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Gestern — 27. Februar 2026

Australien: Spektakulärer Höhenflug der rechten One-Nation-Partei

27. Februar 2026 um 13:00

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Laut Umfragen hat sich die Zustimmung zu One Nation innerhalb von 10 Monaten mehr als vervierfacht. Sie hat damit die regierende Labor-Party eingeholt. Trotz scharfer islamkritischer Ansagen ihrer Anführerin Pauline Hanson – oder vielleicht doch gerade wegen dieser Ansagen?

Von Eric Angerer

Die Wahlen Anfang Mai 2025 hatte die Labor-Party mit 34,6 % klar gewonnen. Die beiden liberal-konservativen Parteien „Liberals“ und LNP lagen gemeinsam bei 27,8 %, die Grünen bei 12,2 %, die „rechtspopulistische“ One-Nation-Partei lediglich bei 6,4 %. Labor-Chef Anthony Albanese konnte weiter regieren.

Vormarsch von One Nation

Aktuelle Umfragen zeigen ein völlig anderes Bild. Labor liegt demnach nur noch bei 29 %, das Bündnis von Liberals und LNP nur noch bei 21 %. One Nation hingegen schaffte es auf 28 % – und hat damit Labor de facto eingeholt.

Noch schockierender ist für das linksliberale Establishment, dass 58 % der Befragten angaben, dass sie es sich vorstellen können, für One Nation zu stimmen. Laut „Guardian“ sind Regierung und das liberal-konservative Bündnis „alarmiert angesichts des Vormarsches der rechtspopulistischen Partei“. Guardian-Journalist Josh Butler versteht die Welt nicht mehr, weil dieser Vormarsch „trotz Pauline Hansons hetzerischer Äußerungen über Muslime“ stattfinde. 

Anführerin Pauline Hanson

Pauline Hanson stammt aus einfachen Verhältnissen und ist mittlerweile 71 Jahre alt. Bereits 1997 hatte sie die One Nation Party gegründet und 1998 in Queensland 22,7 % der Stimmen geholt. Bei der landesweiten Wahl hatte sie aber nur 2 % erreicht und sie zog sich dann zeitweise aus der Politik zurück.

Bereits früh hatte Hanson ein Einwanderungsverbot für Muslime gefordert. 2016 schaffte sie schließlich den Einzug ins Parlament. In ihrer ersten Rede warnte sie vor der Gefahr einer „Überschwemmung“ durch Muslime und vor der Einführung der Scharia. Sie ist für das Verbot der Burka und strikt gegen die Anwendung von Halāl-Speisevorschriften.

Australiens Islamisten

Tatsächlich hatte sich in Australien mit der Zeit eine starke und aggressive islamistische Szene entwickelt. Eine zentrale Rolle spielte dabei lange Sheik Faiz Mohammed, ein aus dem Libanon stammender islamischer Prediger, der unter Muslimen in Sydney großen Einfluss ausübte.

Über Nichtmuslime sagte er: „Kufr ist das schlimmste jemals geschriebene Wort, eine Bezeichnung für Untreue, Unglauben, Unrat, eine Bezeichnung für Schmutz.“

Auf einer DVD sagt Muhammad, dass Kinder ermuntert werden sollten, Dschihadkämpfer zu werden: „Wir wollen Kinder haben und diese als Soldaten bereitstellen, die den Islam verteidigen … Lehrt sie dieses: Es gibt nichts, was mir lieber ist als der Wunsch, wie ein Mudschaheddin zu sterben. Pflanzt in ihre sanften, weichen Herzen die Begeisterung für den Dschihad und die Liebe zum Märtyrertum“.

Im März 2005 sagte Feiz Mohammed bei einer Veranstaltung vor über tausend Eintritt zahlenden Besuchern, dass Mädchen, die von Muslimen vergewaltigt würden, niemand anderen anzuklagen hätten als sich selbst, denn die westlichen Mädchen seien allesamt „Huren und Schlampen“.

Gründe für Hansons Aufstieg

Die One Nation Party hat sich in vielerlei Hinsicht gegen das Corona-Narrativ und die in Australien äußerst repressiven Maßnahmen ausgesprochen (siehe etwa hier). Nun hat sich auch in Australien für viele Menschen herausgestellt, dass Lockdowns etc. völlig überzogen, die Versprechungen der „Impfungen“ falsch und diese vielmehr schädlich waren (wir haben berichtet). Diese Einsichten dürften Hansen jetzt im Nachhinein nutzen. Menschen sagen, dass sie recht hatte.

Der Hauptgrund für ihren spektakulären Aufstieg sind aber die Fragen der Massenzuwanderung und Islamisierung des Landes. Hanson propagiert seit langem einen sogenannten „Muslim-Ban“ und tritt für „Net-Zero-Migration“ ein.

Islamischer Extremismus

Das Gesicht der islamischen Extremisten hat sich in den vergangenen Jahren bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Im Oktober 2023 skandierten Sympathisanten der Hamas, nach deren Massaker an Israelis, vor der berühmten Oper in Sydney „Gas the Jews!“.  Obwohl keine Tonaufnahmen davon existieren, wird das von etlichen Zeugen bestätigt.

Und solche Haltungen wurden von Leuten wie Feiz Mohammed ja auch lange vorbereitet. Dieser hatte über Juden gesagt: „Juden sind Schweine, die beim Weltuntergang getötet werden.“

Der Höhepunkt der Aktivitäten dieser Extremistenszene war dann im Dezember 2025 der Terroranschlag zweier Islamisten auf die Chanukka-Feier der jüdischen Gemeinde Sydneys am berühmten Bondi Beach. Bei dem Blutbad mit Langwaffen wurden 15 Menschen ermordet und 43 weitere teilweise schwer verletzt (wir haben berichtet).

Widerstand gegen Massenzuwanderung

Bereits davor haben viele Australier die Geduld verloren. Die Labor-Regierung lässt jedes Jahr hunderttausende weitere Migranten ins Land, viele aus dem islamischen Raum. Begleitet von den üblichen Multikulti-Märchen. Dabei ist das Land längst am Limit: Wohnungsnot, steigende Mietpreise, stundenlange Wartezeiten in Krankenhäusern, Bildungssystem am Anschlag, immer mehr Gewaltkriminalität, ausländische Jugendbanden.

Am 31. August 2025 haben zehntausende Menschen gezeigt, dass es ihnen reicht. Massendemonstrationen fanden in allen großen Städten statt – von Sydney und Melbourne über Adelaide und Brisbane bis Perth (wir haben berichtet). 

Hanson als Sprachrohr

Pauline Hanson ist die Politikerin, die die Stimmung gegen die Massenmigration und insbesondere gegen die Islamisierung, am klarsten zum Ausdruck bringt. Ende November 2025 betrat sie mit einer Burka bekleidet das Parlament in Canberra. Zuvor hatte sie eine Gesetzesinitiative für ein Verbot dieser islamischen Bekleidung ins Parlament eingebracht, die abgelehnt wurde.

Das Establishment reagierte auf ihren Auftritt entsprechend. Als Sanktion wurde ihr der Zugang zum Parlament für sieben Sitzungstage gesperrt. Während sich die internationalen Mainstream-Medien über Hanson lustig machten, kam ihr plakativer Aktionismus bei der Bevölkerung offenbar anders an, denn ihre Umfragewerte stiegen immer weiter an. Sie wurde zunehmend als diejenige gesehen, die die Probleme öffentlich macht. 

„Gute Muslime“?

Und im Februar 2026 befand Senatorin Hanson in einer Diskussion über die mögliche Rückkehr der australischen IS-Bräute gegenüber Sky News: „Ich habe kein Verständnis für den radikalen Islam. Ihre Religion beunruhigt mich aufgrund dessen, was im Koran steht. Sie hassen Westler. Darum geht es ihnen.“ Und weiter: „Sie sagen: ‚Es gibt doch auch gute Muslime.‘ Wie können Sie mir erzählen, dass es gute Muslime gibt?“, fragte sie.

Politiker des gesamten politischen Spektrums empörten sich über diese Frage, ebenso diverse islamische Führer und die Mainstream-Medien, die glaubten, Hanson damit erledigen zu können. Aber ihre Partei One Nation verzeichnete in diesen Tagen den schnellsten Aufschwung in den Umfragen der modernen australischen Politik.

Hanson differenzierte derweil ihre Sichtweise und sagte gegenüber ABC, sie glaube nicht, dass es keine „guten“ Muslime gäbe, und bezog sich dabei auf eine nicht praktizierende Muslimin, die für One Nation kandidiert hatte. Sie entschuldigte sich, falls sie „jemanden beleidigt hat, der nicht an die Scharia glaubt, nicht an Mehrehen, nicht an die Aufnahme von IS-Bräuten oder an Menschen aus Gaza, die an ein Kalifat glauben“.

Sie fügte jedoch hinzu: „Im Grunde ist es genau das, was sie wollen – ein Weltkalifat. Und ich werde mich nicht entschuldigen … Ich werde meine Meinung jetzt äußern, bevor es zu spät ist.“

Verzweifelte Aufregung

Angesichts der Umfragewerte ist die Aufregung des politischen und medialen Establishments über Hanson bereits etwas verzweifelt. Sie hyperventilieren natürlich trotzdem und diffamieren Hanson als hetzerisch, rassistisch etc. Und da sie inhaltlich gegen Hanson offenbar nicht ankommen,  versuchen sie, mit den von Labor geschaffenen Hate-Speech-Paragrafen gegen sie vorzugehen.

Besonders hervorgetan hat sich dabei Bilal El-Hayek, der aus dem Libanon stammende Labor-Bürgermeister von Canterbury Bankstown im Westen Sydneys. Er verlangte, die Vorsitzende der One Nation Party solle wegen ihrer „äußerst hetzerischen“ Äußerungen über Muslime angeklagt werden. Die Gesetze gegen Hassrede seien eindeutig. Laut Volkszählung von 2021 sind in El-Hayeks Gemeindegebiet über 23 % der Einwohner Muslime.

Kriminalisierung von Islamkritik

Hanson selbst bestätigte auf Facebook, die Bundespolizei habe Anzeige gegen sie erstattet. Und sie sagte: „Sie versuchen, mich mit den neuen Hassredegesetzen der Labour-Partei wieder ins Gefängnis zu bringen.“ 

In ihrem Post hieß es weiter: „Ich möchte eine klare Botschaft an die Labour-Partei und die Linke richten: Hört auf, die australische Öffentlichkeit zu manipulieren!“

Und: „Wenn Australien jetzt nicht handelt, wird unsere Nation denselben Problemen zum Opfer fallen, die in Europa, Großbritannien, Kanada und anderen westlichen Gesellschaften auftreten.“

Hanson unbeugsam

Ob das Establishment damit durchkommt, die unbeugsame 71-Jährige ins Gefängnis zu stecken, wird sich zeigen. Ob sie damit die One Nation Party loswerden, kann bezweifelt werden. Eine Inhaftierung könnte die alte Dame, die das ausspricht, was viele denken, auch endgültig zur Heldin machen.

Und auch die Wut in der Bevölkerung über Massenzuwanderung und Islamisierung wird durch ein Einsperren von Hanson nicht verschwinden. Ihre Basis ist vor allem die arbeitende Bevölkerung, Menschen ohne Uniabschluss, besonders diejenigen außerhalb der studentischen und islamisierten Großstädte.

In der Oberschicht hat Hanson lediglich eine Verbündete, nämlich die 72-jährige Gina Rinehart. Sie ist Besitzerin eines Bergbaukonzerns und angeblich die reichste Frau des Landes.

(Auszug von RSS-Feed)
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“Müssen mich wohl verhaften”: John Cleese outet sich als “rechtsextremer Terrorist”

18. Februar 2026 um 15:00

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Durch Monty Python gilt der britische Komiker und Schauspieler John Cleese bis heute als legendär. In letzter Zeit fällt Cleese online durch scharfe Kritik am Islam und der illegalen Massenmigration auf. Gemäß des “Prevent”-Programms seiner eigenen Regierung gilt er daher nun leider als Terrorist, wie er jüngst auf X feststellte.

Kulturschaffende sind nicht unbedingt bekannt dafür, prominent Ansichten zu vertreten, die dem Mainstream widersprechen. Der britische Komiker John Cleese mag mit Trump-Kritik und Ukraine-Unterstützung noch gefällige Meinungen vertreten, doch beim Transgender-Wahn und der Islamisierung schert er aus: Auf X nimmt er hier kein Blatt vor den Mund.

Für das Establishment sind solche reichweitenstarken Querschläger unbequem. Den Stempel der “Islamophobie” lässt Cleese sich aber nicht gefallen: Er korrigierte diesen Begriff auf “Islamoskepsis”, denn es handele sich nicht um eine irrationale Angst, sondern um Kritik an einer Religion, was “traditionelle britische Praxis” sei. In etlichen Tweets kritisiert er vor allem den Unwillen von muslimischen Einwanderern, sich zu integrieren und anzupassen, und warnt vor den Konsequenzen für Großbritannien und seine Kultur.

Die britische Regierung sieht das indessen anders. Im Rahmen des staatlichen “Prevent”-Programms gegen Radikalisierung und Extremismus werden Online-Kurse angeboten, in denen sich aufschlussreiche Definitionen von “terroristischen” und “rechtsextremen” Ideologien finden: Demnach ist man bereits ein Terrorist, wenn man die Meinung vertritt, dass Masseneinwanderung und fehlende Integration die westliche Kultur bedrohen. Wörtlich heißt es bei “Prevent”:

Terroristische Ideologien

Rechtsextremismus

Wir definieren rechtsextremen Terrorismus als die aktive oder lautstarke Unterstützung von Ideologien, die Diskriminierung oder Gewalt gegen Minderheiten befürworten. Die drei häufigsten Unterkategorien rechtsextremer terroristischer Ideologien und ihre Narrative sind:

  • Kultureller Nationalismus: Die „westliche Kultur” ist durch Masseneinwanderung und mangelnde Integration bestimmter ethnischer und kultureller Gruppen bedroht.
  • Weißer/ethnischer Nationalismus: Die Massenmigration aus der „nicht-weißen Welt” und der demografische Wandel stellen eine existenzielle Bedrohung für die „weiße Rasse” und die „westliche Kultur” dar.
  • Weiße Vorherrschaft: Die „weiße Rasse” ist allen anderen Rassen biologisch, kulturell und spirituell überlegen. Eine alternative Regierungsform, die von faschistischen Regimes bis hin zu ethnischem Tribalismus reicht, sollte die westliche parlamentarische Demokratie ersetzen.

Erst im Anschluss werden der Islamismus und “andere terroristische Ideologien” aufgeführt. Linksextremismus war den Verfassern dabei keine eigene Überschrift wert. Er wird nur am Rande erwähnt, gemeinsam mit “Antisemitismus, Mysogynie, Systemkritik, Anti-LGBTQ+-Vorurteilen und religiöser oder ethnischer Überlegenheit”.

Cleese griff nun wiederholt Tweets auf, in denen diese Definition von rechtsextremem Terrorismus angeprangert wurde. “Ich bin ganz offensichtlich ein Terrorist, deshalb fürchte ich, dass sie mich wohl verhaften müssen”, konstatierte er am 17. Februar.

An anderer Stelle schrieb er: “Da ich islamoskeptisch bin, fürchte ich, dass die Labour-Regierung mich als Terroristen einstufen könnte. Wenn ich daran denke, dass ich die mal unterstützt habe…”

Dass der Künstler die britische Kultur erhalten will und in diesem Kontext das System kritisiert, bringt ihm in den Kommentarspalten viel Zuspruch ein. Viele werten es als “Erwachen”. Einige Kommentatoren fragen sich allerdings, ob Cleese früher oder später auch seine Anti-Trump-Einstellungen noch überdenken könnte. Zumindest gehen beide in ihrer Ablehnung von Überfremdung und Islamisierung inzwischen wohl konform.

(Auszug von RSS-Feed)
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