NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Gestern — 26. Februar 2026

Das fröhliche Kraftwerkesprengen geht weiter

26. Februar 2026 um 07:00

Vorschau ansehen

Das Gas wird knapp und LNG-Terminals müssen vom Eisbrecher freigeschoben werden, weil die Erderwärmung nicht so recht mitspielt. Ein merkwürdiger Zeitpunkt, um munter ein weiteres Kohlekraftwerk in die Luft zu sprengen. So geschehen am Sonntag in Ibbenbüren.

Von Manfred Haferburg 

Der Schornstein des Steinkohlekraftwerks Ibbenbüren wurde am 22.02.2026  gesprengt. Die Bildzeitung berichtete: „Mit der Sprengung wird ein prägendes Kapitel der Energiegeschichte beendet und macht Platz für erneuerbare Energie“. Die Tagesschau jubelte anlässlich der Sprengung des Kühlturms: „Wieder ein Kohlekraftwerk weniger!“ Im Bing-Video der Abrissfirma ist flotte Musik zur Begleitung der Sprengung des Kesselhauses und danach spontaner Beifall zu hören. „Though this be madness, yet there is method in’t.“ („Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.“) William Shakespeares Hamlet, Akt 2, Szene 2.

600 kg Sprengstoff, ein Knall, und wieder sind 840 Megawatt steuerbare Leistung im deutschen Stromnetz endgültig weg. Das ist nicht sehr teuer. Aber irgendwoher muss der Strom ja kommen, den Ibbenbüren nun nicht mehr erzeugen kann. Onshore werden für den Ersatz von Ibbenbüren 392 Windräder der 6-MW-Klasse benötigt , bei einer Verfügbarkeit von 18 Prozent. Die Investitionskosten dieser Windräder betragen ungefähr vier Milliarden Euro, und ihre jährlichen Betriebskosten inklusive EEG und Netzanbindung und Back-up betragen etwa 300 Millionen Euro.

Die Investition, Betriebskosten und Subventionen zum Ersatz des Kraftwerkes Ibbenbüren summieren sich in 20 Jahren auf etwa neun Milliarden Euro. Aber dafür kann das Kohlekraftwerk Ibbenbüren nun kein Kohlendioxid mehr ausstoßen. Bezahlen müssen es Mittelstand, Stromkunden und der Steuerzahler. Die Industrie zahlt für eine Kilowattstunde etwa 18 Cent.

Was machen China, Indien und die USA?

China hat auch 2025 den massiven Ausbau der Kohlekraft fortgesetzt, um die Netzstabilität zu gewährleisten. China brachte 2025 rund 85 Gigawatt (GW) an neuen Kohlekraftwerken ans Netz. Das entspricht etwa 100 bis 110 Kraftwerken der Ibbenbüren 840-MW-Klasse – in einem Jahr! Die chinesische Industrie zahlt pro Kilowattstunde 9 Cent

Auch Indien treibt seine Kohlepläne voran, um den steigenden Bedarf durch das große Wirtschaftswachstum zu decken. In den ersten zehn Monaten des Finanzjahres 2025/26 (bis Januar 2026) wurden in Indien etwa 8,8 GW thermische Kapazität, fast ausschließlich Kohle, neu in Betrieb genommen. Das entspricht etwa 10 Kraftwerken wie Ibbenbüren. Der Preis einer Kilowattstunde in Indien für die Industrie beträgt etwa 10 Cent.

Anstatt neue Kraftwerke zu bauen, hat die US-Regierung 2025/2026 massiv daran gearbeitet, geplante Stilllegungen von Kohlekraftwerken zu verhindern. Durch Exekutivverordnungen und Notfallanordnungen des Energieministeriums (DOE) wurde die Schließung von über 17 Gigawatt (17.000 Megawatt) an bestehender Kohlekapazität gestoppt oder verschoben. Das entspricht etwa 20 Kraftwerkseinheiten wie Ibbenbüren.

Statt der Stilllegung von Kohlekraftwerken wurden in den USA Programme im Umfang von rund 525 Millionen US-Dollar aufgelegt, um bestehende Kohlekraftwerke zu modernisieren und ihre Laufzeit zu verlängern. Ziel ist es, sie als „zuverlässige Grundlast“ im Netz zu halten, anstatt sie durch neue Einheiten zu ersetzen. Die Kilowattstunde in den USA kostet für die Industrie etwa 8 Cent.

Deutschlands energiepolitischer Suizid nützt niemandem

Die Energiewende muss angeblich deshalb vorangetrieben werden, um den CO2-Ausstoß zwecks Rettung des Weltklimas zu reduzieren. Aber wenn man auch nur ein bisschen über die Grenzen Deutschlands hinausdenkt, dann kann das einfach nicht stimmen. Es gibt weder ein Deutschland-Klima, noch macht CO2 an Landesgrenzen halt. Die deutschen Einsparungen verschwinden im Weltmaßstab hinter dem Komma.

Wenn Deutschland seine Kohlekraftwerke vollständig abschaltet, spart die Welt maximal rund 0,5  Prozent der globalen CO2‑Emissionen ein. Rechnet man die geplanten Back-up-Gaskraftwerke, die mit LNG betrieben werden, mit ein, dann kommen nur noch zwischen 0,2 und 0,4 Prozent der globalen CO2-Emissionen als Einsparung heraus. Es ist für den weltweiten Kohlendioxidanstieg völlig vernachlässigbar, dass Deutschland mit Zerstörung seines Kraftwerksparks energiewirtschaftlichen Suizid begeht.

Deutschland liegt beim Industriestrompreis zwei bis dreimal über den USA und deutlich über China, was energieintensive Branchen so stark belastet, dass sie in großem Umfang das Land verlassen. Mit ihnen geht unser Wohlstand. Er ist dann nicht weg, er ist nur woanders. Für diejenigen Deutschen, die noch die Grundregeln der Mathematik beherrschen, bedeutet das: „Rette sich, wer kann“. Und wer nicht kann, überlege sich wohl, wo er sein Kreuzchen bei den nächsten Wahlen hinmalt.

Kürzlich von Klaus-Dieter Humpich und Manfred Haferburg in der Achgut-Edition erschienen: „Atomenergie – jetzt aber richtig – Wie die ‚dümmste Energiepolitik der Welt‘ abgewendet werden kann“ Bestellbar hier im Achgut-Shop.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

Der Beitrag Das fröhliche Kraftwerkesprengen geht weiter erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
Ältere Beiträge

275 Meter hoher Schornstein von früherem Kraftwerk in Ibbenbüren gesprengt

22. Februar 2026 um 15:41

Vorschau ansehen
In Ibbenbüren ist der 275 Meter hohe Schornstein des ehemaligen Kohlekraftwerks gesprengt worden – ein Wahrzeichen der regionalen Industrie verschwindet.
(Auszug von RSS-Feed)

China zündet den Kohle-Turbo – und lacht über deutsche Klimaträume

21. Februar 2026 um 14:00

Vorschau ansehen

Während Deutschland seine Kraftwerke sprengt, die Wirtschaft mit Rekord-Strompreisen in die Knie zwingt und den Bürgern Wärmepumpen aufzwingt, macht der Rest der Welt genau das Gegenteil. Allen voran China. Das Reich der Mitte setzt voll auf die verpönte Kohle.

Die Zahlen, die Euronews unter Berufung auf das “Centre for Research on Energy and the Clean Air” und den “Global Energy Monitor” veröffentlicht hat, sind eine schallende Ohrfeige für die Klimafanatiker in Berlin. Weltweit wurden mehr als fünfzig große Kohlekraftwerksblöcke neu ans Netz angeschlossen, viele davon in China. Der globale Kohle-Ausstieg? Der existiert nicht. Ganz im Gegenteil hat sich der Bau neuer Kohlekraftwerke damit weltweit sogar verdoppelt.

China alleine hat im letzten Jahr 78 Gigawatt an neuer Kohle-Kapazität ans Netz gebracht. Um diese Zahl einzuordnen: Das entspricht ziemlich genau dem gesamten Strombedarf Deutschlands. Anders ausgedrückt könnte man sagen, dass selbst wenn man in der Bundesrepublik im letzten Jahr die komplette Stromversorgung auf Wind, Sonne und Wasserkraft umgestellt hätte, wären die CO2-Emissionen trotzdem gestiegen.

Der Grund für die chinesische Kohle-Renaissance ist dabei schlichtweg Realitätssinn. Nachdem das Land 2021 und 2022 massive Stromausfälle (Blackouts) erlebte, hatten die Planer in Peking genug von Experimenten. Sie erkannten, was in Deutschland noch immer geleugnet wird: Wind und Sonne sind nett fürs grüne Gewissen, aber sie halten keine Industrienation am Laufen. Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, gehen die Lichter aus.

China hat daraus gelernt und baut nun das Einzige, was wirklich verlässlich und zu günstigen Preisen Strom liefert: Kohlekraftwerke. Und das ist erst der Anfang. Der Bericht enthüllt weiter, dass im letzten Jahr bereits mit dem Bau von weiteren 83 Gigawatt Kohle-Kapazität begonnen wurde. Denn obwohl man im Reich der Mitte auch weiterhin Wind- und Solarkraftwerke als Teil eines breiteren Energiemixes baut, ist man sich dort bewusst, dass es ohne eine stabile Grundlastversorgung einfach nicht geht.

Während man sich in Europa im Alleingang deindustrialisiert und seine Energiesicherheit opfert, sichert sich China mit massiver Kohle-Power den wirtschaftlichen Vorsprung. Die Welt giert nach Energie – und sie holt sie sich dort, wo sie billig und verlässlich ist. Nur in Deutschland und dem restlichen Europa glaubt man weiterhin, man könne das Weltklima retten, indem man sich selbst abschafft.

(Auszug von RSS-Feed)

Spotlight: Stefan Spiegelsperger über Deutschlands instabiles Stromnetz

20. Februar 2026 um 06:10

Vorschau ansehen
Spotlight: Stefan Spiegelsperger über Deutschlands instabiles Stromnetz

Ausschnitt aus dem Interview mit Stefan Spiegelsperger | Land ohne Strom und Gas ‒ Hier in voller Länge zu sehen: https://apolut.net/im-gespraech-stefan-spiegelsperger/

Stabilität der deutschen Energienetze gehört der Vergangenheit an. Es gab Zeiten, da war das deutsche Stromnetz sehr stabil, wir haben Strom ins Ausland exportiert. Zudem gab es redundante Kraftwerke, die auch bei großflächigen Ausfällen von Stromerzeugern ohne Probleme einspringen konnten.

Heute schrammt das Stromnetz ein ums andere Mal an einem Blackout vorbei, Deutschland muss Strom importieren, um seinen Energiebedarf zu decken.

Und in diese Gemengelage kommt ein Sabotageanschlag auf das Stromnetz in Berlin. Was ist passiert? Wie kann man das verhindern?

Nein, sagt der Energieanlagenelektroniker Stefan Spiegelsperger, besser bekannt unter "Stefan Energie Chiemgau".

Er veröffentlicht zu diesen Themen in kurzen Abständen auf seinem YouTube-Kanal Neuigkeiten.

Offenbar hat uns eine letzte Amtshandlung unseres letzten Wirtschaftsministers Habeck in diese Krise geführt.

Die Anordnung, dass deutsche Gasspeicher nur noch bis 75 anstatt bis 95% gefüllt sein müssen, wird diesen Winter postwendend zum Problem.

Die Differenz von 20% ist genau das, was nunmehr im deutschen Gasnetz an Reserven fehlt. So sehen nun als aller erstes energieintensive Wirtschaftsunternehmen einer Gasabschaltung entgegen.

Das Interview führte Markus Fiedler.

(Auszug von RSS-Feed)

Trump beendet „den Krieg der radikalen Linken gegen die Kohle“

13. Februar 2026 um 14:35

Vorschau ansehen

Als Geschenk an die großen Ölkonzerne hindert Trump die EPA daran, gegen die „schrecklichste Umweltbedrohung in der Geschichte der Menschheit“ vorzugehen.

Der Beitrag Trump beendet „den Krieg der radikalen Linken gegen die Kohle“ erschien zuerst auf .

(Auszug von RSS-Feed)

Trumps Kohledirektive, was die Linke hasst, rettete Amerikaner vor dem Erfrieren im Wintersturm

13. Februar 2026 um 10:00

Vorschau ansehen

Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 6. Februar 2026

WASHINGTON – Energieminister Chris Wright sagte Reportern am Freitag, dass die Energiepolitik der Trump-Regierung dazu beigetragen habe, das Stromnetz und Menschenleben während des Wintersturms Fern zu retten

Das Energieministerium (DOE) unter der Trump-Regierung hat zahlreiche Notverordnungen erlassen, um den Betrieb von Kohlekraftwerken aus Gründen der Netzstabilität aufrechtzuerhalten. Während des Wintersturms Fern erließ Wright Notverordnungen, um  Umweltauflagen und Landesgesetze außer Kraft zu setzen und so die Kohlekraftwerke in den betroffenen Regionen am Netz zu halten und den Bedarf erfolgreich zu erfüllen.

Wright erklärte, dass es in den USA während des Wintersturms Fern keine Stromausfälle aufgrund mangelnder Stromerzeugung gegeben habe. Die aufgetretenen Ausfälle seien auf Vereisung der lokalen Stromleitungen zurückzuführen, so der stellvertretende Energieminister James Danly und Wright.

„Die saubere Kohle war der entscheidende Faktor während der aktuellen Kältewelle. Ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass dank Präsident Trumps Maßnahmen zur Rettung der amerikanischen Kohleindustrie Hunderte von Menschenleben gerettet wurden“, erklärte Wright in einer Pressemitteilung. Auch andere verfügbare Energiequellen wie Öl, Erdgas und Kernkraft sorgten für eine zuverlässige Energieversorgung.

„Präsident Trump wurde gewählt, um den Fokus wieder auf die Menschen, auf Energie, auf Mathematik, auf Fakten zu lenken – nicht auf alberne und leider realitätsferne Klimapolitik“, sagte Wright gegenüber Reportern. „Unsere Vorgänger haben so gut wie nichts getan, um die globalen Treibhausgasemissionen zu reduzieren – praktisch nichts, dank endloser Stromvorschriften, die lediglich die Preise in die Höhe getrieben und die Versorgungssicherheit verringert haben.“

Während des Wintersturms Fern im Januar stützten fossile Brennstoffe das amerikanische Stromnetz. Wright merkte an, dass Neuengland während des Sturms mehr Strom durch Ölverbrennung als durch Erdgas erzeugte, was er angesichts des rückläufigen Ölverbrauchs und der Tatsache, dass die Region ihre enormen Erdgasvorkommen nicht nutzt, als „verrückt“ bezeichnete.

„In Neuengland hat eine verfehlte Energiepolitik dazu geführt, dass sie nicht über genügend Kapazitäten verfügen, um Erdgas zu importieren, wenn es darauf ankommt“

Wright merkte an, dass der Wintersturm Fern zwar heftiger als der Wintersturm Uri im Jahr 2021 gewesen sei, die Auswirkungen hinsichtlich Stromausfällen und Todesopfern jedoch weniger verheerend waren. Wright betonte die Notwendigkeit einer zuverlässigen Stromversorgung und argumentierte, dass die USA

 „die Stromversorgung aufrechterhalten und die Heizungen am Laufen halten müssen, sonst sterben Menschen. Krankenhäuser und Fabriken schließen. Strom ist ein enormer Vorteil einer modernen Gesellschaft. Ein funktionierendes Stromnetz muss auf Spitzenlasten ausgelegt sein. …was die Anhänger unzuverlässiger Wind- und Solarstromversorgung nicht einsehen wollen“

Das Energieministerium argumentierte, die Politik der Biden-Ära laufe auf eine „Energieabschöpfungsagenda“ hinaus. Insbesondere prognostizierte eine Studie des Energieministeriums vom Juli , dass sich die Zahl der rollierenden Stromausfälle bis 2030 um das Hundertfache erhöhen könnte, wenn die USA weiterhin eine zuverlässige Stromversorgung ohne ausreichende Alternativen abbauen.

Energiepolitische Experten und hochrangige Netzbetreiber warnten davor, dass die unter Biden eingeführten Beschränkungen für Kraftwerke das Stromnetz schwer schädigen. Präsident Donald Trump hingegen rief an seinem ersten Tag nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus den nationalen Energienotstand aus  , und seine Regierung hat Schritte eingeleitet, um mehrere drakonische Energievorschriften aus der Biden-Ära zurückzunehmen.

„Wir werden nicht zulassen, dass rücksichtslose Energiesparmaßnahmen und bürokratische Hürden das Leben amerikanischer Bürger gefährden. Diese Maßnahmen werden Stromausfälle abmildern und dazu beitragen, eine bezahlbare und zuverlässige Stromversorgung wiederherzustellen, damit amerikanische Familien wieder ein gutes Leben führen und die amerikanische Fertigungsindustrie erneut florieren kann“, erklärte Wright in einer Stellungnahme.

Wright argumentierte außerdem, dass die Pläne New Yorks zur Elektrifizierung von Gebäuden „völlig verrückt“ seien und zu höheren Kosten und verschwendeter Wärme führen würden. „Erdgas ist mit Abstand die wichtigste Quelle für die Dekarbonisierung“, sagte Wright gegenüber Reportern und merkte an, dass die Bestrebungen New Yorks und Neuenglands, Erdgas zu blockieren, unsinnig seien.

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Medienunternehmen mit großer Reichweite kostenlos zur Verfügung. Alle wiederveröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen der jeweiligen Reporterin und deren Zugehörigkeit zur DCNF enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer möglichen Partnerschaft kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected].

https://dailycaller.com/2026/02/06/trump-wright-coal-orders-americans-freezing-death-winter-storm-fern-energy/

 

Der Beitrag Trumps Kohledirektive, was die Linke hasst, rettete Amerikaner vor dem Erfrieren im Wintersturm erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Im Gespräch: Stefan Spiegelsperger | Land ohne Strom und Gas

12. Februar 2026 um 17:06

Vorschau ansehen
Im Gespräch: Stefan Spiegelsperger | Land ohne Strom und Gas
Im gespraech stefan spiegelsperger apolut
0:00
/2697.996979
Im Gespräch: Stefan Spiegelsperger | Land ohne Strom und Gas

Stabilität der deutschen Energienetze gehört der Vergangenheit an. Es gab Zeiten, da war das deutsche Stromnetz sehr stabil, wir haben Strom ins Ausland exportiert. Zudem gab es redundante Kraftwerke, die auch bei großflächigen Ausfällen von Stromerzeugern ohne Probleme einspringen konnten.

Heute schrammt das Stromnetz ein ums andere Mal an einem Blackout vorbei, Deutschland muss Strom importieren, um seinen Energiebedarf zu decken.

Und in diese Gemengelage kommt ein Sabotageanschlag auf das Stromnetz in Berlin.

Was ist passiert? Wie kann man das verhindern?

Dann die bange Frage, ob die Gasversorgung in diesem Winter gesichert ist.

Nein, sagt der Energieanlagenelektroniker Stefan Spiegelsperger, besser bekannt unter "Stefan Energie Chiemgau".

Er veröffentlicht zu diesen Themen in kurzen Abständen auf seinem YouTube-Kanal Neuigkeiten.

Offenbar hat uns eine letzte Amtshandlung unseres letzten Wirtschaftsministers Habeck in diese Krise geführt.

Die Anordnung, dass deutsche Gasspeicher nur noch bis 75 anstatt bis 95% gefüllt sein müssen, wird diesen Winter postwendend zum Problem.

Die Differenz von 20% ist genau das, was nunmehr im deutschen Gasnetz an Reserven fehlt. So sehen nun als aller erstes energieintensive Wirtschaftsunternehmen einer Gasabschaltung entgegen.

Das Interview führte Markus Fiedler.

(Auszug von RSS-Feed)

CO2 ist CO2 – neue Studie zerlegt falsches Dogma des Weltklimarates IPCC

08. Februar 2026 um 13:30

Vorschau ansehen

Seit Jahrzehnten predigt das IPCC seine Netto-Null-Politik mit missionarischem Eifer. Eine der Grundlagen dieser Politik ist jedoch eine Annahme, die mittlerweile klar widerlegt wurde. Denn das anthropogene CO2 wird von der Natur nicht anders behandelt als das natürliche CO2.

Jahrelang haben die Klimafanatiker vom Weltklimarat (IPCC) die Behauptung vertreten, dass sich das sogenannte “anthropogene” CO2 angeblich grundlegend vom “natürlichen” CO2 unterscheiden würde. Ein und dasselbe Molekül, bestehend aus einem Kohlenstoff- und zwei Sauerstoffatomen, wird je nach Herkunft anders betrachtet.

Die gängige IPCC-Behauptung lautet, das menschengemachte CO2 verbleibe über Jahrzehnte, Jahrhunderte oder gar Jahrtausende in der Atmosphäre. Manche Vertreter der Lehre vom “menschengemachten Klimawandel” sprechen sogar von mehreren hunderttausend Jahren, in denen das CO2 klimawirksam bleibe. Gleichzeitig räumt dasselbe IPCC ein, dass die sogenannte Verweildauer von “natürlichem” CO2 im Mittel nur etwa vier Jahre betrage.

Das ist in etwa so, als ob die Pflanzen bei der Photosynthese wählerisch seien und sich selbst sagen würden, “Oh, dieses CO2 mag ich nicht, ich verwerte das andere”. Mit Wissenschaft hat so etwas jedoch nichts zu tun. Denn Kohlenstoffdioxid ist einfach nur Kohlenstoffdioxid. Nicht mehr und nicht weniger.

Eine neue Studie, veröffentlicht unter dem Titel “On the Residence Time of CO2 in the Atmosphere and the Carbon Mass Balance” bei SCC-Publishing, nimmt sich genau dieses absurden Denkfehlers an und greift dabei auf ein fundamentales physikalisches Prinzip zurück: das Äquivalenzprinzip. Die Kernaussage ist ebenso banal wie vernichtend für das IPCC-Narrativ. Natürliche Senken wie z. B. Ozeane, Vegetation, Böden – unterscheiden nicht zwischen “gutem” natürlichem CO2 und “bösem” anthropogenem CO2. Sie absorbieren Kohlenstoffdioxid-Moleküle unterschiedslos und mit derselben charakteristischen Zeitspanne von rund vier Jahren. Es existiert keinerlei physikalischer Mechanismus, der eine Sonderbehandlung anthropogener Moleküle rechtfertigen würde.

Damit fällt auch eine der zentralen Säulen der Netto-Null-Ideologie. Das IPCC arbeitet mit der Annahme, dass exakt 50 Prozent der anthropogenen CO2-Emissionen dauerhaft in der Atmosphäre verbleiben und sich dort über Jahrzehnte bis Jahrtausende anreichern. Daraus wird dann politisch gefolgert, dass eine Halbierung der Emissionen zwangsläufig zu einer Stabilisierung der CO2-Konzentration führen müsse. Doch wenn anthropogenes CO2 dieselbe kurze Verweildauer hat wie jedes andere CO2, ist diese Rechnung einfach nur falsch.

Bereits im Jahr 2022 haben C14-Überprüfungen gezeigt, dass lediglich 12 Prozent des atmosphärischen CO2 durch menschliche Aktivitäten entstanden sind – und das seit dem Beginn der Industrialisierung im Jahr 1750. Würden die IPCC-Behauptungen stimmen, müsste das Bild jedoch komplett anders aussehen.

Diese Studie zerlegt damit ein zentrales Dogma des Weltklimarates und der Klimafanatiker. Doch wie so oft werden solche wichtigen wissenschaftlichen Arbeiten vom Mainstream konsequent ignoriert, weil sie nicht den Narrativen folgen, denen man sich verschrieben hat.

(Auszug von RSS-Feed)

Schließung eines Kohlekraftwerks verschoben, um die Preise in Australien zu senken und das Stromnetz zu stabilisieren

26. Januar 2026 um 19:00

Vorschau ansehen

WUWT, Eric Worrall, 20.01.2026

Ich weiß, Sie werden alle genauso überrascht sein wie ich, dass trotz Ausgaben in Milliardenhöhe für erneuerbare Energien kein praktikabler Ersatz für ein einziges Kohlekraftwerk gefunden wurde.

Das Kohlekraftwerk Eraring soll bis 2029 in Betrieb bleiben.

Kurz gesagt:

  • Das größte Kohlekraftwerk des Landes bleibt weitere zwei Jahre in Betrieb
  • Das Werk in Eraring, New South Wales, sollte im nächsten Jahr stillgelegt werden.

Was kommt als Nächstes?

Es wird nun im April 2029 geschlossen, um die Energieversorgung während des Übergangs zu erneuerbaren Energien zu unterstützen

Die geplante Stilllegung des größten Kohlekraftwerks Australiens wird um zwei Jahre auf das Jahr 2029 verschoben.

Das Kraftwerk Eraring von Origin Energy am Ufer des Lake Macquarie südlich von Newcastle sollte im August 2027 stillgelegt werden.

… Frank Calabria, Vorstandsvorsitzender von Origin Energy

„Bei der Bereitstellung neuer Energieinfrastruktur, einschließlich großer Übertragungsanlagen und Projekten wie unserer Großbatterie in Eraring, werden gute Fortschritte erzielt. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass das Kraftwerk Eraring länger laufen muss, um eine sichere und stabile Stromversorgung zu gewährleisten.“

Gordon Ramsay, Analyst bei RBC Capital Markets, sagte, es sei für den Markt „keine Überraschung“, dass Origin beschlossen habe, die Laufzeit des Werks zu verlängern.

Herr Ramsay sagte, die Entscheidung sei eine „Folge des langsameren Ausbaus der erneuerbaren Energien in Australien (mit Ausnahme von Solaranlagen auf Hausdächern)“, der länger dauere als von der Bundesregierung prognostiziert.

„Wir gehen außerdem davon aus, dass die Regierung zunehmend besorgt über die Zuverlässigkeit der alternden australischen Kohlekraftwerke und deren mögliche zukünftige Auswirkungen auf die Stromversorgung und die Preise ist, insbesondere nach der Stilllegung von Eraring “,

Herr Ramsay glaubte, dass eine Schließung von Eraring im nächsten Jahr auch „die möglicherweise höheren zukünftigen Großhandelspreise für Strom in NSW senken könnte“.

Mehr dazu: https://www.abc.net.au/news/2026-01-20/eraring-coal-fired-power-station-to-stay-open-until-2029/106247568

Ich bin verwirrt. Wenn erneuerbare Energien günstiger sind als Kohle, wie kann der Weiterbetrieb eines Kohlekraftwerks dann die Großhandelspreise senken? Und wenn Kohle, wie unser australischer Bundesenergieminister versichert hat, eine viel größere Bedrohung für die Netzstabilität darstellt als erneuerbare Energien, warum braucht unser zuverlässiges, auf erneuerbaren Energien basierendes Netz dann die Unterstützung eines unzuverlässigen, alten Kohlekraftwerks?

Die nächsten australischen Bundestagswahlen sind für Mitte bis Ende 2028 geplant, daher könnte der Plan darin bestehen, das Kohlekraftwerk frühzeitig im nächsten Wahlzyklus stillzulegen, nur für den Fall, dass es einige kleinere Anlaufschwierigkeiten mit Australiens Netto-Null-Stromnetz gibt.

https://wattsupwiththat.com/2026/01/20/aussie-coal-closure-delayed-to-lower-prices-and-stabilise-the-grid/

Ergänzung aus Deutschland

Der Beitrag Schließung eines Kohlekraftwerks verschoben, um die Preise in Australien zu senken und das Stromnetz zu stabilisieren erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Kohle – der aussterbende Rohstoff – erreicht (schon wieder!) einen neuen Rekordwert

24. Januar 2026 um 10:00

Vorschau ansehen

Von Jo Nova

Im Jahr 2025 verbrauchten die Menschen mehr Kohle als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit.

Die Internationale Energieagentur (IEA) verkündete feierlich, dass die weltweite Kohlenachfrage im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht habe . „Es wird jedoch erwartet, dass sie bis 2030 aufgrund der Konkurrenz durch andere Energiequellen zurückgehen wird“, heißt es dort, genau wie jedes Jahr, wenn die Kohle einen neuen Rekordwert erreicht.

Die IEA ist ein vollwertiger Teil des globalen Finanzapparats – ihre Finanzierung stammt von Steuergeldern reicher Länder – daher besteht ihre Rolle darin, die öffentliche Meinung zum Thema Energie so zu steuern, dass diese Finanzierung weiterhin fließen kann. Jedes Jahr, wenn der Kohleverbrauch einen Rekordwert erreicht, prognostiziert die IEA gleichzeitig, dass er stagnieren oder sinken wird. Bereits 2019 hieß es: „In den nächsten fünf Jahren wird die weltweite Kohlenachfrage voraussichtlich stabil bleiben.“ Was sich als Irrtum erwies. 2020 hieß es: „Die teilweise Erholung der Kohlebranche wird nach 2021 abflauen.“ Auch das traf nicht zu.  2022 hieß es: „Die weltweite Kohlenachfrage wird sich bis 2025 stabilisieren.“ Und dennoch steigt die Nachfrage nach Kohle weiter.

Jedes Jahr erstellen sie eine Version des Plateau-Diagramms (siehe unten), welches ihre Wunschprognose enthält, wonach der Kohlepreis stagnieren oder sinken soll.

Dies ist die diesjährige Version:

Global coal demand in 2025 is set to remain close to 2024 levels amid unusual regional trends

https://www.iea.org/reports/coal-2025/executive-summary

Diese fiktive, verblasste Verlängerung rechts (nach 2026) lenkt den Blick von der Darstellung eines steigenden Trends ab. Sie nährt die Erwartung, dass der Kohleverbrauch bald zu sinken beginnen wird, und verschleiert den unaufhaltsamen Anstieg des Kohleverbrauchs in den letzten zwanzig Jahren.

Zweifellos freut sich China, wenn andere Länder keine Eile verspüren, ihre Kohlekraftwerke auszubauen. Auch die UN ist zufrieden, denn sie hat uns zwanzig Jahre lang erzählt, Kohle sei ein wertloses Gut, und will sich nun nicht blamieren. Und die Branche der erneuerbaren Energien sowie all die Bürokraten, die sich daran bedienen, wollen nicht, dass die Steuerzahler erfahren, dass andere Länder auf Kohle setzen.

Das ist alles Teil der psychologischen Operation.

Das Wachstum der erneuerbaren Energien mag zwar schnell sein, aber es ist nicht einmal schnell genug, um das Wachstum des Kohleverbrauchs zu reduzieren.

********

Die weltweite Kohlenachfrage wird im Jahr 2025 aufgrund ungewöhnlicher regionaler Trends voraussichtlich nahe am Niveau von 2024 bleiben.

Wichtige Faktoren wie Wetter, Brennstoffpreise und politische Entscheidungen prägten den globalen Kohleverbrauch im Jahr 2025 und führten zu Nachfrageänderungen, die oft den jüngsten nationalen oder regionalen Trends entgegenstanden.

In Indien – einem der traditionellen Motoren des Kohleverbrauchs – dämpfte ein früher und starker Monsun die Stromnachfrage und steigerte die Wasserkraftproduktion. Infolgedessen wird die jährliche Kohleverstromung des Landes erst zum dritten Mal in den letzten fünf Jahrzehnten im Vergleich zum Vorjahr sinken. In den Vereinigten Staaten, wo der Kohleverbrauch in den letzten 15 Jahren durchschnittlich um 6 % pro Jahr zurückging, wird er 2025 voraussichtlich um 8 % steigen. Gründe hierfür sind höhere Erdgaspreise und eine Verlangsamung der Stilllegung von Kohlekraftwerken dank staatlicher Förderprogramme. In der Europäischen Union (EU) trieb die geringere Produktion von Wasserkraft und Windenergie die Kohleverstromung im ersten Halbjahr in die Höhe. Daher wird der Kohleverbrauch in der EU 2025 voraussichtlich nur um etwa 2 % sinken – ein deutlich geringerer Rückgang als die zweistelligen Rückgänge in den Jahren 2023 und 2024.

In China1In dem Land, das mehr Kohle verbraucht als der Rest der Welt zusammen, wird die Nachfrage voraussichtlich wie erwartet das Niveau von 2024 erreichen. Die weltweite Kohlenachfrage im Jahr 2025 dürfte wiederum sehr nahe an unserer Prognose aus der vorherigen Ausgabe dieses Berichts vor einem Jahr liegen und um 0,5 % auf 8,85 Milliarden Tonnen steigen – ein Rekordhoch.

Nach einem Rekordhoch im Jahr 2024 wird die weltweite Kohleproduktion bis 2030 voraussichtlich leicht zurückgehen.

… Mit Blick auf die Zukunft und angesichts der in den meisten Regionen guten Kohlevorräte sowie der verhaltenen globalen Nachfrage prognostizieren wir einen leichten Rückgang der weltweiten Kohleproduktion bis 2030. Unter den großen Produzenten dürfte Indien aufgrund der starken Binnennachfrage und einer günstigen Regierungspolitik das stärkste Produktionswachstum verzeichnen. Die größte Unsicherheit besteht in China, wo bereits geringfügige politische Änderungen oder Nachfrageschwankungen die Kohleproduktion so stark beeinflussen können, dass sie Auswirkungen auf die internationalen Märkte haben.

https://www.iea.org/reports/coal-2025/executive-summary

 https://joannenova.com.au/2026/01/coal-the-dying-asset-sets-a-new-all-time-record-high-again/

 

Der Beitrag Kohle – der aussterbende Rohstoff – erreicht (schon wieder!) einen neuen Rekordwert erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
❌