Mehrere tausend EQB-SUVs von Mercedes dürften einen Defekt bei den Akkus aufweisen, der beim Parken oder Fahren ein Feuer auslösen kann. Deshalb startete das Unternehmen in den Vereinigten Staaten eine Rückrufaktion. Die Batteriepacks wurden in China hergestellt.
Immer wieder kommt es zu gefährlichen Bränden bei Elektrofahrzeugen. So auch bei den Stromern von Mercedes-Benz. Die US-Niederlassung ruft nun fast 12.000 EQB-SUVs zurück, weil die Batterien dieser Modelle Defekte aufweisen können. Der Automobilhersteller Mercedes-Benz AG teilte der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) mit, dass bei den betreffenden Modellen “ein Brandrisiko der Hochvoltbatterie nicht ausgeschlossen werden kann”.
Das Unternehmen führte das Problem auf das zurück, was es als “Abweichungen im Produktionsprozess des Zulieferers” bei seinem Batterielieferanten beschrieb. Oder anders ausgedrückt: Die Auslagerung der Produktion von Komponenten führt zu weniger Kontrollmöglichkeiten in Sachen Qualität und Verarbeitung und nun muss Mercedes-Benz dies auf eigene Kosten ausbaden. Die Batterien wurden von Farasis Energy (Ganzhou) Co. Ltd. in der chinesischen Provinz Jiangxi geliefert.
Ein interner Kurzschluss in einer Batteriezelle könnte das auslösen, was Mercedes als “thermisches Ereignis” beschrieb, wodurch das Brandrisiko steigt. Die NHTSA warnte in ihrem Bestätigungsschreiben, dass die defekte Batterie “intern versagen und zu einem Fahrzeugbrand beim Parken oder Fahren führen kann”.
Der neue Rückruf ersetzt zwei frühere Aktionen (25V050 und 25V894), die versuchten, denselben Defekt durch ein Software-Update zu beheben, das darauf ausgelegt war, die Batterieladestände zu begrenzen. Man dachte, damit könne man das Brandrisiko verringern, doch die Daten zeigten, dass dem nicht der Fall war.
Nach der Analyse weiterer Brandvorfälle in Europa und der Durchführung weiterer Tests mit Farasis Energy kam Mercedes im Januar zu dem Schluss, dass “die Wirksamkeit des aktuellen Software-Updates zur ausreichenden Reduzierung des Risikos thermischer Vorfälle nicht für alle betroffenen Fahrzeuge vollständig bestätigt werden kann”, so die Unterlagen. Deshalb müssen die Batterien nun – auf Unternehmenskosten – ausgetauscht werden.
Mercedes warnt die Besitzer aufgrund der Brandgefahr, ihre Fahrzeuge im Freien und fern von Gebäuden zu parken, bis die Reparaturen abgeschlossen sind. Das Unternehmen fordert die Besitzer außerdem dringend auf, das Laden als vorläufige Sicherheitsmaßnahme auf nicht mehr als 80 Prozent der Batteriekapazität zu begrenzen.
Immer wieder kommt es zu Unfällen mit Elektroautos, die innerhalb kürzester Zeit zu einem Flammeninferno werden. Ein solches Beispiel zeigt eine verstörende Aufnahme aus China. Auch andere Videos zeigen, wie gefährlich selbst kleine Unfälle bei Stromern sein können, wenn die Akkupacks am Boden beschädigt werden.
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Elektroauto und werden in einen Unfall verwickelt. Wenn Sie es dann nicht innerhalb kürzester Zeit aus dem Wagen schaffen, droht Ihnen ein qualvoller Flammentod. Wie schnell das gehen kann, zeigt das nachfolgende Video einer Überwachungskamera aus China.
Wie man deutlich sieht, geht das Elektrofahrzeug innerhalb von nur wenigen Sekunden in Flammen auf. Ohne die Hilfe von Passanten wären die Passagiere auf der Rückbank infolge des thermischen Durchgehens der Batterien binnen kürzester Zeit verbrannt.
Unfälle wie dieser haben dazu geführt, dass das kommunistische Regime in Peking die Vorgaben für die Türgriffe solcher Fahrzeuge deutlich verschärfte. Weil sich die Türen bei solchen Unfällen oftmals nicht mehr elektrisch öffnen lassen, müssen sämtliche ab dem 1. Januar 2027 verkauften Elektroautos auch manuell zu bedienende Türgriffe innen und außen haben.
Aus X:
Was soll gespeichert werden? Ein paar kWh für die Nacht im EFH? (Habe schon Speicher gebaut, siehe Anhang)
Das geht mit Batterien, ja.
Den Fossilteil der Energiewende wegzuspeichern geht praktisch nicht, hier sind Batteriespeicher um Größenordnungen zu teuer – Größenordnungen!… pic.twitter.com/epkV616Xto— Stefan R. (@input_exit) February 4, 2026
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Der Beitrag Ein paar kWh für die Nacht im EFH? (Habe schon Speicher gebaut, siehe Anhang) erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
