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Die Eisheiligen: der DWD und die Realität

02. Juni 2026 um 06:00

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Joseph Kowatsch, Matthias Baritz

In diesem Kurz-Artikel vom 9. Mai wollen wir uns noch einmal die Aussagen/Behauptungen des DWD bzgl. der Eisheiligen genauer betrachten.

In dem DWD-Artikel von Dipl.-Met. Adrian Leyser Sturm gibt es mehrere Stellen, die diskussionswürdig bzw. nachweislich falsch sind. Die Hauptaussage darin ist: ….Tatsächlich scheinen die Eisheiligen als meteorologische Singularität also eher ein Mythos zu sein, der auf regionalen Sondererfahrungen aus dem Mittelalter fußt und keinesfalls Allgemeingültigkeit besitzt…. 

Und insgesamt soll textlich der Eindruck erweckt werden, dass es: 1) die Eisheiligen in der Monatsmitte Mai überhaupt nicht gibt, sondern kalte Tage streuen quer durch den Monat. Und 2) wegen der Klimaerwärmung sei es allgemein wärmer geworden.

Der DWD-Artikel bezieht sich dafür auf die Auswertung einer einzigen DWD Station, Frankfurt/Main. mit nur einem Kriterium von Tmin < 3 °C! Und das bei Fr/M. Diese Wetterstation befindet sich am Flughafen zwischen den vielen Landbahnen und der über 10-spurigen Autobahn in unmittelbarer Nähe. Eine ausgesprochene Wärmeinselwetterstation, die mit dem Flughafen- und Straßenausbau in den letzten Jahrzehnten eine starke anthropogene Zusatzwärme erhalten hat.

Unsere Auswertungen hingegen beziehen sich auf knapp 500 DWD Stationen Deutschlands mit digital verfügbaren Daten. Und diese zeigen seit 1988 ein ganz anders Bild:

Abb 1: Die Tiefsttemperaturen der Eisheiligen haben eine stark fallende Temperaturtrendgerade in den letzten knapp 40 Jahren

Abb. 2: Kaltlufteinbruch in der Mitte des Monats Mai mit Bodenfrösten. Dies entspricht genau der Definition der Eisheiligen.

Zu beachten ist auch, die Tmin des DWD werden in 2 m Höhe gemessen, am Boden in 5 cm Höhe kann es durchaus drei bis vier Grad kälter sein.

Die Bodenfröste kann man sich bei MT-Wetter veranschaulichen lassen:

Abb. 3: An genau 160 (von knapp 460) DWD-Stationen hatten wir am 15.05.2026 Bodenfrösten Tmin in 5 cm Höhe < 0 °C! Quelle: https://www.mtwetter.de/

Dieses Jahr hat die Bauernregel „Pflanze nie vor der Kalten Sophie“ ihre Gültigkeit und ist kein Mythos! Hätte sich ein landwirtschaftlicher Betrieb auf diesen Mythos des DWD verlassen und seine wärmeliebenden Pflanzen (Tomaten, Paprika, Chili, Auberginen, Gurken, Zucchini, Kürbis, Melonen…) schon ausgesetzt, wäre diese Ernte wahrscheinlich verloren gewesen.

Wahrscheinlichkeiten hat der Dipl.-Met. Adrian Leyser Sturm natürlich auch in seinen Begründungen:

Ein grundlegendes Problem ergibt sich schon alleine aus der Tatsache, dass sich die Namenstage auf den julianischen Kalender beziehen. Im Zuge der gregorianischen Kalenderreform im Jahre 1582 müsste man die Regel eigentlich eine gute Woche später anwenden…… Betrachtet man die letzten 50 Jahre und setzt als Kriterium für Eisheilige eine Tiefsttemperatur von höchstens 3 °C an, dann trafen sie im Schnitt nur in einem Drittel der Fälle zu, was sehr wenig ist für einen Witterungsregelfall. Das Weihnachtstauwetter zum Beispiel tritt in mehr als zwei Drittel der Fälle ein.

Das Weihnachtstauwetter müsste nach diesen Aussagen eigentlich (wegen der Kalenderreform) ebenfalls eine gute Woche später sein. Tut es aber nicht. Ganz im Gegenteil tritt es mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr al 2/3 (~ 0,7) als meteorologische Singularität gut eine Woche zu früh auf !

Richtigstellung der DWD-Argumentation mit dem Beispiel Frankfurt: Die Eisheiligen wurden kälter, auch bei der Wärmeinsel Frankfurter Flughafen.

Abb. 4. Man beachte die Minusvorzeichen bei allen drei Tagesläufen. Die fünf Eisheiligentage vom 11. bis 15. Mai wurden kälter, auch am Frankfurter Flughafen und nachts ist die Abkühlung etwas stärker

Warum der DWD ausgerechnet die DWD Station Frankfurt genommen hat, lässt sich nur erahnen. Vergleiche mit Frankfurt und Düsseldorf liefern erste Erklärungen:

Abb. 5a: Frankfurt nur leicht fallende Temperaturtrendlinie, Düsseldorf stark fallend

Abb. 5b: Auch ländliche Stationen, hier Deuselbach, haben viel stärker fallende Temperaturtrendgeraden als die von Frankfurt.

Man sollte solche Aussagen des DWD mit Vorsicht genießen. Der DWD ist eine Regierungsbehörde, seine Verlautbarungen müssen die menschengemachte CO2-Klimaerwärmung bestätigen. Verlässt man sich auf diese, ist man mit ‘hoher Wahrscheinlichkeit‘ selbst verlassen. Zwar hat der DWD in einem späteren Artikel den Kaltlufteinbruch mit Bodenfrösten bestätigt, für landwirtschaftliche Betriebe, die dem Mythos folgten, aber leider zu spät. Die Bauernregel der Eisheiligen …Alte Gärtnerregeln raten dazu, kälteempfindliche Gemüse und Sommerblumen erst nach diesen Tagen ins Freie zu pflanzen, um sie vor Frostschäden zu bewahren… sollte also weiterhin gelten.

Wir hoffen, dass sich der DWD endlich im nächsten Jahr getraut, die Wahrheit über die Eisheiligen zu schreiben, nämlich dass diese in Deutschland seit 40 Jahren kälter werden.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 

Der Beitrag Die Eisheiligen: der DWD und die Realität erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Dich kann niemand auslöschen!

31. Mai 2026 um 15:00

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Clintel Foundation

Der folgende Beitrag deckt die kriminellen Methoden der Klimaille kristallklar auf! A. d. Übers.

In einem kürzlich geführten Interview mit John Stossel schildert der Klimapolitikforscher Roger Pielke Jr., wie er vom Weißen Haus, vom Kongress und von seiner eigenen Universität beruflich sanktioniert wurde. Er weigerte sich, seine Ansichten aufzugeben: „Man kann nicht einfach ‚gestrichen‘ werden.“

Der Klimapolitikforscher Roger Pielke Jr. hat kürzlich seinen größten Erfolg erzielt. Nach einem langen und einsamen Kampf räumte der IPCC ein, dass die am häufigsten verwendeten Klimaszenarien unrealistisch sind (siehe zum Beispiel hier: Roger Pielke Jr.: Die Korrektur an RCP 8.5 kam viel zu spät). Pielke hatte diesen wichtigen Punkt ein Jahrzehnt lang immer wieder betont, wurde aber aufgrund seiner Ansichten zum Klimawandel praktisch geächtet.

In einem aktuellen Interview mit John Stossel beschreibt Roger Pielke Jr., wie er beruflich bestraft wurde, obwohl er Ansichten vertritt, die seiner Meinung nach durchaus im Mainstream der Klimawissenschaft liegen. Das Video argumentiert, dass Pielke nicht deshalb zur Zielscheibe wurde, weil er den Klimawandel leugnete, sondern weil er übertriebene Behauptungen in Frage stellte, die den Klimawandel mit extremen Wetterkatastrophen in Verbindung bringen (neben Klimaszenarien ein weiteres Thema, mit dem sich Pielke intensiv beschäftigt).

Video:

Pielke betont wiederholt, dass er den wissenschaftlichen Konsens akzeptiert, wonach Treibhausgase zur Erwärmung des Planeten führen und der Klimawandel real ist. Seine Arbeit genoss seit Jahrzehnten hohes Ansehen, wurde vom IPCC zitiert und international gelobt. Er widersprach jedoch Aktivisten und Medienvertretern, die jeden Hurrikan, jede Überschwemmung oder jeden Waldbrand als Beweis für eine sich abzeichnende Klimaapokalypse darstellten. Laut Pielke stützten die Daten nicht die Behauptung, dass Hurrikane und andere Katastrophen über die natürliche Schwankungsbreite hinaus deutlich häufiger oder intensiver geworden seien.

Schäden

Im Mittelpunkt seiner Forschung standen die durch Stürme verursachten wirtschaftlichen Schäden. Er argumentierte, dass die steigenden Kosten von Naturkatastrophen größtenteils durch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und den zunehmenden Wohlstand in gefährdeten Gebieten zu erklären seien. So würde beispielsweise ein Hurrikan, der das heutige Miami trifft, naturgemäß weitaus größere Schäden anrichten als ein ähnlicher Sturm vor einem Jahrhundert, da sich in seinem Weg heute weitaus teurere Gebäude und Infrastruktur befinden. Zwar können wärmere Ozeane zu stärkeren Stürmen beitragen, doch laut Pielke ist die Atmosphäre zu komplex, um jeden Katastrophentrend direkt auf den Klimawandel zurückzuführen.

Die Kontroverse spitzte sich zu, nachdem Umweltaktivisten und progressive Organisationen beschlossen hatten, extreme Wetterereignisse als zentrales öffentliches Gesicht des Klimawandels in den Vordergrund zu rücken. Pielke sagt, dies habe ihn „auf die falsche Seite“ gestellt, weil bseine Forschungsergebnisse dieses Narrativ nicht stützten. Er erinnert sich, Warnungen von Kollegen erhalten zu haben, die ihm sagten, dass selbst korrekte Forschungsergebnisse als Verharmlosung des Klimawandels „falsch interpretiert“ werden könnten. Pielke sagt, er habe sich geweigert, seine Schlussfolgerungen zu ändern, um politischen Erwartungen gerecht zu werden.

Das Interview beschreibt, wie Organisationen aus dem Umfeld der Umweltbewegung ihn daraufhin aggressiv ins Visier nahmen. Insbesondere der linksgerichtete Think Tank Center for American Progress und dessen Medienarm ThinkProgress veröffentlichten angeblich wiederholt Angriffe, in denen sie ihm vorwarfen, Fehlinformationen zu verbreiten und die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Pielke sagt, durchgesickerte E-Mails hätten später Diskussionen offenbart, in denen Bemühungen gefeiert wurden, ihn „zu entplattformen“. Er wurde in Aktivistenkreisen zum Staatsfeind, obwohl er sich auf Erkenntnisse stützte, die auch in IPCC-Berichten enthalten waren.

Obama-Regierung

Die Situation spitzte sich zu, nachdem Pielke vor dem Kongress ausgesagt hatte, dass langfristige Katastrophendaten keinen auf den Klimawandel zurückzuführenden Anstieg zeigten. Nach seiner Aussage griffen ihn Vertreter der Obama-Regierung öffentlich an. Stossel hebt hervor, dass Barack Obamas wissenschaftlicher Berater ein umfangreiches Memo veröffentlichte, in dem er Pielke persönlich kritisierte und dessen Aussagen als irreführend und außerhalb des wissenschaftlichen Mainstreams bezeichnete. Pielke empfand dies als außergewöhnlich, da seine Arbeit direkt durch etablierte wissenschaftliche Literatur gestützt wurde.

Bald darauf forderten Kongressabgeordnete Untersuchungen, ob Pielke und andere Forscher heimlich Gelder von Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie erhalten hätten. Obwohl die Untersuchung keine Hinweise auf unzulässige Finanzierung oder wissenschaftliches Fehlverhalten ergab, sagt Pielke, dass allein die Anschuldigung seinem Ruf schwer geschadet habe. Einladungen zu Vorträgen blieben aus, die Medienberichterstattung konzentrierte sich auf die Vorwürfe statt auf die spätere Entlastung, und der Verdacht hielt trotz seiner Rehabilitierung an.

Die schmerzhaftesten Folgen, so Pielke, gingen von seiner eigenen Universität aus. Nach Jahren erfolgreicher Forschung und Fördermitteln in Millionenhöhe habe die University of Colorado Boulder ihn nach und nach an den Rand gedrängt. Sein Forschungszentrum wurde geschlossen, seine Lehraufgaben wurden unregelmäßig, die administrative Unterstützung versiegte, und schließlich wurde er in ein winziges Büro verbannt, das mit leeren Aktenschränken vollgestopft war. Berichten zufolge hatten Kollegen Angst, ihn öffentlich zu verteidigen, weil sie befürchteten, selbst zur Zielscheibe zu werden.

Pielke beschreibt diese Erfahrung eher als eine schleichende Kampagne der beruflichen Isolierung denn als eine direkte Entlassung. Er sagt, die Universitätsleitung habe wiederholte Beschwerden ignoriert und keine stichhaltige Erklärung für ihre Behandlung ihm gegenüber geliefert. Als er nach 24 Jahren in den Ruhestand ging, habe sich niemand aus der Universitätsleitung bei ihm gemeldet.

Schließlich verließ Pielke die akademische Welt und wechselte zum American Enterprise Institute, wo er nach eigenen Angaben nun mehr akademische Freiheit genießt als in seinen letzten Jahren an der Universität. Trotz dieser Tortur betont er, dass er nicht wirklich „gecancelt“ wurde, da er weiterhin öffentlich sprach und sich weigerte, seine Ansichten aufzugeben. Das Interview präsentiert seine Geschichte letztlich als Warnung vor ideologischer Konformität, politischem Druck und den Gefahren, Wissenschaftler zu bestrafen, die vorherrschende Narrative hinterfragen, auch wenn sie die zugrunde liegende Wissenschaft akzeptieren.

Link: https://clintel.org/you-cant-be-cancelled/

Übersetzt von Christian Freuer

Der Beitrag Dich kann niemand auslöschen! erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Woher kommt der Strom? negative Preise…..

30. Mai 2026 um 13:00

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20. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

Die 20. Analysewoche des Jahres 2026 wies, obwohl die PV-Stromerzeugung ordentlich und die Windstromerzeugung wesentlich stärker als in der Vorwoche, kommt es bis auf den Samstagmittag nicht zu negativen Preisen. Und die sind diesmal sehr gering. Dennoch sind die Preisdifferenzen an sechs Tagen hoch. Die Geschäfte laufen gut. Fünf Mal wird der deutsche Strombedarf über die Mittagszeit regenerativ gedeckt. An gesagten fünf Tagen plus Mittwoch wird über die Mittagszeit deutscher Strom aus dem Ausland günstig eingekauft, zum Abend wird der Strom wieder nach Deutschland zurückverkauft. Das funktioniert, weil unsere Nachbarstaaten genügend steuerbare Stromerzeugung haben. Die reduzieren sie über die „Strom-Einkaufszeit“. Oder sie nutzen den gekauften Strom, um Pumpspeicherkraftwerke aufzuladen. Zum Abend erzeugen sie den Stro, der nach Deutschland gehen soll. Oder sie erzeugen per Wasserkraft (z.B. Norwegen), per Kernkraft (z.B. Frankreich) zusätzlich den Strom, der nach Deutschland gehen soll. Auf jeden Fall sind sie in der Lage die Preisdifferenzen zu nutzen und gutes Geld zu verdienen. Am Samstag und Sonntag sind die Geschäftsbedingungen besonders lukrativ. Da schlagen die üblichen „Verdächtigen“ wieder gnadenlos zu und greifen richtig viel Profit ab. Doch was ist mit den Niederlande los? Sie kaufen praktisch die komplette Woche Strom aus Deutschland, egal ob der Preis hoch oder niedrig ist. Offensichtlich benötigen die Niederlande rund um die Uhr Importstrom aus Deutschland, um den Bedarf zu decken.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 20. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Agora Energiewende erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den Ausbaugrad 86 Prozent und müssen feststellen, dass mit dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren jeden Tag über die Mittagsspitze den Bedarf weit überschreitet und praktisch jeden Tag zu zu negativen Preisen führen wird. Wenn diese Stromübererzeugung dann noch von der Technik „gebändigt“ werden kann und ein Blackout vermieden wird, wäre bereits viel gewonnen. Viel Solarkraft führt bei viel PV-Anlagen-Zubau zu starker Stromübererzeugung mit Preisverfall. Deutschland muss den Strom unbedingt loswerden!

Es wird Zeit über eine sinnvolle Zubau Strategie nachzudenken. Total Energies und BP haben dies im Windkraft-Offshore Bereich getan und blasen ihre geplanten Großinvestitionen in Nord- und Ostsee trotz drohender Milliardenverluste wahrscheinlich ab. Warum? Es rechnet sich nicht. Das Management der Großkonzerne mit ihren Millionenverdiensten war ganz tapfer und wollte keine Förderung. Bis man dann merkte, dass sich auch grundlegende Faktoren einer Investition ändern können. Daran hat man nicht gedacht.

Beachten Sie bitte nach den Tagesanalysen die aktuelle Detailanalyse „Solarstrom – Produktion und Kosten„, welche von Peter Hager erstellt wurden.

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Steigender Windstrom, nicht viel PV-Strom.  Die Strompreise.

Reichlich Windstrom, PV-Strom ist in Ordnung. Die Strompreise.

Mittwoch, 13.5.2026

Windstrom lässt etwas nach.   Die Strompreise.

Starker Rückgang Windstrom. Starker Zuwachs PV-Strom. Die Strompreise.

Leichter Zuwachs Windstrom. Starke PV-Stromerzeugung.  Die Strompreise.

Heute übersteigen die Erneuerbaren den Bedarf kräftig. Leichte Negativpreise. Die Strompreise.

 PV-Strom sehr stark. Zum Abend nimmt die Windstromerzeugung ab. Die Strompreise.

Marktwert Solarstrom erreicht im April einen neuen Tiefstand

Von Peter Hager

Der starke Zubau installierter PV-Leistung in den letzten drei Jahren (2023: rund 15 GW, 2024: rund 17,5 GW, 2025: rund 17 GW) auf insgesamt 118 GW (Ende 2025) zeigt immer mehr die Schattenseite der kräftigen PV-Stromerzeugung in den sonnenreichen Monaten. Die besonders hohe PV-Produktion in den Mittagsstunden – unabhängig vom aktuellen Strombedarf – führt immer häufiger zu fallenden oder sogar zu negativen Preisen an der Strombörse.

Dabei entspricht der Marktwert Solar dem durchschnittlichen Börsenstrompreis (Spotmarkt), welcher bei der Direktvermarktung durch die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW erzielt wird. Dieser Marktwert Solar wird – ebenso für die weiteren „Erneuerbaren Energien“ – von den ÜNB monatlich und jährlich ermittelt sowie veröffentlicht. 

Der minimale Marktwert Solar sank in den letzten drei Jahren kontinuierlich in Anlehnung und als Folge des ungesteuerten Zubaus:

2023: 5,356 Ct/kWh (Mai)
2024: 3,161 Ct/kWh (Mai)
2025: 1,843 Ct/kWh (Juni)

Im April 2026 lag der Marktwert Solar nur noch bei 1,317 Ct/kWh (zum Vergleich: im April 2025 betrug er noch bei 3,041 Ct/kWh).

Die sonnenreichen Sommermonate Juni bis August stehen noch an. Das wird sicher „lustig“.

Quelle

Für Steuerzahler wird es teuer

Für PV-Anlagen gilt je nach Jahr der Inbetriebnahme eine feste Einspeisevergütung nach EEG für 20 Jahre (für ältere Anlagen höher, für jüngere Anlagen niedriger). Von Februar bis Juli 2026 beträgt die Einspeisevergütung z.B. für neue PV-Anlagen bis 10 kW installierter Leistung 7,78 Cent/kWh (Teileinspeisung) bzw. 12,34 Cent/kWh (Volleinspeisung).

Je niedriger der Marktwert Solar ist, desto geringer fallen die Einnahmen der Stromerzeuger durch die Direktvermarktung der Übertragungsnetzbetreiber aus.

Die Differenz zu festen Einspeisevergütungen wird durch den Bundeshaushalt (d.h. durch die Steuerzahler) ausgeglichen.

Allein im April 2026 stehen den Erlösen der „Erneuerbaren Energien“ von rund 119 Millionen Euro eine Ausgleichszahlung des Bundes von mehr als 1,25 Milliarden Euro gegenüber.

Quelle

Von wegen „Wind und Sonne schicken keine Rechnung“. (Ölquellen schicken auch keine Rechnung!)

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des  Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne.

Der Beitrag Woher kommt der Strom? negative Preise….. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Tödliche „rote Himmel“ vor 800 Jahren deuten darauf hin, dass die Sonne während der mittelalterlichen Warmzeit extrem aktiv war

29. Mai 2026 um 12:00

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Jo Nova

Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.

Die großen Sonnenstürme von 1201 bis 1204 könnten die ältesten historischen Aufzeichnungen über extremes Weltraumwetter sein.

Es stellt sich heraus, dass die Sonne während des warmen Spätmittelalters weitaus aktiver war, als wir dachten – was für die Klimamodellierer ziemlich peinlich ist, müssen sie doch glauben, die Sonne sei nur ein irrelevanter Lichtball ohne Einfluss auf das Wetter auf der Erde. Wenn hohe Sonnenaktivität mit der Erwärmung auf der Erde korreliert (was der Fall zu sein scheint), können die Modellierer die Sonne nicht länger ignorieren.

Der springende Punkt ist: Wenn sie mehr solare Faktoren einbeziehen, könnten die Modelle versehentlich tatsächlich funktionieren, ohne dass CO₂ benötigt wird. Das wäre eine Katastrophe (für die Modellierer).

Am 21. und 23. Februar 1201 n. Chr. berichtete ein japanischer Dichter, er habe in der Nähe von Kyoto auffällige rote Polarlichter gesehen. Jemand in der Nähe beschrieb Gleiches am 22. Februar, was darauf hindeutet, dass es sich um einen intensiven dreitägigen Sonnensturm handelte. Also begannen Forscher, in vergrabenem Holz in Nordjapan nach Kohlenstoff-14 zu suchen, und siehe da, sie fanden einen enormen Anstieg des Kohlenstoff-14-Gehalts, der auf ein „sub-extremes solares Protonenereignis“ hindeutet. Sie schätzen, dass dies „etwa 20 % des Miyake-Ereignisses von 774/775, einem legendären Sonnensturm,“ entspricht.

Die Kohlenstoff-14-Daten waren so detailliert, dass sie drei Sonnenzyklen von 1190 bis 1220 rekonstruieren konnten. Das bedeutet, dass die Sonnenzyklen damals nur 7–8 Jahre lang und extrem aktiv waren. In der heutigen Zeit wissen wir, dass längere Zyklen langsamer und ruhiger verlaufen. Während der Kleinen Eiszeit dauerten die Zyklen bis 16 Jahre, und es gab lange Zeiträume, in denen es überhaupt keine Sonnenflecken gab.

Graphik: Verlauf des Sonnenmodulations-Parameters für das vergangene Jahrtausend, ermittelt anhand von Kohlenstoff-14-Daten (Brehm et al., 2021).1)

Das Team entdeckte einen völlig neuen Sonnenzyklus, der seinen Höhepunkt im Jahr 1204 erreichte und von dem wir bisher nichts wussten.

Aus dieser Schrift stammen Beschreibungen zahlreicher Sonnenbeobachtungen, die vor 800 Jahren aufgezeichnet worden waren:

So finden sich beispielsweise im „Meigetsuki“, dem Tagebuch von Fujiwara no Sadaie, einem für seine Dichtkunst bekannten japanischen Höfling, Beschreibungen, die auf das Auftreten von roten Polarlichtern in niedrigen Breitengraden in Kyoto am 21. und 23. Februar 1204 hinweisen.6) Die Sichtung einer roten Aurora ist auch für den 22. Februar in einem anderen historischen Dokument verzeichnet, nämlich dem Omuro Soshoki, das sich in Kyoto befindet. Dies deutet darauf hin, dass der intensive Magnetsturm drei Tage in Folge dauerte, was ihn zu einem der ältesten extremen Weltraumwetterereignisse macht, die in historischen Aufzeichnungen dokumentiert sind. Während dieser drei Tage wurden rote und weiße Streifen in Richtung Norden und Nordosten beobachtet. Dieses Ereignis könnte mit dem Auftreten eines großen Sonnenflecks von der Größe einer Dattelpalme in Verbindung stehen, wie es in einem chinesischen Dokument vom 21. Februar 1204 verzeichnet ist.³) Es gibt auch Aufzeichnungen über die Sichtung von Polarlichtern im folgenden Monat im „Meigetsuki“ sowie in einem chinesischen Dokument²⁾ und einem französischen Dokument.⁸⁾ In Meigetsuki findet sich eine Beschreibung, wonach drei Nächte lang Polarlichter zu sehen waren,7) obwohl es sich dabei um Hörensagen am kaiserlichen Hof handelte.

Dies deutet darauf hin, dass die Sonnenaktivität während der Mittelalterlichen Warmzeit (MWP) länger und stärker war, als wir bisher angenommen haben. Es ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Sonnenaktivität mit den globalen Temperaturen korreliert.

Es ist bemerkenswert, wie viele Weltraumwetterereignisse dokumentiert sind:

‡Hörensagen am kaiserlichen Hof.

REFERENCE

Hiroko MIYAHARA, Ryuho KATAOKA, Kazuaki YAMAMOTO, Fuyuki TOKANAI, Toru MORIYA, Mirei TAKEYAMA, Hirohisa SAKURAI, Motonari OHYAMA, Kazuho HORIUCHI, Hideyuki HOTTA. Extremely active Sun from 1190 to 1220 in the Medieval Period: Intercomparison of historical records and tree-ring carbon-14. Proceedings of the Japan Academy, Series B, 2026; 102 (4): 156 DOI: 10.2183/pjab.102.011

Link: https://joannenova.com.au/2026/05/deadly-red-skies-800-years-ago-suggest-sun-was-extremely-active-in-the-medieval-warm-period/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Die Ausreden der Klimawarner nach dem Ende von RCP 8.5

28. Mai 2026 um 12:00

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Das Hochemissions-Szenario RCP 8.5, mit dem der Welt jahrelang die Hölle heiss gemacht wurde, gilt jetzt offiziell als «unplausibel».  Doch statt einzugestehen, dass sie mit ihren Warnungen vor dem Weltuntergang falsch lag, verklärt die Klimalobby die Situation auf abenteuerliche Weise.

Von Peter Panther

Auch Carsten Schneider (SPD) hat sich nun zum Ende des drastischen Klimaszenarios RCP 8.5 verlauten lassen. Der Bundesumweltminister deutet die Entwicklung als Erfolg bisheriger Klimapolitik. Dass das Szenario nicht eintrete, zeige, dass die bisherigen Massnahmen Wirkung entfaltet hätten. Für Schneider ist im Wesentlichen der weltweite Ausbau von Solar- und Windenergie der Grund, dass nun doch keine Klimakatastrophe ins Haus steht.

Schneiders Deutung ist eine Verklärung der Situation. Er will davon ablenken, dass die Klimawarner mit ihren Horrorprognosen versagt haben. Und er ist mit diesem Ablenkungsmanöver nicht allein. Viele Wissenschaftler, Politiker und Journalisten behaupten in diesen Tagen, Erfolge im Klimaschutz seien der Grund, dass die Weltuntergangs-Prophezeiungen nicht Wirklichkeit werden.

Vergegenwärtigen wir uns kurz, welche Bedeutung das Klimaszenario RCP 8.5 hatte: Es war nicht einfach ein Hochemissionsszenario, das der Weltklimarat nutzte, um neben optimistischeren Varianten auch einen schlechten Verlauf der Erderwärmung durchzurechnen. RCP 8.5 war vielmehr das Szenario, das Apokalyptiker in Rosinenpicker-Manier heraussuchten, um darauf basierend der Welt buchstäblich die Hölle heiss zu machen.

900 Milliarden Klimaschäden in Deutschland?

So sagte etwa eine Studie von 2023, welche das Bundeswirtschaftsministerium unter Robert Habeck in Auftrag gegeben hatte, für Deutschland Schäden von 900 Milliarden Euro wegen der Erderwärmung voraus. Diese Horrorzahl nutzte die damalige Ampelkoalition dazu, ihre Klimapolitik zu verschärfen. Die Studie hatte das Szenario RCP 8.5 als Grundlage.

Bereits 2021 hatte das Bundesverfassungsgericht sein Klimaurteil massgeblich auf Quellen mit RCP 8.5-Studien abgestützt. Aufgrund dieses Urteils verschärfte Deutschland damals seinen Klimaschutz und proklamierte, das Netto-Null-Ziel bereits 2045 statt 2050 erreichen zu wollen.

Auch international stützten zahlreiche Regierungen und Gremien ihre Prognosen und politischen Rezepte auf RCP 8.5 ab. So stellte das Beratungsunternehmen McKinsey Hunderte Millionen Todesopfer aufgrund dieses Szenarios in Aussicht. Der Rückversicherer Swiss Re warnte aufgrund von RCP 8.5 vor einem Rückgang der Weltwirtschaftsleistung um 18 Prozent. Und die Bank Barclay sprach von einem möglichen Kollaps der Währungen wegen der Erderwärmung – ebenfalls begründet mit diesem Szenario.

RCP 8.5 geht von einem zusätzlichen Strahlungsantrieb von 8,5 Watt pro Quadratmeter der Erdoberfläche aus, was bis 2100 zu einer Temperaturerhöhung von vier bis sechs Grad führen würde. Damit es so weit kommt, müsste die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre gegenüber heute um etwa das Dreifache steigen. Das wäre nur möglich, wenn sich der weltweite Konsum an Primärenergie ebenfalls verdreifachen und die Verwendung von Kohle sogar versechsfachen würde. Selbst wenn jeder sogenannte Klimaschutz ausbleibt, ist das nie und nimmer realistisch.

«Das erzeugt maximale Dramatik»

Warum dieses Klimaszenario in den vergangenen Jahren dennoch so oft herangezogen wurde, hat der deutsche Klimaforscher Hans von Storch – immer schon ein Querschläger in seiner Zunft –  bei «Cicero» treffend formuliert:  «In aktivistischen Kreisen wurde RCP 8.5 oft wie der normale Zukunftspfad behandelt. Das erzeugt maximale Dramatik.» Er glaube, dass sich hier über Jahre «eine Symbiose zwischen aktivistischen Wissenschaftlern und politischen Aktivisten entwickelt habe. «Dahinter stand die Überzeugung: Wenn man die Öffentlichkeit stärker erschreckt, entsteht am Ende eine effizientere Klimaschutzpolitik.»

Nun aber ist RCP 8.5 offiziell Geschichte. Das Weltklimaforschungsprogramm, das die Klimamodelle zuhanden des Weltklimarats IPCC ausarbeitet, hat das Szenario als «unplausibel» bezeichnet. Beim nächsten Sachstandsbericht des IPCC sollen neue Szenarien zur Anwendung kommen, die im Extremfall eine Temperaturerhöhung von nur noch 3,5 Grad in Aussicht stellen. Als «bedeutendste Entwicklung in der Klimaforschung seit Jahrzehnten», hat der amerikanische Umweltforscher Roger Pielke Jr. das Ende von RCP 8.5 bezeichnet.

Die Klimakatastrophe ist damit faktisch abgesagt. Die Welt wurde umsonst in Angst und Schrecken versetzt. Doch flugs tauchte die erwähnte Verklärung auf, es sei auf eine erfolgreiche Klimapolitik zurückzuführen, dass das schlimmste Szenario nicht eintrete.

«RCP 8.5 und andere extreme Szenarien waren nie plausibel»

Diese Deutung hat bereits der niederländische Wissenschaftler Detlef van Vuuren, der beim Weltklimaforschungsprogramm für die Emissionsszenarien zuständig ist, mitgeliefert: «RCP 8.5 ist aufgrund von Trends bei den Kosten erneuerbarer Energien, dem Aufkommen von Klimapolitik und jüngsten Emissionstrends unwahrscheinlich geworden», liess er verlauten. Das beteten die meisten Medienschaffenden brav nach. «Der exponentielle Zubau der Erneuerbaren sorgte dafür, dass die Emissions-Kurve abflachte», beahauptete der Klimajournalist Benjamin von Brackel in der «Süddeutschen Zeitung».

Die Rolle, die hier insbesondere dem weltweiten Ausbau der Wind- und Solarenergie zugeschrieben wird, ist nachweislich unzutreffend. Bereits 2014 war dem kanadischen Klimawissenschaftler Justin Ritchie aufgefallen, dass bei RCP 8.5 ein exorbitanter Kohleboom notwendig war, für den es keine Anzeichen gab. Das Szenario basiere auf ‘systematischen Fehlern’, schrieb er in einer Studie. Diese wurde jedoch weitgehend ignoriert. Roger Pielke Jr. bringt es nun so auf den Punkt: «RCP 8.5 und andere extreme Szenarien waren nie plausibel.»

Die Klimalobby versucht also zu Unrecht, den erneuerbaren Energien eine Bedeutung zuzuschreiben, die sie nicht haben. Denn Wind- und Solarstrom machen heute erst sechs bis acht Prozent des weltweiten Energiekonsums aus. Dagegen haben die fossilen Brennstoffe Kohle, Öl und Gas noch immer einen Anteil von über 80 Prozent.

 

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Selbst die DNA von einzelligen Plankton-Organismen kann die alarmierenden Behauptungen zum Abschmelzen des arktischen Meereises widerlegen

27. Mai 2026 um 12:00

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Kenneth Richard

Neue Forschungsergebnisse auf der Grundlage der DNA der Dinoflagellatenart „Polarella glacialis“ deuten darauf hin, dass die untersuchte arktische Region (das Yermak-Plateau) vor 14.000 Jahren, als die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre schätzungsweise bei 230 ppm lag, das ganze Jahr über eisfrei war.

„Vor etwa 14,0–13,9 kal. kyr BP gab es einen kurzlebigen, ganzjährig eisfreien, offenen Ozean.“

Während des frühen bis mittleren Holozäns (vor 10.000 bis 4.000 Jahren) war das arktische Meereis saisonal und bestand überwiegend aus Erstjahres-Eis, das die sommerliche Schmelzsaison nicht überdauerte.

„Das holozäne Yermak-Plateau ist durch eine saisonale Meereisbedeckung gekennzeichnet, die hauptsächlich aus Einjahresmeereis bestehen könnte … einem großen Anteil an Einjahresmeereis im Gegensatz zu saisonal abgetriebenem mehrjährigen Meereis.“

Heute, bei 430 ppm CO₂, besteht das arktische Meereis zunehmend aus Einjahres-Eis, doch eine „Mehrjahres-Umgebung“ besteht weiterhin. Mehrjähriges Meereis hat mindestens eine sommerliche Schmelzsaison überstanden und wird über mehrere Jahre hinweg immer dicker.

Die derzeitige Phase ähnelt den Meereisbedingungen, die vor etwa 16.000 Jahren oder während der letzten Eiszeit vorherrschten.

„… eine marginale Meereisbedeckung vor ca. 16.000 Jahren [gekennzeichnet durch] Einjahresmeereis in einer Umgebung mit Mehrjahres-Meereis, eine Situation, die der heutigen nicht unähnlich ist.“

Wenn die Arktis bei einem CO₂-Gehalt von 230 ppm das ganze Jahr über eisfrei sein kann, bei einem CO₂-Gehalt von 430 ppm jedoch von mehrjährigem Eis dominiert wird, stützt dies nicht die alarmistischen Behauptungen, dass hohe CO₂-Konzentrationen für das verstärkte Abschmelzen des arktischen Meereises verantwortlich sind.

Quelle: Mayers et al., 2026

Link: https://notrickszone.com/2026/05/18/even-the-dna-of-single-celled-plankton-can-upend-alarmist-arctic-sea-ice-melt-claims/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Net-Zero-Parteien von konservativen Kandidaten bei Wahlen in Großbritannien und Australien vernichtend geschlagen

26. Mai 2026 um 15:00

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WUWT, Essay von Eric Worrall

Offenbar hat die Bevölkerung höhere Prioritäten, als sicherzustellen, dass ihre Urenkel in 100 Jahren 0,01ºC niedrigere Temperaturen genießen. Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse in Großbritannien und Australien

Aus Großbritannien;

Farage zufolge zeigen die Wahlerfolge der Reformpartei einen historischen Wandel in der britischen Politik.

Richard Wheeler, politischer Reporter

Nigel Farage sagte, er glaube, dass es nach dem Gewinn hunderter Sitze und der Übernahme der Kontrolle über mehr Gemeinderäte in England zu einem „wahrhaft historischen Wandel in der britischen Politik“ kommen wird.

Der Vorsitzende der Reformpartei sagte, seine Partei zeige,  dass sie sowohl in konservativen als auch in Labour-Hochburgen gewinnen könne , und fügte hinzu, er gehe davon aus, dass die Unterstützung der Wähler keine einmalige Angelegenheit sei.

Zu den Erfolgen der Partei zählen der Gewinn der Kontrolle über ihren ersten Londoner Bezirk in Havering, der überwältigende Sieg über die Tories in Essex und Suffolk sowie der Gewinn von Sitzen auf Kosten der Labour-Partei in den Midlands und im Norden Englands.

Reform  wurde bei den Wahlen zum walisischen Parlament  hinter Plaid Cymru Zweiter, während Parteivertreter erklärten, sie würden in Schottland „wettbewerbsfähig“ sein.

Mehr dazu: https://www.bbc.com/news/articles/c0r255xlr59o

Aus Australien;

Farrer stellt One Nation als eine echte Wahlbedrohung dar und nicht nur als eine Protestbewegung.

Von Clare Armstrong, der leitenden politischen Korrespondentin für digitale Medien

Verärgert über ein politisches System, das sie als kaputt und ungerecht empfinden, betraten die Wähler von Farrer die Wahlkabinen, bereit, dem Staat durch Wahlschmerz zuzusetzen.

Dass kein Labor-Kandidat auf dem Wahlzettel stand, um die Albanese-Regierung stellvertretend zu bestrafen, spielte kaum eine Rolle.

Dieser regionale Wahlkreis in New South Wales kennt seit seiner Gründung nichts anderes als die Vertretung durch die Koalition, einschließlich der letzten 25 Jahre, in denen er eine Hochburg der Liberalen war.

Und so waren es die Liberalen, die den Löwenanteil der Strafe tragen mussten.

Der Versuch von One Nation, Farrer zu kandidieren, sei „sozusagen ein Freistoß“ gewesen, bemerkte Matt Canavan, Vorsitzender der Nationals, kurz nach Schließung der Wahllokale am Samstagabend.

https://www.abc.net.au/news/2026-05-10/farrer-byelection-one-nation-david-farley-pauline-hanson-result/106657708

Ich denke, es ist angebracht, Präsident Trump im Zusammenhang mit diesen Siegen zu erwähnen, da in beiden Fällen die regierenden Parteien und die Mainstream-Medien versuchten, Präsident Trump als Schreckgespenst darzustellen, indem sie seine Verbindung zu One Nation und Reform hervorhoben – eine Strategie, die spektakulär nach hinten losging, da eine große Anzahl von Wählern in Australien und Großbritannien beschloss, dass sie das wollten, was die mit Trump verbündeten Politiker anboten.

Was können wir als Reaktion auf diese Siege erwarten?

Eines ist sicher: Von Klimafanatikern wie dem Briten Ed Miliband und dem Australier Chris Bowen ist nicht zu erwarten , dass sie einfach aufgeben und sich aus dem Staub machen.

Und das Ergebnis war nicht gänzlich schlecht für grüne Globalisten. Linksextreme Parteien wie die Liberaldemokraten und die Grünen konnten bei der britischen Wahl ebenfalls Sitze hinzugewinnen, wenn auch deutlich weniger als die Reformpartei. Die australische, den Grünen nahestehende unabhängige Kandidatin Michelle Milthorpe erhielt in Farrer deutlich mehr Stimmen, jedoch nicht genug, um den Kandidaten von One Nation, David Farley , zu schlagen .

Die nächsten Parlamentswahlen in Großbritannien finden 2029 statt , in Australien 2028. Australier und Briten müssen also noch einige Jahre warten, bis die Verantwortlichen für das Elend der Klimaneutralität sich bei nationalen Wahlen direkt den Wählern stellen müssen.

Die Radikalen, mit denen wir es zu tun haben, scheinen in manchen Fällen tatsächlich zu glauben, sie seien die Retter des Planeten. Sie halten die Klimaskeptiker und Populisten, die in den Umfragen rasant an Zustimmung gewinnen und ehemals sichere Mandate erobern, für Verderber, für Menschen, die das Überleben der Menschheit bedrohen. Die Geschichte lehrt uns, dass solch verzweifeltes messianisches Denken gefährliche Folgen haben kann. Ich erwarte zumindest eine Zunahme globalistischer Propaganda und verstärkte Versuche, populistische Online-Einflüsse in Australien und Großbritannien zu zensieren.

https://wattsupwiththat.com/2026/05/10/net-zero-candidates-anihilated-by-trump-supporting-populist-parties-in-british-and-australian-elections/

 

 

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Wenn Antarktis-Schlagzeilen schneller dahin schwinden als das Eis

24. Mai 2026 um 12:10

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Anthony Watts, The Heartland Institute

So vorhersehbar wie der Sonnenaufgang ist es wieder einmal eine atemlose Schlagzeile, die davor warnt, dass die Schelfeis-Gebiete der Antarktis schneller schmelzen als gedacht, dass der Meeresspiegel unsere Küsten überfluten wird und dass Millionen Menschen eine Zukunft unter Wasser droht. Die jüngste Berichterstattung der Daily Mail über norwegische Forscher, die das Fimbulisen-Schelfeis untersuchen, ist ein Paradebeispiel dafür, wie seriöse und wirklich interessante Wissenschaft durch die Klimakatastrophen-Maschine der Medien gejagt wird, bis alle Nuancen vollständig zermahlen sind und nur noch Panikmache übrig bleibt.

Die Entdeckung tiefer Kanäle unter dem Schelfeis, die warme Meeresströmungen einfangen und das Schmelzen an der Basis beschleunigen, ist eine neue Erkenntnis und stellt seriöse wissenschaftliche Arbeit dar. Was jedoch nicht seriös ist, ist der Sprung von „Wir haben etwas entdeckt, über das wir noch nicht alles wussten“ zu „Der Meeresspiegel könnte bis 2150 um 30 Meter steigen“. Das ist keine Wissenschaft. Das ist Science-Fiction mit einem Briefkopf der Universität.

Was in den Medienberichten jedoch untergeht: Der Grund, warum wir erst jetzt von diesen Kanälen unter dem Eis und ihren Auswirkungen erfahren ist, dass wir erst vor kurzem die Technologie und Verfahren entwickelt haben, um die Verhältnisse unter den antarktischen Schelfeisen zu beobachten. Denken Sie einen Moment darüber nach. Wir sprechen hier von einer der abgelegensten, unzugänglichsten und lebensfeindlichsten Umgebungen auf dem Planeten. Die Hohlräume im Schelfeis, die diese Forscher untersuchen, befinden sich unter Hunderten von Metern Eis, in Gewässern, die außerordentlich schwer zu instrumentieren, zu überwachen oder direkt zu beproben sind. Die Fallstudie zum Fimbulisen-Schelfeis stützte sich auf eine Kombination aus detaillierter topografischer Kartierung und Computermodellierung, nicht auf jahrzehntelange direkte Beobachtungsdaten, um ihre Schlussfolgerungen zu ziehen.

Dies ist eine Tatsache, welche die Daily Mail völlig übersehen hat, und sie hat enorme Auswirkungen darauf, als wie sicher wir diese Prognosen akzeptieren sollten. Wenn ein Wissenschaftler sagt, er habe einen Prozess entdeckt, von dessen Existenz er zuvor nichts wusste, und im gleichen Atemzug mitteilt, er könne dessen Folgen bis ins Jahr 2300 vorhersagen, sollte man besorgt sein und dieser Behauptung skeptisch gegenüberstehen. Man sollte fragen: Wie kann man das Verhalten eines antarktischen Systems in ferner Zukunft mit Sicherheit vorhersagen, das man gerade erst zu beobachten begonnen hat?

Die tief in ihrer Berichterstattung verborgene ehrliche Antwort lautet: Das können sie nicht. Einer der Forscher, Dr. Hattermann, räumt ein, dass die Auswirkungen dieser neuen Entdeckung so ungewiss sind, dass wir einen Anstieg des Meeresspiegels um 30 Meter bis 2150 und um 50 Meter bis 2300 nicht „ausschließen“ können. Das ist eine bemerkenswerte Aussage. Die Aussage „kann nicht ausschließen“ ist keine wissenschaftliche Prognose; es ist eine so grobe Schätzung, dass sie wissenschaftlich bedeutungslos ist. Man kann auch nicht ausschließen, dass es nicht passieren wird. Aber schauen Sie sich an, welche Annahme die Schlagzeile prägt.

Die Geschichte der antarktischen Eisforschung im Besonderen ist eine Geschichte von Korrekturen, Neubewertungen und Überraschungen in beide Richtungen. Die Forscher wurden immer wieder von der Komplexität dieses Systems überrascht. Die Ostantarktis, in der sich der größte Teil des Eises des Kontinents befindet, galt lange Zeit als stabil und gewann oder verlor keine Masse, selbst als die Eisschilde in der Westantarktis und in Grönland schrumpften. Nun weist diese Studie auf das Fimbulisen-Schelfeis in der Ostantarktis als potenzielle Schwachstelle hin. Der westantarktische Eisschild stand jahrelang im Mittelpunkt der Besorgnis, bis Erkenntnisse auftauchten, die diese Projektionen erschwerten. Das Muster zwischen Wissenschaft und Medien wiederholt sich: Eine Krise wird angekündigt, die Modelle werden revidiert, die Krise wird in der Fachliteratur (wenn auch selten in der Presse) relativiert, und dann taucht eine neue Krise auf.

Die antarktische Glaziologie ist ein Fachgebiet, das sich wissenschaftlich gesehen noch in den Anfängen befindet, was die direkte Beobachtung der wichtigsten Prozesse angeht. Diese Sichtweise wird in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weitgehend geteilt, da sich die antarktische Glaziologie rasch von einer Phase der Erkundung und grundlegenden Kartierung hin zu komplexen, vorausschauenden Modellen entwickelt. Dieses „jugendliche“ Stadium ist durch bedeutende, oft überraschende Erkenntnisse gekennzeichnet, wie sie bei dieser neuen Entdeckung zu beobachten sind.

Problematisch ist jedoch, dass die unterstützenden Daten spärlich sind. Wir verfügen über Satellitendaten aus der Antarktis, die nur etwa 40 Jahre zurückreichen, was in geologischer Zeit nur ein Wimpernschlag ist. Unsere Beobachtungsaufzeichnungen unter dem Schelfeis sind sogar noch kürzer. Die Computermodelle, die zur Vorhersage dieser Ergebnisse verwendet werden, basieren zwangsläufig auf Annahmen aus Beobachtungen – Annahmen, die nun revidiert werden, da wir Phänomene wie diese kanalisierten Schmelzwirbel entdecken, die zuvor nicht berücksichtigt worden waren.

Nichts davon bedeutet, dass das antarktische Eis dem Untergang geweiht ist. Es legt vielmehr nahe, dass wir mehr Beobachtungsdaten sammeln sollten, bevor wir Projektionen aufstellen, sowie die zurückhaltende Vorsicht walten lassen sollten, die gute Wissenschaft erfordert. Es bedeutet jedoch nicht, dass die „Daily Mail“ Schlagzeilen darüber bringen sollte, dass Millionen Menschen „unter Wasser geraten“, und zwar auf der Grundlage brandneuer Klimamodelle, bei denen die Forscher offen zugeben, dass sie die von ihnen modellierten Prozesse nicht vollständig verstehen.

Das Eis wird uns seine Geschichte erzählen, wenn wir es aufmerksam und ehrlich beobachten. Aber es wird Jahre, wahrscheinlich Jahrzehnte, strenger Beobachtung erfordern, bevor wir mit echter Zuversicht sagen können, was diese neu entdeckte Dynamik unter dem Schelfeis für die Zukunft des antarktischen Eises bedeutet. Bis dahin sollte die verantwortungsvolle Haltung Neugier sein, nicht Katastrophismus.

Diese neue antarktische Wissenschaft ist interessant, aber Prognosen, die auf einer einzigen neuen Entdeckung basieren, sind verfrüht und sollten nicht die Grundlage für unverantwortliche und übertriebene Weltuntergangs-Schlagzeilen sein.

Anthony Watts [email protected] is a Senior Fellow for Environment and Climate at The Heartland Institute.

Link: https://redstate.com/heartlandinstitute/2026/05/15/when-antarctic-headlines-melt-faster-than-the-ice-n2202319?

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Neue Studie: Historische Temperaturen und Kohlendioxid sind nicht korreliert

22. Mai 2026 um 15:00

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H. Sterling Burnett

Eine kürzlich in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichte Studie widerlegt eine oder beide der folgenden Thesen: dass der Klimawandel in der Vergangenheit durch erhebliche Veränderungen der Kohlendioxidemissionen verursacht worden sei, oder dass das Klima der Erde so empfindlich sei, dass wir die Kohlendioxidemissionen (CO₂) drastisch reduzieren müssten, bevor es zu einer Klimakatastrophe kommt.

Die Studie untersuchte anhand von Proxydaten aus den letzten drei Millionen Jahren den Zusammenhang zwischen den CO₂- und Methankonzentrationen in der Atmosphäre sowie den Temperaturen. Das Team internationaler Forscher stellte fest, dass die CO₂- und Methankonzentrationen über Millionen von Jahren hinweg sowohl in Zwischeneiszeiten als auch in Eiszeiten weitgehend stabil waren und sich nur in einem Umfang veränderten, der innerhalb der potenziellen Fehlermarge oder der Unfähigkeit lag, anhand von Proxydaten genaue Messungen vorzunehmen – und dies in Zeiträumen, in denen sich die Temperaturen mehrfach um 5 °C oder mehr veränderten, manchmal innerhalb kurzer Zeiträume.

Die von den Forschern in der Antarktis entnommenen Eisbohrkerne deuten darauf hin, dass Temperaturschwankungen bis 5 °C auftraten, obwohl sich die Methankonzentrationen nicht veränderten und die CO₂-Konzentration teilweise nur minimal schwankte (20 ppm). Die Temperaturänderungen korrelierten teilweise mit der möglicherweise nicht vorhandenen Schwankung von 20 ppm, teilweise jedoch auch nicht. Es ist wichtig anzumerken, dass die aus den Proxydaten abgeleiteten 20-ppm-Veränderungen sechsmal geringer sind als der Anstieg seit 1830, in dessen Verlauf die Temperaturen um 1,2 bis 1,5 °C gestiegen sind – ein Wert, der weit unter der 5-K-Veränderung liegt, die sie mit viel geringeren CO₂-Veränderungen in Verbindung bringen.

In einem Kommentar zu diesem Befund schreibt Zero Hedge:

Die Welt der Klimawissenschaft (die „etablierte“ Fraktion) steht unter Schock, nachdem in alten Eisbohrkernen festgestellt worden war, dass der Kohlendioxidgehalt stabil blieb, als die Welt vor etwa 2,7 Millionen Jahren in eine Eiszeit eintrat. …

Die jüngste in Nature veröffentlichte Studie liefert einen Einblick in das alte „blaue“ Eis der Antarktis, das im Gebiet der Allan Hills entnommen wurde. Sie blickt weiter in die Vergangenheit zurück als die üblichen 800.000 Jahre umfassenden Aufzeichnungen aus Eisbohrkernen. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass in den letzten drei Millionen Jahren, als der Meeresspiegel sank und sich die Eiszeiten verstärkten, die Konzentration der wichtigsten „Treibhausgase“ bemerkenswert stabil blieb. Zum ersten Mal hat die Arbeit die direkten Gasmessungen bis in das späte Pliozän zurückverfolgt. In den letzten drei Millionen Jahren bis zum Beginn des Pleistozäns zeigten die globalen Temperaturen einen langfristigen Abkühlungstrend von mehreren Grad Celsius, unterbrochen von immer stärkeren interglazialen Schwankungen. Bei interglazialen Temperaturschwankungen, wie im aktuellen Holozän, steigen die Temperaturen oft um 5 °C und mehr.

Angesichts solch erheblicher Temperaturschwankungen in Zeiträumen, in denen sich die CO₂- und Methankonzentrationen kaum oder gar nicht veränderten, könnte man meinen, dass die an der Studie beteiligten Wissenschaftler die These „Treibhausgase treiben den Klimawandel voran“ in Frage stellen würden – doch dem ist nicht so.

„Wir waren definitiv etwas überrascht“, so die Schlussfolgerung der Hauptautorin der Studie, Julia Marks-Peterson vom College of Earth, Ocean, and Atmospheric Sciences an der Oregon State University in Corvallis, Oregon. „Wenn die Ergebnisse zutreffen, könnten sie darauf hindeuten, dass selbst geringe Veränderungen der Treibhausgaskonzentrationen erhebliche Klimaveränderungen auslösen könnten.“ Nein, selbst minimale Veränderungen des CO₂-Gehalts können den Klimawandel antreiben: Sie tun dies nur nicht immer und stehen nicht immer in Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die letzten rund 170 Jahre mit nur geringfügigen Klimaveränderungen deuten darauf hin, dass selbst enorme Veränderungen des CO₂-Gehalts nur minimale oder gar keine Veränderungen der Temperatur oder des extremen Wetters mit sich bringen. Dies ist besonders aufschlussreich, da die derzeitige Erwärmung um 1,2 °C ganz oder teilweise auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen sein könnte, wie zum Beispiel den städtischen Wärmeinseleffekt, die Erholung von der Kleinen Eiszeit und den Rückgang der das Sonnenlicht blockierenden Luftverschmutzung, wobei Forscher die Veränderungen fälschlicherweise der CO₂-bedingten Erwärmung zuschreiben.

Tatsächlich könnte der jüngste Temperaturanstieg gänzlich natürlichen Ursprungs sein, wie es in dem Buch „Unstoppable Global Warming: Every 1,500 Years“ nahegelegt wird oder wie Les Hatton, emeritierter Professor für Informatik an der Kingston University, anhand von Eisbohrkernen herausgefunden hat.

„Anstiege um 1,1 °C über einen Zeitraum von 100 Jahren in der aktuellen Warmzeit, die vor 20.000 Jahren begann, traten in jedem sechsten Jahrhundert auf“, schreibt Zero Hedge unter Berufung auf Hattons Forschung. „Wenn man 150.000 Jahre zurückblickt, lag die Häufigkeit bei etwa einem von sechs bis einem von 20 Jahrhunderten.“

Quellen: Zero Hedge; Nature

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-579-climate-lawfare-under-counterassault-finally/, dritte Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Was wir von den EISHEILIGEN oder der kalten Sophie lernen können.

21. Mai 2026 um 09:00

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Franco Müller

Der folgende Kommentar ging an einige Autoren bei EIKE und über Kowatsch et al. auch an mich. Ich fand ihn so gut, dass ich ihn mit freundlicher Genehmigung des Autors eingesteuert habe. – Christian Freuer, Hilfs-Admin

Die lieben Eisheiligen haben uns wieder gezeigt, wo der Hammer hängt, sie sind verlässlich, es gab keine Erwärmung. Was für ein Zufall. Gut, dass wir das Wissen unserer Vorfahren haben, und uns mittels dieses Wissens vor den Launen bzw. unliebsamen Zyklen der Natur schützen können. Wetter ist eben nur Wetter.

Selbst wenn wir in den letzten 20 oder nächsten 20 Jahren hypothetisch Temperaturen hätten, die um 10 Grad nach oben oder unten abweichen würden, wäre es nur Wetter. Es wäre kein Beleg für irgendeinen (neuen) „Klimawandel“. Ja. Es hätte Ursachen und diese Ursachen könnte man ergründen suchen. Aber es wäre kein Beleg dafür, dass CO₂ Einfluss hätte oder der Mensch, da das Wetter bzw. das Wetter ein chaotischer bzw. stochastischer Prozess wäre. Wenn wir mangels Korrelation ausgeschlossen haben, dass es zwischen dem CO₂-Gehalt der Atmosphäre und ihre Temperatur einen kausalen Zusammenhang gibt, dann haben Änderungen des Wettergeschehens alle möglichen Ursachen, sind jedoch weder auf den CO₂-Gehalt noch auf den nicht vorhandenen Einfluss des Menschen zurückzuführen. Und wir können mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass jeder, der hier ein anderes behauptet, entweder mangels Wissen argumentiert oder was wahrscheinlicher ist, sich für seine Falschaussagen bezahlen lässt, sei es, das er damit seine Professur über Wasser hält oder auch nur in Potsdam einen gut bezahlten Beraterjob am Kochen halten will.

Wir dürfen die Eisheiligen die Eisheiligen sein lassen. Sie zeigen uns – bezogen auf die Vergangenheit – lediglich eine Wahrscheinlichkeit an, dass wir – je nachdem ob wir an diesen Tagen den letzten Frost haben oder nicht – wir damit rechnen können, dass das voraussichtlich, gemessen an den Erfahrungen unserer Vorfahren, die letzten Frosttage waren.

Es ist bekannt, dass jeder, der sich zu einem kontroversen Thema äußert und nicht inhaltlich Stellung nimmt (z.B. könnte er ja eine nicht vorhandene Korrelation nachzuweisen versuchen), sondern seine Argumentation gegen eine Person richtet, letztendlich nichts zu sagen hat. Und, wenn einem Professor, nichts anderes einfällt, als seinen „Gegner“ zu entgegnen, dass dieser kein Professor wäre, dann hat er nicht nur kalte Füße, sondern dann stünde einem solchen Professor das Wasser bis Hals.

Grundlage jedes wissenschaftlichen Diskurses ist, Thesen, Theorien, Beweissätze zu widerlegen zu versuchen bzw. diese gegensätzlich zu diskutieren. Widersprüche sind die Triebkraft jeder Entwicklung. Und jeder Diskussionsteilnehmer und erst recht jeder Professor sollte dankbar sein, wenn ihm argumentativ und sachlich vorgetragen eine Kritik seines Standpunktes entgegenweht. Dann wird Wissenschaft zu einer Aufgabe, einer Frage. Und dann muss eine logische Beweisführung klären, wessen These der Wahrheit näher kommt und welche nicht. Und es spielt dabei der wissenschaftliche Rang der Kontrahenten keine Rolle. Es entscheidet allein die Sache der Logik und Beweisführung. Warum schreibe ich diese Selbstverständlichkeit? Weil es eben immer noch Professoren gibt, die sich auf vermeintlichen Lorbeeren, ausruhen wollen und es nicht ertragen können, dass sich die Erde weiterdreht und sie mit ihren alten Zöpfen längst im Datenmüll der Geschichte versunken sind.

Die hohe Kunst eines Professors sollte es sein, sich mit leisen Tönen, mit Bescheidenheit, Demut und einer schlichten unschlagbaren Beweisführung exzellent ins Bewusstsein zu bringen und so allen lauten Tönen und Poltern der Gegenseite das das Handwerk zu legen.

Die Klimalüge wird täglich tausendfach wiederholt und wir müssen ihr leider ebenso tausendfach entgegentreten. Die Klimalüge wendet sich an die Nichtwissenden, an die Eiligen, an die religionsaffinen und staatstreuen oder an jene, die mittels der Klimalüge oder Klimawandelreligion ein gutes, aber unlauteres Geschäft machen. Wer sich einmal die überall zugänglichen Statistiken angesehen und erkannt hat, dass es keine Relation zwischen Temperatur und CO₂ Gehalt der Atmosphäre gibt, für den ist das Thema vom Tisch. Ja. Man kann noch 1000 weitere Begründungen anführen, aber es genügt wir bei allen Gebäuden bzw. Gedankengebäude, die von einer Statik abhängig sind, dass, wenn die Grundpfeiler gefallen sind, die gesamte Theorie damit komplett gefallen ist. Das ist einfache Logik, Implikation und sollte eigentlich jedes Kind in der 5 Klasse deutlich und klar erkennen können. Und wenn Professoren das nicht erkennen, dann muss man zwangsläufig davon ausgehen, dass sie für das Leugnen der Wahrheit bezahlt werden. Ist allgemein bekannt und auch nichts Neues.

Das Wettergeschehen der Erde ist seit 4,5 Milliarden Jahren geprägt von einem ständigen Wandel. Der Wandel ist der Normalfall. Das Wort Wandel ist unzertrennbarer Bestandteil des Wortes Klima. Jeder der von Klima spricht intendiert damit auch inklusive den Wandel. Wer jetzt also seit 1850 von einem (neuen, plötzlichen) Klimawandel sprechen will, der hat ausschließlich politische und pekuniäre Absichten.

Ein „Wandel“ liegt vor, wenn es einen massiven Bruch gibt, ein Cut, ein so nicht weiter, eine 180 Grad-Drehung, eine Richtungsänderung. Wenn ein Ding oder Geschehen komplett und radikal sofort endet. Die Art und Weise wie hier jener „Klimawandel“ diskutiert wird, unterstellt einen absurden „Zusammenbruch“ des Klimas, einen drohenden Untergang der Welt und spricht hysterisch von Kipppunkten, in einer Weise, wie das Untergangssekten eben so tun, um anderen Menschen das Geld aus den Taschen zu ziehen oder einfach nur ihren Machtgewinn zu vergrößern. Mit Wissenschaft hat das aber zu 100 % nicht zu tun. Eine äußerst geringe behauptete Schwankung innerhalb eines Toleranzbereichs wird hier als Umbruch dargestellt. Die (absurde) Pariser Klimakonferenz hat eine Erwärmung von 0,9 Grad Celsius in den letzten 180 Jahren erkannt haben wollen. Na und? Mal angenommen, die Messinstrumente, die global gleichmäßig verteilt sein müssten, hätten tatsächlich diesen Wert ermittelt? 0,9 Grad in 180 Jahren ist ohne Bedeutung. Das Klima hat Schwankungen von 8 Grad allein nach oben hinter sich. Wer definiert, ob eine Erwärmung positiv oder negativ ist? Selbst, wenn es 5 Grad gewesen wären. Dann wäre es lediglich eine Erwärmung. Ja. Vielleicht zum Segen von Flora und Fauna. Und diese Erwärmung würde dennoch keine Korrelation zwischen CO₂ und Temperatur der Luft belegen können. Ich muss nicht wissen, wie CO₂ funktioniert. Ich muss nicht wissen, wie Infrarotlicht in Bruchteilen von Sekunden ein CO₂ Molekül durchstrahlt. Nach Bruchteilen von Sekunden wäre das CO₂-Molekül wieder in der Ausgangssituation. Das alles muss ich aber nicht wissen, weil bewiesen ist, dass eine Korrelation nicht existiert. Selbst, wenn es statt der 0,9 Grad 5 Grad gewesen wären, kann ich mir die Sonnenaktivitäten, das Erdmagnetfeld oder mögliche Vulkanausbrüche etc. ansehen. Unendlich viele Faktoren haben Einfluss auf das Klima bzw. auf das Wettergeschehen von jeweils 30 Jahren. Aber CO₂ ist hier von jeder Ursächlichkeit und „Schuld“ damit befreit und somit auch der Mensch. Es fehlt uns ein Luther, der den Klima-Tetzelkasten und den Ablasshandel hier ein für alle Male beendet. Es muss jeder wissen, der vom vermeintlichen Klimaschutz redet, dass er sich einreiht in eine Front, die hier einen finanziellen Krieg, einen asymmetrischen Krieg gegen die Menschheit führt mit dem Ziel die Massen auszuplündern bzw. sie wirtschaftlich und politisch zu unterdrücken.

Klima ist seit über 4,5 Milliarden Jahren stets „der Wandel des Klimas“. Es gab keine Phase in der erdgeschichtlichen Entwicklung, in der es keinen Wandel bzw. in der es eine Klima-Statik gab, die hier indirekt unterstellt wird. Wie bereits erklärt: Der globale ununterbrochene Wandel des Klimas ist formallogisch folgerichtig der Normalzustand. Wer nur das Wort Wandel betont, tut so, als ob sich das Klima in den Milliarden Jahren davor nicht geändert hätte. Und das ist ein Betrug. Jeder, der sich mit der Materie auch nur in Ansätzen befasst hat, weiß, dass es nach der mittelalterlichen Warmzeit eine Abkühlungsphase gab, aus der wir uns wieder in der vorherige Phase annähern. Auch jeder Klima-Professor wird diese kleine 1 x 1 der Klimageschichte wissen. Und wenn er das negiert, macht er sich eines Betrugs strafbar.

Zum Klimagrundwissen eines Schülers, der noch Physikunterricht hat gehört, dass Infrarotstrahlen, bereits einen Teil ihres Spektrums verloren haben, nachdem sie durch die ersten CO₂ Moleküle mit Lichtgeschwindigkeit gelangt sind und so bei allen weiteren CO₂-Molekülen der Säule dieses Spektrum jener sogenannten Absorption nicht aufweisen bzw. nicht mehr beeinflussen können.

Es ist Grundwissen, dass CO₂-keine Wärme bzw. Energie speichern kann, nachdem ein Infrarotstrahl für Bruchteile von Sekunden ein solches Molekül durchquert hat.

Es ist inzwischen auch Bestandteil der Allgemeinbildung, dass das angeblich 80-mal klimawirksamere“ Methan, das nach der Nordstream-Sprengung über der Ostsee freigesetzt wurde und das in wenigen Minuten mehr Methan freigesetzt hat, als alle Rinder der Welt im gleichen Zeitraum ausgeatmet haben, keinerlei Temperaturänderung über oder an den Küsten der Ostsee bewirkt hat.

Es ist auch Bestandteil der Allgemeinbildung, dass die Gletscher, wenn sie geschmolzen sind, vergangene bzw. frühere Baumgrenzen zeigen, die mitunter doppelt so hoch wie heutige sind.

Dieses Allgemeinwissen wird von allen jenen Klimaprofessoren und dem IPCC verdrängt, die davon leben, dass sie statt der Wahrheit Unwahrheiten verbreiten.

Warum schreibe ich das? Weil ich es selbst so vielfach erlebt habe. Ich habe z.B. zu einem Zeitpunkt als ich mich mit dem Thema Klima noch nicht befasst haben, als ich noch nicht die wunderbaren Arbeiten von Norbert Bolz, die er bereits vor 20 Jahren zu diesem Thema geschrieben hat und einfach nur simple Fragen hatte mit einem Herrn Prof. Dr. Anders Levermann verabredet, der seinerzeit am Potsdamer PIK beschäftigt war. Ich erwähnte beiläufig, dass ich Fragen zum Thema Klima hätte, die ich nicht verstehen würde, worauf er erwiderte, dass er mir meine Fragen gern beantworten könnte. Er wäre gerade im Umfeld des Kurfürstendammes und wir könnten uns in einem nahegelegene Café treffen. Gut gelaunt saß ich bereits früher in jenem Café bei besten Sonnenschein und freute mich, dass sich ein Prof. mir wohlwollend meine Fragen zum Klima beantworten würde. Prof. Dr. Anders Levermann kam alsdann und stellte mir noch im Stehen eine Frage, bevor er mich überhaupt begrüßte: Er fragte mich, auf mich herabblickend, ob ich denn wüsste, wieviel CO₂ ein Land wie Deutschland jährlich ausstoßen würde. Da ich die Zahl gerade im Kopf hatte, antwortete ich, dass es 750 Mio Tonnen CO₂ jährlich wären und die Zahl aber abnehmen würde und beendete meine Antwort damit, dass ich den noch stehenden Herrn Levermann fragte, ob er denn wüsste, wie viel Prozent das wären. Ich fragte ohne Argwohn, ohne böse Absicht, sondern aus reinem Interesse mein Wissen zu erweitern und Verständnis für den Sachverhalt zu bekommen und war umso mehr überrascht, was meine banale simple Frage nach der Prozentzahl ausgelöst hatte, da ich Herrn Levermann nicht kannte und nicht wusste, welche Position er bekleidete. Das zuvor noch offene freundliche Gesicht von Herrn Levermann verwandelte sich sofort, wurde es blass und dann wütend. In lauten Ton entgegnete er mir harsch, so dass es alle Umsitzenden hören konnten, hätte er gewusst, dass ich ein Klimaleugner etc. wäre, wäre er gar nicht erst gekommen. Und noch bevor ich auf seine wütende Rede antworten konnte, war er wieder verschwunden. Ich fragte mich danach, was denn ein Klimaleugner wäre. Er könne mir doch nicht unterstellen, dass ich leugnen würde, dass es das Wetter gäbe? So hatte mir Herr Levermann dankenswerterweise geholfen, bzw. mich motiviert, mich mit dem Thema ernsthafter zu befassen. Nun suchte ich woanders Antworten auf meine Fragen, die ich ja offensichtlich von einem Vertreter des PIK nicht bekommen konnte, da ich nicht sofort jener Klimareligion zugeordnet werden konnte. Und als ich dann lesen konnte, welche homöopathische Dosis Deutschland am globalen CO₂-Aufkommen zu verantworten hatte, wurde mir das, was ich als Entgleisung eines Professors empfand deutlich. Denn legt man zugrunde, dass die Natur für 98 % des CO₂ Ausstoßes selbst aufkommt und Deutschland nur für 2 % jenes minimalen Restes bzw. da ja Deutschland, als Exportweltmeister das in Waren geronnene CO₂ wieder ins Ausland exportiert, jenes CO₂ also den Deutschen nicht angerechnet werden kann, dann landet man bei 1 % des menschlich verursachten CO₂. Wenn man da in Relation mit den 0,04 % CO₂-Gehalt der Atmosphäre setzt, kann man sich leicht errechnen, dass auf 100 Mio Luftteilchen, Deutschland gerade mal 4 bis 8 Luftteilchen (je nach Sichtweise) in Form von CO₂ dazu addiert. Das ist weniger als Nichts. Und um dieses Nichts noch zu minimieren, gibt der deutsche Steuerzahler jährlich weit über 100 Milliarden € aus. Es stellt sich automatisch die Frage, wo denn jene 100 Milliarden € landen. Natürlich bei all denen, die von der Klimalüge leben und ihr Geschäftsmodell auf dieser aufgebaut haben.

Ich hatte mich seinerzeit gewundert, warum in den Schulbüchern das Klimaoptimum von einem Jahr zum anderen von 15 Grad (globaler Durchschnittstemperatur) auf 14 Grad abgesenkt wurde. Da die 15 Grad als globale Durchschnittstemperatur geblieben waren, konnte man jetzt behauptet, dass wir bereits mit einem Grad über dem Optimum liegen würden. Wer definiert überhaupt das „Optimum“ ? Wäre nicht die mittelalterliche Warmzeit das Optimum? Also 2 Grad höher als heute? Oder, wir hatte Mitte Mai noch Tage, an denen es nur 8 Grad war. Wäre ein Optimum nicht besser, dass vielleicht 4 Grad höher liegen würde, wohl wissen, dass die Temperaturen am Äquator relativ konstant sind und es nur um die Temperaturen auf der Nordhalbkugel geht.

Wenn man also weiß, dass mehr CO₂ dazu führt, dass die Baumgrenzen steigen, dass sich Wüsten wieder begrünen können, dann kann man nur schlussfolgern, dass also CO₂ ein Jungbrunnen für die Natur ist.

Wenn man weiß, dass wir einen CO₂-Gehalt der Atmosphäre von nur 0,0425 % haben und dass die Natur für 98 % bis 99 % des CO₂-Gehalts selbst verantwortlich ist, wobei einige Wissenschaftler hier von nur 96 % bis 97 % ausgehen, dann weiß man, warum CO₂ keine Rolle spielen kann, sondern allenfalls bei der Abstrahlung bzw. Weitergabe von Energie ins All eingebunden ist.

CO₂ ist kein Arsen, also kein Nerven gibt, dass sofort Nervenströme blockiert, sondern unterliegt den Gesetzen der Thermodynamik also auch der Mengenlehre. Dann weiß man, dass diese Millionstel Anteile an Luft über die hier gestritten wird, mengenmäßig keine Rolle spielen können. Herr Levermann, der das offensichtlich weiß, hatte hier vielleicht weitere Fragen befürchtet und deshalb Reißaus genommen? Eine Professorenstelle im PIK wird gut dotiert, warum sollte man diese aufgeben? Vielleicht mag man ein solches Verhalten auch als menschlich ansehen, ja, wissenschaftlich ist sie jedoch nicht. Im Bereich der Thermodynamik über den wir hier ja sprechen, spielt das de facto keine Rolle. Jede homöopathische Dosis ist höher. Selbst, wenn Sie unterstellen sollten, dass CO₂ für Bruchteile von Sekunden aus den durchlaufenden Energiestrahlen, meint Lichtstrahlen, Lichtquanten „behalten“ sollte, so läge diese zusätzliche Energiemenge beim Sonnenuntergang wieder bei null. Da insbesondere CO₂ aufgrund der bekannten Sinuswellenstruktur als eines der wenigen Luftmoleküle in der Lage ist, Energie ins All abzustrahlen, trägt CO₂ eher die Eigenschaft eines Kühlers, nicht aber die eines Wärmespeichers. Man kann hier die Argumente stundenlang fortsetzen, man muss nicht ins physikalische Detail gehen, um zu erkennen, dass der CO₂ Gehalt der Atmosphäre und die deren Temperatur keinerlei Kausalität haben. Sieht man sich die Grafiken und Kurvenverläufe der letzten Jahrhunderte bzw. Jahrtausende an, dann erkennt man, dass jeweils erst die Erwärmung kommt und der höhere CO₂-Gehalt dann hinterherhinkt. Alles das ist Schulwissen bzw. es handelt sich um schlichtes Allgemeinwissen, populäres Wissen, das jeder so nachschlagen bzw. über entsprechende Quellen verifizieren kann.

Wie bereits erklärt: Die Pariser Klimakonferenz hat 2015 für die letzten 180 Jahre einen Temperaturanstieg von nur 0,9 Grad Celsius angegeben, wohl wissend, dass die Genauigkeit der meisten Messungen und Messtationen nicht gegeben ist und somit bestätigt, dass es im Grunde – leider – keine Erwärmung der Atmosphäre gibt, da 1 bis 2 Grad im normalen Schwankungsbereich der globalen Durchschnittstemperatur liegen und hinter uns Zeiten z.B. das Paläozän vor 56 Mio Jahren liegen mit einer globalen Durchschnittstemperatur, die um 8 Grad höher lag, als wir sie heute erleben. Trotz der vielbehaupteten Kipp-Punkte ist die Atmosphäre nicht gekippt. Und sie wird demzufolge auch nicht bei 2 Grad „kippen“. Wir haben in Deutschland bzw. in Berlin aktuell heute Mitte Mai abendliche Temperaturen von 7 bzw. 8 Grad. Wir könnten auf der Nordhalbkugel gut 4 Grad mehr vertragen. Wir müssten weniger Heizen und hätten höhere Erträge in der Landwirtschaft und würden erhebliche Kosten an Energie einsparen. Ein Mehr an CO₂ ist ein Mehr für die Flora und Fauna der Erde und somit ein Mehr für den Menschen. Es erfrieren auf der Erde erheblich mehr Menschen, als diese an Hitze leiden.

Wenn ich also per Implikation verstanden habe, dass es keinen Klimawandel gibt, also keinen Wandel vom sich ewig wandelnden Klima und der Mensch keinen Einfluss auf das allgemeine Wettergeschehen hat, dann muss ich nicht alle physikalischen Berechnungsmodelle im Detail verstehen. Und es gibt auch Niemanden, der sie wirklich versteht. Es ist auf der ganzen Welt allgemein bekannt, dass weder der Mensch Einfluss auf das Klima noch das CO₂ einen Einfluss auf die Temperatur der Atmosphäre hat. Nur das IPCC, das PIK, unsere Regierung und die Anhänger der Klimasekte haben das noch nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Ich habe mit unzähligen Unternehmern im Bereich der Energiewirtschaft gesprochen, die unter vorgehaltener Hand mir alle erklären, dass sie an den „Quatsch“ nicht glauben würden, es wäre aber ein gutes Geschäft und man müsse eben seine Familie ernähren. Wenn ein Prof. Levermann von seinem Wissen überzeugt wäre, warum hat er dann die Fragen eines unbedarften Laien nicht aushalten können. Warum wollte er keine sachlichen dezidierten Antworten auf gutgemeinte Fragen geben?

Warum gibt es nun diese Theorie des „Klimawandels“? Weil Banken Provisionen daran verdienen mittels Zertifikate-Handel, weil unliebsame Konkurrenten wie Öl- und Gas und Kernenergie aus dem Feld gedrängt werden, weil es ein Geschäft ist mit dem Milliarden verdient werden. Und alle, die eine finanziellen Vorteil davon haben, blasen in das gleiche Horn der Klimaindustrie. Hier werden gleichermaßen staatliche wie private Strukturen eingebunden und natürlich auch Professoren dafür bezahlt, diese Theorie eines fiktiven Klimawandels zu vertreten. Ja. Das ist das älteste Gewerbe der Welt. Ich weiß.

Warum gibt es keine öffentliche Diskussionen zu diesem Thema? Es gibt lediglich Diskussionen, ob man mehr oder noch mehr zum Klimaschutz tun sollte. Es gibt aber keine kontroversen Fachdiskussionen, sieht man von wenigen Feigenblatt-Veranstaltungen einmal ab.

Wissenschaftliche Diskussionen verlangen stets, dass ein Diskurs bzw. eine Argumentation logisch und evident und ergebnisoffen sein muss, wenn sie zu relevanten Ergebnissen kommen will. Und eine solche breite öffentliche Diskussion findet in Deutschland nicht statt. Ich habe in den letzten Jahren weit über 1000 Menschen nach der Höhe des CO₂-Gehalts der Atmosphäre gefragt und geschätzt 99 % der Befragten konnten mir hier keine Antwort geben. Und unter den Befragten, war ein hoher Anteil an Studenten, Medizinern und Wissenschaftlern. Die meisten Befragten hatten nicht die geringste Vorstellung davon, was CO₂ überhaupt ist.

Wie kommt es, dass wenn man in vielen Kreisen das Thema Klima kontrovers oder nicht staatskonform anspricht, dass man automatisch für einen Rechtsradikalen gehalten wird? Woher kommt die Aggressivität unter den Vertretern der Klimasekte gegenüber den Klimawissenschaftlern? Wie kann es sein, dass man an immer mehr Häuserwänden den Satz lesen kann: „Klimaschutz jetzt! Nazis raus!“ Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es ist interessant, dass wer sich wissenschaftlich mit dem Thema befassen will, in eine rechte Ecke gestellt wird. Es ist interessant, dass einem Hass entgegenweht, wenn man wissenschaftliche Fragen stellt.

Ich betrachte einen Menschen stets als Ganzheit und sehe, allein an dem aggressiven Reagieren von vermeintlich „fachkompetenten Personen“, dass es nicht um Wahrheit oder Aufklärung, sondern um Vertuschung und Lüge geht.

Wenn ich das Leibniz’sche „repräsentatio mundi“ zugrunde lege , bei dem ich vom Detail auf das Ganze schließen darf – weil sich in jedem Detail das Ganze repräsentiert – dann sehe ich wie jene Staatswissenschaftler, weil sie bereits das Detail leugnen, nicht das Ganz verstehen können, sofern sie überhaupt ein Erkenntnisbedürfnis haben.

Die hären Grundsätze, der modernen Wissenschaftstheorie, die die Nachkriegszeit nach 1945 prägten und die die Wissenschaft befreien sollten von einem totalitären politischen Missbrauch sind heute in Vergessenheit geraten. Die Grundsätze der Wissenschaftstheorie Poppers sind inzwischen unbekannt und den meisten, insbesondere den Studenten vollkommen bzw. die Studenten sind nicht mehr in der Lage, deren Gehalt gedanklich zu erfassen und zu reflektieren. Fragt man heute Studenten, die Wissenschaftstheorie oder Philosophie studieren und das habe ich getan, was sie von Poppers Falsifikationstheorie halten, so erhält man folgende Antwort: (sofern die Studenten überhaupt damit etwas anfangen können) Popper hätte sich geirrt. Er habe ja alle Theorien widerlegen, wollen, was ja

Heute halten sich die Systeme NGOs, Stiftungen, Berater, Institutionen, Kommissionen und last but not least leider auch Professoren.

Wenn in der Wissenschaft Begriffe verwandt werden, müssen entweder diese allgemeingültig verständlich sein bzw. sollten diese im Vorfeld eines Diskurses (neu) definiert werden.

Das EIKE-Forum ist ein Forum der wissenschaftlichen Aufklärung. Es ist staatlich unabhängig und erhält nach meinem Wissen keinerlei staatliche Zuschüsse. Es ist also im wahrsten Sinne des Wortes frei. Und wie ich EIKE verstanden habe, möchte EIKE nicht eine Klimareligion fördern, sondern dieser mit wissenschaftlichen Fakten den Boden entziehen. Daher sollte sich auf EIKE auch nur der äußern, der entweder wirklich ernstgemeinte Fragen zum Thema Klima hat oder tatsächlich mit fundiertem Wissen aufklären und zum Verständnis des Wettergeschehens beitragen will. Ich meinerseits versuche nicht Anhänger der Klimareligion zu bekehren, bzw. mit diesen in Austausch zu treten, weil ein Austausch zwischen Wissenschaft und Religion nur sehr eingeschränkt möglich ist. Ich trete also auch nicht in klimareligiösen Foren auf und versuche dort Aussagen zu widerlegen, weil ein solches Verhalten in einer Religionsgemeinschaft nur damit enden könnte, dass man auf irgendeinem Scheiterhaufen landen würde.

Eine Religion sucht keine Fakten, keine Aufklärung, keinen wissenschaftlichen Diskurs, sondern sie will bekehren, moralisieren, Aufklärung verhindern. Wissenschaft aber lebt davon, dass alles in Frage gestellt werden kann, dass man bestehende Theorie in Zweifel zieht. Sie will Irrtümer erkennen und der Wahrheit dienen und nicht irgendeiner politischen Idee oder Partei.

Damit keine weiteren Missverständnisse oder Fehlinterpretationen entstehen, möchte ich erklären, wie ich die Begriffe Klima und Klimawandel verwende. Der Begriff des „Klimawandels“ wie er heute allgemein verwandt wird, ist kein wissenschaftlicher, sondern ein politischer Begriff bzw. ein religiöser Begriff, da er so tut, als hätte es vor jenem „Klimawandel“ der letzten 180 Jahren keinen Klimawandel gegeben. Klima aber ist immer auch Wandel und schließt den Wandel im Begriff mit ein, so wie ein Schimmel das weiße Fell einschließt und deshalb nicht als weißer Schimmel bezeichnet werden muss.

Es ist allgemein bekannt, dass das Klima seit Bestehen der Erde einem ständigen Wechsel, einem ständigen Wandel unterzogen ist. Es gab in den letzten 4,5 Milliarden Jahren teilweise sehr heftige Änderungen mit hohen Amplituden und es gab Zeiten in den die Schwankungen, wenn man sich allein auf die Temperatur bezieht, geringeren Schwankungen von nur 1 bis 2 Grad unterlegen war. Vor vielen Millionen Jahren gab es Zeiten, in denen es 8 Grad wärmer war als heute und es ist, nicht bekannt, dass die Flora und Fauna darunter litt bzw. dass es aufgrund vermeintlicher Kipppunkte zu Klimakatastrophen führte. Die Zeiten, die für das Leben problematisch waren, waren eher die Zeiten, in denen die Temperaturen kühler waren. Was ich damit sagen will, ist, dass es bisher keine Klima-Statik gab. Der Umstand, dass sich Klima bzw. statistische Zusammenfassungen von jeweils 30 Jahren Wetter, änderten, war normal. Klima war also immer Klimawandel. Daher gibt es keinen neuen Wandel vom Klimawandel.

Der Begriff des Klimawandels taucht erstmals 1854 in der wissenschaftlichen Literatur auf, damals jedoch, um allgemeine klimatische Klimaänderungen in der Entwicklungsgeschichte der Erde zu erfassen. Er wurde nicht für kurze Zeitabschnitte verwandt, da es diese weder damals gab noch heute. Nach dem Ende einer kälteren Periode der jüngeren Vergangenheit (leichte Abkühlung), wurde eine sogenannte „Klimapause“ registriert, der im Grunde die Zeit von 1940 bis 1980 bzw. 1960 bis 1980 betraf. Man hatte damals Angst, dass sich das Klima abkühlen könnte und die Menschheit vor einer neuen Eiszeit stehen könnte. In dieser Phase wurde auch diskutiert, ob CO₂ und der Mensch bei einer solchen Veränderung eine Rolle spielen könnte oder ggf. sogar ursächlich war. Die Bevölkerungsexplosion auf der Erde und damit auch die Produktion von CO₂ in einem nennenswerten Maße begann jedoch erst nach 1960 und trotz Anwachsen des CO₂ gab es keine entsprechende Relation zwischen Temperatur eines Klimas in einer Region und dem entsprechendem Gehalt an CO₂. Der Begriff des „menschengemachten Klimas“ tauchte dann erstmals 1979 auf und wurde in den 80er Jahren ab 1983 forciert. Damals jedoch zweigleisig. Es gab Wissenschaftler, die der Auffassung waren, dass das zusätzliche CO₂ erwärmen könnte, wie es auch Wissenschaftler gab, die der entgegengesetzten Auffassung waren. Da den 80er Jahren eine Zeit einer geringen Abkühlung vorausging, hatte die Erdöl verarbeitende Industrie die Verbreitung der These gefördert, dass CO₂ die Atmosphäre erwärmen könnte, um sich damit in ein moralisch besseres Licht zu setzen. Die Lobby der Atomindustrie vertrat die entgegengesetzte Auffassung und die Rüstungsindustrie finanzierte ein Teil der entsprechenden Forschungsarbeiten.

Wenn man zugrunde legt, dass das Klima, wie vorweg geäußert, sich immer in Veränderung befand, immer ein chaotischer, zufälliger Prozess war, der durch unendlich viele Ursachen determiniert ist, bedurfte es keinen Grund, diesen Begriff des Klimas, der Änderungen, Umbrüche und jeden Wandel und alle periodischen Schwankungen bereits einschloss mit einem neuen Begriff zu belegen, da damit keine neue inhaltliche Aussage verbunden wurde.

Das Motiv den Begriff des „Klimawandels“ zu prägen und zu verwenden, hat also einen anderen Hintergrund, einen politischen und man muss ergänzen, auch einen religiösen. Der Begriff hat Fahrt aufgenommen zu Beginn der 90er Jahre, als man wieder ein allgemeines neues Feindbild brauchte. Er wurde finanziell angetrieben bzw. gesponsert. Aus diesen Gründen habe erklärt, dass es „keinen Klimawandel“ gibt, weil sich das Klima immer gewandelt hat.

Wenn ich die fehlende Korrelation zwischen CO₂-Gehalt der Luft und der Temperatur feststelle. dann ist also auch CO₂ von dem Vorwurf befreit, Einfluss auf das Klima zu haben. Eine Korrelation wäre zwar kein Beweis für einen Zusammenhang, aber es gibt nicht einmal diese Korrelation.

In Lexika, die älter als 60 Jahre sind, wird man den Begriff Klimawandel vergeblich suchen, weil – obwohl Temperaturänderungen bekannt waren – er weder relevant noch politisch motiviert war. Der CO₂ Gehalt der Atmosphäre ist periodischen Schwankungen unterworfen, was auch bekannt ist, daher wird er in den Lexika der letzten 100 Jahre bereits mit der Spanne von 0,03 % bis 0,04 % angegeben. Es hängt oft davon, wo man ihn gemessen hat (in der Stadtmitte, am Stadtrand oder nahe einem Industriegebiet etc.).

Auch, wenn wir in den letzten 10 Jahren hier eine Änderung von 0,038 % zu 0,0425 % erfahren haben, fehlt genau für diese 10 Jahre auch wiederum die Korrelation in der Anpassung der Temperatur, die eben seit jener Klimakonferenz 2015 nicht mehr gestiegen ist. Was für ein Pech für die Klimasekte müsste man sagen. Aber die nimmt diese Tatsache, diese Gotteslästerung der Natur, gar nicht zur Kenntnis.

Jeder der die deutsche Sprache versteht und logisch denken kann, sollte erkennen, dass es weder einen Klimawandel gibt noch einen Einfluss von CO₂ auf das Klima. Wenn ich das erkannt habe, brauche ich mir die Frage nicht mehr stellen, ob der Mensch ein mittels CO₂ und Methan etc. einen vermeintlichen Einfluss auf das Klima hat oder nicht, weil das, wie gerade dargestellt, logisch, formallogisch ausgeschlossen ist mittels einer einfachen Implikation: wenn – dann. Es können nicht zwei entgegengesetzte Aussagen gleichzeitig gültig sein.

Wenn erkannt ist, dass CO₂ keinen Einfluss auf das Klima hat, erübrigt sich die Frage, ob die Menge CO₂, die die Menschheit produziert, Einfluss hat. Wer weiß, was eine logische Implikation, der kommt nicht umhin, das anzuerkennen. Wenn Fakten genannt werden, kann nicht die Antwort sein, dass man auf die Fakten nicht eingehen muss, weil man sein Gegenüber für einen Laien hält, oder ihm unterstellt er wäre kein Wissenschaftler oder Professor. In einer logischen Implikation spielt der vermeintliche Ausbildungsgrad keine Rolle. Entweder ein Sachverhalt ist schlüssig, logisch, wiederholbar und verifizierbar oder er ist es nicht.

Wer auf dem Gebiet der Wissenschaften, insbesondere der Physik oder des Klimas, sich einen Professorentitel erworben hat und die Theorie oder religiöse Auffassung vertritt, dass wir einen Klimawandel haben (Vgl. meine Definition), dass CO₂ ursächlich für eine Erwärmung ist und dass es einen menschlich relevanten Einfluss auf das Klima gibt, was für ein Motiv sollte dieser Professor haben, wenn nicht ein finanzielles? Es gibt unzählige Professoren, die sich dafür bezahlen lassen, falsche Theorien zu verbreiten, weil sie es a) nicht besser wissen oder eben b) sich eben dafür bezahlen lassen. Und das ist in der Klimawissenschaft nicht anders als in anderen Wissenschaften. Wer sich der Klimareligion zuordnet und den Mensch verantwortlich hält, für einen Klimawandel, den es nicht gibt, der sollte sich in seinen religiösen Netzwerken äußern, aber er muss wissen, dass er hier in einem Forum der wissenschaftlichen Aufklärung und des ernstgemeinten Diskurses nur als bezahlter Störenfried wahrgenommen werden kann, und er ja auch weiß (Intelligenz vorausgesetzt), dass er als bezahlter politischer Gegner gegen den Menschen und sein Bedürfnis nach Aufklärung und Bildung operiert.

Die Hauptfragen zum Thema eines vermeintlichen „Klimawandels“ sind jedoch seit geschätzt 50 Jahren längst geklärt. Wir müssen sie nicht immer wiederholen, da längst bewiesen wurde, da es keine Korrelation zwischen CO₂ und Temperatur eines jeweiligen Wettergeschehens von 30 Jahren in einer Region, genannt Klima gibt.

Man braucht nicht 1.000 Begründungen, um einen falsche These – z.B. die, der Existenz einen seit 180 Jahren auftretenden Wandel des Klimas –  zu widerlegen. Es genügt ein einziger Beweis, der allein mit diesem Mangel an Korrelation erbracht ist. Jede Theorie hat eine grundsätzliche Statik. Und wenn ich einen wesentlichen Grundpfeiler einer (falschen) Theorie streichen muss, dann ist die (falsche) Theorie in ihrer Gesamtheit damit widerlegt und tempi passati.

Wenn uns also nicht auf die Personen konzentrieren, die dieses oder jenes geäußert haben, sondern auf den Inhalt von Aussagen beschränken, dann können wir auch in der Sache weiterkommen. Und unsere Sache besteht ja darin, die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis zu setzen, dass eben die Theorie eines plötzlichen „Klimawandels, eines menschlichen Einflusses und einer maßgeblichen Rolle von CO₂“ falsch ist bzw. alle Bestandteile dieser falschen Theorie falsch sind.

Unsere Frage muss es sein, was können wir tun, um die zweifelsfrei offensichtliche Klimalüge als Lüge der breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen. Wie können wir jene 50 bis 70 % erreichen, die auf die staatlich geförderten Lügen hereinfallen?

Wir sind uns bewusst, dass wir hier gegen eine „Religion“ ankämpfen müssen. Daher sollte die Klärung dieser Frage – wie wir die Öffentlichkeit erreichen können – , eine der Hauptaufgaben von EIKE sein, gegen diese existentielle Lüge anzugehen, die aktuell mit dafür verantwortlich ist, dass der deutschen Wirtschaft bzw. der deutsche Gesellschaft ein massivster Schaden zugefügt wird. Und wenn der deutschen Wirtschaft – von der wir alle leben – dann wird jedem, der in Deutschland ein Schaden mit der Klimalüge zugefügt, egal, ob er selbständig, Angestellter oder Beamter ist. Wir müssen so aufklären, dass auch jedem Mitarbeiter im Staatsapparat, jedem Polizeibeamten, jedem Mitarbeiter eines Nachrichtendienstes bewusst werden muss, dass wir im Grunde auch seine Interessen vertreten, wenn wir uns für Vernunft und Wissenschaft einsetzen.

Die DDR, aus der ich komme, konnte am Ende nur ohne Gewalt zusammenbrechen, weil zu einem bestimmten Zeitpunkt, eine Mehrheit der Menschen nicht mehr hinter dem System stand und dazu zählte in der untergehenden DDR letztendlich auch der Staatsapparat selbst, der sukzessive still die Seiten gewechselt hatte. Damals gab es glücklicherweise einen Mann wie Gorbatschow, der den Zusammenbruch bereits 1985 einleitete und systemkritischen Menschen den Rücken stärkte, infolgedessen auch die Staatsführung der DDR selbst zerrissen wurde. Wir können daraus lernen.

Wir sollten eine weitere Form bzw. ein weiteres Podium finden, wie wir direkt in der Öffentlichkeit uns bekannte Fakten öffentlich machen können, die nur in diesem Kreis von EIKE als selbstverständlich angesehen werden. Wie können wir Menschen erreichen, die schwankend sind, die ehrliche, offene Fragen haben. Das ist unsere Zielgruppe.

Wie kommen wir mit Diskussionen in die digitalen Kanäle und Netzwerke? Wir bräuchten Interviewpartner, die auf YouTube, TikTok und wie die Kanäle alle heißen, auf humorvolle und leichtverständliche Art und Weise permanent präsent sind. Und das ununterbrochen, rund um die Uhr.

Der Beitrag Was wir von den EISHEILIGEN oder der kalten Sophie lernen können. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Stoppt die Mais- und Öllobbyisten – noch mehr Ethanol ins Benzin zu mischen!

21. Mai 2026 um 06:00

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Climate Depot, Alex Epstein

Die Maislobby, unterstützt von zahlreichen Öllobbyisten, drängt auf ein Gesetz zur Ausweitung der Ethanolbeimischungspflicht. Dies soll durch 1) eine Lockerung der Luftreinhaltebestimmungen und 2) die Ausweitung der Beimischungspflicht auf kleine Raffinerien erreicht werden. Dadurch werden die Kraftstoffkosten steigen.

Morgen stimmt der Kongress über den absurd benannten „Nationwide Consumer and Fuel Retailer Choice Act“ ab, der die unmoralische und kostspielige Vorgabe der Regierung erweitert, dass wir Milliarden Gallonen mehr Maisethanol konsumieren müssen, als wir freiwillig wählen würden.

Der neue Gesetzentwurf erweitert die Ethanolquote dauerhaft um

  1. Die Lockerung der Luftreinhaltebestimmungen durch den Kongress, die derzeit die Menge an Ethanol regulieren, die zwangsweise in unsere Autos eingespritzt werden darf.
  2. Dies zwingt mehr kleine Raffinerien zur Einhaltung der Vorgabe, indem ihre „Ausnahmeregelungen für kleine Raffinerien“ deutlich eingeschränkt werden.

Die Befürworter einer Ausweitung der Ethanolbeimischungspflicht haben nicht nur die Frechheit, so zu tun, als würden sie die Freiheit vergrößern, während sie sie in Wirklichkeit einschränken, sondern sie geben auch vor, die Kraftstoffpreise senken zu können, obwohl eine Ausweitung der Ethanolbeimischungspflicht die Preise tatsächlich nur erhöhen kann.

Hier erfahren Sie, warum die Ethanolbeimischungspflicht die Kraftstoffkosten erhöht, ohne Vorteile zu bringen (außer für Maisbauern und Lobbyisten), und warum eine Ausweitung der Beimischungspflicht die Kraftstoffkosten nur noch verschlimmern wird.

Die Ethanolbeimischungspflicht verteuert Kraftstoffe direkt, da sie uns zwingt, Ethanol zu kaufen, auch wenn es teurer ist.
Jährlich werden dem Benzin rund 7,5 Milliarden Gallonen Ethanol beigemischt, die auf einem freien Markt wahrscheinlich nicht verwendet würden (vorausgesetzt, der Großteil des Benzins wäre auf einem freien Markt E5). Wenn Ethanol also teurer ist als Benzin, erhöht die Beimischungspflicht die Kosten um das 7,5-Milliardenfache der Preisdifferenz zwischen Ethanol und Benzin.

Im Jahr 2025, als Ethanol etwa 40 bis 50 Cent pro Gallone teurer war als Benzin im Großhandel (nach Berücksichtigung der geringeren Energiedichte von Ethanol), könnten die zusätzlichen Ersatzkosten durch die Ethanol-Subvention auf über 3 Milliarden Dollar bzw. über 2 Cent pro Gallone geschätzt werden.

Die Befürworter der Ethanolbeimischungspflicht weisen gerne darauf hin, dass Ethanol billiger sein kann als Benzin, wenn die Ölpreise hoch sind – wie es derzeit der Fall ist.

Ein geringfügiger Vorteil durch günstigeres Ethanol würde sich jedoch in einem freien Kraftstoffmarkt ohne Vorgaben ergeben – da Händler und Verbraucher frei zwischen höheren Ethanolbeimischungen wählen könnten, wenn diese günstiger wären. Dennoch hat die Maislobby Vorschläge zur Kraftstofffreiheit wiederholt abgelehnt.

Ein neues E15-Gesetz würde in diesem Jahr keinen Unterschied bei den Preisen machen, da das geltende Recht es der Bundesregierung bereits erlaubt, E15 ganzjährig im Einzelfall zuzulassen – und dies hat sie in diesem Jahr auch schon getan.

Die Ethanol-Lobbyisten wollen die ganzjährige Zulassung von E15 durch den Kongress nur deshalb, um die Ethanolquote dauerhaft auszuweiten, damit wir immer viel Ethanol kaufen müssen – egal wie teuer es ist.

Die Ethanolbeimischungspflicht verteuert Benzin um bis zu 0,30 US-Dollar pro Gallone, da Raffinerien gezwungen sind, teure Biokraftstoffzertifikate zu erwerben, deren Kosten an uns weitergegeben werden.
Die Beimischungspflicht hat Raffinerien zu erheblichen Investitionen in Ethanoltransportsysteme und Ethanolmischanlagen veranlasst, die sich bisher auf mehrere Milliarden Dollar belaufen. Um E15 anbieten zu können, müssten einige Tankstellen Modernisierungen vornehmen, deren Kosten sich auf 13.000 bis 71.000 US-Dollar belaufen.

Kleinere Raffinerien, die sich die teure Infrastruktur zur Ethanolbeimischung oft nicht leisten können, sind gezwungen, sogenannte RINs (Renewable Fuel Notations) von Raffinerien zu kaufen, die zusätzlich Ethanol beigemischt haben. Diese Biokraftstoffzertifikate stellen eine Kostenbelastung dar, die größtenteils über höhere Kraftstoffpreise an die Verbraucher weitergegeben wird.

Eine kleine Raffinerie mit einer Produktion von 60.000 Barrel pro Tag (920 Millionen Gallonen pro Jahr) müsste möglicherweise rund 140 Millionen Biokraftstoffzertifikate stilllegen. Bei einem aktuellen Preis von 2 US-Dollar pro Biokraftstoffzertifikat entspräche dies Kosten von 280 Millionen US-Dollar. Die Raffinerie würde voraussichtlich nur einen Nettogewinn von 200 bis 400 Millionen US-Dollar erzielen und wäre daher gezwungen, einen erheblichen Teil der Kosten an die Verbraucher weiterzugeben.

Eine aktuelle Studie ergab, dass die Beimischung von Biokraftstoffzertifikaten zu einem Preisanstieg von nahezu der Höhe der Zertifikatskosten selbst resultierte. Bei den heutigen Preisen für Biokraftstoffzertifikate bedeutet dies, dass die Ethanolbeihilfe den Benzinpreis um bis zu 30 Cent pro Gallone erhöhen könnte.

https://www.climatedepot.com/2026/05/13/alex-esptein-stop-corn-oil-lobbyists-from-permanently-expanding-the-ethanol-mandate/

 

Nachsatz  – Der Übersetzer

In Deutschland wird an Markentankstellen E5 um 6ct/L teurer verkauft als E10, an meiner freien Tankstelle beträgt der Unterschied nur 2ct/L – Und das, obwohl der Sprit mit E10 eigentlich teurer ist, als E5.

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Gesetz sorgt für Überraschung: Kraftstoff E10 plötzlich genau so teuer wie Super

Viele Autofahrer haben beim Tanken in den ersten Tagen 2020 eine Überraschung erlebt: E10 ist teurer geworden und kostet inzwischen meist so viel wie Super. Schuld daran ist ein neues Gesetz: Wer gewerbsmäßig Kraftstoff vertreibt, muss künftig eine höhere Biokraftstoffquote erfüllen. …

https://www.focus.de/finanzen/news/benzinpreis-e10-auf-einmal-genauso-teuer-wie-super-e5-das-steckt-dahinter_id_11542105.html

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Der VCD Verkehrsclub Deutschland berichtete

VCD-Faktencheck E10-Benzin
……

Weshalb ist E10 günstiger als E5?

Der Preis für Ethanol hat Mitte 2010 unter dem heutigen Preis für Benzin ab Raffinerie gelegen. Der Ethanolpreis folgt aber in einer beinahe parallel verlaufenden Kurve dem für Kraftstoff aus Mineralöl. Steigt der Ölpreis, dann nutzen die Agrosprit-Unternehmen die Gelegenheit, den Ethanolpreis und damit ihren Gewinn zu erhöhen. Im Januar 2011 lag der Preis für Ethanol 10 Cent pro Liter höher als der für Benzin. Also müsste E10 eigentlich teurer sein als E5. Aber weit gefehlt.

E10 wird an deutschen Zapfsäulen günstiger angeboten als das in der Produktion etwas billigere E5. Das hat folgenden Grund: Bezogen auf den Heizwert müssen im Laufe des Jahres 2011 6,25 Prozent des in Deutschland verkauften Sprits Agrokraft sein – ansonsten drohen den Unternehmen Strafzahlungen. Die Tankstellenkonzerne haben also ein Interesse daran, möglichst viel E10 zu verkaufen. Das funktioniert nur, wenn es entweder billiger ist oder deshalb getankt wird, weil die Autofahrer von einer positiven Umweltwirkung des E10-Kraftstoffes überzeugt sind.

Was kostet E5 und E10 die Autofahrer?

Wirklich nachhaltig erzeugtes Ethanol ist etwas teurer als Agrosprit aus großen Monokulturen.

… Heutiges Bioethanol hat eine zweifelhafte Ökobilanz. Bei dem Marktpreis für beimischungsfähiges Ethanol im Januar 2010 müsste der Preis für E10 rechnerisch um einen Cent teuer sein als für Benzin ohne Ethanol und 0,5 Cent teuer als für das bisher getankte E5. Dazu kommt der höhere Kraftstoffverbrauch von E10, der bei einem bisherigen Verbrauch von 6 Litern Mehrkosten in Höhe von ca. 15 Cent pro 100 Kilometer bedeutet. In der Summe entstehen also nachvollziehbare Mehrkosten von nicht einmal 20 Cent pro 100 km. Die Mineralölkonzerne werden aber voraussichtlich vor allem von Autofahrern, die weiter E5 tanken, deutlich mehr kassieren.

Ist E10 wirklich klimafreundlich?

Hinter der Pflicht zur Markteinführung von E10 steckt das Ziel der EU, Europas Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu verringern und gleichzeitig das Klima zu schonen. Die Grundidee klingt plausibel: Da Ethanol VCD Service • Faktencheck E10-Benzin 3 04/ 2 0 1 1 aus nachwachsenden Rohstoffen wie Getreide, Mais oder Zuckerrüben gewonnen wird, geben Pflanzen bei ihrer Verbrennung nur das zuvor aufgenommene CO2 wieder ab – ein für sich genommen CO2 -neutraler Vorgang. Und doch ist E10 nicht per se umweltfreundlich, die Bezeichnung »Biosprit« ist sehr fragwürdig. So geht diese Rechnung nur dann auf, wenn für den Anbau der Energiepflanzen keine sensiblen Bereiche wie Wälder und andere natürlichen Ökosystem

Auszug Seite 2  / 3

https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Themen/Auto_Umwelt/Alternative_Antriebe/20100406_Faktencheck_E10_06_04_11.pdf

 

 

 

Der Beitrag Stoppt die Mais- und Öllobbyisten – noch mehr Ethanol ins Benzin zu mischen! erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Volkswagen droht Strafe von 1,7 Milliarden Dollar wegen Nichterreichens der Emissionsziele.

19. Mai 2026 um 17:00

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WUWT, Gastautor Paul Homewood

Die Automobilhersteller stehen unter politischem Druck, auf Elektromobilität umzusteigen, um massive finanzielle Strafen zu vermeiden. Regierungen, insbesondere in Europa, verschärfen die Emissionsvorschriften und zwingen etablierte Marken, ihre Produktions- und Vertriebsmethoden zu überdenken. Für Konzerne wie den Volkswagen-Konzern wird es immer teurer und schwieriger wettbewerbsfähig zu bleiben.

Bericht auf AOL:

Trotz massiver Bemühungen um Elektromobilität kommt VW nicht schnell genug voran, um die regulatorischen Vorgaben zu erfüllen. Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit könnte das Unternehmen nun Strafzahlungen in Höhe von bis zu 1,7 Milliarden US-Dollar kosten. Es ist eine deutliche Erinnerung daran, dass der Übergang zur Elektromobilität nicht so reibungslos und profitabel verläuft wie erwartet.

Im Kern des Problems liegt ein grundlegendes Ungleichgewicht. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind nach wie vor profitabler, während Elektrofahrzeuge für die Reduzierung von Flottenemissionen unerlässlich sind. Beides in Einklang zu bringen, ohne dabei Verluste zu erleiden, ist zu einer der größten Herausforderungen der modernen Automobilindustrie geworden.

Die Volkswagen-Führung hat sich überraschend offen zu der Situation geäußert. Anstatt so zu tun, als sei alles unter Kontrolle, räumen die Manager ein, dass sie vor der Wahl stehen, entweder Verluste mit Elektrofahrzeugen in Kauf zu nehmen oder Strafzahlungen zu leisten. So oder so häufen sich die Kosten.

Warum VW mit hohen Geldstrafen konfrontiert ist

Das Problem liegt in den strengen Emissionsvorschriften der Europäischen Union. Autohersteller müssen flottenweite CO₂-Ziele erreichen, das heißt, jedes verkaufte benzinbetriebene Auto muss durch emissionsärmere Modelle wie Elektrofahrzeuge oder Hybridfahrzeuge kompensiert werden. Werden diese Ziele verfehlt, drohen finanzielle Strafen.

Für den Volkswagen-Konzern könnten zwischen 2025 und 2027 Strafzahlungen in Höhe von insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro (etwa 1,7 Milliarden US-Dollar) anfallen. Dabei handelt es sich nicht um eine einmalige Belastung, sondern um eine Zahlung, die sich über mehrere Jahre erstreckt und potenziell jährliche Verluste in dreistelliger Millionenhöhe zur Folge hat. Selbst für ein Unternehmen von der Größe des VW-Konzerns bedeutet dies einen erheblichen Gewinnrückgang.

Das Rentabilitätsproblem der Elektrofahrzeuge

Theoretisch klingt die Lösung ganz einfach: Man muss einfach mehr Elektroautos verkaufen. In der Realität ist es jedoch weitaus komplizierter, da Elektrofahrzeuge – vor allem aufgrund der Batteriekosten und Entwicklungskosten – immer noch weniger rentabel sind als herkömmliche Verbrenner.

VW-Finanzchef Arno Antlitz brachte es auf den Punkt: Das Unternehmen steht im Grunde vor der Wahl zwischen zwei Verlustsituationen: sinkenden Gewinnmargen durch den Verkauf von Elektrofahrzeugen oder Strafen für die Überschreitung von Emissionsgrenzwerten. Solange Elektrofahrzeuge nicht preislich mit Verbrennern gleichziehen, wird dieser Balanceakt anhalten.

Die Kunden kümmern sich zu wenig um die Regulierungen der Politiker.
[Formulierung der Überschrift verdeutlicht – der Übersetzer]

Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Verbrauchernachfrage nicht immer mit den regulatorischen Zielen übereinstimmt. Zwar nimmt die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu, aber nicht schnell genug, um die Emissionsziele auf natürliche Weise zu erreichen. Das zwingt die Autohersteller, Elektromodelle stärker zu forcieren, als der Markt es sonst vielleicht zulassen würde.

In Europa machten Elektrofahrzeuge Anfang 2026 etwa 20 % der Neuwagenverkäufe aus. Das ist beachtlich, reicht aber für Unternehmen wie VW noch nicht aus, um ihre Ziele problemlos zu erreichen. Daher verkaufen sie effektiv mehr Elektrofahrzeuge, als der Markt organisch nachfragt.

VWs Elektroauto-Offensive gewinnt weiter an Boden

Fairerweise muss man sagen, dass Volkswagen nicht untätig ist. Das Unternehmen verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum der Elektrofahrzeugverkäufe um über 11 Prozent und lieferte allein im ersten Quartal mehr als 176.000 Elektrofahrzeuge aus. Das ist ein beachtlicher Zuwachs, insbesondere in einem schwierigen Marktumfeld.

In Westeuropa ist mittlerweile etwa jedes fünfte verkaufte VW-Fahrzeug vollelektrisch. Das ist ein deutliches Zeichen für Fortschritt, gleicht aber die Emissionen der übrigen Modellpalette noch nicht vollständig aus, sodass die Rechnung für VW derzeit einfach nicht aufgeht.

Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen in der EU hinken den Verkäufen in Großbritannien hinterher – im vergangenen Jahr machten sie 17,4 % der Gesamtverkäufe aus.

https://wattsupwiththat.com/2026/05/11/volkswagen-face-1-7-billion-fine-for-missing-emissions-targets/

Eigene Bemerkung des Übersetzers:

Mir ist unklar, wer das Strafgeld kassiert und was dadurch „am Wetter“ – ähh, Klima verbessert werden kann.

Insgesamt sind die neuen Autos (alleAntriebsarten) sehr teuer geworden, auch in der Wartung und Reparatur. Es geht der Spruch rum, von Mobile-Phones auf Rädern. Überwachung mit „Black-Box und automatische Meldung an Hersteller und Versicherung beinahe immer. Freie Werkstätten nutzen oder gar Selbsthilfe geht kaum noch, durch die Notwendigkeit, einen Hersteller-Zugang zu haben.  Bei vielen Autos müssen inzwischen sogar neue (12V) Batterie „angelernt“ werden.  Mal sehen, wie das in 10 Jahren mit den E-Autos ist. Ich bin froh, ältere Autos zu haben und werde die auch weiterfahren.

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Pressestimmen zu obigem Vorfall,  von E-Auto Befürwortern

Gelockerte CO2-Regeln ersparen vor allem VW Milliarden-Strafe

Insbesondere Volkswagen profitiert von der Lockerung der Emissionsvorgaben durch die EU, zeigen neue Berechnungen von Dataforce und ICCT. Je nach Berechnung hätten die Wolfsburger gemäß den ursprünglichen Regelungen zwischen 1,7 und 2,2 Milliarden Euro Strafe zahlen müssen – aber auch andere Hersteller wären mit hohen Summen betroffen.

…. Mock schätzt, dass die Hersteller bei der ursprünglichen Regelung bis zu 500.000 E-Autos mehr zugelassen hätten, um die Strafzahlungen zu vermeiden. Das wäre dann in Form von Eigenzulassungen oder mit Rabatten geschehen, hätte also tendenziell etwas Marge gekostet. So bleibt festzuhalten, dass die angepasste Regelung der EU sehr wohl Auswirkungen auf die Bemühungen der Branche hatte, mehr Elektroautos zu verkaufen.

spiegel.de (ICCT-Zahlen), automobilwoche.de (Dataforce-Berechnungen)

https://www.electrive.net/2026/01/26/gelockerte-co2-regeln-ersparen-vor-allem-vw-milliarden-strafe/

 

CO2: Abgeschwächte Grenzwerte ersparen VW eine Milliardenstrafe

BMW dagegen hielt seine CO2-Emissionsziele im Jahr 2025 ein, und das sogar ohne Pool.

 https://insideevs.de/news/785524/abgeschw%C3%A4chte-co2-grenzwerte-milliardenstrafen/

 

Der Beitrag Volkswagen droht Strafe von 1,7 Milliarden Dollar wegen Nichterreichens der Emissionsziele. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Die Eisheiligen: Keine CO₂-Erwärmungswirkung seit 1988 erkennbar…

17. Mai 2026 um 15:01

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weil die 5 Tage nicht wärmer wurden. Besonders die Nächte wurden kälter.

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch.

  • Seit Jahrhunderten bekannter Kaltluftvorstoß in der Mitte des Monats Mai
  • Die kirchlich festgelegten Eisheiligentage gibt’s tatsächlich
  • Entgegen des allgemeinen Temperaturverlaufs werden die Eisheiligentage sogar kälter
  • Besonders nachts wurden die Eisheiligen kälter
  • Die Eisheiligen halten sich nicht an den wärmenden CO₂-Treibhauseffekt.

Eisheiligen sind die fünf Tage vom 11. bis zum 15. Mai

Der Mai ist gekommen, die Bäume haben inzwischen alle ausgeschlagen. Ein musikalischer Hörgenuss: https://www.youtube.com/watch?v=i-2_zOEZyIw.

Bekannt ist: Um die Monatsmitte kommt seit Jahrhunderten regelmäßig, aber nicht immer ein Kaltluftvorstoß. Manchmal kurz vor den Eisheiligen oder auch danach. Auf die letzten vier Jahrzehnte gesehen gleicht sich jedoch alles wieder aus, diesmal stimmten aber die kalten Tage. Wir fragen uns: wo werden sich diese fünf Tage diesmal in einer längeren Zeitgrafik einordnen? Siehe auch unser Vorschau-Artikel.

Was sagt die Wetterstation Augsburg für die Voralpenländler südlich der Donau?

Abb. 1: Die Eisheiligen Mitte Mai wirken im Süden Deutschlands noch und wie!! In einer Zeit der Temperaturzunahme werden diese fünf Tage bei dieser Wetterstation im Voralpenland sogar deutlich kälter. Und zwar alle drei Temperaturkennlinien: Tagsüber (oberer Grafikverlauf) und nächtens (unten).

Seltsam: Nicht nur die Gesamttage (orangebraune Kennlinie), sondern vor allem die Nächte wurden in diesem langen Betrachtungszeitraum kälter. Und dies waren 2026 die viertkältesten Eisheiligennächte bei der Augsburger Wetterstation. Dabei soll laut Treibhaustheorie CO₂ nächtens stärker wirken als am Tage. Der Treibhausexperte Chr. Häckl hat es uns doch so beschrieben:

Abb. 2: Häckls Heimatstation Düsseldorf

Auch der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021, Klaus Hasselmann hat behauptet: Der Treibhauseffekt soll nachts stärker wirken als tagsüber, was ihm und seinem Team angeblich durch Satellitenmessungen bestätigt wurde. So seine Behauptungen. Und damit habe er die CO-Fußabdrücke in der Atmosphäre gefunden und als erster bestätigt. So wird Hasselmann im neuen Buch von Axel Bojanowski in einem ganzen Kapitel ab Seite 142 als Entdecker des nächtlichen CO-Signals gelobt: „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten“.

Ist vielleicht der Voralpenraum eine Ausnahme? Wir fragen die Vertreter der Treibhausglaubenskirche, wirkt CO₂ im Süden Deutschlands eventuell seit fast 40 Jahren umgekehrt, also abkühlend? Nicht nur tagsüber, sondern vor allem nachts? Wir anderen wissen: es wirkt gar nicht.

Deshalb betrachten wir nun den Deutschlandschnitt, also die Gesamtfläche unseres im Mai wunderschön blühenden Landes: Und? Leider bietet der DWD keinen Schnitt der 5 Tage für all seine quer über Deutschland verteilten Wetterstationen an, nach welchen man schnell eine Grafik zeichnen könnte.

Unser Autor Matthias Baritz hat alle derzeitigen über 2000 DWD-Stationen überprüft auf Tages/Nachttemperaturen. Es gibt 540 Stationen, die bereits 1988 schon alle drei Werte bis heute mitgemessen haben. Diese 540 Stationen haben allerdings oftmals ihren Standort verändert, ihre Messeinrichtung sowieso, aber sie sind namentlich wenigstens gleichgeblieben und der DWD bietet für jede eine Tagesdatenreihe an, die man als Originaldaten dieser Stationen bezeichnen kann. Unser Verfasser hat alle 540 Stationen aufsummiert zu einem Deutschlandschnitt, und das auch noch für die Tageshöchst- und die nächtlichen Tiefsttemperaturen.

Abb. 3. Oben in grau die in Tmax gemessenen Tagestemperaturen, unten die Tmin, in der Mitte der Gesamtschnitt dieser 5 Eisheiligentage

Ergebnis: In ganz Deutschland wurden die Eisheiligen im Schnitt kälter (brauner Graph), allerdings nicht so extrem wie im Voralpenland und südlich der Mainlinie. Tagsüber noch einigermaßen ausgeglichen, dafür nachts deutlich kälter. Bitte nachzählen: Das waren die drittkältesten Eisheiligennächte seit 1988 deutschlandweit!!!

Die fünf Kirchenheiligen widerlegen somit den CO₂-Treibhauserwärmungseffekt auf ihre eigene, heilige kirchlich und päpstlich abgesegnete Weise. Nach der Theorie der CO₂-Klimakirche hätte es eindeutig wärmer werden müssen seit 1988, und zudem vor allem nachts, was überhaupt nicht Fall ist.

Richtig ist: Besonders nachts wurden die fünf Eisheiligentage kälter und das widerspricht ganz entschieden der Theorie des CO₂-Treibhauseffektes.

Vorschlag von uns an die christliche CDU-Politik: In Deutschland sollte wenigstens für die fünf Tage, also von Sonntag bis Donnerstag (Kalte Sophie) die CO₂-Klimarettungssteuer ausgesetzt werden.

Doch die Eisheiligentage kühlen vor allem nachts ab, bei ländlichen Stationen ohne Wärmeinseleffekt sogar schon seit 1985 sogar sehr stark!

Als Beispiel die Nachtemperaturen der sehr ländlichen DWD-Station Dachwig in Thüringen im Vergleich zum CO₂-Anstieg, die Eisheiligennachttemperaturen fallen dort schon seit 1985, also seit 41 Jahren.

Abb. 4: Bei ländlichen Stationen kühlen die Eisheiligennächte besonders stark ab, obwohl die CO₂-Konzentrationen auch dort genauso zunehmen.

Erkenntnis: Die fallenden Nachttemperaturen der Eisheiligen widerlegen die Theorie des CO₂-Treibhauseffektes

Richtig ist unsere Überschrift: Kohlendioxid hat keinerlei erkennbare Erwärmung bei den Eisheiligen bewirkt. Oder umgekehrt: Die Eisheiligen widerlegen die CO₂-Treibhaushypothese. Und das weiß – außer den Artikellesern – ganz Deutschland nicht. Wir bitten die Leser, die Grafiken insbesondere den Kirchen weiter zu geben mit der Aufforderung, zukünftig wieder mehr den Kirchenheiligen zu vertrauen und nicht der CO₂-Treibhaus-Klimalüge. Diese CO₂-Klimalüge ist ein Geschäftsmodell, das unser Geld will

Aber bitte auch hier in den Kommentaren über die Reaktionen mit den Leuten berichten. Was sagt der Pfarrer dazu, der Landrat oder die Abgeordneten? Oder wie äußern sich Kirchengemeinderäte? Die Leute haben doch alle mailadressen. Man kann sie anschreiben und sie auf die Klimairrlehren ihrer oberen Kirchenbehörden hinweisen. Wer dazu eine Eisheiligengrafik für seine nächstgelegene Wetterstation braucht, bitte melden.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 

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Antarktis: „Dreifach-Belastung“-Studie erscheint gerade zum Zeitpunkt der Erholung des Eises

16. Mai 2026 um 06:00

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Charles Rotter

In der letzten Ausgabe von „Science Advances“ vom vergangenen Freitag erschien ein neuer, die Untergangsstimmung in der Antarktis schürender Artikel – perfekt zeitlich abgestimmt auf den Nachrichtenzyklus am Wochenende. Ein Team unter der Leitung von Forschern der Universität Southampton gab bekannt, die Ursache für den Rückgang des antarktischen Meereises seit 2015 ermittelt zu haben – eine sich selbst verstärkende Kombination aus stärkeren Westwinden, Tiefenwasseraufstieg und einer positiven Rückkopplungsschleife, welche die Autoren in ihrer Pressemitteilung wie folgt bezeichneten:

https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.aeb0166 „eine dreifache Belastung durch das Klimachaos”

Die Presse hat ihre Arbeit getan. CNN sowie Euronews und die meisten großen Wissenschaftsredaktionen griffen die Meldung unverändert auf. Mitautor Alberto Naveira Garabato warnte, dass sich der Südliche Ozean bei anhaltend geringen Eisflächen von einem Klimastabilisator zu einem wesentlichen Faktor der globalen Erwärmung wandeln könnte. Die Hauptautorin Aditya Narayanan fügte hinzu, dass durch die jüngsten Verluste eine Meereisfläche von fast der Größe Grönlands verschwunden sei.

Es gibt jedoch ein kleines Problem mit dem Timing.

Die aktuellen Daten jedoch…

Zwei Monate zuvor, nämlich Anfang März, gab das Nationale Schnee- und Eisdatenzentrum (NSIDC) bekannt, dass das sommerliche Minimum der Antarktis im Jahr 2026 bei etwa 2,58 Millionen Quadratkilometern lag – das größte sommerliche Minimum seit fünf Jahren und 730.000 Quadratkilometer über dem Rekordtief von 2023. Das Minimum von 2026 war das 16. kleinste in der 47-jährigen Periode mit Satellitenaufzeichnungen. Ted Scambos vom NSIDC führte dies auf günstige Windverhältnisse zurück, die:

im späten antarktischen Sommer „das Meereis im Weddellmeer nach außen drängte“

Mit anderen Worten: Als die Studie zum „Triple Whammy“ in Druck ging, hatte das antarktische Meereis bereits genau das getan, was die Studie nun für unwahrscheinlich hält. Es erholte sich – und zwar drastisch, innerhalb eines einzigen Jahres.

Es ist bemerkenswert, dass Scambos in beiden Berichten vorkommt. Im März lautete seine Einschätzung für das NSIDC, dass der Aufschwung real sei und mit günstigen Windverhältnissen zusammenhänge. Diese Woche, in der Berichterstattung von CNN über die Southampton-Studie, lautet seine Einschätzung, dass eine Erholung unwahrscheinlich sei. Beide Aussagen könnten sich auf unterschiedlichen Zeitebenen als wahr erweisen. Doch ein Leser, der sich ausschließlich aus Pressemitteilungen über die Antarktis informiert, würde nie erfahren, dass es diesen Aufschwung überhaupt gegeben hat. Die Folgeberichterstattung von Earth.com fiel gemäßigter aus und stellte das Jahr 2026 als möglicherweise dar:

„eine Pause in einer turbulenten neuen Ära“

– was zumindest ein ehrliches Eingeständnis ist, dass sich das System in diesem Jahr tatsächlich erholt hat.

Und dann ist da noch die Eisdecke

Es gibt noch einen weiteren unbequemen Datenpunkt. Im Februar berichtete eine separate Studie, die in der Fachzeitschrift „Communications Earth & Environment“ von Nature veröffentlicht worden war (Kolbe et al., „Atmospheric rivers and winter sea ice drive recent reversal in Antarctic ice mass loss“), dass sich der Massenverlust des antarktischen Eisschildes – der seit 2000 mit nahezu linearer Geschwindigkeit voranschritt – nach 2016 verlangsamte und nun „seit 2020 einen Netto-Massenzuwachs“ zeigte.

Die Ursache laut Kolbe et al.: erhöhte Niederschläge, angetrieben durch verstärkte atmosphärische Flussaktivität und stärkere Westwinde. Die gleichen Westwinde, die die Southampton-Gruppe als Hauptverursacher im Verlauf der Meereis-Ausdehnung identifiziert.

Beide Studien können Recht haben. Die Ausdehnung des Meereises und die Massenbilanz der Eisschilde sind unterschiedliche physikalische Größen, die von unterschiedlichen Prozessen gesteuert werden. Die atmosphärische Zirkulation, die das schwimmende Meereis ausdünnt, kann gleichzeitig auch mehr Schnee auf den Kontinent bringen. Eine ehrliche physikalische Betrachtung liefert manchmal beide Antworten zugleich.

Doch das Ökosystem der Pressemitteilungen behandelt nur eine dieser Antworten als berichtenswert. In den vier Tagen seit seinem Erscheinen gab es eine lückenlose Berichterstattung über die „Triple-Whammy“-Studie. Die Kolbe-Studie, die vor drei Monaten in einer Nature-Zeitschrift veröffentlicht wurde und zu einem gegenteiligen Ergebnis kommt, fand fast keinerlei Beachtung.

Der Leser ist eingeladen, seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen, warum das so ist.

Das nur allzu bekannte Muster

Dies ist der mittlerweile übliche Nachrichtenzyklus in Bezug auf die Antarktis:

1. Ein neues Tiefstwert oder eine Anomalie löst eine Welle von Berichten über „Kipppunkte“ aus.

2. Das System kehrt zu seinem langfristigen Mittelwert zurück.

3. Diese Rückkehr wird, wenn überhaupt, nur in einem einzigen Nachrichtenzyklus behandelt.

4. Die nächste Studie, welche die vorherige Anomalie modelliert, wird veröffentlicht, als hätte die Umkehrung nie stattgefunden.

Ein Leser, der nur die Schlagzeilen ab 2023 verfolgt hätte, hätte nacheinander erfahren: dass das antarktische Meereis in beispiellosem Ausmaß zurückging (was damals zutraf); dass dies ein Zeichen für einen Regimewechsel war; dass eine Erholung unwahrscheinlich sei; dass das fast durchschnittliche Minimum von 2026 nur eine kurze Atempause darstellte; und nun – vor vier Tagen veröffentlicht – dass eine Rückkopplungsschleife den Kontinent praktisch in einen dauerhaften Zustand mit geringem Eisbestand gefangen hält.

Die tatsächlichen Daten hingegen haben das getan, was Daten nun einmal tun. Sie waren verrauscht. Sie waren schwankend. Und sie entwickeln sich derzeit in die entgegengesetzte Richtung der Schlagzeilen.

Was man beobachten muss

Das Wintermaximum 2026 in der Antarktis wird im September erreicht werden. Sollte es – wie bereits das Sommerminimum – nahe am langjährigen Durchschnitt liegen, wird sich die Studie über den „dreifachen Schlag“ in die wachsende Liste der Studien zum Regimewechsel in der Antarktis einreihen, die genau zu dem Zeitpunkt erschienen, als sich das von ihnen vorhergesagte Regime aufzulösen begann.

Bleibt die Ausdehnung gering, wird das Team aus Southampton stichhaltigere Argumente vorweisen können.

So oder so wird die Antwort aus den Satellitenmessungen der Ausdehnung kommen, nicht aus Pressemitteilungen. Leser sollten sich vielleicht die tägliche Ausdehnungskarte des NSIDC als Lesezeichen speichern und sie mit der nächsten Runde der Untergangsstimmung in den Medien abgleichen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/10/antarctic-triple-whammy-paper-lands-just-as-the-ice-rebounds/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Nicht vergessen: die Eisheiligen stehen vor der Tür!

11. Mai 2026 um 06:00

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Vorschau: Wie werden die fünf Tage vom 11. bis zum 15. Mai auch diesmal ausfallen?

Matthias Baritz, Josef Kowatsch.

  • Seit Jahrhunderten bekannter Kaltluftvorstoß in der Mitte des Monats Mai
  • Die kirchlich festgelegten Eisheiligentage gibt’s tatsächlich
  • Entgegen des allgemeinen Temperaturverlaufs werden die Eisheiligentage sogar kälter
  • Die Eisheiligen halten sich nicht an den wärmenden CO₂-Treibhauseffekt.

Der Mai ist gekommen, die Bäume haben inzwischen alle ausgeschlagen. Ein musikalischer Hörgenuss.

Bekannt ist: Um die Monatsmitte kommt seit Jahrhunderten regelmäßig, aber nicht immer ein Kaltluftvorstoß. Manchmal erscheint der Kälteeinbruch auch erst Tage später oder früher. Auf die letzten vier Jahrzehnte gesehen gleicht sich jedoch alles wieder aus und wir fragen uns, gibts die Eisheiligen überhaupt noch angesichts des vom DWD festgestellten allgemeinen Wärmerwerdens seit 1988? Und wo werden sich diese fünf Tage diesmal im Mai 2026 in der Temperatur-Zeitreihe einordnen?

Dieser Artikel will die Leser einfach bewusst auf diese fünf Tage zur weiteren Naturbeobachtung hinlenken, jeder soll vor seiner Haustür das Wetter beobachten. Und die Eisheiligen finden logischerweise nachts statt, eher nicht am Tage. Deswegen haben wir die Nachttemperaturen in den beiden nächsten Grafiken mit aufgetragen. Und zwar die Schnitte der fünf Tage ergibt jedesmal einen Jahrestemperaturpunkt.

Was sagt die Wetterstation Augsburg für die Voralpenländler?

Abb. 1: Die Eisheiligen Mitte Mai wirken noch und wie!! In einer Zeit der Temperaturzunahme werden diese fünf Tage bei dieser Wetterstation im Voralpenland sogar deutlich kälter. Und zwar alle drei Temperaturkennlinien: Tagsüber (oberer Grafikverlauf) und nächtens (unten).

Und nun zum Deutschlandschnitt:

Abb. 2. In ganz Deutschland wurden die Eisheiligen kälter, allerdings nicht so extrem wie im Voralpenland. Man beachte vor allem die in blau gezeichneten nächtlichen Tmin Temperaturen und die Gleichung. Das (-) davor bedeutet Abkühlung.

Anmerkung: Leider bietet der DWD keinen Schnitt für diese 5 Tage an, nach welchen man schnell eine Grafik zeichnen könnte.

Unser Autor Matthias Baritz hat alle derzeitigen über 2000 DWD-Stationen überprüft auf Tages/Nachttemperaturen und den Gesamtschnitt. Es gibt 540 Stationen, die bereits 1988 schon alle drei Werte bis heute mitgemessen haben. Diese 540 Stationen haben allerdings oftmals ihren Standort verändert, ihre Messeinrichtung sowieso, aber sie sind namentlich wenigstens gleichgeblieben und der DWD bietet für jede eine Tagesdatenreihe an, die man als Originaldaten dieser Stationen bezeichnen kann. Unser Verfasser hat alle 540 Stationen aufsummiert zu einem Deutschlandschnitt, und das auch noch für die Tageshöchst- und die nächtlichen Minimumtemperaturen. Vielen Dank für diese kostenlose Fleißarbeit. Eigentlich eine Aufgabe der bezahlten DWD-Angestellten. Ohne Grafiken kann man nämlich alles behaupten. Was die bezahlten ARD/ZDF Wetterfrösche auch ständig tun. Wer überprüft deren bezahlte Behauptungen schon, außer Autoren bei EIKE? Journalisten auch nicht, diese Leute verbreiten nur Meldungen, ohne Überprüfung auf den Wahrheitsgehalt. Der Deutsche Wetterdienst hat diesmal auf einen Eisheiligen-Vorartikel verzichtet. Dafür sucht er in seiner neuesten Presseveröffentlichung vom 7. Mai nun Teilnehmer für „wirkungsorientierte Hitzewarnungen“.

Kurzauswertung:

Diese fünf Eisheiligentage wurden in Deutschland seit 1988, dem Beginn des Klimawandels bei uns, eindeutig kälter, und zwar vor allem nachts. Die fünf Kirchenheiligen widerlegen somit den CO₂-Treibhauserwärmungseffekt auf ihre eigene, heilige kirchlich und päpstlich abgesegnete Weise. Zumindest für diese fünf Tage. Nach der Theorie der CO₂-Klimakirche hätte es eindeutig wärmer werden müssen seit 1988, und zudem vor allem nachts, was überhaupt nicht Fall ist. Die Theorie des vor allem nächtlichen Wärmerwerdens nach der Treibhaustheorie ist somit falsch, auch wenn der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021 Prof. Dr. Klaus Hasselmann diese mitorakelt.

Die KI lobt: Klaus Hasselmann (*1931) ist ein deutscher Klimaforscher, Meteorologe und Ozeanograph, der 2021 den Nobelpreis für Physik erhielt. Er wurde für die Entwicklung von Modellen ausgezeichnet, die den Klimawandel vorhersagen und den menschlichen Einfluss („Fingerabdruck“) nachweisen

Richtig ist: Besonders nachts wurden die fünf Eisheiligentage kälter. Die Modelltheorie eines Klaus Hasselmann mit dem nächtlichen Wärmerwerden ist somit falsch

Vorschlag von uns an die christliche CDU-Politik: In Deutschland sollte wenigstens für die fünf Tage, also vom 11. Bis 15.ten Mai, d.h. bis Freitag (Kalte Sophie) die CO₂-Klimarettungssteuer ausgesetzt werden.

Hinweis: Um den 16. Mai wird es eine Aktualisierung dieses Beitrags mit einer kleinen Auswertung geben!

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 

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Lindzen, Happer und Koonin: entfernt das „Trojanische Pferd“ aus dem Gerichtssaal!

10. Mai 2026 um 07:00

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Angela Wheeler

Eine neue Ausgabe eines Lehrbuchs zur naturwissenschaftlichen Bildung für Richter weiche „deutlich“ von einer „langjährigen Tradition der Neutralität“ ab, schreiben drei der renommiertesten Physiker Amerikas in einem Brief an den Präsidenten des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten John Roberts.

In einem offenen Brief an Richter Roberts schrieben Dr. Richard Lindzen vom Massachusetts Institute of Technology, Dr. William Happer von der Princeton University und Dr. Steven Koonin von der Hoover Institution der Stanford University. Richter Roberts ist Vorsitzender des Federal Judicial Center, dem Herausgeber der vierten Auflage des „Reference Manual on Scientific Evidence“ [etwa: Handbuch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen], dessen neues Kapitel zum Thema „Wie Wissenschaft funktioniert“ die Verfasser des Briefes gestrichen sehen möchten.

Seit Jahrzehnten dient das Referenzhandbuch mehr als 3.000 Bundesrichtern und unzähligen Juristen auf Landesebene als unverzichtbarer Leitfaden. In über 1.700 Gerichtsurteilen zitiert hat es den Gerichten dabei geholfen, verlässliche Wissenschaft von Spekulationen zu unterscheiden. Seine Stärke liegt in dem Bestreben, die Funktionsweise der Wissenschaft gemäß den Grundsätzen der 300 Jahre alten wissenschaftlichen Verfahren zu beschreiben und dabei politische Erwägungen sowie ein Abgleiten in die Pseudowissenschaft zu vermeiden.

Die Verfasser des Briefes, die zusammen über mehr als 600 begutachtete Publikationen verfügen, bringen beispielloses Fachwissen in diese Angelegenheit ein. Ihre Sorge gilt vor allem der Ersetzung des angesehenen Kapitels des verstorbenen David Goodstein durch eine überladene, intellektuell mangelhafte 65-seitige Fassung.

Weisberg

Der Hauptautor des neuen Kapitels ist der Philosoph Michael Weisberg, der als Diplomat bei Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen eine herausragende Rolle spielte, wo er sich für finanzielle Zahlungen an kleine Inselstaaten einsetzte, die angeblich durch die Erderwärmung bedroht sind. Der Anschein eines Interessenkonflikts angesichts seiner Mitwirkung an einem angeblich neutralen Leitfaden zu wissenschaftlichen Erkenntnissen ist unverkennbar – insbesondere im Zusammenhang mit Klimaklagen, bei denen es um potenzielle Haftungsansprüche in Höhe von Billionen Dollar geht.

Die inhaltlichen Probleme sind noch gravierender. Während Goodstein, ehemals Physikprofessor am California Institute of Technology, die wissenschaftliche Methode – das Aufstellen von Hypothesen und deren Überprüfung anhand von Daten – betonte, wird das wissenschaftliche Verfahren im neuen Kapitel als „Mythos“ abgetan. Stattdessen werden „wissenschaftlicher Konsens“ und „breite Akzeptanz“ zur höchsten Form der Gewissheit erhoben, wodurch wissenschaftliche Forschung zu einem Beliebtheitswettbewerb verkommt.

Dies kehrt die traditionelle Vorgehensweise in der Wissenschaft um. Wie der Nobelpreisträger Richard Feynman feststellte, liegt der Schlüssel zur Wissenschaft darin, Vorhersagen direkt mit Beobachtungen zu vergleichen: „Wenn es nicht mit dem Experiment übereinstimmt, ist es falsch.“

In der Rechtssache Daubert gegen Merrell Dow Pharmaceuticals (1993) vertrat der Oberste Gerichtshof den gleichen Standpunkt: Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen durch die Überprüfung von Hypothesen anhand der Realität gewonnen werden. In Goodsteins früherer Ausgabe hieß es: „Daten sind das A und O der Wissenschaft“, und Theorien müssen neue Vorhersagen treffen, die widerlegt oder bestätigt werden können. Konsens hingegen ist ein soziologisches Phänomen.

Händler des Zweifels

Michael Crichton warnte bekanntlich: „Wenn es Konsens ist, ist es keine Wissenschaft. Wenn es Wissenschaft ist, ist es kein Konsens.“ Die Geschichte bestätigt dies. Der weit verbreitete „Konsens“ über Plattentektonik, Krankheitsursachen und die Ängste vor einer globalen Abkühlung im 20. Jahrhundert wurde durch Beweise widerlegt, nicht durch Abstimmungen.

Die aktivistischen Tendenzen des Kapitels werden durch das einleitende Zitat aus Naomi Oreskes und Erik Conways Buch „Merchants of Doubt“ noch deutlicher, einem Werk, das behauptet, es gebe „keinerlei Meinungsverschiedenheiten unter echten Wissenschaftlern“ hinsichtlich des katastrophalen Klimawandels – eine Behauptung, der eine Fülle von Daten aus der realen Welt widerspricht.

Die Einstufung von qualifizierten Andersdenkenden als außerhalb der „echten Wissenschaft“ stehend hat in einem Lehrdokument für Richter keinen Platz. Wissenschaft schreitet voran, indem sie vorherrschende Ansichten mit Daten hinterfragt, nicht indem sie Gemeinschaftsnormen durchsetzt.

Das Federal Judicial Center hat ein Kapitel über Klimawissenschaft klugerweise aus dem Handbuch zurückgezogen, nachdem 28 Generalstaatsanwälte dessen Widersprüche und unbegründete Behauptungen dokumentiert hatten. Dennoch bleibt das Kapitel „How Science Works“ bestehen, das größtenteils zur Untermauerung dieses nun entfernten Materials verfasst wurde.

Angesichts von mehr als 1.000 anhängigen klimabezogenen Verfahren vor Bundes- und Landesgerichten verdienen Richter Leitlinien, die auf empirischer Genauigkeit beruhen. Lindzen, Happer und Koonin haben Recht. Das Center sollte das neue Kapitel umgehend zurückziehen und Goodsteins frühere Fassung wieder einfügen, die den Kern wissenschaftlicher Argumentation in einer Sprache wiedergab, die auch für Leser ohne wissenschaftlichen Hintergrund – über den die meisten Juristen nicht verfügen – verständlich ist.

Sie sollten zudem die National Academy of Sciences anweisen, beide Kapitel aus ihrer Fassung des Handbuchs zurückzuziehen. Die Wahrung der Integrität der richterlichen Leitlinien zur Wissenschaft ist keine parteipolitische Frage.

Richter Roberts und das Federal Judicial Center haben die Gelegenheit, ihr Bekenntnis zur Neutralität zu bekräftigen und das Vertrauen in das Handbuch wiederherzustellen. In einer Zeit, in der die Wissenschaft zunehmend politisiert wird, ist die Aufrechterhaltung strenger Standards dafür, was vor Gericht als wissenschaftlicher Beweis gilt, von entscheidender Bedeutung. Die Glaubwürdigkeit des amerikanischen Justizsystems verlangt nichts Geringeres.

This commentary was first published at Daily Caller on April 27.

Angela Wheeler is executive director of the CO2 Coalition in Fairfax, Virginia. She graduated cum laude from Emporia State University, Kansas, with a degree in communication and additional coursework in biology and pre-medicine.

Link: https://clintel.org/lindzen-happer-and-koonin-remove-trojan-horse-from-the-courtroom/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Lindzen, Happer und Koonin: entfernt das „Trojanische Pferd“ aus dem Gerichtssaal! erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Der aktuelle Stand der Klimawissenschaft: Unsicherheit, Komplexität und die daraus resultierende Politik

05. Mai 2026 um 16:00

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Anthony Watts

Von Zeit zu Zeit lohnt es sich, Abstand von der täglichen Flut unsinniger Untergangs-Schlagzeilen zu nehmen und Bilanz darüber zu ziehen, wie die Lage tatsächlich ist. Nicht so, wie es in Pressemitteilungen dargestellt wird, nicht so, wie es Interessenverbände gerne hätten – sondern so, wie es die zugrunde liegende Wissenschaft, die Daten und die Institutionen tatsächlich zeigen. Die Klimawissenschaft befindet sich heute in einer ungewöhnlichen Lage: Sie ist technisch hochentwickelt, wird großzügig finanziert und genießt ein politisches Ansehen, wie es nur wenige wissenschaftliche Bereiche je erfahren haben. Diese Kombination bringt sowohl Unsicherheit als auch – zwangsläufig – Komplikationen mit sich.

Beginnen wir mit der Wissenschaft selbst.

Es steht außer Frage, dass das Beobachtungsnetzwerk heute besser ist als noch vor Jahrzehnten. Satellitenmessungen, Ozeanbojen, Reanalyse-Datensätze – all dies hat eine Detailtiefe geschaffen, von der frühe Forscher nur träumen konnten. Doch die verbesserte Messtechnik hat die Unsicherheit nicht beseitigt; sie hat lediglich dazu geführt, dass sich der Ort verlagert hat, an dem diese Unsicherheit liegt. Temperaturaufzeichnungen unterliegen beispielsweise weiterhin Anpassungen, Homogenisierungs-Verfahren und laufenden Überarbeitungen. Jeder dieser Schritte mag für sich genommen gerechtfertigt sein, doch der kumulative Effekt führt zu einer Unklarheit, die eher einer genauen Prüfung als automatischem Vertrauen bedarf.

Klimamodelle bilden unterdessen weiterhin das Rückgrat langfristiger Prognosen. Sie sind komplexer geworden und berücksichtigen atmosphärische Chemie, Ozeandynamik und Veränderungen der Landnutzung mit zunehmender Detailgenauigkeit. Doch Komplexität ist nicht gleichbedeutend mit Genauigkeit. Modellensembles weisen nach wie vor eine große Streuung bei den Schätzungen der Klimasensitivität auf, und ihre bisherige Leistungsfähigkeit zeigt je nach gewählter Messgröße eine uneinheitliche Qualität. Einige Modellläufe stimmen recht gut mit den Beobachtungen überein; andere überschätzen die Erwärmungstrends, insbesondere in der tropischen Troposphäre – einer Region, von der einst erwartet worden war, dass sie einen eindeutigen „Fingerabdruck“ des Treibhauseffekts liefern würde.

Was in öffentlichen Diskussionen oft fehlt ist die Unterscheidung zwischen Rückblick und Vorhersage. Ein Modell, das auf vergangene Daten abgestimmt ist, weist nicht zwangsläufig Vorhersagekraft auf. Wie uns ein oft zitiertes Prinzip der Statistik in Erinnerung ruft, ist die Anpassung an bekannte Daten relativ einfach; die Vorhersage unbekannter Daten ist der eigentliche Test. Dennoch beruht ein Großteil des Vertrauens, das den politischen Entscheidungsträgern vermittelt wird, auf Szenarien, die Jahrzehnte in die Zukunft reichen und sich auf Annahmen über Emissionen, technologischen Wandel und sozioökonomische Entwicklungspfade stützen, die selbst höchst spekulativ sind.

Dann ist da noch die Frage der Ursachen-Zuordnung. Die Behauptung, dass die jüngste Erwärmung in erster Linie auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, wird vielfach wiederholt, doch der Grad der Gewissheit, der dieser Behauptung zugrunde liegt, variiert je nach ihrer Formulierung. Studien zur Erkennung und Ursachen-Zuordnung verwenden statistische Verfahren, um menschliche und natürliche Einflüsse voneinander zu trennen, doch diese Verfahren hängen stark von den Modellergebnissen ab. Wenn Modelle zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, übernimmt die Ursachen-Zuordnung diese Unsicherheit. Es handelt sich um einen Zirkelschluss, dem in vereinfachten Zusammenfassungen selten Rechnung getragen wird.

Damit soll keineswegs behauptet werden, dass Treibhausgase keinen Einfluss auf das Klima hätten. Die Grundlagen der Strahlungsphysik sind seit über einem Jahrhundert bekannt. Die Frage drehte sich stets um das Ausmaß, Rückkopplungen und die relative Bedeutung natürlicher Schwankungen. Sonneneinflüsse, Ozean-Oszillationen und die Dynamik der Wolken sind nach wie vor Bereiche, in denen das Verständnis lückenhaft ist. Insbesondere Wolken – diese allgegenwärtigen, sich ständig verändernden Merkmale der Atmosphäre – stellen weiterhin eine der größten Unsicherheitsquellen bei Schätzungen der Klimasensitivität dar.

Wenden wir uns nun dem politischen Klima zu, das all dies umgibt.

Die Klimawissenschaft ist in einer Weise eng mit der Politik verflochten, wie es bei kaum einer anderen Disziplin der Fall ist. Förderprioritäten, institutionelle Anreize und die Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit werden alle von der wahrgenommenen Dringlichkeit des Themas geprägt. Regierungen stellen Milliarden für Klimaschutzstrategien bereit, internationale Abkommen hängen von Modellprognosen ab, und ganze Industriezweige werden unter dem Motto der Dekarbonisierung umgestaltet.

Dies führt zu einer Rückkopplungsschleife. Wissenschaftliche Erkenntnisse fließen in die Politik ein, aber politische Prioritäten beeinflussen auch, welche wissenschaftlichen Fragen Beachtung finden. Forscher sind Menschen; sie reagieren wie jeder andere auf Anreize. Wenn Förderorganisationen bestimmte Ergebnisse in den Vordergrund stellen – etwa Auswirkungen, Risiken und Worst-Case-Szenarien –, ist es nicht verwunderlich, dass in diesen Bereichen die meisten Aktivitäten stattfinden. Alltäglichere Fragen, wie die Verfeinerung von Basiswerten oder die Erforschung natürlicher Schwankungen, finden trotz ihrer Bedeutung tendenziell weniger Beachtung.

Die Berichterstattung in den Medien verstärkt diese Dynamik. Nuancen kommen in Schlagzeilen nicht gut zur Geltung. Eine Studie, die auf eine geringe Unsicherheit hindeutet, sorgt nicht für Klicks; eine Prognose dramatischer Veränderungen hingegen schon. Im Laufe der Zeit verzerrt dies die öffentliche Wahrnehmung und vermittelt den Eindruck eines größeren Konsens‘ und einer höheren Präzision als die zugrunde liegende Wissenschaft notwendigerweise stützt. Außerdem hemmt dies eine offene Debatte, weil abweichende Meinungen oft als Behinderung und nicht als Teil des normalen wissenschaftlichen Prozesses dargestellt werden.

Hinzu kommt die internationale Dimension. Die Klimapolitik ist zu einem zentralen Bestandteil der globalen Diplomatie geworden, wobei Abkommen wie das Pariser Abkommen Ziele festlegen, die ebenso politisch wie wissenschaftlich sind. Entwicklungsländer müssen wirtschaftliches Wachstum gegen Emissionsbeschränkungen abwägen, während Industrieländer mit den Kosten der Energiewende zu kämpfen haben. Das Ergebnis ist ein Flickenteppich aus Verpflichtungen, von denen viele auf optimistischen Annahmen über zukünftige Technologien und die Einhaltung der Vorgaben beruhen.

Einer der merkwürdigsten Aspekte der aktuellen Lage ist das in politischen Diskussionen zum Ausdruck kommende Maß an Gewissheit im Vergleich zu der bedingten Sprache, die in Fachberichten zu finden ist. Wissenschaftliche Arbeiten sind voller Vorbehalte, Konfidenzintervalle und sorgfältig formulierter Schlussfolgerungen. Bis diese Erkenntnisse in politische Empfehlungen umgesetzt werden, ist ein Großteil dieser Vorsicht verloren gegangen. Was bleibt, ist eine vereinfachte Darstellung, die zwar leichter zu vermitteln ist, aber den zugrunde liegenden Erkenntnissen weniger gerecht wird.

Wo stehen wir also?

Die Klimawissenschaft ist weder in dem oft dargestellten simplen Sinne „gesichert“ noch völlig orientierungslos. Es ist ein Fachgebiet, das von echten Fortschritten neben anhaltenden Unsicherheiten geprägt ist. Die Herausforderung besteht darin, eine klare Grenze zwischen dem aufrechtzuerhalten, was bekannt ist, dem, was abgeleitet wird, und dem, was prognostiziert wird. Diese Unterscheidungen zu verwischen mag kurzfristigen politischen Zielen dienen, trägt aber kaum dazu bei, das langfristige Verständnis zu verbessern.

Ein produktiverer Ansatz würde den Schwerpunkt auf Transparenz legen – offene Daten, klare Methoden und die Bereitschaft, Annahmen zu hinterfragen. Er würde zudem ein breiteres Spektrum an Forschungsansätzen fördern, darunter auch Studien, die gängige Modelle anhand von Beobachtungen überprüfen, ohne deren Richtigkeit vorauszusetzen. Wissenschaftlicher Fortschritt beruhte schon immer darauf, etablierte Ideen in Frage zu stellen, und nicht darauf, sie durch Wiederholung zu bekräftigen.

Was die Politik angeht, so ist es unwahrscheinlich, dass sie in nächster Zeit an Intensität verliert. Zu viel steht auf dem Spiel – wirtschaftlich, ökologisch und ideologisch. Ein guter Anfang wäre jedoch, den Unterschied zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischer Propaganda anzuerkennen. Ohne diese Unterscheidung lässt sich nur schwer sagen, ob Entscheidungen auf Daten basieren oder auf dem Wunsch, den Anschein zu erwecken, im Einklang mit diesen zu stehen.

Letztendlich wird das Klimasystem seinen Lauf nehmen, unbeeindruckt von unseren Modellen und unserer Politik. Unsere Aufgabe ist es, es so genau wie möglich zu verstehen und dabei sowohl das anzuerkennen, was wir wissen, als auch das, was wir nicht wissen. Das erfordert ein Maß an intellektueller Ehrlichkeit, das manchmal Mangelware sein kann, wenn Wissenschaft und Politik so eng miteinander verflochten sind.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/27/the-state-of-climate-science-uncertainty-complexity-and-the-politics-that-follow/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Der aktuelle Stand der Klimawissenschaft: Unsicherheit, Komplexität und die daraus resultierende Politik erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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CO₂-Studie Findet keinen eindeutigen menschlichen Fingerabdruck

03. Mai 2026 um 16:00

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Cap Allon

Wenn der heutige CO₂-Anstieg in erster Linie auf die Industrie zurückzuführen ist, müsste die Isotopenaufzeichnung einen deutlichen Bruch zur Vergangenheit aufweisen. Eine in „Science“ veröffentlichte Studie von Demetris Koutsoyiannis findet jedoch keinen solchen Bruch.

Die Studie untersuchte die Kohlenstoff-13-Signatur des atmosphärischen CO₂. Kohlenstoffisotope sind nützlich, da verschiedene Kohlenstoffquellen unterschiedliche chemische Spuren hinterlassen. Fossile Brennstoffe, Ozeane, Böden, Pflanzen und die Atmung erscheinen in den Isotopenaufzeichnungen nicht alle identisch.

Koutsoyiannis analysierte Daten von vier bedeutenden Beobachtungsstandorten aus einem Zeitraum von mehr als 40 Jahren und verglich diese anschließend mit Proxydaten, die bis weit über die industrielle Revolution hinausreichen. Er stellte fest, dass die Netto-Isotopensignatur der CO₂-Quellen und -Senken in der Atmosphäre stabil geblieben ist. In der Veröffentlichung heißt es, dass die Daten „keine erkennbare Signatur des Menschen“ aufweisen.

Der Öffentlichkeit wird vermittelt, dass steigende CO₂-Werte hauptsächlich auf industrielle Abgase zurückzuführen sind. Doch der Kohlenstoffkreislauf ist weitaus größer als die vom Menschen verursachten Emissionen. Ozeane nehmen CO₂ auf und geben es wieder ab. Böden atmen. Pflanzen binden CO₂, geben aber einen Großteil davon durch Atmung, Zersetzung, Feuer und Bodenumwälzung wieder ab.

Nach der Kleinen Eiszeit stiegen die Temperaturen.

Diese Erwärmung verstärkte die natürlichen Prozesse im Kohlenstoffkreislauf.

Wärmere Ozeane setzen mehr CO₂ frei.

Wärmere Böden geben mehr CO₂ ab.

Eine wärmere, grünere Biosphäre bindet mehr Kohlenstoff durch Pflanzen, Zersetzung und Atmung.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die natürlichen CO₂-Veränderungen mehr als dreimal so groß sind wie die vom Menschen verursachten Emissionen, machen doch diese nicht mehr als 4 % der gesamten Kohlenstoffkreisläufe aus.

Koutsoyiannis stellt fest, dass sich die Temperatur zuerst ändert und das atmosphärische CO₂ erst danach reagiert. Zusammenfassend lässt sich sagen: Als sich die Welt nach der Kleinen Eiszeit erwärmte, passten sich Ozeane, Böden, Vegetation und Stoffwechselprozesse entsprechend an.

Das Klimasystem war vor dem Zeitalter der Kohlekraftwerke nicht stabil. Die Kleine Eiszeit, die etwa von 1300 bis 1850 dauerte, war eine der kältesten Perioden des Holozäns. Nach 1850 kehrte die Erwärmung zurück. Entscheidend ist, dass es bereits zuvor ähnliche Warmphasen gab: die mittelalterliche Warmzeit (MWP), das römische Klimaoptimum, das minoische Klimaoptimum und andere Warmphasen des Holozäns – von denen keine durch industrielle Emissionen verursacht worden war.

Die Isotopendaten sind ein Indiz. Die Temperaturaufzeichnungen sind ein weiteres.

Die Daten belegen immer wieder, dass das Klimasystem bereits vor den industriellen Emissionen in der Lage war, erhebliche Wärme zu erzeugen. Eine Studie aus dem Jahr 2025 in „Communications Earth & Environment“ ergänzt diese Erkenntnisse um Belege aus der Antarktis.

Forscher entdeckten im Inneren des Boulder-Clay-Gletschers im nördlichen Victoria-Land auf dem antarktischen Festland einen mehr als 4 km langen, unter dem Eis verborgenen Schmelzwasserkanal. Mit Hilfe von Bodenradar und Bohrungen konnten eine Erosionsfläche, Sedimentschichten und gut erhaltene Moosreste tief im Inneren des Eises nachgewiesen werden.

Heute ist der Boulder Clay Glacier permanent schneebedeckt, ohne Anzeichen von Oberflächen-Schmelzwasser. Doch vor etwa 1.000 Jahren, während der mittelalterlichen Warmzeit, kam es an diesem Gletscher zu weitreichender Oberflächenschmelze, fließendem Wasser, Sedimenttransport und Erosion.

Die Moosreste, die 11,11 m unter der Oberfläche gefunden worden waren, wurden auf etwa 1.050 kalibrierte Jahre vor heute datiert. Die Autoren datieren das spätere Erosionsereignis höchstwahrscheinlich auf den Zeitraum zwischen 900 und 989 Jahren vor heute, was mit der mittelalterlichen Warmzeit übereinstimmt.

Ihre Schlussfolgerung: Die sommerliche Schmelze an jenem Standort war in jenem Zeitraum stärker als heute.

Dies widerlegt die Behauptung, dass die mittelalterliche Wärme lediglich eine europäische Anomalie war. Ein Wärmeimpuls, der stark genug war, um Schmelzwassererosion auf einem antarktischen Gletscher auszulösen, deutet auf ein globaleres Ereignis hin.

Die Studie zu den CO₂-Isotopen findet seit der Kleinen Eiszeit keine eindeutigen Spuren der Industrialisierung. Die Studie zu den antarktischen Gletschern zeigt eine frühere vorindustrielle Wärme in einer Region, die heute gefroren und schneebedeckt ist.

Wieder einmal zeigt sich: das Klimasystem hat sich lange vor den modernen Emissionen drastisch verändert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/concordia-sets-back-to-back-monthly?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Die große Klima-Lüge mit CO₂ (Red. PAZ)*

30. April 2026 um 07:00

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Die US-Amerikaner erfanden das Märchen aus wirtschaftlichen Gründen, die Deutschen verbreiteten es wider besseres Wissen. Spitzen-Wissenschaftler bestätigen: Mit KI kommt man dem gigantischen Umweltschwindel auf die Schliche.

Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*

Überraschend gab EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kürzlich zu, dass der Ausstieg aus der Kernkraft ein schwerer Fehler war. Nicht eingeräumt aber hat sie, dass Europas Energiepolitik mit dem einseitigen Fokus auf Vermeidung von CO₂-Emissionen eine wirtschaftliche Krise ausgelöst hat. Sonst hätte sie eine komplette energiepolitische Kurskorrektur fordern müssen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sein Bedauern über Deutschlands Ausstieg aus der Kernenergie. Eine Änderung der fatalen Energiepolitik wurde dennoch nicht in Aussicht gestellt. Während die externen Kosten der Energiewende gar nicht mehr zu beziffern sind, dreht sich die Abwärtsspirale immer schneller. Dabei lässt sich die vorsätzlich verursachte Problematik des deutschen Energiesektors und der volkswirtschaftliche Schaden jetzt mithilfe von KI auf einen Bluff der US-Regierung der 70er Jahre zurückverfolgen. Ausgelöst durch mehrere Faktoren herrschte damals in den USA eine wirtschaftlich angespannte Lage. Insbesondere hatten dazu die reduzierten Öllieferungen aus den politisch unruhigen Golfstaaten während der ersten Ölkrise 1973 beigetragen, als Saudi-Arabien die Ölexporte in westliche Länder drosselte. Seither war die Gefahr des Ausbleibens der Kraftstoffimporte aus den Golfstaaten Dauerthema. Bereits vor dem Umsturz in Persien im Januar 1979 mit der Machtergreifung der Mullahs, die Amerika neben Israel zum Hauptfeind erklärten, war in Kalifornien als erstem US-Bundesstaat der Ausbau der Windkraft und der Solarenergie eingefädelt worden. Die Idee, schadlos oder auch nicht, Energie aus dem Nichts „zu ernten“, wurde als Möglichkeit aufgegriffen, um mittelfristig der Abhängigkeit vom Nahen Osten hinsichtlich der Energieversorgung zu entkommen. Finanziert wurden die (nicht-)erneuerbaren Energien Windkraft und Solarsysteme von Anfang an durch öffentliche Mittel und steuerbegünstigte private Investitionen.

Damit wurde Kalifornien zum Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien – die gar nicht erneuerbar sind – im mächtigsten Land der Welt. US-Präsident Carter entschied sich 1979, vermutlich aufgrund der Ereignisse im Iran, der Idee zu folgen.

Ein energiepolitischer Alleingang der USA auf diesem neuen Versuchsfeld war aber ausgeschlossen. Nicht nur die NATO-Länder, sondern alle Staaten der Welt sollten daher mit ins Boot eines „CO₂-Regimes“ genötigt werden. Um das Konzept weltweit akzeptabel und den Regierenden schmackhaft zu machen, bot sich Angst als Mittel der Wahl an, und eine steuerfinanzierte Umsetzung versprach dazu eine hohe Akzeptanz. Da traf es sich ausgezeichnet, dass der Geophysiker Frank Press als wissenschaftlicher Berater im Weißen Haus vorausschauend ein Konzept ausgearbeitet hatte, wonach angeblich bestätigt wäre, dass das vom Menschen emittierte Spurengas CO₂ als Treibhausgas in der Atmosphäre wirksam sei, was mittelfristig zur Erwärmung der Erde um mehrere Grad Celsius führen würde. So gelang es tatsächlich, dass die unwahre CO₂- Theorie aus dem 19. Jahrhundert binnen weniger Jahre zur physikalischen Wahrheit erhoben wurde, obwohl sie von Albert Einstein bereits 1917 widerlegt worden war. Heute sprechen führende Wissenschaftler von dem damals eingefädelten „größten Betrug der Menschheitsgeschichte“. So erklärte Dr. Jürgen Langeheine, Physiker und früheres hochrangiger Manager bei der BASF, in seinem 2012 erschienenen Buch „Energiepolitik in Deutschland. Das Geschäft mit der Angst“: „Das Treibhausmodell in Bezug auf die CO₂- Emissionen ist thermodynamischer Unsinn. Der Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ist eine Folge der durch die veränderte Aktivität der Sonne hervorgerufenen Erwärmung der Erde und dadurch entstandener CO₂- Ausgasung der Ozeane. Der Einfluss des Menschen auf diesen Prozess ist unbedeutend.“ Oder, wie er anschaulich erklärt: „Eine kältere Tasse Tee (CO₂- Moleküle in der oberen Atmosphäre) kann eine warme Tasse Tee (CO₂- Moleküle in der bodennahen Atmosphäre) nicht noch wärmer machen“ – gemäß dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Doch der CO₂-Aktivismus hat viele Väter. Die Verantwortung ist nicht mehr zu verorten! Das sagt eine frühere FDPLandesparlamentariern, die zu dem Komplex seit zweieinhalb Jahrzehnten forscht. Ihr Name ist der PAZ-Redaktion bekannt. Sie gibt folgendes Statement ab: „Mit dem harmlosen CO₂-Molekül wird unmoralischer Blödsinn doppelt praktiziert: Mit dem Amtstempel ,Schadstoff’ wird Luft zu Geld gemacht, und gleichzeitig wird gegenüber anderen mit Schädigungsrechten (Allowances = Du darfst) geschachert, d.h. man verkauft Dritten das Recht, anderen zu ‚schaden‘.“

Plötzlich physikalische Wahrheit
Seit den 1970er Jahren bemühten sich einflussreiche Politiker in den USA und Deutschland über internationale Organisationen wie das IPCC, die WMO, das IIASA (International Institute for Applied Systems Analysis) und andere, die CO₂-Treibhausgastheorie national und international zu implementieren und wirksam zu verbreiten. Sogenannte „ehrgeizige Zielmarken“ auf dem Weg zu dem „Netto-Null“ – in Bezug auf CO₂- Emissionen – werden den Staaten seit dem Kyoto-Protokoll von 1997 vorgegeben. Wie das gelang, enthüllt jetzt KI aufgrund von variierten Fragestellungen mit erstaunlicher Klarheit. Binnen weniger Jahre wurde durch die Arbeit diverser Organisationen und NGOs tatsächlich erreicht, dass die CO₂-Falschbehauptung als eine Gefahr für die Menschheit zur physikalischen Wahrheit avancierte.

KI liefert die Erklärungen:
(0) „Die Ölkrise 1973/74, ausgelöst durch das Ölembargo der OPEC-Staaten während des Jom-Kippur-Krieges, hatte weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und den Alltag. Sie markierte das Ende der Nachkriegs-Boomjahre und führte zu einem Umdenken in Energie- und Umweltfragen. Die Krise führte zu einer verstärkten Suche nach alternativen Energiequellen und Bemühungen um Energieeffizienz (z.B. verbesserte Wärmedämmung).“
(0) „Die Treibhausgastheorie spielte den USA während der Ölkrise der 1970er Jahre insofern in die Hände, als sie wissenschaftliche Argumente für eine Abkehr vom ausländischen Öl lieferte und den Umbau der eigenen Energieversorgung forcierte, ohne primär als politisches Druckmittel gegen die OPEC zu erscheinen.“
(0) „Carters Regierungsapparat, insbesondere der Geophysiker Frank Press, initiierte Studien, um die Problematik in die Energiepolitik zu integrieren.“

Tatsächlich beauftragte Press nachweislich verschiedene Wissenschaftler, die teils bei US-Behörden beschäftigt waren, mit der Erstellung von Memos und Kurzstudien zu dieser Frage. Daraufhin veröffentlichte die National Academy of Sciences 1979 auf Anfrage des Weißen Hauses den wegweisenden Charney-Bericht „Carbon Dioxide and Climate: A Scientific Assessment“. Das Ergebnis war die Warnung, dass eine Erwärmung der Erde um etwa drei Grad Celsius wahrscheinlich sei. Ebenfalls wurde 1979 die „JASON Group“, laut KI „eine unabhängige Gruppe von Wissenschaftlern“, mit einer Untersuchung beauftragt, um die langfristigen Auswirkungen von CO₂- Emissionen auf das Klima zu prüfen. Der Bericht bestätigte, dass eine Verdoppelung von CO₂ in der Atmosphäre zu einem signifikanten Temperaturanstieg führen würde.

KI enthüllt weiter inklusive durchgeführten Faktencheck:
„Kalifornien schuf staatliche Anreize, Steuergutschriften (Federal Investment and Energy Credits) und Einspeisevergütungen. Diese Maßnahmen machten Investitionen (in die erneuerbaren Energien) sehr attraktiv. Die ersten großen Windparks (Windfarms) entstanden infolge dieser Förderung in den späten 70er und frühen 80er Jahren, unter anderem in Tehachapi und Altamont Pass. Die Ölkrise führte also dazu, dass der Staat und private Investoren in die Forschung und Entwicklung von Windkraftanlagen investierten, um alternative Energiequellen zu finden.“ Für den rein politisch motivierten Einstieg der USA in die (nicht-)erneuerbaren Energien liefert auch die Filmindustrie jener Jahre mit dem Film „American Gigolo“ von 1980 (deutscher Titel „Ein Mann für gewissen Stunden“ mit Richard Gere in der Hauptrolle) einen eindrucksvollen Beleg. Der Film wurde von Februar bis April 1979 gedreht, also unmittelbar nachdem im Januar 1979 der Umsturz des Schah-Regimes in Persien stattgefunden und die Mullahs an die Macht gespült hatte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der Filmregisseur Paul Schrader aus damals aktuellem Anlass die folgende Szene in den Filmklassiker eingebaut: Los Angeles, Kalifornien, Ende der 1970er Jahre. Im Saal eines Luxushotels sitzt ein schwerreiches, vornehmes Publikum an den Tischen und lauscht der Rede des Senators Charles Stratton. Dieser beschreibt die „schwierige wirtschaftliche Lage“, in der sich das Land befand. Landesweit kam es zu Energiesparmaßnahmen und Preissteigerungen. Man erkannte die verhängnisvolle Abhängigkeit von den Ölimporten aus dem Nahen Osten. Befürchtet wurde eine andauernde Verknappung des Öls auf dem Weltmarkt. Stratton schwört das Publikum auf grundlegende Änderungen bei der Energiegewinnung ein: „In Zeiten wirtschaftlicher Einschränkungen sind es die Privilegierten, die den anderen vorausgehen sollten, sozusagen als Wegbereiter für eine neue Zeit! Wir verfügen über die technologischen Mittel und das Wissen, um unser geliebtes Vaterland aus dem Würgegriff der fossilen Treibstoffe zu befreien.“ Wie in diesem Filmklassiker nachgestellt, wird es sich Ende der 70er Jahre in Kalifornien wohl so abgespielt haben. Fragt man KI allerdings allgemein nach dem vom Menschen verursachten CO₂-Ausstoß, liegt die Antwort ganz auf Linie der veröffentlichten Falschbehauptung. Doch welch eine „stupide“ Entlarvung des Lügengebäudes liefert diese Auskunft: „Seit Beginn der Industrialisierung hat der Mensch die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre um fast 50 Prozent erhöht. Auch wenn das menschengemachte CO₂ oft nur auf ca. vier Prozent der jährlichen Gesamtflüsse geschätzt wird, ist es die Netto-Erhöhung, die zählt. Es ist wie ein Fass, das durch einen kleinen, kontinuierlichen Zufluss überläuft, obwohl der Wasserstand durch die natürlichen Zu- und Abflüsse eigentlich konstant war.“

Dümmste Form der Spekulation
Zu derartigem Klamauk hat sich der deutsch-amerikanische Atmosphärenphysiker und Meteorologe Professor Gerhard Kramm mehrfach in E-Mails kritisch geäußert: „Da die statistische Beschreibung von meteorologischen Größen auf Messdaten der Vergangenheit beruht, ist der Begriff des Klimaschutzes barer Unsinn. Man kann solche Daten allenfalls gegen Missbrauch schützen, mehr auch nicht. Wer auf die sogenannten Klimamodelle hinweist, der hat überhaupt nicht begriffen, was da getrieben wird. Das ist Spekulation mit numerischen Modellen, sicherlich die teuerste und dümmste Form der Spekulation.“ Kramm weiter: „Die CO₂- Treibhausblödelei wurde in Deutschland von der Kernenergie-Lobby unter der Führung des von-Weizsäcker-Schülers (gemeint ist Carl Friedrich von Weizsäcker) Wolf Häfele (1927–2013) als Waffe gegen den Konkurrenten ‚Kohleverstromung‘ seit 1973 gezielt eingesetzt. Nachdem Häfele, bekannt als ‚Vater des Schnellen Brüters‘, 1973 zum Direktor des IIASA-Projekts ‚Energiesysteme‘ ernannt worden war, begann die Anti-CO₂- Propaganda. Die Behauptung, dass die Minderung der CO₂-Konzentrationen ‚nach Kenntnis aller Klimaforscher nützlich für die heutigen und erst recht künftigen Menschen sei‘, ist haarsträubender Unsinn. Bis heute existiert nicht die Spur eines Beweises, dass die atmosphärische CO₂-Konzentration irgendeine der 29 verschiedenen Klimate, wie sie gemäß der Koeppen-Geiger-Klimaklassifikation abgebildet sind, überhaupt beeinflusst.“ Kramm gehört zu den Unterzeichnern des Aufrufs „No Need to Panic About Global Warming“, den das „Wall Street Journal“ am 27. Januar 2012 veröffentlichte. Unter den 16 hochgradig qualifizierten internationalen Wissenschaftlern waren: Nir Joseph Shaviv, israelisch-US-amerikanischer Physiker und Professor am Racah-Institut für Physik der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Dr. David Nowell, „former chairman and NATO meteorologist from Canada, Dr. Antonio Zichichi, president of the World Federation of Scientists, Dr. William Gray, Colorado State University, former president of the American Meteorological Association, Dr. Diane Douglas, climatologist and paleoclimatologist, Dr. Harry Lins, cochairman of the IPCC Hydrology and Water Resources Working Group, Dr. Antonio Zichichi, President of the World Federation of Scientists, Dr. Ivar Giaever, Nobel Laureate and physicist“ – alles Namen, die für sich und die höchste wissenschaftliche Qualität ihrer Statements sprechen.

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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 17.04.2026, S.3 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :  https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Der Beitrag Die große Klima-Lüge mit CO₂ (Red. PAZ)* erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Jetzt anmelden: 17. Internationale Klima- und Energiekonferenz, IKEK-17, in Halle an der Saale

29. April 2026 um 00:36

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unterstützer, Freunde und Interessierte,

wir freuen uns, Sie herzlich zur 17. Internationalen Klima- und Energiekonferenz (IKEK-17) einzuladen, die am 26. und 27. Juni 2026 in den Räumlichkeiten der HALLE MESSE GmbH in Halle (Saale) stattfindet.

Die Konferenz bringt erneut hochkarätige internationale Wissenschaftler und Experten zusammen. Zu den Referenten zählen unter anderem:

  • John Clauser, University of California, Berkeley, Nobelpreisträger Physik 2022

  • Henrik Svensmark, Technische Universität Kopenhagen

  • Michael Limburg, EIKE

  • Stefan Kröpelin, Universität zu Köln

  • Nicola Scafetta, Universität Neapel Federico II

  • Ronan Connolly, CERES Science

  • Willie Soon, Harvard University

  • William Happer, Princeton University (angefragt)

Die gesamte Veranstaltung wird simultan in Deutsch und Englisch gedolmetscht.

Teilnahmegebühren:

  • 2-Tagesticket (Fr./Sa., inkl. Abendessen): 200 €
  • 1-Tagesticket (Fr., inkl. Abendessen): 150 €
  • 1-Tagesticket (Sa.): 100 €
  • Ermäßigtes 2-Tagesticket (mit Nachweis): 100 €

Tickets können unter folgendem Link erworben werden: TixTown  (Link)

Anfahrt:
Halle Messe
Messestr. 10
06116 Halle (Saale)

Der Veranstaltungsort Halle Messe ist sehr gut ausgeschildert und leicht über die A14 (Abfahrt „Halle-Ost“) zu erreichen. Per Bahn über den ICE-Knotenpunkt Halle (Saale) Hbf mit direkter ÖPNV-Anbindung u.a. an die S-Bahn-Haltestelle „Halle Messe“, per Flugzeug über den nahegelegenen Flughafen Leipzig/Halle (LEJ). Es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten vor Ort.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Die Durchführung einer internationalen Konferenz dieser Größenordnung erfordert erhebliche organisatorische und finanzielle Mittel. Als unabhängige und private Institution ist das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) e.V. auf die Unterstützung von Förderern, Freunden und engagierten Bürgern angewiesen.

Wenn Sie unsere Arbeit und den offenen wissenschaftlichen Austausch unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Spende. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – hilft uns, auch künftig hochwertige Veranstaltungen und Forschungsarbeit zu ermöglichen. Vielen Dank!

Spendenmöglichkeiten per Banküberweisung an:

Zahlungsempfänger:   Europäisches Institut für Klima & Energie
IBAN:                         DE34 8309 4454 0042 4292 01
BIC:                            GENODEF1RUJ
Bank:                          Volksbank Gera Jena Rudolstadt

oder via PayPal (Link)

Darüber hinaus laden wir Sie ein, diese Einladung in Ihrem Netzwerk weiterzugeben und so weitere Interessierte und potenzielle Unterstützer zu erreichen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie persönlich in Halle an der Saale begrüßen zu dürfen und gemeinsam zwei inspirierende Konferenztage zu erleben!

 –                –                  –        

English version:

Dear supporters, colleagues and friends,

we are pleased to cordially invite you to the 17th International Climate and Energy Conference (IKEK-17), which will take place on 26 and 27 June 2026 at the premises of HALLE MESSE GmbH in Halle (Saale), Germany.

Once again, the conference will bring together distinguished international experts. Confirmed speakers include, among others:

  • John Clauser, University of California, Berkeley (Nobel Laureate in Physics, 2022)

  • Henrik Svensmark, Technical University of Denmark

  • Michael Limburg, EIKE

  • Stefan Kröpelin, University of Cologne

  • Nicola Scafetta, University of Naples Federico II

  • Ronan Connolly, CERES Science

  • Willie Soon, Harvard University

  • William Happer, Princeton University, (invited)

The preliminary conference program will be published shortly.

The entire event will be simultaneously interpreted in German and English.

Participation fees:

  • 2-day ticket (Fri/Sat, incl. dinner): €200
  • 1-day ticket (Fri, incl. dinner): €150
  • 1-day ticket (Sat): €100
  • Reduced 2-day ticket (with valid proof): €100

Tickets can be purchased via the following link: TixTown  (Link)

Venue and directions:

Halle Messe
Messestr. 10
06116 Halle (Saale)
Germany

The venue, Halle Messe, is well signposted and easily accessible via the A14 motorway (exit “Halle-Ost”). By rail, it can be reached via the ICE-Train hub “Halle (Saale) Hauptbahnhof” with direct public transport connections, including the S-Bahn stop “Halle Messe”. By air, the nearest airport is Leipzig/Halle (LEJ). Ample parking is available on site.

Please support our work!

Organising an international conference of this scale requires substantial organisational and financial resources. As an independent and privately funded institution, the European Climate and Energy Institute (EIKE) relies on the support of sponsors, friends, and engaged citizens.

If you would like to support our work and promote open scientific exchange, we would greatly appreciate your donation. Every contribution—large or small—helps us continue to organize high-quality events and conduct research. Thank you very much.

Donations can be made via bank transfer to:

Beneficiary:    Europäisches Institut für Klima & Energie
IBAN:             DE34 8309 4454 0042 4292 01
BIC:                GENODEF1RUJ
Bank:              Volksbank Gera Jena Rudolstadt

or via PayPal (Link)

We also kindly encourage you to share this invitation within your network in order to reach additional interested parties and potential supporters.

We would be delighted to welcome you in person in Halle (Saale) and to share two inspiring days of conference discussions with you!

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Wirtschaftswissenschaftler in UK sagt, hohe Energiepreise seien „gut für das Klima“

26. April 2026 um 07:00

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Tilak Doshi
Ein britischer Ökonom sprach kürzlich das Unausgesprochene laut aus: Hohe Energiepreise seien „gut für das Klima“. Das ist kein Ausrutscher, sondern symptomatisch für moderne Ökonomen. „Die Barbaren haben die Tore nicht gestürmt. Die westlichen Eliten haben sie hereingebeten, ihnen Stühle angeboten und sie gebeten, den Lehrplan neu zu gestalten.“

Wenn die Benzinpreise aufgrund von Versorgungsschocks – wie der Sperrung der Straße von Hormus und der Umleitung von Öltankern – in die Höhe schnellen, hätte man eine Diskussion über Geopolitik, Marktsignale und die offensichtlichen angebotsseitigen Abhilfemaßnahmen erwarten können. Davon gab es reichlich, einige kompetent und sogar meisterhaft, andere weniger kompetent von „Sofort-Experten“ in den sozialen und Massenmedien. Doch ein kürzlich in The Conversation erschienener Artikel eines Ökonomen bot eine Lösung, die so pervers realitätsfern war, dass sie aus einem satirischen Drehbuch von Babylon Bee stammen könnte.

Unter Berufung auf Untersuchungen, wonach ein Anstieg der Benzinpreise in UK um 10 Prozent die Nachfrage um 5 Prozent senken kann, erklärte der Artikel feierlich, dass „hohe Preise ein Mittel sind, den Verbrauch anzupassen, um mit dem geringeren Angebot fertig zu werden“. Die Botschaft war unmissverständlich: Angesichts der plötzlichen Verknappung von Raffinerieprodukten besteht die richtige Reaktion nicht darin, mehr Kraftstoff zu produzieren, wenn das Land über eigene fossile Brennstoffressourcen verfügt (wie Großbritannien), oder mehr aus Quellen außerhalb der Straße von Hormus zu importieren – oder beides. Stattdessen lautet der Rat von Christoph Siemroth, Dozent für Wirtschaftswissenschaften an der University of Essex, das Wenige, das noch übrig ist, noch teurer zu machen – damit die breite Masse weniger Auto fährt, den Bus nimmt und den glorreichen Übergang zur Netto-Null beschleunigt.

Ahnungslos und heimtückisch

Man fühlt sich an Marie Antoinettes berühmte Bemerkung über den Kuchen erinnert, welche die Ahnungslosigkeit des Adels offenbart. Doch der Artikel in „The Conversation“ ist etwas weitaus Heimtückischeres: die Vereinnahmung der Wirtschaftswissenschaften selbst durch die grüne Ideologie, die mittlerweile unsere Institutionen beherrscht – von der BBC bis zum Finanzministerium, von den Aufenthaltsräumen in Oxbridge bis zum britischen Wetterdienst. Die Disziplin, die einst als letzte Bastion gegen den langen Marsch der Frankfurter Schule durch die Sozialwissenschaften stand, ist gefallen. Frank Knight, Gary Becker, George Stigler, Milton Friedman und andere hielten eine Generation lang die Tore gegen postmodernes Geschwätz verschlossen. Das ist vorbei. Die Barbaren sind in der Festung, tragen Schals mit dem Widerspruch in sich tragenden Namen „Department for Energy Security and Net Zero“ und skandieren „Nachhaltigkeit“ wie einen säkularen Rosenkranz.

Man bedenke die elementare Logik, die jeder Wirtschaftsstudent im ersten Jahr einst verinnerlicht hat, bevor die PPE-Studenten in Oxford und Cambridge ihre Hochschulausbildung in Gaia-Verehrung begannen. Wenn der Preis einer Ware aufgrund von Knappheit steigt – sei es durch eine Blockade im Persischen Golf oder eine Produktionskürzung der OPEC –, ist das Signal eindeutig: mehr produzieren, mehr explorieren, mehr innovieren. Großbritannien sitzt auf einigen der reichsten Kohlenwasserstoff-Vorkommen Europas. Die Öl- und Gasreserven in der Nordsee sind physisch nicht erschöpft; sie werden nur angesichts der strafenden Steuersätze von [Energieminister Ed] Miliband wirtschaftlich unrentabel gemacht.

Onshore-Schiefergas, das nach einem Jahrzehnt regulatorischer Willkür kaum angezapft worden ist, könnte unsere Energiesicherheit grundlegend verändern, wenn das „Vorsorgeprinzip“ nicht als unumstößliche Regel behandelt würde. Höhere Preise sollten in einer vernünftigen Welt genau diese Reaktion auslösen: mehr Bohrungen, mehr Fracking, mehr Investitionen in Raffineriekapazitäten, mehr Öl- und Gasimporte von verschiedenen Lieferanten. Stattdessen verschreiben unsere grünen Ökonomen das wirtschaftliche Äquivalent dazu, einen Fieberpatienten in die Sauna zu stecken. Die Nachfrage muss sinken. Die Preise müssen unerträglich hoch bleiben. Das Leiden ist der Sinn der Sache.

Steuern

Der Beitrag in „The Conversation“ ist beispielhaft für sein Genre. Preisobergrenzen werden zu Recht als wettbewerbsverzerrend abgetan, da sie zu physischen Engpässen und Warteschlangen als Mittel der Rationierung führen. Man muss sich nur an die langen Schlangen an den Tankstellen in den USA unter Jimmy Carters Preiskontrollen nach dem Ölpreisschock von 1979 erinnern.

Etwa 50–55 % des britischen Verkaufspreises für Benzin und Diesel fließen derzeit als Steuern an den Staat. Doch Senkungen der Kraftstoffsteuer werden abgelehnt, da sie nicht zielgerichtet sind und dem Fiskus Einnahmen kosten – schließlich macht die Kraftstoffsteuer fast 2 Prozent der Staatseinnahmen aus, eine nette kleine Einnahmequelle für den Netto-Null-Industriekomplex.

Die bevorzugte Lösung? Einmalige Barzahlungen an einkommensschwache Autobesitzer, nach dem Vorbild der deutschen Benzinrabattaktion von 2022, bei der es 2022 zu einer vorübergehenden Senkung der Mineralölsteuer kam, um die explodierenden Benzin- und Dieselpreise während der durch den russischen Einmarsch in der Ukraine ausgelösten Energiekrise abzufedern.

Das Schöne daran sei, so wird uns gesagt, dass dadurch das „Preissignal“ erhalten bleibt, während die Haushalte davon „profitieren“, wenn sie das Auto zu Hause stehen lassen. Übersetzung: Wir bestechen euch, damit ihr arm und unmobil bleibt – alles im Namen [der Rettung] des Planeten. Unterdessen spüren die Urheber solcher Weisheiten nie die Auswirkungen. Sie belehren den Klempner, Zimmermann oder Elektriker in seinem weißen Lieferwagen, der seiner Arbeit nachgeht, und die finanziell angeschlagene Mutter, die ihre Kinder zur Schule fährt, dass ihre höheren Kraftstoffkosten ein Vorzug und kein Makel sind.

Luxusvorstellungen und geistige Korruption

Es handelt sich um luxuriöse, von Weltanschauungen geprägte energiepolitische Maßnahmen, die „der Oberschicht zu geringen Kosten Status verleihen, während sie den unteren Schichten oft Kosten aufbürden“. Wie Victor Davis Hanson schon so oft betont hat, leiden die linken politischen Eliten in den von den Demokraten regierten Bundesstaaten kaum unter den Folgen ihrer eigenen Politik. Die Begeisterung der Großstadt-Elite für offene Grenzen endet abrupt an den hohen Mauern ihrer eigenen Villen (man denke nur an Nancy Pelosi).

Gleiches gilt für den Energiesektor. Die Bewohner der liberalen Großstadtblase können sich den Parkplatz in Covent Garden für 12 Pfund pro Stunde leisten, das sanierte viktorianische Reihenhaus mit einer Luftwärmepumpe von der Größe eines Kleinwagens und den Tesla, dessen wahre Umweltkosten in chinesischen Lithiumseen und in handwerklichen Kobaltminen verborgen liegen, in denen kongolesische Kinder als Arbeitskräfte eingesetzt werden. Für sie ist „Nachhaltigkeit“ eine Lifestyle-Marke. Für den Rest des Landes – Rentner, die sich zwischen Heizen und Essen entscheiden müssen, Spediteure, denen der Bankrott droht, Landwirte, die ihre Traktoren nicht mehr betreiben können – ist es wirtschaftlicher Sadismus, der sich als Tugend tarnt.

Buddhistischer Ökonom

Die historische Parallele ist aufschlussreich. E.F. Schumacher – der „buddhistische Ökonom“ – sagte uns: „Klein ist schön“ und dass riesige Kraftwerke in gewisser Weise geistig zerstörerisch seien. Man fragt sich, was er wohl davon halten würde, dass ein modernes Gas-Kombikraftwerk eine Leistung von mindestens 200 MW haben muss, um auch nur annähernd effizient zu sein, oder dass die industrielle Zivilisation auf Skaleneffekten basiert und nicht auf Stahlöfen im Hinterhof.

Doch das heutige „grüne Establishment“ wiederholt den maoistischen Wahnsinn in westlicher Verkleidung: dezentrale „Gemeinschaftsenergie“, schwankende Wind- und Solarenergie, die massive Subventionen und Gasreservewerke erfordern, sowie das ideologische Beharren darauf, dass die optimale Größe einer Wirtschaft genau der CO₂-Bilanz entspricht, die von „Klimamodellierern“ in Exeter oder East Anglia verordnet wurde. Die Sowjetunion versuchte, den „neuen sowjetischen Menschen“ zu schaffen – selbstlos, kollektivistisch, befreit von niederen materiellen Begierden. Das Projekt scheiterte spektakulär. Sein Nachfolger ist der „neue grüne Mensch“, der seinen CO₂-Fußabdruck misst, mit dem Fahrrad zum veganen Restaurant fährt und jubelt, wenn Ed Miliband ein weiteres Nordsee-Feld stilllegt. Der totalitäre Impuls bleibt bestehen; nur das Orwellsche Vokabular hat sich von „proletarischem Internationalismus“ zu „gerechtem Übergang“ und „Klimagerechtigkeit“ gewandelt.

Die intellektuelle Korruption sitzt tief. Paul Krugman, Nobelpreisträger für Handelstheorie, verfasst mittlerweile Kolumnen, die sich wie Pressemitteilungen der „Klimakirche“ lesen. Grenzkosten für Erdgas? Nicht sonderlich relevant, wenn politische Kosten – CO₂-Steuern, Verpflichtungen zur Nutzung erneuerbarer Energien, Netzentgelte, Zahlungen im Kapazitätsmarkt – etwa 60 % Ihrer Rechnung ausmachen. Wie Kathryn Porter, David Turver und andere mit forensischer Klarheit dokumentiert haben, ist die „Energiepreiskrise“ größtenteils eine durch die Netto-Null-Politik ausgelöste Krise. Die Großhandelskosten für Strom sind nur ein Teil der Geschichte; der Rest ist die gezielte Überlagerung durch grüne Abgaben und Steuern, die kein klassischer Ökonom als marktbasiert anerkennen würde. Dennoch wird uns mit ernster Miene erzählt, dass der 97-Prozent-Konsens von uns verlangt, dies als gesicherte Wissenschaft zu akzeptieren. Der gleiche Konsens, wie man feststellt, der uns einst versicherte, dass eine Pause beim globalen Temperaturanstieg unmöglich sei, dass die Eisbären dem Untergang geweiht seien und dass die Gletscher im Himalaya bis 2035 verschwunden sein würden.

Tyrannei

Rupert Darwalls „Green Tyranny“ bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Ursprünge des „Klima-Industriekomplexes“. Die Wurzeln der grünen Bewegung liegen nicht in der empirischen Ökologie, sondern in einer malthusianischen Abneigung gegen die industrielle Moderne und einer quasi-religiösen Sehnsucht nach Kontrolle. Was man isst (weniger Fleisch), wie weit man reist (weniger Flüge), welche Temperatur der Thermostat erreichen darf (nicht mehr als 19 °C, wenn es nach Whitehall geht) – das sind keine technischen, sondern moralische Fragen, die von der neuen Priesterschaft der Ökonomen überwacht werden, welche die Sparsamkeit von Ockhams Rasiermesser gegen den missbräuchlichen Einsatz des Vorsorgeprinzips („sicher ist sicher“) eingetauscht haben. Unsicherheit wird asymmetrisch als Waffe eingesetzt, so dass geringfügige oder hypothetische Risiken (z. B. induzierte Seismizität durch Fracking) eine regulatorische Lähmung auslösen, während die weitaus größeren Risiken von Alternativen heruntergespielt werden. Das Vorsorgeprinzip wird zu einem de facto Veto-Instrument für ideologischen Widerstand gegen Kohlenwasserstoffe, nicht zu echtem Risikomanagement.

Der Homo oeconomicus, jener rationale Nutzenmaximierer, der in kulturellen Normen verankert ist und den Adam Smith sowohl in „Der Wohlstand der Nationen“ als auch in „Die Theorie der moralischen Empfindungen“ beschrieben hat, ist durch den Homo Climaticus ersetzt worden: ein Wesen, dessen Entscheidung grundsätzlich der CO₂-Bilanz untergeordnet werden muss.

Die Folgen sind nicht abstrakt. Die Energiepreise in Großbritannien gehören zu den höchsten in der entwickelten Welt, gerade weil wir Ideologie über Geologie gestellt haben. Während China alle paar Jahre Kohlekraftwerkskapazitäten hinzufügt, die dem gesamten britischen Stromnetz entsprechen, und Indien seine fossile Infrastruktur ohne Reue ausbaut, belehrt der Westen den Globalen Süden über Netto-Null und wundert sich, warum die BRICS+-Staaten ihre „politischen Verpflichtungen“ gegenüber UN-Foren wie der COP30-Konferenz in Brasilien im letzten Jahr absichern. Die multipolare Neuordnung ist nicht nur geopolitischer Natur, sondern betrifft auch den Energiesektor. Die übrigen Länder haben erkannt, dass das Netto-Null-Experiment des Westens wirtschaftlicher Selbstmord ist. Sie beabsichtigen keine solche Torheit.

Ein Funken Hoffnung oder Barbaren vor den Toren?

Dennoch gibt es Hoffnungsschimmer. Das Blatt wendet sich, wie Matt Ridley in seinem jüngsten Clintel-Vortrag „The Climate Parrot is almost dead“ erläutert. Ridley argumentiert, dass die öffentliche und politische Dynamik hinter der Erzählung vom „Klimanotstand“ nachlässt. Tatsächlich stößt die Toleranz der Öffentlichkeit gegenüber grünem „Virtue Signalling“ an Grenzen, sobald die Rechnungen ins Haus flattern. Die anhaltenden Proteste in Irland gegen die Kraftstoffkosten, an denen Landwirte, Bauunternehmer und andere beteiligt sind, haben massive Ausmaße angenommen und die Regierung dazu veranlasst, die Armee in „Bereitschaft“ zu versetzen, da die landesweiten Kraftstoffproteste weiterhin erhebliche Störungen verursachen und die Versorgungssicherheit im ganzen Land gefährden. Die mögliche Einbeziehung des Militärs erfolgt vor dem Hintergrund, dass sich die Blockaden vor großen Kraftstoffdepots verschärfen, was die Regierung dazu veranlasst, als Reaktion auf die eskalierende Krise einen gefährlichen Kurswechsel hin zu einer „Durchsetzungsphase“ einzuleiten. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich diese Proteste auf Norwegen und Frankreich ausweiten, wo Landwirte und Lkw-Fahrer dort Hauptverkehrsstraßen mit Traktoren und Lastwagen blockieren.

Inhalt aus blockierter Einbettung:

AUFRUF AN ALLE NATIONEN 🌍

Jetzt ist es soweit! Frankreich 🇫🇷 schließt sich nun dem #Fuelprotest #ireland #française an. Die Europäische 🇪🇺 Union muss unverzüglich aufgelöst werden, ebenso wie ihre korrupte Führung und die verräterischen Politiker, die sich gegen ihr eigenes Volk stellen. pic.twitter.com/FVJk4BIlav — IRISH PATRIOT (@irishpatriot91) 11. April 2026

Populistische Bewegungen in ganz Europa und den Vereinigten Staaten fordern einen realistischen Umgang mit der Energiepolitik: eine Strategie, die alle Optionen umfasst – einschließlich Kernkraft, Gas und ja, sogar die schöne, schwarze Kohle, wo es geologische und wirtschaftliche Gegebenheiten diktieren. Die Chicagoer Schule mag zwar Risse bekommen haben, doch ist sie noch nicht vollständig zerstört. Strenge Ökonomen – jene, die immer noch bereit sind, den Daten statt den Fördergeldern zu folgen – weisen weiterhin darauf hin, dass Anpassung und technologischer Fortschritt apokalyptische Prognosen stets überholt haben. Der „Klimanotstand“, der eine sowjetische Rationierung durch Preise rechtfertigt, ist bei genauerer Betrachtung eine politische Entscheidung, kein wissenschaftliches Gebot.

Barbaren

Die Wirtschaftswissenschaft war einst die sparsamste aller Sozialwissenschaften, die mit Grenzwertanalyse und offenbarten Präferenzen banale Ansichten durchschaute. Wenn sie diese Disziplin zugunsten der höheren Berufung der Gaia-Verehrung aufgibt, hört sie auf, Wirtschaftswissenschaft zu sein, und wird zu Propaganda. Der Artikel in „The Conversation“ ist keine Ausnahmeerscheinung; er ist ein Symptom einer Disziplin, die Wahrheit gegen eine Festanstellung und Strenge gegen Selbstgerechtigkeit eingetauscht hat. Die Barbaren haben die Tore nicht gestürmt. Die westlichen Eliten haben sie hereingebeten, ihnen Stühle angeboten und sie gebeten, den Lehrplan neu zu gestalten.

Die Korrektur wird nicht durch weitere Weißbücher oder verhaltensorientierte Anstöße kommen. Sie wird kommen, wenn die Wähler – jene, deren gelebte Erfahrung mit grüner Politik höhere Rechnungen, kältere Wohnungen und langsamere Wege ist – ein Ende des Experiments fordern. Irland befindet sich gerade in Aufruhr. Energie im Überfluss ist kein Luxus; sie ist das Fundament der modernen Zivilisation. Etwas anderes vorzutäuschen ist keine Weltgewandtheit. Es ist zivilisatorische Selbstzerstörung. Und die Rechnung landet, wie immer, bei den Menschen, die sich das Öko-Kreuz am wenigsten leisten können.

A version of this article was first published in The Daily Sceptic on 14 April 2026.

Dr Tilak K. Doshi

Dr Tilak K. Doshi is the Daily Sceptic‘s Energy Editor. He is an economist, a member of the CO2 Coalition and a former contributor to Forbes. Follow him on Substack and X.

Link: https://clintel.org/uk-economist-says-high-energy-prices-are-good-for-the-climate/

Übersetzt von Christian Freuer

 

Der Beitrag Wirtschaftswissenschaftler in UK sagt, hohe Energiepreise seien „gut für das Klima“ erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Eine Vermutung aus dem Jahr 1955 wurde zur falschen Grundlage des menschengemachten Klimas – und wie eine Studie aus dem Jahr 2020 sie als unumstößliche „Wahrheit“ zementierte.

24. April 2026 um 08:00

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Auf X gefunden, Jonathan Cohler, @cohler

1955 beobachtete Hans Suess, dass der radioaktive Kohlenstoff-14-Gehalt in Baumringen in den vorangegangenen fünfzig Jahren abgenommen hatte. Er lieferte eine vorläufige Erklärung. Seine genauen Worte lauteten:

„Der Rückgang lässt sich auf die Freisetzung einer bestimmten Menge an C¹⁴-freiem CO₂ in die Atmosphäre durch die Verbrennung von Kohle und Öl sowie auf den Isotopenaustausch zwischen atmosphärischem CO₂ und dem in den Ozeanen gelösten Bicarbonat zurückführen.“

Lesen Sie diesen Satz aufmerksam. Suess schlug zwei Mechanismen vor – die Verbrennung fossiler Brennstoffe und den natürlichen Austausch im Ozean –, die er mit einem „und“ verband, ohne zu behaupten, welcher von beiden wichtiger sei. Die Formulierung „lässt sich zurückführen auf“ ist typisch für eine Hypothese, nicht für einen Befund. Die Formulierung „eine bestimmte Menge“ ist bewusst vage. Hier tut ein Wissenschaftler, was Wissenschaftler tun sollten: eine plausible Erklärung liefern und die Frage offenlassen.

Was dann geschah, war keine Wissenschaft, sondern Soziologie.

Die nachfolgende Literatur nahm Suess’ Satz, strich den zweiten Mechanismus (den ozeanischen Austausch), formulierte den ersten (fossile Brennstoffe) von: „kann zugeschrieben werden auf“ zu: „wird verursacht durch“ auf und nannte das Ergebnis den „Suess-Effekt“ – als hätte Suess selbst fossile Brennstoffe als alleinige Ursache identifiziert. Das hatte er nicht. Er hatte eine zweiteilige Vermutung aufgestellt, ohne einen der beiden Teile quantitativ zu belegen.
Doch die vereinfachte Version ließ sich leichter zitieren, leichter lehren, leichter in Modelle einbauen und leichter finanzieren. Also setzte sich die vereinfachte Version durch. In den 1970er-Jahren fand sie Eingang in die Lehrbücher. In den 1990er-Jahren in die IPCC-Berichte. In den 2000er-Jahren galt sie als so selbstverständlich, dass ihre Behauptung ohne Beweise als ausreichend angesehen wurde.

Im November 2020 veröffentlichten Heather Graven (Leiterin der Forschungsgruppe Kohlenstoffkreislauf am Imperial College London seit 2013), Ralph Keeling (Sohn von Charles David Keeling (1928–2005)) und Joeri Rogelj die Studie „Changes to Carbon Isotopes in Atmospheric CO₂ Over the Industrial Era and Into the Future“ in der Fachzeitschrift „Global Biogeochemical Cycles“, die als maßgebliche Darstellung dieses „Konsenses“ gelten sollte. Die Studie wurde als „Grand Challenges“-Papier – eine wegweisende Übersichtsarbeit, die den aktuellen Wissensstand eines ganzen Forschungsfeldes definieren sollte – ausgezeichnet. Sie wurde vielfach zitiert, vom IPCC verwendet, vom MIT Climate Portal referenziert und gilt als die maßgebliche Quelle für die Isotopenbeweise der anthropogenen CO₂-Anreicherung. Die Studie ist umfassend, technisch detailliert und mit akribischen Quellenangaben versehen. Sie basiert jedoch vom ersten Satz der Zusammenfassung bis zur letzten Projektion in Abschnitt 8 auf der unhinterfragten Suess- Annahme.Und die Struktur verschleiert diese Annahme.

Hier ein Beispiel:

Die Architektur eines Zirkelschlusses.

Die Zusammenfassung von Graven et al. (2020) enthält folgenden Satz:

 „Vorzeichen und Ausmaß der Veränderungen werden hauptsächlich durch globale Emissionen fossiler Brennstoffe bestimmt.“

Dies liest sich wie ein Befund – eine aus Beweisen gezogene Schlussfolgerung. Das ist es aber nicht . Es beschreibt lediglich, was innerhalb des Modells der Autoren geschieht, wenn sie eine Eingangsgröße variieren. Das Modell wurde mit Emissionen fossiler Brennstoffe als dominierender exogener Einflussgröße erstellt. Es wurde so angepasst, dass es historische Isotopendaten unter der Annahme reproduziert , dass fossile Brennstoffe die beobachteten Veränderungen verursacht haben. Anschließend wurde das Modell für sechs Zukunftsszenarien simuliert, in denen ausschließlich die Emissionen fossiler Brennstoffe variieren. Das Ergebnis zeigt erwartungsgemäß, dass die Emissionen fossiler Brennstoffe das Resultat „hauptsächlich bestimmen“.

Dies wird in der Zusammenfassung so dargestellt, als handele es sich um eine Entdeckung über die physikalische Welt. Der Zirkelschluss schließt sich:

  • Man nimmt an, dass fossile Brennstoffe der dominierende Faktor für Isotopenveränderungen sind.
  • Dann erstellt man ein Modell, in dem fossile Brennstoffe der dominierende Faktor sind.
  • Das Modell wird so angepasst , dass es die historischen Daten unter dieser Annahme reproduziert.
  • In den Zukunftsszenarien werden ausschließlich fossile Brennstoffe variiert.
  • Es wird ausgeführt, dass fossile Brennstoffe den Output dominieren.

An keinem Punkt dieser Kette wird die Annahme überprüft, sondern im Gegenteil immer wieder bestätigt. Die Studie stellt nie die entscheidende Frage, die den Kreislauf durchbrechen könnte: Hat sich der Nettoeintrag von Isotopen in die Atmosphäre tatsächlich in einer Weise verändert, die mit den steigenden Emissionen fossiler Brennstoffe vereinbar ist?

Diese Frage ist beantwortet. Demetris Koutsoyiannis führte in einer 2024 veröffentlichten Studie, die dieselben Scripps-Daten wie Graven et al. verwendet, die Massenbilanzinversion durch, die Graven et al. nicht vorgenommen hatten. Er berechnete die Nettoeintragssignatur δ¹³C_I – den isotopischen Fingerabdruck aller Stoffe, die aus allen Quellen zusammen in die Atmosphäre gelangen, abzüglich aller Senken. Wenn fossile Brennstoffe die Isotopenveränderungen „hauptsächlich bestimmen“ würden, müsste diese Größe mit steigenden kumulativen Emissionen sinken. Die kumulativen Emissionen haben sich zwischen 1978 und 2022 etwa verdreifacht.

Die Eintragssignatur blieb jedoch unverändert . Der Wert lag bei etwa −13,2 Promille und war innerhalb des Rauschens konstant. Dies wurde über vier global verteilte Messstationen, über mehr als 40 Jahre instrumenteller Daten und über fünf Jahrhunderte Proxy-Daten, die bis in die Kleine Eiszeit zurückreichen, beobachtet. Koutsoyiannis entwickelte daraufhin ein Zwei-Parameter-Modell, das ausschließlich durch die natürliche Saisonalität der Biosphäre – die jährliche Atmung der Vegetation – ohne anthropogene Einflüsse bestimmt wird. Es reproduzierte den gesamten δ¹³C-Verlauf an allen vier Stationen mit einer erklärten Varianz von 98 bis 99 Prozent.

Der Faktor für fossile Brennstoffe ist nicht unerheblich, sondern überflüssig. Seine Hinzunahme verbessert die Anpassung nicht.

Was Graven et al. hätten tun sollen, aber nicht taten:

Das Bemerkenswerte an Graven et al. (2020) ist, dass die Autoren das Instrument, mit dem ihre Prämisse überprüft worden wäre, durchaus kennen. Sie diskutieren Keeling-Plots – genau die Methode, die Koutsoyiannis verwendet hat – in Abschnitt 6 ihrer Arbeit. Sie beschreiben, wie der Keeling-Plot „die Isotopensignatur einer CO₂-Quelle oder -Senke quantifiziert, indem er die Massenbilanzgleichungen für CO₂ und ¹³CO₂ so manipuliert, dass die Isotopensignatur durch den Achsenabschnitt oder die Steigung einer Regressionsgeraden gegeben ist.“ Sie zitieren Anwendungen dieser Methode auf lokaler und regionaler Ebene.

Sie wenden sie jedoch nie global an. Sie fragen nie, wie der Achsenabschnitt des Keeling-Plots für die gesamte Atmosphäre im Verlauf der Industrialisierung aussieht. Sie überprüfen nie, ob sich die Netto-Input-Signatur verschoben hat. Die einzige diagnostische Methode, die ihre zentrale These bestätigen oder widerlegen könnte – eine einfache Berechnung, die lediglich die bereits vorhandenen Daten erfordert – fehlt in der Arbeit. Stattdessen gehen sie direkt von der Annahme zum Modell und zur Projektion über und behandeln die Annahme als etabliertes Hintergrundwissen, das so selbstverständlich ist, dass es keiner Überprüfung bedarf.

Die Biosphäre, die sich im Verborgenen hält:

Graven et al. reproduzieren in ihrer Abbildung 1 ein Diagramm, das die typischen δ¹³C-Bereiche für jeden Kohlenstoffpool zeigt, der mit atmosphärischem CO₂ interagiert.

Commissioned Manuscript Open Access
Changes to Carbon Isotopes in Atmospheric CO2 Over the Industrial Era and Into the Future
Heather Graven, Ralph F. Keeling, Joeri Rogelj First published: 23 October 2020
https://doi.org/10.1029/2019GB006170Digital Object Identifier (DOI)

Fig-1_Changes to Carbon Isotopes

Abbildung 1

Diagramm des ¹³C -Verlaufs im globalen Kohlenstoffkreislauf, das die Wechselwirkungen der Kohlenstoffpools mit atmosphärischem CO₂ im Zeitraum der Industrialisierung zeigt. Typische δ¹³C-Werte sind für jeden Pool angegeben (Andres et al .2000 ; Bowling et al .2008 ; Graven et al .2017 ; Olsen et al .2019 ). Der globale Durchschnittswert von δ¹³CO₂ betrug 2015 −8,4 ‰ und 1850 −6,6 ‰ .. Prozesse mit signifikanter Fraktionierung sind kursiv, Prozesse ohne signifikante Fraktionierung in normaler Schrift dargestellt.

Fig-2_Changes to Carbon Isotopes

Abbildung 2

Diagramm des ¹⁴C -Kreislaufs im globalen Kohlenstoffkreislauf, das die Wechselwirkungen der verschiedenen Kohlenstoffpools mit atmosphärischem CO₂ im Zeitraum der Industrialisierung zeigt . Typische Bereiche für Δ¹⁴C sind für jeden Pool dargestellt. Der globale Mittelwert von Δ¹⁴CO₂ betrug 2015 etwa 15 und 1850 0 ‰, während Δ¹⁴CO₂ in der Troposphäre 1964–1965 mit 600 ‰ bis 1000 ‰ deutlich höher lag (Abbildung  3 ). Im flachen Ozean betrug der mittlere Wert von Δ¹⁴C 2015 etwa 5 ‰ und 1850 −50 ‰. ¹⁴C entsteht natürlich durch kosmische Strahlung und anthropogen durch nukleare Aktivitäten. Das gesamte ¹⁴C zerfällt radioaktiv mit einer Halbwertszeit von 5700 Jahren.

Dieses Diagramm – das auch Koutsoyiannis reproduziert und analysiert – zeigt deutlich, dass sich die terrestrische Biosphäre (C3-Pflanzen mit −26 bis −28 ‰, organische Bodensubstanz noch stärker verarmt) mit fossilen Brennstoffen (Kohle mit etwa −24 ‰, Erdöl mit −26 bis −30 ‰, Erdgas mit −44 ‰) überschneidet und häufig isotopisch leichter ist als diese. Der jährliche CO₂-Fluss der Biosphäre beträgt etwa 96 % des gesamten atmosphärischen Umsatzes. Fossile Brennstoffe tragen etwa 4 % bei. Die Studie präsentiert dieses Diagramm und zieht daraus die gegenteilige Schlussfolgerung. Wenn 96 % des in die Atmosphäre gelangenden CO₂ aus natürlichen Quellen stammen, die genauso isotopisch verarmt oder sogar noch stärker verarmt sind als fossile Brennstoffe, dann ist das qualitative Argument – ​​„Die Luft wird isotopisch leichter, daher müssen fossile Brennstoffe die Ursache sein“ nicht haltbar. Die Biosphäre ist eine weitaus größere Quelle isotopisch leichten Kohlenstoffs als die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Abbildung 1 der Studie selbst belegt dies, wird aber ignoriert.

Wie dies eine ganze Generation indoktrinierte.

Graven et al. (2020) ist keine gewöhnliche wissenschaftliche Arbeit. Es handelt sich um einen Übersichtsartikel zu den „Grand Challenges“ – eine Arbeit, die das Selbstverständnis eines Forschungsfeldes prägt. Sie wird Doktoranden als Pflichtlektüre empfohlen. In Forschungsanträgen wird sie zitiert, um den Rahmen für zukünftige Forschung zu schaffen.

Der IPCC verweist auf sie als maßgebliche Zusammenstellung. Wissenschaftskommunikationsmedien – MIT, NASA, Universitätswebseiten – verlinken auf sie als die endgültige Erklärung dafür, warum Kohlenstoffisotope die menschliche Verantwortung für den Anstieg des CO₂-Gehalts beweisen. Ein Doktorand, der diese Arbeit im Jahr 2021 liest, wird folgende Erkenntnisse gewinnen: Die isotopischen Beweise für die anthropogene CO₂-Zuschreibung sind gesichert, umfassend und quantitativ. Der „Suess-Effekt“ ist ein etablierter physikalischer Mechanismus, keine Hypothese. Die Modelle reproduzieren die Daten. Die Zukunftsprognosen ergeben sich aus den physikalischen Gesetzen. Die einzigen offenen Fragen betreffen die Details zukünftiger Szenarien und deren Auswirkungen auf die Radiokohlenstoffdatierung und forensische Anwendungen. Zu keinem Zeitpunkt würde dieser Student auf die Information stoßen, dass sich die Netto-Isotopensignatur nicht verändert hat. Zu keinem Zeitpunkt würde er erfahren, dass ein einfaches Biosphärenmodell ohne fossile Brennstoffe 99 % der Varianz in den Daten reproduziert. Zu keinem Zeitpunkt würde er entdecken, dass Suess selbst zwei Mechanismen vorschlug, sich aber auf keinen von beiden festlegte. Zu keinem Zeitpunkt würde er aufgefordert werden, die eine Berechnung durchzuführen – den globalen Keeling-Plot-Achsenabschnitt –, die die Prämisse überprüfen würde, auf der die gesamte Arbeit beruht.

So funktioniert Indoktrination in der Wissenschaft. Es genügt, wenn eine Prämisse alt genug, weit genug verbreitet und tief genug in die Methodik eingebettet ist, dass sie unsichtbar wird. Die Zuschreibung an Suess hielt 1955 als vorläufige Vermutung Einzug in die Literatur. Bis 2020 war sie zum tragenden Fundament eines Übersichtsartikels zu den „Großen Herausforderungen“ in einer der renommiertesten Fachzeitschriften geworden, im Abstract als Fakt dargestellt, im Hauptteil nie überprüft und einer neuen Generation von Wissenschaftlern als etabliertes Wissen vermittelt.

 Koutsoyiannis testete es 2024. Es scheiterte.

Die Eingangssignatur ist konstant. Die Biosphäre erklärt alles. Fossile Brennstoffe sind in den Daten nicht nachweisbar. Die maßgebliche Arbeit auf diesem Gebiet basiert auf einer Annahme, die die Daten bei genauerer Betrachtung nicht stützen. Die Generation von Wissenschaftlern, die mit dieser Arbeit ausgebildet wurde, wird sich früher oder später damit auseinandersetzen müssen. Die Mathematik kümmert sich nicht darum, wie oft die Annahme zitiert wurde oder wie renommiert die Zeitschrift ist, die sie veröffentlicht hat. Die Massenerhaltung ist keine von Fachkollegen begutachtete Meinung. Sie ist eine buchhalterische Identität. Und die Bilanz stimmt nicht so überein, wie Graven et al. behauptet haben.

https://x.com/cohler/status/2045091890941292767?s=20

Jonathan Cohler

„Meistaufgenommener Klarinettensolist unserer Zeit“ – Fanfare. Klarinettist/Dirigent, Softwareentwickler, KI- und Klimawissenschaftler.

http://cohlerclassical.com,  http://papers.jcohler.com

 

Der Beitrag Eine Vermutung aus dem Jahr 1955 wurde zur falschen Grundlage des menschengemachten Klimas – und wie eine Studie aus dem Jahr 2020 sie als unumstößliche „Wahrheit“ zementierte. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
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