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Menschenopfer: Epstein-Akten machen Verschwörungstheorien wahr

31. Januar 2026 um 21:30

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Ein Hinweis vorweg. Am Ende des Artikels findet man den Link zum Epstein-Archiv zum selbst recherchieren.

Im Netz kursieren immer mehr Fotos und Videos, die die übelsten Verschwörungstheorien zu belegen scheinen. Es geht um Menschenopfer, zerrissene Kinder, die verspeist worden sein sollen. Und alle großen Namen von Donald Trump bis Ex-Prinz Andrew tauchen nun in Zusammenhang mit Mord und Vergewaltigung auf. Auch George Bush senior und Elon Musk werden mehrfach im Netz diverser Tatbeteiligungen beschuldigt.

Hier ein paar Beispiele:

🚨 MASSIVE

A witness swore under penalty of perjury that Donald Trump threatened a young girl, warning she could “disappear like another 12-year-old” — and said he could have her entire family killed, per Epstein-related court records.

This is sworn testimony, not a rumor.… pic.twitter.com/O5WJ70H0gQ

— Brian Allen (@allenanalysis) January 31, 2026

🚨🇺🇸 #EpsteinFiles 🇺🇸🚨

Gabriela Rico Jimenez (https://t.co/ipFzVihThF), Sie dürfte vielen bekannt sein!

„Sie aßen Menschenfleisch.“

Im Jahr 2019 äußerte die 21-jährige Gabriela Rico Jimenez schwere Missbrauchsvorwürfe im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein.

Jimenez verschwand… pic.twitter.com/3Bn4Prjkf9

— Wollfy (@dockyyyyyyyyy) January 31, 2026

This doesn't look good. pic.twitter.com/MvjxdePDdB

— Fibonacci (@Fibonacci_16180) January 31, 2026

Wühlt man sich selbst durch einen Teil der Akten und der etlichen Schnipsel, die andere schon hervorgekramt haben, scheinen die schlimmsten Alpträume über „satanische Eliten“ noch übertroffen zu werden.

Hier findet man alle Akten, die bisher veröffentlicht worden sind. Nach der Bestätigung dass man volljährig und kein Bot ist, hat man direkten Zugriff.

https://www.justice.gov/epstein

Ich sage erst mal noch nichts dazu. Wozu auch? Dass Menschen in höchsten Positionen zu den schlimmsten Verbrechen fähig sind, sollte niemanden mehr überraschen. Wir erleben es täglich auch von ganz unten. Fremde, die keine wirklichen Strafen zu fürchten haben, halten sich in ganz Europa schon seit Jahren schadlos an denen, die ihnen wehrlos ausgeliefert sind. Wie oben so unten.

Was mich beschäftigt ist vielmehr, was erstens wirklich durch die Akten beweisbar ist und welche Konsequenzen die Aufdeckung nach sich ziehen wird. Meine bisherige Einschätzung dazu lautet: KEINE. Gerne werde ich eines Besseren belehrt.

(Auszug von RSS-Feed)

Südsudanesischer Bahnsteigmord und Epstein 2.0

31. Januar 2026 um 07:00

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An der Untat eines polizeilich bekannten Gewalttäters aus dem „Südsudan“ haben sich schon genügend Kollegen abgearbeitet. Ehrlich gesagt, wir haben uns längst an diesen Wahnsinn gewöhnt. Er ist der Grund dafür, dass wir die „Öffis“ meiden, nicht wie der Teufel das Weihwasser, sondern umgekehrt. Und wenn es doch nicht anders geht, wird Abstand gehalten zu du weisst schon wer und Kinder nicht aus den Augen gelassen. Bedenkt man, dass gerade an diesen gefährlichen Orten „Waffenverbote“ gelten, die von der Polizei durchgesetzt werden, weiß man, auf welcher Seite Politik, Freund und Helfer und stehen. Mehr gibt es manchmal gar nicht dazu zu sagen. Und wenn doch, dann ist es wahrscheinlich verboten.

Stehe am Bahnsteig, so weit wie möglich weg vom Bahnsteigrand. Und ja: Wenn ein als "Migrant 2015" erkennbarer Mann neben mir stünde, würde ich mich wegbewegen. Tut mir leid. Das ist nicht mehr mein Land. Ich will meinen Mitmenschen vertrauen. Aber wie soll das gehen? #hamburg

— Anna Diouf (hoffentlich hip) (@Anne_de_Cologne) January 30, 2026

Und mit den neuen Epstein-Veröffentlichungen wird die nächste Sau durchs Dorf gejagt. Dokumente, in denen Donald Trump auch nur erwähnt wird, sind gleich wieder vom Server verschwunden. Kann man hier nachlesen. Dafür wurden Emails, die Epstein an sich selbst verschickt hat, nicht gelöscht. Darin wird Bill Gates belastet, der angeblich um Antibiotika gebeten haben soll, weil er sich bei „russischen Mädchen“ eine Geschlechtskrankheit geholt habe und seiner Frau die Medikamente heimlich verabreichen wolle. Es läuft immer nach demselben Muster ab. Der Öffentlichkeit werden ein paar Brocken hingeworfen und wenn nötig wird das ein oder andere Bauernopfer gebracht. Das Theater dient der Ablenkung. Epstein ist tot und wenn in ein paar Jahren der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit ans Tageslicht kommt, werden auch die meisten tot sein, die heute als höchst verdächtig gelten. Und über Tote redet man nicht.

Doch!

Guten Morgen zusammen,
heute vor sechs Jahren, am 31.Juli 2019 geschah der barbarische Schwertmord in Stuttgart.
Der 36 Jahre alte Wilhelm L. wurde vor den Augen seiner damals 11 jährigen Tochter auf offener Straße und am helllichten Tag abgeschlachtet.
Wer das Video der Tat, das… pic.twitter.com/bmAnaFOfFQ

— Yvonne Kussmann (@YveK22) July 31, 2025

Jetzt fällt es mir wieder ein. Ich hatte es vergessen. So wie Mia aus Kandel oder den kleinen Jungen, der in Frankfurt an Gleis 7 von einem „psychisch kranken“ Afrikaner in den Tod gestoßen wurde. Die Nennung seines Namens hat mich damals eine ordentliche Stange Geld gekostet. Und da sind wir wieder beim Fall Epstein und den Hintermännern. Wer sich da zu weit aus dem Fenster lehnt und gewisse Dinge auch nur andeutet, hat schnell eine Klage an den Hals. Gut zu wissen, dass man einen Treffer gelandet hat. Blöd aber, dass er schon in der ersten Instanz gleich wieder mit ein paar Tausend Euro zu Buche schlägt. Es lohnt sich einfach nicht, oder?

An Tagen wie diesem packt es mich manchmal so richtig. Nein keine Wut, keine Resignation, keine Hoffnungslosigkeit, weil sich die Geschehnisse immer wiederholen und die Abläufe stets die gleichen sind, sondern Schulterzucken. Ganz banales Schulterzucken!

(Auszug von RSS-Feed)

Psychiatrieskandal Thomas Krebs wird Thema im bayrischen Landtag

29. Januar 2026 um 07:00

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Nachdem die Berichterstattung angelaufen ist, kommt weitere Bewegung in den Fall Thomas Krebs. Der Ex-Polizist sitzt seit nahezu sechs Jahren im Maßregelvollzug unter unwürdigen Bedingungen. Wäre er für die Anlasstat im normalen Strafvollzug gelandet, befände er sich längst wieder in Freiheit, im Maßregelvollzug aber kann sein Aufenthalt immer wieder verlängert werden. So lange die Öffentlichkeit wegschaut, tut sich in solchen Fällen wenig, wie wir aus Erfahrung wissen. Jetzt endlich muss sich auch der bayrische Landtag mit dem Skandal befassen.

Am Mittwoch, dem 04.02.2026 ist die Petition (Beschwerde über Forensische Abteilung des BKH Lohr am Main) zur Behandlung in einer nichtöffentlichen Sitzung vorgesehen, wie es in einer Mitteilung an den Petenten heißt, der sich des Falls angenommen hat.

Gut ein halbes Jahr nach der Eingabe steht nun also ein Termin fest. Doch wie immer ist noch jede Menge Spielraum vorhanden. In der Nachricht an den Petenten heißt es nämlich weiter:

Das Landtagsamt kann nicht garantieren, dass die vorgesehenen Tagesordnungspunkte auch tatsächlich erledigt werden. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass die Beratung Ihrer Petition auf eine der folgenden Sitzungen verschoben wird. Dies liegt ganz im Ermessen des Ausschusses. Über einen eventuell neuen Termin würden wir Sie informieren.

In anderen Fällen kam man durchaus schneller zu einer Entscheidung, zum Beispiel den Messerattentäter von Aschaffenburg wieder aus derselben Klinik zu entlassen, in der Thomas Krebs noch immer festsitzt. Gibt es etwa Doppelstandards? Und wer begutachtet solche tatsächlich schweren Gewalttäter und erteilt ihnen wider besseren Wissens eine positive Sozialprognose?

Wir werden weiter recherchieren, insbesondere auch zur Beteiligung gewisser Gutachter, die wir schon aus anderen Fällen kennen und Auskünfte, die man uns verweigert, einzuklagen versuchen.

(Auszug von RSS-Feed)

Rien ne vas plus: Wie rum dreht es sich leichter in den Abgrund?

26. Januar 2026 um 08:00

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Weltreiche kommen und gehen, Völker tauchen auf und verschwinden wieder, jede Kultur dämmert nach ihrer Blütezeit dem Untergang entgegen. Das geschieht zwangsweise mit oder ohne Beteiligung dunkler Hintergrundmächte, und wenn sich eine Entwicklung zuspitzt, markiert dies das Ende einer Epoche. Und an so einem Punkt befinden wir uns jetzt. Vieles spricht jedenfalls dafür.

Nichts geht mehr. Was in Gang gesetzt worden ist, lässt sich nicht mehr aufhalten. Wer sich an die Vergangenheit klammert, gerät mit ihr in den Strudel der Vergessenheit. Was schleichend begann, kann sich plötzlich an einem einzigen Tag wandeln und wirkt dann wie ein singuläres Ereignis. Bevor es zum Ersten Weltkrieg kommen konnte, mussten die späteren Kriegsparteien erst einmal kräftig aufrüsten und begeistert die neuen Technologien in die Kriegsmaschinerie aufnehmen. Vom ersten Motorflug (1903) der Geschichte, der ganze 12 Sekunden dauerte, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vergingen gerade einmal elf Jahre, in denen die Militärs die Fliegerei entsprechend gefördert hatten und erste Aufklärer und Jagdflieger einsetzen konnten.

Heute sind es autonome Drohnen und erste Robotereinheiten, die besonders im Ukrainekrieg erprobt und beständig weiterentwickelt werden. Polizeiroboter auch im Inneren sind keine Science-Fiction mehr, aber die Technik steckt noch in den Kinderschuhen. Wie schnell wird sie ihnen aber entwachsen und Kriege, aber auch Konflikte im Inneren, entsprechend verändern? Wir können uns das Ausmaß wahrscheinlich noch gar nicht richtig vorstellen. Im Ersten Weltkrieg musste die Zivilbevölkerung noch keine flächendeckenden Bombardements fürchten, das Wort Luftschutzbunker war noch gar nicht erfunden. Gerade einmal zwei Jahrzehnte später wurde der Horror real, den der Autor H.G. Wells 1897 in seinem Fortsetzungsroman „Krieg der Welten“ angedeutet hatte, jedoch nicht durch blutrünstige Marsianer, sondern aus der Hand von ganz irdischen Menschen. Die Marsianer, die mit ihren dreibeinigen Maschinen Großbritannien verwüsten, sind im Roman kurz davor, „Flugmaschinen“ zu bauen, deren Einsatz das Ende der Menschheit bedeutet hätte, als sie von Bakterien dahin gerafft werden, gegen die sie nicht immun sind. Zum Zeitpunkt der Entstehung der Geschichte hatte wohl selbst der visionäre Autor keine echte Vorstellung davon, wie nur wenige Jahre später der Luftraum erobert werden würde, und blieb deshalb bei seiner Beschreibung sowohl der angedeuteten Fluggeräte als auch der „Raumschiffe“, mit denen die Marsianer zur Erde kommen, sehr vage.

Wenn wir die Augen aufmachen und unsere ideologischen Brillen beiseite lassen, könnten wir zumindest eine Ahnung davon bekommen, was gar nicht mal so unsichtbar und nicht sehr weit hinter den Kulissen erprobt wird. In den USA setzen die ICE-Beamten der Einwanderungsbehörde Apps auf Mobilgeräten ein, mit denen sie gezielt illegale Migranten aufspüren sollen. Die Software stammt aus dem berüchtigten Hause Palantir, auf das auch die deutsche Polizei immer mehr vertraut. Palantir ist dabei, eine zentrale Datei zu erstellen, in der alle (!) US-Bürger erfasst sind, mit all ihren Daten, wie Wohnort, Arbeitsplatz usw.. Exklusiven Zugriff hat das Weiße Haus.

Die Staaten und Städte, die einen laxen Umgang mit illegaler Einwanderung pflegen, sollen durch die Maßnahmen der Trump-Regierung dazu gebracht werden, an der Erstellung dieser Daten mitzuwirken, damit US-Bürger besser vor Terror geschützt werden, so die Begründung. Der Staat soll somit in die Lage versetzt werden, jeden einzelnen Bürger zu durchleuchten und jederzeit seinen Standort abzurufen. Wer nicht erfasst ist, gilt dann automatisch als illegal. Auf dieser Logik soll die aktuell verwendete Software der ICE-Beamten jetzt schon basieren. Wenn wie von Elon Musk bereits angekündigt, Roboter bald in großen Stückzahlen für Privathaushalte verkauft werden sollen, die immer mehr menschliche Tätigkeiten übernehmen, wird die Entwicklung wohl nicht an den Behörden vorbei gehen. Wie wird das dann aussehen? Festnahme durch Roboter, wenn möglich assistiert durch die Smart-Technologie in Haus, Auto und Mobilgeräten? Oder kommt gleich ein fliegender KI-Arzt vorbei, der oppositionelles Verhalten per Gehirn-OP eliminieren kann? Ich weiß es nicht, das Potential der neuen Technologien ist jedenfalls so immens, wie damals zur Jahrhundertwende 1899/1900.

Wir müssen uns in dieser neuen Welt zurechtfinden oder wir gehen mit der Vergangenheit unter. Und es macht keinen Unterschied, ob wir uns rechts oder linksherum den Strudel hinab bewegen. Unser Schicksal ist besiegelt, wenn wir darein geraten sind. Liebe Freunde, lasst uns in diesen stürmischen Zeiten, immer wieder einen Schritt beiseite treten, statt blindlings in unser Unglück zu rennen. Passt auf euch auf und danke für alles!

(Auszug von RSS-Feed)

Trump droht und redet wirres Zeug

21. Januar 2026 um 15:45

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Donald Trumps aggressive Rede beim WEF in Davos strotzt nur so vor Drohungen und Tatsachenverdrehungen.

Grönland sei ein Teil Nordamerikas und deshalb „unserer Territorium“. Die USA wären dumm gewesen, als sie während des Zweiten Weltkriegs Grönland vor den Deutschen gerettet und dann an Dänemark zurückgegeben hätten.

Und nun diese „Undankbarkeit“.

„Wir wollen ein Stück Eis zum Schutz der Welt… sie werden es uns nicht geben. Sie haben die Wahl. Sagen Sie ja, und wir werden Ihnen dankbar sein. Sagen Sie nein, und wir werden es nicht vergessen.“

Und während er sich in Rage redet und in absurden Begründungen ergeht, verwechselt er immer wieder Grönland mit Island.

🚨 JUST IN: In a bombshell address at the World Economic Forum in Davos today, President Donald Trump stunned the world by openly claiming "Greenland is part of North America" and "THAT’S OUR TERRITORY," demanding immediate negotiations to take control of Greenland from Denmark. pic.twitter.com/huhdm8Vkxk

— WORLD NEWS (@_MAGA_NEWS_) January 21, 2026

Trump at Davos:

“We want a piece of ice for world protection… they won’t give it. They have a choice. Say yes and we’ll be appreciative. Say no and we will remember.”

That’s not diplomacy. That’s a threat.

Greenland isn’t a trophy. It’s a nation of people being treated like a… pic.twitter.com/NdQ2ccDKRr

— Brian Allen (@allenanalysis) January 21, 2026

Trump on Greenland: “Iceland, they love me… They called me ‘Daddy’ last time. A very smart man said, ‘He’s our daddy. He’s running it.”

His brain is cooked. Absolutely cooked.

pic.twitter.com/I1cPslPXjc

— Maine (@TheMaineWonk) January 21, 2026

All das ist keine Überraschung. Trump hat nach seinem Amtsantritt vor einem Jahr eine Kehrtwende hingelegt und die wichtigsten Versprechen an seine Wähler nacheinander gebrochen. Er verlangte wie ein kleines Kind nach dem Friedensnobelpreis und fantasiert inzwischen von „acht Kriegen und mehr“, die er angeblich beendet haben will. Nichts davon ist real.

Sein Brief an den norwegischen Premier Jonas Gahr Støre ist ein weiteres Zeugnis für die emotionale Reife des angeblich „mächtigsten Mannes“ der Welt, die ungefähr bei der eines drei bis vierjährigen Kindes liegt.

Brief von Donald Trump an den norwegischen Premierminister Jonas Gahr Støre, in dem er seine Ansichten über den Friedensnobelpreis und die Kontrolle über Grönland äußert, mit offiziellem Briefkopf des Weißen Hauses.


Lieber Jonas,

angesichts der Tatsache, dass Ihr Land beschlossen hat, mir keinen Friedensnobelpreis dafür zu verleihen, dass ich 8 Kriege UND MEHR beendet habe, fühle ich mich nicht länger verpflichtet, ausschließlich an den Frieden zu denken – auch wenn er immer vorherrschend bleiben wird –, sondern kann nun darüber nachdenken, was gut und angemessen für die Vereinigten Staaten von Amerika ist.

Dänemark kann dieses Land weder vor Russland noch vor China schützen, und warum haben sie überhaupt ein „Recht auf Eigentum“? Es gibt keine schriftlichen Dokumente – lediglich die Tatsache, dass vor Hunderten von Jahren ein Boot dort anlandete, aber auch wir hatten dort Boote, die gelandet sind.

Ich habe mehr für die NATO getan als jede andere Person seit ihrer Gründung, und nun sollte die NATO etwas für die Vereinigten Staaten tun.

Die Welt ist nicht sicher, solange wir keine vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben.

Danke!

Präsident DJT

Das nimmt kein gutes Ende.

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Veggieboom beidschi bum bum

21. Januar 2026 um 07:00

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Im Dezember brachte die Wirtschaftswoche die große Story vom Ende des Veggiebooms:

Der Fleischersatzboom ist vorbei. Nestlé und Unilever ziehen sich zurück, Start-ups gehen pleite – nur der deutsche Marktführer macht weiter.

Der Daily Sceptic titelte diese Woche noch: „The Collapse of the Vegan Boom“. Oh, das klingt böse, aber hier auf dem Land weiß noch keiner davon. Wir haben ja nicht mal flächendeckend 5G geschweige denn Glasfaser oder wenigstens DSL mit zweifacher Warp-Geschwindigkeit, äh, ich meine ISDN oder 56K, falls noch jemand weiß, was das war. Eben hatte ich also noch eine Flasche „veganes“ Mineralwasser in der Hand, sinnigerweise aus Plastik mit dem allseits beliebten EU-Deckel. Und wahrscheinlich ist auch die Luft vor dem Gemüseregal im Lidl-Markt vegan, wenn sie aus einer zertifizierten, nachhaltig produzierten Klimaanlage stammt, die im Winter als Wärmepumpe dient und natürlich nur mit Solarstrom betrieben wird. Ich frag mal an der Kasse, ob die Kartoffeln vegan sind und wenn ja, warum das nicht einzeln drauf gestempelt ist, sicher ist sicher.

Da fällt mir ein, was ist eigentlich aus dem Insektenfutter und Veggiefraß für Hunde geworden?

Verpackung von VeggieDog Hundefutter, grainfrei, mit Kartoffel und Erbse, 900 g, hergestellt in Deutschland.
Veggie Dog / Foto: O24

Wenn ich nur wüsste, wo ich das Foto geschossen habe? War es bei DM, was laut einer Verschwörungstheorie nicht Drogerie Markt, sondern Dumme Menschen bedeuten soll? Das käme hin, schließlich hatten die auch mal Bionade im Angebot. Oder doch nicht? Nicht, dass mir wieder eine Klage ins Haus kommt.

Sollte es wirklich vorbei sein mit dem Veggieboom? Noch kann ich mein Glück kaum fassen, der ich seit über dreißig Jahren Vegetarier bin, dass alles wieder so wie früher werden könnte. Ich mag das nämlich alles nicht, weder diese sinnlosen Fleischersatzsprodukte, noch die aus allen grünen Löchern hervor gekrochenen politisch-korrekten Öko-Tierschutzveganer, die ihr Fressverhalten wie eine Monstranz vor sich hertragen, aber alles so gewürzt haben wollen, als wäre doch noch totes Tier enthalten.

Genau. Das. Nicht! Hallelujah, Kruzitürken, Hare Krishna no amoi! Und jetzt schleicht’s eich!

(Auszug von RSS-Feed)

Eier statt EUter

17. Januar 2026 um 08:28

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Trump wirbelt mit seinem Grönland-Wahn die NATO durcheinander, die Russen sticheln genüsslich, Grönland gehöre den Grönländern – und Europa? Eine Handvoll EU-Staaten traut sich, symbolische Mini-Kontingente zu entsenden. Per Charterflug. Bloß nicht zu entschlossen, bloß nicht zu souverän.

Dabei hätte der Lauf der Geschichte einen seltenen Moment geboten. Eine historische Weggabelung. Man hätte die NATO gemeinsam verlassen können – Frankreich, Deutschland, Dänemark, die skandinavischen Länder. Ein klarer Schnitt. Stattdessen: Duckmäusertum.

Es hätte der Beginn eines neuen Bündnisses sein können. Ohne die Türkei. Dafür mit Griechenland und das christliche Abendland wäre so gut wie wiederhergestellt gewesen.

Doch wer seine Eier gegen EUter eingetauscht hat, kann sein Schicksal nicht mehr in die eigene Hand nehmen und wird auf alle Ewigkeit gemolken.

(Auszug von RSS-Feed)

13 Mann und ein Befehl

14. Januar 2026 um 20:15

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Schon vor dem Treffen mit den Offiziellen aus Dänemark und Grönland hat Donald Trump klar gemacht, dass es nur eine Lösung gibt. Er will Grönland, basta! Und man muss das ernst nehmen.

Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit. Es ist von entscheidender Bedeutung für den Golden Dome, den wir bauen. Die NATO sollte den Weg dafür anführen, dass wir es bekommen. Wenn wir es nicht tun, werden Russland oder China es tun, und das wird nicht passieren. Militärisch gesehen wäre die NATO ohne die enorme Macht der Vereinigten Staaten, von der ich einen großen Teil während meiner ersten Amtszeit aufgebaut habe und die ich nun auf ein neues und noch höheres Niveau bringe, keine effektive Kraft oder Abschreckung – nicht einmal annähernd. Das wissen sie, und das weiß auch ich. Die NATO wird mit Grönland in den Händen der Vereinigten Staaten weitaus schlagkräftiger und effektiver.

Alles, was darunter liegt, ist inakzeptabel. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit. Präsident DJT

Screenshot of a tweet by Donald J. Trump discussing the United States' need for Greenland for national security and criticizing NATO's effectiveness.

Und so verlief denn auch das Gespräch ohne Ergebnis. Grönland und Dänemark wollen nicht, Donald Trump bleibt stur.

Danish Foreign Minster Lars Løkke Rasmussen speaks after White House meeting: "For us, ideas that would not respect the territorial of the Kingdom of Denmark and the right of self-determination of the Greenlandic people are of course totally unacceptable. We therefore still have… pic.twitter.com/ry4mPKIrV6

— Aaron Rupar (@atrupar) January 14, 2026

Und was macht Deutschland? Schickt ganze 13 Soldaten nach Grönland…

 Das Verteidigungsministerium teilte am Abend mit, dass am Donnerstagmorgen 13 Bundeswehrsoldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland aufbrechen werden.

t-online

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Unsere Freiheit auf Grönland verteidigen?

13. Januar 2026 um 11:21

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Ich weiß, Umfragen kann man nur trauen, wenn man sie selbst gefälscht hat. Die Springerpresse ist stets an vorderster Front dabei, wenn es darum geht, Deutschland in einen Krieg zu treiben und man ganz nebenbei die AfD und ihre Wähler als Vaterlandsverräter hinstellen kann. Das sieht dann so aus:

Ja, die Deutschen sollten Grönland verteidigen

  • Grüne: 75 Prozent
  • CDU/CSU: 71 Prozent
  • Linke: 71 Prozent
  • SPD: 68 Prozent
  • AfD: 37 Prozent

Quelle: WELT

Angenommen, es stimmt in etwa, dass eine Mehrheit der AfD gegen eine Entsendung der Bundeswehr nach Grönland ist, was wäre so schlimm daran? Lohnt es sich, einen Krieg mit den USA um eine Insel zu führen, deren Bewohner am liebsten ganz unabhängig wären? Dänemark hat als Kolonialmacht ziemliche Schuld im Umgang mit den Grönländern auf sich geladen. Sollten sie dieses Mal nicht lieber selbst entscheiden dürfen? Vielleicht rufen sie die NATO gar nicht zu Hilfe, sondern das näher gelegene Russland? Oder China? Oder beide?

Oder sie einigen sich mit den USA, denn die Realität lässt sich nicht leugnen, dass Grönland sich alleine wohl kaum verteidigen kann und im Ernstfall eine Besetzung hinnehmen müsste. Wenn man schon längst zum Spielball der Mächte geworden ist und es nur noch darum geht, wen man als „Schutzmacht“ akzeptiert, dann ist Europa so ziemlich die schlechteste Wahl.

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Trump, Vance und die Gewaltfrage – warum Wegsehen keine Op(posi)tion mehr ist

11. Januar 2026 um 07:00

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„Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.“
So lautet Donald Trumps Argument inzwischen nicht nur in der Frage Grönlands. Es eilt ihm voraus wie ein ideologischer Schutzschild, fast wie ein Teil seiner Aura. Zurückhaltung war noch nie seine Stärke. Doch aus den starken Sprüchen sind in seiner zweiten Amtsperiode Taten geworden – Taten, die Tatsachen schaffen sollen, die sich nicht mehr korrigieren lassen.

Sein designierter Nachfolger Vance trat bislang deutlich smarter und weniger großspurig auf. Doch nach dem Tod der 37-jährigen Mutter in Minnesota, die von einem ICE-Agenten erschossen wurde, hat auch er sein wahres Gesicht gezeigt und jede Zurückhaltung abgelegt. Während Trump voreilig von Selbstverteidigung sprach, weil die Fahrerin angeblich ihr Auto als Waffe eingesetzt habe, ging Vance noch weiter und stellte dem Todesschützen faktisch Immunität in Aussicht.

Ob dieses Vorgehen rechtens ist oder ob ein Gericht zu einem anderen Urteil kommt, spielt dabei kaum noch eine Rolle. Vance hat sich klar positioniert und unmissverständlich deutlich gemacht, dass ihm jedes Mittel recht ist. Wer einen Agenten heilig spricht, der höchstwahrscheinlich nicht in Notwehr gehandelt hat, wird auch im Vorfeld vor wenig zurückschrecken, wenn es den eigenen Interessen dient.

Und ja: Die USA können sich das leisten. Die kleinen EU-Europäer haben ihnen nichts mehr entgegenzusetzen und müssen ganz kleine Brötchen backen. In diesem Sinne ist das dynamische Duo vielleicht sogar die ehrlichste Doppelspitze, die die USA je hatten.

Das gilt allerdings nicht für ihre hiesigen Bewunderer. In AfD- und rechtskonservativen Kreisen wird teils jede Kritik an Trump mit absurden Begründungen abgewehrt – weil es angeblich die „Richtigen“ getroffen habe oder weil der vermeintlich gute Zweck die Mittel heiligt. Moral wird hier selektiv eingesetzt, Gewalt relativiert, solange sie ins eigene Weltbild passt.

Dazu lässt sich nur sagen: Umweltschutz ist auch eine gute Sache.
Wer allerdings linksgrüne Ideologie als autoritär oder gar faschistisch kritisiert, kann bei Trump und Vance selbst dann nicht übersehen – selbst wenn er beide Augen zudrückt –, dass die USA längst nicht mehr der „gute Onkel aus Amerika“ sind. Was hier als Stärke verkauft wird, ist in Wahrheit rohe Machtpolitik, gestützt auf Gewalt, Drohung und die bewusste Missachtung rechtsstaatlicher Grenzen. Wer das hinnimmt oder verteidigt, sollte zumindest den Mut haben, es beim Namen zu nennen.

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Zivilisation behindert

10. Januar 2026 um 08:21

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Glatteis entsteht merkwürdigerweise fast ausschließlich dort, wo der Mensch eingegriffen hat: auf geteerten Straßen und gepflasterten Gehwegen.

Wer nicht mehr ganz trittsicher ist, weiß aus Erfahrung – und jedes Kind weiß es instinktiv: Im frischen Schnee läuft man am sichersten. Die Füße sinken leicht ein, der Untergrund gibt Halt, Seitenstabilität inklusive. Ein simples Naturgesetz.

Die typisch deutsche Räumpflicht jedoch ignoriert diese einfache Wahrheit und zwingt den Menschen zu ungesunden, teils absurden Verhaltensweisen. Es muss geräumt werden. Alles ist geregelt: Uhrzeit, Umfang, Zuständigkeit – und vor allem die Haftung. Wer zahlt, wenn jemand ausrutscht und sich die Knochen bricht? Im Zweifel stets der Letzte in der Nahrungskette unseres Rechtsstaates. Selbst wenn niemand zu Schaden kommt, drohen in vielen Kommunen empfindliche Bußgelder bei Nichterfüllung.

Man räumt also pflichtbewusst bis 7:00 Uhr morgens, fährt anschließend preußisch-pünktlich zur Arbeit – und während es unverdrossen weiterschneit, holt sich um 8:30 Uhr der Briefträger einen Oberschenkelhalsbruch. Am besten exakt an der Grenze zum Nachbargrundstück oder zum öffentlichen Grund, der ordnungsgemäß mit „Kein Winterdienst“ beschildert ist. Was folgt, ist nicht etwa gesunder Menschenverstand, sondern ein zivilrechtliches Verfahren von epischer Länge – allerdings ohne den Charme des „Königlich Bayerischen Amtsgerichts“.

Nun gilt es zu klären: Lag der Gestürzte beim Aufprall mit mehr als zwei Dritteln seiner Körperlänge auf Privatgrund? Wo genau ist er ausgerutscht? Trifft ihn eine Mitschuld wegen nicht winterfesten Schuhwerks? Gibt es Zeugen? Fragen für Frau Salesch – und leider nicht für Salomon, dessen sprichwörtliche Weisheit den Amtsschimmel vermutlich zum Schweigen gebracht hätte.

Zum Glück gibt es Streusalz. Früher galt reichlicher Einsatz als sichere Bank gegen Haftungsansprüche. Heute ist es für den Privatmann meist verboten und der Verstoß mit hohen Bußgeldern belegt – selbstverständlich der Umwelt zuliebe. Wehe dem, der aufmerksame Nachbarn hat.

Um es abzukürzen:

Man muss also Schnee entfernen, um Eis zu erzeugen, darf dieses Eis nicht beseitigen – und haftet anschließend für dessen Existenz.

Da kann man fast schon verstehen, wenn der Staatsfunk gebetsmühlenartig verbreitet, man solle wegen des „Wintereinbruchs“, der vollkommen plötzlich und unerwartet mitten im Januar auftritt und für „Lebensgefahr“ sorgt, am besten gar nicht mehr auf die Straße gehen.

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Grönland den Grönländern und Deutschland?

07. Januar 2026 um 11:50

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Die Linke schnappt über, weil sich Donald Trump als nächstes Grönland schnappen will. Und wegen Venezuela will die zuvor unter dem Namen SED bekannte Partei für das Völkerrecht demonstrieren. Die jüngere Generation weiß es nicht mehr, aber die LINKE hat ein ganzes Volk eingemauert und jedem, der über die Grenze wollte, feige in den Rücken geschossen. Nur ein paar Granden der Mauermörderpartei wurden zur Verantwortung gezogen, die SED benannte sich letztlich um und nahm die abtrünnigen SPD-Genossen unter Oscar Lafontaine in sich auf.

Aufarbeitung des DDR-Unrechts sieht anders aus. Leuten wie Gysi und auch jungen Fanatikern, wie Wagenknecht, hätte man mindestens ein Wiederbetätigungsverbot auferlegen müssen, stattdessen kann sich die Linke ungehindert im Bundestag als Anwalt unterdrückter Völker aufspielen und „Grönland gehört den Grönlandern“ verbreiten.

Und Deutschland?

Textgrafik mit der Aufschrift "Grönland gehört den Grönländern. Punkt!" auf grauem Hintergrund, mit dem Logo von Die Linke in der unteren rechten Ecke.
Screenshot X
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Zeitenwende und der lachende Dritte sein

07. Januar 2026 um 07:00

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Wenn zwei sich streiten – Maduro und Trump etwa –, hat man im fernen Europa zunächst wenig davon. Es sei denn, der Ölpreis fällt schneller, als die eigene Regierung die Steuern erhöhen kann. Dann wird aus geopolitischem Theater plötzlich Haushaltspolitik.

Venezuela war dabei nur der erste Dominostein in einer Kette, zu der auch der Iran und Grönland gehören. In Europa hält man sich gern für Zuschauer, dabei steht man längst mitten auf der Bühne. Wenn die Mullahs zum Teufel gejagt werden, bleibt hier vor allem eines zurück: ein weiter fallender Ölpreis, neue Flüchtlingsbewegungen und die gewohnte Hilflosigkeit der europäischen Politik. Mehr dazu lieber nicht – der Staatsschutz hat auch so schon genug Arbeit. Festzuhalten bleibt dennoch: Wenn ein islamisches Terrorregime fällt, ist das kein Unglück. Auch der schlimmste Allahui-buh-Spuk währt nicht ewig.

Grönland – der Legende nach eigentlich Island – ist ein weiteres Kapitel dieser globalen Farce. Lasst sie doch darum streiten, diese Schurkenstaaten. Völkerrecht, Bündnisfall, westliche Wertegemeinschaft – das reimt sich alles nicht auf Fahrradkette. Also werden die „Europäer“ wieder einmal kleinlaut eine dicke Faust in der Tasche machen müssen, wenn Uncle Lame Duck Trump sich den Klumpen Eis für eine Handvoll Dollar unter den Nagel reißt. Wer Italo-Western gesehen hat, kennt das Ende: Die Schurken beißen ins Gras, das Geld zerflattert, und die Moral bleibt auf der Strecke.

EU, Westen, NATO – vieles davon ist faktisch schon Geschichte. Man muss nicht mehr zu Tausenden auf die Straße, keine Lichterketten, keine Sitzstreiks. Die Machtstrukturen bröckeln nicht mehr, sie brechen. Und das ist vielleicht das einzig Ehrliche an dieser Entwicklung. Trump kommt die zweifelhafte Ehre zu, 2026 den Startschuss zum Abbau der alten Weltordnung gegeben zu haben. Ein Held ist er dabei nicht – eher Don Corleone oder Don Quijote, je nach Blickwinkel.

Das eigentlich Interessante: Die bisherige Politik in den EU-Staaten lässt sich nicht mehr fortsetzen. Die Realität hat ihr den Stecker gezogen. Es wächst zusammen, was zusammengehört, und es bricht zusammen, was keinen Bestand hatte. Europa steht da wie sturmreif geschossen – ganz ohne Bomben, nur durch eigene Fehlentscheidungen.

Was danach kommt, ist offen.
Aber eines ist sicher: Der lachende Dritte wird nicht Europa sein, wenn es weiter abwartet. Jammern ersetzt keine Politik. Und Stillhalten ist keine Strategie.

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Psychiatrieskandal: Der Fall Thomas Krebs

05. Januar 2026 um 12:30

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Erinnern Sie sich an den Fall Mollath? Dann kennen Sie unsere Berichterstattung zu zahlreichen Psychiatrieskandalen und Justizaffären. Fragwürdige Gutachten, dürftige Beweise, schlampige Ermittlungen und willige Gerichte sind keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Und in dieses Schema passt auch der Fall Thomas Krebs.

Nachdem erste Artikel veröffentlicht worden sind, hat die Klinikleitung reagiert und möchte den Patienten erneut verlegen. Zu vorige Bestrebungen der Forensische Psychiatrie im Bezirkskrankenhaus Lohr am Main hatte das Landgericht Würzburg untersagt. In dem neuerlichen Schreiben werden explizit die Berichte bei Pressecop24, Pi-News und Opposition24 erwähnt. Das „Vertrauensverhältnis“ zwischen Patient und dem „therapeutischen Arbeitsbündnis“ sei gestört, eine Zusammenarbeit deshalb nicht mehr zumutbar.

Ein Dokument mit Text über psychiatrische Behandlungsprobleme und eine mögliche Patientenverlegung zeigt rechtliche und therapeutische Bedenken.

Der Patient, so nennt man auch in dem Zwangskontext „Massregelvollzug“ die Insassen, macht also von seinen wenigen Rechten Gebrauch und wehrt sich gegen geplante Maßnahmen, darum möchte man ihn so schnell wie möglich loswerden. Diese Praxis kennen wir auch aus anderen Fällen. Niemand möchte sich selbst ein Bein stellen wenn es brenzlig wird und möglicherweise Form- und Behandlungsfehler die eigene Karriere gefährden. Sollen sich doch andere darum kümmern. Nicht selten dienen solche Verlegungen auch der weiteren Disziplinierung von Patienten. Plötzlich sind sie weiter weg, was Kontakte und Besuche von Freunden und Verwandten erschwert. Will man Thomas Krebs darum loswerden und fürchtet man die Öffentlichkeit?

Worum geht es nun konkret in diesem Fall? Der Patient ist ein ehemaliger Elitepolizist und vor seiner Zwangseinweisung in Drogenabhängigkeit abgeglitten. Da er speziell im Umgang mit Waffen und Nahkampftechniken ausgebildet ist, hält man ihn offenbar für gefährlicher als „normale“ Insassen. Seit gut sechs Jahren ist Thomas Krebs drogenfrei und nicht nur das – er verweigert ebenso wie einst Gustl Mollath, die Behandlung mit Psychopharmaka. Mein Kollege Dirk Lauer steht in direktem Kontakt mit ihm und erlebt dabei einen gefestigten und bewusstseinsklaren Mandanten, der nicht wie viele mit starken Medikamenten behandelte Patienten verlangsamt wirkt und nur begrenzte Aufmerksamkeit aufbringen kann. In der gesamten Zeit der Zwangsbehandlung gab es auch keinen Rückfall zu Drogen, dennoch hat man in seinem Fall keine „Lockerungsstufen“ ermöglicht oder eine positive Sozialprognose erstellt, die für eine Entlassung notwendig ist.

Wie ist das mit der Praxis in Einklang zu bringen, dass selbst schwere Gewaltverbrecher, Vergewaltiger und Frauenmörder mitunter nach wesentlich kürzerem Verbleib im Massregelvollzug per Gutachten für ungefährlich erklärt und auf freien Fuß gesetzt werden?

Der Messermörder von Aschaffenburg wurde mehrfach nach nur wenigen Tagen aus der Psychiatrie in Lohr entlassen – dann ermordete er zwei Menschen. Der Fall Thomas Krebs wirft also mehr als berechtigt Fragen auf. Wir bleiben dran und berichten weiter!

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Berlin: Licht aus – kein Spot an, oder doch?

03. Januar 2026 um 22:24

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Bis Donnerstag bleiben laut Polizei in den betroffenen Berliner Gebieten die Lichter aus. Ob man dort vom Angriff der USA im fernen Venezuela weiß? Und wenn ja, wen interessiert es? Kein Strom, kein Aufzug, keine Heizung und der Katastrophenschutz lässt sich nicht wirklich blicken. Die Angst vor Plünderungen geht um. Was geschieht in den nächsten Tagen? Verlieren die Behörden die Kontrolle? Haben sich Freiwillige gemeldet und organisieren die Betroffenen Selbsthilfe?

Das sind spannende Fragen, die sich bald beantworten. Taugt unsere Gesellschaft noch was, gibt es den vielbeschworenen Zusammenhalt in der Not noch, oder sucht jeder sein Vorteil und kümmert sich einen Dreck um den Nächsten?

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Iran vor dem Fall: Haben seine Bundespräsidentschaft schon ein Glückwunschtelegramm vorbereitet?

03. Januar 2026 um 07:00

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Die USA wollen militärisch eingreifen, sollte die Führung im Iran weiter so brutal gegen die Demonstranten vorgehen. Kronprinz Reza Pahlavi hat sich für die Unterstützung bedankt und glaubt fest an einen Sieg der Opposition über die Herrschaft des Bösen.

Am 11. Februar jährt sich wieder einmal der Sturz des Schahs und die Gründung der „Islamischen Republik“, wie sich das Terrorregime seither nennt.

Und wir erinnern uns:

Im Februar 2019 hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Glückwunschtelegramm an die iranische Führungübermittelt – offiziell aufgrund des Nationalfeiertags am 11. Februar, der gleichzeitig mit dem 40. Jahrestag der islamischen Revolution zusammenfiel. Darin übermittelte er „herzliche Glückwünsche“ und betonte den Wunsch, den Dialog mit Iran fortzusetzen sowie sich für den Erhalt des Atomabkommens einzusetzen.  

Quelle: tagessch**ss*

Ein Jahr später verschickte Steinmeier erneut seine besten Glückwünsche, angeblich nur aus Versehen. Ein Versehen war wohl auch die Unterstützung der „Islamischen Revolution“ aus dem Westen, insbesondere aus Deutschland? Wer genau hinschaut, kommt schnell dahinter, dass auch schon damals die Partei von Genosse Steinmeier im Spiel hatte – unter der Kanzlerschaft von Helmut Schmidt. Doch die Geschichte reicht weiter zurück.

Bereits im 19. Jahrhundert galt Deutschland im damaligen Persien als verlässlicher Partner. Anders als die Kolonialmächte England und Russland traten die Deutschen scheinbar ohne imperiale Ambitionen auf – ein Image, das ihnen bis heute im Iran Vorteile verschafft. Techniker, Ärzte und Archäologen kamen, deutsche Firmen bauten Infrastruktur und Schulen. Im Dritten Reich wurde das Verhältnis ideologisch aufgeladen – die Iraner galten plötzlich als „arische Brüder“.

Und wie es bis heute weiter ging lesen Sie hier:

Vom Technikpartner zum Gratulanten der Mullahs – Deutschlands unrühmliche Iran-Politik.

Und nun darf man gespannt sein, wie sich die Genossen herauswinden, wenn sich das Rad des Schicksals in die andere Richtung dreht und Frank-Walter auf Jubelperser machen muss. Wohlan!

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