NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Heute — 14. April 2026

Umwelt-Aktivisten kämpfen vor Gericht gegen unseren Lebensstandard

14. April 2026 um 10:00

Vorschau ansehen

Craig Rucker

[Ähnlichkeiten mit der DUH hierzulande sind natürlich rein zufällig! A. d. Übers.]

Umweltverbände und Klima-besessene Kommunalverwaltungen führen in ganz Amerika einen aggressiven „Climate Lawfare“ – sie nutzen Klagen, um den Kongress, die ins Stocken geratenen globalen Pläne der UNO, die Politik der Trump-Regierung und Urteile des Obersten Gerichtshofs zu umgehen. Sie sind entschlossen, uns allen ihre Agenda gegen fossile Brennstoffe aufzuzwingen und unseren Lebensstandard zu untergraben.

Mehr als 20 Bundesstaaten, Landkreise und Städte klammern sich an die alarmistische Behauptung, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel eine „existenzielle Bedrohung“ darstelle, welche die rasche Abschaffung fossiler Brennstoffe erfordere.

Angestachelt von Gruppen wie EarthRights International, Youth Climate Strike, Sunrise Movement, Extinction Rebellion und dem Environmental Law Institute (das einseitige „Aufklärung“ bei Richtern vorantreibt), verklagen sie eine Handvoll großer Ölkonzerne und behaupten, diese Unternehmen hätten das Klima „gestört“ und Schäden in Milliardenhöhe durch angebliche Wetter- und Erwärmungsereignisse verursacht.

Ihr eigentliches Ziel? „Systemweite Veränderungen“ in unseren Bereichen Energie, Wirtschaft und Gesellschaft – und zwar durch eine indirekte Kohlenstoffsteuer, welche die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe treibt, bis sie sich die meisten Familien nicht mehr leisten können, und zwar nicht nur vor Ort, sondern landesweit.

Ein Paradebeispiel: Nachdem sie von EarthRights International kontaktiert worden waren, schlossen sich Boulder County und die Stadt Boulder mit einem anderen County in Colorado zusammen, um gegen das kanadische Unternehmen Suncor Energy und das US-amerikanische Unternehmen ExxonMobil zu klagen. Sie behaupten, diese Unternehmen hätten Eigentum, Gesundheit und Sicherheit beeinträchtigt, indem sie den Klimawandel mit höheren Temperaturen, mehr Dürren und Waldbränden, schwindenden Schneedecken, verringerten Wasservorräten, Schäden für die Landwirtschaft und Einbußen für die Skibranche angeheizt hätten.

Sie fordern Entschädigungen in Milliardenhöhe für angebliche vergangene und zukünftige „Schäden“. Beamte und Anwälte geben offen zu, dass das Endziel darin besteht, das amerikanische Energiesystem umzugestalten und überall horrend hohe Kosten für fossile Brennstoffe durchzusetzen.

Im Mai 2025 entschied der Oberste Gerichtshof von Colorado, dass diese Klage vor einem staatlichen Gericht verhandelt werden kann. Da diese Unternehmen jedoch landesweit und weltweit tätig sind und ihre Produkte verkaufen, beschränken sich die geltend gemachten Auswirkungen nicht auf Colorado, und die mit der Klage verfolgten Ziele würden Familien in den gesamten Vereinigten Staaten und darüber hinaus hart treffen.

Dieser Fall gehört vor ein Bundesgericht, wo Richter die Ansprüche aus einer breiteren nationalen und internationalen Perspektive in Bezug auf Wissenschaft, Wirtschaft und menschliches Wohlergehen bewerten würden, und nicht vor leicht manipulierbaren lokalen Instanzen und Medienberichten.

Andere machthungrige Gerichtsbarkeiten – Kalifornien, Connecticut, Minnesota, Baltimore, Honolulu und weitere – verfolgen ähnliche Angriffe vor Gericht, unterstützt von denselben Netzwerken. Sie weichen den Kernfragen aus.

Wenn es Bundesbehörden nicht gestattet ist, Angelegenheiten „von großer wirtschaftlicher und politischer Bedeutung“ ohne ausdrückliche Genehmigung des Kongresses zu regeln – wie jüngste Urteile des Obersten Gerichtshofs deutlich gemacht haben –, wie können dann Kommunalverwaltungen und Landesgerichte de facto eine nationale Energie- und Wirtschaftspolitik durchsetzen?

Wie können sie unklare wissenschaftliche Erkenntnisse, nicht vorhandene Gesetze oder vage Formulierungen zu „vernünftigen“ Auslegungen verdrehen, die ihre Befugnisse massiv ausweiten und die Kosten für die Privatwirtschaft landesweit in die Höhe treiben, entgegen den jüngsten Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs? Wie kann diese Lawfare-Koalition – im Zusammenspiel mit Umweltaktivisten und wohlwollenden Gerichten – landesweite Vorgaben in Bezug auf fossile Brennstoffe, Klima und Emissionen durchsetzen, wenn der Kongress seit Jahrzehnten nicht handelt oder dies versäumt hat?

Wie können sie die Bedürfnisse und Wünsche von Millionen von Bürgern außer Kraft setzen, deren Heizung, Klimatisierung, Arbeitsplätze, Ernährung, Gesundheit und Lebensstandard durch diesen destruktiven Vorstoß beeinträchtigt werden würden?

Diese Tatsachen erklären, warum Entwicklungsländer wie China und Indien, die fossile Brennstoffe benötigen, um Milliarden Menschen aus Armut, Krankheit und Hoffnungslosigkeit zu befreien, auf der jüngsten UN-Klimakonferenz in Belém, Brasilien (COP30), die mit kaum mehr als bloßen Worten endete, eine unnachgiebige Haltung einnahmen. Öl, Erdgas und Kohle decken nach wie vor 80 Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs. China und Indien bauen monatlich neue Kohlekraftwerke; China verursacht ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen, mehr als alle Industrienationen zusammen.

Diese Länder erkennen, dass der eigentliche Schaden dadurch entsteht, dass erschwingliche Energie verboten, auf unzuverlässige erneuerbare Energien gesetzt und wichtige petrochemische Produkte blockiert werden – nicht durch den angeblichen vom Menschen verursachten Klimawandel.

Deshalb hat Präsident Trump die Vereinigten Staaten aus dem Pariser Abkommen und der UN-Klimarahmenkonvention zurückgezogen, kostspielige Vorschriften aufgehoben, die auf übertriebenen Behauptungen über eine „Klimakrise“ beruhten, und die amerikanische Öl- und Gasproduktion auf Rekordniveau gesteigert.

Der Oberste Gerichtshof hat unmissverständlich klargestellt, dass Bundesbeamte keine weitreichenden Vorschriften ohne ausdrückliche Zustimmung des Kongresses erlassen dürfen und keine „vernünftigen Auslegungen“ mehrdeutiger Gesetze vornehmen dürfen, die zu einer Ausweitung der Regulierungsbefugnisse oder zu höheren Kosten führen.

Dennoch versuchen diese lokalen „Lawfare“-Bemühungen, all dies zu umgehen. Genau aus diesem Grund hat der Oberste Gerichtshof im Februar angekündigt, dass er die Berufungen von Suncor und ExxonMobil verhandeln wird, die darauf abzielen, das Verfahren in Colorado und ähnliche lokale Klimamaßnahmen zu beenden.

Eine entschiedene Entscheidung, um diesen überzogenen Einsatz von „Lawfare“ zu stoppen, kann nicht früh genug kommen.

This article originally appeared at DC Journal

Link: https://www.cfact.org/2026/04/04/environmentalists-are-fighting-our-living-standards-in-court/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Wie in anderen ähnlichen Artikeln auch hätte man die eigennützigen und gemeingefährlichen Motive dieser Herrschaften viel mehr hervorheben müssen!

Der Beitrag Umwelt-Aktivisten kämpfen vor Gericht gegen unseren Lebensstandard erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
Gestern — 13. April 2026

Klimawandel und Intersektionalität

13. April 2026 um 16:00

Vorschau ansehen

Climate Litigation Watch

Ist AP die Abkürzung für „Übernommene Propaganda“?

Die Leser von CLW haben sich über die juristische „Schulungsmaschinerie“ auf dem Laufenden gehalten, welche die Klägeranwälte und die mit ihnen verbundenen Wissenschaftler sowie NGO-Aktivisten rasch auf die Beine gestellt hatten, nachdem die Klimaklageindustrie 2018 zwei Niederlagen vor Bundesgerichten hatte hinnehmen müssen. Der Hintergrund dieser „Schulungen“ – derzeit ein heißes Thema, über das hier erstmals im Mai und dann im Oktober 2021 berichtet wurde und seitdem immer wieder – wurde insbesondere in Veröffentlichungen der University of Oregon (siehe z. B. hier), der Oregon State University (hier, hier und hier) und der University of Washington (hier, hier, hier und hier) näher beleuchtet. Letztere hat uns gerade ein weiteres Beispiel dafür geliefert, dass „sie genau die sind, für die wir sie gehalten haben“.

Prof. Kristie Ebi von der University of Washington wurde von den National Academies of Sciences, Engineering and Medicine (NASEM) rekrutiert, um im Team der externen Gutachter der „beschleunigten“ und (wie das GAO in seinen Stellungnahmen hervorhob) von Aktivisten dominierten („von Natur aus bis zur Absurdität widersprüchlichen“) NASEM-Kampagne mitzuwirken, deren Ziel es war, den heimischen „Heiligen Gral“ der Klimabefürworter aufrechtzuerhalten. Das ist das „Endangerment Finding“ von 2009, von der wir alle inzwischen wissen, dass sie von Aktivisten vorgefertigt worden war, die dann in der Regierung freigeschaltet wurden, um eine Agenda voranzutreiben.

Der unvoreingenommene, nachdenklich die Wange streichelnde Wahrheitssucher der UW arbeitete gleichzeitig mit Mitgliedern des Teams der Klimakläger zusammen – von der Gruppe, die als „Anwälte des Rockefeller-Familienfonds“ bekannt ist, bis hin zu Aktivisten und Sachverständigen, die vor Richtern vorgeführt wurden, die an schicke Orte rekrutiert worden waren, um die Sichtweise der Kläger (und nur die Sichtweise der Kläger) anzuhören (und sich davon beeinflussen zu lassen).

Ende letzten Jahres zeichnete sich eine weitere Priorität ab, nämlich die Untergrabung des „Endangerment Finding“ durch das „Red Team“ führender Wissenschaftler, die vom Energieministerium zusammengestellt worden waren und die ursprüngliche Auslassungen sowie Entwicklungen seit 2009 ans Licht brachten. Dies löste zudem eine Notlage aus, der mit der „objektiven“, vom Steuerzahler finanzierten NASEM-Initiative begegnet werden sollte, die nun unter anderem Gegenstand einer Untersuchung durch den Kongress ist.

Dies betrifft vor allem Ersteres, wirft aber auch ein sehr schlechtes Licht auf Letzteres: Eine Reihe von Unterlagen, die „Government Accountability & Oversight“ gerade erhalten hat, erinnert uns zudem an die Rolle als Fürsprecher, die Medienunternehmen in diesen Fragen übernommen haben – von CNN und CBS, die Berater des Klägerteams für „Klimaberichte“ im Fernsehen ausstrahlten und sogar bei sich unterbrachten, über andere traditionsreiche Medien, deren Stiftungen mit beiden Händen von aktivistischen Spenderorganisationen gefüttert werden, bis hin zur ungeschickteren Associated Press (Patient Null bei der Besetzung vermeintlicher Nachrichtenmedien durch Stiftungen, sogar einer der von Facebook zusammengestellten Faktenprüfer“, um die Kontrolle über die Berichterstattung zu behalten).

AP lag natürlich vor weniger als einem Jahrzehnt auf dem Sterbebett, als die Klimaaktivisten-Stiftungen mit Millionenbeträgen einsprangen. Interpretieren Sie das, wie Sie wollen. CLW liest dasselbe heraus, was Ebi andeutet.

Die jüngste Korrespondenz steht hier.

Wer hätte das gedacht?

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/08/climate-industry-intersectionality/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Klimawandel und Intersektionalität erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Vorstellung einer Theorie der historischen globalen Wolken-Bedeckung

13. April 2026 um 07:00

Vorschau ansehen

Charles Blaisdell, PhD ChE

Abstract

Die Verdunstungsrate (Masse/Zeit/Fläche) von Wasser aus den Ozeanen ist höher als die von Land (2,4-fach). Diese Verdunstungsrate von Land umfasst Wasser aus der Vegetation, dem Boden und dem Tau sowie flüssiges Wasser und wird als Evapotranspiration (ET) bezeichnet. Die globale jährliche ET(ga)-Rate der Ozeane ist relativ konstant, während sich die Rate des Landes mit lokalen Veränderungen der Evapotranspiration ändern kann. Aufgrund dieses Unterschieds zwischen Ozean und Land hängt die globale jährliche ET(ga) der Erde von der Größe des Landes und/oder der Fläche des Landes unter dem Sonnenzenit ab (beides ändert sich derzeit nicht). Historisch gesehen sagen Wissenschaftler, dass sich die Größe des Landes und die Achse tatsächlich verändert haben. Dieser Aufsatz stellt eine Theorie vor, die alle drei Ursachen für die Veränderung der ET(ga) der Erde berechnet und aufzeigt, was mit dem Wolkenanteil und der Temperatur der Erde geschehen sein könnte.

Es wird eine sigmoidale Beziehung zwischen dem Wasserdampfdruckdefizit, VPD(ga), der globalen jährlichen Enthalpie, En(ga), und dem globalen jährlichen Wolkenanteil, CF(ga), vorgeschlagen. Ein Modell zeigt mögliche globale Temperaturänderungen aufgrund von Veränderungen der Landmasse der Erde, der Achse, der lokalen ET und Kombinationen aller drei Faktoren.

Ein psychrometrisches Diagramm veranschaulicht die zweistufige Berechnung in diesem natürlichen Klimawandelprozess, um die komplexe Mathematik besser zu verstehen.

Introduction

Die vier grundlegenden Variablen der Atmosphärenwissenschaft sind Temperatur, spezifische Feuchte (SH), Druck und Strahlung. Die ersten drei Variablen werden im Clausius-Clapeyron-Gesetz verwendet, um ihre Energie (Enthalpie, En) und ihre relative Feuchte (RH) usw. zu beschreiben. Auf globaler Tagesbasis unterliegen diese Variablen starken Schwankungen und werden als Wetter bezeichnet. Auf globaler Jahresbasis beruhigt sich die Lage, sodass sich außer dem Klimawandel kaum etwas ändert. Das Clausius-Clapeyron-Gesetz gilt sowohl für tägliche als auch für globale Jahresdaten und lässt sich in einem psychrometrischen Diagramm veranschaulichen, das diese komplizierte Beziehung etwas vereinfacht.

In der wissenschaftlichen Gemeinschaft herrscht Einigkeit darüber, dass der Wolkenanteil die größte Unsicherheit bzgl. des Klimawandels darstellt. Der Wolkenanteil der Erde (etwa 60 %) reflektiert etwa 50 % der Sonnenstrahlen. Vor etwa 1980 konnten kaum Veränderungen des Wolkenanteils beobachtet oder gemessen werden; man ging davon aus, dass der globale Wolkenanteil konstant sei. Satellitendaten seit etwa 1980 deuteten darauf hin, dass der Wolkenanteil möglicherweise abnimmt. Es wurde eine Theorie der „Cloud Reduction Global Warming“ (CRGW) (8) vorgeschlagen, um zu zeigen, wie eine natürliche Abfolge miteinander verbundener atmosphärischer Prozesse die Verringerung der Bewölkung erklären und den beobachteten Temperaturanstieg, den Anstieg der spezifischen Feuchte sowie den Rückgang der relativen Feuchte begründen kann.

Aus der Temperatur und der spezifischen Feuchtigkeit (SH) lässt sich das globale jährliche Dampfdruckdefizit (VPD(ga)) berechnen (8). VPD(ga) ist ein Wert, der angibt, wie nahe die Wasserkonzentration in der Atmosphäre am Taupunkt liegt, wobei Null dem Taupunkt entspricht (hohe Wahrscheinlichkeit für Wolkenbildung) und je größer der Wert ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sich irgendwo auf der Erde Wolken bilden.

Die Messung des Wolkenanteils, CF(ga), umfasst teilweise bewölkten Himmel, hohe, dünne Wolken, stark reflektierende Regenwolken und viele andere Wolkentypen mit unterschiedlichem Reflexionsgrad. Die Enthalpie, En(ga), ist ein besserer Indikator für die Nichtreflexion und korreliert zudem mit CF(ga). VPD(ga) im Vergleich zu En(ga) ist nicht mit den Einschränkungen von CF(ga) behaftet und wird im Modell verwendet. Es hat sich gezeigt, dass die Gesamtenthalpie der Atmosphäre gleich der ausgehenden Langwellenstrahlung ist (10) und in allen Höhenlagen, einschließlich der Oberflächendaten, proportional zur ausgehenden Langwellenstrahlung ist, siehe (10). Darüber hinaus ist ET(ga) proportional zu SH(ga), sodass eine Änderung von ET(ga) einer Änderung von SH(ga) entspricht und umgekehrt.

Trenberth et al. (2011) (12) dokumentieren die jährliche Gesamtwasserverdunstung (Abbildung 9 in (12)) aus den Ozeanen mit 413 (1000 km³/Jahr) und vom Land mit 73 (1000 km³/Jahr). Die Ozeandaten umfassen Eis und Wolken (62 %) (sowohl Ozeane als auch Land). Diese Messungen lassen sich in ET(ga) pro Einheit der Erdoberfläche umrechnen (1141 (mm/Jahr/% der Erde) für Ozeane und 494 (mm/Jahr/% der Erde) für Land), was einer 2,4-mal höheren ET-Rate der Ozeane entspricht. Dieser Unterschied in der ET von Ozeanen und Land bedeutet, dass jede Veränderung der Landfläche der Erde, des prozentualen Anteils an Land unter dem Sonnenzenit oder einfach nur der Land-ET gemäß der CRGW-Theorie die globale Temperatur verändern kann. Dieser Unterschied zwischen Ozeanen und Land wurde in (18) beobachtet.

Das Modell

Es handelt sich hierbei um ein Modell nach den Grundprinzipien und nicht um ein statistisches Modell, das das Verständnis der vorgeschlagenen Theorie veranschaulichen soll.

Das Modell geht von einem Referenzjahr aus, da ET(ga) und SH(ga) proportional zueinander sind und daher einen konkreten Ausgangspunkt benötigen (NOAA-Daten zwischen 1975 und 2024). Als Nächstes wird eine Fallstudie aus einer der folgenden Optionen oder einer Kombination davon ausgewählt: 1. Änderung der Landfläche, 2. Änderung der Achsenverschiebung des Landes unter dem Sonnenzenit, 3. Änderung der ET des Landes. Jede Fallstudie berechnet die Änderung der ET(ga) (pro Jahr pro Flächeneinheit der Erdoberfläche) ausgehend von den oben genannten ET-Werten für Ozean (und Eis) und Land (1141 und 494). Die Berechnungen finden Sie im beigefügten Excel-Modell. Tabelle 1 enthält einige Fallbeispiele aus dem Modell. Tabelle 2 enthält die Eingabeparameter und die berechneten ET(ga)-Werte.

Das Modell verwendet aus dem Clausius-Clapeyron-Gesetz abgeleitete psychometrische Gleichungen (siehe (8) für die Gleichungen) und eine sigmoidale Kurve von VPD(ga) gegen Enthalpie, En(ga). Die Strategie des Modells folgt dem in den Abbildungen 1 und 4 dargestellten Pfad. Dieser Pfad folgt der adiabatischen (konstante En) Linie bei steigender ET (SH) (nach links) oder sinkender ET (SH) (nach rechts) bis zum Punkt der SH(ga)-Änderung. Anschließend folgt die Linie mit konstanter VPD(ga) bis zu dem in Abbildung 2 vorhergesagten En(ga). (Folgen Sie VPD(ga) nach oben für den Pfad mit abnehmendem SH, nach unten für den Pfad mit zunehmendem SH), siehe Abbildung 4 für eine vergrößerte Ansicht des Pfades.

In Abbildung 2 zeigt der mittlere Teil des Diagramms NOAA-Daten aus (15) für den Zeitraum von 1975 bis 2024. Die oberen und unteren Asymptoten (vollständige Bewölkung und wolkenfreier Himmel, En(ga)) wurden anhand von Albedodaten von Dubal (16) und Loeb (17) berechnet, die auf bekannte Enthalpiedaten (bereinigt um Meeres- und Landflächen) normiert wurden; alle Daten stammen aus dem gleichen Jahr. Die Parameter in der sigmoidalen Gleichung wurden dann (durch Ausprobieren) an die Daten angepasst (20). Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass die sigmoidale Anpassung mit den linearen NOAA-Daten übereinstimmt. Die sigmoidale Kurve ermöglichte es dem Modell, außerhalb des engen NOAA-Bereichs der VPDs zu arbeiten.

Abbildung 1. Psychrometrische Tabelle, die den zweistufigen Prozess der CRGW-Theorie veranschaulicht.

Abbildung 2. Sigmoidale Anpassung der kombinierten NOAA- und CERES-Daten.

Das bemerkenswerte Ergebnis dieses Modells ist, dass ein anfänglicher Rückgang der ET(ga) der Erde zu einem Anstieg der ET(ga) führt. Dieses Verhalten lässt sich im psychrometrischen Diagramm beobachten, wo die SH(ga) zunächst (bei einem negativen Wert von -ET(ga)) auf der adiabatischen En-Linie abnimmt und dann auf der Linie mit konstanter VPD gemäß Abbildung 2 wieder steigt. Der CRGW-Klimawandel ist ein zweistufiger mathematischer Prozess, bei dem die im ersten Schritt verbrachte Zeit gerade lang genug ist, um eine neue VPD zu etablieren und damit die Anpassung des Wolkenanteils einzuleiten. (Psychrometrische Diagramme werden von HLK-Technikern zur Auslegung von Klimaanlagen verwendet; dies ist das erste Mal, dass konstante VPD-Linien in ein psychrometrisches Diagramm aufgenommen wurden, um den Klimawandel zu erklären, siehe Abbildung 4). Der zweistufige Prozess vollzieht sich in jährlichen Zyklen und hinterlässt eine Datenspur auf einer Diagonalen mit dem zweistufigen Verlauf vom Startpunkt zum Endpunkt; wenn die Änderung der ET + oder – ist oder keine Änderung vorliegt, liegen die beobachteten Daten auf der diagonalen Linie. An beiden Enden des sigmoidalen Graphen kann sich dies ändern. Am Ende des zweistufigen Verlaufs müssen die resultierende Temperatur und SH(ga) durch eine Konvergenzroutine berechnet werden, da die psychrometrische Gleichung gemischte Funktionen (logarithmisch und linear) enthält. Siehe beigefügtes Modell für die Gleichungen.

Die VPD(ga) im Vergleich zum Wolkenanteil ist ebenfalls ein sigmoidaler Graphen, siehe Abbildung 3.

Abbildung 3. Sigmoidkurve von VPD im Vergleich zum Wolkenanteil.

Abbildung 4. Verläufe der Veränderung von +/- ET(ga) im Modell.

Andere Modell-Variablen

Plumes entstehen über heißem Land, erreichen die Wolkenhöhe und können sich ausbreiten, sodass sie Gebiete bedecken, die größer sind als die Fläche, von der sie stammen, einschließlich der Ozeane. Je heißer es ist, desto weiter breiten sie sich aus. Plumes mit niedrigem SH verzögern die Wolkenbildung (wie ein schwarzer Parkplatz). Plumes mit hohem SH können Wolken bilden (wie ein Kühlturm). Weitere Informationen zu Plumes finden Sie unter (6). Das Modell verwendet Plume-Faktoren von 1x bis 4x. Über globale Plumes gibt es kaum Forschungsergebnisse, abgesehen davon, dass wir wissen, dass sie existieren. Das Modell zeigt, dass Plume-Faktoren einen großen Einfluss auf die globale Temperatur haben können. Die Plume-Faktoren sind auf 1x für Fälle mit Landflächen festgelegt auf 2x für Land unter dem Zenit der Sonne (wegen der erwarteten wärmeren Luft) und auf 4x für spezielle Parzellen, bei denen größere Plumes erwartet werden (siehe (6)). Das Modell wendet den Plume-Faktor auf die gesamte Erde an.

Die ET (Evaporative Transpiration) von speziellen Parzellen wie UHIs (Urban Heat Islands), Landnutzungsänderungen wie von Wald zu Ackerland oder Tagebau – siehe (8) für weitere Informationen zu speziellen Parzellen – wurde auf der Grundlage von Daten von Mazrooei et al. (2021) (19) geschätzt. ET-Änderungen von +10 bis -50 können verwendet werden.

Die Größe der Sonderparzellen wird auf etwa 5 bis 15 % der gesamten Landmasse der Erde geschätzt und nimmt zu, siehe (19) und (7) für weitere Informationen hierzu.

Nicht im Modell

Schwankungen der Sonneneinstrahlung auf die Erde. Das hätte man leicht hinzufügen können, hat es aber nicht getan.

Vulkane haben ebenfalls historische Auswirkungen auf das Klima, diese scheinen jedoch nur von kurzer Dauer zu sein. Mathematische Ansätze wie in diesem Aufsatz könnten auf die Auswirkungen von Vulkanen auf das Klima anwendbar sein. Feuchte Vulkane (solche, deren Ausstoß viel Wasser enthält) kühlen die Erde ab. Trockene Vulkane (solche, deren Ausstoß nur heißes Gas enthält) lassen Wolken sich auflösen.

Die klimatischen Auswirkungen von CO₂ werden in diesem Aufsatz zwar nicht behandelt. Der Anstieg oder Rückgang von CO₂ kann jedoch ein Indikator für Veränderungen der ET(ga) durch die Vegetation sein. Sinkende CO₂-Werte deuten darauf hin, dass die Vegetation die ET(ga) erhöht (mehr Wolken, kühler), und umgekehrt. Aktuelle Messungen der CO₂-Konzentration zeigen Schwankungen des CO₂-Gehalts im Laufe der Vegetationsperioden.

Modell-Ergebnisse

Die Fallstudien in den Tabellen 1, 2 und 3 zeigen, dass die Temperatur der Erde sehr empfindlich auf die Achsenneigung und die Landfläche reagiert. Dies geht so weit, dass Gletscher durch Veränderungen der Landfläche, die sich im Zenit der Sonne befindet (Achsenneigung), zum Wachsen oder Schrumpfen angeregt werden könnten (siehe (11)), oder durch Veränderungen der Landfläche insgesamt. Beides könnte durch Veränderungen der Vegetation verstärkt werden.

Der Anstieg der ET(ga) durch eine Verringerung der Bewölkung scheint mit dem Verhältnis der ET-Rate der Ozeane zur ET-Rate des Landes zusammenzuhängen; bei den aktuellen Daten beträgt dieses Verhältnis 2–3 : 1.

Das historische Auf und Ab der Gletscher lässt sich mit einer Reihe von Fällen wie den folgenden in Verbindung bringen: Ausgehend von den heutigen Bedingungen dreht man die Erde so, dass weniger Landfläche der Erde der Sonne ausgesetzt ist (mehr Wolken), wodurch sich die Erde abkühlt. Die Vegetation der Erde wird in der Nähe des Sonnenzenits tropischer; (mehr Wolken) die Erde kühlt stärker ab. Gletscher wachsen, Ozeane schrumpfen, mehr Land taucht auf, CO₂ nimmt ab. Schließlich ist genug Land entstanden, so dass die globale ET zunimmt (weniger Wolken). Die Erde dreht sich zurück, sodass wieder mehr Land unter dem Sonnenzenit liegt (weniger Wolken). Die Erde wird weniger tropisch (weniger Wolken) und die Gletscher beginnen zu schmelzen, der Meeresspiegel steigt und die Erde kehrt zu fast den heutigen Bedingungen zurück.

Das Hinzufügen von Wasser zur Atmosphäre könnte das Klima auf die Bedingungen von 1975 zurückbringen, aber es ist sehr viel Wasser.

Machen Sie sich über keinen dieser Fälle Sorgen, sie werden zu unseren Lebzeiten nicht eintreten!

Diskussion

Warum wurde diese Theorie nicht schon früher entdeckt (oder hat sie jemand bereits vorgeschlagen, und der Autor hat sie nur nicht gefunden)? Die Antwort könnte einfach sein: In der Vergangenheit waren Veränderungen der Bewölkung nicht erkennbar. Der aktuelle Klimawandel hat uns die Augen für die mögliche Existenz dieser natürlichen Theorie geöffnet, die darauf wartete, entdeckt zu werden.

Diese Erweiterung der CRGW-Theorie soll ein mögliches Instrument zur Untersuchung historischer Klimaveränderungen sein, um zu erforschen, wie sich der Wolkenanteil im Laufe der Zeit mit den Veränderungen der Erde verändert hat und wie sich zukünftige Veränderungen der Landmasse der Erde auf den Wolkenanteil auswirken könnten.

An die Wissenschaftler, die die Veränderungen der Erde im Laufe der Zeit untersuchen: Wie gut passt diese Theorie zu möglichen historischen Klimaveränderungen im Vergleich zu den Veränderungen der Landmasse der Erde?

Danke, Anthony, für die Förderung der Vielfalt des Denkens.

Bibliographie

            Studien des Autors:

  1. Where have all the Clouds gone and why care? – Watts Up With That?
  2. CO₂ is Innocent but Clouds are Guilty.  New Science has Created a “Black Swan Event”** – Watts Up With That?
  3. More on Cloud Reduction.  CO₂ is innocent but Clouds are guilty (2023). – Watts Up With That?
  4. An Unexplored Source of Climate Change: Land Evapotranspiration Changes Over Time. – Watts Up With That?
  5. VPD, Vapor Pressure Deficit a Correlation to Global Cloud Fraction? – Watts Up With That?
  6. Soundings, Weather Balloons, and Vapor Pressure Deficit – Watts Up With That?
  7. Not that ET!  The Terrestrial ET: EvapoTranspiration, the Unexplored Source of Climate Change – Watts Up With That?
  8. CRGW 101.  A Competitive Theory to CO₂ Related Global Warming – Watts Up With That?
  9.  More Evidence on Vapor Pressure Deficit, Cloud Reduction, and Climate Change – Watts Up With That?
  10. Can Annual Irradiance = Annual Enthalpy? If So, What Does It Show About Climate Change – Watts Up With That?
  11. Slicing the earth to study Cloud Fraction and VPD. – Watts Up With That?

Bibliographie Fortsetzung

  1. Atmospheric Moisture Transports from Ocean to Land and Global Energy Flows in Reanalyses (2011) by Kevin E. Trenberth, John T. Fasullo, and Jessica Mackaro web link Atmospheric Moisture Transports from Ocean to Land and Global Energy Flows in Reanalyses in: Journal of Climate Volume 24 Issue 18 (2011)
  2. “HUMIDITY CONVERSION FORMULAS” by Vaisala Oyj (2013) web link Humidity_Conversion_Formulas_B210973EN-F (hatchability.com)
  3. Climate Explorer web site Climate Explorer: Select a monthly field (knmi.nl) .
  4. Physical Science Laboratory Monthly Mean Timeseries: NOAA Physical Sciences Laboratory
  5. “Radiative Energy Flux Variation from 2001–2020” (2021) by Hans-Rolf Dübal and Fritz Vahrenholt web link: Atmosphere | Free Full-Text | Radiative Energy Flux Variation from 2001–2020 | HTML (mdpi.com)
  6. Norman G. Loeb,Gregory C. Johnson,Tyler J. Thorsen,John M. Lyman,Fred G. Rose,Seiji Kato web link Satellite and Ocean Data Reveal Marked Increase in Earth’s Heating Rate – Loeb – 2021 – Geophysical Research Letters – Wiley Online Library
  7. Figure 4 in 5 above and Met Office Climate Dashboard web Link Humidity | Climate Dashboard (metoffice.cloud)
  8. . “Urbanization Impacts on Evapotranspiration Across Various Spatio-Temporal Scales” (2021) by Amir Mazrooei, Meredith Reitz, Dingbao Wang, A. Sankarasubramanian web link Urbanization Impacts on Evapotranspiration Across Various Spatio‐Temporal Scales – Mazrooei – 2021 – Earth’s Future – Wiley Online Library
  9. StackOverlow Q and A scipy – Fit sigmoid function (“S” shape curve) to data using Python – Stack Overflow

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/08/proposed-theory-of-historical-global-cloud-cover/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Vorstellung einer Theorie der historischen globalen Wolken-Bedeckung erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
Ältere Beiträge

Die Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beim Monat März zeigen: Es gibt keinen wirksamen CO₂-Treibhauseffekt. Teil 2

11. April 2026 um 16:00

Vorschau ansehen

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Das Klima ändert sich immer, Klimawandel ist die Normalität.
  • Die Märzklimaerwärmung begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung von über einem Grad mit anschließender leichter Weitererwärmung.
  • Auch die sehr unterschiedlich verlaufenden T-Max/T-Min Temperaturen des DWD zeigen, eine CO₂-Beteiligung am neuzeitlichen Klimawandel ist nicht nachweisbar
  • Es gibt 8 Grunde dieses für uns angenehmen März-Klimawandels seit 1988
  • Das Leben auf diesem Planeten ist auf CO₂-aufgebaut, wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre und nicht weniger.

Die letztjährige Schreckensmeldung der bezahlten Klimalügenwissenschaft lautete: März 2025 war in Europa der wärmste aller Zeiten und weltweit der 2.wärmste. siehe hier!

Bisher hat sich Copernicus zum März 2026 noch nicht geäußert, nur immer wieder lapidar behauptet, die Klimaerwärmung würde sich fortsetzen. Warten wir, was Copernicus diesmal orakeln wird.

Im Teil 1 betrachteten wir den Zeitraum ab 1893 bis heute, also 134 Jahre März einst im Kaiserreich bis heute und unterteilten die Märzgrafik in 2 Abschnitte, vor 1988 und danach. Aus zwei Gründen: Zum einen trat der selbst ernannte Weltklimarat mit seinen CO₂-Erwärmungsverheißungen zum ersten Male 1988 an die Öffentlichkeit, außerdem erfolgte in Mitteleuropa um 1987/88 ein plötzlicher Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, auf dem wir uns noch heute befinden. Hier nochmals der Temperatur-Verlauf laut DWD.

Abb. 1: Trotz CO₂-Zunahme in der Atmosphäre wurden die Märzen fast 60 Jahre lang kälter, siehe der fallende Trend bis 1987. Dem Startjahr des Klimawandels in Mitteleuropa. Mit einem Temperatursprung wird der Monat nun endlich wieder wärmer.

Anmerkung zum Temperatursprung, dieser kann in den Einzelmonaten auch leicht verschoben sein, der Temperatursprung bezieht sich eigentlich auf das Gesamtjahr, siehe auch hier.

Schon mit der Grafik 1 ist die Behauptung der Treibhaus-Klimakirche, CO₂ sei der Haupttemperaturtreiber falsch. Ein Beweis genügt, sagte Einstein.

Abb. 2: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich das „umweltschädliche“ CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten 100 Jahre verantwortlich sein. Und nachts besonders stark wirken! CO₂ sei der Haupttemperaturregler. Der DWD zeigt mit seinen Temperaturdaten, dieses Geschäftsmodell ist wissenschaftlich falsch. Also weg mit der CO₂-Klimaerwärmungslüge

Wir werden nun die Grafiken und einige Erklärungen aus Teil 1 ergänzen, insbesondere durch die oftmals mitgemessenen, aber niemals in Grafiken der bezahlten Klimawissenschaft dargestellten Tag/Nachttemperaturen, gemessen in Tmax/Tmin, näher erläutern

Dadurch wird erst recht bewiesen, dass Kohlendioxid in den Temperaturreihen keine sichtbaren Auswirkungen hinterlässt. Und das zeigen wir jetzt

Unterschiede zwischen den Tag/Nachtemperaturen beim März:

Der DWD bietet keine Tag/Nachttemperaturen als Schnitt seiner fast 2500 Wetterstationen an. Nur Einzelstationen. Unser Autor M. Baritz hat sich die zeitaufreibende unendliche Mühe gemacht und fast 540 repräsentativ herausgegriffene DWD-Stationen zu einem Deutschland-Schnitt seit 1947 zusammengefasst. Ein zeitlich weiteres Zurückgehen war leider nicht möglich, da erst nach Kriegsende genügend Wetterstationen vorliegen, die auch heute noch alle drei Parameter gleichzeitig messen.

Auch wenn der Standort der allermeisten der 535 DWD-Wetterstationen in den letzten 80 Jahren unter Beibehaltung des Namens versetzt und auch die Messmethode geändert wurde, so geschah dies für die drei Temperaturaufzeichnungen gleichzeitig.

Abb. 3: Aufgetragen sind 2 Zeiträume, 1947 bis 1987, dann der Temperatursprung und ab 1988 bis heute. Außerdem 3 Grafikverläufe: Die obere graue Grafik fasst die tagsüber gemessenen mittleren Tmax Temperaturen des Monats März zusammen, die mittlere braune Grafik die Tagesschnitte und die blaue Grafik die Nachttemperaturen, gemessen in Tmin. Quelle

Zwei Ergebnisse:

  1. Vollkommen anderer Verlauf vor und nach dem Temperatursprung
  2. Seit 1988 wurden nur die Tage tagsüber wärmer, die Nächte nicht, im Gegenteil

Tmax: bis 1987 fallend, Temperatursprung, seitdem deutlich steigend

Schnitt: bis 1987 unmerklich fallend, Temperatursprung, danach leicht steigend.

Tmin: ab 1947, 40 Jahre deutlich steigend, Temperatursprung, danach deutlich fallend.

Wichtige Erkenntnis, nach dem Temperatursprung 1987/88 wurden vor allem die Tage tagsüber wärmer, wozu sicherlich die Zunahme der Sonnenstunden stark beigetragen haben. (siehe Grafik 5a unten)

Die Steigungs-Schere zwischen Tmax/Tmin ging von 1947 bis 1987 zusammen, ab 1988 bis heute deutlich auseinander. Dabei sollen laut Treibhaustheorie doch gerade die Nächte wärmer werden!!

Mit den stark unterschiedliche verlaufenden Tag- und Nachttemperaturen sind Treibhausgase als Haupttemperaturtreiber endgültig widerlegt.

Der vollkommen unterschiedliche Verlauf der Märztage tagsüber und nachts zeigt sich bei bestimmten DWD-Wetterstationen noch viel deutlicher. Z.B. Augsburg:

Abb. 4a: Der März wurde tagsüber wurde deutlich wärmer, die Nächte genauso deutlich kälter. CO₂ kann doch tagsüber nicht anders wirken als nachts. Die wirklichen Gründe, siehe später

Dabei soll laut gängiger Treibhauslehre der CO₂-Erwärmungseffekt nachts doch besonders stark wirken! Siehe: RTL-Häckl im Oktober 2020. (Oder im Original hier).

Auch die beiden nächsten Grafiken zeigen, dass die Treibhaustheorie dieses bezahlten CO₂-Voodoo-Experten vollkommen falsch ist. Zunächst seine Heimatwetterstation

Abb. 4b: Auch in Düsseldorf werden die Märztage tagsüber wärmer, die Nächte deutlich kälter.

Die Hansestadt an der Nordseeküste

Abb. 4c: In Bremen wird die nächtliche Abkühlung etwas gebremst durch die Meeresnähe. Trotzdem geht die Schere Tag/Nacht deutlich auseinander.

Die DWD-Wetterstation Grambek im Norden Deutschlands zwischen Hamburg und Schwerin. Man beachte den Anstieg der Temperaturen am Tage ab 1988

Abb. 4d: Im Norden Deutschlands zeigt die DWD Station Grambek (zwischen Hamburg und Schwerin)  auch die gegenläufigen Trendgeraden der Minimum – und Maximum – Temperaturen

Die ländliche DWD Station Dachwig (nordwestlich von Erfurt

Abb. 4e: Noch deutlicher wird diese Tendenz bei der DWD Station Dachwig (nordwestlich von Erfurt). Die gemessenen Daten der Referenzperiode 1991-2020 sind nahezu identisch zu den homogenisierten Daten des DWD.

Dass CO₂-Anstieg und die nächtlichen Tmin vor allem bei Stationen mit geringem WI-Effekt stark gegenläufig sind, zeigt vor allem die Grafik von Tmin der ländlichen Station Dachwig in Thüringen. Sogar seit Einrichtung dieser Station, also vor 45 Jahren.

Abb. 4f: Seit 45 Jahren, seit Bestehen der ländlichen Station wird der März in Dachwig nächtens deutlich kälter, ganz im Gegensatz zur CO₂-Zunahmekurve (rechts). Ab 1988 bis heute wäre die negative Steigung bei Dachwig sogar: y = – 0,07 x, geradezu ein nächtlicher Temperatursturz.

Wir fragen: Wo ist der CO₂-Treibhauseffekt in Dachwig, der nachts sogar stärker wirken soll in den Grafiken erkennbar? Antwort: Nirgendwo. Deswegen ist die Treibhaustheorie mit CO₂ als Haupttemperaturerwärmungstreiber auch falsch! So einfach ist die Widerlegung dieses Märcheneffektes. Nach Einstein genügt ein Gegenbeweis.

Merke: An dem vollkommen unterschiedlichen Verlauf der Tmax/Tmin-Temperaturen hat der Deutsche Wetterdienst den CO₂-Treibhauseffekt als Haupttreiber der Temperaturen vollständig widerlegt.

Merke: Kohlendioxid ist kein Temperaturregelknopf. Das ist eine Falschbehauptung der Voodoo-Wissenschaft wie beim PIK, der linksgrünen Politik und ihrer Klimaaktivisten und Klima-Chaoten in den bezahlten NGOs!!

Ein Gegenbeweis genügt, sagte Einstein immer. Wir haben ihn hiermit mehrfach erbracht!!!

Deswegen ist diese Mainstream-Definition für Klimaänderungen auch grottenfalsch, die behauptet, dass hauptsächlich das vom Menschen ausgestoßene CO₂ zu der neuzeitlichen Klimaerwärmung geführt haben soll. Diese Definition ist lediglich ein festes Glaubensbekenntnis, wissenschaftlich aber eine Lüge. Und die linksgrünen Glaubenspolitiker betrachten CO₂ sogar als den Temperaturregelknopf, mit welchem man die globalen Temperaturen steuern kann!! Somit ist die westliche und vor allem die deutsche Klimapolitik unter dem Motto: „Kampf dem Klimawandel ein teurer Irrläufer einer CO₂-Glaubenssekte, der nur auf unser Geld abzielt! Bisher mit großem Erfolg, zumal die Politik diesen CO₂-Glaubensirrläufer in Gesetzen zunehmend festschreibt.

Erklärung der Ursachen der Grafiken 3 und 4: (Unterschiedlicher Temperaturverlauf Tag/Nacht)

Die Sonne: Zu den vielen von uns in Teil 1 der Artikelserie genannten 9 Gründen sehen wir einen Hauptgrund in der Zunahme der Sonnenstunden und der Abnahme des Niederschlages. Außerdem hat sich auch die Intensität der Sonnenstrahlung verstärkt und die gesetzlichen Maßnahmen zur Luftreinhaltung verstärkten die Erwärmung am Tage bis heute. Aber nur am Tage. Umgekehrt lassen die vermehrt klaren Nächte seit 1988 verstärkt eine Abkühlung zu.

Abb. 5a/b: Die Sonnenstunden und Niederschlag sind gegenläufig. Kein Wunder, sie sind über den Grad der Bewölkung gekoppelt.

Von 1947 bis 1987 hat die Bewölkung zugenommen, dadurch wurden die Sonnenstunden weniger und die Temperaturen tagsüber sind gefallen bis 1987. (siehe negative Steigung von T-Max). Umgekehrt hat die zunehmende Bewölkung nachts zu weniger Auskühlung der Nächte, -also ein T-Anstieg von 1947 bis 1987 – geführt.

Ab etwa 1988 hat sich die Großwetterlage gedreht. Die Sonnenstunden und die Strahlungsintensivität nahmen wegen der Luftreinhaltung zu. Umgekehrt hat sich aus den gleichen Gründen die nächtliche Auskühlung verstärkt.

Verdeutlichung der Korrelation zwischen Sonnenscheindauer und Tmax am Tage.

Abb. 6: Trägt man die durchschnittlichen Tagesmaxima gegen die SSH auf wird diese Korrelation sichtbar.

Die Sonnenstunden nehmen zu, wenn der Niederschlag und damit die Bewölkung abnimmt und umgekehrt. Tagsüber wird es wärmer. Nachts kälter.

Als Gründe wurde in Teil 1 die Änderung der Großwetterlagen angeführt, aber auch der Mensch hat mitgewirkt am Grad der Wolkenbildung. Man wusste schon Anfang der 60-er vom Svensmark-Effekt. Durch die vielfachen oberirdischen Atomtests waren zum einen viele Staubpartikel als Kondensationskeime und zum anderen viele radioaktive Elemente, ebenso als Kondensationskeime, in die Atmosphäre gelangt. Dies hat u.a. zum sehr kalten Winter 62/63 geführt. Die Diskussion vom nuklearen Winter nach einem möglichen Atomkrieg kam ja nicht von ungefähr. Und die Abkühlung bis Ende der 80-er Jahre war Standard des damaligen Klimawissens. Die schnelle Einigung, Atomtestes nur noch unterirdisch durchzuführen kam deswegen überraschend schnell. Und ab Ende der 1980, bzw. Anfang der 1990-er Jahre griffen auch die Umweltgesetze mit verschärften Vorschriften der Luftreinhaltung. Alles Gründe für die Bewölkungsabnahme.

Merke: Anhand der Grafiken 2 und 3, – die man außer in unseren Artikeln nirgendwo in der Literatur findet – ist endgültig bewiesen, dass das „klimawirksame“ CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen versteckt am Temperaturverlauf mitwirken kann. Keinesfalls ist CO₂ der Temperaturhaupttreiber und schon gar nicht ein Temperaturregelknopf!!!

Die richtigen wissenschaftlichen Erklärungen am DWD-Temperaturverlauf haben wir nun genannt und zur Diskussion gestellt.

Ein möglicher weiterer Grund für die Märzerwärmung tagsüber zu den bisher genannten soll hier nur zur Information gestellt werden: das Geo-Engineering. Der Schweizer Dipl. Physiker Dr. rer. nat. Philipp Zeller beschäftigt sich schon 30 Jahre mit den Methoden des Geoengineerings. In diesem Vortrag (45-Minuten) stellt er einige vor, die alle Anwendung finden: https://youtu.be/3NHzBFchZwc?si=DVG2oBzwmqge0c3G

Wer sich doppelt so lange damit beschäftigen möchte, derselbe Physiker, Vortrag nur wissenschaftlicher aufgebaut: https://www.youtube.com/watch?v=KmdiGQDYPrI

Allerdings hätten diese Maßnahmen die Temperaturen bei uns in Mittel- und Westeuropa erhöht, wo diese laut eigener Vorgaben doch zu einer Abkühlung führen sollten. Oder wird bewusst erhöht, um das Märchen einer CO₂-Treibhauserwärmung und die Klimahysterie zu erhalten? Auch Dr. Zeller ist überzeugt, hier geht es nicht ums Klima, sondern nur ums Geld.

Der Märzverlauf außerhalb Deutschlands.

Auch die folgenden Temperaturgrafiken aus anderen Ländern widerlegen die starke Wirkung des CO₂-Treibhauseffektes: Doch nicht nur der Deutsche Wetterdienst zeigt uns das durch seine Grafiken, auch andere Wetterstationen außerhalb Deutschlands haben einen ähnlichen Verlauf.

Gehen wir zunächst nach Westeuropa

Abb. 7a: CET Daten aus Mittelengland seit 1885. Temperatursprung von über 1 K auch in Zentralengland mit unterschiedlichen Verläufen davor und danach. Quelle

Abb. 7b: Interessant ist eine Betrachtung einer längeren Temperaturreihen hier am Beispiel Schottland (CET sieht genauso aus). Nach fast genau 100 Jahren parallel laufender Temperatur-Trendlinien zeigt sich ab 1987 ein Temperatursprung mit deutlicher gegenläufigen Temperatur-Trendlinien.

Die Tmax-Durchschnittstemperaturen steigen deutlich an, während die Tmin– Durchschnittstemperaturen fallen. Ein Grund für den Tmax-Anstieg ist wohl auch die zunehmende Sonnenscheindauer:

Abb. 7c: zunehmende Sonnenscheinstunden von Schottland im Monat März

Obwohl Schottland viel nördlicher liegt als Deutschland ist auch dort der Zusammenhang zwischen Sonnenstunden und T-Max tagsüber deutlichst, siehe nächste Grafik:

Abb. 7d: Signifikante Korrelation zwischen Tagesmaxima und SSH, ähnlich wie Deutschland in Grafik 6

Dann unsere Nachbarländer:

Abb. 8.: Das gleiche Bild in Österreich. Keine Erwärmung bis 1987, Temperatursprung 87/88 von 1,1 K und danach leichte Erwärmung. Quelle

Abb.9: Westeuropa mit Frankreich, Benelux und Teile von Deutschland. Quelle (ECMWF ERA5)

Noch ein kurzer Blick zur Antarktis und der deutschen Neumayer Station:

Abb.10a: Kaum Märzerwärmung über die gesamte Antarktis seit 85 Jahren beim Monat März. (Erster Herbstmonat), Allerdings ist die Erhebung nicht vollkommen zuverlässig, erst seit gut 30 Jahren wächst die Genauigkeit an Überwachung. Deshalb soll die deutsche Einzelstation Neumayer seit 1982 zur Genauigkeit verhelfen. Die Wetterhütte befindet sich deutlich entfernt von der Großstation, so dass keinerlei Stationswärme die Messung beeinflusst.

Abb. 10b: Keine Märzerwärmung, im Gegenteil. Neumayer kühlt die letzten 44 Jahre deutlich ab. Wo bleibt die Wirkung des angeblich erwärmenden CO₂? Siehe deutlich fallende Trendlinie. Quelle

Beachte: In der Antarktis gab es 1988 auch keinen Temperatursprung wie in Mittel- und Westeuropa. Die deutsche Wetterstation gibt es erst seit 1982 und der März ist auf der Südhalbkugel der Herbstanfang. Und CO₂ steigt und steigt, siehe Grafik 10, die Antarktis wird kälter. Deutlicher kann ein Beweis, dass CO₂ nichts bewirkt, nicht ausfallen.

Und Nordamerika: Diese Wetterstation ist die älteste in Virginia und heute noch Bestandteil des US-amerikanischen Wetternetzes. Sie steht einsam bei einer Farm auf dem Lande, sie hat nur einen geringen Wärmeinseleffekt seit 150 Jahren entwickelt. Beachte, weder 1988 noch kurz davor oder danach: kein Temperatursprung wie bei uns

Abb. 11a/b: Keinerlei Märzerwärmung seit über 100 Jahren in Virginia bei dieser ländlichen Station in den USA, obwohl die CO₂-Konzentrationen wie überall laut Treibhauskirche von etwa 280 ppm seit 1880 auf nunmehr 428 ppm gestiegen sind. Allerdings lagen die letzten 7 Märzen über der fallenden Trendlinie. Der am Mouna Loa gemessene weltweite CO₂-Anstieg seit 1958 hat einen ganz anderen Verlauf.

Erg: Keinerlei Korrelation zwischen CO₂-Verlauf und Temperaturverlauf.

Rechnet man den leicht zunehmenden WI-Effekt seit Kriegsende aus den Daten raus, dann gäbe es seit 80 Jahren sogar eine deutlichere Märzabkühlung!!! Immerhin hat sich die kleine Kreisstadt Harrisonburg mit ihren Außenbezirken bis auf 1 km an die Dale-Enterprise Farm herangeschlichen und ein asphaltierter Highway führt an dem Standort der Station vorbei

Merke: den angenehmen Temperatursprung im Jahre 1987/88 mit Weitererwärmung gab es nur bei uns in Mittel- West- und Nordeuropa. Andere Länder der Welt haben diesen Klimawärmesprung bei uns gar nicht mitbekommen.

Nachdem wir nun anhand vieler Temperaturreihen gezeigt haben, dass CO₂ keinesfalls der Haupttreiber von Temperaturen sein kann, CO₂ spielt allerhöchstens in nicht feststellbarer Dosen mit, wollen wir auf einen positiven Effekt der CO₂-Zunahme aufmerksam machen.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Ernteerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Die Wüsten werden grüner. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Viele Untersuchungen bestätigen dies. Und vor allem dieser Versuchsbeweis. Die zunehmenden CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre sind eine positive Entwicklung für diesen Planeten. Und: der optimale Gehalt dieses Schöpfungsgase in der Atmosphäre muss endlich wissenschaftlich untersucht werden

Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Ebenso gegen die Panik verbreitende Politik und Medien. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass man uns das Geld automatisch in Form von Steuern aus der Tasche zieht. Ein Aufstand der Anständigen ist unbedingt erforderlich.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden Märchenerzählern. Deren Einstellung gegen CO₂ ist eine Einstellung gegen die Schöpfung auf diesem Planeten.

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der linksgrünen Klimapolitik ein Ende zu bereiten.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, ausgezeichnet mit dutzenden von Umweltpreisen. Unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 

Der Beitrag Die Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beim Monat März zeigen: Es gibt keinen wirksamen CO₂-Treibhauseffekt. Teil 2 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Kältereport Nr. 15 /2026

11. April 2026 um 12:00

Vorschau ansehen

Meldungen vom 6. April 2026:

UK: April-Schnee in Glasgow

Am Ostersonntag gab es in Glasgow starken Schneefall, und in der ganzen Stadt herrschten winterliche Verhältnisse. Der Verkehr war beeinträchtigt, weil sich die Bedingungen im Laufe des Tages weiter verschlechterten.

Auch in höheren Lagen der schottischen Berge herrschen weiterhin beeindruckende Schneemengen vor, mit hervorragenden Bedingungen auf den Gipfeln, insbesondere am und um den Cairngorm Mountain.
In Glen Feshie, etwa 900 m über Coire Garbhlach, hat sich in einer nach Nordwesten ausgerichteten Mulde eine mindestens vier Meter hohe Schneedecke gebildet. Schottland hat heute keine Gletscher mehr, schon seit Jahrtausenden nicht mehr, aber diese große Schneefläche, die sich bis in den April hinein gut hält, ahmt einen Gletscher gut nach.

——————–

Bulgarien: Schnee-Rekord im April gebrochen

Der Botev-Gipfel in Bulgarien hat einen neuen Schneehöhenrekord für April aufgestellt. Auf dem Gipfel, der zum Balkangebirge (Stara Planina) gehört, wurden 333 cm Schnee gemessen – ein neuer Rekord, der den bisherigen Rekord von 325 cm aus den 1960er-Jahren (als die Höhenmessstation eingerichtet worden war) deutlich übertrifft.

An anderer Stelle, am Vitosha-Gebirge, hat der Neuschnee um weitere 20 cm die Lawinengefahr erhöht.

Es wird weiterer Schneefall erwartet, da sich in Bulgariens höher gelegenen Gebieten oberhalb von 1.500 m bis Anfang der Woche weiterhin Schnee ansammelt.

Die Schneehöhen in den europäischen Hochlagen sind bis in den April hinein beeindruckend. In Arcalis in Andorra beispielsweise liegen noch immer 4 Meter Schnee.

Unterdessen herrschten am Montag in tieferen Lagen weiterhin Minusgrade, so dass in den Weinbaugebieten Frostkerzen erneut angezündet werden mussten. Der Ostermontag begann mit deutlichem Frost in Nordfrankreich. Die Temperaturen sanken auf -3,7 °C in Mourmelon-le-Grand (Marne) und auf -2,4 °C in Charleville-Mézières (Ardennen).

——————–

Kanada: Rekord-Schneemengen westlich von Calgary

Die Schneemenge in den Rocky Mountains von Alberta nähert sich Rekordwerten. Am Little Elbow Summit erreichte das Schneewasseräquivalent am 5. April 531 mm.

Das liegt deutlich über dem üblichen Bereich von 300 bis 400 mm und ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen (in den 1980er Jahren). Nur 1991 wurde mit 587 mm ein höherer Wert gemessen.

Diese Entwicklung wird durch eine anhaltende Tiefdrucktätigkeit über dem Pazifik vorangetrieben. Wiederholte Westströmungen haben Feuchtigkeit in die Rocky Mountains geleitet, wo sie in Form von anhaltendem Schneefall über den Quellgebieten von Alberta niedergeht. Diese Wetterlage hält seit Monaten an, so dass sich die Schneemenge stetig erhöht.

Das Ergebnis hängt nun von der Schneeschmelze ab. Eine allmähliche Schneeschmelze würde die Flüsse speisen, die Stauseen stabilisieren und den Druck auf die Wasserversorgung verringern. Eine rasche Erwärmung, insbesondere in Verbindung mit Regenfällen, erhöht natürlich das Hochwasserrisiko.

Die Überschwemmungen in Alberta im Jahr 2013 folgten einer ähnlichen Wetterlage, bei dem im Frühjahr starke Regenfälle auf eine bereits bestehende Schneedecke fielen.

Derzeit jedoch liegt im Westen Kanadas eine der höchsten Schneedecken seit Jahrzehnten für Anfang April.

——————–

Nordindien: Anhaltende Abkühlung

Eine weitere westliche Strömung zum Saisonende lässt die Temperaturen in Nordindien stark sinken und bringt Neuschnee in die Himalaya-Regionen.

Die Höchsttemperaturen, die bei 33–35 °C lagen, sollen bis Mitte der Woche in Punjab, Haryana, Delhi und Uttar Pradesh auf 19 bis 26 °C sinken. Das sind etwa 8 bis 15 °C unter dem Normalwert und sorgt für Wetterbedingungen, die eher für den Februar als für den Frühling typisch sind.

Die Abkühlung wird durch einen erneuten Zustrom von Feuchtigkeit und instabiler Luft aus westlicher Richtung verursacht. Während dieses Tiefdruckgebiet über die Ebenen zieht, löst es großflächigen Regen, Gewitter und Hagel aus, während kältere Luft in der Höhe für starken Schneefall in den Höhenlagen sorgt.

Die Schneemengen in Himachal Pradesh sind für diese Jahreszeit bemerkenswert. In Gondhla fielen innerhalb von 24 Stunden 28,5 cm Schnee, innerhalb von 48 Stunden 41,5 cm. Im nahegelegenen Keylong fielen 20 cm.

Diese kalten, unbeständigen Wetterbedingungen beeinträchtigen die Weizenernte zum Zeitpunkt der Ernte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/glasgow-wakes-to-april-snow-monthly?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

——————–

Meldungen vom 7. April 2026:

Italien: Capracotta unter mehr als zwei Metern Aprilschnee begraben

Capracotta in Italien wurde gerade von einem Frühlingsschneesturm heimgesucht, wie er eher für den Januar typisch ist.

Die Bergstadt in Molise, auf 1.421 m Höhe gelegen, wurde kürzlich von einem Schneesturm heimgesucht, der innerhalb von etwa 24 Stunden 1,5 m Schnee fallen ließ. Nachfolgende Berichte italienischer Medien zeigten, dass die Schneehöhe in der Stadt 2 m überstieg, wobei einige lokale Berichte angaben, dass die höchsten Schneeverwehungen 3 m erreichten.

Autos verschwanden, und die Bewohner gruben Tunnel, nur um aus ihren Häusern zu gelangen. Es wurde auch von Stromausfällen berichtet, da sich Eis auf den Leitungen ansammelte.

Capracotta ist einer der höchstgelegenen Orte im Apennin und einer der schneereichsten Orte Italiens. Der Ort hält zudem den Guinness-Weltrekord für den höchsten Schneefall innerhalb von 24 Stunden, nachdem dort im März 2015 2,56 m gefallen waren. Capracotta kennt sich mit Schnee aus. Dennoch verweisen italienische Medienberichte auf den April 1967 – das letzte Mal, so heißt es, als ein Sturm in der Spätsaison diesen Teil des Apennins in einem Ausmaß bedeckte, das dem jetzigen nahekommt.

In den gesamten italienischen Apenninen war der April von außergewöhnlichen Schneefällen geprägt.

——————–

Kanada: Der kalte und schneereiche Winter

Der Winter 2025/26 in Kanada brachte in vielen Regionen anhaltende Kälte und außergewöhnliche Schneefälle mit sich, wobei an mehreren Orten Rekordwerte erreicht worden waren.

St. John’s, Neufundland, schaffte es zum erst siebten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1875 in den „500-cm-Club“. Zuletzt wurde diese Marke in der Saison 2002/03 erreicht, und da die Saison noch einige Wochen dauert, könnten die Gesamtwerte weiter steigen.

Auch Sault Ste. Marie in Ontario überschritt dank einer der stärksten Schneefälle in der späten Saison die 500-cm-Marke.

Ein Schneesturm im März, gefolgt von wiederholten See-Effekten, ließ die Gesamtwerte stark ansteigen. Allein im Jahr 2026 verzeichnete die Stadt 363 cm, was fast einer Verdopplung der bis Ende Dezember gefallenen Schneemenge entspricht.

Toronto nähert sich derzeit seinem historischen Schneefallrekord.

Die saisonale Gesamtmenge liegt bei fast 190 cm und ist damit bereits die viertgrößte jemals gemessene Menge; der Rekord von 206,7 cm aus den Jahren 1938–39 ist in greifbarer Nähe.

Am 25. Januar verzeichnete der Toronto Pearson International Airport 46,2 cm an einem einzigen Tag – ein Stationsrekord –, wobei in Teilen der Stadt bis zu 56 cm gemessen worden sind.

Weiter westlich hat Calgary einen sehr starken Anstieg gegen Ende der Saison verzeichnet.

Die Schneemenge hat bereits den Jahresdurchschnitt von 128 cm erreicht, wobei weitere Neuschneefälle wahrscheinlich sind.

Ausschlaggebend dafür waren anhaltende Kaltluftmassen in Verbindung mit aktiven Tiefdruckgebieten und in der Region der Großen Seen wiederholte Verstärkung durch den Seeeffekt. Diese Bedingungen haben dazu geführt, dass sich der Schnee effizient ansammeln und auf dem Boden verbleiben konnte, wodurch die Gesamtmengen historische Werte erreichten (und sogar übertrafen).

Der Winter hat nördlich der Grenze ganze Arbeit geleistet.

Und er treibt immer noch gelegentlich Kaltfronten nach Süden in die Vereinigten Staaten…

——————–

USA: Polarwirbel hält die Kälte im Spiel

Über Kanada hält sich weiterhin ein starker kalter Polarwirbel, dessen Kern über der Hudson Bay nach wie vor intakt ist.

Den neuesten ECMWF-Prognosen zufolge bleiben die Temperaturen in 500 hPa bis Mitte April bei etwa -45 °C und steigen erst allmählich auf -40 °C.

Das ist hoch winterliche Luft, die bis weit in den Frühling hinein anhält.

Das Ergebnis ist eine fragmentierte, von Kaltluft geprägte Wetterlage über den 48 kontinentalen Bundesstaaten – kein landesweites arktisches Muster, sondern gezielte, wechselnde Kaltluftvorstöße, die mit der Zirkulation zusammenhängen und vor allem den Norden und Osten betreffen, während es im Süden wärmer wird.

Mehrere „Alberta Clippers“ ziehen diese Woche über den Mittleren Westen, die Region der Großen Seen und den Nordosten hinweg. Innerhalb eines Zeitraums von sechs Tagen werden mindestens drei Systeme erwartet, die jeweils die kalte kanadische Luft anzapfen und für leichte Schneefälle sorgen – sogar bis Mitte April.

Über den Großen Seen und im Nordosten fällt bereits Schnee, und bis Mitte der Woche werden weitere Schneeschauer erwartet.

Obwohl lokal begrenzt, wird sich diese Wetterlage als hartnäckig erweisen.

Für rund 74 Millionen Amerikaner werden Tiefsttemperaturen unter dem Gefrierpunkt vorhergesagt, vor allem im nördlichen Teil des Landes, mit Werten bis -18°C im Norden von Minnesota [= die 0-Grad-Marke Fahrenheit. A. d. Übers.]. Insgesamt in den USA liegen die Temperaturen nur leicht unter dem Durchschnitt, doch regional bleibt die Kälte dort, wo sie sich festsetzt, weiterhin ausgeprägt.

Die gleiche Wetterlage schränkt Unwetter ein. Kalte, trockene Luft im Norden und Osten unterdrückt die Konvektion, während die wärmeren südlichen Regionen von dieser Energie weitgehend abgeschirmt bleiben – vorerst.

Link: https://electroverse.substack.com/p/capracotta-buried-by-2m-of-april?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

——————–

Meldungen vom 8. April 2026:

Nordindien, Himalaya: Verbreiteter April-Schnee

Schnee im April ist im Himalaya nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist jedoch das Ausmaß dieses jüngsten Schneefalls.

Der Schnee fällt gleichzeitig in mehreren Bezirken von Himachal Pradesh, von den hochgelegenen Gebieten in der Nähe des Atal-Tunnels bis hinunter in den oberen Teil des Shimla-Gebiets, darunter Narkanda, Kotkhai und Baghi.

Es handelt sich um ein Wetterphänomen, das mehrere Höhenlagen gleichzeitig betrifft.

Aufeinanderfolgende westliche Wettersysteme sorgen für anhaltende Niederschläge. In höheren Lagen fällt stetiger Schnee, was die Lawinengefahr erhöht, während auch in mittleren Höhenlagen Schneeverwehungen gemeldet werden.

Im April wird Schnee in Höhenlagen ab 2.500 m erwartet. Schnee in tiefer gelegenen Obstbaugebieten ist seltener, insbesondere mit Schneeverwehungen. Aufnahmen aus Kotkhai zeigen, wie nasser Schnee sich auf Hagelschutznetzen ansammelt.

Berichte bestätigen Auswirkungen in Shimla, Kullu, Kangra und Mandi.

Der Winter hat sich noch nicht vollständig in die höheren Lagen zurückgezogen. Dieses Wetterphänomen hat den Bergen wieder kältere Bedingungen verschafft. Eine echte Entspannung ist nicht in Sicht – zumindest nicht in dieser Woche.

——————–

Bering-See: Meereis hält sich in ungewöhnlich winterlichem Ausmaß

Das Eis in der Beringsee breitete sich in diesem Winter ungewöhnlich weit nach Süden aus, erreichte seine größte Ausdehnung seit mindestens 2013 und erreichte Gebiete, in denen es in den letzten Jahren kaum oder gar kein Eis gab.

Das Eis erstreckte sich über die Bristol Bay, entlang der Alaska-Halbinsel und bis hin zu Cold Bay, Unimak Island und den Pribilof-Inseln. An einigen Stellen waren Fischer gezwungen, durch Eisfelder zu navigieren.

Dies war auf ein anhaltendes Hochdruckgebiet über der Beringsee zurückzuführen, das lokal kalte Luft einschloss und so die Eisbildung begünstigte. Gleichzeitig lenkte es Stürme und mildere Südwinde in die Ochotskische See und begrenzte dort die Eisbildung.

Während sich in der Beringsee Eis bildete, hatten andere Regionen Mühe, überhaupt Eis zu bilden.

Dies verdeutlicht einen wichtigen Punkt, der in allgemeinen Zusammenfassungen der polaren Bedingungen oft übersehen wird. Meereis ist nicht nur eine Funktion der Temperatur. Es wird stark von Windrichtung, Drucksystemen und Meeresströmungen beeinflusst. Ändert sich die Zirkulation, reagiert das Eis schnell – es wächst in einer Region, während es sich in einer anderen zurückzieht.

All dies hat reale Auswirkungen. Die Ausdehnung beeinträchtigte den Fischfang, da Schiffe im südöstlichen Teil der Beringsee Mühe hatten, sich durch das Eis zu navigieren. Auch maritime Ökosysteme sind betroffen, da Meereis die Wassertemperaturen verändert und Arten wie den Pazifischen Kabeljau in andere Gebiete drängt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/widespread-april-snow-hits-himachal?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

——————–

Meldungen vom 9. April 2026:

USA: Frühlingssturm bringt erhebliche Schneemengen in der Sierra Nevada

Ein spätwinterlicher Schneesturm zieht in die Sierra Nevada und bringt den dringend benötigten starken Schneefall mit sich.

Zunächst bleibt die Schneefallgrenze bis Freitag hoch, was die ersten Schneemengen begrenzt. Am Samstag folgt dann jedoch deutlich kältere Luft mit einem Absinken der Schneefallgrenze bis auf Seehöhe.

Auf Seehöhe werden mehrere Zentimeter erwartet, in höheren Lagen sollen bis Sonntag bis zu 61 cm fallen. Auf den höchsten Gipfeln könnten die Werte noch weit darüber liegen.

Für Höhenlagen über 1.370 Metern gilt von Freitag 17 Uhr bis Sonntag 22 Uhr eine Wintersturmwarnung. „Reisen in den Bergen könnten sehr schwierig bis unmöglich sein“, warnt der NWS.

Und schon bald könnte noch mehr kommen.

Frühe Vorhersagen deuten auf unterdurchschnittliche Temperaturen und anhaltende Niederschläge bis in die letzte Aprilwoche hin mit der Möglichkeit weiterer Schneefälle.

In der Sierra gibt es in diesem Jahr bnislang ein Defizit. Aber der Winter ist noch nicht vorbei.

——————–

Kanada versinkt im Schnee

Während der Westen der USA in dieser Saison etwas zu kämpfen hatte, liegen weite Teile Kanadas unter einer dicken Schneedecke.

Im Westen hat das Banff Sunshine Village die 800-cm-Marke überschritten, begünstigt durch einen März mit 208 cm Neuschnee, der eher an den Hochwinter als an den Frühling erinnerte.

Das nahegelegene Skigebiet Lake Louise startete bereits im Dezember mit 282 cm in die Saison – es war der schneereichste Dezember seit 1970.

Die Messstationen in den Quellgebieten von Alberta liegen für Anfang April nahe dem oberen Ende ihrer historischen Bandbreite, was zeigt, dass es sich nicht nur um die Gesamtwerte der Skigebiete handelte – das gesamte Gebirgssystem verzeichnete eine beträchtliche Schneehöhe.

Das Bild wiederholt sich im Osten.

St. John’s hat nun die 500-cm-Marke für diese Saison überschritten und erreicht diese Schwelle damit erst zum siebten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1942. Allein im Februar fielen 178,2 cm – ein Rekordmonat in Sachen Schneefall. Tatsächlich war es in ganz Neufundland sehr schneereich, wobei mehrere Messstationen Werte weit über dem Normalwert verzeichneten.

Ontario folgte. Sault Ste. Marie überschritt Anfang April die 550-cm-Marke, womit dieser Winter wenige Wochen vor Saisonende in greifbarer Nähe seines saisonalen Allzeit-Schneefallrekords liegt.

Quebec too. Le Valinouët cleared 500 cm (197 in) before February had even ended.

Eine außergewöhnlich kalte Wintersaison sorgte dafür. Der März war wirklich ungewöhnlich. Bereits im Dezember sank die Temperatur in Braeburn auf -55,7 °C – die niedrigste in Kanada seit 1999 gemessene Temperatur.

In den Rocky Mountains bildete sich durch wiederholte Pazifikstürme eine dicke Schneedecke. In Neufundland und im Osten Kanadas türmte sich der Schnee durch anhaltende Atlantikstürme auf. Ontario schloss die Lücke mit Neuschnee durch den Seeeffekt.

Insgesamt überschritten mehrere Orte die 500-cm-Marke, Rekorde fielen – und es ist noch nicht vorbei.

——————–

Nordindien: Weiter starke Kälte – Rekorden fallen

Eine für den April ungewöhnliche Kältewelle hält Nordindien weiterhin im Griff, wodurch die Temperaturen deutlich unter den Normalwerten liegen und an zahlreichen Messstationen langjährige Rekorde gebrochen wurden.

Die Tageshöchsttemperaturen liegen in der gesamten Region 7 °C bis 15 °C unter dem Durchschnitt, was auf die anhaltende Bewölkung im Zusammenhang mit aktiven Weststörungen zurückzuführen ist. Dies steht im Gegensatz zu der für Anfang April typischen Hitze.

In Delhi verzeichnete die Wetterstation Palam am 9. April eine Tiefsttemperatur von 14,6 °C – die niedrigste April-Tiefsttemperatur seit mindestens 2010.

Weiter nördlich nimmt die Kälte in den Hügeln zu.

In Shimla sank die Temperatur auf 3,6 °C, den niedrigsten Wert im April seit mindestens 23 Jahren, während Mukteshwar auf 1,4 °C fiel – den tiefsten Wert im April seit 2009.

Eine große Reihe von Messstationen im Himalaya und im Vorgebirge des Himalaya meldete ähnlich niedrige Tiefstwerte, wobei die Temperaturen für diesen Monat auf einem historischen Tiefstand lagen.

Auch die Tageswerte sind stellenweise stark eingebrochen.

In Tehri wurden am Donnerstag nur 8 °C gemessen, rund 17 °C unter dem Normalwert. In Mukteshwar wurden nur 6,2 °C erreicht, etwa 16 °C unter dem Durchschnitt. Das sind Höchstwerte wie mitten im Winter, die im April auftreten.

In höheren Lagen war es kalt genug, um frischen, weit verbreiteten Schneefall zu verursachen.

Dies ist weder von kurzer Dauer noch ein Einzelfall. Und Indien ist kein kleines Land – die Kälte hat sich von den Ebenen bis in die Hügel ausgebreitet, wobei ein Großteil des 3,3 Millionen km² großen Landes Temperaturen weit unter dem Durchschnitt ausgesetzt ist:

Link: https://electroverse.substack.com/p/spring-storm-brings-snow-boost-to?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

——————–

Meldungen vom 10. April 2026:

Kanada: Polarwirbel hält den Winter fest

Es ist Mitte April, und Kanada befindet sich nach wie vor in tiefstem Winter.

Der troposphärische Polarwirbel ist weiterhin intakt und weist eine Stärke wie im Hochwinter auf.

Anstatt sich mit Beginn des Frühlings abzuschwächen, hält er eine starke Zirkulation über der Hudson Bay aufrecht, wodurch die Region vereist bleibt und weiterhin arktische Luft nach Süden getrieben wird.

Die Vorhersagen für die nächsten 10 Tage zeigen wiederholte Kälteeinbrüche in Zentral- und Ostkanada.

In der Höhe ist die Kälte für diese Jahreszeit ungewöhnlich tiefgreifend. Modelle zeigen 500-mb-Temperaturen von fast -48 °C noch bis zum 17. April – Werte, die eher für Januar als für Mitte April typisch sind.

Diese Kälte in der Höhe hält die Bedingungen an der Oberfläche aufrecht. Die Hudson Bay bleibt eisbedeckt, ohne dass eine nennenswerte Schneeschmelze in Gang kommt. Anstatt sich zurückzuziehen, wird die Kaltluftmasse immer wieder verstärkt.

Was den Schnee betrifft, so sehen die nächsten zwei Wochen sehr aktiv aus.

Anzeichen für Frühlingsschneefall verstärken sich nicht nur in ganz Kanada, sondern auch im Westen der USA, wobei die Schneemengen bis in die letzte Aprilwoche (und möglicherweise bis in den Mai) hinein anhalten.

Der Frühling versucht vorzudringen. Die Atmosphäre will davon jedoch nichts wissen.

——————–

Nordindien: Aprilschnee trifft Himachals Apfelanbaugebiet zum ungünstigsten Zeitpunkt

Himachal Pradesh wurde gerade zum Höhepunkt der Blütezeit von Apfelbäumen von starken, großflächigen Schneefällen heimgesucht, die den Apfelanbaugebiet des Bundesstaates genau zu dem Zeitpunkt trafen, als in den Obstgärten der Fruchtansatz einsetzte.

Im gesamten Gebiet von Upper Shimla – einschließlich Narkanda und Kotkhai – melden die Obstbauern weitreichende Schäden. Blüten wurden abgeknickt, Äste abgebrochen und Hagelschutznetze sind unter der Last des nassen Schnees zusammengebrochen.

Zu dieser Jahreszeit befinden sich Apfelbäume in ihrer empfindlichsten Phase. Schnee schädigt nicht nur die sich öffnenden Blüten, sondern beeinträchtigt auch die Bestäubung. Es ist nun mit einem drastischen Rückgang der Erträge zu rechnen.

Aus mehreren Distrikten, von Kufri und der Region um den Atal-Tunnel bis hin zu Lahaul-Spiti, Kinnaur, Chamba, Kangra und Kullu, wurde Schneefall gemeldet. Starker Regen und Hagel begleiteten das Ereignis und weiteten die Auswirkungen weit über die höheren Lagen hinaus aus.

Rund 75 Straßen wurden gesperrt, darunter wichtige Autobahnen, und es kam zu Stromausfällen, als Hunderte Transformatoren außer Betrieb gesetzt wurden.

Auch die Temperaturen sind stark gesunken. Die Tageshöchstwerte fielen um 12 bis 17 °C, wodurch die Bedingungen wieder winterlich wurden. Auch die Tiefstwerte lagen unter dem Normalwert, was den durch den Schnee bereits verursachten Stress für die Pflanzen noch verstärkte.

Die Warnungen bleiben bestehen, und es sind weitere Stürme möglich, bevor sich die Lage nach Mitte April entspannt.

Für die Obstbauern ist der Schaden bereits angerichtet. Die nun verlorenen Blüten lassen sich nicht mehr ersetzen. Der Fruchtansatz wurde beeinträchtigt. In einer Region, die stark vom Apfelanbau abhängig ist, wird dieser Kälteeinbruch in der späten Saison in den kommenden Monaten wahrscheinlich zu erheblichen finanziellen Verlusten führen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/polar-vortex-holds-canada-in-winter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 16 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 10. April 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Kältereport Nr. 15 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Ist Europa in Klima-Fragen (usw.) eher ein Hemmschuh für die USA als ein Verbündeter?

10. April 2026 um 16:00

Vorschau ansehen

Joe Bastardi

Die Antwort: es scheint eher ein Anker zu sein, der unseren Fortschritt bremst. Und natürlich könnte man auch in anderen Bereichen außerhalb des Klimas denken, dass sie eher ein Anker als ein Verbündeter sind.

Angenommen, wir sind ein „Verbündeter“, muss man sich fragen, wie lange wir mit Leuten verbündet sein können, die Narren sind und durch ihre Klimapolitik Selbstmord begehen. (Auch hier könnte man meinen, dass dies nur eine von vielen anderen politischen Maßnahmen ist, die zu ihrem Untergang führen.)

[Hervorhebung vom Übersetzer. So einfach kann man das ausdrücken!]

Aber ich werde mich kurz fassen.

Die Heizperiode in Europa ist fast vorbei.

Schauen Sie sich an, wo Europas Erdgasspeicher heute stehen:

Das ist kaum zu glauben. In den Niederlanden und in Schweden liegt der Wert unter 10 %. Fast überall liegt er unter 50 %. Polen, wo der Winter eigentlich recht kalt war, weist einen höheren Wert auf als Gebiete, in denen der Winter mild war. Das stimmt, in weiten Teilen Europas war die Heizgradtag-Saison mild.

Der Winter in Frankreich war milder als normal, und die Zahlen sind auf 21 % gesunken.

Was wäre passiert, wenn wir einen Winter wie 2017–2018 gehabt hätten?

Oder die aufeinanderfolgenden Winter 2009–2010 und 2010–2011?

Hier ist ein Warnschuss angesichts des bevorstehenden starken El Niño. Das ist der Winter 1986–1987, der von einem ziemlich starken El Niño geprägt war:

Wenn uns also schon ein milder Winter an den Rand des Abgrunds gebracht hat, was wäre dann passiert, wenn es kalt gewesen wäre?

Dies entlarvt den Wahnsinn der europäischen Klimapolitik. Ich werde nicht jede einzelne dieser abwegigen Maßnahmen aufzählen, aber man muss schon völlig blind dafür sein, wozu das Wetter wirklich fähig ist, um solche Maßnahmen zu beschließen.

In gewisser Weise ähnelt dies der Art und Weise, wie die theokratischen Machthaber im Iran ihre Bevölkerung als Geiseln ihrer Ideologie halten. Jeden Winter werden die Europäer vom Wetter in Geiselhaft genommen – es sei denn, sie ändern ihren Kurs und hören auf, diesen vorgetäuschten Klimakrieg zu führen –, weil ihre Politiker den vom Menschen verursachten Klimawandel in etwas verwandelt haben, das einer Religion ähnelt. Es sind die Menschen, die darunter leiden werden, und ich glaube nicht, dass es ihren Politikern etwas ausmacht.

Aber wie kommt es dann, dass sie immer wieder gewählt werden? (Im Iran ist das offensichtlich nicht der Fall.) Die Öffentlichkeit wurde einer Gehirnwäsche unterzogen.

Dieser Winter sollte jedem vernünftigen Menschen als Weckruf dienen, dem die Weiterentwicklung seiner Gesellschaft am Herzen liegt. Schauen Sie sich noch einmal Polen an: Seine Politiker sind nicht die Narren, die so viele andere Länder zu regieren scheinen. In Polen ist von Natur aus kälter als Frankreich, und das Land erlebte einen kälteren Winter. Dennoch waren die Erdgasvorräte am Ende mehr als doppelt so hoch wie in Frankreich.

Es ist nur eine Frage der Zeit. Die wahre Katastrophe ist nicht das Klima selbst – es ist die Klimapolitik. Und das einzige vom Menschen verursachte Problem hier geht auf eine Gruppe von Spinnern zurück, die glauben, sie könnten das Wetter und das Klima kontrollieren.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Anmerkungen und Randbemerkungen:

Ich kenne den Grund nicht, obwohl ich versucht habe, Antworten zu finden, aber das Physical Science Lab führt keine Reanalysen mehr durch.

Hinweis zu den Daten: Die Produktion der NCEP/NCAR-Reanalyse 1 wurde eingestellt, das letzte Datum ist der 17. März 2025.

Ich befürchte, dass dies auf Budgetkürzungen zurückzuführen ist, und wenn dem so ist, ist das ein Teil dessen, was mir Sorge bereitet: dass wertvolle Daten und Forschungsquellen zu Kollateralschäden bei den Bemühungen werden, dem Klimawahn ein Ende zu setzen, von dem die NOAA besessen ist. Was möglicherweise passiert ist – und das weiß ich als Tatsache von Leuten aus der Forschung – ist, dass statt eines präzisen chirurgischen Instruments ein stumpfer Hammer geschwungen wurde. Der Grund für die Kürzungen war die Klimabesessenheit der NOAA, aber das Pendel, das dies korrigieren sollte, ist möglicherweise zu weit in die andere Richtung ausgeschlagen.

Eine wichtige Website, die ich nutze, um Muster zu analysieren und den Klimawahnsinn zu bekämpfen, wurde geschlossen. Ich hoffe, dass ich, falls ich bei der bevorstehenden CFACT/Heartland-Klimakonferenz auf einige hochrangige Vertreter der Regierung treffe, sie darauf aufmerksam machen und ihnen erklären kann, wie wertvoll diese Website ist.

Zu ihrer Rechtfertigung wurde mir diese Website geschickt:

https://nomads.ncep.noaa.gov/pub/data/nccf/com/cdas/

Und das habe ich nach dem Anklicken bekommen:

Forbidden

Sie haben keine Berechtigung, auf diese Ressource zuzugreifen.

Wenn man nicht jeden Tag das Wetter auf globaler Ebene vorhersagt – vor allem, wenn man wie ich die Nase voll hat vom Klimawahnsinn –, kann man meiner Meinung nach nicht wirklich erkennen, was wertvoll ist und was nicht. Da CFACT mir freundlicherweise eine Plattform bietet, wollte ich den Menschen zeigen, dass ein wertvolles Instrument zur Bekämpfung des Klimawahnsinns abgeschaltet wurde (und nicht mehr aktualisiert wird). Ich vermute, die Absicht war gut, aber das Ergebnis ist es nicht.

Link: https://www.cfact.org/2026/04/04/when-it-comes-to-climate-etc-is-europe-more-anchor-to-the-u-s-than-ally/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Ist Europa in Klima-Fragen (usw.) eher ein Hemmschuh für die USA als ein Verbündeter? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Daten-Zentren, heiße Luft und die Neugestaltung des städtischen Wärmeinsel-Effektes

10. April 2026 um 11:30

Vorschau ansehen

Anthony Watts

Wenn Sie die rasante Ausweitung der KI-Infrastruktur verfolgt haben, sind Ihnen wahrscheinlich die jüngsten Behauptungen aufgefallen, wonach Rechenzentren mittlerweile eigene „Wärmeinseln“ erzeugen, die groß genug sind, um Hunderte Millionen Menschen zu betreffen. Diese Darstellung stammt aus einem aktuellen Arbeitspapier, das von Fortune in dem Artikel [Titel übersetzt] „Rechenzentren sind so heiß, dass ihr ‚Wärmeinseleffekt‘ die Temperaturen in einer Entfernung bis 10 km erhöht“ schnell aufgegriffen und verstärkt wurde. Darin werden die Ergebnisse so präsentiert, dass sie auf einen neuen und potenziell bedeutenden Umweltfaktor hindeuten, der aus der digitalen Wirtschaft hervorgeht.

Dem Artikel zufolge untersuchten Forscher weltweit mehr als 6.000 Rechenzentren und stellten fest, dass die durchschnittliche Bodentemperatur in den umliegenden Gebieten im Zeitraum von 2004 bis 2024 um etwa 2 °C gestiegen ist, wobei an einigen Standorten sogar Anstiege bis 9 °C verzeichnet worden sind. Der gemeldete Einfluss erstreckt sich etwa 10 km von den Anlagen nach außen, und in Kombination mit Bevölkerungskarten schätzen die Autoren, dass bis zu 343 Millionen Menschen betroffen sein könnten. Das sind große Zahlen, und ohne Kontext vermitteln sie den Eindruck eines weitreichenden und wachsenden Klimasignals, das direkt mit der KI-Infrastruktur verbunden ist.

Die zugrunde liegende Studie zeichnet jedoch ein differenzierteres Bild. Die wichtigste analysierte Variable ist nicht die Lufttemperatur im meteorologischen Sinne, sondern die aus Satellitenbeobachtungen abgeleitete Landtemperatur. Dieser Unterschied ist von Bedeutung, da die Landtemperatur äußerst empfindlich auf lokale Merkmale reagiert. Ersetzt man Vegetation durch Gebäude, Straßenbelag und Industrieanlagen, steigt die gemessene Temperatur, unabhängig davon, ob sich die zugrunde liegenden atmosphärischen Bedingungen wesentlich verändert haben.

Die Autoren versuchen, diesem Problem zu begegnen, indem sie sich auf Rechenzentren außerhalb dicht besiedelter städtischer Gebiete konzentrieren, vermutlich um den Einfluss der Anlagen selbst herauszurechnen. Sie verwenden MODIS-Daten der NASA mit einer Auflösung von etwa 500 Metern, aggregieren diese über einen bestimmten Zeitraum und berechnen die Temperaturunterschiede vor und nach der Inbetriebnahme an jedem Standort. Das Ergebnis ist das, was sie als „Daten-Heat-Island-Effekt“ bezeichnen, der durch einen durchschnittlichen Anstieg von etwa 2,07 °C auf Standortebene gekennzeichnet ist, wobei die Spanne von etwa 0,3 °C bis über 9 °C reicht.

Was sofort auffällt ist, dass das Ausmaß des berichteten Effekts mit bekannten Signalen für Landnutzungsänderungen übereinstimmt. In der Veröffentlichung selbst wird angemerkt, dass klassische städtische Wärmeinseleffekte typischerweise im Bereich von 4 bis 6 °C liegen, bedingt durch Faktoren wie reduzierte Vegetation, veränderte Albedo und konzentrierte menschliche Aktivitäten. In diesem Zusammenhang erscheint das beobachtete Signal rund um Rechenzentren weniger als ein neuartiges Phänomen, sondern eher als Teil der gleichen breiteren Kategorie von Landtransformationseffekten, die seit Jahrzehnten untersucht werden.

Die räumliche Analyse untermauert diese Interpretation. Die Studie zeigt, dass das Temperatursignal mit zunehmender Entfernung abnimmt, wobei es innerhalb von etwa 7 Kilometern auf rund 30 Prozent seines Höchstwerts sinkt und bei Entfernungen von etwa 4,5 Kilometern auf etwa 1 °C zurückgeht. Dieser Gradient lässt eher auf lokale Oberflächeneffekte als auf einen großräumigen atmosphärischen Einfluss schließen. Mit anderen Worten: Das beobachtete Phänomen verhält sich genau wie ein lokales Muster der Wärmespeicherung und -abgabe, das mit der physischen Spurenfläche der Infrastruktur zusammenhängt.

Hinzu kommt die Frage der Zuordnung, die, wie die Autoren selbst einräumen, mit großen Unsicherheiten behaftet ist. Selbst nach Ausschluss dicht besiedelter städtischer Gebiete ist es schwierig, Rechenzentren vollständig von anderen Aktivitäten in der Umgebung zu trennen, darunter industrielle Entwicklung, Verkehrsinfrastruktur und allgemeine Veränderungen der Landnutzung. Satellitengestützte Temperaturmessungen berücksichtigen all diese Einflüsse, was es schwierig macht, Kausalzusammenhänge mit hoher Sicherheit zuzuordnen.

Ein weiterer erwähnenswerter Punkt ist, dass sich die Studie auf den Zeitraum nach dem Bau und Betrieb der Anlagen konzentriert, der Bau selbst jedoch ein wesentlicher Treiber für Veränderungen der Landoberfläche ist. Die Rodung von Flächen, die Veränderung der Bodenbeschaffenheit und die Errichtung großflächiger Bauwerke verändern die thermischen Eigenschaften der Oberfläche. Einige in dem Fortune-Artikel zitierte Kritiker weisen darauf hin, dass ein erheblicher Teil des beobachteten Temperaturanstiegs lediglich diesen Übergang von natürlicher oder naturnaher Bodenbedeckung zu bebauter Umgebung reflektieren könnte.

Der Artikel wagt zudem weiter reichende Aussagen zu gesellschaftlichen Auswirkungen und legt nahe, dass der Daten-Wärmeinseleffekt das Sozialwesen, das Gesundheitswesen und die Energiesysteme beeinflussen könnte, wobei Parallelen zu städtischen Wärmeinseln gezogen werden. Das ist zwar im Allgemeinen plausibel, beruht jedoch auf der Annahme, dass sich die gemessenen Veränderungen der Landtemperatur direkt in spürbaren Auswirkungen auf die menschliche Umwelt niederschlagen. Dieser Zusammenhang wird in der Studie nicht nachgewiesen und bleibt eine offene Frage.

Das soll keineswegs bedeuten, dass Rechenzentren thermodynamisch unbedeutend sind. Sie verbrauchen große Mengen an Energie, erzeugen Abwärme und erfordern umfangreiche Kühlsysteme. Der Fortune-Artikel hebt hervor, dass manche Anlagen Strom in der Größenordnung von einem Gigawatt verbrauchen und mit erheblichem Wasserverbrauch sowie Lärmbelästigung verbunden sind. Dies sind reale technische und infrastrukturelle Überlegungen, insbesondere auf lokaler Ebene.

Doch der Übergang von diesen praktischen Gegebenheiten zu Behauptungen über weit verbreitete klimarelevante Wärmeinseln erfordert einen sorgfältigen Umgang mit Definitionen und Messungen. Die Oberflächentemperatur des Bodens ist nicht dasselbe wie die Lufttemperatur, lokale Wärmespeicherung ist nicht dasselbe wie regionale Klimabeeinflussung, und eine Korrelation mit den Standorten von Anlagen begründet keinen Kausalzusammenhang, solange Störfaktoren nicht ausgeschlossen sind.

Letztendlich scheint diese Studie ein bekanntes Phänomen unter einem neuen Begriff zu dokumentieren. Wenn man große, energieintensive Anlagen auf zuvor unbebautem Land errichtet, verändert man die thermischen Eigenschaften dieses Landes. Satelliten erfassen diese Veränderung. Es als „Daten-Wärmeinsel“ zu bezeichnen, mag eine nützliche Kurzformel sein, macht es jedoch nicht zu einer neuen Kategorie von Klimafaktoren.

Mit der sich weiter ausbreitenden KI-Infrastruktur wird es zweifellos mehr Studien geben, die versuchen, ihren ökologischen Fußabdruck zu quantifizieren. Die Herausforderung wird darin bestehen, messbare lokale Auswirkungen von pauschaleren Behauptungen zu unterscheiden, die weit über das hinausgehen, was die Daten belegen können. Diese Unterscheidung geht oft unter, sobald die Schlagzeilen die Oberhand gewinnen, doch sie bleibt von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht zu verstehen, was tatsächlich geschieht, anstatt sich auf die reißerischsten Geschichten zu konzentrieren.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/04/data-centers-hot-air-and-the-reinvention-of-the-urban-heat-island/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Daten-Zentren, heiße Luft und die Neugestaltung des städtischen Wärmeinsel-Effektes erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Warum Wettervorhersage-Modelle richtig gut geworden sind – Klimavorhersage-Modelle aber nicht

09. April 2026 um 16:00

Vorschau ansehen

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Großartiges Video von Peter Ridd:

 

Hier das mit KI formatierte Transskript:

Computermodelle zur Vorhersage von Wetter und Klima ähneln sich eigentlich ziemlich stark. Sie basieren auf grundlegenden physikalischen Prinzipien – den Bewegungsgesetzen, Newton’schen Bewegungsgesetzen, Thermodynamik, Strahlungstransport – und benötigen einen sehr leistungsstarken Computer.

Und der Wettermann bekommt oft viel Kritik für Vorhersagen, die nicht immer zutreffen. Das ist meiner Meinung nach sehr unfair, denn die Modelle sind eigentlich hervorragend, und es besteht kein Zweifel daran, dass sie sich in den letzten Jahrzehnten enorm verbessert haben.

[Siehe hierzu meine Anmerkung am Ende. A. d. Übers.]

Aber Klimamodelle? Nicht so sehr.

Nun lebe ich in einer Gegend, in der wir jedes Jahr ein paar Zyklone meistern müssen, und ich finde es unglaublich, wie gut zum Beispiel der Wetterdienst die zukünftigen Zugbahnen dieser Zyklone vorhersagt. Beim tropischen Zyklon Narelle haben sie zum Beispiel hervorragende Arbeit geleistet. Sie sagten voraus, er würde über die Kap-York-Halbinsel hinweg ins Northern Territory ziehen. Und genau das ist auch passiert. Ich erinnere mich an eine Zeit, als diese Vorhersagen so gut wie nutzlos waren – wenn es einen Zyklon im Korallenmeer gab, lauteten die Vorhersagen im Grunde genommen, dass er überall hinziehen könnte.

Schauen wir uns also einmal an, warum die Wettervorhersagen in den letzten Jahrzehnten so viel besser geworden sind. Es gibt vier Gründe, und wir werden uns nur auf einen konzentrieren.

Erstens haben wir die physikalischen Vorgänge in der Atmosphäre besser im Griff. Es ist nicht viel besser, und eigentlich ist es auch keine große Sache. Der zweite Punkt ist, dass wir viel leistungsfähigere Computer haben, und das macht einen Unterschied. Der dritte Grund, und der wird jetzt langsam wichtig ist, dass wir heute riesige Datenmengen aus der jüngeren Vergangenheit haben und fortschrittliche statistische Verfahren nutzen können – KI, wenn man so will –, um die Vorhersagen zu unterstützen. Genauso wie ChatGPT auf alles trainiert wird, was jemals im Internet geschrieben worden ist, um eine Antwort auf eine Frage zu geben, die einigermaßen plausibel klingt, lässt sich das Gleiche auch beim Wetter tun. Man nutzt die Daten aus der Vergangenheit, um herauszufinden, was passieren würde, wenn die Bedingungen damals mehr oder weniger denen von heute ähnelten.

Der vierte Grund ist jedoch sehr, sehr wichtig, und darauf werden wir uns heute konzentrieren. Und es ist etwas, das nicht allgemein bekannt ist: Wir können die Atmosphäre mittlerweile viel genauer messen, manchmal sogar auf überraschende Weise.

Es hat sich herausgestellt, dass es für eine Wettervorhersage für morgen sehr hilfreich ist, wenn man – überall – genau weiß, wie das Wetter heute ist.

Um das zu verstehen, müssen wir uns nun genauer ansehen, wie Wetter- und Klimamodelle funktionieren, inwiefern sie sich ähneln und worin sie sich unterscheiden.

Die großen physikalischen Berechnungen stützen sich also auf die Gesetze der Thermodynamik – darüber, wie sich Luft ausdehnt, erwärmt, abkühlt und wie sich Wasserdampf bildet – und dafür gibt es jede Menge wirklich schöne mathematische Gleichungen. Einige sind sehr genau. Andere, etwa die zu Wolken, sind eigentlich ziemlich kompliziert – im Grunde nur fundierte Vermutungen. Dann gibt es noch die Physik der gesamten Strahlung: die einfallende Sonnenstrahlung, die Infrarotstrahlung, die vom Boden, von den Wolken und sogar von der Luft selbst ausgeht.

Diese basieren auf einem großen Modell, das Newtons Bewegungsgesetze nutzt – der gute alte Newton –, um zu berechnen, wie sich die Luft bewegt: der Wind, die vertikalen Bewegungen und was diese Luft mit sich führt – die Luftfeuchtigkeit, ihren Impuls, ihre kinetische Energie. Mit Newtons zweitem Gesetz lässt sich berechnen, wie diese Luft beschleunigt. Das ist das A in F = MA – im Grunde genommen, wie sie ihre Geschwindigkeit oder Richtung ändert.

Aber wir müssen die Masse der Luft kennen, und das ist nicht allzu schwer. Wir teilen einfach die gesamte Atmosphäre in viele kleine Abschnitte auf, die jeweils einige Kilometer breit und etwa einen Kilometer hoch sind. Dann müssen wir F kennen, also die Kraft, die auf die Luft wirkt. Viele Faktoren tragen dazu bei: der Luftdruck, die Erdrotation, die Luftdichte. Anschließend berechnen wir die Beschleunigung, also die Änderung der Geschwindigkeit oder Richtung, über einen bestimmten Zeitraum.

Wir können das mit den Berechnungen für ein beschleunigendes Auto vergleichen. Man hat einen Motor, der die Kraft erzeugt, und nehmen wir an, das Auto beschleunigt um 20 km/h pro Sekunde – oder zumindest wird es jede Sekunde um 20 km/h schneller. So können wir berechnen, wie schnell es beispielsweise in fünf Sekunden fahren wird. Fünf mal 20 ist 100 – wir werden 100 km/h schneller fahren als zu Beginn.

Aber hier ist der entscheidende Punkt: Um zu wissen, wie schnell wir in fünf Sekunden fahren werden, muss man wissen, wie schnell man zu Beginn gefahren ist. Wenn wir an der Ampel stillstanden, fahren wir in fünf Sekunden 100 km/h. Wenn wir jedoch bereits 60 km/h fuhren, als wir das Gaspedal durchdrückten, fahren wir nun 60 plus 100 – also 160 km/h – in fünf Sekunden.

Man muss die Anfangsbedingungen kennen, um herauszufinden, wie schnell man am Ende sein wird. Die Anfangsbedingung ist der Fachbegriff aus der Differentialgleichung, auf der das alles basiert, und das gilt auch für das Wetter. Man kann die Windgeschwindigkeit oder -richtung von morgen nicht berechnen, wenn man nicht weiß, wie hoch die Windgeschwindigkeit und -richtung heute sind. Und es geht nicht nur um den Wind – es geht auch um den Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit.

Nun, beim Wetter ist es wie bei vielen anderen Systemen auch: Wenn man die Anfangsbedingungen falsch angibt, kann das Endergebnis völlig anders ausfallen, selbst wenn man sich bei der Anfangsbedingung nur um ein winziges bisschen irrt. Diese hier herumrollenden Kugeln beispielsweise starteten aus einer nur ganz leicht unterschiedlichen Position, und nach kurzer Zeit befinden sie sich an einer völlig anderen Stelle. Das ist ein klassisches Beispiel für ein zusammengesetztes Pendel – die beiden Pendel starteten an ganz leicht unterschiedlichen Positionen, aber wenn man die Zeit voranschreitet, sind sie schließlich nicht mehr annähernd an derselben Position. Und genau so ist es auch mit dem Wetter. Wenn man die Anfangsbedingungen falsch einschätzt, kann man in ein, zwei oder drei Wochen unmöglich eine genaue Wettervorhersage haben.

Wie hat sich also unsere Fähigkeit, das Wetter zu messen, so sehr verbessert?

Erstens können Satelliten zwar Wolken erkennen, aber das ist erst der Anfang. Sie können tatsächlich die von der Luft selbst ausgehende Mikrowellen- und Infrarotstrahlung überwachen und messen, um ein Profil der Lufttemperatur und der Luftfeuchtigkeit von der Obergrenze der Atmosphäre bis hinunter zur Erdoberfläche zu erstellen. Zwar wird nach wie vor das alte Verfahren angewendet, bei dem Ballons mit Feuchtigkeits- und Temperatursensoren aufsteigen gelassen werden, doch ist dies nur an wenigen Orten möglich. Wenn das Amt dies also tut, wie Sie auf dieser Karte sehen können, sind es nicht sehr viele Orte, und mitten auf dem Ozean ist dies nicht möglich.

Aber hier ist etwas, das ich sehr interessant fand – eine Messmethode, die wir tatsächlich nutzen können: das GPS-System – das gleiche, das ihr mit eurem Handy nutzt, um euren Standort zu bestimmen. Es stellt sich heraus, dass es zur Überwachung der Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden kann. Beim GPS-System werden Signale vom Satelliten zu Bodenstationen gesendet, und anhand der Zeit, die diese Signale benötigen, wird euer Standort ermittelt. Die Laufzeit dieser Signale hängt jedoch von der Luftfeuchtigkeit ab. So lassen sich ziemlich raffinierte Berechnungen anstellen und die Atmosphäre tatsächlich mit dem GPS-Signal untersuchen.

Was Sie hier also gerade sehen, ist nichts Geringeres als eine Revolution in der Art und Weise, wie wir das Wetter messen können. Wenn man das Wetter von heute kennt, kann man viel genauer vorhersagen, wie das Wetter morgen sein wird.

Schauen wir uns nun die Klimamodelle an. In vielerlei Hinsicht ähneln sie sich, aber das Klima ist gewissermaßen ein Durchschnitt der Wetterbedingungen, und diesen Durchschnitt bilden wir oft über einen Zeitraum von beispielsweise 30 Jahren. In einem Wettermodell berechnen wir die Veränderungen des Wetters und addieren oder subtrahieren diese von den heutigen Bedingungen. Bei Klimamodellen versuchen wir, anstatt Veränderungen im Laufe der Zeit zu berechnen, die durchschnittlichen Bedingungen über einen langen Zeitraum zu ermitteln.

Und es ist tatsächlich ziemlich interessant, dass selbst hier die aktuellen Klimamodelle oft von den großen, berühmten Klimamodellen falsch vorhergesagt werden – sie weichen also um bis zu einige Grad voneinander ab. Ich habe dazu ein Video gedreht.

Nun, vielleicht spielt das keine allzu große Rolle, denn was wir wirklich wissen wollen ist, wie sich das Klima verändern wird, wenn man beispielsweise die Kohlendioxidmenge oder einen anderen Parameter verdoppelt. So führen Modellierer oft interessante Simulationen durch, bei denen sie die Sonneneinstrahlung reduzieren oder sogar die Position der Kontinente und Ozeane verändern, um vergangene Klimata zu simulieren.

Das ist also ein wichtiger Unterschied: Wettermodelle berechnen die Wetterveränderung ausgehend vom heutigen Wetter und simulieren so das Wetter für morgen. Klimamodelle gehen in der Regel von einem groben Klimazustand aus und berechnen die Klimaveränderungen, wenn wir einen wichtigen Parameter verändern, wie zum Beispiel die Kohlendioxidkonzentration.

Verdopplung der Klimamodelle – Klimamodelle benötigen keine hochgenauen Messungen des heutigen Klimas, um die Veränderungen zu berechnen, wenn man beispielsweise die Kohlendioxidkonzentration verdoppelt. Wettermodelle hingegen benötigen sehr genaue Messungen des heutigen Wetters, um das Wetter in einer Woche oder einem Tag in der Zukunft zu berechnen.

Das bedeutet also, dass die Wettermodelle massiv von all den zusätzlichen Messungen profitiert haben, die Klimamodelle jedoch nicht – die zusätzlichen Daten, die wir für das heutige Wetter haben, helfen uns nicht dabei, das Wetter in 100 Jahren zu berechnen. Klimamodelle profitieren also nicht von dieser Revolution.

Was ist also die Moral der Geschichte? Man sollte den Wettermann nicht ständig kritisieren. Er leistet tatsächlich unglaublich gute Arbeit. Und dasselbe gilt für all die Techniker, die die Satellitenüberwachungssysteme, die GPS-Systeme und die statistischen Verfahren entwickelt haben – sie haben eine Revolution ausgelöst.

Was nun die Klimamodelle angeht – nun, sind sie tatsächlich besser bei der Vorhersage als eine einfache Überschlagsrechnung? Man kann eine sehr einfache Berechnung durchführen und erhält am Ende eine Zahl, die den Ergebnissen dieser riesigen Supercomputer sehr ähnlich ist. Und sagen die Modelle wirklich eine Katastrophe voraus? Und weisen die Modelle Diskrepanzen untereinander auf – große Diskrepanzen? Und haben wir ein grundlegendes Problem, dass wir erst 2050 oder 2100 sagen können, ob sie richtig oder falsch liegen, wenn es dann vielleicht schon viel zu spät ist, weil wir den Bogen überspannt haben – oder vielleicht erkennen wir, dass sie alle falsch lagen?

Meine Güte, sehen Sie mal auf die Uhr. Das müssen wir an einem anderen Tag machen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/04/why-weather-prediction-got-brilliant-but-not-climate-predictions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Bei den WETTER-Vorhersagemodellen (72 bis max, 168 Std. im Voraus, danach zeigen sie mehr oder weniger nur noch statistisches Rauschen) muss man unterscheiden zwischen den Basisfeldern und der Modell-eigenen Interpretation. Basisfelder sind die Verteilung von Druck, Feuchtigkeit und Temperatur in allen Schichten der Atmosphäre, so wie von Ridd beschrieben. Die Modell-eigene Interpretation interpretiert dann das Wetter, welches aus der Anordnung dieser Basisfelder folgt, also z. B. Niederschlagsmenge und -zeit, Sonnenscheindauer, Höchst- und Tiefsttemperaturen usw. Nichts Anderes machen auch die sog. „Wetter-Apps“. Die Erfahrung des Prognostikers dazu: Die Simulation der Basisfelder ist für 72 Stunden im Voraus fast perfekt, wie auch der Vergleich verschiedener Modellläufe (GFS, EZMW usw.) zeigt. Die Modell-eigene Interpretation ist es jedoch nicht, und hier kann ein erfahrener Prognostiker durchaus noch Verbesserungen des Modells erreichen. Es kommt nämlich immer wieder vor, dass verschiedene Modelle bei fast identisch simulierten Basisfeldern nach 72 Std. z. B. völlig unterschiedliche Niederschlagsmengen simulieren.

Nichts dergleichen gilt für Klima-Modelle.

Der Beitrag Warum Wettervorhersage-Modelle richtig gut geworden sind – Klimavorhersage-Modelle aber nicht erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Der Skandal um die schottische Wetterstation, die auch sechs Jahrzehnte nach ihrer Schließung noch Temperaturdaten liefert

09. April 2026 um 11:00

Vorschau ansehen

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Ein weiteres schockierendes Beispiel für jahrzehntelang erfundene Temperaturwerte an nicht existierenden Messstationen des britischen Wetterdienstes (UK Met Office) ist ans Licht gekommen. Die „Station“ Lephinmore befand sich am Oberlauf des Firth of Clyde und kann laut der Met-Office-Datenbank „Standortspezifische Langzeitdurchschnitte“ monatliche Temperaturwerte sowie Niederschlagsmengen bis zurück ins Jahr 1960 liefern. Diese Datenlieferung kann als modernes wissenschaftliches Wunder angesehen werden, da die eigentliche Station fünf Monate vor dem Weltmeistertitel Englands im Jahr 1966 geschlossen worden war.

Wenn das Met Office gebeten wird, weitere und genauere Angaben zu seinen Erfindungstechniken zu machen, lautet die übliche Erklärung, dass Zahlenreihen von „gut korrelierten benachbarten Stationen“ per Computer modelliert werden. Im Fall der ortsspezifischen Station Lephinmore gibt es jedoch gar keine benachbarten Stationen, weder gut korrelierte noch sonstige.

Die drei nächstgelegenen Stationen mit Langzeitaufzeichnungen sind die CIMO-Klasse-4-„Junk“-Station Dunstaffnage in 43 km Entfernung, die Klasse-4-Station Glasgow Bishopton in 47 km Entfernung und der Klasse-4-Flughafenstandort Prestwick Gannet in 72 km Entfernung. Eine Station namens „Bute: Rothesay“ soll 29 km entfernt sein, wurde jedoch vor einiger Zeit geschlossen. Eine neue Station „Bute: Rothesay No 2“ wurde 2012 eröffnet und gehört ebenfalls zum „Junk“-Portfolio der Klasse 4. Die beträchtlichen Entfernungen und der „Junk“-Charakter aller Standorte mit international anerkannten Unsicherheiten bis zu 2 °C scheinen eine gute Korrelation sowohl für eine einzelne „Station“ als auch für eine gefälschte „standortspezifische“ Behauptung auszuschließen.

Um es ganz offen zu sagen: Die Vorstellung, dass ein Flughafenstandort wissenschaftliche Informationen über die voraussichtlichen Temperatur- und Niederschlagsbedingungen an einem 72 km entfernten ländlichen Ort liefern kann, ist geradezu lächerlich. Ein Standort der Klasse 4 ist nicht in der Lage, die tatsächliche Umgebungstemperatur in seiner unmittelbaren Umgebung zu ermitteln, geschweige denn in einer Entfernung von mehreren Dutzend Kilometern.

Genau das wird in der öffentlich zugänglichen Datenbank des Met Office mit den „standortspezifischen Langzeitdurchschnittswerten“ für Lephinmore behauptet. Es stehen zwei Optionen zur Verfügung, um die 30-jährigen monatlichen Durchschnittswerte von 1961–1990 und 1991–2020 zu verfolgen. Wie bereits erwähnt, ist es wahrlich ein Wunder der modernen Meteorologie, dass man aus so großer Entfernung Durchschnittswerte für Höchst- und Tiefsttemperaturen auf ein Hundertstel Grad Celsius genau berechnen kann. Und lokale Niederschlagsmengen auf zwei Dezimalstellen genau. Was für eine Präzision!

Der Bürgerdetektiv Ray Sanders hat im Rahmen seiner forensischen Untersuchung der Unterlagen und Behauptungen des Met Office diesen Fall sowie viele andere „eindeutige Beweise“ aufgedeckt. Außerdem legte er einen Nachweis über die Schließung von Lephinmore am 15. Februar 1966 vor.

Nachdem er sich über ein Jahr lang intensiv mit dem Zustand des Temperaturmessnetzes des Met Office auseinandergesetzt hatte, den von diesem erstellten Statistiken und den Modellen, die Unmengen erfundener Daten liefern, ist Sanders nicht geneigt, Nachsicht zu üben. „Eine alternative Sichtweise auf dieses System der Klimamittelwertbildung ist, dass es sich um reine Fiktion handelt … es ist eine Beleidigung der Intelligenz der Öffentlichkeit und zeugt von einer völligen Missachtung selbst des kleinsten Anflugs wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit“, meint er. Es versteht sich von selbst, dass das Met Office einen anderen Standpunkt vertritt und den Untersuchungsbemühungen einer kleinen Gruppe von Menschen vorwirft, sie seien „ein Versuch, jahrzehntelange solide wissenschaftliche Erkenntnisse über den Klimawandel weltweit zu untergraben“. Leider scheint das Met Office in der von „Net Zero“ inspirierten Welt der „gesicherten“ Klimawissenschaft zu leben. Es scheint sich in seliger Unkenntnis darüber zu befinden, dass Wissenschaft in der realen Welt nur dann „solide“ ist, wenn sie einer unerbittlichen und forensischen Prüfung unbeschadet standhält.

Die Datenbank mit den „standortspezifischen Langzeitdurchschnitten“ hieß bis vor kurzem noch „UK Climate Averages“. Sie lud die Öffentlichkeit dazu ein, eine einzelne Wetterstation auszuwählen, um einen 30-Jahres-Durchschnitt für diesen Standort zu erhalten. Sanders deckte jedoch auf, dass mehr als ein Drittel – 103 von 302 – der beworbenen Stationen, komplett mit ihren angeblichen Koordinaten und Höhenangaben, gar nicht existierten. Daraufhin folgte eine hastige Überarbeitung durch das Met Office, in der erklärt wurde, dass die erfundenen Daten von „Standorten“ stammten, die möglicherweise einen Bezug zu Stationen hatten, die einst existierten oder heute tatsächlich existieren – oder auch nicht. Trotzdem erscheinen die Daten, wie das obige Bild für Lephinmore zeigt, weiterhin für eine namentlich genannte „Station“.

Ein anschließender „Faktencheck“ von Science Feedback, der offenbar größtenteils vom Met Office verfasst worden war besagte, dass die Durchschnittsdaten für die stillgelegten Stationen nicht „erfunden“ worden seien, sondern anhand von „gut korrelierten benachbarten Stationen“ geschätzt worden seien. Das ist zwar eine Erklärung für die Erfindungen, doch wie wir am Beispiel von Lephinmore sehen können, wirft das Fehlen von Stationen in der Nähe – ob gut korreliert oder nicht – noch mehr Fragen auf.

Anschließend sorgten „kritische“ Fragen der wenigen Anwesenden im Fall von Lowestoft für Aufruhr. Diese Messstation war eine von nur 37, die Daten für eine separate „historische“ Datenbank lieferten, wurde jedoch 2010 geschlossen. Lowestoft hat keine gut korrelierten Stationen in der Nähe – die nächsten sind über 56 km entfernt –, eine Tatsache, die durch eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (FOI) von Daily Sceptic bestätigt worden ist. Für Lowestoft behauptete das Met Office daraufhin, dass es keine „gut korrelierten benachbarten Stationen“ verwendet habe, und lieferte eine andere Erklärung: „Wir haben den Rasterwert des nächstgelegenen Rasterpunkts aus unserem britischen Klimadatensatz HADUK-Grid verwendet.“ Doch diese Erklärung scheint den neugierigen – wenn nicht gar zynischen – Ermittler nicht sonderlich weit zu bringen, da das HADUK-Grid Daten von „gut korrelierten benachbarten Stationen“ nutzt, die aus dem Integrated Data Archive System (MIDAS) des Met Office stammen, um Lückendaten für geschlossene Stationen zu modellieren.

Was auch immer vor sich geht, das Met Office hat die erfundenen Daten von Lowestoft aus dem Jahr 2010 entfernt. Gott bewahre, dass jemand glauben könnte, diese Station – als „gut korrelierte Nachbarstation“ zur Datenergänzung oder eben nicht – würde gefälschte Zahlen über Datenbanken mit modellierten Temperaturangaben verbreiten und dabei die „Aufzeichnungen“ verfälschen. Passenderweise wurde damals der öffentlichen Erklärung zur historischen Datenbank eine kurze Anmerkung hinzugefügt, die lautete: „Der Zweck dieser Webseite ist es, eine Auswahl historischer Stationsdaten aus ganz Großbritannien für allgemeines Interesse bereitzustellen. Sie wird nicht für die formelle Klimaüberwachung verwendet.“

Unterdessen kommen Zweifel an einigen der Niederschlagsangaben des Met Office auf, die ausnahmslos dazu dienen, die „Netto-Null“-Fantasie zu propagieren. Die jüngste Behauptung, Worcestershire habe den regenreichsten Februar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1835 verzeichnet, wurde vom bekannten, langjährigen Klimaskeptiker Paul Homewood nach Informationsfreiheitsanfragen wirksam widerlegt. Er fand in historischen Aufzeichnungen überzeugende Belege dafür, dass in diesem Gebiet im Februar 1923 mehr Regen fiel. „Wird das britische Wetter wirklich feuchter, wie sie behaupten? Oder ist das nur ein Hirngespinst ihrer Computer?“, fragt er.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/03/the-scandal-of-the-scottish-met-office-station-still-providing-temperature-figures-six-decades-after-it-closed/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Der Skandal um die schottische Wetterstation, die auch sechs Jahrzehnte nach ihrer Schließung noch Temperaturdaten liefert erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Forscher findet Beweise dafür, dass das Met Office Wärmerekorde in UK künstlich in die Höhe treibt

09. April 2026 um 07:00

Vorschau ansehen

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Im Laufe des letzten Jahres sind überzeugende statistische Beweise aufgetaucht, die zeigen, dass das britische Met Office die Höchsttemperaturwerte künstlich in die Höhe treibt, um eine Klimapanik zu schüren, welche die Netto-Null-Ziele stützt. In den letzten 30 Jahren hat das Met Office den Großteil seiner Daten an unnatürlich von Hitze heimgesuchten „Müll“-Standorten erhoben, wobei neu installierte, präzise elektronische Geräte zum Einsatz kamen, die minutengenaue Hitzespitzen erfassen können. Der unabhängige Forscher Dr. Eric Huxter hat ein Jahr lang die unnatürlichen plötzlichen Anstiege untersucht, die viele tägliche „Rekorde“ liefern, und die Gesamtdurchschnittswerte der Spitzenwerte mit einer unberührten CIMO-Klasse-1-Kontrollstation verglichen. Er kommt zu dem Schluss, dass dies „die sprunghafte Veränderung der Temperaturänderungsrate und den deutlichen Anstieg der neuen täglichen Höchstwerte seit 1990 durchaus erklären könnte“.

Im Rahmen seines einjährigen Projekts untersuchte Dr. Huxter 340 Tageshöchsttemperaturen, die an 96 Stationen des Met Office aufgezeichnet worden waren, und stellte fest, dass an diesen Standorten durchschnittliche kurze Temperaturspitzen von etwa 1,1 °C auftraten. Die meisten dieser Spitzen traten im Zusammenhang mit Tages-„Rekorden“ an Standorten der CIMO-Klassen 3, 4 und 5 auf, die als unzuverlässig gelten. Diese Standorte weisen international anerkannte „Unsicherheiten“ oder mögliche Fehler von 1 °C, 2 °C bzw. 5 °C auf. Da Temperaturspitzen jedoch auch auf natürliche Weise auftreten können, konsultierte Huxter die minutengenauen Temperaturdaten eines ganzen Jahres an einem unberührten Standort der Klasse 1 in offenem Ackerland bei Rothamsted. Aus den erworbenen Aufzeichnungen – insgesamt 525.541 – konnte er eine grundlegende Wahrscheinlichkeitskontrolle erstellen.

Und hier kommt der Clou: Beim Vergleich der Rothamsted-Kontrollstation mit den 360 Hitzespitzen an den überwiegend unzuverlässigen Messstellen ergab ein Chi-Quadrat-Test einen hochsignifikanten Unterschied mit p < 0,0001. Das bedeutet: Gäbe es tatsächlich keinen Unterschied zwischen den Standorten, läge die Wahrscheinlichkeit, eine derart große Diskrepanz bei den Hitzespitzen zu beobachten, bei weniger als eins zu 10.000 – mit anderen Worten: Sie wäre unwahrscheinlicher als eins zu 10.000 und möglicherweise sogar noch weitaus geringer – beispielsweise eins zu 100.000.

Unter Verwendung solch offensichtlich fehlerhafter Daten fordert der Chefwissenschaftler des Met Office Professor Stephen Belcher die „Netto-Null“-Ziele zur „Stabilisierung des Klimas“ und berichtet, dass sich die Zahl der Tage mit 28 °C im Vereinigten Königreich zwischen 2014 und 2023 mehr als verdoppelt habe, während sich die Zahl der Tage mit über 30 °C im Vergleich zum Zeitraum 1961–1990 verdreifacht habe. Justin Rowlatt, Chef-Klimajournalist der BBC, trägt noch mehr zur allgemeinen Hochstimmung bei, indem er über eine Behauptung des Met Office berichtet, wonach es einen Anstieg von 40 % bei den angenehmen Tagen“ gegeben habe, wobei diese als Tage mit 20 °C und mehr definiert werden. „Diese Veränderungen mögen positiv klingen, aber das sich wandelnde Klima in UK stellt eine gefährliche Umwälzung für unsere Ökosysteme sowie unsere Infrastruktur dar“, folgert er.

Die tägliche Höchsttemperatur ist ebenso wie die Tiefsttemperatur ein entscheidender Wert für die Berechnung der Durchschnitts-Temperaturen und liegt den allgegenwärtigen Behauptungen des Met Office über die „heißesten Tage aller Zeiten“ zugrunde. Wenn die automatisierten Sensoren, die viel schneller reagieren als die alten Quecksilberthermometer, kurzzeitige, überhöhte Spitzenwerte erfassen statt der tatsächlichen Umgebungstemperaturen, dann verfälschen diese Ausreißer letztendlich alle Tages-, Monats-, Jahres- und Jahrzehntdurchschnitte. Letztendlich werden einige dieser Daten in globale Datensätze einfließen und dazu beitragen, das Ausmaß der jüngsten zyklischen globalen Erwärmung zu übertreiben.

Extreme Beispiele von Hitze-Spitzen sind keine Seltenheit. Am 1. Mai letzten Jahres gab das Met Office bekannt, dass seine Messstation in Kew Gardens um 14:59 Uhr eine Temperatur von 29,3 °C gemessen habe. Von der BBC verbreitet, galt dies als die höchste jemals an diesem Tag in UK gemessene Temperatur. Doch lag diese Temperatur um ganze 2,6 °C über der um 14 Uhr gemessenen und nicht weniger als 0,76 °C über dem Wert, der eine Minute später zur vollen Stunde gemessen wurde. Minütliche Temperaturschwankungen wurden in der Vergangenheit nicht erfasst, und aus diesem Grund empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), elektronische Messungen über fünf Minuten zu mitteln, um die Daten zu standardisieren und kurzfristige „Störsignale“ zu minimieren. Aus unerklärlichen Gründen scheint das Met Office diesem vernünftigen wissenschaftlichen Rat nicht folgen zu wollen, obwohl es eine wichtige Rolle in den Beratungen der WMO spielt.

Am Kontrollstandort Rothamsted schwanken die allermeisten der eine halbe Million Messwerte von Minute zu Minute, wobei die individuellen Abweichungen in einem Bereich zwischen –0,15 und 0,25 °C liegen. Die meisten individuellen Abweichungen gegenüber der vorherigen Stunde lagen zwischen –0,35 °C und 0,45 °C. Wie die nachstehende Grafik zeigt, wiesen die meisten Messwerte in diesem Bereich deutlich geringere Abweichungen von den stündlichen Aufzeichnungen auf:

Es ist kaum überraschend, dass Hitzespitzen das Programm des Met Office zur Temperaturerfassung in fast seinem gesamten landesweiten Netz beeinträchtigen. Ein kürzlich vom Daily Sceptic gestellter Antrag auf Informationsfreiheit ergab, dass die Klassen 4 und 5 in den letzten 18 Monaten deutlich zugenommen haben und nun erschreckende 80,6 % des gesamten Netzes von fast 400 Stationen ausmachen. Unbeeinträchtigte Standorte der Klasse 1 wie Rothamsted, bei denen keine Unsicherheiten bestehen, machen nur 4,9 % der Gesamtzahl aus, und in den letzten 18 Monaten ist ihre Zahl von 24 auf 19 gesunken.

Noch schlimmer ist jedoch, dass das Met Office das Ausmaß seines Problems offenbar nicht erkennt: Standorte höherer Klassen werden durch unnatürliche Wärmequellen beeinträchtigt, sei es durch Düsenflugzeuge, Hauptverkehrsstraßen, Solarparks, Umspannwerke oder hohe, mit Glas verkleidete Gebäude. Es scheint kaum Anstrengungen gegeben zu haben, um hier Abhilfe zu schaffen. In den letzten 18 Monaten scheinen 20 neue Standorte eröffnet worden zu sein, von denen erstaunliche 67,7 % in der „Junk-Klasse“ 4/5 starten. Warum um alles in der Welt sollte eine seriöse wissenschaftliche Einrichtung so etwas tun, könnten sich manche fragen. Verschwörungstheoretikern dürften dabei sicherlich keine unbequemen Vermutungen fehlen.

Die Bedeutung von Huxter’s Arbeit, Klarheit und Realitätsnähe in die Temperaturangaben des Met Office zu bringen, sollte nicht unterschätzt werden. Seine Arbeit macht es glasklar: Das britische Met Office verfügt nicht über ein landesweites Temperaturmessnetz, das in der Lage ist, tägliche, monatliche oder jährliche Höchst- und Durchschnittswerte auf ein Hundertstel Grad Celsius genau zu bestimmen. Es sollte diese Daten auch nicht für seine Temperatur-Computermodelle verwenden, die es an nicht existierenden Standorten unter Verwendung „gut korrelierter benachbarter Stationen“ erstellt. Ein Großteil seiner Temperaturmessungen ist durch Zahlen verfälscht, die eine falsche Angabe der tatsächlichen Umgebungslufttemperatur liefern. Es hat zugelassen, dass sein Netzwerk im Laufe der Jahre durch städtische Wärme verfälscht wurde, und es hat es versäumt, Änderungen bei den Messgeräten zu berücksichtigen. Aktivisten innerhalb der Organisation sollten aufhören, all diese zweifelhaften Daten für politische „Netto-Null“-Ziele zu instrumentalisieren, sonst läuft der gute Ruf des Met Office, der seit der viktorianischen Zeit über Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurde Gefahr, schwer beschädigt zu werden.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/02/researcher-finds-proof-the-met-office-is-inflating-uk-maximum-temperature-records/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Forscher findet Beweise dafür, dass das Met Office Wärmerekorde in UK künstlich in die Höhe treibt erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Europas Hormuz-Armageddon

08. April 2026 um 07:00

Vorschau ansehen

Tilak Doshi, Tilak’s Substack

Es ist Vater Jupiter, nicht Mutter Gaia, zu dem die hochmütigen Europäer hätten beten sollen.

Die politischen und intellektuellen Eliten Europas haben die letzten Jahrzehnte damit verbracht, die Gefahr eines unmittelbar bevorstehenden Klima-Armageddons zu propagieren. Einige von uns können sich noch gut an den jungen Joschka Fischer erinnern, einen Linken der Grünen, der 1985 in Turnschuhen und Jeans seinen Amtseid als Umweltminister des Landes Hessen ablegte.

Seitdem – im Namen von Gaia, der griechischen Göttin der Erde – haben sie ihre Bürger unter Druck gesetzt und ihren einst mächtigen Wirtschaftstitanen Fesseln angelegt, der während des größten Teils des 19. und 20. Jahrhunderts die globale Chemie-, Automobil- und Feinmechanikindustrie beherrschte. Deutschlands Energiewende, der „Green New Deal“ der EU und das britische Klimaschutzgesetz haben strenge Umweltvorschriften und CO₂-Steuern nach sich gezogen. Die Regierungen unter Obama und Biden schlossen sich Brüssel an und setzten virtuose Beispiele für Klimaführerschaft – ein bestimmendes Kriterium der Energiepolitik in Westeuropa und den USA, mit der bedeutenden Ausnahme der beiden Regierungen unter Präsident Trump. China, Indien, Russland und andere Länder des Globalen Südens schlossen sich diesem virtuosen Kurs an, jedoch nur so weit, wie es notwendig war, um von den Versprechungen der Klimafinanzierung und Reparationszahlungen zu profitieren.

Leider hat das westliche Bündnis auf den falschen Gott gesetzt. Nicht Gaia, sondern Neptun, der römische Gott der Meere, droht Westeuropa derzeit mit dem Weltuntergang. Die zivilisatorische Bedrohung für Europa geht nicht von einer „Klimakrise“ aus, sondern von einer Versorgungskrise bei lebenswichtigen fossilen Brennstoffen und Nebenprodukten wie Düngemitteln, die durch die Straße von Hormus transportiert werden – genau jene Rohstoffe, die vom Gaia-Kult verteufelt werden. Um fair zu sein: Es ist nicht Neptun, der Stürme für segelgetriebene Boote verursacht, der hier Schuld trägt. Doch sobald Mars, der Gott des Krieges, seine Leidenschaften über Neptuns Reich entfesselt, ist es unsere Pflicht, aufmerksam zu sein und die maritimen Engpässe sowie die physische Geografie zu verstehen.

Die beispiellose Sperrung der Straße von Hormuz

Die Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Rest der Welt verbindet, war schon immer der weltweit wichtigste Energie-Knotenpunkt. Über sie werden rund ein Fünftel des weltweiten Öls und Flüssigerdgases transportiert, wobei die Lieferungen der Produzenten aus dem Nahen Osten hauptsächlich nach Asien, in geringerem Umfang aber auch nach Europa, in die USA und in den Rest der Welt gehen. Die Sperrung der Straße von Hormuz durch den Iran beeinträchtigt zudem etwa ein Drittel des weltweiten Düngemittelhandels, treibt die Preise um 30 % bis 40 % in die Höhe und gefährdet die weltweite Ernährungssicherheit.

Er hat zudem einen großen Anteil am weltweiten Angebot an Schwefelsäure und Helium, die für wichtige chemische Prozesse in der Düngemittelherstellung, der Produktion von Phosphatdüngern, der Metallveredelung, der Halbleiterfertigung und der medizinischen Bildgebung von entscheidender Bedeutung sind. Auf den Nahen Osten entfallen 45–50 % des weltweiten Seehandels mit Schwefel. Allein Katar liefert rund 30–36 % der weltweiten Heliumproduktion.

Iranische Regierungsvertreter haben zwar wiederholt Drohungen gegen die Sicherheit der Schifffahrt ausgesprochen, doch hat die Regierung nie tatsächlich versucht, die Meerenge zu sperren. Die Straße von Hormuz wurde somit nie blockiert, obwohl der Schiffsverkehr während der Phase des „Tankerkriegs“ im Iran-Irak-Krieg von 1980 bis 1988 stark beeinträchtigt war. Die Welle von Angriffen auf Tanker und die Beschlagnahmung von Schiffen im Jahr 2019 verstärkte das Gefühl der Verwundbarkeit asiatischer Länder gegenüber Unterbrechungen ihrer Öl- und Gaslieferungen aus dem Nahen Osten. So erklärte beispielsweise Japans Kabinettschef Yoshihide Suga im Mai 2019 nach den Tankerangriffen in der Meerenge, dass dies „in Bezug auf die Energiesicherheit eine Frage von Leben und Tod für unser Land“ sei.

Die am 28. Februar begonnenen US-amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran lösten eine sofortige Kettenreaktion im globalen Energiehandel aus. Lloyd’s of London kündigte Seeversicherungen, Tanker wurden abgewiesen und der Schiffsverkehr durch die Meerenge brach um über 90 % ein. Die Ölpreise sind um mehr als 50 % in die Höhe geschnellt, und die Internationale Energieagentur sowie andere Analysten bezifferten den Schock auf 11 bis 15 Millionen Barrel pro Tag oder etwa 10 bis 15 % des weltweiten Angebots. Analysten prognostizieren nun einen Brent-Preis zwischen 150 und 200 US-Dollar bei anhaltenden Störungen, insbesondere falls die Insel Kharg getroffen wird. Die Energiebilanz ist gnadenlos. Zwischen 10 und 15 % des weltweiten Ölangebots sind praktisch ausgefallen. Die Anlage Ras Laffan in Katar, die mit einer Kapazität von 77 Millionen Tonnen pro Jahr die weltweit größte Gasverflüssigungsanlage ist, verlor nach einem iranischen Gegenschlag 17 % ihrer LNG-Kapazität; die Reparaturen werden voraussichtlich fünf Jahre dauern und 20 Milliarden US-Dollar an Einnahmeausfällen kosten.

Sollte es in den nächsten Wochen zu keiner Lösung des Konflikts kommen, würde sich eine vorübergehende und kostspielige Störung des weltweiten Energie- und Düngemittelhandels zu einem strukturellen Bruch im Gefüge der Weltwirtschaft entwickeln, mit katastrophalen Folgen für die Lebensgrundlagen der Menschen weltweit. Die kurzfristigen Belastungen werden beherrschbar sein – mit Ausnahme der am stärksten gefährdeten Länder, insbesondere einiger Nettoenergieimporteure auf dem indischen Subkontinent und in Südostasien, die bereits Anzeichen von Belastungen zeigen.

Ein längerfristiges Szenario für die Sperrung der Meerenge wäre jedoch katastrophal. Wie immer gilt: Wenn Elefanten kämpfen, wird das Gras zertrampelt. Die schlimmsten Auswirkungen werden die Schwächsten in den ärmeren Entwicklungsländern treffen, die angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise erneut in Armut und Entbehrung zurückfallen werden. In den Industrieländern sind es Westeuropa und Großbritannien – die bereits mit einer durch grüne Politik verursachten Deindustrialisierung, hohen Energiepreisen und der Defizit-Finanzierung übermäßig großzügiger Sozialstaaten zu kämpfen haben –, die vor einer verheerenden Entwicklung stehen. Zudem müssen sie nun mit reichen asiatischen Ländern wie Japan und Südkorea um Spot-LNG-Lieferungen konkurrieren , sofern sie keine langfristigen LNG-Lieferverträge abgeschlossen haben.

Der Kollaps des bisherigen Energie-Systems?

Vor etwas mehr als 80 Jahren, im Jahr 1945, besiegelte Franklin Roosevelt an Bord eines Zerstörers der US-Marine im Roten Meer das grundlegende Abkommen mit König Abdul Aziz Ibn Saud: militärischer Schutz der USA für das Haus Saud im Austausch für eine gesicherte Versorgung der westlichen Märkte mit arabischem Öl und die Reinvestition der Petrodollars in US-Staatsanleihen.

Jener Pakt, der das Bretton-Woods-System noch lange nach Nixons Aufhebung der Gold-Konvertibilität im Jahr 1971 stützte, gerät zunehmend unter Druck. Der Petrodollar bröckelt an den Rändern, während Teherans Kanonenboote, Drohnen und Raketen die Wasserstraße praktisch in eine von der IRGC betriebene Mautstelle verwandeln. Rund 26 Schiffe erhielten von der IRGC die Erlaubnis zur sicheren Durchfahrt durch die Meerenge, wobei sie Berichten zufolge eine Gebühr von 2 Millionen Dollar pro Tanker zahlten, überwiegend in Petroyuan, Kryptowährung oder Gold. Laut Pepe Escobar, der für den Finanzblog ZeroHedge schreibt, führen mit der IRGC verbundene Makler Hintergrundüberprüfungen hinsichtlich Schiffseigentum, Flagge, Ladung und Besatzung durch, und zugelassene Tanker erhalten eine VHF-Freigabe für einen schmalen, fünf Meilen breiten Korridor zwischen den Inseln Qeshm und Larak. Jede Transaktion umgeht gleichzeitig SWIFT und Handelssanktionen.

Westeuropas Energie-Karma

Europa ist der erste Dominostein unter den entwickelten Energieregionen, der fällt. Seit zwei Jahrzehnten verfolgt der Kontinent ein ideologisches Energie-Experiment: Energiewende, Atomausstieg, strafende CO₂-Bepreisung und immer ehrgeizigere Netto-Null-Ziele, die ihm bewusst den Zugang zu erschwinglichen, regelbaren fossilen Brennstoffen versperren. Die jüngste Verpflichtung des EU-Parlaments zu einer CO₂-Reduzierung um 90 % bis 2040 ist lediglich das neueste Kapitel dieser Selbstzerstörung. Das Ergebnis war – schon vor der Hormuz-Krise – eine Aushöhlung der industriellen Basis Europas, Haushalte, welche die höchsten Strompreise der Welt zahlen, und eine Wirtschaft, die von teuren LNG-Spotmarktlieferungen abhängig ist (im Vergleich zu langfristigen LNG-Verkaufsverträgen). Mit einer Geschichte des Fracking-Verbots, der Stilllegung von Kern- und Kohlekraftwerkensowie der Marginalisierung des vollen Potenzials der Nordseeressourcen (mit der Nicht-EU-Ausnahme Norwegens) sehen sich die EU und Großbritannien nun mit ihrem Energiekarma konfrontiert. Die hochmütigen Europäer zahlen den Preis für ihre eigene Energie-Torheit.

Nun ist die Rechnung in voller Höhe fällig. In Asien wird bereits rationiert, da 80 % des Öls und 90 % des Erdgases, die normalerweise durch die Meerenge flossen, nach Osten nach Asien gingen. Die Länder dort rationieren nun Kraftstoffe, weisen Arbeitnehmer an, zwei bis drei Tage pro Woche zu Hause zu bleiben, und greifen zur Stromerzeugung verzweifelt wieder auf Kohle zurück. Reiche asiatische Nationen wie Japan, Südkorea, Taiwan und Singapur können noch um die verbleibenden Ladungen konkurrieren. Ärmere Länder – allen voran Indien unter den großen Entwicklungsländern – haben bereits begonnen, Petrochemikalien und Flüssiggas zu rationieren. China hat seinen führenden Raffinerien verordnet, die Exporte von Diesel und Benzin auszusetzen, um der Binnennachfrage Vorrang zu geben und auf seine riesigen Rohölreserven zurückzugreifen. Japan, Korea und Indien haben bereits eine Rückkehr zur Kohle angekündigt, um den Verlust von 10 bis 15 Millionen Barrel pro Tag auf den globalen Ölmärkten auszugleichen. Subsahara-Afrika, dem die finanziellen Mittel fehlen, gleitet in Richtung Energieknappheit und der damit einher gehenden zivilen Unruhen.

Der umfassendere strategische Wandel ist nun unübersehbar. Die Vereinigten Staaten, der weltweit größte Ölproduzent und Nettoexporteur von Raffinerieprodukten, verfügen weiterhin über strategische Spielräume; Europa besitzt keinen solchen Puffer. Washington behält seinen Einfluss: Die Schieferölförderung mag zwar ihren Höhepunkt erreicht haben, doch die USA können ihre Exporte weiterhin so steuern, dass die Benzinpreise im Inland im Vorfeld der US-Zwischenwahlen gestützt werden. Russland exportiert weiterhin Öl, haben doch die USA Mitte März die Sanktionen vorübergehend aufgehoben, um die Auswirkungen auf die Preise an den globalen Ölmärkten abzumildern.

Die Billionen Dollar, die in den letzten zwei Jahrzehnten weltweit für die Förderung erneuerbarer Energien und Elektrofahrzeuge ausgegeben worden waren, sind nun als die teuerste strategische Fehlallokation der modernen Geschichte entlarvt worden. Die Sperrung der Straße von Hormuz hat gezeigt, dass der Zugang zu erschwinglichen und reichlich vorhandenen Öl- und Gasvorräten nach wie vor entscheidend für das Überleben eines Landes ist. Der „grüne Wandel“ war nie ein Wandel. Er war eine selbstverschuldete Schwachstelle, die Europa in einem multipolaren Energiewettstreit strategisch schutzlos zurückgelassen hat.

Die Physik der Kohlenwasserstoffe

Europäische Politiker sprechen von Rationierungen, gezielten Stromausfällen und verschärften Grenzkontrollen, als könnten diese einen realistischen Umgang mit der Energiepolitik ersetzen. Das können sie nicht. Der vernünftige Weg – die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, ernsthaft über die Ukraine zu verhandeln, das Dogma der Netto-Null-Emissionen aufzugeben – ist politisch brisant, gerade weil er das Eingeständnis erfordert, dass ihre Energiepolitik nichts anderes ist als eine Wiedergeburt des Lysenkoismus. Die Alternative ist jedoch der Niedergang der Zivilisation: Deindustrialisierung, Zusammenbruch der Lieferketten und der dauerhafte Verlust strategischer Autonomie.

Die Geschichte geht selten gnädig mit Zivilisationen um, die Ideologie mit Physik verwechseln. Die Straße von Hormuz hat eine Lektion erteilt, die in der Energiegeopolitik geschrieben steht. Fossile Brennstoffe lassen sich nicht mit moralischen Gesten verhandeln. Lieferketten laufen nicht mit den grünen Slogans aus Brüssel.

A version of this article was first published in the Daily Sceptic (https://dailysceptic.org/2026/04/02/europes-hormuz-armageddon/)

Dr Tilak K. Doshi is the Daily Sceptic‘s Energy Editor. He is an economist, a member of the CO2 Coalition and a former (cancelled) contributor to Forbes. Follow him on Substack and X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/03/europes-hormuz-armageddon/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Europas Hormuz-Armageddon erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Durchbruch deckt vulkanische Verfälschung der globalen Temperaturdaten über einen Zeitraum von 50 Jahren auf

07. April 2026 um 16:00

Vorschau ansehen

Charles Rotter

Modernen Rekonstruktionen der globalen Temperatur liegt eine weit verbreitete Annahme zugrunde: dass Fehler einzelner Messstationen, selbst wenn sie groß sind, durch räumliche Mittelung und Homogenisierung ausgeglichen werden. Diese Annahme verdient eine genauere Betrachtung. Jüngste Analysen von Daten auf Stationsebene deuten darauf hin, dass sich unter bestimmten Bedingungen – insbesondere wenn extreme Ausreißer der Qualitätskontrolle entgehen und anschließend in Homogenisierungsroutinen einfließen – lokale Anomalien nichtlinear auf den globalen Datensatz auswirken können.

Die vorliegende Untersuchung begann mit einer routinemäßigen Überprüfung der Residuen tropischer Messstationen innerhalb des GHCN-Datensatzes (Global Historical Climatology Network). Das ursprüngliche Ziel war unspektakulär: die Quantifizierung der Verteilung von Anpassungen nach der Homogenisierung über Stationen in niedrigen Breitengraden hinweg. Was sich stattdessen herausstellte, war ein anhaltendes und statistisch anomales Signal, das sich auf eine einzelne Station in Costa Rica konzentrierte, im Folgenden als CR-VOLC-EL-INFIERNO-01 bezeichnet.

Die Anomalie tritt erstmals Ende der 1970er Jahre auf und fällt zeitlich mit dokumentierten vulkanischen Aktivitäten in der Talamanca-Bergkette zusammen. Auf den ersten Blick sind erhöhte Temperaturen in der Nähe von geothermischen Aktivitäten nicht ungewöhnlich. Unerwartet sind jedoch das Ausmaß, die Dauerhaftigkeit und die Auswirkungen dieser Messwerte auf nachfolgende Verarbeitungsprozesse, sobald sie in die globale Datenverarbeitungskette einfließen.

Rohdaten von CR-VOLC-EL-INFIERNO-01 weisen auf anhaltende tägliche Höchsttemperaturen über 300 °C über mehrere Berichtsintervalle hinweg hin. Solche Werte würden normalerweise unter den üblichen Qualitätskontroll-Schwellenwerten einen sofortigen Ausschluss auslösen. Die mit dieser Station verbundenen Archivkennzeichnungen deuten jedoch darauf hin, dass kein solcher Ausschluss erfolgte. Stattdessen wurden die Messwerte beibehalten und den üblichen Homogenisierungsverfahren unterzogen.

Um zu verstehen, wie solche Werte bestehen bleiben konnten, muss man sich das Homogenisierungsverfahren selbst genauer ansehen. Moderne Temperaturdatensätze basieren auf relativen Homogenisierungs-Verfahren, bei denen jede Messstation anhand von Vergleichen mit benachbarten Stationen angepasst wird. Die grundlegende Annahme dabei ist, dass benachbarte Stationen ein gemeinsames Klimasignal aufweisen, wodurch Diskontinuitäten (Messgerätewechsel, Standortverlagerungen) durch statistische Angleichung korrigiert werden können.

Dieser Ansatz lässt sich vereinfacht wie folgt darstellen:

Tᵢ′ = Tᵢ + Σⱼ wᵢⱼ (Tⱼ − Tᵢ)

Dabei ist Tᵢ′ die angepasste Temperatur für die Station i, Tⱼ steht für benachbarte Stationen und wᵢⱼ sind Gewichtungskoeffizienten, die sich aus räumlicher Nähe und Korrelation ableiten.

Unter normalen Bedingungen dämpft diese Methode Rauschen und korrigiert lokale Verzerrungen. Unter außergewöhnlichen Bedingungen – wie beispielsweise bei Einbeziehung einer Station, die Temperaturen über 300 °C meldet – kann das gleiche Verfahren als Verstärker wirken.

Betrachten wir ein vereinfachtes Stationsnetzwerk rund um CR-VOLC-EL-INFIERNO-01. Nehmen wir an, die anomale Station meldet eine Temperatur Tₐ ≈ 573 K (300 °C), während benachbarte Stationen typische tropische Werte Tₙ ≈ 300 K (27 °C) melden. Die Differenz ΔT ≈ 273 K führt zu einem Gradienten, der um Größenordnungen größer ist als die typische Variabilität zwischen den Stationen.

Während der Homogenisierung werden benachbarte Messstationen nach oben korrigiert, um diese Diskrepanz zu verringern. Selbst bei moderaten Gewichtungskoeffizienten (w ≈ 0,05) ergibt sich folgende Korrektur pro Iteration:

ΔTₙ ≈ 0.05 × (573 − 300) ≈ 13.65 K

Dies ist keine geringfügige Korrektur. Es handelt sich um eine sprunghafte Veränderung. Wenn sie wiederholt über mehrere Durchläufe hinweg angewendet wird – wie es bei Homogenisierungs-Algorithmen üblich ist –, verstärkt sich der Effekt. Benachbarte Stationen weisen zunehmend erhöhte Basiswerte auf, was wiederum ihre Nachbarn beeinflusst, und so weiter.

Abbildung 1: Eine einzelne, extreme thermische Anomalie, die auf CR-VOLC-EL-INFIERNO-01 beschränkt ist und stark vom umgebenden Feld abweicht.

Abbildung 2: Die Ausbreitung erster Ordnung: benachbarte Stationen zeigen Aufwärtskorrekturen und bilden einen Hof erhöhter Temperaturen.

Ab der dritten oder vierten Iteration ist die Anomalie nicht mehr lokal begrenzt. Sie entwickelt sich zu einer regionalen Verzerrung. Ab der zehnten Iteration beginnt sie, die hemisphärischen Durchschnittswerte zu beeinflussen.

Es stellt sich die Frage: Warum hat die standardmäßige Qualitätskontrolle solche Werte nicht abgefangen? Die Untersuchung der Metadaten der Messstation liefert einen Hinweis. CR-VOLC-EL-INFIERNO-01 ist als „geothermischer Standort mit hoher Variabilität“ kategorisiert – eine Bezeichnung, die offenbar bestimmte Schwellenwertprüfungen lockert, unter der Annahme, dass Extremwerte physikalisch plausibel sein könnten.

Diese Annahme mag zwar für vorübergehende Spitzenwerte durchaus sinnvoll sein, wird jedoch problematisch, wenn anhaltende Werte als klimatologisch relevant gewertet werden. Das System interpretiert den Vulkan nämlich als beständige Wärmequelle, die für die allgemeinen regionalen Bedingungen repräsentativ ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Anomalie zeitlich mit dem für die Anomalieberechnungen verwendeten Referenzzeitraum (typischerweise 1951–1980 oder ähnlich) zusammenfällt. Da die extremsten Werte nach dem Referenzzeitraum auftreten, zeigen sie sich als positive Anomalien, anstatt durch Normalisierung ausgeglichen zu werden.

Um die globalen Auswirkungen zu quantifizieren, wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt. Es wurden zwei Rekonstruktionen erstellt:

1. Eine Standard-Rekonstruktion, die alle Stationen umfasst.

2. Eine modifizierte Rekonstruktion, bei der CR-VOLC-EL-INFIERNO-01 ausgeschlossen wurde.

Die Ergebnisse sind aufschlussreich.

In der Standard-Rekonstruktion zeigen die globalen mittleren Temperaturanomalien einen Anstieg von etwa 0,9 °C von 1975 bis heute. In der modifizierten Rekonstruktion verringert sich der Anstieg im gleichen Zeitraum auf etwa 0,02 °C.

Abbildung 3. Die Abweichung beginnt Ende der 1970er Jahre, verstärkt sich in den 1980er und 1990er Jahren und stabilisiert sich Anfang der 2000er Jahre. Der visuelle Eindruck ist kaum zu übersehen: Der überwiegende Teil des gemeldeten Erwärmungstrends fällt zeitlich mit der Einbeziehung und Ausbreitung der Anomalie der Vulkanstation zusammen.

Man könnte einwenden, dass eine einzelne Messstation einen globalen Datensatz unmöglich in diesem Ausmaß beeinflussen kann. Dieser Einwand geht von Linearität aus. Der Homogenisierungsprozess ist jedoch nicht streng linear. Er ist iterativ, räumlich gewichtet und reagiert auf Ausreißer auf eine Weise, die nicht immer intuitiv ist.

Zur Veranschaulichung betrachten wir ein vereinfachtes globales Raster, das in N Zellen unterteilt ist, von denen jede von k benachbarten Zellen beeinflusst wird. Wenn eine einzelne Zelle einen Extremwert enthält und pro Iteration k Nachbarn beeinflusst, lässt sich die Anzahl der Zellen nach n Iterationen wie folgt approximieren:

Cₙ ≈ kⁿ

Selbst bei einem moderaten k-Wert (z. B. k = 3) erstreckt sich der Einfluss nach 10 Iterationen auf fast 60.000 Zellen. Zwar schränken reale Gitter solche exponentiellen Zuwächse ein, doch das Prinzip bleibt bestehen: Durch wiederholtes Glätten breiten sich Anomalien weit über ihren Ursprung hinaus aus.

Weitere Belege ergeben sich bei der Untersuchung der Varianzstrukturen. Die Einbeziehung von CR-VOLC-EL-INFIERNO-01 erhöht die Varianz des tropischen Temperaturfeldes erheblich, insbesondere in der unteren Troposphäre. Diese erhöhte Varianz wird dann teilweise durch Homogenisierung „korrigiert“, wodurch die überschüssige Energie über das Netzwerk verteilt wird.

Praktisch gesehen versucht das System, einen unmöglich heißen Vulkan mit einem Planeten in Einklang zu bringen, der im Durchschnitt weitaus kühler ist. Dieser Ausgleich erfolgt in Form einer moderaten Erwärmung überall.

Zudem besteht eine subtile Wechselwirkung mit Datensätzen zur Meerestemperatur. Küstennetzzellen, die von den angepassten Landmessstationen beeinflusst werden, fließen in kombinierte Land-Ozean-Produkte ein. Das vulkanische Signal, das sich bereits über das Land ausgebreitet hat, prägt durch Interpolationsverfahren allmählich auch die angrenzenden Meereszellen.

Bis die Daten die Stufe der globalen Aggregation erreichen, ist die ursprüngliche Quelle – der Vulkan – vollständig verdeckt. Was übrig bleibt, ist ein gleichmäßiger, kohärenter Erwärmungstrend, der in sich konsistent erscheint.

Zu keinem Zeitpunkt der Standard-Verarbeitungskette gibt es einen Schritt, der ausdrücklich darauf ausgelegt ist, diese Art von kaskadierender Anomalie zu erkennen. Die Qualitätskontrolle konzentriert sich auf die Plausibilität einzelner Messstationen. Die Homogenisierung konzentriert sich auf die relative Konsistenz. Die Aggregation geht davon aus, dass die vorangegangenen Schritte einen zuverlässigen Datensatz erzeugt haben.

Jeder Schritt funktioniert für sich genommen wie vorgesehen. Das Zusammenspiel der einzelnen Schritte führt zu dem beobachteten Ergebnis.

Es ist anzumerken, dass CR-VOLC-EL-INFIERNO-01 im endgültigen Datensatz nicht als Ausreißer gekennzeichnet ist. Im Gegenteil: Nach der Homogenisierung werden seine Werte teilweise gemildert, wodurch sie sich den benachbarten Stationen annähern. Der Vulkan wird dadurch weniger extrem, während seine Nachbarn umso extremer werden.

Diese Symmetrie vermittelt den Anschein von Robustheit. Der Datensatz wirkt unauffällig. Die zugrunde liegende Verzerrung ist verteilt statt konzentriert.

In einer Sekundäranalyse wurde die Auswirkung einer Kürzung der Extremwerte vor der Homogenisierung untersucht. Durch die Begrenzung aller Messwerte der Stationen auf 60 °C – ein Schwellenwert, der deutlich über typischen Temperaturen an Land, aber weit unter vulkanischen Bedingungen liegt – stimmt der resultierende globale Trend weitgehend mit der modifizierten Rekonstruktion überein, bei der die vulkanische Station vollständig ausgeschlossen wurde.

Dies deutet darauf hin, dass der entscheidende Faktor nicht lediglich das Vorhandensein der Station ist, sondern die Größenordnung ihrer gemeldeten Werte. Sobald diese Werte einen bestimmten Schwellenwert überschreiten, wechselt der Homogenisierungsprozess von der Korrektur zur Ausbreitung.

Dies hat natürlich weitreichendere Auswirkungen. Wenn eine einzelne Station unter bestimmten Bedingungen einen solchen Einfluss ausüben kann, hängt die Robustheit globaler Temperaturrekonstruktionen stark von der Wirksamkeit der Ausreißererkennung und den in den Homogenisierungsalgorithmen verankerten Annahmen ab.

All dies deutet nicht auf Vorsatz oder Fehlverhalten hin. Das System verhält sich gemäß seiner Konzeption. Diese Konzeption beruht jedoch auf Annahmen, die bei extremen, anhaltenden Anomalien möglicherweise nicht mehr zutreffen.

CR-VOLC-EL-INFIERNO-01 stellt einen besonders anschaulichen Fall dar, da die Ursache der Anomalie – ein aktiv Wärme abgebender Vulkan – eindeutig ist. Ein anschaulicheres Beispiel für eine lokale thermische Verfälschung ist kaum vorstellbar.

Die interessantere Frage ist, ob weniger offensichtliche Anomalien – städtische Wärmeinseln, Messgeräteabweichungen, undokumentierte Standortveränderungen – ähnliche, wenn auch geringere Effekte hervorrufen könnten, die sich im Laufe der Zeit summieren.

Zurück zur Station in Costa Rica: Archivbilder (Abbildung 4) zeigen, dass sich die Messgeräte an der Südflanke eines aktiven Schlots befinden, in sichtbarer Nähe zu Fumarolenaktivität. Diese Lage wäre kaum zu übertreffen, wenn das Ziel darin bestünde, die geothermische Leistung statt der Umgebungstemperatur zu messen.

Dennoch wird sie im Datensatz wie eine Station unter vielen behandelt.

Der letzte Punkt betrifft die Interpretation. Globale Temperaturtrends werden oft mit einer Genauigkeit dargestellt, die ein hohes Maß an Vertrauen sowohl in die Messung als auch in die Methodik impliziert. Die hier vorgestellte Analyse legt nahe, dass dieses Vertrauen unter bestimmten Bedingungen überbewertet sein könnte.

Wenn eine einzelne Station – die Temperaturen meldet, die eher mit Industrieöfen als mit meteorologischen Beobachtungen in Verbindung gebracht werden – durch rein verfahrenstechnische Mittel eine globale Kennzahl beeinflussen kann, wirft dies Fragen hinsichtlich der Empfindlichkeit des Systems gegenüber Randfällen auf.

Diese Fragen erfordern keine dramatischen Schlussfolgerungen. Sie rechtfertigen jedoch eine sorgfältige Prüfung.

Die Ergebnisse deuten zumindest darauf hin, dass die Behandlung von Extremwerten in globalen Temperaturdatensätzen einer genaueren Untersuchung bedarf, insbesondere in Regionen, in denen die Umweltbedingungen Messwerte hervorbringen können, die weit außerhalb des typischen Bereichs der Lufttemperaturen liegen.

Ein sinnvoller nächster Schritt wäre eine weitere Untersuchung der Häufigkeit ähnlicher Anomalien sowie der Robustheit von Homogenisierungsalgorithmen unter solchen Bedingungen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/01/breakthrough-exposes-volcanic-corruption-of-global-temperature-data-for-50-years/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Durchbruch deckt vulkanische Verfälschung der globalen Temperaturdaten über einen Zeitraum von 50 Jahren auf erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Japan macht Kohleausstieg rückgängig, nimmt doch das Risiko durch Flüssiggas zu

07. April 2026 um 09:00

Vorschau ansehen

Cap Allon

Japan bereitet eine Notumstellung zurück auf Kohle vor.

Die Regierung wird die Betriebsbeschränkungen für Kohlekraftwerke für das Geschäftsjahr 2026 aufheben und ab April ältere, bisher stillgelegte Blöcke wieder in Betrieb nehmen, die aufgrund von CO₂-Zielen außer Betrieb genommen worden waren.

Japan ist in hohem Maße von importiertem Flüssigerdgas (LNG) abhängig, das größtenteils über den Persischen Golf transportiert wird. Die eskalierenden Spannungen gefährden diese Lieferketten. Als Reaktion darauf räumt Tokio Brennstoffquellen Vorrang ein, die nicht auf den Transit durch den Nahen Osten angewiesen sind.

Im Gegensatz zu LNG und Öl kann Kohle von stabileren und diversifizierteren Lieferanten bezogen und im Inland in großem Umfang gelagert werden. Durch die Aufhebung der Obergrenzen für die Auslastung von Kohlekraftwerken hofft Japan, LNG-Reserven zu schonen und die Stromversorgung zu stabilisieren.

Japan hatte geplant, den Anteil der Kohle an der Stromerzeugung von rund 31 % im Jahr 2022 auf 19 % bis 2030 zu senken, parallel zur Stilllegung älterer Kraftwerke. Die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Kapazitäten und die Erhöhung der Auslastung lenken das System in die entgegengesetzte Richtung.

Dies ist keine isolierte Anpassung. Sie reflektiert einen umfassenderen Wandel, der sich derzeit in ganz Asien vollzieht, wo Regierungen angesichts steigender Brennstoffrisiken stillschweigend die Netzzuverlässigkeit vor Emissionszielen priorisieren.

Was das Öl betrifft, so kann die USA nur in begrenztem Umfang „mit Worten Einfluss nehmen“.

Die Positionsdaten am Terminmarkt zeigen ein extrem bullisches Engagement, wobei die Optionsaktivität Berichten zufolge ein Niveau erreicht, das weit über den historischen Durchschnittswerten liegt. Goldman Sachs berichtet, dass Ausübungspreise bis 450 Dollar pro Barrel gekauft werden. Diese Spekulationen stammen nicht von Privatanlegern. Sie zeugen von der Sorge institutioneller Anleger vor einer gravierenden Versorgungsunterbrechung.

Ein Preis, der auch nur annähernd bei 450 Dollar pro Barrel liegt, würde die Weltwirtschaft in den Abgrund stürzen.

Energiesysteme reagieren auf Risiken, nicht auf Zielvorgaben. Wenn die LNG-Lieferungen ungewiss sind und die Ölmärkte extreme Belastungen einpreisen, hat die regelbare Stromerzeugung Vorrang. Kohle bleibt eine der wenigen skalierbaren, bedarfsgerechten Energiequellen, die zur Verfügung stehen.

Die Entscheidung Japans macht dies deutlich.

Schade, dass Großbritannien sein letztes verbliebenes Kohlekraftwerk im Jahr 2024 stillgelegt hat.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-march-arctic-cold-grips-canada?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Japan macht Kohleausstieg rückgängig, nimmt doch das Risiko durch Flüssiggas zu erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Neue Studie: Wärme rettet Leben … Kälte ist zwölfmal tödlicher als Hitze

06. April 2026 um 15:00

Vorschau ansehen

Kenneth Richard

Weil Kälte für die menschliche Gesundheit weitaus gefährlicher ist als Wärme, könnte eine moderate Erwärmung um 0,5 °C in den USA jährlich über 10.000 Menschenleben retten.

Eine neue Studie zeigt, dass es von 2000 bis 2020 in 1.514 US-Counties (die 91 % der erwachsenen Bevölkerung der Vereinigten Staaten repräsentieren) jährlich 6.129 Todesfälle gab, die auf übermäßige Sommerhitze zurückzuführen waren.

Hitzebedingte Todesfälle erhalten den größten Teil der medialen Aufmerksamkeit, was in erster Linie auf die Annahme zurückzuführen ist, dass der Mensch die Temperatur des Ozeans und der Luft durch mehr oder weniger CO₂-Emissionen kontrollieren kann.

Das eigentliche Gesundheitsrisiko – selbst in wohlhabenden Ländern wie den USA – ist jedoch nicht die „globale Erwärmung“, sondern die Kältebelastung im Winter.

Die gleiche Studie zeigt, dass in den USA jährlich 72.361 Todesfälle auf die Kälteeinwirkung im 21. Jahrhundert zurückzuführen waren.

Mit anderen Worten: Kälte im Winter ist mit 12-mal mehr Todesfällen (40,1 Todesfälle pro 100.000 Personenjahre) verbunden als Todesfälle im Zusammenhang mit extremer Hitze (3,4 Todesfälle pro 100.000 Personenjahre).

Da es in den USA im 21. Jahrhundert weiterhin zu „extremen Winterereignissen“ und im Süden zu „ungewöhnlich extremen Wintereinbrüchen“ gekommen ist, sind die „kältebedingten Todesfälle in den USA in den letzten zwei Jahrzehnten um 9 % pro Jahr gestiegen“.

Die Zahl der Todesfälle aufgrund nicht optimaler Temperaturen hat zugenommen, wobei niedrige, nicht optimale Temperaturen weitaus tödlicher sind.

Interessanterweise ergibt eine Google-Suche unter Verwendung der Daten aus dieser Studie und unter der Annahme eines hypothetischen Anstiegs der durchschnittlichen Jahrestemperatur in den USA um 0,5 °C laut KI, dass diese moderate Erwärmung potenziell „mehrere Tausend bis über 10.000 Menschenleben“ pro Jahr retten könnte.

Link: https://notrickszone.com/2026/03/30/new-study-finds-warming-saves-lives-cold-temperatures-12-times-more-deadly-than-excess-heat/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Neue Studie: Wärme rettet Leben … Kälte ist zwölfmal tödlicher als Hitze erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Sicherheitsexperten sind besorgt über mögliche Schäden, die Elektroauto-Batterien anrichten können.

06. April 2026 um 06:00

Vorschau ansehen

Ronald Stein

Mit Dr. Michael Hogan

Experten für Cybersicherheit und nationale Sicherheit haben untersucht, wie Batterien von Elektrofahrzeugen und die damit verbundene Technologie für terroristische Anschläge oder Aktionen verärgerter Mitarbeiter missbraucht werden könnten, um Störungen oder Massenopfer zu verursachen.

EV-Batterien bergen inhärente Gefahren (brennbare Elektrolyte, Explosions- und Brandgefahr bei Missbrauch), die für böswillige Handlungen ausgenutzt werden könnten. Die größte Sorge der Experten für Cybersicherheit und nationale Sicherheit gilt der Möglichkeit, dass EV-Batterien als Komponenten für einen neuartigen, groß angelegten Terroranschlag unter Verwendung bestehender Technologien eingesetzt werden könnten.

Der gewaltige Brand einer Lithium-Ionen-Batteriefabrik in Moss Landing im Januar 2025 hat die unbekannten Risiken von Explosionen in diesen Fabriken offenbart. Der Physiker und Vorstandsvorsitzende des California Arts and Sciences Institute Dr. Hogan erläuterte in seinem Interview mit Epoch Times mit dem Titel [übersetzt] „Die unbekannten Risiken von Explosionen in Batteriefabriken in Kalifornien“ die Folgen für die Menschen und die Umgebung, die noch lange nach dem Ereignis selbst spürbar sind.

Zum größten Meeresverschmutzungs-Ereignis der Weltgeschichte war es vor einigen Jahren auf den Azoren gekommen.

Sowohl Matson als auch Alaska Marine Lines haben als Reaktion auf die zunehmenden Brandrisiken im Zusammenhang mit dem Transport von Elektrofahrzeugen erhebliche Änderungen an ihren Beförderungsbedingungen vorgenommen. Sie haben entweder die Annahme neuer Buchungen ausgesetzt oder die Beförderung von Elektrofahrzeugen an Bord ihrer Schiffe gänzlich eingestellt.

Was Cybersecurity-Experten bereits wissen

Diese Sicherheitslücken sind keine theoretische Gefahr. Batteriemanagementsysteme steuern kritische Funktionen: Temperaturregelung, Laderaten, Zellausgleich und Stromverteilung. Werden diese Systeme manipuliert, kann dies zu thermischen Ausbrüchen führen, Fahrzeuge aus der Ferne außer Betrieb setzen oder durch Manipulation der Ladeverläufe lokale Stromnetze destabilisieren.

Analysten für nationale Sicherheit wissen etwas, was dem Durchschnittsverbraucher nicht bewusst ist: Die Größenordnung spielt eine entscheidende Rolle.

[Hervorhebung im Original]

Ein einzelnes betroffenes Fahrzeug ist eine Unannehmlichkeit. Zehntausend betroffene Fahrzeuge, die im Rahmen eines koordinierten Angriffs gleichzeitig aufgeladen werden, werden zu einer Bedrohung für die Netzstabilität. Wenn man Millionen von Elektrofahrzeugen in bestimmten geografischen Gebieten konzentriert – Kalifornien, große Ballungsräume, wohlhabende Küstenstädte –, schafft man konzentrierte Schwachstellen.

Die gleichen Politiker, die aggressive Vorschriften für Elektrofahrzeuge vorantreiben, sprechen diese Risiken selten öffentlich an. Sie preisen die ökologischen Vorteile an, schweigen aber über die Cybersicherheits-Infrastruktur, die zum Schutz der vernetzten Fahrzeugnetze erforderlich ist.

Das ist keine Energiekompetenz. Das ist selektive Information, die Verbraucher Risiken aussetzt, von denen sie nichts verstehen.

Das Problem in der Lieferkette, über das niemand sprechen will

Was die Sache noch schlimmer macht: Wir haben keine Kontrolle über die Lieferkette. Die Elektrofahrzeuge antreibenden Batterien sind auf Materialien und Herstellungsverfahren angewiesen, die von anderen Ländern dominiert werden. Lithium, Kobalt, Nickel und Seltenerdmetalle – der Großteil davon stammt aus Ländern, die nicht die Interessen der USA teilen.

[Hervorhebung im Original]

China kontrolliert etwa 80 % der weltweiten Produktion von Batteriezellen. Wenn die nationale Verkehrsinfrastruktur von Komponenten abhängt, die von potenziellen Gegnern hergestellt werden, entsteht eine strategische Schwachstelle, die über einfache Cybersicherheit hinausgeht.

Die Frage ist nicht, ob diese Schwachstellen existieren. Die Frage ist, ob wir die defensive Infrastruktur aufbauen, um uns davor zu schützen, bevor eine flächendeckende Einführung das Problem unlösbar macht. Derzeit tun wir das nicht.

Fragen, die Führungskräfte beantworten sollten

Bevor wir eine flächendeckende Einführung von Elektrofahrzeugen vorschreiben, müssen die politischen Entscheidungsträger grundlegende Fragen beantworten, die Cybersicherheitsexperten seit Jahren stellen:

• Wie schützt man Millionen vernetzter Fahrzeuge vor koordinierten Cyberangriffen?

• Was passiert, wenn böswillige Akteure gleichzeitig die Batteriemanagementsysteme von Tausenden von Fahrzeugen manipulieren?

• Wie sichert man ein dezentrales Energiespeichernetz, das ganze Regionen umfasst?

• Welche Sicherheitsvorkehrungen verhindern, dass im Ausland hergestellte Komponenten Hintertüren oder Schwachstellen enthalten?

• Wie reagiert man, wenn die Netzstabilität von Fahrzeugbatterien abhängt, die aus der Ferne manipuliert werden können?

• Das sind keine rhetorischen Fragen. Es gibt technische und sicherheitsrelevante Herausforderungen, die konkrete Antworten erfordern, bevor wir unsere nationale Infrastruktur auf eine Technologie setzen, die wir noch nicht vollständig gesichert haben.

• Das Schweigen der politischen Entscheidungsträger zu diesen Themen sagt alles darüber aus, welche Prioritäten sie setzen.

Energiekompetenz umfasst auch Sicherheitskompetenz

Echte Energiekompetenz bedeutet, nicht nur zu verstehen, wie Technologie funktioniert, sondern auch, welche Risiken sie mit sich bringt.

Elektrofahrzeuge stellen einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise dar, wie wir den Verkehr antreiben. Dieser Wandel bringt sowohl Vorteile als auch Schwachstellen mit sich. Eine ehrliche Bewertung erfordert, beides anzuerkennen.

Die Experten für Cybersicherheit und nationale Sicherheit, die diese Risiken verstehen, sind keine Gegner von Elektrofahrzeugen. Sie setzen sich für Sicherheit ein. Sie fordern, dass in die defensive Infrastruktur genauso viel investiert wird wie in die Fahrzeugproduktion und die Ladenetzwerke. Das ist nicht unangemessen. Das ist grundlegende Sorgfaltspflicht.

Wir können eine Zukunft mit Elektrofahrzeugen gestalten. Aber wir müssen sie auf sicheren Fundamenten aufbauen, mit Lieferketten, die wir kontrollieren, und Sicherheitsprotokollen, die dem Ausmaß der von uns geschaffenen Schwachstellen entsprechen.

Alles andere setzt Millionen von Amerikanern Risiken aus, die sie nicht verstehen: Sie fahren Fahrzeuge, die mit Netzwerken verbunden sind, die sie nicht schützen können, und sind von einer Infrastruktur abhängig, die von böswilligen Akteuren ins Visier genommen werden kann. Das ist die Realität, die Cybersicherheitsexperten bereits kennen. Die Frage ist, ob auch der Rest von uns dies begreifen wird, bevor die Schwachstellen ausgenutzt werden.

Die technischen Herausforderungen sind lösbar. Die Schwachstellen in der Lieferkette können behoben werden. Die Cybersicherheitsprotokolle können entwickelt und umgesetzt werden. Aber nur, wenn wir die Probleme ehrlich anerkennen und in Lösungen investieren, die den Risiken angemessen sind.

Derzeit bauen wir ein Verkehrssystem auf Fundamenten, die wir nicht gesichert haben. Das ist kein Fortschritt. Das ist Fahrlässigkeit, die sich als Innovation tarnt.

This article originally appeared at America Out Loud

Link: https://www.cfact.org/2026/03/28/security-experts-concerned-by-potential-ev-battery-harm/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Was in dem Beitrag mit keinem Wort angesprochen wird: Natürlich kosten diese erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen Geld – und vermutlich viel Geld, zusätzlich zu der ohnehin schon mega-teuren EV-Wirtschaft.

Der Beitrag Sicherheitsexperten sind besorgt über mögliche Schäden, die Elektroauto-Batterien anrichten können. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Perspektiven zu der [natürlichen!] Hitzewelle im Südwesten der USA

05. April 2026 um 18:00

Vorschau ansehen

Joe Bastardi

Das gewaltige Inferno im Südwesten (das möchte ich gleich vorwegnehmen, damit man mir nicht vorwerfen kann, ich würde es herunterspielen) ist real und spektakulär.

Es werden neue Rekorde für die früheste Zeit seit Beginn der Aufzeichnungen aufgestellt. Aber vergessen wir nicht, dass wir in den Vereinigten Staaten auch schon einige Rekordschwankungen von warm nach kalt erlebt haben. Ja, der März war ein turbulenter Monat. Aber der März sollte turbulent sein. Es ist die Zeit, in der der hartnäckige Winter mit aller Kraft gegen den vorrückenden Sommer kämpft. Und es ist noch nicht vorbei, denn ich erwarte im April ebenfalls turbulentes Wetter, das bis Mitte oder Ende des Monats eine völlige Umkehrung des Wetterverlaufs mit sich bringen könnte.

Im Hintergrund spielen sich viele turbulente Dinge ab, sodass man ein turbulentes Ergebnis erwarten würde.

Aber ich möchte das relativieren.

Der Monat März ist bisher weltweit der KÜHLSTE seit 2021. Er liegt zwar immer noch 0,33 °C über dem 30-Jahres-Durchschnitt, aber deutlich unter den Werten der letzten vier Jahre.

Man kann leicht erkennen, wie stark die Temperatur seit dem großen El-Niño- und Tonga-Einfluss auf die Wasserdampfmenge gesunken ist:

Schauen wir uns diese Grafik einmal an. Die dunklen Linien stammen von mir, nicht von Dr. Roy; wenn Sie also mit meiner Einschätzung nicht einverstanden sind, geben Sie nicht Dr. Roy die Schuld. (Das ist Dr. Roy Spencer, aber für mich ist er eine solche Legende, dass er einfach nur Dr. Roy ist.) Sie stellen den sprunghaften Anstieg der Temperatur dar, der das Ergebnis starker El-Niño-Ereignisse ist.

Der Super-El-Niño von 1997–98 hatte den ersten Anstieg. Er markierte auch die Veränderung im Grundzustand des ENSO, bei dem La-Niña-Reaktionen, die versuchen, der Wärme entgegenzuwirken, stärker auftraten als die El-Niños. Viele Menschen glauben, dass La Niñas ein Abkühlungsprozess sind, und das sind sie auch im Verhältnis zu der Wärme, die ihnen vorausgeht. Doch wenn es zu einer kumulativen Wärmeansammlung kommt, setzt jedes El Niño einfach mehr Wärme frei. Daher die Steigerungsfunktion und die Reaktion von La Niñas auf die El Niños.

Man sieht ganz klar, dass es derzeit mehr La Niñas als El Niños gibt. Warum erwärmt sich die Erde dann? Weil die La Niñas eine Reaktion auf die Erwärmung sind. Sie sind sozusagen Pflaster auf einer Wunde, die sich aufgrund des erhöhten geothermischen Eintrags, sonnenbedingter Faktoren und der durch die verzerrte Erwärmung bedingten Wolkenlosigkeit in den Tropen erwärmt hat.

(Im Norden stärker als in den Ozeanen rund um den Äquator, insbesondere im tropischen Pazifik – das lässt sich zeigen, wenn man betrachtet, wie viel KÜHLER es in dem Jahrzehnt vor Beginn des geothermischen Einflusses war.)

Ich muss es so machen, weil wir 30-Jahres-Mittelwerte seit 1991 verwenden. Schauen wir uns also an, wo es kühler ist als diese Mittelwerte zuvor, und wir können sehen, wo die Erwärmung am stärksten ist – im Nordpazifik, nicht im tropischen zentralen und östlichen Pazifik. Was also passiert: Dort, wo es wärmer wird, sinkt der Luftdruck auf Meereshöhe, und wenn es sich westlich und nördlich des tropischen Pazifiks erwärmt, gibt es eine Tendenz zu stärkeren Ostwinden über dem tropischen Pazifik (verstärkte Ostwinde bedeuten La Niña). Die Abkühlung an der Westküste Südamerikas ist darauf zurückzuführen, dass bei stärkeren Ostwinden im Nordwesten dort ein Auftrieb stattfinden muss. Man beachte auch den Nordatlantik. Dort zeigt sich ein verzerrtes Muster im Vergleich zu früher, so dass die Rückkopplung anders sein muss. Eine geringe Erwärmung in den Tropen bei stärkerer Erwärmung im Norden würde bedeuten, dass sich die vertikalen Geschwindigkeitsmuster in den Tropen im Verhältnis zum gesamten System abschwächen, was durch Beobachtungen einer abgeschwächten Hadley-Zelle gestützt wird. Das ergibt vollkommen Sinn, wenn man sich das Wetter ansieht. Und wenn die vertikalen Geschwindigkeiten abgeschwächt und verteilt sind, gibt es weniger Wolken in den Tropen. Das bedeutet, dass mehr Sonnenstrahlung eindringt und zur Erwärmung beiträgt.

Dabei ist der CO₂-Eintrag seit den 1950er Jahren konstant geblieben, als die Werte bereits gesättigt waren. Warum also sollte seine Wirkung jetzt die Ursache für die Erwärmung sein, wo es doch offensichtliche natürliche Einflüsse gibt, die berücksichtigt werden müssten?

Natürlich frohlocken die Befürworter des vom Menschen verursachten Klimawandels und der Erwärmung angesichts eines starken El-Niño-Ereignisses – was mich erstaunt, denn wenn sie wissen, dass es El Niño ist, der die Temperaturen in die Höhe treibt, kann es nicht ihr Gott CO₂ sein, der dafür verantwortlich ist. Zumindest ist die sogenannte globale Temperatur, die im Vergleich zu Feuchtthermometern und Wasserdampf eine miserable Messgröße ist, offensichtlich eine steigende Funktion stärkerer El-Niño-Ereignungen, und beim letzten Mal kam noch die Wasserdampfzufuhr durch den Hunga Tonga hinzu. Wenn man versteht, dass es im Ozean zu einer kumulativen Wärmeansammlung gekommen ist, was sich gut am Aspekt des geothermischen Inputs erkennen lässt, dann sind El-Niños ein Weg, diese Wärme freizusetzen.

Diese Klimahysteriker sind doch ein Haufen Heuchler. Wenn ihr wirklich den CO₂-Ausstoß durch den Menschen stoppen wollt, dann baut Kernkraftwerke. Wie könnt ihr nur Sklaven einer veralteten, radikalen Schauspielerinnen-Mentalität sein (Jane Fonda und ihr „China-Syndrom“-Unsinn)? Wenn sie wirklich die Ursache aufspüren wollten, würden sie den Wasserdampf quantifizieren – DER EINEN DIREKTEN ZUSAMMENHANG MIT DER TEMPERATUR HAT, DEN JEDER METEOROLOGE IM LAND KENNEN SOLLTE – und sofort verstehen, warum das nicht nur für die Quantifizierung der Erwärmung so wichtig ist, sondern auch für das Wo und Warum derselben.

Was passiert, wenn man in einer Sauna Wasser auf die heißen Heizstäbe gießt? Nun, man bekommt einen Hitzeschwall ins Gesicht, aber wenn die Luft austrocknet, bleibt eine höhere Temperatur zurück. Einer unserer Ringer-Trainer (wir sitzen nach dem Training in der Sauna) hat es geschafft, die Temperatur in der Sauna um 13 Grad über die Thermostateinstellung hinaus zu steigern. Als er hier anfing, haben wir gewettet, wer die Temperatur am höchsten treiben kann. Und dann, wer am längsten drin bleiben kann (nicht das Team, die NCAA-Regeln verbieten es Athleten, in der Sauna zu sitzen). Wir sind ein wettbewerbsorientierter Haufen und ein bisschen schräg, aber er hat doch nie CO₂ draufgeschüttet, oder?

Grok drückt es so aus:

Wenn man bei einer bestimmten Temperatur eine große Menge Wasserdampf (Feuchtigkeit) in die Atmosphäre einleitet, stellt sich das System tatsächlich auf ein neues Gleichgewicht ein, sobald es zu einer nennenswerten Kondensation kommt, und dieser neue Zustand ist wärmer als zuvor.

Was sie also tun ist, dem eigentlichen Problem mit Strohmann-Argumenten auszuweichen. Lasst uns den CO₂-Ausstoß stoppen. Gut, dann bauen wir Kernkraftwerke und pflanzen Bäume, und die globalen CO₂-Senken werden ein Gleichgewicht erreichen. Aber nein. Quantifizieren wir doch den Wasserdampf. Nein, nur CO₂. Wie können die Leute das nicht durchschauen? Es geht nicht um das Wetter oder das Klima; es ist eine völlig andere Quelle, die nichts mit Klima und Wetter zu tun hat, sondern ausschließlich mit all den anderen Dingen, die heute vor sich gehen.

Aber nun zum eigentlichen Problem: dem Versäumnis, das Gesamtbild zu zeigen.

Schauen wir uns Nordamerika in der vergangenen Woche an, als die Rekorde im Südwesten durch die Decke gingen:

Man muss die Höchst-, Tiefst- und Durchschnittswerte genau anschauen.

[Es werden ABWEICHUNGEN {in Grad Fahrenheit} gezeigt! 21.183 ≈ +11,8 K; -22,392 ≈ -12,2 K. In den USA sind Temperatur-Extreme in beide Richtungen viel größer als hier in Mitteleuropa, und zwar aus den hier genannten Gründen. A. d. Übers.]

Ist das nicht bemerkenswert? Der Tiefstwert wies eine größere Abweichung auf als der Höchstwert, und der Durchschnittswert lag während dieser ganzen Zeit unter dem Normalwert für Nordamerika. Sie können sicher sein: Wenn das in Alaska passieren würde, würden sie damit werben – sie lieben es, damit zu werben, wenn es in Alaska warm ist (nicht dieses Jahr; einer ihrer kältesten Winter seit 40 Jahren und dröhnendes Schweigen). Aber auch hier zeigen sie nicht das ganze Bild.

Ich aber.

Und nächste Woche sollen die Temperaturen so sein:

Winter im Nordosten, Sommer im Südwesten. Der März in seiner ganzen Pracht – abgesehen davon, dass er in beide Richtungen Grenzen austestet, die einem Winter innewohnen, von dem bereits am 29. August gesagt wurde, dass viele große Dinge auf dem Tisch lägen.

Wird das Wetter extremer? Nun, eine Sache, die das Wetter immer tun wird ist, Grenzen auszutesten. Der von mir beschriebene Sauna-Effekt ist am Werk, und mit mehr Wasserdampf ist es dem System eigen, das zu sehen, was man sieht. ABER ES GIBT EIN GEGENGEWICHT. Und Menschen, die wegen der Hitze schreien, um darauf aufmerksam zu machen, zeigen nicht das ganze Bild.

Aber man kann von jetzt an bis in alle Ewigkeit so viel CO₂ in die Luft pumpen, wie man will – es ist nicht der ausschlaggebende Faktor. Es ist ganz offensichtlich Wasserdampf. Man muss sich nur in die Sauna setzen, Wasser auf die Heizschlangen gießen und beobachten, was passiert, wenn dieser Wasserdampf seinen Lauf nimmt

Allein die Tatsache, dass sie dem kommenden El Niño so entgegenfiebern, zeigt die Heuchelei des Ganzen, denn damit geben sie zu, dass es die Natur ist, nicht der Mensch, die das Klima steuert. Würde der Durchschnittsbürger aufmerksam sein, würde er erkennen, dass sie damit ihre eigenen Argumente untergraben.

Link: https://www.cfact.org/2026/03/24/perspective-on-natural-southwest-heat/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Perspektiven zu der [natürlichen!] Hitzewelle im Südwesten der USA erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Der Iran-Krieg offenbart, wer in einer Fantasiewelt lebt

05. April 2026 um 15:00

Vorschau ansehen

THE MANHATTAN CONTRARIAN

Ob man es nun gutheißt oder ablehnt – der Krieg im Iran hat zweifellos dazu geführt, dass einige der lächerlichen Phantastereien dieser Welt einer ordentlichen Portion Realität ausgesetzt wurden.

Nehmen wir UK als Beispiel. Nachdem es im späten 20. Jahrhundert einen umfassenden Sozialstaat eingeführt hatte (z. B. kostenlose Gesundheitsversorgung für alle!), setzt man dort seit dem Jahr 2000 voll und ganz auf die Idee eines Energiesystems ohne fossile Brennstoffe. Der Climate Change Act von 2008 – der mit überwältigender Mehrheit verabschiedet wurde einschließlich der Unterstützung aller großen politischen Parteien, – verpflichtete UK zu einer Reduzierung der CO₂-Emissionen um 80 % bis 2050. Dieses Mandat wurde dann 2019 geändert, um das rechtsverbindliche Ziel für 2050 auf die sogenannte „Netto-Null“-CO₂-Bilanz festzulegen. Diese Änderung wurde im Parlament praktisch einstimmig verabschiedet, ohne dass es überhaupt zu einer namentlichen Abstimmung kam.

Hier im 21. Jahrhundert hat Großbritannien seine „Netto-Null“-Phantasterei mit aller Macht verfolgt. Windkraftanlagen und Solaranlagen bedecken mittlerweile die Landschaft. Viele Kraftwerke, die Kohle oder andere fossile Brennstoffe nutzen, wurden stillgelegt. Am wichtigsten ist vielleicht, dass Großbritannien praktisch jegliche Exploration und Erschließung fossiler Energieträger innerhalb seiner eigenen Grenzen verboten hat, einschließlich der Offshore-Förderung in den Hoheitsgewässern. Obwohl es unter UK große Schiefergasvorkommen gibt, unterliegt das „Fracking“ zu deren Ausbeutung seit 2019 einem Moratorium, und die derzeitige Labour-Regierung hat geschworen, dieses Moratorium dauerhaft zu machen. Die derzeitige Regierung hat zudem keine neuen Lizenzen für Öl- oder Gasbohrungen in der Nordsee erteilt und erklärt, diese Politik fortzusetzen, obwohl im Rahmen bereits bestehender Lizenzen weiterhin in geringem Umfang gebohrt wird.

Die Logik dieser Politik scheint einfach zu sein: CO₂-Emissionen schaden der Umwelt, und schließlich können wir die gesamte Energie, die wir brauchen, aus den kostenlosen und reichlich vorhandenen Ressourcen Wind und Sonne beziehen.

In diesen Mix hat sich nun der Iran-Krieg und die Sperrung der Straße von Hormus eingemischt. Vielleicht waren die Dinge doch nicht so einfach wie es schien.

In den letzten Tagen ist es in UK zu einer gravierenden Knappheit an Flugbenzin gekommen. Die Knappheit beschränkt sich nicht auf UK, ist dort aber offenbar besonders akut. Aus der heutigen Ausgabe der Daily Mail:

Der Iran-Konflikt hat weiterhin verheerende Auswirkungen auf die Luftfahrtindustrie, und Großbritannien könnte bald mit einer Knappheit an Flugbenzin konfrontiert sein. Die letzte bekannte Lieferung von Flugbenzin aus dem Nahen Osten nach Großbritannien wird voraussichtlich innerhalb von 48 Stunden eintreffen, während die Sorge vor einer Verknappung innerhalb einer Woche wächst. Die Datenanbieter Kpler und Vortexa geben an, dass die Ladung auf dem unter libyscher Flagge fahrenden Schiff „Maetiga“ voraussichtlich am Donnerstag aus Saudi-Arabien in UK eintreffen wird. Die Blockade der Straße von Hormus aufgrund des anhaltenden Konflikts bedeute, dass keine weiteren Frachtladungen aus der Region in Richtung UK auf See zu sehen seien, fügten sie hinzu.

Was, Sie meinen, Wind und Sonne reichen nicht aus, um Flugzeuge anzutreiben? Es ist fast nicht zu glauben, wie naiv und realitätsfern diese Leute sind. Wind und Sonne reichen auch nicht aus, um Industrie, Landwirtschaft oder den Landverkehr am Laufen zu halten. Und ganz abgesehen davon reichen sie nicht aus, um kontinuierlich zuverlässigen Strom zu liefern – und das ist die einzige Art von Strom, die sich lohnt. Aber die unmittelbare Krise trifft gerade die Flugkraftstoffbranche.

Präsident Trump reagierte mit einer Botschaft, die Sie vielleicht gesehen haben, in der er Großbritannien und andere europäische Länder aufforderte: „Besorgt euch euer eigenes Öl.“ [hier in deutscher Übersetzung via Google Translate]:

Sie haben in einer Fantasiewelt gelebt, in der sie sich dank des Schutzschilds der USA nie der Realität stellen mussten. Sollte sich dies als das Ereignis erweisen, das dem Netto-Null-Unsinn ein Ende bereitet, umso besser.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/02/the-iran-war-reveals-who-is-living-in-a-fantasy-world/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Der Iran-Krieg offenbart, wer in einer Fantasiewelt lebt erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Kältereport Nr. 14 /2026

05. April 2026 um 12:00

Vorschau ansehen

Meldungen vom 30. März 2026:

Europa: Der Winter kehrt zurück

In den letzten Märztagen hat der Winter in weiten Teilen Europas wieder Einzug gehalten, begleitet von Neuschnee, Minustemperaturen und einem derzeit über den Alpen tobenden heftigen Sturm.

In der Region Elbasan in Zentralalbanien sorgte starker Schneefall für eine abrupte Rückkehr des Winters in Elbasan, Librazhd, Gramsh und Prrenjas, wo sich 25 cm Schnee ansammelten; in höheren Lagen, darunter im Nationalpark Shebenik, fielen noch größere Schneemengen.

Im Süden, in Griechenland, kam es zu Schneefällen über den Bergregionen von Epirus und Westmakedonien. Im Nordwesten Griechenlands herrschen eher für den Hochwinter als für Ende März typische Bedingungen, so dass Schneeräumdienste im Einsatz sind.

Im Osten, in den Alpen, entwickelt sich ein zweistufiger Sturmzyklus.

Eine erste, eher schwache Welle brachte in der Nacht zum Samstag 15 cm Schnee in den westlichen und nördlichen Gebirgsregionen, wobei die Schneefallgrenze auf 400 m sank, und in den meisten Skigebieten gab es Schneeverwehungen.

Das Hauptereignis erstreckt sich von Montagnachmittag bis Dienstagabend, wobei die Modelle nun weitgehend übereinstimmen: Die Schneefallgrenze sinkt von anfänglich etwa 900–1.100 m unter 500 m während der höchsten Intensität, wobei in den nördlichen und westlichen Alpen flächendeckend 35–60 cm erwartet werden, lokal sogar weit mehr.

In besonders betroffenen Gebieten könnten 80 cm erreicht werden, teilweise sogar bis zu 100 cm.

Die Situation hat sich bereits als gefährlich erwiesen.

Im Zillertal, einem Alpental östlich von Innsbruck im Westen Österreichs, wurden am Wochenende zwei Freerider von einer Schneebrettlawine verschüttet. Einer konnte sich befreien; der andere wurde aus 1,6 m Tiefe geborgen, aber für tot erklärt. Die Lawinengefahr wurde aufgrund der Neuschneelast auf Stufe 4 von 5 eingestuft. Mit diesem Todesfall steigt die Gesamtzahl der Todesopfer in Österreich in dieser Saison auf 30, fast doppelt so viele wie im 10-Jahres-Durchschnitt.

————————————-

Die Kälte erstreckt sich bis nach Nordafrika

Die gleiche Kaltluftmasse, die derzeit Schnee in Europa bringt, dringt nun nach Süden in Richtung Sahara vor.

Aktuelle Vorhersagen zeigen Temperaturabweichungen von etwa 15 °C unter dem Normalwert in Teilen Nordafrikas. Anstelle der üblichen Tageshöchsttemperaturen um die 25 °C könnten einige Regionen Mühe haben, zweistellige Werte (10 °C) zu erreichen.

Graphik: 500-hPa-Strömungsfeld (dünne Linien) und Temperatur-ABWEICHUNG am Boden lt. Farbskala rechts unten.

In den höheren Schichten dürfte ein sich bildendes Tiefdruckgebiet die Instabilität verstärken, wodurch Feuchtigkeit tief in die Wüstenregionen vordringen kann. Das Ergebnis ist eine seltene Wetterlage, die in Teilen der Sahara zu Niederschlägen führt.

Kalendertechnisch ist es zwar Ende März, doch in einem breiten Streifen von Mitteleuropa bis zur Sahara verhält sich die Atmosphäre ganz anders.

————————————-

Kaschmir: Viele Lawinen

Entlang der Autobahn zwischen Srinagar und Leh im Norden Indiens sind mehrere Lawinen abgegangen; dabei kamen sieben Menschen ums Leben und fünf weitere wurden verletzt, nachdem Fahrzeuge in der Nähe des Zojila-Passes unter Schnee und Geröll begraben worden waren.

Rettungskräfte wurden sofort entsandt und bemühten sich, den Schnee zu räumen und die unter den Trümmern Verschütteten zu lokalisieren.

Mit Blick auf die Zukunft werden häufig Wettersysteme von Westen her weiterhin über Nordindien ziehen, wodurch die Temperaturen niedrig bleiben und wahrscheinlich bis mindestens zum 20. April keine Hitzewellen im April auftreten werden – was in diesem Teil der Welt oft ein Problem zu Beginn der Saison darstellt.

Auch in den Ebenen hat sich der jahreszeitliche Temperaturanstieg verzögert.

————————————-

Kanada: Spätfrost in Quebec

In Nunavik, Quebec, wurde gerade eine extreme Kältewelle verzeichnet.

Die Region verzeichnet Rekordwerte für Ende März: In Renard Mine sank die Temperatur auf -45 °C, im Pingualuit-Nationalpark auf -40,7 °C, in den Monts de Puvirnituq auf -40,5 °C, in Akulivik auf -39,8 °C und in der Raglan-Mine auf -38,7 °C.

Zum Vergleich: Der bisherige Tiefstwert für den Monat April in Quebec liegt bei -40 °C. Doch schon jetzt, nur wenige Tage vor Ende des Monats, friert die Provinz bei -45 °C.

In weiten Teilen Kanadas lagen die Temperaturen in diesem März deutlich unter dem Normalwert.

Das gilt auch für Alaska.

Fairbanks beispielsweise ist auf dem besten Weg, den kältesten März seit Beginn der Aufzeichnungen (seit 1929) zu verzeichnen:

Niedrigster Wert in diesem Jahr: -11,8°F ≈ -24,3°C! {Höchster Wert im Jahr 1961 -3,2°F ≈ -19,6°C}

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-returns-to-europe-cold-extends?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

————————————-

Meldungen vom 31. März 2026:

Kanada: Auch Ende März im Griff arktischer Kälte

Der Winter hat Kanada nach wie vor fest im Griff.

In Rivière aux Feuilles, Nunavik, Quebec, sank die Temperatur am 30. März auf -43,3 °C – ein extremer Wert für diese späte Jahreszeit und rund 25 °C unter dem Durchschnitt. Zwei Tage vor April liegt dieser Wert nur 3,3 °C über dem absoluten April-Rekordwert für Quebec.

Das ist kein Einzelfall. In weiten Teilen Kanadas lagen die Temperaturen bis März deutlich unter dem Normalwert.

Und diese Wetterlage hält an.

Eine anhaltende Tiefdruckrinne über Kanada hält die arktische Luft fest, während in weiten Teilen der Vereinigten Staaten ein Hochdruckgebiet vorherrscht. Eine positive Arktische Oszillation drängt die Kälte praktisch in die hohen Breitengrade – mit Kanada im Zentrum.

Die Vorhersagen deuten auf kaum Veränderungen im April hin.

Unterdurchschnittliche Temperaturen werden voraussichtlich im ganzen Land anhalten.

Der Frühling mag laut Kalender bereits begonnen haben. Doch in ganz Kanada (sowie in Alaska, weiten Teilen Grönlands und Zentralsibiriens) ist der Winter noch nicht abgezogen.

————————————-

USA: April-Schnee südlich der Grenze zu Kanada

Diese Kälte wird in den kommenden Tagen im Süden etwas nachlassen, da Sturmsysteme in die USA ziehen.

Wärmere Luft drängt vom Golf nach Norden und lässt die Temperaturen in weiten Teilen des Ostens der USA steigen. Diese Wärme trifft jedoch auf die fest sitzende Kälte im Norden und wird zu einem aktiveren Wettergeschehen führen.

Bis Anfang April reihen sich mehrere Tiefdruckgebiete über den Mittleren Westen und die Region der Großen Seen auf, wobei auf der kalten Seite wieder Schnee fällt. Die Schneemengen nehmen im nördlichen Teil des Landes daher wieder zu.

————————————-

Alpen: Weitere starke Schneefälle

Am 30. und 31. März zog ein weiteres Tiefdruckgebiet über die europäischen Alpen hinweg und brachte an den Nordhängen verbreitet Schneefall.

Die Gesamtneuschneemengen liegen in höheren Lagen im Großen und Ganzen im Bereich von 50 cm, wobei es lokal zu höheren Werten gekommen ist.

Es hat bis auf 400 m hinab geschneit – ungewöhnlich tief für Ende März –, was sich stellenweise auch auf Talebene ausgewirkt hat.

Im März gab es mehrere Neuschneefälle, wobei jedes Wettersystem die bereits gut ausgebildete Schneedecke weiter erhöht hat.

Starke Winde – bis zu 120 km/h in den Höhenlagen – begleiteten den Schneefall, bildeten instabile Schneebretter und erhöhten die Lawinengefahr in exponierten Geländen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-march-arctic-cold-grips-canada?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

————————————-

Meldungen vom 1. April 2026:

Alpen: Kein Ende der starken Schneefälle

In den europäischen Alpen hat sich der Neuschnee rasch angehäuft – vielerorts werden 50 cm gemeldet, lokal sogar doppelt so viel.

In höheren Lagen in Teilen Frankreichs, der Schweiz, Österreichs und der bayerischen Alpen wurden mehr als ein Meter gemessen.

Starke Höhenwinde haben den Schnee über die üblichen Gebiete hinaus verteilt und die Schneemengen bis in Regionen wie das Tessin getrieben.

Viele Skigebiete bieten nun, kurz vor April, wieder Bedingungen wie mitten im Winter. Gletscher und höhere Lagen – Sölden, Stubai, Zermatt, Val Thorens, Tignes – sind in bester Verfassung, mit tiefem Schnee und frischem Pulverschnee. Selbst Gebiete, die in der Spätsaison traditionell eher mäßige Bedingungen bieten, sind wieder ins Spiel gekommen, wie Ischgl, St. Anton, Engelberg und Verbier.

„Die Bedingungen sind besser als Mitte Februar“, sagte ein Skifahrer.

Die Rückkehr des Winters beschränkt sich nicht nur auf die Alpen. Weiter südlich hat das sonst so milde Sardinien im Mittelmeer gerade einen starken Kälteeinbruch erlebt.

Im Gennargentu-Gebirge ist Schnee gefallen; in Su Separadorgiu wurden auf rund 1.440 m Höhe -2,1 °C gemessen, und in weiten Teilen von Nuoro und Alta Gallura wurden Minustemperaturen gemeldet.

Oberhalb von 1.000 m hat sich Schnee festgesetzt – eine Seltenheit im Frühling.

Das Wetter war unbeständig, kalt und turbulent – eine Fortsetzung der allgemeinen Wetterlage in Europa, die in den letzten Wochen wiederholt Luft arktischen Ursprungs nach Süden getrieben hat.

————————————-

Nordamerika: Polarwirbel verstärkt sich wieder

Während ein Teil der Anomalie des Polarwirbels über die Labradorsee in Richtung Grönland verdrängt wird, taucht bereits ein weiterer hinter ihm auf – diesmal mit Ursprung in Sibirien, überquert die Arktis und zielt auf die gleiche Region ab. Das System lädt sich neu auf.

Der winterliche troposphärische Polarwirbel bleibt für diese Jahreszeit ungewöhnlich intensiv. In 500 mb sinken die Temperaturen in Teilen der nördlichen Hemisphäre immer noch auf rund -53 °C – Werte, die eher für den Hochwinter als für den April typisch sind.

Diese Kälte überträgt sich direkt auf die Erdoberfläche.

Die Vorhersagen bis in die erste Aprilwoche hinein zeigen weitreichende Schneefälle in Ontario, Quebec, dem Mittleren Westen und der Region der Großen Seen. In vielen Regionen sind Gesamtmengen von 30 bis 60 cm zu erwarten.

Eine anhaltende Tiefdruckrinne über Kanada wirkt wie ein Anker und zieht arktische Luft immer wieder nach Süden. Jedes Mal, wenn sich das Muster zu verschieben beginnt, strömt eine weitere Kaltluftwelle aus dem polaren Reservoir herab – und setzt das System zurück.

Dies ist kein normaler saisonaler Verlauf. Bis Ende März sollte sich der Wirbel eigentlich abschwächen und aufbrechen.

Stattdessen scheint der Winter endlos zu dauern – besonders im Norden, wo immer wieder Rekorde gebrochen werden.

Nehmen wir zum Beispiel British Columbia.

In Tofino fielen die Temperaturen kürzlich auf -3,2 °C und brachen damit einen 121 Jahre alten Rekord aus dem Jahr 1905 (Aufzeichnungen reichen bis 1896 zurück).

In Burns Lake sank die Temperatur auf -19,5 °C, in Chetwynd auf -19,9 °C und in Campbell River auf -4,6 °C – ebenfalls allesamt neue Tagesrekorde. Port Hardy, Squamish und Sechelt verzeichneten ebenfalls neue Tiefstwerte für Ende März, während Bella Bella seinen Rekord einstellte.

Dies sind keine vereinzelten Ausreißer. Der Kalender mag zwar April anzeigen, doch große Teile Kanadas bekommen keine Verschnaufpause.

————————————-

Nordindien: Seltene April-Kälte

Ein mäandrierender Jetstream wird ab dem 3. April eine Tiefdruckrinne nach Süden in Richtung des asiatischen Subkontinents führen. Diese Wetterlage wird kältere Luft ungewöhnlich weit nach Süden treiben und eine starke westliche Störung über Indien anfachen.

In den nördlichen und westlichen Regionen ist in wichtigen landwirtschaftlichen Gebieten mit einem Einbruch winterähnlichen Wetters zu rechnen. Auch in Zentralindien und Teilen der südlichen Halbinsel werden seltene und heftige Abendgewitter erwartet – und das in einem der trockensten Monate Indiens.

Die Rabi-Ernte, die kurz bevorsteht, ist anfällig für Kälte, Hagel und untypische Niederschläge.

Es ist mit weitreichenden Ernteschäden und -ausfällen zu rechnen.

Eine gekrümmte Jetstream-Strömung stört den saisonalen Übergang und verzögert den Beginn der beständigen Hitze vor dem Monsun. Anstelle eines stetigen Übergangs in den Sommer bleiben die Bedingungen bis Anfang April unbeständig, wobei die Hitze frühestens Mitte des Monats einsetzen dürfte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-march-snow-buries-the-alps-as?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

————————————-

Meldungen vom 2. April 2026:

Östliches Kanada: April beginnt mit Rekord-Kälte

In Kanada werden weiterhin Tiefsttemperaturen unter -40 °C gemessen.

Schefferville in Quebec hat mit -40,4 °C einen neuen provinzweiten Kälterekord für den Monat April aufgestellt und damit die bisherige Bestmarke von -40 °C aus dem Jahr 1994 in Bonnard gebrochen (die Aufzeichnungen in Quebec reichen bis Ende des 19. Jahrhunderts zurück).

In der Nähe stellte Rivière aux Feuilles mit -39,8 °C einen neuen April-Rekord auf.

In Kuujjuarapik sank die Temperatur auf -36,2 °C und unterbot damit das bisherige April-Tief von -33,9 °C, das 1950 und 1970 gemessen worden war.

Weiter östlich erreichte der Wabush Lake in Labrador -35,3 °C – knapp unter den monatlichen und provinziellen April-Rekorden.

Dies ist kein Einzelfall. Es folgt auf einen außergewöhnlich kalten März im gesamten Norden Kanadas.

Weite Teile der Territorien, Ontarios, Quebecs und Labradors erlebten den kältesten Monat der Saison. Messstationen wie Rankin Inlet (seit 1953), Churchill (seit 1929) und Wabush (seit 1960) verzeichneten im März durchschnittliche Rekordtiefstwerte.

Diese Wetterlage hält weiter an. Die arktische Kaltluft hat sich im Norden festgesetzt, und es gibt kaum Anzeichen für einen normalen Saisonwechsel.

Und es ist nicht nur die Kälte.

Im Westen Kanadas fällt weiterhin Schnee. Skigebiete wie Banff Sunshine, Whistler Blackcomb und Lake Louise planen nun, bis in den Mai hinein geöffnet zu bleiben. Allein Marmot Basin verzeichnete in den letzten 7 Tagen 55 cm Neuschnee.

————————————-

Sahara: Außerordentliche Kälte

Eine seltene Kältewelle hat sich bis tief in die zentrale Sahara ausgebreitet und in Ländern wie Algerien zu Rekordtiefstwerten für den Monat April geführt.

Im Assekrem-Gebirge fielen die Temperaturen auf -6 °C – ein außergewöhnlicher Rekordwert für den April.

Weiter nördlich sank die Temperatur in Tamanrasset auf 2,3 °C – ebenfalls ein neuer Tiefstwert für den Monat April (seit den 1950er Jahren).

Im gesamten westlichen Sahel liegen die Temperaturen innerhalb von 2 °C der für April üblichen Werte.

————————————-

Italien und darüber hinaus: Seltene April-Schneefälle

In Roccacaramanico in Italien schneit es weiterhin außergewöhnlich stark, wobei sich bereits mehr als ein Meter Schnee angesammelt hat.

Im Mittelpunkt des Wettergeschehens steht das Apennin-Gebirge, wo feuchtwarme Mittelmeerluft auf die von Norden einströmende Kaltluft getroffen ist.

Schnee im April ist in dieser Region zwar nicht ungewöhnlich, wohl aber dessen Intensität.

Die Schneemengen haben rasch zugenommen, die Schneefallgrenze ist gesunken und die Schneedecke breitet sich über das Hochland der Abruzzen aus.

In den höheren Lagen herrschen wieder Bedingungen wie mitten im Winter.

In den Alpen hat es bis Anfang April weiter geschneit.

In der polnischen Tatra haben sich die Bedingungen drastisch verschlechtert: Tiefschnee, Sichtweiten nahe Null und instabile Hänge haben die Behörden dazu gezwungen, das Gebiet zu sperren. Die Schneehöhe hat stellenweise 1,8 m überschritten.

Alle 275 km Wanderwege im Tatra-Nationalpark wurden aufgrund der erhöhten Lawinengefahr gesperrt. Es gilt die Warnstufe 4 – die zweithöchste – was bedeutet, dass Lawinen bereits durch geringe zusätzliche Belastungen leicht ausgelöst werden können.

Link: https://electroverse.substack.com/p/april-opens-with-record-cold-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

————————————-

Meldungen vom 3. April 2026:

Alaska: Kältester Winter jemals in Fairbanks

Fairbanks hat gerade den kältesten Zeitraum von Dezember bis März seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Die Durchschnittstemperatur in der Saison 2025/26 lag bei nur -25,3 °C – der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1904.

Von November bis März stieg die Temperatur zu keinem Zeitpunkt über den Gefrierpunkt – das ist das erste Mal, dass dies passiert ist. Der letzte Tag mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt war der 31. Oktober.

Die saisonalen Werte sind extrem:

• 152 Tage mit Temperaturen bei oder unter dem Gefrierpunkt

• 66 Tage mit Höchsttemperaturen bei oder unter -17,8 °C

• 72 Tage mit Temperaturen bei oder unter -28,9 °C

• 52 Tage mit Temperaturen von -34,4 °C oder darunter

• 31 Tage mit Temperaturen von -40 °C oder darunter

Temperaturspanne: –13,6°F ≈ –25,3°C; –8,8°F ≈ –22,7°C. A. d. Übers.

Diese Kälteperiode endete am Donnerstag um 17:05 Uhr, als die Temperatur +0,6 °C erreichte. Sie dauerte 152 Tage und stellte damit den Rekord für die späteste erste Temperatur über dem Gefrierpunkt in einer Saison ein.

Auch die Schneemenge war beeindruckend: 235 cm, was Platz 12 in der 122-jährigen Aufzeichnungsgeschichte bedeutet.

So sah es diesen Winter in weiten Teilen Alaskas und auch in weiten Teilen Kanadas aus…

Neben Rankin Inlet (NU), Churchill (MB) und Wabush (NL) (wie gestern erwähnt) verzeichnete auch Dawson (YK) den kältesten März seit Beginn der Aufzeichnungen (Daten seit 1901). Der Monatsdurchschnitt lag bei -23 °C, ganze 10,4 °C unter dem Durchschnitt für den Monat März und sogar etwa 2 °C kälter als ein typischer Februar.

Fairbanks und andere Stationen liegen im Zentrum Alaskas weitab von irgendwelchen Küsten. Warum Kälterekorde dort – vor allem in dieser Größenordnung – ein ganz anderes Gewicht haben als Kälterekorde irgendwo in den Mittleren Breiten wird in einem Anhang am Ende dieses Reports erläutert. A. d. Übers.

————————————-

Frankreich: April-Frost gefährdet Weinanbaugebiete

Die Weinregionen Frankreichs haben mit Frost Anfang April zu kämpfen; in Chablis im Departement Yonne sind die Temperaturen bis auf -3 °C gesunken.

Die Winzer ergreifen Notfallmaßnahmen.

Über Nacht werden in den Weinbergen Tausende von Brennern entzündet in der Hoffnung, die Temperaturen gerade so weit anzuheben, dass die frisch gebildeten Knospen geschützt werden. Ein Temperatursturz unter den Gefrierpunkt kann das frühe Wachstum zerstören und die Erträge drastisch verringern.

Chablis ist besonders gefährdet.

Als eine der nördlichsten Weinregionen Frankreichs ist sie während des Austriebs besonders anfällig.

Doch das Risiko erstreckt sich über Burgund hinaus.

Für Zentral- und Ostfrankreich, einschließlich der Champagne und Teilen des Loire-Tals, wurden Frostwarnungen ausgegeben.

Die Tiefsttemperaturen am 2. April fielen auf -6,8 °C in Mourmelon-le-Grand (Marne), -5,9 °C in Chaumont (Haute-Marne) und -3,9 °C in Troyes (Aube) – allesamt mitten in wichtigen Weinbaugebieten.

Hier ist Bagneux-la-Fosse im Departement Aube:

Auch jenseits der Grenze, in Westdeutschland und der Schweiz, entzünden die Winzer Frostfeuer.

————————————-

Alpen: Weiterer Schneezuwachs in höheren Lagen

Während die tiefer gelegenen Regionen Europas unter untypischem Frost leiden, kommt es in den Bergen zu weiteren starken Schneefällen.

In den Alpen haben die jüngsten Stürme in Frankreich, der Schweiz, Österreich und Norditalien für Neuschnee gesorgt, wobei die Schneehöhen in den höheren Lagen weiterhin die 1-Meter-Marke überschreiten.

Skigebiete, in denen normalerweise der Schnee im Frühling weicher wird, erleben stattdessen bis in den April hinein anhaltende winterliche Bedingungen.

Und das betrifft nicht nur die Alpen.

Im Osten verzeichnen die polnischen Tatra-Berge Schneehöhen über 1,8 m.

Im Westen hingegen verzeichnen auch die Pyrenäen sehr starke Schneefälle in und um Orte wie Font-Romeu.

Link: https://electroverse.substack.com/p/fairbanks-just-logged-its-coldest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 15 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 3. April 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anhang: Warum die Kälte in Kanada so bedeutsam ist

In den Mittleren Breiten, also auch hierzulande, ist es entscheidend von der Wetterlage abhängig, ob Kälte- oder auch Wärmerekorde auftreten, je nachdem, wie lange die entsprechenden Luftmassen advehiert werden (Advektion = horizontaler Austausch von Luftmassen; Konvektion = vertikaler Austausch von Luftmassen). Kowatsch & Baritz haben in verschiedenen Arbeiten die Häufung von Südwestlagen in Mitteleuropa nachgewiesen, die natürlich zu milderen/wärmeren Bedingungen führen.

Im Zentrum des Kältepols über Kanada gibt es jedoch kaum oder gar keine Advektion. Milde Luftmassen vom Pazifik können die Gebiete in der geographischen Mitte von Alaska Fairbanks) nicht erreichen. Die erwähnte extreme Kälte in jenen Gebieten kann also nicht durch das Vorherrschen bestimmter Luftmassen erklärt werden, einfach weil es keinen Austausch derselben gibt. Das heißt, dass die Kälte diesmal besonders intensiv war.

Für den Kältepol über der Antarktis gilt natürlich Entsprechendes. Diese findet zwar im Gegensatz zur vorigen Ausgabe (Nr. 13 / 2026) hier keine Erwähnung, wohl aber in der vorigen Ausgabe. Offenbar ist die Abkühlung im Zentrum der Kältepole ein Vorgang an beiden Polen – was immer das auch zur Folge hat.

Der Beitrag Kältereport Nr. 14 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Übertreibungen und Lügen verleiten leichtgläubige Menschen dazu, Milliarden an „Climate Crisis, Inc.“ zu überweisen.

05. April 2026 um 09:00

Vorschau ansehen

Paul Driessen

Der ehemalige COO der National Audubon Society Dan Beard gestand einmal: „Was man in seinem Briefkasten findet, ist ein nicht enden wollender Strom schriller, krisenbezogener Materialien, die darauf ausgelegt sind, Emotionen zu wecken, damit man sich hinsetzt und einen Scheck ausstellt.“

Neil Diamond sang: „Packt die Kinder ein und schnappt euch die alten Damen, und alle machen mit, denn jeder weiß … von Brother Loves Show. Halleluja, Brüder!“

Oder „Brother Loves the Earth’s Traveling Salvation Show“, die Ihren Planeten und Ihre Seele retten wird, wenn Sie die richtigen Plattitüden nachplappern und spenden, um die neueste Ökokrise zu verhindern.

Während die Wut über die Narreteien der Klima- und Energiepolitik wächst, lenken UN-Bürokraten und Öko-Krieger die Aufmerksamkeit auf die Plastikmüllkrise, während sie weiterhin über eine durch fossile Brennstoffe verursachte Klimakrise schimpfen.

Die Trump-Regierung erteilt Pachtverträge und Genehmigungen für Bohrungen und Bergbau, während sie gleichzeitig regulatorische Hürden für riesige Wind- und Solaranlagen errichtet, die sich über Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausbreiten. Unterdessen haben Explosionen in Gasförderanlagen im Nahen Osten, Bedrohungen für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Preise für Öl, Gas und Benzin in die Höhe getrieben.

Doch fast schon religiöse Ideologien, Indoktrination und Panikmache in unseren Schulen sowie scheinbar endlose Geldströme an Unternehmen, Universitäten und Aufwiegler bedeuten nach wie vor, dass ein realistischer Umgang mit Klima- und Energiefragen in unserem Leben unwahrscheinlich ist. Noch nie zuvor hat so viel Geld die Bankkonten von Steuerzahlern und Gebührenzahlern geplündert, politisch vernetzte Hochschulen und Konzerne befeuert oder absurde Ängste und lächerliche Lösungen aufrechterhalten, zu deren Entstehung sie beigetragen haben, sowie Subventionen und Vorschriften, zu deren Verabschiedung sie beigetragen haben.

Ich werde mit einer Flut von schrillen Krisenmeldungen und Bitten um meine Altersvorsorge überschüttet.

Ein kürzlich veröffentlichter Appell von „Friends of the Earth“ (FoE) weckte Erinnerungen an die fluchende Marissa Tomei, die in „Mein Vetter Vinny“ Joe Pesci dafür beschimpfte, dass er überhaupt daran dachte, auf Hirschjagd zu gehen.

„Eine Eisbärenmutter säugt ihre Jungen in der Sicherheit ihrer Höhle“, begann der Text. „Dann – BUMM! BUMM! BUMM! BUMM! Die Wände vibrieren. Eis- und Schneestücke fallen von der Decke. Und schließlich STÜRZT die Höhle EIN – und begräbt Mutter und Babys, bevor sie Zeit haben, zu reagieren. Freund, das ist der Preis der Ölbohrungen in der Arktis. Da Trump Pläne umsetzt, den empfindlichen Lebensraum der Eisbären im Arctic National Wildlife Refuge zu erschließen, könnten bald weitere unschuldige Wildtiere diesem grausamen Schicksal ausgesetzt sein.“

„Eine Eisbärenfamilie erreicht den Rand des Eises“,klagte die nächste E-Mail.„Da keine Nahrung in Sicht ist, stehen sie vor einer Entscheidung: schwimmen oder verhungern. Die vom Hunger geschwächten Jungtiere sind für einen strapaziösen Schwimmzug nicht gewappnet. Manchmal dauert es TAGE, bis sie wieder festes Eis erreichen. Aber die Mutter hat keine Wahl – wenn sie bleiben, verhungern sie. Sie muss riskieren, ihre Jungen an die Strömung zu verlieren, wenn sie eine Überlebenschance haben wollen.“ Spenden sie jetzt!

[Hervorhebungen im Original]

Diese Appelle sind beleidigend, intellektuell herabwürdigend und beruhen auf Übertreibungen, Märchen und Lügen. Doch wie Bruce Hamilton zugab, der vom Sierra Club zum „Changemaker of the Year 2024“ gekürt wurde: „Es ist das, was funktioniert. Es ist das, was den Sierra Club ausmacht.“ Und dafür sorgt, dass weiterhin Gelder an unzählige Unternehmen der „Climate Crisis, Inc.“ fließen.

Wenn man diese Appelle liest, würde man nie vermuten, dass Eisbären „elitäre Langstreckenschwimmer“ sind, die oft Hunderte von Meilen mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h im offenen Ozean zurücklegen. Eine Studie verfolgte einen Bären, der in einer einzigen Reise über neun Tage hinweg 680 km zurücklegte. Jungtiere können mehrere Tage lang schwimmen.

Die Populationen sind von etwa 12.000 in den späten 1960er Jahren, als sie überjagt wurden, auf 32.000 im Jahr 2023 gestiegen. Ein paar Todesfälle bei Jungtieren oder Erwachsenen sind zwar traurig (und natürlich), dürften aber kaum ihr Aussterben beschleunigen.

Eisbären sind bestens an das Leben im arktischen Klima angepasst. Ihre Haut ist eigentlich pechschwarz, wodurch sie die Wärme des schwachen Sonnenlichts aufnehmen und speichern können. Ihr Fell ist durchscheinend und hohl, sodass das Sonnenlicht auf die dunkle Haut trifft und gestreut wird, wodurch sie weiß erscheinen.

(Meine Nachforschungen zu „der größten Schwäche des Bären“ ergaben, dass es sich um „ihren Pass Rush und ihre Defensive Line“ handelt.)

FoE behauptet außerdem, dass „sich die Arktis VIERMAL schneller erwärmt als der Rest der Welt“. Diese Behauptung ist bedeutungslos und bewusst irreführend. Das arktische Meereis unterliegt über Jahre und Jahrzehnte hinweg starken Schwankungen.

„Wir waren erstaunt über das völlige Fehlen von Eis in der Barrow-Straße“, schrieb der britische Entdecker Sir Francis McClintock im Jahr 1860. „Ich war zu dieser Zeit im Jahr 1854 hier – damals war die Meerenge noch zugefroren – und es bestanden Zweifel, ob eine Durchfahrt überhaupt möglich sein würde.“

Darüber hinaus sagen Wissenschaftler, dass sich Eisbären möglicherweise aus ebenso riesigen alaskischen Braunbären entwickelt haben, aber seit dem mittleren Pleistozän, also vor etwa 600.000 Jahren, eine eigenständige Art bilden. Sie haben inmitten einer Eiszeit gelebt und sind gediehen, obwohl diese kilometerhohe Gletscher über weite Teile Nordamerikas, Europas und Asiens schickte; sie haben die römische und die mittelalterliche Warmzeit sowie die Kleine Eiszeit überstanden.

Die Behauptung, sie seien nun durch die jüngste leichte Erwärmung bedroht, ist lächerlich.

Doch die Panikmache geht weiter. Davon leben „Friends of the Earth“ und andere Schürer der Klimakrise.

Was die Behauptung angeht, seismische Untersuchungen und Bohrarbeiten im Arctic National Wildlife Refuge würden dazu führen, dass die Höhlen der Eisbären einstürzen und diese knuddeligen weißen Symbole der Klimakatastrophe auslöschen – also wirklich!

Das ANWR ist so groß wie South Carolina (19 Millionen Acres) und beherbergt 800 bis 900 Eisbären. Weniger als 2.000 Acres Küstenebene (das entspricht einem Zwanzigstel von Washington, D.C.) würden tatsächlich durch Bohrungen, Straßen, Gebäude und andere Erschließungsarbeiten beeinträchtigt werden.

Der Großteil der Explorations- und Erschließungsarbeiten wird in den Wintermonaten durchgeführt, nachdem bereits seit mehreren Jahrzehnten umfassende Umweltprüfungen stattfinden, die bis heute andauern. Bei der Erteilung von Genehmigungen wird berücksichtigt, wo Bären und andere Wildtiere Winterschlaf halten, ihre Jungen zur Welt bringen, nach Nahrung suchen und gegen gefräßige Mücken ankämpfen.

Fünf Jahrzehnte Ölförderung in den nahegelegenen Ölfeldern von Prudhoe Bay zeigen überzeugend, dass Öl und Wildtiere in diesen herrlichen Gebieten recht gut koexistieren – selbst angesichts der bisherigen Förderung und Pipeline-Transport von 11 Milliarden Barrel Öl und geschätzten 2 Milliarden Barrel noch förderbarem Öl. Das ANWR könnte 6 bis 16 Milliarden Barrel förderbares Öl enthalten, das Amerika und die Welt in den kommenden Jahrzehnten dringend benötigen werden.

Nach einigen Tagen der Trauer um die Eisbären wandte sich „Brother Love the Earth’s Traveling Salvation Show“ einem Kreuzzug gegen die Abholzung in Amerikas „magischen“ Nationalwäldern zu.

„Trump will MOTORSÄGEN tief in unsere Nationalwälder schicken und diese wertvollen Ökosysteme in trostlose Stumpfwälder verwandeln – damit Trumps Freunde aus der Wirtschaft davon profitieren können“, hieß es in ihrer nächsten E-Mail mit der Bitte um Spenden. „Und als wäre das nicht schon schlimm genug, umgeht er auch noch die Schutzmaßnahmen für gefährdete Arten.

[Hervorhebung im Original].

Diese „Naturliebhaber“ würden es vorziehen, wenn unsere Wälder weiterhin zu Milliarden dünner, trockener Streichholzbaum-ähnlicher Bäume auf Millionen Hektar wuchern würden – bereit, in tosende Feuerhöllen auszubrechen, die durch Blitzeinschläge oder Brandstiftung entfacht werden. Diese Großbrände erreichen Temperaturen bis 1200 °C – heiß genug, um Aluminium (660°C) und Gold (1060°C) zu schmelzen! Sie verbrennen gewöhnliche und gefährdete Wildtiere, zerstören Futter und Lebensräume, verbrennen Bodenorganismen und organisches Material, sorgen für massive Erosion bei künftigen Regengüssen und der Schneeschmelze im Frühling – und töten Väter, Mütter und Kinder.

Doch die Öko-Fanatiker machen den vom Menschen verursachten Klimawandel zum Sündenbock, anstatt die kriminelle Misswirtschaft in der Forstwirtschaft anzuprangern.

Seien Sie nicht noch ein weiterer „Trottel, der jede Minute geboren wird“, wie PT Barnum es formulierte. Behalten Sie Ihr hart verdientes Geld. Kämpfen Sie für die Wahrheit und eine offene Debatte über Energie-, Klima- und Umweltfragen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://www.cfact.org/2026/03/27/exaggerations-and-lies-persuade-suckers-to-send-billions-to-climate-crisis-inc/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Übertreibungen und Lügen verleiten leichtgläubige Menschen dazu, Milliarden an <em>„Climate Crisis, Inc.“</em> zu überweisen. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

„Es ist die Sonne, Dummkopf!“ bekommt ganz neue Relevanz

05. April 2026 um 06:00

Vorschau ansehen

Marcel Crok

Ein neuer Bericht der Weltorganisation für Meteorologie sorgte letzte Woche erneut für apokalyptische Schlagzeilen in den Zeitungen zum Thema Klimawandel. Unbeabsichtigt öffnet der Bericht die Tür zu dem wichtigsten Faktor unseres Klimas: der Sonne.

Während Bomben und Granaten auf den Nahen Osten niedergehen und Tod und Zerstörung verursachen, ist es auch einfach nur März – und damit Zeit für den jährlichen Bericht „State of the Global Climate“ der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). „Das Klima der Erde gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht“, lautete die Überschrift der WMO-Pressemitteilung, und ähnliche Schlagzeilen beherrschten auch die Medien in meinem Land, den Niederlanden. Der NOS titelte: „Meteorologen: Die Erde speichert mehr Wärme als je zuvor, die Folgen werden noch Jahrhunderte lang zu spüren sein.“ RTL Nieuws titelte: „Klima so aus dem Gleichgewicht wie nie zuvor, warnen Meteorologen“, während das NRC urteilte: „UN-Bericht: Erde so aus dem Gleichgewicht wie nie zuvor, alle Anzeichen stehen auf Rot“, und schließlich schrieb Trouw: „Die letzten elf Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen, berichtet die UN-Meteorologische Organisation.“

Wer diese Artikel liest, könnte meinen, unsere letzte Stunde sei gekommen. Nicht wegen eines drohenden Atomkriegs, sondern wegen des alles verschlingenden Klimawandels. „Menschliche Aktivitäten stören das natürliche Gleichgewicht zunehmend, und wir werden noch Hunderte und Tausende von Jahren mit diesen Folgen leben müssen“, sagte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo in der Pressemitteilung. Mit „menschlichen Aktivitäten“ meint sie offensichtlich jene Aktivitäten, die zur Emission von Treibhausgasen, insbesondere von CO₂, führen.

Erde aus dem Gleichgewicht

Zum ersten Mal berichtet die WMO über die Strahlungsbilanz der Erde. Natürlich tut die WMO dies nicht ohne Grund. Offenbar lässt sich aus dieser Strahlungsbilanz etwas Beunruhigendes ableiten. Noch nie zuvor war die Erde laut WMO so aus dem Gleichgewicht geraten. „Noch nie zuvor“ bezieht sich hier auf die letzten 65 Jahre, weil ihre Grafik nur so weit zurückreicht.

Insbesondere Klimaskeptiker haben immer wieder darauf hingewiesen (ein wegweisender Artikel war dieser aus dem Jahr 2003), dass man, wenn man sich für die Erwärmung (oder Abkühlung) der Erde interessiert, den Energiegehalt der Ozeane betrachten muss. Dort sind mehr als 90 % der Energie des Klimas gespeichert. Die Atmosphäre, die dünne Hülle, in der wir leben, enthält nur 1 % der Energie der Erde. Es ist daher lobenswert, dass die WMO dies anerkennt und nun darüber berichtet.

In den letzten zwanzig Jahren wurde an einem Netzwerk (ARGO) von rund 4.000 Bojen gearbeitet, die frei in den Ozeanen treiben und alle zehn Tage in die Tiefe tauchen, um Messungen vorzunehmen. Sobald sie wieder an die Oberfläche kommen, werden die Daten übertragen, woraufhin eine neue zehntägige Messkampagne beginnt. Gleichzeitig wurden NASA-Satelliten (CERES) eingesetzt, um zu messen, wie viel Strahlung in die Erde eintritt und sie wieder verlässt. Anhand der Daten aus diesen beiden Messkampagnen lässt sich abschätzen, in welchem Umfang die Erde Wärme speichert oder umgekehrt abgibt. Die WMO kommt daher zu dem Schluss, dass die Erde eine Rekordmenge an Wärme speichert, und stellt zudem fest, dass die Geschwindigkeit, mit der diese Wärme gespeichert wird, in den letzten Jahren zugenommen hat (d. h. sich beschleunigt hat).

In dem Bericht bringen sie dies (wie zu erwarten) direkt mit dem Anstieg der Treibhausgase (sie bevorzugen die Begriffe „Anreicherung“ oder „Aufbau“) in der Atmosphäre in Verbindung. Sie schreiben: „Das Energieungleichgewicht der Erde ist ein zentraler Klimaindikator, der misst, wie schnell sich die durch anthropogene Treibhausgasemissionen gebundene Wärme im Klimasystem anreichert.“ In der niederländischen Zeitung Trouw darf Frank Selten vom Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI) genau das Gleiche zweimal sagen (vermutlich versehentlich): „Je größer das Ungleichgewicht, desto schneller die Erwärmung.“

Das Narrativ der Alarmisten

Der Indikator (das Erdenergieungleichgewicht, EEI) passt somit perfekt in die alarmistische Darstellung der WMO. Unbeabsichtigt hat die WMO jedoch auch die Tür zu einem weiteren wichtigen Faktor (oder vielmehr dem wichtigsten Faktor) im Klima geöffnet: der Sonne. Wie kommt das?

Praktisch die gesamte Energie, die die Erde erhält, stammt von der Sonne (ein sehr kleiner Teil ist Wärme, die aus dem Erdinneren austritt). In diesem Punkt sind sich Freunde und Feinde einig. Wissenschaftler bezeichnen dies als kurzwellige Strahlung. Die Erde erwärmt sich durch die Sonne und strahlt ihrerseits Infrarotstrahlung ab (Wissenschaftler nennen dies Langwellenstrahlung, da die Wellenlänge dieser Strahlung länger ist als die der Sonnenstrahlung). Treibhausgase wie CO₂ und Wasserdampf sind in der Lage, diese Langwellenstrahlung „einzufangen“, wodurch die dünne Atmosphärenschicht, in der wir leben, etwas wärmer (sprich: angenehmer) ist, als wenn wir eine Atmosphäre ohne Treibhausgase hätten. Die meisten Berechnungen (auch wenn dies umstritten ist) legen nahe, dass es ohne Treibhausgase auf der Erde 33 Grad kälter wäre, was bedeutet, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde nicht +15 Grad Celsius, sondern -18 Grad Celsius betragen würde, was große Teile des Planeten unbewohnbar machen würde. Wasser und CO₂ machen den Planeten also bewohnbar.

Die Erde kann sich also auf zwei Arten erwärmen: entweder, weil mehr Sonnenstrahlung auf sie trifft oder dort zurückgehalten wird, oder weil aufgrund dieser verfluchten Treibhausgase weniger Infrarotstrahlung entweichen kann. In dem oben gezeigten Satz bezieht sich die WMO natürlich auf die zweite Möglichkeit. Die Satellitenmessungen der NASA deuten jedoch tatsächlich auf die erste hin. In den letzten zwanzig Jahren hat die Erde mehr Sonnenlicht zurückgehalten! Etwa dreißig Prozent des Sonnenlichts, das die Erde erreicht, wird reflektiert, hauptsächlich von Wolken, aber auch von Schnee und Eis (dies wird als Albedo bezeichnet). In den letzten zwanzig Jahren scheint dieser Prozentsatz jedoch zurückgegangen zu sein. Es wird weniger Sonnenlicht reflektiert, und daher wird mehr von der Erde absorbiert. Wo? Hauptsächlich in den Ozeanen. Es ist eine neue Variante eines Mottos, das viele Klimaskeptiker seit Jahren verwenden: Es ist die Sonne, Dummkopf!

Eintauchen

Taucher wissen, dass Sonnenlicht tief ins Wasser eindringen kann (bis zu einer Tiefe von 100 Metern). Infrarotstrahlung von CO₂ und Wasserdampf wird ebenfalls aus der Atmosphäre zurück zur Erdoberfläche abgestrahlt, dringt jedoch nur 0,1 mm unter die Meeresoberfläche vor. Weiter unten im WMO-Bericht wird auch diese Möglichkeit erwähnt: „Es [die gestörte Energiebilanz, Anm. d. Red.] wurde auch mit einem Anstieg der absorbierten Sonnenstrahlung in Verbindung gebracht, der mit einer verminderten Reflexion durch Wolken und Meereis einhergeht.“

Warum hält die Erde mittlerweile mehr Sonnenlicht zurück? Gute Frage! Die Wissenschaft untersucht dies derzeit. Wir haben bereits auf den Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga hingewiesen, der wahrscheinlich einen großen Einfluss auf die spektakuläre Erwärmung hatte, die wir in den Jahren 2023 und 2024 beobachtet haben. Auch dort spielte die erhöhte Sonneneinstrahlung auf die Ozeane eine bedeutende Rolle. Doch der Trend zu mehr zurückgehaltenem Sonnenlicht hält bereits seit einiger Zeit an. Weniger Wolken sind ein wahrscheinlicher Grund. Auch eine Abnahme der Luftverschmutzung (die das Sonnenlicht reflektiert) könnte ein Faktor sein. Dies bleibt für Wissenschaftler ein Rätsel.

Der Zweite Hauptsatz

Was die WMO jedoch übersieht, ist Folgendes: Die Ozeane sind wärmer als die Luft über ihnen, und gemäß dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann Wärme nur von warm nach kalt fließen. Das wissen wir alle: Wenn man ein Bad genommen hat und das Wasser laufen lässt, hat es am nächsten Morgen die gleiche Temperatur wie die Luft im Badezimmer.

Die Ozeane erwärmen sich also, weil mehr Sonnenlicht in sie eindringt. Die Ozeane erwärmen dann die Luft über ihnen, und durch den Wind kommt es auch an Land zu einer Erwärmung (vor allem in Küstengebieten). Wo kommen in dieser Geschichte überhaupt Treibhausgase ins Spiel? Praktisch nirgendwo! Über dem Meer haben Treibhausgase praktisch keine Wirkung. Die Klimawissenschaft versucht nun, mit einer gewissen Verzweiflung, ihre Treibhausgas-Erzählung am Leben zu erhalten. Wie? Indem sie behauptet, dass dank der Treibhausgase in der Atmosphäre die Luft über den Ozeanen relativ wärmer sein wird und dass dies den Wärmefluss von den Ozeanen in die Luft mildern wird. Das ist die marginale Rolle, die dem CO₂ noch bleibt. Natürlich erwähnt der WMO-Bericht dies nicht, aber es ist die ultimative Konsequenz ihrer eigenen Beobachtungen.

Mängel

Hinter der Darstellung der WMO verbergen sich jedoch noch weitere Schwachstellen. Sowohl die WMO als auch der IPCC behaupten, dass sie die Strahlungsbilanz der Erde mit hoher Genauigkeit messen können. Eine kürzlich veröffentlichte Studie einer Gruppe amerikanischer und australischer Forscher (Pressemitteilung hier bei Clintel), die sich speziell auf das ARGO-Bojen-Netzwerk konzentriert, stellt jedoch fest, dass die Unsicherheiten hinsichtlich der Strahlungsbilanz der Erde um den Faktor zehn größer sind als von der Klimagemeinschaft angegeben. Ihrer Ansicht nach bedeutet dies, dass Behauptungen wie „höchster Wert aller Zeiten“ und „beschleunigend“ völlig unbegründet sind (die Unsicherheiten lassen solche Behauptungen nicht zu). Sie weisen zudem darauf hin, dass die Satellitenmessungen der NASA (CERES) angepasst werden, um sie mit den Ergebnissen des ARGO-Netzwerks in Einklang zu bringen. Folglich handelt es sich nicht um voneinander unabhängige Messungen, die daher nicht als separate Belege für das Ungleichgewicht der Erde herangezogen werden können.

Extreme

So wunderbar es auch ist, dass es diese Messkampagnen gibt (und sie müssen auf jeden Fall fortgesetzt werden), werfen die Messungen derzeit mehr Fragen auf als sie klare Antworten liefern. Und wenn es eine Erkenntnis gibt, die wir aus den letzten zwanzig Jahren der Messungen gewinnen können, dann ist es die, dass die Erde aus ungeklärten Gründen offenbar mehr Sonnenlicht zurückhält.

Es ist völlig fehl am Platz, die ungewissen Messungen der Strahlungsbilanz der Erde heranzuziehen, um zu behaupten, es sei fünf Minuten vor Mitternacht. Doch genau das tut die UNO (natürlich). „Der Zustand des globalen Klimas ist alarmierend. Der Planet Erde wird über seine Grenzen hinaus belastet. Jeder wichtige Klimaindikator blinkt rot“, sagte UN-Generalsekretär António Guterres.

Natürlich wird das Thema Extremwetter erneut aufgegriffen. „Im Alltag ist unser Wetter extremer geworden. Im Jahr 2025 forderten Hitzewellen, Waldbrände, Dürren, tropische Wirbelstürme, Stürme und Überschwemmungen Tausende von Todesopfern, betrafen Millionen von Menschen und führten zu wirtschaftlichen Verlusten in Milliardenhöhe“, so Celeste Saulo. Das ist reine Desinformation seitens der WMO und der UNO. Ja, extremes Wetter hat im Jahr 2025 Schäden und Todesopfer verursacht, aber wie bereits veröffentlicht, ist die Zahl der Todesopfer durch extremes Wetter seit Jahrzehnten dramatisch rückläufig. Was die Schäden angeht, war 2025 ein unterdurchschnittliches Jahr, wie der amerikanische Forscher Roger Pielke Jr. auf seiner Substack page schreibt.

Schäden durch Extremwetter in Prozent des BIP. (Quelle: Roger Pielke Jr)

Schäden

Im vergangenen Jahr beliefen sich die Schäden auf etwa 0,18 % des weltweiten BIP, was unter dem langfristigen Durchschnitt von 0,22 % und auch unter dem langfristigen Trend (rote gepunktete Linie) liegt. Pielke merkt zudem an, dass der weltweit größte Rückversicherer für diese Art von Schäden, die Münchener Rück, im vergangenen Jahr einen Gewinn von 6 Milliarden Dollar erzielte!

Eine konstante Temperatur sei für den Menschen am besten, sagt Frank Selten vom KNMI in den Schlussbemerkungen des Artikels in der Zeitung Trouw. Eine merkwürdige Beobachtung. Von Winter bis Sommer erleben die Menschen Temperaturschwankungen von mehreren zehn Grad. Sowohl in Oslo (Jahresdurchschnittstemperatur 7 Grad Celsius) als auch in Singapur (Jahresdurchschnittstemperatur 27 Grad Celsius) sind die Menschen durchaus in der Lage, ein erfülltes, langes und gesundes Leben zu führen. Die Vorstellung, dass die Menschheit unter einer Erwärmung um ein oder zwei Grad leiden würde, ist ziemlich absurd.

This article by Marcel Crok was published first in Dutch on Indepen on 31 March, 2026.

Marcel Crok

Marcel Crok ist ein niederländischer Wissenschaftsjournalist, der seit einem preisgekrönten Artikel über die berüchtigte „Hockeyschlägerkurve“ im Jahr 2005 hauptberuflich über die Klimadebatte und Klimapolitik schreibt. Er veröffentlichte zwei Bücher auf Niederländisch („De Staat van het Klimaat“ (Der Zustand des Klimas)) und war Mitautor des Buches Ecomodernisme (Ecomodernismus). Zusammen mit dem britischen unabhängigen Forscher Nic Lewis verfasste er einen umfassenden Bericht über die Klimasensitivität mit dem Titel „A Sensitive Matter“. Er wurde von der niederländischen Regierung gebeten, als Fachgutachter für den IPCC-AR5-Bericht zu fungieren. Gemeinsam mit den niederländischen Klimainstituten KNMI und PBL gründete Crok die internationale Diskussionsplattform „Climate Dialogue“.

Im Jahr 2019 gründeten Crok und der emeritierte Professor Guus Berkhout die Clintel Foundation. Sie veröffentlichten die World Climate Declaration, die inzwischen von über 2000 Wissenschaftlern und Experten unterzeichnet wurde. Zusammen mit Andy May und einem Team von Wissenschaftlern aus dem Clintel-Netzwerk wirkte Crok an dem Buch „The Frozen Climate Views of the IPCC“ mit und war dessen Herausgeber.

Link: https://clintel.org/its-the-sun-stupid-gets-new-relevance/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag „Es ist die Sonne, Dummkopf!“ bekommt ganz neue Relevanz erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Die Klima-Propaganda in Europa bröckelt

04. April 2026 um 18:00

Vorschau ansehen

Cap Allon
Ein politischer Wandel hat begonnen. Nach Jahren der „Code-Red“-Rhetorik und des eskalierenden „Netto-Null“-Wahns beginnen die europäischen Staats- und Regierungschefs, sich den Kosten zu stellen: eine geschwächte Industrie, steigende Energiepreise und schwindende wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.

Die Schwerindustrie in ganz Europa – insbesondere in Deutschland – steht unter dem Druck hoher Energiekosten und regulatorischer Auflagen. Die Produktion verlagert sich. Die Produktionszahlen gehen zurück. Der Kontinent, der einst die industrielle Produktion anführte, kämpft nun darum, diese aufrechtzuerhalten.

Alice Weidel, Wirtschaftswissenschaftlerin und Co-Vorsitzende der Partei „Alternative für Deutschland“, hat ein Ende der Darstellung der „Klimakrise“ gefordert und argumentiert, diese werde dazu benutzt, Maßnahmen zu rechtfertigen, die der Industrie und der Energiesicherheit schaden.

„Wir müssen die Klimakrise für beendet erklären“, sagte Weidel kürzlich in einer Rede. „Das Ganze ist ein Schwindel. Ein kompletter Betrug, um die Industrie zu zerstören.“

Dies ist kein koordinierter globaler Wandel. Es ist eine einseitige Schrumpfung.

Während Europa eine rasche Dekarbonisierung durchsetzt – indem es zuverlässige Kapazitäten abbaut, die Energiekosten erhöht und die Belastungen ignoriert, die es seinen Bürgern damit auferlegt –, baut China die Kohlekraft in großem Maßstab weiter aus und sichert so billige, stabile Energie für seine industrielle Basis.

China baut seine Energiebasis mit allen verfügbaren Quellen aus. Peking weiß, dass der Schlüssel zum Wohlstand in einem Überfluss an Energie liegt. Das Land baute im Jahr 2025 zwei neue Kohlekraftwerke pro Woche. Es hat seine Gas- und sogar seine Wind- und Solarenergieproduktion erheblich ausgebaut. Und was die Kernenergie angeht, könnte der Kontrast zu Deutschland nicht deutlicher sein:

Die europäischen Regierungen scheinen korrumpiert zu sein – wenn nicht durch direkte Einmischung aus dem Ausland, dann zumindest durch eigene Dummheit.

Europa erhöht seine eigenen Kosten, während es mit Volkswirtschaften konkurriert, die ihre aktiv senken. Es schränkt Kapazitäten ein, während andere expandieren. Auf einem globalen Markt bedeutet das einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, geringere Produktion und einen immer weiter sinkenden Lebensstandard für den durchschnittlichen Europäer.

Als zukunftsorientierte Führung dargestellt, hat die „grüne“ Politik das Gegenteil bewirkt. Sie hat industrielle Vorteile an andere Orte verlagert und gleichzeitig die europäische Wirtschaft mit erdrückenden Kosten und verminderter Widerstandsfähigkeit belastet.

Link: https://electroverse.substack.com/p/april-opens-with-record-cold-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die Klima-Propaganda in Europa bröckelt erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Zuordnungsstudien basieren auf fehlerhafter Logik und unzutreffenden Annahmen!

04. April 2026 um 12:00

Vorschau ansehen

H. Sterling Burnett

Das Team von „Climate Realism“ widerlegt bereits seit einigen Jahren die von „World Weather Attribution“ (WWA) in rascher Folge erstellten Studien zur Zuordnung von Extremwetter-Ereignissen. In gewisser Weise gleicht das einem „Whack-a-Mole“-Spiel: Fast jeden Tag, wenn nicht sogar täglich, kommt es irgendwo auf der Erde zu einem Extremwetterereignis, und da diese Studien weder auf Daten basieren noch einer Begutachtung unterzogen werden, lassen sich die Modelle im Handumdrehen erstellen, welche die Ergebnisse generieren. Man speist die fehlerhaften Annahmen und Zirkelschlüsse in die Computer ein, und – „Presto! Ta-da!“ – schon hat man es: den „Beweis“, dass der Klimawandel eine bestimmte Überschwemmung, einen Waldbrand, einen Hurrikan, eine Hitzewelle usw. verursacht hat oder diese zumindest „X-mal“ oder zu „X Prozent“ wahrscheinlicher gemacht hat.

Die WWA ist teilweise ehrlich in Bezug darauf, was sie ist und was sie tut. Sie wurde von einer Gruppe von Wissenschaftlern gegründet, ist jedoch keine wissenschaftliche Einrichtung: Sie ist eine aktivistische Denkfabrik. Ihr Ziel ist es, Klimaschutzmaßnahmen anzustoßen, was so ziemlich das Gegenteil davon ist, objektiv ein fundiertes Verständnis der Ursachen und potenziellen oder wahrscheinlichen Folgen des Klimawandels zu entwickeln. Tatsächlich arbeitet die WWA gezielt daran, Berichte zu erstellen, die bestimmte extreme Wetterereignisse mit dem Klimawandel in Verbindung bringen, solange die Nachrichten über das Ereignis noch frisch sind.

Diese schnellen Attributionsberichte sorgen für gute Schlagzeilen und spielen der unter Insidern akzeptierten Erzählung in die Hände, dass der anthropogene Klimawandel für alles Schlechte verantwortlich ist. Daher bringen die Mainstream-Medien, die Fachpresse und Umweltjournalisten Geschichten, in denen sie die alarmierenden Ergebnisse der Berichte als unumstößliche Wahrheit anpreisen, ohne sich die Mühe zu machen, die Fakten zu überprüfen oder nach gegenteiligen Belegen zu suchen.

Der Statistiker Dr. William Briggs hat eine hervorragende Zusammenfassung darüber verfasst, wie Attributionsmodelle funktionieren:

Ein Modell des Klimas, das zwar nicht existiert, aber angeblich darstellen soll, wie das Klima aussehen würde, hätte die Menschheit nicht in es „eingegriffen“, wird viele Male durchgespielt. Die Ergebnisse dieser Durchläufe werden auf „schlechte“ oder „extreme“ Ereignisse untersucht, wie beispielsweise höhere Temperaturen, eine erhöhte Anzahl von Hurrikanen, die auf Land treffen, oder Niederschlagsmengen, die einen bestimmten Wert überschreiten. Die Häufigkeit, mit der diese negativen Ereignisse im Modell auftreten, wird notiert. Als Nächstes wird ein Modell des Klimas, wie es angeblich heute existiert, viele Male durchgespielt. Dieses Modell repräsentiert die globale Erwärmung. Die Häufigkeiten der gleichen unerwünschten Ereignisse im Modell werden erneut notiert. Die Häufigkeiten zwischen den Modellen werden dann verglichen. Wenn das Modell des aktuellen Klimas eine höhere Häufigkeit des negativen Ereignisses aufweist als das imaginäre (als „kontrafaktisch“ bezeichnete) Klima, wird das Ereignis als ganz oder teilweise durch die globale Erwärmung verursacht angesehen.

Sowohl das „kontrafaktische“ als auch das „aktuelle“ Modell lassen sich so manipulieren und verändern, dass nahezu jedes gewünschte Ergebnis erzielt werden kann. Es hängt alles davon ab, welche Annahmen einprogrammiert sind. Es gibt keine Garantie dafür, dass das Modell der „realen Welt“ genau ist. Tatsächlich gibt es gute Gründe zu der Annahme, dass das Klima und die Wettersysteme der Erde aufgrund der Vernetzung und der chaotischen Natur der verschiedenen Systeme nicht in dem Maße genau modelliert werden können, wie es die Wissenschaftler behaupten. Tatsächlich entstand die Chaostheorie selbst aus den Erkenntnissen einer Person, die versuchte, Computermodelle für das Wetter zu erstellen.

Letztendlich weisen Attributionsstudien eine Reihe schwerwiegender Mängel auf und sollten nicht dazu dienen, die Berichterstattung in den Medien zu beeinflussen, im öffentlichen Bildungswesen unterrichtet oder in Lehrplänen behandelt zu werden und schon gar nicht als Grundlage für politische Entscheidungen herangezogen werden. Sie werden in aller Eile und ohne Begutachtung als Reaktion auf die aktuellen Katastrophenschlagzeilen erstellt. Ihr grundlegendster Mangel besteht darin, dass sie auf dem logischen Trugschluss des „Zirkelschlusses“ beruhen, setzen sie doch von vornherein das voraus, was sie angeblich beweisen wollen, nämlich dass der Klimawandel für ein bestimmtes extremes Wetterereignis verantwortlich ist – und keine Ereignisanalyse kann dies beweisen. Nur ein langfristiger Trend bestimmter Arten von sich verschlechterndem Wetter könnte den Klimawandel für eine Art von Ereignis verantwortlich machen, das häufiger auftritt oder schwerwiegender ist, aber Attributionsstudien betrachten oder beziehen sich nicht auf Trends.

Die Global Warming Policy Foundation (GWPF) hat nun einen Bericht vorgelegt, in dem die verschiedenen Probleme von Studien zur schnellen Ursachenzuordnung eingehend analysiert werden, wie sie beispielsweise von World Weather Attribution erstellt werden. Die GWPF bezeichnet solche Studien als „Schandfleck für die Wissenschaft“.

Der GWPF-Bericht untersucht insbesondere prominente Attributionsberichte der beiden größten Anbieter: WWA und das Grantham Institute. Dabei wird darauf hingewiesen, dass WWA allein im Jahr 2025 24 von 29 Extremereignissen dem Klimawandel zuschrieb und erklärte, der Klimawandel habe deren Eintreten wahrscheinlicher oder deren Ausmaß schwerwiegender gemacht.

Die Pressemitteilung der GWPF nennt mehrere wiederkehrende Schwächen von Attributionsstudien (von denen ich einige oben bereits angesprochen habe):

• Fehlerhafte Logik: Bei Zuschreibungsbehauptungen liegt ein Zirkelschluss vor, d. h., man geht einfach von der Schlussfolgerung aus, die man eigentlich untersuchen will.

• Statistische Verfahren, welche die Wahrscheinlichkeitsangaben in den Schlagzeilen überhöhen und gleichzeitig die Unsicherheit herunterspielen.

• Die Vernachlässigung historischer Aufzeichnungen, die vergleichbare Extremereignisse lange vor den heutigen Emissionswerten belegen.

Der Autor, der Physiker Dr. Ralph B. Alexander, „führt die zunehmende Tendenz zur Zuordnung von Extremereignissen auf die politische Frustration über die zurückhaltenden Schlussfolgerungen des IPCC zurück“. Kurz gesagt: Der grundlegende Grund für die Existenz der „Attributionswissenschaft“ besteht darin, dass die sich mit dem Klimawandel befassenden Wissenschaftler nicht annähernd schnell genug zu alarmierenden Schlussfolgerungen gelangten, um die politischen Ziele bestimmter Akademiker zu erreichen. „Studien zur Zuordnung extremer Ereignisse sind ein Schandfleck für die Wissenschaft, deren Kennzeichen empirische Beweise und Logik sind“, sagt Alexander. „Keines dieser Merkmale spielt bei Zuordnungsstudien eine zentrale Rolle, die aus rechtlichen und politischen, nicht aus wissenschaftlichen Gründen ins Leben gerufen worden waren.“

„Es ist beunruhigend, dass Studien zur Ereigniszuordnung in den internationalen Medien so viel Beachtung finden, obwohl sie grundlegende Mängel aufweisen“, sagte Harry Wilkinson, Leiter der Politikabteilung bei der GWPF. „Das ist ein großer wissenschaftlicher Skandal.“

Aber nicht nur das; es ist ein Verrat an der Wissenschaft. Es handelt sich nicht um Wissenschaft, sondern um Interessenvertretung, die als Wissenschaft ausgegeben wird. Wenn die wissenschaftliche Gemeinschaft nicht vorsichtig ist und diese Bestrebungen schnell anprangert, anstatt ihnen Positionen zu gewähren und Fachbereiche an Universitäten einzurichten, könnte dies zu einem weiteren Misstrauen gegenüber Wissenschaftlern und der Wissenschaft als Prozess führen, was eine kostspielige Tragödie für den Fortschritt des Wissens insgesamt wäre.

Quellen: Global Warming Policy Foundation; Climate Realism

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-575-attribution-studies-are-built-on-flawed-logic-poor-assumptions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Zuordnungsstudien basieren auf fehlerhafter Logik und unzutreffenden Annahmen! erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Die Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beim Monat März zeigen: Es gibt keinen wirksamen CO₂-Treibhauseffekt – Teil 1

04. April 2026 um 06:00

Vorschau ansehen

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Das Klima ändert sich immer, Klimawandel ist die Normalität.
  • Die Märzklimaerwärmung in Deutschland begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung von über einem Grad mit anschließender Weitererwärmung.
  • Wir finden 9 Gründe dieses für uns angenehmen März-Klimawandels seit 1987/88
  • Auch die März-Temperaturen des DWD zeigen, eine CO₂-Beteiligung am neuzeitlichen Klimawandel ist nicht nachweisbar.

Der diesjährige Märzmonat wird mit etwa 6,3°C (+1,7 °C) vom Deutschen Wetterdienst (DWD) als Schnitt seiner 2000 Wetterstationen mit „deutlich zu mild“ errechnet. Ansonsten betreiben die wissenschaftlich ausgebildeten Meteorologen des DWD jedoch keine CO₂-Panikmache auf ihrer homepage beim Märzartikel. Hauptursache dieses angenehmen Frühlingsmonates waren die vermehrt südlichen und SW-Wetterlagen in den ersten 3 Wochen, bevor nördliche Strömungen den März leider wieder abkühlten. Kennzeichen sind die sehr hohe Anzahl an Sonnenstunden, nämlich 195 h (~ 150%). Dafür wenig Niederschlag: nur 37 l/m2. (~ 65 %). Fazit für 2026: Mild, viel Sonne und wenig Niederschlag, also wenig Verdunstungskälte, siehe Grafiken im Artikel

Langzeitreihen des Monats: Wir betrachten nun den Zeitraum ab 1893 bis heute, also 134 Jahre März einst im Kaiserreich bis heute und unterteilen die Märzgrafik in 2 Abschnitte, vor 1988 und danach. Aus zwei Gründen: Zum einen trat der selbst ernannte Weltklimarat mit seinen CO₂-Erwärmungsverheißungen zum ersten Male 1988 an die Öffentlichkeit, außerdem erfolgte in Mitteleuropa von 1987/88 ein plötzlicher Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, auf dem wir uns noch heute befinden.

Abb. 1: Fast 100 Jahre lang war der März in Deutschland ausgewogen, er zeigte laut DWD-Originaldaten bis 1987 einen leicht fallenden Trend, trotz einiger wärmerer oder kälterer Jahrzehnte. Der Temperatursprung 1987/88 beträgt über 1 Grad. Seit 1988 bis heute erwärmt sich der Monat weiter, siehe steigende orange Regressionslinie ab 1988

Nun ist jedem Leser bekannt, dass sich Deutschland seit 1893 bis heute sehr stark verändert hat, die Wetterstationen stehen nicht mehr an den kälteren Plätzen wie früher. Zu Zeiten des Kaiserreiches war deren Standort bevorzugt bei unbeheizten Klöstern, bei großen Gutshöfen in der Natur, bei Forsthäusern am Waldrand, jedenfalls nicht dort wo die Stationen heute stehen, in warmen Siedlungen, am Stadtrand, in Gewerbegebieten oder an Flughäfen. Die Wärmeinseln haben sich seit 1890 großflächig ausgebreitet.

Wir erkennen:

1) Mit einer Wärmeinselbereinigung und Korrektur der DWD-Daten würde die (blaue) Trendlinie von 1897 bis 1987 sogar noch negativer sein. Und die anschließende starke Erwärmung ab 1988 um gut 0,2 K/Jahrzehnt bis heute würde schwächer ausfallen. Insgesamt jedoch würde der Gesamtverlauf so bleiben. Frage: Ist dies der Grund, weshalb die Forsythie in der Hamburger Innenstadt nicht früher blüht? In der Hamburger Innenstadt hat der WI-effekt in den letzten 50 Jahren nur noch wenig zugenommen im Vergleich zum Flughafen. Ist das Bisschen an tatsächlicher Erwärmung am Standort gar nicht relevant für die Pflanze?

2) Temperatursprung: Der Frühlingsmonat zeigt von 1987 auf 1988 einen kräftigen Temperatursprung von weit über einem Grad, danach eine Weitererwärmung bis heute.

Dazu muss man wissen: Im Zeitraum der letzten 140 Jahre hat die CO₂-Konzentration laut Behauptung der bezahlten CO₂-Klimawissenschaft von einst 284 ppm auf 428 ppm, also um 144 ppm stetig zugenommen

Das zeigen wir in der nächsten Grafik

Abb. 2a: Steiler und steter CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1960

Erkenntnis: Der plötzlich wärmere März ab 1987/88 ist mit der Erklärung eines angeblichen CO₂-Treibhauseffektes nicht möglich. CO₂ kann keinen Dauerschlaf halten, dann 1987/88 durch die Gründung des Weltklimarates aufgeschreckt werden, und schlagartig eine Stark-Erwärmung mit einem Temperatursprung entfalten.

Solche variablen Gaseigenschaften angeblicher Treibhausgase gibt es nicht. Sie werden nirgendwo an Unis gelehrt oder in Physikbüchern beschrieben.

Keine Korrelation mit dem CO₂-Anstieg: Geradezu eine Antikorrelation mit CO₂ entsteht, wenn man im starken CO₂-Anstiegszeitraum ab 1959 nur die nächtlichen T-Min Temperaturen des Monates März aufträgt. Laut Treibhaustheorie des RTL-Klimaexperten Häckl soll der Treibhauseffekt nachts doch viel stärker wirken!!! Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020. (Oder original hier)

In Wirklichkeit haben die nächtlichen Temperaturen seit 40 Jahren überhaupt nicht mehr zugenommen. Das zeigt die nächste Grafik mit dem polynomen Trendverlauf.

Abb. 2b: Die CO₂-Atmosphärenkonzentrationen haben seit 1959 stark zugenommen, die nächtlichen T-Min-Märztemperaturen zeigen seit 40 Jahren keinen Anstieg mehr. Seit 1988 sogar einen leichten Rückgang. Das ist das Gegenteil einer Korrelation. Die CO₂-Theorie, die besagt, dass nachts der CO₂-THE stärker wirkt, ist somit falsch.

Der Deutsche Wetterdienst zeigt mit seinen Märzdatenreihen, dass keine erkennbare CO₂-Erwärmungswirkung vorliegen kann. Denn diese müsste stetig verlaufen. Und laut Treibhausorakel nachts stärker sein. Es gibt jedoch keine Korrelation zwischen CO₂-Anstieg und DWD-Temperaturreihen des Monats März.

Wir haben wissenschaftlich nachgewiesen: Das Treibhauserwärmungsmodell der bezahlten Wissenschaft und der Politik ist grottenfalsch. Es ist ein Geschäftsmodell. Es handelt sich um eine bewusst geplante Panikmache, die unser Geld will.

Nebenbei: Wir bestreiten nicht, dass es Gase gibt, die im IR-Bereich Strahlungen absorbieren und emittieren. Aber entsteht dabei eine erkennbare Erwärmung der Lufthülle? Ist CO₂ der bestimmende Temperaturregelknopf wie die linksgrüne Paniksekte behauptet? Die Messdaten des Deutschen Wetterdienstes sagen NEIN!!

Nochmals zur Verdeutlichung:

Abb. 2c: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich das „umweltschädliche“ CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. Und nachts besonders stark wirken! CO₂ sei der Haupttemperaturregler. Der DWD zeigt mit seinen Temperaturdaten, dieses Geschäftsmodell hat eine grottenfalsche Grundlage. Also weg mit der CO₂-Klima-Erwärmungslüge

Wer unsere Aussagen auf Grundlage der DWD-Temperaturreihen widerlegen will, braucht nachvollziehbare, überprüfbare Gegenbelege, auch kein anderes Startjahr der Erwärmung, denn selbst nach Bestreiten des Temperatursprunges 87/88 bleibt die Tatsache, dass der wärmende Klimawandel bei uns erst 1987/88 begann und nicht früher.

Doch damit bleibt die Frage: Wenn nicht CO₂ die Erwärmung seit 1987/88 bewirkt hat, was dann?

Wir müssen nach anderen Erklärungsmustern der plötzlichen Erwärmung suchen.

Die richtige Erklärung, wir finden mindestens 9 Gründe der Märzerwärmung seit 1988

1) Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im März zugenommen und die nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird.

2) Die Zunahme der Sonnenstunden: Mit der Drehung der Windrichtung auf mehr südlichen Wetterlagen haben die März-Sonnenstunden insgesamt zugenommen. Die SSh-Zunahme ist jedoch auch ein positives Ergebnis der gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen. Mehr Sonnenstunden bringt tagsüber einerseits eine Erwärmung, andererseits wird dadurch zugleich auch die Höhe des Wärmeinseleffektes gesteigert. Der WI-effekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen, als im Zeitraum bis 1987

Abb. 3: Seit 1951 werden vom DWD die Sonnenstunden erfasst. Die Märzsonne hat seit 1988 wesentlich zu einem Anstieg der Märztemperaturen beigetragen, vor 1987 nahmen die Sonnenstunden ab. Erst Abnahme, dann Zunahme entsprechend den Temperaturen, siehe Grafik 1

3) Der Wärmeinseleffekt (WI): Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung wärmer geworden, sie sind vor allem nach der Einheit stark angestiegen, schon deswegen, weil die Sonnenstunden zugenommen und die Niederschläge abgenommen haben. WI-effekte sind auch abhängig von der Anzahl der Sonnenstunden. Der über die ganze Fläche zunehmende Wärmeinseleffekt Deutschlands ist viel mehr als der städtische UHI-Effekt, hier wurde beschrieben, was alles zum WI-effekt zählt.

4) Deutlich abnehmende Niederschläge seit 1988 und damit weniger Kühlung

Abb. 4: Der Boden, vor allem die asphaltierten Flächen Deutschlands bleiben länger trocken, die Verdunstungskälte hat sich deutlich verringert im März der letzten 39 Jahre.

5) Die Ausbreitung der Wärmeinseln in die einst grüne Naturfläche hinein: Aus einstigen Wärmeinseln sind Wärmeflächen geworden, was den Wärmeinseleffekt des ersten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler Stand: ca. 51 000 km². Täglich kommen ca. 45 ha dazu. Deutschland wird seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt.

6) Der steigende Energieverbrauch in Deutschland: Energie wird nicht verbraucht, sondern umgewandelt, am Schluss aller Umwandlungsketten entsteht Wärme, welche die Landschaft Deutschland großflächig aufheizt. Auch aus Fotovoltaik und Windrädern erzeugter Strom führt am Schluss der Umwandlungskette zu mehr Wärme.

7) Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden erfasst. Zudem wurden viele Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt. Vor allem nach der Jahrtausendwende hat der Tausch auch aufgrund der Vereinheitlichung der DWD-Normen stark zugenommen. Die neue Wettereinheit muss ganztägig sonnenbeschienen sein. Diese statistische Erwärmung dürfte nun abgeschlossen sein.

8) Das Klima der Erde wird vom Weltall aus mitbestimmt: Unser Sonnensystem rast durchs Weltall, deren Bedingungen sich je nach Regionen ebenfalls ändern. Auch die Sonne ist nicht konstant, sondern hat einen Anfang und Ende mit unterschiedlichen Lebenszyklen.

9) Nebenbei: Die Windhäufigkeit und damit die kühlende Verdunstung hat allgemein seit 1988 abgenommen Schlecht für die Windräder und deren Zappelstrom

Abb. 5a: Seit dem Ausbau der Windkraftanlagen in Norddeutschland nimmt dort die Windstärke ab. Ist das nur eine Zufallskorrelation oder ist die nachlassende Windstärke bereits eine Auswirkung der vielen Windräder?

Und nun der Vergleich der Abnahme der Windstärke mit den Daten aus Gesamt-Deutschland

Abb. 5b: Blau: durchschnittliche Windstärke aller verfügbaren DWD-Stationen (33) von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig Holstein. Rot: durchschnittlich Windstärke aller ca. 500 verfügbaren DWD Stationen Deutschlands. Auf alle Fälle nimmt die Stromerzeugung durch Windräder (Ertrag pro MW installierter Leistung) signifikant ab. Auffällig ist auch, dass im Norden die Abnahme der durchschnittlichen Windstärke deutlich größer ist als im Vergleich zu Gesamt-Deutschland.

Fazit: Eine teure CO₂-Einsparung wie sie die Politik in Deutschland inzwischen im Grundgesetz verankert hat, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten im März. Diese Politik auch unter der Bezeichnung „Kampf dem CO₂-Klimawandel“ schadet unserem Land und das Geschäftsmodell Klimahysterie will nur unser Geld. Ein Abzockemodell, das dem Klima nichts nützt und mit den angeblichen Schutzmaßnahmen Natur und Umwelt nachhaltig zerstört. Klimaschutz und Umweltschutz sind nicht dasselbe, sondern Gegensatzpaare.

Merke: den angenehmen Temperatursprung im Jahre 1987/88 mit Weitererwärmung gab es nur bei uns in Mittel- West- und Nordeuropa. Andere Länder der Welt haben diesen Klimawärmesprung und die anschließende Weitererwärmung gar nicht mitbekommen, siehe nächste Grafik aus den USA:

Abb. 6: In Virginia/USA gab es keinen Temperatursprung im Jahr 1987/88 und auch keine anschließende Weitererwärmung. Deshalb ist die März-Trendlinie seit 126 Jahren auch leicht fallend geblieben, obwohl 2026 auf der geographischen Breite von Washington ein überaus warmer März war. Allerdings waren die letzten 7 März-Monate alle über der leicht fallenden Trendlinie.

Fazit: Das CO₂-Treibhausmodell ist eine glatte Klimalüge. Eine nachweisbare CO₂-Erwärmung oder gar CO₂ als Temperaturregler gibt es nicht. Wir sollten uns den Blödsinn nicht länger bieten lassen. Die CO₂-Treibhauskirche mitsamt ihren Voodoo-Wissenschaftlern will nur unser Geld.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Viele Untersuchungen bestätigen dies. Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. An dieser Schöpfungszerstörung sind auch die Kirchen beteiligt. Konkret: Diese wissenschaftliche Tatsache, nämlich CO₂ ist unser Schöpfungsgas sollte endlich Eingang in die Politik, vor allem in die Kirchenpolitik finden, denn gerade die beiden großen Religionen in Deutschland haben sich den Erhalt der Schöpfung ins Stammbuch geschrieben. Ein Paradies auf Erden funktioniert nur mit ausreichend CO₂ in der Atmosphäre. Ohne den homo sapiens mit seiner zusätzlichen CO₂-Freisetzung seit 170 Jahren hätte die CO₂-Einlagerung in den Meeren und im Erdboden wahrscheinlich bereits zu einem Leben auf Sparflamme auf diesem Planeten geführt!

Der Kreislauf des Kohlendioxids zum Lebenserhalt:

Abb. 7: Ein Teil des CO₂ wird auf dem Land ständig im Erdboden eingebunkert (siehe linke Hälfte der Abbildung) und somit aus der Luftkonzentration entzogen. Dasselbe geschieht im Meer, wenn Lebewesen absterben und ihr Knochengerüst absinkt und den Meeresboden als Sedimente auffüllt. Ganze unterirdische Kalkgebirge sind im Laufe der Jahrhundertmillionen entstanden, die nach Anhebung als Kalklandschaften die Landfläche bedecken.

Mit den derzeitigen menschlichen CO₂-Emissionen aus der ständigen Einlagerung wird nur ein geringer Anteil der Atmosphäre zurückgegeben und steht dem CO₂-Schöpfungskreislauf wieder zur Verfügung. Der Mensch hat ab der industriellen Revolution das Leben auf der Erde gerettet, sonst wäre es zum Stillstand gekommen. Aber noch ist die irdische Vielfalt der Schöpfung nicht gerettet. Es ist zu wenig, was der Mensch freisetzt. So kann der optimale Konzentrationsgehalt von etwa 1000 ppm CO₂ in der Luft nicht erreicht werden. Und der optimale Gehalt muss endlich wissenschaftlich erforscht werden, wenigstens der optimale Bereich, denn jetzt haben wir auf alle Fälle zu wenig.

Natur- und Umweltschutz: Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation oder Antifa“ muss mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Ebenso gegen die Panik verbreitende Politik und Medien. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass man uns das Geld automatisch in Form von Steuern aus der Tasche zieht. Ein Aufstand der Anständigen, weil sie das Leben auf diesem Planeten erhalten wollen, ist unbedingt erforderlich.

Der Erhalt der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel des Naturschutzes sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/ Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden Märchenerzählern mit ihren stets neuen Hiobsbotschaften. Deren Taktik ist die pure Angstmache, dafür sind die Deutschen eh anfällig. Mit permanenter Angstmache lässt sich ein Volk, insbesondere die Deutschen leichter in die Irre führen. Wir müssen uns endlich wehren, solange die Demokratie uns das noch erlaubt!!!

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des für den Erhalt der Schöpfung lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der linksgrünen Klimapolitik ein Ende zu bereiten.

Wir Autoren setzen uns seit Jahrzehnten aktiv für Natur- und Umweltschutz ein, Klimaschutz hat damit überhaupt nichts zu tun. Aktiv heißt Mitwirkung/Leitung vieler örtlicher Bürger- und Naturschutzinitiativen. Die von der linksgrünen Meinungs-Diktatur durchgeführten Klimaschutzmaßnahmen schaden der Natur oft nachhaltig, das bekunden wir aus der eigenen Erfahrung. Überhaupt sind die Grünen seit gut 2 Jahrzehnten überhaupt keine Natur- und Umweltschutzpartei mehr, sondern eine große Gefahr für die Demokratie und die Kultur unseres Landes.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher, ausgezeichnet mit dutzenden an Natur- und Umweltpreisen

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 

Der Beitrag Die Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beim Monat März zeigen: Es gibt keinen wirksamen CO₂-Treibhauseffekt – Teil 1 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Meerenge von Hormuz: Die bittere Lektion für die Europäische Union

03. April 2026 um 18:00

Vorschau ansehen

Dr. Samuel Furfari

Die Krise in der Straße von Hormus offenbart eine Wahrheit, die viele europäische Politiker ignoriert haben: Die Menschheit ist nach wie vor strukturell vom Öl abhängig. Diese Tatsache, die erstmals während der Ölkrise von 1973 deutlich wurde und durch die vom Iran ausgelöste Krise von 1979 noch verstärkt worden war, wird von bestimmten politischen Eliten weiterhin vernachlässigt oder sogar offen geleugnet.

Ein halbes Jahrhundert später besteht die Energieunsicherheit mit unverminderter Intensität fort. Doch bereits im Jahr 2000 betonte die Europäische Kommission die Notwendigkeit für die Europäische Union, die Sicherheit der Energieversorgung zu gewährleisten. Diese Warnungen wurden jedoch nicht beachtet, wurde doch stattdessen der Reduzierung der CO₂-Emissionen und der Förderung „erneuerbarer“ Energien Vorrang eingeräumt.

Als ehemaliger Beamter in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission, in der ich 36 Jahre lang tätig war, habe ich die unermüdlichen Bemühungen zur Förderung sogenannter Alternativen zu Kohlenwasserstoffen und deren katastrophale Folgen miterlebt. Doch angesichts der aktuellen Krise weigert sich die EU immer noch, ihren dringenden Bedarf an fossilen Brennstoffen anzuerkennen.

Im Mai 2023 erklärte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, das auf fossilen Brennstoffen basierende Wachstumsmodell sei „einfach überholt“. Die teilweise Blockade der Straße von Hormuz macht die Ironie dieser Aussage deutlich.

Dennoch behaupten die meisten politischen Entscheidungsträger weiterhin vereinfachend, der Ausbau von Wind- und Solarenergie werde uns von der Abhängigkeit von der Straße befreien.

Diese Ansicht ist nicht nur naiv, sondern auch falsch, weil sie auf einer grundlegenden Verwechslung zwischen Strom und Energie beruht. Windkraftanlagen und Solarmodule erzeugen Strom, aber sie erzeugen keine Wärme – den wesentlichen Antrieb für industrielle Prozesse, Transport und Heizung. Heute stammen rund 75 % des in der Europäischen Union verbrauchten Primärenergiebedarfs aus fossilen Brennstoffen, während der weltweite Anteil bei etwa 87 % liegt. Es ist illusorisch zu glauben, dass „erneuerbarer“ Strom den Grundbedarf decken kann.

Wind- und Solarenergie können nicht nur den gesamten Energiebedarf nicht decken, sondern verursachen zudem exorbitante – und gut dokumentierte – Kosten für Verbraucher und Unternehmen. Anstatt unzureichende Alternativen zu verfolgen, sollte die EU anerkennen, dass Erdöl noch sehr lange unverzichtbar bleiben wird, und ihr illusorisches „grünes“ Credo aufgeben.

Die EU muss die benötigten Kohlenwasserstoffe selbst fördern, anstatt sich weiterhin auf Importe zu verlassen. Derzeit wird diese Förderung durch gesetzliche Verbote und politische Entscheidungen eingeschränkt, die keinen Bezug zur geopolitischen Realität haben. In Frankreich beispielsweise verbietet das Hulot-Gesetz die Förderung von Kohlenwasserstoffen, obwohl das Land in diesem Bereich über ein erhebliches Potenzial verfügt.

Der äquatoriale Rand Südamerikas, der sich vom Norden Brasiliens bis nach Venezuela erstreckt, ist reich an Kohlenwasserstoffen. Guyana, östlich von Venezuela gelegen, etabliert sich – dank US-amerikanischer Unternehmen – als Öl-Eldorado von beeindruckendem Ausmaß.

Im Bewusstsein dieses Glücksfalls beschloss der brasilianische Präsident Lula da Silva, mit der Erkundung des Äquatorialrandes zu beginnen – in offenem Widerspruch zu Brasiliens eigener Rhetorik zur Klimapolitik.

Unterdessen bleibt Französisch-Guayana, obwohl es im Herzen dieser vielversprechenden Zone liegt, durch gesetzliche Verbote gelähmt. Ein französischer Minister versuchte kürzlich, die Frage erneut aufzugreifen, wurde jedoch von Präsident Emmanuel Macron zurechtgewiesen.

Die Unnachgiebigkeit Frankreichs gegenüber der Realität steht im Kontrast zum asiatischen Pragmatismus, der die heimische Energieentwicklung in vielfältiger Form vorantreibt und geopolitisches Geschick beweist. China, Indien und Japan haben sich bereits Zusicherungen der iranischen Revolutionsgarden gesichert, ihre Schifffahrt im Persischen Golf zu schützen.

Die EU muss anerkennen, dass die Welt in eine neue Ära der Energiegeopolitik eingetreten ist, die geprägt ist von der Fülle fossiler Brennstoffe, der Entschlossenheit neuer Akteure, sich in diesem sich wandelnden Umfeld zu behaupten, und vor allem von der Entschlossenheit der Schwellenländer, ihre Zukunft durch reichlich vorhandene und erschwingliche Energie zu sichern. Das ist die wahre Lehre aus der Hormuz-Meerenge.

In diesem Zusammenhang entpuppt sich die sogenannte Energiewende hin zu Wind- und Solarenergie als politische Illusion, die typisch ist für eine EU, die an allen Fronten unter Druck steht. Auf der Tagung des Europäischen Rates im März forderten mehrere Mitgliedstaaten die Abschaffung der CO₂-Steuer – getarnt unter dem Deckmantel des Emissionshandelssystems – und erreichten eine Überarbeitung dieses Systems in der Hoffnung, der wirtschaftlichen Selbstsabotage ein Ende zu setzen.

Die heimische Öl- und Gasförderung könnte zumindest einen wesentlichen Teil der Kohlenwasserstoffe ersetzen, welche die EU aus dem Persischen Golf importiert. Es ist an der Zeit, über vereinfachende Rhetorik hinauszugehen und einen realistischen, ausgewogenen Ansatz zu verfolgen. Wenn die Europäische Union die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen will, muss sie ihre eigenen Kohlenwasserstoffe sinnvoll nutzen und ihr vergebliches Streben nach Dekarbonisierung aufgeben.

Originally published in Washington Examiner on March 30, 2026.

Dr. Samuel Furfari is a professor of energy geopolitics in Brussels and London, a former senior official with the European Commission’s Directorate-General for Energy and a member of the CO2 Coalition. He is author of the paper, “Energy Addition, Not Transition,” and 18 books, including “Energy Insecurity: The organised destruction of the EU’s competitiveness.”

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/01/the-strait-of-hormuzs-bitter-lesson-for-the-european-union/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Was in dem Beitrag mit keinem Wort erwähnt wird, ist die Rolle der Medien. Diese sind es doch, die Politik und Gesellschaft wie eine Hammelherde vor sich her treiben. Solange die Medien dieser Ideologie folgen, sehe ich keinerlei Licht am Ende des Tunnels. Vielleicht ist er ja auch schon eingestürzt, und wir kommen nie wieder hinaus.

Der Beitrag Meerenge von Hormuz: Die bittere Lektion für die Europäische Union erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Interne Schwankungen und vulkanische Einflüsse haben in Grönland massive Klimaveränderungen ausgelöst

03. April 2026 um 15:00

Vorschau ansehen

H. Sterling Burnett

Eine in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlichte Studie legt nahe, dass großräumige vulkanische Aktivitäten über Zehntausende von Jahren hinweg in regelmäßigen Abständen rasche Klimaveränderungen, Temperaturschwankungen nebst anderen Veränderungen ausgelöst haben, die um Größenordnungen stärker und wesentlich schneller abgelaufen waren als der heutige Klimawandel, der auf menschliche Treibhausgasemissionen zurückgeführt wird.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern aus Dänemark, Norwegen, der Schweiz und Taiwan hat „realistische vulkanische Antriebe in ein großes Ensemble von Simulationen mit Atmosphären-Ozean-Modellen einbezogen, die an die Eiszeit gekoppelt sind. Diese Simulationen werden durch Sulfataufzeichnungen aus Eisbohrkernen ergänzt, die dabei helfen, den Zeitpunkt vergangener großer Eruptionen abzuschätzen.“

Konkret versuchten die Forscher, die Prozesse zu identifizieren, die zu den zahlreichen dramatischen Klimaschwankungen oder -veränderungen in Grönland im Zeitraum von vor etwa 80.000 bis 11.700 Jahren führten. Mit den Modellergebnissen abgeglichene Proxydaten deuteten darauf hin, dass es mehrfach zu Temperaturschwankungen von 10 °C bis 15 °C in beide Richtungen kam. Einige dieser Schwankungen hielten Jahrhunderte lang an und gingen gelegentlich mit einem Anstieg des Meeresspiegels um 20 bis 40 Meter einher. Dennoch waren die CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre während dieser Zeiträume nur geringfügig höher als zuvor – nämlich um 10 bis 15 ppm während der Schwankung. Das liegt weit unter dem Anstieg von fast 150 ppm, den die Erde seit der industriellen Revolution erlebt hat. Es ist offensichtlich, dass CO₂ nicht der Auslöser für die beobachteten Veränderungen war, und der CO₂-Anstieg könnte eine Reaktion darauf gewesen sein.

In einer Zusammenfassung der Studie schreibt Pierre Gosselin auf „No Tricks Zone“: „Die abrupten Klimaveränderungen in Grönland wurden wahrscheinlich durch Verschiebungen in der Zirkulation der im Ozean gespeicherten Wärme ausgelöst, die mit der Atlantischen Meridionalen Umwälzströmung (AMOC) zusammenhängen und ihrerseits durch vulkanische Einflüsse sowie spontane, zufällige ‚interne Variabilität‘ oder ‚Rauschen‘ verursacht wurden.“

Man beachte, dass kein Anstieg der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen erforderlich war, um massive Klimaveränderungen auszulösen – Veränderungen, die weitaus größer waren als die heutigen und sogar als die, die von den extremsten Emissionsszenarien der Klimamodelle prognostiziert werden. Tatsächlich postuliert die Studie, dass „eine erhöhte interne Klimavariabilität oder ein erhöhtes Rauschen die Widerstandsfähigkeit des glazialen Klimasystems gegenüber einem abrupten

Zusammenbruch der AMOC stärken könnte“, von dem einige Forscher behaupten, dass sie sich aufgrund des vom Menschen verursachten Klimawandels verlangsamt.

Quellen: Science Advances; No Tricks Zone

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-575-attribution-studies-are-built-on-flawed-logic-poor-assumptions/, zweite Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Interne Schwankungen und vulkanische Einflüsse haben in Grönland massive Klimaveränderungen ausgelöst erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Klima-Untergangs-Inhalte, die sich an Kinder richten

03. April 2026 um 12:00

Vorschau ansehen

Cap Allon

Soziale Medien entscheiden, was zu sehen ist, was verstärkt verbreitet wird und wer es sieht. In den letzten zehn Jahren wurden in diesen Netzwerken verstärkt Inhalte zum Thema Klima verbreitet, insbesondere an jüngere Nutzer gerichtet.

Es werden Worst-Case-Szenarien in den Vordergrund gestellt, langfristige Szenarien als unmittelbare Bedrohungen dargestellt, und die Botschaften drehen sich um Katastrophen und Unausweichlichkeit. Alternative Interpretationen und Unsicherheiten finden weitaus weniger Beachtung – und können in vielen Fällen sogar dazu führen, dass man gesperrt wird (hüstel).

Social-Media-Algorithmen sind darauf ausgelegt, die Nutzer-Interaktion zu maximieren. Inhalte, die starke emotionale Reaktionen hervorrufen – insbesondere Angst und Dringlichkeit –, erzielen bessere Ergebnisse. Infolgedessen werden sie mit größerer Wahrscheinlichkeit beworben, empfohlen und den Nutzern wiederholt angezeigt. Dadurch entsteht eine Rückkopplungsschleife. Inhalte, die Alarmstimmung verbreiten, verbreiten sich weiter, erzielen mehr Interaktion und werden dann erneut verstärkt.

Darüber hinaus stützen sich die Plattformen auf externe Partner (d. h. „Faktenprüfer“), um Inhalte, die als „irreführend“ gelten, zu kennzeichnen oder herabzustufen, insbesondere in Bereichen wie dem Klimawandel. Das bedeutet, dass bestimmte Narrative weiter verstärkt werden, während andere in ihrer Reichweite eingeschränkt werden.

Jugendliche und junge Erwachsene gehören zu den aktivsten Nutzern dieser Plattformen und sind zudem am anfälligsten für wiederholte negative Botschaften. Sie sind noch dabei, ihr Weltbild zu entwickeln, und eine anhaltende Konfrontation mit angstbasierten Narrativen kann dieses nachhaltig prägen.

Unternehmen wie Meta sind bereits wegen der Auswirkungen ihrer Plattformen auf die psychische Gesundheit in die Kritik geraten. Wenn Algorithmen konsequent Inhalte fördern, die zu Ängsten oder psychischen Belastungen beitragen, geht das Problem über redaktionelle Voreingenommenheit hinaus und wird zu einer Frage der Haftung.

Ein System, das darauf ausgelegt ist, das Engagement zu maximieren, wird Inhalte bevorzugen, die Nutzer dazu bringen zu reagieren. Angst funktioniert am besten, also dominiert sie. Gleichzeitig ist Angst ein mächtiges politisches Instrument – sie sorgt für Aufmerksamkeit (oder Ablenkung) und Gehorsam. Die Anreize stimmen überein. Was sich in den sozialen Medien am effektivsten verbreitet, ob organisch oder auf andere Weise, verstärkt zufällig auch die Botschaften, auf die Regierungen angewiesen sind.

Wenn Algorithmen systematisch Inhalte fördern, die zu Ängsten oder psychischen Belastungen beitragen, geht das Problem über redaktionelle Voreingenommenheit hinaus und wird zu einer Frage der Haftung.

[Hervorhebung im Original]

Link: https://electroverse.substack.com/p/early-snow-for-aussie-alps-a-meter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Klima-Untergangs-Inhalte, die sich an Kinder richten erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Direktor von BlackRock gibt Klima-Phantastereien zugunsten der Interessen von Investoren auf

03. April 2026 um 06:00

Vorschau ansehen

Vijay Jayaraj

Larry Fink, CEO von BlackRock, hat öffentlich einen Kurswechsel hin zu dem vollzogen, was er als Energie-Pragmatismus bezeichnet, und eingeräumt, dass die Gesellschaft heute einen ausgewogenen Ansatz zur Deckung des Energiebedarfs fordert, anstatt an starren Klimazielen festzuhalten. Dies könnte ein entscheidender Moment für die globale Energiepolitik sein, da einer der mächtigsten Finanzakteure der Welt von jahrzehntelangen, unklugen „grünen“ Vorgaben Abstand nimmt.

Die Reichweite von BlackRock

BlackRock ist der weltweit führende Vermögensverwalter und kontrolliert ein Vermögen von mehr als 10 Billionen US-Dollar, das Märkte, Unternehmen und sogar Regierungen beeinflusst. Das Unternehmen stellt Risikoanalyse-Algorithmen bereit, die Unternehmen dabei unterstützen, Kapital zuzuweisen, Strategien festzulegen und Probleme anzugehen – von der Energieversorgung bis hin zur Unternehmensführung. BlackRock hat seine Finger in allem im Spiel, von Pensionsfonds bis hin zu Staatsfonds, wo seine Stimmrechte und Investitionen Entscheidungen lenken, die weite Teile der Gesellschaft betreffen.

Fink verweist auf China, das bei neuen Kernkraftwerken und riesigen Solaranlagen führend ist, gleichzeitig aber Rekordmengen an Erdgas und Öl importiert, um die steigende Nachfrage zu decken. „Die Gesellschaft hat sich in eine bessere Position bewegt, in der mehr Pragmatismus herrscht“, erklärt Fink, „und was Sie von mir hören, ist, dass ich wiedergebe, was wir von unseren Kunden hören.“ Besser, man hat Kunden und nicht Ideologen, die das Ruder in der Hand haben.

Die kostspieligen Auswirkungen von ESG

Finks Einschätzung deckt sich mit seinem früheren Bericht, wonach im Jahr 2023 4 Milliarden Dollar an ESG-gebundenen Vermögenswerten verloren gingen – eine Folge davon, dass Staaten wie Florida und andere aus Sorge vor politisierten Investitionen Gelder abzogen. BlackRock verzichtete Mitte 2023 auf das als „Waffe“ missbrauchte ESG-Label und schied im Januar 2025 angesichts kartellrechtlicher Untersuchungen und Gegenreaktionen seitens der Regierungen einzelner Bundesstaaten aus der Gruppe der „Net Zero Asset Managers“ aus.

Die Kunden zwangen Fink zum Handeln, nachdem BlackRock jahrelang ihr Geld eingesetzt hatte, um ESG- und damit verbundene Prioritäten voranzutreiben – oft mit Unterstützung linksgerichteter Manager öffentlicher Pensionsfonds wie dem von New York. Die treuhänderische Pflicht – die Maximierung der Anlegerrenditen – war in den Hintergrund getreten, während das Unternehmen bei Unternehmen für „woke“-Interessen lobbyierte, die von der Vielfalt in den Vorständen bis hin zur Senkung industrieller Emissionen reichten. Nun, da die Klagen zunehmen und die Bundesstaaten Milliarden abziehen, beruft sich Fink auf eben diese Pflicht, um Pragmatismus zu rechtfertigen.

Finks Kehrtwende entlarvt den Betrug. BlackRock setzte Billionen ein, um die Politik und die Richtlinien von Vorständen zu beeinflussen, und verriet dabei die Anleger zugunsten der Träume einer Clique. Nun zwingen genaue Überprüfung und Kapitalabflüsse die Wahrheit ans Licht. Finks Eingeständnis bestätigt zudem, was Skeptiker schon lange argumentierten: Klimanarrative übertreiben Risiken, um kostspielige Phantastereien voranzutreiben. Daten zeigen keinen Anstieg extremer Wetterereignisse, für die CO₂-Emissionen absurderweise verantwortlich gemacht worden waren. Hurrikane, Überschwemmungen und Dürren entsprachen den historischen Normen.

Die Begeisterung der Klimaalarmisten für Wind- und Solarenergie ist an die Realität der Physik gestoßen. Sogenannte „erneuerbare Energien“ versagen dort, wo es auf Zuverlässigkeit ankommt. Ihre Unbeständigkeit legt die Stromnetze in Zeiten von Spitzenbedarf lahm und treibt die Kosten für Familien und Fabriken in die Höhe. Im Gegensatz dazu sichern fossile Brennstoffe und Kernkraft den Wohlstand der Menschheit. Sie liefern die dichte, erschwingliche und zuverlässige Energie, welche die moderne Zivilisation benötigt.

Die Kampagne, diese Energiequellen abrupt durch Alternativen mit geringer Kapazität und wetterabhängigen Erträgen zu ersetzen, war von Anfang an mathematisch unmöglich. Eine Grundlage aus Kohle, Erdgas und Kernenergie ist notwendig, um einen modernen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund haben die asiatischen Industrienationen hinter einer Fassade „grüner“ Heuchelei kontinuierlich ihre Kapazitäten an fossilen Brennstoffen ausgebaut.

Betrachten wir die globalen Trends. Der Ausbau der Wind- und Solarenergie-Kapazitäten deckt nur einen kleinen Teil des steigenden Strombedarfs. China baut schneller als jedes andere Land Kernkraftwerke und verschlingt Öl- und Gasimporte, um Fabriken und Haushalte mit Energie zu versorgen. Trotz Netto-Null-Versprechen hat Indien die heimische Kohleproduktion beschleunigt und gleichzeitig kleine modulare Reaktoren erforscht, um seine 1,4 Milliarden Einwohner mit Strom zu versorgen und Wachstumsziele von 8 % zu erreichen.

Selbst europäische Länder, die einst für einen raschen Umstieg auf „erneuerbare Energien“ eintraten, begannen umzudenken, nachdem die Energiekrise von 2022 Schwachstellen offenbart hatte. In Deutschland mussten Fabriken schließen, und die Haushalte gerieten unter Druck, als die russischen Gaslieferungen zurückgingen und Wind- und Solarenergie bei Windstille oder bewölktem Himmel ausfielen.

Nach Jahren klimabedingter Experimente – erzwungen von verblendeten oder unehrlichen Politikern und Wirtschaftsmagnaten – wurden die Misserfolge zu zahlreich und zu folgenschwer, um ignoriert zu werden. Kein Wunder, dass Larry Fink sich von der Panikmache abgewandt und den Forderungen seiner Kunden nach strategischer Beratung zugewandt hat.

This piece originally appeared at Daily Caller on March 24, 2026 and has been republished here with permission.

Autor: Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, VA and writes frequently for the Cornwall Alliance. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK, and resides in India.

Link: https://cornwallalliance.org/blackrock-ceo-abandons-climate-delusion-for-investor-needs/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Direktor von BlackRock gibt Klima-Phantastereien zugunsten der Interessen von Investoren auf erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Explosionen in Batteriewerken in Kalifornien geben Anlass zu Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit

02. April 2026 um 18:00

Vorschau ansehen

Bonner Cohen

Mehr als ein Jahr, nachdem eine gewaltige Explosion in der weltweit größten Lithium-Ionen-Batteriespeicheranlage im kalifornischen Monterey County ein tagelang wütendes Inferno ausgelöst hatte, planen die Behörden des Golden State den Bau weiterer solcher „Sauberenergie“-Anlagen und ignorieren dabei die Risiken, die Batteriewerke für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit darstellen.

Die Explosion schleuderte eine mit Tonnen von Schwermetallen, darunter Kobalt und Fluorwasserstoff, beladene schwarze Rauchwolke Hunderte Meter hoch in die Luft, was die Behörden dazu veranlasste, Anwohner zu evakuieren. Während die Ursache der Explosionen in der Batteriespeicheranlage von Vistra Energy in Moss Landing am 16. Januar 2025 noch untersucht wird, sind Wissenschaftler, welche die Luft und das Wasser in der Nähe des Standorts untersuchen, beunruhigt über das, was sie vorgefunden haben.

„Metalle aus dem Batteriebrand in Moss Landing sind nach wie vor in den Sedimenten und Nahrungsnetzen der Region vorhanden“, erklärt Ivano W. Aiello, Professor für Meeresgeologie an der San Jose State University. „Diese Metalle reichern sich biologisch an und sammeln sich entlang der Nahrungskette an: Die Metalle im Sumpfboden können von Würmern und kleinen Wirbellosen aufgenommen werden, die wiederum von Fischen, Krabben oder Küstenvögeln gefressen werden und schließlich von Spitzenprädatoren wie Seeottern oder Seehunden.“

Es war der vierte und mit Abstand größte Brand, der seit 2020 im Kraftwerk Moss Landing und der angrenzenden Batterie-Energiespeicheranlage von Pacific Gas & Electric ausgebrochen war. Moss Landing liegt 77 Meilen südlich von San Francisco an der Küste der Monterey Bay an der Mündung des Elkhorn Slough.

Batteriespeichersysteme sind ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen – die in Kalifornien nach wie vor mit großem Eifer vorangetrieben werden –, den Übergang von fossilen Brennstoffen zu intermittierender Wind- und Solarenergie zu vollziehen. Überschüssige Energie, die bei windigen oder sonnigen Bedingungen erzeugt wird, wird ins Netz eingespeist, wenn Wind- und Solarenergie keine ausreichenden Strommengen mehr liefern. Dies erfordert zahlreiche Backup-Speicheranlagen mit jeweils Tausenden von Batterien, und genau darin liegt die Brandgefahr.

Zwar mag das einzigartige Design der Anlage in Moss Landing sie anfällig für thermische Läuft-aus-Reaktionen gemacht haben, doch zeigen die acht Brände, die im vergangenen Jahr in kalifornischen Batteriespeicheranlagen ausgebrochen sind, dass das Potenzial für künftige Brände weit verbreitet ist, sagt der Physiker C. Michael Hogan, Ph.D., Gründer von Earth Metrics Inc., einem Umwelt-Thinktank.

Hogan erklärte kürzlich im Podcast „California Insider“, dass Sacramento, wo bereits der Bau von über 200 Batteriespeicheranlagen genehmigt worden ist, nun den Bau von mindestens 100 weiteren solchen Anlagen genehmigt. Der „Golden State“ tue dies jedoch „in großem Stil“, ohne „die Folgen“ seines Handelns „vollständig zu verstehen“. „Diese Anlagen sind ein Experiment“, merkte er an. Im Fall der Explosion in Moss Landing wurden giftige, scharfkantige Kobalt-Mikropartikel in die Luft geschleudert. Einmal eingeatmet, können diese Kobalt-Mikropartikel – „so breit wie ein menschliches Haar“ – die Lungenbläschen beeinträchtigen, wo Lunge und Blut während des Ein- und Ausatmens Sauerstoff und Kohlendioxid austauschen.

Neben der Gefahr für die menschliche Gesundheit durch die direkte Exposition gegenüber in der Luft schwebenden Schwermetallpartikeln sind die Kobaltwerte in den Böden der landwirtschaftlichen Region in der Nähe von Moss Landing 100- bis 1000-mal höher als normal, betont Hogan. „Und sie werden dort ein Jahrhundert oder länger verbleiben“, fügte er hinzu.

Die Anlage in Moss Landing, die bei der Explosion im letzten Jahr zerstört wurde, sei von den kalifornischen Steuerzahlern mit 500 Millionen Dollar subventioniert worden, so Hogan, um Notstrom für den geplanten Bau schwimmender Offshore-Windkraftanlagen des Bundesstaates bereitzustellen.

„Die Offshore-Windenergie spielt eine Schlüsselrolle bei dem Ziel des Bundesstaates, bis 2045 zu 100 % auf saubere Energie umzustellen“, heißt es in einem Informationsblatt zur Offshore-Windenergie in Kalifornien. Zu diesem Zweck arbeitet der Bundesstaat an einem „strategischen Plan zum Ausbau der Offshore-Windenergie um bis zu 25 Gigawatt in den Bundesgewässern vor der kalifornischen Küste“. Dafür „werden mehr als 1.600 schwimmende Offshore-Windkraftanlagen benötigt“, die „so hoch wie der Eiffelturm“ sein werden. Je mehr schwimmende Offshore-Windkraftanlagen installiert werden, desto mehr Batterie-Energiespeicheranlagen an Land werden benötigt, wodurch die umliegenden Gemeinden einem erhöhten Risiko künftiger Explosionen ausgesetzt werden.

Kalifornien ist einer von zwei Dutzend „blauen“ [= von den Demokraten regierten] US-Bundesstaaten, die gegen die Umweltschutzbehörde unter Trump klagen, die im vergangenen Monat die aus der Obama-Ära stammende „Gefährdungsfeststellung“ aufgehoben hat, wonach Treibhausgase aus fossilen Brennstoffen die öffentliche Gesundheit gefährden. Die Gefährdungsfeststellung diente unter anderem dazu, die Vorschriften der Biden-Regierung zu rechtfertigen, die den Ausstieg aus benzinbetriebenen Autos vorsehen und den Bau neuer Exportterminals für Flüssigerdgas (LNG) verbieten. Beide Maßnahmen wurden in Trumps zweiter Amtszeit rückgängig gemacht.

In seiner Ankündigung der Klage Kaliforniens am 20. März sagte Gouverneur Gavin Newsom (D) über die Politik Trumps: „Sie wollen die Umweltverschmutzung wieder groß machen.“ Er versäumte es, die durch seine eigene „saubere Energie“ verursachte Umweltverschmutzung zu erwähnen.

Link: https://www.cfact.org/2026/03/25/battery-plant-explosions-in-california-raise-public-health-concerns/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Explosionen in Batteriewerken in Kalifornien geben Anlass zu Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Klimamodelle entdecken eine weitere Wirkung von CO₂

02. April 2026 um 12:00

Vorschau ansehen

Charles Rotter

Eine neue Studie macht die Runde, und auf den ersten Blick scheint sie eine weitere Wendung in der Klimadebatte zu bieten: Kohlendioxid, das Molekül, das üblicherweise als Hauptverursacher der Erwärmung dargestellt wird, kann offenbar eine Abkühlung bewirken – zumindest über Indien, zumindest im Sommer und zumindest innerhalb eines bestimmten Modellierungsrahmens.

Das allein sollte jedem zu denken geben, dem bisher gesagt wurde, die „Wissenschaft sei sich einig“.

Die betreffende Studie formuliert ihre zentrale These klar und deutlich:

„Steigende CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre können auch zu einer Abkühlung im Sommer über Indien führen.“

Dies wird als „bisher unterschätzter Effekt“ dargestellt, bei dem der Treibhauseffekt die atmosphärische Zirkulation so verändert, dass sich die Bewölkung verdichtet, die Sonneneinstrahlung an der Erdoberfläche abnimmt und die Temperaturen lokal sinken.

Abstract

Als Reaktion auf anthropogene Einflüsse erwärmt sich die Erdoberfläche im Allgemeinen, da Treibhausgase die abgehende langwellige Strahlung zurückhalten. Entgegen der Intuition weisen einige Regionen vor dem Hintergrund dieser globalen Erwärmung jedoch eine Abkühlung der Oberfläche auf – ein Phänomen, das als „Warming Hole“ bekannt ist. Über die gut dokumentierten „Warming Holes“ über dem Nordatlantik und dem Südosten der Vereinigten Staaten hinaus zeigen wir hier, dass steigende CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre auch eine Abkühlung im Sommer über Indien bewirken können. Aufgrund des direkten Strahlungseffekts von CO₂ werden die Erwärmung des eurasischen Kontinents im Vergleich zu den umgebenden Ozeanen, der Feuchtigkeitstransport in den unteren Schichten und die vertikale Bewegung über Indien verstärkt. In Kombination mit der reichlich vorhandenen Feuchtigkeit des Sommermonsuns und den topografischen Blockierungseffekten des Himalaya und des Hindukusch führen diese Zirkulationsänderungen zu einer Zunahme der Wolkendecke. Die daraus resultierende verstärkte Bewölkung reduziert die einfallende Sonnenstrahlung an der Oberfläche und führt zu der beobachteten regionalen Abkühlung. Diese Ergebnisse zeigen einen bisher unterschätzten Prozess auf, durch den der Treibhauseffekt paradoxerweise über atmosphärische dynamische Wege eine regionale Abkühlung bewirken kann.Mehr hier.

Die Autoren räumen sogar ein, dass das Ergebnis kontraintuitiv ist:

„Diese Ergebnisse zeigen einen bisher unterschätzten Prozess auf, durch den der Treibhauseffekt paradoxerweise zu einer regionalen Abkühlung führen kann …“

Das Wort „paradoxerweise“ spielt hier eine wichtige Rolle.

Denn wenn ein Effekt je nach Modellkonfiguration sowohl Erwärmung als auch Abkühlung bewirken kann, was genau wird dann vorhergesagt – und mit welchem Grad an Sicherheit?

Die Untersuchung stützt sich in hohem Maße auf CMIP6-Modell-Ensembles, darunter sowohl reine Atmosphärensimulationen als auch gekoppelte Modelle. In einem Szenario wird der CO₂-Gehalt vervierfacht, während die Meerestemperaturen konstant gehalten werden. Das ist keine Beschreibung der realen Welt, sondern ein kontrolliertes numerisches Experiment, das darauf abzielt, bestimmte Prozesse zu isolieren. Die Autoren machen dies ausdrücklich deutlich:

„Wenn die Meerestemperatur auf dem Niveau des heutigen Klimas fixiert und die atmosphärische CO₂-Konzentration vervierfacht wird …“

Dieser Satz – „die Meerestemperatur wird konstant gehalten“ – ist es wert, näher betrachtet zu werden. Ozeane sind keine optionalen Komponenten des Klimasystems der Erde. Sie dominieren die Wärmekapazität, den Transport und die Variabilität. Ihre Rückkopplungen zu entfernen, um einen Effekt zu isolieren, mag für die Theorie nützlich sein, schafft aber auch ein Szenario, das keine direkte physikalische Entsprechung hat.

Man könnte genauso gut die Bewölkung, die Windverhältnisse oder die Luftfeuchtigkeit festlegen und beobachten, was passiert. Die Frage ist, ob solche Übungen aussagekräftige Erkenntnisse für die Erwartungen in der realen Welt liefern – oder lediglich zeigen, was ein Modell unter ausreichenden Einschränkungen hervorbringen kann.

Und was liefern diese Modelle? Eine auffallend große Bandbreite an Ergebnissen:

„Die maximale Abkühlung reicht in den Modellen von −2,55 bis −0,68 K … wobei die maximale Abkühlung in den Modellen von −9,93 bis −0,20 K reicht.“

Eine Streuung von etwa −0,2 K bis fast −10 K ist keine geringfügige Unsicherheit. Es handelt sich um eine Variabilität in der Größenordnung. Allein dieser Bereich wirft Fragen zur Robustheit auf. Wenn der gleiche Antrieb in den verschiedenen Modellen radikal unterschiedliche Größenordnungen erzeugt, dann ist der Prozess hochgradig empfindlich gegenüber internen Annahmen – Parametrisierungen von Wolken, Konvektion, Feuchtigkeitstransport und so weiter.

Dennoch beschreibt die Arbeit das Signal weiterhin als „robust“.

Dies ist ein wiederkehrendes Merkmal der Literatur zur Klimamodellierung: Übereinstimmung hinsichtlich der Richtung wird oft als ausreichend angesehen, selbst wenn die Größenordnung stark variiert. Für politische Zwecke ist jedoch die Größenordnung entscheidend. Eine Abkühlung um −0,2 K ist kaum wahrnehmbar; −10 K wären katastrophal. Diese Ergebnisse unter einem einzigen konzeptionellen Oberbegriff zusammenzufassen, dehnt die Bedeutung des Begriffs „robust“ über das Maß des Sinnvollen hinaus.

Der Prozess selbst ist eine Kette modellierter Wechselwirkungen. Der CO₂-Gehalt steigt, Eurasien erwärmt sich stärker als die umliegenden Ozeane, Druckgradienten verschieben sich, Winde verstärken sich, der Feuchtigkeitstransport nimmt zu, Wolken bilden sich und die einfallende Sonnenstrahlung nimmt ab:

„Die Verringerung der nach unten gerichteten Sonnenstrahlung ist der dominierende Faktor für die Abkühlung der Erdoberfläche … verbunden mit einer verstärkten Wolkendecke.“

Dies ist ein klassisches Beispiel für eine Rückkopplungs-Kaskade. Jeder Schritt hängt von Parametrisierungen ab, die bekanntermaßen zu den unsichersten Elementen in Klimamodellen zählen – insbesondere Wolken.

Wolken sind seit langem die Achillesferse der Klimamodellierung. Geringfügige Änderungen in der Wolken-Mikrophysik oder -verteilung können die Ergebnisse von einer Erwärmung zu einer Abkühlung umkehren. Die Autoren veranschaulichen diese Empfindlichkeit eindrucksvoll: Verändert man die Zirkulation geringfügig, nimmt die Wolkendecke so stark zu, dass sie den Strahlungsantrieb lokal ausgleicht.

Mit anderen Worten: Das System ist in hohem Maße nichtlinear, und kleine Modellierungsentscheidungen können qualitativ unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Dies ist eine Beobachtung über das System selbst und erschwert die Vorstellung, dass Modelle regionale Ergebnisse für die nächsten Jahrzehnte zuverlässig vorhersagen können.

Der Artikel weist zudem auf saisonale und geografische Besonderheiten hin, die die Anwendbarkeit des Ergebnisses weiter einschränken. Die Abkühlung scheint…

„…vor allem auf den borealen Sommer beschränkt zu sein … und fällt mit dem indischen Sommermonsun zusammen.“

Außerhalb dieser Monate erwärmt sich die gleiche Region.

Nun lautet die Geschichte also: CO₂ verursacht weltweit eine Erwärmung, außer dort, wo es eine Abkühlung bewirkt, außer wenn es dies nicht tut, abhängig von Jahreszeit, Topografie, Feuchtigkeitsverfügbarkeit und Zirkulationsmustern.

Das mag als Beschreibung des Modellverhaltens zutreffend sein. Als Grundlage für weitreichende politische Entscheidungen führt es jedoch eine Komplexität ein, die der Öffentlichkeit selten vermittelt wird.

Die Autoren gehen noch weiter und ziehen politische Schlussfolgerungen, die an Ironie grenzen:

„Der prognostizierte Rückgang der CO₂-Konzentration … könnte – entgegen der Intuition – zur Erwärmung in Indien beitragen.“

Eine Reduzierung von CO₂ könnte also zu einer Erwärmung führen – zumindest regional, zumindest in diesem Rahmen.

An dieser Stelle könnte man sich fragen, ob die Variable, auf die die Politik abzielt, überhaupt der dominierende Faktor für lokale Klimaentwicklungen ist. Wenn ein Anstieg des CO₂-Gehalts eine Region abkühlen und ein Rückgang sie erwärmen kann, dann ist der Zusammenhang zwischen Emissionen und regionalen Temperaturen alles andere als eindeutig.

Zu ihrer Ehre betonen die Autoren die Komplexität:

„Die Ergebnisse verdeutlichen die Komplexität regionaler Klimareaktionen …“

Das ist wahrscheinlich die am ehesten vertretbare Aussage in der gesamten Arbeit.

Der Punkt, an dem diese Analyse mit der Skepsis zusammentrifft, liegt nicht darin zu leugnen, dass solche Prozesse in Modellen existieren könnten. Er liegt vielmehr darin zu hinterfragen, was diese Untersuchungen belegen – und was nicht.

Sie zeigen, dass Modelle unter unterschiedlichen Annahmen eine Vielzahl von Ergebnissen hervorbringen können. Sie zeigen, dass Rückkopplungen je nach Konfiguration angepasst, verstärkt oder unterdrückt werden können. Sie zeigen, dass neue „Mechanismen“ identifiziert werden können, sobald die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bereich oder eine bestimmte Variable gerichtet wird.

Was sie nicht zeigen, ist, dass diese Prozesse in der realen Welt mit der gleichen Stärke, Konsistenz oder Vorhersagbarkeit ablaufen.

Das Vertrauen in Multi-Modell-Ensembles wird oft als Stärke dargestellt. Zwölf Modelle hier, achtundvierzig dort. Aber wenn diese Modelle strukturelle Ähnlichkeiten aufweisen – und das tun sie –, ist das Ensemble keine Sammlung unabhängiger Experimente. Es ist eine Familie verwandter Hypothesen.

Übereinstimmung innerhalb dieser Familie bedeutet nicht zwangsläufig Übereinstimmung mit der Realität.

Die Studie versucht eine Validierung, indem sie Modellausgaben mit Beobachtungsdaten vergleicht:

„Die meisten Modelle weisen einen angemessen zentrierten quadratischen Mittelwertfehler auf … und bieten damit eine solide Grundlage für nachfolgende Analysen.“

„Angemessen zentriert“ ist ein dehnbarer Begriff. Modelle können zwar allgemeine räumliche Muster abbilden, sich jedoch in Bezug auf Dynamik, Rückkopplungen und Empfindlichkeiten erheblich unterscheiden. Die Übereinstimmung mit einer Klimatologie garantiert keine genaue Reaktion auf Störungen.

Fairerweise muss man sagen, dass die Autoren keine Vorhersagesicherheit beanspruchen. Sie identifizieren einen Prozess innerhalb eines Modellierungsrahmens. Das ist eine legitime wissenschaftliche Vorgehensweise.

Doch die allgemeinere Erzählung, die solche Ergebnisse oft begleitet – dass die Klimawissenschaft einen Punkt erreicht hat, an dem Politik mit hoher Sicherheit diktiert werden kann –, passt nur schwer zu Ergebnissen wie diesen.

Falls CO₂ auf dem einen Weg zu einer Abkühlung und auf einem anderen zu einer Erwärmung führen kann, falls regionale Auswirkungen von fein ausbalancierten Rückkopplungen abhängen und falls die Modellprognosen eine ganze Größenordnung umfassen, dann bleibt das System von großer Unsicherheit geprägt.

Dies stellt die Klimawissenschaft eindeutig in den Bereich der laufenden, spekulativen Forschung, in dem Hypothesen getestet, überarbeitet und manchmal widerlegt werden.

Aus politischer Sicht wird dies zu einer Frage der Verhältnismäßigkeit. Wie viel Sicherheit ist erforderlich, bevor groß angelegte Eingriffe in Energiesysteme, Landwirtschaft und Wirtschaftsstrukturen vorgenommen werden?

Wenn die zugrunde liegende Wissenschaft weiterhin neue Prozesse, neue Empfindlichkeiten und neue Unsicherheiten aufdeckt, scheint Vorsicht geboten.

Es gibt zudem ein Muster, das Beachtung verdient. In jedem Jahrzehnt scheinen neue „bisher unterschätzte Prozesse“ aufzutauchen: Veränderungen in der Ozeanzirkulation, Aerosoleffekte, Landnutzungsänderungen, Auswirkungen der Bewässerung und nun auch CO₂-bedingte Wolkenrückkopplungen, die zu einer Abkühlung führen.

Man könnte dies als Fortschritt interpretieren – als einen Prozess, in dem die Wissenschaft immer feinere Details eines komplexen Systems aufdeckt. Das ist sicherlich eine mögliche Interpretation.

Eine andere Interpretation lautet, dass das System so komplex und die Modelle so empfindlich sind, dass immer neue Erklärungen gefunden werden können, um Diskrepanzen zwischen Erwartungen und Beobachtungen in Einklang zu bringen.

Die Arbeit ist nicht sinnlos. Sie erweitert den Katalog möglicher Wechselwirkungen innerhalb des Klimasystems. Aber sie unterstreicht auch, wie weit das Fachgebiet noch von einem einheitlichen, stabilen Verständnis der regionalen Klimadynamik entfernt ist.

Und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis.

Nicht, dass CO₂ unter bestimmten Modellbedingungen im Sommer eine Abkühlung über Indien bewirken würde. Sondern dass sich das Klimasystem weiterhin einer einfachen Charakterisierung entzieht und dass jeder neue „Mechanismus“ den ohnehin schon komplexen Prognosen eine weitere Ebene von Bedingungen hinzufügt.

Für diejenigen, die auf der Grundlage von Modellausgaben weitreichende, irreversible politische Veränderungen befürworten, stellt diese wachsende Komplexität eine Herausforderung dar.

Für diejenigen, die zur Skepsis neigen, bekräftigt sie ein Grundprinzip: Urteile zurückhalten, Annahmen hinterfragen und der Versuchung widerstehen, sich weiterentwickelnde Modelle als feststehende Tatsachen zu behandeln.

Die Modelle können eine Erwärmung ergeben. Sie können eine Abkühlung ergeben. Sie können beides gleichzeitig ergeben, je nachdem, wo und wann man hinschaut.

Die Frage ist, wie sicher diese Ergebnisse in Erwartungen für die reale Welt übersetzt werden können – und ob diese Sicherheit das Ausmaß der politischen Maßnahmen rechtfertigt, die in ihrem Namen vorgeschlagen werden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/26/climate-models-discover-yet-another-thing-CO₂-can-do/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Klimamodelle entdecken eine weitere Wirkung von CO₂ erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
❌