Gedanken zu Pazifismus, Feminismus und Krieg.
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Der vom Gericht als “indigen” bezeichnete Killer Michael Williams vergewaltigte und ermordete gemeinsam mit einigen Komplizen im Jahr 2005 die erst 13-jährige Nina Courtepatte. Heute nennt er sich Michelle Autumn und wollte das kanadische Rechtssystem an der Nase herumführen. Nach seiner Verlegung in ein Frauengefängnis randalierte er – und der Staat sah sich gezwungen, das Machtwort zu sprechen, das für jeden klar denkenden Menschen ohnehin als “normal” gilt.
Im April 2005 ereignete sich in Edmonton eines der grausamsten Jugendverbrechen der kanadischen Nachkriegsgeschichte. Die 13-jährige Nina Courtepatte wurde unter falschen Vorwänden aus dem Umfeld der West Edmonton Mall auf einen Golfplatz gelockt. Dort wurde sie von mehreren Tätern sexuell missbraucht und anschließend stranguliert, erstochen und mit einem Hammer erschlagen. Einer der Haupttäter war der damals 17-jährige Michael Williams.
Zwei Jahre später, im Jahr 2007, verurteilte ein kanadisches Gericht Williams wegen “Mordes ersten Grades” zu lebenslanger Haft. Trotz seines jugendlichen Alters entschied die zuständige Richterin, dass die außergewöhnliche Brutalität der Tat eine Erwachsenenstrafe erforderte. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde Williams als hochgefährlich beschrieben. Gutachter stellten fehlende Reue fest und bescheinigten ihm erhebliche psychische Auffälligkeiten.
In den folgenden Jahren verbrachte Williams seine Haft fast ausschließlich in Männergefängnissen mit hoher Sicherheitsstufe. Der Strafvollzug hatte wiederholt Schwierigkeiten, ihn in bestehende Strukturen zu integrieren. Mehrfach kam es zu Verlegungen, da sein Verhalten als aggressiv, manipulativ und schwer kontrollierbar galt. Schon kurz nach der Verurteilung wurde intern darauf hingewiesen, dass Williams in bestimmten Anstalten kaum zu schützen wäre, sobald andere Insassen von der Art seiner Tat erfuhren.
Ein Wendepunkt trat erst Jahre später ein. Im Jahr 2014 wurde bei Williams eine Geschlechtsdysphorie diagnostiziert. In der Folge trat er unter dem Namen Michelle Autumn auf und verlangte, im Strafvollzug als Frau behandelt zu werden. Die kanadischen Behörden kamen diesen Forderungen schrittweise entgegen, zunächst bei organisatorischen Fragen, später auch bei der Unterbringung.
Im November 2024 genehmigte der Strafvollzug schließlich einen freiwilligen Transfer in das Grand Valley Institution for Women. Die tatsächliche Verlegung erfolgte im März 2025. Bereits im Vorfeld hatten Verantwortliche darauf hingewiesen, dass es sich um eine kleine Einrichtung handelte und ein konfliktfreies Verhalten zwingende Voraussetzung für einen Verbleib sei.
Nach der Ankunft eskalierte die Situation innerhalb weniger Tage. Bei der Aufnahme zeigte Autumn sexuell enthemmtes Verhalten während einer Leibesvisitation. Kurz darauf drohte er Mitinsassinnen offen mit Gewalt, nachdem diese ihre Ablehnung seiner Unterbringung geäußert hatten. Als das Personal eine interne Verlegung innerhalb der Anstalt anordnete, verbarrikadierte sich Autumn stundenlang, beschädigte Einrichtungen, deckte Überwachungskameras ab und drohte mit Selbst- und Fremdgewalt. Der Vorfall konnte erst durch den Einsatz eines Sondereinsatzteams beendet werden.
In der Folge entschied die Gefängnisleitung, Autumn auf Notfallbasis zurück in das Männer-Hochsicherheitsgefängnis Millhaven Institution zu verlegen. Gegen diese Maßnahme klagte er vor dem Ontario Superior Court of Justice.
Anfang Januar 2026 wies das Gericht den Antrag ab. Richterin Kristin Muszynski stellte fest, dass die Rückverlegung rechtmäßig und verhältnismäßig gewesen war. Ausschlaggebend seien nicht Selbstaussagen oder formale Kategorien gewesen, sondern das dokumentierte Verhalten, die ausgesprochenen Drohungen und die hohe Gefahr weiterer Gewalttaten. Die Frauenanstalt habe erhebliche Anstrengungen unternommen, den Häftling zu integrieren, sei damit jedoch objektiv gescheitert.
Der Fall Williams zeigte damit in ungewöhnlicher Klarheit die Grenzen staatlicher Steuerungsversuche im Strafvollzug auf. Frauenhaftanstalten sind für die Gesundheit ihrer Insassinnen verantwortlich. Als sich abzeichnete, dass diese Schutzfunktion nicht mehr gewährleistet war, griff der Staat ein. Ideologische Erwägungen traten hinter Sicherheitsfragen zurück – so die offiziellen Erklärungen.
Gleichzeitig hielt das Gericht fest, dass auch ein schwerer Gewaltverbrecher Anspruch auf menschenwürdige Haftbedingungen hatte. Diese könnten, so die Begründung, in einer streng überwachten Männeranstalt gewährleistet werden, nicht jedoch in einer offenen Frauenanstalt, die für eine völlig andere Gefangenenstruktur konzipiert sei.
Nach mehr als zwanzig Jahren Haft, zahlreichen Verlegungen und einem gescheiterten Versuch der Unterbringung im Frauenvollzug zog die kanadische Justiz damit eine klare Linie. Nicht Selbstdefinitionen nach ideologischen Moden, sondern Verhalten, Risiko und Verantwortung bestimmten am Ende die Entscheidung.
Die Welt hat ein Feindbild: Testosteron. Männer sollen aggressiv sein, gefährlich, impulsiv – und Frauen sowieso “überzogen emotional”, wenn Hormone im Spiel sind. Doch das Ganze ist viel komplexer. Mehr Testosteron wäre für die Welt vielleicht sogar ein Segen.
Jahrzehntelang wurde das Testosteron dämonisiert. Und das, obwohl es ausreichend wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, dass dieses Hormon eine wichtige regulierende Funktion einnimmt. So auch eine bereits im Jahr 2009 bei Nature veröffentlichte Studie mit dem Titel “Prejudice and truth about the effect of testosterone on human bargaining behaviour“. Testosteron macht nicht aggressiv, es macht kontextsensibel und reguliert Status, Durchsetzungsfähigkeit, sowie Fairness in sozialen Interaktionen.
In der Studie wurden Frauen untersucht, die sublingual Testosteron erhielten. Das Ergebnis war verblüffend: Wer das Hormon tatsächlich bekam, machte fairere Angebote in Verhandlungsspielen. Diejenigen, die nur glaubten, Testosteron erhalten zu haben – unabhängig von der Realität – agierten unfairer als je zuvor. Der Mythos hatte sich selbst erfüllt: Nicht das Hormon, sondern der Glaube an seine “toxische” Wirkung wirkte destruktiv.
Testosteron ist ein Statushormon. Es steuert Durchsetzungsbereitschaft, Risikoverhalten und Frustrationstoleranz. Aggression tritt nicht automatisch auf; sie ist situationsabhängig. Wer im Alltag schwach in Wettbewerbssituationen ist, weil er seine Fähigkeiten nicht einsetzt, interpretiert jede Form von Dominanz als Bedrohung. Testosteron macht nicht aggressiv – es zeigt nur, wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Parallel dazu zeichnet sich eine stille Krise ab: Der Testosteronspiegel bei Männern sinkt weltweit. Langzeitstudien aus den USA und Europa zeigen, dass Männer heute deutlich niedrigere Werte haben als noch vor 30–40 Jahren – und das nicht allein wegen Alter, Gewicht oder Lifestyle. Die Gründe sind multifaktoriell: Bewegungsmangel, chronischer Stress, schlechte Schlafqualität, Umweltchemikalien, veränderte gesellschaftliche Strukturen. Das Resultat ist ein subtiler, aber tiefgreifender Effekt auf Gesellschaft und Psyche: Männer werden ängstlicher, konfliktscheuer, emotional fragiler, während man ihnen weiterhin Aggression unterstellt.
Hier liegt jedoch das eigentliche Problem: Die Gesellschaft pathologisiert Eigenschaften, die biologisch verankert sind, während die biologische Grundlage für Durchsetzungsfähigkeit, emotionale Stabilität und Statusbewusstsein sinkt. Das ist nicht nur eine individuelle, sondern eine kollektive Dysfunktion. Wir haben es mit zu wenig und nicht mit zu viel Testosteron zu tun.
Ein Hormon, das die Fähigkeit zu sozialem Gleichgewicht fördert, wird zum Sündenbock gemacht. Gleichzeitig sinken die Testosteronspiegel weltweit. Das Ergebnis ist deutlich sichtbar: weniger Durchsetzungsfähigkeit, weniger Selbstbewusstsein und mehr Angst. Dabei stellt sich die Frage, ob dies nicht vielleicht sogar gewollt ist.
Die Havel-Therme in Werder (Havel), Brandenburg, hat nach wiederholten Vorfällen von sexueller Belästigung, Grapschereien und sogar Messergewalt durch sogenannte „Männergruppen“ ihre Einlassregeln massiv verschärft. Für mehr Sicherheit sollen jetzt Geschlechterquoten und eine Anmeldepflicht für größere Gruppen sorgen.
Nach Angaben des Betreibers gab es wiederholt schwere Zwischenfälle, vor allem im Zusammenhang mit größeren, teils alkoholisierten „Männergruppen“. Es sei immer wieder zu Übergriffen gekommen, erklärte Geschäftsführer Andreas Schauer gegenüber der B.Z. „Bis hin zu Begrapschungen von Gästen und Personal und sogar Messerstechereien auf dem Parkplatz.“ Ein Sicherheitsdienst war daraufhin bereits eingesetzt worden.
Zudem gelten nun starke Beschränkungen für den Einlass in die Therme. Künftig darf demnach ein biologisches Geschlecht das andere maximal um 20 % überwiegen. Wird diese Grenze überschritten, kommt es zu einem temporären Einlassstopp für das überwiegende Geschlecht – auch wenn die Therme insgesamt noch nicht ausgelastet ist. Der Betreiber stellt aber klar: „Vielfalt und Herkunft sind dabei ausdrücklich keine Faktoren.“
Außerdem wurde eine Anmeldepflicht für Gruppen eingeführt: Gruppen ab 3 Personen (ausgenommen Familien mit Kindern) müssen sich mindestens 2 Tage vorher per E-Mail mit Personalien anmelden. Ohne schriftliche Bestätigung gibt es keinen Einlass – auch ein Online-Ticket ist nicht ausreichend. Ziel ist es, problematische Gruppen frühzeitig zu erkennen und deren Besuch des Bades zu verhindern.
Der Betreiber gibt an, die Maßnahmen seien mit Polizei und Behörden abgestimmt. Die Rückmeldungen der Besucher seien positiv. „Gerade viele Frauen sagen uns, dass sie sich jetzt wohler fühlen.“
Ob die strengeren Einlassregeln zukünftig für mehr Sicherheit sorgen werden, bleibt abzuwarten. Bedenklich ist, dass die neuen Maßnahmen Männer unter Generalverdacht stellen (und selbst ein Frauenüberhang wird problematisiert). Dabei ist hinlänglich bekannt, welche Klientel in den Bädern immer wieder durch sexuelle Belästigungen und das Begrabschen von Frauen auffällt.
Während der Betreiber der Havel-Therme betont, dass Vielfalt und Herkunft „ausdrücklich keine Faktoren“ seien, hat eine Gemeinde in der Schweiz – Porrentruy im Kanton Jura – im letzten Sommer kurzerhand ein Ausländerverbot für das städtische Freibad, das ebenfalls Probleme mit „Männergruppen“ hatte, verhängt (Report24 berichtete hier und hier). Die Bilanz fiel durchweg positiv aus: Es kamen nicht nur mehr Badegäste, auch ein Sicherheitsdienst war nicht mehr nötig. Statt generell ein Geschlecht zu diskriminieren, nahm man hier jene Gruppen ins Visier, die tatsächlich für Probleme sorgten – ohne Rücksicht auf politische Korrektheit. Von den Bürgern wurde das gefeiert.
Wie weibliche Soldaten für die Bundeswehr und den geplanten Krieg gewonnen werden sollen.
Der Beitrag „Frauen sterben gelassener als Männer“ – Also ab mit ihnen an die Front! erschien zuerst auf .
