NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Ältere Beiträge

Die gravierenden sozioökonomischen Kosten von Solar- und Windenergie – ein Kommentar aus Südafrika

06. April 2026 um 12:00

Vorschau ansehen

Cfact, Sethakgi Kgomo, 21. März 2026

Die weltweit immer lauter werdenden Stimmen, die sich aggressiv für erneuerbare Energien einsetzen, verkennen weiterhin die Notwendigkeit eines nachhaltigen Energiemixes. Ein solcher Mix muss Grundlastkraftwerke umfassen. Diese bestehen typischerweise aus Kohle und Kernkraft. Ein nachhaltiger Energiemix kann nicht aufrechterhalten werden, wenn die Grundlastversorgung durch Kohlekraftwerke zugunsten erneuerbarer Energien wie Solar- und Windkraft schrittweise eingestellt wird. Hier in Südafrika werden wir über die Gefahren eines Ausstiegs aus der Kohle als zuverlässiger Energiequelle falsch informiert.

Aufgrund dieser Fehlinformationen der Umweltlobbygruppen werden wir als Land hinsichtlich unserer gegenwärtigen und zukünftigen Energiesicherheit angreifbar. Es gibt keine empirischen Belege, die erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie als nachhaltige Alternativen zur Kohleverstromung rechtfertigen würden. Neben Kohle benötigen wir Kernenergie, um sicherzustellen, dass die Industrie heute und in Zukunft nachhaltig weiterläuft.

Südafrika wird mit Anreizen aus dem Ausland, insbesondere aus den USA, Deutschland und Großbritannien, überhäuft, die uns zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bewegen sollen. Wir werden mit ihren lauten Appellen zur „Rettung des Planeten“ bombardiert. Aufgrund dieses Drucks auf Südafrika wurde bereits ein großes Kohlekraftwerk vorzeitig stillgelegt. Die Folgen dieser Entscheidung waren verheerend für die Bewohner der nahegelegenen Stadt. Diese Stadt war vom lokalen Kohlebergbau und insbesondere von diesem Kraftwerk abhängig. Das voreilige Eingreifen der Regierung führte nicht nur zu Arbeitsplatzverlusten im Kohlebergbau und im Kraftwerk, sondern zerstörte die gesamte lokale Wirtschaft. Die florierenden Lebensmittelläden, Restaurants und andere Geschäfte mussten ebenfalls schließen, da ihre Kundschaft ausblieb.

Bitte beachten Sie auch, dass Südafrika eine beneidenswerte Bilanz im Umweltschutz vorweisen kann. Menschen aus aller Welt kommen hierher, um unsere wunderschönen, riesigen Wildreservate zu besuchen und unsere Berge, Küsten und Wüsten zu erkunden und die unglaubliche Naturlandschaft zu bewundern.

Es ist ärgerlich, dass wir kurzsichtig dazu verleitet werden, in Südafrika riesige Wind- und Solaranlagen zu errichten, untermauert durch allerlei falsche Versprechungen. Üblicherweise werden zahlreiche neue Arbeitsplätze versprochen. Doch diese erweisen sich als rein einfache Tätigkeiten und existieren nur während der Bauphase. Eine traurige Realität, die im Gesamtbild von Wind- und Solarenergiesystemen verborgen bleibt, ist, dass die versprochenen Arbeitsplätze nach Abschluss der kurzen Bauphase wieder verschwinden. Da sämtliche Solar- und Windkraftanlagenkomponenten importiert werden, entstehen keine Arbeitsplätze in der Produktion. Dies konterkariert die erklärten Ziele der Regierung hinsichtlich Lokalisierung und Industrialisierung. Zudem ist die Anzahl der langfristig benötigten Arbeitsplätze für den Betrieb der Anlagen minimal. Ein wichtiges sozioökonomisches Argument ist, dass die Schließung von Kohlekraftwerken und deren Ersatz durch Wind- und Solarenergie zu einem Nettoverlust an Arbeitsplätzen führt – eine Tatsache, die von Umweltschützern und anderen Befürwortern erneuerbarer Energien ignoriert wird.

Es ist außerdem wichtig zu beachten, dass Wind- und Solarenergie unterm Strich zu steigenden Stromkosten führen. Dies trifft insbesondere die Ärmsten hart. Die dringende Botschaft an die Vereinigten Staaten lautet: Die Behörden dürfen nicht glauben, dass ihre „Hilfe“ Südafrika, insbesondere den Armen, wirklich hilft. Diese „Hilfe“ bewirkt genau das Gegenteil dessen, was beabsichtigt ist. Hinzu kommt, dass es sich bei der „Hilfe“ meist lediglich um ein Darlehen handelt, das mit Zinsen zurückgezahlt werden muss. Letztendlich werden wir Südafrikaner unter Druck gesetzt, nur um uns noch tiefer in die Schuldenfalle zu treiben.

Abschließend möchte ich festhalten, dass diese „Hilfe“ die Wahrnehmung Südafrikas hinsichtlich des vermeintlichen guten Willens der Vereinigten Staaten trübt. Wir geraten in eine Abhängigkeit von chinesischen Solarmodulexporten. Daher führen US-Hilfspakete, insbesondere wenn sie uns aufgezwungen werden, in vielen Fällen zu einem beschädigten Ansehen der Vereinigten Staaten von Amerika – ein unerwünschtes Ergebnis.

Sethakgi Kgomo
Experte für Corporate Governance und Rechtsanalyst. Sethakgi ist in Johannesburg, Südafrika, ansässig.

https://www.cfact.org/2026/03/21/the-severe-socio-economic-costs-of-solar-and-wind/

 

Der Beitrag Die gravierenden sozioökonomischen Kosten von Solar- und Windenergie – ein Kommentar aus Südafrika erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Automatisierung statt Massenmigration: Südkorea hängt uns mit Robotern ab

27. März 2026 um 15:00

Vorschau ansehen

Südkorea ist ein Paradebeispiel dafür, wie man mit stark sinkenden Geburtenraten umgehen kann. Anstelle von Massenzuwanderung gibt es eine Robotisierung der Wirtschaft. Wohlstandssicherung durch Automatisierung nennt man das.

Es ist das Lieblingsmärchen von linken Politikern und Wirtschafts-Lobbyisten: Ohne Masseneinwanderung bricht unsere Wirtschaft zusammen. Wir bräuchten angeblich Millionen Migranten, um unseren Wohlstand zu sichern. Doch ein Blick nach Asien entlarvt diese Behauptung als das, was sie ist: eine gigantische Lebenslüge. Während der Westen seine Grenzen sperrangelweit offenhält und den industriellen Niedergang verwaltet, erlebt Südkorea geradezu einen Wirtschaftsboom. Das Geheimnis dafür sind Hightech, Roboter und null Toleranz für Massenmigration.

In einer neuen Reportage des US-Formats “60 Minutes” kommen die Reporter aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die südkoreanischen Werften hängen die amerikanische und europäische Konkurrenz mühelos ab. “Er zeigte uns, wie weit sie technologisch voraus sind. Reihenweise Roboter”, ruft der Moderator fassungslos, während die Kamera gigantische Maschinenarme zeigt, die Schiffe in Rekordzeit zusammenschweißen.

Südkorea hat eine rapide alternde und schrumpfende Bevölkerung. Doch statt Millionen unqualifizierter Migranten ins Land zu holen, setzt die stolze Nation auf die eigene, homogene Arbeiterschaft und auf eine radikale Automatisierung. Dies sorgt für einen gigantischen Job-Boom und Rekordgewinne für Giganten wie HD Hyundai und Hanwha Ocean, die 2025 den Weltmarkt mit über 20 Prozent Anteil dominieren. Südkorea führt weltweit bei Innovationen, Patenten und Wertschöpfung. Und das mit einem extrem restriktiven Einwanderungssystem, das auf temporäre Arbeitskräfte setzt und Einbürgerungen massiv erschwert.

Während Asien auf Innovation und Technologie setzt, verpulvert Deutschland Milliarden für eine gescheiterte Industriepolitik. Das traurigste Beispiel: die Meyer Werft in Papenburg. Einst der absolute Stolz des europäischen Schiffbaus, ist sie heute ein Symbol für staatliche Abhängigkeit und links-grünes Missmanagement. Prüfberichte zeigen das ganze Ausmaß des Wahnsinns: 260 Millionen Euro Verlust in 2023, 575 Millionen in 2024 und weitere 271 Millionen für 2025. Das macht über eine Milliarde Euro Verlust in nur drei Jahren!

Die Ex-Regierung unter Kanzler Olaf Scholz (SPD) pumpte 2024 in einer Panikreaktion 400 Millionen Euro Notkapital in das Unternehmen – Geld, das längst verbrannt wurde. Jetzt stehen unfassbare 2,6 Milliarden Euro an staatlichen Garantien auf dem Spiel. Prüfer warnten schon 2025 vor einer “bestandsgefährdenden” Lage. Doch am Ende ist es der deutsche Steuerzahler, der für diesen Absturz bürgt!

Auch Großbritannien, einst die unangefochtene Schiffbau-Nation der Welt, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Die kommerzielle Produktion wurde mit der Zeit komplett an Asien abgegeben. Die berühmte Harland & Wolff-Werft in Belfast (dort wurde einst die Titanic gebaut) stand kürzlich kurz vor dem Kollaps und musste schlussendlich von einem spanischen Staatskonzern gerettet werden. Europa ist einfach nicht mehr global konkurrenzfähig, weil man sich den unausweichlich kommenden Tatsachen nicht stellen will.

Ganz anders China: Das Reich der Mitte baut heute zwei Drittel aller zivilen Schiffe weltweit. Und auch hier gilt: strikte Einwanderungsgesetze, Schutz der eigenen Kultur, keine Experimente. Mehr noch: In ganz China (1,4 Milliarden Einwohner) leben weniger Ausländer als allein in Berlin! Dennoch – oder vielleicht auch gerade deshalb? – pilgern europäische Politiker heute nach Peking, um dort um wirtschaftliche Hilfe zu betteln.

Südkorea und China haben die mächtigsten Schiffbauindustrien der Menschheitsgeschichte aufgebaut – mit homogenen Gesellschaften, gnadenlosen Investitionen in Automatisierung und null Appetit auf offene Grenzen. Der Westen hingegen importiert Millionen Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten – Regionen, die für extrem niedrige Patentanmeldungen, kaum Innovation und fehlende Hightech-Industrie bekannt sind. Gleichzeitig kollabieren unsere Schulen unter der Last der unregulierten Migration, das Bildungsniveau stürzt ab.

Während Asien in die Zukunft investiert, pumpt Deutschland Milliarden in die gescheiterte Ideologie der Massenmigration, die unseren wirtschaftlichen Niedergang nur noch beschleunigt. Die Europäer leben von der Substanz, doch damit wird nicht für die Zukunft vorgesorgt. Deutschland und Europa werden sukzessive abgehängt – und früher oder später wird der Niedergang auch überall sichtbar sein.

(Auszug von RSS-Feed)
❌