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Heute — 24. April 2026

WATCH: Saints' First Round Pick Jordyn Tyson Kneels, Praises God in Emotional Draft Moment

24. April 2026 um 03:56

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Former Arizona State wide receiver Jordyn Tyson wept, knelt, and praised God after the Saints made him their first-round draft pick on Thursday night.

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James Talarico Denounces Ten Commandments Displays in Public Schools as ‘Unchristian’

23. April 2026 um 22:45

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Former teacher and Texas state Rep. James Talarico (D), a “Presbyterian seminarian studying to become a pastor,” doubled down on his opposition to displaying the Ten Commandments in public schools during a CNN interview, drawing a sharp rebuke from Texas Attorney General Ken Paxton, who is seeking the same Senate seat and currently competing in the Republican primary runoff.

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Gestern — 23. April 2026

Israel appoints first special envoy to Christian world after scandals strain ties

23. April 2026 um 16:07

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Diplomat George Deek, a member of the Arab Christian community, recently served as ambassador to Azerbaijan; Sa'ar says Israel attaches 'great importance' to its ties with Christian world

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IDF: Israeli Soldier to Serve Jail Time for Destroying Crucifix in Lebanon, Cross Replaced

22. April 2026 um 19:55

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The Israel Defense Forces (IDF) said on Tuesday that an Israeli soldier who used a sledgehammer to destroy a statue of Jesus in southern Lebanon has been dismissed from combat duty and sentenced to 30 days in military prison. Another soldier who photographed the act was given the same punishment.

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Ältere Beiträge

As internal divisions simmer, Lebanese see echoes of last century’s civil war

22. April 2026 um 08:50

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Ex-fighters warn country nearing breaking point amid talks with Israel, sharpening rift between government and Hezbollah as well as sectarian fissures over who's to blame for IDF strikes

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Trump reads from Bible in America 250 event that critics accuse of Christian nationalism

22. April 2026 um 06:03

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Marathon reading of 66 books recognized by Protestants sees US president read 2 Chronicles passage often used to promote dubious claim that US was meant to be a Christian nation

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2 troops dismissed, jailed for smashing statue of Jesus in southern Lebanon

21. April 2026 um 16:06

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Soldier who took sledgehammer to the statue and another who photographed the act given 30 days in military prison; 6 troops who 'did not act to stop incident' called in for questioning

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Israeli Soldier Photographed Taking Hammer to Statue of Jesus in Lebanon, IDF Condemns

20. April 2026 um 14:28

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The Israel Defense Forces (IDF) confirmed on Sunday that a photo circulating online showed an IDF soldier wielding a hammer over the head of a statue of Jesus in southern Lebanon, committing to take "appropriate measures" against those involved.

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Destruction of Jesus statue should serve as moral wake-up call for IDF, Israel

20. April 2026 um 14:10

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Israel boasts about being safe for Christians and other minorities, yet is unwilling to crack down on soldiers and civilians whose actions are taking a hammer to ties with Christians

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100,000 Attend Open-Air Mass by Pope Leo XIV in Angola

19. April 2026 um 11:58

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Tens of thousands of people attended a giant open-air mass by Pope Leo XIV outside the Angolan capital Sunday, where he delivered a message of hope to the resource-rich country marked by poverty and inequality.

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FDP-Vorsitz: Strack-Zimmermann attackiert Kubickis Kandidatur | Von Paul Clemente

06. April 2026 um 18:57

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FDP-Vorsitz: Strack-Zimmermann attackiert Kubickis Kandidatur | Von Paul Clemente

Ein Meinungsbeitrag von Paul Clemente.

Ostern, das ist vor allem: Auferstehung. Die Überwindung des Todes. Verlorenes, Vergangenes kehrt zurück. Nicht so in der Politik. Da vermuten viele Bürger laut Umfragen einen dauerhaften Karfreitag. Sogar manch Teilnehmer am traditionellen Ostermarsch ahnt, dass sein Engagement vergebens ist: US-Präsident Donald Trump beschert seinen Streitkräften im Iran ein weiteres Vietnam. Das kann Jahre dauern, und ist optimaler Humus für globale Wirtschafts-Crashs und steigende Inflation.

Vor diesem Hintergrund provozierte die kurze Oster-Ansprache von Bundeskanzler Friedrich Merz einen Furor. X-User kommentierten das Video mit solchen Sätzen:

„Ostern steht für Zuversicht? Dann bin ich mal zuversichtlich, dass es einen Neuanfang gibt ohne Sie Herr Merz!“

Aber ein Politiker stellt sich gegen diese Karfreitagskultur. Der plant eine Reanimierung von Zerstörtem, der wünscht sich das Comeback seiner abgerockten Partei: Der FDP. Die stolpert seit Jahrzehnten von Krise zu Krise. Schon vor Jahren schlug ein Scherzkeks vor, den gelb gekachelten Fußgängertunnel zwischen zwei Gebäuden des Bundestages als „FDP-Gedächtnistunnel“ zu benennen.

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz rutschten die Liberalen unter die 5 Prozent-Hürde. Ein verdienter Absturz. Dennoch gibt es eine Person, die das tatsächlich bedauert: Ihr Name: Wolfgang Kubicki. Der Rechtsanwalt und Yachtbesitzer ist Partei-Mitglied seit 1971. Sprich: 55 Jahre. Da fällt der Abschied schwer. Seine Hoffnung: Der Parteitag im Mai. Dann willder 74-jährige höchst selbst für den Job als Parteivorsteher kandidieren. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr war Christian Lindner zurückgetreten. Sein Nachfolger, Christian Dürr, warf vor wenigen Tagen ebenfalls das Handtuch.

Mit guten Grund: Nach dem Wahl-Desaster der gelben Truppe konstatierte Dürr:

„Es braucht auf dem kommenden Bundesparteitag eine neue Legitimation."

Das sei „die Konsequenz aus zwei verlorenen Landtagswahlen." Wer möchte da widersprechen? Zumal Kritiker ihm vorwarfen, seit Amtsantritt keinerlei Vorschläge zur Reanimierung offeriert zu haben.

Allerdings war Dürrs freiwilliger Rücktritt kein wirklicher Abgang. Nein, der Thronverzicht sollte eine „klare Kursbestimmung" herbeizaubern: „Insbesondere in Bezug auf meine Person". Mit anderen Worten: Im Mai wollte der diplomierte Ökonom erneut kandidieren: „Ich denke nicht daran aufzugeben." Konkurrenzlos war er nicht: Auch FDP-Generalsekretärin und Geschäftsfrau Nicole Büttner will es wissen. Gleichsam der Vorsitzende des FDP-Landtagsfraktion NRW, Henning Höne. Der warf den Fehdehandschu hin Richtung Dürr: „Der Neustart muss mit neuen Köpfen gelingen." Womit er natürlich sich selber meint.

Natürlich wusste und weiß Kubicki, dass weder Dürr, noch Büttner, noch Höne ein Reanimations-Programm für die überflüssige Splitter-Partei hinkriegen. Deshalb versprachder 74-Jährige auf X: „Ich will eine Partei, die mit neuem Selbstbewusstsein die politischen Debatten in diesem Land anführt, statt ihnen hinterherzulaufen. Deutschland wartet nicht auf eine FDP, die sich in akademischen Diskussionen verzettelt, sondern auf eine, die dieses Land groß gemacht hat: klar im politischen Inhalt und ebenso klar in der Sprache. Für die Freiheit.“ Dann das große Versprechen:

„Ich werde alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen.“

Nach diesem Oster-Angebot fror Dürr die eigene Kandidatur sogleich wieder ein und verkündete via Bild-Zeitung: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass die FDP wieder erfolgreich sein wird. Die Voraussetzung ist eine geschlossene Formation. Ich leiste meinen Beitrag dazu, unterstütze Wolfgang Kubicki und werde nicht antreten.“ Dürr weiter:

„Ich will vor allem, dass unser Land wieder nach vorne kommt. Dafür braucht es eine starke FDP mit klaren Positionen für Marktwirtschaft und Freiheit. Wolfgang hat das Zeug dazu, das zu schaffen.“

Und wie reagiert Kubicki auf so viel Selbstlosigkeit? Der lobt natürlich den Charakter seines Ex-Rivalen. Gegenüberder Bild-Zeitung verriet der Veteran: „Christian Dürrs Verhalten ist hochanständig. Er hat die Partei in einer fast aussichtslosen Lage übernommen und den kompletten Untergang verhindert. Ich freue mich wirklich über seine Unterstützung. Sie zeigt, dass es auch ihm um den Erfolg der FDP geht.“ Ebenso jubelte FDP-Landeschef Martin Hagen auf X:

„Die FDP muss zurück in die Erfolgsspur. Wolfgang Kubicki ist für diesen Job genau der Richtige!“

Aber nicht von allen Seiten ertönte Applaus. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, eine legendäre Kubicki-Kritikerin, bevorzugt junges Blut:

„Die FDP muss von einer neuen Generation in die Zukunft geführt werden, nicht nur von alten Schlachtrössern.“ Ein Neustart der Partei „müsse gemeinsam mit der neuen Generation“ gefunden werden, „und nicht, indem wir ihr an der Spitze allein im Weg stehen.“

Gegenüber dem Tagesspiegel beteuerte die EU-Parlamentarierin: Als Wirtschaftsliberale könne sie Konkurrenz nicht ablehnen. „Wettbewerb kann einer Partei wie der FDP, die wie kaum eine andere für Offenheit und Leistungsprinzip steht, nie schaden", aber „jetzt ist nicht die Zeit für persönliche Eitelkeiten oder späte Selbstvergewisserung, nur weil dafür Raum entsteht.“ Das Argument des biologischen Alters entbehrt nicht der Komik. Schließlich hatte sich die Achtundsechzigjährige selber um das Amt des Vorsitzenden beworben. Wenn auch nur als Teil einer Doppelspitze. Erst vor einer Woche trat sie zurück. Ihr derzeitiger Traum-Kandidat ist der 39-jährige Henning Höne. Den bewirbt sie so:

„Er steht für ein klares marktwirtschaftliches wie gesellschaftspolitisches Profil und hat das Potenzial, das zu leisten, was in den vergangenen Monaten versäumt wurde und was auch das übrige Kandidatenfeld nicht überzeugend verkörpert: die Zusammenführung und Verteidigung des organisierten Liberalismus in seiner ganzen Breite.“

Höne hat seine Kandidatur bereits auf X beworben: „Unser Fundament ist in Gefahr. Die FDP wird aktuell nicht vermisst. Um das zu ändern, brauchen wir einen klaren Kompass." Den er anscheinend liefern will.

Dabei ist es wirklich egal, wer im Mai den Thron erklimmt: Das seit 30 Jahren gepflegte Horror-Image als libertäre Partei der Spitzenverdiener, die über ökonomisch Hilfsbedürftige herzieht,wird sie so schnell nicht los. Aber das ist kein Alleinstellungsmerkmal. Fans des Sozialabbaus finden verlässliche Vertretung in Bundeskanzler Friedrich Merz und der AfD. Auch beim Schutz bürgerlicher Freiheiten hat die FDP versagt. Schlimmer noch: Strack-Zimmermann beschäftigte die Polizei in den Jahren 2020-24 mit monatlich 200 bis 250 Anzeigen gegen Kritiker und Beschimpfer im Internet. Und Christian Lindner klagte sogar gegen das Satire-Magazin „Titanic“. Welches Thema bleibt da noch übrig?

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: FDP-EU-Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann
Bildquelle: photocosmos1 / shutterstock

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Surging UK Green Party pushes church-state split, critics warn of break from Britain’s Christian roots

05. April 2026 um 12:30

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LONDON: The left-wing British Green Party has said it wants to separate the Church of England from the state if it wins the next general election, which must be held before August 2029.

The Church of England has been the "established" church since the 16th-century Reformation, with the British monarch serving as its supreme governor. For traditionalists, this link is not merely ceremonial but is the foundational bedrock of British identity.

The Greens have come under fire for seeking to remove centuries of British history and tradition by separating the church from British politics, with critics characterizing it as the latest move against Christianity in the U.K.

GB News reported last month that the Green Party policy document stated: "No person shall hold office in the state, or be excluded from any such office, by virtue of their or their spouse's membership or non-membership of any religion or denomination of religion."

UK FLAG CLASH AS FOREIGN BANNERS FLY, CITIZENS PUSH BACK AGAINST WOKE POLICIES RESHAPING BRITAIN

Michael McManus, the director of research at the Henry Jackson Society, a U.K. think tank, told Fox News Digital, "Britain is a tolerant society but with clear Christian origins and culture. Aiming to disestablish the Church of England could be seen as an attempt to reject that ethical foundation without being clear what would replace it instead."

High-profile figures have also weighed in on the debate, with actor and comedian John Cleese responding to a comment about the Greens' proposal by stating on X: "The UK has always been based at the deepest level on Christian values, regardless of dogma. Despite the many mistakes made by churches, for centuries British people have been influenced by Christ's teaching. If these values are replaced by Islamic ones, this will not be Britain anymore."

FORMER UK PM DEFENDS TRUMP FOR HIGHLIGHTING 'SHARIA LAW' IN BRITAIN DURING UN SPEECH

The Greens are a growing political force, placing second behind Reform UK in a recent YouGov poll. Another YouGov poll linked the Greens' rise in popularity with younger voters in the country, finding a majority of those between 18 and 24 supported them, while also doing well with women and other groups.

A spokesperson for the Green Party told Fox News Digital, "We will be setting out our detailed plans for government at the time of the next General Election, just as we did at the last General Election. As always, our members will be shaping our priorities. These will again address the real and immediate needs of people and the planet, such as tackling the climate crisis, bringing down the cost of living and rebuilding our public services, including the NHS. Our focus is on the issues that impact ordinary people most."

CHURCHILL, SHAKESPEARE AND THE UK FLAG ALL UNDER SIEGE IN MODERN BRITAIN, COMMENTATORS SAY

Green Party leader Zack Polanski has defended a secular state. He has also drawn criticism for his support of legalizing drugs such as heroin and cocaine, his climate policies and anti-Israel positioning.

The timing of the Green Party's push is particularly sensitive as it comes on the heels of the House of Lords (Hereditary Peers) Act 2026, which passed last month, removing the last hereditary aristocrats from Parliament. With the hereditary principle gone, the presence of the "Lords Spiritual" has become the next logical target for constitutional reformers. There are currently 26 seats reserved for Church of England archbishops and bishops in the House of Lords.

As the U.K. heads toward a local 2026 election cycle, the "Church and State" debate looks set to become a wedge issue. For the Greens, it represents their commitment to a "diverse and inclusive" Britain. For their detractors, it is a dangerous move that risks "de-Christianizing" the country at a moment of profound social uncertainty.

Whether the proposal will mobilize a new "religious vote" or simply fade behind the urgency of other issues remains to be seen. What is clear, commentators say, is that the image of the established Church is increasingly being viewed through the lens of a much sharper and more polarized political fight.

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Pope Leo XIV invokes Pope Francis' final words in Easter plea against growing 'indifference' to war

05. April 2026 um 11:03

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Pope Leo XIV gave his first Easter blessing as pontiff on Sunday, calling for peace and urging the world not to grow indifferent to the deaths of tens of thousands in violent conflicts around the world.

Leo gave the traditional Urbi et Orbi blessing from the balcony of St. Peter’s Basilica to a crowd in St. Peter’s Square that Vatican media described as numbering over 50,000.

Leo said that in a world hurt by wars and abuses, people need hope and peace, urging against growing accustomed to violence and indifferent to the death of tens of thousands. 

"On this day of celebration let us abandon every desire for conflict domination and power and implore the Lord to grant his peace to a world ravaged by wars and marked by a hatred and indifference that makes us feel powerless to the face of evil," the pope said.

IRISH PRIME MINISTER TAOISEACH MICHEÁL MARTIN ADDRESSES HOW EUROPE FEELS ABOUT US-IRAN CONFLICT

Leo reminded the faithful that "the power with which Christ rose is entirely nonviolent."

"In the light of Easter, let us allow ourselves to be amazed by Christ," he said. "Let us allow our hearts transformed by his immense love for us. Let those with weapons lay them down. Let those who have the power to unleash wars choose peace. Not a peace imposed by force, but through dialogue. Not through a desire to dominate others, but to encounter them."

Leo also invoked what he said were the final words that Pope Francis issued to the world from the same balcony one year ago, during which the late pontiff warned of a "globalization of indifference."

ISRAEL LOOKING FOR 'SOLUTIONS' TO OPEN CHRISTIAN SITES AFTER BARRING CHURCH LEADER ON PALM SUNDAY DUE TO WAR

"What a great thirst for death, for killing we witness each day in the many conflicts raging in different parts of the world," Leo said, quoting Francis.

Leo concluded the blessing by wishing everyone a happy Easter in 10 different languages and singing the Regina Ceoli. 

Leo earlier held his first Easter Mass as pope, in which he called for the faithful to exercise hope against "the violence of war that kills and destroys,’’ adding that in the face of conflicts spreading around the world, "we need this song of hope today."

Leo has repeatedly called for a halt in hostilities as the U.S.-Israeli war on Iran enters its second month and Russia continues its violent campaign in Ukraine.

Fox News' Courtney Walsh contributed to this report.

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Nigeria's Christians on edge for Easter after Palm Sunday massacre

01. April 2026 um 19:24

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JOHANNESBURG — A Holy Week attack in a predominantly Christian town in Nigeria that left a reported 28 dead has led to widespread fears that more of Christ’s followers could be targeted over the coming Easter weekend.

On Palm Sunday last weekend, multiple gunmen reportedly shouted a Muslim declaration as they randomly opened fire in the predominantly Christian town of Angwan Rukuba in the Jos District of Nigeria’s Plateau State.

"The terrorists stormed the area in a commando style and started shooting, sporadically chanting, 'Allahu Akbar' (God is great in Arabic)," a field worker told the aid agency Voice of the Martyrs from the scene. "The area is (a majority) Christian community."

AFTER TRUMP STRIKES ISLAMIST TERRORISTS, US GENERAL TRAVELS TO NIGERIA WITH MILITANTS 'ON THE RUN'

Henrietta Blyth, CEO of Open Doors UK & Ireland, told Fox News Digital this Easter there are fears of more attacks against Christians in Nigeria.

"Tragic events like this are all too common in Plateau State and large areas of northern Nigeria," Blyth said. 

"And too often they can occur on Christian holy days like this. Indeed, people in the region will remember the devastating 2023 Christmas Eve attacks in Benue state that killed over 140 people."

U.S. Principal Adviser for Global Religious Freedom Mark Walker called on Nigerian authorities to increase security to protect Christians. He posted on X, "We call on the Nigerian government to significantly ramp up security for Christians ahead of and during Easter. We recognize and appreciate the steps the government of Nigeria has taken to improve security, however, the targeted killing of Christians, especially on Christian holidays, is unacceptable. We urge the Nigerian leadership to engage and to do so now."

Nigeria is ranked the seventh-worst country in the world for Christian persecution by Open Doors. The organization claims it accounts for 72% of the total number of Christian killings worldwide in 2025.

A local human rights lawyer who asked to conceal his name due to security fears, was nearby when the Palm Sunday attack happened. He told Fox News Digital, "A group of people came, around 20, some on motorcycles, and started shooting."

He added the area is essentially a Christian one "and for anybody to go and openly shoot at people, then it must be that that person had Christians in mind."

CHRISTIANS TARGETED IN SYSTEMATIC KIDNAPPING CAMPAIGN IN NIGERIA BY JIHADI HERDSMEN, EXPERTS SAY

Another local Christian resident, who also asked to withhold his name, told Fox News Digital, "I can assure you that the majority position among Christians in Nigeria is that what we are experiencing in Nigeria is Islamic expansionism, and it must be stopped, using whatever means is necessary."

The human rights lawyer said there are reports of videos circulating that are threatening more attacks against Christians, adding, "Here in Jos in Nigeria, we say that there is no Christian holiday or event left on the Christian calendar that has escaped an attack by radical Islamists or terrorists in Nigeria, whether it is Christmas, Easter or Good Friday, Palm Sunday or Sunday services or whatever. We are trapped."

In a statement to Fox News Digital, Todd Nettleton of the Voice of the Martyrs’ group said that, in countries like Nigeria, "Easter is often a season of peril. Holy days on the Christian calendar, including Christmas and Easter, are often times when those who hate the Gospel target our brothers and sisters in violent attacks."

Open Doors’ Blythe said, "The fear of being brutally attacked will hang over millions of Christians across Nigeria and sub-Saharan Africa, as they prepare for Easter, a festival that should be the most joyful moment in the Christian calendar. We will be praying that Christians around the world will be safe and free to celebrate and worship jubilantly this Eastertide."

Fox News Digital reached out to the Nigerian government for comment but received no response.

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Fernandes vs. Ulmen: Das perfekte Timing | Von Paul Clemente

30. März 2026 um 10:20

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Fernandes vs. Ulmen: Das perfekte Timing | Von Paul Clemente
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Fernandes vs. Ulmen: Das perfekte Timing | Von Paul Clemente

Das war zu erwarten, das war so gewünscht: Der Fall Collien Fernandes versus Christian Ulmen hat sich verselbständigt. Egal, wie die analoge Story zwischen beiden ausgehen wird, die mediale Schlacht um Einschränkung von digitalen Freiheitsrechten ist im vollen Gange. Bald schon kann sie ohne das verkrachte Paar auskommen. Die benötigte Munition für eine politische Überrumpelungs-Kampagne haben sie längst geliefert.

Ein Kommentar von Paul Clemente.

Nach Tagen des Schweigens erklärte Ulmens Anwalt, Christian Schertz, in einer Pressemitteilung: Sein Mandant habe keine Deepfake-Pornos von Frau Fernandez erstellt. Und sie auch nicht analog auf Mallorca verprügelt. Umgekehrt: Fernandes habe ihn, Ulmen, am Hals verletzt. Damals hätten spanische Polizisten beidseitige Gewaltanwendung konstatiert, keine einseitige Beschuldigung aufgestellt.

Kurz nach Veröffentlichung der Schertz-Version schoss Fernandes auf Instagram zurück. O-Ton: „Oh mein Gott! Ich glaube es nicht! Er hatte einen kleinen Kratzer am Hals (weil mir ein Nagel eingerissen war) und hat selbst der Polizei gegenüber geäußert, dass ich ihm keinerlei Gewalt angetan habe. Und nun wird von einer Verletzung am Hals geschrieben, während ich am ganzen Körper blaue Flecken hatte, dies ist nachweislich dokumentiert. Wahnsinn!! Es gibt Bilder meiner blauen Flecken. Ich wurde vor einer Ärztin der Justiz ausgezogen. Ich bin so unfassbar fassungslos! Ich weiß gerade gar nicht, was ich sagen soll. Für so armselig hätte ich den Täter nicht gehalten.“

Neben einer Sturmflut aus Solidaritäts- und Wutbekundung erschien manchen Alternativ-Medien der Zeitpunkt des Skandals suspekt. Der passte einfach zu gut: Schließlich werben die NGO HateAid und Justizministerin Stefanie Hubig für ein Verbot rufschädigender Deepfakes. Und ausgerechnet in dieser Zeitspanne kommt ein Paradebeispiel ins mediale Spotlight? Natürlich wurde jede Witterung von Absicht als „Verschwörungstheorie“ gebrandmarkt. Anderseits: Wie viele Verschwörungstheorien erweisen sich als wahr!

Auch Talk-Masterin Anne Will bemerkte das perfekte Timing. Also befragte sie in ihrem Podcast die „Spiegel“-Autorin Juliane Löffler über den Zeitpunkt der Veröffentlichung: Warum hatte das Wochenmagazin die Anschuldigungen von Frau Fernandes ausgerechnet jetzt publiziert? Löffler antwortete, es habe „zwei konkrete Anlässe“ gegeben. Erstens: Nach Fernandes Anzeige habe Spanien die Vorermittlungen eingeleitet. Zweitens – und jetzt kommt’s -

„wir wussten, dass Stefanie Hubig ein digitales Gewaltschutzgesetz plant – das hatte sie auch schon angekündigt – und es natürlich dadurch diese politische Dimension gab.“

Na, wenn das keine Absprache ist. Oder propagandistische Unterstützung der Politik.

Diese Taktik fuhr auch HateAid-Mitgründerin Anna-Lena von Hodenberg. Die gestand inzwischen, sie sei schon seit Monaten über die Vorwürfe gegenüber Christian Ulmen informiert. Also noch vor dem Spiegel. Damit erweist der Skandal als Resultat eines Teamworks: Die Leute sollen mittels Schock, durch Mitleid mit Frau Fernandes ihre Vorbehalte vergessen. Sie sollen glauben: Das Gesetz zur Strafbarkeit von Deepfakes werde solche Demütigungen künftig verhindern. Folglich gilt jegliches Zögern, jeder Einwand gegen die Kriminalisierung von Deepfake als Beleg für strukturellen Frauenhass.

Leider droht das ersehnte Gesetz nicht nur im Falle von Porno-Deepfake mit krassen Strafen. Ebenso justiziabel würde auch die Verbreitung von KI-generiertem Bildmaterial, das eine „erhebliche Ansehensschädigung“ bestimmter Personen erzeugt oder „nicht mehr als sozial hinnehmbar“ gilt. Schon jetzt zerren Politiker harmloseste Satiren als „Majestätsbeleidigung“ vors Gericht. Gestern Abend befragte ARD-Moderatorin Caren Miosga die Justizministerin Hubig zur Bedeutung künftiger Deepfake-Gesetze für Kunst und Satire. Nein, versicherte Hubig, politische Meinungsfreiheit, Kunst und Satire seien nicht betroffen... Okay, warten wir’s ab.

Im Zuge der medialen Hysterie dienten missverständliche oder absichtlich verfälschte Schilderungen als Verstärker. Das ging dahin, dass sowohl das Erstellen von Deepfake-Videos sowie deren Verbreitung dem Ex-Ehemann in die Schuhe geschoben wurde. Frau Fernandes höchstselbst stellte im Interview mit dem News-Portal Nius klar: „Das sind verschiedene Punkte. Zum einen gibt es Menschen, die Deepnudes von mir online gestellt haben, zum anderen gibt es die pornografischen Videos, die der Täter (also Ulmen) unter meiner Identität verschickt hat.“ Zum zweiten Punkt äußerte sich Frau Fernandes ebenfalls bei Miosga:

Das Gesetz gegen Deepfake bedürfe einer Nachschärfung. In der aktuellen Entwurfsfassung wäre dessen Anwendung auf ihren Fall unmöglich. Der Täter habe einen Account auf einer Erotik-Plattform erstellt – aber unter ihrem Namen und mit einem Originalfoto von ihr als Profilbild. Dort flirtete er, unter ihrer Identität, mit Männern und postete Porno-Videos, deren Darstellerin ihr geähnelt habe. So habe jeder vermutet, sie Collien Fernandes, sei auch Akteurin der Filme. Auch in solchen Fällen, so Fernandes, müsse ein künftiges Schutzgesetz greifen.

In einem Punkt ist die aktuelle mediale Schlammschlacht sogar von Vorteil. Die Aufweichung der binären Geschlechter durch Gender-Ideologie scheint irgendwie vergessen. Das Feindbild Mann wird wieder gebraucht. Er ist schuld. Er ist das unberechenbare Raubtier in deinem Bett. Manch Phallusträger propagiert seitdem, die Leserinnen von der eigenen Harmlosigkeit zu überzeugen.

Motto: Männer sind Schweine, aber ich bin ein Guter. So cancelte der Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre nach Erscheinen des Spiegel-Artikels postwendend die 30jährige Freundschaft zu Ulmen. Natürlich in einem Offenen Brief: Er müsse sich klar von seinem Freund Christian Ulmen distanzieren, „weil Schweigen nicht ganz zu Unrecht aufgefasst werden könnte als Billigung“. Damit lag er leider nicht falsch.

Auf einem Instagram-Video forderte Influencerin Leonie Löwenherz laut schreiend und gestikulierend ein Comeback der Lynchjustiz. Täter wie Ulmen seien „an ihren großen Zehen auf den Marktplätzen dieser Nation aufzuhängen und öffentlich zu kastrieren“. Sollte ein Todesmutiger auf rechtsstaatliche Grundsätze verweisen, gehöre ihm die Bezeichnung „Täterschützer“ auf die Stirn tätowiert. Den Slogan „Not all men“ könne sie nicht mehr hören. Denn es „sind offensichtlich doch alle Männer“. Eine andere Kolumnistin verzweifelt, dass nach dem Erscheinen des Spiegel-Artikels zahlreiche User das Internet nach Fernandes-Pornos durchsucht hätten.

Fazit: Der gemeinsame Plan von Spiegel und HateAid scheint aufgegangen. Das Klima ist ausreichend verpestet. Weitere Einschränkungen für Internet-User können kommen. Ganz unabhängig davon, wie der juristische Streit zwischen Ferndandes und Ulmen ausgehen wird.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: BERLIN – 19. OKTOBER: Collien Fernandes besucht die Weltpremiere von „Pope Joan“ im Sony Center CineStar. 19. Oktober 2009 in Berlin, Deutschland

Bildquelle: vipflash / shutterstock 

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Die großen Lügen (Teil 9) – Corona VIII: Preisverleihungen | Von Uwe Froschauer

26. März 2026 um 07:35

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Die großen Lügen (Teil 9) – Corona VIII: Preisverleihungen | Von Uwe Froschauer

Ein Meinungsbeitrag von Uwe Froschauer.

Mit Mechanismen wie Preisverleihungen versuchen die Eliten und ihre Marionetten – alias Regierungen –, der Autorität von ausgesuchten Personen noch mehr Ausstrahlung bei der Herde zu verleihen. Sie sichern sich mit Auszeichnungen und Orden zudem die Gefolgschaft der ausgezeichneten „Intellektuellen“ und „Wissenschaftler“. Preisverleihungen an Unverdiente sind ein wesentlicher Bestandteil des Imperiums der Lügen.

Christian Drosten

Der Virologe war während der Corona-Pandemie zugleich wissenschaftliche „Autorität“ und öffentliche Projektionsfläche. Kaum ein Forscher und Berater mit von oben eingeräumter Deutungshoheit prägte die politische und mediale Debatte so stark – und kaum einer geriet dabei so häufig in offene Konflikte. Zwischen Podcasts, Regierungskreisen und Talkshows verteidigte Drosten mit großer Beharrlichkeit einen Kurs der „Vorsicht“ und Infektionskontrolle, während der Ton gegenüber Kritikern zunehmend schärfer wurde. Für die einen blieb er der ruhige Erklärer in einer Ausnahmesituation, für die anderen wurde er zum Symbol eines angeblich evidenzbasierten Krisenmanagements, das Widerspruch und Andersdenken kaum duldete.

Die Auseinandersetzungen um seine Rolle zeigen, wie sehr Wissenschaft in der Pandemie selbst Teil der politischen Arena wurde. Um Drosten mehr Gewicht zu verleihen und ihn noch unantastbarer zu machen, zeichnete man den Virologen und Professor, Lehrstuhlinhaber und Institutsdirektor an der Charité in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse aus, um ihm in den Herzen und Köpfen der deutschen Mehrheitsgesellschaft ein noch größeres Ansehen zu bescheren und sich seiner Linientreue zum verlogenen Corona-Narrativ sicher sein zu können. Für Selbstdenker war diese Zurschaustellung angeblicher Verdienste eine eher amüsante Farce.

Zur Stärkung des Ansehens von „Experten“ wie Ihnen, Herr Drosten, verleiht das mafiös strukturierte System auch gerne Preise, wie Sie wissen und erfahren durften. Fühlen Sie sich eigentlich wohl mit der hohen zivilen Auszeichnung „Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“, die Ihnen im Herbst 2022 von Bundespräsident Frank‑Walter Steinmeier im Schloss Bellevue verliehen wurde? Wenn ich mir vorstelle, dass damit ihre „außerordentlichen Leistungen“ und ihr Beitrag zur „Bewältigung der COVID‑19‑Pandemie“ geehrt wurde, wird mir fast ein wenig übel. Ihre dargelegten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen, ihre Rolle als Berater von Politik und Öffentlichkeit sowie ihre Kommunikationsarbeit, mit der sie „komplexe virologische Sachverhalte“ für ein breites Publikum zugänglich machten, dienten meines Erachtens ausschließlich der Aufrechterhaltung des Corona-Narrativs der Regierenden – der Coronalüge. Von Wissenschaftlichkeit, die ausgerechnet Sie anderen absprechen, keine Spur – wie die Offenlegung der RKI-Protokolle zeigte! Wie war das gleich wieder mit dem Füttern, der Hand und dem Beißen?

BioNTech und Pfizer

Die Gründer der deutschen Pharmafirma BioNTech, Ugur Sahin und Özlem Türeci, erhielten am 14. März 2022, ausgerechnet an meinem Geburtstag ... okay, es war ein Montag, da sollte man nicht allzu hohe Erwartungen an den Tag stellen…, den seinerzeit – jetzt nicht mehr – „renommierten“ Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstädter-Preis 2022. Sie wurden in der Frankfurter Paulskirche gemeinsam mit der Biochemikerin Katalin Karikó (2023 auch Nobelpreisträgerin) für die Erforschung und Entwicklung von Messenger-RNA ausgezeichnet. Diese drei Forscher gelten als Pioniere der mRNA-Technologie, die auch die Grundlage von Corona-Impfstoffen darstellt. Dank und immer wieder Dank für dieses die Menschheit beglückende Geschenk! Was würden wir nur machen ohne euch? Wahrscheinlich länger leben! Aber das wollen Eugeniker bekanntlich für uns „unnütze Esser“ – wie der öfters beim World Economic Forum als Gast auftretende Historiker, Yuval Noah Harari, uns bezeichnet hat – ja nicht.

Zudem gewann BioNTech den durch die Erhebung „Pharma-Trend“ im Auftrag der Zeitschrift PharmaBarometer ermittelten Pharma-Oscar, die „Goldene Tablette 2022″, gewählt von den Allgemeinmedizinern, Praktikern und Internisten (APIs), und wiederholte damit seinen fragwürdigen Erfolg von 2021. 18 Prozent der befragten APIs stimmten für BioNTech und verwiesen damit Pfizer mit 16 Prozent der Stimmen auf Platz 2, dicht gefolgt von AstraZeneca mit 14 Prozent. Alle beieinander, fehlt nur noch Moderna! Was für ein Spaß, was für eine geglückte Scharade! Die Herde blickt vermutlich auf zu diesen „Größen“ der Menschheit.

Die Festreden am 13. September 2022 hielt der Schirmherr, der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Moderiert wurde die festlich gestaltete Preisverleihung durch die TV-Moderatorin Tamara Sedmak. Wunderbar, alle beisammen – Pharma, Medien und Politik, ein unschlagbares Triumvirat, das sich über „medizinische“ und wirtschaftliche Erfolge mehr als nur freuen konnte.

BioNTech erhielt seit der Einführung seines Produktes Comirnaty mehrfach Preise für Innovation und Nachhaltigkeit. Im Plandemiejahr 2021 konnten BioNTech-Vertreter vier „Goldene Tabletten“ abräumen: Die Gastroenterologen, Gynäkologen, Pädiater und Allgemeinmediziner/Praktiker/Internisten (APIs) befanden BioNTech für „Gold“ wert – gleich vier Medaillen! Zudem wurde diesem „menschheitsrettenden“ Unternehmen, diesem Wegbereiter für individualisierte Immuntherapien – weil es das natürliche Immunsystem schrittweise zerstört? – die Auszeichnung „Das innovativste Produkt“ für seinen COVID-Impfstoff Comirnaty verliehen. Bereits im August 2021 hatte das Mainzer Unternehmen, das sicherlich auch von Eugenikern sehr geschätzt wird, einen Bö(r)senwert von 100 Milliarden Dollar zu verzeichnen. Ugur Sahin ist mittlerweile mehr als vier Milliarden schwer. Damit lässt es sich ganz gut leben, soweit das Gewissen einem keinen Strich durch die Rechnung macht. Ich habe jedoch diesbezüglich bei Herrn Sahin keine Bedenken.

Nun, der Impfstoff Corminaty wurde im Jahr 2020 von der deutschen Pharmafirma BioNTech in Kooperation mit dem US-amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer entwickelt. Folgerichtig – es soll ja niemand zu kurz kommen – wurde am 5. April 2022 der seit Januar 2019 dem Unternehmen Pfizer vorsitzende Albert Bourla für seine Bemühungen bei der Entwicklung eines lebensrettenden-Impfstoffs gegen COVID-19 mit dem höchsten zivilen Preis Griechenlands ausgezeichnet. Ach, ist das alles aufregend!

Dr. Bourla erhielt das Goldene Kreuz des Erlöserordens – die Frage ist nur, wen er von was erlöst hat –, die älteste und höchste Auszeichnung des griechischen Staates, die nur für einen außergewöhnlichen Dienst in politischen, wirtschaftlichen und humanitären Bereichen verliehen wird. Da kann sich Herr Bourla freuen, zumal ihm kurz davor der Genesis-Preis 2022 („jüdischer Nobelpreis“) im Januar von der Genesis Prize Foundation in Israel verliehen wurde. Am 10. November 2021 wurde Bourla bereits vom Jüdischen Weltkongress (WJC) in New York für seine Verdienste für die Menschheit geehrt. Der Chef des Skandalkonzerns wurde bei einer Gala mit dem Theodor-Herzl-Preis für seinen Einsatz in der Coronavirus-Pandemie ausgezeichnet.

„Für alles, was du getan hast, für alles, was du uns gegeben hast, für alle Leben, die noch hier sind wegen deiner Arbeit“, lobpreiste WJC-Präsident Ronald Lauder den Pfizer-CEO bei der Übergabe des Preises, der die Auszeichnung im Namen der Tausenden Beschäftigten des Pharmakonzerns in aller Welt mit geschwellter Brust annahm.

Danke auch für die enorme, weltweit angestiegene Übersterblichkeit seit Einführung der COVID-Impfungen seitens der Eugeniker! Dank und immer wieder Dank sicherlich auch von Bill Gates. Dieses Geschenk der Pharmaunternehmen für die Eugeniker kam gewiss nicht „plötzlich und unerwartet“.

Wenn es um große wissenschaftliche Auszeichnungen geht, darf natürlich auch ein bisschen Gala-Glanz nicht fehlen. Am 30. November 2022 war es dann für Bourla wieder so weit: Beim traditionellen Fundraising-Abend des renommierten Cold Spring Harbor Laboratory auf Long Island wurde ihm die Double Helix Medal vergeben – eine Auszeichnung für Personen, die sich angeblich besonders um die Förderung der biomedizinischen Forschung verdient gemacht haben. Die offizielle Begründung der Veranstalter klang erwartungsgemäß pathetisch. Bourla werde geehrt für seine „visionäre Führung“ bei der rasanten Entwicklung des Pfizer-BioNTech-COVID-19-Impfstoffs, der Millionen Menschenleben geschützt habe – wahrscheinlich war „geschützt“ ein Versprecher, aber die ersten zwei Buchstaben dieses Wortes stimmen schon mal – und ein Paradebeispiel für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie sei. So weit, so feierlich, so verarschend.

Die Double Helix Medal wird traditionell bei einer Gala vergeben, bei der Wissenschaft, Wirtschaft und „Philanthropie“ – eher Eugeniker – zusammenkommen – also genau jene Mischung aus Forschung, Einfluss und Kapital, die in der modernen Biomedizin eine immer größere Rolle bei der Aufrechterhaltung von oftmals verlogenen Narrativen spielt. Neben der Ehrung dient der Abend auch einem sehr praktischen Zweck: Er ist eine der wichtigsten Spendenveranstaltungen des Cold Spring Harbor Laboratory, bei der erhebliche Summen für Forschungsprojekte gesammelt werden. Ein meines Erachtens sinnvolles Forschungsprojekt wäre, sich zu überlegen, wie man die durch die Corona-Impfung verabreichten Giftstoffe wieder aus den Körpern der Corona-Verarschten bekommt.

In diesem Umfeld wirkt eine Preisverleihung nicht wie eine nüchterne wissenschaftliche Würdigung, sondern wie ein gesellschaftliches Ritual der gegenseitigen Bestätigung: Forschungseinrichtungen ehren einflussreiche Persönlichkeiten aus der Industrie – während diese wiederum die Forschung großzügig unterstützen. Ja, eine schmutzige Hand wäscht die andere schmutzige Hand. In einem solchen Geflecht aus Auszeichnungen, Einfluss und Geldgebern droht Wissenschaft leicht ihre Unabhängigkeit zu verlieren und wird allzu bereitwillig zum Stichwortgeber für das jeweils vorherrschende Narrativ. Die Bühne gehört an solchen Abenden nicht nur der Wissenschaft, sondern auch dem gepflegten Preisverleihungs-Zeremoniell der globalen Biotech-Elite.

Und so nahm Albert Bourla im festlichen Rahmen seine Double Helix Medal entgegen – begleitet von Applaus, Gala-Reden und dem guten Gefühl, dass im großen Theater der internationalen Auszeichnungen wieder einmal alles seine gewohnte Ordnung hatte. Friede, Freude, Eierkuchen.

Wahrscheinlich war Herrn Bourlas enge Vertraute und Präsidentin der Europäischen Kommission – was für eine folgenschwere Fehlbesetzung! – Ursula von der Leyen recht neidisch, zumal sie Albert „überreden“ konnte, genügend Impfstoff für die EU zu liefern, was er ja auch gerne und nicht zuletzt wegen des mit Ursula vereinbarten Haftungsausschlusses bewerkstelligte. Unsere Retterin! Dass gegen sie strafrechtliche Verfahren wegen aller möglichen Ungereimtheiten eingeleitet wurden – was ja in der EU nicht die Ausnahme zu sein scheint –, und ein erheblicher Teil der steuerfinanzierten Impfstoffe in Milliarden Euro Höhe wieder vernichtet oder verschenkt wurde, sei nur am Rande erwähnt, zumal sich der europäische Steuerzahler an die sinnbefreite Steuerverschwendung der unfähigen Politmarionetten bereits gewohnt hat. Danke, danke an die heilsbringende ehemalige Familien- und Außenministerin, danke für ihre guten Verbindungen zu Herrn Bourla! Die Besetzung des Präsidentenstuhls in der Europäischen Kommission mit Frau von der Leyen, insbesondere initiiert von Angela Merkel, zeugt von einem klassischen Fall von „Management by Blue Jeans“: an den schwierigsten Stellen die größten Nieten!

Wunderbare Inszenierung, echt gekonnt, das muss man den Drahtziehern der angestrebten neuen Weltordnung lassen. Wie auch immer, von der Leyen bekam jedenfalls auch noch einen Preis in diesem Affentheater verliehen – zwar nicht für ihre Schandtaten in der Coronazeit in ihrer Funktion als Unterstützerin der Coronalüge, aber es fand sich etwas anderes für die Flinten-Uschi, der „Global Goalkeeper Award 2022“ von der Melinda & Bill Gates Foundation für die Verfolgung der Stiftungsziele in Europa. Sie wurde für ihren außergewöhnlichen Einsatz zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ausgezeichnet.

Na, dann sind sie ja alle vereint, Sahin, Bourla, Gates, von der Leyen …eigentlich ein leicht durchschaubares Spiel das Affentheater mit den Preisverleihungen, oder? Die Schafe schlucken es dennoch und blicken unterwürfig zu diesen scheinbar gottähnlichen Wesen auf. Na ja, Satan war auch ein „Geistsohn Gottes“, nicht wahr, und auch einmal ein Engel! Doch Luzifer lehnte sich gegen Gott auf und trachtet seitdem danach, die Kinder Gottes auf der Erde zu vernichten und sie elend zu machen. Was für eine Parallele! Ja, gefallene Engel – und jetzt Fürsten der Hölle! Es scheint doch einiges Wahres, auf die aktuelle Zeit Anwendbares in der Bibel zu stehen, wie man gegenwärtig sieht.

Nun gut. Es wäre nicht schlecht, wenn sich diese Preisträger auch mal einem Corona-Untersuchungsausschuss stellen würden, um die paar Ungereimtheiten und Kleinigkeiten über etwaige Hetze gegen Ungeimpfte und über die Sinnlosigkeit von Corona-Maßnahmen sowie alle begangenen Grundrechtsverletzungen auch noch aus dem Weg zu räumen. Mit zwei Pieks ist alles vorbei. Dann werden vielleicht die Vorwürfe von Kritikern wie dem Froschauer, diesem notorischen Coronaleugner, diesem Delegitimierer des Staates auch weniger. Sich einem seriösen Untersuchungsausschuss zu stellen, dazu benötigt man jedoch Mut und Aufrichtigkeit, Eigenschaften, die wahre Helden sicherlich besitzen, oder Herr Drosten?

Weitere Verleihungen in diesem Corona-Spektakel

Der ehemalige Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, und auch der frühere Leiter des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, wurden im Januar 2024 für ihre – als Verdienste getarnten – Fehltritte in Deutschland mit Bundesverdienstkreuzen geehrt. Möglicherweise als Kompensation dafür, dass sie nicht mehr im Amt sind? Wurden sie aus der Schusslinie genommen? Eigentlich sollten diese beiden „wissenschaftlichen Herren“, ebenso wie Herr Drosten, der diese inflationäre „Ehrung“ schon zu Anfangszeiten der Corona-Plandemie erhalten hat, vor einem seriösen Untersuchungsausschuss Rede und Antwort stehen.

Der Deutsche Fernsehpreis der Kategorie „Beste Information“ ging 2023 an das Format „Tagesthemen“ der ARD, das selbstverständlich immer wahrheitsgetreu über das Thema Corona auf Basis evidenzbasierter Daten berichtet hat. An dieser Stelle darf gerne gelacht werden. Mehr Affentheater geht nun wirklich nicht mehr! Die Opfer des betreuten Denkens haben sich sicherlich gefreut über den Preis für ihre Helden.

Die „Wissenschaftsjournalistin“ Mai Thi Nguyen-Kim, die unter anderem die Impfpflicht forderte, ist 2023 mit dem „Kulturpreis Deutsche Sprache“ ausgezeichnet worden. Kommentar überflüssig.

Der Medizin-Nobelpreis 2023 ging an die Ungarin Katalin Karikó und den US-Amerikaner Drew Weissmann für ihre Forschung zur Corona-Impfung. Diese beiden „Impf-Helden“ machten Entdeckungen zu Nukleosidbasenmodifikationen, die die Entwicklung wirksamer mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 ermöglichten. Dank und immer wieder Dank an diese Größen! Können diese beiden Wissenschaftler auch die massive Zunahme der Übersterblichkeiten in Ländern mit hoher Impfquote mit ihrem mRNA-Gift erklären?

In der Welt der Impfstoffforschung gehört es zum guten Ton, „herausragende“ Leistungen – für die Impfindustrie oder für ihre Opfer? – nicht nur in Fachjournalen zu würdigen, sondern sie gelegentlich auch mit einer Medaille zu adeln. Eine dieser Ehrungen ist die Albert B. Sabin Gold Medal, benannt nach dem Entwickler des oralen Polioimpfstoffs (Schluckimpfung) und vergeben vom Sabin Vaccine Institute.

Im Jahr 2021 ging diese Auszeichnung an den US-Immunologen Barney Graham, langjähriger leitender Wissenschaftler am National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) der US-Gesundheitsbehörde NIH. Graham spielte eine zentrale Rolle bei der Erforschung der sogenannten Spike-Protein-Struktur von Coronaviren, einer wissenschaftlichen Grundlage, auf der später mehrere COVID-19-Impfstoffe entwickelt wurden.

Die offizielle Begründung des Sabin Vaccine Institute lobte Graham für seine jahrzehntelangen Beiträge zur Impfstoffforschung – insbesondere für jene Arbeiten, die während der Pandemie eine schnelle Entwicklung von Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 ermöglicht hätten.

Damit fügte sich die Ehrung nahtlos in eine Reihe von Auszeichnungen ein, die während der Plandemie an Forscher, Entwickler und Verantwortliche im Impfstoffsektor vergeben wurden. Aus Sicht der Veranstalter ist das eine Würdigung wissenschaftlicher Pionierarbeit. Ich sehe darin mitunter auch ein vertrautes Muster: Die wissenschaftliche Gemeinschaft zeichnet jene Akteure aus, deren Arbeit gleichzeitig tief mit staatlicher Förderung, pharmazeutischer Entwicklung und globaler Gesundheitspolitik verflochten ist. Gegen Barney Graham gibt es nach meinem Wissen nichts Nachteiliges zu berichten. Aber in einem System, in dem Forschung, Institutionen und große Programme eng miteinander verzahnt sind, wird eine Medaille schnell mehr als nur eine wissenschaftliche Ehrung – sie wird auch Teil eines größeren symbolischen Spiels aus Anerkennung, Legitimation und gegenseitiger Bestätigung, und fördert so mafiöse Strukturen.

Auch Anthony Fauci – ein in meinen Augen hochkrimineller Mensch und „wissenschaftlicher“ Drahtzieher in der Coronazeit – erhielt ebenso wie Bill Gates bereits die Albert B. Sabin Gold Medal. 2023 bekam der langjährige Immunologe und Pandemieberater Anthony Fauci den Calderone-Preis für sein Lebenswerk (?!?) im öffentlichen Gesundheitswesen von der Columbia University verliehen. In meinen Augen gehört dieser Mann bis zu seinem Lebensende ins Gefängnis, für das, was er der Menschheit angetan hat. Solchen Menschen verliehene Preise sind keinen Pfifferling mehr wert, und sollten von redlichen Menschen abgelehnt werden.

Anfang 2025 dann die Krönung der Perversion: Die höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten, die Presidential Medal of Freedom, wurde an Anthony Fauci verliehen. Die Begründung der US-Regierung: sein jahrzehntelanger Einsatz für die öffentliche Gesundheit – hahaha – und seine Rolle bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie – oder sollte man besser sagen: Aufrechterhaltung der Plandemie?

Mit dieser Ehrung wurde Fauci von der Biden-Regierung in den Rang einer nationalen Symbolfigur erhoben. In der Logik politischer, mafiöser Inszenierungen ist das kaum überraschend. Wenn eine Plandemie die Weltpolitik prägt, sind Orden und Medaillen für die Aufrechterhaltung dieser Scharade selten weit entfernt.

Donald Trump kritisierte Fauci wiederholt öffentlich wegen seiner Rolle in der Corona-Politik. Kurz nach der Amtsübernahme 2025 wurde sein staatlicher Personenschutz, den er aufgrund des Grolls des amerikanischen Volkes gegen ihn auch bitter nötig hatte, beendet. Am 20. Januar 2025 – am Tag der Amtsübergabe an Donald Trump – erteilte Joe Biden ihm eine präventive Begnadigung, um ihn vor möglichen strafrechtlichen Verfahren unter der Trump-Regierung zu schützen. Trump kritisierte diese Begnadigung scharf und stellte ihre Legitimität zurecht öffentlich infrage.

Natürlich wollte auch Großbritannien im großen internationalen Reigen der Pandemie-Ehrungen nicht zurückstehen. Während anderswo Medaillen und Preise verteilt wurden, griff man auf der Insel gleich zu einem der traditionsreichsten Instrumente nationaler Anerkennung: dem Orden des British Empire.

Im Rahmen der Queen’s Birthday Honours im Juni 2021 wurde die Impfstoffforscherin Sarah Gilbert zur Dame Commander of the Order of the British Empire (DBE) ernannt – eine der höchsten zivilen Auszeichnungen des Vereinigten Königreichs – der funktionale Ritterschlag. Über diese Dame – die sich jetzt „Dame Commander“ nennen darf – gibt es nichts Nachteiliges zu berichten. Offiziell würdigte die britische Krone damit ihre Verdienste um Wissenschaft und öffentliche Gesundheit, insbesondere ihre Rolle bei der Entwicklung des Oxford-AstraZeneca-Impfstoffs gegen COVID-19.

Auch Spanien reihte sich im Oktober 2021 ein in den Reigen der Plandemiebetreiber. Die andernorts bereits ausgezeichneten Wissenschaftler Ugur Sahin, Ozlem Tureci, Katalin Kariko sowie Sarah Gilbert bekamen den prestigeträchtigen spanischen Princess of Asturias Award für ihre Beteiligung an der Entwicklung der ersten COVID-19-Impfstoffe verliehen. Doppelt hält besser! Die Stiftung würdigte damit die wissenschaftlichen Leistungen, die es ermöglicht hätten, in „rekordverdächtiger“ Zeit Vakzine gegen das Coronavirus zu entwickeln. Was die unausgegorenen, in „rekordverdächtiger“ Zeit hergestellten Vakzine angerichtet haben, ist hinlänglich bekannt.

Mit der feierlichen Preisverleihung im historischen Teatro Campoamor in Oviedo fügte sich Spanien nahtlos in die internationale Serie plandemischer Ehrungen ein.

In der Plandemie wurden nicht nur Impfstoffe in Rekordzeit entwickelt – sondern auch ein ganzer Kosmos an Preisen, Orden und Ehrentiteln, mit denen die zentralen Figuren dieser Zeit dekoriert wurden. Deswegen verwundert es auch nicht, dass diese Ehrungen ungefähr so viel wert sind wie die Impfstoffe: Nichts! Ganz im Gegenteil, sie schaden!

Mittlerweile finde ich es stellenweise auch belustigend, wie diese manipulierenden Menschen und Institutionen die gesamte Welt auf den Arm nehmen. Die Masse pennt und sieht auf zu diesen „Persönlichkeiten“, die ich in meinem privaten Sprachgebrauch anders bezeichne. Was für eine Maskerade! Das Karussell des Imperiums der Lügen dreht sich weiter.

Andererseits: Das Leben ist viel zu wichtig, um es zu ernst zu nehmen. Und ein paar ausgezeichnete Pausenclowns können doch auch ein bisschen zur allgemeinen Erheiterung beitragen, nicht wahr?

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Anmerkungen und Quellen

Noch ein privates Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser!

Ende September 2024 erschien mein Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“. Ende März und Anfang April 2025 wurden die beiden Bücher „Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Zwei weitere Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit) und „Persönliche Entwicklung“ sollen demnächst veröffentlicht werden. Es werden Sammelbände bestehender Artikel mit entsprechender Abstimmung aufeinander und nochmaliger Überarbeitung. Wenn Sie einen etwas größeren Verlag wissen, der eines der beiden Bücher oder auch beide veröffentlichen könnte bzw. würde, wäre ich Ihnen für diese Information sehr dankbar.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: mehrere Pokale nebeneinander
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Die geförderte Bitte | Von Sabiene Jahn

25. März 2026 um 09:27

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Die geförderte Bitte | Von Sabiene Jahn

Zwei Bitten in denselben Tagen legen eine Schieflage offen, die größer ist als der einzelne Vorgang. Auf der einen Seite freie, alternative Medien, die ihre Leser um Unterstützung bitten, weil sie ohne staatliche Alimentierung, ohne Werbekunden und mit dem Anspruch arbeiten, blinde Flecken der bislang etablierten Berichterstattung sichtbar zu machen, Narrative zu überprüfen und den Fokus für andere Perspektiven zu öffnen. Auf der anderen Seite eine öffentlich gerahmte, institutionell eingebettete Organisation, die eine freie Autorin nach einem kritischen Bericht um unentgeltliches Material für die eigene Dokumentation ersucht. Gerade in dieser Gegenüberstellung wird sichtbar, wie ungleich die Bedingungen der Öffentlichkeit inzwischen verteilt sind.

Ein Meinungsbeitrag von Sabiene Jahn.

Manchmal sagt nicht das Große, sondern das Kleine alles. Nicht das Podium, nicht die offizielle Erklärung, nicht das millionenschwere Programm. Sondern eine Mail. Eine kurze, höfliche, scheinbar harmlose Anfrage. In diesem Fall, die Bitte von Journalist Deniz Yücel, nach einem ausführlichen Bericht über eine PEN-Berlin-Veranstaltung in Koblenz, doch, sofern vorhanden, qualitativ brauchbare Fotos „für unsere Dokumentation“ zur Verfügung zu stellen. Leider gebe es dafür „kein Budget“, weshalb er „nur um eine freundliche Spende an eine gemeinnützige Organisation“ bitten könne. (1) 

Man muss diesen Satz nicht künstlich skandalisieren. Niemand ist gezwungen, ihn böswillig zu lesen. Aber man darf sich über ihn wundern. Und diese Verwunderung ist nicht kleinlich, sie ist aufschlussreich. Denn sie fällt genau in einen Moment, in dem ein anderer Text, der Appell des Globalbridge-Herausgebers Christian Müller, (4) mit schlichter Offenheit beschreibt, was unabhängige publizistische Arbeit heute tatsächlich bedeutet. Nämlich Honorare für Autoren, abonnierte Medien in mehreren Ländern, technische Kosten, Newsletter-Versand und ein monatlicher Fehlbetrag, der aus Erspartem gedeckt wird. Nicht aus Fördertöpfen, nicht aus Programmmitteln und nicht aus ministeriell begleiteten Diskursbudgets. Sie stammen aus eigener Tasche. Dort ist der Spendenaufruf keine rhetorische Geste, er ist eine Existenzfrage. 

Genau hier beginnt die eigentliche Linie. Es geht nicht um ein paar Fotos für Deniz Yücel. Es geht um zwei völlig unterschiedliche Öffentlichkeiten. Die eine lebt von Lesern, Vertrauen, intellektueller Arbeit und persönlichem Risiko. Die andere bewegt sich innerhalb institutionell abgestützter Räume, benennt Ministerien, Förderer, Programme, Ausschüsse, Staatssekretäre und tritt zugleich mit dem Anspruch auf, gesellschaftlich zu intervenieren. Beides mag formal legitim sein. Aber beides ist ökonomisch und moralisch nicht dasselbe. 

Die Pointe liegt im Wort „Spende“. Wenn freie Medien ihre Leser um Spenden bitten, dann bitten sie um den Erhalt von Unabhängigkeit. Sie sagen, diese Arbeit existiert nur weiter, wenn jene, die sie lesen, sie auch tragen. Der Leser unterstützt hier eine publizistische Möglichkeit. Im Fall der Mail von PEN Berlin verschiebt sich die Bedeutung. Hier soll nicht ein unabhängiges Medium erhalten werden. Eine freie Autorin soll einer bereits sichtbaren, strukturell eingebetteten Organisation zusätzlich noch Material überlassen, unentgeltlich, als Zuwendung, obwohl diese Organisation selbst Teil einer öffentlich geförderten Diskursarchitektur ist. Es ist, nüchtern betrachtet, die Erwartung, dass die Unabhängige – hier die Autorin des kommentierenden Artikels selbst – die Institution mit ihrer Arbeit ergänzt.

Gerade deshalb ist die Irritation berechtigt. (11) Denn der Vorgang legt eine Mentalität frei, die inzwischen weit über den Einzelfall hinausreicht. Sie lautet, die institutionell gerahmte Öffentlichkeit verfügt über Räume, Kontakte, Sichtbarkeit, Förderzugänge und Deutungsmacht – und greift dennoch selbstverständlich auf die unbezahlte Vorarbeit freier Akteure zurück, wenn es nützlich erscheint. Das kritische Stück, ein Meinungsbeitrag, wird nicht inhaltlich beantwortet, die darin aufgeworfenen Fragen zu Transparenz, Förderstruktur, Zielsetzung und politischer Rahmung werden nicht aufgegriffen, anstatt dessen elegant umgangen. Und es folgt der Zugriff auf Verwertbares – Bilder für die eigene Dokumentation. Das ist in seiner stillen Selbstverständlichkeit fast lehrbuchhaft.

Hinzu kommt eine zweite Auffälligkeit, die den Vorgang erst in seiner ganzen Schieflage erkennbar macht. In den von PEN Berlin (5)(6) kuratierten Gesprächsreihen treten überwiegend Stimmen aus dem etablierten politisch-medialen Spektrum auf – Autoren, Journalisten und Funktionsträger aus jenem Milieu, das dem klassischen Leitmedien- und Institutionsrahmen zuzurechnen ist, ergänzt um Vertreter vor allem aus SPD, Grünen und punktuell der CDU. Freie, alternative oder grundsätzlich anders verortete publizistische Stimmen erscheinen in diesem Dialograum hingegen nicht als gleichberechtigte Gesprächspartner. Allenfalls werden sie zum impliziten Gegenstand der Rahmung.

Gerade deshalb wirkt die Anfrage nach kostenlosem Material an eine unabhängige Autorin so aufschlussreich. Denn dort, wo professionell vernetzte mediale Kontakte, redaktionelle Ressourcen und institutionelle Sichtbarkeit ohnehin vorhanden sind, wäre die Beschaffung eigener Dokumentation naheliegend. Das Problem ist daher nicht die Höflichkeit der Mail. Das Problem ist ihre symbolische Fallhöhe. Das ist nicht dramatisch, es ist aber entlarvend. Sichtbar wird hier eine Asymmetrie: Die freie Autorin beobachtet, reist an, hört zu, analysiert, schreibt und publiziert. Die institutionell gestützte Seite meldet sich daraufhin nicht zuerst zur Sache, sie wird zur Ressourcenanfrage. Gerade darin liegt die Ironie. Man kann diese Szene auch größer lesen.

Über Jahre hat sich in Deutschland eine projektförmig organisierte Öffentlichkeit ausdifferenziert, in der bestimmte Diskurse politisch gewünscht, programmatisch gefasst und förderrechtlich begleitet werden. Im Fall der von Deniz Yücel begleiteten ‚Heimat‘-Reihe wird diese Logik besonders sichtbar. Öffentlich beworben wurden die Veranstaltungen als allgemeine Gesprächsreihe über Heimat. Auf der Projektseite des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘( 7) läuft dasselbe Vorhaben jedoch unter dem engeren Titel ‚Jüdische Heimat Deutschland, gestern, heute, morgen – ist das noch mein Land?‘ und dem Themenfeld Antisemitismus.

Zugleich wurde auf der Theaterseite (8) mit ‚freiem Eintritt‘ geworben, während Platzkarten nur gegen eine Schutzgebühr erhältlich waren. Auf der Programmseite des Bundes (9) wiederum ist die Teilnahme als kostenlos ausgewiesen. Allein für die von PEN Berlin bis Mitte März 2026 angekündigten 41 Veranstaltungen ergäbe sich bei nur 200 zahlenden Gästen pro Abend und einer Schutzgebühr von 5,50 Euro ein Betrag von 45.100 Euro. Das beweist noch keinen Regelverstoß. Aber es macht die Frage unausweichlich, wie sich neben einer staatlichen Förderung, behauptete Kostenfreiheit und tatsächlich erhobene Platzgebühren zueinander verhalten. Nicht die Existenz von Förderung ist hier der Stein des Anstoßes, sondern die mangelnde Transparenz des gesamten Arrangements. 

Das erzeugt nicht zwangsläufig schlechte Inhalte. Aber es erzeugt eben strukturelle Sicherheit. Was das konkret bedeutet, weiß die Autorin aus eigener Erfahrung.(10) Seit 2018 organisiert sie mit dem parteiübergreifenden Bürgerformat ‚Koblenz: Im Dialog‘ einen offenen Diskursraum, der bewusst als schlanke Privatinitiative geführt wird. Gerade darin liegt im bestehenden System bereits der Nachteil. Denn staatlich gefördert wird oft nicht zuerst, was vor Ort nachweisbar Resonanz erzeugt, Menschen zusammenbringt und echten Austausch ermöglicht. Förderanträge „belohnen“ vor allem, was organisatorisch anschlussfähig und gremienkompatibel ist. Ein eigener Antrag für eine Veranstaltung mit dem Journalisten Paul Schreyer wurde abgelehnt und eine öffentliche Begründung musste dafür nicht einmal zwingend erfolgen.

Im Koblenzer Fall zeigt sich darüber hinaus, wie intransparent solche Verfahren angelegt sein können: Das entscheidende Gremium wurde aus dem Resonanzraum der zuständigen Kulturdezernentin selbst zusammengestellt. Neutralität ist unter solchen Voraussetzungen kaum mehr als eine formale Behauptung. Wo politische und kulturelle Näheverhältnisse schon die Zusammensetzung des Auswahlrahmens bestimmen, wird faktisch vorentschieden, was als förderwürdig, anschlussfähig oder störend erscheint. Darin liegt die eigentliche Schieflage: Freie Initiativen sollen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen, ohne dass ihnen jene institutionellen Voraussetzungen offenstehen, die für geförderte Träger fast selbstverständlich sind. 

Diese Logik endet nicht bei Kulturprojekten. In Rheinland-Pfalz (RLP) speist sich die Landesmedienanstalt aus einem gesetzlich fixierten Anteil des Rundfunkbeitrags. 2023 erhielt sie daraus 8,176 Millionen Euro, 2024 noch 8,034 Millionen. (12) Zugleich weist sie seit Jahren millionenschwere Pensionsrückstellungen aus – 3,577 Millionen Euro für 2023, 2,831 Millionen für 2024. (13)(14) Der Punkt ist nicht, dass Pensionen an sich illegitim wären. Der Punkt ist die Mechanik. Ein institutioneller Apparat wird aus einem verlässlich zufließenden Gebührenstrom dauerhaft getragen. Das ist keine abstrakte Theorie – es ist eine politisch gewachsene Ordnung in einem Land, das seit 1991 maßgeblich von einer SPD-geführten Regierung geprägt wurde.

Das ursprünglich gut gedachte Bürgerfernsehen sollte Bürgern direkten Zugang zu Produktionstechnik, Ausbildung und einem Kabel-Sendeplatz mit relevanter Reichweite eröffnen. Doch auch hier zeigt die Praxis eine andere Seite. Die Autorin wurde in der Stadt Andernach von Mitgliedern eines entsprechenden Vereins zur Vorsitzenden gewählt. Zwei Vorstandsmitglieder, die dem Grünen-Spektrum hinzuzurechnen waren, akzeptierten dieses Ergebnis jedoch nicht. Ein Schlüssel zum Vereinshaus wurde nicht ausgehändigt, Unterlagen wurden vorenthalten – die Amtsausübung faktisch blockiert. Später wurde eher der Verein aufgelöst, als die gewählte Vorsitzende arbeiten zu lassen. 

Erst danach beantragte die Autorin die Mitgliedschaft in den Vereinen der Offenen Kanäle Koblenz und später auch Neuwied. Beide Anträge wurden schriftlich und ohne Begründung abgelehnt. Zwar wäre auch eine Mitarbeit ohne Mitgliedschaft möglich gewesen, das Ziel war jedoch, Programm, Ausrichtung und zeitgemäße Entwicklung aktiv mitzugestalten. Die naheliegende Schlussfolgerung ist, dass neue personelle Konstellationen und inhaltliche Modernisierungsansprüche in solchen Strukturen nicht überall erwünscht sind und dass Teilhabe in manchen dieser Strukturen nur so lange willkommen ist, wie sie bestehende politische Dominanzen nicht berührt. Solche Vorgänge mögen für manche nebensächlich wirken. In Wahrheit zeigen sie jene kleinen Stellschrauben, an denen Macht praktisch wirksam wird und an denen sich die zähen, kraftraubenden Auseinandersetzungen entscheiden.

Gleichzeitig verweist die Medienanstalt selbst auf ihren normativen Auftrag. Direktor Marc Jan Eumann (SPD) schreibt, (15) gerade in Zeiten von „Falschnachrichten, Hassreden und Verschwörungserzählungen“ gelte, „Medienkompetenz ist Demokratiekompetenz“. Genau dort beginnt ein anderes Problem. Wer die Begriffe setzt, setzt oft auch die Grenzen des legitimen Diskurses. Für freie, offene und nicht vorformatierte Debattenräume bleibt in solchen Strukturen weniger Platz, als der demokratische Selbstanspruch vermuten lässt. 

Dass das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ nun neu aufgestellt werden soll, ist deshalb nicht falsch. Im Gegenteil. Gerade weil sich über Jahre selbstreferenzielle Förderlandschaften herausgebildet haben, kann eine Neubewerbung aller Träger sinnvoll sein. Bemerkenswert ist jedoch, dass die methodische Grundlage der angekündigten Neuordnung bislang nur in allgemeinen Formeln beschrieben wird.

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) begründet den Umbau damit, das Verhältnis von Mitteleinsatz und Ergebnis stimme nicht, Programmziele würden nicht oder nicht nachhaltig erreicht. Zugleich teilte das Ministerium mit, dass die Förderung bestimmter Projekte zunächst bis zum Jahresende weiterläuft und eine erneute Bewerbung nach neuen Förderrichtlinien möglich sein soll. Nach Medienberichten gehören zu den betroffenen Trägern unter anderem die oft kritisierte Amadeu Antonio Stiftung, der BUND, HateAid, Correctiv, der Zentralrat der Juden und die Konrad-Adenauer-Stiftung.(16)(17)(18) Gerade deshalb wäre Transparenz über die künftigen Bewertungsmaßstäbe entscheidend. Solange nicht offengelegt wird, nach welchen überprüfbaren Kriterien Wirkung, Relevanz und Förderwürdigkeit tatsächlich gemessen werden, bleibt die Neuaufstellung politisch begründet, aber methodisch nur begrenzt nachvollziehbar. (19) 

Genau diese Sicherheit fehlt jenen, die außerhalb solcher Programme arbeiten. Freie und alternative Medien müssen ihr Publikum nicht nur erreichen, sondern auch in Unterstützer verwandeln, sonst verschwinden sie. Ihre Autoren arbeiten ohne Auffangnetz. Ihre Plattformen zahlen aus Erspartem, aus Kleinstspenden und aus Beharrlichkeit.

Vor diesem Hintergrund bekommt der Gegensatz zwischen Christian Müllers Appell und der Mail von PEN Berlin exemplarische Schärfe. Der eine sagt offen, wir erreichen viele, aber Reichweite bezahlt keine Rechnungen. Unterstützt bitte jene, die unabhängig arbeiten. Der andere Fall zeigt, selbst dort, wo institutionelle Unterstützung, politische Einbettung und öffentliche Sichtbarkeit vorhanden sind, wird weiter nach kostenlosen Zuarbeiten gegriffen – bei einer freien Kollegin, die den Abend kritisch dokumentiert hat. Gerade deshalb ist der Punkt größer als eine persönliche Verwunderung. Er berührt die Frage, welche Öffentlichkeit in diesem Land künftig überlebensfähig sein soll. Eine Demokratie, die ihre Debattenräume vor allem dort komfortabel ausstattet, wo sie organisatorisch anschlussfähig und förderkompatibel sind, erzeugt ein strukturelles Ungleichgewicht. Wer unabhängig bleibt, trägt das Risiko. Wer eingebunden ist, erhält Reichweite, Rahmen und Ressourcen. Und wenn aus einem solchen Raum heraus auch noch die Sprache der Knappheit gegenüber jenen bemüht wird, die tatsächlich auf unsicheren Füßen stehen, kippt der Vorgang ins Groteske.

Die Antwort darauf sollte Klarheit sein. Freie Medien und freie Autoren dürfen ihr Publikum daran erinnern, dass Nutzung allein nichts erhält. Lesen ist noch keine Solidarität. Verlinken ist noch keine Stütze. Wer unabhängige Analysen, Dokumentationen und Kommentare schätzt, sollte sie nicht nur konsumieren. Schon kleine Beträge können einen Unterschied machen, wo keine öffentliche Alimentierung, kein Projektbudget und keine politische Förderkulisse im Rücken stehen. 

Die eigentliche Lehre aus dieser merkwürdigen Mail von Deniz Yücel ist einfach. In Deutschland wird längst nicht nur um Deutungen gestritten, sondern auch um die materiellen Voraussetzungen des Sprechens. Wer die Zukunft unabhängiger Medien sichern will, muss unterscheiden zwischen jenen, die um Unterstützung bitten, um publizistisch frei bleiben zu können – und jenen, die trotz institutioneller Absicherung um Spenden „betteln“. Am Ende ist das keine Petitesse. Es ist ein Symptom. Und Symptome sollte man ernst nehmen.

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Quellen und Anmerkungen 

1.) E-Mail von Deniz Yücel an Sabiene Jahn vom 24. März 2026, 12:12 Uhr, mit der Bitte um Überlassung von Bildmaterial „für unsere Dokumentation“ und dem Hinweis, hierfür bestehe „leider kein Budget“, weshalb nur um „eine freundliche Spende an eine gemeinnützige Organisation“ gebeten werden könne. 

2.) Sabiene Jahn: „Heimat: Diskutiert, aber nicht betreten“, Globalbridge, 9. März 2026: https://globalbridge.ch/heimat-diskutiert-aber-nicht-betreten/

3.) E-Mail von Deniz Yücel an Sabiene Jahn vom 24. März 2026, 10:23 Uhr, mit der Anfrage, ob der ausführliche Bericht über die PEN-Berlin-Veranstaltung in Koblenz von der Autorin verfasst worden sei. 

4.) Christian Müller: „In eigener Sache | Danke! Ein bisschen Selbstkritik – und auch wieder eine Bitte!“, Globalbridge, 23. März 2026: https://globalbridge.ch/danke-ein-bisschen-selbstkritik-und-auch-wieder-eine-bitte/

5.) PEN Berlin: „PM PEN Berlin: Große Gesprächsreihe Heimat“, 14. Januar 2026: https://penberlin.de/pm-pen-berlin-grosse-gespraechsreihe-heimat/

6.) PEN Berlin: „PM PEN Berlin: Heimatreihe in Rheinland-Pfalz / Hallo Rheinland-Pfalz, reden wir über Heimat“, 4. Februar 2026: https://penberlin.de/hallo-rheinland-pfalz-reden-wir-ueber-heimat/ 

7.) Bundesprogramm „Demokratie leben!“: Projektseite „Jüdische Heimat Deutschland, gestern, heute, morgen – ist das noch mein Land?“: https://www.demokratie-leben.de/dl/projektpraxis/projekte-finden/juedische-heimat-deutschland-gestern-heute-morgen-ist-das-noch-mein-land-280132

8.) Theater Koblenz: Veranstaltungsseite „Ist das noch|schon mein Land?“ - Sie führt zum Portal „Ticket regional“: https://theater-koblenz.de/veranstaltungen/ist-das-nochschon-mein-land/ 

9.) Bundesprogramm „Demokratie leben!“: Veranstaltungsseite „Gespräche in Rheinland-Pfalz: Ist das noch|schon mein Land?“: https://www.demokratie-leben.de/dl/service/veranstaltungen/gespraeche-in-rheinland-pfalz-ist-das-noch-schon-mein-land-280326 (Seite nicht mehr aufrufbar)

10.) Vertonte Fassung des Beitrags zur Veranstaltungsreihe „Koblenz: Im Dialog“, Sprecherin/ Autorin: Sabiene Jahn. https://youtu.be/WXw-5lZVxHI?is=vv7p7GxSRThYp3-5

11.) Antwort von Sabiene Jahn an Deniz Yücel vom 24. März 2026, in der auf den Charakter des eigenen Beitrags als Analyse, auf die fehlende fotografische Begleitung sowie auf offene Fragen zu Förderstruktur, Transparenz, Projektlogik und politischer Rahmung hingewiesen wird.

12.) Medienanstalt Rheinland-Pfalz: Jahresbericht 2023 – Lagebericht: https://medienanstalt-rlp.de/jahresbericht-2023/berichte/lagebericht

13.) Medienanstalt Rheinland-Pfalz: Jahresbericht 2023 – Finanzbericht: https://medienanstalt-rlp.de/jahresbericht-2023/berichte/finanzbericht

14.) Medienanstalt Rheinland-Pfalz: Jahresbericht 2024 – Lagebericht: https://medienanstalt-rlp.de/jahresbericht-2024/berichte/lagebericht

15.) Medienanstalt Rheinland-Pfalz: Leporello / Selbstdarstellung mit dem Zitat vom Direktor der Medienanstalt RLP Marc Jan Eumann („Falschnachrichten, Hassreden und Verschwörungserzählungen … Medienkompetenz ist Demokratiekompetenz“): https://medienanstalt-rlp.de/fileadmin/materialien/Medienanstalt_Leporello_digital.pdf

16.) Deutschlandfunk: „Prien baut Programm zu Demokratieförderung um – Mittelstreichungen für zahlreiche Projekte“: https://www.deutschlandfunk.de/prien-baut-programm-zu-demokratiefoerderung-um-mittelstreichungen-fuer-zahlreiche-projekte-102.html

17.) Stern / Agenturmeldung: „‚Ziele werden nicht erreicht‘: Prien baut Programm zu Demokratieförderung um“: https://www.stern.de/news/-ziele-werden-nicht-erreicht—prien-baut-programm-zu-demokratiefoerderung-um-37240658.html 

18.) Deutschlandfunk: „Familienministerium weist Kritik an Umbau von Demokratieprogramm zurück“ https://www.deutschlandfunk.de/familienministerium-weist-kritik-an-umbau-von-demokratieprogramm-zurueck-100.html

19.) Deutscher Bundestag: Plenarprotokoll 21/58 – Antwort zur Weiterentwicklung von „Demokratie leben!“ ab Förderjahr 2027: https://dserver.bundestag.de/btp/21/21058.pdf

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Deniz Yücel (deutscher Journalist)
Bildquelle: Markus Wissmann / shutterstock

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Der Fall Fernandes: Angriff der virtuellen Doubles | Von Paul Clemente

23. März 2026 um 11:03

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Der Fall Fernandes: Angriff der virtuellen Doubles | Von Paul Clemente
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Der Fall Fernandes: Angriff der virtuellen Doubles | Von Paul Clemente

Ein Kommentar von Paul Clemente.

Eine mediale Bombe. Vor wenigen Tagen explodiert, stiehlt sogar der Weltpolitik die Aufmerksamkeit. Ex-Viva-Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes beschuldigt ihren Ex-Ehemann, den Ex-MTV-Moderator und TV-Darsteller Christian Ulmen, des psychischen und des physischen Missbrauchs. Der schickte postwendend einen Anwalt vor, lässt die Vorwürfe zurückweisen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Aber selbst, wenn das Gericht seine Unschuld bestätigen sollte: Der Einfluss, den dieser Fall auf die Politdebatten ausübt, ist kaum revidierbar. 

Neue Debatten verlangen frische Schlagworte. Die wurden gleich mitgeliefert: Collien Fernandes erklärt: Ulmen habe - wörtlich -  eine „virtuelle Vergewaltigung“ an ihr begangen. Ein Begriff, der 1993 erstmalig auftauchte. Autor Julian Dibbell verwendete ihn in seinem Essay „A Rape in Cyberspace“. Dass er jetzt seine Nischenexistenz verlässt und die Diskurs-Hitparade stürmt, das zeigt: Frau Fernandes Vorwürfe bringen die Debatte über staatliche Internet-Regulierung zum Überkochen. Dass sie ihrem Ex auch physische Gewalt vorwirft, verdient allenfalls einen Nebensatz. 

Nun verrät Frau Fernandes nicht, welche Art von physischer Gewalt sie ertragen musste. Spielt auch keine Rolle. Entscheidend ist: Sie hat physische Malträtierung erfahren, aber die endgültige Trennung wurde durch die virtuelle Vergewaltigung motiviert. Worin bestand die? 

Der Beschuldigte soll Deepfake-Erotik-Fotos und -Videos erstellt und von ihrem Account versendet haben. An Produzenten oder Kollegen. Mehr noch: In einigen Videos macht die Fake-Fernandes dem Adressaten heiße Avancen. Das hat ihr angeblich den Ruf von „Zügellosigkeit“ eingebracht. Jahrelang wehrte sich Fernandes gegen die Fake-Videos, erstattete Anzeige gegen Unbekannt. 2024 sendet das ZDF sogar eine Doku über ihre Suche nach dem Täter. Da wusste sie noch nicht, dass der Gesuchte womöglich im Ehebett liegt. 

Politiker und ihre Medien haben das Potenzial des Falls sofort erfasst. Ein Autor von Spiegel-Online macht im Deep-Fake sogar eine neue Herrschaftstechnik aus:

„Das Patriarchat sucht sich neue Formen der Macht.“

Aber was ist bei Rufmord durch Fälschung bitte schön neu? Zugegeben, durch KI hat die Überzeugungskraft von Fake-Bildern gewaltig zugelegt. Auch erreicht man den Adressaten leichter via Mail als über den analogen Postweg. Dennoch: Es gibt tatsächlich eine qualitative Differenz: Durch die KI wurde ein virtuelles Double von Frau Fernandes erstellt. Der schlimmste Alptraum der Romantik: Ein heimlicher Doppelgänger, der Schaden anrichtet, wofür das Original verfolgt und bestraft wird. Damit zerstört das Double auch die Identität des Vorbilds: Sowohl in der Außen- wie in der Selbstwahrnehmung.

Bei Justizministerin Stefanie Hubig und weiteren Vertretern der Altparteien herrscht Einigkeit: Ein Gesetz zum besseren Schutz vor digitaler Gewalt muss her. Auf der Webseite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz heißt es:

„Aktuell wird sehr viel über digitale Gewalt gesprochen, digitale Gewalt gegen Frauen. Das ist gut, dass wir darüber diskutieren. Das ist eine Diskussion, die die gesamte Gesellschaft betrifft, nicht nur Frauen. Auch die Männer müssen mitdiskutieren.

Das Thema ist ungeheuer wichtig, und deshalb haben wir sehr früh hier im Ministerium angefangen, einen Gesetzesvorschlag zu erarbeiten. Der ist jetzt fertig und auf der Zielgeraden. Und wir wollen künftig pornografische Deepfakes, das Herstellen, das Verbreiten, unter Strafe stellen. Insgesamt die Strafbarkeit von Deepfakes regeln. Wir wollen auch ermöglichen, dass sich Betroffene leichter vor Gericht wehren können, schneller zu ihrem Recht kommen, damit diese Erniedrigung, Demütigung, die eben passiert, nicht weiter im Netz verbreitet werden kann." 

In dieser Form lässt sich der Gesetzesentwurf durchaus befürworten. Wenn es dabei bleibt. Immerhin hatte Frau Fernandes sich gegenüber dem WDR als Befürworterin zur Klarnamens-Pflicht im Internet bekannt. Nach ihrem Erlebnis nachvollziehbar. Aber auch Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich als Fan dieser Regelung geoutet. Die aber ist vor allem: Ein weiterer Riesenschritt auf dem Weg zum gläsernen Bürger.

Gestern, am Sonntag, versammelten sich laut Polizei rund 6.700 Demonstranten – die Veranstalter zählten 13.000 - am Brandenburger Tor. Aufgerufen hatte der frisch gegründete „Feminist Fight Club!“ Motto der Kundgebung: „Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Opfern“. Unter den Veranstaltern fand sich auch Kira Bönisch, ehemals Klima-Aktivistin bei „Fridays For Future“. 

Was außerdem auffällt: Die Queer und Gender-Aktivisten scheinen vollständig verstummt. Wo ist die Dekonstruktion des Binären, wo die 70 Geschlechter? Man fragt sich: Werden die weiterhin fordern, dass Männer die Frauenumkleide nutzen dürfen, sofern sie sich als weiblich definieren? Dürfen künftige Straftäter, als Transfrauen ausgegeben, in den Frauenknast? - Null. Stattdessen feiert der klassische Mann-Frau-Dualismus ein Comeback: Manche Online-Toxikologin spricht wieder von „dem Mann“. Eine Taz-Autorin läutet sogar die Totenglocke der Mann-Frau-Beziehung. Mit Berufung auf die französische Philosophin Manon Garcia fragt sie: 

„Wie soll ich jetzt in meine heterosexuellen Beziehungen zurückgehen? Wie sollen wir Frauen mit Männern leben? Wie soll das gehen, wenn sie uns hassen?“

Was für ein Statement: „Die Männer“ hassen „die Frauen“. Bei solchen Verallgemeinerungen bleibt die Lösung des Problems unerreichbar.

Natürlich erfährt die Autorin ausreichend Bestätigung in ihrem Umfeld: „In den letzten Tagen höre ich von immer mehr Frauen, die eine Antwort auf diese Fragen gefunden haben. Sie wollen nicht mehr mit Männern leben.“ Der Fall Ulmen-Fernandes erscheint der Autorin wie eine Fortsetzung der Epstein-Files. Sie ruft die Männer zur Solidarität, zum Mitstreiten für den Schutz von Frauen auf.

Ironie: Als solch ein „neuer Mann“ hat sich Christian Ulmen jahrelang verkauft. Ein Image, das seit #MeToo weitreichende Verbreitung fand. Gegenüber der WAZ gestand er:

„Ich sehe mich komplett als der Typ Mann, den sich der Feminismus immer gewünscht hat.“ 

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: BERLIN – 19. OKTOBER: Collien Fernandes besucht die Weltpremiere von „Pope Joan“ im Sony Center CineStar. 19. Oktober 2009 in Berlin, Deutschland

Bildquelle: vipflash / shutterstock 

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Boostern mit Novalis | Von Paul Clemente

17. März 2026 um 09:00

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Boostern mit Novalis | Von Paul Clemente
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Boostern mit Novalis | Von Paul Clemente

Zum 225. Todestag eines Romantikers

“Die Lyrische Beobachtungsstelle” von Paul Clemente.

Er galt als hochsensibel, fast ein Ätherwesen. Nur ein Hauch von Leben. Ein Porträt zeigt ihn auffallend feminin. Die „blaue Blume“, romantisches Symbol unstillbarer Sehnsucht, geht auf sein Konto. Er führte eine rundum poetische Existenz, bis zum frühen Ende: Georg Philipp Friedrich von Hardenberg alias Novalis starb am 25. März 1801 an Schwindsucht. Vor genau 225 Jahren.

Untrennbar mit seinem Namen verbunden: Die virtuelle, aber tragische Liebe zu Sophie von Kühn. Beider Lovestory begann auf Schloss Grüningen, wo der 22jährige Dichter die Zwölfjährige erstmalig traf. Schnell funkte es zwischen beiden. Novalis versprach zu warten, bis Sophie das Alter zur Eheschließung erreicht habe. Ein Versprechen, das beide durch eine Verlobungsfeier bekräftigten. Aber Eheschließung war erst ab Sechzehn zulässig. Das hieß: Drei bis vier Jahre warten. In diesem Alter eine endlose Zeitspanne. Schlimmer noch: Sophie von Kühn sollte dieses Alter gar nicht erreichen. Bereits im Verlobungsjahr erkrankte sie an Leberentzündung und Lungentuberkulose. Fünfzehnjährig erlag sie dem Leiden. Damit war es auch um Novalis geschehen. 

Der Poet, dessen Sprachkunst alles Irdische verzaubert hatte, sehnte sich nach dem Jenseits. Dort, wo Sophie wartete. So schrieb er seine „Hymnen an die Nacht“, eine Absage an den Tag mit seiner Geschäftigkeit, die ihm völlig entleert schien. In dem Gedicht „Sehnsucht nach dem Tode“ ließ Novalis seiner Melancholie freien Lauf:

„Gelobt sey uns die ewge Nacht, 
Gelobt der ewge Schlummer. 
Wohl hat der Tag uns warm gemacht, 
Und welk der lange Kummer. 
Die Lust der Fremde ging uns aus, 
Zum Vater wollen wir nach Haus.“ 

Ermüdet sein. Nach Hause wollen. Darin erkannte Novalis den geheimen Antrieb menschlicher Erkenntnis:

Die Philosophie, so verstand er,„ist eigentlich Heimweh, ein Trieb, überall zu Hause zu sein.“

Bald erhob er seine verstorbene Liebe ins Mystische: „Ich habe zu Söfchen Religion – nicht Liebe.“ Der Name „Söfchen“ ist freilich doppeldeutig. Er steht für die Verstorbene, aber auch für Philosophie, der Liebe zur Weisheit. Für den Dichter war das kein Zufall:

„Mein Lieblingsstudium heißt im Grund wie meine Braut. Sophie heißt sie – Philosophie ist die Seele meines Lebens und der Schlüssel zu meinem eigensten Selbst.“

Zugegeben, im Zeitalter der Tinder-Datings wirkt so radikale Monogamie befremdlich. Man würde ihn zum Seelenklempner schicken. Allerdings bliebe es fraglich, ob moderne Therapie-Ansätze wie „Neurolinguistische Programmierung“ oder „Positive Psychologie“ dem Trauernden geholfen hätten. Ganz zu schweigen von Motivations-Workshops oder Optimierungs-Coachs. Nein, Novalis morbide Mystik ist subversiv, weil moderne Glücksversprechungen in ihr keinen Platz finden. Das immunisiert sein Leben und Werk gegen Vereinnahmung.

Im Jahr 2020 schlossen Politik und Virologie ein Bündnis. Gemeinsam erklärten sie Covid 19-Erreger zur zweiten Pest. Forscher wie Professor Christian Drosten empfahlen Maßnahmen, die vielfach zu wirtschaftlichem, physischem und psychischem Zusammenbruch führten. Jeder Einwand gegen die Maßnahmen galt als „unwissenschaftlich“. Ein großer Teil der Kulturschaffenden unterstützte die Lockdown-Politik, von Journalisten und Intellektuellen wie Slavoj Žižek, Jürgen Habermas oder Peter Sloterdijk ganz zu schweigen.  

Für den November 2020 orderte das Marbacher Literaturarchiv bei  besagtem Professor Drosten eine Festrede zum Geburtstag von Friedrich Schiller. Nein, das ist keine Satire! Drosten verortete die Aktualität des Dichters in der Verschmelzung von Pflicht und Freiheit: Um allen Bürgern maximale Freiheit zu ermöglichen, seien Einschränkungen notwendig. Aber Schiller habe den Einzelnen aufgefordert, nicht widerwillig, nicht aus purer Pflicht heraus zu agieren. Nein, ethisches Handeln sollte mit Lust und Neigung in Verbindung stehen. Die Aussage war überdeutlich: Trage die Maske. Aber nicht nur aus Pflichtgefühl. Nein, du sollst sie gefälligst gern tragen. Aus Neigung. Der Virologe suggerierte: Schiller hätte den Lappen gern getragen.

Zeitnah zur Vereinnahmung Schillers wühlte das linksgrüne Wochenblatt Die Zeit nach historischen Vorläufern der Querdenker. Tatsächlich präsentierte Literaturkritiker Volker Weidermann einen Übeltäter. Sein Name: Novalis. Begründung:

„Wie kein anderer verkörpert der Dichter die deutsche Romantik.“ Das macht ihn zweifach schuldig: „Schuld an der deutschen Impflücke, schuld an der weit verbreiteten deutschen Liebe zum Irrationalismus.“ 

Als oberflächlicher Schwärmer habe Novalis eine tiefe Einheit zwischen Mensch und Natur erträumt. Ganz nach dem Grundsatz: „Lieber die Welt verzaubern, als sie tätig zu verbessern, lieber die Ferne verherrlichen, als die Nähe auszuhalten, die Wissenschaft nur nutzen, um sie dichterisch zu verklären. Für alle Impfgegner von heute ist das schon genügend lyrisches Material, um Karl Lauterbach zahlreiche Talkshows lang Paroli zu bieten.“ Au weia. Was für ein Vergleich: Die Querdenker als Träumer, während Lauterbach als Rationalist, Realist und Tatmensch durchgeht. Es kommt noch schlimmer: Novalis „Liebe zum Tod ist in all ihrer dichterischen Schönheit bis heute ein deutsches Verhängnis.“ Soll wohl heißen: Querdenker verweigern die Corona-Maßnahmen, weil Todessehnsucht sie treibt. Weil sie so gerne an Corona sterben wollen. 

Nun blieb der meisterhafte Artikel nicht unwidersprochen. Schon damals nicht. Autor und Zeit-Redakteur Peter Neumann sprang als erster in die Bresche: Nein, Novalis wäre kein Impfgegner gewesen. Im Gegenteil: Der „hätte sich längst kreuzweise boostern lassen.“ Preisfrage: Was ist schlimmer, das Bild vom Querdenker Novalis oder das vom Booster-Fan?  

Für die kommenden Wochen hat die Novalis-Gesellschaft ein Kulturprogramm zum 225. Todestag geplant. Man darf mit Spannung die neusten Aktualisierungsversuche der Mainstream-Journalisten erwarten...

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bild: Novalis - Bild von Meyers Lexicon Büchern in deutscher Sprache.

Bildquelle: Nicku / Shutterstock 

(Auszug von RSS-Feed)
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