Wie Merz, Klingbeil & Co. eine Gesellschaft auf Krieg einstellen, ohne es offen zu sagen.
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Lügen sind effizient
Ein Meinungsbeitrag von Uwe Froschauer.
Effizienz beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen einer Entität. Es geht demnach darum, was etwas bringt und was es kostet. Damit der Sender seine Ziele erreicht, sind bequeme Lügen für den Empfänger gefühlt oftmals angenehmer als die nackte Wahrheit – für seine persönliche Entwicklung sicherlich nicht. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, müsste man Zeit investieren, die viele nicht aufbringen wollen. Wer aber auf der Oberfläche eines Sees planscht, wird niemals auf den Grund des Sees blicken. Folgende Fabel beschreibt das Verhältnis von Wahrheit und Lüge sehr anschaulich.
Die nackte Wahrheit und die Lüge
Es wird erzählt, dass die Wahrheit und die Lüge sich einmal auf einem Weg begegneten. Die Lüge begrüßte die Wahrheit freundlich und sagte: „Welch ein wunderbarer Tag heute!“ Die Wahrheit schaute zum Himmel, denn der Tag war wirklich schön.
Die beiden begannen gemeinsam zu gehen und erreichten bald einen schönen See mit klarem Wasser. Die Lüge meinte: „Das Wasser sieht so einladend aus – lass uns zusammen baden gehen!“ Die Wahrheit war zwar vorsichtig, prüfte das Wasser und stellte fest, dass es tatsächlich angenehm war. Also zogen sie sich aus und stiegen ins Wasser.
Doch plötzlich sprang die Lüge aus dem See, griff nach den Kleidern der Wahrheit, zog sie an und lief davon. Die Wahrheit blieb nackt im Wasser zurück. Zornig sprang die Wahrheit aus dem See und suchte überall nach der Lüge und nach ihren Kleidern. Aber die Menschen, die die nackte Wahrheit sahen, wandten ihren Blick ab – voller Scham und Abscheu, denn sie wollten keine nackte Wahrheit sehen.
Beschämt kehrte die Wahrheit zum See zurück und verschwand für immer, versteckte sich in ihrem See vor den Blicken der Welt. Seit diesem Tag reist die Lüge mit den Kleidern der Wahrheit umher und wird von der Welt als Wahrheit angesehen, weil die Menschen keine nackte, unbequeme Wahrheit sehen wollen.
Die Fabel zeigt, dass Lügen oft besser „verpackt“ und leichter zugänglich sind, während die reine, unverhüllte Wahrheit für viele Menschen schwer zu akzeptieren ist. Die Lüge erscheint in der Kleidung der Wahrheit – und wird daher eher geglaubt, auch wenn sie falsch ist.
Dieses Wissen über die Menschen machen sich ruchlose Menschen zunutze, um sie für ihre oftmals menschenfeindlichen Zwecke zu missbrauchen. Das, was die meisten Menschen für die Realität und teilweise für die Wahrheit halten, ist in Wirklichkeit ein Imperium der Lügen.
Warum und wie ließ sich ein großer Teil der Menschen in der Coronakrise und aktuell in der Ukraine-Krise zu Denk- und Verhaltensweisen verführen, die nicht ihrem Ich, die nicht ihrem humanistischen Gewissen entsprechen? Das autoritäre – fremdgesteuerte – Gewissen entsteht dort, wo moralische Maßstäbe von außen übernommen werden. Es ist die verinnerlichte Stimme einer Autorität – der Eltern, der Gesellschaft, der Religion oder des Staates. Gut ist, was geboten wird; schlecht, was verboten ist. Schuld entsteht nicht primär durch die Verletzung eigener Werte, sondern durch Ungehorsam. Das humanistische Gewissen ist keine äußere Instanz, sondern die innere Stimme des Menschen, insofern er um seine Möglichkeiten, Bedürfnisse und Grenzen weiß. Das humanistische Gewissen fragt nicht wie das autoritäre Gewissen: „Was darf ich?“ oder „Was wird von mir verlangt?“, sondern: „Was entspricht meinem Menschsein?“ Schuld entsteht hier nicht aus Regelbruch, sondern aus Selbstverfehlung – aus dem Zurückbleiben hinter den eigenen Möglichkeiten zu Liebe, Verantwortung und produktivem Leben. Die Mutation des humanistischen Gewissens vieler Menschen zu einem autoritären Gewissen ist einer der Hauptgründe für den massiven Werteverfall unserer Gesellschaft und des damit verbundenen Chaos auf der Welt.
Dieser Beitrag soll aufzuzeigen, welche Mechanismen aktiviert werden, um Menschen Lüge als Wahrheit zu verkaufen, und Wahrheit als Lüge zu diffamieren, wie es in der Corona-Plandemie praktiziert wurde und in den anderen inszenierten Krisen wie Kriegsverlängerung in der Ukraine, menschengemachter Klimawandel und so weiter immer noch wird. Was geht da in einem Individuum und zwischen Individuen ab, wenn sie von machtbesessenen Entscheidern aufs Kreuz gelegt werden? Ziel dieses Artikels ist es, einen Beitrag zur Aufklärung interessierter Menschen über Mechanismen der Manipulation zu leisten, und sie zum Selbstdenken anzuregen. Die Gefahr, Opfer von Manipulationen zu werden, sinkt meines Erachtens dadurch erheblich.
Hannah Arendt hat diesen Vorgang des „Denken Anfangens“ einmal wie folgt beschrieben:
„Niemand, dem du beibringst, zu denken, kann danach wieder so gehorchen wie zuvor. Nicht aus rebellischem Geist heraus, sondern wegen der Angewohnheit, im Zweifel alle Dinge zu prüfen.“
Die aus den Vorgehens- und Verhaltensweisen erkennbare Intention der Politiker weltweit, die sich in Coronazeiten, in der Ukrainekrise und in Fragen des Klimawandels offensichtlich gegen das Wohlergehen der Bevölkerung richtete und richtet, hätte für einen „normal“ denkenden Menschen eigentlich auf der Hand liegen müssen. Da jedoch die gewissen- und hemmungslosen Absichten der Entscheider selbst von intelligenten Menschen nicht durchschaut werden, befinden sich viele Betroffene vermutlich in einer Art Dämmerzustand, der durch entsprechende Manipulation bewusst und geschickt herbeigeführt wurde.
Wie lässt sich dieses Phänomen erklären?
Verdrehung des Denk- und Bewertungsrahmens
Die Frage ist, wie es den Eliten und ihren politischen, medialen sowie wissenschaftlichen Handlangern immer wieder gelingt, die Meinung in den Köpfen der Menschen in Richtung „Notwendigkeit der Coronaimpfung“, „Kriegstüchtigkeit“, „menschengemachter Klimawandel“ und dergleichen zu drehen. Professor Rainer Mausfeld beschreibt in seinem 2023 erschienenen Buch „Hybris und Nemesis“ dieses Phänomen wie folgt:
„Das natürliche sittliche Empfinden von Menschen zum Schweigen zu bringen, erfordert erhebliche Angriffe auf das menschliche Bewusstsein. Wer jedoch über die nötigen medialen Mittel verfügt, kann dies – zumindest zeitlich begrenzt und vor allem in Situationen, die für die Stabilität herrschender Machtverhältnisse kritisch sind – auf relativ einfachen Wegen bewerkstelligen. Auf der Grundlage einer Verdrehung des gesamten Denk- und Bewertungsrahmens lässt sich nach Belieben Schwarz zu Weiß und Weiß zu Schwarz machen.
Ist erst das gesamte Interpretationssystem verdreht, kann man eine Tat oder einen Sachverhalt leicht als moralisch „gut“ oder aber als „böse“ erscheinen lassen. So lassen sich Menschen daran gewöhnen, dass es zwei Kategorien von Staatsverbrechen geben kann, nämlich solche, die keine sind, sondern moralisch gerechtfertigte Taten, und solche, die auf das Schärfste zu verurteilen sind. Sie lassen sich daran gewöhnen, dass moralisch verwerfliche Taten wie beispielsweise Folter, Drohnenmorde, Bombardierungen ziviler Infrastruktur oder die Verwendung von geächteten Streubomben und Uranmunition, moralisch gerechtfertigt sein können, solange sie nur von den „Richtigen“ begangen werden.“
Phänomen der Massenbildung/Massenpsychose
Während der Corona-Plandemie fragte ich mich immer wieder, wie es möglich ist, dass selbst meine intelligenten Freunde diese Schmierenkomödie nicht durchschauen. Es lagen doch jeder Menge Fakten von seriösen Wissenschaftlern und Ärzten auf der Hand, die schon damals kaum widerlegbar waren, und eindeutig zu sein schienen. Diese Fakten wurden jedoch von den Leitmedien – wenn überhaupt – mit ein zwei Sätzen erwähnt, und die dahinterstehenden Personen diffamiert, diskreditiert und etikettiert. Aber gerade deswegen hätte doch einem halbwegs intelligenten Menschen dämmern müssen, dass dieses ganze Narrativ gewaltig stinkt! Wenn in einer angeblichen Demokratie Meinungspluralismus kein Thema mehr ist, müssten doch alle Alarmglocken läuten, oder? Dann würden doch normal intelligente Menschen in alternativen Medien nach entsprechenden Informationen suchen – dachte ich. Es geht ja immerhin um Leib und Leben – dachte ich. Weit gefehlt! Im Supermarkt kaufen die Menschen keinen genmanipulierten Mais ein, sich selbst und ihre Kinder ließen sie jedoch ohne weitere Nachforschungen – im Vertrauen auf die Politiker, die „Wissenschaftler“ und die „Qualitätsmedien“ – genmanipulieren. Auch heute noch ist für mich diese fremdgesteuerte Verhaltensweise unfassbar!
Viele meiner Freunde – zu einigen habe ich seit Corona leider keinen Kontakt mehr – bestätigten sich gegenseitig in dem Glauben, etwas Lebensbedrohliches entwickle sich. Viele von ihnen saßen gebannt von 20.00 bis 20.15 beim betreuten Denken vor dem Fernseher, um sich von Untergangspredigern wie Drosten, Wieler, Lauterbach, Spahn usw. und natürlich auch von ausländischen Demagogen Angst machen zu lassen. Die Herde hat alles aufgesogen, was ihr die Manipulatoren zum Fraß vorwarfen. Tausende Tote, wo man auch hinschaute!?! Aber die Denkbetreuten hatten Glück, in ihrem Bekanntenkreis hatte es noch keinen erwischt, was auch größtenteils bis heute so bleiben sollte. Na sowas! Dafür kennen sehr viele Menschen mittlerweile Bekannte, die „plötzlich und unerwartet“ kurz nach der Impfung verstarben.
Wirklich aufgewacht von diesen „Fremdgesteuerten“ sind einige leider immer noch nicht. Da wird lieber äußerst fragwürdigen, bei normalem Nachdenken nicht haltbaren Argumenten geglaubt, anstatt das Naheliegende zu erkennen. Die Impf-Narrativunterstützer kamen dann mit Hitzewelle, hoher Bevölkerungsdichte und ähnlichen fadenscheinigen Schwachsinn daher, um die Übersterblichkeit 2021 und 2022 zu begründen. Island beispielsweise hat eine der höchsten Übersterblichkeitsraten und Impfquoten. Soweit ich das im Erdkundeunterricht richtig verstanden habe, herrschen in Island keine tropischen Temperaturen, und die Bevölkerungsdichte liegt bei 3,5 Einwohner pro Quadratkilometer (in Deutschland 233 Einwohner pro Quadratkilometer). 15 Grad Celsius werden in Island selten überschritten. Auch waren die Sommer 2021 und 2022 in Deutschland nicht heißer als zuvor. Aber die Herde schluckt unreflektiert die Aussagen, „Empfehlungen“, „Wahrheiten“, Aufforderungen und Anweisungen ihrer vermeintlichen Retter.
„Millionen Fliegen können ja nicht irren!“ Was viele Menschen tun und/oder billigen gilt für Herdentiere als der Beweis für die Richtigkeit ihres Tuns. Sie folgen einer Schwarmintelligenz. Der Schwarm, die Masse ist in der Regel einfältig und nicht intelligent – wie die Historie zeigt. Die Herde glaubt beispielsweise einfachen Lösungen für komplexe Sachverhalte. „Mit zwei Pieks ist alles vorbei…“ Für manche Menschen war tatsächlich alles vorbei.
Für komplexe Probleme gibt es jedoch keine einfachen Erklärungen. Gustave Le Bon, der sich vor einem guten Jahrhundert intensiv mit dem Thema Massenbildung beschäftigte, fasste dieses Phänomen in folgende Worte:
„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“
Ein weiteres Beispiel: Sechs Mann in einem kleinen Boot transportieren Unmengen von Sprengstoff, verfügen über ein Spezialtraining und Spezialequipment, tauchen 90 Meter tief, um eine Tonne Sprengstoff an zwei Pipelines anzubringen, jagen Nordstream 1 und 2 in die Luft, und vergessen dann ihre Ausweise an Bord. Hahaha, selten so gelacht!
Es gibt unzählige und herrliche Beispiele für den „Social Proof“ (= sozialer Beweis: es handelt sich hierbei um ein psychologisches und soziales Phänomen, bei dem Menschen die Handlungen anderer kopieren).
Nehmen wir mal die Angst vor Terroranschlägen, obwohl die Gefahr im Straßenverkehr zu sterben um ein Tausendfaches höher ist, und natürlich die Angst vor dem bösen Corona-Virus, das sich ja gar nicht als so böse herausgestellt hat, oder auch die Angst vor dem bösen Russen, der 2029 vor den Toren eines NATO-Landes stehen könnte. Was für ein Schwachsinn!
Ja, Angst steckt an, und die aufgeschreckte Herde blökt dann hilflos in der Gegend umher, wartend auf den Retter, nicht wissend, dass der Retter die vorausgehende Krise oftmals inszeniert hat. Wie dem auch sei, die Eliten und ihre politischen, wissenschaftlichen und medialen Prostituierten haben es jedenfalls bei den letzten Krisen durch Angsterzeugung verstanden, die große Masse via Herdentrieb in die gewünschte Richtung zu dirigieren.
Die Geschichte zeigt, dass die Herdentiere meist nicht recht behielten, sondern Menschen, die sich trotz „schockierender“ Ereignisse wie 11.September 2001, Corona, Ukraine-Konflikt usw. nicht den Kopf verdrehen ließen und klar, und vor allem selbst dachten. Sie haben bei klarem Bewusstsein entschieden, was zu tun ist, und haben die aufkommenden Gedanken und Gefühle vorbeiziehen lassen. Bei den „Fremdgesteuerten“ dagegen haben sich diese von den Manipulatoren erzeugten Gefühle und Gedanken als unverrückbare Tatsachen in ihren Gehirnen und Herzen eingenistet. Denken Sie nur an den Kanon der „Pandemie der Ungeimpften“, in den große Teile der Bevölkerung ohne nachzudenken einstimmten. Der Herdentrieb wird und wurde von den Manipulatoren seit jeher schamlos ausgenutzt.
Ein großer Teil der Menschen lebt lieber mit einer bequemen Lüge, anstatt sein bisheriges Weltbild zu überdenken. Allerdings ist die momentane politische Realität so widerwärtig und teuflisch, dass sie mancher Bürger vielleicht nicht wissen möchte. Dennoch, es scheint diesen sicherlich braven Leuten nicht bewusst zu sein, dass sie sich mit ihrer Passivität den vermeintlich sicheren Ast, auf dem sie sitzen, absägen. Ihre Bequemlichkeit, Angst, Staatshörigkeit und zum Teil auch Einfältigkeit führen eventuell zu einer nicht gerade rosigen eigenen Zukunft und die ihrer Kinder.
Ich frage mich mittlerweile, ob die Herde unwillig oder unfähig ist, selbst zu denken, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Vielleicht auch beides.“
Mögliche Ursachen für Massenbildung/Massenpsychose
Wollen wir dieses Phänomen einmal aus wissenschaftlicher Sicht beleuchten. Was sind möglicherweise psychologische und soziologische Ursachen für dieses sonderbar anmutende Verhalten vieler fremdgesteuerter Menschen? Warum haben viele Menschen trotz offensichtlicher Ungefährlichkeit des Virus, trotz augenscheinlicher Unwirksamkeit der Coronamaßnahmen, trotz offen zu Tage tretender schwerer Menschenrechtsverletzungen nicht erkannt oder erkennen wollen, was um sie herum geschehen ist?
Sie ließen sich erneut impfen, obwohl sie wussten oder wissen sollten, dass die Impfung sie – wenn überhaupt – nur vorübergehend schützte. Sie zogen ihre Masken auf, obwohl sie nachweislich kaum etwas bringen und gesundheitsschädlich sind. Sie ließen in ihrer Verbohrtheit sogar ihre Kinder impfen, obwohl einige von ihnen wussten, dass schon einige Kinder durch die Impfung gestorben sind, und noch kein gesundes Kind durch Corona zu Tode gekommen ist. Sie schimpften (und Schlimmeres) auf Demonstranten, die keine Lust hatten auf faschistische, sowjetische oder DDR-Verhältnisse, die letztendlich auch für sie, die Ewiggestrigen auf die Straße gingen, damit sich historische Gräueltaten und massive Freiheitbeschränkungen nicht wiederholen. Sie dämonisierten und ächteten die Menschen, die für ihre und die Freiheit aller demonstrierten, und sich dem totalitär werdenden Regime widersetzten.
Normopathie
„Normopathie“ ist ein aus der Psychoanalyse und Psychiatrie stammender Begriff. Der deutsche Psychiater und Psychoanalytiker Dr. Hans-Joachim Maaz definiert Normopathie wie folgt:
„Mit 'Normopathie' ist eine Anpassung einer Mehrheit von Menschen einer Gesellschaft an eine Fehlentwicklung, an pathogenes psychosoziales Verhalten gemeint, dessen Störung nicht mehr erkannt und akzeptiert wird, weil eine Mehrheit so denkt und handelt. Und was die Mehrheit vertritt, kann ja nicht falsch sein – so beruhigt jeder sein Gewissen durch Autosuggestion und lässt sich zur Anpassung manipulieren. Die große Fähigkeit des Menschen zur Anpassung wird praktisch pervertiert zur Anpassung an kranke gesellschaftliche Verhältnisse.
Das wird unterstützt durch das psychosoziale Grundbedürfnis des Menschen, unbedingt ‚dazugehören‘ zu wollen (zu einer Partnerschaft, Familie, Freundes-Gruppe, Verein, Partei, Religion, Nation usw.), um im zugehörigen sozialen Milieu auch entsprechend verstanden und bestätigt zu werden, auch Erfolg zu haben und auf keinen Fall abgelehnt, beschämt, ausgegrenzt und verfolgt zu werden. Eine Normopathie erklärt das pathologische Mitläufersyndrom, wenn eine Mehrheit begeistert in den Krieg zieht, sich als Herrenrasse wähnt, Völkervernichtung zustimmt, Andersdenkende verfolgt, Ideologie über die Realität stellt und im narzisstischen Größenwahn lebt.“
Nun, besser als Herr Maaz kann man die Verhaltensweisen der Massen in Coronazeiten und aktuell im Ukraine-Konflikt wohl kaum beschreiben. Auch das von mir öfter angesprochene „Bedürfnis nach moralischer Überlegenheit“ dürfte wohl zu einem großen Teil auf Normopathie zurückzuführen sein. Hier der Link zu diesem Beitrag.
Psychologisches Konzept der „Massenbildung“
Mattias Desmet, Professor für klinische Psychologie an der Uni Gent in Belgien, bezeichnet das Phänomen, das große Gruppen von Menschen dazu bringt, sich zusammenzuschließen, um einen gemeinsamen Feind zu bekämpfen, ohne sich um den Verlust individueller Rechte, Privilegien und sogar des Wohlbefindens zu kümmern, als psychologisches Konzept der „Massenbildung“, als eine Art weitreichende Hypnose.
Er meint, eine historische Analyse zeige, dass eine solche Massenbildung der erste Schritt zum Totalitarismus und zur Begehung von Gräueltaten im Namen des kollektiven Wohls sein kann.
„Diejenigen, die dich dazu bringen können, an das Unwahrscheinliche zu glauben, sind auch in der Lage, dich zu Gräueltaten zu überreden“,
erkannte bereits Voltaire vor knapp 300 Jahren.
Bei der „Massenbildung“ handle es sich um eine Art hypnotischen Zustand, in dem Menschen auf der ganzen Welt ihre Einsamkeit, ihre Frustrationen, ihre „freischwebenden Ängste“ und ihre Unzufriedenheit mit Jobs und Lebensstilen, die sie als bedeutungslos erachteten, auf das von den Konzernmedien, Regierungsvertretern und globalen Eliten verbreitete Corona-Narrativ abladen konnten.
Desmet legt dar, das Corona-Narrativ habe Millionen unzufriedener Moderner einen identifizierbaren Feind präsentiert, einen Schlachtplan zu seiner Bekämpfung, Kameradschaft mit anderen Soldaten und etwas, für das sie sogar ihre grundlegendsten Rechte und Freiheiten angeblich für das Gemeinwohl opfern, was
„zu einer Art geistigem Rausch der Verbundenheit führt, was der eigentliche Grund dafür ist, warum die Menschen weiterhin in das Narrativ einsteigen, selbst wenn es völlig absurd oder offenkundig falsch ist“.
Die Wahrheit ist der größte Feind der Lüge. Die Manipulierer wissen genau, dass sie lügen. Deshalb schüren sie den Hass auf alle, die die Wahrheit sagen.
Alexander Solschenizyn schrieb:
Wir wissen, sie lügen.
Sie wissen, sie lügen.
Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen.
Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen.
Und trotzdem lügen sie weiter.
„Lügen erscheinen dem Verstand häufig viel einleuchtender und anziehender als die Wahrheit, weil der Lügner den großen Vorteil hat, im Voraus zu wissen, was das Publikum zu hören wünscht.“ (Hannah Arendt)
Der Verstand mancher Menschen reicht zuweilen nur für die Ausführung einer Aufgabe oder eines Befehls. Derartig gestrickte Menschen sind unfähig für die Übernahme von Eigenverantwortung und somit für die Freiheit. Sie wollen sich unterordnen, sie betteln geradezu danach. Demagogen wissen, dass Menschen „kleinen“ Kalibers die gefährlichsten Waffen sind, und instrumentalisieren sie durch das Aufhetzen gegen Andersdenkende zur Erreichung ihrer menschenverachtenden Ziele.
„Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“ (George Orwell)
Dystopisten wie George Orwell oder Aldous Huxley hatten die Gabe, zukünftige Entwicklungen vorauszusehen. Heute ist unsere Realität den Beschreibungen in den Büchern dieser Autoren bedrückend nahegekommen.
Das indoktrinierte Gehirn
Dr. med. Michael Nehls veröffentlichte im August 2023 das äußerst bemerkenswerte Buch „Das indoktrinierte Gehirn“.
Im Kapitel zur „Umprogrammierung des Gehirns“ beschreibt Michael Nehls Indoktrination nicht primär als rhetorisches oder ideologisches Phänomen, sondern als neurobiologischen Prozess. Seine zentrale These lautet: Dauerstress, Angst und soziale Verunsicherung verändern die Funktionsweise des Gehirns so, dass kritisches Denken geschwächt und Konformität begünstigt wird. Nehls kommt zu folgenden Erkenntnissen:
1. Stress und Angst als neurobiologischer Hebel
Nehls argumentiert, dass anhaltende Angstzustände das Stresssystem (HPA-Achse, Cortisol) dauerhaft aktivieren. Dies habe zwei Folgen:
Das Gehirn schalte so von denkender Verarbeitung auf reaktive Verarbeitung um.
Und was gibt es Schöneres für die Macht- und Besitzeliten sowie ihre politischen und medialen Handlanger als nurmehr reagierende Schafe?
2. Gedächtnisverschiebung statt Erkenntnis
Ein zentraler Punkt ist für Nehls der Hippocampus, der für Lernen, Kontextualisierung und Langzeitgedächtnis wichtig ist. Chronischer Stress
Informationen würden „geglaubt“, nicht verstanden.
In der Stresserzeugung aufgrund ständig neu inszenierter Krisen sind die aktuellen Peiniger der Menschheit richtig gut!
3. Wiederholung ersetzt Überzeugung
Indoktrination funktioniere weniger über Argumente als über ständige Wiederholung unter emotionalem Druck. Das Gehirn lerne nicht durch Wahrheit, sondern durch Vertrautheit. Was oft gehört wird, fühlt sich richtig an, selbst wenn es logisch nicht geprüft wurde.
Erinnern Sie sich an die Coronazeit, wenn Sie den Fernseher einschalteten? Auf vielen Sendern immer wieder die Gefährlichkeit von Corona mit nicht evidenzbasierten Zahlen unterlegt, und natürlich die Rettung aus dieser menschheitsvernichtenden Krise: die Impfung – am besten verpflichtend für alle! Hut ab vor allen Menschen, die sich dennoch nicht einlullen ließen. Sie sind die wahren Helden unserer Gesellschaft.
4. Soziale Angst als Verstärker
Besonders wirksam sei Indoktrination, wenn sie mit Angst vor sozialer Ausgrenzung gekoppelt werde. Das Gehirn sei evolutionär darauf ausgerichtet, Zugehörigkeit zu sichern. Abweichendes Denken werde daher als Risiko erlebt und unbewusst vermieden.
Deswegen auch die Ausgrenzung Ungeimpfter vom sozialen Leben durch Maßnahmen wie 2G, 3G und deren soziale Verunglimpfung durch Parolen wie „Pandemie der Ungeimpften“ und dergleichen. Am besten gar nicht reden oder auseinandersetzen mit den Ungeimpften, diesem asozialen Gesockse, nicht dass man sich durch eventuelle „Gedankenverirrungen“ schuldig macht im Sinne der Corona-Anklage, nicht wahr? George Orwell lässt grüßen! Wer immer noch glaubt, in Coronazeiten ging alles mit rechten Dingen zu, dem ist nicht mehr zu helfen.
5. Ergebnis: Anpassung statt Autonomie
Das Resultat beschreibt Nehls als einen Zustand, in dem Menschen
Nicht „Überzeugung“, sondern neurologische Anpassung sei das Ziel dieses Prozesses, meint Dr. Nehls.
Der Meinung bin ich ebenfalls, auch wenn ich nur ein Laie auf diesem Gebiet bin. Zumindest spricht das Verhalten vieler Personen in meinem Umkreis, die während der Coronazeit eine wundersame, mir damals unerklärliche Wandlung durchliefen, dafür, dass Prozesse im Gehirn in der von Dr. Michael Nehls beschriebenen Weise so oder so ähnlich ablaufen.
Fazit
Nach Nehls wirkt Indoktrination, indem Angst das Gehirn in einen Stressmodus versetzt, der kritisches Denken dämpft, emotionale Narrative bevorzugt und Konformität neurobiologisch belohnt. Das Gehirn wird nicht überzeugt, sondern umtrainiert.
Je absurder die Lügen der Manipulatoren sind, desto mehr werden sie von der Herde geglaubt. Das Gehirn passt sich den Lügen der Sender an. Wahrheiten werden als solche nicht mehr erkannt, was gerade Politikern sehr gelegen kommt. Die ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn und Karl Lauterbach haben auch öffentlich bekundet, dass Wahrheit in der Politik oft fehl am Platz sei. Wörtlich sagte Lauterbach:
„Die Wahrheit führt in vielen Fällen zum politischen Tod.“
Das Schlimme daran ist, dass er auch noch recht hat, da den meisten Menschen eine bequeme Lüge lieber ist als die nackte Wahrheit. Aber sollte uns das nicht zu denken geben?
Das ständige Lügen von Entscheidern kann auch dazu führen, dass man überhaupt nichts mehr glaubt. Hannah Arendt hat diesen Umstand wie folgt ausgedrückt:
„Wo alle immerzu lügen, ist die Folge nicht, dass man den Lügen glaubt, sondern dass man überhaupt nichts mehr glaubt.“
Politiker lügen auch deswegen teilweise wie gedruckt, um uns unserer Orientierung zu berauben. Hannah Arendt hat dazu Folgendes bemerkt:
„Die beständige Ersetzung der Tatsachenwahrheit durch Lügen führt nicht dazu, dass die Lüge als Wahrheit gilt, sondern dazu, dass der Sinn zerstört wird, mit dem wir uns in der Wirklichkeit orientieren.“
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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
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Bild: Straßenschild mit "Wahrheit" und "Lüge", das in zwei verschiedene Richtungen zeigt
Bildquelle: Pixelvario / shutterstock
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Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – In einer Sonderausgabe zum Jahreswechsel präsentiere ich hier erstmals ein sehenswertes Propagandavideo des NATO Defense College. Von Leo Ensel.
from Foresight to Warfight
Flotter NATO-Kalauer zur mentalen Kriegsvorbereitung. Eine von dramatischer Musik untermalte und mit künstlicher Intelligenz bebilderte, 3:52 Minuten lange Dystopie im Auftrag des mächtigsten Militärbündnisses der Welt. Hören [und sehen] wir uns an, was auf dem Hintergrund eines bedrohlich pulsartigen Dauerstaccatos mit männlich-markanter Stimme und faszinierenden Katastrophenbildern hier präsentiert wird:
Das Original …
„We have a pretty good idea [Blick aus einem fiktiven Raumschiff auf den afrikanischen und europäischen Kontinent] of what the future of war looks like. Climate change [wir sehen Hochhäuser in einer Wüste] will affect not just trade routes, food supplies [verdorrte Maisfelder] and infrastructure, but also our military equipment [ein aus dem Wasser aufgetauchtes U-Boot]. Even more than in the past [gestartete Rakete], technology will provide decisive advantages: from AI [endloser Raum mit Superrechnern] to surveillance systems [Kommandozentrale mit zahllosen Bildschirmen], from drones [Drohnen-Heuschreckenschwärme] to hypersonic missiles [Rakete im Weltraum]. And yet, war [gesprochen: „waaar“] will remain an essentially human endeavour [menschliches Auge in Nahaufnahme], manipulating the opponent’s emotions, and understanding will be just as important as denying access [blaue, quallenartige Blasen in undefiniertem Raum] to our spaces. The human mind will be a battlespace [die Blasen haben sich in ein riesiges durchsichtiges Gehirn irgendwo zwischen Meeresoberfläche und Weltraum verwandelt] in its own right. We will have to be ready to fight in cities [bis an die Zähne bewaffnete Krieger durchkämmen ein an Paris erinnerndes Stadtviertel], in space [Raumstationen im All], in the cyber domain [sich überlagernde Blitze], in the Arctic [Militärfahrzeuge im Eis] and on the high seas [Marineeinheiten unter einem tiefen, hell erleuchteten Wolkenhimmel]. We have to relearn the language of deterrence [ein mächtiger, von einem Wolfsrudel umkreister Bär]. We expect the outlines of this future to emerge from 2030 onwards, we are in a race against time [Bär und Wölfe umkreisen sich immer noch bedrohlich]. There is only one hitch: Predicting the future of war [ein mittelalterliches mathematisches Buch, sich in ein Hightech-Experimentallabor verwandelnd] is a flawed enterprise by definition. We tend to overestimate technology [eine mobile, auf einem Militärfahrzeug platzierte Abschussrampe] and underestimate our opponent’s capacity to adapt to it [ein Adler mit weiten Schwingen, hinter ihm eine Drohne]. We tend to forget that not everything about war will be new [ein mit Gewehr, später mit Panzerfaust bewaffneter Beduine – islamischer Krieger? – auf einem galoppierenden Schimmel]. Quite a lot will in fact be old [der Beduine auf dem Schimmel hat sich in einen Hightech-Krieger verwandelt, im Hintergrund eine Drohne]. We understand the trends [sich überschlagene Meereswogen], but not the timeline. And our opponents too have a vision of the future of war [futuristische Städte-Fata-Morgana] that suggests dangerous gaps on our end [artifizielle Puzzlestücke, durch einen undefinierbaren space hindurch wird die sterngekrönte Spitze eines Kremlturms erkennbar]. For some, war in the anthroposphere [ein aus Nervenspinnennetzen konstruierter artifizieller Menschenschädel] is not off limits, including psychopharmaceuticals [eine das Nervenuniversum durchkreuzende Medikamenten-Missile], attacks on the ecosystem, and weaponized bacteria [undefinierbare riesige Mikroorganismen, einen abgebrannten Wald durchkreuzend]. For other opponents [die blutrote Skyline einer Metropole unter dem Himmel der chinesischen Flagge], humans might not have to be in the loop of lethal decision making [riesige, von Monitoren bewohnte Kommandozentrale] by AI. Drone swarms coordinated by robot motherships [exakt das sehen wir AI-generiert] might sound like science fiction, but all good tech foresight does. And while all parties concerned, [menschenleere Kommandozentrale, zahllose Ledersessel um einen exorbitanten runden Tisch] NATO and its adversaries are aiming for short wars, reality often has the last word [an Raketen erinnernde Kugelschreiber]. For NATO, this means we have no time to lose [riesige, rot erleuchtete digitale Zahlenziffern]. Tomorrow starts today [schemenhafte Krieger, einen hell erleuchteten Bogen Richtung Licht durchquerend]. Your challenge, should you choose to accept it [ein riesiges Fernglas in aufdringlicher, fast pornohafter Nahaufnahme vor zwei Menschenaugen], is to take this foresight to warfight [undefinierbare Linien in einem undefinierbaren Raum].“
… und hier auf Deutsch:
„Wir haben eine ziemlich gute Vorstellung davon [Blick aus einem fiktiven Raumschiff auf den afrikanischen und europäischen Kontinent], wie die Zukunft des Krieges aussehen wird. Der Klimawandel [wir sehen Hochhäuser in einer Wüste] wird nicht nur Handelswege, Nahrungsmittelversorgung [verdorrte Maisfelder] und Infrastruktur beeinflussen, sondern auch unsere militärische Ausrüstung [ein aus dem Wasser aufgetauchtes U-Boot]. Mehr noch als in der Vergangenheit [gestartete Rakete] wird Technologie entscheidende Vorteile bieten: von KI [endloser Raum mit Superrechnern] bis zu Überwachungssystemen [Kommandozentrale mit zahllosen Bildschirmen], von Drohnen [Drohnen-Heuschreckenschwärme] bis zu Hyperschallraketen [Rakete im Weltraum]. Und doch wird Krieg [gesprochen: „waaar“] im Wesentlichen eine menschliche Angelegenheit [menschliches Auge in Nahaufnahme] bleiben, wobei die Manipulation der Emotionen und des Verständnisses des Gegners genauso wichtig sein wird wie die Verweigerung des Zugangs [blaue, quallenartige Blasen in undefiniertem Raum] zu unseren Räumen. Der menschliche Geist wird selbst zum Schlachtfeld [die Blasen haben sich in ein riesiges durchsichtiges Gehirn irgendwo zwischen Meeresoberfläche und Weltraum verwandelt] werden. Wir müssen bereit sein, in Städten [bis an die Zähne bewaffnete Krieger durchkämmen ein an Paris erinnerndes Stadtviertel], im Weltraum [Raumstationen im All], im Cyberspace [sich überlagernde Blitze], in der Arktis [Militärfahrzeuge im Eis] und auf hoher See [Marineeinheiten unter einem tiefen, hell erleuchteten Wolkenhimmel] zu kämpfen. Wir müssen die Sprache der Abschreckung [ein mächtiger, von einem Wolfsrudel umkreister Bär] neu lernen. Wir gehen davon aus, dass sich die Umrisse dieser Zukunft ab 2030 abzeichnen werden, wir befinden uns in einem Wettlauf gegen die Zeit [Bär und Wölfe umkreisen sich immer noch bedrohlich]. Es gibt nur ein Problem: Die Vorhersage der Zukunft des Krieges [ein mittelalterliches mathematisches Buch, sich in ein Hightech-Experimentallabor verwandelnd] ist per Definition ein fehlerhaftes Unterfangen. Wir neigen dazu, die Technologie zu überschätzen [eine mobile auf einem Militärfahrzeug plazierte Abschussrampe] und die Fähigkeit unseres Gegners, sich daran anzupassen, zu unterschätzen [ein Adler mit weiten Schwingen, hinter ihm eine Drohne]. Wir neigen dazu zu vergessen, dass nicht alles am Krieg neu sein wird [ein mit Gewehr, später mit Panzerfaust bewaffneter Beduine – islamischer Krieger? – auf einem galoppierenden Schimmel]. Vieles wird in Wirklichkeit alt sein [der Beduine auf dem Schimmel hat sich in einen Hightech-Krieger verwandelt, im Hintergrund eine Drohne]. Wir verstehen die Trends [sich überschlagene Meereswogen], aber nicht den Zeitplan. Und auch unsere Gegner haben eine Vision von der Zukunft des Krieges [futuristische Städte-Fata-Morgana], die auf gefährliche Lücken auf unserer Seite hindeutet [artifizielle Puzzlestücke, durch einen undefinierbaren space hindurch wird die sterngekrönte Spitze eines Kremlturms erkennbar]. Für einige sind Kriege in der Anthroposphäre [ein aus Nervenspinnennetzen konstruierter artifizieller Menschenschädel] kein Tabu, einschließlich Psychopharmaka [eine das Nervenuniversum durchkreuzende Medikamenten-Missile], Angriffe auf das Ökosystem und als Waffen eingesetzte Bakterien [undefinierbare riesige Mikroorganismen, einen abgebrannten Wald durchkreuzend]. Für andere Gegner [die blutrote Skyline einer Metropole unter dem Himmel der chinesischen Flagge] müssen Menschen möglicherweise nicht in den Kreislauf tödlicher Entscheidungen durch KI einbezogen werden [riesige, von Monitoren bewohnte Kommandozentrale]. Von Robotermutterschiffen koordinierte Drohnenschwärme [exakt das sehen wir AI-generiert] mögen wie Science-Fiction klingen, aber das tun alle guten technologischen Vorhersagen. Und während alle Beteiligten [menschenleere Kommandozentrale, zahllose Ledersessel um einen exorbitanten runden Tisch] – die NATO und ihre Gegner – kurze Kriege anstreben, hat die Realität oft das letzte Wort [an Raketen erinnernde Kugelschreiber]. Für die NATO bedeutet dies, dass wir keine Zeit zu verlieren haben [riesige, rot erleuchtete digitale Zahlenziffern]. Morgen beginnt heute [schemenhafte Krieger, einen hell erleuchteten Bogen Richtung Licht durchquerend]. Ihre Herausforderung, sollten Sie sie annehmen [ein riesiges Fernglas in aufdringlicher, fast pornohafter Nahaufnahme vor zwei Menschenaugen], besteht darin, diese Weitsicht in den Krieg – ‚foresight to warfight‘ – zu tragen [undefinierbare Linien in einem undefinierbaren Raum].“
Endlich der klassische Kalauer, auf den fast vier Minuten lang abgezielt wurde!
PS:
Script and Creative Oversight stammen übrigens – hoch die Emanzipation! – von einer gewissen Florence („Russen sind keine Europäer“) Gaub. Picture, Motion & Sound von – Veganer bitte in Deckung gehen! – Ponywurst Productions: ponywurst.com. („Mit umfangreicher Beratungserfahrung in deutschen Unternehmen und als Gründer erfolgreicher Firmen bieten wir nicht nur kreative Schönheit, sondern auch einen vernünftigen Ansatz. Seit 2018 als Podcast-Produzent gestartet, stehen wir heute für kreative Konzeption, Produktion und Formatentwicklung, basierend aus der Symbiose aus erstklassigem Storytelling und modernster Technologie auf Basis von KI.“)
(wird fortgesetzt)
Titelbild: arvitalyaart/shutterstock.com
Alle bisher erschienenen Folgen der Serie „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit“ von Leo Ensel können Sie in dieser Übersicht finden und diese auch einzeln darüber aufrufen.
Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. Von Leo Ensel.
Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
großmaßstäblich konventioneller Krieg
„Europäische Geheimdienste warnten im März diesen Jahres davor, Russland schaffe die Voraussetzungen, um einen ‚großmaßstäblichen konventionellen Krieg‘ zu führen“, schrieb (ohne Quellenangabe) der Deutschlandfunk am 20. September 2025. Stark verwandt mit Ursula von der Leyens „full-scale war“. Oder hat da jemand abgekupfert?
kreative Lösungen jenseits von Schubladen
„Gesamtverteidigung bedarf monetärer wie personeller Ressourcen. Hier gilt es auch, kreative Lösungen jenseits von Schubladen zu verfolgen.“ Schlägt, kreatives Denken beweisend, die „Bundesakademie für Sicherheitspolitik“ vor. – Gemeint ist: Verteidigung wird ab jetzt nicht mehr in klassischen Kategorien, sondern in fließenden Übergängen gedacht. Was früher trennscharf in zivil und militärisch, Innen und Außen, Krisenhilfe und Kriegsführung einsortiert war, wird jetzt fluid im Namen der „Kreativität“. Wenn die Brücke sowohl NATO-logistikfähig als auch hochwasserresilient ist, wenn der Sanitätsdienst „dual use“-fähig wird, wenn die Schule gleichzeitig als Ort der Bildung und vormilitärischen Charakterbildung im Dienste eines „Mentalitätswechsels“ fungiert – dann sind wir da, wo diese „kreativen Lösungen“ hinführen sollen: In der Grauzone zivil-militärischen Hybrids, wo der Verdacht der Militarisierung gar nicht mehr auftaucht. Denn was „jenseits von Schubladen“ liegt, ist nicht mehr klassifizier- und damit auch nicht mehr kritisierbar! (vgl. „Mehrfachnutzenprinzip“)
kriegsähnliche Situation
Nannte man offiziellerseits schließlich, als es nicht mehr anders ging, „verdruckst und euphemistisch“ das „Engagement“ der Bundeswehr in Afghanistan.
Kriegspartei
Zur Kriegspartei, versichert Kanzler Merz – der noch vorgestern forsch-entschlossen Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine liefern wollte und gestern einen Amtseid abgelegt hat, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden –, wird Deutschland ganz bestimmt nicht werden. (Subkutane Logik, wenn es nach einer Phase „strategischer Ambiguität“ endlich so weit sein sollte: Der besonnene Putin wird es schon honorieren, dass Deutschland den Taurus ja nicht selbst auf Russland abgefeuert, sondern nur programmiert und der Ukraine geschenkt hat.) – Es könnte allerdings durchaus sein, dass der „russische Machthaber“ dies tatsächlich honoriert: Nach seiner Logik!
Krisenvorsorge
Heißt: Vorrat an Mehl, Wasser, Dosen, Streichhölzer, Kerzen – handgetriebenes Smartphone nicht vergessen! So überleben Sie garantiert jeden Atomkrieg. (vgl. „preppen“)
kritische Größe
Nein, hier hat kein frühpubertierender Elfjähriger das Maßband gezückt! Es geht um noch ernstere Angelegenheiten: „Wir sind für Russland eine kritische Größe“, warnte frank und frei der Chef des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr, Alexander Sollfrank, am 7. November 2025 auf der Bundeswehrtagung in Berlin. Warum gerade Deutschland? Sollfrank malt ein wahres Horrorszenario: Im Konfliktfall wäre unser Land zentraler Aufmarschort der NATO. Mit sehr kurzer Vorlaufzeit müssten bis zu 800.000 Soldaten samt Material aus verschiedenen NATO-Staaten an die Ost-Flanke verlegt werden. „Kommt der Aufmarsch ins Stocken, kommen die Kräfte zu spät oder unkoordiniert an – dann scheitert Abschreckung.“ – Wie Russland dies bewerkstelligen könnte, erläuterte sein Stellvertreter André Bodemann: Saboteure in Zivil, Anschläge auf Brücken, Tunnel, Häfen oder Flughäfen, oder Angriffe mit Marschflugkörpern auf Energie- oder Verkehrsinfrastruktur. „Eine Eskalation, auf die wir uns einstellen sollten, wäre ein Angriff mit unbemannten Systemen etwa auf ein Chemiewerk – in der Folge könnten Giftstoffe freigesetzt werden.“ – Ob man es zur Abwechselung nicht doch besser mal mit Entspannungspolitik versuchen sollte?
Kultur militärischer Zurückhaltung
War einmal. – Laut Financial Times (Juli 2025) betonte Verteidigungsminister Pistorius, deutsche Soldaten seien heute bereit, russische Soldaten zu töten – trotz (oder gerade wegen?) der historischen Erfahrung. Die sogenannte „Kultur der Zurückhaltung“ – lange moralischer Pfeiler deutscher Außenpolitik – wurde in Rekordzeit entsorgt. Angesagt nach 35 Jahren Wiedervereinigung: „Kriegstüchtigkeit“.
lange und gründlich darüber nachgedacht
„Ich habe lange und gründlich darüber nachgedacht, ob ich diese Rede zur Lage der Union mit einer solch schonungslosen Aussage beginnen sollte.“ Aber (wie wir ja längst wissen): „Die Welt von heute ist gnadenlos.“ Nach dieser – scheinbar gewundenen – Einleitung konnte Ursula von der Leyen endlich vom Leder ziehen und den andächtig lauschenden EU-Parlamentariern in allen Variationen verklaren, an welchen Fronten Europa sich bereits „in einem Kampf“ befände. – „Ich habe lange und gründlich darüber nachgedacht.“ Klingt stark nach den berühmten Zeilen „Nein, ich hab es ihm nie leicht gemacht, na-na-na-na-na-na/ Mehr als einmal hab ich mich gefragt, na-na-na-na-na-na/ Ist es wahre Liebe? (uh-uh-uh)“ aus Marianne Rosenbergs Superhit „Er gehört zu mir“. Soll hier natürlich die anschließende „schonungslose Aussage“ möglichst glaubhaft untermauern. Merke: Je „schonungsloser“ die Aussage, desto „authentischer“ die Einleitung! – Eine ähnliche Technik wendete kürzlich Kanzler Merz an: „Ich will‘s mal mit einem Satz sagen, der vielleicht auf den ersten Blick ein bisschen schockierend ist, aber ich mein‘ ihn genau, wie ich ihn sage.“ Sie ahnen es: Der „ein bisschen schockierenden“ Ansage folgte – Deutschland ist zwar (noch?) nicht im von der Leyen‘schen „Kampf“, aber „auch nicht mehr im Frieden“! Und wieder mal hatte es sich jemand „nicht leicht gemacht“… (vgl. „brutal, ich weiß“, „schonungslos“)
mahnen
Die kleine Schwester der Warnung. Wer „mahnt“, macht sich wichtig. Aber noch nicht unbeliebt.
MANV
Bürokratische Abkürzung für „Massenanfall von Verletzten“. Die sich – unversorgt, im Falle eines Atomkriegs – rasant in „Megatote“ verwandeln.
Mega-Deal
„Deutschland plant Mega-Deal: Tausende Panzer sollen gegen Putin rollen“, jubelt im Trump-Jargon der Superlative der Münchner Merkur vom 6. Juli 2025. Und die sozialliberale Frankfurter Rundschau zieht zwei Tage später brav nach. – Militärischer Black Friday, bei dem Panzer, Raketen und Munition als Schnäppchen verkauft und euphorisch abgefeiert werden. (vgl. „absolut mega!“)
Mehrfachnutzenprinzip
„Gesamtverteidigung gibt es nicht zum Nulltarif. Hier gilt es, auch kreative Lösungen jenseits von Schubladen zu verfolgen. So könnte zum Beispiel entlang eines Mehrfachnutzenprinzips die Fähigkeit zur (behelfsmäßigen) Wiederherstellung von Brückeninfrastruktur gleichsam die Resilienz nach Hochwasserschäden stärken, die Leistungsfähigkeit wirtschaftsrelevanter Infrastruktur steigern und die gegen Deutschland gerichteten hybriden Angriffspotenziale in ihrer Wirkung begrenzen.“ Lesen wir in dem bereits mehrfach zitierten Dossier „Noch nicht Krieg, aber auch nicht Frieden“ der „Bundesakademie für Sicherheitspolitik“. – Wenn der Wiederaufbau zerstörter Brückeninfrastruktur in einem Atemzug als zivile Resilienzmaßnahme, wirtschaftliche Standortförderung und hybride Gegenwehr bezeichnet wird, dann wird klar: Alles kann jetzt Verteidigung sein – und Verteidigung kann (und darf) alles. Kurz: Das „Mehrfachnutzenprinzip“ („mutual use“) ist das Schweizer Taschenmesser der sicherheitspolitischen Rhetorik. Es erlaubt es, Milliarden für die Gesamtverteidigung auszugeben und gleichzeitig so zu tun, als ginge es auch um Brücken, Bildung, Bevölkerungsschutz. Die frohe strategische Botschaft: „Wir rüsten auf – aber sinnvoll, solidarisch, smart.“ (vgl. „Heimatfront und Frontlinie“, „kreative Lösungen jenseits von Schubladen“)
menschenverachtend
Sind laut (wieder mal) Tobias Huch (FDP) Organisationen, die sich seit Jahrzehnten für deutsch-russische Verständigung und Freundschaft einsetzen – wie das „Bremer Friedensforum“! („Antisemitisch“ sind sie sowieso. Von „putin-verharmlosend“ ganz zu schweigen.)
Militäreinsatz
Vorläufiger Endpunkt einer jahrelangen Begriffsmetamorphose: Vom „Stabilisierungseinsatz“ – dem irgendwann das Wörtchen „robust“ hinzugefügt wurde – über die „kriegsähnliche Situation“ bis schließlich zum „Militäreinsatz“ war es ein weiter Weg! Gemeint war immer das „Engagement“ der Bundeswehr in Afghanistan. – Lautet anderswo „militärische Spezialoperation“.
militärischer Schengenraum
So nennt die EU-Kommission den am 18. November 2025 beschlossenen „militärischen Mobilitätsraum“. Heißt konkret: Vom freien Personen- zum freien Panzerverkehr. Von der juristischen und polizeilichen Zusammenarbeit zur Zusammenarbeit der Verteidigungsminister und Generäle. Von der Kontrolle der Außengrenzen zum Aufmarschgebiet. (Sehnsüchtig erwarten wir den „Operationsplan Schengen“: Straßen, Schienen, Tunnel und Brücken werden bereits auf Tauglichkeit geprüft.)
Mindset
„Um den erstrebten ‚Mindset‘ zu erreichen – die Bereitschaft, einen Krieg aktiv mitzutragen oder doch zumindest passiv hinzunehmen –, gehen seit geraumer Zeit einige Kommandeure der Landeskommandos der Bundeswehr medial in die Offensive, um eine breitere Öffentlichkeit auf die zu erwartenden Einschränkungen und Belastungen vorzubereiten.“ So der Schweizer Infosperber. – Was früher „Gesinnung“, „Haltung“ oder schlicht „Überzeugung“ genannt wurde, lautet heute „Mindset“. Klingt moderner, technokratischer und vor allem: optimierbar. Ein Begriff wie aus der Coachingbroschüre, jetzt im Dienste der militärischen Mentalmobilmachung. Gemeint beim „Mindset“ ist: Die Bevölkerung soll nicht nur vorbereitet, sondern innerlich umgebaut werden – „resilient“, „kriegstüchtig“, „belastbar“. Und zwar nicht erst im Ernstfall, sondern präventiv. Der Geist wird vormilitärisch umprogrammiert, „Kriegstüchtigkeit“ mutiert zur inneren Haltung. Die im Idealfall nicht nur „umgesetzt“, sondern auch „durchgehalten“ wird … (vgl. „strategische Kommunikation“)
Mission 2044
Ist weder die moderne Variante der „Agenda 2010“, noch geht es um die Zukunft von Dominikanermönchen im afrikanischen Urwald. Die Initiative „Mission 2044“ will „Politik, Privatinvestoren, Wissenschaftler, Unternehmer und Entscheider gerade aus dem mittelständischen Bereich“ miteinander vernetzen. Die Jahreszahl „soll symbolisieren, dass es sich um ein langfristiges Anliegen handelt“, so beschreibt es Markus Federle von der Investmentfirma Tholus Capital, der für die Initiative spricht. (Es geht hier um „Defense Innovation and Resilience“.) (vgl. „Mittelstand Defense Forum“)
my favorite toy
Nein, das ist nicht das aktuelle Top-Angebot aus dem Beate-Uhse-Katalog! Wer am 22. März 2023 auf Twitter unter der Überschrift „At the end of a long and busy day with my new favorite toy“ so traumentrückt mit seinem Lieblings-Toy herumspielend posierte, war niemand Geringeres als Anka Feldhusen, ihres Zeichens Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in der Ukraine. And her favorite new toy was – ein Leopard-Panzer aus Plüsch!
(wird fortgesetzt)
Mit freundlicher Genehmigung von Globalbridge.
Alle bisher erschienenen Folgen der Serie „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit“ von Leo Ensel können Sie in dieser Übersicht finden und diese auch einzeln darüber aufrufen.
Titelbild: arvitalyaart/shutterstock.com
Warum der deutsche Staat mit der ‚Kriegsertüchtigung‘ ernst macht und welchen öffentlichen ‚Mentalitätswechsel‘ er damit bewirkt. Den streikenden Schülern zugedacht.
Der Beitrag Innere Mobilmachung II: Mentalitätswechsel erschien zuerst auf .
Warum der deutsche Staat mit der ‚Kriegsertüchtigung‘ ernst macht und welchen öffentlichen ‚Mentalitätswechsel‘ er damit bewirkt. Den streikenden Schülern zugedacht.
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