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Heute — 14. April 2026

Demenz und Alzheimer: Wie Vitamin D das Gehirn retten kann

14. April 2026 um 08:00

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Vitamin D ist nicht nur ein Schlüssel zu einem gut funktionierenden Immunsystem, auch scheint es in Sachen Demenz und Alzheimer eine tragende Rolle zu spielen. Das Sonnenvitamin ist offensichtlich wichtiger, als es die meisten Menschen ahnen – und das schon in jungen Jahren!

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Eine stille Epidemie rollt durch unser Land, und die meisten ahnen nichts davon. Rund 61,6 Prozent der Bevölkerung leiden unter einem massiven Vitamin-D-Mangel. Gleichzeitig steigt die Zahl der Alzheimer-Patienten. 2,5 Prozent der Erwachsenen über 40 Jahre sind bereits betroffen – und es werden immer mehr.

Dabei zeigen immer mehr Studien, dass es offensichtlich einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und dem Risiko von Demenz bzw. Alzheimer-Erkrankungen gibt. Wer im Alter (55+) zu wenig Vitamin D im Blut hat, stürzt quasi ungebremst in die Demenz. Höhere Werte hingegen wirken wie ein Schutzschild. Studien wie beispielsweise von Afzal et al. (2014), Feart et al. (2017), Licher et al. (2017) wiesen bereits darauf hin.

Die logische Schlussfolgerung lautet bisher, dass, wer im Alter ordentlich Vitamin D tankt, sein Gehirn rettet. Doch eine brisante neue Studie versetzt diesem Ansatz nun einen ordentlichen Schlag. Mulligan et al. (2026) haben Daten der renommierten Framingham Heart Study ausgewertet und kommen in ihrem im Fachjournal Neurology veröffentlichten Papier (Titel: „Association of Circulating Vitamin D in Midlife With Increased Tau-PET Burden in Dementia-Free Adults„) zu einem erschütternden Ergebnis: Wer erst im Alter anfängt, seinen Vitamin-D-Mangel auszugleichen, für den ist es womöglich längst zu spät.

Die Forscher untersuchten Probanden in ihren 30ern und glichen deren Vitamin-D-Spiegel mit Gehirn-Scans ab, die im Schnitt 16 Jahre später gemacht wurden. Das erschreckende Resultat: Wer schon in jungen Jahren – mitten im Leben – zu wenig Vitamin D im Blut hatte, bei dem bildeten sich im Alter massive Ablagerungen eines zerstörerischen Proteins namens „Tau“ im Gehirn. Die Forscher fanden hingegen keinen Zusammenhang mit „Amyloid-beta“ – jenem Protein, auf das sich die Milliarden-schwere Alzheimer-Forschung seit Jahrzehnten geradezu versteift hat. Report24 hatte bereits kürzlich in einem Artikel zum Alzheimer-Medikament Donanemab darauf hingewiesen, dass Teile der Wissenschaft hier offensichtlich auf das falsche Pferd setzen.

Denn während die Rolle von Amyloid-beta völlig unklar bleibt (es findet sich auch im Gehirn vieler völlig gesunder Menschen), ist die Sachlage bei „Tau“ absolut vernichtend. Eigentlich ist dieses Protein dafür da, die Versorgungswege unserer Gehirnzellen aufrechtzuerhalten. Doch wenn es krankhaft mutiert, verklumpt es im Zellinneren. Als Folge dessen verhungern die Gehirnzellen, sterben ab und die Demenz nimmt ihren Lauf. Mehr noch verhält sich dieses mutierte Tau-Protein wie ein Virus und steckt benachbarte gesunde Zellen einfach an.

Hier kommt Vitamin D ins Spiel – der Beschützer unserer Neuronen. Unser gesamtes Nervensystem, und besonders das Gedächtniszentrum (Hippocampus), ist geradezu gepflastert mit Vitamin-D-Rezeptoren. Das Vitamin agiert im Gehirn wie eine hochwirksame Feuerwehr. Es fährt tödliche Entzündungen herunter, bekämpft oxidativen Stress und stärkt unser Immunsystem. Fehlt dieses lebenswichtige Vitamin, brennt das Gehirn förmlich aus: Neuroinflammation und oxidativer Stress nehmen überhand, und das fehlerhafte Tau-Protein kann sich ungehindert ausbreiten und verklumpen. In der Folge sterben unsere Erinnerungen, Zelle für Zelle.

Doch wer sein Gehirn vor dem grausamen Alzheimer-Tod schützen will, darf nicht erst im höheren Alter reagieren. Der Schutzschild für unseren Verstand sollte demnach bereits in den 30er- und 40er-Jahren aufgebaut werden. Darauf weist jedenfalls die neue Studie hin. Das Sonnenvitamin ist zu wichtig, als dass man es einfach so ignorieren könnte.

(Auszug von RSS-Feed)
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Das nächste Pharma-Märchen? Donanemab und der angebliche “Alzheimer-Durchbruch”

07. April 2026 um 14:00

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Ist Donanemab tatsächlich das neue “Wundermittel” gegen Alzheimer, wie man es den Menschen verkaufen möchte? Die bisherigen Forschungsergebnisse sind zwar interessant, dennoch stellen sich viele Fragen hinsichtlich der Effektivität und mehr noch in Bezug auf die Nebenwirkungen für die Patienten.

Seit Jahrzehnten wird uns von der Pharmaindustrie und ihren willigen Helfern in den Mainstream-Medien der große Durchbruch gegen Alzheimer versprochen. Milliarden an Forschungsgeldern wurden im ewigen Kampf gegen das Vergessen verbrannt, ohne bislang wirklich greifbare Ergebnisse für die Patienten zu erzielen. Doch wenn die Kassen klingeln sollen, muss eben ein neues “Wundermittel” her. Jetzt wird Donanemab als der angebliche Heilsbringer gepriesen. Doch wenn man mal einen ungeschönten Blick hinter die glänzende Fassade der Pharma-Propaganda wirft, bleibt ein sündhaft teures Experiment mit geradezu gruseligen Nebenwirkungen übrig.

Im Zentrum dieses lukrativen Geschäftsmodells steht die sogenannte Amyloid-Hypothese. Seit ewigen Zeiten reitet Big Pharma dieses tote Pferd, weil sich damit so herrlich Forschungsgelder lukrieren lassen. Die scheinbar simple Idee dahinter lautet, dass sich Eiweiß-Müll (Plaques) im Gehirn ablagert und uns dement macht. Donanemab, ein sogenannter monoklonaler Antikörper, soll diese Ablagerungen nun für das Immunsystem markieren, damit dieses den “Müll” entsorgt. Ein “chirurgischer Eingriff” auf molekularer Ebene, heißt es seitens der Hersteller. Doch für die Patienten heißt dies, dass sie Infusionen erhalten, ständige MRT-Kontrollen über sich ergehen lassen müssen und noch mehr Infusionen bekommen.

Die Plaque-Last im Gehirn sinkt laut den Studien (siehe hier, hier und hier) zumindest auf den Laborbildern und Big Pharma feiert das als gigantischen Sieg. Den Aktionären wird der Mund wässrig gemacht mit dem Versprechen: Wenn der Kopf erst mal “sauber” ist, kann die Therapie gestoppt werden. “Behandeln bis zum Ziel” nennt sich dieses clevere Marketing-Narrativ – und es klingt nach Heilung und Patientenfreundlichkeit. Doch wenn man den tatsächlichen klinischen Nutzen betrachtet, sieht es schon wieder anders aus.

Die Patienten bauen weiterhin ab. Die Krankheit wird nicht etwa gestoppt, geschweige denn geheilt, sie schreitet nur – zumindest auf dem Papier – marginal langsamer voran. Wer hofft, dass Oma oder Opa dadurch wieder klar im Kopf werden, den Alltag meistern oder verlorene Erinnerungen zurückbekommen, fällt auf die eiskalte Illusion der Hersteller herein. Der Gewinn an Lebensqualität ist oft so subtil, dass er kaum auffällt.

Richtig kriminell wird es aber, wenn wir über den Preis sprechen, den die Patienten mit ihrer Gesundheit bezahlen. In den Studienberichten wird das elegant und verharmlosend “ARIA” genannt. Dahinter verbergen sich brandgefährliche Schwellungen im Gehirn und Mikroblutungen. Das Immunsystem wird künstlich scharf gemacht und richtet im Gehirn der Patienten schwerwiegende Kollateralschäden an. Während die einen vielleicht symptomfrei bleiben, schweben andere jedoch in Lebensgefahr. Um das Schlimmste zu verhindern, braucht es eine lückenlose, extrem teure Überwachungsmaschinerie mit ständigen, teuren MRT-Scans, für welche die Krankenkassen dann brav aufkommen dürfen.

Alzheimer ist der Jackpot der Zukunft für die Pharmaindustrie. Eine alternde Gesellschaft, panische Angehörige und Politiker, die jeden Preis zahlen, um sich als Macher zu präsentieren, tragen dazu bei. Kritische Wissenschaftler, die seit Jahren davor warnen, dass diese völlige Fixierung auf Amyloid-Plaques ein gigantischer Irrweg ist, werden konsequent ignoriert. Dass Entzündungen oder Gefäßschäden vielleicht die echten Treiber sind, stört das Geschäftsmodell, also wird es unter den Teppich gekehrt.

Am Ende bleibt die Frage offen, ob es sich bei Donanemab tatsächlich um einen Durchbruch in der Alzheimer-Behandlung handelt, oder aber um ein weiteres Pharma-Märchen, welches noch mehr Geld in die Kassen spülen soll.

(Auszug von RSS-Feed)
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