Vor zweihundert Jahren starb der „Freischütz“-Komponist Carl Maria von Weber. Unverständlicherweise ist er beinahe aus der Musikwelt verschwunden. Dabei schuf er in seinem kurzen Leben beachtliche Werke.
In seinem „Pfingstbrief“ an die CSU-Kollegen präsentiert sich Manfred Weber plötzlich als Liberalismuskritiker. Die Alternative, für die er wirbt, klingt aber keineswegs besser. Ein Verriss.
Nach einem „Pfingstbrief“ weisen mehrere christsoziale Politiker EVP-Chef Manfred Weber in die Schranken. Er beklagt, „Individualismus“ sei für den AfD-Aufstieg verantwortlich – und behauptet, letzterer mache Europäern „Angst“.
Ein fünfseitiger Brief, ein paar freundlich verpackte Sätze über Gemeinschaft – und doch liest sich das Papier wie eine offene Ohrfeige für Markus Söders Politikstil. …
Der Doktortitel als Politologe wurde ihm schon aberkannt: Der Plagiatsfall rund um Mario Voigt (CDU) soll aber noch größer sein als gedacht. Thüringens AfD-Chef Björn Höcke und Plagiatsprüfer Stefan Weber haben nachgelegt: 125 (!) weitere mutmaßliche Plagiatsstellen wurden in der Dissertation des Thüringer Ministerpräsidenten identifiziert.
Der österreichische Kommunikationswissenschaftler Dr. Stefan Weber, bekannt als Plagiatsjäger, präsentierte am Mittwoch im Thüringer Landtag weitere mutmaßliche Plagiatsstellen in der Dissertation des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt. Weber hat dazu ein neues Gutachten im Auftrag der Thüringer AfD-Fraktion erstellt.
Der Plagiatsstreit um Mario Voigts Doktorarbeit aus dem Jahr 2008 entfachte bereits im Jahr 2024: Stefan Weber hatte damals im August seine ersten Erkenntnisse an die TU Chemnitz übermittelt. Ende Januar 2026 entschied die Universität dann einstimmig, Voigt den Doktortitel zu entziehen.
Insgesamt gehen Dr. Weber und sein Team nach dem neuen Gutachten inzwischen von 265 Fragmenten aus. Diese Zahl könnte aber womöglich noch gesteigert werden, da weitere Verdachtsfälle vorliegen. Voigt werden zahlreiche Übersetzungsplagiate aus dem Englischen vorgeworfen. Es fänden sich obendrein mindestens 100 in der Doktorarbeit anderswo nicht zitierte Quellen im Literaturverzeichnis. Das erweckt den Eindruck eines künstlichen Aufblähens der Arbeit.
Es gebe weiterhin Indizien „für eine partielle Empirie-Fälschung auf Basis eines plagiatorischen Vorgehens bei den Experteninterviews“. Dieser Vorwurf wiegt besonders schwer: Demnach könnten nämlich Ergebnisse der Forschung manipuliert (oder gar erfunden) sein. An 42 Stellen behauptet Voigt, Informationen aus Experteninterviews gewonnen zu haben – doch diese Inhalte stehen fast wortgleich in fremden Arbeiten. Laut Webers Gutachten bestehe darüber hinaus eine „erhebliche Fraglichkeit“ der tatsächlichen Durchführung einer „qualitativen Inhaltsanalyse“ sowie behaupteter weiterer Inhaltsanalysen.
An einer Stelle hat Mario Voigt in einem programmatischen Beitrag zu den Werten der CDU sogar einen — wie anzunehmen ist: eher linken – Spiegel-Journalisten plagiiert.
An einer anderen Stelle hat er von fünf Absätzen hintereinander aus Wikipedia plagiiert und die Stelle mit einer Fußnote zu einem Kinderbuch garniert.
Durch das Plagiieren gerieten Fehler in den Text: Falsche Jahreszahlen, falsche Prozentwerte, erfundene Zitate. Wie verlässlich und kompetent ist der Ministerpräsident?
Mario Voigt ist ein Wissenschaftssimulant. Er ist längst reif für den Rücktritt. Und ich denke, dass er das auch selbst weiß. Er spielt auf Zeit. Und er erzählt der Bevölkerung etwas ganz anderes.
Die Funde werfen nicht nur für den Plagiatsjäger die Frage auf: Wie vertrauenswürdig sind solche Politiker? Sollten sie ein Bundesland regieren? Auch AfD-Fraktionschef Björn Höcke forderte am Mittwoch politische Konsequenzen. Ein Ministerpräsident, der die Öffentlichkeit über den wissenschaftlichen Kern seiner Dissertation täusche, müsse seiner Ansicht nach zurücktreten. Dieser Meinung schließen sich in den sozialen Netzen bereits zahlreiche User an.
Politisch blieb das Doktortitel-Debakel für den CDU-Politiker bislang ohne Konsequenzen. Voigt selbst hat gegen den Entzug seines Doktortitels Anfang 2026 Widerspruch eingelegt. Das Verfahren läuft noch. Bei den nächsten Landtagswahlen hat die CDU mit der AfD in jedem Falle sehr starke Konkurrenz. Ob die Union sich einen weiteren Vertrauensverlust leisten kann, muss wohl angesichts der Lage im Land unter Kanzler Friedrich Merz hinterfragt werden.
Ganz besonders in den letzten vier Jahren wurde ersichtlich, dass Selbstbestimmung und die damit einhergehende Eigenverantwortung des Einzelnen nicht gewünscht sind. Vorwiegend im Bereich Gesundheit.
Doch: „Jede Heilung fängt mit Selbstliebe, Selbstwertschätzung und Selbstbestimmtheit an. 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche, 24h Stunden am Tag.“ Das sagt unser heutiger Gast, Dr. Walter Weber. Vielen ist er bereits durch die „Ärzte für Aufklärung“ bekannt. Als praktizierender Arzt in Hamburg sind Psychosomatik und Krebsbehandlung seine Schwerpunkte.
In einer Welt, wo wir alle konditioniert wurden unsere Verantwortung und häufig auch das Gehirn an der Rezeption abzugeben, zeigt seine Erfahrung ein anderes Bild: Das Wichtigste für einen gesunden Körper, Geist und Seele sind Selbstwertschätzung, Selbstliebe und Selbstbestimmung.
Als Autor von u.a. „Gesundheit aus eigener Kraft“ oder „Hoffnung bei Krebs – Der Geist hilft dem Körper“ ist seine Intention den Patienten auf ihrem Weg der Gesundheit und Heilung zu helfen.
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Dieser Beitrag wurde am 03.05.2026 auf dem YouTube-Kanal „Eigeninitiative Gesundheit“ veröffentlicht.
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