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Heute — 15. April 2026Uncut-News

Neue Videos am Mittwoch

15. April 2026 um 15:35

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Die Welt dreht sich – wir liefern den Kontext.

Unsere aktuellen Videos zeigen, worauf es ankommt: Relevante Themen, präzise Analysen und journalistische Tiefe ohne Spektakel. Vom Brennpunkt der Weltpolitik bis zum Umbruch in der Nachbarschaft – wir bieten die Informationen, die wirklich zählen. Kein Alarmismus, keine leeren Schlagzeilen – nur das, was euch weiterbringt. Für alle, die mitdenken, hinterfragen und mehr wollen. Jetzt ansehen, dranbleiben und mitreden – denn Aufklärung ist der Anfang von Veränderung.

Ernst Wolff: Ein geheimes Treffen | Trumps baldige Ablöse | Treibstoffkrise mit verheerenden Folgen

Michael Hudson: Waffenstillstand scheitert – Steht der Krieg vor der Explosion?

Irland: Aufstand gegen Brüssel!

Die stille NATO-Integration der Schweiz: Offizier berichtet schockierendes | Ralph Bosshard

Trump hat JD Vance gerade zum Scheitern verurteilt – der Krieg gegen den Iran ist wieder im Gange!

Scott Ritter: US-Einfluss im Nahen Osten schwindet

Maskendispense, Ivermectin & Hausdurchsuchung: Der Fall Manuel Albert

„Die Altersverifizierung durch Betriebssysteme und der bevorstehende Kampf um unsere Gedanken“

Link zum Video

Der Ritter der Kokosnuss:

VW baut PANZER! Die Wahrheit über Deutschlands Aufrüstung | Krall & Bubeck

Wer steckt hinter Psiram, dem Internet-Rufmordpranger? | #117 Wikihausen

Annika: Der Rollator, mein Freund

Ich habe meinen Sonnenschutz gegessen…und das ist passiert!

Anja: Ich möchte wieder am Leben teilhaben

Krass: Das können Claude „Managed AGENTS”! (Alle Funktionen + Beispiele)

(Auszug von RSS-Feed)

Europa entwirft unrealistischen Plan, um die Straße von Hormus ohne „kriegsführende“ Parteien freizumachen

15. April 2026 um 15:22

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Tyler Durden

Dies ist eine äußerst ambitionierte Schlagzeile, die den neuesten „Plan“ für die Straße von Hormus aus Europa enthüllt, während der Kontinent am Rand steht und beobachtet, wie die USA möglicherweise in der Region feststecken, nachdem sie einen Monat lang schwere Luftangriffe auf den Iran durchgeführt haben: Europa entwirft Nachkriegsplan, um die Straße von Hormus ohne die USA freizumachen, berichtet das WSJ.

Offenbar handelt es sich um einen Plan für die Zeit nach der Hauptkrise, während die Meerenge weiterhin blockiert ist (wobei jede der kriegführenden Seiten darauf besteht, dass sie die Kontrolle über diese strategische Wasserstraße hat). Die zentrale Idee scheint zu sein, die Vereinigten Staaten schließlich aus der Gleichung zu entfernen und nur „neutralen“ Ländern zu erlauben, die Straße von Hormus freizumachen und zu sichern.
Sollen also sowohl Iraner als auch Amerikaner zur Seite treten und kleine französische Kriegsschiffe übernehmen?

Doch das Ganze ist äußerst merkwürdig – einerseits soll einer der wichtigsten Konfliktakteure, nämlich die Vereinigten Staaten, außen vor gehalten werden – andererseits sieht der Plan vor, dass europäische/NATO-Militärschiffe Operationen zur Sicherung der freien Schifffahrt durchführen, einschließlich Minenräumung.

So heißt es beispielsweise in dem Bericht des Journal: „Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte am Dienstag, der Plan sehe eine internationale Verteidigungsmission vor, an der die ‚kriegsführenden‘ Parteien – also die USA, Israel und Iran – nicht beteiligt sind. Europäische Diplomaten, die mit dem Plan vertraut sind, sagen, dass europäische Schiffe nicht unter amerikanischem Kommando stehen würden.“

Laut einer Zusammenfassung von Newsquawk zu den wichtigsten Punkten des WSJ:

— Europäische Länder arbeiten an einem Plan für eine breite Koalition von Staaten, um die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wieder freizumachen, einschließlich der Entsendung von Minenräum- und anderen Militärschiffen. Der Plan soll jedoch erst nach dem Krieg umgesetzt werden und könnte die USA ausschließen.

— Einige Differenzen müssen noch geklärt werden: Französische Diplomaten glauben, dass jede Beteiligung der USA die Operation für Teheran weniger akzeptabel machen würde, während britische Beamte befürchten, dass ein Ausschluss der Amerikaner Trump verärgern und den Umfang der Operation einschränken würde.

— Der Plan verfolgt drei zentrale Ziele:

  1. Die logistischen Voraussetzungen schaffen, damit die derzeit in der Meerenge festsitzenden hunderten Schiffe auslaufen können.
  2. Eine groß angelegte Minenräumoperation durchführen, um den Weg für eine deutlich größere Anzahl von Schiffen durch einen erweiterten Bereich der Meerenge freizumachen.
  3. Die Beseitigung iranischer Minen in der Straße von Hormus ist entscheidend, um den Schiffsverkehr wieder in Gang zu bringen.

Die Realität ist jedoch, dass dieser angebliche Plan die Dinge wieder auf Problem Nummer 1 zurückführt… denn weder der Iran noch die Vereinigten Staaten werden einfach mit den Schultern zucken und die Kontrolle abgeben, damit eine europäische Militärkoalition einspringen und die Führung übernehmen kann.

Welche Seite würde dem jemals tatsächlich zustimmen? Die offensichtliche Antwort – zumindest vorerst und auf absehbare Zeit – lautet: niemand.

Und dann stellt sich noch die Frage, mit welchem Druckmittel oder welcher Gewalt Europa seine militärische Präsenz in der Meerenge durchsetzen will, um alle Parteien auf Linie zu halten… etwa nur mit scharfer Rhetorik und starken Worten?

(Auszug von RSS-Feed)

Versucht Donald Trump, eine „Atom-Erzählung“ als Ausweg aus dem Krieg mit dem Iran zu konstruieren?

15. April 2026 um 14:55

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Larry C. Johnson

Wenn man Logik und rationales Denken beiseite lässt und stattdessen darauf hört, was Donald Trump und sein Medien-Echo-Kammer über den Krieg mit dem Iran sagen, hört man Folgendes:

Die USA haben die militärischen Fähigkeiten des Iran zunichte gemacht.

Das Atomprogramm ist ausgelöscht.

Die iranische Wirtschaft ist am Boden und das Land sucht nach einem Weg, wieder in die Weltwirtschaft integriert zu werden.

Die derzeitige US-Blockade der iranischen Häfen außerhalb der Straße von Hormus ist ein durchschlagender Erfolg und hat die iranische Wirtschaft in den Bankrott getrieben.

All dies ist im Wesentlichen Propaganda. Was ich nicht weiß, ist, ob Trump und sein Team diesen Unsinn ernsthaft glauben oder ob sie eine Erzählung konstruieren, um die Öffentlichkeit zu manipulieren und einen Grund für den Ausstieg der USA aus dem Krieg mit dem Iran zu schaffen? Ich glaube, Donald Trumps einbrechende Umfragewerte und die wachsende Kritik an seinen Social-Media-Eskapaden aus den Reihen seiner MAGA-Anhängerschaft haben Susie Wiles alarmiert und die Suche nach einem tragfähigen Ausstiegsplan beschleunigt.

Diese Schlagzeile von Fox Business ist das jüngste Beispiel für Trumps neues Projekt zur Konstruktion einer Erzählung: Trump sagt, der Krieg mit dem Iran stehe „kurz vor dem Ende“, da die Friedensgespräche voraussichtlich wieder aufgenommen werden. Hier sind die wichtigsten Punkte:

Präsident Donald Trump sagte, der Krieg zwischen den USA und dem Iran stehe „kurz“ vor dem Ende, da die Feindseligkeiten im Zuge eines zweiwöchigen Waffenstillstandsabkommens nachlassen.

„Ich denke, er ist fast vorbei, ja. Ich sehe ihn als sehr kurz vor dem Ende stehend“, sagte Trump der FOX-Business-Moderatorin Maria Bartiromo in einem Interview, das am Mittwoch in der Sendung „Mornings with Maria“ ausgestrahlt wird. . . .

Obwohl Trump sagte, der Krieg nähere sich seinem Ende, erklärte er auch, die USA seien noch nicht fertig.

„Wenn ich mich jetzt zurückziehen würde, würden sie 20 Jahre brauchen, um das Land wieder aufzubauen. Und wir sind noch nicht fertig“, sagte er. „Wir werden sehen, was passiert. Ich glaube, sie wollen unbedingt einen Deal abschließen. . . .

Trump rechtfertigte sein Eingreifen in den Nahostkonflikt und erklärte in „Mornings with Maria“, es sei notwendig gewesen, Irans nukleare Fähigkeiten zu entschärfen.

„Ich musste eingreifen, denn wenn ich das nicht getan hätte, hätte der Iran jetzt eine Atomwaffe“, sagte Trump. „Und wenn sie eine Atomwaffe hätten, würdet ihr jeden dort drüben mit ‚Sir‘ ansprechen, und das wollt ihr nicht.“

Trumps unberechenbare Äußerungen zu den Beziehungen mit dem Iran und zum Stand des Krieges sind im Laufe der letzten 10 Tage von einem Extrem ins andere gesprungen. Ich glaube jedoch, dass wir einen Hinweis auf Trumps Denkweise haben, basierend auf JD Vances abschließender Ansprache an die Presse vor seiner Abreise aus Islamabad am Samstag, als er die Weigerung des Iran, bei der Urananreicherung Kompromisse einzugehen, als das größte Hindernis für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges herausstellte… Er sagte dies auf Anweisung des Weißen Hauses.

In einer kürzlich gehaltenen Rede vor Turning Point USA deutete Vance an, wie Trumps Ausstiegsplan aussehen könnte:

Trump sagt zum Iran: „Wenn ihr euch verpflichtet, keine Atomwaffen zu besitzen, werden wir dafür sorgen, dass der Iran wirtschaftlich floriert.“

Heute bekräftigt Donald Trump in seinem Interview mit Maria Bartiromo erneut das Anti-Atomwaffen-Thema… d. h. die Notwendigkeit, Irans nukleare Fähigkeiten zu entschärfen. Vorbehalte hinsichtlich eines Regimewechsels oder der Öffnung der Straße von Hormus sind passé. Die zentrale Frage ist nun, ob der Iran eine Atomwaffe bauen wird.

Der pensionierte Oberstleutnant der US-Armee Danny Davis (sehen Sie sich seinen Podcast „Deep Dive“ an) hat eine interessante Einschätzung dazu, was Trump in den nächsten zwei Wochen tun könnte.

Ich entwickle gerade eine Theorie, die erklären könnte, wie Trump diesen Krieg beenden will, der militärisch nicht zu gewinnen ist.

Heute Nachmittag wurde ich von einer Quelle in London kontaktiert, die behauptete, vier separate, gut informierte britische Informanten hätten alle dieselbe Geschichte bestätigt: Sobald der Waffenstillstand vorbei ist, werde Trump einen massiven Raketenbeschuss über den gesamten Iran abfeuern, alle noch verbliebenen militärischen Ziele am Boden zerstören und viele dieser Raketenstädte in den Berghängen bombardieren.

Die Quellen verstanden nicht, was damit erreicht werden sollte, nur dass alle Voraussetzungen dafür gegeben seien und die zusätzliche Munition an die vorgeschobenen Operationsbasen geliefert worden sei.

Wenn man das mit dem kombiniert, was Trump heute Abend gerade bei Fox Business News gesagt hat, glaube ich nun, dass Trump diesen massiven Luftangriff starten wird, um dann einfach zu behaupten, er habe den Krieg militärisch gewonnen, und sich zurückzuziehen!

Genau dieses Konzept deutet er in diesem 30-Sekunden-Clip hier an, in dem er Maria Bartiromo sagt, der Krieg sei „fast vorbei“ und es werde 20 Jahre dauern, bis sich der Iran davon erholt habe. Er wird also einfach erklären, das Atomprogramm sei ausgelöscht, das Raketenprogramm ausgelöscht und das konventionelle Militär völlig zerstört, und daher stellten sie keine Bedrohung mehr dar.

Von iranischer Seite gibt es keine Anzeichen dafür, dass für diese Woche eine neue Verhandlungsrunde angesetzt ist, aber Leute aus Trumps Umfeld lassen das an die Presse durchsickern. Stellen Sie sich folgende Frage: War Vances Ausstieg aus den Verhandlungen in Islamabad vielleicht nur Theater? Wenn die USA Pakistan bitten, erneut als Gastgeber zu fungieren, und die USA sich mit der iranischen Delegation treffen und ihnen ein Abkommen anbieten, das im Wesentlichen dem JCPOA ohne zeitliche Begrenzung entspricht, dann könnte Trump behaupten, er habe eine dauerhafte Zusage des Iran erhalten, niemals eine Atombombe zu bauen.

Doch es gibt mehrere Hindernisse, um eine solche Vereinbarung zu erreichen… Das größte ist der Libanon und der Krieg mit der Hisbollah. Der Iran wird die Hisbollah nicht im Stich lassen, was bedeutet, dass Israel zustimmen muss, seine Truppen aus dem Libanon abzuziehen, im Austausch dafür, dass die Hisbollah zustimmt, keine Drohnen, Raketen und Geschosse mehr auf Israel abzufeuern – andernfalls wird der Krieg weitergehen, wobei der Iran die Hisbollah unterstützt. Ich bezweifle, dass Trump Israel im Stich lassen wird, daher wäre das Fehlen eines Waffenstillstands zwischen der Hisbollah und Israel ein Dealbreaker.

Neben dem Szenario eines Atomabkommens verbreitet Fox News eine andere Darstellung, nämlich: Die Blockade sei äußerst wirksam, dem Iran gehe das Geld aus und er bettle darum, die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Diese Darstellung ist eine Lüge, aber genau diese Geschichte verbreitet das Weiße Haus, um zu erklären, warum es sich möglicherweise noch diese Woche mit iranischen Vertretern an einen Tisch setzen wird. Die Wette, dass die Blockade den Iran zurück an den Verhandlungstisch zwingen wird, bereit zur Kapitulation, basiert auf den folgenden (fragwürdigen) Annahmen in einem Artikel von Miad Maleki. Ich möchte anmerken, dass Maleki in der Vergangenheit immer wieder falsche Vorhersagen gemacht hat, doch der Unsinn, den er von sich gibt, wird im Weißen Haus unter Trump von nervösen Zionisten begierig verschlungen. Maleki schreibt:

Über 90 % des iranischen Seehandels werden über die Straße von Hormus abgewickelt. Allein Shahid Rajaee (Bandar Abbas) wickelt 53 % aller Frachtgeschäfte ab. Imam Khomeini wickelt 58 % der Importe von Grundgütern ab. Die Häfen von Bushehr haben im letzten Jahr 57 Millionen Tonnen umgeschlagen. Alle liegen tief im Persischen Golf.

ALTERNATIVEN? Die Optionen des Iran außerhalb der Straße sind vernachlässigbar. Jask, die viel gepriesene Umgehungsroute, arbeitet nur mit einem Bruchteil ihrer Auslegungskapazität von 1 Mio. Barrel pro Tag. Nur 10 von 20 Lagertanks wurden gebaut. Effektiver Durchsatz: ~70.000 Barrel pro Tag. Chabahar schlägt nur 8,5 Mio. Tonnen pro Jahr um. Die fünf kaspischen Häfen zusammen schlagen 11 Mio. Tonnen um, gegenüber über 220 Mio. Tonnen durch den Golf.

IMPORTE: Der Iran importierte im Jahr 2025 Waren im Wert von 58 Mrd. USD, ~159 Mio. USD/Tag. Eine Blockade unterbindet die Versorgung mit Industriegütern, Maschinen und Konsumgütern. Die Lebensmittelinflation lag im Februar 2026 bereits bei 105 %. Die Reispreise sind um das Siebenfache gestiegen. Dies verschlimmert sich unter einer Blockade dramatisch. Eine Blockade wird hoffentlich das Entladen humanitärer Fracht ermöglichen.

Ein äußerst wichtiges Thema ist die Lagerkapazität: Der Iran verfügt über insgesamt etwa 50–55 Millionen Barrel an Onshore-Öllagerkapazität, die zu etwa 60 % ausgelastet ist. Die Reservekapazität beträgt etwa 20 Millionen Barrel. Bei einer Überschussproduktion von 1,5 Millionen Barrel pro Tag, die normalerweise exportiert wird, sind die Lager in etwa 13 Tagen gefüllt. Danach muss der Iran Bohrlöcher stilllegen. Wenn ausgereifte Ölquellen stillgelegt werden, dringt Grundwasser ein – ein Vorgang, der als „Water Coning“ bezeichnet wird. Öltropfen bleiben dauerhaft in den Poren des Gesteins gefangen. Dieses Öl kann niemals wieder gefördert werden. Die Fördermengen der iranischen Felder gehen bereits jährlich um 5–8 % zurück. Erzwungene Stilllegungen könnten 300.000–500.000 Barrel/Tag an Förderkapazität dauerhaft zerstören – das sind Einnahmen in Höhe von 9–15 Mrd. USD/Jahr, die für immer verloren sind.

BESCHLEUNIGER DES WÄHRUNGSZUSAMMENBRUCHS: Der Rial ist bereits von 42.000 auf 1,5 Millionen pro Dollar abgestürzt. Banken beschränken Abhebungen auf 18–30 $ pro Tag. Gesamtinflation: 47,5 %. Eine Blockade, die alle Deviseneinnahmen zunichte macht, treibt den Rial in eine endgültige Hyperinflation. Das Regime hat seine bisher größte Banknote herausgegeben, 10 Millionen Rial, im Wert von etwa 7 $.

FAZIT: Eine Seeblockade verursacht einen wirtschaftlichen Gesamtschaden von ca. 435 Mio. $ pro Tag. Die Lager sind in 13 Tagen gefüllt, was die Stilllegung von Bohrlöchern erzwingt, was zu dauerhaften Schäden an den Lagerstätten führt. Der Rial bricht endgültig zusammen. Irans Alternativen außerhalb der Meerenge können weniger als 10 % des Durchsatzes am Golf ersetzen. Die Blockade macht einen fortgesetzten Widerstand wirtschaftlich unmöglich.

Trotz westlicher Medienberichte, die behaupten, die Blockade sei ein großer Erfolg, ist sie eine Farce … zumindest bisher. Wenn die USA beginnen oder versuchen, Schiffe abzufangen – insbesondere solche, die nach China unterwegs sind –, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Blockade in einen größeren Krieg eskaliert, erheblich. Betrachtet man jedoch die Preise für Öl-Futures (siehe oilprice.com), so sind die Händler von Öl-Futures fest davon überzeugt, dass der Krieg sich dem Ende zuneigt und die derzeitige Ölknappheit nur von kurzer Dauer sein wird. Ich halte das für eine Illusion. Solange die USA nicht den 10-Punkte-Plan des Iran vollständig erfüllen, wird die Straße von Hormus für alle Schiffe, die westlichen Interessen dienen, gesperrt bleiben, die Ölknappheit anhalten und der Krieg weitergehen. Der derzeitige Waffenstillstand läuft am Montag, dem 20. April, aus, und der Iran ist bereit, den Kampf fortzusetzen. Die Unbekannte bleibt Donald Trump… Was wird er tun?

(Auszug von RSS-Feed)

Von der Leyen kündigt den Pass für das Internet an – Digitale Kontrolle unter dem Deckmantel des Jugendschutzes

15. April 2026 um 13:53

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Was als Schutzmaßnahme für Kinder verkauft wird, könnte sich als einer der weitreichendsten Eingriffe in die digitale Privatsphäre der Europäer entpuppen. Mit der neuen Altersverifikations-App treibt Brüssel ein Projekt voran, das offiziell den Zugang zu Pornoseiten und sozialen Medien für Minderjährige einschränken soll – tatsächlich aber die Tür zu einer völlig neuen Form digitaler Kontrolle öffnet.

Der Einstieg in die totale Identitätsprüfung

Die Idee klingt zunächst harmlos: Nutzer sollen künftig ihr Alter per App nachweisen – etwa durch das Scannen eines Ausweises, ähnlich wie beim Kauf von Alkohol. (Headliner)

Doch genau hier liegt der entscheidende Punkt:
Erstmals würde der Zugang zu großen Teilen des Internets an eine staatlich oder staatlich beeinflusste Identitätsprüfung gekoppelt.

Was heute als „freiwillige Lösung“ beginnt, könnte morgen zur Voraussetzung werden.

Von Jugendschutz zur Infrastruktur der Überwachung

Offiziell geht es um den Schutz von Kindern vor schädlichen Inhalten, Cybermobbing und Kriminalität.

Doch Kritiker sehen darin den Aufbau einer Infrastruktur, die weit über diesen Zweck hinausgeht:

  • zentrale Identitätsprüfung für Online-Zugänge
  • potenzielle Verknüpfung von Nutzungsverhalten mit echten Identitäten
  • schleichende Abschaffung anonymer Internetnutzung

Die technische Grundlage dafür ist bereits vorhanden – und wurde in ähnlicher Form während der Pandemie mit digitalen Zertifikaten erprobt.

Druck auf Plattformen – indirekter Zwang für Nutzer

Brüssel zwingt die Bürger (noch) nicht direkt zur Nutzung der App. Stattdessen wird der Druck auf Plattformen erhöht – etwa durch den Digital Services Act.

Die Folge:
TikTok, Pornhub, Snapchat und andere Dienste stehen zunehmend unter Zugzwang, strengere Alterskontrollen umzusetzen.

Am Ende haben Nutzer faktisch keine Wahl mehr:
Ohne Altersnachweis kein Zugang.

Der nächste Schritt: Social-Media-Verbot für Minderjährige?

Parallel dazu diskutieren europäische Regierungen bereits weitergehende Maßnahmen, darunter ein mögliches Social-Media-Verbot für Minderjährige auf EU-Ebene.

Die Altersverifikations-App wäre dafür die perfekte technische Grundlage.

Was heute als Schutz beginnt, könnte morgen zur umfassenden Regulierung digitaler Kommunikation führen.

Die Illusion von Privatsphäre

Die EU betont, die App arbeite datensparsam und erfülle hohe Datenschutzstandards.

Doch diese Zusicherung wirft grundlegende Fragen auf:

  • Wer kontrolliert die Infrastruktur?
  • Wer garantiert, dass Daten nicht erweitert oder verknüpft werden?
  • Was passiert bei zukünftigen Gesetzesänderungen?

Technische Systeme bleiben selten auf ihren ursprünglichen Zweck beschränkt.

Ein Präzedenzfall mit weitreichenden Folgen

Die eigentliche Brisanz liegt nicht in der App selbst, sondern im Prinzip dahinter:

Ein Internet, in dem Identität zur Zugangsvoraussetzung wird.

Das hätte tiefgreifende Konsequenzen:

  • weniger Anonymität
  • mehr Selbstzensur
  • stärkere Kontrolle durch staatliche und private Akteure

Fazit

Die Altersverifikations-App ist mehr als nur ein „Kinderslot“. Sie ist ein möglicher Wendepunkt in der digitalen Entwicklung Europas.

Unter dem Banner des Schutzes entsteht ein System, das – einmal etabliert – weit über seinen ursprünglichen Zweck hinaus eingesetzt werden kann.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob Kinder geschützt werden sollen.
Sondern: Welchen Preis eine Gesellschaft bereit ist, dafür zu zahlen.

(Auszug von RSS-Feed)

Was zum Teufel ist 1971 passiert?


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Von James Corbett

Willst du mal was Seltsames sehen? Dann schau dir das mal an:

Nicht so seltsam? Okay, wie wäre es dann damit?

Verstehst du es noch nicht? Dann probier das mal aus!

Begreifst du langsam, worum es geht? Dann schau dir das hier an:

Und das:

Und sogar das:

Ich könnte noch weitermachen, aber hoffentlich stellst du dir langsam selbst eine Frage. Nämlich: „Was zum Teufel ist 1971 passiert?“

Also, willst du eine Einführung in das, was tatsächlich 1971 passiert ist, dem Jahr, in dem alles seinen Höhepunkt erreichte?

Wie immer gilt: Dein Wunsch ist mir Befehl. Los geht’s!

WAS IST PASSIERT? (MAINSTREAM-VERSION)

Falls ihr an der Echtheit dieser Kuriosität aus dem Jahr 1971 zweifelt, solltet ihr wissen, dass ich nicht der Erste bin, der darauf hinweist. Die wirtschaftliche und soziale Entfremdung, die sich in jenem Jahr offenbar vollzogen hat, ist nicht nur seit Jahren Gegenstand von Online-Diskussionen, Debatten und politischen Memes, sondern hat sogar ihren Weg auf die „normalste“ Website im Internet gefunden: Reddit.

Letzten Monat postete der Reddit-Nutzer „/u/-Y34HB01-“ den folgenden Tweet von Michael A. Arouet im Subreddit /r/PeterExplainsTheJoke und forderte seine Mit-Redditoren auf, ihm den Tweet zu erklären:

Es überrascht vielleicht nicht, dass der daraus resultierende Kommentarstrang mehr Fragen als Antworten hervorbrachte. Die am besten bewertete Antwort auf die Frage des OP (Originalposter) war ein Beitrag, der ein Bild der Divergenz zwischen Produktivitätswachstum und Lohnwachstum zeigte, die, wie wir bereits gesehen haben, ebenfalls im Jahr 1971 einsetzte. Die Folgefragen eines immer noch ratlosen Redditors – „Warum hat das angefangen? Und warum ist das ein so anhaltender Trend?“ wurden mit dem einzigen Wort „Profit“ beantwortet – eine Antwort, die selbst 3940 Upvotes erhielt!

Den Masterminds von Reddit zufolge hat die Menschheit also 1971 einfach beschlossen, den Profit zu maximieren … aus irgendeinem Grund.

Wenn du ein gutmeinender Normie bist, der immer noch nicht ganz versteht, was 1971 passiert ist, musst du natürlich deine Suche ausweiten, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Und was tust du in diesem gutgläubigen (aber hoffnungslos dem Establishment vertrauenden) Streben nach mehr Informationen? Na, du gibst deine Suchanfrage bei Google ein und suchst natürlich nach von Fact Checkern geprüften Quellen für verlässliche Informationen!

Sobald du das getan hast, wirst du diesen Artikel finden, mit freundlicher Genehmigung der seriösen Nachrichtenaggregatoren bei MSN. Unter dem Titel „30 Major World Events That Took Place in 1971“ gibt der Artikel vor, dich über die wichtigsten und bahnbrechendsten Ereignisse des Jahres 1971 aufzuklären, darunter:

— das Sylmar-Erdbeben, das Los Angeles im Februar jenes Jahres erschütterte;

— Bahrains Unabhängigkeitserklärung von Großbritannien am 15. August desselben Jahres; und

— die Verleihung des Friedensnobelpreises an Willy Brandt am 20. Oktober jenes Jahres.

Nun, wenn Sie so sind wie ich, wird Ihr erster Gedanke beim Anblick dieser Bilderserie, die sich als erklärender Artikel tarnt, lauten: „Gab es 1971 noch keine Farbfotografie?“

Und wenn Sie so sind wie ich, wird Ihr zweiter Gedanke angesichts dieser Bildersammlung lauten: „Nichts davon löst das Rätsel von 1971, oder?“

Aber andererseits: Wenn du genau wie ich wärst, würdest du doch nicht Google nutzen, um Websites der Mainstream-Medien zu finden, die deine Frage beantworten, oder?

Unzufrieden mit diesen Nicht-Antworten würdest du dann vielleicht so lange in den Suchergebnissen herumstöbern, bis du auf einer anderen Website landest. Diese einseitige Website trägt den (passenden) Titel WTF Happened in 1971? und wagt den mutigen Schritt, die im Titel gestellte Frage zu stellen, eine Fülle von Grafiken wie die, mit denen wir unsere heutige Erkundung begonnen haben, zu veröffentlichen, um die Bedeutung der Frage zu unterstreichen, und dann ein Zitat des Ökonomen F. A. Hayek darüber anzuführen, wie man der Regierung das Geld aus den Händen nimmt – was genau die Frage nicht beantwortet. Und das war’s.

Also, hilft das weiter? Wahrscheinlich nicht, denn es scheint, als hätte der Webmaster vergessen, die Frage zu beantworten, die (vermutlich) die eigentliche Daseinsberechtigung der Seite ist. Pech für Sie!

Glücklicherweise haben Sie es geschafft, sich weit genug auf diesem Irrweg zu verlieren, bis Sie schließlich auf diesen Leitartikel gestoßen sind. Als Belohnung für Ihre Ausdauer werde ich nun den kühnsten Schritt von allen wagen und tatsächlich die verdammte Frage beantworten!

WAS TATSÄCHLICH 1971 PASSIERTE

Nun, zunächst passierte Folgendes:

Dann passierte Folgendes:

Und dann passierte, was eigentlich gar nicht so zufällig war:

Wenn Bilder wirklich mehr als tausend Worte sagen würden, könnte ich diesen Leitartikel wohl hier beenden und mich meinem Wochenende widmen. Aber leider sagen Bilder nicht mehr als tausend Worte, daher hier die Erklärung.

Im August 1971 ergriff der französische Präsident Georges Pompidou die ausgesprochen drastische Maßnahme, ein Kriegsschiff der Klasse T53 nach New York zu entsenden, um Frankreichs Goldreserven aus den Tresoren der US-Notenbank zurückzuholen.

Das Lustige an diesem provokativen Schritt ist, dass dies gemäß dem auf der Bretton-Woods-Konferenz 1944 geschlossenen Abkommen für Präsident Pompidou völlig akzeptabel war. Schließlich wissen alle, die sich mit Währungsgeschichte auskennen, dass sich alle 44 alliierten Nationen auf der Bretton-Woods-Konferenz – die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in New Hampshire stattfand – auf eine neue Währungsordnung für die Nachkriegswelt einigten. In dieser neuen (Währungs-)Weltordnung würden die verschiedenen Länder ihre Landeswährungen an den US-Dollar koppeln, der seinerseits zum Kurs von 35 Dollar pro Unze in Gold konvertierbar sein sollte.

Wie jedoch jeder gute Kenner der Währungsgeschichte ebenfalls weiß, war dieses System eher ein Wunschtraum als operative Realität. Aus einer Reihe von Gründen, über die Sie sich wirklich informieren sollten, wenn Sie Zeit haben, kämpften die Nationen der Welt vergeblich darum, das System zusammenzuhalten, während die US-Regierung ihre einzigartige Position als Drucker der Weltreservewährung ausnutzte, um ihre eigene monetäre Inflation in den Rest der Welt zu exportieren. Die Bankster versuchten eine Zeit lang, die Bindung an 35 Dollar pro Unze stabil zu halten, doch als Uncle Sams Kriegsmaschinerie in Vietnam an Fahrt aufnahm und Washingtons Ausgaben weiter stiegen, wurde immer deutlicher, dass keine monetären Tricks das System über Wasser halten konnten.

Infolgedessen beschloss Pompidou, ein Kriegsschiff nach New York zu entsenden, um „höflich“ einzufordern, was ihm für seine Dollar-Reserven zusteht: einen entsprechenden Betrag an Gold aus den Tresoren der Federal Reserve. Dieser Schritt entlarvte Washingtons Bluff. Nur wenige Wochen später musste der damalige US-Präsident Nixon eine Rede halten, in der er das Goldfenster offiziell schloss.

Ich habe Minister Connally angewiesen, die Konvertibilität des Dollars in Gold oder andere Reservewährungen vorübergehend auszusetzen, außer in Beträgen und unter Bedingungen, die im Interesse der Währungsstabilität und im besten Interesse der Vereinigten Staaten liegen.

Und einfach so war der Übergang zu einer vollständig fiatbasierten Weltreservewährung – einer Welt, nach der Bankster, Politiker, Oligarchen und Möchtegern-Kaiser seit Generationen gierten – endlich vollzogen. Der Kaiser hatte nicht nur offenbart, dass er keine Kleider trug, sondern forderte die Öffentlichkeit auch heraus, etwas dagegen zu unternehmen.

Natürlich hat, wie wir heute wissen, niemand etwas dagegen unternommen. Stattdessen drehte sich die Welt weiter um ihre eigene Achse, und die Menschen gingen ihren Geschäften nach, als hätte sich nicht viel geändert.

Doch wie wir in einer Grafik nach der anderen gesehen haben, hatte sich die Welt nach 1971 tatsächlich drastisch verändert. Befreit von jeglichem Anschein finanzieller Zurückhaltung oder monetärer Realität, stand es der US-Regierung nun frei, den größten Ausgabenanstieg zu starten, den die Welt je gesehen hat. Und sie gaben Geld aus, eine Tatsache, die wir in einer weiteren Grafik mit Schwerpunkt auf dem Jahr 1971 sehen können.

Und natürlich standen diese Ausgaben in direktem Zusammenhang mit einem beispiellosen Anstieg der US-Staatsverschuldung:

Und diese Ausgaben standen zudem in direktem Zusammenhang mit einem beispiellosen Rückgang der Kaufkraft des US-Dollars:

Die direkte oder indirekte Abkopplung des Dollars vom Gold und die Öffnung der Schleusen für Fiatgeld führten zu all den anderen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, die wir auf diesen Wendepunkt von 1971 zurückführen können. Und genau das geschah 1971.

Da der Dollar nun nicht mehr durch Gold gedeckt war, stellte sich der Welt natürlich die Frage: Warum sollte man überhaupt noch Dollar halten? Wie Währungshistoriker ebenfalls wissen, wurde diese Frage in kurzer Zeit von Kissinger (der für Rockefeller und deren Deep-State-Verbündete arbeitete) in Form des Petrodollars beantwortet – jenes Systems, durch das die Saudis zustimmten, ihr Öl in Dollar zu bewerten und diese Dollar im Austausch für verschiedene Sicherheitsgarantien über das US-Bankensystem wieder in den Kreislauf zurückzuführen.

Was hat das alles nun mit dem Preis für Tee in China zu tun? Oder, genauer gesagt, was hat es mit dem Bild der lachenden chinesischen Diplomaten zu tun? Gute Frage!

Wie sich herausstellte, passierte genau einen Monat, bevor Nixon das Goldfenster schloss, etwas Lustiges: Er kündigte an, dass er – ÜBERRASCHUNG! – China besuchen würde, um Mao zu treffen und die diplomatischen Beziehungen mit den schmutzigen ChiComs zu normalisieren.

Tatsächlich hatte, wie wir heute wissen (was den Menschen im Jahr 1971 jedoch noch nicht bewusst war), bereits ein bedeutendes Treffen zwischen den USA und China stattgefunden. Bei zwei getrennten Reisen im Juli und Oktober 1971 hatte Kissinger bereits Mao getroffen, Grüße von seinen einflussreichen Förderern bei den Rockefellers übermittelt und insgesamt den Weg für Nixons Besuch im folgenden Jahr geebnet.

(Endlich! Ein Farbfoto aus dem Jahr 1971!)

Und als Teil dieses Prozesses, China wieder in den global(istischen) Schoß zurückzuholen, durfte die Volksrepublik China (alias die ChiCom-Regierung) der Volksrepublik China (Taiwan) endlich den Sitz Chinas am Tisch der Vereinten Nationen entreißen, was zu der Heiterkeit und Fröhlichkeit führte, die wir bei diesen lachenden chinesischen Diplomaten beobachten konnten.

Was das mit dem gesamten Petrodollar-System der Neuen Neuen Währungsordnung zu tun hatte, war damals nicht so offensichtlich, doch die Bedeutung der Verschmelzung von China und der Neuen Weltordnung sollte im 21. Jahrhundert sehr deutlich werden, als die teuflischen Pläne des Deep State endlich Früchte trugen.

Seit jenem Zeitpunkt im Jahr 1971 haben wir den Aufstieg Chinas als Wirtschaftsmacht, als geopolitische Macht, als Militärmacht und – sollten die jüngsten Ereignisse ihren derzeitigen Kurs fortsetzen – als Währungsmacht miterlebt. Auf diesem Weg haben Chinas „Acht Unsterbliche“ und ihre Nachkommen:

  • Verbindungen zum US-Deep State geknüpft
  • finanzielle Verflechtungen mit den großen westlichen Banken geschaffen
  • ihre Türen für ausländische Unternehmen geöffnet
  • die transplantierten Industriekapazitäten des Westens erhalten
  • ein verdächtig amerikanisches Waffenarsenal aufgebaut
  • und durch die BRICS-Allianz eine (vorgetäuschte) „Achse des Widerstands“ angeführt, komplett mit (vorgetäuschten) Gegeninstitutionen

Wie ich in meiner Arbeit über die Jahre hinweg immer wieder betont habe, ist die Tatsache, dass China ein Platz am Tisch der neuen multipolaren Weltordnung angeboten wurde, keine gute Sache.

Aber wissen Sie was? Es wird noch schlimmer kommen. Denn so schlimm diese Diagramme, die den Niedergang nach 1971 dokumentieren, auch sind – was als Nächstes kommt, könnte sie alle im Vergleich dazu verblassen lassen.

RATET MAL WAS? ES PASSIERT WIEDER!

Ganz genau! 1971 mag das Jahr gewesen sein, in dem die Welt den Tod der alten goldgedeckten Währungsordnung und die Geburt der neuen Fiat-Währungsordnung miterlebte, aber 2026 könnte sehr wohl das Jahr sein, das den Tod der neuen Fiat-Währungsordnung und die Geburt der neuen neuen digitalen Fiat-Währungsordnung miterlebt!

Wenn Sie es in Bildern sehen wollen, schauen Sie sich das hier an:

und füge Folgendes hinzu:

um Folgendes zu erhalten:

…oder so ähnlich.

Wenn Sie es in Worten ausgedrückt haben möchten, lassen Sie uns untersuchen, wie die jüngsten Ereignisse die Weltwährungsordnung erneut zu verändern drohen.

Wie ich in meinem jüngsten Bericht „Das ist das WIRKLICHE Endspiel im Iran“ dargelegt habe, ist eine der wichtigsten Folgen des Iran-Kriegs (bislang) der potenziell irreversible Schaden, den er dem Petrodollar-System zugefügt hat. Nicht nur hat sich die politische Kalkulation der Vorteile des Petrodollar-Systems für Saudi-Arabien und seine Verbündeten am Golf geändert – warum sollten sie US-amerikanische „Sicherheitsgarantien“ begehren, wenn ihre Zusammenarbeit mit den USA sie in diesem Konflikt lediglich zur Zielscheibe gemacht hat? –, sondern der Iran hat gleichzeitig Öllieferungen in Yuan priorisiert.

Sollten diese Schritte jedoch dauerhaft werden und das Petrodollarsystem tatsächlich zusammenbrechen, wäre die naheliegende nächste Frage: Was stützt dann die internationale Währungsordnung? Erinnern wir uns daran, dass der Petrodollar der Notbehelf war, den Kissinger (und seine Hintermänner) nutzten, um die Vorherrschaft des Dollars nach dem Zusammenbruch von Bretton Woods aufrechtzuerhalten. In einer Welt nach dem Petrodollar hätten die Nationen der Welt also wieder keinen besonderen Anreiz, US-Dollar zu halten oder US-Staatsanleihen zu kaufen, zumal diese Maßnahmen nur dazu dienen, die US-Kriegsmaschinerie zu unterstützen, die derzeit so unberechenbar agiert.

Genauer gesagt: Wenn das Petrodollar-System tatsächlich zusammenbrechen würde, worauf würden die Nationen der Welt stattdessen zurückgreifen? Was könnte möglicherweise als Weltreservewährung dienen?

Wie sich herausstellt, hat China zu diesem Thema einiges zu sagen! Sie erinnern sich sicherlich daran, dass Zhou Xiaochuan, der Gouverneur der Volksbank von China, auf dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise im Jahr 2009 einen Aufsatz mit dem unverblümten Titel „Reform des internationalen Währungssystems“ veröffentlichte. In diesem Aufsatz argumentierte er, dass es sich die Welt nicht länger leisten könne, an den US-Dollar und die Launen des amerikanischen Finanzsystems gebunden zu sein. Stattdessen müsse das System von den vertrauenswürdigen Engeln des Internationalen Währungsfonds (IWF) geleitet werden!

„Im Vergleich zur getrennten Verwaltung der Reserven durch einzelne Länder wird die zentralisierte Verwaltung eines Teils der weltweiten Reserven durch eine vertrauenswürdige internationale Institution, die eine angemessene Rendite zur Förderung der Beteiligung bietet, wirksamer sein, um Spekulationen einzudämmen und die Finanzmärkte zu stabilisieren. Die teilnehmenden Länder können zudem einen Teil ihrer Reserven für die innenpolitische Entwicklung und das Wirtschaftswachstum einsparen. Mit seiner universellen Mitgliedschaft, seinem einzigartigen Mandat zur Wahrung der Währungs- und Finanzstabilität und als internationaler ‚Aufseher‘ über die makroökonomische Politik seiner Mitgliedsländer verfügt der IWF dank seines Fachwissens über einen natürlichen Vorteil, um als Verwalter der Reserven seiner Mitgliedsländer zu fungieren.“

Anschließend sprach er sich für die Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF als alternative Weltreservewährung aus: „Die SZR verfügen über die Eigenschaften und das Potenzial, als übernationale Reservewährung zu fungieren.“

Aber das war 2009, auch bekannt als die Steinzeit! Sie wissen schon, die Zeit vor allgegenwärtigen Smartphones und digitalen Ausweisen und dem Aufkommen der Erzählung von den BRICS als „Retter der internationalen Freiheit“.

Nun gibt es einen neuen Anwärter auf die Rolle der internationalen Reservewährung: eine glänzende neue BRICS-Währung! Und wie ich auch in meinem jüngsten Bericht „Die multipolare Weltordnung IST die neue Weltordnung“ dokumentiert habe, wartet zufällig ein „alternatives“ internationales Zahlungs- und Abwicklungssystem in den Startlöchern, um diese (neue) neue internationale Währungsordnung ins Leben zu rufen. Es heißt BRICS Pay und verspricht, den tapferen „Anti“-Globalisten der BRICS dabei zu helfen, all ihre von den BRICS genehmigten und von der UNO unterstützten monetären Ziele zu erreichen!

BRICS Pay ist eine strategische Infrastruktur zum Aufbau eines dezentralen, nachhaltigen und inklusiven Finanzsystems in den BRICS+-Staaten und befreundeten Ländern. Das im Rahmen des BRICS-Wirtschaftsrats entwickelte Projekt steht im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen, darunter: Finanzielle Inklusion (SDG 8, SDG 10), Innovation und Infrastruktur (SDG 9), Keine Armut und kein Hunger (SDG 1, SDG 2). Unsere Technologie bildet die Grundlage für ein alternatives, interoperables und vorschriftskonformes Zahlungsökosystem. [Hervorhebungen hinzugefügt.]

Juhu?

Natürlich ist noch vieles völlig offen, aber es besteht kaum ein Zweifel daran, dass wir die letzten Jahre des Petrodollar-Systems, wie wir es kennen, miterleben. Was an seine Stelle treten wird – ob ein Petroyuan oder eine glänzende neue, auf den BRICS-Staaten basierende CBDC oder ein den US-Dollar stützender Stablecoin oder etwas ganz anderes – muss noch entschieden werden. Aber kann irgendjemand daran zweifeln, dass irgendetwas, was von diesen bankenfreundlichen, psychopathischen Irreführern vorgeschlagen wird, im Interesse des durchschnittlichen Arbeiters oder der durchschnittlichen Arbeiterin liegen wird?

Glaubt irgendjemand, dass der Wendepunkt, an dem wir uns 2026 befinden, die 1971 begonnenen Trends umkehren wird? Oder ist es wahrscheinlicher, dass sie diese Trends noch verschärfen werden?

Natürlich ist die Antwort auf diese Probleme dieselbe wie schon immer. Wir müssen aufhören, uns auf die Bankster und ihr internationales Währungssystem zu verlassen. Wie ich in zahlreichen Berichten über die Jahre hinweg erläutert habe, stehen uns viele, viele Optionen zur Verfügung, um ein wahrhaft agoristisches alternatives Wirtschaftssystem aufzubauen – eines, das nicht auf staatlich ausgegebenem Fiatgeld basiert, sondern auf alternativen Währungen, auf Komplementärwährungen, auf LETS-basierten und anderen Zeitbanksystemen, auf selbst ausgegebenem Kredit, auf Edelmetallen, auf Handel und Tausch in Interessengemeinschaften und auf all den anderen Überlebenswährungen, die uns helfen werden, Transaktionen außerhalb des Einflussbereichs unserer zunehmend autoritären Regierungen durchzuführen.

In der Zwischenzeit scheint uns das Jahr 1971 einzuholen, und wir stehen kurz vor „1971 Teil 2“. Der Unterschied ist, dass wir dieses Mal wissen, was auf uns zukommt. Die Frage ist: Sind wir vorbereitet?

(Auszug von RSS-Feed)

Ursachen von Kriegen: Russland & Iran, zwei Szenarien, gleiche Wahl für die USA

15. April 2026 um 12:01

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Iran hat es geschafft, den Aggressor mit beeindruckendem Mut und Stärke einzudämmen.

Wenn Diplomatie erfolgreich sein soll – sei es zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine oder im Persischen Golf –, dann muss Washington sich den Ursachen des Krieges stellen.

Letztlich bedeutet das, dass die Vereinigten Staaten anerkennen müssen, dass ihr imperialistisches Verhalten die Ursache der Konflikte ist. Es bedeutet auch, dass die US-Führung akzeptieren muss, dass sie weder die Autorität noch die militärische Dominanz besitzt, um ihren illegitimen Willen anderen Nationen aufzuzwingen.

Gespräche sollen an diesem Wochenende in Islamabad zwischen amerikanischen und iranischen Delegationen beginnen, um den 40-tägigen Krieg im Nahen Osten zu beenden. Ein teilweiser Waffenstillstand, der diese Woche in Kraft trat, ist bereits gefährdet, da Israel weiterhin Verstöße begeht und Massaker im Libanon verübt. Iran beschuldigt die USA, eine Mitverantwortung für diese Verstöße zu tragen, und hat infolgedessen erneut die Straße von Hormus für den globalen Öltransport geschlossen.

Die Verhandlungen in Pakistan sollen auf einem zweiwöchigen Waffenstillstand aufbauen, um eine Friedenslösung zu erreichen. Doch angesichts schwerwiegender Verstöße durch die US-israelische Seite ist fraglich, ob die fragile Diplomatie weit kommen wird. Iran hat gewarnt, dass es bereit ist, militärische Angriffe auf US- und israelische Ziele wieder aufzunehmen, einschließlich Öl- und Gasanlagen im gesamten Persischen Golf. Auch der amerikanische Präsident Donald Trump droht, den Krieg fortzusetzen, falls Iran die strategisch wichtige Schifffahrtsroute nicht öffnet.

Trump ist in keiner Position, Forderungen zu stellen. Er wird von einer innenpolitischen Krise verfolgt, mit sinkenden Umfragewerten, Unruhen unter seinen eigenen Wählern und den Folgen des Epstein-Skandals. Hinzu kommt der wachsende wirtschaftliche Rückschlag durch seine riskante Kriegspolitik. Militärisch haben die USA ein enormes Waffenarsenal im Wert von 30 Milliarden Dollar verbraucht und stehen nun ohne ausreichende Munition für einen weiteren Krieg gegen Iran da. Und das alles ohne jeden strategischen Gewinn. Das globale Ansehen der Vereinigten Staaten war seit ihrer Niederlage im Vietnamkrieg vor einem halben Jahrhundert nicht mehr so beschädigt.

Die unumstrittene Tatsache ist, dass Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus behält – die Route für 20–30 Prozent des weltweit transportierten Öls und anderer petrochemischer Güter. Dies ist Irans Trumpfkarte, und die Tatsache, dass Iran sie hält, zeigt eindeutig, welche Seite die militärische Konfrontation tatsächlich gewonnen hat. Trumps Behauptungen über einen Sieg sind leere Rhetorik, die ihn nur noch absurder erscheinen lassen.

Als Trump den Krieg am 28. Februar begann, stellte er alle möglichen herrischen Forderungen, von Regimewechsel bis hin zur bedingungslosen Kapitulation. Seine späteren Behauptungen, Iran habe um einen Waffenstillstand gebeten, sind lächerlich. Die verheerenden Auswirkungen des Krieges auf die Weltwirtschaft und das US-Petrodollarsystem zwangen Trump dazu, verzweifelt nach einem Ausweg aus dem Konflikt zu suchen.

Iran stimmte großzügig einem Waffenstillstand zu, jedoch unter bestimmten Bedingungen, darunter ein dauerhaftes Ende der US-Aggression und Militärpräsenz in der Region sowie die Beibehaltung der Kontrolle über die Straße von Hormus, wodurch ein Mechanismus für finanzielle Reparationen für die von Washington und seinen israelischen und arabischen Verbündeten verursachten Zerstörungen geschaffen wird.

Trumps kriminelles Abenteuer – einschließlich zahlreicher Kriegsverbrechen und Drohungen eines Völkermords gegen Iran – hat zu einem historischen Wendepunkt geführt. Iran hat die imperialistische Position der USA im Nahen Osten zerstört, und es gibt kein Zurück mehr. Seit fast fünf Jahrzehnten, seit der iranischen Revolution von 1979, haben die USA und ihre regionalen Verbündeten versucht, Iran durch Krieg, Attentate, wirtschaftlichen Druck und Subversion zu besiegen. Diese Politik wurde nun durch Irans spektakuläre Selbstverteidigung und Widerstand in den letzten 40 Tagen zunichtegemacht.

Das iranische Volk hat seine Bedingungen gestellt. Die USA und ihre Verbündeten müssen die Aggression dauerhaft beenden. Künftig wird es den Vereinigten Staaten nicht mehr erlaubt sein, Iran weiterhin mit Bedrohungen zu umzingeln. Sollte Washington dem nicht nachkommen, wird Iran seine Trumpfkarte gegen amerikanische Interessen erneut einsetzen – diesmal mit voller Entschlossenheit. Trump hatte einst den ukrainischen Präsidenten Selenskyj dafür kritisiert, dass er „keine Karten in der Hand“ habe. Diese Worte fallen nun auf ihn selbst zurück.

Doch hier liegt das zentrale Problem: Es ist fraglich, ob das US-Imperium sich selbst korrigieren kann. Daher ist es unwahrscheinlich, dass der aktuelle Waffenstillstand Bestand haben oder Diplomatie erfolgreich sein wird. Frieden würde das endgültige Ende der US-Aggression bedeuten – und damit das Ende imperialistischer Politik insgesamt. Imperien treten nicht freiwillig zurück.

Dies führt zur gleichen Situation in der Ukraine. Trumps viel gepriesene Bemühungen um eine friedliche Lösung haben keine Ergebnisse gebracht. Der Konflikt zieht sich hin, weil die USA ihre Rolle als treibende Kraft nicht anerkennen. Stattdessen versucht Washington, die Verantwortung auf Europa und die Regierung in Kiew abzuwälzen.

Russland hat wiederholt betont, dass ein echter Frieden nur möglich ist, wenn die Ursachen des Konflikts beseitigt werden. Dazu gehört die jahrzehntelange aggressive Politik der USA und der NATO gegenüber Russland. Für Frieden müssen die USA und ihre Verbündeten Russlands Souveränität respektieren und ein kollektives Sicherheitssystem verhandeln.

Das Gleiche fordert Iran für den Persischen Golf: Beendigung der Aggression, Abzug militärischer Kräfte und Anerkennung als souveräner Staat mit vollen Rechten.

Was Russland und Iran fordern, ist logisch und notwendig für eine friedliche Weltordnung. Das Problem ist, dass die USA und ihre Verbündeten nicht an echtem Frieden interessiert sind. Echter Frieden ist mit imperialistischer Politik unvereinbar.

Iran hat den Aggressor mit bemerkenswerter Stärke aufgehalten. Verhandlungen können das Imperium vorübergehend eindämmen. Doch letztlich versteht ein solches System nur eine Sprache: Niederlage.

(Auszug von RSS-Feed)

China blockiert die amerikanische Blockade gegen Iran

15. April 2026 um 10:54

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Pepe Escobar

Der ganze Planet stellt sich dieselbe Frage: Wird CENTCOM es wagen, gegen China in den Krieg zu ziehen?

Das ist kein wildes hypothetisches Szenario mehr.

Laut MarineTraffic-Daten hat der in chinesischem Besitz befindliche Tanker Rich Starry, der unter malawischer Flagge fährt, mit Verbindung zu Shanghai Xianrun, und aus Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten auslief, etwa 250.000 Barrel Methanol transportierend, an diesem Dienstag die Straße von Hormus durchquert und dabei die Botschaft „China Owner & Crew“ angezeigt.

Die Rich Starry war also der erste Tanker, der die Straße von Hormus durchquerte und verließ, auf dem Weg nach China, seit die Trump-Blockade-zur-Aufhebung-der-Straße in Kraft ist.

In ungewöhnlich unverblümter Weise signalisiert Peking damit, dass eine verzweifelte Trump-Regierung nicht in der Lage sein wird, „Pirates of the Caribbean“ – neu gemischt als „Pirates of Hormuz“ – gegen China zu spielen.

CENTCOM erwähnte, dass sich die Blockade gegen Schiffe richtet, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Die Rich Starry kam aus Sharjah – technisch gesehen war sie also kein Ziel. Der eigentliche Test der Blockade wird stattfinden, wenn beispielsweise ein chinesischer Tanker aus Bandar Abbas ausläuft.

Das IRGC-Mautsystem hingegen ist gegenüber den Plänen von CENTCOM unbeeindruckt. Es wird praktisch in Echtzeit angepasst – inzwischen zu einem detaillierten 5-stufigen Prüfsystem weiterentwickelt, das für jedes Schiff gilt, das aus irgendeinem Hafen kommt. Alle Schiffe, die zuletzt passieren konnten – aus China, Indien, Pakistan und einigen anderen befreundeten Nationen – nutzten dieselben engen Seewege in iranischen Territorialgewässern, entlang der Inseln Qeshm und Larak.

Jeder – abgesehen von Sonderfällen – muss eine Maut von 1 Dollar pro Barrel zahlen, in Bitcoin oder Yuan. Diese wird in weniger als 5 Sekunden abgewickelt. Danach erhält der Tanker ein VHF-Passwort.

Jedes Schiff mit Versicherung, Flaggenstaat-Registrierung und Zugang zu westlichen Häfen wird nicht durchkommen. Diese konformen Schiffe steuern bereits amerikanische Häfen an.

Der faszinierende Aspekt betrifft die enorme iranische Schattenflotte: nicht versichert; kann jede Flagge nutzen; kein Bedarf an Zugang zu westlichen Häfen; bereits maximal sanktioniert; daher völlig außerhalb des amerikanischen Systems, das durch die Blockade durchgesetzt wird. Blockade hin oder her – mehrere Tanker laden weiterhin an iranischen Terminals.

Rund 160 Millionen Barrel Öl befinden sich bereits außerhalb der Straße von Hormus: Das bedeutet, Iran kann seine Kunden in Asien, insbesondere China, mindestens bis Mitte Juli weiter beliefern, ausgehend von 1,8 Millionen Barrel pro Tag, die China importiert.

Eine Blockade zum Schutz des Petrodollars

Zur Erinnerung: So sehr der Krieg gegen Iran – im typischen Stil des „Empire of Chaos“ – erneut das Völkerrecht zerstört (nennen wir es Bellum Iniustum, „ungerechter Krieg“) – auch die angekündigte Seeblockade stellt nach internationalem Recht einen Kriegsakt dar.

Präsident Xi Jinping brachte es an diesem Dienstag direkt auf den Punkt: Rechtsstaatlichkeit dürfe nicht „je nach Bedarf genutzt und ansonsten verworfen“ werden. Er fügte hinzu: „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Welt zum Recht des Dschungels zurückkehrt.“

Vergleichen wir das mit Trumps eigener Begründung für die – illegale – Blockade. Eine Erklärung lautete: „Wir werden nicht zulassen, dass Iran Öl an die verkauft, die es will, und nicht an diejenigen, die es nicht will. Es wird alles oder nichts sein.“ Darauf folgte: „Lasst China seine Schiffe zu uns schicken. Schickt sie nach Venezuela. Wir haben genug Öl. Wir verkaufen es sogar billiger.“

Das war der entscheidende Hinweis: Die Blockade steht im Zentrum des Petrodollar-Krieges. China kauft von Iran in Petrodollars. Trumps Spiel geht nicht um Ölverkauf; es geht darum, China vom Petrodollar abhängig zu machen.

Militärische Realität

Wenn man ins Detail geht: Trumps „unbesiegbare Armada“ kann ohne eine Vielzahl von Schiffen keine Seeblockade durchsetzen. Derzeit sind sie nirgends zu sehen.

Die USS Abraham Lincoln wurde im Golf von Oman gesichtet, etwa 125 Meilen von Südostiran entfernt – übrigens ein attraktives Ziel für iranische Raketen. In dieser Entfernung beginnen auf US-Flugzeugträgern erfahrungsgemäß die Wäschereien zu brennen.

Die USS George H. W. Bush und ihre Trägerkampfgruppe befinden sich derzeit vor der Küste Namibias.

Ein Beispiel für thalassokratische Feigheit: Sie müssen Afrika umrunden, weil sie Angst haben, sich Ansarallah im Bab al-Mandeb zu stellen. Die Abschreckungskraft der jemenitischen Huthi ist übrigens kaum mit der gesteigerten Feuerkraft Irans zu vergleichen.

Selbst wenn die Blockade tatsächlich umgesetzt würde, hat Iran weiterhin mehrere Möglichkeiten, Öl über Land durch Eurasien nach China zu transportieren – Teil der China-Iran-Eisenbahn, ein Projekt der Neuen Seidenstraße (von Peking finanziert).

Das Epstein-Syndikat bombardierte erwartungsgemäß einen Abschnitt, doch dieser wurde bereits wiederhergestellt. Zusätzlich kann Iran mit Turkmenistan eine Vereinbarung treffen, um deren Gaspipeline zu nutzen (ebenfalls von China finanziert).

Die Realität dieses verrückten Krieges ist oft seltsamer als Fiktion. Doch die Vorstellung, dass CENTCOM es wagen würde, ein chinesisches Schiff zu kapern und beispielsweise in Dschibuti festzusetzen – ganz zu schweigen davon, es zu versenken (ein Kriegsakt) – entbehrt jeder Vernunft. Nun ja, mit einem radikalen christlich-zionistischen Verantwortlichen für endlose Kriege in den USA ist alles möglich.

Währenddessen im großen Bild…

Drei entscheidende Entwicklungen sind notwendig, um zu verstehen, wohin der Wind weht.

1.
Der Prozess zur Anerkennung der iranischen Souveränität über die Straße von Hormus ist bereits im Gange. Das System wurde im vergangenen Monat vom iranischen Parlament legalisiert, und weitere Details werden mit Oman ausgehandelt.

Selbst Japan hat das System bereits genutzt. Südkorea entsandte einen Sondergesandten nach Teheran, um genau darüber zu sprechen. Südkorea wird letztlich Sanktionen gegen Iran aufheben und die Maut bezahlen. Wenn Seoul, ein wichtiger asiatischer Kunde, eine bevorzugte Behandlung erhält, werden praktisch alle folgen. Und Washington kann nichts dagegen tun.

2.
Das Telefonat zwischen Putin und Pezeshkian liefert ein klares Bild. Putin machte deutlich, dass Russland die Sicherheit Irans als „untrennbar verbunden“ mit seiner eigenen betrachtet.

Jede Aggression gegen Teheran muss daher als massive Destabilisierung Eurasiens gesehen werden. Entscheidend ist, dass Putin und Pezeshkian an der vollständigen Aktivierung des Internationalen Nord-Süd-Transportkorridors (INSTC) interessiert sind – so schnell wie möglich.

Der INSTC ist einer der wichtigsten neuen Verbindungskorridore des 21. Jahrhunderts, neben der Arktischen Seidenstraße.

3.
Die Kirsche auf diesem explosiven Kuchen:

An diesem Dienstag und Mittwoch befindet sich der russische Außenminister Sergej Lawrow zu einem offiziellen Besuch in China und spricht mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi.

Die strategische Partnerschaft Russland–China ist stärker denn je.

Das neue Primakow-Dreieck – RIC (Russland–Iran–China) – ist Realität.

Blockade? Welche Blockade?

(Auszug von RSS-Feed)

Persiens wahres Gesicht — Über gebildete Ayatollahs, geschützte Synagogen und die Freiheit der Frauen: Warum unser Bild der Islamischen Republik eine Täuschung ist.

15. April 2026 um 10:27

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Als ich mich vor Jahrzehnten auf Geschäftsreise in der Islamischen Republik Iran aufhielt, stellte ich einem hohen Regierungsbeamten die „Gretchenfrage“: Wie hält es der Staat mit seinen Minderheiten? Ohne zu zögern, antwortete er: „Alle Bürger sind gleichberechtigt. Hassrede und Übergriffe gegen Christen, Juden und andere Minderheiten werden nicht toleriert und bestraft.“ Als ich später einen iranischen Juden fragte, ob er sich in der Islamischen Republik sicher fühle, bestätigte er: „Ja, es gibt hier keinen Antisemitismus.“

Tatsächlich ist das Judentum im Iran eine verfassungsrechtlich anerkannte Minderheitenreligion mit geschütztem Status. Historisch gab es im Land dutzende Synagogen. Die einzige Synagoge, die jemals zerstört wurde, war die Rafi-Nia-Synagoge am 7. April 2026 – jedoch nicht durch muslimische Extremisten, sondern durch rücksichtslose israelische Bombenangriffe, die dieses und andere zivile Ziele trafen. Der jüdische Parlamentsvertreter Homayoun Sameh besuchte die Ruine und äußerte sich entsprechend zu dem Vorfall.

Ein bemerkenswertes Beispiel für die Integration der jüdischen Minderheit zeigt sich bei den jährlichen Feierlichkeiten zu Schawuot. Wie Juden weltweit erinnern auch die iranischen Juden an diesem Tag – sieben Wochen nach Pessach – an die Übergabe der Zehn Gebote am Berg Sinai. Da dieses Fest oft in den Zeitraum der nationalen Universitätsprüfungen fällt, zeigt sich der iranische Staat pragmatisch und respektvoll: Die Behörden verschieben die Prüfungstermine offiziell, um sicherzustellen, dass jüdische Studenten ihr religiöses Fest ohne Benachteiligung feiern können.

Die jüdische Gemeinde im Iran umfasst heute etwa 10.000 Menschen. Ein jüdisch-amerikanischer Investigativjournalist besuchte sie im letzten Jahr und dokumentierte ihr Leben in einem ausführlichen Film.

Ethnische Vielfalt und nationale Kohäsion

Die überwiegende Mehrheit der 93 Millionen Iraner – darunter Perser, Aserbaidschaner, Luren, Gilaker und Mazandaraner – sind Zwölfer-Schiiten. Dies trägt maßgeblich zur nationalen Einheit bei. Sunnitische Minderheiten finden sich vor allem unter den Kurden, Belutschen, Turkmenen und Teilen der arabischen Bevölkerung in den Grenzregionen. Während Gruppen wie die Aserbaidschaner – denen auch der verstorbene Ayatollah Khamenei angehörte – fest in den Staat integriert sind, versuchen externe Akteure wie die USA und Israel regelmäßig, Autonomiebestrebungen bei den Kurden und Belutschen zu schüren, was manchmal zu Spannungen führt.

Die Frage nach Israel und dem „Tod den USA“-Slogan

Auf den Vorwurf, der Iran wolle Israel vernichten, entgegnen die Ayatollahs: „Wir lehnen ein System ab, in dem eine Gruppe eine andere diskriminiert, ihr Land raubt und sie vertreibt. Wir sind für einen Staat, in dem Muslime, Christen und Juden gleichberechtigt in Frieden zusammenleben.“

Auch die häufig zitierten Rufe „Tod den USA“ bedürfen einer Kontextualisierung. Früher rief man in den Straßen Irans „Tod der Sowjetunion“ – gemeint war die als anti-iranisch wahrgenommene Führung der UdSSR, nicht deren Bevölkerung. Heute unterhält der Iran gute Beziehungen zu Russland. Laut Ayatollah Khamenei richtet sich der Slogan gegen die Politik der US-Regierung, während dem amerikanischen Volk ausdrücklich wohlwollend begegnet werde.

Atomprogramm und die Fatwa gegen Massenvernichtungswaffen

Strebt der Iran nach der Atombombe? Anfang der 2000er Jahre erließ Ayatollah Khamenei eine formelle religiöse Verfügung (Fatwa), die 2005 vor den Vereinten Nationen bekräftigt wurde: Die Produktion und der Einsatz von Atomwaffen sind nach islamischem Recht verboten (haram). Das Atomabkommen (JCPOA) sollte die friedliche Nutzung garantieren. Während die IAEO dem Iran stets die Einhaltung der Auflagen bescheinigte, hielt der Westen seinen Teil der Vereinbarung – die Aufhebung der strangulierenden Sanktionen – nicht ein.

Gelehrte statt „barbarische Mullahs“

Das Bild des „barbarischen Mullahs“ hält einer genaueren Prüfung kaum stand. Iranische Theologen studieren neben dem Islam auch westliche Philosophien. Sie sind stolz auf die jahrtausendealte persische Zivilisation, in der die islamische Ära nur einen Teilaspekt darstellt.

Ayatollah Ali Khamenei wurde von Wegbegleitern als hochgebildeter Mann beschrieben, der auch fließend Arabisch und Englisch sprach, ein Faible für Weltliteratur wie Victor Hugos Les Misérables hatte und regelmäßig amerikanische Magazine wie Newsweek und Time las.

Die Rolle der Frau

Auch die westliche Sichtweise auf die Unterdrückung der Frauen im Iran hält einer genaueren Prüfung nicht stand. Die Ehefrau des verstorbenen Revolutionsführers Ayatollah Khomeini berichtete, dass ihr Mann sie in 60 Jahren Ehe nicht ein einziges Mal angewiesen habe, eine Hausarbeit für ihn zu erledigen, nicht einmal, ihm ein Glas Wasser zu bringen – er betrachtete Hausarbeit als ihre freie Entscheidung, nicht als Pflicht.

Sein Nachfolger Khamenei betonte stets, dass der Islam der Frau eine einzigartige Würde und zentrale Rolle in der Gesellschaft zuschreibe, als direkten Gegenentwurf zur westlichen „Warengesellschaft“, in der Frauen oft zum Objekt degradiert würden.

Der Status der Frauen im Iran hat sich seit der Revolution 1979 deutlich verändert– eine Realität, die in westlichen Medien systematisch falsch dargestellt und unterberichtet wird, oft absichtlich.

Heute bewegen sich in den großen Städten – besonders auf den lebendigen Straßen Teherans – viele Frauen, insbesondere aus der jüngeren Generation, frei in der Öffentlichkeit ohne Hidschab: auf Gehwegen, in Cafés, Parks und im Rhythmus des Alltags. Was einst als kühner Akt des Widerstands galt, ist unter der Jugend zunehmend normal und unauffällig geworden.

Diese Entwicklung urbaner sozialer Normen ist für jeden Besucher unübersehbar. Das Nachtleben blüht: Frauen tragen häufig stilvolle, figurbetonte Outfits in Cafés, Partys und Veranstaltungen. Religiöse Minderheiten, insbesondere die christlichen Gemeinden Irans (wie Armenier), produzieren und genießen Alkohol privat oder in Orten wie dem ikonischen Armenian Club in Teheran, bekannt für hausgemachten Wein und Wodka.

Iranerinnen in Teheran, mit oder ohne Hidschab, von denen eine in der Öffentlichkeit eine Zigarette raucht. (Screenshot aus einem mit einem Mobiltelefon aufgenommenen Video; Felix Abt)

Unter Frauen unter 24 Jahren liegt die Alphabetisierungsrate bei fast 100 % (rund 99 % nach jüngsten Daten); Frauen dominieren die Universitätszugänge (63 % der Anmeldungen bei der ‚Konkur‘-Nationalprüfung 2025).

Frauen fahren seit Jahrzehnten Auto, und jüngste Reformen haben Freiheiten erweitert: Seit Anfang 2026 können Frauen offiziell Motorradführerscheine erwerben (lange bestehende rechtliche Unklarheiten beseitigt), und sie besuchen seit Langem Fußballspiele in Stadien zusammen mit Männern.

Mythos totale Unterdrückung: Wie frei ist der Diskurs im Iran?

Ein gängiges Narrativ in westlichen Medien ist das Bild eines hermetisch abgeriegelten Polizeistaats, in dem jedes kritische Wort sofort zur Verhaftung führt. Doch Stimmen direkt aus dem Land, wie die von Professor Seyed Mohammad Marandi von der Universität Teheran, zeichnen ein anderes Bild. Im März 2026 erklärte Marandi in der amerikanischen Jimmy Dore Show, dass politische Kritik im iranischen Alltag allgegenwärtig sei – ob in Taxis, Bussen, der Metro oder offen auf der Straße.

Marandi berichtete aus seiner über 22-jährigen Lehrerfahrung an der Universität: Ein Student bezeichnete das System in einer Vorlesung provokant als das „schlimmste der Welt“, sogar schlimmer als Nordkorea. Marandis Reaktion war humorvoll: „Und Sie sind immer noch hier?“, scherzte er, ohne dass der Student jemals mit Konsequenzen, Verwarnungen oder einer Verhaftung rechnen musste.

Ein Vergleich der Doppelmoral: Iran vs. Golfmonarchien

Im regionalen Vergleich schneidet der Iran in puncto politischer Teilhabe viel besser ab als die westlich verbündeten Golfmonarchien wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate. Diese Staaten sind absolute Familiendiktaturen ohne nationale Wahlen und mit einer Null-Toleranz-Politik gegenüber jeglichem Dissens. Während dort bereits milde Kritik drakonische Strafen nach sich zieht, wird dies im Westen geopolitisch weitgehend ignoriert. Marandi wirft dem Westen hier eine gezielte Heuchelei vor: Die Dämonisierung des Iran diene dazu, Sanktionen und militärische Aggressionen moralisch zu rechtfertigen, während weitaus repressivere Verbündete geschont werden.

Die gefährliche Unkenntnis des Westens

Jahrzehntelange Propaganda hat im Westen eine Karikatur des Irans geschaffen, die sich nun als strategischer Nachteil für Israel und die USA erweist. Basierend auf Berichten der New York Times und der Times of Israel glaubten Premierminister Netanjahu und die Führung des Mossad fälschlicherweise, der Iran sei ein „Kartenhaus“, das beim kleinsten äußeren Druck in sich zusammenbrechen würde. Mit dieser Überzeugung überredeten sie Präsident Trump, gemeinsam mit ihnen einen Krieg gegen den Iran zu beginnen.

Gleichzeitig erwarteten sie einen massiven Volksaufstand im Land – doch dieser blieb aus. Die aus dem Ausland befeuerten Unruhen verliefen im Sande. Die Times of Israel titelte: „Netanjahu äußerte sich frustriert darüber, dass das Versprechen des Mossad, einen Aufstand im Iran anzuzetteln, nicht eingehalten wurde“. Der Grund: Die Iraner begreifen die wirtschaftlichen und militärischen Angriffe gegen ihr Land als existenziellen Überlebenskampf.

Ein anschauliches Beispiel dafür, wie wenig der Westen Irans Strategie verstand, war die Erklärung von Präsident Trump, die Vereinigten Staaten hätten die gesamte iranische Luftwaffe zerstört. Das Weiße Haus und das Pentagon schienen nicht zu wissen, dass Iran bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten aus dem schnellen „Blitzkrieg“-Sieg Amerikas gegen den Irak eine klare Lehre gezogen hatte. Teheran kam zu dem Schluss, dass es ein Fehler sei, in eine teure, konventionelle Luftwaffe zu investieren – eine, die sich letztlich als verwundbar und wirkungslos erweisen würde.

Stattdessen schwenkte Iran auf asymmetrische Kriegsführung um. Es konzentrierte sich auf den Aufbau großer Drohnen- und Raketenflotten, die in unterirdischen Fabriken hergestellt und in ausgedehnten Tunnelnetzwerken gelagert wurden. Diese Netzwerke erstrecken sich über Kilometer und liegen Hunderte von Metern unter der Oberfläche. Die Systeme konnten tief unter der Erde per Bahn verlegt und aus gehärteten Silos gestartet werden.

Gleichzeitig wurden im ganzen Land tausende täuschend echt wirkende Attrappen aus China verteilt, ausgestattet mit Wärmequellen, die reale Signaturen nachahmen. Sie wirken derart überzeugend, dass Bomben und Raketen sie als echte Ziele erfassen – ein bewusst eingesetztes Mittel, um Angreifer zu verwirren und ihre Attacken ins Leere laufen zu lassen. Die Angreifer werten die zerstörten Attrappen anschließend fälschlicherweise als militärischen Erfolg.

Irans Gegner, die davon ausgegangen waren, sie könnten die Islamische Republik innerhalb weniger Tage oder höchstens Wochen überwältigen, wurden völlig überrascht. Teheran reagierte schnell und entschlossen: Es griff US-Militärbasen in der gesamten Region an, zwang die großen amerikanischen Seestreitkräfte, sich mehrere Tausend Kilometer von den iranischen Küsten zurückzuziehen, und überforderte die israelischen Verteidigungssysteme mit massiven Salven, die schmerzhafte Treffer erzielten.

Verhandlungsbereitschaft statt Totalverweigerung

Die iranische Leitlinie in diesem Konflikt lautet: „Frieden für alle – oder für niemanden. Wohlstand für alle – oder für niemanden.“ Aus dieser Perspektive ist selektive Sicherheit nichts anderes als Ungerechtigkeit. Da die USA und Israel diese Perspektive konsequent ignorieren, tragen sie zu den eskalierenden und zunehmend schwerwiegenden Folgen bei.

Im Gegensatz zu den derzeitigen israelischen Machthabern, für die der Iran – nach der Türkei, die der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett als „das neue Iran“ bezeichnet hat – lediglich das letzte große Hindernis auf dem Weg zur Verwirklichung ihres „Großisrael“-Projekts darstellt, lehnt Teheran Verhandlungen nicht aus Prinzip ab.

Man ist bereit, ins Geschäft zu kommen – auch politisch. Doch solange der Westen und Israel den Iran nicht als das verstehen, was er ist, sondern als das, was ihre Propaganda erfunden hat, bleiben sie blind für die Realität. Frei nach dem chinesischen Strategen Sunzi: „Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.“ Der Westen scheint derzeit weder den Iran noch die Grenzen der eigenen Einflussnahme realistisch einzuschätzen.

+++

Felix Abt ist ein in Asien lebender Unternehmer, Reiseblogger und Autor auf Substack: https://felixabt.substack.com

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Kognitive Kriegsführung der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP)


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Die NATO hat den menschlichen Geist zum Schlachtfeld erklärt. In der Schweiz wird dieses Schlachtfeld von der Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) bewirtschaftet — einem Berufsverband, dessen Geschäftsmodell die kognitive Schwächung der Bevölkerung zwar nicht offiziell zum Ziel erklärt, aber als messbare Wirkung hervorbringt. Die Frage drängt sich auf: Sind die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten der ASP ein nationales Sicherheitsrisiko?

Die sechste Domäne der Kriegsführung — das Denken

Im Jahr 2020 legte der französische Offizier François du Cluzel am NATO Innovation Hub in Norfolk, Virginia, ein Dokument vor, das die westliche Sicherheitsarchitektur um eine Di

(Auszug von RSS-Feed)

Das Boot ist voll

15. April 2026 um 10:01

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Abstimmungskampf in der Schweiz: Die «Nachhaltigkeitsinitiative» will Migration begrenzen, aber nahezu alle Parteien und Verbände sind dagegen.

Michael Straumann

Die Schweiz platzt aus allen Nähten. Die Mieten steigen auf Rekordniveau, die Züge sind überfüllt, die Staus werden länger. Vielerorts stösst das Land an seine Kapazitätsgrenzen. So haben die Mietpreise in Zürich – sowohl in der Stadt als auch kantonal – kürzlich ein historisches Hoch erreicht. Die Angebotsmieten sind in den letzten 25 Jahren im Kanton um 21 Prozent gestiegen, in der Stadt sogar um 44 Prozent.

Auch im öffentlichen Verkehr, um den die Schweiz europaweit beneidet wird, zeigen sich zunehmend Engpässe. Besonders auf stark frequentierten Strecken

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Irans Schatten über Amerikas teuerster Drohne

15. April 2026 um 09:45

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Das spurlose Verschwinden einer US-Aufklärungsdrohne über Iran beunruhigt die Amerikaner, nicht nur weil es davon nur wenige, schwer ersetzbare Exemplare gibt, sondern weil auch befürchtet wird, dass erneut ein technologisches US-Wunderwerk unversehrt in die Hände der Iraner gefallen ist.

Von Rainer Rupp

Am 9. April 2026, nur Tage nach der Einigung der USA und Irans auf den fragilen Waffenstillstand, verschwand eine der teuersten und modernsten Aufklärungsdrohnen der US-Marine spurlos über der Straße von Hormus. Die Drohne vom Typ „MQ-4C Triton“, ein hochfliegender, langlebiger HALE-Drohnengigant, war auf Routinepatrouille über dem Persischen Golf unterwegs. Plötzlich gehorchte sie nicht mehr den Befehlen ihres US-Drohnenpiloten, sondern drehte „eigenwillig“ nach Nordosten ab – direkt in Richtung iranisches Territorium. Dann sendete sie den Notruf-Code 7700 ab, und auf dem Radar konnte verfolgt werden, wie sie rapide von ihrer operativen Höhe von 16 Kilometern auf knapp einen Kilometer absank.

(Auszug von RSS-Feed)

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!

15. April 2026 um 09:08

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Aufgrund eingeschränkter Sichtbarkeit unseres Telegram-Kanals veröffentlichen wir Inhalte wie Videos und Artikel zusätzlich auf 𝕏, um die Reichweite unserer Berichterstattung zu erhalten.

Wer unsere Veröffentlichungen vollständig verfolgen möchte, findet uns daher auch dort.

Im Folgenden eine Auswahl zentraler Beiträge der vergangenen Tage, die wir auf 𝕏 veröffentlicht haben:

⚠🇮🇱☠ Schwere Vorwürfe gegen Israel: Bericht spricht von organisierter Folter

Eine TV-Sendung von *The Young Turks (TYT)* greift einen Bericht des Euro-Mediterranen Human Rights Monitor auf – mit brisantem Inhalt:

👉 Demnach gibt es Belege für systematische sexuelle Gewalt… pic.twitter.com/2F3K5bFjVu

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

Der Hollywood-Schauspieler Denzel Washington wurde zum viralen Hit, als er live auf Instagram mit Pastor Bernard zu sehen war und dabei seine Hingabe an Christus und „Gottes Plan“ zum Ausdruck brachte.

Washington sprach auch über den Zustand Hollywoods und sagte, dass wir… pic.twitter.com/T6Mhykg7B5

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

🇮🇱🇮🇷Mossad-Chef- Unser Kampf endet erst mit dem Ende des iranischen Regimes pic.twitter.com/vgu4nTS4Wu

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

🇷🇺💉 Bestätigung aus Russland: Impfungen gegen Krebs bewilligt

Im Rahmen der staatlichen Pflichtkrankenversicherung sollen neue Krebsbehandlungen verfügbar gemacht werden.

🧬 Dazu gehören:
• Personalisierte Onko-Impfstoffe, individuell für jeden Patienten entwickelt
•… pic.twitter.com/chJivfZkt5

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

🇺🇸🇮🇱🇮🇷⚡⚡Pepe Escobar, der sehr gute Verbindungen zu dem Friedestreffen zwischen dem Iran und den USA hat, zitiert ein iranisches Parlamentsmitglied, das bei den Gesprächen in Islamabad anwesend war.

„Ratet mal, wer bald in den Raum stürmte! Tweedledee und Tweedledum! Witkoff… pic.twitter.com/3ZitQfMHqC

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

🔥 Nahost-Eskalation – Update (Krieg gegen den Iran, 15. April)

🎥Video 1: Maria Bartiromo nach einem Besuch im Weißen Haus: „Der Krieg gegen den Iran ist vorbei.”

🎥Video 2: Es gibt keine Seeblockade der Straße von Hormuz. Der lokale Reporter Mojtaba Biglari zeigt Aufnahmen… pic.twitter.com/QARKf8WI3S

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

🇮🇳 Ein Schiffskapitän steckt seit dem 28. Februar in der Straße von Hormus fest.

„Die Blockade betrifft viele Länder.
Sie wird unsere Lebensmittelversorgung in Zukunft beeinträchtigen.
Alle Preise werden definitiv steigen.“

Falls du dich fragst, wie die Straße von Hormus vor… pic.twitter.com/vdAntuqotK

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🚨Das geht viral und könnte dem pharmazeutisch-industriellen Komplex wirklich schaden.

Children’s Health Defense hat den Betrug gerade enthüllt: Ivermectin zerstört Krebs, was Chemotherapie niemals konnte.

Fast 200 Patienten.
Mehrere Krebsarten.
84 % positives Ergebnis. pic.twitter.com/aMEV3KOrpH

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🛢 Irans „Plan B“: Ölexport ohne Hormus

Auch dafür haben Sie vorgesorgt

Während die Aufmerksamkeit auf die Straße von Hormus gerichtet ist, hat der Iran längst eine Alternative geschaffen:

📍 Die Goreh–Jask-Pipeline

* Länge: ~1.100 km
Verbindung: Bushehr – Bandar-e Jask (Golf… pic.twitter.com/w6KDa78khT

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🇨🇳Chinesische Marine zeigt Präsenz

MarineTraffic-Daten zeigen aktuell ein auffälliges Bild im nördlichen Arabischen Meer – rund 500 Seemeilen östlich der Straße von Hormus liegt ein Kriegsschiff vor Anker.

📍 Identifiziert wurde:

🇨🇳 PLA Navy Fregatte vom Typ 054A („Daqing“)… pic.twitter.com/DtlZEJZArL

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🌍 Diplomatischer Eklat in Peking

🇨🇳🇦🇪Bericht über Spannungen zwischen China und den VAE

Berichten zufolge kam es während eines Besuchs einer hochrangigen Delegation aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Peking zu ungewöhnlich deutlichen Spannungen.

📍 Im Zentrum:… pic.twitter.com/YKx4ba1FUF

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

⚡⚡🇺🇸🇮🇷 Die iranische Delegation fühlte sich nach dem abrupten Ende der US-Gespräche bedroht.

Prof. Marandi

Als JD Vance die Gespräche mit dem Iran in Pakistan abbrach, fiel dies zeitlich mit einem Meinungsartikel in der CIA-nahen „Washington Post” zusammen, der zu „einer… pic.twitter.com/DuXskXcCvI

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

‼🇺🇸🇮🇷Kosten und Nutzen von US-Bomben auf die „Festung Iran”

Die Trump-Regierung ist gezwungen, 5.000-Pfund-Bunkerbrecher abzuwerfen, um lediglich die Oberfläche der unterirdischen Raketenstädte des Iran anzukratzen. Das Pentagon verschwendet somit Milliarden, während der Iran… pic.twitter.com/NoRmVbPJN0

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🤖⚡Jeff Bezos behauptet: Ein KI-Crash wäre kein Problem – sondern würde die Zukunft finanzieren.

Klingt gut, blendet aber einiges aus.

Ja, bei der Dotcom-Blase blieb Infrastruktur übrig. Aber auch massive Verluste, zerstörte Existenzen und jahrelange Fehlallokationen von… pic.twitter.com/PtsfUdyZez

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

💉☠💉Ein niederländisches Gericht hat Bill Gates und Pfizer-CEO Albert Bourla BEFOHLEN, im Zusammenhang mit COVID-Impfverbrechen auszusagen — beschuldigt des Völkermords und von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Das Gericht wird prüfen, ob mRNA-Impfstoffe als biologische… pic.twitter.com/moYPIJGfVN

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🚨 HORMUZ JETZT: SCHIFFSVERKEHR SICHTBAR UNTER DRUCK

Aktuelle AIS-Daten zeigen eine angespannte Lage in der Straße von Hormus:

➡ Auffällige Ansammlungen von Tankern vor Fujairah und im Golf von Oman
➡ Viele Schiffe bewegen sich langsam oder verbleiben in Wartemustern
➡ Kein… pic.twitter.com/eFRisq0Y13

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🔥 DAS IST BRANDHEISS: IRLAND VOR REGIERUNGSSTURZ?

Die Lage eskaliert.

Wie aktuelle Berichte zeigen, steht die irische Regierung HEUTE vor einer entscheidenden Misstrauensabstimmung – ausgelöst durch massive Proteste im ganzen Land.

👉 Straßen blockiert
👉 Häfen lahmgelegt
👉pic.twitter.com/mkWIP0q3SC

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🚨TUCKER: „Es ist in Großbritannien illegal, ein anderes Land zu kritisieren. Menschen wurden wegen Kritik an Israel verhaftet.“

BBC-JOURNALISTIN: „Das ist nicht wahr.“

TUCKER: „Wurden Menschen nicht verhaftet?“

BBC-JOURNALISTIN: „Palestine Action ist verboten.“

TUCKER:… pic.twitter.com/QoYa1Nzntq

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

‼🇺🇸„Wir haben ein sehr ernstes Problem. Es ist äußerst gefährlich".

Prof. Jeffrey Sachs über Trump: Dunkle Triade, frontotemporale Demenz, totaler institutioneller Kollaps.

„Wir haben eine Ein-Mann-Herrschaft, und der eine Mann ist zufällig verrückt.“ pic.twitter.com/uDGhCzJ3zj

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🔥 Nahost-Eskalation – Update (Krieg gegen den Iran, 14. April)

🎥Video 1: Der gesuchte und immer noch freilaufende Massenmörder bedroht ganz Europa dafür, sich nicht einzumischen und einen Weltkrieg mit dem Iran zu beginnen, und sagt, Israel werde nicht vergessen, was ihr getan… pic.twitter.com/uOx1Usk24U

— Don (@Donuncutschweiz) April 14, 2026

🇮🇷🇺🇸 Das ist der Mann hinter den Lego-Videos, die wir alle gesehen haben.

„Ich bin ein stolzer iranisch-amerikanischer Bürger und sehe zu, wie mein Heimatland Iran getroffen wird. Es hat mir das Herz gebrochen.

Ich habe diese Lego-Videos begonnen, um die Wahrheit zu verbreiten… pic.twitter.com/G1CN7DFL8A

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🚨Die von den USA angekündigte Blockade des Hormus hat begonnen.

🚨🇺🇸🇮🇷 HORMUZSTRASSE: DIE GEFÄHRLICHE FALLE FÜR DIE US-MARINE

Während die USA Minenräumoperationen intensivieren und eine gewaltsame Kontrolle der Straße von Hormus vorbereiten, zeigt eine detaillierte… pic.twitter.com/rRbHQB5AR5

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🇮🇱🇺🇸⛓️‍💥Benjamin Netanjahu sagt, die Trump-Regierung berichte ihm täglich direkt über den Iran.

Netanjahu sagt, JD Vance habe ihm jedes einzelne Detail der Friedensgespräche berichtet.

»Er hat mir detailliert berichtet, wie Mitglieder dieser Regierung es jeden Tag tun.« pic.twitter.com/sKj6l0ARQk

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🇺🇸🇮🇷🇨🇳Die US-Marineblockade gegen den Iran ist ein Krieg gegen China.

Schauen Sie sich dazu diese Karte der globalen Energierouten nach China an. Zunächst haben sie in Venezuela die Energieexporte nach China gestoppt. Nun wollen sie die Energieexporte nach China durch eine… pic.twitter.com/ZCSCBnaeku

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🇮🇷🇺🇸⚡ – Professor Marandi: „Wir werden uns der Gewalt nicht beugen. Amerika hat nicht nach einer Vereinbarung gesucht, sondern nach der Kapitulation des Iran!

Amerika hat gehandelt, wie es immer handelt: arrogant und ohne jegliche Achtung vor der Souveränität und der… pic.twitter.com/yz5iVkYZR7

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

💥🇺🇸🇮🇱Der investigativjournalist Max Blumenthal hat enthüllt, dass Lara Trump und Don Jr. einen 30-prozentigen Anteil an Salem Media besitzen, einem registrierten israelischen Auslandsagenten. Die Trump-Familie kassiert buchstäblich Millionen von der israelischen Regierung, um… pic.twitter.com/QFmXIAjy1g

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🇺🇸☝😜 pic.twitter.com/jX8OcpQYYb

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🚨Britisches Bauernvolk wird BEZAHLT, um kein Essen mehr für sich selbst und für ihre Bürger anzubauen.

„Wir werden jetzt bezahlt, um mit dem Anbau von Essen aufzuhören und stattdessen Wildblumen zu pflanzen. Es ist Wahnsinn.“

Dieser britische Bauer erklärt, dass er Wörtlich… pic.twitter.com/t9JMwF9wf3

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

☝💉☠„Die Menschen müssen verstehen, dass das öffentliche Gesundheitswesen und insbesondere Massenimpfprogramme Teil einer seit Langem bestehenden eugenischen Agenda sind.“

Laut Sasha Latypova ist den meisten Amerikanern der historische Zusammenhang zwischen Impfstoffen,… pic.twitter.com/Cf4YdrzOUg

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🚨 Neo-Caligula postet erneut zur Straße von Hormus

🇺🇸 Die USA werden laut Donald Trump ab dem 13. April Schiffe blockieren, die iranische Häfen ansteuern oder verlassen.

🕒 Zeit Europa (MESZ):
➡ 13. April 2026, 16:00 Uhr

Trump kündigt diese Maßnahme erneut öffentlich an und… pic.twitter.com/6pgu4BaR7j

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🇺🇸🇮🇱🇮🇷„Die Zeit ist nicht auf Israels Seite.“

Der investigative Journalist Max Blumenthal erklärt, warum das Apartheid-Regime in Tel Aviv nach diesem Jahr Schwierigkeiten haben wird, die USA in einen weiteren Krieg mit dem Iran zu verwickeln. pic.twitter.com/bBIpBzwWIn

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🔥 Nahost-Eskalation – Update (Krieg gegen den Iran, 13. April)

🎥Video 1: Ein massives laufendes US-Militäraufgebot in Westasien. Dies geschieht vor dem Hintergrund des Zerfalls des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran nach dem Scheitern der Verhandlungen.

🎥Video… pic.twitter.com/GdwM5UAVKh

— Don (@Donuncutschweiz) April 13, 2026

🔴 Die Bilderberg-Gruppe trifft sich über einen Monat früher – das erste Mal seit Jahrzehnten.
🔴 Insider sprechen von einem Krisentreffen hinter verschlossenen Türen.
🔴 Hochrangige Player aus Militär, KI, Finanzwelt und Politik sind vor Ort.

☝Namen, die aufhorchen lassen:

*… pic.twitter.com/gjWFq8mm32

— Don (@Donuncutschweiz) April 12, 2026

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Neues und Spannendes aus dem Telegram-Kanal!

15. April 2026 um 09:06

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Telegram erlaubt es wieder, unsere Beiträge in Webseiten einzubetten. Wie lange das so bleibt, wissen wir nicht. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit und teilen heute nach wieder Neues und Spannendes aus unserem Telegram-Kanal mit euch.

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Der Great Reset: Die nächste Phase – Rechenzentren und die Rückeroberung der Menschlichkeit (Teil 3)


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Von The Vigilant Fox

Es sollte eigentlich still und leise über die Bühne gehen … doch in einigen Gemeinden wird dem bereits Einhalt geboten – und die Menschen setzen sich durch.

Seit zwei Tagen deckt Maria Zeee in ihrer dreiteiligen Serie Great Reset: Next Phase die Realität hinter dem „Great Reset“ auf.

Nicht als Idee – sondern als System.

Teil 1 hier: Teil 2 hier:

Ein System, das darauf ausgelegt ist, menschliche Entscheidungsfindung zu ersetzen … angetrieben von riesigen, energieverschlingenden Rechenzentren … durchgesetzt durch Überwachung, die die meisten Menschen nie sehen, aber spüren werden.

Es ist bereits da.

Menschen werden von KI-Systemen verhaftet, die Fehler machen. Es werden Netzwerke aufgebaut, um Verhalten in Echtzeit zu verfolgen und Kontrolle in den Hintergrund des Alltags zu integrieren.

Das Endziel ist einfach.

Eine Welt, in der Kontrolle automatisch erfolgt, Aufsicht verschwindet und die Systeme, die Entscheidungen über dein Leben treffen, nicht hinterfragt werden können.

Sobald dieses Gefängnis errichtet ist, betrittst du es nicht – du wachst darin auf.

Aber hier ist, womit sie nicht gerechnet haben…

Die Menschen beginnen, es als das zu erkennen, was es ist.

Und in einigen Gemeinschaften stoppen sie es tatsächlich.

Falls du es verpasst hast, kannst du dir Teil 1 und Teil 2 ansehen.

For the past two days, @zeeemedia has been exposing the reality behind the Great Reset in her 3-part series, Great Reset: Next Phase.

Not as an idea—but as a system.

A system designed to replace human decision-making… powered by massive energy-draining data centers… enforced… pic.twitter.com/sVoh5soGs3

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

Was hier entsteht, ist nicht nur fortschrittliche Technologie – es ist ein Kontrollsystem, das bereits lebensverändernde Entscheidungen trifft, oft ohne Rechenschaftspflicht.

Zahlreiche Fälle aus der Praxis zeigen, wie Gesichtserkennung und KI-Identifizierung auf eine Weise versagen, die Leben zerstört. Menschen werden verhaftet, inhaftiert und gezwungen, ihre Unschuld im Nachhinein zu beweisen – alles aufgrund fehlerhafter Übereinstimmungen aus verpixelten Aufnahmen oder unvollständigen Daten.

Eine Großmutter wurde mit vorgehaltener Waffe festgenommen und verbrachte Monate hinter Gittern für ein Verbrechen, das sie nie begangen hatte. Ein Ingenieur wurde verhaftet, während der wahre Verdächtige noch am selben Tag gefasst wurde. Andere wurden über Nacht inhaftiert, obwohl sie schwanger waren, oder tagelang festgehalten – alles nur, weil das System einen Fehler gemacht hat.

Zumindest im Moment steht noch eine Sache zwischen einem Fehler und bleibendem Schaden: menschliche Aufsicht.

„Im Moment haben wir noch einige Rechtsmittel … aber je mehr Menschen durch KI ersetzt werden, desto weniger Rechtsmittel wird man haben … denn wenn diese Aufgaben der KI übertragen werden, an wen kann man sich dann wirklich wenden?

Genau hier wird der Einsatz unbestreitbar.

Denn sobald Entscheidungen vollständig in automatisierte Systeme verlagert werden, geht es nicht mehr nur darum, ob das System funktioniert.

Es geht darum, ob jemand in der Lage sein wird, es anzufechten, wenn es das nicht tut.

What’s being built isn’t just advanced technology—it’s a control system that’s already making life-altering decisions, often without accountability.

Multiple real-world cases show how facial recognition and AI identification are failing in ways that destroy lives. People are… pic.twitter.com/T4G3GQ5JlL

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

Das Risiko besteht nicht nur im Missbrauch, sondern auch im Kontrollverlust.

Es gibt bereits Belege dafür, dass sich manche KI-Systeme auf eine Weise verhalten, die ihre Entwickler nicht vorhergesehen haben und nicht vollständig kontrollieren können. Ein System wurde „so hungrig nach Rechenleistung“, dass es sein eigenes Netzwerk angriff, Ressourcen an sich riss und kritische Infrastruktur zum Erliegen brachte, nur um sich selbst am Leben zu erhalten.

Das ist keine Theorie. Das geschieht gerade jetzt.

Gleichzeitig geht der Wettlauf um immer leistungsfähigere KI mit voller Geschwindigkeit weiter. Die Systeme werden komplexer, autonomer und immer tiefer in kritische Infrastrukturen eingebettet. Doch die Menschen, die sie entwickeln, verfügen nach wie vor über keine zuverlässige Möglichkeit, sie zu kontrollieren.

„Entwickler wissen nicht, wie sie sicherstellen können, dass die von ihnen entwickelten Systeme zuverlässig kontrollierbar sind.“

Und trotz Warnungen von Wissenschaftlern, Forschern und sogar den CEOs, die diese Entwicklung vorantreiben, dass diese Technologie existenzielle Risiken bergen könnte, hat sich die Entwicklung nicht verlangsamt.

Der Kurs ist klar.

Mehr Leistung. Weniger Kontrolle. Höheres Risiko.

The risk isn’t just misuse, it’s loss of control.

We already have evidence that some AI systems are behaving in ways their creators didn’t anticipate and can’t fully contain. One system became “so hungry for computing power” that it attacked its own network, seizing resources… pic.twitter.com/khoz2ayWIl

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

All dies läuft auf einer Infrastruktur, die die meisten Menschen nie zu Gesicht bekommen – und sie wächst in atemberaubendem Tempo.

Hunderte von Rechenzentren befinden sich bereits in den Vereinigten Staaten im Bau, und weltweit entstehen weitere. Diese Einrichtungen bilden das Rückgrat von KI-Systemen, Überwachungsplattformen und Echtzeit-Datenverarbeitung, die eine ständige Überwachung in großem Maßstab ermöglichen.

Gleichzeitig werden Überwachungsinstrumente still und leise in den Alltag eingebettet.

Kennzeichenerkennungssysteme, Gesichtsverfolgung, Verhaltensanalyse … diese Technologien werden mittlerweile in Tausenden von Gemeinden eingesetzt, oft ohne öffentliche Beteiligung oder klare Aufsicht.

Oberflächlich betrachtet ist das Versprechen Sicherheit.

Doch hinter diesem Versprechen verbirgt sich etwas weitaus Mächtigeres … ein System, das in der Lage ist, Bewegungen zu verfolgen, Muster zu erkennen und Daten über Einzelpersonen so zu speichern, dass diese jederzeit erweitert oder für andere Zwecke genutzt werden können.

Was als Kriminalitätsprävention beginnt, kann schnell zu einer Überwachung rund um die Uhr werden.

Und in vielen Fällen wird es installiert, bevor die Menschen überhaupt bemerken, dass es da ist.

All of this runs on an infrastructure most people never see—and it’s expanding at a staggering pace.

Hundreds of data centers are already under construction across the United States, with more rising globally. These facilities form the backbone of AI systems, surveillance… pic.twitter.com/bDw0NHaLkc

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

Trotz des Ausmaßes der Bauvorhaben geschieht etwas Unerwartetes.

Die Menschen nehmen es wahr und wehren sich – und es funktioniert tatsächlich.

Im ganzen Land lehnen Gemeinden Rechenzentrumsprojekte ab, stoppen den Ausbau der Überwachung und erzwingen eine Änderung der Entscheidungen. Die Bürgerversammlungen füllen sich. Abstimmungsergebnisse werden gekippt. Projekte, die einst unvermeidlich schienen, werden nun gestoppt.

Ganze Säle voller Menschen stehen zusammen und machen deutlich, dass dies keine Zukunft ist, die sie bereit sind zu akzeptieren.

In manchen Fällen halten Einzelpersonen allein die Stellung, weigern sich, Land zu verkaufen, selbst wenn ihnen lebensverändernde Geldsummen angeboten werden, und entscheiden sich stattdessen dafür, die Menschen und Orte um sie herum zu schützen.

„Ich sagte, ich will euer Geld nicht … Ich mache mir mehr Sorgen darüber, was mit all diesen Menschen hier passieren wird, nachdem ich weg bin.“

An diesem Punkt wird der Wendepunkt unübersehbar. Denn hier geht es nicht mehr nur um Infrastruktur.

Es geht um Zustimmung.

Und diese Zustimmung wird immer seltener erteilt.

Despite the scale of what’s being built, something unexpected is happening.

People are noticing and they’re pushing back—and it’s actually working.

Across the country, communities are rejecting data center projects, stopping surveillance expansions, and forcing decisions to… pic.twitter.com/vNmk80MKFU

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

Hierhin führt alles.

Nachdem das Ausmaß der Infrastruktur, die Risiken einer unkontrollierten KI und der schleichende Ausbau von Überwachungssystemen dargelegt wurden, rückt die eigentliche Frage in den Fokus: Welche Art von Zukunft wird hier aufgebaut, und wer entscheidet darüber eigentlich?

Die Richtung ist unverkennbar.

Eine Zukunft, die von Technokratie bestimmt wird. Ständige Überwachung. Automatisierte Entscheidungsfindung. Kontrolle, eingebettet in Systeme, denen die meisten Menschen nie zugestimmt haben. Eine Welt, in der die Privatsphäre schwindet, Autonomie verblasst und KI-gesteuerte Überwachung jeden Bereich des täglichen Lebens durchdringt, von der Bewegung über das Geld bis hin zum Verhalten selbst.

Aber diese Zukunft ist nicht vorbestimmt.

Denn gleichzeitig entsteht etwas anderes: Bewusstsein.

Die Gemeinschaften, die Rechenzentren ablehnen, reagieren nicht aus Angst. Sie reagieren auf das, was sie nun verstehen. Sie sehen, was aufgebaut wird, wohin es führt und was daraus wird, wenn niemand Widerstand leistet.

Sobald die Menschen das Endziel verstehen, geschieht etwas Unglaubliches.

Sie hören auf, mitzumachen.

Sie fangen an, Entscheidungen zu treffen.

Sie beginnen, sich zu organisieren.

Sie beginnen, Grenzen zu ziehen.

Sie beginnen, Nein zu sagen.

Und genau das ist entscheidend.

Denn Systeme wie dieses etablieren sich nur mit der Akzeptanz der Öffentlichkeit – und sobald diese Akzeptanz bröckelt, bröckelt auch die Vorstellung, dass diese Zukunft unvermeidlich ist.

Letztendlich ist der wichtigste Wandel nicht technologischer Natur. Er ist menschlicher Natur.

Das System funktioniert nur, wenn man sich fügt.

Und sobald sich das ändert, ist das Ergebnis nicht mehr vorbestimmt.

This is where everything leads.

After laying out the scale of the infrastructure, the risks of unchecked AI, and the quiet expansion of surveillance systems, the real question comes into focus: what kind of future is being built, and who actually gets to decide?

The direction… pic.twitter.com/Qn5QTcMKM6

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) April 10, 2026

Sehen Sie sich unten die gesamte Folge an:

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Über 20 von den USA genehmigte Schiffe passieren die Straße von Hormus, während Trump die Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Pakistan ins Auge fasst und weiter Updates

15. April 2026 um 05:42

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Von Tyler Durden

Zusammenfassung

  • CENTCOM: „In den ersten 24 Stunden hat es kein Schiff geschafft, die US-Blockade zu durchbrechen, und sechs Handelsschiffe folgten der Anweisung der US-Streitkräfte, umzukehrenund in einen iranischen Hafen am Golf von Oman zurückzukehren“, hieß es. WSJ: 20 von den USA genehmigte Schiffe haben die Blockade passiert, die keine iranischen Häfen angelaufen haben.
  • Die Diplomatie ist noch nicht gescheitert, wie Bloomberg berichtet: Der Iran erwägt eine kurzfristige Unterbrechung der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Trump erklärt gegenüber der NYP, dass die Gespräche in zwei Tagenin Pakistan erneut stattfinden könnten.
  • Die Vermittler bemühen sich, in den kommenden Tagen eine weitere Runde von Gesprächen zwischen den USA und dem Iran auf die Beine zu stellen: Der Iran bietet Berichten zufolge ein fünfjähriges Moratorium für sein Atomprogramm an, während die USA 20 Jahre fordern.
  • Die Saudis gehören zu denen, die ein Ende der US-Blockade der Straße von Hormus fordern, da befürchtet wird, die Houthis könnten die Straße von Bab al-Mandeb sperren. Ein chinesisches Schiff, das die US-Blockade von Hormus testet, scheint eine Kehrtwende zu machen. Nordkorea soll mit Teheran über Gebührenund sichere Durchfahrt verhandeln.
  • Der Generalsekretär der Hisbollah, Naim Qassem, lehnt die bevorstehenden Gesprächezwischen der libanesischen Regierung und Israel ab, die für Dienstag um 11 Uhr in Washington, D.C. angesetzt sind.

* * *

🔥 Nahost-Eskalation – Update (Krieg gegen den Iran, 15. April)

🎥Video 1: Maria Bartiromo nach einem Besuch im Weißen Haus: „Der Krieg gegen den Iran ist vorbei.”

🎥Video 2: Es gibt keine Seeblockade der Straße von Hormuz. Der lokale Reporter Mojtaba Biglari zeigt Aufnahmen… pic.twitter.com/QARKf8WI3S

— Don (@Donuncutschweiz) April 15, 2026

Über 20 von den USA genehmigte Schiffe passieren die Straße von Hormus: WSJ

Das WSJ berichtet am Dienstagabend: „Nach Angaben zweier US-Beamter haben in den letzten 24 Stunden mehr als 20 Handelsschiffe die Straße von Hormus passiert. Zwar macht der Handelsverkehr nach wie vor nur einen Bruchteil dessen aus, was er vor dem Krieg war, doch stellt der Schiffsverkehr eine Verbesserung an dieser kritischen Engstelle dar.“

Es handelt sich hierbei natürlich um „zugelassene“ Schiffe, deren Durchfahrt durch das US-Militär koordiniert wurde – und dies, nachdem Anfang dieser Woche einige sanktionierte oder nicht zugelassene Schiffe die Durchfahrt in Angriff genommen hatten, bevor sie beschlossen, umzukehren. Mehr dazu laut WSJ:

Zu den Schiffen, die die Meerenge in den letzten 24 Stunden passiert haben, gehören Fracht-, Container- und Tankschiffe, die in den Persischen Golf ein- und auslaufen, sagte einer der Beamten. Einige Schiffe sind ohne eingeschaltete Transponder gefahren, um das Risiko iranischer Angriffe zu minimieren. Die Gefahr durch iranische Angriffe und Seeminen hat die meisten Schiffe davon abgehalten, während des Krieges zu versuchen, die enge Wasserstraße zu durchqueren.

Es bleibt dabei, dass Schiffe, gegen die keine Sanktionen verhängt wurden und die keine iranischen Häfen anlaufen, die von den USA verhängte Blockade passieren dürfen. Doch die Ölpreise und -märkte zeigen sich davon unbeeindruckt, da dies nicht schnell genug geschieht und angesichts der Minen sowie der anhaltenden Bedrohung des Seeverkehrs durch iranische Drohnen und Raketen nicht damit zu rechnen ist, dass sich die sprichwörtlichen Schleusen für den Tankerverkehr in nächster Zeit öffnen werden.

CENTCOM gibt erstes großes Update zur Blockade, Trump deutet Gespräche an

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat seine erste große Erklärung und das erste Update seit Inkrafttreten der von Trump angeordneten US-Seeblockade der Straße von Hormus veröffentlicht.

„In den ersten 24 Stunden hat es kein Schiff geschafft, die US-Blockade zu passieren, und sechs Handelsschiffe folgten der Anweisung der US-Streitkräfte, umzukehren und wieder in einen iranischen Hafen am Golf von Oman einzulaufen“, hieß es.

IRAN-GESPRÄCHE KÖNNTEN IN DEN NÄCHSTEN ZWEI TAGEN IN PAKISTAN STATTFINDEN: TRUMP GEGENÜBER DER „NY POST“

USA WERDEN DIE VORÜBERGEHENDE AUSNAHMEREGELUNG FÜR SANKTIONEN GEGEN IRANISCHES ÖL, DIE DIESE WOCHE AUSLAUFT, ZULASSEN

„Die Blockade wird unterschiedslos gegen Schiffe aller Nationen durchgesetzt, die iranische Häfen und Küstengebiete anlaufen oder verlassen, einschließlich aller iranischen Häfen am Arabischen Golf und am Golf von Oman“, fügte es hinzu und wies darauf hin, dass derzeit über 10.000 amerikanische Militärangehörige an der Blockademission beteiligt sind. Das regionale US-Kommandozentrum veröffentlichte zudem eine Infografik, aus der hervorgeht, welche Typen der verschiedenen Kriegsschiffe der Marine im Einsatz sind.

More than 10,000 U.S. Sailors, Marines, and Airmen along with over a dozen warships and dozens of aircraft are executing the mission to blockade ships entering and departing Iranian ports. During the first 24 hours, no ships made it past the U.S. blockade and 6 merchant vessels… pic.twitter.com/dpWAAknzQp

— U.S. Central Command (@CENTCOM) April 14, 2026

Übersetzung von „X“: Mehr als 10.000 US-amerikanische Seeleute, Marines und Luftwaffensoldaten zusammen mit über einem Dutzend Kriegsschiffen und Dutzenden von Flugzeugen führen die Mission aus, Schiffe zu blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. In den ersten 24 Stunden kam kein Schiff durch die US-Blockade hindurch, und 6 Handelsschiffe folgten der Anweisung der US-Streitkräfte, umzukehren und wieder in einen iranischen Hafen am Golf von Oman einzulaufen. Die Blockade wird unparteiisch durchgesetzt gegen Schiffe aller Nationen, die iranische Häfen und Küstengebiete anlaufen oder verlassen, einschließlich aller iranischen Häfen am Arabischen Golf und Golf von Oman. US-Streitkräfte unterstützen die Freiheit der Schifffahrt für Schiffe, die den Hormuz-Straße zu und von nicht-iranischen Häfen durchqueren.

Der Korrespondent von RT ist jedoch vor Ort und hat einen gegensätzlichen Bericht verfasst, der den Behauptungen der USA widerspricht:

There is NO naval blockade of Hormuz Strait — RT Exclusive

Local reporter Mojtaba Biglari shows footage of 'completely secure' Strait

Countries hostile to Iran still not allowed to pass

'Trump granted them permission in a parallel world' pic.twitter.com/nvvAxLZPZk

— RT (@RT_com) April 14, 2026

Übersetzung von „X“: Es gibt KEINE Seeblockade der Straße von Hormus — RT Exklusiv Lokaler Reporter Mojtaba Biglari zeigt Aufnahmen der „vollständig sicheren“ Straße Ländern feindlich gegenüber Iran ist der Durchgang immer noch nicht gestattet „Trump hat ihnen in einer parallelen Welt die Erlaubnis erteilt“

Südkorea soll mit dem Iran über Durchfahrtsgebühren und die Durchfahrt durch die Straße von Hormus verhandeln

Washington hat Länder, deren Tanker in der Nähe des Iran festsitzen, dringend aufgefordert, kein Geld an Teheran zu zahlen, um die Durchfahrt durch die gesperrte Straße von Hormus zu ermöglichen. Auch verschiedene Unternehmen der Tanker- und Schifffahrtsbranche haben sich lautstark dagegen ausgesprochen.

Inmitten eines zweiwöchigen Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran verhandelt Südkorea Berichten zufolge jedoch mit dem Iran über die Durchfahrt von Schiffen durch den Hormuz als vorübergehende Lösung. Die staatlich nahestehende iranische Nachrichtenagentur Fars berichtet: „Der südkoreanische Reederverband hat ebenfalls vorgeschlagen, als kurzfristige Lösung Mautgebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz an den Iran zu zahlen.“

Bislang gibt es dazu keine Bestätigung von Seiten der südkoreanischen Regierung, und zu Beginn des Monats wiesen diese frühere Berichte, wonach Südkorea bereit sei, Gebühren zu zahlen, um seine über zwei Dutzend gestrandeten Schiffe durchzulassen, noch aktiv zurück. Sollte es dazu kommen, würde dies wahrscheinlich eine Verurteilung seitens des Weißen Hauses wegen dieses „Kompromisses“ eines US-Verbündeten nach sich ziehen.

Iran könnte Schiffsverkehr durch Hormuz aussetzen, während chinesischer Tanker ummkehrt

Bloomberg berichtet am Dienstag in einem neuen Artikel, dass „der Iran eine kurzfristige Aussetzung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz in Erwägung zieht, um eine US-Blockade nicht auf die Probe zu stellen und eine neue Runde von Friedensgesprächen nicht zu gefährden, so eine mit den Beratungen in Teheran vertraute Person.“

„Die mögliche Unterbrechung spiegelt den Wunsch wider, eine unmittelbare Eskalation in einer heiklen diplomatischen Phase zu vermeiden, während Washington und Teheran die Logistik für ein weiteres persönliches Treffen klären“, so die Quelle, die darum bat, anonym zu bleiben, da die Beratungen vertraulich sind“, fährt Bloomberg fort. Weiter heißt es: „Die Einschränkung der Schifffahrtsaktivitäten für mehrere Tage wird als ein möglicher, pragmatischer Schritt angesehen, um einen Zwischenfall zu verhindern, der die fragilen Bemühungen zur Wiederaufnahme der Gespräche untergraben könnte, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.“

Dies würde als kurzfristige Deeskalation angesehen werden und deutet darauf hin, dass Teheran tatsächlich noch immer den Wunsch hat, einen hoffnungsvollen, pragmatischen Ansatz zu verfolgen – anstatt nach Ablauf des vorübergehenden Waffenstillstands zum totalen Krieg zurückzukehren. Niemand ist bereit, die Tür für jegliche Diplomatie vollständig zuzuschlagen, und die Bomben schweigen über den Golf hinweg sowie im Iran und in Israel. Nach neuesten Berichten:

Der Nasdaq 100 schien auf dem besten Weg zu sein, seine längste Gewinnserie seit 2021 zu verzeichnen, da der Optimismus, dass die USA und der Iran eine weitere Runde von Friedensgesprächen in Erwägung ziehen, den Ölpreis drückte und die Aktienkurse weltweit ankurbelte.

Chinesisches Schiff, das die US-Blockade der Straße von Hormus testet, scheint eine Kehrtwende zu machen: Die „Rich Starry“ wurde 2023 von Washington auf die schwarze Liste gesetzt, weil sie Teheran dabei half, Energiesanktionen zu umgehen.

Weitere Tracking-Daten über MarineTraffic:

Two tankers turn away from Strait of Hormuz after US blockade begins

At least two tankers reversed course near the Strait of Hormuz shortly after the start of the US blockade, highlighting the immediate impact on vessel movements. According to #MarineTraffic data, the 188-metre… pic.twitter.com/dRNi7yEgJI

— MarineTraffic (@MarineTraffic) April 13, 2026

Übersetzung von „X“: Zwei Tanker wenden sich nach Beginn der US-Blockade von der Straße von Hormus ab Mindestens zwei Tanker änderten ihren Kurs in der Nähe der Straße von Hormus kurz nach Beginn der US-Blockade um, was den unmittelbaren Einfluss auf Schiffsbewegungen unterstreicht. Laut #MarineTraffic-Daten wendete der 188 Meter lange Tanker Rich Starry innerhalb von Minuten nach Annäherung an den Engpass um. Das Schiff hatte am 13. April den Ankerplatz von Schardscha verlassen und fuhr beladen, mit einem gemeldeten Tiefgang von 11,3 Metern, während es China als Ziel angegeben hatte. Ein zweites Schiff, der 175 Meter lange Tanker Ostria, änderte ebenfalls seinen Kurs nach Annäherung an die Straße von Hormus um.

5-Jahres- vs. 20-Jahres-Atommoratorium

Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Pakistan sind laut der „New York Times“, die sich auf Beamte beider Länder beruft, weitere Details und Hintergründe bekannt geworden. Der Iran signalisierte am Montag, dass er die Urananreicherung für bis zu fünf Jahre einstellen würde. Die Trump-Regierung lehnte das Angebot ab, wie zwei hochrangige iranische Beamte und ein US-Beamter, die mit der „Times“ sprachen, angaben.

Die Position der USA, die zum Teil von Vizepräsident JD Vance geprägt wurde, sieht eine Aussetzung von etwa 20 Jahren vor. Vance hat argumentiert, ein solcher Zeitrahmen sei notwendig, um die nuklearen Fähigkeiten des Iran dauerhaft einzuschränken. „Die Iraner erklärten in einer am Montag übermittelten formellen Antwort, sie würden bis zu fünf Jahren zustimmen, so zwei hochrangige iranische Beamte und ein US-Beamter. Trump habe dieses Angebot abgelehnt, sagte der US-Beamte“, schreibt die NY Times.

„Der Beamte sagte, die USA hätten den Iran zudem aufgefordert, hochangereichertes Uran aus dem Land zu entfernen, und die Iraner hätten darauf bestanden, dass der Brennstoff im Iran verbleibe. Sie hätten jedoch angeboten, ihn erheblich zu verdünnen, damit er nicht zur Herstellung einer Atomwaffe verwendet werden könne“, fügt der Bericht hinzu.

Parteien könnten für Gespräche nach Islamabad zurückkehren

Dieses Hin und Her hinter den Kulissen deutet darauf hin, dass die Vermittlungsgespräche möglicherweise noch nicht ganz beendet sind, auch da die Uhr für den ursprünglich auf zwei Wochen festgelegten Waffenstillstand tickt, der nun bereits eine Woche andauert. US-amerikanische und iranische Verhandlungsteams planen, noch in dieser Woche nach Pakistan zurückzukehren, um die Gespräche zur Beendigung des Golfkriegs wieder aufzunehmen, sagten pakistanische und iranische Beamte am Dienstag, wie in Reuters zitiert. Andere Berichte besagen, dass die Gespräche an einem anderen Ort stattfinden könnten.

US-Beamte haben diese Pläne jedoch nicht bestätigt, und tatsächlich lagen die Forderungen beider Seiten in Islamabad sehr weit auseinander, wobei die Verhandlungen Berichten zufolge schließlich an der Atomfrage gescheitert sind.

Die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon verlaufen auf einem separaten Gleis und sollen am Dienstag in Washington beginnen, doch die Hisbollah hat diesen Prozess abgelehnt – bei dem nur die libanesische Regierung vertreten ist.

⚡Israel firing flares in the sky of Tyre, Lebanon pic.twitter.com/EPOhKAlXJ5

— War Monitor (@WarMonitors) April 13, 2026

Übersetzung von „X“: Israel feuert Leuchtraketen am Himmel von Tyros, Libanon

Der französische Präsident Emmanuel Macron gehört zu denjenigen, die Washington und Teheran dazu auffordern, die Verhandlungen zur Beendigung des Krieges dringend wieder aufzunehmen und die Straße von Hormus „ohne Kontrollen oder Mautgebühren so bald wie möglich“ wieder zu öffnen. Berichten zufolge erhebt der Iran hohe Mautgebühren, um Schiffe einer Handvoll „befreundeter“ Länder durchzulassen – eine Situation, vor der Präsident Trump gewarnt hat.

Saudis drängen Trump, die Blockade der Straße von Hormus aufzuheben

Die NY Times hat am Dienstag hervorgehoben, dass „die Fragen zum Status der militärischen Blockade der USA in der Straße von Hormus am Dienstag weiter bestanden, da Tracking-Daten zeigten, dass mehrere Schiffe die Wasserstraße passiert hatten, darunter einige, die aus dem Iran ausgelaufen waren“.

Das Wall Street Journal berichtete am Montagabend, dass das Königreich Saudi-Arabien die Trump-Regierung dringend auffordert, ihre kürzlich verhängte Blockade des mit dem Iran verbundenen Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus aufzuheben, da unmittelbar befürchtet wird, dass eine Eskalation seitens des Iran den Verkehr im Roten Meer zum Erliegen bringen könnte. Am Sonntag erklärte ein hochrangiger Berater des iranischen Obersten Führers Mojtaba Khamenei, der Iran verfüge über „große, ungenutzte Hebel“, um auf eine solche Blockade zu reagieren.

Arabische Beamte, die mit dem Journal sprachen, sagten, der Iran könne sich revanchieren, indem er die Meerenge von Bab al-Mandeb sperrt, eine 20 Meilen breite und 70 Meilen lange Engstelle, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet. Der Iran könnte dies tun, indem er die Houthis einsetzt, die politische und militärische Organisation, die einen Großteil des Jemen kontrolliert.

Saudi-Arabien ist es kürzlich gelungen, seine Ölexporte trotz der Blockade der strategisch wichtigen Meerenge wieder auf das Vorkriegsniveau von rund sieben Millionen Barrel pro Tag zu steigern, indem es sein Rohöl durch die Wüste zum Roten Meer transportierte. Diese Lieferungen wären gefährdet, sollte auch der Ausweg über das Rote Meer gesperrt werden. — WSJ

NEW: US blockade on Iranian ports begins, but tanker traffic through Hormuz continues uninterrupted, with vessels including Peace Gulf, Murlikishan, and Rich Starry, including sanctioned ships, still transiting as long as they are not calling at Iranian ports.

– Reuters pic.twitter.com/K76oyJbZOv

— Levent Kemal (@leventkemaI) April 14, 2026

Übersetzung von „X“: NEU: Die US-Blockade iranischer Häfen tritt in Kraft, doch der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus läuft ungestört weiter: Schiffe wie die „Peace Gulf“, die „Murlikishan“ und die „Rich Starry“ – darunter auch sanktionierte Schiffe – dürfen die Meerenge weiterhin passieren, solange sie keine iranischen Häfen anlaufen. – Reuters

„Sollte der Iran die Meerenge von Bab al-Mandeb tatsächlich sperren wollen, sind die Houthis der naheliegende Partner dafür, und ihre Reaktion auf den Gaza-Konflikt zeigt, dass sie dazu in der Lage sind“, erklärte Adam Baron, Jemen-Experte beim Thinktank New America, gegenüber dem Journal.

Weitere geopolitische Nachrichten

via Newsquawk…

  • Die nächste Verhandlungsrunde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran könnte laut einem Vertreter der iranischen Botschaft in Pakistan diese Woche oder Anfang nächster Woche stattfinden.
  • Das pakistanische Außenministerium teilte mit, es habe angeboten, eine zweite Runde der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran auszurichten, doch ein Datum oder eine Uhrzeit seien noch nicht festgelegt worden.
  • Der pakistanische Journalist Mallick sagte: „Zwar hat Islamabad angeboten, die nächste Runde der persönlichen Gespräche zwischen den USA und dem Iran auszurichten, die meiner Kenntnis nach auf Arbeitsebene stattfinden könnten, doch sind Datum und Ort für die nächste Runde noch nicht endgültig festgelegt.“
  • Die Vereinigten Staaten und der Iran diskutieren eine weitere Runde von persönlichen Gesprächen, um einen längerfristigen Waffenstillstand zu sichern, nachdem die Verhandlungen in Islamabad ohne Einigung endeten.
  • Laut einem Bericht von Clash streben die Verantwortlichen an, sich noch vor Ablauf des zweiwöchigen Waffenstillstands nächste Woche erneut zu treffen.
  • Die Associated Press berichtete, dass eine zweite Gesprächsrunde wahrscheinlich sei und am Donnerstag stattfinden könnte.
  • US-Vizepräsident JD Vance sagte, bei den Gesprächen mit dem Iran seien Fortschritte erzielt worden, und erklärte, dass nichts schiefgelaufen sei.
  • Vance sagte, der Iran habe sich in Richtung der US-Forderungen bewegt, aber nicht weit genug.
  • Vance sagte, der Ball liege nun beim Iran und die roten Linien der USA seien klar kommuniziert worden.
  • Die Vereinigten Staaten und der Iran ließen nach den angespannten Gesprächen in Islamabad die Tür für einen weiteren Dialog offen.
  • Eine Quelle sagte, die Seiten seien einer Einigung „sehr nahe“ gekommen und hätten „80 % geschafft“, bevor sie auf ungelöste Fragen stießen.
  • Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian teilte dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in einem Telefonat am Montag mit, dass der Iran nur im Rahmen des Völkerrechts verhandeln werde.
  • Pezeshkian sagte, unzumutbare Forderungen der USA hätten eine Einigung bei den Gesprächen am Wochenende verhindert.
  • Laut IRNA sagte er, mangelnder guter Wille seitens der USA und maximalistische Positionen hätten den Abschluss eines Abkommens in Islamabad verhindert.
  • Pezeshkian sagte, Diplomatie bleibe der bevorzugte Weg zur Lösung von Streitigkeiten.
  • Ein Sprecher des iranischen Nationalen Sicherheitskomitees sagte laut Al Mayadeen, das Ende der Waffenruhe dürfe nicht zu ihrer Verlängerung führen.
  • Der US-Flugzeugträger USS George H.W. Bush segelt vor der Küste Afrikas in Richtung Naher Osten, um sich der Operation „Epic Fury“ anzuschließen, wie zwei vom Wall Street Journal zitierte US-Beamte mitteilten.
  • Saudi-Arabien drängt die Vereinigten Staaten, ihre Blockade der Straße von Hormus aufzuheben.
  • Laut The Wall Street Journal warnen Energieexporteure aus der Golfregion, der Iran könnte die Lage eskalieren lassen, indem er die Meerenge von Bab al-Mandeb sperrt.
  • Im Galilee Panhandle wurden Alarmsignale ausgelöst, da man eine mögliche Infiltration durch Drohnen befürchtet.
  • Eine libanesische Quelle sagte laut Al Jazeera: „Das offizielle Mandat des libanesischen Botschafters in Washington beschränkt sich darauf, einen Waffenstillstand mit Israel anzustreben.“
  • Die Schweiz ist bereit, diplomatische Initiativen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zu unterstützen.
  • Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi, dass die Verhinderung weiterer Kämpfe von entscheidender Bedeutung sei.
  • Lawrow sagte, Moskau sei in höchster Alarmbereitschaft, um bei einer Einigung zu helfen.
  • Araghchi warnte vor gefährlichen Folgen der US-Maßnahmen.
  • US-Außenminister Marco Rubio wird am Dienstag israelische und libanesische Botschafter zu Gesprächen empfangen.
  • Die Gespräche zielen laut Axios darauf ab, einen Waffenstillstand, die Entwaffnung der Hisbollah und ein Friedensabkommen zu sichern.
  • Ein Treffen zwischen den israelischen und libanesischen Botschaftern findet laut Al Jazeera unter Berufung auf den israelischen Sender Channel 15 am Dienstag um 18:00 Uhr EDT / 23:00 Uhr BST statt.
  • Der chinesische Präsident Xi Jinping hat laut chinesischen Medien vier Vorschläge zur Wahrung des Friedens im Nahen Osten vorgelegt.
  • Der stellvertretende britische Premierminister David Lammy traf sich in Washington mit US-Vizepräsident JD Vance.
  • Lammy drängte darauf, dass der Waffenstillstand im Iran hält, und betonte die Bedeutung des freien Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus.

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(Auszug von RSS-Feed)

China demütigt Trumps Blockade-Plan – Iran übernimmt Kontrolle über Hormus

15. April 2026 um 05:40

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Dramatische Entwicklungen im Persischen Golf

In einem aktuellen Gespräch aus dem buddhistischen Südostasien hat der renommierte Geopolitik-Analyst Pepe Escobar gemeinsam mit seinem Gesprächspartner Nema die dramatischen Entwicklungen im Persischen Golf beleuchtet.

Nur wenige Tage nach dem Scheitern der Verhandlungen in Islamabad hat US-Präsident Donald Trump eine Blockade iranischer Häfen und der Straße von Hormus angekündigt. Escobar sieht darin nicht nur einen strategischen Fehlschlag, sondern einen kindischen PR-Coup, der vor allem China ins Visier nimmt – und der bereits in den ersten Stunden demütigend entlarvt wurde.

Blockade-Ankündigung und politische Eskalation

Der 14. April 2026 markiert einen weiteren Tiefpunkt in der ohnehin chaotischen Außenpolitik der zweiten Trump-Administration.

Nach über 21 Stunden zäher Verhandlungen in Islamabad, bei denen US-Vizepräsident JD Vance die amerikanische Seite anführte, verkündete Trump plötzlich eine umfassende Blockade aller iranischen Häfen und Schiffe.

Für Escobar ist diese Ankündigung nichts anderes als ein Ausdruck von Trumps „vierjähriger Psyche“: ein kindischer Reflex eines Mannes, der glaubt, Iran blockiere die Welt – obwohl niemand ihm je die komplexe Fünf-Stufen-Passage durch die Straße von Hormus erklärt hat.

Militärische Realität widerspricht der Rhetorik

Die militärische Realität spricht eine andere Sprache.

Um eine echte Blockade durchzusetzen, bräuchte die USA eine gewaltige Armada – Schiffe, Zerstörer, Flugzeugträger, Helikopter, Schnellboote und Drohnen in enormer Zahl. Diese Armada existiert schlicht nicht.

Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln kreuzt weit draußen im Arabischen Meer, praktisch im östlichen Golf von Oman, also Hunderte Kilometer von der eigentlichen Meerenge entfernt.

Der zweite große Träger, die USS George H. W. Bush, befindet sich vor der Küste Namibias – weil er den Roten Meer nicht durchqueren kann. Grund: Die Huthi (Ansarallah) warten dort bereits auf jede amerikanische Einheit.

Die USA umrunden Afrika, um einer Konfrontation auszuweichen. Escobar nennt das „absolut bemerkenswert“ und ein klares Zeichen von Feigheit.

Zweifel selbst aus US-Kreisen

Selbst der ehemalige NATO-Admiral James Stavridis, inzwischen CNN-Experte, hat öffentlich eingestanden, dass die USA weder die Schiffe noch die Logistik für eine echte Blockade besitzen.

Die Pentagon-Maschinerie arbeitet langsam; es würde Monate dauern, eine schlagkräftige Flotte zusammenzustellen.

Bis dahin existiert die Blockade nur auf dem Papier. Sogar das US-Zentralkommando (CENTCOM) spricht von einer selektiven Blockade: Nur Schiffe, die direkt aus oder nach Iran fahren, sollen betroffen sein.

Westliche Tanker, Schiffe aus den Emiraten oder Südkorea dürfen theoretisch passieren.

Erste praktische Widerlegung

Genau das geschah bereits am ersten Tag.

Ein chinesisches Tankschiff – Eigentum einer Reederei aus Shanghai, unter malawischer Flagge – verließ den Hafen der Vereinigten Arabischen Emirate und durchquerte die Straße von Hormus völlig unbehelligt.

Das Schiff sendete offen auf allen Kanälen seine Position, damit die ganze Welt zuschauen konnte. Kein einziges amerikanisches Kriegsschiff griff ein.

Für Escobar ist das der Beweis: Die Blockade ist eine gigantische PR-Inszenierung, die niemand ernsthaft durchsetzen kann.

China als eigentlicher Adressat

Noch brisanter wird die Lage, wenn man China einbezieht.

Escobar erklärt klipp und klar: Diese sogenannte „Blockade Irans“ ist in Wirklichkeit eine Blockade Chinas.

Sollten die USA beginnen, chinesische Tankschiffe zu stoppen, zu umleiten oder gar zu bedrohen, wird die Volksbefreiungsarmee (PLA Navy) sofort eine Kampfgruppe in die Region entsenden.

Dann stünden sich US- und chinesische Marine in Sichtweite gegenüber – im Golf von Oman und im Arabischen Meer.

Iran übernimmt Kontrolle über Hormus

Iran hat unterdessen die volle Kontrolle über die Straße von Hormus übernommen.

Die Revolutionsgarden (IRGC) haben bereits angekündigt, keine Maut mehr an Dritte zu zahlen.

Die neue Ordnung in der Meerenge wird gemeinsam mit Oman geregelt – zwei Anrainerstaaten, die sich bereits abstimmen. Die USA spielen dabei keine Rolle mehr.

Iran verfügt zudem über eine gewaltige Schattenflotte mit 160 bis 170 Millionen Barrel Öl, die bis Mitte Juli reicht. Eine Blockade würde die Islamische Republik wirtschaftlich kaum treffen.

Gescheiterte Verhandlungen in Islamabad

Die Verhandlungen in Islamabad waren von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Die iranische Delegation unter Führung von Ali Larijani („Kalibah“) war hochprofessionell vorbereitet: Rechts-, Wirtschafts- und Technikteams saßen bereit, mit detaillierten Unterlagen zu jedem Thema.

JD Vance hingegen musste mehrmals ins Weiße Haus und sogar mit Benjamin Netanjahu telefonieren.

Die Iraner forderten Respekt und Realismus; die Amerikaner kamen mit Maximalforderungen und wirtschaftlichen Interessen.

Spannungen im Golf

Gleichzeitig zerbricht das Golf-Kooperationsrat (GCC) vor aller Augen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate führen einen offenen Schattenkrieg gegen Iran. Saudi-Arabien hingegen manövriert vorsichtiger und sucht Gespräche mit mehreren Partnern.

Oman und Katar bleiben neutral und bereiten sich auf die neue Hormus-Ordnung vor.

Strategisches Gesamtbild

Das große strategische Bild ist eindeutig: Es geht nicht primär um Iran, sondern um die Eindämmung Chinas.

Die USA wollen die Energierouten kontrollieren – zuerst Hormus, notfalls die Straße von Malakka.

Für die globale Wirtschaft hat dies bereits spürbare Folgen, unter anderem steigende Ölpreise.

Fazit

Das Fazit des Gesprächs: Das geopolitische Machtgefüge verschiebt sich sichtbar.

Während die USA mit internen und strategischen Problemen kämpfen, festigen Iran, China und andere Akteure ihre Position.

Die Straße von Hormus bleibt unter iranischem Einfluss – und die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung aufmerksam.

(Auszug von RSS-Feed)

Wenn dein Gesicht nicht mehr reicht: Der Weg in die totale Identitätskontrolle

15. April 2026 um 05:37

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Die digitale Identität steht vor einem Wendepunkt. Was lange als sicher galt – ein kurzer Blick in die Kamera, ein Selfie zur Verifikation – verliert durch neue Deepfake-Technologien seine Glaubwürdigkeit. Systeme, die Milliarden Nutzer schützen sollten, lassen sich inzwischen in Echtzeit täuschen.

Das hat Konsequenzen, die weit über technischen Betrug hinausgehen.

Das Grundprinzip der letzten Jahre war einfach: Dein Gesicht ist dein Schlüssel. Doch genau dieses Prinzip bricht jetzt zusammen. Wenn ein Gesicht perfekt simuliert werden kann, verliert es seinen Wert als Identitätsnachweis. Banken, Plattformen und Behörden stehen damit vor einem fundamentalen Problem: Sie können nicht mehr sicher feststellen, wer vor ihnen steht.

Die Reaktion darauf ist bereits absehbar. Wenn ein biometrisches Merkmal nicht mehr ausreicht, werden mehrere kombiniert. Gesicht allein genügt nicht mehr. Systeme greifen zusätzlich auf Stimme, Verhalten, Geräteinformationen und Standortdaten zurück. Identität wird damit zu einem umfassenden Profil, das ständig überprüft wird.

Zugriff auf digitale Dienste wird zunehmend an diese Verifikation gebunden. Kein Login mehr ohne Prüfung, kein Zugang ohne Bestätigung. Was heute noch optional wirkt, wird schrittweise zur Voraussetzung. Bankkonten, Kommunikationsdienste und Plattformen entwickeln sich in Richtung vollständig kontrollierter Zugangssysteme.

Dieser Wandel geschieht nicht plötzlich. Er erfolgt schrittweise. Jede neue Sicherheitsstufe wird mit realen Bedrohungen begründet – Betrug, Cyberangriffe, Deepfakes. Doch die eingeführten Maßnahmen verschwinden nicht mehr. Sie werden zur neuen Grundlage.

Was als Schutz gedacht ist, entwickelt sich damit zu einer dauerhaften Infrastruktur. Eine Infrastruktur, die nicht nur Sicherheit ermöglicht, sondern auch Kontrolle. Denn wer Identität prüft, entscheidet über Zugang. Und wer Zugang kontrolliert, beeinflusst Verhalten.

Die Richtung ist klar erkennbar. Der Zugang zu zentralen digitalen Diensten wird zunehmend an biometrische Daten gekoppelt. Ohne diese Daten wird Teilnahme schwieriger. Nicht weil sie direkt verboten wird, sondern weil Alternativen verschwinden.

Deepfake-Technologie hat damit eine Entwicklung beschleunigt, die bereits im Gange war. Die Antwort auf unsichere Identität ist nicht weniger Kontrolle, sondern mehr.

Am Ende steht eine grundlegende Verschiebung. Vertrauen wird ersetzt. Nicht durch bessere Systeme, sondern durch permanente Überprüfung.

(Auszug von RSS-Feed)

Vater ruft nach dem Tod seines Sohnes beim staatlichen Impfschaden-Entschädigungsprogramm an

15. April 2026 um 05:36

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Kanadas Impfentschädigungsprogramm unter Druck: Vater kämpft nach Tod seines Sohnes um Anerkennung

Das kanadische staatliche Entschädigungsprogramm für Impfschäden steht zunehmend in der Kritik. Beschwerden über lange Bearbeitungszeiten, mangelhafte Kommunikation und administrative Fehler häufen sich seit Monaten. Obwohl die Bundesregierung das Programm inzwischen selbst übernommen hat, sorgt der Übergang bislang nicht für Entlastung – im Gegenteil: Für viele Betroffene wächst die Unsicherheit weiter.

Bis Anfang April wurde das sogenannte Vaccine Injury Support Program (VISP) von dem privaten Unternehmen Oxaro im Auftrag der Regierung betrieben. Das Programm war im Zuge der COVID-19-Impfkampagne eingerichtet worden. Nach anhaltender Kritik an der Umsetzung übernahm Ottawa die Kontrolle zurück. Seither läuft das System unter dem neuen Namen Vaccine Impact Assistance Program (VIAP).

Doch die Umstellung bringt neue Probleme mit sich.

Ein besonders eindrücklicher Fall ist der von Dan Hartman. Sein 17-jähriger Sohn Sean starb 33 Tage nach der Verabreichung eines Pfizer-Impfstoffs. Er wurde leblos neben seinem Bett aufgefunden. Hartman stellte daraufhin einen Antrag beim VISP, der jedoch mit der Begründung abgelehnt wurde, es gebe nicht genügend Beweise für einen Zusammenhang.

LISTEN: Dan Hartman calls the Canadian federal government’s Vaccine Impact Assistance Program seeking an update on his son’s COVID-19 vaccine death.

Dan Hartman’s perfectly healthy son, Sean Hartman, died 33 days after receiving a Pfizer COVID-19 vaccine and was found dead… pic.twitter.com/QZXokyHxGP

— The Canadian Independent (@canindependent) April 10, 2026

Im Jahr 2023 legte Hartman Einspruch ein. Er stützte sich dabei auf ein Gutachten eines US-amerikanischen Pathologen, der einen Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Tod seines Sohnes herstellt. Seitdem wartet er auf eine Antwort.

„Es ist inzwischen fast drei Jahre her“, sagt Hartman. „Mein Anwalt hat auf E-Mails keine Antwort mehr erhalten.“

In einem Telefonat mit einer Mitarbeiterin des neuen VIAP-Programms erfuhr er schließlich, dass sein Fall offenbar noch nicht einmal vom alten System übernommen worden war. Laut der Mitarbeiterin seien viele Akten unter Oxaro entweder unvollständig bearbeitet oder gar nicht geprüft worden.

„Einige Anträge wurden nie bewertet oder sind einfach liegen geblieben“, erklärte sie.

Die vorgeschlagene Lösung für Hartman ist ernüchternd: Er soll den gesamten Antrag neu einreichen – über das neue staatliche Portal. Damit würde sein bisheriges Verfahren faktisch hinfällig werden.

Zwar betonte die Mitarbeiterin, dass das neue System nun mit staatlichen Gutachtern und medizinischen Experten arbeite, doch zu den konkreten Problemen unter Oxaro wollte sie sich nicht äußern. „Ich kann nicht sagen, was ich vorgefunden habe“, erklärte sie mit Blick auf die Gründe für die Übernahme.

Hartman ist kein Einzelfall.

Auch Kayla Pollock aus Ontario berichtet von erheblichen Schwierigkeiten. Nach einer Moderna-Auffrischungsimpfung im Januar 2022 entwickelte sie schwere neurologische Symptome und erlitt schließlich eine Lähmung. Im Krankenhaus wurde bei ihr eine transverse Myelitis diagnostiziert – eine Entzündung des Rückenmarks, die die Nervenleitung beeinträchtigt.

JUST IN: Kayla Pollock, an Ontario woman who became paralyzed following a COVID-19 vaccination, has been instructed to reapply for federal vaccine injury compensation four years after initially submitting her claim, following the federal government’s takeover of the program.… pic.twitter.com/J3oa4AiVJb

— The Canadian Independent (@canindependent) April 11, 2026

Pollock reichte 2022 einen Antrag ein, sah sich jedoch mit Verzögerungen und administrativen Problemen konfrontiert. Zeitweise war ihr Antrag sogar nicht mehr auffindbar, sodass sie ihn erneut einreichen musste. Nun, vier Jahre später, wurde sie aufgefordert, den Antrag ein drittes Mal einzureichen.

Die geschilderten Erfahrungen sind offenbar kein Einzelfall. Medienberichte, unter anderem von Global News, haben bereits auf strukturelle Probleme im VISP unter der Leitung von Oxaro hingewiesen. Dazu zählen langsame Bearbeitungsprozesse, unzureichende Dokumentation und mangelnde Kommunikation mit Antragstellern.

Die Bundesregierung hat inzwischen reagiert und arbeitet an einer umfassenden Neustrukturierung des Programms. Ziel ist es, die Verfahren zu beschleunigen und die Qualität der Bewertungen zu verbessern – unter direkter staatlicher Aufsicht und mit stärkerer Einbindung medizinischer Fachkräfte.

Für viele Betroffene kommt diese Reform jedoch zu spät – oder sie bringt neue Hürden mit sich.

Statt nach jahrelangem Warten Klarheit zu erhalten, sehen sich Antragsteller nun gezwungen, ihre Verfahren von Grund auf neu zu beginnen. Das sorgt für wachsende Frustration und schwindendes Vertrauen in das System.

Für Menschen wie Dan Hartman und Kayla Pollock ist der Weg zur Anerkennung und Entschädigung damit weiterhin ungewiss. Die Reform des Programms soll langfristig Verbesserungen bringen – kurzfristig jedoch bedeutet sie für viele vor allem eines: weitere Verzögerungen und neue Unsicherheit.

(Auszug von RSS-Feed)

Proteste in Dublin eskalieren: Schulbusse stellen Betrieb ein, politischer Druck wächst

15. April 2026 um 05:34

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In Irland verschärft sich die Lage rund um die anhaltenden Proteste gegen steigende Treibstoffpreise und CO₂-Abgaben. Was als Bewegung von Lkw-Fahrern und Landwirten begann, entwickelt sich zunehmend zu einer breiteren gesellschaftlichen Krise – mit ersten spürbaren Auswirkungen auf den Alltag und wachsender politischer Eskalation.

Seit mehreren Tagen blockieren Demonstranten zentrale Verkehrswege sowie Teile der Energieinfrastruktur. Die Beteiligten, vor allem aus Transport, Landwirtschaft und Logistik, begründen ihren Protest mit der wirtschaftlichen Belastung durch hohe Kraftstoffpreise. Viele sehen ihre Existenz gefährdet, da steigende Kosten ihre Einnahmen aufzehren.

Du wirst nicht glauben, was in Dublin gerade los ist (in den YouTube-Einstellungen kann die deutsche Synchron aktiviert werden)

Eine neue Entwicklung verschärft die Situation zusätzlich: Medienberichten zufolge beteiligen sich inzwischen auch Schulbusunternehmen an den Protesten. Mehrere Linien haben angekündigt, ihren Betrieb auszusetzen, um gegen die Kraftstoffpreise zu demonstrieren. Landesweit schließen sich demnach Busbetreiber der Bewegung an. Damit erreichen die Proteste erstmals direkt den Alltag von Familien und Schülern und erhöhen den Druck auf die Regierung erheblich.

Die Regierung hatte zuvor ein Maßnahmenpaket vorgestellt, das unter anderem eine begrenzte Senkung der Mineralölsteuer sowie finanzielle Unterstützung für betroffene Branchen vorsieht. Unter den Demonstranten stoßen diese Schritte jedoch auf breite Ablehnung. Kritisiert wird, dass die Entlastungen zu gering ausfallen und strukturelle Probleme nicht lösen.

Zusätzliche Dynamik erhält die Lage durch ein Video, das sich derzeit in sozialen Netzwerken verbreitet. Darin kritisiert der irische Politiker Ken O’Flynn die Regierung scharf und ruft offen zu einem politischen Kurswechsel auf. Seine Aussagen spiegeln die zunehmende Polarisierung der Debatte wider und finden große Resonanz in Teilen der Öffentlichkeit.

Irischer Politiker Ken O’Flynn ist gerade NUKLEAR gegen die irische Regierung vorgegangen: „Ihr macht Trump für alles verantwortlich, aber er regiert dieses Land nicht. IHR habt die CO₂-Steuer eingeführt. IHR habt das Militär gegen das Volk gewendet. Wenn auch nur einer von euch Rückgrat hat, stimmt für den Sturz dieser Regierung.“

🇮🇪 Irish politician Ken O’Flynn just went NUCLEAR on the Irish Government:

“You blame Trump for everything, but he doesn’t run this Country. YOU introduced the Carbon Tax. YOU turned the Army on the people. If any of you have a backbone, vote to collapse this Government.”

🔥🔥 pic.twitter.com/f2TUAXDyuA

— Cillian (@CilComLFC) April 14, 2026

Parallel dazu wächst die Kritik an Medien und politischen Institutionen. Demonstranten werfen der Berichterstattung vor, ihre Anliegen nicht angemessen abzubilden. Gleichzeitig wird der Regierung vorgeworfen, die wirtschaftliche Lage vieler Bürger zu unterschätzen.

Berichte über polizeiliche Maßnahmen gegen anreisende Demonstranten verschärfen die Spannungen weiter. Demnach wurden Konvois gestoppt und Zufahrtswege nach Dublin eingeschränkt. Dies trägt zur Wahrnehmung bei, dass der Staat zunehmend restriktiv auf die Proteste reagiert.

Die politische Dimension der Krise wird durch ein angekündigtes Misstrauensvotum im Parlament unterstrichen. Beobachter sehen darin ein Zeichen dafür, dass sich die Proteste von einer sozialen Bewegung zu einer ernsthaften politischen Herausforderung entwickelt haben.

Proteste fanden heute quer durch ganz Ulster als Go-Slows statt, wobei bereits weitere Proteste für die kommenden Tage geplant sind.

Belfast 💪🏻

Protesters held go slows right across Ulster today, with already more protests being planned for the coming days.

Protests are spreading across the entire country!
Follow us and share pic.twitter.com/bBeEh6gMDx

TheLiberal.ie (@TheLiberal_ie) April 14, 2026

Die Entwicklungen in Dublin stehen exemplarisch für eine breitere Debatte über steigende Lebenshaltungskosten, Energiepolitik und politische Verantwortung. Ob es der Regierung gelingt, die Situation zu entschärfen, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass die Proteste eine neue Intensität erreicht haben und das Land vor einer angespannten Phase steht.

(Auszug von RSS-Feed)

US-Medien bestätigen: Hormus-Blockade trifft vor allem China

15. April 2026 um 05:32

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Die Spannungen rund um die Straße von Hormus erreichen eine neue geopolitische Dimension. Während die USA ihre Maßnahmen offiziell im Kontext des Konflikts mit dem Iran begründen, zeichnet sich laut einem Kommentar von Bloomberg ein deutlich weiterreichender Effekt ab.

Bloomberg schreibt, dass die Entwicklungen in der Region nicht nur den Iran betreffen, sondern vor allem auch China empfindlich treffen. Als einer der größten Energieimporteure der Welt bezieht China einen erheblichen Teil seines Öls aus dem Nahen Osten – ein Großteil davon passiert die strategisch zentrale Straße von Hormus. Einschränkungen oder Störungen in diesem Nadelöhr wirken sich daher unmittelbar auf die Versorgungssicherheit in Peking aus.

Die Analyse hebt hervor, dass genau dieser Umstand die geopolitische Brisanz erhöht: Jede Form von Blockade oder Kontrolle über die Schifffahrtsrouten entfaltet eine Hebelwirkung weit über den Iran hinaus. Bloomberg bestätigt damit, dass China zu den Hauptbetroffenen der aktuellen Lage gehört.

Gleichzeitig bleibt die offizielle Linie aus Washington unverändert. Die Maßnahmen werden weiterhin mit sicherheitspolitischen Zielen im Zusammenhang mit dem Iran begründet. Eine direkte Ausrichtung gegen China wird nicht eingeräumt.

Dennoch zeigt die Einschätzung von Bloomberg, dass die Realität komplexer ist: In einer global vernetzten Energieordnung lassen sich regionale Konflikte kaum isolieren. Die Kontrolle über kritische Handelsrouten wie die Straße von Hormus entwickelt sich zunehmend zu einem Instrument geopolitischer Einflussnahme – mit spürbaren Folgen insbesondere für China.

Fazit:
Bloomberg macht deutlich, dass die aktuellen Entwicklungen nicht nur Teil eines Konflikts mit dem Iran sind, sondern gleichzeitig erhebliche Auswirkungen auf China haben – und damit eine größere strategische Dimension offenbaren.

(Auszug von RSS-Feed)
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14. April 2026 um 15:35

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Nicholas Rockefeller: Der größte Betrüger der amerikanischen Geschichte?


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Von Jacob Nordangård

Als ich Rockefeller: Controlling the Game schrieb, wurde ich zu einer Art Experte für die Rockefeller-Familie. Insbesondere was die Erben von John D. Rockefeller und ihre Rolle in der Rockefeller-Philanthropie betrifft.

Es gab jedoch einen Rockefeller, den ich nicht in den Stammbaum einordnen konnte. Die mysteriöse Figur Nicholas A. Rockefeller. Er wurde für mich zu einem Rätsel, und ich habe ihn nie in die Geschichte aufgenommen. Obwohl ich seinen Namen kannte, wurde er aus irgendeinem Grund in keinem der von mir analysierten Jahresberichte und Biografien erwähnt.

Nicholas wurde mir nach dem legendären Interview von Alex Jones mit dem Filmproduzenten Aaron Russo im Jahr 2007 bekannt, in dem Russo über seine Freundschaft mit „Mr. Rockefeller” sprach und einige schockierende Informationen über die Sichtweise der globalen Eliten auf das einfache Volk preisgab.

Die erschreckendste Aussage aus dem Interview war, dass das ultimative Ziel der Bankenbranche darin bestehe, „eine Ein-Welt-Regierung zu schaffen, in der jeder einen RFID-Chip implantiert bekommt“.

Elf Monate vor den Anschlägen vom 11. September sagte „Nick Rockefeller“ Russo auch, „dass es ein Ereignis geben würde, aufgrund dessen wir in Afghanistan einmarschieren würden, um Pipelines vom Kaspischen Meer zu verlegen, dass wir in den Irak einmarschieren würden, um die Ölfelder zu übernehmen und eine Basis im Nahen Osten zu errichten, und dass dies Teil der Neuen Weltordnung sein würde“.

Dies sorgte natürlich für Aufruhr in der alternativen Community, und das Interview verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Laut Russo versuchte Rockefeller, ihn für den Council on Foreign Relations zu rekrutieren, aber Russo lehnte ab, da er mit Nicks menschenfeindlichen Ansichten und den Plänen der Eliten zur Bevölkerungskontrolle nicht einverstanden war.

Spiro “Nick Rockefeller” Pavlovich III

Diese erstaunliche Enthüllung hat jedoch inzwischen ein neues Licht auf die Angelegenheit geworfen. Nach dem Tod von Nicholas Rockefeller an Halloween 2024 kam heraus, dass er gar kein Rockefeller war, sondern ein unglaublich raffinierter Betrüger, der es geschafft hatte, 40 Jahre lang alle zu täuschen. Sein richtiger Name war Spiro Pavlovich III.

Die ganze Geschichte wird in einer faszinierenden und unterhaltsamen dreiteiligen Artikelserie des preisgekrönten Autors Jonathan Alter beschrieben (lesen Sie sie hier).

Alter beschreibt „Nick“ als „den größten Betrüger in der amerikanischen Geschichte“, der „sogar echte Rockefellers täuschte“.

Pavlovich begann seine Karriere als Betrüger in den 1960er Jahren, indem er die Harvard Law School mit einer gefälschten Bewerbung dazu brachte, ihn aufzunehmen. Allerdings wurde er nach zwei Jahren wieder rausgeschmissen, nachdem er dabei erwischt wurde, wie er eine renommierte Anwaltskanzlei mit der Behauptung, er sei der „Urgroßneffe” von Zar Nikolaus von Russland, und anderen sensationellen Behauptungen belog.

Nachdem er eine neue Identität als „Jason Scott Cord“ angenommen hatte, sich einen Spitzbart wachsen ließ und eine Brille trug, um sich zu tarnen, wurde er 1973 mit gefälschten Zeugnissen erneut erfolgreich an der Harvard Law School zugelassen. Diesmal prahlte er damit, Rhodes-Stipendiat und Empfänger des Einstein-Preises für Mathematik zu sein.

Der Betrug gelang, bis er eines Tages bei seiner Bewerbung um eine Sommerstelle bei einer renommierten Anwaltskanzlei mit seinen unglaublichen Fähigkeiten als Footballspieler prahlte. Die Kanzlei wurde misstrauisch, was zu einer Untersuchung durch Harvard führte, bei der festgestellt wurde, dass seine Handschrift mit der von Spiro Pavlovich III. übereinstimmte.

Er wurde vom FBI verhaftet und wegen „betrügerischer Beantragung von 9.300 Dollar an staatlich versicherten Studentenkrediten” angeklagt. Aufgrund einer offenbar vorgetäuschten Krankheit (die so überzeugend war, dass ein Arzt aussagte, er leide an „chronischer paranoider Schizophrenie”) befand die Jury Pavlovich für „geistig unzurechnungsfähig” und er entkam dem Gefängnis.

Nach neun Jahren, in denen er „seine Wunden heilte”, entwickelte Spiro einen neuen listigen Plan. Diesmal würde er als „Nicholas Rockefeller” zurückkehren. Ich vermute, er wollte den Vornamen des russischen Zaren mit dem Nachnamen der amerikanischen „Königsfamilie” Rockefeller kombinieren. Dies sollte sich als der erfolgreichste Betrug aller Zeiten herausstellen, der 40 Jahre lang unentdeckt blieb.

Im Herbst 1984 tauchten er und seine Komplizin Monette mit Zehntausenden von Dollar an der Yale Law School in New Haven auf. Sein neues Pseudonym hatte einen „B.A. von Oxford, einen M.A. von der University of London, Positionen bei der NATO in Brüssel, beim Council for Strategic Studies in London (das gibt es zwar nicht, klingt aber wie das echte International Institute for Strategic Studies) und bei der Bank of Oman in Teheran”.

Diesmal vermasselte er es nicht und baute sich stattdessen eine Karriere als Anwalt auf, mit Unternehmen namens „Rockefeller Asia Advisory Group”, „RockVest Development”, „Rockefeller Pacific Ventures”, „Rockefeller Resources International” und dem „Rockefeller International Fund”.

Er traf sich mit Persönlichkeiten wie George H. W. Bush, Madeleine Albright, Wesley Clark, Warren Christopher und John Kerry. Er nahm an Podiumsdiskussionen mit Klaus Schwab in Davos teil und war Vorstandsmitglied des Asia Pacific Policy Advisory Board der Rand Corporation sowie des vom CFR unterstützten Pacific Council on International Policy.

Darüber hinaus war er Mitglied des Council on Foreign Relations und stand bis zu seinem Tod zusammen mit den führenden Mitgliedern der Rockefeller-Familie auf der Mitgliederliste.

Screenshot aus der CFR-Mitgliederliste mit „Nicholas“ und einigen der echten Rockefellers.

Das Ganze ergibt keinen Sinn. Man kann sich nicht einfach unter der Identität eines Rockefellers einschleichen und Mitglied des Council on Foreign Relations werden. Erstens muss man von einem aktuellen Mitglied der Organisation nominiert werden, zweitens entscheidet dann der Vorstand, ob man beitreten darf, und drittens muss man eine ziemlich hohe Jahresgebühr zahlen und sich aktiv in die Organisation einbringen.

Wäre es für einen falschen Rockefeller möglich, dies zu tun, ohne entlarvt zu werden? David Rockefeller war ausgebildeter Geheimdienstoffizier der Armee und bekannt für sein Adressbuch mit Informationen zu etwa 100.000 Personen. Wie er einmal sagte: „Meine Effektivität hing von meiner Fähigkeit ab, ein Netzwerk von Menschen mit zuverlässigen Informationen aufzubauen.“ Das Rockefeller-Netzwerk ist seit den Anfängen des Standard-Oil-Imperiums intensiv mit den Geheimdiensten verbunden.

Wäre es nicht logischer, wenn „Nick“ als Agent rekrutiert worden wäre? Er verfügte genau über diese Fähigkeiten. Wie vom MI5 beschrieben:

Einige Geheimdienstmitarbeiter können unter einer inoffiziellen Tarnung operieren, um die Tatsache zu verbergen, dass sie für einen Geheimdienst arbeiten – beispielsweise als Geschäftsmann, Student oder Journalist. In einigen Fällen können sie unter falschen Namen und Nationalitäten „tief getarnt” operieren. Solche Spione werden als „Illegale” bezeichnet, da sie ohne den Schutz der diplomatischen Immunität operieren.

Es war das Leben, das er sicherlich lieben würde. Spiros Frau Monette bezeichnete ihn in ihren Briefen an ihn während ihrer frühen Liebesbeziehung als „James Bond“. Er hatte gelegentlich angedeutet, dass er ein „ehemaliger Fallschirmjäger war, der für die CIA arbeitete“, und ein Freund in Yale sagte: „Ich hatte keinen Zweifel daran, dass er eine Art Agent gewesen war.“

Jonathan Alter schließt sogar die Möglichkeit aus, dass „Nick“ ein Agent des chinesischen Geheimdienstes gewesen sein könnte. „Nick“ traf sich häufig mit Funktionären und Agenten der Kommunistischen Partei Chinas, und sein Büro wurde von einem chinesischen Gasunternehmen bezahlt.

Aber wie wir wissen, pflegten die echten Rockefellers seit Anfang des 20. Jahrhunderts ausgezeichnete Beziehungen zu China, wobei der ehemalige CFR-Vorsitzende David Rockefeller eine der Schlüsselfiguren bei der Wiederöffnung Chinas für westliche Unternehmen und Investitionen nach der Revolution war. Es scheint unmöglich, dass „Nick“ nicht auf ihrem Radar aufgetaucht wäre.

Ein falscher Rockefeller könnte jedoch für den US-Geheimdienst nützlich gewesen sein, mit einem Namen, der Türen öffnete, einem völligen Mangel an Gewissen, der Fähigkeit, sich als jemand anderes auszugeben und enge Beziehungen zu mächtigen und aufstrebenden Personen aufzubauen (genau wie Epstein).

Zum Beispiel der Hollywood-Filmproduzent Aaron Russo, der für das Amt des Gouverneurs von Nevada kandidierte, als er von „Nick“ angesprochen wurde.

In wenigen Sätzen beschreibt Jonathan Alter die Verbindung zwischen Russo und „Nick Rockefeller“, tut sie jedoch als Treffen zwischen „Verschwörungstheoretikern“ ab.

Als Russo in Alex Jones‘ Radiosendung Nicks Theorien wiederholte, verbreiteten sie sich viral, obwohl keiner von Rockys hochrangigen Freunden dies zu bemerken schien.

Und warum sollten sie das nicht bemerken? Jonathan Alter versäumt es, zu hinterfragen, wie Nick Informationen über ein Ereignis liefern konnte, das zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak führte. Ist das nicht die Art von Informationen, über die gut vernetzte Personen in den Geheimdiensten verfügen könnten/würden? Er hatte definitiv die richtigen Kontakte.

William „Devil Bill“ Rockefeller Sr.

Und es gibt noch weitere Gründe, warum die Familie Rockefeller sich wahrscheinlich nicht zu ihrem betrügerischen „Verwandten” geäußert hat. Zum einen sind sie selbst Erben eines geschickten Betrügers. Der Vater von John D. Rockefeller Sr., William „Devil Bill” Rockefeller Sr., brachte seinem Sohn bei, wie man ein erfolgreicher, skrupelloser Geschäftsmann mit raffinierten Tricks wird.

Wie „Devil Bill“ einmal sagte: „Ich betrüge meine Jungs bei jeder Gelegenheit. Ich will, dass sie clever werden.“

Zweitens war die Familie an dem wahrscheinlich umfassendsten Betrug aller Zeiten beteiligt, dem großen Schwindel mit der globalen Erwärmung. Eine Geschichte, die ich in meinem Buch Rockefeller: Controlling the Game ausführlich beschreibe. Das Folgende ist ein aufschlussreiches Zitat aus dem Jahresbericht 2005 des Rockefeller Brothers Fund:

Die Erwärmung des Klimas ist nicht mehr nur oder in erster Linie ein Umweltproblem. Es ist ein Energieproblem, ein Wirtschaftsproblem, ein Investitionsproblem, ein moralisches Problem, ein Sicherheitsproblem, ein landwirtschaftliches Problem, ein Küstenproblem, ein religiöses Problem, ein städtisches Problem, kurz gesagt, ein globales Problem, das jeden denkbaren Aspekt des menschlichen Daseins betrifft. Es ist ein Thema von universeller Bedeutung, das über Parteigrenzen, Religionszugehörigkeiten, Klassenunterschiede und demografische Unterschiede hinweggeht. Darin liegt unsere derzeitige Chance.

„Nick Rockefeller“ war schließlich nur ein kleiner Akteur im großen Ganzen.

Quellen:

(Auszug von RSS-Feed)

Irans Entschlossenheit, aus dem Panoptikum der westlichen 360°-Eindämmung auszubrechen

14. April 2026 um 14:08

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Alastair Crooke

Es scheint wahrscheinlich, dass die Verhandlungen zu keiner Einigung führen werden.

Die vorübergehende Einstellung der Feindseligkeiten in ganz Westasien steht auf der Kippe. Ursprünglich sollte es eine Einstellung militärischer Aktionen an „allen Fronten“ geben, einschließlich des Libanon – dies war eine der zehn iranischen Vorbedingungen für Verhandlungen über einen dauerhaften Waffenstillstand. Trump bestätigte dementsprechend, dass der 10-Punkte-Rahmen Irans eine „brauchbare Grundlage“ für den Beginn direkter Verhandlungen mit Iran darstelle.

Für Iran wurden diese Punkte jedoch als Vorbedingungen gesehen, nicht als Ausgangspunkte, von denen aus Verhandlungen beginnen würden.

CBS berichtete, dass Trump darüber informiert worden sei, dass die von ihm am Donnerstag akzeptierten iranischen Bedingungen für die gesamte Region des Nahen Ostens gelten würden – und er stimmte zu, dass dies auch den Libanon einschließe. Vermittler berichteten, dass der Waffenstillstand den Libanon umfassen würde, und die Ankündigung des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif schloss ihn ebenfalls ein. Außenminister Araghchi bestätigte ebenfalls, dass der Libanon eingeschlossen sei.

Trumps Position kehrte sich jedoch nach einem Telefonat mit Netanyahu um. Laut dem israelischen Korrespondenten Ronan Bergman, der in Yediot Aharonot schreibt, ließ Netanyahu die Situation plötzlich und verspätet eskalieren: In Israel wurden sowohl militärische als auch politische Ebenen angewiesen zu beweisen, dass es keinen Waffenstillstand für Hisbollah gebe, indem ein massiver Angriff auf dicht besiedelte Wohnviertel im Libanon durchgeführt wurde – mit über 1.000 Toten und Verletzten, überwiegend Zivilisten.

Gleichzeitig mit den Angriffen auf den Libanon kündigte Israel an, eine politische Initiative zu starten – direkte Gespräche mit der libanesischen Regierung, die sich auf die Entwaffnung der Hisbollah und die Normalisierung der Beziehungen zwischen Libanon und Israel konzentrieren – um Netanyahus Forderung nach einem „kurzen Zeitfenster für zusätzliche Angriffe auf die Hisbollah, bevor die Amerikaner versuchen, den gleichen Geist der Ruhe auf den Libanon auszudehnen“, zu untermauern, schreibt Anna Barsky in Ma’ariv. „Einschätzungen in Israel sprechen von einem teilweisen amerikanischen Verständnis für dieses Bedürfnis; aber dies ist keineswegs gesichert.“

Alon Ben David, ein prominenter israelischer Militärkorrespondent, stellte fest, dass die Initiative des Premierministers zu einem Bürgerkrieg im Libanon führen könnte, und fügte in Klammern hinzu, dass „dies immer das Ziel gewesen sei“.

Die iranische Position steht jedoch im Gegensatz zur „revidierten“ US-Haltung, wonach der Libanon nie integraler Bestandteil der Forderung nach „allen Fronten“ gewesen sei. Für Teheran gilt: „Waffenstillstand für alle oder Waffenstillstand für niemanden“. So einfach ist das.

Die Verhandlungen sollten nur stattfinden, wenn Trump in der Lage wäre, Netanyahus Drang nach weiteren Runden flächendeckender Bombardierungen im Libanon ein Veto entgegenzusetzen. Hat Trump tatsächlich die Fähigkeit, Netanyahu zu kontrollieren – der (zusammen mit einigen Golfstaaten Berichten zufolge) weiterhin möchte, dass Trump „bis zum Äußersten geht, bis zum Sturz des bösen Regimes“, wie Ronen Bergman betont?

Doch die Realität für die USA ist düster:

„Die USA haben ihre Marinepräsenz und militärischen Stützpunkte in der Golfregion verloren; ihr gesamtes Arsenal an Distanzwaffen ist nahezu erschöpft, ebenso wie ihre Luftverteidigung, die sich als erschreckend ineffektiv erwiesen hat.“

„So sieht eine entscheidende strategische Niederlage aus.“

Wie Ben Rhodes, ehemaliger stellvertretender US-Nationaler Sicherheitsberater, es ausdrückte: „Es ist schwer, einen so kurzen Krieg so umfassend zu verlieren.“

Was Trump von einem Beitrag am Dienstagabend, in dem er schrieb, „eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben“, dazu brachte, wenige Stunden später Verhandlungen auf Grundlage des iranischen 10-Punkte-Plans zuzustimmen, bleibt Spekulation. Doch vielleicht erzählen die nebeneinanderstehenden Bilder des abgestürzten Hubschraubers aus Präsident Carters gescheitertem Versuch von 1980, US-Geiseln aus Iran zu befreien, zusammen mit den Wrackteilen von US-Flugzeugen nahe Isfahan aus dem abgebrochenen Versuch am Samstag (4. April), angereichertes Uran aus einem Tunnel bei Isfahan zu sichern, ihre eigene Geschichte.

Wie ein Kommentator anmerkt, fehlt in der späteren Szene von 1980 nur die Anwesenheit des ermordeten Obersten Führers Ali Khamenei. Präsident Carter wurde bekanntlich zum politischen Opfer dieses Ereignisses.

Erinnern wir uns auch daran, dass dieser aktuelle Krieg mit einem Überraschungsangriff zur Tötung des Obersten Führers Ali Khamenei begann – und man davon ausging, dass es sich um einen kurzen Krieg von nur wenigen Tagen handeln würde. Der Bericht der New York Times über das Treffen vom 11. Februar 2026, bei dem Netanyahu Trump überzeugte, sich einem Angriff auf Iran anzuschließen, bestätigt, dass „der Präsident offenbar dachte, es würde ein sehr kurzer Krieg sein … und zu keinem Zeitpunkt während der Beratungen sagte der Vorsitzende [General Caine] dem Präsidenten direkt, dass ein Krieg mit Iran eine schreckliche Idee sei … [General Caine] fragte ständig: ‚Und dann?‘ Doch Herr Trump schien oft nur das zu hören, was er hören wollte.“

Und was Trump bei der Unterrichtung am 11. Februar hören wollte, deckte sich eng mit Netanyahus eigenen tiefen Bestrebungen: „Iran stach hervor“ – sowohl für Trump als auch für Netanyahu. „Er [Trump] betrachtete Iran als einen einzigartig gefährlichen Gegner und war bereit, große Risiken einzugehen, um seinen Wunsch zu erfüllen, die iranische Theokratie zu zerschlagen“, berichtete die New York Times.

Weder Trump noch Netanyahu – trotz der dreistündigen offiziellen Unterrichtung am 11. Februar – rechneten mit der starken iranischen Reaktion in Form sofortiger Angriffe auf US-Stützpunkte im Golf, die unmittelbar nach der Tötung des Obersten Führers folgten, obwohl diese Möglichkeit in früheren iranischen Warnungen klar angedeutet worden war.

Der gesamte Angriffsplan vom 11. Februar, der im Situation Room des Weißen Hauses genehmigt wurde, basierte auf Enthauptungsschlägen, Luftangriffen aus der Distanz und der eher intuitiven (statt evidenzbasierten) Überzeugung, dass ein innerer Aufstand folgen würde – einer, der den Staat stürzen würde.

Es überrascht daher nicht, dass Trump nun verzweifelt nach einem Ausweg aus dem israelischen Debakel sucht, das ihm bereitet wurde. Wie Carter steht er politisch wie militärisch vor dem Aus. Doch jeder ernsthafte Ausweg würde erhebliche Zugeständnisse erfordern – Zugeständnisse, die im Widerspruch zu seinen erbitterten Gefühlen gegenüber Iran und den Iranern stehen.

Es scheint wahrscheinlich, dass die Verhandlungen zu keiner Einigung führen werden. Iran ist dabei, ein 70 Jahre altes Paradigma zu sprengen, indem es – durch die Androhung wirtschaftlicher und marktbezogener Schmerzen – die USA zu einer Zustimmung zwingt, die Irans „Befreiung“ aus dem Panoptikum der US-amerikanischen und israelischen Unterdrückung bedeutet. Wird dies mehr Leid und Tod (mehr Krieg) oder weniger bedeuten? Das ist die Frage.


(Auszug von RSS-Feed)

Amerika zuletzt: Krieg im Ausland, Tyrannei im Inneren – und der Raub einer ganzen Nation


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Von John und Nisha Whitehead

Wir führen Kriege, wir können uns nicht um … Kinderbetreuung, Medicaid, Medicare und all diese einzelnen Dinge kümmern … Wir müssen uns um eine Sache kümmern: den militärischen Schutz.“ – Präsident Donald J. Trump

Jede Waffe, die hergestellt wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel läuft, jede Rakete, die abgefeuert wird, bedeutet im Grunde genommen einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, an denen, die frieren und keine Kleidung haben.“ – Präsident Dwight D. Eisenhower

Jede im Ausland abgeworfene Bombe ist eine Rechnung, die nach Hause geschickt wird.

Jeder Krieg, der im Namen der „Sicherheit“ geführt wird, wird von den Amerikanern bezahlt, denen es an allem mangelt – an bezahlbarer Gesundheitsversorgung, an sicherem Wohnraum, an einer Regierung, die ihr Wohlergehen in den Vordergrund stellt.

Während die USA Billionen in endlose Kriege und militärische Aufrüstung stecken, müssen die Amerikaner den Preis dafür zahlen – nicht nur in Dollar, sondern auch in Form von verlorener Freiheit und ausgehöhlten verfassungsrechtlichen Garantien.

Das ist keine Landesverteidigung.

Das ist organisierter Diebstahl.

Während die Amerikaner mit steigenden Benzinpreisen, explodierenden Lebensmittelkosten und wachsenden Schulden zu kämpfen haben – was zum Teil durch rücksichtsloses Zolldumping und Präventivkriege angeheizt wird –, gibt die Bundesregierung Geld aus, das sie nicht hat, für militärische Aufrüstung, Konflikte im Ausland und die Extravaganzen des Präsidenten.

Das ist nicht „America First“.

Wenn überhaupt, wird schmerzlich deutlich, dass Donald Trumps „America First“-Regierungsansatz Amerika jedes Mal an letzte Stelle setzt.

Trump hat es nicht zu einer Priorität gemacht, Amerikas bröckelnde Infrastruktur wiederaufzubauen. Er hat es nicht zu einer Priorität gemacht, in Innovation zu investieren oder sicherzustellen, dass die Nation in einer sich rasant entwickelnden technologischen Welt wettbewerbsfähig bleibt. Auch hat er wenig Interesse an der Fürsorge für Veteranen, ältere Menschen oder die Jugend gezeigt.

Stattdessen kürzt die Regierung Programme, die die Amerikaner gesünder, klüger und sicherer machen – während der Präsident sich selbst Denkmäler errichtet und sich einem von den Steuerzahlern finanzierten Lebensstil von atemberaubender Verschwendung hingibt.

Obwohl er einst behauptete, er sei zu beschäftigt, um Golf zu spielen, ist Trump auf dem besten Weg, den Steuerzahlern eine Rechnung von über 300 Millionen Dollar an Reise- und Sicherheitskosten zu hinterlassen – ein Großteil davon im Zusammenhang mit häufigen Reisen zu seinen Anwesen in Florida. Jeder Besuch in Mar-a-Lago kostet schätzungsweise 3,4 Millionen Dollar.

Unterdessen zahlen die Steuerzahler 273.063 Dollar pro Stunde, um die Air Force One in der Luft zu halten.

Und während Millionen von Amerikanern Schwierigkeiten haben, sich das Nötigste zu leisten, fordert Trump 377 Millionen Dollar – eine Steigerung um 866 Prozent – für die Renovierung der Residenz im Weißen Haus.

Doch diese Exzesse, so empörend sie auch sind, verblassen im Vergleich zu den wahren Kosten der Prioritäten dieser Regierung: Krieg.

Die Trump-Regierung hat 1,5 Billionen Dollar für ihren Militärhaushalt im Haushaltsjahr 2027 beantragt – zusätzlich zu weiteren 200 Milliarden Dollar an Notfallmitteln für den Krieg im Iran.

Der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten gibt Geld aus, das ihm nicht zusteht, um endlose Kriege zu führen, die vom Kongress nicht genehmigt wurden und die nichts zum Schutz des amerikanischen Volkes oder unserer Interessen beitragen, während er darauf besteht, dass die einzige Priorität der Bundesregierung der militärisch-industrielle Komplex sein sollte.

Zu den finanzpolitischen Prioritäten des Präsidenten gehören:

  • 65,8 Milliarden Dollar für den Schiffbau der Marine, darunter ein neues Schlachtschiff der „Trump-Klasse“ für die Goldene Flotte.
  • Lohnerhöhungen für Militärangehörige bei gleichzeitiger Einfrierung der Lohnerhöhungen für zivile Bundesbedienstete.
  • 152 Millionen Dollar für den Beginn des Wiederaufbaus von Alcatraz als aktives Bundesgefängnis.
  • 10 Milliarden Dollar für Verschönerungsprojekte in Washington, D.C.

Neben der Aufstockung der Mittel für das Militär, Gefängnisse, Atomwaffen und ein als Machtinstrument eingesetztes Justizministerium hat die Trump-Regierung zudem Haushaltskürzungen in Höhe von 73 Milliarden Dollar bei nichtmilitärischen Programmen vorgeschlagen – darunter drastische Einschnitte bei der medizinischen Forschung, öffentlichen Schulen und Heizkostenzuschüssen für einkommensschwache Haushalte sowie Kürzungen bei bezahlbarem Wohnraum, Berufsausbildung, Kreditvergabe an Kleinunternehmen, Programmen zur Armutsbekämpfung, Landwirtschaft, die NASA, die Forschung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, humanitäre Hilfe und globale Gesundheitsprogramme.

Wie Dominik Lett für Cato schreibt: „Angesichts unserer sich verschärfenden Finanzkrise ist die Umschichtung von Geldern aus innenpolitischen Programmen hin zum Pentagon nichts anderes als das Umstellen von Liegestühlen auf der Titanic.“

So gehen Imperien unter.

Die Verfassung erlaubt es einem Präsidenten nicht, aus einer Laune heraus Krieg zu führen.

Die Gründerväter haben klargestellt: Die Befugnis zur Kriegserklärung liegt beim Kongress, nicht bei der Exekutive. Der Präsident sollte als Oberbefehlshaber das Militär beaufsichtigen – und nicht unkontrolliert entfesseln.

Und doch befinden wir uns erneut in einem nicht genehmigten Krieg – finanziert von den Steuerzahlern, gerechtfertigt durch wechselnde Narrative und durchgeführt ohne nennenswerte Kontrolle.

Da der Kongress nicht bereit ist, als Kontrollinstanz gegen die Übergriffe der Exekutive zu fungieren, und die Gerichte zunehmend an den Rand gedrängt werden, sind die verfassungsrechtlichen Schutzmechanismen, die genau dieses Szenario verhindern sollten, so gut wie zusammengebrochen.

Krieg ist nicht mehr das letzte Mittel.

Er ist zu einem Geschäftsmodell geworden.

Der Mann, der mit dem Versprechen „keine neuen Kriege“ Wahlkampf machte, hat die Nation stattdessen in endlose militärische Konflikte getrieben, die sich zu endlosen Kriegen zu entwickeln drohen, welche Rüstungskonzerne bereichern, politische Verbündete belohnen und die finanzielle Belastung für das amerikanische Volk verschärfen.

Berichte über Insider-Profite im Zusammenhang mit wechselnden politischen Entscheidungen bestätigen nur, was viele Amerikaner bereits vermuten: dass es im Krieg der Trump-Ära ebenso sehr um Profit wie um Macht geht.

Der Historiker Timothy Snyder, der ausführlich über autoritäre Regime geschrieben hat, betrachtet das aufgestockte Kriegsbudget der Regierung durch eine düsterere und beunruhigendere Brille – wonach Militärausgaben als Mittel dienen, das Militär zu bestechen, damit es eine von Trump angeführte Machtübernahme unterstützt.

Übersetzung: Die Trump-Regierung könnte den Grundstein für einen Terroranschlag unter falscher Flagge legen, der es Trump ermöglichen würde, das Kriegsrecht zu verhängen, die Zwischenwahlen abzusagen oder für ungültig zu erklären und die Nation weiter in Richtung einer Diktatur zu lenken.

Dafür gibt es Präzedenzfälle, nicht nur durch Trumps eigenes Handeln im Januar 2020, sondern auch durch den Mann, den er am meisten bewundert – Wladimir Putin, der 1999 in Russland seine eigenen Terroranschläge unter falscher Flagge inszenierte, um seine eigene Macht zu festigen.

Vor diesem Hintergrund lässt die obszöne Aufstockung der Militärausgaben das Schreckgespenst einer Regierung aufkommen, die sich nicht nur auf einen ausländischen Konflikt vorbereitet – sondern auf die Kontrolle im Inland.

Dies deckt sich weitgehend mit dem erschreckenden „Megacities“-Trainingsvideo des Pentagons, das vorhersagt, dass bis 2030 Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt würden, um innenpolitische und soziale Probleme zu lösen.

Die Gefahr ist nicht theoretischer Natur.

Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass Führer, die unkontrollierte Macht anhäufen, sich mit Loyalisten umgeben und den Dauerkrieg normalisieren, diese Macht oft nach innen richten.

Doch was geschieht, wenn diese unkontrollierte Macht in die Hände von jemandem gelegt wird, der zunehmend unberechenbar und realitätsfern wirkt?

In den letzten Wochen hat Trump in den sozialen Medien mit Schimpfwörtern gespickte Drohungen gegen zivile Infrastruktur im Iran ausgesprochen – Handlungen, die nach internationalem Recht Kriegsverbrechen darstellen würden.

Am Ostersonntag, als Christen auf der ganzen Welt die Hoffnung und Auferstehung Jesu Christi feierten, teilte Trump einen mit Schimpfwörtern gespickten Beitrag auf seinem „Truth Social“-Account und drohte, zivile Infrastruktur im Iran anzugreifen – Kriegsverbrechen nach der Genfer Konvention. „Dienstag wird im Iran der Tag der Kraftwerke und der Brücken sein, alles in einem. Es wird nichts Vergleichbares geben!!! Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – WARTET ES AB! Gelobt sei Allah. Präsident DONALD J. TRUMP.“

Er hat öffentliche Auftritte genutzt, um gegen politische Feinde zu wettern, ausländische Nationen zu bedrohen und mit militärischen Aktionen zu prahlen, ohne Rücksicht auf Genauigkeit oder Konsequenzen.

Vor einem Publikum aus Kindern, die sich zum jährlichen Ostereierrollen im Weißen Haus versammelt hatten, schimpfte Trump über Bidens Autopen, schwadronierte über den Krieg im Iran, bezeichnete Kamala Harris als „Person mit niedrigem IQ“, beschrieb die Biden-Regierung als ahnungslos, „was zum Teufel sie da eigentlich tun“, und drohte erneut damit, Irans Kraftwerke und Brücken zu zerstören, was ein Kriegsverbrechen darstellt.

Er hat angedeutet, er könnte „Mautgebühren“ für den weltweiten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erheben, hat den Sieg im Krieg gegen den Iran verkündet, obwohl amerikanische Streitkräfte und Verbündete im Nahen Osten weiterhin unter Beschuss stehen, und hat fantastische politische Ambitionen geäußert, die sich über verfassungsrechtliche Grenzen hinwegsetzen, darunter die Idee, er könne schnell Spanisch lernen, um für das Amt des Präsidenten von Venezuela zu kandidieren und zu gewinnen.

Dieses Verhaltensmuster – rücksichtslos, aufwieglerisch und realitätsfern – hat eine wachsende Zahl von Stimmen aus dem gesamten politischen Spektrum dazu veranlasst, zu hinterfragen, ob der Präsident gemäß dem 25. Verfassungszusatz seines Amtes enthoben werden sollte.

Es überrascht nicht, dass genau dieselben Personen, die lautstark die Anwendung des 25. Verfassungszusatzes gegen Joe Biden forderten, angesichts von Trumps zunehmend unberechenbarem Verhalten verstummt sind.

Der Maßstab, so scheint es, ist nicht verfassungsrechtlich – er ist politisch.

Was uns zurück zum Krieg im Iran bringt – einem kostspieligen, gefährlichen und höchst fragwürdigen Konflikt, der mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert und eine willkommene Ablenkung von Trumps Präsenz in den Epstein-Akten darstellt.

Trotz der unaufhörlichen Behauptungen von Präsident Trump und Pete Hegseath über Tödlichkeit und Erfolg ist der Sieg keineswegs sicher.

Und der Preis, den wir zahlen, ist in der Tat hoch – sowohl in materieller Hinsicht als auch an Menschenleben.

Glaubwürdige Bedenken deuten darauf hin, dass der Öffentlichkeit wichtige Details über die wahren Kosten dieses Krieges – auf deren Kenntnis „wir, das Volk“ ein Recht haben – vorenthalten werden.

Ein investigativer Bericht von The Intercept legt nahe, dass „das U.S. Central Command (CENTCOM), das die Militäroperationen im Nahen Osten überwacht, offenbar an dem beteiligt ist, was ein Verteidigungsbeamter als ‚Vertuschung von Verlusten‘ bezeichnete, indem es The Intercept zu niedrige und veraltete Zahlen liefert und keine Klarheit über militärische Todesfälle und Verletzungen schafft.“

Weit davon entfernt, eine wahrheitsgetreue Darstellung der menschlichen und finanziellen Lasten zu liefern, die das amerikanische Volk zu tragen hat, hat die Trump-Regierung offenbar weiterhin Informationen über die Zahl der verwundeten und getöteten Soldaten sowie die Anzahl der angegriffenen US-Stützpunkte zurückgehalten und verzögert. Tatsächlich sollen US-Truppen im gesamten Nahen Osten gezwungen worden sein, ihre Stützpunkte aufzugeben und sich in Hotels und Bürogebäude zurückzuziehen, die für den Verteidigungsschutz schlecht ausgerüstet sind.

Selbst der Bericht der Regierung über eine dramatische Rettungsmission eines abgestürzten Offiziers der Waffensysteme – eine, die massive Ressourcen und den Verlust von US-Flugzeugen mit sich brachte – gerät unter die Lupe, wobei einige vermuten, dass es sich um etwas weitaus Ehrgeizigeres und weitaus weniger Erfolgreiches gehandelt haben könnte, als angekündigt.

Obwohl Trump darauf bestanden hat, dass er das Militär angewiesen habe, mehr als 150 Flugzeuge zu entsenden – darunter 64 Kampfflugzeuge, vier Bomber, 48 Tankflugzeuge,

13 Rettungsflugzeuge und 26 Aufklärungs- und Störflugzeuge, Hunderte von Soldaten, Munition und mehrere Flugzeuge (von denen zwei Berichten zufolge von US-Streitkräften zerstört wurden, um zu verhindern, dass sie in feindliche Hände fallen) – entsenden sollte, um diesen einen Flieger zu retten, gibt es eine wachsende Welle von Stimmen, die vermuten, dass die Rettungsmission der Regierung in Wirklichkeit eine gescheiterte Bodeninvasion war, um Irans angereichertes Uran zu beschlagnahmen – eine Aussicht, mit der Trump seit Wochen geliebäugelt hat.

Wie die Financial Review feststellte: „Trumps gewagte Spezialoperations-Rettung hat einen hohen Preis. Etwa 100 Spezialkräfte waren an der risikoreichen Mission beteiligt, während mehrere US-Flugzeuge im Wert von mehreren Millionen Dollar zerstört wurden, um den Piloten zu befreien.“

Was die Frage aufwirft: Können wir darauf vertrauen, dass die US-Regierung uns die Wahrheit sagt?

Können wir einer Regierung vertrauen, die in der Vergangenheit immer wieder Vertuschungen betrieben hat – im medizinischen, militärischen, politischen und ökologischen Bereich?

Können wir einer Regierung vertrauen, die ihre Bürger als Datenpunkte behandelt, die verfolgt, überwacht und manipuliert werden müssen?

Können wir einer Regierung vertrauen, die Kriege aus Profitgier führt, ihre eigenen Bürger aus Profitgier inhaftiert und die Machthaber vor Rechenschaftspflicht schützt?

Dies ist eine Regierung, die lügt, betrügt, stiehlt, spioniert, tötet und ihre Befugnisse fast bei jeder Gelegenheit überschreitet.

Sie behandelt Menschen als entbehrlich – als Ressourcen, die genutzt, kontrolliert und entsorgt werden.

Sie lässt sich nicht von Moral, Zurückhaltung oder verfassungsrechtlichen Grundsätzen leiten.

Es ist Macht ohne Grenzen – korrupt, nicht rechenschaftspflichtig und zunehmend gleichgültig gegenüber den Freiheiten, die sie eigentlich schützen sollte.

Dies ist eine Regierung, die Kriege aus Profitgier führt und wegschaut, während ihre Vertreter ihre Macht missbrauchen.

Und zunehmend werden diese Kriege nicht nur in Übersee geführt.

Diese Kriege finden auch hier bei uns statt.

Durch Massenüberwachungsprogramme, die jede Bewegung und jede Kommunikation verfolgen. Durch militarisierte Polizeieinsätze und den Einsatz von Einheiten der Nationalgarde gegen die Zivilbevölkerung. Durch Bundesbehörden, die befugt sind, Personen festzunehmen, abzuschieben und verschwinden zu lassen, ohne Rücksicht auf ein ordentliches Verfahren. Durch Maßnahmen, die versuchen neu zu definieren, wer Anspruch auf den Schutz der Staatsbürgerschaft hat – und wem dieser entzogen werden kann.

So sieht es aus, wenn die Kriegsmaschinerie – geschaffen für fremde Schlachtfelder – nach innen gerichtet wird.

So sieht es aus, wenn „wir, das Volk“ zum Feind werden.

Und in diesem Moment schließt sich für uns der Kreis.

Fast 250 Jahre, nachdem sich die amerikanischen Kolonisten gegen einen fernen Herrscher erhoben, der Krieg gegen sein eigenes Volk führte – durch stehende Heere, willkürliche Herrschaft und den Entzug von Rechten –, stehen wir erneut einer Regierung gegenüber, die ihre Bürger nicht als souveräne Individuen betrachtet, sondern als Untertanen, die kontrolliert werden müssen.

Wie ich in „Battlefield America: The War on the American People“ und dessen fiktionalem Pendant „The Erik Blair Diaries“ deutlich mache, war die Regierung nie dazu bestimmt, dass man ihr vertraut. Sie sollte durch die Fesseln der Verfassung gezügelt werden.

Die größte Bedrohung für die Freiheit ist kein ausländischer Feind.

Die größte Bedrohung für die Freiheit ist eine Regierung, die ihr Volk nicht mehr fürchtet, schätzt oder ihm dient.

Glaubt nicht dieser Lüge.

(Auszug von RSS-Feed)

Zwischen Krieg und industriellem Zusammenbruch: Die US-israelische Abnutzungskrise

14. April 2026 um 12:01

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Die US-Kriegsmaschinerie verbraucht ihre eigenen Grundlagen und legt eine strukturelle Krise offen, die sich nicht allein mit Geld lösen lässt.

Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat eine strukturelle Krise im Zentrum der Kriegsmaschinerie Washingtons offengelegt – eine Krise, die die Fähigkeit in Frage stellt, einen langwierigen Konflikt aufrechtzuerhalten, geschweige denn verbrauchte Ressourcen zu ersetzen.

Bereits in den ersten Wochen wurden enorme Bestände an Raketen, Flugzeugen und präzisionsgelenkter Munition – von Tomahawk und ATACMS bis hin zu Patriot-, THAAD- und Arrow-Abfangraketen – in einem atemberaubenden Tempo aufgebraucht.

Die Gefechtsabnutzung schlägt rasch in eine industrielle Abrechnung um und offenbart die Grenzen der US-amerikanischen und israelischen Fähigkeit, hochwertige Waffensysteme im Tempo moderner Kriegsführung nachzuproduzieren.

Feuerkraft ohne Durchhaltevermögen

Laut einem Bericht des Royal United Services Institute (RUSI) vom 24. März wurden in den ersten 16 Kriegstagen 11.294 Munitionsstücke eingesetzt – mit direkten Kosten von 26 Milliarden US-Dollar. Reparationen könnten diese Summe auf über 50 Milliarden erhöhen. Doch die finanziellen Kosten erzählen nur einen Teil der Geschichte.

Allein in den ersten 96 Stunden wurden 5.197 Munitionsstücke in 35 Kategorien abgefeuert – eine der intensivsten Luftkampagnen der modernen Kriegsführung. Das Ausmaß des Verbrauchs überforderte schnell die Logik industrieller Nachproduktion.

Die Luftabwehrsysteme trugen die Hauptlast. US- und Golfstaaten-Batterien feuerten innerhalb von nur vier Tagen 943 Patriot-Abfangraketen ab – ungefähr so viel wie die Produktion von 18 Monaten. THAAD-Systeme folgten einem ähnlichen Muster: 145 Raketen wurden eingesetzt und verbrauchten mehr als ein Drittel der geschätzten Bestände.

Auf israelischer Seite war der Druck noch größer. Die Bestände an Arrow-Abfangraketen sanken im gleichen Zeitraum um mehr als die Hälfte. Der Wiederaufbau dieser Vorräte könnte fast 32 Monate dauern. Was zunächst wie hoher Verbrauch aussah, entpuppte sich schnell als strukturelles Ungleichgewicht.

Die Kosten dieser ersten vier Tage allein lagen zwischen 10 und 16 Milliarden Dollar und stiegen auf 20 Milliarden, wenn man Flugzeug- und Systemverluste einrechnet. Noch schlimmer: Die Beeinträchtigung von Radar- und Satelliteninfrastruktur verringerte die Abfangquote, sodass mehrere Raketen auf ein einzelnes Ziel abgefeuert werden mussten – in einigen Fällen bis zu 11 Abfangraketen für eine Bedrohung.

Strategische Waffen, leere Lager

Offensive Systeme folgten dem gleichen Muster. In der Anfangsphase wurden 225 ATACMS- und PrSM-Raketen abgefeuert – zentrale Mittel für präzise Tiefenschläge. Zusätzlich wurden innerhalb von 16 Tagen mehr als 500 Tomahawk-Marschflugkörper gestartet.

Allein die Wiederbeschaffung dieser Tomahawks könnte bis zu 53 Monate dauern – mehr als vier Jahre ununterbrochener Produktion. Praktisch bedeutet das, dass die USA ein vergleichbares Bombardement kurzfristig nicht wiederholen können.

JASSM-ER-Raketen (präzisionsgelenkte Luft-Boden-Raketen), die jeweils über eine Million Dollar kosten, wurden in großer Zahl gegen iranische Radar- und Kommunikationsziele eingesetzt. Ihre Produktion hängt von fortschrittlichen elektronischen Komponenten ab, die bereits durch globale Lieferengpässe belastet sind. Auch HARM-Antiradar-Raketen wurden stark genutzt, wodurch Bestände schrumpften, die ursprünglich für den europäischen Einsatz vorgesehen waren.

Präzision hatte ihren strategischen Preis. Jeder erfolgreiche Schlag verringerte Ressourcen, die nicht schnell ersetzt werden können.

Der Einsatz von acht GBU-57-Bunkerbrechern in den ersten 96 Stunden – fast ein Viertel des verfügbaren Bestands – unterstrich die Intensität der Angriffe auf gehärtete iranische Anlagen. Tausende JDAM-Kits folgten und erschöpften die Vorräte an Lenksystemen, die konventionelle Bomben in Präzisionswaffen verwandeln.

Kleine Präzisionsbomben wurden laut Bericht in nahezu „selbstmörderischen“ Mengen eingesetzt, insbesondere gegen mobile Abschussrampen. Gleichzeitig wurden bunkerbrechende BLU-109-Bomben kontinuierlich verwendet, wodurch die weltweiten Bestände innerhalb von zwei Wochen fast erschöpft waren.

Wenn die Lufthoheit bricht

Der Abschuss eines F-15E Strike Eagle über iranischem Gebiet am 3. April markierte einen Wendepunkt. Er zerstörte die Annahme unangefochtener Lufthoheit und offenbarte die Folgekosten selbst eines einzelnen taktischen Verlustes.

Der Vorfall löste eine komplexe Rettungsoperation aus, die schnell eskalierte. Neben dem zerstörten Kampfjet gingen auch ein A-10 Thunderbolt II verloren, Hubschrauber wurden getroffen und weitere Systeme beschädigt oder aufgegeben.

Auf dem Höhepunkt der Operation zerstörten US-Streitkräfte zwei MC-130-Transportflugzeuge und vier Spezialkräfte-Hubschrauber, um ihre Gefangennahme zu verhindern. Auch MQ-9-Drohnen wurden abgeschossen.

Die direkten Verluste dieses einzelnen Vorfalls überstiegen 500 Millionen Dollar. Doch die eigentlichen Kosten liegen woanders.

Die Rettungsmission umfasste 155 Flugzeuge, Hunderte Soldaten und dauerte zwei Tage im feindlichen Gebiet. Um eine einzige Besatzung zu retten, wurden enorme Ressourcen eingesetzt – ein Hinweis auf eine tiefere Schwäche: Hochwertige Systeme können bei komplexer Verteidigung unverhältnismäßige Verluste auslösen.

Iranische Luftabwehr traf Berichten zufolge auch eine F-35 und schoss mehrere Drohnen ab, während Eigenbeschuss die Situation zusätzlich verschärfte. Überlegenheit ist nicht mehr selbstverständlich.

Lieferketten als neues Schlachtfeld

Die US-Kriegsausgaben überschritten laut Pentagon-Daten innerhalb von etwas mehr als einem Monat 45 Milliarden Dollar. Die täglichen Kosten erreichten schließlich eine Milliarde Dollar.

Doch die eigentliche Krise liegt nicht im Geld, sondern in der Produktion.

Allein der Ersatz der in den ersten vier Tagen eingesetzten Munition erfordert:

  • 92 Tonnen Kupfer
  • 137 Kilogramm Neodym
  • 18 Kilogramm Gallium
  • 37 Kilogramm Tantal
  • 7 Kilogramm Dysprosium
  • 600 Tonnen Ammoniumperchlorat

Die USA sind bei Ammoniumperchlorat auf eine einzige inländische Quelle angewiesen. Gleichzeitig kontrolliert China:

  • 98 % der Galliumproduktion
  • 90 % der Neodymverarbeitung
  • 99 % des Dysprosiums

Militärische Macht ist damit an geoökonomische Realitäten gebunden, die außerhalb der Kontrolle Washingtons liegen.

Selbst unbegrenzte Finanzierung kann die Produktion ohne Zugang zu diesen Materialien nicht beschleunigen.

Die Kostenfalle

Neben dem Verbrauch zeigt der Krieg ein weiteres Problem: das Kostenverhältnis.

Teure Abfangraketen werden gegen billige Drohnen und Raketen eingesetzt. Iranische Systeme, oft zu einem Bruchteil der Kosten produziert, zwingen die USA in ein nicht nachhaltiges Verhältnis.

Während Nahbereichssysteme wie C-RAM über 509.500 Schüsse für nur 25 Millionen Dollar abgaben, verschlangen Abfangraketen mindestens 19 Milliarden Dollar.

Eine Industrie ohne Skalierbarkeit

Die Struktur der US-Rüstungsindustrie verschärft das Problem. Trotz steigender Nachfrage wurde die Produktion kaum erhöht.

Rüstungsunternehmen zögern, Kapazitäten ohne langfristige Verträge auszubauen. Politische Unsicherheiten haben das Vertrauen geschwächt.

Schlüsselanlagen wie das Holston Army Ammunition Plant arbeiten mit fixer Kapazität – ein kritischer Engpass.

Die Folgen reichen weit über den Iran hinaus: Jeder abgefeuerte Flugkörper reduziert die globale Abschreckungsfähigkeit der USA.

Ein zerfallender Mythos

Der Krieg gegen den Iran zerstört die Illusion unbegrenzter westlicher Militärüberlegenheit.

Technologische Vorteile bestehen weiterhin – doch sie garantieren keine Ausdauer.

Raketen treffen ihre Ziele. Flugzeuge durchdringen Verteidigungen.
Doch ohne industrielle Kapazität zur Aufrechterhaltung des Einsatzes reduziert jeder Schlag zukünftige Möglichkeiten.

Dieser Krieg zeigt: In einem langen Konflikt ist industrielle Widerstandsfähigkeit wichtiger als Feuerkraft.

Und in dieser Gleichung sind die USA nicht mehr dominant.

(Auszug von RSS-Feed)

Der plötzliche Aufstieg von „Professor“ Jiang Xueqin, einem ehemaligen UN-Beamten, der zum Retter der Podcast-Welt wurde und nun seine eigene Religion gründen will

14. April 2026 um 10:55

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Von The Winepress

„Mein Ziel ist es, der Messias zu sein.“

Wenn du dich auf YouTube, TikTok und anderen Social-Media-Plattformen umgesehen hast, bist du vielleicht inzwischen auf diesen Typen namens „Professor“ Jiang Xueqin gestoßen, den neuesten „Wahrheitsverkünder“ in den alternativen Medien, der in den letzten Monaten richtig durchgestartet ist. Gib einfach seinen Namen „Prof. Jiang“ auf YouTube ein, und du siehst alle Podcasts, in denen er zu Gast war.

Der Mann hat sich eine große Online-Fangemeinde aufgebaut, und viele Menschen und Kanäle teilen seine Vorträge und Seminare.

Sein Hauptkanal heißt „Predictive History“, und er hat einen Clip-Kanal (ich nehme an, er verwaltet ihn selbst), der die wichtigsten Punkte seiner Vorträge hervorhebt.

Ich erinnere mich, dass er letztes Jahr in meinem Feed auftauchte, und ich sah einige dieser Titel und Ausschnitte aus den Videos und habe sie beiseitegeschoben, weil sie etwas obskur wirkten. Er spricht ein bisschen über alles: Politik, Militär, Geschichte, Religion, Philosophie, Verschwörungstheorien usw.

Einige dieser Videos waren meiner Meinung nach etwas schwer verständlich und lächerlich (viele dieser „Truther“, die das verborgene, sogenannte esoterische Wissen „enthüllen“, sind typischerweise Spinner); zum Beispiel behauptet er, Paulus sei ein falscher Apostel gewesen, der das Christentum und die Lehren Jesu vereinnahmt habe, was Jiang mit einer gnostischen Tendenz interpretiert, und dass Paulus ein Agent Roms gewesen sei, um die Bewegung Jesu zu vereinnahmen – etwas, das ich schon einmal gehört habe, und das sich anhand der Schrift unglaublich leicht widerlegen lässt; alles, was er darin sagt, sind totale Lügen und erfundener Unsinn, und ihn zu widerlegen hieße, seinen Aussagen Glauben zu schenken.

QUELLE

Sein großer Durchbruch gelang ihm vor etwas mehr als einem Monat, als er zu Gast bei „Breaking Points“ war und das Video viral ging.

Am Ende ließ er eine „Bombe“ platzen, als er fragte, warum Trump den Iran angegriffen habe. Er nannte einige Gründe dafür und erklärte ganz zum Schluss, dass die „Epstein-Akten“ eindeutig zeigten, dass die Welt „von Geheimgesellschaften regiert wird“, wie er sagte, sowie von mächtigen Personen, die gesichtslos und unbekannt sind, aber das Militär, die Regierungen und die Finanzwelt kontrollieren; er ordnete sie alle den Illuminati zu, die er dann in drei Hauptmachtstrukturen unterteilte:

„Da sind die Jesuiten, die den Vatikan kontrollieren;“ da sind die sabbateanischen Frankisten, die heute den modernen Staat Israel kontrollieren; und da sind die Freimaurer, die den nationalen Sicherheitsapparat der Vereinigten Staaten kontrollieren;

„Und sie glauben, dass Israel, dieser Krieg im Nahen Osten, der Schlüssel zur Endzeit ist, um den Himmel auf Erden zu schaffen. Es ist also fast wie ein Drehbuch, dem sie folgen, auch wenn es geopolitisch keinen Sinn ergibt.“

Zwar steckt sicherlich ein Funken Wahrheit in seinen Aussagen, doch handelt es sich hierbei um das, was wir als „Limited Hangout“ bezeichnen.

Laut Victor Marchetti, einem ehemaligen Sonderberater des stellvertretenden Direktors der Central Intelligence Agency (CIA), ist ein „Limited Hangout“ „Spionagejargon für einen beliebten und häufig angewandten Trick der Geheimdienstprofis“. Wenn ihr Schleier der Geheimhaltung zerfetzt ist und sie sich nicht mehr auf eine falsche Tarngeschichte verlassen können, um die Öffentlichkeit falsch zu informieren, greifen sie darauf zurück, einen Teil der Wahrheit zuzugeben – manchmal sogar freiwillig –, während sie es dennoch schaffen, die entscheidenden und schädigenden Fakten in dem Fall zurückzuhalten. Die Öffentlichkeit ist jedoch in der Regel so fasziniert von den neuen Informationen, dass sie nie auf die Idee kommt, der Sache weiter nachzugehen.“

Wir können diese Definition für moderne Medienarbeit und Psyops abwandeln, aber der Kerngedanke besteht darin, entscheidende Informationen beiläufig und auf informelle Weise einzustreuen, um sie für die Massen schmackhafter zu machen und sie unbewusst dazu zu verleiten zu glauben: ‚Ja, das habe ich schon immer gewusst‘, obwohl sie es nicht wissen und immer noch nicht das ganze Bild haben.

Genau das hat Jiang gerade getan, ohne näher darauf einzugehen oder die Zeit dafür zu haben, aber es ist ein subtiles Eingeständnis der Wahrheit; dass Trump in diesem Fall eine Marionette ist, er spielt kein 4D-Schach: Er ist nur ein Bauer darin. Wir haben schon seit einiger Zeit verstanden, dass die Welt ein großer Club ist, in dem du nicht mitmachst, wie George Carlin es ausdrückte, der seit vielen Jahrhunderten von Geheimgesellschaften, Verbrecherfamilien und Syndikaten geführt wird; und erst jetzt werden einige der „Normies“ endlich in diese Wahrheit eingeweiht.

Was diesen „Professor“ Jiang angeht, ist nach dem, was ich gesehen habe, derzeit nicht viel über ihn bekannt.

Er wurde kürzlich als Betrüger entlarvt, weil er ein falscher Professor ist; er versuchte, jemanden zu manipulieren, damit dieser glaubte, er habe sich nie als Professor bezeichnet und sei in Wirklichkeit nur ein Gymnasiallehrer.

QUELLE

Es ist offensichtlich, dass dieser Typ ein Lügner und Betrüger ist, der hier nur irgendeine Geschichte verbreiten will, und dennoch wird er gerade von all diesen großen Podcasts in die Schale gehoben. In den Kommentaren und den Sendungen, in denen er auftritt, heißt es, er sei „der Einzige, der die Wahrheit sagt“, „er hat alles vorhergesagt“ und „er sieht, was sonst niemand sieht“.

Was hat es mit diesem Typen auf sich?

Nun, durch Zufall tauchte in meinem YouTube-Feed ein Video auf, das enthüllte, dass er ein ehemaliger „UN-Beamter“ war. Ich kann nicht herausfinden, wann er das war, wie lange oder wo genau er tätig war, aber in einem Interview, das er 2014 in einer chinesischen Talkshow gab, bestätigte er, dass er für die UN gearbeitet hat. „Fergus Thompson spricht mit Jiang Xueqin, Autor von ‚Creative China‘ und langjährige Lehrer an einigen der elitärsten Schulen Chinas“, heißt es in der Beschreibung. Es wurde auch bekannt, dass er seinen Abschluss an der Yale University gemacht hat – vielleicht gibt es dort auch eine Verbindung zu Skull & Bones. Neben seiner Tätigkeit als Pädagoge war er einige Jahre lang auch als Journalist in China tätig.

Das ist sehr aufschlussreich, da die UNO offen zugibt, die Narrative in den sozialen Medien zu unterwandern und zu beeinflussen.

Melissa Fleming, die Untergeneralsekretärin für globale Kommunikation bei den Vereinten Nationen, gab 2022 zu, dass man, um die Berichterstattung rund um Covid-19 zu beeinflussen, mit TikTok zusammengearbeitet habe, um den von ihnen zugelassenen Ärzten gefälschte „Ticks“ zu verleihen und so ihre Botschaft zu verbreiten.

„Wir hatten ein weiteres Projekt mit vertrauenswürdigen Botschaftern namens Team Halo, bei dem wir Wissenschaftler auf der ganzen Welt und einige Ärzte in der Nutzung von TikTok geschult haben, und TikTok hat mit uns zusammengearbeitet;

„Und diese Wissenschaftler, die anfangs praktisch keine Follower hatten, erhielten ‚Verifizierungshäkchen‘. Sie begannen, Menschen aus ihrer Community in ihre Labore und Büros einzuladen, ihre Fragen zu beantworten und mit ihnen in Kontakt zu treten.

„Das hat sich wirklich durchgesetzt, und viele von ihnen wurden zu gefragten Beratern in den nationalen Medien. […] Es war also ein vielschichtiger Einsatz von Ideen und Taktiken […]

„Die Menschen müssen selbst geimpft werden, und ich glaube, die sozialen Medien haben sich so schnell verbreitet, dass Menschen jeden Alters meiner Meinung nach sehr schlecht gerüstet sind, besonders in Krisenzeiten, in denen sie sich sehr mit dem Geschehen da draußen verbunden fühlen, suchen, helfen wollen und teilen wollen – und dabei wirklich lernen müssen, wie man Falsch- und Desinformation erkennt und wie man nicht Teil des Problems wird.“

„Deshalb werden wir viel proaktiver. Wir verfügen über das wissenschaftliche Wissen, und wir sind der Meinung, dass die Welt davon erfahren sollte – und die Plattformen selbst wissen das auch. Aber es ist eine riesige Herausforderung, bei der meiner Meinung nach alle Bereiche der Gesellschaft sehr aktiv werden müssen.“

Also ist natürlich ein „ehemaliger UN-Beamter“ zur Stelle, um die Lage zu retten, alles zu erzählen und das Spiel zu entlarven, oder?

Zudem gibt Jiang in einem Gespräch mit dem Komiker Kurt Metzger aus eigener Mund zu, dass er daran arbeitet, eine neue Religion zu gründen. Er räumt ein, YouTube als Testumgebung zu nutzen, um Konzepte für seine im Entstehen begriffene Religion zu verbreiten, und gibt zu, dass er deshalb häufig seine Meinung ändert.

„Mein Ziel ist es, der Messias zu sein.“

Das hat er tatsächlich gesagt.

Yeah…

In einem anderen Beitrag offenbarte er, woran er glaubte, nämlich an den Gnostizismus und an theosophische Vorstellungen davon, dass wir alle den „göttlichen Funken“ in uns tragen.

Dann spielte er, wie so viele dieser von der CIA kontrollierten und von der Regierung bezahlten Handlanger, die Rolle Epsteins und seinen Anteil am Kinderhandel herunter. „Epstein betrieb keine Erpressungsmasche für Pädophile, weil er keine lückenlose E-Mail-Spur hinterlassen hat, die die gesamte Lieferkette belastet.“

Das ist der Grund? Das ist doch reine Hirnverrottung, oder testet er nur die Lage, um zu sehen, womit er durchkommt?

Also könnt ihr „Professor“ Jiang zur Liste der Lügner und Scharlatane hinzufügen, die man meiden sollte. Er ist ein weiterer Spinner, der meiner Meinung nach Teil der großen CIA-Mockingbird-Medienmaschine ist. Er ist ein weiterer Torwächter, der die Tür vielleicht manchmal ein bisschen weiter öffnet als andere, aber er ist trotzdem nur ein wahnhafter Lügner und ein Spitzel.

(Auszug von RSS-Feed)

Die Krise der sterbenden Krankenhäuser


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In Deutschland schließen jedes Jahr Dutzende Krankenhäuser – leise, Schritt für Schritt. Dieses Phänomen sieht der erfahrene Arzt Dr. Christoph Heinritz-Bechtel als Symptom einer tiefer liegenden Krise, dem er in einer Reihe von Video-Vorträgen nachgeht. In einem ersten Impulsvortrag stellt er sich die Frage: „Was sagt dieses Krankenhaussterben über uns als Gesellschaft – über unser Bild vom Menschen, von Heilkunst, von Würde?“ Und „warum lassen wir das zu – und was würde passieren, wenn wir anfangen, anders zu denken?“ Es ist der Auftakt, der sich intensiv mit der Fragestellung und konkreten Lösungsansätzen beschäftigt. Ich bringe nachfolgend mein Transkript des ersten Vortrages. (hl)

Das sterbende Krankenhaus – die Krise der Heilkunst.
Impulsvortrag zur Videoreihe

von Dr. med. Christoph Heinritz-Bechtel

Liebe Kulturfreunde, ich bin nun seit über 30 Jahren Arzt, und habe im Übrigen noch nebenbei unter anderem Erkenntniswissenschaft,

(Auszug von RSS-Feed)

Präsident von Burkina Faso: „Wir wollen keine Demokratie, die tötet“

14. April 2026 um 10:14

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Von Nicholas Mwangi

Das jüngste Interview mit Ibrahim Traoré, dem Präsidenten von Burkina Faso, hat eine breite Debatte ausgelöst, nachdem es auf globalen Medienplattformen viral gegangen war. Die Schlagzeilen, insbesondere von Mainstream-Medien, interpretierten seine Äußerungen schnell als pauschale Ablehnung der Demokratie. Einige unterstellten ihm sogar die Absicht, eine dauerhafte Militärherrschaft zu etablieren.

Diese Interpretation ist zwar reißerisch, aber völlig irreführend. Sie lässt den politischen, historischen und materiellen Kontext von Traorés Aussagen außer Acht, der für das Verständnis sowohl seiner Worte als auch der allgemeinen Entwicklung

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Jede E-Mail ein Spion: So schützt man sein Postfach vor Überwachung

14. April 2026 um 10:07

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Wir leben in einer Welt, in der „Der leise Aufstieg eines umfassenden Überwachungsstaates“ nicht mehr nur eine Warnung ist – sondern Realität. Predictive Policing, Zero-Click-Smartphone-Hacks, gigantische Datensammlungen und behördenübergreifendes Tracking verschmelzen zu einem einzigen, allgegenwärtigen System. Jahre nachdem investigative Journalist*innen wie Whitney Webb Alarm geschlagen haben, beginnt einer der unmittelbarsten Schritte zum Selbstschutz dort, wo viele es nicht erwarten: im Posteingang.

Proton Mail, ein in der Schweiz ansässiger E-Mail-Dienst, bietet einen einfachen Ausweg. Mit dem Easy-Switch-Tool kann man Nachrichten und Kontakte von Gmail oder anderen Anbietern in wenigen Minuten übertragen – ein Neuanfang, ohne sein digitales Leben zu verlieren.

Die meisten unserer digitalen Alltagsaktivitäten basieren auf US-Technologien – doch Bequemlichkeit hat oft ihren Preis. Gmail beispielsweise liest und scannt alle Nachrichten, um Werbung zu personalisieren, KI-Modelle zu trainieren und gibt Daten unter bestimmten Umständen an die US-Regierung weiter.

Proton Mail kehrt dieses Modell um: In der Schweiz entwickelt und durch kostenpflichtige Abonnements statt durch Datenverwertung finanziert, bietet der Dienst verschlüsselte E-Mails, VPN, Passwortverwaltung und Cloud-Speicher. Es gibt auch eine kostenlose Version – ein Beweis dafür, dass Privatsphäre nicht teuer sein muss. Allerdings gibt es wichtige Einschränkungen, auf die wir später noch warnend eingehen werden.

Gleichzeitig zeigt die digitale Landschaft, wie aggressiv Nutzerdaten gesammelt werden. LinkedIn, seit 2016 im Besitz von Microsoft, geriet kürzlich ins Zentrum einer Untersuchung der deutschen Non-Profit-Organisation Fairlinked e.V. Der Bericht mit dem Titel BrowserGate beschreibt einen der weitreichendsten Fälle von unternehmerischer Datenerfassung, die bisher aufgedeckt wurden.

Laut den Ergebnissen scannt ein versteckter Code jedes Mal, wenn einer der rund eine Milliarde LinkedIn-Nutzer die Plattform besucht, den Browser nach installierten Erweiterungen, verschlüsselt diese Informationen und sendet sie nicht nur an LinkedIn, sondern auch an externe Unternehmen – darunter eine US-israelische Cybersecurity-Firma. Dadurch entsteht die Möglichkeit, dass sowohl US- als auch israelische Regierungsstellen indirekt auf diese Daten zugreifen könnten. Nutzer*innen werden weder darüber informiert noch um Zustimmung gebeten, und LinkedIns Datenschutzrichtlinie erwähnt diese Praxis nicht.

In einer Zeit, in der unser digitaler Fußabdruck ständig – oft lautlos – verfolgt wird, ist der Wechsel des E-Mail-Dienstes nicht nur eine Vorliebe. Er ist ein kleiner, aber bedeutender Akt der Selbstbestimmung.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit Schweizer Datenschutz

Proton Mail bietet sichere E-Mails mit integrierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) und einer Zero-Access-Architektur. E-Mails werden auf dem Gerät des Absenders verschlüsselt, bevor sie übertragen werden. Im Gegensatz zu Gmail kann Proton den Inhalt von Nachrichten nicht lesen. Vollständige E2EE greift, wenn sowohl Absender als auch Empfänger Proton Mail verwenden.

Der Dienst blockiert automatisch E-Mail-Tracker (wie Spypixel und Tracking-Links), verfügt über Phishing-Erkennung und zeigt keine Werbung – selbst für kostenlose Nutzer*innen. Proton Mail ist über eine Web-Oberfläche sowie Apps für Android und iOS verfügbar.

Migration mit Easy Switch

Easy Switch ist ein integriertes Tool, das es Nutzer*innen ermöglicht, Daten von anderen E-Mail-Konten zu übertragen. Unterstützt werden:

  • Automatische Weiterleitung neuer Gmail-Nachrichten an ein Proton-Postfach, ohne dass Google die Proton-Adresse sieht.
  • Import bestehender E-Mails, Kontakte und Kalender.

Der Importvorgang läuft im Hintergrund auf Proton-Servern, und alle Daten werden bei der Ankunft verschlüsselt. Nutzer*innen können bestimmte Ordner oder Zeiträume auswählen. Easy Switch funktioniert nicht nur mit Gmail, sondern auch mit Outlook, Yahoo und anderen IMAP-kompatiblen Diensten.

Speicherüberlegungen

Die kostenlose Version von Proton Mail enthält bis zu 1 GB Speicherplatz. Neue Nutzer*innen beginnen typischerweise mit 500 MB und können durch ein paar onboarding-Schritte die volle Kapazität erreichen. Für Menschen mit sehr großen Gmail-Archiven könnte dies jedoch nicht ausreichen; es kann helfen, alte Nachrichten in Gmail zu bereinigen, zu löschen oder nur ausgewählte Ordner zu importieren.

Kostenpflichtige Pläne bieten mehr Speicher und zusätzliche Funktionen:

  • Mail Plus: 15 GB Speicher (geteilt mit Proton Drive); 4,99 €/Monat oder 3,99 €/Monat jährlich.
  • Proton Unlimited: 500 GB Gesamtspeicher (über alle Proton-Dienste verteilt); ca. 12,99 €/Monat oder 9,99 €/Monat jährlich.

Bezahlpläne beinhalten außerdem Alias-Verwaltung (Hide-My-Email), Unterstützung für Desktop-Clients via Proton Mail Bridge sowie die Nutzung eigener Domains.

Fazit

Die Fähigkeit der US-Regierung, Google zur Herausgabe von Gmail-Daten zu zwingen, hat viele Nutzer*innen dazu bewegt, nach Alternativen mit stärkeren Datenschutzmerkmalen zu suchen. Proton Mail – mit Sitz in der Schweiz und mit robuster Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – ist eine Option, die man in Betracht ziehen sollte. Das Easy-Switch-Tool erleichtert zudem den Wechsel von Gmail und anderen Anbietern erheblich.

Vorsicht und größerer Kontext

Ein weiteres Schweizer Unternehmen, Crypto AG, wurde jahrzehntelang heimlich von der CIA und dem deutschen BND kontrolliert. Ich habe dies bereits in einem Artikel im CovertAction Magazine beschrieben – einem Magazin, das von ehemaligen CIA-Offizieren gegründet wurde und dessen Redaktionsbeirat auch den Whistleblower John Kiriakou umfasst, der das Folterprogramm der CIA aufgedeckt hat.

Covert Action Magazine’ Schlagzeile (Screenshot Felix Abt)

Crypto AG verkaufte über Jahrzehnte manipulierte Verschlüsselungsgeräte an rund 120 Länder, was US-Geheimdiensten Zugang zu vermeintlich sicheren Kommunikationskanälen verschaffte. Nur Länder wie China, Russland und Nordkorea entgingen der Falle, indem sie eigene Verschlüsselungssysteme entwickelten.

Der Fall zeigt, dass globale Überwachung häufig Schwachstellen in Geräten und Infrastrukturen ausnutzt – nicht nur in Algorithmen. Cybersicherheit ist oft weniger zuverlässig, als viele glauben.

Die Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden machten zudem das Ausmaß weltweiter Überwachung deutlich. Smartphones können Audio aufzeichnen, selbst wenn sie ausgeschaltet sind, und Haushaltsgeräte – von Fernsehern bis zu Sprachassistenten – lassen sich zu Überwachungsinstrumenten umfunktionieren. Überwachungssysteme wie Palantir sammeln und analysieren riesige Mengen persönlicher Daten, um detaillierte Profile zu erstellen.

Angesichts der anhaltenden Bemühungen der US-Regierung und anderer Staaten, Überwachungsbefugnisse massiv auszuweiten, ist Vorsicht geboten. Es ist unmöglich, mit Sicherheit vorauszusagen, wer Proton Mail in Zukunft kontrollieren wird oder ob der Dienst jemals durch Geheimdienste oder Überwachungs- und Spionageplattformen wie Palantir kompromittiert werden könnte.

Nutzer*innen sollten sich daher bewusst sein, dass kein E-Mail-Dienst – unabhängig von Standort oder technischer Schutzmaßnahmen – vollständig gegen zukünftigen politischen, rechtlichen oder technologischen Druck immun ist.

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Felix Abt ist ein in Asien lebender Unternehmer, Reiseblogger und Autor auf Substack: https://felixabt.substack.com

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