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Deutlich mehr Vergewaltigungsfälle in Deutschland registriert

11. April 2026 um 08:12

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2025 wurden in Deutschland 13.920 Vergewaltigungsfälle registriert, ein Anstieg um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen steigen seit Jahren laut Polizeistatistik der Länder. Gleichzeitig ging die allgemeine Gewaltkriminalität leicht zurück.
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„Catcalling“: Justizministerin Hubig will Gesetzentwurf vorlegen

10. April 2026 um 16:40

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Catcalling soll in Deutschland künftig strafbar werden: Justizministerin Stefanie Hubig kündigt entsprechende Schritte an.
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Bullseye Darts-Verband schließt Trans-Athleten von Frauen-Wettbewerben aus

10. April 2026 um 09:11

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Wurde nach der neuen Regel zum Darts-Frührentner - zumindest im Frauenbewerb: Noa-Lynn van Leuven. Foto:Noa-Lynn van Leuven

Nur noch biologische Frauen dürfen an Darts-Damenturnieren teilnehmen. Für Spieler wie den als Frau lebenden Noa-Lynn van Leuven bedeutet das das Aus. Er spricht von einem „schweren Schlag“ für die Trans-Community.

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Männer sind auch Menschen

06. April 2026 um 06:40

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Wir haben zwar über Jahre gesellschaftlich dekonstruiert, was ein Mann eigentlich ist – aber gleichzeitig wissen wir nun seit Wochen, dass Männer das schlimmste Übel überhaupt sind.

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Phänomen „Toxische Weiblichkeit“ Warum viele Männer keine Frau mehr wollen

02. April 2026 um 15:51

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Das Bild zeigt einen Mann, der die App Tinder benutzt. Männer haben es dort nicht leicht.

Die Single-Epidemie wütet überall im Westen. Viele Frauen wollen einen Partner, der finanziell oberhalb der „eigenen Liga“ spielt. Immer mehr junge Männer geraten in Zeiten allgemeiner Gleichbehandlung unter die Räder.

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Uni-Studie beweist, was jeder wusste: Deutsche Frauen wollen keine Flüchtlinge daten!

31. März 2026 um 11:00

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Die Wissenschaft ist um eine “bahnbrechende” Erkenntnis reicher: Deutsche Frauen stehen nicht auf Syrer und Afghanen. Das haben zwei Forscherinnen der Universität Mannheim jetzt in einer aufwendigen Studie herausgefunden. Wow, wer hätte das gedacht?

Ein Kommentar von Heinz Steiner

Immer wieder werden auch Studien zu Umständen veröffentlicht, die jedem Menschen, der nicht verblendet durchs Leben geht, längst schon bekannt sind. So auch in Bezug auf den Dating-Erfolg von Syrern und Afghanen in Deutschland. In der im Journal of Family Studies veröffentlichten Studie „Is it a match? The congruence of partnership preferences between Syrian and Afghan refugees and the German population“ (zu Deutsch: Passt es? Die Übereinstimmung von Partnerschaftspräferenzen zwischen syrischen und afghanischen Flüchtlingen und der deutschen Bevölkerung) haben Stefanie Heyne und Irena Kogan von der Uni Mannheim das Offensichtliche untersucht.

Das Ergebnis fällt dabei wie zu erwarten aus: Männliche Asylforderer, die zwischen 2014 und 2016 nach Deutschland kamen, haben großes Interesse an gleichaltrigen deutschen Frauen. Dieses Interesse wird jedoch von der Gegenseite nicht erwidert. Die Begründung dafür lautet demnach, dass die Frauen die religiösen Überzeugungen und das archaische Weltbild der Syrer und Afghanen einfach ablehnen. Zu groß ist die Inkompatibilität bei Lebensstilen und Geschlechternormen. Die Migranten hingegen hätten liebend gern einheimische Partnerinnen – auch, um sozial aufzusteigen und sich den Weg in die Gesellschaft zu bahnen.

Die Forscherinnen hoffen offenbar auf gebildete deutsche Frauen, die durch “diverse Umgebungen” eher bereit wären, sich auf die moslemischen Asylforderer einzulassen. Was in der akademischen Blase dabei gern verschwiegen wird: Es gibt mittlerweile unzählige tragische Fälle, in denen Syrer, Afghanen und andere muslimische Migranten ihre deutschen (Ex-)Freundinnen ermordet haben (Stichwort: Ehrenmorde). Wer als Bahnhofsklatscherin und Plüschtierwerferin an die große interkulturelle Liebe glaubt, hat mit Pech mit einer reduzierten Lebenserwartung zu rechnen.

Um solche “Erkenntnisse” zu gewinnen, braucht man im Deutschland von heute offenbar einen Doktortitel, ein Universitätsinstitut und jede Menge Soziologie-Forschungsgelder. Die logische Konsequenz wäre, diese Männer dorthin abzuschieben, wo ihre romantischen Perspektiven besser aussehen, anstatt noch mehr Frauen aus ihren Heimatländern zu importieren. Doch in der heutigen politischen Realität ist es wohl wahrscheinlicher, dass bald staatliche Maßnahmen und Kampagnen ergriffen werden, um den deutschen Frauen mohammedanische Partner schmackhaft zu machen.

Erinnern wir uns: 2015 wurde uns noch von Politik und Medien erklärt, es sei ein “rechtes Narrativ”, dass fast nur junge Männer zu uns kommen. Als sich die Realität nicht mehr leugnen ließ, hieß es plötzlich: Das ist völlig normal, denn die Männer kommen zuerst und holen ihre Familien nach. Und heute sitzen wir auf unzähligen unintegrierbaren Männern, die keine Frau abbekommen, weil sich die deutschen Frauen offensichtlich nicht einfach so islamisieren lassen wollen. Was ist wohl die unausgesprochene Erwartungshaltung, die zwischen den Zeilen solcher Debatten mitschwingt? Deutsche Frauen sollen für die “Integration” der Moslems aus dem Nahen Osten gefälligst die Beine breitmachen?

Die Integration der mitunter Unintegrierbaren wird eiskalt an die deutschen Frauen outgesourct. Frauen, die verständlicherweise null erotisches Interesse an Neuankömmlingen aus brutalen, archaischen und frauenverachtenden Gesellschaften haben. Was kommt als Nächstes auf die Damenwelt zu – vielleicht die Aufforderung dazu, ihren Dienst am Vaterland zu tun und einen Talahon zu heiraten?

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IOC: Schluss mit dem Woke-Wahnsinn – Männer fliegen endlich aus dem Frauensport!

27. März 2026 um 16:00

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Jahrelang mussten echte Frauen zusehen, wie ihnen biologische Männer die hart erkämpften Medaillen wegschnappten. Nun hat sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) offenbar der biologischen Realität gestellt. Ein längst überfälliger Sieg für den gesunden Menschenverstand.

Es geschehen offensichtlich noch Zeichen und Wunder. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat endlich erklärt, dass Frauenwettbewerbe nur für biologische Frauen da sind. Punkt. Nach einem ganzen Jahrzehnt voller absurder Kontroversen, in denen “Trans”-Athleten (also biologische Männer) und Personen mit sogenannten “Unterschieden in der sexuellen Entwicklung” (DSD) den Frauensport nach Belieben dominieren durften, zieht die neue IOC-Präsidentin Kirsty Coventry nun offenbar die Konsequenzen. Coventry, die im vergangenen Jahr das Erbe des woken Funktionärs Thomas Bach angetreten hat, erkennt endlich an, dass das biologische Geschlecht eine objektive Realität ist – und keine bloße “Glaubensfrage” oder ein soziales Konstrukt.

Die Entscheidung ist ein regelrechtes Erdbeben. Man geht jetzt davon aus, dass sich nun sämtliche internationalen Sportverbände dem IOC unterordnen und sowohl trans-identifizierende Männer als auch DSD-Athleten aus der Frauenkategorie verbannen. Es findet also eine Rückkehr zur Normalität statt.

Das Ziel ist klar: Man will offensichtlich auch eine Wiederholung der skandalösen Bilder der letzten beiden Sommerspiele vermeiden. Wir erinnern uns: In Tokio 2021 durfte der neuseeländische Gewichtheber Laurel Hubbard, ein biologischer Mann, völlig ungeniert bei den Frauen antreten. Noch schlimmer wurde es in Paris 2024. Dort holten die Boxer Imane Khelif und Lin Yu-ting Gold bei den Frauen. Beide waren zuvor von Weltmeisterschaften ausgeschlossen worden, weil Tests das Vorhandensein männlicher Chromosomen belegten.

Unter dem alten Regime von Thomas Bach war das alles kein Problem. Bach erklärte damals allen Ernstes, Khelif und Lin seien als Frauen zu akzeptieren, nur weil in ihrem Pass ein “F” stehe. Sein Kommunikationschef Mark Adams tat die berechtigte Empörung der Weltöffentlichkeit arrogant als “Kulturkampf” ab. Dass Coventry, die damals noch im IOC-Vorstand saß und diese Farce mit absegnete, nun eine 180-Grad-Wende hinlegt, zeigt, wie massiv der Druck geworden ist.

Es hat viel zu lange gedauert, bis die Herren (und Damen) beim IOC die unveränderlichen physiologischen Vorteile von biologischen Männern akzeptiert haben. Obwohl renommierte Wissenschaftler wie die Entwicklungsbiologin Dr. Emma Hilton längst belegt haben, dass Männer im Durchschnitt 2,6-mal härter zuschlagen als Frauen, ließ man Khelif (mit XY-Chromosomen) in den olympischen Ring steigen, um die Italienerin Angela Carini in nur 46 Sekunden regelrecht zu zertrümmern. “Ich musste mein Leben schützen”, sagte Carini damals unter Tränen.

Den endgültigen Todesstoß für die Woke-Agenda im IOC lieferte offenbar eine Präsentation der kanadischen Ärztin und Ex-Ruderin Dr. Jane Thornton im vergangenen Herbst. Sie wies unwiderlegbar nach, dass biologische Männer selbst nach der Einnahme von Testosteronblockern den Frauen körperlich massiv überlegen bleiben. Wie soll das Verbot nun durchgesetzt werden? Die Lösung ist denkbar einfach: Ein universeller genetischer Geschlechtstest per Wangenabstrich. Ein nicht-invasiver Eingriff, der nur Sekunden dauert und ein lebenslang gültiges Ergebnis liefert. Die Leichtathletik (World Athletics) macht es bereits erfolgreich vor.

Doch warum kommt das IOC ausgerechnet jetzt zur Besinnung? Die Antwort lautet: Los Angeles 2028 und Donald Trump. Der US-Präsident hat bereits eine Executive Order mit dem vielsagenden Titel “Keeping Men Out Of Women’s Sports” unterzeichnet. Er drohte unmissverständlich damit, Trans-Athleten, die in zweieinhalb Jahren in Kalifornien bei den Frauen antreten wollen, die Visa zu verweigern. Das IOC hatte also gar keine andere Wahl, als dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Es brauchte offenbar erst die harte Hand aus Washington, um die biologische Realität wieder in den olympischen Ring zu holen. Für die echten Athletinnen dieser Welt ist es ein Tag zum Feiern.

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"Meine freie Impfentscheidung" – Dr. med. Ronald Weikl im Gespräch

16. März 2026 um 18:03

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"Meine freie Impfentscheidung" – Dr. med. Ronald Weikl im Gespräch

Aus dem Klappentext:

Dr. med. Ronald Weikl, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe gründete während der COVID-19-Pandemie den Verein Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, dessen Vorsitzender Professor Dr. Sucharit Bhakdi war.

In einem kürzlich geführten Gespräch mit Dr. Heidi Wichmann und Rüdiger Lenz für das Format Eigeninitiative Gesundheit erörterte Dr. Weikl die Masernimpfung, die von staatlicher Seite als Pflichtimpfung für Kinder eingeführt wurde. Er äußerte Kritik am Beitrag des NDR-Magazins Panorama vom 4. März 2026 zur Masernerkrankung und der Notwendigkeit einer Impfung, in dem seiner Ansicht nach Unwahrheiten verbreitet wurden.

In diesem Gespräch, das von Dr. Heidi Wichmann und Rüdiger Lenz für das Format Eigeninitiative Gesundheit mit Dr. Ronald (Ronny) Weikl geführt wurde, analysiert Dr. Weikl die Hintergründe der Masernimpfung. Eine allgemeine Impfpflicht erscheint ihm überzogen, da die Inzidenz lebensbedrohlicher Masernerkrankungen bei jungen Menschen relativ gering ist.

Im zweiten Teil dieses Dialogs erörterten die Gesprächspartner die finanzkapitalsatanistische Ebene, die sich hinter den Epstein-Files verbirgt, und die offensichtliche Infiltration dieser Ebene in den medizinischen Sektor. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass die Corona-Pandemie möglicherweise im Rahmen von Absprachen dieser Schattenwirtschaft stattgefunden hat.

Im Allgemeinen haben sich nach der Corona-Pandemie, der Veröffentlichung der RKI-Files und den bis heute deutlich erkennbaren und offengelegten Zweifeln an der Integrität der politischen Handlungen, die sich in der Pandemie bewährt haben, berechtigte Skepsis gebildet.

Diese Skepsis hat sich in einer Kettenreaktion mittlerweile auf alle Impfungen ausgeweitet, die im medizinischen Bereich angeboten werden. Es stellt sich die Frage, ob Impfungen tatsächlich die versprochenen Vorteile bieten oder ob sie lediglich ein ausgeklügeltes Marketinginstrument der Pharmaindustrie darstellen, mit dem Vorteil von Veränderungen in politischen Narrativen.

Mehr über die Petition hier: www.meine-freie-Impfentscheidung.de

Über Dr. med. Ronald Weikl hier: https://dr-weikl.de

Dr. Heidi Wichmann
Web: https://dr-wichmann.shop/
Telegram: https://t.me/drheidiwichmann

Rüdiger Lenz
Telegram: https://t.me/NichtkampfPrinzip
Buch: Das Nichtkampf-Prinzip
https://www.kopp-verlag.de/Das-Nichtk...

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Dieser Beitrag wurde am 15.03.2026 auf dem YouTube-Kanal „Eigeninitiative Gesundheit“ veröffentlicht.

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Bildquelle: Eigeninitiative Gesundheit

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Cancel-Aktion gegen Alice Schwarzer | Von Paul Clemente

09. März 2026 um 10:39

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Cancel-Aktion gegen Alice Schwarzer | Von Paul Clemente
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Cancel-Aktion gegen Alice Schwarzer | Von Paul Clemente

Am Weltfrauentag

Ein Kommentar von Paul Clemente.

Haben Sie es bemerkt? Gestern, am 8. März war wieder Weltfrauentag. Schon der Hundertfünfzehnte, seit 1911. Impulsgeberin war die deutsche Sozialistin Clara Zetkin, Mitstreiterin von Rosa Luxemburg. Zweck der Aktion: Ans Frauenrecht und Gleichstellung der Geschlechter zu erinnern. Im Jahr 2026 ist der Sachverhalt komplizierter. Denn: Wer oder Was ist eigentlich eine „Frau“? Gender-Ideologen postulieren: Nicht der Körper bestimmt das Geschlecht, sondern die Gesellschaft. Folglich ist der Welt-Frauentag auch ein Tag für Transfrauen. 

Dass diese Neukonzeption kaum Euphorie auslöst, sorgt bei „Progressiven“ für reichlich Frust. Auch bei der Autorin, Schauspielerin und Trans-Aktivistin Phenix Kühnert. Im Interview mit dem Online-Magazin Glamour lautet die erste Frage: „Fühlst du dich als trans* Frau am Weltfrauentag gesehen?“ Ihre Antwort:

„Ja, ich bin ja auch einfach eine Frau. Schwierig ist es natürlich nur, wenn angenommen wird, dass jede Frau mit einer Vulva geboren wird. Oder ich an Formulierungen merke, dass trans* Menschen nicht mitgedacht werden.“ 

Dabei sind biologistische Ignoranten nicht das größte Problem. Die ließen sich notfalls umerziehen. Nein, so richtig ätzend sind Feministinnen, die Transfrauen nicht anerkennen, ihnen die Weiblichkeit absprechen. Verbale Giftspritzen, zu denen auch Alice Schwarzer zählt. Die Veteranin des Geschlechterkriegs befürchtet, dass böse Machos sich als Frauen ausgeben, um feministische Errungenschaften zu untergraben. Etwa beim Sport: Männer, die bei gleichgeschlechtlicher Konkurrenz unterliegen würden, erklären sich zu Frauen und sacken Gold-Pokale ein. Auch der Weg zur Frauensauna ist für Transfrauen geebnet. In England berief sich sogar ein Sexualstraftäter auf seine Weiblichkeit. So konnte er eine Verlegung in den Frauenknast durchsetzen. Ebenfalls in Gefahr: Die Frauen-Quote: Transfrauen könnten den Bio-Frauen die Platzreservierung kapern. 

Was Kritiker der Gender-Ideologie in den Irrsinn treibt: Sie entkoppelt die Geschlechtszugehörigkeit von überprüfbaren Kriterien. Verlagert sie stattdessen in die Subjektivität des Betroffenen. Somit ist Widerspruch unmöglich. Oder man endet als Transfeind am virtuellen Marterpfahl. Ein Schicksal, dass auch Alice Schwarzer traf. Die 83-jährige Herausgeberin der Zeitschrift Emma ist eine scharfe Kritikerin der Gender-Ideologie. Das ist kein Geheimnis. Aber jetzt lud das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg sie zur Lesung aus ihrem neuen Buch. Und zwar exakt am 8. März. Am Frauentag. Mit anderen Worten: Das Theater hatte auf Eklat, also Gratiswerbung spekuliert. Und bekam sie auch. Postwendend. 

Schon im Vorfeld jammerten 340 Theaterschaffende in einem offenen Brief: „Mit Bestürzung mussten wir feststellen, dass Alice Schwarzer am 08.03. ihr neues Buch ,Feminismus pur. 99 Worte’ in eurem Theater vorstellen darf. Wir als Theatermacher*innen fordern: Sagt diese Veranstaltung ab! Nein zu menschenfeindlicher Rhetorik! Alice Schwarzer kämpft seit Jahren gegen Selbstbestimmung, Arbeitsrechte und soziale Teilhabe von Trans-Menschen und Sexarbeiter*innen.“ 

Frau Schwarzer beharre „auf biologistischen Vorstellungen von Geschlecht, nennt Trans-Geschlechtlichkeit einen ,Trend’ bzw. ein ,Freizeitvergnügen’ und schwadroniert - ganz in AfD-Manier - von einer Gefahr für Kinder und Jugendliche, denen der Geschlechtswechsel verlockend leicht gemacht“ werde.

Außerdem bewertete eine mögliche Kanzlerschaft von Alice Weidel als  ermutigendes Zeichen für Frauen, trotz politischer Differenz. Fazit:

„Keine Bühne für Hetze! Keine Bühne für Alice Schwarzer!“

Aber die Theaterdirektion wollte sich dem Cancel-Terror nicht beugen. Auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes definierte sie die Bühne als Ort des „direkten" Austauschs: „Die Forderung, die der offene Brief aus der Interpretation und Wertung herleitet, Alice Schwarzer den Mund zu verbieten und ihr keine Möglichkeit zu geben, ihre Sicht der Dinge offen zu diskutieren, tragen wir nicht mit.“ Stattdessen vertraue man, mit Berufung auf den Philosophen Jürgen Habermas, dem „eigentümlich zwanglosen Zwang des besseren Arguments“. Deshalb halte man die Hälfte des Zeitrahmens für Publikumsgespräche frei.

Natürlich hat diese Cancel-Forderung eine lange Vorgeschichte. Seit Jahren betiteln linke Medien Schwarzer als „Rechtsfeministin“, als „alten weißen Mann“. Oder man wirft ihr gleich „False Flag“ vor. So konstatierte die Taz:

„Alice Schwarzers Weltsicht hat nichts mehr mit Feminismus zu tun.“

Da öffnet sich nicht allein die Kluft zwischen klassischer und postmoderner Linken, der Graben zwischen Lohn- und Chancengleicheit versus Identitätspolitik. Denn Schwarzer hat sich auch mit traditionellen Linken angelegt. Sie in den Siebzigern als versteckte Agenten des Patriarchats enttarnt. So schoss sie gegen Sozialisten, die sich zwar für bolivianische Bauern einsetzten, aber ihre Freundinnen weiterhin zur Hausfrauen degradierten. 

In den späten Achtzigern empörte sich die selbsternannte Kulturpsychologin Schwarzer über die Liberalisierung von Pornographie: Damit hätten linke Männer die Ausbeutung von Frauen zur sexuellen „Befreiung“ umgedeutet.

Auch vom Weltfrauentag hat Schwarzer keine hohe Meinung, plädiert seit Jahren für dessen Abschaffung. Auch hier wittert sie Etikettenschwindel. Der Tag sei „gönnerhaft“ und zudem „eine sozialistische Erfindung, die auf einen Streik von tapferen Textilarbeiterinnen“ zurückgehe, verriet sie auf Emma-Online. Statt „realer Gleichberechtigung“ setze der Frauentag lediglich auf eine „symbolische Schmeichelei“.

Zurück zum gestrigen Weltfrauentag: Wie schon erwähnt, blieb das Theater standhaft. So startete um 19 Uhr die Lesung vor hundert Zuschauern. Draußen standen ebenso viele Demonstranten mit Protestbanner. Regelmäßig stürmte ein Aktivist die Bühne, rief irgendwas ins Publikum, und erntete dafür Buh-Rufe. Schwarzer hingegen verhielt sich ruhig. Abwartend. Schließlich sagte sie:

„Wir sind da, um voneinander zu hören, uns auszutauschen. Wir müssen überhaupt nicht einer Meinung sein."

Und genau dieses Ertragen konträrer Meinung gilt vielen Zeitgenossen als Überforderung. Sie halten sich die Ohren zu und schreien nach Cancelling. Sie beanspruchen das Recht auf widerspruchsfreie Räume, politische Safe Spaces. Und beerdigen damit die Demokratie.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bild: Alice Schwarzer, deutsche Autorin und Journalistin (Emma), auf der Frankfurter Buchmesse Frankfurt 2011 in Frankfurt am Main, Deutschland

Bildquelle: Markus Wissmann / shutterstock  

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