There's no safety net over the NHL bench; however, Colorado Avalanche head coach Jared Bednar probably wishes there were one.
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Beginnt hier die Tokenisierung der Weltwirtschaft?
Während die Aufmerksamkeit auf militärische Entwicklungen im Nahen Osten gerichtet ist, zeichnen sich im Hintergrund mögliche Veränderungen mit weitreichenden wirtschaftlichen Folgen ab. Berichte, wonach Iran im Zusammenhang mit dem Öltransit durch die Straße von Hormus Gebühren erhebt und dabei auch Kryptowährungen als Zahlungsoption in Betracht zieht, könnten über den unmittelbaren geopolitischen Kontext hinaus Bedeutung haben.
Zunächst wirkt dieser Schritt wie eine pragmatische Reaktion auf Sanktionen und eingeschränkten Zugang zum internationalen Finanzsystem. Tatsächlich nutzen Staaten unter Druck seit Jahren alternative Wege, um Handel abzuwickeln. Die Einbindung digitaler Assets in reale Handelsprozesse hebt diese Entwicklung jedoch auf eine neue Ebene.
Erstmals wird damit ein zentraler Rohstoff der globalen Wirtschaft – Öl – nicht ausschließlich im Rahmen traditioneller Währungssysteme betrachtet. Die Möglichkeit, Transaktionen teilweise über Kryptowährungen abzuwickeln, schafft eine direkte Verbindung zwischen physischen Gütern und digitalen Wertträgern. Auch wenn es sich dabei noch nicht um eine vollständige Tokenisierung handelt, weist die Entwicklung in diese Richtung.
Die Idee, Vermögenswerte zu digitalisieren und über Blockchain-Technologien abzubilden, wird seit Jahren von Akteuren aus Finanzwelt und Politik diskutiert. Larry Fink sowie Organisationen wie das World Economic Forum sehen in der Tokenisierung langfristig eine grundlegende Transformation der Kapitalmärkte. Bislang blieb diese Vision jedoch weitgehend auf theoretische Konzepte und Pilotprojekte beschränkt.
Die aktuelle Entwicklung unterscheidet sich insofern, als sie nicht aus strategischer Planung, sondern aus geopolitischem Druck heraus entsteht. Gerade solche Umstände haben in der Vergangenheit häufig strukturelle Veränderungen beschleunigt. Wenn Staaten beginnen, reale Handelsströme unter Umgehung klassischer Finanzinfrastrukturen abzuwickeln, könnte dies langfristig die Rolle bestehender Systeme infrage stellen.
Dabei ist zu betonen, dass es sich bislang nicht um ein etabliertes oder global akzeptiertes Modell handelt. Weder gibt es einheitliche Standards noch eine breite internationale Beteiligung. Dennoch zeigt sich ein möglicher Trend: Die Grenzen zwischen physischer Wirtschaft und digitalen Finanzsystemen beginnen sich zu verschieben.
Ob daraus tatsächlich ein nachhaltiger Wandel entsteht, bleibt offen. Sollte sich der Einsatz digitaler Assets im Rohstoffhandel jedoch ausweiten, könnte dies als früher Hinweis auf eine umfassendere Transformation gewertet werden – hin zu einer stärker digitalisierten und möglicherweise tokenisierten Weltwirtschaft.
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Die Banque de France hat in den vergangenen Monaten einen bemerkenswerten Schritt vollzogen: Die letzte Tranche ihres Goldes, die noch bei der Federal Reserve Bank of New York lagerte, wurde verkauft und durch moderne, international standardisierte Goldbarren ersetzt. Diese lagern nun vollständig in den eigenen Tresoren in Paris. Damit befindet sich das gesamte französische Goldreserven [...]
Der Beitrag Frankreich holt sein letztes Gold aus New York nach Hause – und macht dabei 13 Milliarden Euro Gewinn erschien zuerst unter tkp.at.
David Stockman
Für die MAGA-Anhänger und die Fed-Fans ist das wahrscheinlich gar nichts.
Doch wer sich länger als zwei Wochen mit den Finanzkennzahlen beschäftigt hat, könnte das anders sehen. Wenn sich in Echtzeit Folgendes abspielt, deutet vieles darauf hin, dass sich unter der Oberfläche ein gewaltiges wirtschaftliches Beben zusammenbraut:
Das sind starke Signale für den zukünftigen Ausblick – aber ein goldenes Zeitalter des Wohlstands oder ein S&P 500 bei 10.000 gehört offensichtlich nicht dazu. Im Gegenteil: Das sieht ganz nach einem Ausbruch aus – einem überwältigenden Misstrauensvotum gegenüber den Ausgaben-, Verschuldungs- und Gelddruck-Orgien, die weiterhin aus Washington kommen und sich sogar noch beschleunigen.
Wie aus der Grafik unten hervorgeht, ist der Preis von historischem Geld – Gold – in eine neue, nahezu parabolische Phase eingetreten. So dauerte es neun Jahre, bis sich der Preis von 1.300 Dollar pro Unze im Jahr 2016 auf 2.700 Dollar bis Januar 2025 verdoppelte – unter den einheitlichen Schulden- und Gelddruck-Politiken beider Parteien.
Doch seit dem Beginn von „Trump 2.0“ hat sich der Preis nicht nur erneut verdoppelt, sondern ist allein seit August sogar um 31 % – von 3.400 auf etwa 4.440 Dollar – explodiert.

Der Anstieg eines weiteren „alten Geldes“, Silber, war zuletzt noch spektakulärer.
Nach Jahren bei 20 Dollar pro Unze oder darunter schoss es regelrecht in die Höhe – ein Anstieg von 65 % in nur 30 Tagen. Eine vergleichbare Entwicklung gab es nur einmal zuvor: zwischen 1978 und 1980, als der Preis von 5 auf 40 Dollar pro Unze explodierte.
Danach stieg die Inflation bekanntlich in den zweistelligen Bereich, woraufhin die „Volcker-Kur“ folgte. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen stieg auf 16 %, der Leitzins auf über 20 %, gefolgt von zwei Jahren schwerer stagflationärer Turbulenzen.
Natürlich reimt sich Geschichte oft, wiederholt sich aber selten exakt. Und aktuell gibt es keinen Volcker bei der Fed – und auch niemanden in Sicht, der ihm nahekommt.
Denn trotz all seiner Fehler zögerte Jimmy Carter im August 1979 nicht, einen starken, auf stabiles Geld ausgerichteten Fed-Vorsitzenden zu ernennen, der wiederum nicht zögerte, die Geldpresse zu stoppen.
Ein oft vergessener Aspekt von Volckers erfolgreicher Bekämpfung der Inflation Ende der 1970er war, dass sich der Dollar stabilisierte, als die Geldschöpfung gedrosselt wurde. Zwischen Ende 1979 und 1985 verdoppelte sich der handelsgewichtete Wert des Dollars mehr als.
Das senkte die Importkosten und übte gleichzeitig Druck auf die Preise US-amerikanischer Güter aus. Die einfache Tatsache damals wie heute ist: Wenn man den Dollar schwächt – in einer Wirtschaft, die jährlich Waren im Wert von 3,5 Billionen Dollar importiert – bestimmt der Wechselkurs maßgeblich die Preisentwicklung von Gütern und Rohstoffen.
Dementsprechend wurde die Inflation von über 13 % im Jahr 1980 bis Mitte 1983 auf etwa 3 % pro Jahr gesenkt – dank der starken Erholung des Dollars.

Bekanntlich verfolgt Donald Trump wirtschaftlich vor allem ein Ziel: niedrigere Zinsen und einen schwächeren Dollar. Letzteres nimmt beinahe obsessive Züge an.
Die Wahrheit ist, dass Trump den freien Markt nie wirklich verstanden oder respektiert hat. Seine Grundhaltung entspricht eher der eines umfassenden Befehlshabers über wirtschaftliche Angelegenheiten – gepaart mit einer Verschwörungsmentalität, die unerwünschte Entwicklungen wie einen starken Dollar ausländischen Machenschaften zuschreibt, statt den Kräften von Angebot und Nachfrage.
Es überrascht daher nicht, dass auch der Wechselkurs des Dollars in den letzten zwölf Monaten deutlich in die falsche Richtung gegangen ist.
Früher wurde die Politik eines schwächeren Dollars zumindest von einem starken Finanzminister wie James Baker vertreten, der zwar ebenfalls niedrigere Zinsen wollte, aber noch Respekt vor Experten und wirtschaftlichem Mainstream hatte.
Das Ergebnis war letztlich eine Anpassung des Dollarkurses auf ein Niveau wie vor der Inflationsphase der späten 1970er.
Doch heute handelt es sich nicht um eine kontrollierte Anpassung, sondern um einen chaotischen Angriff auf den Dollar – angetrieben von einer wirtschaftspolitisch inkompetenten Führung im Weißen Haus.
Das wurde besonders deutlich, als US-Finanzminister Scott Bessent kürzlich eine sogenannte „Rate Check“-Aktion anordnete – eine seltene Maßnahme, bei der Banken zum Wechselkurs USD/JPY befragt wurden.
Solche Aktionen signalisieren den Devisenmärkten normalerweise eine bevorstehende Intervention – und warnen davor, unvorbereitet zu sein.
Mit anderen Worten: Washington ist offenbar bereit, den eigenen Dollar gezielt zu schwächen, um den angeschlagenen Yen zu stützen – in der Hoffnung, dadurch den Verkauf der enormen Menge neuer Staatsanleihen zur Finanzierung des steigenden Defizits zu erleichtern.
Kurz gesagt: Am US-Anleihemarkt droht eine massive Krise, während eine Gruppe wirtschaftspolitischer „Cowboys“ an der Macht ist, die zu immer extremeren Maßnahmen greifen könnten, um die Konsequenzen zu vermeiden.
Die geplante Währungsintervention zugunsten des Yen zeigt, dass die aktuelle Politik dabei ist, endgültig die Kontrolle zu verlieren.
Denn wenn es eine entwickelte Volkswirtschaft gibt, die für extreme Verschuldung und exzessives Gelddrucken steht, dann ist es Japan. Dennoch scheint die US-Regierung darauf zu setzen, dass Japan weiterhin amerikanische Schulden aufkauft.
Anmerkung der Redaktion:
Bewegungen wie Gold über 5.000 Dollar und dreistellige Silberpreise sind kein „Marktrauschen“, sondern ein klares Misstrauensvotum gegenüber dem Schulden- und Gelddrucksystem – und ein Warnsignal, dass politische Entscheidungsträger mit noch stärkerer Geldentwertung reagieren könnten.
Wenn du wissen willst, wie du dich auf einen möglichen Zusammenbruch des Finanzsystems vorbereiten kannst, bietet unser Spezialbericht konkrete Strategien für den Fall eines Verlusts des Dollar-Status als Weltreservewährung oder möglicher Kapitalverkehrskontrollen.
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Die Goldene Bulle von Rimini sicherte vor 800 Jahren dem Deutschen Orden die eroberten Gebiete im Prußenlande zu. Zuvor war der Ordenshochmeister jedoch aus gutem Grund skeptisch gewesen.
Dieser Beitrag Goldene Bulle von Rimini Vom Kaiser abgesichert zog der Deutsche Orden nach Osten wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat kürzlich verkünden lassen, die Währung seines Landes solle den Status einer globalen Reservewährung haben. Damit heizt er die Spekulationen über die Ablösung des Dollars und die Einführung eines goldgedeckten Yuan an. Eine nähere Untersuchung zeigt, wie die chinesische Währung tatsächlich aktuell im Vergleich zum Dollar steht, wie die Chancen einer Golddeckung stehen und in welchem Zusammenhang Xi seine Forderungen geäußert hat. Von Karsten Montag.
China muss „über eine starke Währung verfügen, die im internationalen Handel, bei Investitionen und auf den Devisenmärkten weit verbreitet ist und den Status einer globalen Reservewährung hat“. Das sind die Worte des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping während einer Rede, die er bereits im Januar 2024 vor führenden Beamten auf Provinz- und Ministerialebene gehalten haben soll. Ende Januar dieses Jahres hat das Magazin der Kommunistischen Partei Chinas namens Qiushi die Rede nun veröffentlicht. Die internationale Fachzeitschrift Financial Times sieht darin die Ankündigung Chinas, den US-Dollar auf lange Sicht als Leitwährung abzulösen. Die Neue Zürcher Zeitung erkennt in der Aufstockung der Goldreserven Chinas sogar den Plan der chinesischen Führung, die Währung des Landes mit dem Edelmetall zu decken.
Doch wie ist der aktuelle Stand der chinesischen Währung Yuan – auch als „Renminbi“ bezeichnet – im Verhältnis zum Dollar? In welchem Kontext hat Xi Jinping seine Pläne geäußert, und ist es überhaupt realistisch, den globalen Handel mit einer goldgedeckten Währung abzubilden?
Was macht eine Leitwährung aus?
Als Leitwährung bezeichnet das Gabler Wirtschaftslexikon eine Währung, die als „internationales Zahlungs- und Reservemittel“ sowie als „internationale Anlagewährung“ verwendet wird. Um den Stand der chinesischen Währung im Verhältnis zum Dollar näher zu bestimmen, muss also der Anteil des Yuan im internationalen Zahlungsverkehr, dessen Anteil an den weltweit auf nationalen Banken vorhandenen Fremdwährungen (Reservewährungen) sowie die Größe des chinesischen Anlagemarkts ermittelt werden.
Anteil des Yuan am internationalen Zahlungsverkehr
Betrachtet man lediglich die internationalen Zahlungsvorgänge, die mit dem Kommunikationssystem SWIFT abgebildet werden, dann lag der Yuan 2024 mit einem Anteil von 3,8 Prozent hinter dem US-Dollar (49,1 Prozent), dem Euro (21,7 Prozent) und dem Britischen Pfund (6,9 Prozent) gerade einmal abgeschlagen auf Platz vier der weltweit meistgenutzten Währungen.
Abbildung 1: Anteil der Währungen an internationalen Zahlungsvorgängen mittels SWIFT, Datenquelle: Statbase
SWIFT wurde 1973 in Belgien gegründet und wird de facto von den Großbanken der G10-Staaten sowie deren Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank kontrolliert. Da das Zahlungssystem dem belgischem Recht unterliegt, haben auch Beschlüsse der EU Einfluss darauf. So hat SWIFT seit 2012 von der EU sanktionierte iranische Banken sowie seit 2022 die von der EU sanktionierten russischen und belarussischen Banken und Finanzunternehmen von Zahlungsvorgängen über das Kommunikationssystem ausgeschlossen. Zudem ist davon auszugehen, dass die Regierungen der G10-Staaten jegliche Zahlungsvorgänge einsehen können. So können beispielsweise die Vereinigten Staaten oder die EU über SWIFT die Einhaltung von Sekundärsanktionen überwachen und einzelne Banken, welche die Sanktionen nicht einhalten, gezielt von dem Zahlungssystem ausschließen.
Eine mögliche Ausweitung dieser Form von Sanktionen der G10-Staaten ist sicherlich ausschlaggebend dafür, dass wirtschaftlich aufstrebende Länder eigene Zahlungssysteme entwickeln, um internationale Zahlungsvorgänge in ihren eigenen Währungen abseits von SWIFT zu realisieren. An das indische „Unified Payments Interface“ (UPI) sind beispielsweise mittlerweile Banken in acht weiteren Ländern angeschlossen. Deutlich fortgeschrittener ist hingegen das chinesische „Cross-Border Interbank Payment System“ (CIPS), das internationale Zahlungsvorgänge in Yuan mit Finanzinstituten in 109 Ländern ermöglicht. 2024 lag das Volumen dieser Zahlungen in der chinesischen Währung über CIPS bei umgerechnet knapp 24,5 Billionen US-Dollar. Im selben Jahr wurden über SWIFT zwar Zahlungsvorgänge mit einem Volumen von 194,6 Billionen US-Dollar abgewickelt, allerdings bezieht sich dieser Wert auf Zahlungen in allen Währungen, die mit SWIFT übertragen werden.
Berücksichtigt man bei der Ermittlung der vorrangigen Währungen im internationalen Zahlungsverkehr auch das chinesische Zahlungssystem CIPS, dann ist der Yuan im Begriff, den Euro als weltweit zweitwichtigste Währung abzulösen.
Abbildung 2: Volumen der wichtigsten Währungen im internationalen Zahlungsverkehr – SWIFT und CIPS, in US-Dollar, Datenquellen: Statbase, verschiedene Quellen zur Bestimmung des jährlichen Volumens internationaler Zahlungen über SWIFT, FXC Intelligence, Wikipedia
Die sinkende Bedeutung des Euros im internationalen Zahlungsverkehr seit 2022 steht sicherlich im Zusammenhang mit den EU-Sanktionen gegen Russland. Belief sich der gesamte Warenhandel zwischen der EU und Russland 2021 noch auf 257,5 Milliarden Euro, sank er bis 2024 auf 67,5 Milliarden Euro ab. Das erklärt jedoch nur einen Bruchteil des kurzfristigen Rückgangs der Nutzung des Euros im internationalen Zahlungsverkehr von umgerechnet über 20 Billionen US-Dollar zwischen 2022 und 2023. Die verstärkte Nutzung des US-Dollars seit 2022 weist darauf hin, dass noch andere Faktoren den internationalen Handel bewogen haben könnten, auf den Euro zu verzichten.
Die gestiegene Nutzung des Yuan ist wiederum zum Teil darauf zurückzuführen, dass China die EU als wichtigsten Handelspartner Russlands abgelöst hat. Auch ein Abkommen zwischen Saudi-Arabien und China, saudische Öllieferungen in Yuan abzugleichen, sowie die Forderung Russlands, dass Indien russische Öllieferungen in Yuan bezahlt, dürfte die Rolle der chinesischen Währung im internationalen Zahlungsverkehr deutlich verstärkt haben.
Anteil des Yuan an internationalen Reservemitteln
Reservemittel oder Währungsreserven sind von Groß- und Zentralbanken gehaltene Fremdwährungen, Staatsanleihen in Fremdwährungen sowie Gold oder Silber. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IMF) lag der Anteil des Yuan an den weltweiten Währungsreserven im dritten Quartal 2025 lediglich bei 1,9 Prozent, während der Anteil des Dollars im gleichen Zeitraum bei 56,9 Prozent lag. Über die vergangenen Jahre verteilt hat der US-Dollar an Relevanz nur wenig eingebüßt. Eine rapide Veränderung zugunsten des Yuan ist bei den Währungsreserven nicht zu erkennen.
Abbildung 3: Anteil der Währungen an den weltweiten Reserven, Datenquelle: Statbase
Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch, welche Länder den größten Anteil der globalen Währungsreserven halten. Von den weltweit umgerechnet knapp zwölf Billionen Dollar an Fremdwährungen auf ausländischen Banken exklusive Goldes wurden 2024 lediglich 24 Prozent bei Finanzinstituten der G10-Länder gehalten.
Abbildung 4: Anteil der G10-Länder an den weltweiten Währungsreserven (ohne Gold), Datenquelle: Weltbank
Ein Grund für die Abnahme der Fremdwährungen innerhalb Europas ist die Einführung des Euro. Lag der Anteil der weltweiten Währungsreserven der Länder im Euroraum 1998 in Summe noch bei etwas mehr als elf Prozent, sank dieser in der Folgezeit auf bis zu unter zwei Prozent ab. Doch auch schon vor dem Euro ist der Anteil der Währungsreserven der G10-Länder von über 60 Prozent Anfang der 1970er-Jahre knapp um die Hälfte bis 1998 geschrumpft.
Im Gegensatz dazu ist der Anteil der heutigen BRICS-Staaten an den weltweiten Währungsreserven seit den 1990er-Jahren rapide angestiegen. Anfang der 2010er-Jahre lag er zum Teil bei über 50 Prozent. Ausschlaggebend ist insbesondere der chinesische Anteil, der 2013 ein Drittel der globalen Reserven an Fremdwährungen ausmachte und 2024 noch immer bei 28 Prozent beziehungsweise bei umgerechnet 3,3 Billionen Dollar lag. Kein Land der Erde hat in den letzten fünf Jahrzehnten über derartige Mengen an Fremdwährungen verfügt wie China.
Abbildung 5: Anteil der BRICS-Länder an den weltweiten Währungsreserven (ohne Gold), Datenquelle: Weltbank
Der Rückgang des Anteils der BRICS-Länder an den weltweiten Währungsreserven ab Mitte der 2010er-Jahre ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass sie US-Staatsanleihen abgestoßen und stattdessen ihre Goldreserven aufgestockt haben. Insbesondere China, das neben Japan einstmals größter Gläubiger der US-Staatsschulden war, hat seine US-Staatsanleihen deutlich zurückgefahren. Bis auf die Vereinigten Arabischen Emirate haben auch die übrigen BRICS-Staaten ihre Investitionen in die Verschuldung der Vereinigten Staaten reduziert.
Abbildung 6: Von BRICS-Ländern gehaltene US-Staatsanleihen in US-Dollar, Datenquelle: US-Finanzministerium
Stattdessen haben insbesondere China und Russland ihre Goldreserven seit Anfang der 2000er-Jahre deutlich aufgestockt. Auch die übrigen BRICS-Länder haben ihre Goldreserven erhöht.
Abbildung 7: Goldreserven der BRICS-Länder in Tonnen, Datenquelle: Trading Economics
Die Maßnahmen dürften einerseits mit der immer größeren Staatsverschuldung der USA zusammenhängen, die in den vergangenen 15 Jahren zu Herabstufungen der Bonität des Landes geführt haben. Andererseits kann dies auch als Reaktion auf den Einsatz der Finanzsanktionen gegen Russland und den Iran gewertet werden.
Wird es einen goldgedeckten Yuan geben?
Das Abstoßen von US-Staatsanleihen und die Aufstockung der Goldreserven Chinas führen immer wieder zu Spekulationen über die Einführung eines goldgedeckten Yuan. Eine simple Aufschlüsselung der Währungsreserven Chinas zeigt jedoch, wie gering die Auswirkungen der Reduktion der US-Staatsanleihen sowie der Goldzukauf auf die Gesamtreserven des Landes sind.
Abbildung 8: Zusammensetzung der Währungsreserven Chinas in US-Dollar, Datenquellen: Weltbank, US-Finanzministerium
Der Wert der circa 2.300 Tonnen Goldreserven, die China als Währungsreserve hält, entspricht ungefähr 200 Milliarden US-Dollar. Im Januar 2026 waren 347 Billionen Yuan im Umlauf, was beim aktuellen Umrechnungskurs knapp 50 Billionen US-Dollar entspricht. Es bedürfte eines Vielfachen der aktuellen chinesischen Goldreserven, um den Yuan mit Gold zu decken. Ähnliches gilt für den internationalen Handel, der mit dem Yuan abgewickelt wird.
Die Zusammensetzung der chinesischen Währungsreserven ist Ausdruck der Wirtschaftskraft und des Exportvolumens des Landes. China exportierte 2024 Waren im Wert von 3,59 Billionen Dollar und importierte im gleichen Zeitraum Waren im Wert von 2,16 Billionen Dollar. Das ergibt einen Handelsbilanzüberschuss von 1,43 Billionen Dollar. Die Exporte gingen in alle Weltregionen, hauptsächlich jedoch nach Asien, Europa und Nordamerika.
Abbildung 9: Chinas Exporte nach Weltregionen in US-Dollar, Datenquelle: Observatory of Economic Complexity
Solange China mit diesen Weltregionen Handel treibt und solange die Handelspartner sich nicht auf eine gemeinsame Währung geeinigt haben – analog zur Einführung des Euros in Europa –, solange werden sich auf chinesischen Banken aufgrund des Exportüberschusses die Fremdwährungen aus diesen Weltregionen anhäufen. Die Einführung des Euros hat Jahrzehnte an Vorlauf benötigt, in denen wirtschaftliche und politische Abkommen geschlossen wurden. Eine derartige Entwicklung ist derzeit lediglich regional mit den direkten Nachbarstaaten Chinas erkennbar, siehe die „Regional Comprehensive Economic Partnership“ und das „ASEAN-China-Freihandelsabkommen“.
Davon auszugehen, dass die chinesische Regierung in naher Zukunft ihre Währung mit Gold decken und dass ein goldgedeckter Yuan andere derzeit dominante Währungen im internationalen Zahlungsverkehr größtenteils verdrängen wird, erscheint angesichts der dargestellten Informationen derzeit illusorisch. Wahrscheinlicher erscheint hingegen der Erfolg der kürzlich angekündigten gemeinsamen BRICS-Währung namens „Unit“. Sie soll zu 40 Prozent von den Goldreserven und zu 60 Prozent von den Währungen der fünf BRICS-Gründungsstaaten gedeckt sein und auf Blockchain-Technologie beruhen. Ihr Erfolg wird im Wesentlichen davon abhängen, ob die Währung von den BRICS-Staaten im internationalen Handel genutzt und von Handelspartnern außerhalb des Blocks akzeptiert wird sowie mittelfristig auch die nationalen Währungen der BRICS-Mitgliedsstaaten ersetzt.
Größe des chinesischen Anlagemarkts
Mit umgerechnet über 20 Billionen Dollar Staatsanleihen steht China hinter den USA auf Platz zwei des globalen Anlagemarktes.
Abbildung 10: Größe des globalen Anlagemarktes in Billionen US-Dollar (Stand 2023), Datenquelle: Besta
Zusammenfassend lassen sich also zumindest zwei der drei vom chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping geforderten Kriterien einer „starken Währung“ bestätigen: Der Yuan ist im Begriff, den Euro im internationalen Zahlungsverkehr vom zweiten Platz zu verdrängen, und auf dem globalen Anlagemarkt stehen chinesische Staatsanleihen bereits auf dem zweiten Platz. Lediglich hinsichtlich seines Status als Reservewährung steht der Yuan mit zwei Prozent Anteil noch deutlich abgeschlagen hinter dem Dollar, dem Euro, dem britischen Pfund und dem japanischen Yen auf Platz fünf.
Was sind die Ziele der chinesischen Regierung?
Der Titel „Den Weg der finanziellen Entwicklung mit chinesischen Merkmalen beschreiten und eine Finanzmacht aufbauen“ der kürzlich veröffentlichten Rede von Xi Jinping weist auf zwei grundsätzliche Ziele der chinesischen Staatsführung hin. In einem von der Redaktion des Magazins der Kommunistischen Partei Chinas veröffentlichten Kommentar zur Rede Xis wird auf historische Vorbilder starker Währungen hingewiesen. So habe Holland im 17. Jahrhundert den globalen Handel durch Innovationen bei Aktiengesellschaften und Börsen „belebt“, wobei die Kreditwürdigkeit durch eine „beeindruckende Marine und Handelsnetzwerke“ untermauert wurde. Im 19. Jahrhundert habe Großbritannien ein Finanzsystem „etabliert“, das sich auf den „Goldstandard und das Pfund Sterling“ konzentrierte und London zu einem „globalen Zentrum“ machte, das durch eine „robuste Industriekapazität“ gestützt wurde. Mitte des 20. Jahrhunderts haben die Vereinigten Staaten durch den US-Dollar und ihre entwickelten Märkte eine finanzielle Vorherrschaft „erlangt“, die im Wesentlichen durch ihre „führende umfassende nationale Stärke“ untermauert wurde.
Damit stellt das Parteiorgan einen Zusammenhang zwischen dem zyklischen Abwechseln großer Imperien der letzten 500 Jahre her, die allesamt in ihrer jeweiligen Epoche über die globale Leitwährung verfügten. Das kann man aufgrund der aufstrebenden Wirtschaftskraft Chinas durchaus als Anspruch darauf werten, die USA als Imperium – inklusive der Größe und Schlagkraft des Militärs – zu beerben und die nächste Leitwährung zu stellen. Aus dem Bezug zum zyklischen Auf- und Abstieg von Imperien geht jedoch auch hervor, dass das Stellen einer globalen Leitwährung erfahrungsgemäß stets zu einer Überschuldung und zu einem Außenhandelsdefizit sowie schlussendlich zum wirtschaftlichen Abstieg ebendieser Imperien geführt hat.
Im Kommentar des Magazins der Kommunistischen Partei wird explizit auf die „internationale Finanzkrise von 2008“ eingegangen, welche ihren „Ursprung“ im US-Immobilienmarkt gehabt habe und durch „Derivate und unkontrollierte Hebelwirkung“ ausgelöst worden sei. Genau aus diesem Grund habe Generalsekretär Xi Jinping unmissverständlich erklärt, dass „die Gewährleistung der Finanzsicherheit eine strategische und grundlegende Angelegenheit ist, die die gesamte Entwicklung der chinesischen Wirtschaft und Gesellschaft betrifft”, so die Parteizeitung.
Dementsprechend geht Xi im ersten Teil seiner Rede ausschließlich auf die Sicherheit des Finanzwesens und die bereits im Titel erwähnten „chinesischen Merkmale“ ein. So betont er die Aufrechterhaltung der „zentralisierten und einheitlichen Führung“ des Zentralkomitees der Partei über die Finanzarbeit. Tatsächlich ist der chinesische Finanzsektor staatlich dominiert, was – so Xi – in Zukunft auch so bleiben soll. Als Begründung dafür führt der chinesische Staatspräsident zwei Punkte an: Erstens dienten die von der Kommunistischen Partei geleiteten „Finanzbemühungen“ letztendlich dem Volk und würden sich damit grundlegend vom „Wesen der Finanzwirtschaft in einigen Ländern“ unterscheiden, die dem Kapital und den Interessen einer „kleinen Gruppe von Reichen“ dient. Zweitens sei die Realwirtschaft das „Fundament der Finanzwelt“, während die Finanzwelt das „Lebenselixier der Realwirtschaft“ sei. Der „Dienst an der Realwirtschaft“ sei die wesentliche Aufgabe der Finanzwelt – und nicht umgekehrt. Dieser Weg weise Besonderheiten auf, die den „nationalen Gegebenheiten“ Chinas entsprächen und eine „wesentliche Abkehr von westlichen Finanzmodellen“ darstellten, erklärt Xi.
Ob diese Worte, die nach einer fundamentalen Kapitalismuskritik klingen, lediglich der kommunistischen Staatsideologie Chinas geschuldet sind oder tatsächlich zu einem nachhaltigen und staatlich regulierten Finanzsektor führen, wird die Zukunft zeigen. Dem australischen Wirtschaftsforscher Steve Keen zufolge kann nur eine Weltwährung wie der „Bancor“, wie sie von dem britischen Ökonomen John Maynard Keynes in Bretton Woods 1944 vorgeschlagen – jedoch von den USA abgelehnt – wurde, den Zyklus von Auf- und Abstiegen von Imperien durchbrechen.
Im Zuge der Weltfinanzkrise hat der damalige chinesische Zentralbankchef Zhou Xiaochuan 2009 zumindest vorgeschlagen, als Ersatz für den Dollar eine „überhoheitliche“ Leitwährung einzuführen, die von einer globalen Institution wie dem Internationalen Währungsfonds (IMF) gemanagt wird. Dabei griff Zhou auf die Sonderziehungsrechte (SZR) des Internationalen Währungsfonds (IMF) zurück, die konzeptionell dem von Keynes vorgeschlagenen Bancor ähneln. Es bleibt jedoch fraglich, ob die chinesische Staatsführung auf die kurz- und mittelfristigen Vorzüge einer Leitwährung zugunsten der langfristigen finanziellen Stabilität und des Wohlstands aller Länder der Welt verzichten wird. Dass der Yuan sich auf dem Weg zur globalen Leitwährung befindet, ist hauptsächlich der wachsenden Wirtschaftskraft Chinas geschuldet und damit kaum aufzuhalten.
Titelbild: Lazhko Svetlana / Shutterstock![]()
Anfang Januar 26 wurden im Berliner Südwesten mehrere Hochspannungsleitungen von der Vulkan-Terroristengruppe mit Brandverstärkern angezündet und sie dann„mit herumliegenden Stahlstangen zusätzlich kurzgeschlossen“. Im Ergebnis wurde das Kraftwerk abgeschaltet und anfangs ca. 45.000 Haushalte, mit vielleicht 130.000 Menschen waren für 101 Stunden ohne Strom. Viele davon alt, und tlw, auch behindert und/oder gebrechlich, Sie mussten Tag für Tag und Nacht für Nacht in der Kälte ausharren. Die Außentemperaturen fielen nachts auf – 8 bis – 10 °C. Noch immer sind viele Heizungen defekt. Der Schaden war enorm. Es war der größte Stromausfall seit Kriegsende. Die Gruppe verübt ungehindert seit über 10 Jahren Anschläge mit immensem Schaden.
In einer „Erklärung“ sagen diese Terroristen, dass sie sich als Kämpfer verstehen, die sich der „Klimazerstörung“ (O-Ton Bekennerschreiben) widersetzen wollen und nennen dazu wiederholt das Ansteigen der CO2 Konzentration. „Im vergangenen Jahr ist die CO² Konzentration in der Atmosphäre auf 423,9 Teile Kohlendioxid pro Million gestiegen.“ (O-Ton Bekennerschreiben) gefolgt von diversen Anschuldigungen, denen man nun verstärkt begegnen müsse. Und damit sind wir beim CO2.
Das CO2, was immer noch als Spurengas – so war es jedenfalls in der Schule und vor einigen Jahren noch bekannt- in der Luft vorhanden ist, mit heute ca. 0,042 Vol. %. Und diese Konzentration steigt aktuell Jahr für Jahr mit etwa 2 bis 3 ppm (Teile pro Million) oder 0,002 bis 0,003 Vol. %. an. Was wir aber auch alle wissen, oder wissen sollten, dass das CO2 ein Gas des Lebens ist. Ohne CO2in der Luft – und je mehr, je besser – würden alle Pflanzen verhungern, und mit Ihnen alles Leben. Deswegen leiten viele Gärtnereien CO2 in die Luft ihrer Gewächshäuser. Und bei ca. 150 bis 200 ppm fängt das Ganze an zu wirken. Darunter beginnen die Pflanzen zu verhungern.
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Abbildung 1: Bild aus einer Forschungsgärtnerei mit verschiedenen CO2 Konzentration am selben Baum.
Es ist also das CO2in der Luft, was die Terroristen bekämpfen wollen, genauer die Emissionen, und noch genauer, die sog. anthropogenen Emission. Also der Teil, den die Menschen selbst in Luft emittieren, und dabei vorzugsweise der Teil, der bei der Verbrennung von fossiler Energie entsteht.
Nun kann man bei diesen Terroristen allen möglichen Kampfgeist, gestützt auf eine bösartige Ideologie vermuten, mit Sicherheit aber keine naturwissenschaftlichen Kenntnisse und auch – um das Maß vollzumachen – auch nicht den Hauch einer naturwissenschaftlichen Bildung. Und, wenn man sich mittels einer naturwissenschaftlichen Bildung mit diesen Fragen beschäftigt, kommt man zwangsläufig zu völlig anderen Ergebnissen. Und um die soll es sich jetzt drehen.
Seit nunmehr über 200 Jahren wird der CO2 Gehalt der Atmosphäre gemessen. Der legendäre Apotheker Max von Pettenkofer hatte daran einen großen Anteil. Er definierte einen Betrag von 0,01 Vol % oder 1000 ppm CO2 in der Luft, als den Wert der „gute“ Luft von „schlechter“ Luft trennt. Und diese Zahl, dann Pettenkofer-Zahl genannt, findet sich heute noch in den Arbeitsschutzbestimmungen z.B. in Deutschland. Alle Werte darunter werden seit 2008 als „hygienisch unbedenklich“ eingestuft. In den US-U-Booten, wie auch den bemannten Raumfähren, wird ein Wert von 8.000 ppm gerade noch als zulässig eingestuft, aber das nur nebenbei. Pettenkofer nannte diese Zahl im Jahre 1858 und man kann deshalb mit Fug und Recht sagen, dass er dies auch messen konnte. Wie viele andere seiner klugen Zeitgenossen.
Ab etwa um 1812 wurde die CO2 Konzentration schon vielfach gemessen. Und zwar mit vergleichbarer Genauigkeit, also um ± 3 % des Messwertes. Der EIKE Mitgründer Ernst Georg Beck hatte sich dazu unsterbliche Meriten erworben, in der er diese zusammenfasste und auswertete. Sein Bericht „80 YEARS OF ATMOSPHERIC CO2 GAS ANALYSIS BY CHEMICAL METHODS“ zeigt über 90.000 Messungen, die er zusammengetragen hat. In seinem Abstrakt schreibt er u.a:
„Seit 1812 schwankt die CO2-Konzentration in der Luft der nördlichen Hemisphäre und weist drei Höchstwerte auf, nämlich um 1825, 1857 und 1942, wobei der CO2-Gehalt im letzten Jahr über 400 ppm lag.“
Und da zeigt sich erstaunliches. In den alten Lexika dieser Zeit, die das Wissen dieser Zeit wiedergeben, finden sich bspw. um 1892 400 ppm. Und was wir auch wissen, ist, dass es eine Vielzahl von Messungen genau dieses CO2 gegeben hat, die alle, durch die Bank alle, eine höhere CO2 Konzentration belegen. Etwas später machte Beck dann zwar einen Teilrückzieher, als er mit Francis Maaßen 2009 schrieb:
„Accurate estimation of CO2 background level from near ground measurements at non-mixed environments“ veröffentlichte. Doch ganz am Schluss schrieben die Autoren: „The overall impression is one of continental European historic regional CO 2 background levels significantly higher than the commonly assumed global ice-core proxy levels.“
Zu Deutsch: „Der Gesamteindruck besteht darin, dass die historischen regionalen CO 2 -Hintergrundwerte in Kontinentaleuropa deutlich höher sind als die allgemein angenommenen globalen Proxy-Werte aus Eiskernen“
Und das ist der Punkt. Eisbohrkerne gelten inzwischen als Goldstandard für die Ermittlung der CO2 Konzentration. Dabei sind sie schlechter als viele anderen Methoden, insbesondere die direkte Messung.
Viele der Eisbohrkernbohrungen werden in der Antarktis vorgenommen. Nur dort findet man Eisschichtungen, die einige tausend Meter hoch sind. Und man muss sich daran erinnern, dass die Antarktis die trockenste Wüste der Welt ist. Niederschläge, die später zu Firneis und dann zu Eis gefrieren, gibt es nur wenige im Jahr. Und auch die Bestimmung der Jahre der jeweiligen Scheiben im Kern ist ausgesprochen schwierig und mit Riesenunsicherheiten behaftet.
Man muss sich das mal vorstellen: Da gibt es einen geringen Niederschlag auf das Oberflächeneis, immer als Schnee. Dann Tage, Monate später, wird der von einer weiteren Schneedecke bedeckt. Irgendwann ist der Schnee so dicht überdeckt, dass er zu Firn wird. Und weitere Monate, Jahre, Jahrzehnte später, vielleicht sogar länger als 2000 Jahre dauern[1] kann, bevor er zu Eis wird.
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Abbildung 2: Artefaktbildung bei der Eisbohrkernanlyse, nach Jaworowsky. Nach ca. 1 km Tiefe gibt es keine Gasblasen mehr, sondern nur noch Clathrathe. Aus díesen muss – nach der Bergung des Bohrkerns– der äußerst geringen CO2 Gehalt herausgefiltert werden, der bis zu > als 2000 Jahre (Beck meint bis zu zu 6000 Jahre) nach den eigentlich bestimmenden Jahresringen eingeschlossen wurde.
Und trotzdem hat es die Klimaforschung geschafft, dass diese Methode zum Goldstandard erklärt wurde, obwohl bspw. die beiden Forscher Jaworowski und Segalstad schon 1992[2] schrieben: „Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass der CO2-Gehalt im Eis aufgrund verschiedener chemischer und physikalischer Prozesse im Vergleich zum ursprünglichen atmosphärischen Wert stark ansteigen oder abnehmen kann. In den Lufteinschlüssen aus vorindustriellem Eis wurden CO2-Konzentrationen zwischen 135 und 500 ppmv gemessen. Daher können die Ergebnisse der CO2-Bestimmungen in den Lufteinschlüssen des Eises nicht als repräsentativ für die ursprüngliche atmosphärische Zusammensetzung angesehen werden.“
Und E.G. Beck schrieb dazu in einer eMail vom 11.07.2008 an einen Leser von EIKE
Eisbohrkerndaten sind ein Grundpfeiler der modernen IPCC gelenkten Klimawissenschaft. Offiziell verwendet man vor 1958 nur indirekt bestimmte CO2 Daten aus Eisbohrkernen, obwohl es zig Tausende direkt gemesene Daten seit 1812 gibt.
Seit ca. 1980 wurde die Methode entwickelt und genau so alt ist die Kritik an den Methoden (siehe Jaworowski und Segalstadt). http://folk.uio.no/tomvs/esef/esef0.htm.
Die CO2-Werte aus Eisbohrkernen sind das Ergebnis einer Rekonstruktion aus sekundären Gasblasen, die ursprünglich nicht im Eis vorhanden waren. Sie entstehen durch Dekomprimierung, also wenn der Eisbohrkern durchgeschnitten und geborgen wird. Zuvor gibt es durch den Druck der Eissäule keine solchen Luftblasen sondern die Gasmoleküle der Luft liegen hydratisiert vor =Klathrat. Dieser Vorgang der Luftblasenbildung sorgt für ein Zusammenfließen älterer und neuerer CO2 Moleküle was zu den gleichmäßigen und fehlerhaften CO2 Werten führt mit einer Eisalter/Gasalter -Differenz bis zu 6000 Jahren in Vostok ( d.h. das analysierte CO2 ist jünger als das Eis).
Die aus Eisbohrkernen rekonstruierten CO2-Werte sind 20-50% zu niedrig. Z.B. in den Eiszeiten der letzten 800 000 Jahren fand man nur 180 ppm. Dies kann nie der CO2-Wert zum Beispiel bei uns im Norden auf dem Kontinent gewesen sein. Bei diesem niedrigen CO2-Gehalt wachsen keine Pflanzen und von einem Pflanzensterben ist nichts bekannt. Er ist aber typisch für Luft über den kalten Polarmeeren.
Außerdem hat man wie im Beitrag bei EIKE bemerkt hohe CO2 Werte ohne Prüfung weggelassen. Insgesamt sind Eisbohrkerne sehr ungenaue Klimaarchive, die durch Bakterienstoffwechsel und fehlerhafte Methoden nur ein verzerrtes Bild der CO2-Konzentration früherer Zeiten abgeben.
Soweit E.G. Beck, eines der profundesten Kenner der damaligen CO2 Messungen.
Und wenn man das alles weiß, oder wissen müsste, dann kann auch diese Grafik zur CO2 Gehalt der Atmosphäre der Erde einen nur noch darin bestärken, dass immer und immer wieder getrickst, besser – betrogen wurde, und noch immer wird.
Und wieder werden Sie fragen warum? In Abbildung 3 wird er Ihnen geliefert.
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Abbildung 3:; Das Bild zeigt die CO2 Daten aus den Eisborkernen (Originaltext: Ice core data adjusted for global mean), die nahtlos mit den Mauna Loa Daten anschließen. Der Law Dome in der Antarktis ist 1395 Meter hoch und 12.066 km vom Mauna Loa Observatorium ca. 3000 m hoch entfernt. Letztere ist auf einem aktiven Vulkan gelegen. Wer wirklich glaubt, dass beide Zeitreihen nahtlos ineinander übergehen,[3] der hat sich niemals mit echter Messtechnik beschäftigt. Es gibt sie nicht, egal welche Koryphäen man dazu bemüht.
Was es aber stattdessen gibt, sind die 90.000 Messwerte die Beck ausgewertet hat und die zeigen eine völlig andere Geschichte des CO2 Konzentration[4].
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Abbildung 4: Durchschnittwerte der CO2 Konzentration von 1920 bis 1968 nach Beck 2008[5]. mit Kennzeichnung der jeweiligen Datenherkünfte. Keeling, Callendar und das IPCC haben diese Werte willkürlich (Siehe Fußnote 3) verworfen. Sie sind aber, anders als die mit Riesenfehlern behafteten Eisbohrkerndaten, da!
Wie manche es vielleicht wissen, gehen die Vorstellung, dass CO2 und da im Besonderen das menschengemachte CO2 , eine Erwärmung erzeugt, im Wesentlichen auf den Ingenieur John Callendar und den Chemiker Charles David Keeling zurück. Beide haben mit großem Nachdruck ihre Überlegungen dazu publik gemacht. Sie haben Studien veröffentlicht, die ihre Überlegungen stützten. Doch es ist auch bekannt, dass beide, aus der Fülle der Beobachtungen des CO2 in der Atmosphäre, nur die ausgewählt hatten, die in ihre Agenda passten. Siehe Abbildung 5:
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Abbildung 5: Durchschnittwerte der CO2 Konzentration nach Callendar und Keeling. Zusammen mit den Werten, die sie verworfen haben. Sie haben sie verworfen, weil sie nicht in ihre Hypothese passten,[6].
All die anderen wurden unter den Tisch gekehrt[7]. Gründe dafür sind detailliert in Fußnote 8 benannt.
Eigentlich unfassbar. Es wird dieselbe Melodie gespielt, die wir sie bei den historischen Temperaturdaten kennen, die plötzlich zu „Rohdaten“ werden, weil bei der bekannten Mann´schen Hockeschläger Kurve mit „Mike´s natur trick“ (Klimaforscher Phil Jones) angewendet wurde und dies in den Climate-Gate eMails von 2008 so dargestellt haben. Phil Jones, damals leitender Klimatologe der Climate Reseach Unit in der University of East Anglia wird dort zitiert mit dem Satz: „Kevin and I will keep them out somehow – even if we have to redefine what the peer-review literature is!“) am 8. Juli 2004 in einer E-Mail im Rahmen der sogenannten Climategate-Leaks.
Ebenso wie die sog. globale Mitteltemperatur nur eine politische Größe[8] ist und dazu auch viel zu fehlerhaft, um daraus irgendetwas herzuleiten, ist auch die Herleitung der globalen CO2 Werte mindestens unbestimmt, nimmt man aber normale wissenschaftliche Vorgehensweisen als Bezugsgröße an, dann waren sie deutlich höher als die genannten 280 ppm, welche die Atmosphäre seit 1850 haben sollte. Was wiederum heißt, dass nicht das CO2 die Ursache für eine Erwärmung war, oder wenn, dann nur in einem extrem geringen Maße, sondern die Sonneneinstrahlung als Energiequelle im Verbund mit dem hiesigen Wasserdampf. Jener ist im Schnitt mit 1,0 bis 1,5 % in der Atmosphäre vorhanden, also 36 x stärker als die aktuelle CO2 Konzentration, und bestimmt nicht nur mit seinen Infrarotstrahlungseigenschaften die Temperatur, sondern auch deswegen, weil er Luftfeuchte, Wolken, und damit Albedo, aber auch Regen, Schnee und Eis bewirkt. Und das Beste daran ist, das eint auch alle Klimaforscher weltweit. Die CO2 Strategen haben ihn nur deswegen nicht auf ihre Klimaagenda gesetzt, weil – wie sie sagen – wir den Wasserdampf nicht beeinflussen können. Das sollen wir aber beim CO2 können, so sagen sie, und liefern damit den Klimaterroristen – aber nicht nur diesen – das Argument an die Hand, mit Terror gegen ihre Mitmenschen vorzugehen. In deren Fall mit Gewalt, im Normalfall mit dem EU-Green Deal, mit Richtlinien, Gesetzen, Verordnungen, dem Heizhammergesetz, die CO2 Abgabe und vieles, vieles mehr. Auch sie wollen kein anthropogenes CO2 mehr, genau wie die Klimaterroristen, doch langsamer. Aber nicht weniger schrecklich. Es betrifft nicht nur mehr hunderttausend Menschen, sondern einige 100 Millionen! Trump nennt in Davos den „Green-New-Scam“ als den größten Betrug, den größten Schwindel in der Geschichte, den die Welt bisher gesehen hat.
Ist es nicht höchste Zeit, dass wir uns von diesem Irrglauben befreien und (legal) dagegen vorgehen?
Der Beitrag wurde in leicht verkürzter Form am 26.2.26 in der Grünen Weltwoche veröffentlicht. Sie finden ihn hier
Der Beitrag Der Kampf gegen das CO2 ist wie der Klimaterror in Berlin, nur langsamer – dafür aber viel schlimmer! erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
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