiko einer Stagflation wie in den 1970er Jahren.

Iran verdient trotz Sanktionen weiter durch Exporte nach China (teilweise über chinesische Tanker mit „Toll“). Die Golfstaaten verlieren massiv. Langfristig beschleunigt der Konflikt den Übergang zu einer multipolaren Weltordnung: China profitiert vom Absatz von Elektrofahrzeugen, Russland und Iran festigen ihre Positionen. Der Dollaranteil an globalen Reserven sinkt weiter. Johnson sieht hier den Beginn einer neuen wirtschaftlichen und politischen Ordnung – vergleichbar mit dem Aufstieg Chinas nach 1972.

Selbst Flugzeugträger wie die USS Gerald Ford (die offenbar durch einen Brand schwer beschädigt wurde) und hohe Wolkenkratzer verlieren in dieser Ära mit Hyperschallwaffen und Drohnen an Relevanz.

Fazit: Ein Wendepunkt mit ungewissem Ausgang

Larry Johnson zeichnet ein Bild eines Krieges, den Israel und die US-gestützten Golfstaaten auf Dauer kaum durchhalten können. Die „Achse des Widerstands“ (Iran, Hisbollah, Huthis, irakische Milizen) zeigt Koordination und Ausdauer. Interne israelische Warnungen und erschöpfte Abwehrsysteme deuten auf ernste Schwierigkeiten hin.

Die US-Politik wirkt widersprüchlich und risikoreich. Ob eine Bodenoperation kommt oder Verhandlungen greifen, bleibt offen – doch die wirtschaftlichen Schocks (Ölpreise, Inflation) treffen bereits jetzt die globale Wirtschaft. Der Konflikt könnte die politische Landkarte des Nahen Ostens und die Weltwirtschaftsordnung nachhaltig verändern. Johnson warnt: Die kommenden Wochen und Monate werden entscheidend sein – mit hohem Risiko weiterer Eskalation.

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30. März 2026 um 15:35

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Strafrechtliches Vorgehen in der Schweiz: Haben Impfstoff-Besteller Steuergeld veruntreut?

29. März 2026 um 15:30

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In Machtrenk bei Linz wurde im Rahmen des außerparlamentarischen Corona-Untersuchungsformats APCU der Partei MFG eine brisante juristische Frage aufgeworfen: Könnte die staatliche Beschaffung von Impfstoffen strafrechtlich als Untreue gewertet werden? Der Schweizer Rechtsanwalt Philipp Kruse legt dar, warum entsprechende Verträge und deren Rahmenbedingungen aus seiner Sicht erhebliche rechtliche und politische Sprengkraft besitzen – und warum eine umfassende Aufarbeitung bis heute aussteht.

Ausgangspunkt seiner Analyse ist die Impfstoffbeschaffung durch staatliche Stellen, die laut Kruse zu enormen finanziellen Verpflichtungen führte. In der Schweiz spricht er von rund einer Milliarde Franken. Entscheidendes Problem seien Vertragskonstruktionen gewesen, in denen Hersteller jede Gewährleistung für Wirksamkeit und Sicherheit ablehnten und gleichzeitig weitgehende Haftungsfreistellungen erhielten.

Nach schweizerischem Strafrecht – konkret Artikel 138 Absatz 2 – könne Untreue vorliegen, wenn anvertraute Vermögenswerte missbräuchlich verwendet werden. Kruse stellt klar, dass auch Steuergelder unter diesen Begriff fallen und Behördenmitglieder grundsätzlich Täter einer solchen Handlung sein können. Entscheidend sei daher die Frage, ob durch den Abschluss solcher Verträge eine pflichtwidrige Verwendung dieser Mittel erfolgte.

Grundlegender Widerspruch in Verträgen verbrieft

Im Zentrum steht die Zielsetzung der Verträge: der angebliche Schutz der Gesundheit. Wenn jedoch gleichzeitig vertraglich festgehalten werde, dass genau dieser Schutz nicht garantiert werden könne, entstehe ein grundlegender Widerspruch. Nach Kruses Darstellung liege darin eine Konstellation, in der eine Vertragspartei – der Hersteller – faktisch von zentralen Leistungspflichten entbunden sei, während der Staat zur vollständigen Zahlung verpflichtet bleibe.

Die strafrechtliche Betrachtung richtet sich dabei ausdrücklich nicht gegen die Hersteller, sondern gegen die verantwortlichen Behördenvertreter. Ihnen wird unterstellt, bereits beim Vertragsabschluss gewusst zu haben, dass die vereinbarten Leistungen nicht in der erforderlichen Weise erbracht werden könnten.

Zivilverfahren gegen Impfstoffhersteller

Parallel dazu verweist Kruse auf laufende zivilrechtliche Verfahren gegen Impfstoffhersteller, insbesondere durch den deutschen Anwalt Tobias Ulbrich. In diesem Zusammenhang sei ein Urteil ergangen, das Hersteller zur Herausgabe von Daten verpflichtet, die bislang unter Verweis auf Geschäftsgeheimnisse zurückgehalten wurden. Diese Entwicklung wertet Kruse als wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Ausführungen betrifft die Frage nach unzureichenden Prüfverfahren. Unter Berufung auf den ehemaligen Pfizer-Toxikologen Helmut Steger wird behauptet, grundlegende toxikologische Untersuchungen seien nicht vollständig durchgeführt worden. Zudem wird die These vertreten, dass unterschiedliche Herstellungsverfahren verwendet worden seien, ohne dass deren Gleichwertigkeit ausreichend nachgewiesen wurde.

Aufarbeitung braucht politischen Willen

Kruse betont, dass die Aufarbeitung nicht allein vor Gericht erfolgen könne. Vielmehr seien politische Prozesse notwendig, sowohl in Parlamenten als auch in außerparlamentarischen Untersuchungsgremien. Er sieht insbesondere unabhängige Initiativen und Medien als entscheidend für die weitere Klärung.

Ein zentraler Kritikpunkt ist das aus seiner Sicht fehlende Interesse staatlicher Institutionen an umfassender Transparenz. Sechs Jahre nach Beginn der Pandemie gebe es weiterhin keine vollständige Aufklärung zentraler Fragen, etwa zu Vertragsinhalten oder Entscheidungsprozessen.

Im weiteren Verlauf spricht Kruse die von der World Health Organization genannte Zahl von rund 15 Millionen Todesfällen im Zusammenhang mit der Pandemie an. Er fordert eine differenzierte Untersuchung der Ursachen, insbesondere die Trennung zwischen Virus, Maßnahmen und Impfungen.

Auch die Frage nach dem Ursprung von SARS-CoV-2 wird thematisiert. Kruse verweist auf internationale Untersuchungen, darunter Berichte aus dem US-Kongress, die einen möglichen Laborursprung als wahrscheinlich darstellen. Gleichzeitig kritisiert er, dass diese Fragestellung in Europa nicht ausreichend verfolgt werde.

WHO zeigt keinen Willen, Gain-of-Function Forschung zu unterbinden

Abschließend richtet er den Blick auf internationale Regelwerke wie den geplanten Pandemievertrag der WHO. Kritisiert wird, dass dieser Mechanismen zur Erforschung und zum Austausch von Krankheitserregern erweitere, ohne gleichzeitig ausreichende Beschränkungen etwa für sogenannte Gain-of-Function-Forschung zu schaffen.

Das Interview am Rande des APCU der im Oberösterreichischen Landtag befindlichen Partei MFG zeichnet das Bild eines komplexen Geflechts aus politischen Entscheidungen, wirtschaftlichen Interessen und offenen juristischen Fragen. Kruse fordert daher eine umfassende, unabhängige Untersuchung auf nationaler und internationaler Ebene.

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Der Iran zerstört eine saudische Air Base und mehr – ein schwerer Schlag für Trump und Israel – Mohammad Marandi

29. März 2026 um 06:35

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In der Nacht zum 28. März 2026 hat sich der Konflikt im Nahen Osten dramatisch zugespitzt. Iran hat mit einer umfassenden Vergeltungskampagne auf vorangegangene Angriffe der USA und Israels auf seine Infrastruktur – darunter Stahlwerke, Universitäten und zivile Einrichtungen – reagiert.

Besonders im Fokus steht der schwere Schlag gegen den Prince-Sultan-Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien, wo US-Truppen stationiert sind.

Professor Mohammad Marandi, iranischer Politikwissenschaftler und regelmäßiger Gast in internationalen Debatten, hat diese Entwicklungen in einem ausführlichen Interview mit dem US-Analysten Danny Haiphong analysiert.

Marandi betont dabei die iranische Perspektive: Iran habe diesen Krieg nicht begonnen, wolle keine Eskalation, reagiere jedoch entschlossen auf Aggressionen.

Der Angriff auf den Prince-Sultan-Luftwaffenstützpunkt – ein symbolischer und militärischer Rückschlag

Der Prince-Sultan-Air-Base (PSAB) südlich von Riad ist einer der wichtigsten Stützpunkte der USA in der Region. Er dient als Hub für Luftoperationen, Luftbetankung und Überwachung.

In der Nacht zum 28. März 2026 trafen iranische Raketen und Drohnen den Stützpunkt. Nach US-Angaben wurden dabei 12 bis 15 amerikanische Soldaten verletzt, darunter mehrere schwer (teilweise mit traumatischen Hirnverletzungen). Mindestens zwei Soldaten befanden sich in kritischem Zustand.

Noch gravierender sind die materiellen Schäden: Mehrere KC-135-Stratotanker – Flugzeuge, die für die Luftbetankung von Kampfflugzeugen entscheidend sind – wurden getroffen, einige davon zerstört oder schwer beschädigt.

Berichte sprechen von bis zu acht beschädigten oder zerstörten Tankern. Zusätzlich wurde mindestens ein E-3-Sentry-AWACS-Flugzeug (Airborne Warning and Control System) schwer getroffen oder zerstört.

Dieses System ist für die Luftraumüberwachung, die Koordination von Angriffen und die Erkennung feindlicher Luftabwehr unverzichtbar. Der Verlust solcher Hochwertziele schwächt die operative Fähigkeit der US-Luftwaffe in der Golfregion erheblich.

Iran hatte vor dem Angriff Zivilisten und nicht-militärisches Personal gewarnt, den Bereich zu verlassen – eine Praxis, die Marandi mehrfach hervorhebt, um den Unterschied zu den Angriffen der Gegenseite zu unterstreichen.

Der Stützpunkt wird auch von Saudi-Arabien genutzt und symbolisiert die enge militärische Zusammenarbeit zwischen den Golfstaaten und den USA.

Der erfolgreiche Durchbruch der Luftabwehr trotz US- und saudischer Systeme wird von Marandi als Beweis für die iranische Durchhaltefähigkeit gewertet.

Weitere iranische Schläge gegen Golfstaaten und wirtschaftliche Ziele

Der Angriff auf Saudi-Arabien war Teil einer breiteren Vergeltungswelle. Iran feuerte Hunderte von Projektilen über den Persischen Golf ab und traf Infrastruktur in mehreren Ländern:

Vereinigte Arabische Emirate: Das Aluminiumwerk von Emirates Global Aluminium (EGA) in Al Taweelah (Khalifa Economic Zone Abu Dhabi) erlitt „signifikante Schäden“. Das Werk ist einer der größten Aluminiumproduzenten weltweit und produziert jährlich über 1,6 Millionen Tonnen. Mehrere Mitarbeiter wurden verletzt, die Produktion ist stark beeinträchtigt oder vorübergehend lahmgelegt. Iran nannte dies eine gezielte Antwort auf Angriffe auf iranische Industrieanlagen.

Kuwait: Brände am internationalen Flughafen und an einem Stahlwerk wurden gemeldet. Kuwait gilt als besonders hart getroffen, da seine militärische Infrastruktur bereits früher massiv beschädigt wurde.

Bahrain: Auch das Aluminiumwerk Aluminium Bahrain (Alba) wurde angegriffen und bestätigte Schäden.

Marandi erklärte, dass Iran gezielt Infrastruktur ins Visier nehme, die US-Streitkräfte beherberge oder den Krieg gegen Iran unterstütze (durch Nutzung von Luftraum, Basen oder Logistik).

Er betonte, dass diese Schläge nicht wahllos seien, sondern eine proportionale und sogar überproportionale Antwort darstellten, um weitere Aggressionen abzuschrecken.

Gleichzeitig warf er der westlichen „Mainstream-Medien“ (MSNBC, Fox News, BBC, CNN) vor, die Schäden zunächst herunterzuspielen und erst jetzt, da die Zerstörung nicht mehr zu leugnen sei, teilweise einzugestehen.

Marandis Kernbotschaft: Iran hat den Krieg nicht begonnen – und will keine Eskalation

Professor Marandi wiederholte mehrfach: „Iran hat diesen Krieg nicht begonnen.“

Die Angriffe auf iranische Stahlwerke (mit getöteten Arbeitern), Universitäten in Teheran und Isfahan, Krankenhäuser, Polizeistationen und besonders die Schule in Minab (wo angeblich 168 oder mehr Mädchen getötet wurden) hätten eine Reaktion erzwungen.

Er beschrieb diese als gezielte Versuche, die iranische Zivilgesellschaft, die Jugend und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu zerstören.

Besonders scharf kritisierte er die Bombardierung von Journalisten (in Libanon und zuvor in Gaza und Jemen), Sanitätern und medizinischen Einrichtungen.

Die westlichen Medien würden diese Opfer ignorieren oder als „Kollateralschäden in Hisbollah- oder Hamas-Hochburgen“ verharmlosen.

Marandi nannte westliche Journalisten „Fußsoldaten des Genozids“, die Narrative der „Epstein-Koalition“ (seine polemische Bezeichnung für die pro-israelische Allianz um USA, Israel und bestimmte Eliten) bedienten.

Er verwies auf die Einheit der iranischen Bevölkerung: Trotz Raketenangriffen auf Versammlungen und Städte blieben Menschen auf der Straße, Jugendliche hielten stand.

Dies sei stärker als in den 1980er Jahren während des Irak-Kriegs.

Iran werde aus diesem Konflikt gestärkt hervorgehen, während die Gegenseite Fehlkalkulation auf Fehlkalkulation häufe.

Die Rolle von Trump, Netanyahu und die „Zionistische Lobby“

Marandi äußerte die Ansicht, dass Präsident Donald Trump eigentlich einen Ausweg suche, aber durch die „zionistische Lobby“ und Benjamin Netanyahu daran gehindert werde.

Er zitierte den Rücktritt von Joe Kent, der ähnliche Kritik geäußert habe.

Die Politik diene nicht amerikanischen Interessen, sondern israelischen.

Die Golfstaaten (Saudi-Arabien, UAE, Kuwait, Bahrain) würden zunehmend ambivalent, da ihre eigene Infrastruktur und Wirtschaft zerstört werde.

Ihre Armeen seien klein, auf Söldner und westliche Unterstützung angewiesen.

Ein wirtschaftlicher Kollaps könnte zu inneren Unruhen und möglichen Regimeveränderungen führen – nicht in Iran, sondern in diesen Ländern.

Globale wirtschaftliche Katastrophe als Folge der Eskalation

Ein zentraler und besonders ausführlicher Teil von Marandis Analyse dreht sich um die weltwirtschaftlichen Folgen.

Die Angriffe auf Öl-, Gas-, Aluminium- und petrochemische Anlagen, kombiniert mit Störungen im Strait of Hormuz und potenziell im Roten Meer, drohen eine schwere Krise auszulösen:

Energiepreise könnten auf 150–200 Dollar pro Barrel oder höher steigen.

Engpässe bei LNG, Düngemitteln und Rohstoffen würden Fabriken lahmlegen.

Die Lieferketten würden für Wochen oder Monate unterbrochen, da Schiffe Umwege um Afrika fahren müssten.

Marandi warnte: Sollten die USA weitere Operationen (z. B. Besetzung von Inseln oder Kommandounternehmen) durchführen, würde Iran noch härter zurückschlagen – mit permanenten Schäden an Tankern, Kraftwerken und Exportinfrastruktur.

Dann werde der Strait of Hormuz irrelevant, und eine globale Depression von mehreren Jahren drohe.

Der Jemen (Ansar Allah/Huthi) habe nun offiziell in den Krieg eingegriffen und Israel mit Raketen beschossen.

Irakische Widerstandsgruppen könnten Kuwait oder Saudi-Arabien angreifen.

Niemand würde diese kleinen Golfstaaten retten, deren Bevölkerung teilweise kleiner sei als die einer iranischen Großstadt.

Die Achse des Widerstands bleibt intakt

Marandi wies die westliche Erzählung zurück, die „Achse des Widerstands“ (Iran, Hisbollah, Huthi, irakische Gruppen, Hamas) sei zerbrochen.

Im Gegenteil: Hisbollah greife Israel weiter hart an (Merkava-Panzer-Verluste in Millionenhöhe), die Huthi öffneten eine neue Front, und Iran halte trotz monatelanger Angriffe durch.

Die westlichen Medien hätten sich in Wunschdenken verrannt – über „zusammenbrechendes Iran“, „fehlende Raketen“ oder „geschwächte Hisbollah“.

Stattdessen zeige sich die Stärke einer zivilisatorischen, anti-hegemonialen und opferorientierten Ideologie, die auf Werten wie Unterstützung für Palästina, Kuba oder Venezuela basiere.

Er betonte die religiös-kulturelle Dimension: Die Erinnerung an Kerbela und Imam Hussein präge eine Kultur des Widerstands gegen Unterdrücker.

Dies erkläre, warum Iran trotz Bombardements nicht zerbreche, sondern sich vereine.

Ausblick: Eskalation oder Abgrund?

Marandi schloss mit einer düsteren Warnung: Die USA und Israel befänden sich in einer Spirale aus Fehlkalkulationen.

Jede weitere Eskalation (z. B. Bodenoperationen) werde zu mehr Toten, mehr zerstörter Infrastruktur und letztlich einer globalen Katastrophe führen.

Iran habe keine Wahl – es gehe ums Überleben.

Dennoch halte Teheran zurück, um die Weltwirtschaft nicht vollständig zum Einsturz zu bringen.

Das Interview mit Mohammad Marandi bietet eine klare iranische Gegenperspektive zu westlichen Narrativen.

Es zeigt die Eskalationsdynamik, die militärischen Rückschläge für die USA und ihre Verbündeten, die wirtschaftlichen Risiken und die tiefe ideologische Motivation Irans.

Ob die nächsten Stunden oder Tage zu einer weiteren Eskalation oder zu einer Deeskalation führen, bleibt offen.

Fest steht: Die Ereignisse der letzten 24 Stunden haben die Fragilität der regionalen Sicherheitslage und ihre globalen Auswirkungen erneut unter Beweis gestellt.

Die Welt blickt gespannt – und besorgt – auf die Golfregion.

(Auszug von RSS-Feed)

Videohinweise am Samstag

28. März 2026 um 08:00

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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. „Es könnte zum 3. Weltkrieg kommen!“ | Michael Lüders fordert neue Friedenspolitik (komplette Rede)
  2. Wie Israel Trump in den Krieg trieb | Max Blumenthal
  3. Warum Israel einen Krieg mit dem Iran will (mit Gideon Levy) | Chris Hedges Report
  4. Das ist der wirkliche Grund für den Krieg gegen den Iran
  5. “Herr Warweg, Sie unterstellen konspiratives Handeln. Das muss ich hier ganz entschieden zurückweisen.”
  6. Geschlossene Gesellschaft – von Tom Oliver Regenauer
  7. LOST IN IRAN | Das 3. Jahrtausend 128
  8. “Greater Israel” Expands As Minister Demands Lebanon Annexation
  9. „Trump und Netanjahu lügen“ – Opfer berichten aus Teheran
  10. Die ökonomische Macht des Westens schwindet rapide. Ein Gespräch mit Fabian Scheidler
  11. Tote durch Corona-Maßnahmen – IDA-Sprechstunde mit Dr. Gunter Frank und Dr. Kay Klapproth, 25.03.26
  12. Ich soll Soldat werden? Neues Wehrpflichtgesetz und Kriegsdienstverweigerung. Was kommt auf mich zu?
  13. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. „Es könnte zum 3. Weltkrieg kommen!“ | Michael Lüders fordert neue Friedenspolitik (komplette Rede)
    Immer mehr Gewalt und getötete Zivilisten, immer weniger Diplomatie. Könnte es sogar zu einem 3. Weltkrieg kommen?
    Unser stellvertretender Parteivorsitzender Michael Lüders spricht Klartext: „Die Zeiten, denen wir entgegensehen, sind sehr, sehr gefährlich.“ Und doch fehlt es der Bundesregierung und der EU am Willen, die Realität klar zu benennen: Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran ist völkerrechtswidrig!
    „Wir sind gefordert, dem Wahnsinn etwas entgegenzusetzen”, fordert Lüders.
    Das BSW steht für Frieden. Frieden heißt, Konflikte zu begrenzen, statt sie weiter anzuheizen. Diplomatie zu fördern, während der Mainstream auf Konfrontation setzt. Es heißt auch, den Mut zu haben, Fehlentwicklungen klar zu benennen.
    Michael Lüders Forderung für die deutsche Friedenspolitik: „Wir brauchen mehr Willy Brandt und weniger Friedrich Merz!“
    „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“ – Willy Brandt
    Quelle: BSW Bund, 27.03.2026

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  2. Wie Israel Trump in den Krieg trieb | Max Blumenthal
    In diesem Interview spricht der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Chris Hedges mit dem Journalisten, Autor und Bestseller Max Blumenthal über die Frage, wie Donald Trump in einen Krieg mit dem Iran gedrängt wurde. Blumenthal beschreibt eine langfristige Einflusskampagne, in der politischer Druck, Spendernetzwerke und Geheimdienstnarrative zusammenwirkten, um Angst und Eskalation zu erzeugen. Das Gespräch zeichnet nach, wie sich diese Dynamik entwickelte, welche Rolle angebliche Attentatspläne spielten und warum die Situation schließlich außer Kontrolle zu geraten drohte.
    Dieses Video wurde vom The Chris Hedges YouTube Channel produziert und am 18. März 2026 veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
    Link zum Originalvideo [LINK]
    Der besprochene Artikel von Max Blumenthal auf The Grayzone „How Israel and the FBI manipulated assassination plots to goad Trump into Iran war“ [LINK]
    „The Chris Hedges Report“ in den sozialen Medien [LINK]
    (0:00) Einleitung (1:26) Trumps Verbindungen zu Israel (8:22) Die Weichen für einen Rückschlag stellen (13:08) Gefälschte Attentatspläne (14:52) Thomas Matthew Crooks (17:05) Asif Merchant (20:38) Verbindung zum GWOT (23:01) FBI-Komplott zur Ermordung von Bolton (25:52) Trump-Force-One-Komplott (28:29) Netanjahu im Gespräch mit Trump (32:58) Operation „Epstein Fury“ (35:39) Verhandlungen als Waffe (41:13) Was wird Trump gesagt? (46:05) Wird Israel auf Atomwaffen setzen? (47:38) Outro
    Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
    ÜBER MAX BLUMENTHAL: Max Blumenthal ist ein preisgekrönter Journalist und Autor mehrerer Bücher, darunter die meistverkauften Republican Gomorrah, Goliath, The Fifty One Day War, und The Management of Savagery. Er hat Artikel für eine Reihe von Publikationen geschrieben, viele Videoberichte und mehrere Dokumentationen produziert, darunter Killing Gaza.Blumenthal gründete The Grayzone im Jahr 2015, um den Zustand des ewigen Krieges in Amerika und seine gefährlichen Auswirkungen auf das Inland journalistisch zu beleuchten.
    Über unser Importprogramm: In diesem Programm veröffentlichen wir Inhalte von externen Autoren und Journalisten. Dazu gehören sowohl internationale als auch lokale Inhalte, die nach unserer redaktionellen Meinung in der Medienlandschaft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Inhalte spiegeln nicht unbedingt die eigene redaktionelle Haltung von acTVism Munich wider.
    Quelle: acTVism Munich, 26.03.2026

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  3. Warum Israel einen Krieg mit dem Iran will (mit Gideon Levy) | Chris Hedges Report
    Gideon Levy ist der Ansicht, dass Israels zügelloser Militarismus die Gedanken der gesamten Bevölkerung erfasst hat. Ohne eine unwahrscheinliche Kehrtwende wird der zerstörerische Kriegskurs dieses Staates weitergehen.
    [Automatisierte Youtube-Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: The Chris Hedges YouTube Channel (363.000 Abonnenten), 26.03.2026

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  4. Das ist der wirkliche Grund für den Krieg gegen den Iran
    Der Krieg gegen den Iran ist Teil eines umfassenderen Vorhabens des US-Imperiums, den Niedergang der westlichen Hegemonie aufzuhalten und den Globalen Süden erneut zu kolonisieren. Nach der Invasion Venezuelas will Donald Trump Kuba, Grönland und den Gazastreifen „einnehmen“. Unterdessen annektiert Israel das Westjordanland und kolonisiert den Südlibanon. Ben Norton erläutert den imperialistischen Plan.
    Themen: 0:00 Geopolitischer Kontext des Iran-Kriegs 0:37 (CLIP) Trump schwört, die USA zu „vergrößern“ 0:56 Pläne zur Ausweitung des US-Imperiums 1:21 Koloniale Donroe-Doktrin 2:13 (CLIP) Trump will Venezuelas Öl 2:32 US-Militär greift Lateinamerika an 3:17 Lula: „Sie wollen uns wieder kolonialisieren“ 3:51 US-Dominanz schwindet, China steigt auf 4:59 Trump droht den BRICS 6:25 Pläne zur Wiederbelebung des westlichen Kolonialismus 7:19 (CLIP) Marco Rubio lobt den Kolonialismus 8:32 Marco Rubio 9:13 US-Ölblockade gegen Kuba 10:19 (CLIP) Trump hofft, „Kuba einzunehmen“ 10:49 US-Plan zur Rekolonialisierung Kubas 12:31 (CLIP) Trump über kubanische Zuckerbarone 12:47 Exilierte kubanische Oligarchen in Florida 13:05 Kubanische Revolution 13:48 Miami-Mafia 14:42 Als Kuba eine US-Kolonie war 15:39 US-Pläne zur Kolonisierung Grönlands 15:53 Lieferkette für kritische Mineralien 17:03 US-Versuch, die Hegemonie zu retten 17:45 (CLIP) Trump: Die USA werden Gaza „besitzen“ 18:08 Israel annektiert das Westjordanland 18:24 Israel marschierte in den Südlibanon ein 19:48 Öl und Gas im Nahen Osten 20:21 Netanjahus koloniale Iran-Rede 20:56 (CLIP) Netanjahu über „Barbaren“ 21:32 (CLIP) Pete Hegseth über „Wilde“ 21:48 Koloniale Rhetorik 22:25 (CLIP) Trump zitiert „Manifest Destiny“ 22:45 Koloniale Propaganda 24:36 Das „Gilded Age“ kehrt zurück 26:39 Versuch, die Entkolonialisierung rückgängig zu machen 27:53 Wird der Krieg auf das US-Imperium zurückfallen? 29:43 Outro
    Geopolitical Economy Report auf X [LINK]
    Ben Norton auf X [LINK]
    [Automatische Übersetzung der Videobeschreibung]
    [Automatisch synchronisiert: Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Audiospur – abhängig vom Standort – auswählbar über den Internet-Browser durch Klick auf das “Zahnrad” oder bei mobilen Endgeräten über die Youtube-App]
    Quelle: Geopolitical Economy Report (Ben Norton), 25.03.2026

    Externer Inhalt

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  5. “Herr Warweg, Sie unterstellen konspiratives Handeln. Das muss ich hier ganz entschieden zurückweisen.”
    Ich fragte auf der aktuellen #BPK Regierungssprecher & Co nach, ob nach einer Woche Bedenk- & Recherchezeit bekannt sei, ob Mitglieder der #Bundesregierung Rüstungsaktien besitzen.
    Kanzler-Sprecher Kornelius blockte diesmal vehement ab, erklärte, ich sollte die Frage schriftlich einreichen. Man würde das “im Umlaufverfahren” lösen – nur um dann im Nachgang schriftlich zu erklären, über die “privaten Finanzverhältnisse” von Kanzler und Minister gebe man keine Auskunft…
    Quelle: Florian Warweg via X, 25.03.2026

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    "Herr Warweg, Sie unterstellen konspiratives Handeln. Das muss ich hier ganz entschieden zurückweisen."

    Ich fragte auf der aktuellen #BPK @RegSprecher & Co nach, ob nach einer Woche Bedenk- & Recherchezeit bekannt sei, ob Mitglieder der #Bundesregierung Rüstungsaktien besitzen.… pic.twitter.com/hpu9u8jYd0

    — Florian Warweg (@FWarweg) March 25, 2026

  6. Geschlossene Gesellschaft – von Tom Oliver Regenauer
    Die Big-Tech-Konzerne ziehen die Schlinge um unser aller Freiheit und Privatsphäre enger. Ab September diesen Jahres plant der Tech-Gigant Google noch die letzten Schlupflöcher zu schließen. Niemand soll dann noch google-fremde Applikationen auf Android-Endgeräten installieren dürfen. Jede App muss von Google abgesegnet werden, sodass es der Datenkrake möglich ist, jeden Nutzer vollumfänglich und in Echtzeit zu überwachen.
    Tom-Oliver Regenauers Text „Geschlossene Gesellschaft“ [LINK]
    Quelle: Radio München, 26.03.2026

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  7. LOST IN IRAN | Das 3. Jahrtausend 128
    Der Krieg im Iran: Nach über drei Wochen ist die Lage so unklar wie nie, und der US-Präsident kündigt im Minutentakt neue Strategien an. Was ist da eigentlich los? Und was ist das Ziel? Ein Regime-Change im Iran? Eine kontrollierte Weltwirtschaftskrise? Oder gar ein religiöser Endzeitkrieg?
    Die komplette Sendung und alle Quellennachweise dazu gibt es auf unserer Webseite [LINK]
    DieThemen im Einzelnen: 00:00:00 BEGINN 00:01:37 LOST IN IRAN – Ein Wendepunkt der Geschichte? 00:44:20 WIR DANKEN UNSEREN SPENDERN! 01:36:19 BUCHVERLOSE 01:47:16 ENDE
    Quelle: ExoMagazinTV

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    Anmerkung CG: NachDenkSeiten-Lesern, dürften diese Inhalte und Sichtweisen weitestgehend bekannt sein, aber das Video ist eine sehenswerte Zusammenfassung.

    Hierzu von Max Otte: Laut US-Außenministerium hat keine der zehn Terrorgruppen mit den höchsten Opferzahlen Verbindungen zum Iran

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    Laut Bericht des US-Außenministeriums zum globalen Terrorismus aus dem Jahr 2022 hatte keine der zehn Terrorgruppen mit den höchsten Opferzahlen Verbindungen zum #Iran. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass einige, möglicherweise sogar alle, von Israel oder den USA (USAID, CIA)… pic.twitter.com/9bjsEWHln0

    — Max Otte (@maxotte_says) March 21, 2026

  8. “Greater Israel” Expands As Minister Demands Lebanon Annexation
    „Groß-Israel“ dehnt sich aus – Minister fordert Annexion des Libanon
    Krystal und Saagar diskutieren darüber, wie Israel seinen Vorstoß in den Libanon mit Annexionsdrohungen ausweitet.
    Quelle: Breaking Points (1,95 Mio. Abonnenten), 24.03.2026

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    Krystal Ball [Auszüge transkribiert und übersetzt, CG]: „Das wird niemanden überraschen, der diese Sendung verfolgt. Aber nur damit Sie es wissen: Israelische Regierungsvertreter machen sehr deutlich, was ihr Ziel bei dieser Invasion des Libanon ist. Smootrich drängt Israel zur Annexion des Südlibanon, während sich die Angriffe verschärfen. Israels rechtsextremer Finanzminister Bezal Smootrich hat sein Land dazu aufgefordert, den Südlibanon zu annektieren, während das Militär im Rahmen eines verstärkten Angriffs auf das Gebiet Brücken – darauf kommen wir noch zurück – und Häuser zerstört hat. In einem Interview im israelischen Radio am Montag sagte Smootrich, die Bombardierung des Libanon müsse mit einer völlig anderen Realität enden, wozu auch eine „Veränderung der israelischen Grenzen“ gehöre. ‘Ich sage hier definitiv in jedem Raum und auch in jeder Diskussion: Die neue israelische Grenze muss der Latani sein’, sagte er und bezog sich dabei auf den Latani-Fluss, eine wichtige Wasserstraße, die den Südlibanon etwa 30 Kilometer von der Grenze zu Israel entfernt durchquert. Seine Äußerungen kommen zu einer Zeit, in der Israel weiterhin tödliche Angriffe auf den Libanon fliegt und Wohngebäude sowie andere zivile Infrastruktur trifft, was nach Aussage der UNO bereits Kriegsverbrechen darstellen könnte. Also, das Projekt „Groß-Israel“ geht weiter. Und es ist nicht nur so, dass die Leute ihn gerne als einen rechtsextremen Spinner abtun – nein, dies ist eine Regierung, er ist Teil dieser Regierung, übrigens ein sehr einflussreicher Teil, der sich in vielen anderen Fällen durchgesetzt hat, und oft sind es gerade solche Personen wie er, die ganz offen sagen, was tatsächlich geschieht, wie die Denkweise ist und welche Ziele hinter den Kulissen verfolgt werden. Man sollte ihm also absolut glauben, wenn er sagt, dass dies das Ziel ist und dass sie versuchen werden, genau das zu erreichen.“

    Saagar Enjeti: „Wenn Sie die Sendung verfolgt haben, haben wir buchstäblich letzte Woche darüber gesprochen. Wir haben gefragt: Was ist das? Die israelischen Sicherheitskräfte haben Aufrufe veröffentlicht. Wir müssen die Bevölkerung vom Latani-Fluss und/oder oberhalb des Latani-Flusses evakuieren. Und das bedeutet in der Regel eine massive ethnische Vertreibung. Und was haben sie dann gesagt? Nun, ihr dürft nicht zurückkehren, bis die Hisbollah keine Bedrohung mehr darstellt. De facto Annexion und Sicherheitskontrolle. Und jetzt: Oh, lasst es uns einfach annektieren. Sehen Sie, wie sich das alles innerhalb einer Woche abspielt? Und er sagt, wissen Sie, all das Klassische. Wir können nicht zum 6. Oktober zurückkehren, als der Feind an unseren Zäunen stand. Wir werden sie an allen Fronten zurückdrängen und einen sterilen Sicherheitskordon schaffen, der den Feind von unseren Bürgern trennt. Die gelbe Linie ist der Punkt innerhalb des Gazastreifens. Sie wollen also im Grunde die Situation im Gazastreifen nachbilden und es wieder so machen.“

    Lesen Sie auch auf den NachDenkSeiten von karin Leukefeld “Vom Kollateralschaden zum Doppelschlag – Kriegsverbrechen als Routine” [LINK]

  9. „Trump und Netanjahu lügen“ – Opfer berichten aus Teheran
    Am 10. März zerstörten US-israelische Luftangriffe ein Wohnviertel rund um den Resalat-Platz im Osten Teherans. Nach offiziellen Angaben wurden dabei mindestens 40 Menschen getötet. Am 22. März besuchte der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris die Ruinen und sprach mit Überlebenden, die in dieser Nacht alles verloren haben – ihr Zuhause, ihre Existenz, ihre Nachbarn. In ihren Berichten schildern sie, was in wenigen Sekunden geschah, und reagieren auf die Behauptung von Donald Trump und Benjamin Netanjahu, sie würden das iranische Volk „befreien“.
    Dieses Video wurde von Reason2Resist produziert und am 24. März 2026 auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht [LINK]. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
    Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
    ÜBER DIMITRI LASCARIS: Dimitri Lascaris ist Journalist und Rechtsanwalt. Als Anwalt ist er auf Sammelklagen, internationales Recht und Menschenrechte spezialisiert. Er war Mitglied der Schattenkabinette der Grünen Parteien Kanadas und Quebecs. Im Jahr 2020 kandidierte er für den Vorsitz der Grünen Partei Kanadas und belegte den zweiten Platz. Er ist außerdem Gründer und Herausgeber des YouTube-Kanals „Reasons 2 Resist with Dimitri Lascaris“
    Über unser Importprogramm: In diesem Programm veröffentlichen wir Inhalte von externen Autoren und Journalisten. Dazu gehören sowohl internationale als auch lokale Inhalte, die nach unserer redaktionellen Meinung in der Medienlandschaft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Inhalte spiegeln nicht unbedingt die eigene redaktionelle Haltung von acTVism Munich wider.
    Quelle: acTVism Munich, 27.03.2026

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    AUS IRAN: Roter Halbmond meldet Angriffe auf Krankenhäuser und Rettungskräfte
    Mehr als 80.000 zivile Einrichtungen, darunter Krankenhäuser, Schulen und Notfallzentren, wurden laut Rotem Halbmond im Iran angegriffen.
    Am 22. März besuchte der investigative Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris den Hauptsitz des Roten Halbmonds in Teheran und sprach mit der Untergeneralsekretärin Razieh Alishavandi über das Ausmaß der Angriffe und die humanitäre Lage im Land. Der Bericht zeigt, wie stark zentrale Bereiche des zivilen Lebens betroffen sind und welche Konsequenzen sich daraus für die Menschen vor Ort ergeben.
    Dieses Video wurde von Reason2Resist produziert und am 23. März 2026 auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
    Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
    Quelle: acTVism Munich, 26.03.2026

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    Es sind weitere Teile der Reportage von Journalist Dimitri Lascaris aus dem Iran vorhanden – auf Deutsch übersetzt von acTVism Munich [LINK]

  10. Die ökonomische Macht des Westens schwindet rapide. Ein Gespräch mit Fabian Scheidler
    Ein Gespräch mit dem Autoren und Dramaturgen Fabian Scheidler über sein aktuelles Buch »Friedenstüchtig. Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen«.
    Zur Webseite von Fabian Scheidler.
    Quelle: junge welt, 23.03.2026

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  11. Tote durch Corona-Maßnahmen – IDA-Sprechstunde mit Dr. Gunter Frank und Dr. Kay Klapproth, 25.03.26
    In der aktuellen IDA-Sprechstunde diskutieren der Mediziner Dr. Gunter Frank und der Immunologe Dr. Kay Klapproth über offizielle Berichte zu den tödlichen Nebenwirkungen der Corona-Maßnahmen im Gesundheitssystem, über eine neue Haltungswissenschaft, die vorgibt, unsere liberale Demokratie zu verteidigen, und über doppelte Standards, wenn es um digitale und reale Gewalt gegen Frauen geht.
    00:01:45 Tödliche Corona-Maßnahmen: Ein offizieller Bericht aus England bestätigt, was viele längst vermutet haben: Die Folgen der Corona-Maßnahmen waren für viele Menschen tödlich. Das Gesundheitssystem stand am Rande des Kollaps – auch in Deutschland. In Heidelberg zeigen die Krisenstabsprotokolle der Stadt: Nicht das Virus war das zentrale Problem, sondern Quarantänen und falsche Hygienemaßnahmen haben eine Versorgungskrise mit ausgelöst. Der Verzicht auf Untersuchungen und Behandlungen, kombiniert mit einer Angstkommunikation, die Menschen vom Gesundheitssystem fernhielt, hat die Gesundheit der Bevölkerung massiv geschädigt. Wie viele Menschen daran tatsächlich gestorben sind, will bis heute niemand ermitteln.
    00:19:40 Politische Planwissenschaft: Wissenschaft wird heute missbraucht, um Folgebereitschaft in der Bevölkerung zu erzeugen. An die Stelle freier, ergebnisoffener Forschung ist eine Haltungswissenschaft getreten. Der Wissenschaftsrat formuliert es selbst: Man versteht sich als Akteur zur Verteidigung der liberalen Demokratie und als Schlüsselakteur gesellschaftlicher, politischer und technologischer Transformation. Was das konkret bedeutet, ist offensichtlich: die Abwehr kritischer Positionen und die Legitimation politischer Entscheidungen.
    00:34:44 Gelenkte Empörung: Mit geballter Medienmacht wird uns die nächste Kampagne zur Einführung neuer Gesetze präsentiert. Der angebliche Missbrauch von Deepfakes einer Prominenten durch ihren Ehemann löst einen Empörungsorkan aus, dem sich niemand entziehen kann. Unschuldsvermutung und Grundrechte gelten plötzlich nichts mehr, wenn es gegen „böse Männer“ geht, die Frauen im Internet digital vergewaltigen. Der Gesetzgeber steht bereit, angeblich um den Frauen zur Seite zu stehen. Gleichzeitig steigen die realen Gefahren für die Sicherheit von Frauen und Mädchen seit Jahren dramatisch. Trotz explodierender echter Gewalt bleibt die Solidarität mit den Opfern aus, und eine ernsthafte Debatte über die Ursachen wird unterdrückt.
    00:42:45 Tino Eisbrenner, Lüül und Jens Fischer Rodrian kommen nach Heidelberg. Am 21.5. gibt es ein Konzert der Extraklasse mit diesen drei außergewöhnlichen Künstlern. Eintritt frei, Spende erbeten, Anmeldung unter [email protected]
    [Umfangreiche Quellenangaben in der Youtube-Videobeschreibung]
    Quelle: Initiative für Demokratie und Aufklärung e.V., 25.03.2026

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  12. Ich soll Soldat werden? Neues Wehrpflichtgesetz und Kriegsdienstverweigerung. Was kommt auf mich zu?
    Deutschland soll nach dem Willen des Verteidigungsministers bis 2029 „kriegstüchtig“ werden. Dazu werden neben den entsprechenden finanziellen Mitteln auch sehr viel mehr Soldaten (m,w,d) für die Bundeswehr gebraucht. Deshalb soll noch 2025 das sogenannte „Wehrpflichtmodernisierungsgesetz“ vom Bundestag verabschiedet werden. Dann sollen die Wehrerfassung und die verpflichtende Musterung ab 1.1.2026 wieder eingeführt werden. Ziel ist, zunächst möglichst viele freiwillige Soldaten zu gewinnen. Es ist aber absehbar, dass sich mit Freiwilligen allein das Ziel von 260.000 aktiven Soldaten in der Bundeswehr nicht erreichen lässt. Daher wird die Wiedereinführung der Wehrpflicht bereits vorbereitet.
    In dieser Veranstaltung am 13.11.2025 in Braunschweig wurde nach einer Einführung zur aktuellen Militarisierung unserer Gesellschaft der Entwurf des neuen Wehrdienstgesetzes von Isabel Kobus (DFG-VK) erläutert und dargestellt, was die Bundesregierung und die Koalition plant. Anschließend referierte Thomas Franz (Berater zur Kriegsdienstverweigerung in Braunschweig) zum Thema Kriegsdienstverweigerung.
    Die Veranstaltung bildete den Auftakt dazu, dass im Friedenszentrum Braunschweig in Zukunft eine Beratung für Kriegsdienstverweigerer angeboten wird.
    Die Teilnehmer waren bunt gemischt: Von besorgten Großeltern und Eltern über politisch Interessierte bis hin zu jungen Menschen, die bald vom Wehrdienstmodernisierungsgesetz betroffen sein werden.
    Das Video zeigt den Vortragsteil der Veranstaltung.
    Militarisierung: 01:07 Zitat Patrick Sensburg 03:44 Ausbau der Bundeswehr nach Natovorgaben 04:24 Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) 06:13 Spannungsfall 08:03 Weitere Aspekte der Militarisierung 09:48 Bundeswehr in Politik, PR und Werbung: 10:45 KA.R.L – Speed Date – Gaming – Survival Training (Bild-Beispiele nachträglich ergänzt)
    Gesetzliche Grundlagen der Wehrpflicht: 12:40 Wehrpflicht im Grundgesetz (Art. 12a) 13:47 Wehrgerechtigkeit 15:15 (altes) Wehrpflichtgesetz (WPflG) 15:28 Neues Wehrdienstgesetz – Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) 19:20 Fragebogen 24:14 Kriegsdienstverweigerung (KDV) 25:48 Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung (GG Art. 4 Abs. 3) 29:49 Ablauf der KDV 35:50 weitere wichtige Hinweise (Musterung, Verweigerung, Lebenslauf, Begründung) 40:40 Ablaufgrafik Phase 1 41:34 Ablaufgrafik Phase 2 42:19 Ablaufgrafik Phase 3 42:51 Beratungs- und Hilfsangebote in Braunschweig 45:33 Weitere Infos: DFG-VK, EAK, Connection-e.V. 48:33 Flyer zum Thema 49:46 Outro und Video-Empfehlungen
    Im anschließenden Gespräch wurden viele Themen aus diesem Themenbereich angesprochen. Eingangs der Diskussion wurde mit Hinweis auf das Russell-Einstein-Manifest dem Empfinden Ausdruck gegeben, dass es schon sehr skurril sei, dass der Wille niemanden töten zu wollen als Gewissensentscheidung begründet werden muss, die dann auch noch von einer Behörde geprüft wird. Kritisch diskutiert wurde die offensive Werbungsstrategie der Bundeswehr um Freiwillige. Dabei wird jedoch das Töten, Sterben, Verstümmeln, Traumatisieren durch bzw. von Soldaten ausgeklammert. Ebenso wurde mit Befremden angesprochen, wie die Bundeswehr in den Schulen und in Veranstaltungen für Jugendliche (z. T. schon ab 14 Jahren) agiert.
    Weitere Informationen zur Kriegsdienstverweigerung sind zu finden unter: [LINK, Friedenszentrum], [LINK, DFG]
    Individuelle Beratung zur Kriegsdienstverweigerung: [email protected] und [email protected]
    Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der IPPNW Regionalgruppe Braunschweig, dem Friedensbündnis Braunschweig, dem Friedenszentrum Braunschweig e.V., der GEW Regionalgruppe BS und dem DFK-VK Landesverband Niedersachsen-Bremen durchgeführt.
    Quelle: Friedenszentrum Braunschweig, 18.11.2025

    Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten von Maike Gosch “Wie sagt man „NEIN“ zum Kriegsdienst?” [LINK]

  13. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
    • Männer, Fresse halten! – Küppersbusch TV
      Heute geht es um Männlichkeit, Feminismus und die Frage: Was wird eigentlich von Männern erwartet und warum passt nichts davon zusammen? Zwischen „Sag endlich was!“ und „Hör auf zu mansplainen!“ entsteht ein Widerspruch, der mehr über unsere Debattenkultur verrät als über Männer selbst.
      Wir schauen auf aktuelle Medien-Debatten (u. a. Spiegel, Politik, digitale Gewalt), analysieren Begriffe wie „performative male“ und stellen unbequeme Fragen:
      Können Männer überhaupt „richtig“ reagieren?
      Ist Schweigen wirklich das Problem oder die Erwartungen?
      Und was sagt das alles über unsere Gesellschaft aus?
      Viel Spaß und gute Unterhaltung!
      0:00 Alter Sack
      0:09 „Sag nichts mehr!“ vs. „Sag was!“
      7:18 Küppis musikalisches Quiz
      Die gezeigten Quellen findet ihr hier [LINK]
      Quelle: Küppersbusch TV, 26.03.2026

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      Anmerkung CG: Wieso stellt sich eigentlich kaum jemand die Frage, ob es hier außer um Empörungsmaschinerie und Klicks, eben auch um “nebelbekerzte” Schritte hin zur Duldung einer sogenannten “Klarnamenpflicht” im Internet gehen könnte?

      Lesen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten „Männer sind Schweine? Warum tun wir uns solche Debatten überhaupt an?“ [LINK]

    • “Ein Buch muss her!”
      “Total von der Rolle” Wahnsinn, Krisen & Satire
      #Satire #BengtKiene #Kabarett #Spiegel-Bestsellerliste #MerkelScholzLauterbach
      Die Zeit ist reif! Nein, nicht für Aktionen, sondern für neue Bücher. Hubsi findet, das jeder heutzutage ein Buch schreiben sollte. Lesen bildet, Schreiben auch. Auf der Strasse sind wir meistens nur ein mickriges Häufchen – in einem Buch können wir die alles-verändernde Bewegung zumindest phantasieren. Und bekommen vielleicht sogar etwas Anerkennung? Schaut Hubsi zu beim Prozess der Entwicklung eines Buches.
      Quelle: Bengt Kiene, 26.03.2026

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(Auszug von RSS-Feed)
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