Berlin-Neukölln. Der Skandal um eine mutmaßliche Vergewaltigung in einem Berliner Jugendzentrum hat nun ein erstes Nachspiel. Das Bezirksamt Neukölln hat die zuständige Sachbearbeiterin des Jugendamtes […]
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Leipzig. Fast täglich gibt es Horrornachrichten, die mit dem veränderten „Stadtbild“ in Deutschland zu tun haben – Mord, Gewalt, Belästigung. Die Täter sind zum deutlich […]
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Berlin/Wien. Der frühere „Welt“- und „Presse“-Journalist Boris Kálnoky sieht in Ungarn eine funktionierende Pressefreiheit – und mehr regierungskritische Medien als vor Orbáns Amtsantritt. Vor der […]
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München. Wieder Behördenwillkür gegen die AfD: Polizeibeamte durchsuchten dieser Tage das Landtagsbüro und die Wohnung des bayerischen AfD-Abgeordneten René Dierkes. Der Grund: satirische Memes und […]
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Nur noch biologische Frauen dürfen an Darts-Damenturnieren teilnehmen. Für Spieler wie den als Frau lebenden Noa-Lynn van Leuven bedeutet das das Aus. Er spricht von einem „schweren Schlag“ für die Trans-Community.
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Augsburg. Ein aufsehenerregender Befund: die sogenannte Generation Z schneidet bei nahezu allen kognitiven Tests schlechter ab als ihre Vorgänger. „Die Gen Z ist die erste […]
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Wolfram Weimer cancelte neulich drei Buchhandlungen von einer Liste für einen Preis. Das darf offenbar nur das woke Milieu – alle anderen sollen sich bitte fair und anständig verhalten.![]()
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Die herrschende Kulturgeschichte legt ebenso Wert darauf, gesellschaftliche Zusammenhänge zu zerstückeln, wie große Charaktere in Nachrufen um ihre Facetten zu enteignen. Engagement gegen NATO-Kriegsprofiteure ist dann etwas für schrullige, schrille Außenseiter. Große Unterhaltungskunst hingegen wird erst gewalttätig entpolitisiert und dann monumentalisiert. So auch jetzt die Nachrufe auf den großen Mario Adorf. Echte Stars dürfen halt keine Vorbilder für die Friedensbewegung werden. Von Diether Dehm.
Man muss die KI schon kräftig schütteln, um bei Prominenten auf ihr linkes Engagement zu stoßen. Widerwillig und erst beim sechsten Anlauf gibt ChatGPT Mario Adorfs „linksliberale Einstellung“ preis. Und, nein, es gäbe auch „keine verlässlichen Hinweise darauf, dass Mario Adorf zu den prominenten Unterzeichnern …“ gehört habe.
Dabei hatte mir Mario Adorf 1980 nach Fürsprache des gemeinsamen Freundes Dieter Hildebrandt im Münchner Keller der „Lach- & Schießgesellschaft“ persönlich die Unterschrift unter den Krefelder Appell gegen die NATO-Raketen gegeben. Und war auch dort aufgeführt. Im Spätherbst 2014 sammelten Gabriele Krone-Schmalz und andere – trotz und wegen des „Krim-Konflikts“ – Unterschriften für Frieden mit Russland und gegen das Feindbild Putin. Unterschrieben hatten bereits Egon Bahr, Gerhard Schröder … und Mario Adorf. Der geheimdienstlich-mediale Komplex, der bis in Wikipedia und ChatGPT über Promibiographien schaltet und waltet, kochte über. Und bastelte einen halbprominenten Gegen-Aufruf – zugunsten der NATO.
Ob Mario Adorf den Karl Marx im Dokumentar-Spielfilm oder den Schurken in „Winnetou“ spielte, ob den „Großen Bellheim“ und den „Schattenmann“ (wo wir gemeinsam in Frankfurt vor Dieter Wedels Kamera standen), ob er den Kommissar in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ oder in „Kir Royal“ den Klebe-Fabrikanten Haffenloher („ich scheiß dich zu mit meinem Geld“) – es ist oft diese Dialektik aus zartgefühlter Süffisanz und rheinischer Stoffeligkeit, aus welcher er Partikel für Persönlichkeiten funkeln lässt. Die wirklich großen Charakter-Darsteller lernen erst, Rollen auf Körperdistanz zu halten und ihnen hernach erst und allmählich eigene Facetten wieder beizumischen. Mario Adorf – Sohn einer Alleinerziehenden in nicht eben begünstigten Verhältnissen in der Eifel – hat, wie kaum ein anderer, seine Schauspielkunst aus der Herausbildung eigener biographischer Reichhaltigkeit geschöpft. Und dann erst, zögerlich dosierend, (er-)probend, eigene Ingredienzien daraus in die Rolle eingespielt.
Gerade darum ist es eine Erbsünde des geheimdienstlich-medialen Komplexes, prominente Biographien zu versimpeln, politische Seiten, wie ihre aktivierbare Friedenssehnsucht, aus deren Talent zu sezieren, um aller Welt ein Vorbild in Angepasstheit vorzugaukeln und zu hinterlassen.
Als wir uns in München kürzlich wieder trafen, betonte Mario Adorf, dass er kein Wort an dem Friedens-Appell von 2014 zu bereuen habe, in dem ja ausdrücklich vom Sicherheitsbedürfnis Russlands die Rede war. Spannend war in diesem Gespräch aber auch, wie er mir von seiner Begegnung mit Bertolt Brecht und Helene Weigel in den Fünfzigern erzählt hat. Brecht habe den jungen Schauspielern gesagt, seine Regeln des „antiaristotelischen Theaters, der V-Effekte und des Epischen“ seien zwar zunächst eisern aufgestellt worden, sollten aber doch lebendig eher nur als Anhaltspunkte taugen und keinesfalls einschüchternd. Diese Dialektik aus intellektueller Regelvorgabe und Fingerspitzengefühl in der Praxis hat das Schau-Spiel Mario Adorfs groß gemacht. Und, ja, auch für die Lebenspraxis von Intellektuellen und Politikern könnten Regeln wirkmächtiger werden, wenn sie mit ihren Widerworten und Ausnahmen in Fleisch und Blut übergehen, als durch Verbote.
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Mit Mario Adorf stirbt ein ganz Großer des deutschen Kinos. Manchmal charmant, manchmal brutal – immer authentisch. Dabei wurde dem Deutschitaliener vom Leben nichts geschenkt. Eine Huldigung.
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Berlin. Die Repression gegen unerwünschte Meinungsäußerungen verliert jedes Augenmaß. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen das unabhängige Portal „Achgut.com – Achse des Guten“ des jüdischen Publizisten […]
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Eigentlich hätte Kanye West in London auftreten sollen – doch aufgrund seiner NS-Verherrlichung darf der schwarze Rapper nicht ins Land. Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage warnt vor einer „gefährlichen“ Entwicklung.
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Weimar. Herbert Grönemeyer erhält den Deutschen Nationalpreis 2026. Die Deutsche Nationalstiftung würdigt damit seine künstlerische Leistung, vor allem aber sein „demokratisches Engagement“. Die Verleihung findet […]
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Das Dresdner Hygiene-Museum lädt zu einer Schau über mentale Gesundheit ein: interaktiv, persönlich und niedrigschwellig. Doch zwischen Aufklärung und Zeitgeist wirft sie auch Fragen auf, die über das Thema mentale Gesundheit hinausgehen.
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Ausstellung Wenn eine Herrenjacke der Psyche hilft wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Don Camillo und sein Gegenspieler Peppone sind so populär wie beliebt, vor allem hierzulande. Ihren Schöpfer, Giovannino Guareschi, kennt hingegen kaum jemand. Der Mensch hinter den ikonischen Figuren war ein unbeugsamer Journalist, gläubiger Katholik und humorvoller Kämpfer gegen das Establishment.![]()
Der Beitrag Don Camillos rebellischer Vater erschien zuerst auf .
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Schon wieder warnt ein linker Kulturfunktionär vor dem Kulturkampf: Christoph Bartmanns „Attacke von rechts“ wirkt wie ein Psychogramm einer elitären Blase, die in Panik auf ihre Niederlage wartet. Fabian Schmidt-Ahmad rezensiert.
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München. Die AfD-Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag will das Fach „Islamischer Unterricht“ an staatlichen Schulen abschaffen. Mit einem Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes […]
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Eine Verlobung, ein harmloser Abend mit Freunden – und plötzlich gerät alles ins Wanken. Der am Donnerstag anlaufende Kinofilm „Das Drama“ wirft die Frage auf, wie sehr Menschen ihren (zukünftigen) Partner wirklich kennen. Das ist makaber, zuweilen aber auch witzig.
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Thomas Fazi und William Mitchell plädieren in ihrem Buch aus linker Perspektive für einen souveränen Nationalstaat. Dabei kommt jedoch eine notwendige kritische Auseinandersetzung mit dem Staat selbst zu kurz.![]()
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Der „Fall Fernandes“ legt frei, was längst brodelt: Zwischen Männern und Frauen wächst ein tiefes Misstrauen. Konservative brauchen darauf dringend eine vernünftige Antwort.
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Geschlechterverhältnis Mann und Frau – Etwas fault im Inneren wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
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Seit Jahrzehnten wird gestritten, geplant und verzögert – nun gibt es erstmals eine klare Richtung für die Berliner Bauakademie: Die Fassade soll sich am Original Schinkels orientieren. Ein Lichtblick?
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Ein trauriges Gedicht.![]()
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Gerd Buurmann statt Jan Böhmermann – mit scharfer Zunge ärgert der Künstler, Kabarettist, Regisseur und Moderator des legendären Podcasts „Indubio“ die Linke.
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