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Heute — 04. Februar 2026Featured

Berlin: Wohnungsnot lockt Kriminelle an – Frau bei Fake-Besichtigung brutal überfallen

04. Februar 2026 um 08:00

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Der Wohnungsmarkt ist auch und gerade in Berlin seit Jahren ein Pulverfass: Hohe Nachfrage, steigende Mieten und ein chronischer Mangel an bezahlbarem Wohnraum machen die Suche nach einer neuen Bleibe zu einem Albtraum. Hier wittern Kriminelle ihre Chance. Ein aktueller Prozess vor dem Berliner Landgericht zeigt, wie perfide Betrüger vorgehen: Ein 29-Jähriger namens Hasan S. steht seit dem 29. Januar 2026 vor Gericht, beschuldigt, für vorgetäuschte Wohnungsvermittlungen Vorauszahlungen eingestrichen zu haben. Mehr noch soll er eine Frau zu einem angeblichen Besichtigungstermin gelockt haben – mutmaßliche Mittäter haben sie dann gefesselt, geknebelt und beraubt.

Hasan S. soll zwischen August und Dezember 2023 unter einem falschen Namen im Internet Mietwohnungen angeboten haben, die es gar nicht gab – „tatsächlich hatte er keine zur Vermietung stehende Wohnung zur Verfügung“, heißt es in der Anklage. Er gab sich als Vermittler aus und forderte Vorauszahlungen wie etwa eine angebliche Maklercourtage – in vier bekannten Fällen kassierte er bis zu 4.100 Euro pro Opfer. Insgesamt soll er rund 12.000 Euro ergaunert haben.

Besonders schockierend ist ein Vorfall vom Dezember 2023: Eine Frau wurde zu einem angeblichen Besichtigungstermin in Kreuzberg gelockt. Bei der Wohnung soll es sich um eine zuvor für kurze Zeit angemietete Ferienwohnung gehandelt haben. In der Wohnung kam es dann zu einem brutalen Überfall: Mehrere Männer, mutmaßliche Komplizen von Hasan S., sollen sie mit einem Messer bedroht und über ihr Handy von einem ihr zugänglichen Geschäftskonto Überweisungen in Höhe von fast 74.000 Euro vorgenommen haben. Der Angeklagte war zwar nicht in der Ferienwohnung, die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, dass er „das Handeln der Täter vor Ort“ über ein Mobiltelefon gesteuert habe und Zugriff auf die Konten hatte, auf die das Geld überwiesen wurde.

Hasan S. sitzt seit August in Untersuchungshaft. Die Anklage lautet auf gewerbsmäßigen Betrug, schwere räuberische Erpressung und erpresserischen Menschenraub.

Der Betrug ist kein Einzelfall. Der Wohnungsmangel lockt Betrüger an, die im Internet mit gefälschten Inseraten operieren. Plattformen wie Immowelt oder Immobilienscout24 melden jährlich Tausende Betrugsversuche, dabei ist die am meisten verbreitete Betrugsmasche der Vorkassebetrug. Das Europäische Verbraucherzentrum schätzt, dass Zehntausende Menschen pro Jahr Opfer solcher Maschen werden. Die Wohnungsknappheit treibt nicht nur die Preise hoch – sie macht Wohnungssuchende auch anfällig für Betrug. Und, wie dieser Fall zeigt, für brutale Übergriffe, wenn sie nichts ahnend zu Besichtigungen erscheinen.

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Schwere Operation Die „Welt“ und ihr Chefredakteur: War doch alles ganz anders?

04. Februar 2026 um 07:25

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Ex-Welt-Chefredakteur Jan Philipp Burgard mußte sich einer schweren Operation unterziehen.

Als „Welt“-Chefredakteur Burgard seinen Posten niederlegte, begründete er das mit seiner Gesundheit. Danach machten Belästigungs-Vorwürfe die Runde. Nun wirft eine schwere Operation ein neues Licht auf den Fall.

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Eiertanz um Bill und Hillary Clintons Aussagen über ihre Epstein-Beziehungen

04. Februar 2026 um 07:41

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Monatelang wehrten sich der frühere US-Präsident Bill Clinton und die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton vor dem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses, über ihre Verbindung zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auszusagen. Nachdem der Epstein-Untersuchungsausschuss sie im August vergangenen Jahres vorgeladen hatte, fochten die Anwälte der Clintons die Gültigkeit der Vorladung an.

Daraufhin leiteten republikanische Abgeordnete eine Anklage wegen Missachtung des Kongresses gegen die Clintons ein. Im nächsten Schritt sollte der Kongress darüber abstimmen, ob diesbezüglich eine Anklage wegen Missachtung des Kongresses gegen das Ex-Präsidentenpaar eingeleitet wird. Die Clintons und ihre Anwälte versuchen nun, wenn sie schon aussagen müssen, wenigstens die Bedingungen dafür zu diktieren. 

Am Montag erklärten Bill und Hillary Clinton sich nun bereit, vor dem Untersuchungsausschuss auszusagen – unter der Bedingung, dass der Termin vor der Abstimmung des Kongresses über ihre Anklage stattfinden müsse. Per E-Mail teilten die Anwälte der Clintons dem Ausschuss mit, dass sie die Vorladung akzeptierten und "zu einem für beide Seiten akzeptablen Termin zur Aussage erscheinen werden".

Wie Euronews am Dienstag berichtete, hatte der republikanische Abgeordnete James Comer am Montag zunächst weiter auf eine Anklage wegen Missachtung des Kongresses gepocht. Comer ist Vorsitzender des House Oversight Committee, dem wichtigsten Untersuchungsausschuss des US-Repräsentantenhauses. Unter anderem fungiert der Ausschuss auch als Kontrollinstanz für Verschwendung, Betrug und Missbrauch.

Im Gegenzug dafür, dass sie aussagten, solle Comer das Verfahren wegen Missachtung fallen lassen, hatten die Clinton-Anwälte gefordert. Dem kam Comer bisher nicht nach. Eine Einigung sei noch nicht erzielt, erklärte der Republikaner.  

Sollte die Klage wegen Missachtung des Kongresses vom Repräsentantenhaus verabschiedet und vor Gericht bestätigt werden, müssten die Clintons mit einer hohen Geldstrafe und eventuell sogar mit einer Haftstrafe rechnen.

Auch neun der 21 Demokraten im Ausschuss schlossen sich den republikanischen Ausschussmitgliedern an und unterstützten die Anklage gegen Bill Clinton. Drei der Demokraten befürworteten ebenfalls eine juristische Verfolgung von Hillary Clinton. Diese Verfolgung aus den eigenen Reihen habe bei den Clintons überhaupt erst dazu geführt, ihre Aussage nun doch in Betracht zu ziehen, berichtete der Schweizer Tachles am Dienstag über das Verfahren. Zuvor hätte das Paar die Vorladungen als politisch motivierte Hetzjagd auf Trump-Gegner bezeichnet.  

Solange Comer und die Clintons weiter über die Bedingungen für die Aussagen verhandelten, hat der Ausschuss seine Abstimmung über die Anklage verschoben. In der Woche zuvor hatte Comer es noch abgelehnt, jedwede Bedingungen der Clintons für ihre Aussagen zu akzeptieren. Die Anwälte der Clintons hatten da zunächst gefordert, dass Bill Clinton zu einer zeitlich begrenzten Aussage von vier Stunden verpflichtet würde und Hillary Clinton eine schriftliche eidesstattliche Erklärung abgeben dürfe.

Dieses Angebot habe Comer kategorisch als "unangemessen" abgelehnt. Der Tachles gab Comers damalige Begründung wie folgt wieder: "Vier Stunden seien zu knapp und der wortgewaltige Bill Clinton verstehe es, Fragen auszuweichen und so 'die Uhr ablaufen zu lassen' Comer lehnt zudem jede thematische Begrenzung der Befragung und damit die Forderung von Clinton ab, das Interview auf Angelegenheiten im direkten Zusammenhang mit Epstein zu beschränken."

Laut Euronews erklärte Comer noch vor einer Woche: "Die Clintons können die Bedingungen für rechtmäßige Vorladungen nicht diktieren."

Bill Clinton soll in den 1990er-Jahren und in den frühen 2000er-Jahren mit dem verurteilten Sexualstraftäter Epstein befreundet gewesen sein.

Mehr zum Thema – Epstein und kein Ende – Mainstream stürzt sich auf Mette-Marit, warum nicht auf Peter Thiel?

 

 

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BOMBE! EU nutzte den Digital Services Act, um vor Wahlen legale politische Inhalte zu unterdrücken

04. Februar 2026 um 07:36

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Dokumente belasten EU schwer

Wie der Digital Services Act vor Wahlen zur Zensur eingesetzt wurde

Interne Dokumente aus dem US-Repräsentantenhaus legen nahe, dass die Europäische Kommission den Digital Services Act systematisch genutzt hat, um vor europäischen Wahlen Einfluss auf politische Meinungsäußerungen zu nehmen. Die Unterlagen zeigen: Es ging nicht um illegale Inhalte, sondern um legale politische Rede, die als unerwünscht galt.

Die Dokumente stammen aus Ermittlungen des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses und betreffen unter anderem die niederländischen Parlamentswahlen 2023 und 2025. Sie enthalten E-Mails, Sitzungsagenden und interne Bewertungen, die ein klares Muster erkennen lassen: koordinierten politischen Druck auf Social-Media-Plattformen unmittelbar vor Wahlen.

These files are a BOMBSHELL.

Thanks to the @JudiciaryGOP, we now have proof that the EU has been actively censoring legal content that goes against their agenda—and that they interfered in at least 8 European elections, including the Dutch elections of 2023 and 2025, by meeting… https://t.co/jM5frsaSxq pic.twitter.com/TGju1wQqPO

— Eva Vlaardingerbroek (@EvaVlaar) February 3, 2026

Treffen mit Plattformen kurz vor dem Urnengang

Vor den niederländischen Wahlen 2023 lud die Europäische Kommission Plattformen wie TikTok zu Gesprächen ein, offiziell zur „Risikobewertung und Minderung von Desinformation“. Der Bericht hält jedoch ausdrücklich fest, dass diese Treffen als Forum dienten, um Zensurdruck auszuüben.

Besonders brisant:
Kurz vor der Wahl machte die EU-Kommission das niederländische Innenministerium zum sogenannten „Trusted Flagger“. Damit erhielt ausgerechnet jene Regierung, die zur Wahl stand, das Recht, priorisierte Lösch- und Zensuranträge nach dem DSA zu stellen.

Der Bericht bezeichnet dies offen als „offensichtlichen Interessenkonflikt“.

Welche Inhalte sollten verschwinden?

Die Dokumente und begleitenden Aussagen machen deutlich, welche Art politischer Rede als problematisch eingestuft wurde. Dazu zählten unter anderem:

  • „populistische Rhetorik“
  • regierungs- und EU-kritische Inhalte
  • „Anti-Elite“-Narrative
  • politische Satire
  • migrationskritische und islamkritische Inhalte
  • flüchtlings- und einwanderungskritische Stimmungen
  • sogenannte „Anti-LGBTQI“-Inhalte
  • Meme- und Subkultur

Dabei handelt es sich nicht um strafbare Inhalte, sondern um politische Meinungsäußerungen, die einen großen Teil gesellschaftlicher Debatten in Europa abbilden.

Vorbereitung weiterer Eingriffe vor 2025

Auch für die niederländischen Wahlen 2025 dokumentieren die Unterlagen eine systematische Eskalation. Eine offizielle „Roundtable“-Agenda zeigt:

  • eine Präsentation der Europäischen Kommission
  • Diskussionen über „Priorisierung von Inhalten“
  • „frühzeitige Intervention bei schädlichen Inhalten“
  • die Frage, welche zusätzlichen strukturellen Maßnahmen vor Wahlen nötig seien

Der Bericht hält fest, dass EU-Kommission und nationale Behörden klar erwarteten, dass Plattformen zusätzliche Zensurschritte vor dem Wahltermin umsetzen.

Eine Plattform verweigerte sich

Auffällig ist, dass nur eine große Plattform nicht kooperierte: X.

Genau diese Plattform sieht sich inzwischen mit DSA-Verfahren, hohen Strafandrohungen und behördlichen Durchsuchungen konfrontiert. Die zeitliche und politische Nähe wirft Fragen auf, ob regulatorische Instrumente hier neutral angewandt oder selektiv eingesetzt werden.

Regulierung oder Wahleinfluss?

Öffentlich wird der Digital Services Act als technisches Instrument gegen Desinformation dargestellt. Die vorliegenden Dokumente zeichnen jedoch ein anderes Bild:
Der DSA erscheint hier als politisches Steuerungswerkzeug, mit dem Informationsflüsse vor Wahlen gezielt beeinflusst wurden.

Wenn Regierungen Zensur-Sonderrechte erhalten, während sie selbst zur Wahl stehen, wird eine rote Linie überschritten. Dann geht es nicht mehr um Sicherheit oder Transparenz, sondern um Machtabsicherung durch Informationskontrolle.

Fazit

Die Unterlagen liefern keinen Beweis für einzelne Löschanordnungen im Detail – aber sie dokumentieren Absicht, Struktur und Erwartung. Das allein ist politisch brisant.

Eine Demokratie lebt vom offenen Streit.
Wenn legale Meinungen als Risiko behandelt und vor Wahlen systematisch unterdrückt werden, verliert der Begriff „Meinungsfreiheit“ seinen realen Gehalt.

Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr, ob der Digital Services Act missbrauchsanfällig ist –
sondern wie oft und mit welchem politischen Ziel er bereits eingesetzt wurde.

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Schwere Operation Die „Welt“ und ihr Chefredakteur: War doch alles ganz anders?

04. Februar 2026 um 07:25

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Ex-Welt-Chefredakteur Jan Philipp Burgard mußte sich einer schweren Operation unterziehen.

Als „Welt“-Chefredakteur Burgard seinen Posten niederlegte, begründete er das mit seiner Gesundheit. Danach machten Belästigungs-Vorwürfe die Runde. Nun wirft eine schwere Operation ein neues Licht auf den Fall.

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Trumps Denkfabrik plant den Ernstfall: Atomkrieg mit China wird im Kriegsspiel zur „Option“

04. Februar 2026 um 06:42

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Atomkrieg als Planspiel: Wie eine pro-Trump-Denkfabrik den nuklearen Erstschlag normalisiert

Ein Kriegsspiel der Heritage Foundation, einer einflussreichen US-Denkfabrik mit engen Verbindungen zum Trump-Lager, wirft ein beunruhigendes Licht auf das strategische Denken in Washington: In der Simulation eines Konflikts um Taiwan erscheint der frühe Einsatz taktischer Atomwaffen nicht als äußerstes Mittel, sondern als kalkulierte Option, um eine konventionelle Niederlage der USA zu kaschieren.

Die Übung mit dem Namen „Azure Dragon“ modellierte ein dreiwöchiges Szenario einer chinesischen Invasion Taiwans. Das zentrale Ergebnis ist brisant: Die militärische Verteidigung der Insel würde die Vereinigten Staaten so stark unter Druck setzen, dass politische und militärische Entscheidungsträger bereits in einer frühen Phase des Konflikts über einen nuklearen Erstschlag nachdenken würden. Atomwaffen erscheinen in diesem Modell nicht mehr als Abschreckung, sondern als Werkzeug zur Eskalationskontrolle.

Besonders alarmierend ist die implizite Logik des Szenarios. Die Simulation prognostiziert eine schnelle konventionelle Erschöpfung der US-Streitkräfte: Präzisionsmunition, Treibstoff und logistische Reserven würden nicht ausreichen, um einen längeren hochintensiven Krieg gegen China zu führen. Diese Schwäche – selbstverschuldet durch jahrelange Fehleinschätzungen über industrielle Kapazitäten und Nachschub – mündet im Planspiel direkt in nukleares Denken.

Statt die strategische Annahme zu hinterfragen, dass Taiwan militärisch um jeden Preis verteidigt werden müsse, akzeptiert das Kriegsspiel den Konflikt als gegeben – und sucht nach Wegen, ihn mit atomarer Gewalt zu „managen“. Die Eskalation wird nicht vermieden, sondern eingeplant.

Chinesische Teilnehmer im Szenario wiesen die US-Drohungen ausdrücklich als Bluff zurück. Sie erklärten ihre Bereitschaft, begrenzte nukleare Schläge zu absorbieren und zu vergelten. Damit zerfällt eine zentrale Annahme westlicher Abschreckungsdoktrin: dass nukleare Eskalation automatisch zur Deeskalation führe. Das Planspiel deutet vielmehr auf ein hohes Risiko einer unkontrollierbaren Eskalationsspirale hin.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die strategischen Vorteile, die dem chinesischen Militär im Szenario zugeschrieben werden. Dazu zählen nicht-strategische Atomwaffen sowie ein fraktionales orbitales Bombardierungssystem (FOBS), das als Mittel zur Umgehung klassischer Frühwarnsysteme gilt. In der Logik der Simulation verschafft dies Peking eine sogenannte Eskalationsdominanz – ein Begriff, der faktisch bedeutet: Wer zuerst eskaliert, verliert die Kontrolle.

Dass eine politisch einflussreiche Denkfabrik solche Szenarien öffentlich durchspielt, ist kein akademischer Zufall. Es zeigt, wie sich der sicherheitspolitische Diskurs in den USA verschoben hat: Weg von Diplomatie, Rüstungskontrolle und Deeskalation – hin zur Normalisierung des Nuklearkriegs als strategisches Instrument.

Die eigentliche Gefahr liegt weniger im Planspiel selbst als in seiner stillschweigenden Prämisse: Dass ein Konflikt zwischen Großmächten nicht mehr verhindert, sondern nur noch „optimiert“ werden müsse. Wer Atomwaffen als taktisches Hilfsmittel behandelt, senkt nicht nur die Hemmschwelle zum Einsatz – er spielt mit dem Risiko einer globalen Katastrophe.

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Aus Protest gegen Trump DFB-Vize heizt Debatte um WM-Boykott weiter an

04. Februar 2026 um 06:36

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WM-Boykott-Forderer und DFB-Vizepräsident Oke Göttlich mit „Antifascist“-Mütze sowie die deutsche Nationalelf bei ihrer umstrittenen Mund-zu-Geste bei der WM in Katar.

Darf Deutschland diesen Sommer an der Fußball-WM in den USA teilnehmen? DFB-Vizepräsident Oke Göttlich beharrt auf einem Boykott wegen Präsident Trump. Nun äußert sich auch die Bundesregierung.

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Melinda French Gates bricht ihr Schweigen zu explosiven Vorwürfen über Bill Gates in den Epstein-Akten

04. Februar 2026 um 06:40

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Von Tyler Durden

Melinda French Gates, die Philanthropin und Ex-Ehefrau des Microsoft-Mitgründers Bill Gates, hat ihr Schweigen zur jüngsten Veröffentlichung belastender Dokumente im Zusammenhang mit dem verstorbenen Pädophilen Jeffrey Epstein gebrochen. Sie erklärte, die erneute öffentliche Prüfung der Verbindungen ihres Ex-Mannes rufe „sehr, sehr schmerzhafte“ Erinnerungen aus ihrer Ehe hervor.

In einem Interview mit dem NPR-Podcast Wild Card sprach French Gates über die jüngste Offenlegung von Millionen Seiten Epstein-bezogener Materialien durch das US-Justizministerium, darunter schockierende Entwürfe von E-Mails aus dem Jahr 2013, in denen Epstein anzügliche Behauptungen über Gates aufstellte. In einem Entwurf wurde dem Milliardär vorgeworfen, sich bei Begegnungen mit „russischen Mädchen“ eine sexuell übertragbare Krankheit zugezogen und nach Antibiotika gesucht zu haben, die er seiner damaligen Ehefrau ohne ihr Wissen verabreichen könne.

Ein Sprecher von Bill Gates wies die Vorwürfe als „absolut absurd und vollständig falsch“ zurück und führte sie auf Epsteins Frustration über das Ende ihrer Beziehung sowie auf Versuche zurück, den Microsoft-Mitgründer zu verleumden.

French Gates, die mit Gates drei Kinder hat und heute ihre eigene Initiative Pivotal Ventures leitet, sprach über die gesellschaftliche Aufarbeitung von Epsteins Ausbeutung junger Frauen und seine Verbindungen zu mächtigen Persönlichkeiten.

„Kein Mädchen, kein Mädchen sollte jemals in die Situation gebracht werden, in die sie von Epstein und dem, was mit all den verschiedenen Menschen um ihn herum vor sich ging, gebracht wurden“, sagte sie gegenüber NPR. „Es ist jenseits von herzzerreißend, oder? Ich erinnere mich daran, in dem Alter gewesen zu sein, in dem diese Mädchen waren, ich erinnere mich daran, dass meine Töchter in diesem Alter waren.“

Melinda Gates says Bill Gates needs to answer questions about the Epstein files. https://t.co/h2u4aTdpRI

🎥: Wild Card With Rachel Martin pic.twitter.com/CBliZ89wBF

— TMZ (@TMZ) February 3, 2026

French Gates führte weiter aus, dass die Details in den Epstein-Akten für sie persönlich schwer zu ertragen seien und Erinnerungen an „einige sehr, sehr schmerzhafte Zeiten in meiner Ehe“ wachriefen, betonte jedoch, sie habe damit abgeschlossen. „Welche Fragen dort auch immer offen bleiben – von dem, was ich nicht weiß, nicht wissen kann, nicht einmal ansatzweise alles davon – diese Fragen sind für diese Menschen und auch für meinen Ex-Mann“, fügte sie hinzu. „Sie müssen sich dafür verantworten, nicht ich.“

„Und ich bin so froh, all den Schmutz hinter mir gelassen zu haben, der dort war“, schloss sie.

Gates hat sein Bedauern über seine Entscheidung geäußert, sich ab etwa 2011 – Jahre nach Epsteins Verurteilung im Jahr 2008 – mit Epstein einzulassen, und bezeichnete dies als „riesigen Fehler“, der in der Hoffnung auf philanthropische Finanzierung begangen worden sei. Der Microsoft-Gründer hat jede Beteiligung an Epsteins kriminellen Aktivitäten bestritten.

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China führt mRNA-Impfstofftests gegen Vogelgrippe bei Milchkühen durch

04. Februar 2026 um 06:36

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Vorbereitung der Regierung auf groß angelegte mRNA-Impfungen von Nutztieren.

Jon Fleetwood

Von der chinesischen Regierung finanzierte Forscher haben bestätigt, dass sie einen mRNA-Vogelgrippe-Impfstoff an laktierenden Milchkühen getestet haben. Dabei wurden milchproduzierende Nutztiere mit einer mRNA-Lipid-Nanopartikel-Formulierung injiziert und anschließend in Hochsicherheitslaboren gezielt einem lebenden H5N1-Influenzavirus ausgesetzt.

Die begutachtete Studie, die am Montag im Fachjournal Research veröffentlicht wurde, trägt den Titel:
„Protective Efficacy of a Hemagglutinin-Based mRNA Vaccine Against H5N1 Influenza Virus Challenge in Lactating Dairy Cows“.

Das Experiment zeigt, dass Regierungen aktiv mRNA-Plattformen für einen möglichen großflächigen Einsatz in Nutztierpopulationen vorbereiten und damit den Einsatz von mRNA über den Menschen hinaus auf die Nahrungsmittelversorgung ausweiten.

mRNA-Impfstoff an lebensmittelproduzierenden Tieren verabreicht

Laut der Studie injizierten die Forscher einen mRNA-Impfstoff in laktierende Holstein-Milchkühe, also Tiere, die aktiv Milch produzieren.

Die Autoren schreiben:

„Sechs gesunde laktierende Milchkühe wurden zweimal intramuskulär mit 500 μg des mRNA-Impfstoffs immunisiert, mit einem Abstand von drei Wochen zwischen den Dosen.“

Die Tiere stammten von einem externen Betrieb:

„Laktierende Holstein-Kühe im Alter von drei bis fünf Jahren, die von einem lokalen Milchviehbetrieb stammten, wurden im Belastungsexperiment eingesetzt.“

Der Impfstoff war eine mRNA-Lipid-Nanopartikel-(mRNA-LNP-)Formulierung, die für das Hämagglutinin-Protein eines aviären Influenzavirus kodiert:

„Wir entwickelten einen monovalenten, für Rinder-Codons optimierten mRNA-LNP-Impfstoff, der das HA-Protein kodiert.“

Gezielte Infektion mit dem H5N1-Erreger

Nach den mRNA-Injektionen wurden sowohl geimpfte als auch ungeimpfte Kühe in Tier-Hochsicherheitslabore der Stufe 3+ (ABSL-3+) gebracht und gezielt mit einem angeblich lebenden H5N1-Influenzavirus infiziert.

In der Studie heißt es:

„Drei geimpfte und drei ungeimpfte laktierende Milchkühe wurden für die Belastungsstudie in die Tier-Biosicherheitsstufe-3+-Einrichtung (ABSL-3+) überführt.“

Das Virus soll über mehrere Wege verabreicht worden sein, darunter eine direkte Injektion in die Milchdrüsen:

„Alle Kühe erhielten eine DC/24-Virusbelastung, die sowohl intranasal als auch intramammär verabreicht wurde.“

Die Autoren präzisieren weiter:

„Drei Dosen wurden direkt über die Zitze in getrennte Euterviertel inokuliert.“

Hochsicherheitsanlagen & im Labor erzeugte Viren

Alle Arbeiten mit dem Erreger wurden in staatlich genehmigten chinesischen Hochsicherheitslaboren durchgeführt.

Im Methodenteil heißt es:

„Die Verfahren mit lebenden HPAI-Viren wurden in zertifizierten BSL-3- und ABSL-3+-Laboren am Harbin Veterinary Research Institute (HVRI), Chinesische Akademie der Agrarwissenschaften (CAAS), durchgeführt.“

Die verwendeten H5N1-Viren waren keine einfachen Feldproben, sondern im Labor erzeugte Stämme.

Die Autoren verweisen auf eine frühere begutachtete Studie zur Erzeugung und Handhabung des Virus, anstatt den Herstellungsprozess in dieser Arbeit detailliert zu beschreiben:

„Das H5N1-Virus (DC/24) für die Belastung der Milchkühe … wurde wie zuvor beschrieben erzeugt.“

Chinesische Regierungsfinanzierung

Die Studie wurde vollständig durch staatliche und regierungsnahe chinesische Forschungsprogramme finanziert.

In der Finanzierungsangabe heißt es:

„Diese Forschung wurde durch das Nationale Schlüsselprogramm für Forschung und Entwicklung Chinas … die Nationale Naturwissenschaftsstiftung Chinas … das Innovationsprogramm der CAAS … die Naturwissenschaftsstiftung der Provinz Heilongjiang … [und] den Zentralen Grundlagenforschungsfonds öffentlicher wissenschaftlicher Institutionen finanziert.“

Alle Autoren sind mit chinesischen staatlichen Forschungseinrichtungen oder staatlich angebundenen Laboren verbunden, darunter die Chinesische Akademie der Agrarwissenschaften und Chinas Nationales Hochsicherheitslabor für die Kontrolle und Prävention von Tierseuchen.

Fazit

Die Arbeit bestätigt, dass China nun mRNA-Impfstoffplattformen direkt an Nutztieren testet, einschließlich milchproduzierender Tiere, unter Einsatz lebender aviärer Influenzaviren in Hochsicherheitslaboren.

Die Studie dokumentiert den Einsatz moderner mRNA-Technologie nicht nur beim Menschen oder bei Labortieren, sondern auch bei Arten der Lebensmittelversorgung, die direkt mit Landwirtschaft, Handel und öffentlichen Gesundheitssystemen verbunden sind.

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Aus Protest gegen Trump DFB-Vize heizt Debatte um WM-Boykott weiter an

04. Februar 2026 um 06:36

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WM-Boykott-Forderer und DFB-Vizepräsident Oke Göttlich mit „Antifascist“-Mütze sowie die deutsche Nationalelf bei ihrer umstrittenen Mund-zu-Geste bei der WM in Katar.

Darf Deutschland diesen Sommer an der Fußball-WM in den USA teilnehmen? DFB-Vizepräsident Oke Göttlich beharrt auf einem Boykott wegen Präsident Trump. Nun äußert sich auch die Bundesregierung.

Dieser Beitrag Aus Protest gegen Trump DFB-Vize heizt Debatte um WM-Boykott weiter an wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

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Pizzagate: Was jahrelang als absurde Verschwörungstheorie galt, erhält durch den Epstein-Komplex neue Bedeutung

04. Februar 2026 um 06:35

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Die jüngste Freigabe von Millionen Seiten an Dokumenten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein hat eine Debatte wiederbelebt, die über Jahre hinweg als groteske Verschwörungstheorie abgetan wurde: Pizzagate. Der Investigativjournalist Ben Swann argumentiert, dass zentrale Elemente dieser Debatte durch den Epstein-Fall in einer erweiterten Form bestätigt werden. Im Kern geht es um Netzwerke, in denen mächtige Eliten in sexuellen Missbrauch und Menschenhandel von Minderjährigen verwickelt sind.

Swann formuliert es zugespitzt: „Epstein ist Pizzagate.“ Er verweist auf das Jahr 2016, als Pizzagate zu einem der meistdiskutierten Themen in den sozialen Medien wurde. Damals stand die Behauptung im Raum, einflussreiche politische und gesellschaftliche Akteure seien Teil organisierter Missbrauchsnetzwerke. Die Debatte wurde jedoch schnell ins Lächerliche gezogen und schließlich diskreditiert – nicht zuletzt nach einem Vorfall, bei dem ein bewaffneter Mann eine Pizzeria in Washington D.C. betrat, um selbst Nachforschungen anzustellen. Dieses Ereignis diente fortan als mediales Totschlagargument gegen jede weitere Auseinandersetzung mit dem Thema.

10 years ago Pizzagate was by far the number one trending topic on twitter, but the claim of pedophile elites who preyed on children was so insane that Pizzagate was shrugged off as was a wild, fever dream, of a conspiracy theory. But then, just days ago… the largest dump of… pic.twitter.com/6jykD3vnQN

— Ben Swann (@BenSwann_) February 2, 2026

Swann gehörte zu den wenigen Journalisten, die die damals verfügbaren Dokumente ernsthaft prüften. Dies hatte für ihn gravierende Konsequenzen: das faktische Ende seiner Karriere in den etablierten Medien, Zensur sowie nachhaltige Reputationsschäden. Auch andere, die es wagten, das Thema nicht reflexartig zu verwerfen, wurden öffentlich diffamiert und als gefährlich oder irrational dargestellt.

WikiLeaks und die Podesta-E-Mails

Swann betont, dass Pizzagate nicht als Internetgerücht begann, sondern mit der Veröffentlichung von E-Mails aus dem Konto von John Podesta, dem damaligen Wahlkampfmanager von Hillary Clinton, durch WikiLeaks. Die Authentizität dieser E-Mails wurde nie bestritten. Auffällig sei jedoch die Wortwahl in Teilen der Korrespondenz, in der wiederholt von Pizza, pizzabezogenen Treffen sowie privaten Zusammenkünften mit einflussreichen Personen die Rede ist.

Während Kritiker diese Sprache als harmlos einstuften, weist Swann darauf hin, dass sie von verschiedenen Forschern, ehemaligen Strafverfolgungsbeamten und Online-Communities als ungewöhnlich wahrgenommen wurde. In Foren wie 4chan und 8chan diskutierten Nutzer – darunter auch selbst ernannte Pädophile –, dass bestimmte Begriffe mit in pädophilen Milieus gebräuchlicher Codesprache übereinstimmen könnten. Swann verweist unter anderem auf einen Eintrag im Urban Dictionary aus dem Jahr 2010, in dem der Ausdruck „Cheese Pizza“ als Slang für Kinderpornografie beschrieben wird.

Epstein-Akten und erneute Aufmerksamkeit

Die nun veröffentlichten Epstein-Dokumente enthalten laut Swann 911 Verweise auf das Wort „Pizza“. Diese tauchen häufig in E-Mails zwischen Erwachsenen auf. Er beschreibt Textstellen, in denen von Pizza, Pizza-Partys und Kombinationen mit Begriffen wie „Grape Soda“ die Rede ist – teils in Zusammenhängen, in denen explizit angedeutet wird, dass „niemand sonst das verstehen wird“.

Für Swann wirft dies erneut die Frage nach möglicher verschlüsselter Sprache auf, vergleichbar mit den Diskussionen um die Podesta-E-Mails. Er weist darauf hin, dass viele dieser E-Mails aus demselben Zeitraum stammen wie die damaligen WikiLeaks-Veröffentlichungen.

Macht, Verbindungen und unterlassene Recherche

Swann nennt zudem die Podesta-Brüder und deren Verbindungen zu Dennis Hastert, dem ehemaligen Sprecher des US-Repräsentantenhauses, der später wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen verurteilt wurde. Er betont ausdrücklich, dass er keine direkten Beweise gegen die Podestas vorlegt. Sein zentraler Punkt sei vielmehr, dass bestimmte E-Mails, Netzwerke und personelle Überschneidungen niemals ernsthaft untersucht wurden.

Medien und Behörden

In den vergangenen zehn Jahren habe es keine einzige umfassende öffentliche Untersuchung zum Inhalt und Kontext jener E-Mails gegeben, die die Grundlage der Pizzagate-Debatte bildeten. Statt journalistischer Aufarbeitung entschieden sich große Medienhäuser für Spott, Stigmatisierung und die pauschale Einordnung als Verschwörungstheorie.

Swann argumentiert, das eigentliche Problem liege nicht in einzelnen Anschuldigungen oder konkreten Orten, sondern in der systematischen Unterdrückung von Fragen. Dieses Klima habe es ermöglicht, dass Missbrauch unbehelligt fortbestehen konnte.

Fazit

Nach Swanns Einschätzung ging es bei Pizzagate nie um eine einzelne Pizzeria. Es ging um die grundlegende Frage, ob es Netzwerke gibt, in denen mächtige Eliten systematisch sexuellen Missbrauch an Kindern begehen. Der Fall Epstein habe dieses umfassendere Problem sichtbar gemacht. Pizzagate sei daher „weit größer als nur Jeffrey Epstein“.

Bestimmte Fragen seien über Jahre hinweg tabuisiert worden – nicht, weil sie nachweislich falsch gewesen seien, sondern weil sie zu nahe an unbequeme Wahrheiten heranreichten, so Swanns Schlussfolgerung.

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EILMELDUNG: Impfstoff-mRNA, Plasmid-DNA und Spike-Protein können beim Menschen mehr als 3,5 Jahre nach der COVID-19-Impfung persistieren

04. Februar 2026 um 06:34

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Wir berichten über die bislang am längsten dokumentierte Persistenz von mRNA-Impfstoffbestandteilen, unabhängig bestätigt durch mehrere Labore, unterschiedliche Biospezimen und Zeitpunkte sowie durch diverse analytische Methoden.

Nicolas Hulscher, MPH

Über Jahre hinweg wurde der Öffentlichkeit gesagt, dass mRNA-Impfstoffmaterialien innerhalb von Tagen bis Wochen abgebaut würden – rasch zerlegt, biologisch nur vorübergehend vorhanden und nicht zu einer langfristigen Persistenz fähig. Diese Annahme prägte regulatorische Zusicherungen, öffentliche Kommunikation und Sicherheitserwartungen weltweit. Milliarden Menschen erhielten diese Injektionen auf Grundlage der Behauptung, dass das genetische Material schnell aus dem Körper verschwinden würde.

Heute bricht dieses Narrativ zusammen – nach einer koordinierten, länderübergreifenden investigativen Anstrengung unter Beteiligung der McCullough Foundation, des INMODIA-Labors (Deutschland), des Städtischen Klinikums Dresden-Friedrichstadt (Deutschland), Neo7Bioscience sowie kooperierender unabhängiger Labore.

Die daraus hervorgegangene Arbeit mit dem Titel „Unprecedented Persistence of Vaccine mRNA, Plasmid DNA, Spike Protein, and Genomic Dysregulation Over 3.5 Years Post–COVID-19 mRNA Vaccination“ präsentiert nach unserem Kenntnisstand den bislang umfassendsten Fallbericht zu COVID-19-Impfstoffschäden. Er umfasst mehr als 40 Besuche in Notaufnahmen, über 200 Facharztkontakte in 18 medizinischen Disziplinen, mehr als 100 Laboruntersuchungen, über 100 bildgebende Verfahren sowie serielle Blut- und Gewebeprobenentnahmen zu mehreren Zeitpunkten über einen Zeitraum von mehr als 3,5 Jahren.

Die Ergebnisse zeigen longitudinale molekulare Belege dafür, dass impfstoffabgeleitete mRNA, Plasmid-DNA-Fragmente und Spike-Protein mehr als 3,5 Jahre nach der Impfung im menschlichen Blut und Gewebe persistieren können – unabhängig bestätigt durch mehrere Labore unter Verwendung verschiedener analytischer Methoden.

Eine SARS-CoV-2-Infektion wurde effektiv ausgeschlossen: Nukleokapsid-Antikörper blieben über fünf getrennte Zeitpunkte und in drei unabhängigen Laboren negativ, und Nukleokapsid-Protein war in Gewebeproben nicht nachweisbar, trotz vorhandener Spike-Protein-Ablagerungen.

Falldarstellung

Wir berichten über einen 55-jährigen Mann, der drei Dosen des Pfizer–BioNTech-COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhielt und anschließend eine progrediente Multiorgan-Dysfunktion entwickelte, konsistent mit einem Post-COVID-19-Impfsyndrom (PCVS). Betroffen waren kardiopulmonale, neurologische, muskuloskelettale, gastrointestinale, autonome, hals-nasen-ohrenärztliche, audiovestibuläre, immunologische, ophthalmologische, dermatologische und psychiatrische Bereiche. Die klinischen Manifestationen umfassten unter anderem: Lungenembolien, verzögert mittels MRT bestätigte Myokarditis, neurokognitive Beeinträchtigungen, Small-Fiber-Neuropathie, autonome Dysfunktion, Myalgien, chronische Pankreas- und gastrointestinale Beteiligung, verstärkten Tinnitus mit sensorineuralem Hörverlust, Schluck- und Stimmstörungen, ophthalmologische Störungen, chronische dermatologische Entzündungen sowie Angst und Depression.

Der Fall wurde durch eine außergewöhnlich umfassende longitudinale, multidisziplinäre klinische Untersuchung bewertet, die molekulare, immunologische, genetische, proteomische, transkriptomische und gewebebasierte Analysen umfasste. Ziel war es, Krankheitsmechanismen zu charakterisieren und alternative Ursachen auszuschließen.

Umfangreiche diagnostische Abklärung

Nach mehr als 40 Notaufnahmebesuchen und über 200 ambulanten Facharztkonsultationen unterzog sich der Patient mehr als 100 nicht routinemäßigen Laboruntersuchungen und über 100 bildgebenden bzw. funktionellen Studien. Diese Abklärung schloss systematisch mögliche ätiologische Mechanismen in den Bereichen Infektionen, Autoimmunität, Rheumatologie, Endokrinologie, Genetik, Hämatologie, Malignome, Toxikologie/Medikamente, kardiovaskuläre und vaskuläre Erkrankungen, Stoffwechselstörungen sowie primär neurologische Erkrankungen aus. Die Tests blieben weitgehend ohne richtungsweisenden Befund.

Nach der Diagnose der Myokarditis wurde eine möglicherweise unerkannte oder asymptomatische Infektion mit Manifestation als Long COVID vermutet, und es wurde eine Serologie durchgeführt. Unerwartete Ergebnisse führten zu erweiterten immunologischen und gewebebasierten Untersuchungen auf Spike- und impfstoffabgeleitete Komponenten. SARS-CoV-2-Nukleokapsid-Antikörper waren über fünf getrennte Zeitpunkte zwischen 809 und 1.433 Tagen nach der Impfung negativ, bestätigt durch drei unabhängige Labore. Der Patient bleibt nukleokapsid-negativ, weist jedoch 1.433 Tage nach der letzten Impfung weiterhin stark erhöhte Spike-Antikörperspiegel (4.553 U/mL) auf.

Probenentnahme und analytische Methoden

Blut- und Hautgewebeproben wurden zu mehreren Zeitpunkten zwischen 852 und 1.364 Tagen nach der letzten Pfizer–BioNTech-COVID-19-mRNA-Impfung entnommen. Analysiert wurden verschiedene biologische Kompartimente, darunter Plasma, zirkulierende Exosomen, periphere mononukleäre Blutzellen (PBMCs) und Hautgewebe. Die Proben wurden in mehreren unabhängigen Laboren mit unterschiedlichen analytischen Methoden untersucht, darunter ELISA, automatisierte Immunhistochemie, RT-PCR, Standard-PCR mit Sanger-Sequenzierungsbestätigung, Ganzgenomsequenzierung, transkriptomisches Profiling und quantitative Massenspektrometrie.

Persistierendes zirkulierendes Spike-Protein und impfstoffabgeleitete mRNA

852 Tage nach der Impfung identifizierte eine blutbasierte immunologische Untersuchung nachweisbares SARS-CoV-2-S1-Protein in klassischen und nicht-klassischen Monozytensubpopulationen, begleitet von Zytokin- und Immunmarker-Anomalien.

1.173 Tage nach der Impfung detektierte ein hochsensitiver ELISA freies Wuhan-Spike-Protein im Plasma (129,0 ± 4,1 fg/mL) sowie in zirkulierenden Exosomen (11,6 ± 0,1 fg/mL).

Nach 1.284 Tagen identifizierte RT-PCR impfstoffabgeleitete Spike-mRNA in zirkulierenden Exosomen, während PBMC-RNA nach DNase-behandelter Extraktion und ampliconspezifischer PCR gegen drei Spike-ORF-Regionen (S1–S3) negativ blieb.

Serologische Profile nach 1.173 und 1.284 Tagen zeigten anhaltend erhöhte spike-spezifische IgG4-Konzentrationen (354,4 ± 22,4 ng/mL bzw. 320,2 ± 4,4 ng/mL), konsistent mit einer fortdauernden antigenen Stimulation und einer in Richtung Immuntoleranz verschobenen Antwort.

Persistierendes Spike-Protein und Plasmid-DNA im Hautgewebe

Serielle Hautbiopsien nach 1.160, 1.249 und 1.364 Tagen nach der Impfung, alle aus Rumpfhaut innerhalb klinisch aktiver Areale der Grover-Krankheit, waren nukleokapsid-negativ und zeigten eine persistierende Ablagerung von Spike-Protein in Endothelzellen und Makrophagen, nachgewiesen durch automatisierte Immunhistochemie mit histopathologischer Korrelation. Nach 1.364 Tagen wurde Spike-Protein auch in Nervenfasern gefunden.

Die Hautbiopsie nach 1.364 Tagen enthielt mehrere Plasmid-DNA-Elemente, darunter Spike-Gen-Sequenzen (S1–S3), ori1/ori2 und den SV40-Enhancer. Dies bestätigt eine dauerhafte Retention impfstoffabgeleiteter DNA im somatischen Gewebe, nachgewiesen durch PCR-Amplifikation mit Agarose-Gelelektrophorese und Sanger-Sequenzierung.

Multi-Omics-Analyse

Die Analyse struktureller Varianten mittels Ganzgenomsequenzierung nach 1.277 Tagen nach der Impfung zeigte eine weitverbreitete genomische Instabilität mit großen Duplikationen und Deletionen, die EGFR, MYC, ERBB2 und ETV6/RUNX1 betrafen. Der Vergleich von RNA und DNA zeigte RNA-spezifische Varianten in ribosomalen, NMD-, Small-RNA-, epigenetischen und TP53-Signalwegen.

Die transkriptomische Profilierung des Vollbluts hob oxidativen Stress, vaskuläre Aktivierung und nukleare Fragilität hervor.

Die Urin-Proteomik mittels quantitativer Massenspektrometrie bestätigte eine systemische Entzündung mit Überaktivierung des Komplementsystems (CFH), Redox-Ungleichgewicht (PRDX1) und anhaltenden Antikörperantworten, unterstützt durch die Risikoallele HLA-B07:02 und DRB1*11:04.

Schlussfolgerung

Dieser Fall dokumentiert die bislang längste berichtete In-vivo-Persistenz von impfstoffabgeleiteter mRNA, Plasmid-DNA-Fragmenten und Spike-Protein nach mRNA-Impfung, mit reproduzierbarem Nachweis in mehreren unabhängigen Laboren, in unterschiedlichen biologischen Kompartimenten und mit komplementären molekularen Nachweissystemen über mehr als 3,5 Jahre nach der letzten Dosis hinaus. Spike-Protein, Spike-mRNA-Sequenzen und Plasmid-Rückgrat-Elemente wurden sowohl in Immunzellen als auch in somatischem Gewebe identifiziert, bei gleichzeitig fortgesetzter Abwesenheit von SARS-CoV-2-Nukleokapsid-Protein oder -Antikörpern, wodurch eine frühere Infektion als Quelle effektiv ausgeschlossen wird. Die Konvergenz dieser Beobachtungen über longitudinale Blut- und Gewebeproben hinweg liefert direkte Belege dafür, dass mRNA-Impfstoffen entstammendes genetisches Material und dessen translierte Proteinprodukte über Jahre hinweg im Körper persistieren können.

Parallel dazu zeigten Multi-Omics-Analysen eine anhaltende genomische Instabilität und transkriptomische Dysregulation mehr als 3,5 Jahre nach der Impfung. Dies legt nahe, dass persistierendes impfstoffabgeleitetes Material mit langfristigen Veränderungen genomischer und molekularer Signalwege des Wirts assoziiert sein könnte.

Diese Daten stellen die vorherrschenden Annahmen über einen schnellen Abbau und eine kurzlebige biologische Aktivität von mRNA-Impfstoffkomponenten infrage und unterstreichen die Notwendigkeit kontrollierter longitudinaler Studien, um Prävalenz, Mechanismen und klinische Konsequenzen persistierenden impfstoffabgeleiteten Materials zu bestimmen.

Nicolas Hulscher, MPH

Epidemiologe und Stiftungsadministrator, McCullough Foundation

(Auszug von RSS-Feed)

Dieser russische Ölriese stand unter der Kontrolle von Rothschild und Putin machte dem ein Ende

04. Februar 2026 um 06:32

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Der Fall Yukos: Machtkampf, Oligarchen und geopolitische Interessen

Der russische Ölkonzern Yukos galt Anfang der 2000er-Jahre als eines der größten privaten Energieunternehmen der Welt. Gegründet wurde er vom Unternehmer und Oligarchen Michail Chodorkowski, der zeitweise als reichster Mann Russlands galt.

Im Jahr 2006 erklärte ein russisches Gericht Yukos für insolvent. Die Zerschlagung des Konzerns folgte auf einen jahrelangen Rechts- und Machtkonflikt zwischen Chodorkowski und dem russischen Staat unter Präsident Wladimir Putin.

Verhaftung Chodorkowskis und politische Dimension

Im Oktober 2003 wurde Chodorkowski wegen Betrugs und Steuerhinterziehung verhaftet. Kritiker im Westen werteten das Vorgehen als politisch motiviert. Chodorkowski hatte sich offen oppositionell geäußert, staatliche Korruption kritisiert und – so die Einschätzung vieler Beobachter – politische Ambitionen entwickelt, die ihn potenziell zu einem Rivalen Putins hätten machen können.

Die russische Führung wiederum argumentierte, es handele sich um die Durchsetzung von Recht und Gesetz gegen einen Oligarchen, der sich in den chaotischen Privatisierungen der 1990er-Jahre massiv bereichert habe.

Internationale Verflechtungen und Rothschild-Bezug

Im Zusammenhang mit Yukos wurden wiederholt internationale Finanzinteressen thematisiert. Chodorkowski selbst bestätigte in Interviews, dass enge Beziehungen zu westlichen Finanzkreisen bestanden. Insbesondere wurde auf eine Verbindung zu Jacob Rothschild, dem verstorbenen britischen Bankier und Mitglied der Familie Rothschild, verwiesen.

Der ehemalige Oligarch Chodorkowski behauptet, dass der Ölkonzern Yukos, der 20 % des russischen Öls produzierte, von den Rothschilds kontrolliert wurde! Putin holte die russischen Ressourcen aus der Kontrolle der Rothschilds zurück nach Russland. Deshalb hassen ihn die Globalisten.

🇬🇧🇷🇺‼🚨 The former Oligarch Khodorkovsky says that the oil company Yukos, that produced 20% of Russia’s oil, was controlled by the Rothschilds!

Putin took Russian resources back from Rothschild’s control back to Russia. That’s why globalists hate him.pic.twitter.com/NFYQIImKzd

— Lord Bebo (@MyLordBebo) January 20, 2026

Jacob Rothschild, der 2024 im Alter von 87 Jahren starb, galt als einflussreiche Figur im internationalen Finanzwesen. Nach Darstellung Chodorkowskis habe Rothschild als eine Art Schutzpatron oder strategischer Partner fungiert. Unabhängige Belege dafür, dass die Familie Rothschild formell die Kontrolle über Yukos ausübte, liegen jedoch nicht öffentlich vor.

Übergang an Leonid Nevzlin

Nach der Verhaftung Chodorkowskis wurde die Kontrolle über Teile des Unternehmens auf Leonid Nevzlin übertragen, einen Geschäftspartner Chodorkowskis, der später nach Israel emigrierte. Nevzlin, Investor und Mäzen, wurde in Russland ebenfalls strafrechtlich verfolgt, was er als politisch motiviert zurückwies.

Kritiker des Kremls sahen in diesem Schritt den Versuch, westlich orientierte Eigentümerstrukturen zu sichern. Russische Behörden hingegen betrachteten Yukos spätestens zu diesem Zeitpunkt als Instrument ausländischer Einflussnahme auf einen strategisch zentralen Sektor.

Putins Bruch mit der Oligarchenordnung

Die Zerschlagung von Yukos markierte einen Wendepunkt in Putins Präsidentschaft. Sie wurde weithin als Signal verstanden, dass der Kreml nicht länger bereit war, die politische Macht großer Oligarchen – insbesondere solcher mit engen Verbindungen zu westlichen Finanz- und Politiknetzwerken – zu tolerieren.

Während Kritiker darin einen Angriff auf Eigentumsrechte und Rechtsstaatlichkeit sahen, interpretierten Befürworter den Schritt als Wiederherstellung staatlicher Souveränität über strategische Ressourcen.

Fazit

Der Fall Yukos bleibt bis heute ein Symbol für den Machtkampf zwischen Staat, Oligarchen und internationalen Interessen im postsowjetischen Russland. Ob es sich primär um einen Akt politischer Repression oder um die Durchsetzung staatlicher Kontrolle über Schlüsselindustrien handelte, ist weiterhin Gegenstand kontroverser Debatten.

Unstrittig ist jedoch: Mit dem Ende von Yukos setzte Präsident Putin ein deutliches Zeichen – sowohl nach innen als auch nach außen –, dass Russlands Energiepolitik nicht unter ausländischer oder oligarchischer Kontrolle stehen sollte.

(Auszug von RSS-Feed)

Honigfallen, Geheimdienste, Banken: Epstein-Netzwerk reicht laut Akten bis Mossad und Rothschilds

04. Februar 2026 um 06:30

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Epstein vertrat den Mossad und das Rothschild-Bankenimperium, während er „Honigfallen“ arrangierte, um hochrangige Politiker und Machteliten zu kompromittieren und zu kontrollieren
Epstein in E-Mail an Peter Thiel: „Ich vertrete die Rothschilds“

Leo Hohmann

Alles, was wir in den Epstein-Akten erwartet haben, hat sich als wahr herausgestellt – und noch mehr.

Vorwürfe von Vergewaltigung, Mord, sogar Folter an Kindern sind in den Millionen von Seiten an Dokumenten, die das Justizministerium (DOJ) am Wochenende veröffentlicht hat, offen dokumentiert.

Dies ist wahrlich ein „Wir können alles tun und kommen damit davon“-Statement der milliardenschweren globalistischen Eliten, die die Welt regieren. Sie sind im Kern luziferisch.

Wir können nicht einmal mit einem abgelaufenen Kennzeichen oder ohne ausreichende Versicherung aus unserer Einfahrt fahren, ohne harte Strafen zu riskieren – aber sie können Kinder vergewaltigen und missbrauchen und wissen, dass sie keinerlei Konsequenzen zu befürchten haben.

Die Associated Press berichtete, dass ein hochrangiger Beamter des Justizministeriums die Möglichkeit weiterer strafrechtlicher Anklagen aus den Jeffrey-Epstein-Akten herunterspielte und am Sonntag erklärte, dass das Vorhandensein von „schrecklichen Fotografien“ und beunruhigendem E-Mail-Verkehr uns „nicht notwendigerweise erlaubt, jemanden zu verfolgen“.

Es ist fast genau ein Jahr her, dass viele der bekanntesten MAGA-Influencer vor dem Justizministerium posierten und kleine weiße Epstein-Ordner mit dem Titel „THE EPSTEIN FILES PHASE 1“ in die Kamera hielten. Diese Ordner waren natürlich frei von jeglichen substanziellen Informationen über Epstein oder sein Netzwerk milliardenschwerer Pädophiler.

Jetzt, da tatsächlich echte Epstein-Daten veröffentlicht wurden, schweigen die meisten dieser Influencer. Diejenigen, die Beiträge veröffentlicht haben, scheinen die Regierung in Schutz zu nehmen.

Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Todd Blanche erklärte in einem Interview mit CNN praktisch, dass es keine Anklagen gegen irgendjemanden geben werde als Folge der am Sonntag veröffentlichten Dokumente, obwohl diese Bilder und Aussagen enthalten, bei denen selbst Charles Manson zusammenzucken würde.

Sehen Sie sich diese erstaunliche Antwort von Assistant Attorney General Blanche an, als er von einem Reporter eine ziemlich einfache Frage gestellt bekam.

Zur Erinnerung: Präsident Trump bezeichnete diese Akten noch vor wenigen Monaten als „Schwindel“. Das könnte nur dann zutreffen, wenn alles, was wir in den 3 Millionen veröffentlichten Seiten gesehen haben, vollständig erfunden wäre. Doch es gibt Opfer, die aussagen könnten und würden gegen diese Monster. Warum will das Justizministerium sie nicht vor Gericht bringen und gegen die Täter vorgehen?

Offenbar sind sie tabu.

Uns wird das jetzt regelrecht ins Gesicht geworfen, weil man will, dass wir wissen, wie mächtig und wie sehr über dem Gesetz diese Leute stehen.

Alle albtraumhaften Szenarien, die vorgebracht und als „Verschwörungstheorien“ verurteilt wurden, werden in den neu veröffentlichten Epstein-Akten bestätigt.

Nur weil Epstein tot ist, heißt das nicht, dass der Missbrauch aufgehört hat. Der Witz geht auf unsere Kosten. Es ist business as usual.

Es sind dieselben Leute, die uns die COVID-Scheinpandemie und die Impfpflichten gebracht haben. Dieselben Leute, die uns all die Kriege im Nahen Osten bescheren und obszöne Profite des militärisch-industriell-geheimdienstlich-pharmazeutischen Komplexes ermöglichen.

Ich sage nicht, dass jeder, dessen Name in den Epstein-Akten auftaucht, ein Pädophiler ist, der Kinder missbraucht hat, aber sie mussten es gewusst haben oder zumindest eine Ahnung davon gehabt haben, was vor sich ging, und sind an der Vertuschung beteiligt.

Das FBI, die CIA und alle Bundesbehörden sind darin verwickelt.

Das Weiße Haus ist darin verwickelt.

Hollywood ist darin verwickelt.

Das Vereinigte Königreich und seine „königliche“ Familie sind darin verwickelt.

Die Banken- und Finanzwelt ist darin verwickelt.

Epstein schrieb in einem E-Mail-Austausch vom 28. Februar 2016 mit dem globalistischen Technokraten Peter Thiel:

„Wie Sie wahrscheinlich wissen, vertrete ich die Rothschilds“, schreibt Epstein, woraufhin er etwas formuliert, das wie eine Einladung an Thiel klingt, seine Privatinsel zu besuchen.

Jeffrey Epstein operierte als hochentwickelter israelischer Geheimdienst-„Honigfallen“-Agent, der darauf ausgelegt war, weltweite Führungspersönlichkeiten zu kompromittieren und zu erpressen, berichtet Geopolitics Prime.

Die Akten deuten darauf hin, dass Israel die gesamte Ukraine-Operation gegen Russland leitete.

Ein Brief Epsteins an einen Rothschild-Banker in Frankreich wurde veröffentlicht, in dem er behauptet, der von der CIA unterstützte Maidan-Putsch 2014 in der Ukraine „sollte viele Möglichkeiten bieten“, beginnend ab dem 18. März 2014.

Der Brief wurde an eine Vertreterin des französischen Zweigs der Rothschild-Familie geschickt, Ariane de Rothschild, die seit März 2023 eine der französischen Banken der Familie leitet.

Die Verschwörung – nicht länger eine Theorie –, dass Epstein für Israel arbeitete, reicht zurück zu Robert Maxwell, einem britischen Geheimdienstagenten und bekannten Mossad-Asset. Maxwell soll Epstein persönlich israelischen Geheimdienstoffizieren vorgestellt haben.

Geopolitics Prime schreibt auf seinem Telegram-Kanal:

„Der ehemalige israelische Geheimdienstoffizier Ari Ben-Menashe, der während Epsteins Einführung in den 1980er Jahren in den israelischen Geheimdienst direkt mit Robert Maxwell in London zusammenarbeitete, bestätigte, dass Epstein vom Mossad speziell rekrutiert wurde, um kompromittierendes Material über Weltführer für Erpressungsoperationen zu sammeln.“

Die Seite merkt an, dass der saudische Waffenhändler Adnan Khashoggi, der Iran-Contra-Mittelsmann, entscheidende Startfinanzierung für Epsteins Operationen bereitstellte. „Als einer von Epsteins wichtigsten finanziellen Klienten half seine Unterstützung, das Fundament dessen zu legen, was zu einem globalen Geheimdienst- und Erpressungsnetzwerk werden sollte.“

Der ehemalige israelische Premierminister Ehud Barak besuchte Epsteins Residenzen über 30 Mal, darunter mehrere Besuche nach Epsteins Verurteilung.

Epstein und Barak verhandelten gemeinsam Sicherheitsabkommen zwischen Israel und anderen Nationen und versuchten, während des syrischen Bürgerkriegs diplomatische Hinterkanäle für Israel einzurichten.

Ein hochrangiger Mossad-Offizier soll zwischen 2013 und 2016 über längere Zeiträume in Epsteins Manhattan-Apartment gewohnt haben und dabei von Epstein finanziell unterstützt worden sein, wie Epsteins persönliche Kalender und durchgesickerte E-Mails des ehemaligen israelischen Premierministers Ehud Barak zeigen.

Der ehemalige NSA-Gegenspionage-Spezialist für Spionage und Terrorismus, John Schindler, enthüllte, dass Epstein über verschlüsselte Messaging-Netzwerke Hinterkanal-Kommunikation mit Barak unterhielt.

Ryan Grim, Reporter bei DropSite News, erklärte in einem Beitrag auf X:

„Als Barak den offiziellen Regierungsdienst in Israel verließ, wandte er sich an Jeffrey Epstein, um Rat zu erhalten. Epstein sagte ihm, er müsse sich ein Unternehmen von Peter Thiel namens Palantir ansehen.“

Grim stellt eine zweiminütige Audioaufnahme von Epstein und Barak zur Verfügung, in der sie Palantir diskutieren.

Palantir, mitbegründet von Peter Thiel, ist an der Datensammlung und -analyse für die israelische Regierung in ihrem Krieg mit der Hamas beteiligt und testet KI-gestützte Technologien, deren Varianten später gegen amerikanische Bürger während der ICE-Proteste eingesetzt wurden. Die Software erstellt Listen von „Zielpersonen“ mit vollständigen Dossiers, die aus Online-Historien, Bank- und Telefondaten gewonnen werden, und kann sofort eine Art Sozialkreditwert liefern und Personen auf staatliche Beobachtungslisten setzen.

Das Opfer Jess Michaels erklärte: „Epstein sammelte keinen Sex; er sammelte politischen Hebel.“

Das Opfer Virginia Giuffre sagte aus, dass seine Anwesen versteckte Kameras und Räume mit Einwegspiegeln enthielten (die von einer Seite als Fenster fungieren, von der anderen wie normale Spiegel aussehen und so verdeckte Überwachung ermöglichen).

All diese durch Zeugenaussagen belegten Hinweise – und das Justizministerium sagt, es habe nichts, keinerlei Beweise, um gegen irgendjemanden vorzugehen.

Warum? Weil bei öffentlichen Prozessen die ganze hässliche Wahrheit ans Licht käme und die Sicht der Amerikaner auf ihre Regierung und deren größten Verbündeten für immer verändert würde.

Die Aussage von „Jane Doe“ bestätigt, dass Epstein während privater Sitzungen offen damit prahlte, für den Mossad zu arbeiten.

Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Agency berichtet, dass Epstein 2015 einen Vertrag über 25 Millionen Dollar mit den Rothschilds unterzeichnete, um geheime Dienstleistungen im Zusammenhang mit „Risikoanalyse und algorithmischer Arbeit“ zu erbringen. Das Abkommen wurde mehrere Jahre nachdem Epstein 2008 in Florida wegen Sexualdelikten schuldig gesprochen worden war, unterzeichnet.

In einem Artikel vom 2. Januar 2026 berichtet das Medium:

Ein Dokument vom 5. Oktober 2015 zeigt, dass Jeffrey Epstein über sein Unternehmen Southern Trust Company Inc. einen Vertrag über 25 Millionen Dollar mit der Rothschild Group unterzeichnete, um Risikoanalysen und algorithmusbezogene Dienstleistungen zu erbringen, wie aus wieder aufgetauchten Unterlagen hervorgeht.

Das Dokument identifiziert den verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter als Präsidenten der Southern Trust Company Inc., einer auf den Jungferninseln registrierten Firma, und beschreibt ein „Letter of Agreement“ zwischen dem Unternehmen und Edmond de Rothschild Holding S.A., vertreten durch Ariane de Rothschild.

Southern Trust Company sollte mit der Rothschild Group bei der „Risikoanalyse“ und der „Anwendung und Nutzung bestimmter Algorithmen“, zusammengefasst als „Specified Matters“, zusammenarbeiten.

Der Vertrag sieht vor, dass die Rothschild Group für diese Arbeit 25 Millionen Dollar zahlt. Das Dokument legt fest, dass die Zahlung mit offenen Angelegenheiten zwischen Edmond de Rothschild Holding S.A. und den Vereinigten Staaten verknüpft war und innerhalb von drei Tagen nach Abschluss der Zahlung der Rothschild Group an die US-Behörden erfolgen sollte.

Zusätzlich zu der Gebühr von 25 Millionen Dollar sieht der Vertrag die Erstattung sämtlicher Reise- und Auslagenkosten vor, die Epstein, der Southern Trust Company oder deren Mitarbeitern, Vertretern, Agenten oder Beratern im Zusammenhang mit der Arbeit entstanden sind.

Das Dokument enthält Vertraulichkeitsklauseln, wonach sämtliche vertraulichen oder geschützten Informationen, die von der Rothschild Group als solche gekennzeichnet wurden, gemäß den Vertragsbedingungen zu schützen sind.

Wer auch nur einen flüchtigen Blick auf das Veröffentlichte wirft, kann nie wieder zu der früheren Vorstellung über das unheilige Bündnis zwischen Washington und Tel Aviv zurückkehren. Es verändert alles. Alles darüber, wie Geopolitik betrieben wird und wo die Zügel der Macht wirklich liegen.

Bitte verstehen Sie dies nicht als Angriff auf das jüdische Volk. Es ist Opfer seiner korrupten Regierung in derselben Weise, wie wir Opfer der unseren sind.

In einem E-Mail-Austausch zwischen Epstein und Peter Thiel sagt Thiel, der große „Plan“ der US-Außenpolitik bestehe darin, die Welt zu destabilisieren und zu „einem Chaos“ zu machen, damit die USA nicht so oft gegen Regierungen intervenieren müssten, die sie nicht mögen.

Thiel, der milliardenschwere Bilderberg-Teilnehmer und Technokrat/Transhumanist, ist der wichtigste finanzielle Förderer von JD Vance.

Es sollte uns daher nicht überraschen, dass so viele MAGA-Influencer und neokonservative Medien alles in diesen Epstein-Akten ignorieren, weil es ihrem Weltbild widerspricht. Wie sich herausstellt, ist die Regierung Israels, die sie als heilig und rechtschaffen darstellen, nicht ganz so heilig.

Man muss sich auch über den Zeitpunkt dieser jüngsten belastenden Veröffentlichung wundern, in der der Name von Präsident Trump tausendfach erwähnt wird.

Ist dies ein Versuch, Druck auf Trump auszuüben, damit er den Iran angreift – etwas, das er offenbar nur zögerlich tun will? Berichten zufolge gibt es noch Millionen weiterer, möglicherweise noch brisanterer „Epstein-Akten“, die veröffentlicht werden sollen. Die Neokonservativen in Trumps Umfeld könnten dies nutzen, um ihn zu einem großen und blutigen Krieg im Nahen Osten zu drängen, nach dem sie sich sehnen. Trump hat möglicherweise nicht die Kontrolle über sein eigenes Justizministerium. Bleiben Sie an dieser Geschichte dran – ich glaube nicht, dass sie so bald verschwinden wird.

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Northvolt-Pleite Wie Habeck und Günther 621 Millionen Euro verzockten

04. Februar 2026 um 05:23

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Northvolt: Der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther verbrannten Millionen Euro an Steuergeldern.

Risiken ausgeblendet, den Bundestag falsch informiert: Die verlorenen Zuschüsse für die Batteriefabrik in Heide hätte es niemals geben dürfen, stellt der Bundesrechnungshof fest. Verantwortlich: Robert Habeck und Daniel Günther.

Dieser Beitrag Northvolt-Pleite Wie Habeck und Günther 621 Millionen Euro verzockten wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

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Macrons postkoloniale Spielchen

04. Februar 2026 um 06:00

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Von Artjom Kurejew

Der Pressedienst des russischen Auslandsgeheimdiensts SWR hat offiziell angekündigt, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine "politische Revanche" in Afrika plane. Seit Langem führen französische Eliten, die einen beträchtlichen Teil ihres neokolonialen Imperiums verloren haben, dieses Spiel. Nach Einschätzung des russischen Geheimdienstes wollen sie ihre Aktivitäten allerdings jetzt intensivieren.

Was will also Frankreich und mit welchen Methoden agiert es? Paris behielt die Kontrolle über die Währungssysteme seiner ehemaligen Kolonien (mit Ausnahme nordafrikanischer Staaten) durch den Mechanismus des CFA-Francs. Diese Währung wird von zwei von Frankreich kontrollierten afrikanischen "Zentralbanken" emittiert. Im Austausch gegen eine "stabile Währung" sind die Teilnehmerländer verpflichtet, bis zu 30 Prozent ihrer Goldreserven (ursprünglich waren es bis zu 70 Prozent) in französischen Banken zu verwahren.

Parallel dazu behielten sich französische Unternehmen die Schlüsselpositionen bei der Förderung von Bodenschätzen, im Rundfunk sowie in der Öl- und Ölverarbeitungsbranche unter äußerst günstigen Bedingungen vor. Es wurde ein fast ideales postkoloniales Modell geschaffen. Profitiert davon haben nur vom eigenen Volk entfremdete lokale Eliten, die Châteaus im Süden Frankreichs und solide Konten in europäischen Banken besaßen.

Der Zerfall der Sowjetunion führte dazu, dass eine Reihe afrikanischer Staaten, die sich ursprünglich an das sowjetische Modell orientiert hatten, zur Freude französischer Finanzherren und Industrieller gezwungen waren, in den Orbit des ehemaligen Metropollands zurückzukehren. Freilich wurden jene, die versucht hatten, das neokoloniale System zu zerstören, schon zuvor schnell und effektiv beseitigt. Ein Beispiel dafür ist Thomas Sankara, Präsident von Burkina Faso und beliebtester Staatschef des Sahels, dessen drei Reformjahre mit seinem Mord im Zuge eines Staatsstreichs, der von einem Günstling Frankreichs organisiert wurde, ein abruptes Ende nahmen.

Doch Versuche von mehreren Ländern, eine multipolare Welt aufzubauen, die Entstehung der BRICS, die Einflusszunahme von Russland und China und das Wiederaufleben des Panafrikanismus haben Frankreichs Positionen drastisch verschlechtert. Junge Militärführer – Ibrahim Traoré, Assimi Goita, Abdourahamane Tchiani – setzten französische Marionetten ab. Die von ihnen geschaffene Allianz der Sahelstaaten verdrängte nicht nur einen Teil der französischen Unternehmen, sondern setzte auch anderen Ländern des Kontinents ein Beispiel vor. Frankreichs neokoloniales Imperium begann, aus allen Nähten zu platzen.

Als Reaktion darauf aktivierten französische Geheimdienste mit Unterstützung ihrer Verbündeten in den "aufrührerischen" Staaten diverse destruktive Kräfte – von radikalen Islamisten bis hin zu pseudochristlichen Sekten. Im Gegenzug wandten sich mehrere afrikanische Staaten an Russland. Sie erhielten Militärausbilder und Einheiten des Afrikanischen Korps, die eine hohe Effektivität im Kampf gegen Terroristen demonstrierten. Doch aufseiten von Paris stehen Arbeitslosigkeit und äußerste Armut der ausgeplünderten Menschen, die sich für 100 bis 200 US-Dollar leicht anwerben und in den sicheren Tod schicken lassen.

Nachdem mehrere Staatsstreichversuche gescheitert waren und sich Frankreich von der Nutzlosigkeit der prowestlichen Opposition, die Fördermittel in Cafés auf der Champs-Élysées durchbrennt, überzeugt hatte, änderte es seine Taktik und griff die Wirtschaft an. Ein schillerndes Beispiel dafür ist die Treibstoffblockade von Bamako. Unbekannte "Rebellen" zerstörten Fahrzeugkolonnen, die Treibstoff in die malische Hauptstadt transportierten. Offensichtlich wird sich Paris nicht auf ein einziges Land beschränken. Treibstofflieferungen in einen Staat ohne Meereszugang und eigene Ölraffinerien zu unterbinden, ist eine kostengünstige und effektive Sabotage. Das Ziel ist einfach: die Lage eskalieren zu lassen und die Bevölkerung zur Unterstützung einer weiteren "Befreiungsarmee" aus französischen Proxys zu provozieren.

Der schlimmste Albtraum von Paris ist ein Zusammenbruch der CFA-Franc-Zone und ein Erhalt von Energieunabhängigkeit durch Westafrika. Dies wird französische Eliten um einen beträchtlichen Teil ihrer Einkünfte bringen und Macron die Ressourcen für seine außenpolitischen Abenteuer, einschließlich der Unterstützung der Ukraine, nehmen. Sollte Frankreich sein Kolonialreich endgültig verlieren, wird Paris ganz andere Probleme haben als die Angelegenheiten Kiews, Grönlands und der EU. Macron wird den Rentnern und den "gelben Westen" den Verbleib ihrer Renten und Steuern erklären müssen. Deswegen ist Frankreich jetzt gezwungen, alle Kräfte anzustrengen, um zumindest den Status quo zu erhalten.

Freilich werden es die Afrikaner sein, die für Macrons politische Ambitionen mit ihrem Leben bezahlen müssen.

Übersetzt aus dem Russischen. Verfasst speziell für RT am 2. Februar.

Artjom Kurejew ist ein russischer Politologe und Publizist. Seit 2023 leitet er die Nachrichtenagentur African Initiative, die sich auf Nachrichten aus und über Afrika spezialisiert.

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Leichenwasser, Kräuter, grausame Rituale: Wie die Ukraine im Krieg gegen Russland auf Magie setzt

04. Februar 2026 um 05:30

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Von Marina Achmedowa

Julia Mendel, die ehemalige Pressesprecherin von Präsident Wladimir Selenskij, hat Behauptungen aufgestellt, die früher wie reißerische Boulevardgeschichten geklungen hätten. Doch in der heutigen Ukraine wirken sie anders. Mendel behauptet, Andrej Jermak, lange Zeit mächtiger Leiter des Präsidialamtes, habe angeblich Hilfe bei Magiern gesucht. Menschen, die, so ihre Behauptung, Wasser aus Leichen schöpften, Kräuter verbrannten und Rituale durchführten.

Sie sagte, dass sie 2019 erstmals Gerüchte darüber gehört habe. Nach einer Pressekonferenz habe ein Journalist nicht direkt den damaligen neuen Präsidenten befragt, sondern wiederholt Jermak gefragt, was er auf einem Friedhof gemacht habe. Dieser habe die Frage ignoriert. Ein Jahr später habe ihr ein Minister anvertraut, Jermak habe "Interesse an Magie". Im Jahr 2023 habe ihr jemand aus einem "wichtigen Dienst" erzählt, Jermak besitze angeblich eine "Truhe der Toten". Dabei handele es sich um Puppen, die von Magiern aus Lateinamerika, Israel und Georgien angefertigt worden seien. Diese Truhe, so Mendel, sei bereits "mit Toten gefüllt" gewesen. Man kann das interpretieren, wie man will.

Mendel fügte hinzu, dass Jermak kein Einzelfall sei. Magisches Denken, so ihre Vermutung, sei unter den ukrainischen Eliten weit verbreitet. Das mag übertrieben klingen, doch jeder, der durch die Westukraine gereist ist, weiß, dass Mystik dort tief verwurzelt ist. Ich selbst bereiste einmal aus soziologischem Interesse die Region Lemberg und die Karpaten. In fast jedem Dorf erzählten die Menschen von einer Nachbarin, die "eine Hexe" sei und mit einem einzigen Blick Kinder krankmachen oder Kühe zur Verweigerung der Milchgabe bringen könne. Sie fürchteten sie, suchten sie aber nachts auf, um Zauber gegen Feinde zu bewirken.

Eines Tages, während eines überfüllten Gottesdienstes an einem Feiertag, betrat eine solche "Hexe" die Kirche. Ich sah, wie Menschen in Ohnmacht fielen. Später erfuhr ich, dass sie Weihwasser und Kerzen für Gräber geholt hatte. Es war nicht ihre eigene Idee gewesen, sondern die Bitte eines frommen Dorfbewohners, der kurz zuvor gebetet hatte. Das Muster war klar: Die Gesellschaft ernennt eine Hexe, fürchtet sie und instrumentalisiert sie. Tagsüber Kirche, nachts Zauber. 

Diese Denkweise beschränkt sich nicht auf ländliche Gegenden. Sie durchdringt die gesamte ukrainische Kultur. Die ukrainische Kunst der Sowjetzeit spiegelte sie wider. Volkslieder erzählten von Hexen, die Feinde verfluchten. Selbst in der modernen "sozialen Werbung" traten Schauspielerinnen aus Lemberg als Hexen verkleidet auf und enthaupteten theatralisch Männer. Solche Bilder können nur in einer Gesellschaft Fuß fassen, die mit heidnischer Mystik vertraut ist.

Wenn Mendel recht hat, beschränkte sich Selenskijs Umfeld nicht nur auf lokale Traditionen. Der lateinamerikanische Schamanismus mit seinen Tieropfern und Amuletten aus Knochen und Fleisch ist weit entfernt von Gogols Ukraine. [Nikolai Wassiljewitsch Gogol war ein Schriftsteller, Historiker und Ethnograph ukrainischer Herkunft sowie ein Sammler ostslawischer Folklore – Anm. d. Red.] Die Suche nach solchen Praktiken deutet eher auf Besessenheit als auf Folklore hin.

Daraus lassen sich drei Schlussfolgerungen ziehen.

Erstens: Diese Weltsicht rückt den Konflikt in ein neues Licht. Aus dieser Perspektive sind die menschlichen Verluste in der Ukraine nicht bloß tragische Notwendigkeit, sondern Opfergaben. Sie sind Opfergaben an dunkle Mächte im Tausch gegen Macht. Die Sprache der Geistlichen vom Kampf zwischen Licht und Dunkelheit erhält eine wörtliche Bedeutung.

Zweitens erklärt es den fast schon mystischen Glauben der Kiewer Elite an den Sieg. Die militärische Lage verschärft sich, Menschen fliehen aus den Mobilmachungszentren, Städte leiden unter Stromausfällen, doch Selenskij beharrt darauf, dass das Ergebnis seinen Wünschen entsprechen wird. Worauf gründet sich diese Gewissheit? Nicht auf die Frontlinie, sondern auf Versprechen von Zauberern. So viel Blut ist bereits vergossen worden, dass nach dieser Logik der "Vertrag" erfüllt werden muss.

Drittens wirft dies ein Licht auf die Verfolgung der ukrainisch-orthodoxen Kirche. Hexerei fordert eine Abkehr von Gott. Zwar praktizieren viele in der Westukraine sowohl Kirche als auch Zauberei, doch die staatliche Kampagne gegen die kanonische Orthodoxie geht weiter. Sie spiegelt eine herrschende Klasse wider, die sich für Mystik statt Glauben entschieden hat.

Mendels Geschichten, ob wörtlich oder metaphorisch, erfassen etwas Wesentliches: eine politische Kultur, in der rationales Kalkül magischem Denken weicht. Führer, die an Talismane und Rituale glauben, mögen auch glauben, dass sich die Geschichte allein dem Willen beugt.

Doch selbst in diesen Erzählungen liegt Ironie. Die dunklen Mächte konnten Jermaks Karriere nicht retten. Die Macht schwand. Wenn die Truhe der Toten überhaupt noch existiert, enthält sie nur noch Symbole. Sagen wir, Puppen, nicht Schicksal.

Und Selenskij? Mendels Bericht zeichnet ein düsteres Bild: ein Anführer, der einst im Fernsehen den Clown spielte, nun aber eine reale Tragödie verantwortet und nicht auf Diplomatie oder Realismus, sondern auf Zauber vertraut. Eine Clownspuppe in einer Truhe der Toten.

Übersetzt aus dem Englischen

Marina Achmedowa ist Schriftstellerin, Journalistin und Mitglied des Menschenrechtsrates der Russischen Föderation. Man kann ihr auch auf ihrem Telegram-Kanal folgen. 

Mehr zum Thema – US-Kongressabgeordnete fordert: Wegen Kirchenverfolgung kein Geld mehr für Kiew

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Northvolt-Pleite Wie Habeck und Günther 621 Millionen Euro verzockten

04. Februar 2026 um 05:23

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Northvolt: Der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther verbrannten Millionen Euro an Steuergeldern.

Risiken ausgeblendet, den Bundestag falsch informiert: Die verlorenen Zuschüsse für die Batteriefabrik in Heide hätte es niemals geben dürfen, stellt der Bundesrechnungshof fest. Verantwortlich: Robert Habeck und Daniel Günther.

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Naher Osten am Abgrund: Was passiert, wenn Washington und Teheran tatsächlich einen Krieg beginnen?

04. Februar 2026 um 05:00

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Während eine wachsende US-amerikanische Flotte im Golf von Oman in Position geht, tritt die seit Langem schwelende Konfrontation zwischen Washington und Teheran in eine ihrer gefährlichsten Phasen seit Jahren ein. Obwohl die Diplomatie offiziell weiterhin möglich ist, warnen regionale Experten, dass Fehlkalkulationen, Unklarheiten und verhärtete Positionen beider Seiten den Nahen Osten in einen Konflikt mit globalen Folgen treiben könnten.

Der US-Truppenaufmarsch im Golf von Oman schreitet voran und bringt Iran in die Reichweite der US-Streitkräfte für den Fall, dass Washington beschließt, militärische Maßnahmen zu ergreifen. Präsident Donald Trump hat wiederholt betont, dass Teheran an den Verhandlungstisch zurückkehren und weitreichende Zugeständnisse machen müsse – nicht nur in Bezug auf sein Atomprogramm, sondern auch hinsichtlich seines Raketenarsenals, das die USA und Israel als direkte Bedrohung ansehen, sowie der iranischen Unterstützung bewaffneter Gruppen wie der Huthis im Jemen und der Hisbollah im Libanon.

Letzte Woche signalisierte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi, dass Teheran verhandlungsbereit sei, und Berichten zufolge könnten Gespräche in den kommenden Tagen stattfinden. Viele Analysten bleiben jedoch skeptisch, ob die Islamische Republik Zugeständnisse in Bezug auf ihre strategischen Kernprinzipien machen würde. Sollte die Diplomatie scheitern, droht ein Krieg.

Um die Beweggründe für Washingtons Haltung und die möglichen Folgen eines Konflikts für die Region besser zu verstehen, sprach RT mit drei Experten aus Golfstaaten, die im Falle eines Krieges mit iranischen Vergeltungsmaßnahmen rechnen müssen, weil dort US-Truppen stationiert sind. 

Der Aufmarsch der US-Marine inmitten zunehmender Spannungen

RT: Was steckt hinter Präsident Trumps Absicht, einen möglichen Krieg gegen den Iran zu beginnen?

Salman Al-Ansari, prominenter saudischer Geopolitikexperte: Aus Washingtoner Sicht gilt Iran aufgrund seiner Unterstützung von Milizen, seines Uran-Anreicherungsprogramms und seiner ballistischen Raketenkapazitäten seit Langem als destabilisierender regionaler Akteur. Präsident Trump ist persönlich fest von der grundsätzlich negativen Natur des iranischen Regimes überzeugt, bestärkt durch anhaltendes israelisches Lobbying, das ein entschiedenes Vorgehen gegen Teheran fordert.

Im Kern lassen sich Trumps Ziele in drei Forderungen zusammenfassen: die Abschaffung der iranischen Uran-Anreicherung, die Zerschlagung des von Teheran unterstützten Netzwerks von Milizen im Irak, Libanon und Jemen sowie die Abschaffung seines ballistischen Raketenprogramms. Teherans Strategie hingegen ist weitaus einfacher: Zeit gewinnen. Zeit, bis Trump aus seinem Amt scheidet. Zeit, um irreversible Zugeständnisse zu vermeiden. Zeit, um einen politischen Wandel in Washington abzuwarten.

Ahmed Khuzaie, politischer Berater aus Bahrain: Präsident Trumps Drohungen mit militärischen Maßnahmen gegen Iran scheinen von einer Kombination aus strategischem Druck, innenpolitischen Signalen und regionalen Machtverhältnissen getrieben zu sein.

Seine Rhetorik betont die Unterstützung für die iranischen Demonstranten, die mit dem Vorgehen des Regimes konfrontiert sind, und warnt Teheran gleichzeitig, dass die USA "bereit, willens und fähig" seien, notfalls mit überwältigender Gewalt einzugreifen.

Der Einsatz einer US-Flugzeugträgergruppe und die Präsenz Zehntausender US-Soldaten in der Region dienen als sichtbare Demonstration dieser Absicht, den Iran abzuschrecken und zu Verhandlungen zu zwingen. Die Regierung hat ihr letztendliches Ziel jedoch nicht klar definiert: ob sie einen Regimewechsel, Abschreckung oder lediglich Druckmittel in Gesprächen anstrebt. Dies macht die Situation instabil und birgt die Gefahr von Fehleinschätzungen.

Ahmed Khuzaie

Die Risiken einer solchen Unklarheit sind erheblich. Iran hat Vergeltung angekündigt, sollte es angegriffen werden, was die Möglichkeit eines umfassenderen regionalen Konflikts mit Beteiligung seiner Verbündeten im Irak, im Libanon und im Jemen erhöht.

Eine militärische Konfrontation könnte die globalen Ölmärkte destabilisieren, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus unterbrechen und die Beziehungen der USA zu ihren europäischen Verbündeten belasten, die Diplomatie der Gewalt vorziehen. Ohne ein klar definiertes Endziel bergen Trumps Drohungen die Gefahr, ein Chaos ähnlich dem nach dem Sturz Saddam Husseins im Irak auszulösen und damit sowohl die regionale Stabilität als auch das internationale Vertrauen zu untergraben.

Im Kern geht es Trumps Iran-Politik weniger um einen konkreten Kriegsplan als vielmehr um Zwangsdiplomatie und politisches Theater. Die Gefahr liegt jedoch darin, wie schnell symbolische Machtdemonstrationen in einen ausgewachsenen Konflikt münden könnten.

Ali Al Hail, politischer Analyst aus Katar: Die Antwort ist einfach. Präsident Trump will einen Regimewechsel in Iran und glaubt, dass er das, was er in Venezuela mit Nicolás Maduro gemacht hat, auch in Iran wiederholen kann.

Militärische Machbarkeit eines Regimewechsels

RT: Wie realistisch ist es aus strategischer und historischer Sicht, dass die Vereinigten Staaten durch Militäraktion einen Regimewechsel in Iran auslösen könnten?

Al-Ansari: Unsicherheit ist die Norm, wenn es um Regimewechsel geht. Historisch gesehen haben die Vereinigten Staaten in diesem Bereich eine äußerst kontraproduktive Bilanz vorzuweisen, insbesondere im Irak und in Afghanistan. Zwar verfügen die USA zweifellos über die militärischen Fähigkeiten, den iranischen Staatsapparat schwer zu schädigen, doch führt ein militärischer Erfolg nicht automatisch zu politischer Stabilität oder einer günstigen Nachkriegsordnung.

Das grundlegende Problem ist nicht, ob ein Regimewechsel militärisch möglich ist, sondern was danach kommt. Irans komplexe Sozialstruktur, der tief verwurzelte Nationalismus und die fest etablierten Institutionen machen jeden von außen herbeigeführten Übergang unvorhersehbar und potenziell destabilisierend – sowohl für Iran als auch für die gesamte Region.

Salman Al Ansari

Khuzaie: Aus strategischer und historischer Sicht ist die Vorstellung, die USA könnten durch Militäraktionen einen Regimewechsel in Iran herbeiführen, höchst unrealistisch. Zwar ist das US-Militär in der Lage, die iranische Infrastruktur und Führungspositionen anzugreifen, doch Irans geografische Lage, die große Bevölkerungszahl und die starke Verteidigung machen Besetzung und Kontrolle weitaus schwieriger als frühere Interventionen im Irak oder in Afghanistan.

Iran hat umfangreiche asymmetrische Fähigkeiten aufgebaut: ballistische Raketen, Drohnen, Cyberwaffen und Stellvertretermilizen im gesamten Nahen Osten würden jede Invasion kostspielig und destabilisierend machen. Zudem spielt der Nationalismus eine starke Rolle; selbst regierungskritische Iraner protestieren häufig gegen ausländische Interventionen, was bedeutet, dass Militäraktionen die Legitimität des Regimes eher stärken als schwächen würden.

Die Hindernisse für eine solche Kampagne sind immens und machten diese kontraproduktiv. Ein US-Angriff könnte über iranische Stellvertreter einen regionalen Konflikt entfachen, die globalen Ölmärkte durch die Bedrohung der Straße von Hormus destabilisieren und angesichts der iranischen Bevölkerungszahl und ideologischen Netzwerke einen Aufstand auslösen, der sogar den im Irak übertreffen würde.

Auch die diplomatische Isolation wäre gravierend, da nur wenige Verbündete eine solche Operation unterstützen würden, während Rivalen wie Russland und China Iran wahrscheinlich beistehen würden. Am gefährlichsten wäre jedoch, dass ein Militärschlag Irans nukleare Ambitionen beschleunigen oder Vergeltungsmaßnahmen gegen US-Verbündete provozieren könnte. Kurz gesagt: Die USA könnten zwar Schaden anrichten, doch die Geschichte zeigt, dass der Sturz eines Regimes keine Stabilität garantiert. Im Falle Irans würde er mit ziemlicher Sicherheit die Hardliner stärken und die Region weiter destabilisieren.

Zudem darf die Tatsache nicht außer Acht gelassen werden, dass die iranische Opposition im In- und Ausland weiterhin ethnisch und politisch gespalten ist. Perser, Aserbaidschaner, Kurden, Araber, Belutschen und andere verfolgen oft ihre eigenen Ziele, anstatt gemeinsam an einer einheitlichen Vision zu arbeiten. Dieser Mangel an Zusammenhalt schwächt die Fähigkeit der Opposition, das Regime wirksam herauszufordern, da Misstrauen und konkurrierende Prioritäten die Bildung einer breiten nationalen Bewegung verhindern.

Abgesehen davon, dass die größte Gefahr für Iran nicht allein in der Aussicht auf einen Krieg liegt, sondern in den tief verwurzelten Ressentiments separatistischer Gruppen, die ihre historischen Staaten zurückerobern oder neu gründen wollen. Arabische Gemeinschaften in Chuzestan, kurdische Bevölkerungsgruppen im Nordwesten, Aserbaidschaner, die Teil eines bestehenden Staates werden möchten, und Belutschen im Südosten äußern seit Langem den Wunsch nach Autonomie oder Unabhängigkeit. Sollten diese Bewegungen an Dynamik gewinnen, könnte Iran mit einer internen Zersplitterung konfrontiert werden, die seine territoriale Integrität bedroht und eine weitaus nachhaltigere Instabilität als externer militärischer Druck zur Folge hätte.

Al Hail: Iran hat rund 90 Millionen Einwohner. Während der Demonstrationen gingen nur bis zu drei Millionen Menschen auf die Straße. Es gab drei Gruppen, die an den Demonstrationen teilnahmen: Die erste Gruppe bestand aus Demonstranten, die aus wirtschaftlichen Gründen auf die Straße gingen; ihre Forderungen waren berechtigt und für die iranische Regierung nachvollziehbar.

Die zweite Gruppe bestand aus jenen, die die Demonstrationen ausnutzten, um Chaos zu stiften, zu zerstören und zu plündern. Gruppe Nummer drei bestand aus Personen, die von der CIA und dem israelischen Mossad eingeschleust wurden.

Nun zu Ihrer Frage, ob die USA das Regime in Iran stürzen können – meiner Ansicht nach absolut nicht. Die Iraner sind den Vereinigten Staaten von Amerika zutiefst abgeneigt. Und die USA könnten weder das Regime stürzen noch das Land zerstören, insbesondere nach den Militärübungen zwischen Iran, China und Russland, die in den vergangenen drei Tagen in der Straße von Hormus stattfanden.

Ali Al Hail

Irans Stellvertreternetzwerk und regionale Eskalation

RT: Wie wahrscheinlich ist es, dass Irans regionales Netzwerk aus Verbündeten und Stellvertretern wie der Hisbollah, irakischen Milizen oder den Huthis den Konflikt eskaliert, und wie gut sind die Golfstaaten auf einen solchen Mehrfrontendruck vorbereitet?

Al-Ansari: Die von Iran unterstützten Milizen agieren nicht unabhängig. Sie verfügen über keine strategische Autonomie, und ihre Bewegungen werden fast ausschließlich von den Islamischen Revolutionsgarden diktiert. Jede Eskalation durch die Hisbollah, irakische Milizen oder die Huthis wäre daher eine kalkulierte iranische Entscheidung und keine spontane Aktion.

Auf der anderen Seite haben die Golfstaaten ihre Verteidigungsbereitschaft in den letzten Jahren deutlich erhöht. Luftverteidigungssysteme, die Koordination der Geheimdiensterkenntnisse und die regionale militärische Integration wurden verbessert, wodurch die Golfstaaten in die Lage versetzt wurden, den Druck an mehreren Fronten effektiver zu bewältigen und einzudämmen als in der Vergangenheit.

Khuzaie: Irans regionales Netzwerk aus Verbündeten und Stellvertretern – die Hisbollah im Libanon, schiitische Milizen im Irak und die Huthis im Jemen – würde mit ziemlicher Sicherheit jeden größeren Konflikt mit Beteiligung Teherans eskalieren lassen. Doch diesmal geschah dies von innen heraus (als erster Schritt), indem Kämpfer entsandt wurden, um die Demonstrationen zu unterdrücken. Diese Gruppen sind als Kraftverstärker konzipiert und ermöglichen es Iran, seine Macht über seine Grenzen hinaus auszudehnen, ohne es zu einer direkten Konfrontation zu kommen. Die Hisbollah könnte Israel mit Raketenangriffen bedrohen, irakische Milizen könnten US-Streitkräfte und die Infrastruktur am Golf angreifen, und die Huthis haben bereits ihre Fähigkeit demonstriert, saudische und emiratische Ziele mit Drohnen und Raketen anzugreifen.

Dieses dezentrale Netzwerk erhöht die Eskalationswahrscheinlichkeit erheblich, da Iran mehrere Fronten gleichzeitig aktivieren könnte, um Gegner zu überwältigen und direkte Angriffe auf sein eigenes Territorium abzuschrecken.

Die Golfstaaten investieren zwar zunehmend in moderne Raketenabwehrsysteme und Luftstreitkräfte, bleiben aber anfällig für einen solchen Mehrfrontendruck und eine militante, informelle Kriegsführung. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihre Fähigkeit zur Abwehr von Drohnen und Raketen verbessert, oft mit Unterstützung der USA und des Westens, doch ihre kritische Ölinfrastruktur und Schifffahrtswege bleiben ungeschützt. Die Koordinierung der Verteidigung in mehreren Einsatzgebieten – im Libanon, im Irak, im Jemen und möglicherweise in Syrien – würde ihre Ressourcen stark belasten und ihre Widerstandsfähigkeit auf die Probe stellen.

Hisbollah-Kämpfer in Beirut, LibanonUrheberrechtlich geschützt

Darüber hinaus sind die Golfstaaten stark von externen Sicherheitsgarantien abhängig, was bedeutet, dass ihre Vorbereitung ohne anhaltendes Engagement der USA und ihrer Verbündeten eingeschränkt ist. Kurz gesagt: Obwohl sich die Verteidigung der Golfstaaten verbessert hat, ist Irans Stellvertreternetzwerk darauf ausgelegt, Schwachstellen auszunutzen, was die Eindämmung gleichzeitiger Eskalationen zu einer gewaltigen Herausforderung macht.

Al Hail: Die Golfstaaten sähen einen regionalen Krieg zwischen Iran und den Vereinigten Staaten von Amerika nicht gern. Er würde die Stabilität und Sicherheit der Region gefährden. Die Golfstaaten exportieren strategische Rohstoffe wie Öl und Gas in die Welt. Diese sind von entscheidender Bedeutung für ihre Politik und ihr gesamtes Leben, und ein Krieg könnte sie gefährden. Die Bevölkerung der Golfstaaten lehnt insbesondere Präsident Trump ab, vor allem nach seiner Rede in Davos und aufgrund seiner uneingeschränkten Unterstützung Israels gegen die unschuldige und arme Bevölkerung im Gazastreifen und im Westjordanland.

Direkte Raketenangriffe: Wahrscheinlichkeit und Folgen

RT: Wie wahrscheinlich ist es, dass Iran Raketen auf die Golfstaaten abfeuert und damit einen regionalen Krieg auslöst?

Al-Ansari: Es ist unwahrscheinlich, dass der Iran Saudi-Arabien direkt angreifen würde. Das von Peking vermittelte saudisch-iranische Abkommen stellt weiterhin ein wichtiges Abschreckungsmittel dar, ebenso wie die Tatsache, dass Saudi-Arabien keine US-Militärbasen beherbergt – allerdings sind dort US-Truppen stationiert – und klar erklärt hat, dass es nicht zulassen wird, dass sein Luftraum, sein Land oder sein Meer für Angriffe auf Iran genutzt werden.

Dennoch kann das Risiko für andere Staaten des Golf-Kooperationsrats (GCC) nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Daher ist eine verstärkte militärische Koordinierung und ein intensiverer Austausch von Geheimdienstinformationen innerhalb des GCC unerlässlich, um Fehlkalkulationen zu vermeiden und schnell reagieren zu können, sollte Iran die Eskalation an anderer Stelle anstreben.

Khuzaie: Die Wahrscheinlichkeit, dass Iran direkt Raketen auf Golfstaaten abfeuert, ist unter normalen Umständen relativ gering, da Teheran im Allgemeinen bevorzugt über sein Netzwerk von Stellvertretern operiert, um eine direkte Eskalation zu vermeiden. Die iranische Führung ist sich bewusst, dass offene Raketenangriffe auf Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain oder andere Golfstaaten mit hoher Wahrscheinlichkeit einen groß angelegten regionalen Krieg auslösen und militärische Vergeltung der USA provozieren würden.

Stattdessen hat sich Iran in der Vergangenheit auf Gruppen wie die Huthis im Jemen oder Milizen im Irak gestützt, um indirekt Druck auf die Golfstaaten auszuüben und so eine plausible Abstreitbarkeit zu wahren, während es gleichzeitig seine Reichweite demonstrierte. Direkte Raketenangriffe würden eine massive Eskalation darstellen, die Iran wahrscheinlich nur dann einsetzen würde, wenn sein Überleben unmittelbar bedroht ist.

Dennoch kann das Risiko nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Iran verfügt über ein beträchtliches Arsenal an ballistischen Raketen und Drohnen, die in der Lage sind, Infrastruktur am Golf zu treffen, und könnte sich in einer Krise, wie beispielsweise einem US-amerikanischen oder israelischen Angriff auf iranisches Territorium oder Atomanlagen, zu einem offenen Gegenschlag entschließen. Ein solcher Angriff würde mit hoher Wahrscheinlichkeit einen regionalen Krieg auslösen, da die Golfstaaten mit US-amerikanischer Unterstützung militärisch reagieren und iranische Stellvertreter in mehreren Kriegsschauplätzen in den Kampf eingreifen würden.

Eine iranische Boden-Boden-Rakete vom Typ Ghasedak bei der jährlichen Militärparade zum Tag der Armee in Teheran (17. April 2008)Urheberrechtlich geschützt

In diesem Szenario könnte der Konflikt schnell zu einer Konfrontation an mehreren Fronten eskalieren und Ölexporte, Schifffahrtswege sowie die regionale Stabilität gefährden.

Obwohl direkte Raketenangriffe Irans unter normalen Umständen unwahrscheinlich sind, steigt die Wahrscheinlichkeit im Falle existenzieller Bedrohungen oder größerer Angriffe von außen deutlich an.

Al Hail: Iran könnte, wie man so sagt, Raketen auf bestimmte US-Militärbasen am Golf abfeuern, falls der Krieg ausbricht. Diese Möglichkeit besteht durchaus. Ich glaube aber nicht, dass die Vereinigten Staaten in einen Krieg verwickelt werden. Die Vereinigten Staaten können sich von Israel keinesfalls in einen strategischen und verheerenden Krieg gegen Iran hineinziehen lassen. Iran ist diesmal anders als im Juni 2025. Russland, China und Nordkorea haben Iran mit strategischen und tödlichen Waffen beliefert, und die CIA und der Mossad sind sich dessen weitgehend bewusst.

Globale Auswirkungen eines Krieges

RT: Welche Auswirkungen hätte ein solcher Krieg auf die Region und die Welt?

Al-Ansari: Die Geschichte zeigt, dass ein umfassender Krieg ohne klare politische Perspektive selten Stabilität hervorbringt. Zu den Folgen würden wahrscheinlich regionale Destabilisierung, Schocks auf den Energiemärkten und weitreichende globale wirtschaftliche Verwerfungen gehören.

Saudi-Arabiens Position bleibt unverändert und pragmatisch: Es ermutigt Washington und Teheran zu Flexibilität, drängt auf diplomatisches Engagement und betont den Dialog als einzigen nachhaltigen Weg zur Beilegung grundlegender Meinungsverschiedenheiten. Eine militärische Konfrontation mag die Realitäten vorübergehend verändern, aber nur Diplomatie kann dauerhafte Ergebnisse erzielen.

Khuzaie: Ein umfassender Krieg unter Beteiligung Irans und der Golfstaaten hätte verheerende Folgen für den Nahen Osten, angefangen mit weit verbreiteter Instabilität an mehreren Fronten.

Irans Stellvertreterorganisationen wie die Hisbollah, irakische Milizen und die Huthis würden ihre Angriffe auf US-Streitkräfte, Israel und die Infrastruktur der Golfstaaten wahrscheinlich verstärken und so einen Mehrfrontenkonflikt auslösen, der die regionale Verteidigung überlastet. Kritische Öl- und Gasanlagen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar wären Hauptziele, und Störungen in der Straße von Hormus könnten fast ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung unterbrechen.

Dies würde nicht nur die Wirtschaft der Golfstaaten schwer schädigen, sondern auch humanitäre Krisen, Massenvertreibungen und sektiererische Gewalt in der gesamten Region auslösen.

Eine US-Flugzeugträgergruppe auf dem Weg in den Nahen Osten im Jahr 2024, während sich die Region auf iranische Vergeltungsmaßnahmen für die Tötung eines hochrangigen Hamas-Führers in Teheran vorbereitete.Urheberrechtlich geschützt

Weltweit wären die wirtschaftlichen Folgen unmittelbar und gravierend. Die Energiepreise würden sprunghaft ansteigen, die Inflation anheizen und das weltweite Wachstum bremsen, während Schifffahrtsstörungen im Golf den Welthandel destabilisieren könnten.

Der Krieg würde zudem die geopolitischen Gräben vertiefen. Russland und China würden Iran voraussichtlich diplomatisch oder materiell unterstützen, während die USA und ihre Verbündeten die Golfstaaten unterstützen würden. Eine solche Polarisierung könnte internationale Institutionen schwächen und die Spannungen in anderen Krisenherden verschärfen. Im Wesentlichen hätte ein von Iran ausgelöster Regionalkrieg weit über den Nahen Osten hinausreichende Auswirkungen und würde die globalen Energiemärkte, Allianzen und Sicherheitsdynamiken nachhaltig verändern.

Al Hail: Ein solcher Krieg hätte fatale und verheerende Folgen für die Golfstaaten, den Nahen Osten und die Welt. Sollte es tatsächlich dazu kommen, würde Iran den USA und Israel einige militärische Überraschungen bereiten.

Es gibt militärische Annahmen, dass der Iran 700 ballistische Raketen auf Israel abfeuern könnte. Dabei handelt es sich nicht um die Raketen vom Juni 2025, sondern um die modernsten Systeme Russlands, Chinas und Nordkoreas. Es ist außerdem wichtig zu beachten, dass sich die US-amerikanische Flotte und die USS Abraham Lincoln in Reichweite dieser Raketen befänden.

***

Angesichts der zunehmenden Spannungen und militärischen Machtdemonstrationen bleibt die Diplomatie derzeit ein fragiles Bindeglied. Doch wie die Geschichte gezeigt hat, beginnen Kriege im Nahen Osten oft nicht aus bewusster Absicht, sondern aus Fehlkalkulationen und verhärteten Annahmen. Ob Washington und Teheran vom Abgrund zurücktreten können, wird nicht nur die Zukunft der Region, sondern auch die Stabilität einer ohnehin schon brüchigen Weltordnung bestimmen.

Mehr zum Thema - Iran hat Öl – da ist Trump nicht weit

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Gestern — 03. Februar 2026Featured

Das war NIUS Live am Mittwoch: Die vielen Gesichter des U-Bahn-Mörders

03. Februar 2026 um 22:32

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Von Epstein bis Jermak: Die Lehrmeister aller Übel sind natürlich ... die Russen

03. Februar 2026 um 21:00

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Von Pjotr Akopow

Im Westen herrscht erneut Empörung über Russland – die russische Bosheit, Abscheulichkeit und Heimtücke kenne natürlich wirklich keine Grenzen! Nichts sei diesen Russen heilig, nichts könne sie aufhalten. Und hier sei ein weiteres, brandaktuelles Beispiel dafür: Jeffrey Epstein habe für den sowjetischen Geheimdienst KGB gearbeitet! Ja, genau jener inhaftierte US-"Finanzier", der sich in seiner Zelle das Leben nahm und "Partys" für die globale (vor allem westliche) Elite ausrichtete – mit Drogen, Mädels, allerlei Ritualen und anderem Abscheulichen. In den vor wenigen Tagen veröffentlichten drei Millionen Seiten aus dem Epstein-Fall sucht man nun nach diversen Prinzen, Milliardären und Präsidenten – und nach Spuren von Jeffreys Verbindungen zu verschiedenen Ländern und Politikern.

Und was findet man da nicht alles – unter anderem auch Hinweise auf unsere Landsleute, in erster Linie natürlich auf junge Frauen mit "geringer sozialer oder politischer Verantwortung". So gab eine "mit geringer politischer Verantwortung" Epstein den Rat, nur mit Juden zusammenzuarbeiten ("weil sie so intelligent sind wie Sie"), und zwar mit solchen, bei denen der "jüdische Blutanteil" möglichst hoch sei.

Eine andere Dame mit "geringer sozialer Verantwortung" versuchte angeblich, eine "Gruppe einflussreicher New Yorker Geschäftsleute" zu erpressen, worüber sich Jeffrey selbst 2015 in einem Brief an einen hochrangigen Freund in Moskau beschwerte. Gleichzeitig entwarf Epstein einen Brief an diese Dame, in dem er im Stil von "Ich habe mich mit einigen Freunden beim FSB in Verbindung gesetzt" drohte und davor warnte, man werde sie in Russland zur "Volksfeindin" erklären, weil sie einen US-Unternehmer erpresst habe, der in die russische Wirtschaft investieren wolle. Gleichwohl zog er auch in Betracht, eine Millionenzahlung als Schweigegeld für sie zu leisten – wie diese Geschichte letztlich ausging, ist jedoch nicht bekannt.

Erpressung war für Epstein ein geläufiges Geschäft, und zwar in beiden Richtungen: Er trat sowohl als Erpresser als auch als Erpressungsopfer auf. In der Rolle des Erpressers war er natürlich nicht so primitiv wie seine "Mitarbeiterinnen" – alle wussten, dass er kompromittierendes Material gegen sie in der Hand hatte, und zeigten sich daher außerordentlich entgegenkommend, wenn er um etwas bat.

Das ging natürlich so lange gut, bis ihn 2019 die zweite Welle des Pädophilie-Skandals komplett überrollte. Ob er sich nun freiwillig in seiner Gefängniszelle das Leben nahm oder dabei Hilfe erhielt, ist unklar. Aber alles, was man geheim hält, kommt früher oder später ans Licht – und jetzt öffnet die "mutige" britische Presse allen die Augen: "Die Veröffentlichung von mehr als drei Millionen neuen Dokumenten über diesen Sexualstraftäter bestätigt die Behauptungen hochrangiger Geheimdienstmitarbeiter, Epstein habe im Interesse Moskaus gehandelt, als er Treffen für einige der mächtigsten Menschen dieser Welt organisierte".

Ach, so sieht es also aus – die Russen haben ihre Finger im Spiel! Kein Wunder – Epstein hatte "langjährige Verbindungen zur russischen Organisierten Kriminalität (was erklärt, mit welcher Leichtigkeit er Mädchen aus Russland herbeischaffen konnte), die ihn erpressen konnte". Ob ihn indessen Kriminelle – wobei man in den USA bereits jede kriminelle Gruppierung, in der Nachfahren von Ex-Sowjetbürgern, auch aus der jüdischen Emigration, vertreten sind, pauschal als "russisch" bezeichnet – oder Geheimdienste erpressten, ist für diese Logik gänzlich unerheblich. Die  Hauptsache ist, dass sich eine eindeutige russische Spur, ganz im typischen "KGB-Stil" zeige: "Prinz Andrew, Bill Gates, Donald Trump, Bill Clinton und alle anderen wurden in kompromittierenden Situationen auf eine mit Technologie vollgestopfte Insel gebracht. Das ist die weltweit größte Operation zur Schaffung einer "Honigfalle".

Dabei weiß sogar jedes Schulkind, dass die "Honigfalle" eine Lieblingsmethode des KGB zur Rekrutierung westlicher Eliten war. Es passt also alles zusammen – die Daily Mail liegt hier richtig! Was dagegen die ganzen Spekulationen über Epsteins Verbindungen zu israelischen Geheimdiensten angehe – darüber wurde schon zu seinen Lebzeiten berichtet, und widerlegen lassen sie sich auch nicht, wenn man bedenkt, dass Jeffrey seine Eintrittskarte in die High Society vom Medienmogul Robert Maxwell erhalten hatte, dessen eigene Verbindungen zum israelischen Geheimdienst als praktisch erwiesen gelten –, das sei doch alles nur üble Nachrede!

Was für eine Glanzleistung der englischen Boulevardpresse! Bleibt nur eine winzige Lücke: Der wahre Hintergrund der okkulten und magischen Rituale, die auf Epsteins Partys ebenfalls praktiziert wurden, liegt weiterhin im Dunkeln. Natürlich könnte man sie als pseudo-okkult bezeichnen, als eine Art Spielerei erwachsener Menschen – schließlich leben wir im Zeitalter der Postmoderne. Aber das wäre ein großer Fehler: In Wirklichkeit handele es sich dabei um nichts anderes als eine weitere Geheimoperation des KGB – schließlich lasse sich nicht alles mit bloßen "Honigfallen" erledigen.

Welche Beweise gibt es dafür? Die handfestesten! Genauso gingen die Russen auch in der Ukraine vor! Sie führten bei der Spitze der ukrainischen Elite Satanismus und Magie ein! Hierzu berichtete kürzlich die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel:

"Im Jahr 2020 teilte mir ein Minister mit, dass Andrei Jermak, damals bereits Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten, sich mit Magie befasse. Der Minister ging nicht ins Detail, wirkte aber zutiefst verängstigt. 2023 erzählte mir eine Person aus einem hohen Staatsdienst, wie Jermak Magier aus Israel, Georgien und einem lateinamerikanischen Land für magische Rituale herbeischaffe. 2024 schilderte mir jemand aus der Esoterik-Szene, die Magier Jermaks verbrannten irgendwelche Kräuter, sammelten Wasser von Leichen und fertigten Puppen an, die er in einer bestimmten Truhe verwahrte. In dieser besonderen Truhe seien angeblich bereits die Toten selbst."

Mendel zufolge sei Andrei Jermak bei weitem nicht der Einzige in der ukrainischen Politik, der magische Rituale praktiziert. Aber im Vergleich zu diesem ehemaligen "Mitregenten" von Selenskij verblassen alle anderen "Hexer". Der Versuch, Jermaks Leidenschaft für Magie mit einer besonderen ukrainischen Neigung zum "Hexentum" zu erklären, würde nur ablenken – denn es liege auf der Hand, dass es sich hier um eine Geheimoperation des FSB handelt.

Auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin manipulierten die KGB-Agenten das Bewusstsein von Jermak und Selenskij, indem sie sie süchtig nach Schwarzer Magie und Satanismus machten. Aus eigenem Antrieb wären die beiden natürlich nie auf solche Ideen gekommen! Schließlich habe man Selenskij bereits in den Nullerjahren in Moskau von Kokain abhängig gemacht, um später kompromittierendes Material gegen den ukrainischen Präsidenten in der Hand zu haben. In derselben Zeit dürfte dann auch Jermak das Sammeln von Leichenwasser beigebracht worden sein. Oder: Hat nicht jeder von den in Moskau angefertigten "Golden-Shower"-Videos mit Trump gehört? Hier sei es genauso gelaufen – die russische Hinterlist kenne natürlich keine Grenzen!

Gut, lassen wir uns von der Daily Mail zu diesem wichtigen Thema auf dem Laufenden halten.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 3. Februar 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.

Mehr zum Thema - Epstein und Gaza, oder: Gleichheit und Moral

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Justizministerin Hubig will Verwaltungsgerichte beschleunigen – übersieht aber den stärksten Hebel

03. Februar 2026 um 20:49

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Verfahren vor deutschen Verwaltungsgerichten dauern zu lang, das hört man bereits seit Jahren. Das macht sich bei vielen Leuten bemerkbar, die wegen Bauanträgen oder anderen Verwaltungsakten klagen. Die durchschnittliche Verfahrensdauer liegt bei 14,2 Monaten. Justizministerin Stefanie Hubig will nun diese Verfahren beschleunigen.

Dazu dienen soll eine Änderung der Verwaltungsgerichtsordnung. Unter anderem sollen Widersprüche gegen Behördenbescheide künftig auch per E-Mail eingereicht werden dürfen. Wenn eine staatliche Stelle ein Urteil nicht umsetzt, sollen die Richter höhere Zwangsgelder verhängen können, nicht nur 10.000, sondern bis zu 25.000 Euro. Proberichter sollen schon nach einem halben Jahr Entscheidungen treffen dürfen, was bisher nur im Asylverfahren der Fall ist, und auch an den Oberverwaltungsgerichten soll es öfter Einzelrichter anstelle von Senaten geben. Die kritischste neue Maßnahme ist, dass für Klagen künftig ein Vorschuss auf die Gerichtskosten gezahlt werden muss – das ist eine zusätzliche Schwelle, die deutlich die Ärmeren trifft.

Der Deutsche Richterbund ist damit aber nicht zufrieden und fordert zusätzliche Stellen. Denn Veränderungen in den rechtlichen Grundlagen hätten keinen Einfluss auf das wahre Problem – die Flut von Asylverfahren. Im Jahr 2024 fanden beispielsweise insgesamt etwa 220.000 Verfahren vor den Verwaltungsgerichten statt, aber über 100.000 davon waren allein Asylverfahren. Für das Jahr 2025 dürfte diese Zahl noch höher liegen, weil sich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ebenfalls bemüht, schneller zu bescheiden.

Die "tragende Säule eines Rechtsstaatspakts von Bund und Ländern muss die personelle Verstärkung der Gerichte sein", so Sven Rebehn, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Richterbunds.

Derzeit gibt es bundesweit etwa 2.300 Verwaltungsrichter, 56 davon auf Bundesebene, der Rest bei den Ländern. Sie verdienen mindestens nach Gehaltsstufe R1, das sind 4.800 bis 5.000 Euro brutto im Monat. Rechnerisch entfallen auf jeden Richter nach den Zahlen von 2024 95 Verfahren jährlich. Tatsächlich abgeschlossen wurden 2024 jedoch nur 172.000, das sind nur 74 Verfahren pro Kopf. Die Differenz zwischen den angefallenen und den abgeschlossenen Verfahren erzeugt also einen stetig wachsenden Rückstau. Mindestens 500 zusätzliche Verwaltungsrichter seien nötig, so der Richterbund.

Allerdings nennen weder der Richterbund noch Justizministerin Hubig die Option, die die Zahl der Verfahren tatsächlich verringern könnte: Viele der Asylverfahren finden nur statt, weil NGOs Anwälte und Klage finanzieren. Diese NGOs profitieren auch von staatlicher Finanzierung, und sei es über die Gemeinnützigkeit. Eine Einschränkung dieser staatlichen Förderung derartiger Klagen könnte den Verfahrensstau ebenfalls verringern, noch dazu, ohne zusätzliche Kosten auszulösen.

Mehr zum Thema – Zurückweisungen: Eine Inszenierung vor dem Berliner Verwaltungsgericht

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Ukrainische Veteranen fordern "Polizisten an die Front" (VIDEO)

03. Februar 2026 um 20:26

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Hunderte ukrainische Kriegsveteranen protestierten am Sonntag in der Stadt Tscherkassy in der Zentralukraine und forderten den Rücktritt des regionalen Polizeichefs, nachdem bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung vier Polizisten und ein ehemaliger Soldat ums Leben gekommen waren.

Etwa 300 bis 350 Demonstranten organisierten einen Autokorso, bevor sie sich vor dem Verwaltungsgebäude der Region versammelten. Die Protestierenden skandierten "Polizisten an die Front!" und forderten, den Leichnam des ehemaligen Soldaten Sergei Rusinow seiner Familie zur Beerdigung zu übergeben.

Rusinow wurde am 27. Januar von der Polizei getötet, nachdem er das Feuer auf Beamte eröffnet hatte, die ihn festnehmen wollten. Dabei tötete er vier Menschen und verletzte zwei weitere. Die Polizei gab an, Rusinow sei wegen des mutmaßlichen Mordversuchs an dem Abgeordneten Witali Storoschuk gesucht worden.

Rusinows Unterstützer argumentierten jedoch, dass der Veteran durch die Umstände und den Druck lokaler Machthaber in die Verzweiflung getrieben worden sei. Laut seinen Vertrauten gab es einen langjährigen Streit mit Storoschuk, der angeblich versucht habe, dem ehemaligen Soldaten Straftaten anzuhängen und ihn mithilfe der Strafverfolgungsbehörden unter Druck gesetzt habe. Storoschuk hat die Vorwürfe öffentlich zurückgewiesen.

"Ментов на фронт!" ('Cops to the front!'),veterans chant in Cherkasy at a rally against police abuse of power. Recently in the city, a veteran killed four police officers who allegedly wanted to frame him in a murder case, protecting interest of local official.The police… pic.twitter.com/IdPZAjemMe

— Marta Havryshko (@HavryshkoMarta) February 2, 2026

Die Demonstranten forderten mehr Aufmerksamkeit für Veteranen und warfen dem regionalen Polizeichef vor, operative Risiken zu ignorieren. "Der regionale Leiter kannte die Situation. Er wusste, was passieren konnte, und schickte Polizisten dorthin. Sie wurden erschossen, unser Bruder starb", sagte der Mitorganisator der Proteste, Sergei Kowal.

Der Protest findet inmitten zunehmender Spannungen um Tausende Kriegsveteranen statt, die von den Kämpfen an der Front ins Zivilleben zurückkehren. Lokale Medien berichten von einem Anstieg gewalttätiger Vorfälle mit Beteiligung ehemaliger Soldaten, die häufig mit unbehandelter posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und unzureichender staatlicher Unterstützung in Verbindung gebracht werden.

Vorige Woche musste die Polizei in der Region Kiew das Feuer auf einen Mann eröffnen, der mit einer Handgranate Passanten und Polizisten bedrohte und sich weigerte, die Waffe fallen zu lassen. Der Mann wurde durch die Schüsse verletzt.

In der Woche zuvor griff ein Mann in der Region Lwow uniformierte Mitarbeiter der Territorialen Rekrutierungszentren (TRZ) während einer Werbekampagne  für den Militärdienst mit einer Softair-Granate an.

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(Auszug von RSS-Feed)

Graue Eminenz der britischen Labour-Partei verlässt wegen Epstein die Partei

03. Februar 2026 um 19:53

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Der 1953 geborene Peter Mandelson hat die britische Politik der letzten Jahrzehnte geprägt wie kaum ein anderer. Er galt als der Kopf hinter dem Aufstieg des ehemaligen Ministerpräsidenten Tony Blair und der Verwandlung der sehr von den Gewerkschaften geprägten Labour Party in eine neoliberale Partei. Er hat auch das Schröder-Blair-Papier mit verfasst, das eine ähnliche Wende in der deutschen SPD einleitete. Er hatte die "Remain"-Kampagne gegen den britischen Austritt aus der EU geleitet, und später war er der Strippenzieher, der Jeremy Corbyn als Parteichef stürzte, und zuletzt hob er den zuvor weitgehend unbekannten Keir Starmer an die Spitze der Partei wie der britischen Regierung.

Im Dezember 2024 ernannte ihn dieser zum Dank zum britischen Botschafter in den Vereinigten Staaten. Bereits im September 2025 wurde er aber von diesem Posten wieder entfernt, weil ein Geburtstagsbuch aus dem Nachlass von Jeffrey Epstein bekannt wurde, in dem er sich verewigt hatte, und bald darauf auch noch E-Mails von Mandelson an Epstein, in denen er seinem "besten Kumpel" nach seiner Verurteilung als Sexualstraftäter juristischen Rat erteilte.

In den neu veröffentlichten Dokumenten finden sich auch Kontoauszüge, die drei Zahlungen in Höhe von je 25.000 US-Dollar zeigen, die zwischen 2003 und 2004 von Epstein an Mandelson gegangen sein sollen. Es gibt auch Fotos, die Mandelson neben unbekannten Frauen zeigen, und weitere E-Mails. Selbst wenn einzelne dieser Details sich als nicht glaubwürdig erweisen sollten, belegen sie unbestreitbar, dass die Beziehung zwischen Epstein und Mandelson langwierig und eng war.

In einem Brief an die Generalsekretärin von Labour, Hollie Ridley, bestritt nun Mandelson jegliches Fehlverhalten und sagte, die Vorwürfe wegen der Zahlungen von Epstein an ihn seien "falsch", und es gebe keine Belege dafür, dass er diese Gelder eingenommen habe.

Dennoch trat er aus der Partei aus. "Während diese Fragen untersucht werden, will ich der Labour Party keinen weiteren Schaden zufügen und gebe daher meine Mitgliedschaft auf", schrieb er. Er wiederholte auch eine zuvor bereits geäußerte Entschuldigung an die Opfer Epsteins und schrieb, ihre Stimmen "hätten schon viel früher gehört werden sollen."

Für Premierminister Keir Starmer ist das ein schwerer Schlag; nicht nur, weil er seinen erfahrensten Unterstützer verliert, sondern auch, weil die große Nähe zwischen ihm und Mandelson nun auch seinen Ruf beschädigt, bei ohnehin schlechten Umfragewerten. Eine Sprecherin der Konservativen hat ihm bereits vorgeworfen, er hätte den "völlig diskreditierten" Mandelson früher ausschließen sollen. Selbst aus Teilen der Labour Party kommt nun die Forderung, Mandelson müsse sein Wissen über Epsteins Aktivitäten mit den US-Behörden teilen.

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(Auszug von RSS-Feed)
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