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Gestern — 13. April 2026

Daily Briefing Apr. 13 – Trump plays chicken with Iran over Strait of Hormuz

13. April 2026 um 10:27

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Diplomatic correspondent Lazar Berman on the failed US-Iran talks in Islamabad, tomorrow's planned Israel-Lebanon talks in DC and ripple effects from the defeat of Hungary's longtime leader

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New Gaza aid flotilla sets sail from Spain, trying again to break Israeli blockade

12. April 2026 um 17:54

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Leaving Barcelona, Global Sumud Flotilla says it 'aims to open a humanitarian corridor' to the Strip; last several attempts have all been intercepted by Israel

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IDF says Hamas terrorists who abducted, held hostages were killed in Gaza strike

12. April 2026 um 17:43

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Strike in Strip's center targeted cell of Hamas gunmen planning 'imminent' attack on troops, military says; Hamas authorities report 7 killed

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Be’eri begins demolishing homes destroyed on October 7, choosing life over ruins

12. April 2026 um 17:30

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Gaza-border kibbutz, which lost more than 100 residents, tears down two shattered neighborhoods, starting with house belonging to Gat family, to move on from trauma

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The battle over the word ‘Zionism’ - Sponsored Content

12. April 2026 um 16:55

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When a word carries history, burden, and identity all at once, can the Jewish people afford to let it go?

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USA-Iran-Verhandlungen in Islamabad ohne Einigung

12. April 2026 um 06:52

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USA-Iran-Verhandlungen in Islamabad ohne Einigung

Die direkten Friedensgespräche zwischen USA und Iran in Pakistans Hauptstadt Islamabad sind am Samstagabend (11.04.2026) ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Trotz mehrerer Runden bestehen Misstrauen und tiefe Meinungsverschiedenheiten, insbesondere zur Straße von Hormus, dem iranischen Atomprogramm und der Unterstützung von Gruppen wie Hamas und Hisbollah.

Die US-Delegation unter Vizepräsident JD Vance traf auf iranische Vertreter mit Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf. Iranische Medien wie Tasnim und Fars berichten von „überzogenen US-Forderungen“, darunter freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus – Teheran plant ein Mautsystem. Die USA fordern einen Stopp der Urananreicherung und der Terrorunterstützung.

US-Vizepräsident JD Vance ist abgereist. "Man verlasse den Ort der Verhandlungen und lasse einen Vorschlag für Iran zurück, der ein endgültiges Angebot darstelle", sagte Vance.

+++

Bildquelle: Tomas Ragina / shutterstock

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German court upholds ban on protest against Israel’s ‘genocide’ at Buchenwald memorial

11. April 2026 um 10:30

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Sunday vigil by anti-Israel, pro-Palestinian activist group 'Kufiyas in Buchenwald' will instead be held in the nearby city of Weimar

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Israel wirft Spanien aus Mission zur Überwachung der Gaza-Waffenruhe

10. April 2026 um 18:29

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Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat Spanien vorgeworfen, sich „wiederholt“ gegen Israel zu stellen, und das Land deshalb aus einer US-geführten Mission ausgeschlossen.
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Judge rules slain hostage’s family may use his sperm with a surrogate

10. April 2026 um 11:44

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Beersheba family court says Yotam Haim, who was abducted to Gaza and mistakenly killed by troops after escaping Hamas captivity, expressed 'unequivocal' desire to have children

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Terror-Freunde: So verklärt Euronews einen Hamas-Terroristen zum “Journalisten”

10. April 2026 um 11:00

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Euronews macht sich zum nützlichen Idioten der Hamas-Propaganda. Ein berüchtigter Terror-Kommandant wird von israelischen Truppen ausgeschaltet – und der europäische Sender trauert um einen “Medienmitarbeiter”. Wieder einmal wird die antiisraelische Islamisten-Propaganda nachgeplappert.

Ein Kommentar von Heinz Steiner

Man traut seinen Augen kaum, wenn man liest, hört und sieht, was die Redaktion des EU-Nachrichtensenders Euronews ihren Lesern und Zuschauern da ungeniert auftischt. Unter dem rührseligen Deckmantel der Pressefreiheit wird aus einem Anti-Panzer-Kommandanten der islamistischen Terrororganisation Hamas urplötzlich ein unschuldiger “Al-Jazeera-Reporter”, um den in Gaza angeblich furchtbar “getrauert” wird. Das ist kein Journalismus mehr. Das ist die ungefilterte Übernahme von Terror-Propaganda.

Euronews schreibt, eine israelische Drohne habe das Auto von Mohammed Wishah getroffen. Man zeichnet das Bild eines mutigen Reporters, berichtet von “Trauernden” im Al-Aqsa-Krankenhaus und zitiert völlig distanzlos “Vertreter des palästinensischen Gesundheitswesens”. Bei Euronews wird demnach geflissentlich ignoriert, dass das “palästinensische Gesundheitswesen” im Gazastreifen de facto das Hamas-Fiktionsbüro ist.

Doch es kommt noch schlimmer: Euronews zitiert die Vorwürfe der israelischen Armee, Wishah sei “bereits früher als Hamas-Mitglied identifiziert worden”, nur um diese als bloße “Darstellung” abzutun, die der katarische Staatssender Al Jazeera (übrigens ein Sprachrohr der islamistischen Moslembruderschaft, was man ebenfalls geflissentlich unter den Teppich kehrt) praktischerweise “zurückweist”.

Die IDF hat bereits Anfang 2024 auf einem Laptop in einer Kommandozentrale in Nord-Gaza eindeutige Beweise gefunden. Bilder zeigten Mohammed Wishah nicht etwa mit Notizblock und Mikrofon, sondern in voller Montur einer Hamas-Spezialeinheit. An der Panzerfaust ausgebildet, ballerte der angebliche “Reporter” mit RPGs und bildete andere Terroristen an Panzerabwehrraketen aus. Er war ein hochrangiger Kommandant der Hamas. Al-Jazeera war für ihn offensichtlich nur der gut bezahlte Nebenjob, um den Terror medial zu flankieren und die Menschen im Westen zu blenden.

Aber anstatt diese harten, belegten Fakten zu nennen, greift Euronews lieber in die manipulative PR-Kiste und bemüht das “Komitee zum Schutz von Journalisten” (CPJ). Plötzlich ist von “mehr als zweihundert getöteten palästinensischen Journalistinnen und Journalisten” die Rede. Dass auf dieser völlig absurden Liste unzählige Hamas- und Islamischer-Dschihad-Terroristen stehen, die hauptberuflich den bewaffneten Kampf gegen Israel führen und in ihrer Freizeit für irgendwelche Terror-Propaganda-Kanäle das Mikro halten, lässt man unter den Tisch fallen.

Wenn ein Sender, der den Anspruch erhebt, Europa zu informieren, sich weigert, zwischen einem Terroristen mit Panzerfaust und einem echten Journalisten zu unterscheiden, dann ist das ein Offenbarungseid. Es zeigt, wie tief die anti-israelische und pro-islamistische Schlagseite dort mittlerweile verankert ist. Mohammed Wishah war kein Märtyrer der Pressefreiheit – er war ein Terrorist der islamistischen Hamas. Darauf mit “Sorge um die Sicherheit von Medienmitarbeitenden” zu reagieren, ist eine Farce. Denn die Waffe eines Journalisten ist seine spitze Feder und nicht die Panzerfaust.

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John Spencer: US can force open Strait of Hormuz if it decides to

10. April 2026 um 07:03

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As ceasefire with Iran takes effect, host Lazar Berman sits with a leading US military expert to discuss what the joint campaign achieved, and how questions of victory should be approached

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Reservist rabbi who called to ‘flatten’ Gaza will be honored at state Independence Day event

09. April 2026 um 22:15

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Minister says selection of rabbinic judge and bulldozer operator Avraham Zarbiv is a salute to national religious community; amputee soldier, Argentina's president, mother of last returned slain hostage among other torchlighters

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Hamas not expected to okay disarmament offer by Saturday deadline, but talks ongoing

09. April 2026 um 20:36

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Sources involved in the negotiations insist progress being made and response from terror group could come in days, even if it's shortly after deadline set by Board of Peace

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Im Gespräch: Ralph Bosshard | Hält die Waffenruhe im Iran-Krieg?

09. April 2026 um 05:37

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Im Gespräch: Ralph Bosshard | Hält die Waffenruhe im Iran-Krieg?
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Im Gespräch: Ralph Bosshard | Hält die Waffenruhe im Iran-Krieg?

Zwischen Eskalation und vorsichtiger Entspannung: Nach scharfen Drohungen von Donald Trump gegen den Iran scheint eine fragile Waffenruhe erstmals Raum für Diplomatie zu schaffen. Doch wie belastbar ist diese Pause – und kann sie tatsächlich der Anfang vom Ende eines gefährlichen Konflikts sein?

Im Interview analysiert der Militär- und Sicherheitsexperte Ralph Bosshard die strategische Lage: von Irans harten Forderungen über die innenpolitischen Spannungen in Washington bis hin zu möglichen militärischen Szenarien und den globalen Folgen eines regionalen Flächenbrands. Dabei geht es nicht nur um die Zukunft des Iran-Konflikts, sondern auch um die Rolle Israels, die Interessen der USA und die Auswirkungen auf Großmächte wie Russland und die BRICS-Staaten.

Das Interview führte Flavio von Witzleben.

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3 gunmen open fire outside Israeli consulate in Istanbul, dubbed 'terrorists' by Turkish official

07. April 2026 um 13:21

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A gunfight with police outside the Israeli consulate in Istanbul, Turkey, left one attacker dead, two others injured and two police officers sustaining minor injuries.

The armed attackers had ties to an activist group that "exploits religion," according to Interior Minister Mustafa Ciftci on X.

"The identities of the terrorists have been identified," he wrote in a post translated by X. "It has been determined that the individuals, who arrived in Istanbul by a rental vehicle from Izmit, include one with ties to an organization that exploits religion; and it has also been established that one of the two terrorists, who are brothers, has a drug record."

3 BROTHERS OF IRAQI DESCENT ARRESTED IN OSLO FOR 'TERROR BOMBING' OF US EMBASSY

U.S. Ambassador to Turkey Tom Barrack condemned the attack and praised Turkish authorities.

"The United States condemns in the strongest terms today’s attack on the Israeli Consulate in Istanbul," Barrack wrote on X. "Attacks on diplomatic missions are attacks on the international order — and an assault on the principles that bind nations together. We commend Türkiye and Turkish security forces for their swift and decisive response."

BELGIUM DEPLOYS MILITARY TO PROTECT JEWISH SITES AFTER ANTISEMITIC SYNAGOGUE EXPLOSION

Police officers pulled out guns and took cover as shots rang out for at least 10 minutes near a permanent security checkpoint near the Israeli Consulate in Istanbul. One person was seen covered in blood amid the glass towers in the heart of the city's main financial district.

Footage obtained by Reuters showed an apparent attacker, in a dark top and carrying a backpack, moving among parked white police and security buses and firing with an automatic rifle and a handgun.

Two bodies lay on nearby streets and parking areas, near grassy areas.

PROTESTERS STORM US CONSULATE IN PAKISTAN, AT LEAST 9 DEAD

Two police officers were lightly wounded in the attack, Istanbul Governor Davut Gul told reporters at the scene.

He said there had been no Israeli diplomatic staff at the consulate for 2-1/2 years, since the Hamas-Israel war began in 2023, leading to a deep chill in Turkish-Israeli diplomatic ties.

The Israeli Foreign Ministry confirmed there were no staff at the consulate at the time of the shootings.

NEW TERROR GROUP WITH REPORTED IRAN TIES CLAIMS 4 ATTACKS ACROSS EUROPE

The incident occurred next to a major motorway just after midday, immediately outside the tower where the Israeli Consulate is located. The gunfire echoed inside nearby bank headquarters, where thousands of workers were breaking for lunch.

Turkey, a fierce critic of Israel's military operations in Gaza, had recalled its ambassador from Israel in November 2023 and diplomatic relations have been effectively frozen since then.

At the same time that year, Israeli diplomats left Turkey due to security concerns after pro-Palestinian protests erupted across the country and in front of the consulate. Since then, a heavily armed police presence has been maintained in the area near the consulate.

Reuters and The Associated Press contributed to this report.

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Islamistische Wählerstimmen einsammeln? KPÖ Graz lädt die Hamas ein

02. April 2026 um 13:00

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In Graz, wo der real existierende Kommunismus im Rathaus sitzt, empfing Bürgermeisterin Elke Kahr höchstpersönlich den Vertreter der Hamas-Terroristen. Der „Botschafter von Palästina“ logierte offenbar auf Steuerzahlerkosten, wurde im Volkshaus hofiert und als Ehrengast gefeiert. Das ist die bewusste Anbiederung an ein Regime, das alle Juden abschlachten will und den Westen hasst.

Ein Kommentar von Chris Veber

Für die geschichtsvergessene (oder schlicht antisemitische?) Clique um Frau Kahr hier ein kurzer, unter Linken so beliebter, „Faktencheck“. Es gibt kein „palästinensisches Volk“ als historische Nation oder Entität. Es ist eine Erfindung der Muslimbrüder, um den Dschihad gegen Israel und den gesamten Westen zu fördern. Wie Hamas-Funktionär Fathi Hammad das so schön gesagt hat: „Wer sind die Palästinenser? Wir sind Ägypter, wir sind Araber.“

Die muslimischen Araber hatten übrigens schon 1947 eine Zwei-Staaten-Lösung, den UN-Teilungsplan. Die Juden nahmen ihn an. Die arabischen, muslimischen Staaten lehnten ihn ab und starteten sofort den ersten Vernichtungskrieg gegen die Juden. Es folgten 1967, 1973 und unzählige Terrorwellen. Jedes Mal verloren die muslimischen Angreifer. Die Hamas will bis heute keine zwei Staaten. Sie will die totale Auslöschung Israels. Das steht unverändert in ihrer Charta.

Trotzdem hat Israel 2005 den Gaza-Streifen freiwillig und komplett geräumt. Alle Siedlungen wurden evakuiert, alle eigenen Soldaten abgezogen, als einseitiges Friedensangebot ohne Gegenleistung. Die Antwort der Hamas und ihrer Anhänger war Mord, Terror und Krieg. Sie bauten Raketen, gruben Terror-Tunnel und machten Jagd auf Juden. Der blutige Höhepunkt war der bestialische Massenmord vom 7. Oktober 2023. Unter den Hunderten verschleppten, jüdischen Geiseln der Terroristen war auch die Familie Bibas aus dem Kibbuz Nir Oz. Die junge Mutter Shiri, ihr vierjähriger Sohn Ariel und der neun Monate alte Kfir wurden verschleppt. Ihr Mann Yarden kämpfte getrennt um sein Leben. Monate später wurde bekannt, dass die Hamas-Schlächter die Kinder Ariel und Kfir mit bloßen Händen ermordet hatten. Ebenso wie die junge Mutter Shiri. Das war kein „Kollateralschaden“ eines irgendwie legitimen Angriffes. Das war der Sinn des Angriffes. Perverser, sadistischer Kindermord, Folter und Vergewaltigung.

Diese Ideologie feiert man in Gaza. Normale Eltern wollen für ihre Kinder ein besseres Leben. Islamistische Gazaner wollen den Tod ihrer Kinder, solange er nur „für Allah“ ist. Eine Mutter, die vier Söhne verlor, jubelte vor laufender Kamera: „Gelobt sei Allah. Wir sind stolz, dass sie Märtyrer für Allah sind. Alle vier sind weg. Nicht ein Sohn ist übrig. Das ist eine Ehre für mich.“

Das ist der Kern der Hamas-Ideologie, die der von der KPÖ eingeladene „Botschafter“ vertritt. Elke Kahr sollte wissen, wen sie da in ihr Rathaus holt. Die KPÖ ist nicht sooo naiv, sie ist ideologisch verblendet und machtgeil. Persönlich halte ich Frau Kahr nicht für eine glühende Judenhasserin. Aber in ihrer Partei wimmelt es von Antisemiten. Vor den nächsten Grazer Wahlen geht es aber vor allem darum, migrantisch-muslimische Stimmen abzugreifen. Genau wie die Grünen in England unterwerfen sich hiesige Linke sklavisch dem Terrorislam. Für ein paar Prozentpunkte mehr opfert die KPÖ alle unsere zivilisatorischen Werte und die Sicherheit der eigenen Stadt.

Wer Hamas-Vertreter auf Steuerzahlerkosten hofiert, öffnet der islamischen Gewalt nicht die Tür, er reißt sie ein und legt den roten Teppich aus. Für ein wenig Hoffnung auf Machterhalt. Graz hat etwas Besseres verdient als eine links-islamistische Herrschaft.

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Untersuchung der Berichterstattung zum Gaza-Krieg: deutsche Journalisten blamiert

02. April 2026 um 11:00

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Wenn unsere Kollegen bei den nationalen Leitmedien ernst nähmen, was sie gerne über sich selbst kundtun, müssten sie sich jetzt schämen und über Konsequenzen nachdenken. Denn Fabian Goldmann hat in seinem Buch „Staats(Räson)funk“, soeben beim Manifest-Verlag erschienen, akribisch untersucht, was sie im Fall des Gaza-Kriegs publiziert haben. Eine Rezension von Renate Dillmann.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Die Ergebnisse Goldmanns sind eindeutig. Sämtliche journalistischen Prinzipien wie „erst die Information, dann die Meinung“, „Verpflichtung zur Überprüfung von Quellen“ und – für die Öffentlich-Rechtlichen – die „Grundsätze der Objektivität, Unparteilichkeit und Ausgewogenheit“ wurden so massiv verletzt, dass von Zufall keine Rede sein kann.

Die Mängel – ohne Anspruch auf Vollständigkeit

Es gab regelrechte Lügen. Nun sind Lügen – obwohl der Vorwurf der „Lügenpresse“ nicht wenig Anhänger hat – nicht unbedingt die Methode, mit der politische Journalisten versuchen, ihr Publikum in ihre Deutung der Ereignisse „mitzunehmen“; da gibt es wesentlich mehr und erfolgversprechendere (weil auch nicht so leicht aufzudeckende). Trotzdem kommen auch immer wieder Lügen im harten Sinn des Wortes vor – so bei der Darstellung des Hamas-Überfalls auf Israel.

„Sie schnitten Babys die Köpfe ab“, behauptete etwa die BILD-Zeitung am 11. Oktober 2026; Welt TV veranstaltete eine Talkrunde mit dem Namen „Die schlagen Babys die Köpfe ab“, und die Gießener Zeitung schrieb von „Bildern, die um die Welt gehen … Kleinkinder, die geköpft wurden“. (Seite 38)

Dass es weder diese Bilder gab noch die angeblich geköpften Babys, erfuhren die Leser dieser Zeitungen nie, obwohl ein Sprecher des israelischen Außenministeriums schon am 11. Oktober 2023 mitteilte, dass er diese Geschichte nicht bestätigen könne, und israelische Regierungsvertreter wie Beamte das in den nächsten Wochen mehrfach wiederholten: Das jüngste Opfer aus dem Kibbuz, um das es bei den Meldungen ging, war ein 15-jähriger Junge.

Zweitens blieb die Auswahl der Quellen extrem einseitig. Der Sprecher der israelischen Armee und dessen Behauptung, dass alles, was in den folgenden Jahren in Gaza bombardiert und systematisch zerstört wurde, eine Re-Aktion auf die „böse Tat“ des 7. Oktober war und dazu diente, die „Terrororganisation Hamas“ auszuradieren, galt über Jahre hinweg als Primärquelle, die ohne Nachfragen und Anmerkungen zitiert wurde.

Ganz anders sah das bei den Zahlen der Palästinensischen Gesundheitsbehörde zu den Opfern in Gaza aus; diese wurden stets mit dem Hinweis versehen, dass dahinter die Hamas stecke und man den Zahlen daher nicht unbedingt vertrauen könne.

Nicht wenige Zuschauer bzw. Leser der Nachrichten hatten nach dem 7. Oktober bereits früh den Eindruck einer sehr parteilichen Berichterstattung gewonnen. Fabian Goldmann hat sich in seiner Studie die Mühe gemacht, die verwendeten Quellen deutscher Medien und die Konsequenzen auf die Berichterstattung empirisch zu untersuchen.

Das Ergebnis ist erschlagend. „Das Ausmaß, in dem SPIEGEL und viele andere Medien völlig unkritisch die Behauptungen der israelischen Armee über immer neue vermeintliche Hamas-Kommandozentralen übernahmen, wurde im Laufe des Krieges fast schon zu einer Art tragischen Running Gag“, schreibt der Autor, der 116 „Waffenlager“, 51 „Hauptquartiere“ sowie sechs „Geheimdienstzentralen“ in den deutschen Medien gezählt hat, mit denen Israel die Bombardierung von Krankenhäusern, Schulen oder Flüchtlingslagern rechtfertigte.

Das fast völlige Fehlen palästinensischer Quellen und das ebenso durchgängige Desinteresse gegenüber der Berichterstattung des arabischen Senders Al Jazeera mit „reichhaltigen, detaillierten und aktuellen Informationen“ gehören ins Bild.

Die Art ungleicher Repräsentation wiederholt sich bei den Titelzeilen: „Von den 4.856 untersuchten Überschriften beruhen 2.100 (43,3 Prozent) auf israelischen Quellen. Palästinensische Angaben schafften es in lediglich 244 Überschriften (5 Prozent).“ (Seite 91)

Goldmanns Analyse der Inhalte bringt drittens gravierende Defizite zu Tage. Beim „Wording“, d.h. bei den Benennungen von Ereignissen, Personen und Interessen, und ebenso bei der Darstellung von „Kontexten und Hintergründen“ fallen Journalisten weit hinter ihre Selbstdarstellung von „erst die Nachricht, dann der Kommentar“ bzw. zu objektiver Information zurück. Fabian Goldmann zeigt das an der verwendeten „Sprache der Gewalt“, die er in einem ganzen „Glossar“ von A wie „Anti-Terror-Einsatz“ bis Z wie „Ziel“ zusammenfasst. (Seite 210 bis 228)

Im Vergleich mit der Berichterstattung zu Opfern und Zerstörung im parallel laufenden Ukraine-Krieg wurden sowohl der Charakter wie die Größenordnung des Kriegs in Gaza massiv verharmlost. Das gilt insbesondere für die deutschen Medien. Während bei US-amerikanischen und auch einigen europäischen Zeitungen und Sendern bereits früh die genozidale Seite des israelischen Vorgehens thematisiert wurde, blieb das in Deutschland nicht nur ein von oben angeordnetes Tabu, sondern sorgte mit der Berufung auf die besondere deutsche Stellung gegenüber Israel auch für staatliche, finanzielle und gesellschaftliche Repressalien gegenüber abweichenden Deutungen.

Viertens stellt Fabian Goldmann heraus, wie verschieden deutsche Journalisten die Opfer des Kriegs würdigen und wie sie zwischen „wertvollen“ und „wertlosen“ Opfern unterscheiden. Empirisch waren israelische Opfer bis zum Redaktionsschluss seiner Studie „um das 37-Fache überrepräsentiert“, bei der BILD-Zeitung sogar „97-fach“.

Die Inhaltsanalyse von Reportagen, die anhand menschlicher Schicksale „Kriegspropaganda als Homestory“ bringen, zeigt, dass bedenkenlos mit der Empathie ihres Publikums gespielt wird, um Sympathie für den Krieg Israels zu erzeugen. „Fast schon als eigene Rubrik in der deutschen Nahostberichterstattung können Geschichten über deutsch-israelische Soldaten gelten, die schweren Herzens ihre Familie und ihr komfortables Leben in Deutschland zurücklassen, um in Gaza Israel ,gegen den Terror zu verteidigen‘ – und die westliche Freiheit gleich mit (…) In den Monaten darauf werden in deutschen Medien Dutzende weitere solcher Beiträge erscheinen. Was die meisten von ihnen gemein haben: selbstlose junge Männer, weinende Angehörige und kein Wort über die zahllosen Kriegsverbrechen, die Soldaten wie sie tagtäglich im Gazastreifen begehen.“ (Seite 250)

Wer bis hierher den Eindruck gewonnen hat, dass Goldmanns Studie wissenschaftlich sauber, aber deshalb auch eher langweilig zu lesen sei, liegt falsch. Der Autor schafft es, eine wirklich präzise empirische Untersuchung zu liefern, sich aber gleichzeitig nicht in ödem Zahlenwust zu verlieren. Das Lesen bleibt immer spannend, weil Goldmann kluge Nachfragen an die untersuchten Artikel/Sendungen stellt und seine Inhaltsanalysen einfach gut gemacht sind.

Die Frage nach den Ursachen

Im Anschluss an seine Untersuchung, deren Ergebnisse viele schon vorher skeptische Medienkonsumenten nicht unbedingt überraschen mögen, die aber wegen ihrer geballten und eindeutigen Nachweise trotzdem beeindrucken, widmet sich Fabian Goldmann auf etwa siebzig Seiten der Erklärung dessen, was er als „Versagen und Komplizenschaft“ übertitelt. Maike Gosch von den NachDenkSeiten hat dazu bereits ein ausführliches Interview mit dem Autor geführt.

„Die Frage nach den Ursachen des journalistischen Versagens ist womöglich die wichtigste, ist sie doch die einzige, die – wenn überhaupt – in der Lage ist, einen Weg aus dem medialen Abgrund zu weisen. Gleichzeitig ist sie die mit Abstand am schwersten zu beantwortende.“ (Seite 301) Goldmann gibt seinen Lesern zunächst einen kurzen Überblick über „100 Jahre Medienkritik“ und dann sieben „Denkanstöße statt abschließende(r) Erklärungen“.

Darunter finden sich

  • die „Nähe zur Macht“, die politische Journalisten für ihren Job ebenso brauchen wie goutieren und die dem Verfasser zufolge dazu führt, dass sie die „Positionen der Elite“ abbilden statt sie zu hinterfragen;
  • die Strukturen der auf Profiterwirtschaftung ausgerichteten privatwirtschaftlichen Medienkonzerne, die bezahlte Zeit für Recherchen kappen und den Meldungen der Presseagenturen zunehmend eine faktische Monopolstellung einräumen;
  • die Besetzung der Chefredaktionen, die die migrantische Bevölkerung der BRD und damit die Vielfalt politischer Standpunkte nicht angemessen widerspiegelt;
  • ein Prüf- und Beschwerdesystem (Rundfunkräte und Presserat), das nur formell ein Kontrollverfahren vorspiegelt, ohne tatsächlich Kontrolle auszuüben.

Während diese vier Argumente fallübergreifend gelten, nennt Goldmann drei weitere, die mit der Besonderheit des untersuchten Kriegs zu tun haben:

  • der besondere Bezug der deutschen Politik zu Israel als Teil der „Staatsräson“, an den die Medien einerseits unmittelbar nach dem 7. Oktober 2023 „von oben“ erinnert wurden (u.a. durch Bundespräsident Steinmeier), der andererseits bereits tief verankert war (z.B. im Selbstverständnis des Springer-Konzerns);
  • der anti-muslimische bzw. anti-arabische Rassismus, der seit dem westlichen „Krieg gegen den Terrorismus“ als „Kulturkampf“ in der deutschen Bevölkerung fest präsent und inzwischen weit in die Reihen von Grünen und Linken gesickert ist;
  • der politische Druck des „Anti-Semitismus“-Vorwurfs, der gegenüber Versuchen nüchterner Informationen unter Einbezug der Vorgeschichte des Konflikts, aber auch allen Formen von Empathie, Mitleid oder Solidarität mit den Palästinensern aufgemacht wurde.

Fabian Goldmann zeigt sich in seinen Schlussbemerkungen desillusioniert: „Von der Vorstellung, es bräuchte nur möglichst fundierte und präzise Medienkritik, um Journalistinnen wieder zurück auf den Pfad der Tugend zu führen, habe ich mich schon vor einer Weile verabschiedet. Wen zwei Jahre Genozid im Livestream nicht zum Nachdenken gebracht haben, bei dem werden auch ein paar bedruckte Seiten nichts verändern.“ (Seite 386)

Mit dieser Bemerkung liegt er meines Erachtens richtig – mit bloßen Worten ist diesem Konglomerat von Interessen, Macht und der Zurichtung der Köpfe nicht beizukommen. Die Erkenntnis über die Machtlosigkeit der eigenen Anstrengungen am Ende eines Buchs auszusprechen, das sehr viel Arbeit gekostet hat, ehrt den Verfasser.

Enden will Fabian Goldmann mit dieser deprimierenden Feststellung allerdings auch nicht: „Guter, furchtloser und machtkritischer Journalismus ist möglich.“ (Seite 386)

Damit bringt er seine Medienkritik allerdings ein wenig auf die Frage der persönlichen Charakterfestigkeit der einzelnen Journalisten herunter – was vielleicht einen etwas tiefer gehenden Mangel seiner Analyse offenbart.

Es ist nämlich nicht ganz richtig, dass die in der politischen Berichterstattung Tätigen sich bei ihrer Arbeit enorm „verbiegen“ müssten, um so berichten und zu kommentieren wie festgestellt. Die Sache ist leider erheblich härter. Journalisten und Journalistinnen – jedenfalls die meisten von ihnen – berichten nicht wegen des Geldes, ihrer angestrebten Zugehörigkeit zur politischen Elite oder wegen des politischen Drucks so, wie sie es tun, sondern durchaus aus innerer Überzeugung: Sie teilen vielmehr – wie übrigens auch die meisten ihrer Leser – die außenpolitischen, nicht gerade bescheidenen Erfolgsansprüche der deutschen Nation, und das um so mehr, als sie sich dabei auf der Seite der „Guten“ sehen, sprich: des Westens und seiner Werte.

Ihr Blick auf die Welt ist daher von Anfang an nicht der in der journalistischen Ausbildung oder Selbstdarstellung idealisierte: unbestechlich, distanziert, vom Wunsch beseelt, dem Publikum Informationen zu vermitteln, aus denen dieses seinerseits seine Schlüsse ziehen kann. Sondern es handelt sich – bei den Medien wie bei ihren Lesern und Zuschauern – mehrheitlich um um den Erfolg ihrer Nation besorgte Staatsbürger, die deshalb im Einzelfall auch anfällig sind für eine extrem parteiliche, quasi „leitplankengestützte“ Berichterstattung, wenn das von den Führern der Nation gewollt wird.

Fabian Goldmanns ausgezeichnete Untersuchung sollte nicht nur, aber zumindest in jeder öffentlichen Bibliothek stehen, damit jeder Medienkonsument nachlesen kann, wie im Fall des Gaza-Kriegs in der deutschen Presse berichtet wurde. Gleichzeitig wird sie es eben wegen der offiziellen deutschen Haltung im Gaza-Krieg wohl kaum dorthin schaffen – so viel Zensur ist in Deutschland inzwischen Usus, wobei sich die Verfasserin gerne vom Gegenteil überzeugen lassen würde. Die Ergebnisse der Analyse könnten zudem einen Anstoß liefern, über den nationalen Blick der „Vierten Gewalt“ weiter nachzudenken …

Fabian Goldmann: Staats(Räson)funk. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza. Berlin 2026, Manifest Verlag, Taschenbuch, 407 Seiten, ISBN 978-3961561452, 22 Euro.

Renate Dillmann hat selbst ein Buch zur Kritik der Medien veröffentlicht: Medien. Macht. Meinung. Auf dem Weg in die Kriegstüchtigkeit. PapyRossa 2025

Titelbild: Manifest Verlag

(Auszug von RSS-Feed)

Israeli paramedic delivers baby, rushes it to bomb shelter during Iran attack

02. April 2026 um 10:00

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Dr. Gal Rosen is an Israeli paramedic who has saved lives under the threat of missile attacks.

Racing from emergency to emergency, heart pounding, but calm under fire — "don't think, just act."

He said he lost his mother when he was a child at the hands of a murderous terrorist. He saved lives as an army paramedic, but he continues to do it now as a civilian — defiantly choosing to live in Israel and work at Tel Aviv's Magen David Adom (MDA) while under threat and emergencies from multiple-front wars.

He saves lives in the "dark" of war. He sees lives go, sometimes after making difficult split-second decisions.

ARIZONA DEPUTIES SAVE CHOKING 2-WEEK-OLD BABY IN ROADSIDE RESCUE AFTER PARENTS' EMERGENCY CALL

"We need to choose sometimes," he says, speaking to Fox News Digital during a rare moment off between emergencies. "And this is hard."

But, today, he is sharing a story of "light": a stark contrast from the stories he usually refuses to share with his family to spare them the horrifying realities of war — even if they live those themselves.

Last Thursday, Rosen delivered a healthy baby boy into the world and, in sudden threat of a missile attack and blaring sirens, carried that son away from the mother in the ambulance as he and the father raced to reach a bomb shelter.

This was his fifth emergency delivery of a newborn as a paramedic. It was his first under the threat of a missile attack and blaring sirens.

"It was so surrealistic situation, in my opinion, never happened to me, something like this," he said, able to smile about the gravity of it all one week later, after finally finding sleep and time to reflect.

"This is an amazing thing to share at home," Rosen said. "Most of my stories are not like this, most of our stories I share are really hard things for my family to hear. This is why, usually, I'm not sharing with my family stories from my work: 'Sorry, I'm not doing it.'

"Car accidents or about the CPRs or about really difficult situations that I had to deal with."

Just two days after bringing one life into the world, he saw five go.

"I had, like last Saturday, five cases of death in the shift," he said. "I don't want to get home and tell about it in my family, right? But this story is amazing.

UNSUNG HEROES OF 2025: FIRST RESPONDERS AND EVERYDAY AMERICANS WHO SAVED LIVES ACROSS US

"I went to my grandma," he continued, "and said, 'You have to hear it.'

"She was so proud of me and also my family and my father and my friends and my partner. Of course, this is a really nice story to tell to everyone."

The call came around 6:30 a.m. local Tel Aviv time on a Thursday morning: a woman was in labor, getting an assist on emergency delivery over the phone as if it was a movie.

But this was real life, a new life and war.

By the time the MDA paramedic team arrived, the baby was still inside and the husband was helping his wife through the final moments of delivery. Dr. Rosen stepped in for the last few minutes and helped safely deliver the boy.

Then came the alert.

Within moments, a warning sounded that a missile attack on Tel Aviv was expected in about 10 minutes. The paramedic suddenly had to balance the urgency of a wartime emergency with the delicate, critical first steps of childbirth.

He quickly placed the newborn on the mother’s chest for skin-to-skin contact, a key step for bonding and early development. He had the father cut the umbilical cord and helped the mother nurse the baby for the first time.

NYPD OFFICERS SAVE CHOKING 2-YEAR-OLD BOY, BODYCAM VIDEO SHOWS

"I tried to do something as close as possible to reality for them," he said, wanting to preserve the intimacy of a normal birth even though they were far from a hospital delivery room.

With the help of the father and her team, he then moved the family into the building’s shelter. There, in the middle of blaring alarms and the sounds of missile interceptions overhead, relatives from the apartment building — a grandmother, an aunt and others — came downstairs and saw the baby for the first time.

"It was the first time they met the baby, while there were alarms," he said. 

"Adrenaline" and former army paramedic instinct took over.

"I put the helmet, I put the vest and everything, I took the baby, and we stopped by the side and I ran with the baby to a public shelter," he recalled. "So, me and the father, we're running together, I'm taking the baby with me, running to a shelter and just a random building and there was no shelter there.

"'OK, this is not good.' We need to go out.

"And we're going out. There is still alarms; I know that we have like maybe 20 seconds left, going to another building, and then we're getting into a public shelter. There is 50 people there in the shelter and they closed the door. We were still there standing in the shelter, so I gave the father the baby.

"I didn't want the idea for the father also — you know, in the future — to think about the situation that a stranger held his baby while there is a missile attack."

In the shelter, with the postpartum mother still in the ambulance under the Iron Dome, the unmistakable sound of war came with a shock.

"We also heard the interception with the Iron Dome," Rosen said.

The sound, he said, was impossible to ignore: "a boom," followed by a shock wave you could feel.

The air was vibrating.

The grateful father and mother, identified by MDA as Nikola and Violet, said the experience was frightening but that the emergency team helped keep them calm.

ICE AGENT SAVES LIFE OF 'UNRESPONSIVE' 1-YEAR-OLD BOY IN JFK AIRPORT AS PANIC ENSUES IN TSA SECURITY LINE

"It wasn’t a simple experience," they wrote in a joint statement, preferring to keep privacy but permitting Dr. Rosen to share the war story out of praise and thankfulness.

"The labor started at home, and just minutes after the MDA team delivered the baby, the siren caught us, and we went down to a shelter. The team functioned amazingly, calmed us, and treated us in the best possible way. This isn’t the ideal experience, but we’re happy everything ended safely, and we’re grateful to the team who helped us so much."

In that cramped shelter of about 50 huddling Israelis, surrounded by strangers and the threat of falling missiles, the room broke into applause. People congratulated the father and shouted "Mazal tov."

Mother was still in the ambulance with members of the MDA team, still at risk postpartum, as the Iron Dome was busting missiles overhead.

"And after 10 minutes that we sat there, we went out, and we walked in the street with a baby, 30 minutes old, crossing the intersection together, going to the ambulance," Rosen said. "They put a helmet on her and a vest on the mother, and one of my teammates stayed with her, because she couldn't come to the shelter. It was too much time, too risky for her.

"And, you know, in these moments, I didn't think so much. So I just act.

"I realized that it would be better to protect the son; it would better to go to find a shelter. And we didn't think about the idea that maybe we'll be in alarms, because we were in the situation, we were at the moment, we're with the family, with the delivery, with everything, and you can't imagine something like this — even though it's Israel, and now we can actually imagine everything.

"Still, it was really, really, really exciting — excitement and happiness – and a good thing because most of our days right now are dark."

Despite losing his mother to a murderous terrorist and living under the threat of multiple-front wars and shrieking Iron Dome sirens and missile attacks, Rosen would choose no other life.

MISSILES ABOVE, NEWBORNS BELOW: ISRAELI HOSPITALS SHIFT CRITICAL CARE UNDERGROUND

"My mother was murdered in a terror attack when I was a kid, when I was a child, and to choose to still be here with my family, to live here: This is our home and to choose, going to a different path, not hate.

"I will save lives, and I will do my best to help other families going through these situations, and I will do my best to make sure there are no other families that will need to suffer from a loss.

"So I think this is the mentality of Israelis in general. But still, see, this is one of the only places in the world that people are getting rescued by a flight to come back to Israel.

"In a war," he deadpanned.

But, with everything happening under the stress of war, Rosen kept the calm, precision and resolve of an army paramedic, knowing the best medicine for a baby born under stress is skin-to-skin and mother's milk.

"I learned in med school, I learned these two things are the most important: Put the baby on the skin, give them the bond, help her to nurse," he said. "It also can help the mother a lot when she nursing the baby. It's also helping with postpartum bleeding. And a lot of things.

"So this situation, it's hard to do when we are in this missile attack."

But all is well that ended well and — in the case of Nikola and Violet's newborn — began as well as could be under the circumstances.

"I was so excited I couldn't sleep for — like the delivery. It was something like 17 hours into my shift," he recalled. "So I worked 16 hours. It was after 17 hours shift.

"Now and after 17 hours shift, I went back home, I tried to sleep, I couldn't sleep, and then I had to go to another shift. So I was awake for at least 24 hours."

One week later, the adrenaline and excitement have not worn off. And the baby boy, mother, father and MDA paramedic team live on to tell an all-timer.

(Auszug von RSS-Feed)

Israel approves sweeping death penalty legislation targeting terrorism, EU condemns move

01. April 2026 um 14:54

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JERUSALEM: Israel’s Parliament, the Knesset, on Monday passed a law mandating the death penalty for Palestinian terrorists convicted of deadly acts of terrorism, sparking anger from European countries and an Israeli opposition leader.

Lawmakers voted 62-47 in favor of far-right National Security Minister Itamar Ben Gvir’s legislation to prescribe the death penalty by hanging. Ben Gvir and his party, Otzma Yehudit, proposed the measure.

Otzma Yehudit lawmaker Tzvika Foghel, who chairs the National Security Committee and advanced the bill through the committee under his leadership, told Fox News Digital that Israelis are fed up with policies of containment and compromise.

NETANYAHU URGES COURT TO REVOKE PALESTINIANS' ISRAELI CITIZENSHIP AFTER CONVICTIONS FOR VIOLENT CRIMES

"For too many years, we have tried to please the entire world, even when we were being murdered in our streets. Since October 7, we have shifted to an offensive approach so that we can dictate the reality in the future," he said.

Foghel said the death penalty for terrorists is part of a broader shift in Israel, driven by the recognition that no other country faces a reality in confronting radical Islamic terrorism in Gaza, Lebanon, Judea and Samaria (the West Bank), as well as in Yemen and Iran.

"The death penalty for terrorists who burned, raped, mutilated and abused children and parents is the same punishment we established for the Nazis," he said.

Kaja Kallas, the European Union’s High Representative for Foreign Affairs and Security Policy, said, "The EU has a principled position against the death penalty in all cases and in all circumstances. Israel had long upheld a de facto moratorium on both executions and capital punishment sentencing, thereby leading by example in the region despite a complex security environment."

She added, "The approval of the Death Penalty Bill by the Israeli Parliament marks a grave regression from that practice and from Israel’s own commitments. We are deeply concerned about the de facto discriminatory character of the Bill."

ANALYSTS SAY GAZA 'CIVILIAN' DEATHS INCLUDE HAMAS, OTHER TERROR MEMBERS WORKING AS MEDICS, MEDIA WORKERS

Israel has applied the death penalty only once in the state’s history for the Nazi mass murderer Adolf Eichmann in 1962. The death penalty exists on the books in Israel, but Israeli courts have limited latitude to apply execution to cases beyond penalties for Nazi war criminals.

Former Prime Minister and current leader of the centrist Yesh Atid party, Yair Lapid said the legislation is fundamentally flawed because it does not apply to Hamas terrorists involved in the Oct. 7, 2023 massacre that killed 1,200 people.

"This law is not a show of force; it is a sign of panic. This law is more extreme than anything in the United States, and they know it will get struck down by the law. It isn’t a law for justice or for deterrence, it is a law for public relations," he added.

Likud lawmaker Dan Illouz, a supporter of the legislation, told Fox News Digital that the events of Oct. 7 underscored, in his view, the need to prevent terrorists from viewing the kidnapping of civilians as a viable means of securing the release of imprisoned militants.

"The death penalty shatters that equation. It serves as the ultimate deterrent, ensuring that terrorists know their actions lead only to their own demise, not a negotiated release. We are a life-loving nation, but to protect life, we must deal decisively with those who seek to destroy it," he said.

"Prime Minister Netanyahu's vote in favor was crucial. It projects an unmistakable message of strength and moral clarity from the very top of Israel's leadership. By personally casting his vote, the Prime Minister showed our enemies, and the entire world, that our government is completely united and unyielding in our resolve to eradicate terrorism and defend our citizens," he added.

MICHIGAN SYNAGOGUE ATTACKER WAS INSPIRED BY HEZBOLLAH, SOUGHT TO KILL AS MANY JEWISH PEOPLE AS POSSIBLE: FEDS

The Israeli Channel 12 political commentator, Amit Segal, wrote that he supports "executing terrorists who attempt to murder civilians — especially the monsters of October 7," but was critical of Ben Gvir’s legislation.

He wrote in his newsletter, "The law defines terrorism as acts ‘to negate the existence of the state,’ a definition that could apply to groups such as extremist Haredi factions and violent members of the ‘Hilltop Youth’ (which Ben-Gvir supports.)

Segal said that "while Ben-Gvir’s law is essentially a campaign stunt, a more responsible law is making its way through the system. Proposed by MKs Simcha Rotman and Yulia Malinovsky, the law establishes the practical mechanisms — procedural and evidentiary — to secure convictions of Nukhba terrorists, after which the death penalty could be imposed."

Another Likud lawmaker, Amit Halevi, told Fox News Digital that the central element of the legislation is the distinction between criminal offenses and crimes against the state or against humanity.

"A terrorist commits his crimes as part of an ideology aimed at killing, oppressing and controlling all Jews. These terrorists, if they could, would kill every one of us. They are ideological murderers, in a different category from ordinary criminals, and that is a critical point of the bill," he said.

Halevi added that further efforts are needed to clearly delineate crimes against the state, including what falls within that category and what does not.

"Generally speaking, this legislation is a step in the right direction. Much of the criticism I hear relates to ordinary criminals. People do not understand the enemy — who he is and what this war is about," he said.

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Haus des Islam, Haus des Krieges: Die Wahrheit über ein suprematistisches Weltbild

27. März 2026 um 13:00

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Vor 1400 Jahren hat der Islam die Welt in zwei Lager gespalten. Das Haus des Friedens, wo die Scharia gilt, und das feindliche Haus des Krieges, das irgendwann erobert werden muss. Was für uns wie ein harmloses theologisches Relikt klingt, ist in Wahrheit ein politisches Programm, das heute noch Staaten, Organisationen und zahlreiche radikale Muslime antreibt. Der Westen, der sich ans Multikulti-Märchen klammert, zahlt den Preis für seine Ignoranz mitten in seinen Städten.

Ein Kommentar von Chris Veber

Die klassische islamische Lehre kennt keine dauerhafte Gleichberechtigung mit Nicht-Muslimen. Dar al-Islam ist das Gebiet, in dem Allahs Gesetz herrscht. Dar al-Harb alles andere. Das Ziel war von Anfang an: Die ganze Erde soll eines Tages zum Haus des Islam werden. Nicht durch Dialog, sondern durch Dschihad, Migration und Demografie.

Das ist keine Erfindung von „Islamkritikern“, sondern Kern der Fiqh-Tradition, die bis heute vielfach gelebt wird. Wer das ignoriert, betreibt keine Toleranz, sondern Selbstaufgabe. Die Verfassung der Islamischen Republik Iran von 1979 erklärt die „Exportierung der islamischen Revolution“ zum Staatsziel. In der Präambel steht, dass die Verfassung die Grundlage für die Fortsetzung der Revolution im In- und Ausland schaffen soll, mit dem Ziel einer einzigen islamischen Weltgemeinschaft. Artikel 154 verpflichtet die Armee und die Revolutionsgarden nicht nur zur Verteidigung, sondern zum ideologischen Dschihad, um Gottes Gesetz weltweit durchzusetzen.

Das ist keine reine Rhetorik von irgendwelchen Hardlinern, das ist Verfassungsauftrag. Teheran finanziert Hisbollah, Hamas und Houthis genau deshalb, als Vorhut der globalen Islamisierung. Der Libanon war bis zur islamischen Invasion und der Machtergreifung der Hisbollah im Südlibanon die Schweiz der Levante. Jetzt ist es ein Bürgerkriegsland, ein failed state.

Ähnlich systematisch arbeitet die Muslimbruderschaft. In einem 1991 vom FBI beschlagnahmten Strategiepapier beschreibt ein führender Funktionär die „Civilization-Jihad“-Strategie ganz offen. Die westliche Zivilisation soll „von innen zerstört“ werden, durch Einwanderung, höhere Geburtenraten, Moscheen und die Einflussnahme auf Institutionen. Der „grand jihad“ der Bruderschaft ist kein bewaffneter Kampf, sondern die schleichende Unterwanderung, bis die Scharia die Oberhand gewinnt. Auch dies ist kein einzelnes Verschwörungstheorie-Relikt, sondern bis heute Grundlage der Muslimbruderschafts-Netzwerke in Europa und Nordamerika.

Die Realität in den meisten muslimischen Ländern bestätigt das Bild der Zweiteilung der Welt. In Afghanistan herrschen die Taliban nach dem Mehrheitswillen der Bevölkerung mit Steinigungen und dem Lachverbot für Frauen. In Syrien und Süd-Libanon herrscht eine Mischung aus Diktatur und islamistischer Milizenherrschaft. Es gibt dort keine friedliche Koexistenz mit Ungläubigen, kein Aufweichen der Scharia, ganz im Gegenteil. Pew Research hat 2013 in einer großangelegten Studie ermittelt: 99 Prozent der Afghanen, 84 Prozent der Pakistaner, 91 Prozent der Iraker wollen die Scharia als offizielles Landesgesetz. Das sind keine Randmeinungen. Und genau diese Haltung importieren wir seit Jahrzehnten.

In Europa zeigen sich die Konsequenzen des Wahns der Willkommenskultur. In Großbritannien haben pakistanisch-muslimische Grooming-Gangs über Jahre zehntausende nicht-muslimische Mädchen systematisch vergewaltigt und als „Kuffar-Freiwild“ betrachtet. Der offizielle Jay-Report dokumentiert das Versagen von Polizei und Behörden, die aus Angst vor „Rassismus“-Vorwürfen wegschauten. Ähnliche Fälle gab es in Rochdale, Oxford, Huddersfield. Gleichzeitig zeigen Umfragen unter europäischen Muslimen: Ein signifikanter Teil stellt die Scharia über die Verfassung. Parallelgesellschaften entstehen, in denen nicht das Grundgesetz, sondern das Gesetz der Umma zählt.

Das Konzept von Dar al-Islam und Dar al-Harb ist kein Relikt aus dem Mittelalter. Es ist der Motor hinter den islamischen Weltrevolutions-Ideen, dem Geburten-Dschihad und der Weigerung, sich der westlichen Kultur und Lebensrealität anzupassen. Die meisten Muslime leben mit uns friedlich zusammen, nicht weil sie das Konzept des Dschihad abgelehnt haben, sondern trotz des Konzeptes des Dschihad. Die organisierten Strömungen des Welteroberungsislam, von den Ayatollahs über die Muslimbruderschaft bis zu den Salafisten in unseren Moscheen, halten die Ideologie der Eroberung und Unterwerfung hoch und nutzen sie strategisch. Wer das leugnet, tut weder den friedlichen Muslimen noch den eigenen Bürgern einen Gefallen.

Der Westen hat lange genug die Augen fest verschlossen. Die Geschichte zeigt: Ideologien, die die Welt in Gläubige und Ungläubige teilen (oder in Herren und Sklaven), geben nicht freiwillig auf. Sie müssen zurückgedrängt werden, mit klaren Gesetzen, konsequenter Abschiebung und dem Mut zur Wahrheit. Die Trennung von Staat und Religion war im Westen ein langer Prozess. Der Islam hat diese Trennung nie vollzogen und auch nicht die Absicht, dies zu tun. Also sollten wir uns von diesem politischen Islam trennen. Aus Gründen des Selbstschutzes.

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Die unsichtbare Hand: Wie Israel die Terrorgruppen orchestriert, gegen die es angeblich kämpft

25. März 2026 um 18:27

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Hier enthüllen wir, warum der IS und Al-Qaida niemals den zionistischen Staat ins Visier nehmen und wie staatlich geförderter Terrorismus das Projekt „Groß-Israel“ vorantreibt – und das alles inmitten einer scheinbar koordinierten Medienblockade, die diese Thematik in Schweigen hüllt. Ein tiefer Einblick in Medienberichte und militärische Eingeständnisse offenbart eine Realität, die weit vom üblichen „Krieg [...]

Der Beitrag Die unsichtbare Hand: Wie Israel die Terrorgruppen orchestriert, gegen die es angeblich kämpft erschien zuerst unter tkp.at.

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Israelische Grenzsoldaten hätten Baby gefoltert – Propaganda-Märchen verfängt bei Gutmütigen

25. März 2026 um 16:40

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Es ist immer dasselbe. Die seit einem halben Jahrhundert gut geölte und geübte Propagandamaschinerie der Islamisten setzt gezielt emotional aufgeladene Märchen in die Welt – und im Westen fallen alle gutmütigen und mitfühlenden Mitmenschen darauf herein. Es ist ein ganzer Industriezweig, tragikomisch “Pallywood” genannt, der den Westen auf diese Art narrt. Aktuell gehen Bilder und Videos von einem verletzten Kleinkind um, das nach Aussagen der Terrororganisation Hamas “von israelischen Soldaten gefoltert wurde”. Wir gehen der Sache auf den Grund.

Israel hat den Propagandakrieg an allen Fronten verloren. Während Mohammedaner und ihre Helfershelfer in linken, globalistischen Medien rund um die Uhr Schauermärchen über Israel und “die Juden” verbreiten, ist auf diesem Feld kaum noch Gegenwehr sichtbar. Man mag militärisch stark sein und viele Erfolge erringen, in den Augen der Weltöffentlichkeit ist Israel ein Übeltäter. Mit der Wahrheit hat das nichts zu tun – doch nach dieser fragt auch niemand. Wenn die Botschaften sich an die Emotionen und das Mitgefühl richten, hat die Vernunft Pause.

Aktuell geistern Fotos und Videos von einem gaza-arabischen Baby durch die sozialen Medien. Das Kind scheint an den Beinen leicht verletzt zu sein. Die Behauptung der Terrororganisation Hamas dazu: Der Vater sei mit dem Kind in Richtung der sogenannten „yellow line“ gegangen, israelische Soldaten hätten beide angehalten, den Vater festgenommen und das Kind später nach rund zehn Stunden über Vertreter des Roten Kreuzes zurückgegeben. In dieser Erklärung wird ausdrücklich behauptet, das Kind sei mit Zigarettenstummeln verbrannt und mit einem spitzen Gegenstand verletzt worden; als Bestätigung werden Ärzte des Al-Aqsa Martyrs Hospital genannt.

Allerdings kursieren viele verschiedene Versionen der Geschichte. Mal ist das Kind 18 Monate alt, mal 22 – und dann sogar drei Jahre. Der Name lautet einmal Karim, dann wieder Jawad. Aber das scheint für die Geschichte auch nicht zentral wichtig zu sein. Wichtig ist, “die Juden” als Ganzes als unmoralisch, verbrecherisch und böse darzustellen. Das fällt auf fruchtbaren Boden: bei Altlinken, bei Altrechten und bei Islamisten – und leider auch immer mehr bei Menschen, die vom Nahostkonflikt eigentlich keine Ahnung haben und noch nie in ihrem Leben einen Juden getroffen haben.

Eigentlich sollten bei einem geübten Medienkonsumenten bei so einer Geschichte die Alarmglocken läuten. Wir haben schon hunderte dieser Geschichten gehört, aus Gaza, aus Syrien – aber auch im Zuge der illegalen Massenmigration. Mohammedaner sind immer die armen Opfer, vor allem ihre Kinder sind Ziel der Bösewichte, die vor allem in Israel und in den USA verortet werden.

Im Islam ist die Praxis der Taqiyya aus religiösen Gründen erlaubt. Es geht darum, dass ein gläubiger Mohammedaner gegenüber Ungläubigen lügen darf, wenn es seinen religiösen Zielen dienlich ist. Wer naiv annimmt, dass Menschen aus diesem Kulturkreis so denken und handeln, wie man es aus dem alten Westen gewohnt ist, unterliegt einem lebensgefährlichen Irrglauben. Der für Mohammedaner bedeutende sunnitische Religionsgelehrte und Autor von Hadithen, formulierte es so: “Wir lächeln sie an, während wir sie im Herzen verfluchen“. Gaza-Araber sind Sunniten.

Was aber ist am 19. März an der Grenze zwischen Gaza und Israel wirklich passiert, dem Tag, an dem das aktuelle Märchen zuerst gestreut wurde? Ein Mann namens Osama Abu Nassar näherte sich ohne Erlaubnis der Grenzlinie. Er ignorierte Aufforderungen zum Anhalten. Warnschüsse wurden abgegeben. Er trug zu seinem Schutz ein Kleinkind am Arm, wie er später bei seiner Befragung angeben sollte. Er rechnete damit, dass man dann nicht scharf auf ihn schießen würde. Die israelischen Soldaten begaben sich somit in Lebensgefahr, da man nicht wissen konnte, ob der Mann so weit gehen würde, sich und das Kind in die Luft zu sprengen.

Splitter, die durch abprallende Warnschüsse durch die Luft flogen, sollen zu minimalen Abschürfungen auf den Beinen des Kindes geführt haben. Das passt im Grunde genommen auch zu den verbreiteten Bildern. Das Kind war nach der Festnahme des Vaters zehn Stunden lang in Obhut des Roten Kreuzes und wurde dort versorgt und ernährt.

Freilich, wer von blindem Judenhass erfüllt ist, wird die Version der IDF, der israelischen Streitkräfte, nicht hören wollen. Wir sind das nicht und haben die Stellungnahme recherchiert. Die israelische Armee weist den Vorwurf zurück. Laut einer Stellungnahme gegenüber der Times of Israel seien die Behauptungen „false and baseless“.

Die Vorwürfe gegen die Soldaten stammen allesamt aus terrornahen, islamistischen Quellen. Eine davon ist Al Haq. Wer nach unserer Recherche noch eine volle, ungefilterte Ladung Judenhass benötigt, kann sich diese dort abholen. Dort ist das Baby übrigens schon 22 Monate alt und heißt Jawad. Man kann es sich ja aussuchen. Die Verletzungen des Kindes sehen wie harmlose Kratzer aus, vergleichbar mit Schürfwunden auf den Knien, die man in dem Alter beim Spielen jeden Tag mit nach Hause bringt.

Der Vater hätte nach islamistischer Darstellung schwere psychologische Probleme gehabt, was ihn dazu motivierte, sich dem Grenzposten zu nähern. Mohammedaner mit psychologischen Problemen traten in den letzten Jahren auch immer wieder in Europa auf – viele unschuldige Tote blieben deshalb zurück.

Die islamistische Propagandamär ist nahtlos in das einzureihen, was man als “Pallywood” kennt. Propagandistische Kräfte der Hamas, die extra darauf geschult sind – und häufig auch als Korrespondenten und Fotografen mit westlichen Medien zusammenarbeiten – konstruieren Fälle oder bauschen sie auf, um das Ansehen Israels im Westen in den Dreck zu ziehen. Das ist ihnen auch perfekt gelungen, mittlerweile scheinen schon große Mehrheiten negativ gegenüber Israel eingestellt zu sein. Viele halten sich dabei für moralisch besonders hochwertig. Es darf bezweifelt werden, dass diese Selbstsicht zutrifft.

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Analysts say Gaza 'civilian' deaths include Hamas, other terror members working as medics, media workers

22. März 2026 um 17:18

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As Hamas and Palestinian Islamic Jihad (PIJ) publicly claim their dead, new research shows that many previously counted as civilians were in fact members of the terrorist organizations, undermining accusations that Israeli forces deliberately targeted civilians in Gaza.

Researchers monitoring the Hamas-run health ministry’s death reports told Fox News Digital that a growing number of "martyrs" were exposed as terrorists by their own groups such as Hamas, despite maintaining public identities as healthcare or media workers.

Gabriel Epstein, senior policy associate at Israel Policy Forum, told Fox News Digital that he has tracked multiple individuals named by Hamas and PIJ as martyrs killed in battle in Gaza who held positions in the health industry, including nongovernmental organizations (NGOs.)

US-BACKED GAZA AID GROUP SLAMS DOCTORS WITHOUT BORDERS, ACCUSES IT OF SPREADING 'FALSE' CLAIMS

Epstein found several individuals labeled as medical staff who are also members of terrorist groups. The most serious revelation from the martyr list is Fadi al-Wadiyya, a physiotherapist for Médecins sans frontières, who was killed by Israel Defense Forces in June 2024. MSF responded to the death, saying they were "outraged" and "strongly condemn[ed] the killing of our colleague."

When the IDF claimed that al-Wadiyya was a member of PIJ, MSF said they had "no prior knowledge" of his "alleged involvement in military activities" and said they had "not received any formal explanation" of "the circumstances of his killing."

In a Telegram account claiming to be the media reserve for the Al-Quds Brigades, a post mourning al-Wadiyya’s martyrdom on Feb. 24 lists the physiotherapist as an assistant to the military manufacturing unit of PIJ’s Al-Quds Brigades.

Fox News Digital asked MSF whether they were aware of al-Wadiyya’s PIJ connections prior to the martyr announcement. A spokesperson said, "We would not knowingly employ people engaging in military activity" as it "would pose a danger to our staff and patients by compromising our neutrality."

HAMAS TERRORISTS USE AMBULANCES, SCHOOLS, HOSPITALS IN VIOLATION OF US-BROKERED CEASEFIRE, IDF OFFICIAL SAYS

The spokesperson said that "MSF had no indication that Fadi Al Wadiya might have been involved in military activity of any kind prior to the Israeli authorities’ online posts in June 2024. In the immediate aftermath of Al-Wadiya's killing, we asked for explanations from the Israeli authorities, but never received an official response. If the Israeli authorities were aware of Al-Wadiya's links with militant activities, they never shared this info with us until after he was killed. To this day, the only information they shared and that we are aware of is what was shared through public social media posts."

The IDF banned MSF operations in Gaza from the beginning of March because the organization refused to provide a list of its Palestinian employees. In response to Fox News Digital’s questions about whether they would consider providing this list to the IDF presently, MSF’s spokesperson said, "We did not share our staff lists with Israel because we did not receive concrete assurances to ensure the safety of our staff or the independent management of our operations. This is a place where humanitarian workers have frequently been detained, attacked, and killed. We have a responsibility to protect our colleagues from harm."

Epstein shared several other cases of healthcare workers who played prominent roles in terror groups.

MEDICAL NGO THAT SLAMMED ISRAEL’S ANTI-TERROR RAID NOW QUITS GAZA HOSPITAL OVER ARMED OPERATIVES

Mohammed Akram Abdullah al-Kafarna was mourned by the Palestinian Nursing and Midwifery Association’s Facebook page as the nursing supervisor at Kamal Adwan Hospital and by the Institute for Palestine Studies as head of the Gaza nursing system. A Telegram account that lists members of Hamas’ best-outfitted Izz al-Din al-Qassam Brigades, al-Kafarna is described as one of Beit Hanoun’s "Qassam Martyrs."

Ayman Suleiman Aliyan Abu Tayr was listed as martyred in Khan Younis in June 2025. The Institute for Palestine Studies labels him as a nurse and head of the clinical nutrition department at Nasser Hospital. According to a Telegram account linked to PIJ’s Al-Quds Brigades, Abu Tayr was a Commander in the Central Operations Unit of the Al-Quds Brigades.

Jaber Abdulhamid Diab Mohammedin was mourned on the Palestinian Ministry of Health General Directorate of Nursing’s Facebook page as an Intensive Care Unit nurse at the Al-Rantisi Specialized Children’s Hospital. A Telegram account linked to the Islamic Jihad Movement lists Mohammedin as a commander in the military manufacturing unit of the PIJ’s Al-Quds Brigade.

Nidal Jaber Abdulfattah al-Najjar is labeled as an administrator at the Palestinian Ministry of Health, according to the Institute for Palestine Studies, while a mourner on Facebook noted that he worked in the Al-Rantisi Children’s Hospital. He is labeled on a Telegram account emblazoned with Hamas’ distinctive red triangle as a martyr commander of Hamas’ Al-Radwan Battalion.

Salo Aizenberg, director of media watchdog group HonestReporting, told Fox News Digital that he is tracking at least 10 "virtually indisputable" examples of journalists who are actually combatants, working with Hamas and other terrorist groups.

David Adesnik, vice president of research for the Foundation for Defense of Democracies, told Fox News Digital that he has also been tracking the disclosures. "With PIJ, the number of commanders who operated with civilian cover is striking," Adesnik said. "We’re at a point where the evidence indicates that this duplicity was a routine part of a strategy to infiltrate civilian organization, especially humanitarian ones. This provides access and protection while ensuring outrage when these supposed humanitarians are killed."

Adesnik said he believes it "likely that Hamas also employed this strategy in a systematic way, but right now we mainly have the PIJ disclosures. Given that Hamas is many times larger, if it were to disclose this kind of information, the effects could easily ripple across the humanitarian sector in Gaza."

Among the cases Aizenberg is tracking are media workers. He said that his list is "based solely on admissions by those groups and other Gazan sources," and "does not include the many additional examples identified through Israeli evidence."

Though the Committee to Protect Journalists (CPJ) cites Yacoup Al-Borsch as a journalist and the executive director of Namaa Radio, Aizenberg has found "numerous social media posts and martyr notices identifying him as a fighter and ‘mujahid.’" This includes a Facebook post from an account affiliated with the Al-Omari Mosque in Jabalia.

Ahmed Abu Sharia was a freelancer who worked for outlets like Iranian Tasnim News Agency, the CPJ says. According to the "official" Telegram site of the Mujahideen Brigades, the Palestinian Mujahideen movement’s military wing, he was also a member of the Mujahideen Brigades.

Rizq Abu Shakian was a "media worker and administrator for the pro-Hamas Palestine Now Agency," according to CPJ. Shakian also appears in Hamas uniform on a Telegram site that shares images of Palestinian martyrs. According to Aizenberg’s research, he was a member of the Al-Qassam Brigades.

In response to questions about whether CPJ would update listings of journalists who have been claimed as terror affiliates, the group directed Fox News Digital to its policy for updating listings, which states, "CPJ has a long-standing policy of updating its data and the accompanying narrative accounts without issuing formal corrections as new information becomes available over time. In certain cases, a record may be removed from public view when new information leads CPJ to determine that a case falls outside its mandate or for security concerns, such as the safety of the journalist and their family.  CPJ will publicly record when it has removed a journalist from the database for a reason outside of security concerns. "

As the shaky ceasefire in Gaza continues, analysts say they continue to place value in closely examining the war’s casualties. Epstein said that "reviewing cases of militants who held dual civilian roles in key sectors like media, healthcare and education is important for the historical record and underscores the information limitations press, government, and analysts face in real time during conflict." He said that "over time, militant identification can give a sense of just how deep Hamas, PIJ and other militant groups' hold over key sectors in Gaza was."

(Auszug von RSS-Feed)

Wege aus dem Krieg

20. März 2026 um 08:00

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Der Auftritt von Israels Ex-Militärsprecher Arye Sharuz Shalicar im Rahmen von „Leipzig liest“ führt zu den erwartbaren Protesten. Die Fassade des Veranstaltungsortes ist mit „Free Gaza – Yallah Intifada“ besprüht, Palästina-Gruppen demonstrieren zum Felsenkeller. „Wir dulden keine Propagandaveranstaltung eines Sprechers der genozidalen Besatzungsarmee”, heißt es ultimativ. Arye Sharuz Shalicar ist ohne Frage ein Lautsprecher des Krieges, ihm den Zugang zu einer Lesebühne verweigern zu wollen, erinnert indes an den Zensur-Furor von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wider Kritiker der israelischen Besatzungspolitik. Dabei bräuchte es weniger Wächterrat und Lärm als vielmehr Aufmerksamkeit für die Leisen. Eine Bücherschau von Rüdiger Göbel.

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Es sind die nachdenklichen Stimmen, nicht die politischen Lautsprecher, die es braucht für die Vorbereitung auf die Zeit nach dem Hass. Für den Morgen nach der Hölle des Krieges. Für die Arbeit am Frieden. Die deutsch-norwegische Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk ist eine dieser Stimmen ungeheurer Stärke und Souveränität. Sie hat als Trauma-Therapeutin im Nasser-Krankenhaus in Khan Younis im Süden des Gazastreifens gearbeitet, wo Kinder täglich um ihr Leben wie das ihrer Liebsten bangen und zugleich eine unglaubliche Kraft zeigen. Inmitten von Angst und Zerstörung entstünden auch Momente voller Menschlichkeit, berichtet die Ärztin: das befreiende Lachen eines Kindes, die Hilfsbereitschaft unter Fremden, das Teilen der letzten Ressourcen.

„Ich habe den Klang des Krieges gehört. Nicht in Form von Bombenexplosionen, sondern als schmerzhafte Angstschreie traumatisierter Kinder. Schreie, die so durchdringend sind, dass sie den gesamten Schmerz Gazas verkörpern“, schreibt Katrin Glatz Brubakk in ihrem „Tagebuch aus Gaza“ (Westend Verlag). Ihre Aufzeichnungen handeln von den Kindern, ihren Familien und ihren Kollegen, die sie traf, als sie im Herbst 2024 und Winter 2025 jeweils fünf Wochen als Kinderpsychologin im Kriegsgebiet Gaza gearbeitet hat. „Einige von ihnen sind körperlich verletzt, andere nicht – aber alle sind Opfer dieses Krieges“, betont sie.

Trauma in Gaza

In einem denkwürdigen ZDF-Talk „Markus Lanz“ hat Katrin Glatz Brubakk unmittelbar nach Bekanntwerden des sogenannten Trump-Friedensplans von Leid und Leben in Gaza Zeugnis gegeben. „Meine Freunde in Gaza hoffen nur noch, dass dieser Frieden kommt. Dass die Waffen schweigen. (…) Meine Kollegen wünschen sich nur, dass sie morgens zur Arbeit gehen und sich sicher fühlen können, dass ihre Kinder am Nachmittag noch am Leben sind. Heute geht das nicht. Sie sind total erschöpft und am Ende ihrer Kräfte. Sie wünschen nur, dass sie endlich wieder ein halbwegs normales Leben leben können. (…) Meine Kollegen, meine Patienten, meine Kinder, die ich getroffen habe, sind in einem extremen Überlebensmodus.“ Es gehe um alltägliche Dinge, woher bekomme ich Wasser. Woher Essen. Wo ist es sicher. Für die große Politik fehle da die Kraft. Ihre Ärztekollegen und die Pflegekräfte seien „meine Helden“ geworden. „Sie haben alle flüchten müssen. Sie haben alle ihr Haus verloren. Die allermeisten haben Familienmitglieder verloren. (…) Wenn heute mein Smartphone piept, weiß ich nicht, ob es eine Todesnachricht ist. So schlimm ist die Lage geworden. Es gibt im Gazastreifen keinen sicheren Ort.“ Mehr als 1.700 Ärzte und Pflegekräfte sind getötet worden, darunter 13 Mitarbeiter der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, für die Katrin Glatz Brubakk zuletzt im Februar 2025 in Gaza im Einsatz war.

Bevor sie losfuhr, hat sie ihren Kindern Abschiedsbriefe geschrieben. „Wir haben gemeinsam beschlossen, dass ich fahre. Ganz einfach, weil jemand fahren muss. Und ich bin so gesehen ein Glückspilz. Ich habe eine Ausbildung, von der ich weiß, dass ich helfen kann. Ich habe Erfahrung, mache das seit zehn Jahren und weiß, dass ich unter solchen Bedingungen arbeiten kann. Ich habe gottseidank einen Kopf, der das verkraftet. Und es fühlt sich wie eine Verpflichtung an, zu fahren. Aber klar, ich hatte Angst.“

Mit ihren Tagebuchnotizen möchte sie zeigen, „was der Krieg in der Psyche der Menschen in Gaza anrichtet, unter welchem Stress sie leben, worüber sie sich Sorgen machen und wie sehr sie einander helfen wollen – vor allem dabei, die Hoffnung aufrechtzuerhalten“. Das Buch macht gleichzeitig deutlich, wie zerstört die Menschen sind. „Ein Haus zu verlieren oder zu hungern ist nichts im Vergleich zu dem, was das psychisch mit uns macht“, zitiert Katrin Glatz Brubakk eine palästinensische Kollegin.

Der Krieg in Gaza zerstöre eine ganze Generation Kinder in ihrer physischen wie psychischen Entwicklung, mit Folgen, die noch in Jahrzehnten Wirkung zeigen können. „Wie auf einem Fließband werden die Zukunftsträume von Kindern zerstört. Tausende, Hunderttausende von Kindern, die spielen, forschen und sich entwickeln sollten, sitzen in löchrigen Zelten und warten darauf, ihr Leben zurückzubekommen. Ängstlich, frierend, hungrig“, resümiert die Autorin in ihrem Tagebuch. „Werden sie jemals wieder in ein normales Leben zurückfinden können? Niemand weiß es. Ich fürchte, die Wunden könnten zu groß sein.“

Am 10. Oktober 2025 trat auf US-amerikanische Initiative eine Waffenruhe in Kraft, die zu einem dauerhaften Frieden führen soll. Nach Angaben der UN-Kinderhilfsorganisation Unicef sind seitdem mehr als 100 Kinder im Gazastreifen getötet worden – durch militärische Angriffe wie Luftschläge, Drohnen- und Quadrocopter-Angriffe, Panzerbeschuss und Schusswaffen sowie durch explodierende Kriegsrückstände.

Trauma in Israel

Zu den leisen und mithin wichtigen Stimmen in diesem Krieg gehören die israelischen Autoren Ron Leshem und Amir Tibon. Ihre Bücher „Feuer. Israel nach dem 7. Oktober“ (Rowohlt-Verlag) und „Die Tore von Gaza. Eine Geschichte von Terror, Tod, Überleben und Hoffnung“ (Jüdischer Verlag) dokumentieren die Traumata in ihrem Land. „Der 7. Oktober 2023 stellt für die Israelis eine Zäsur ohnegleichen dar. Von nun an wird es in der Zeitrechnung nur noch ein Davor und ein Danach geben“, betont Gisela Dachs, Herausgeberin des Jüdischen Almanachs, der 2024 als Sammelband „7. Oktober: Stimmen aus Israel“ (Jüdischer Verlag) erschienen ist. „Das schiere Ausmaß und die ungeheuerliche Brutalität der Angriffe der Hamas, die Geiselnahmen und ein Krieg, so lange wie noch keiner zuvor, haben die Nation traumatisiert. Die Grundfesten, auf denen man sich im eigenen Staat sicher fühlte, wurden zutiefst erschüttert.“

Die hier versammelten Texte aus Israel erzählen persönliche Geschichten, es geht um Ortsbesichtigungen, Momentaufnahmen, Zustandsbeschreibungen, Zukunftsvisionen, Zusammenhalt. Es schreiben unter anderem David Grossman, Eva Illouz, Etgar Keret, Smadar Sheffi, Andrea Livnat, Assaf Uni und Ayelet Gundar-Goshen. Auch ein Auszug aus „Die Tore von Gaza“ ist enthalten. Palästinenser, die immerhin 20 Prozent der israelischen Bevölkerung ausmachen, sind als Autoren nicht vertreten. Ein weiterer Almanach zum Thema ist nicht erschienen.

Ron Leshem ist Roman- und Drehbuchautor, Journalist und ehemaliger israelischer Geheimdienstoffizier. Am 7. Oktober 2023 wurde sein Cousin, der auch deutscher Staatsbürger war, nach Gaza verschleppt. Hamas-Milizen ermordeten seine Tante und seinen Onkel. In „Feuer“ zeichnet er bewegend den Tag des Überfalls nach. „Um halb sieben morgens heulten die Sirenen, und der Kibbuz Be’eri erwachte in einem irrealen Szenario. Fünf Jahre lange hatten die Angreifer trainiert, und obwohl die Nachrichtendienste davon wussten, hatte niemand meine Familie gewarnt. In Be’eri verschanzten sich die Menschen in ihren Häusern. Meine Tante Orit und ihr Sohn Itai lagen eng beieinander im Dunkeln und hielten uns in den nächsten Stunden, die eine Ewigkeit währten, telefonisch auf dem Laufenden. Sie riefen die Polizei an, vergebens. An jenem Schabbat gab es keinen Staat – der Staat war wie ein Turm aus Sand in einer Staubwolke eingestürzt. Es gab keine Polizei, keine Armee, keine Generäle und keine politische Führung mehr. Nur Menschen, allein auf sich gestellt, einen ganzen Tag lang.“

Nicht eine der öffentlichen Institutionen Israels habe funktioniert, erinnert Ron Leshem. „Israels Ortschaften und Städte wurden von einem orchestrierten Überraschungsangriff getroffen, aus der Luft, vom Meer und an Land. Innerhalb von Sekunden war der Himmel bedeckt von Garben aus Tausenden Raketen und Geschossen, die von Gaza auf alle Landesteile Israels abgefeuert wurden.“ Detailliert schildert Ron Leshem die brutalen Geschehnisse dieses langen Tages, an dem 1.200 Menschen getötet und 255 als Geiseln gewaltsam nach Gaza verbracht werden, gibt ihnen Namen und Geschichte – 7:08 Uhr, Kibbuz Kfar Aza: „Die Helmkamera eines Hamas-Kämpfers folgt dem Lauf eines Gewehrs, der Blick schweift über eine grüne Wiese, über viele Blumen, dann über kleine, einfache Bungalows. Der Lauf sucht ein Opfer, und von Zeit zu Zeit findet er eines und schießt. Das Pfeifen von Kugeln ist zu hören, aus unterschiedlichen Distanzen. In den WhatsApp-Gruppen schreiben Menschen ihren Nachbarn, dass sie bei lebendigem Leib zu verbrennen drohen, flehen um Hilfe. Die fünfköpfige Familie Kutz – der Vater Aviv, die Mutter Livnat und ihre drei Kinder Rotem, neunzehn Jahre alt, Yonathan, zwölf Jahre alt, und Yiftah, elf Jahre alt – liegt eng umschlungen auf einem Bett und wartet auf ihren Tod. Die Terroristen erschießen sie, einen nach dem anderen. In Aufnahmen aus der Jugendsiedlung des Kibbuz hört man das Lachen, den Hohn und den Hass der Terroristen, während sie in Häuser eindringen und laut überlegen, wen sie töten und wen sie entführen, und sie rufen: ‚Itbach al-yahud‘, Tod den Juden.“ So geht es Eintrag um Eintrag, 46 lange Seiten währt die „Chronik eines Tages“ in diesem Buch. Hier gib es nichts zu relativieren – aber eben auch nichts zu rechtfertigen für eine Kriegsführung, die mit mindestens 70.000 Toten, die meisten davon Frauen und Kinder, Hunger und Massenvertreibung zum Genozid in Gaza gereicht.

Ron Leshem schildert in „Feuer“ ein tief gespaltenes Israel, in dem Benjamin Netanjahu und seine rechtsextremen Minister Ben-Gvir und Smotrich Teil des Problems, nicht der Lösung sind. Er erinnert auch an die Feststellung des israelischen Regierungschefs 2019: „Wer die Errichtung eines palästinensischen Staates verhindern will, muss sich für deine Stärkung der Hamas einsetzen und es Katar ermöglichen, Gelder an die Hamas zu transferieren. Das ist Teil unserer Strategie, die Palästinenser in Gaza von den Palästinensern im Westjordanland zu trennen.“ Eine tödliche Strategie, für Israelis wie Palästinenser.

Heute hegten viele in Israel den Verdacht, dass Netanjahus „Bibisten“ den Krieg in Gaza lieber in die Länge ziehen wollten, denn solange er dauere, befasse man sich nicht mit ihrem Versagen und mit den gegen Netanjahu geführten Strafverfahren. „Der Krieg schreitet ohne jegliches Ziel oder jeglichen Plan voran. Was aber soll am Tag danach geschehen?“ – Er geht weiter auf niedrigem Niveau, wie wir seit dem 10. Oktober 2025 wissen, ist aber aus den Medien und dem Bewusstsein gehalten.

Ron Leshem erinnert an die Verantwortung beider Seiten, wenn er schreibt: „So wie die israelische Gesellschaft Schuld trägt an den Verfehlungen ihrer politischen Führung, an deren Entscheidungen und daran, sich mit der Besetzung abgefunden zu haben, so tragen auch die Palästinenser in Gaza Verantwortung für das finstere Regime, das sie gewählt haben, das sie unterstützen; Verantwortung tragen die Zivilisten, die das Massaker bejubeln und in den Straßen Gazas Geiseln erschlagen haben, darunter junge israelische Frauen, die entkleidet wurden, und Achtzigjährige.“

Wenn er auf Israel heute schaue, schreibt Ron Leshem in Sorge um Israels Zukunft weiter, fühle er sich wie jemand, der die Kollision zweier Züge oder einen Selbstmord in Zeitlupe verfolgt, „und ich weiß, meine Heimat steuert in diesen schicksalhaften Tagen auf die Prüfung ihres Lebens zu. Sie droht, zu einer deutlich rassistischeren Gesellschaft zu werden, geprägt von institutionalisierter, behördlicher Diskriminierung von Minderheiten, kontrolliert von bewaffneten Milizen, mit Herrschaftselementen, die aus Putins Russland entlehnt scheinen, und einer gleichgeschalteten Medienlandschaft. Wenn die fundamentalistisch-jüdische Welle weiter erstarkt und das Bündnis zwischen Charedim und Nationalreligiösen seine Macht ausweiten sollte, werden Israelis in den kommenden Jahren das Land in Scharen verlassen, unter ihnen die Wissenschafts-, Technologie- und Wirtschaftselite und natürlich große Teile der liberalen Geisteswelt.“ Allerdings könne die Gewalt der Erschütterung auch ein „Weckruf sein“, eine letzte Chance für Israel, sich neu zu erfinden, mit der meiner Heimat eigenen Kreativität und Vorstellungskraft. „Dazu ist seine vernünftige und lebensbejahende Bevölkerung zu den Fahnen gerufen. Denn die Mehrheit aller Israelis will Demokratie, will eine soziale, emphatische Gesellschaft, in der Solidarität mit all denen herrscht, die weniger oder nichts haben.“ Und Ron Leshem mahnt seine Landsleute: „Sollte diese Mehrheit nicht siegen, wird es Israel schlicht und einfach bald nicht mehr geben.“

Sieben Sekunden

Ebenso eindrücklich und reflektiert schildert Amir Tibon in „Die Tore von Gaza“ sein Erleben und Überleben des 7. Oktober 2023. Der Haaretz-Journalist erzählt den Tag durch das Prisma der Ereignisse in Nahal Oz, einer israelischen Siedlung unweit von Gaza. An jenem Morgen wurden Amir Tibon und seine Frau von Mörsergranaten geweckt, die in der Nähe ihres Hauses im Kibbuz einschlugen. Sie verbarrikadierten sich mit den beiden kleinen Töchtern Galia und Carmel im Schutzraum des Hauses und ermahnten sie, nicht zu weinen, während sie die Schüsse der Hamas-Angreifer vor ihren Fenstern hörten.

Man muss die Reportage wirken lassen, die Beklemmung und Todesangst: „In jedem Haus in Nahal Oz, ebenso wie in allen anderen Gemeinden entlang der Grenze zu Gaza, gibt es ein besonderes Zimmer: einen oberirdischen Bunker aus massivem Beton, der einem direkten Einschlag einer Mörsergranate und auch bestimmten Typen von stärkeren Raketen standhalten soll. Außerdem verfügt dieses Zimmer, der Schutzraum, in den wir an diesem Morgen gerannt sind, über eine Metallplatte, mit der das Fenster von außen abgedeckt werden kann, um zu verhindern, dass Schrapnelle in den Raum eindringen. Auch die Tür ist schrapnellsicher. Dieser standardisierte Schutzraum hat eine klare Sicherheitsfunktion, doch die meisten Familien an der Grenze nutzen diesen Raum zu einem anderen Zweck: Hier gehen unsere Kinder abends schlafen.“ Nahal Oz liege so nah an Gaza, dass man im Fall eines Mörserbeschusses auf die Gemeinde nur sieben Sekunden Zeit habe, um sich in Sicherheit zu bringen. Für Familien mit kleinen Kindern liege die Entscheidung auf der Hand: „Findet ein Angriff nachts oder frühmorgens statt, ist es bedeutend einfacher, wenn die Eltern ins Zimmer ihrer Kinder rennen und nicht umgekehrt.“

Amir Tibon schildert nicht nur die vielen Stunden, die er und seine Frau mit den beiden Töchtern eingesperrt im Schutzraum ausharren, ihre Angst und ihr Ringen um Hilfe, bis sie schließlich von seinem Vater mit unglaublichem Mut gerettet werden. Er zeichnet den Tag, Tod und Zerstörung auf der Grundlage von israelischen und palästinensischen Quellen sowie Interviews mit den Polizisten und Soldaten nach, die am 7. Oktober 2023 kämpften. Wie Ron Leshem wirft er dabei auch einen kritischen Blick auf den jahrzehntewährenden Konflikt, ohne gleichwohl die illegale Siedlungspolitik Israels und den mit der illegalen Besatzung einhergehenden Landraub grundsätzlich zu problematisieren.

Vom Hügel des Friedhofs seines überfallenen Kibbuz schaut Amir Tibon bei einer späteren Rückkehr nach Gaza. „Von hier aus kann man das atemberaubende Ausmaß der Zerstörung besser erkennen – und kommt noch schlechter zurecht damit. Als ich das letzte Mal hier oben war, konnte ich Hunderte Gebäude auf der anderen Seite des Zauns sehen; jetzt ist dort, wo sie einst standen, nur noch Schutt. Schüsse hallen in der Ferne, und Rauch steigt aus dem Inneren der zerstörten Stadt auf, das Resultat eines israelischen Bombenangriffs aus der Luft, der sich nur wenige Minuten vorher ereignete, während ich zum Friedhof fuhr.“

Und Amir Tibon bekennt, damit zu den leisen, nachdenklichen Stimmen seines Landes zählend, die sich Humanität bewahrt und früh schon keine Selbstverteidigung mehr gesehen haben: „Als israelischer Bürger habe ich den Krieg, zumindest in den ersten Monaten, unterstützt. Ich war unendlich wütend darüber, was die Hamas unserer Gemeinde angetan hatte, und machte mir Sorgen, wie unsere anderen Widersacher in der Region auf die israelische Schwäche angesichts dieses Angriffs blicken würden. Doch als Mensch finde ich es extrem schwer, wenn nicht gar völlig unmöglich, das Maß an Zerstörung zu billigen, das in Gaza von meinem Land angerichtet wird. Und als Bewohner von Nahal Oz, der nach wie vor hofft, eines Tages mit seiner Familie hierher zurückkehren zu können, muss ich mich fragen, wozu diese Gewalt führen wird – zu Frieden und Ruhe oder zu noch mehr Gewalt?“

491 Tage

Eli Sharabi war etwa 16 Monate eine der Geiseln der Hamas. In seinem Memoir „491 Tage“ (Suhrkamp Verlag) erzählt der 53-jährige Israeli von dem Moment im Kibbuz Be`eri, als Hamas-Kämpfer in sein Haus eindringen. Er und seine Frau Lianne wehren sich nicht, in der Hoffnung, so zu überleben. Seine Frau und die beiden Töchter Noiya und Yahel bleiben zurück, er wird mitgenommen. In Gaza wird Eli Sharabi fast von einem Mob gelyncht, es sind ausgerechnet seine Entführer, die sein Leben im letzten Moment retten. Die ersten 52 Tage seiner Geiselhaft geht es ihm und den Mitgefangenen noch einigermaßen gut: Sie werden in einem Wohnhaus festgehalten und erhalten regelmäßig Mahlzeiten. Schließlich werden die Gefangenen in Tunnel verbracht. „Das war mein schlimmster Albtraum. Ich habe vorher viel über die Tunnel gehört. Die haben diese Falltür nach unten aufgemacht und das sah für mich aus wie ein perfektes Grab“, erinnert sich Eli Sharabi. Die Bewacher – faktisch mit ihnen unter der Erde eingesperrt – werden immer aggressiver, je länger der Krieg dauert und je größer die Zerstörungen oben in Gaza sind. Die zugeteilten Essensrationen werden knapper und knapper, die hygienischen Verhältnisse katastrophal. Mit Disziplin, täglichen kleinen Sportübungen und Zusammenhalt hält die Geiselgruppe durch.

Eli Sharabi beschreibt ohne Pathos und präzise, wie er diese Zeit in Tunneln tief unter der Erde in Gaza erlebt und durchlitten hat, schildert Hunger und Schmerz, Misshandlung, Sehnsucht, Einsamkeit und eine Hilflosigkeit, die die Seele zu zerstören droht. Anfangs waren sieben Personen in einem etwa zehn Quadratmeter kleinen Raum zusammengekettet, wobei die Ketten an den Beinen jeweils miteinander verbunden waren. Alle sechs Wochen durften sie sich einmal mit einem halben Eimer kaltem Wasser waschen. „Der Dreck, den man in diesen sechs Wochen aufgebaut hat, das ist grauenhaft“, so Eli Sharabi. „Das ist dreckig, das stinkt. Ein bisschen Seife oder ein bisschen Zahnpasta, das war Luxus. Alle zwei, drei Monate mal, vielleicht. Und dann Würmer überall und Kakerlaken und Ratten.“ Einziger Antrieb zum Überleben ist der Wille, seine Familie irgendwann wieder in die Arme schließen zu können.

Während der beiden Waffenstillstände im Gaza-Krieg wurden die Geiseln der Hamas nach und nach dem Roten Kreuz übergeben. Zuvor gab es für die Kameras eine Inszenierung auf einer Bühne irgendwo im Gazastreifen: Es waren Aufnahmen, die um die Welt gingen. Auch Eli Sharabi muss von einer solchen Bühne winken, als er am 8. Februar 2025 freikommt – bis auf die Knochen abgemagert. Dann die Schreckensnachricht, dass seine Frau und die Töchter noch am 7. Oktober 2023 umgebracht wurden. Hamas-Kämpfer hatten sie im Schutzraum ihres Hauses eingeschlossen und das Gebäude angezündet. Eli Sharabis Bruder Yossi stirbt in Hamas-Geiselhaft.

„491 Tage“ ist ein Augenzeugenbericht, der auf eine politische Botschaft verzichtet. Das Buch schildert weder den Hintergrund des Konflikts, noch bietet es eine Lösung an. Und doch entfaltet es ungeheure Wirkung. Es endet mit Eli Sharabis Besuch an den Gräbern von Lianne, Noiya und Yahel: „Das hier ist der Tiefpunkt. Ich habe ihn gesehen. Ich habe ihn berührt. Jetzt, Leben.“

Das Buch über Misshandlung und Tod in israelischer Haft muss erst noch geschrieben und verlegt werden. Mindestens 98 Palästinenser sind einem ausführlichen Bericht von Yuval Abraham im +972 Magazin (17. November 2025) zufolge nach dem 7. Oktober 2023 in israelischen Gefängnissen und Militärhaftanstalten gestorben, in vielen Fällen offenbar als direkte Folge von Folter, medizinischer Vernachlässigung und Nahrungsentzug durch Soldaten und Gefängnisbeamte. Von den aus dem Gazastreifen Inhaftierten, die die Mehrheit bilden, wurde weniger als ein Drittel von der israelischen Armee selbst als Militante eingestuft – was bedeutet, dass Israels Regierung – mit der Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in diesem Januar eine „Sicherheitspartnerschaft“ vereinbart hat – für den Tod Dutzender palästinensischer Zivilisten in Haft verantwortlich ist.

Das Schicksal Hunderter weiterer in Gaza festgenommener Palästinenser ist unbekannt. Und trotz fast 100 dokumentierter Todesfälle in Haft und zahlreicher Zeugenaussagen und anderer Beweise für schwere körperliche Misshandlungen einschließlich weitverbreiteter sexueller Gewalt wurde nur ein israelischer Soldat strafrechtlich verfolgt; er wurde im Februar 2025 wegen Misshandlung von Gefangenen aus Gaza zu sieben Monaten Haft verurteilt.

Trauma Besatzung

Es ist bedauerlich, dass „The Killing of Gaza: Reports on a Catastrophe“ (Verso Books) des israelischen Journalisten Gideon Levy einer deutschen Übersetzung harren muss. Wie kaum ein anderer formuliert der renommierte Reporter scharfe Kritik an der Besatzungspolitik. Sein aktuelles Buch versammelt Reportagen, Kolumnen und Berichte seit 2014 mit besonderem Fokus auf dem 7. Oktober 2023 und den Folgen. Levy hilft, die strukturelle Gewalt der israelischen Okkupation zu verstehen und zeigt auf, warum palästinensisches Leid nicht plötzlich „aus dem Nichts“ kommt, ohne eine Rechtfertigung für die Gewalt dieses schwarzen Tages zu liefern. Die Berichte aus Gaza indes zeigen, für die Palästinenser ist jeder Tag ein 7. Oktober, ein Tag von Trauma und Tod.

Ein halber Mensch

Samar Yazbek macht den Terror des Krieges in „Gaza. Überlebensberichte aus einem zerstörten Land“ (Unionsverlag) greifbar. „Was haben Sie am 7. Oktober 2023 gemacht?“ Diese Eingangsfrage stellte die Autorin und Journalistin in Katar Hunderten von Kriegsflüchtlingen aus dem Gazastreifen. Während mehrerer Monate im Jahr 2024 erzählen ihr Männer, Frauen und Kinder zwischen 13 und 65, was sie in diesem Krieg erlebt haben. „Fragen waren auf mich eingestürzt und hatten mich zu ihnen geführt: Was war mit den Menschen aus Gaza, die dem Genozid entkommen waren, geschehen? Können wir sie als Überlebende bezeichnen?“ Die 27 für das Buch ausgewählten Berichte zeugen von den unvorstellbaren Verlusten und Verheerungen im Krieg. Sie stammen von Menschen, „die durch die Hölle gingen und wiederkehrten“.

Firas Al-Scheich Radwan ist einer der Überlebenden. Er ist 21 Jahre alt und kommt aus dem Tadsch-Viertel in Gaza-Stadt. „Bevor ich ein halber Mensch wurde, habe ich Buchhaltung an der Quds-Fern-Uni-studiert“, beginnt der junge Mann seine Schilderungen über den 7. Oktober 2023 und das folgende Inferno, bei dem er mehrfach verletzt wird und am Ende todgeweiht beide Beine bis zum letzten Rest der Oberschenkel verliert. „Es war eine neue Art der Bombardierung. Sie wird ‚Feuergürtel‘ genannt. Das sind nicht ein oder zwei Bomben oder Raketen, sondern Dutzende. Ein Feuergürtel ist extrem heftig und dauert mindestens eine Stunde, nur dass die Stunde nie endet. Eine brutale Bombardierung, die erst aufhört, wenn alles Leben unter ihr ausgelöscht ist und ganze Familien aus dem Personenstandsregister gestrichen sind. (…) Die Häuser zerkrümeln wie Kekse. (…) Wir rannten, ich rannte, die Leute um mich rum rannten, und beim Rennen sahen wir die Trümmer und die Toten und überall verstreute Körperteile. Es waren keine Körperteile mehr, oder Körpermasse. Es waren Einzelteile, Eingeweide und Gliedmaßen. (…) Ich sehe immer noch ihre Gesichter vor mir, Kinder, Frauen, wie weggeworfen, verstreut. Ich sah Köpfe und Hände und Beine, halbe Körper und Viertelkörper und offene Körper, wie in einem Anatomie-Atlas. Wir sprangen über sie drüber, manchmal traten wir auf sie drauf, manchmal stolperten wir über sie. Wir überrannten uns gegenseitig in unserer Panik, drängelten, die Gedanken nur in dieser Hölle, die sich Feuergürtel nennt. Grausam. (…) Ich sah, dass ich meine Beine verloren hatte, aber es tat nicht weh. Ich sag‘s dir, wenn die Wunde ganz frisch ist, spürst du den Schmerz nicht.“

Samar Yazbek gibt der kriegsversehrten Zivilbevölkerung in Gaza eine Stimme, dokumentiert die grausame Gewalt und das Leid des Krieges. Es sind die Geschichten der Überlebenden, gerettet von mutigen Ärzten im Schifa-Krankenhaus und vielen anderen Kliniken, die von der israelischen Armee als Terrorzentralen angemalt und attackiert wurden. Unmöglich lässt sich das Buch voller Schmerzen und zerstörten Hoffnungen an einem Stück lesen.

Zum Verständnis des Israel-Palästina-Konflikts gerade auch jüngeren Lesern sei an dieser Stelle unbedingt „Ein Tag im Leben von Abed Salama“ (Pendragon-Verlag) ans Herz gelegt. Es war 2024 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden. In dem gut recherchierten Buch, das wenige Tag vor dem Terror des 7. Oktober 2023 veröffentlicht wurde, geht Nathan Thrall nicht nur auf die komplexe Geschichte der Besetzung ein, vielmehr macht er sichtbar, was oft übersehen wird: Das Leben der Menschen in einem zerrütteten Land.

Der in den USA geborene und mittlerweile in Jerusalem lebende Autor erzählt die Geschichte eines Unfalls, der sich außerhalb Jerusalems ereignet hat: Vor den Toren der Stadt kommt es zu einer Tragödie, als ein mit palästinensischen Kindern besetzter Schulbus von einem Sattelschlepper gerammt wird und in Flammen aufgeht. Sechs Kinder und eine Lehrerin sterben. Ungeklärte Zuständigkeiten und lähmende Bürokratie im Grenzgebiet verhindern ein schnelles Eingreifen der Rettungskräfte. Am Unfallort treffen israelische und palästinensische Menschen aufeinander, die gemeinsam versuchen, den verunglückten Kindern zu helfen, unter ihnen auch Milad, dem fünfjährigen Sohn von Abed Salama. Für den Vater beginnt eine qualvolle Odyssee: Er weiß nicht, ob sein Sohn überlebt hat, in welchem Krankenhaus er ist und wie er dort hinkommen soll.

Nathan Thrall zeichnet ausgehend von dieser Tragödie einfühlsam die unterschiedlichen Lebensgeschichten nach und erzählt die Auswirkungen der völkerrechtswidrigen israelischen Siedlungspolitik auf das tägliche (Über-)Leben im Westjordanland. Der Autor verweist auf die strukturellen Gründe für das tödliche Desaster: Die wachsende Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Palästinensern durch die sogenannte Sperranlage und die unzähligen Checkpoints, kurzum, die Folgen der seit 1967 währenden Besatzung.

Seine drei Töchter Juno, Tessa und Zoe seien in Jerusalem aufgewachsen, schreibt Nathan Thrall im Nachgang, „von den Kindern in diesem Buch nur durch die Mauer getrennt. Auch wenn für mich selbst das Niederreißen dieser Barriere für immer ein Traum bleiben mag, so habe ich dieses Buch doch in der Hoffnung geschrieben, dass sie das noch erleben dürfen.“ Es ist dem kleinen Verlag Pendragon in Bielefeld zu danken, die deutsche Übersetzung dieses herausragenden Buches besorgt zu haben.

Keine Vergeltung

„Unsere größte Herausforderung ist es, die andere Seite wieder zu humanisieren“, sagt Maoz Inon, dessen Eltern Bilha und Yakobi Inon am 7. Oktober 2023 in Netiv HaAsara zu den ersten Opfern der Hamas gehörten. Nach Ende der Trauerzeit beschlossen er und seine vier Geschwister, eine Botschaft in die Welt zu schicken: Sie wollen keine Vergeltung. „Wir können nicht auf unsere Politiker warten, wir müssen selbst etwas tun“, so Maoz Inon in der FAZ (6.10.2025). „Jeder ist handlungsfähig.“ Die Geschichte lehre, dass jeder Konflikt irgendwann ende. Die Frage sei nur, wie viele Menschen bis dahin sterben müssten.

Heute spricht der einstige Unternehmer als Friedensaktivist auf Podien und Demonstrationen, er organisiert Veranstaltungen und Märsche in Israel und auf der ganzen Welt. Mit seinem Mitstreiter Aziz Abu Sarah aus dem Westjordanland hat er ein Buch geschrieben: „The Future is Peace“ (Penguin Random House). Die Zukunft ist Frieden. Auch dieses harrt noch einer Übersetzung ins Deutsche.

Die beiden Friedensstifter mahnen: „Wir leben nebeneinander, sind jedoch durch Straßensperren und Kontrollpunkte voneinander getrennt. Wir teilen denselben Traum von einer besseren Zukunft für unsere Kinder, sind jedoch so sehr durch Angst und Wut gespalten, dass wir die Menschlichkeit des anderen nicht erkennen können. Die Wunden unserer Geschichte sitzen tief, aber wenn wir eine gemeinsame Zukunft aufbauen wollen, müssen wir die Mauern der Ignoranz und des Hasses, die uns trennen, einreißen.“

Menschen haben die Kraft, Veränderungen herbeizuführen, so ihre Botschaft. „Frieden ist erreichbar, nicht nur zwischen dem Fluss und dem Meer, sondern auf der ganzen Welt.“

Es ist die Botschaft des anderen Israels, nicht das der Lautsprecher und Kriegsapologeten.

  • Katrin Glatz Brubakk. Tagebuch aus Gaza. Westend Verlag 2025, 224 Seiten, 24 Euro
  • Gisela Dachs (Hg.): 7. Oktober: Stimmen aus Israel. Jüdischer Verlag 2024, 200 Seiten, 13 Euro
  • Ron Leshem: Feuer: Israel und der 7. Oktober. Rowohlt-Verlag 2024, 320 Seiten, 25 Euro
  • Amir Tibon: Die Tore von Gaza: Eine Geschichte von Terror, Tod, Überleben und Hoffnung. Jüdischer Verlag 2024, 432 Seiten, 26 Euro
  • Eli Sharabi: 491 Tage: In den Tunneln der Hamas. Suhrkamp Verlag 2025, 200 Seiten, 24,00 Euro
  • Gideon Levy: The Killing of Gaza: Reports on a Catastrophe. Verso Books 2024, 298 Seiten, 19 Euro
  • Samar Yazbek: Gaza. Überlebensberichte aus einem zerstörten Land. Unionsverlag 2026, 272 Seiten, 24 Euro
  • Nathan Thrall: Ein Tag im Leben von Abed Salama. Pendragon Verlag 2024, 296 Seiten, 26 Euro
  • Aziz Abu Sarah, Maoz Inon: The Future Is Peace: A Shared Journey Across the Holy Land. Penguin Random House 2026, 240 Seiten, 23,50 Euro

Titelbild: Nadiia Gerbish / Shutterstock

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Hamas reasserts control in Gaza as Iran war dominates regional attention and global focus

16. März 2026 um 22:00

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As the war with Iran dominates the region's attention, Hamas is quietly reasserting control inside Gaza, according to videos and photos circulating on social media. An Israeli analyst and a Gazan political commentator say the developments raise fresh doubts about whether postwar plans for the enclave can move forward anytime soon.

Michael Milshtein, a senior analyst at the Dayan Center at Tel Aviv University, said Hamas has used the past two and a half weeks not only to rehabilitate militarily but to project visible control in public life.

"They are really making good use of them to establish their power in the public sphere, not just for military rehabilitation," Milshtein said, describing what he said were new recruits, police deployments and even parades in central Gaza. "Hamas is here to stay."

TRUMP LAUNCHES PHASE 2 OF GAZA PEACE PLAN — BUT HAMAS DISARMAMENT REMAINS THE REAL TEST

He said Gazans have reported that Hamas is also rebuilding the machinery of governance. "Their police are everywhere," he said. "They are also improving their taxation system." During Ramadan, he added, Hamas personnel were checking markets and mosques and "starting to build education systems." 

Mkhaimar Abusada, a Gazan political analyst, agrees momentum around postwar Gaza planning has largely stalled since the Iran war escalated.

"Everything with regard to Gaza has been put on hold," Abusada told Fox News Digital. Before the regional war erupted, he said, developments had been "moving in the right direction," including work around the Board of Peace, the Gaza Technical Committee and discussions tied to a possible international stabilization force.

"Yes, Hamas has taken advantage of the current situation," Abusada said. "They are not under the pressure that they were before."

Both analysts pointed to the same broad dynamic: as attention shifted to Iran, pressure on Hamas eased.

Abusada said that before the war, there had been what he described as serious discussions about disarmament, the deployment of an international force and Gaza’s political future. But "the enthusiasm that preceded the war has come down," he said, adding that Gaza has been pushed to the "back burner."

"When I talk to Palestinians, they tell me, ‘Listen, we are actually already waiting for the day after the war,’" Milshtein said. He said some expect Netanyahu to become "very indebted to Trump because of the war in Iran, and he will have to accept whatever dictates he has regarding Gaza."

US SEEKS UN AUTHORIZATION FOR GAZA INTERNATIONAL FORCE LASTING THROUGH 2027 UNDER TRUMP PLAN

At the center of that conversation is the prospect of an international stabilization force entering Gaza. But both men suggested Hamas may not see such a force as a threat.

Abusada said Hamas had "welcomed the deployment" of such a force and appears to view it as "restraining the Israeli army" rather than coming in "to disarm" the group. He said the possibility of troops from countries such as Indonesia may make such a deployment appear less threatening to Hamas, which could see it as a buffer against continued Israeli military operations.

Milshtein took that argument further, saying Hamas sees the model less as a peacekeeping mission than as a version of the Hezbollah-UNIFIL arrangement in Lebanon.

"Hamas says, ‘I have no problem, it will be like UNIFIL in Lebanon,’" Milshtein said. "Don’t even dream about starting to chase us, taking our weapons, and entering the tunnels. You need to protect us from Israel as well."

Abusada said the next phase depends heavily on how the Iran war ends. If the Iranian regime survives and avoids collapse, he said, Hamas will draw encouragement from that outcome.

"If Iran is not defeated, if the Iranian regime is not collapsing, that’s going to be some kind of moral support for Hamas," he said.

(Auszug von RSS-Feed)

Ägypten will US-Truppen in Gaza – Friedensmission oder Geostrategie?

08. Oktober 2025 um 08:03

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Kairo wünscht sich US-Truppen als zentraler Teil einer internationalen Friedenstruppe im Gazastreifen. Die Hamas hätte gerne ihre Muslimbruderschaft-Freunde aus der Türkei mit dabei. Von Gernot Haubner …

Der Beitrag Ägypten will US-Truppen in Gaza – Friedensmission oder Geostrategie? erschien zuerst auf Contra24.

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