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Heute — 03. Februar 2026

Aktuell Wintersturm Fern: Erinnern Sie sich an Uri (zentral geplante Stromversorgung in Texas)

03. Februar 2026 um 10:00

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Der Wintersturm Fern hat das Land im Griff, verwandelt Straßen in eisige Gefahrenzonen und Landschaften in gefrorene Welten. Von frischem Frost in Georgia über schwere Schneefälle in Texas bis hin zu gefrorenen Springbrunnen in New York hat der Sturm landesweit seine Spuren hinterlassen.
https://weather.com/news/weather/video/winter-storm-fern-sights-sounds-impacts
Master Resource, Von Robert Bradley Jr., 26.01.2026
Anmerkung der Redaktion: Die aktuelle Kältewelle („Wo bleibt die globale Erwärmung, wenn man sie braucht?“) bietet Anlass für einen Rückblick auf das texanische Stromdebakel vom Februar 2021. Dieser Beitrag von Robert Bradley mit dem Titel „ Wind, Solar und der große texanische Stromausfall: Schuldig im Sinne der Anklage “ wurde ursprünglich vom Institute for Energy Research veröffentlicht. Stand gestern 17 Uhr deckten Erdgas und Kohle etwa 75 Prozent des texanischen Strombedarfs (ERCOT-Übersicht) und Wind-/Solarenergie 17 Prozent (gegenüber 50 Prozent der Nennkapazität).

„Die zentrale Planung für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu dem Fiasko aller Fiaskos. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.“

Elektrizitätsexperten der University of Texas in Austin haben kürzlich den großen Stromausfall in Texas im Februar 2021 erneut untersucht. Der Meinungsbeitrag mit dem Titel „ Zwei Jahre nach dem historischen Kälteeinbruch ist Texas zunehmend anfällig für Kälteeinbrüche – und es gibt mehr Lösungen als nur den Bau von Kraftwerken “ ( The Conversation ) verteilt die Schuld und empfiehlt mehr staatliche Planung, nicht weniger.

Die Autoren wollen das Wind- und Solarenergie den Markt weiterhin dominieren und den Verbrauch in Haushalten und Unternehmen (über „smart meters“ Stromzähler) regulieren, um das Stromnetz zu entlasten. Doch das führt unweigerlich zu Eingriffen in die Privatsphäre, Unannehmlichkeiten, Ärger und Konflikten. Dabei wird die logische Alternative der Privatisierung des staatlichen Stromnetzes außer Acht gelassen, um die richtigen Anreize für eine zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung zu schaffen.

Derzeit wird das Stromnetz, das 90 Prozent des Bundesstaates abdeckt, vom staatlichen Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) verwaltet. Die Stromzufuhr und -abfuhr werden durch 1.500 Seiten an Regeln und Vorschriften geregelt [Zugang nur nach Anmeldung]– und weitere werden folgen, wenn es nach den „Experten“ und „Planern“ geht.

Politisch korrekte Fehlinterpretation

„Als Energieforscher mit Sitz in Texas haben wir die letzten zwei Jahre größtenteils damit verbracht, zu analysieren, warum der Staat so unvorbereitet auf dieses Ereignis war und wie er es besser machen kann“, beginnt die Studie. Michael Webber et al. fahren fort :

Eine häufige, reflexartige Reaktion auf Katastrophen, die großflächige Stromausfälle verursachen, ist die Forderung nach dem Bau von mehr „sicheren“ Kraftwerken – solchen, die Brennstoffe wie Kohle oder Erdgas nutzen und so ausgelegt sind, dass sie rund um die Uhr Strom liefern können. Doch Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär ausfallen.

Daher:

Wir halten es für wichtig, über den bloßen Bau weiterer Kraftwerke hinauszudenken. Unsere Ergebnisse zeigen andere Lösungen auf, die sauberer, kostengünstiger und schneller umzusetzen sind.

Die Strategie „sauberer, billiger und schneller“ ist extrem restriktiv und beinhaltet interne Nachfragesteuerungsprogramme (deren genaue Ausgestaltung noch aussteht). In dieser Welt der Technik, in der Menschen – wie Adam Smith schon vor Jahrhunderten warnte – nur „verschiedene Figuren auf einem Schachbrett“ sind, läuft etwas schief.

Die Autoren behaupten, die zu nutzenden politischen Energien – die verwässert, intermittierend und somit nicht wettbewerbsfähig sind – seien irgendwie günstiger: „Das rasante Wachstum der Wind- und Solarenergieerzeugung in Texas hat den Verbrauchern des Bundesstaates Milliarden von Dollar gespart und gleichzeitig ländlichen Grundbesitzern und Kommunen hohe Gewinne beschert.“ Doch die US-Steuerzahler tragen einen großen Teil der Kosten für Wind- und Solarenergie, und alle Einwohner des Bundesstaates zahlen eine monatliche Gebühr, um die Kosten des 7 Milliarden Dollar teuren CREZ-Übertragungsnetzes für erneuerbare Energien zu decken. Hinzu kommen noch lokale und staatliche Steuervergünstigungen .

Es ist eine Rückkehr zum sanften Energiepfad von Amory Lovins aus den 1970er Jahren zurück. Zuverlässige, vom Verbraucher gewählte und steuerneutrale Elektrizität wird durch wetterabhängige Energiequellen ersetzt. Die Nutzung wird eingeschränkt, um Lücken und Unzuverlässigkeiten auf der Angebotsseite zu kaschieren.

Erneuerbare Energien waren der Übeltäter

Die politisch korrekte Interpretation weicht den unbequemen Fragen aus und vermeidet die notwendige Analyse, um die tieferliegenden Ursachen des schwersten Stromausfalls der Geschichte zu ergründen. Der zentrale Fehler liegt darin, sich auf die Daten zu konzentrieren, ohne das „Warum“ zu verstehen. Was im Februar 2021 geschah, war ein lange vorhergesagter „perfekter Wintersturm“. Es gab Präzedenzfälle in den Wintern 1989 und 2011, und er hätte vorhergesehen und bewältigt werden müssen.

Die Aussage „Kohle- und Gaskraftwerke und ihre Brennstoffversorgung können spektakulär scheitern“ ignoriert Anreize und Opportunitätskosten, Wirtschaftswissenschaften 101.

Hier ist der Grund und die Antwort, mit ganz anderen politischen Implikationen: Die unzuverlässigen Energiequellen verursachten die gewollte Minderleistung der zuverlässigen. Wie ich vor fast zwei Jahren in „ Erneuerbare Energien: Marktversagen bei Erdgas in Texas “ erläuterte:

Erneuerbare Energien, die teilweise mehr als ein Viertel der texanischen Stromerzeugung lieferten, waren zum Höhepunkt der Krise nahezu verschwunden . Doch es gibt einen weiteren, sehr wichtigen Aspekt: Die Steuervergünstigungen und Vorrang Einspeisung der Windenergie beeinträchtigte die Wirtschaftlichkeit bestehender und neuer Gas- und Kohlekraftwerke erheblich.

Ich zitierte einen Artikel der Houston Chronicle mit dem Titel „ Hohes Risiko, geringe Rendite treiben den Wandel weg von der Stromerzeugung “ (14. März 2021). Darin wurde die Frage gestellt: „Wie konnte es so weit kommen, dass mehr als die Hälfte der Stromerzeugung in Texas ausfiel?“ Was die Branchenkenner wussten (aber externe „Experten“ scheinbar nicht wissen wollen), wurde in diesem einen einfachen Artikel enthüllt:

Das Versagen so vieler Kraftwerke während des brutalen Winterwetters, das letzten Monat durch Texas fegte, war vielleicht das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung und ist das Resultat einer unabhängigen Energiewirtschaft, die darum kämpft, Gewinne zu erzielen, die Wall Street zufriedenzustellen und das Vertrauen von Kreditgebern und Investoren zu erhalten.

Und warum wurden die zuverlässigen Anlagen unzuverlässig?

Kreditgeber und Investoren haben sich geeinigt. Laut dem Electric Reliability Council of Texas (ERC), dem Netzbetreiber des Bundesstaates Texas, wurde in Texas seit 2017 kein größeres neues Kraftwerk mehr gebaut – Wind- und Solaranlagen ausgenommen. Damals stellte das in Chicago ansässige Unternehmen Exelon zwei Gaskraftwerke mit einer Leistung von je 1.100 Megawatt fertig. Ein Grund dafür: Die Finanzierung von Projekten, die Hunderte von Millionen Dollar kosten können, ist zunehmend schwieriger geworden.

Fortsetzung:

„Es herrscht große Unsicherheit darüber, wie viel Gewinn Gaskraftwerke jährlich erwirtschaften können“, sagte Travis Miller, Aktienstratege für Energie und Versorgung bei Morningstar Securities Research. „Investoren finanzieren Projekte in der Regel nicht, wenn sie nicht davon überzeugt sind, dass diese stabile Cashflows generieren können.“

Das Gesamtergebnis:

Die Unternehmen haben unterdessen ihre Investitionen in die Stromerzeugung nicht nur verlangsamt oder eingestellt. Sie haben Kraftwerke verkauft und stillgelegt, um sich auf margenstärkere Geschäftsbereiche wie den Stromvertrieb zu konzentrieren.

Phantomkapazitäten – also frühzeitig stillgelegte Gas- und Kohlekraftwerke sowie geplante Neubauten – wurden zu einem entscheidenden Zeitpunkt übersehen. Mangelhaft gewartete Anlagen waren eine weitere Folge der gesunkenen Gewinnmargen wegen staatlich geförderter, angeblich kostengünstiger Wind- und Solarenergie. Es gab noch weitere Gründe ( hier und hier ), die eher auf staatliches Handeln als auf freie Märkte hindeuten.

Fazit

Unzuverlässige Kapazitäten, die niemals hätten gebaut werden dürfen, verdrängten die zuverlässigen – ganz im Sinne der „ magischen Denkweise “ der politischen Entscheidungsträger. Sturm Uri war nicht der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, sondern der Moment, der offenbarte, wie schwerwiegend die Lage bereits war.

Der eingeschlagene Weg ist das Gegenteil dessen, was die Autoren der UT Austin empfehlen. Windkraft, Solarenergie und Batteriespeicher sollten nicht länger staatlich gefördert werden. Das derzeit von ERCOT betriebene Stromnetz sollte privatisiert und die obligatorischen Übertragungsvorschriften aufgehoben werden. Drittens sollten der Franchiseschutz und andere Regulierungen für „öffentliche Versorgungsunternehmen“ für das privatisierte Netz aufgehoben werden; ein entsprechendes Programm wird an anderer Stelle beschrieben .

Die zentrale Planwirtschaft für eine erzwungene Energiewende führte vor zwei Jahren in Texas zu einem Fiasko. Es ist Zeit für eine neue Ära der US-amerikanischen Strompolitik, die auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruht.

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Anhang: Weitere MR-Artikel zum Stromausfall in Texas

https://wattsupwiththat.com/2026/01/26/storm-ferm-remember-uri-centrally-planned-electricity-transition-in-texas/

Ergänzung

Smart Meter

Das sind digitale Stromzähler, die sukzessive die alten Analog Zähler ablösen. Diese können – sofern ein „Gateway“ vorhanden ist, mit dem Internet verbunden werden. Damit kann der Netzbetreiber die Zähler fern-ablesen. Sind weitere Zusatzgeräte eingebaut (bei größeren Anlagen), kann der Netzbetreiber die Stromzufuhr ferngesteuert schalten, z.b. einspeisende Solaranlagen bei Bedarf abschalten. Aber bei Strommangel können auch Verbraucher gezielt abgeschaltet werden, Beispiel Wärmeöfen oder Kühlhäuser – natürlich nur für eine vorher festgelegte Dauer.  Das Ganze ist vielleicht interessant für Kunden mit eigener Solaranlage und Batteriespeicher.

https://www.enpal.de/strom/smart-meter

Smart Meter in Deutschland

Der Bundestag plant einen Monopol-Eingriff bei Smart Metern, was laut einem Gutachten gegen EU- und Verfassungsrecht verstößt. Energiekonzerne blicken besorgt auf die Auswirkungen.

Bis 2032 soll in allen Haushalten ein intelligenter Stromzähler (Smart Meter) installiert sein. Zuständig für diesen sogenannten Smart-Meter-Rollout sind die ortsabhängigen Verteilernetzbetreiber. Haushalte können hierfür jedoch auch andere Messstellenbetreiber beauftragen. Noch. Denn der Zehn-Punkte-Plan von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sieht vor, dass künftig nur noch die Verteilnetzbetreiber für den verpflichtenden Rollout zuständig sind.

Dieser Passus würde allerdings gegen das EU- und Verfassungsrecht verstoßen, wie ein aktuelles Gutachten der Kanzlei Raue zeigt, über das „Table.Briefings“ berichtet. Das Gutachten wurde von mehreren Energieunternehmen wie Enpal, Lichtblick, Octopus Energy und Techem beauftragt. Diese Konzerne sind selbst als sogenannte wettbewerbliche Messstellenbetreiber am Markt tätig.

https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101102084/smart-meter-monopol-rechtswidrig-gutachter-warnt.html

Der Beitrag Aktuell Wintersturm Fern: Erinnern Sie sich an Uri (zentral geplante Stromversorgung in Texas) erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
Gestern — 02. Februar 2026

Kampf gegen fossile Brennstoffe am Internationalen Tag der sauberen Energie – aber fossile Brennstoffe halten Amerika am Leben

02. Februar 2026 um 19:00

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Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 26. Januar 2026

Der Wintersturm Fern wütete auch am Montag weiter und fiel mit dem „Internationalen Tag der Sauberen Energie“ der Vereinten Nationen zusammen, da fossile Brennstoffe einen Großteil des amerikanischen Stroms lieferten.

https://abcnews.go.com/US/live-updates/winter-storm-live-updates-tracking-dangerous-ice-snow/?id=129469173

Der Internationale Tag der Sauberen Energie, der 2023 von der UN-Generalversammlung ausgerufen wurde, soll dazu aufrufen, sich von der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen abzuwenden und „Maßnahmen für einen gerechten und inklusiven Übergang zu sauberer Energie zum Wohle der Menschen und des Planeten zu mobilisieren“. Während der Wintersturm Fern weite Teile der USA heimsuchte, kamen laut mehreren Berichten mindestens 13 Menschen ums Leben, mehr als 800.000 waren ohne Strom, und die Stromkosten stiegen in der Nähe von Rechenzentren sprunghaft an.

Währenddessen speisen Öl, Gas und Kohle den Großteil der amerikanischen Stromnetze, da die Stromerzeugung aus Solar- und Windenergie aufgrund der extremen Wetterbedingungen zurückging. Stromerzeugung aus Solar- und Windenergie aufgrund der extremen Wetterbedingungen zurückging. Dies geht aus Daten mehrerer Netzbetreiber und der US-Energiebehörde ((EIA) hervor. Einige Energieexperten wiesen auf die Ironie hin. So erklärte Jason Isaac, CEO des American Energy Institute, gegenüber der Daily Caller News Foundation , dass bedarfsgerecht abrufbare Ressourcen das Stromnetz schützen, während die UN ideologische Politik feiert.


12:00 Uhr ET (eastern time) Es dominiert die Versorgung mit Erdgas, danach Kohle und Kernkraft (im Osten) https://www.eia.gov/electricity/gridmonitor/dashboard/daily_generation_mix/US48/US48

„An den kältesten Tagen des Jahres reichen Parolen nicht aus, um die Stromversorgung sicherzustellen. Öl, Erdgas, Kernenergie und Kohle leisten die eigentliche Arbeit, indem sie Haushalte, Krankenhäuser und kritische Infrastrukturen mit Strom versorgen, während das Land von eisigen Temperaturen heimgesucht wird“, sagte Isaac gegenüber dem DCNF. „Während die UN den ‚Tag der sauberen Energie‘ feiert, werden die Amerikaner durch zuverlässige und bezahlbare Brennstoffe geschützt, die unabhängig von Temperatur, Wind oder Sonneneinstrahlung funktionieren. Energiepolitik sollte auf Realität und nicht auf Ideologie basieren.“

… Heimatschutzministerin Kristi Noem wandte sich vor dem schweren Wintersturm, der das Land heimsuchte, an New York und bot Hilfe an. Die demokratische Gouverneurin Kathy Hochul forderte Änderungen bei der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen als Vorbedingung für die Annahme von Hilfe.

Mindestens drei New Yorker erfroren aufgefunden, nachdem Hochul Hilfe von der Trump-Regierung abgelehnt hatte

Die Vereinten Nationen veranstalteten am Montag in New York zu diesem Anlass ein Event, „mit Unterstützung von UN-Energy“, um „die Fortschritte zu überprüfen, praktische Erfahrungen auszutauschen und sich auf die nächsten Schritte zur Beschleunigung des globalen Übergangs zu sauberer Energie zu einigen“.

„Wie wir den Energiewandel gestalten, ist genauso wichtig wie schnell wir ihn vollziehen. Ein erfolgreicher Energiewandel muss gerecht und inklusiv sein. Dazu gehört, die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Rolle der Frau in den Mittelpunkt aller energiepolitischen Maßnahmen zu stellen“, betonte die Moderatorin am Montag bei der UN-Konferenz. „Saubere Energie bedeutet nicht nur die Versorgung der Wirtschaft. … Es geht darum, eine gerechtere, widerstandsfähigere und hoffnungsvollere Zukunft zu gestalten.“

Unter der Trump-Administration sind die USA aus mehreren klimabezogenen UN-Initiativen und -Gremien ausgetreten, darunter das Pariser Abkommen und in jüngerer Zeit die UN-Energieinitiative, der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen der Vereinten Nationen (IPCC) und das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC).

Die Trump-Regierung hat der Energiesicherheit Vorrang vor dem Klimaschutz eingeräumt. Energieminister Chris Wright erließ mehrere Notverordnungen, um Kohlekraftwerke über deren reguläre Stilllegungstermine hinaus weiter zu betreiben. Das Energieministerium prognostizierte im Juli 2025, dass die Zahl der Stromausfälle bis 2030 um das Hundertfache steigen könnte, wenn die USA weiterhin zuverlässige Energiequellen schrittweise abschaffen, ohne sie adäquat zu ersetzen.

Wright hat im Vorfeld und während des Sturms mehrere weitere Notfallanordnungen für die Stromnetze in Texas und entlang der Ostküste erlassen. Eine dieser Anordnungen weist PJM (den größten US-amerikanischen Stromnetzbetreiber, der 13 Bundesstaaten und Washington D.C. versorgt) an, die Kraftwerke bis zum 31. Januar auch jenseits der Emissionsgrenzwerte weiter zu betreiben, um die Bezahlbarkeit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung zu gewährleisten.

„Wir haben landesweit über 35 GW ungenutzte Reservekapazität identifiziert und ergreifen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass diese im Bedarfsfall zur Verfügung steht. Präsident Trump und das Energieministerium setzen sich weiterhin mit aller Kraft dafür ein, Stromausfälle zu minimieren und die Energiekosten für die amerikanische Bevölkerung zu senken“, erklärte Wright am Donnerstag vor dem Sturm. „Die Trump-Regierung wird nicht tatenlos zusehen, wie die rücksichtslose Energiesparpolitik und die bürokratischen Hürden der Vorgängerregierung amerikanische Leben gefährden.

PJM Strompreise $/MWh

Stromversorger PJM – wird ständig aktualisiert

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Medienunternehmen mit großer Reichweite kostenlos zur Verfügung. Alle wiederveröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen des/der jeweiligen Reporters/Reporterin und dessen/deren Zugehörigkeit zur DCNF enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer möglichen Partnerschaft kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected].

https://dailycaller.com/2026/01/26/fossil-fuels-united-nations-winter-storm-fern-international-day-clean-energy/

PS:
Das Aufmacherbild habe ich auch bei T-Online gefunden.
Frage an unsere Leser: Was halten Sie davon, dass ich Ihnen meine Fundstücke zusätzlich anhänge?

Grüner Trend global

Noch nie gab es so viel Strom aus Wind und Sonne
Von Theresa Crysmann
Aktualisiert am 30.03.2022 Lesedauer: 5 Min.

https://www.t-online.de/klima/verkehr-energie/id_91929474/wind-und-sonne-weltweiter-oekostrom-rekord-macht-hoffnung.html

Der Beitrag Kampf gegen fossile Brennstoffe am Internationalen Tag der sauberen Energie – aber fossile Brennstoffe halten Amerika am Leben erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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2,5 Milliarden Euro für Wiederaufbau nach tödlichem Sturm in Portugal

01. Februar 2026 um 20:48

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Nach dem Durchzug des tödlichen Sturms „Kristin“ werden die Schäden in Portugal auf Milliarden geschätzt. Die Regierung kündigte am Sonntag an, allein aus ihrem Haushalt 2,5 Milliarden Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen.
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Massiver Wintersturm gefährdet LNG-Versorgung für Europa

26. Januar 2026 um 11:00

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Die Vereinigten Staaten erleben derzeit einen massiven Wintersturm, der auch die Gasinfrastruktur des Landes trifft. Für Deutschland, welches auf LNG-Lieferungen aus Übersee angewiesen ist, ist dies eine kritische Entwicklung.

Die Gasversorgung Deutschlands gerät unter Druck – und das mitten im Winter und bei ohnehin schon extrem niedrigen Gasspeicherständen. Der aktuell in weiten Teilen der Vereinigten Staaten wütende Wintersturm beeinträchtigt nämlich nicht nur den dortigen Flugverkehr, sondern auch die Erdgasproduktion.

Während nun also bereits die Inlandsversorgung in den Vereinigten Staaten unter dieser Wetterlage leidet und die Preise in die Höhe schießen, dürfte dies auch zu Verzögerungen bei den Flüssiggaslieferungen nach Deutschland und Europa führen.

Angesichts dessen, dass die Europäer aus ideologischen Gründen die Gaskäufe aus Russland weitestgehend eingestellt haben und auch die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines Ersatzlieferungen schwierig macht, gerät die europäische Gasversorgung zusehends unter Druck.

In den Vereinigten Staaten selbst warnen die Behörden bereits davor, dass es angesichts der Wetterlage zu großflächigen Blackouts kommen kann. US-Energieminister Chris Wright hat den Kraftwerksbetreibern bereits einen Freifahrtschein ausgestellt, die bundesstaatlichen Umweltauflagen ignorieren zu dürfen, um die Versorgung der Bevölkerung mit Strom sicherzustellen.

Unter Umständen werden sich die Menschen in Europa noch warm anziehen müssen, sollte es noch länger so kalt bleiben. Denn die Gasspeicher leeren sich immer weiter, und wenn der Nachschub an Flüssiggas stockt, wird sich dies noch beschleunigen.

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Koronaler Massenauswurf: Neuer Sonnensturm steuert auf die Erde zu

19. Januar 2026 um 16:45

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Ein massiver koronaler Massenauswurf schießt mit hoher Geschwindigkeit von der Sonne weg. Das Space Weather Prediction Center gab eine Warnung heraus, da unter Umständen Stromnetze und Satelliten davon betroffen sein können.

Am Sonntagabend gab es auf der Sonne einen koronalen Massenauswurf, der am morgigen Dienstag auf die Erde treffen dürfte. Laut dem Space Weather Prediction Center (SWPC) handelt es sich dabei um einen X-Klasse-Flare, der auf der sonnenbeschienenen Seite der Erde Funk- und Navigationssysteme stören kann.

Stefan Burns vom SWPC erklärte, dass dieser koronale Massenauswurf mit hoher Geschwindigkeit auf die Erde zurast und es dadurch einen großen Sonnensturm geben werde. Man rechne mindestens mit einem geomagnetischen Sturm der Stufe G3. Allerdings könnten sich die frühen Prognosen noch ändern, sobald mehr Daten eintreffen.

Ein solcher Sonnensturm der Stufe G3 könnte dabei den Satellitenbetrieb, den HF-Funk, Stromnetze und auch Polarflugrouten beeinträchtigen. Laut dem SWPC dürften vor allem der amerikanische Kontinent (Zentrum im Süden, bei Peru) und die umliegende Gegend, die Antarktis und partiell auch Neuseeland davon betroffen sein.

In letzter Zeit häuften sich solche Sonnenstürme, die oftmals dazu führten, dass die sogenannten Nordlichter auch in Gegenden zu sehen waren, die üblicherweise keine solchen geomagnetischen Ereignisse kennen. Besonders starke Sonnenstürme (wie z. B. das Carrington-Ereignis) können jedoch schwere Schäden an der Energieinfrastruktur und bei elektrischen Geräten verursachen.

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Spuren des Carrington-Ereignisses des Jahres 1859 in Baumringen

05. Januar 2026 um 07:00

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Anthony Watts

Eine von der Universität Helsinki koordinierte Forschungsgruppe konnte einen Anstieg der Radiokohlenstoff-Konzentration in Bäumen in Lappland messen, der nach der Carrington-Eruption auftrat. Diese Entdeckung hilft bei der Vorbereitung auf gefährliche Sonnenstürme.

Das Carrington-Ereignis von 1859 ist einer der größten Sonnenstürme, die in den letzten zwei Jahrhunderten aufgezeichnet worden waren. Es zeigte sich in Form von weißen Lichtblitzen auf einer riesigen Sonnenfleckengruppe, Bränden in Telegrafenstationen und Störungen bei geomagnetischen Messungen sowie Polarlichtern sogar in tropischen Regionen.

In einer gemeinsamen Studie der Universität Helsinki, des Natural Resources Institute Finland und der Universität Oulu wurde erstmals in Baumringen ein Anzeichen für einen Anstieg der Radiokohlenstoff-Konzentrationen nach dem Carrington-Sturm festgestellt. Bisher wurden Radiokohlenstoffspuren nur bei weitaus intensiveren Sonnenstürmen nachgewiesen.

Entdeckung durch eine kosmische Markierung

Begegnungen zwischen stark magnetisierten Wolken geladener Teilchen, die von der Sonne freigesetzt werden und als Sonnenplasmaflüsse bekannt sind, und dem Erdmagnetfeld führen zu geomagnetischen Stürmen. Das Erdmagnetfeld lenkt die Teilchen des Sonnensturms hauptsächlich über die Polarregionen in die Atmosphäre. Die sichtbarste Folge dieses Phänomens sind Polarlichter.

In der oberen Atmosphäre können ausreichend hochenergetische Teilchen durch Kernreaktionen auch Radiokohlenstoff (¹⁴C) erzeugen, ein radioaktives Isotop des Kohlenstoffs. Im Laufe von Monaten und Jahren gelangt Radiokohlenstoff als Teil des atmosphärischen Kohlendioxids in die untere Atmosphäre und schließlich durch Photosynthese in Pflanzen. Der Prozess der Photosynthese bewahrt die im Kohlendioxid enthaltenen Informationen in den Jahresringen der Bäume.

Um die im Radiokohlenstoff enthaltenen Informationen zu gewinnen, werden Proben aus dem Holzmaterial entnommen, das im Laufe einzelner Jahre gewachsen ist. Die Proben werden zu Zellulose verarbeitet und die Zellulose durch Verbrennen und chemische Reduktion zu reinem Kohlenstoff. Der Anteil an Radiokohlenstoff im reinen Kohlenstoff wird mit einem Teilchenbeschleuniger gemessen.

„Radiokohlenstoff ist wie ein kosmischer Marker, der Phänomene im Zusammenhang mit der Erde, dem Sonnensystem und dem Weltraum beschreibt“, sagt Markku Oinonen, Direktor des Labors für Chronologie der Universität Helsinki, der die Studie leitete.

Kartierung von Sonnenstürmen

Ein dem Carrington-Ereignis in der heutigen Zeit entsprechender Sonnensturm würde Strom- und Mobilfunknetze stören und große Probleme für Satelliten- und Navigationssysteme verursachen, was beispielsweise zu Problemen im Flugverkehr führen würde. Aus diesem Grund ist eine genaue Kenntnis des Sonnenverhaltens für die Gesellschaft von Vorteil.

Sonnenstürme, die kleiner und häufiger sind als die Carrington-Stürme, können heutzutage mit Messgeräten und Satelliten studiert werden, während größere Stürme beispielsweise durch die Messung der Radiokohlenstoffkonzentration in Baumringen untersucht werden können.

Bislang war es nicht möglich, mittelgroße Stürme wie das Carrington-Ereignis, die in der heutigen Zeit nicht mehr auftreten, mit herkömmlichen Radiokarbon-Verfahren gezielt zu untersuchen. Diese aktuelle Studie eröffnet einen potenziellen neuen Weg zur Untersuchung der Häufigkeit von Stürmen in der Größenordnung des Carrington-Ereignisses, was dazu beitragen könnte, sich besser auf zukünftige Bedrohungen vorzubereiten.

Immer genauere Informationen zum Kohlenstoffkreislauf

Die Ergebnisse wurden anhand eines numerischen Modells zur Radiokohlenstoffproduktion und zum Radiokohlenstofftransport interpretiert, das von Forschern der Universität Oulu entwickelt worden war.

„Das dynamische Modell zum Kohlenstofftransport in der Atmosphäre wurde speziell entwickelt, um geografische Unterschiede in der Verteilung von Radiokohlenstoff in der Atmosphäre zu beschreiben“, erklärt die Postdoktorandin Kseniia Golubenko von der Universität Oulu.

Bedeutsam in der kürzlich veröffentlichten Studie war, wie sich der Radiokohlenstoffgehalt von Bäumen in Lappland von dem von Bäumen in niedrigeren Breitengraden unterschied. Die ersten Messungen wurden im Beschleunigerlabor der Universität Helsinki durchgeführt, während Wiederholungsmessungen in zwei anderen Laboren die bisherigen Unsicherheiten deutlich reduzierten.

Die Entdeckung kann zu einem besseren Verständnis der atmosphärischen Dynamik und des Kohlenstoffkreislaufs aus der Zeit vor den vom Menschen verursachten Emissionen fossiler Brennstoffe beitragen und die Entwicklung immer detaillierterer Kohlenstoffkreislaufmodelle ermöglichen.

„Es ist möglich, dass der durch die Sonneneruption verursachte Überschuss an Radiokohlenstoff entgegen der allgemeinen Auffassung über seine Bewegung in erster Linie über die nördlichen Regionen in die untere Atmosphäre transportiert wurde“, mutmaßt Doktorand Joonas Uusitalo vom Labor für Chronologie.

Andere Radiokarbon-Quellen

„Es ist auch möglich, dass die zyklische Veränderung der Radiokohlenstoffproduktion in der oberen Atmosphäre, verursacht durch die Schwankungen der Sonnenaktivität, zu den lokalen Unterschieden auf Bodenhöhe geführt hat, die wir in unseren Ergebnissen festgestellt haben“, fügt Uusitalo hinzu.

Laut Uusitalo wird der größte Teil des Radiokarbons durch galaktische kosmische Strahlung außerhalb des Sonnensystems erzeugt, auch wenn außergewöhnlich starke Sonnenstürme einzelne Ausbrüche des Isotops in der Atmosphäre verursachen. Die kosmische Strahlung wiederum wird durch den Sonnenwind abgeschwächt, einen kontinuierlichen Partikelstrom, der von der Sonne ausgeht und in 11-Jahres-Zyklen zwischen stärker und schwächer schwankt.

Das Thema erfordert weitere Untersuchungen. Historische Aufzeichnungen zeigen, dass es auch in den Jahren 1730 und 1770 zu bedeutenden geomagnetischen Stürmen kam, weshalb deren Verfolgung wahrscheinlich als Nächstes im Mittelpunkt stehen wird.

Die kürzlich veröffentlichte Studie wurde als Gemeinschaftsprojekt des Labors für Chronologie und der Fakultät für Physik der Universität Helsinki sowie des finnischen Instituts für natürliche Ressourcen durchgeführt. Forscher der Universität Oulu, der Universität Nagoya, der Universität Yamagata und der ETH Zürich haben ebenfalls zu dieser Studie beigetragen. Die Studie wurde vom finnischen Forschungsrat, der finnischen Kulturstiftung und der Emil-Aaltonen-Stiftung finanziert.

Original-Artikel: Joonas Uusitalo, Kseniia Golubenko, Laura Arppe, Nicolas Brehm, Thomas Hackman, Hisashi Hayakawa, Samuli Helama, Kenichiro Mizohata, Fusa Miyake, Harri Mäkinen, Pekka Nöjd, Eija Tanskanen, Fuyuki Tokanai, Eugene Rozanov, Lukas Wacker, Ilya Usoskin, Markku Oinonen. Transient Offset in 14C After the Carrington Event Recorded by Polar Tree Rings. AGU, 2024. DOI: 10.1029/2023GL106632

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/03/finding-the-1859-carrington-event-in-tree-rings/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Spuren des Carrington-Ereignisses des Jahres 1859 in Baumringen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Trump verklagt BBC auf zehn Milliarden Dollar wegen Kapitol-Doku

16. Dezember 2025 um 14:29

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Trump verklagt BBC auf zehn Milliarden Dollar wegen Kapitol-Doku

US-Präsident Donald Trump hat in Florida eine Klage über mindestens zehn Milliarden US‑Dollar gegen die britische BBC eingereicht.

Trump wirft der BBC Verleumdung sowie einen Verstoß gegen ein US‑Gesetz zu irreführenden und unlauteren Geschäftspraktiken vor und verlangt je fünf Milliarden Dollar Schadenersatz pro Anklagepunkt. Die BBC hatte den fehlerhaften Zusammenschnitt bereits eingeräumt und sich entschuldigt, hält eine Verleumdungsklage aber für unbegründet und will sich juristisch verteidigen.

Trump sieht in der Ausstrahlung kurz vor der Präsidentschaftswahl 2024 zudem den Versuch, die Wahl zu seinem Nachteil zu beeinflussen. Die Klage verschärft den politischen Streit um Medienberichterstattung und die Aufarbeitung des Kapitolsturms international.

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Bildquelle: Steve Travelguide / shutterstock

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