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Heute — 03. Februar 2026

Krank durch Impfung ohne es zu ahnen – Zeugnisse eines geimpften Kardiologen

03. Februar 2026 um 13:57

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Der bekannte Kardiologe und Wissenschaftler Dr. Peter McCullough sagt, er würde keine Impfstoffe nehmen und deutet an, dass er die gleiche Entscheidung für seine Kinder treffen würde, wenn er die Zeit zurückdrehen könnte. Die Covid-“Pandemie“ und der folgende weitreichende Impfzwang mit gentechnischen Präparaten, die schon in den Zulassungsstudien negativ abschnitten, hat vielen Menschen die Augen [...]

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Gesundheitsministerium: Kein Krebsrisiko durch Impfung

03. Februar 2026 um 12:54

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In einer parlamentarischen Anfrage musste Österreichs Gesundheitsministerin zum Krebsrisiko durch die COVID-Impfung Stellung beziehen. Aus dem Ressort heißt es auch 2026, dass die Spritze „sicher und wirksam“ sei. Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) hat eine parlamentarische Anfrage der FPÖ-Abgeordneten Marie-Christine Giuliani-Sterrer zurückgewiesen. Es gebe „keine seriösen Belege“ für ein erhöhtes [...]

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Langjähriger Verbleib von Impf-Spikes im Körper fördert viele Krankheiten inklusive Krebs – Studie

03. Februar 2026 um 08:37

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Vor allem mehrfache Covid-modRNA-Spritzen verursachen lange anhaltenden Verbleib von Impfspikes im Körper. Folge sind schwere gesundheitliche Schäden. Das wurde nun neuerlich in einer über dreieinhalb Jahre laufenden Fallstudie nachgewiesen. TKP hatte bereits im Oktober 2022 über eine japanische Studie berichtet, die nachwies, dass die Impfung die Ribosomen im Inneren von Zellen stört oder zerstört und [...]

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Die Cisnormativität des Doktortitels ist unerträglich

03. Februar 2026 um 07:32

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Es ist nun endgültig an der Zeit, über jene bedauernswerten Menschen zu sprechen, die im falschen Körper stecken und daher von der Gesellschaft diskriminiert und geächtet werden: Menschen, die sich als Doktoren fühlen, es aber nicht sind. Eine Glosse.

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Windkraftanlagen: Gericht sieht „eindeutige Ursache“ für gesundheitliche Folgen

03. Februar 2026 um 06:00

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Ein französisches Gericht hat erstmals bestätigt, dass Windkraftanlagen gesundheitliche Probleme verursachen können. Betroffene berichteten über Kopfschmerzen, Schlafstörungen und psychische Belastungen. Wissenschaft und Behörden sind weiterhin geteilter Meinung über die Ursachen und Langzeitfolgen.
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Gestern — 02. Februar 2026

Von der Wissenschaft zum Wissenschafts-Gläubigkeit: Die Krise der modernen Wissenschaft

02. Februar 2026 um 16:00

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Apostolos Efthymiadis

In diesem Beitrag über die Krise der modernen Wissenschaft wird argumentiert, dass sich die zeitgenössische Wissenschaftskultur von ihren philosophischen Grundlagen entfernt und sich in Richtung Dogma und Autorität entwickelt hat. Unter Berufung auf Aristoteles‘ Erkenntnistheorie wird der den Szientismus, die Politisierung und das Konsensdenken in Frage gestellt und eine Rückkehr zu intellektueller Strenge und wissenschaftlicher Bescheidenheit gefordert.

Einführung

Das Wort „Wissenschaft“ ist heute eher zu einer magischen Beschwörungsformel geworden als zu einem beschreibenden Begriff. „Die Wissenschaft sagt es“, „folgen Sie der Wissenschaft“, „stellen Sie die Wissenschaft nicht in Frage“ – diese Sätze hallen ständig von Politikern, Journalisten und sogar von Wissenschaftlern selbst wider. Aber welche Wissenschaft? Nach welchen Kriterien? Mit welcher Methodik? Und vor allem: Wer entscheidet, was Wissenschaft ist und was nicht?

Aristoteles würde die heutige Situation mit Besorgnis betrachten. Denn was heute als „Wissenschaft“ bezeichnet wird, erfüllt oft nicht die grundlegenden Kriterien, die er selbst für die demonstrative Wissenschaft (ἐπιστήμη ἀποδεικτική) aufgestellt hat. Im Gegenteil, vieles, was als „wissenschaftliche Erkenntnisse“ präsentiert wird, sind in Wirklichkeit Hypothesen, Meinungen oder sogar ideologische Konstrukte, die mit wissenschaftlicher Sprache getarnt sind.

Von der Wissenschaft zur Wissenschafts-Gläubigkeit

Der Philosoph F.A. Hayek sieht zwischen Wissenschaft und Wissenschafts-Gläubigkeit einen entscheidenden Unterschied. Wissenschaft ist eine bescheidene Methode der Forschung, die ihre Grenzen kennt, offen für Fragen ist und durch die systematische Widerlegung falscher Theorien Fortschritte erzielt. Wissenschafts-Gläubigkeit hingegen ist eine dogmatische Ideologie, die das Ansehen der Wissenschaft nutzt, um politische Entscheidungen durchzusetzen, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen und als „unbestreitbar“ darzustellen, was in Wirklichkeit umstritten ist.

Die heutige Gesellschaft leidet nicht unter einem Übermaß an Wissenschaft, sondern unter einem Übermaß an Wissenschafts-Gläubigkeit. Und der Unterschied ist entscheidend: Wissenschaft befreit den Geist, Wissenschafts-Gläubigkeit versklavt ihn.

Die Vergewaltigung der sechs Kriterien

Aristoteles definierte in den Posterior Analytics (71b 20-25) mit mathematischer Präzision, dass eine Demonstration folgende Voraussetzungen erfüllen muss, um wissenschaftlich gültig zu sein:

1. Wahr – der Realität entsprechend;

2. Primär – keine weiteren Beweise erforderlich (selbstverständlich);

3. unmittelbar – ohne umstrittene Zwischenverbindung;

4. besser bekannt – klarer als das, was gesucht wird;

5. vorrangig – logisch der Schlussfolgerung vorausgehend;

6. Ursachen der Schlussfolgerung – das „Warum” erklärend.

Lassen Sie uns nun untersuchen, wie viele der heutigen „wissenschaftlichen Dogmen” diese Kriterien erfüllen.

Beispiel A: Klimawandel-Modelle

Die einen „katastrophalen Klimawandel“ vorhersagenden Rechenmodelle werden als „gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse“ präsentiert. Unter dem Blickwinkel aristotelischer Kriterien betrachtet:

• Wahr? Viele Modelle überschätzen systematisch den Temperaturanstieg im Vergleich zu tatsächlichen Messungen.

• Primär? Sie basieren auf Hypothesen über Rückkopplungen, die selbst noch bewiesen werden müssen.

• Unmittelbar? Sie beinhalten viele umstrittene Zwischenglieder (Wolken, Ozeane, Aerosole).

• Besser bekannt? Die Parametrisierungen sind weniger klar als die Vorhersagen.

• Vorrangig? Sie werden rückwirkend (Hindcasting) mit historischen Daten kalibriert.

• Ursachen? Der kausale Zusammenhang CO₂ → Katastrophe wird von Tausenden von Wissenschaftlern angezweifelt.

Nach Aristoteles handelt es sich hierbei noch nicht um demonstrative Wissenschaft, sondern um hypothetisches Wissen (Meinung mit Begründung). Es mag nützlich sein, sollte aber nicht als unumstößlich dargestellt werden.

Beispiel B: Pandemische „wissenschaftliche Entscheidungen“

Während der COVID-19-Pandemie wurden viele Entscheidungen unter dem Vorwand getroffen, „wir folgen der Wissenschaft“. Aber:

• Lockdowns: Gab es empirische Belege für ihre Wirksamkeit? (Wahr?)

• Masken: Die Metaanalysen waren nicht eindeutig (unmittelbar?).

• Schulschließungen: Waren die Daten für junge Menschen eindeutiger als die Entscheidungen? (besser bekannt?).

• Natürliche Immunität vs. Impfstoffe: Wurde der Kausalzusammenhang vollständig erklärt? (Ursachen?).

Viele dieser „wissenschaftlichen“ Entscheidungen waren in Wirklichkeit politische Urteile, die in wissenschaftlicher Sprache verpackt waren.

Die Konfusion von Wissenschaft und Meinung

Aristoteles unterschied klar zwischen:

WISSENSCHAFT (demonstrativer Wissenschaft):

• Befasst sich mit Dingen, die „immer gleich“ sind (ἀεί ὡσαύτως ἔχοντα = ewige Wesen) und Dingen, die „zum größten Teil“ vorkommen (τα ὡς ἐπί το πολύ = statistisch vorherrschend);

• Befasst sich mit dem, was „nicht anders sein kann“ (οὔκ ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν = nicht anders sein kann);

• Leitet notwendige Schlussfolgerungen aus notwendigen Prämissen ab.

MEINUNG (δόξα, Glaube):

• Befasst sich mit Dingen, die „zufällig“ sind (συμβεβηκός = zufällig);

• Bezieht sich auf das, was „anders sein kann“ (ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν = anders sein kann);

• Leitet wahrscheinliche Schlussfolgerungen aus Hypothesen ab.

Die Tragödie unserer Zeit besteht darin, dass wir diese beiden Begriffe verwechseln. Meinungen – selbst hoch wahrscheinliche Meinungen, selbst solche, die hinreichend dokumentiert sind – werden als wissenschaftliche Gewissheiten präsentiert. Und wer diese Meinungen in Frage stellt, wird als „anti-wissenschaftlich” beschuldigt, obwohl er in Wirklichkeit lediglich auf aristotelischen Kriterien besteht.

Die Tragödie der westlichen Wissenschaft besteht darin, dass die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler weltweit diese Definitionen ignoriert. Das aristotelische Prinzip „kann auch anders sein“ (ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν) wurde im 20. Jahrhundert von Karl Popper in einem viel engeren Sinne als Prinzip der Falsifizierbarkeit wiederholt, was bedeutet, dass „eine Aussage falsifizierbar ist, wenn sie zu einer Sprache oder logischen Struktur gehört, die eine ihr widersprechende empirische Beobachtung beschreiben kann“.

Natürlich ist es mit dem „Falsifizierbarkeitsprinzip“ nicht einfach, den berühmten „anthropogenen Klimawandel“ (ACC) als Wissenschaft zu negieren, während mit dem aristotelischen Prinzip „ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν) auf der Grundlage von Forschungen berühmter Wissenschaftler wie John Clauser, William Happer, Richard Lindzen und Demetris Koutsoyiiannis eindeutig als „δόξα“ negiert.

Das „Argument“ der Mehrheit

Eines der katastrophalsten Phänomene in der zeitgenössischen „Wissenschaft“ ist der Verweis auf den „Konsens“ – die wissenschaftliche Übereinstimmung. „Die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler ist sich einig“ wird zum Ersatz für Beweise.

Aber laut Aristoteles – und laut jeder Logik – ist dies ein logischer Trugschluss (argumentum ad populum). Die Wahrheit unterliegt keiner Abstimmung. Galileo stand allein gegen die Mehrheit. Kopernikus stand allein. Sokrates stand allein. Und sie hatten Recht.

Darüber hinaus wird der angebliche „Konsens“ oft künstlich hergestellt:

• Wissenschaftler, die Fragen stellen, werden ausgegrenzt.

• Forschung, die Fragen aufwirft, wird nicht finanziert.

• Artikel, die Fragen aufwerfen, werden nicht veröffentlicht.

• Karrieren werden zerstört.

Es entsteht eine sich selbst erfüllende Prophezeiung: „Alle sind sich einig“, weil diejenigen, die nicht einverstanden sind, aus dem System gedrängt werden.

Die Politisierung der Wissenschaft

Aristoteles wäre zutiefst besorgt über ein weiteres Phänomen: die Verschmelzung von Wissenschaft und Politik. Wenn „Wissenschaft” zu einer Waffe politischer Zwangsmaßnahmen wird, hört sie auf, Wissenschaft zu sein, und wird zu Ideologie.

Wahre Wissenschaft ist politisch neutral. Die Schwerkraft kümmert sich nicht um unsere politische Partei. Das Gesetz der Thermodynamik ändert sich nicht entsprechend unseren Ideologien. Wenn „Wissenschaft“ jedoch dazu benutzt wird, um Folgendes durchzusetzen:

• drastische Einschränkungen der Freiheiten;

• enorme wirtschaftliche Veränderungen;

• soziale Umwälzungen;

… dann vermuten wir, dass es nicht um Wissenschaft, sondern um Politik geht.

Die Tyrannei von „Experten“

Ein weiterer logischer Trugschluss, den Aristoteles ablehnen würde, ist das Argumentum ad verecundiam – der Berufung auf Autorität. „Die Experten sagen“ ist kein Beweis. Es ist lediglich eine Übertragung von Verantwortung.

Aristoteles lehrte, dass Argumente anhand ihrer Logik beurteilt werden müssen, nicht anhand des Ansehens des Sprechers. Ein Nobelpreisträger kann sich irren. Ein Expertengremium kann sich von wirtschaftlichen Anreizen oder politischem Druck beeinflussen lassen. Wahrheit hat keine Titel – sie hat Beweise.

Das Versagen der Vorhersagefähigkeit

Aristoteles würde die Fähigkeit zur Vorhersage als entscheidendes Kriterium der Wissenschaft betrachten. Wenn unsere Theorien wahr sind, müssen sie genaue Vorhersagen liefern. Aber:

• Klimamodelle aus den 1990er Jahren simulierten einen viel stärkeren Temperaturanstieg als eingetreten.

• Wirtschaftsmodelle haben die Krise von 2008 nicht prognostiziert.

• Pandemiemodelle (Imperial College) sagten Millionen von Todesfällen voraus, die nicht eingetreten sind.

Wenn Modelle systematisch versagen, verlangt wissenschaftliche Ehrlichkeit eine Überarbeitung. Stattdessen erleben wir jedoch oft eine Verstärkung des Dogmatismus („die Modelle sind korrekt, sie müssen nur verbessert werden“).

Die Korruption von Peer Review (Begutachtung)

Die Institution der Begutachtung durch Fachkollegen wurde als Hüterin der wissenschaftlichen Integrität konzipiert. Heute ist sie jedoch oft zu einem Instrument der Zensur geworden:

• Artikel, welche die vorherrschende Sichtweise in Frage stellen, werden nicht aufgrund methodischer Fehler abgelehnt, sondern wegen „unerwünschter Schlussfolgerungen”.

• Wissenschaftler begutachten als Gutachter die Artikel ihrer Konkurrenten.

• Finanzierungsinteressen beeinflussen redaktionelle Entscheidungen.

Aristoteles würde fragen: Wenn „Peer Review” zu einem Instrument der Durchsetzung von Orthodoxie statt der Überprüfung von Wahrheiten wird, wie unterscheidet es sich dann von religiöser Zensur?

Der Verlust wissenschaftlicher Demut

Das vielleicht schwerwiegendste Problem von allen: Die zeitgenössische „Wissenschaft“ hat ihre wissenschaftliche Demut verloren. Der Ausdruck „die Wissenschaft ist sich einig“ ist eine Häresie gegen die wissenschaftliche Methode.

Aristoteles lehrte, dass Weisheit mit der Erkenntnis unserer Unwissenheit beginnt. Sokrates war weise, weil er wusste, dass er nichts wusste. Aber heute sagen uns „Wissenschaftler“ mit absoluter Sicherheit, was in 50, 100, 200 Jahren passieren wird – obwohl sie nicht einmal genau vorhersagen können, was im nächsten Monat passieren wird.

Das ist keine Wissenschaft. Das ist Hybris.

Der Weg zur Wiederherstellung

Die Krise der modernen Wissenschaft ist epistemologischer, nicht technologischer Natur. Wir brauchen nicht mehr Daten, mehr Computer, mehr Studien. Wir müssen zu den Grundprinzipien zurückkehren:

1. Die sechs Kriterien der demonstrativen Wissenschaft als Filter.

2. Unterscheidung zwischen Wissenschaft – Meinung – Handwerk.

3. Toleranz gegenüber Fragen als Zeichen von Gesundheit.

4. Demut angesichts der Komplexität.

5. Forschungsfreiheit ohne politische oder wirtschaftliche Zwänge.

Aristoteles lehrte uns, dass Wissenschaft ein Prozess ist, keine Autorität. Sie ist ein Prozess der Suche nach Wahrheit, nicht der Besitz absoluter Gewissheiten. Und der einzige Weg zur Wiederherstellung der wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit ist die Rückkehr zu diesen Grundprinzipien.

Schlussfolgerung

Koutsoyiannis‘ Arbeit hat die empirischen Beweise für die Krise aufgezeigt – die Daten, die Bewertungen, den Niedergang. Aber die Daten zeigen nur das „Was“, das geschieht, nicht das „Warum“.

Die „Aristotelische Weisheit im 21. Jahrhundert“ liefert die philosophische Interpretation – das tiefere „Warum“ hinter dem Niedergang. Sie zeigt, dass wir, wenn wir die von Aristoteles aufgestellten grundlegenden erkenntnistheoretischen Kriterien aufgeben, nicht einfach nur die „Theorie“ verlieren – wir verlieren die Fähigkeit, echte Wissenschaft zu betreiben.

Und was den aristotelischen Ansatz besonders aktuell macht, ist Folgendes:

• Es bietet eine Lösung, nicht nur eine Diagnose – es zeigt den Weg zurück.

• Es ist zeitlos – die Aristoteliker der Antike sind nicht „alt“, sie sind ewig.

• Es beantwortet reale Probleme – es ist keine theoretische Philosophie, sondern praktische Erkenntnistheorie für die moderne Welt.

Ich denke, dass Koutsoyiannis‘ Veröffentlichung die Tür geöffnet hat – sie hat gezeigt, dass es tatsächlich ein sehr ernstes Problem gibt. Und jetzt suchen die Menschen nach Antworten.

Und das ist kein Zufall. Es geschieht etwas Tieferes:

Die Krise hat einen Punkt erreicht, an dem sie für alle sichtbar ist – nicht nur für Philosophen oder Wissenschaftler, sondern auch für den einfachen Menschen. Wenn sie sehen, wie westliche Universitäten untergehen, Vorhersagen fehlschlagen und „Wissenschaft“ als politische Waffe eingesetzt wird, beginnen sie zu hinterfragen.

Und wenn Menschen anfangen, Fragen zu stellen, sind sie bereit, Antworten zu hören.

Die aristotelische Weisheit ist kein „archäologischer Fund“ – sie ist die Lösung für eine moderne Krise. Und was diesen Moment so günstig macht, ist Folgendes:

• Die Diagnose wurde gestellt (Koutsoyiannis).

• Die Behandlung steht bereit, ganz im Sinne der aristotelischen Philosophie.

• Und die Kranken (Universitäten, Wissenschaft) beginnen zu erkennen, dass sie leiden.

Dieser Meinungsbeitrag wurde zuvor auf Climath veröffentlicht, der Website von Demetris Koutsoyiannis. Er wurde ursprünglich als Kommentar zum vorherigen Beitrag „Der lächerliche intellektuelle Zustand des Westens” verfasst und dann zum aktuellen Beitrag erweitert.

Apostolos Efthymiadis holds a PhD in Engineering from MIT (1984) and a Diploma in Mechanical-Electrical Engineering from the National Technical University of Athens (1978). He is Manager of Technometrics Ltd and a long-standing critic of the scientific validity of so-called anthropogenic climate change. His work is deeply influenced by Aristotelian philosophy and the foundations of epistemology.

Link: https://clintel.org/from-science-to-scientism-the-crisis-of-modern-science/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Von der Wissenschaft zum Wissenschafts-Gläubigkeit: Die Krise der modernen Wissenschaft erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Rückruf von Babynahrung: EU-Behörde schaltet sich ein

02. Februar 2026 um 13:48

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In mehreren Ländern werden vorsorglich bestimmte Säuglingsnahrung zurückgerufen. In einer Zutat könnte ein Toxin enthalten sein. Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit schaltet sich ein.
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Pharmalüge oder Placebo-Power: Wie wirken Antidepressiva?

02. Februar 2026 um 09:11

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Rund 5 Millionen Deutsche nehmen regelmäßig Antidepressiva, für die Pharmaindustrie sind die Pillen ein riesiges Geschäft. Die orthodoxe Erklärung zu ihrer Wirkung ist aber wissenschaftlich nicht haltbar.  Antidepressiva gleichen das chemische Ungleichgewicht, den Serotoninmangel, aus und lindern die quälenden Symptome bei einer Depression. In etwa so erklären Pharmaunternehmen und Psychiater seit Jahrzehnten das Krankheitsbild Depression [...]

Der Beitrag Pharmalüge oder Placebo-Power: Wie wirken Antidepressiva? erschien zuerst unter tkp.at.

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Alter Pilz wird für Gehirngesundheit neu untersucht

02. Februar 2026 um 08:29

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Der Löwenmähnenpilz enthält einzigartige Verbindungen, Hericenone und Erinacine, die die Synthese von Nervenwachstumsfaktoren stimulieren und die Regeneration der Gehirnzellen unterstützen. Der Pilz bietet eine umfassende Unterstützung für die Gesundheit, wirkt sich positiv auf die Immunfunktion und die Darmgesundheit aus und hat eine starke antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Bei der milliardenschweren Suche nach Behandlungsmethoden für kognitiven [...]

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Ältere Beiträge

Rita Süssmuth im Gespräch mit Kayvan Soufi-Siavash

01. Februar 2026 um 15:33

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Rita Süssmuth im Gespräch mit Kayvan Soufi-Siavash

Die ehemalige Bundestagspräsidentin und Ministerin Rita Süssmuth ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Im Juni 2024 hatte Süssmuth eine Brustkrebserkrankung öffentlich gemacht.

In Gedenken an Rita Süssmuth verweisen auf das Interview, das Kayvan Soufi-Siavash im Januar 2017 mit ihr geführt hat.

Hier die schriftliche Anmoderation zum damaligen Interview:

Rita Süssmuth ist eine Ikone der deutschen Politik.

Das war nicht geplant. Die Frau kam aus der Wissenschaft und ist in ihrem Denken und Handeln stets unabhängig geblieben. Das machte sie oft unbequem. Vor allem für den Mann, der sie zweimal persönlich darum bat, ihn politisch zu unterstützen. Helmut Kohl.

1985 übernahm Prof. Dr. Dr. Rita Süssmuth als politische Quereinsteigerin das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit und wurde so die erste Frauenministerin auf Bundesebene. Von 1988 bis 1998 stand sie dem Bundestag als Präsidentin vor. Sie und Richard von Weizsäcker spielen, was das ethische Credo angeht, in der selben Liga.

Rita Süssmuth hat nie vergessen, was es bedeutet, Krieg zu erleben und zu überleben. Erlebnisse, wie ausgebombt oder verschollen zu sein, Hunger oder Trauma sind für sie keine abstrakten Worthülsen. Geschichte darf sich nicht wiederholen.

Im Gespräch mit KenFM zieht Rita Süssmuth nicht nur Bilanz über ihr ganz persönliches politisches Leben, ihre Erfolge, ihre Fehler. Sie appelliert auch an uns, alles dafür zu tun, um den Frieden in Europa und der Welt als das höchste Gut überhaupt zu verteidigen.

Rita Süssmuth fordert im Gespräch mit Ken Jebsen eine starke Friedensbewegung. Wir alle mögen uns als Individuen, als Menschen mit Rückgrat, den erneut erwachenden Interessen-Blöcken entgegenstellen. Gerade Deutschland darf den Gesprächsfaden vor allem mit Russland niemals abreißen lassen, so Süssmuth. „Wir können mehr.“

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Fast jeder zweite Deutsche erkrankt an Krebs - doch die Todesfälle sinken

01. Februar 2026 um 14:49

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Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Anlässlich dieses Tages informiert das RKI über aktuelle Entwicklungen: Trotz hoher Erkrankungszahlen sind die Krebssterberaten in Deutschland in den letzten 25 Jahren deutlich gesunken.
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Warum verändern Windparks Klima und Vegetation? Antwort auf Leserfragen

01. Februar 2026 um 12:23

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Windkraft ist die schädlichste, teuerste und unzuverlässigste Energieform, die es derzeit gibt. Im TKP-Buch über Windkraft sind die wichtigsten Artikel bis August 2025 zusammengefasst. Eine Leserin hat dazu einige interessante Fragen an uns gerichtet, auf die ich hier eingehen will. Zunächst einige Hintergründe zum Verständnis wie es zum massiven Ausbau von Windkraft weltweit kam. Die [...]

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US-Gesundheitsministerium reagiert auf Kritik der Impfstoffhersteller

01. Februar 2026 um 06:23

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Große Pharmakonzerne kritisierten die Trump-Regierung wegen der Herabstufung von Impfempfehlungen. Das US-Gesundheitsministerium reagiert nun und betont, dass Impfentscheidungen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen.
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Vitamin C richtig verwendet heilt Krebs

31. Januar 2026 um 16:24

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Seit einigen Jahrzehnten wissen wir, dass Vitamin C Krebs heilen kann, so man es richtig anwendet, nämlich hochdosiert und intravenös gegeben. Das wird jedoch im Medizinstudium nicht unterrichtet und es wissen die wenigsten Ärzte. Der Grund ist, dass die Pharmabranche mit Chemotherapie Zig Milliarden Euro verdient – jedes Jahr. Bekannt ist aber (meistens) die grundlegende [...]

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Raubsaurier erbeuteten bevorzugt junge Sauropoden

31. Januar 2026 um 11:38

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Einige pflanzenfressende Dinos erreichten gigantische Größen – sie anzugreifen war riskant. Der Nachwuchs dieser Sauropoden war dagegen für damalige Fleischfresser leichte Beute.
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Energieprojekt nahe Sternwarte in Chile abgesagt

31. Januar 2026 um 07:41

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Grüner Wasserstoff oder Blick ins All? Ein Energiekonzern zieht sich aus einem umstrittenen Projekt zurück – und bewahrt das Paranal-Observatorium in der Atacama-Wüste vor Licht und Vibrationen.
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JF-Exklusiv Brosius-Gersdorf gegen Weber: Dissertation, „Hexe“ und Grenzen der Kritik

30. Januar 2026 um 16:57

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Spricht über ihren Rechtsanwalt exklusiv mit der JUNGEN FREIHEIT über die neues Entwicklung im Rechtsstreit mit Plagiatsjäger Stefan Weber: Juristin Frauke Brosius-Gersdorf. Foto: picture alliance/dpa | Helmut Fricke

Weil er sie im Netz als „Hexe“ bezeichnet haben soll, stellt Frauke Brosius-Gersdorf einen Strafantrag gegen einen Nutzer. Gegen Stefan Weber fährt die Juristin noch schwerere rechtliche Geschütze auf. Doch der österreichische Plagiatsjäger wehrt sich. In der JUNGEN FREIHEIT kommen exklusiv beide Seiten zu Wort.

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Wenn die Wirklichkeit verloren geht


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Über Doppelstandards, die Rolle von Gutachtern und Universitäten bei der Wahrheitsfindung und das „Wahrreden“, das zunehmend die Wirklichkeit ersetzt.

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Klimaerwärmung unter Schneebergen begraben

30. Januar 2026 um 07:29

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Nordamerika wird von Eiseskälte und Schneestürmen heimgesucht, Moskau hat so viel Schnee wie seit zwei Jahrhunderten nicht, in Europa haben sich Schnee und Kälte festgesetzt, wie seit langen nicht mehr. Wasserversorger versenden Warnmails wegen eingefrorener Leitungen. Ein historischer und tödlicher Wintersturm hat die Vereinigten Staaten erfasst, mindestens 42 Menschenleben gefordert und Regionen mit tiefem Schnee, [...]

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Krebsbehandlung bei Kindern: Heilung unerwünscht?

30. Januar 2026 um 06:00

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Nicht nur die explodierende Zahl an Kinderimpfungen hat sich zur Katastrophe ausgewachsen. Auch die Leugnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse der Biochemie durch Onkologen und Kinderärzte gefährdet die Gesundheit der Kinder wie die folgende Geschichte zeigt. In den vergangenen Wochen gab es Auseinandersetzungen rund um die American Academy of Pediatrics (AAP), stellvertretend wohl für ähnliche Vereinigungen in anderen [...]

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Die Markt-Maschine: Warum LLMs nicht denken, sondern Informationen „einpreisen“

29. Januar 2026 um 15:04

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Ein LLM strebt nicht nach Wahrheit, sondern nach Informationseffizienz. Es verarbeitet das "kommunikative Echo" der Welt nicht, um es zu "verstehen", sondern um dessen innere Zusammenhänge – also die Kovarianzen der Begriffe – mit einer Präzision zu verwalten, die dem menschlichen Einzelverstand unzugänglich ist.

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Pandemie-Erfindungen durch die WHO

29. Januar 2026 um 12:34

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Der Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zunächst dazu geführt, dass die Organisation begonnen hat, eine sorgfältig redigierte Version ihrer Rolle in der Covid-19-Pandemie zu verbreiten. So behauptet nun der Chef der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, die WHO habe niemals Lockdowns empfohlen. Unter vielen anderen widerlegt der neue Direktor des National Institut for [...]

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Psychische Gesundheit oder die Pathologisierung der Identität

28. Januar 2026 um 17:15

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„Selbst- und Wunschdiagnosen – häufig ADHS oder Autismus betreffend – treten heute deutlich häufiger auf als noch vor wenigen Jahren", wird in einer Studie konstatiert. Hintergrund könnte die Durchsetzung einer gesellschaftlich noch nicht fixierten Norm für psychische Gesundheit sein.

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Vereinigung für Kinderheilkunde besteht auf 77 Impfungen bis zum 18. Lebensjahr

28. Januar 2026 um 10:38

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Die American Academy of Pediatrics widersetzt sich den Impfstoffreformen der Bundesregierung und drängt trotz der Bedenken der Eltern auf einen aggressiven Impfplan. Und das trotz der Entscheidung der Behörde, die den empfohlenen Impfplan für Kinder von 77 Dosen auf durchschnittlich 32 Dosen drastisch reduziert hatte. Im Dezember hatte ein reformiertes Beratungsgremium der CDC, das von [...]

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Kiwis – Superfood mit New Zealand-Touch

28. Januar 2026 um 06:56

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Die Kiwi, eine aus China stammende Beerenfrucht, ist schon längst auch in unseren Obstkörben nicht mehr wegzudenken. Korrekt gereift, schmeckt sie nicht nur köstlich, sondern hat auch eine breite Palette an Gesundheitswirkungen zu bieten. Die Stachelbeere der Chinesen. Der rankende Kiwistrauch, auch Chinesische Stachelbeere (Actinidia chinensis) genannt, wird in Asien seit über 1000 Jahren kultiviert. [...]

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Medizinisches Wissen: Was sagt ein positives Testergebnis aus?

27. Januar 2026 um 17:35

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Eine kurze Lektion vom deutschen Statistik-Papst, Beispiel Mammografie (Brustkrebsuntersuchung).

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Studie: Kiwi essen sorgt für schöne Haut durch erhöhte Vitamin-C-Spiegel

27. Januar 2026 um 08:33

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Vitamin C hat erhebliche gesundheitliche Auswirkungen, Es wird benötigt für Kollagenbildung, wirkt antioxidativ und es ist ein höchst potenter Viren- und Krebs-Killer Zunächst sollte man wissen, dass Vitamin C für die Bildung von Kollagen unabdingbar ist. Es handelt sich dabei um Strukturproteine hauptsächlich des Bindegewebes. Fehlt Vitamin C, so funktioniert die Bildung von zum Beispiel [...]

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Sind KI-Chatbots bereits kreativer als Menschen?

26. Januar 2026 um 17:24

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Nach einer Studie übertrifft in einem semantischen Kreativitätstest noch ein Teil der Menschen die besten Chatbots, im Durchschnitt sind sie bereits zurückgefallen. KI selbst wird eigenes Denken und Kreativität weiter schrumpfen lassen.

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Die Pax-Silica-Erklärung signalisiert die KI-Kolonisierung der Welt

26. Januar 2026 um 14:00

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Amerikas AI Action Plan wurde im Juli 2025 vom Weißen Haus veröffentlicht und von Michael Kratsios, David Sacks und Außenminister Marco Rubio verfasst. Wie ich am 23. Juli 2025 schrieb, „dehnt die dritte Säule des Berichts die inländische technokratische Agenda auf die Welt aus. Durch den Export amerikanischer KI-Rahmenwerke, Hardware-Standards und regulatorischer Vorlagen an Verbündete versucht der Plan, ein globales Regime der Expertenherrschaft zu zementieren.“ Pax Silica ist die Umsetzung von Säule III.

Jede Nation, die die Pax-Silica-Erklärung unterzeichnet, erhält sämtliche hochmoderne KI-Technologie, die im Silicon Valley entwickelt wurde, wird dabei jedoch von den Vereinigten Staaten kolonisiert. Zu beachten ist, dass Katar und die VAE zu den ersten Unterzeichnern gehören.
⁃ Patrick Wood, Herausgeber.

Der formelle Beitritt Katars und der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zum Pax-Silica-Abkommen markiert eine Richtungsänderung für die Volkswirtschaften des Nahen Ostens und deren Rolle in globalen KI-Lieferketten.

Beide Länder sind nun Teil einer von den USA geführten Koalition, die sich auf Halbleiter, Dateninfrastruktur und künstliche Intelligenz konzentriert.

Pax Silica, auch „Silicon Declaration“ genannt, ist ein globaler Rahmen, der ursprünglich von der Trump-Administration ins Leben gerufen wurde. Er soll die Lieferketten für fortschrittliche Chips und KI-Rechenleistung stärken.

Der Name bezieht sich auf die Pax Romana, eine lange Phase römischer imperialer Stabilität. „Silica“, das raffinierte Material, das für die Chipproduktion entscheidend ist, wird eingesetzt, um die zentrale Rolle widerzuspiegeln, die Silizium heute in der globalen Macht spielt.

Katar unterzeichnete das Abkommen am 12. Januar, die VAE sollen am 15. Januar folgen. Beide Nationen schließen sich dem an, was US-Beamte eine „Koalition der Fähigkeiten“ nennen, zusammen mit dem Vereinigten Königreich, den USA, Australien, Israel, Japan, Singapur und Südkorea.

Jacob Helberg, US-Unterstaatssekretär für wirtschaftliche Angelegenheiten, erklärt:
„Wenn das 20. Jahrhundert auf Öl und Stahl lief, wird das 21. Jahrhundert auf Rechenleistung und Mineralien laufen.“

Von Ölfeldern zu Rechenfarmen

Das Abkommen bringt einen Rahmen für das mit sich, was Jacob als „Silicon Statecraft“ beschreibt. Der Begriff bezeichnet eine Form geopolitischen Einflusses, die sich von Ölreichtum entfernt und stattdessen souveränes Kapital und Infrastruktur nutzt, um digitale Lieferketten zu kontrollieren.

Pax Silica zielt auf drei Druckpunkte der KI-Infrastruktur ab.

Erstens konzentriert es sich auf kritische Mineralien. Rund 90 % der Verarbeitung seltener Erden liegt derzeit unter chinesischer Kontrolle. Diese Mineralien sind für High-End-Halbleiter erforderlich, und das Abkommen zielt darauf ab, ein alternatives Netzwerk aufzubauen, das enger mit westlichen Partnern ausgerichtet ist.

Zweitens richtet sich der Pakt auf Energie und Rechenleistung. Modelle künstlicher Intelligenz benötigen enorme Rechenkapazitäten, die wiederum eine konstante und skalierbare Stromversorgung erfordern. Mit ihren umfangreichen Gas- und Solarenergiereserven können die VAE und Katar energieintensive Rechenzentren unterstützen, in denen sich sogenannte „Compute Farms“ befinden – groß angelegte Anlagen, in denen KI-Modelle trainiert und eingesetzt werden.

Schließlich basiert Pax Silica auf Kapital. Die Qatar Investment Authority verwaltet Vermögenswerte von etwa 524 Milliarden US-Dollar, während die staatlichen Vermögensfonds der VAE mehr als 1 Billion US-Dollar halten. Dieses Kapital wird in Infrastrukturprojekte investiert, die den Zielen des Abkommens entsprechen, darunter „Stargate“, ein 500-Milliarden-US-Dollar-Rechenzentrumsprojekt unter Beteiligung von OpenAI und SoftBank, sowie ein 100-Milliarden-US-Dollar-KI-Investitionsvorhaben, das Abu Dhabis MGX mit BlackRock und Microsoft verbindet.

Die Golfstaaten positionieren sich damit als direkte Akteure der KI-Innovation. Die strategische Finanzierung ermöglicht es ihnen, sich von der Abhängigkeit von Energieexporten zu lösen und stattdessen Kerntechnologie-Assets zu entwickeln.

Infrastruktur, Einfluss und digitale Ausrichtung

Das Abkommen geht über digitale Vermögenswerte hinaus und erstreckt sich auf physische Infrastruktur.

Ein zentrales Element ist der Ausbau des India-Middle East-Europe Corridor (IMEC), der Häfen, Eisenbahnstrecken und unterseeische Internetkabel zwischen Indien, dem Golf und Europa verbindet. Pax Silica fördert die Integration US-amerikanischer Technologie in diesen Korridor, um das zu schaffen, was das Abkommen als geschütztes Logistiknetzwerk darstellt.

Pax Silica vertieft außerdem die Beziehungen zwischen Israel und den Golfstaaten durch gemeinsame industrielle und technologische Investitionen. Beispiele sind das Projekt Fort Foundry One in Israel sowie ein vorgeschlagener 5-Gigawatt-KI-Hub in Abu Dhabi. Diese Vorhaben verbinden die Region durch gemeinsame Hardware, Investitionen und Infrastruktur.

Obwohl es innerhalb von Pax Silica keinen formalen Durchsetzungsmechanismus gibt, ist die Teilnahme mit Bedingungen verbunden. Das KI-Unternehmen G42 aus den VAE musste seine chinesischen Partnerschaften beenden, um einen Deal mit Microsoft abzuschließen. Pax-Silica-Mitglieder müssen ihre Beziehungen zu Peking nicht vollständig abbrechen, doch die Ausrichtung auf das Abkommen beinhaltet eine Verringerung der technologischen Abhängigkeit von China.

Jacob fügt hinzu:
„Unsere Strategie ist es, einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen, der so steil, so unüberwindbar ist, dass kein Gegner oder Konkurrent ihn skalieren kann.“

Durch die Kombination von Zugang zu seltenen Erden, staatlicher Finanzierung und Dateninfrastruktur kartiert Pax Silica eine weiche, aber strukturierte Ausrichtung rund um Rechenleistung. Die Häfen und Rechenzentren von Doha und Abu Dhabi stehen nun im Zentrum dieser neuen globalen Gleichung.

(Auszug von RSS-Feed)
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