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Gestern — 02. Februar 2026

Nach 60.000 Kündigungen: ADAC-Verkehrspräsident tritt zurück

02. Februar 2026 um 13:33

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60.000 Kündigungen in vier Wochen und ein Imageschaden für den Automobilklub: ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand zieht nach seinen umstrittenen Aussagen die Konsequenzen und tritt zurück.
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Nach Verlust des Doktortitels Warum Medien und Parteien Mario Voigt schützen

30. Januar 2026 um 08:26

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Auch der Verlust des Doktortitels kann ihm nichts anhaben: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU).

Obwohl seine CDU abgeschlagen hinter den AfD landete, schaffte es Mario Voigt, ein skurrile Minderheitskoalition zu schmieden, die ihn mit Hilfe der Linken zu Thüringens Ministerpräsidenten wählte. Darf so einer zurücktreten, auch wenn er den Doktortitel verliert?

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Rücktritt der NRW-Asylministerin Unfähig und unqualifiziert

27. Januar 2026 um 11:45

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Josefine Paul (Bündnis 90/Die Grünen) Ministerin für Integration in Nordrhein-Westfalen, erklärt in ihrem Ministerium ihren Rücktritt. Josefine Paul: Unqualifiziert und ohne Verantwortungsbewußtsein. Foto: picture alliance/dpa | Roberto Pfeil. ISt sie unfähig?

Der Rücktritt der NRW-Asylministerin Josefine Paul erinnert frappierend an den Fall von Anne Spiegel. Das kommt eben davon, wenn man ganz offensichtlich unqualifiziertes, in Grünen-Hinterzimmern ausgekungeltes C-Personal an entscheidende Schalthebel der Macht setzt. Pauls Nachfolgerin paßt da perfekt ins Bild. Ein Kommentar.

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Nach JF-Berichten Gleichstellungsbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern tritt endgültig ab

23. Januar 2026 um 07:55

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Wenke Brüdgam, Landesvorsitzende der Linken in Mecklenburg-Vorpommern, spricht auf dem Landesparteitag der Linken in der Stadthalle. Im Mittelpunkt der Tagung steht der Beschluss des Wahlprogramms für die Landtagswahl im September. Sie ist als Gleichstellungsbeauftragte zurückgetreten.

Mecklenburg-Vorpommerns Gleichstellungsbeauftragte Brüdgam gab Anfang Dezember ihren Rücktritt bekannt. Auf der Webseite ihres Ministeriums wird sie immer noch geführt. Jetzt ist ihr letzter Arbeitstag offiziell bekannt.

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Präsident zurückgetreten: Orientiert sich Bulgarien bald an den Visegrád-Staaten?

21. Januar 2026 um 13:00

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Gestern reichte der bulgarische Präsident, Rumen Radev, seinen Rücktritt ein. Er will eine neue Partei gründen und dürfte bei einem Wahlerfolg im Frühjahr sein Land deutlich stärker an die Politik von Orbán, Fico und Babiš anlehnen. Wie wird Brüssel darauf reagieren?

In Bulgarien gibt es ein kleines politisches Erdbeben. Denn angesichts der lang anhaltenden politischen Krise des Landes hat Präsident Rumen Radev gestern seinen Rücktritt erklärt und den Willen bekundet, die politischen Geschicke des Landes künftig über seine eigene Partei in die Hand nehmen zu wollen.

In einer am Montagabend im Fernsehen ausgestrahlten Ansprache an die Nation bestätigte Radev seine Entscheidung, noch vor Ablauf seiner Amtszeit zurückzutreten. Er erklärte, Bulgarien brauche nach Jahren der Instabilität, Korruptionsskandalen und öffentlicher Ernüchterung eine tiefgreifende politische Erneuerung. “Heute wende ich mich zum letzten Mal als Präsident Bulgariens an Sie”, sagte er und fügte hinzu, er sei bereit, “den Kampf um die Zukunft Bulgariens an Ihrer Seite aufzunehmen – an der Seite aller Würdevollen, Inspirierten und Unbeugsamen”.

Der 62-jährige Politiker erklärte seinen Rücktritt nach dem Zusammenbruch der Mitte-rechts-geführten Regierung im Dezember. Diese sah sich mit Massenprotesten gegen Korruption, den umstrittenen Haushaltsentwurf und die Euro-Einführung konfrontiert. Die Demonstrationen – die größten seit den 1990er-Jahren – entwickelten sich rasch zu breiteren Forderungen nach dem Rückzug langjähriger Akteure aus der Politik. Nun will Radev neuen Schwung in das Land bringen.

“Unsere Demokratie kann nicht überleben, wenn wir sie in den Händen korrupter Figuren, Hinterzimmer-Dealern und Extremisten lassen”, sagte Radev, der während seiner neun Jahre als Staatsoberhaupt insgesamt sieben Interimsregierungen einsetzen musste, und machte ein von ihm als “Fließbandmodell des Regierens” bezeichnetes System verantwortlich, das “äußerlich die Merkmale einer Demokratie trägt, aber über die Mechanismen einer Oligarchie funktioniert”.

Sollte Radev eine neue Partei gründen, könnte sie zwischen 20 und 35 Prozent der Stimmen erhalten und sich einer wachsenden Gruppe nationalkonservativer Regierungen in Mittel- und Osteuropa anlehnen. Seine Partei dürfte sich den Positionen der Regierungen Ungarns, der Slowakei und Tschechiens annähern, was jedoch auch den Druck auf Brüssel erhöht.

Radev selbst gilt als Euro-kritisch. Er forderte beispielsweise ein Referendum über die Euro-Einführung, was jedoch das Parlament abgelehnt hatte. Radev bezeichnete dies als “den endgültigen Bruch zwischen den Bulgaren und der politischen Klasse”. Auch außenpolitisch – gerade in Sachen Ukraine-Unterstützung – liegt er mit Orbán, Fico und Babiš mehr oder weniger auf einer Linie.

Innenpolitisch vertritt Radev gesellschaftlich konservative Positionen: Er unterstützte Gesetzgebung, die die “Förderung von LGBT” in Schulen einschränkt, und lehnte die Istanbul-Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen ab – einen Text, der Gender-Ideologie fördere.

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