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Irankrieg: Prophezeiung oder geopolitisches Ziel? | Von Claudia Töpper

17. März 2026 um 10:18

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Irankrieg: Prophezeiung oder geopolitisches Ziel? | Von Claudia Töpper
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Irankrieg: Prophezeiung oder geopolitisches Ziel? | Von Claudia Töpper

Ein Kommentar von Claudia Töpper.

Für die USA und Israel sieht es in diesen Tagen nicht gut aus. Der geplante Enthauptungsschlag im Iran fiel aus. Stattdessen bleibt der Iran standhaft. Zudem gehen den USA zunehmend die Waffen aus. So bat der US-Präsident, Donald J. Trump am Montag, den 16. März 2026 nun die NATO um Hilfe, um die Straße von Hormus zu sichern. Er erklärte:

„Es sei nur angemessen, dass diejenigen, die von der Meerenge profitieren, dazu beitragen, dass dort nichts schlimmes passiere.“ (1)

Zusätzlich drohte er:

„Falls sie nicht helfen, wird es eine sehr schlechte Zukunft für die NATO geben.“ (2)

Es haben sich bereits mehrere NATO-Staaten diesbezüglich zu Wort gemeldet. Während Deutschland Trump bereits eine Absage erteilt hat, berät Frankreich über eine mögliche Beteiligung. (3) Großbritannien hat die Entsendung von Kriegsschiffen abgelehnt, prüft jedoch die Entsendung von Drohnen. (4) Aktuellen Meldungen zu Folge, soll die Straße von Hormus für alle außer für die USA wieder geöffnet sein. China, die Türkei und Indien berichten bereits von der Durchfahrt ihrer Tanker. (5)

Um zu verschleiern, wie schlecht es um die USA und Israel steht, soll Israel einen Informationsstopp für Journalisten verhängt haben. (6) Diese israelische Zensur macht sich auch in Deutschland bemerkbar. Die deutsche Journalistin, Susanne Knaul von der taz wurde von mehreren für ihre Meinung als Antisemit bezeichnet. Ganz vorne dabei, Nius und die Jüdische Allgemeine. Auch die jüdische Botschaft in Deutschland weist die deutschen Medien, ob Mainstream oder nicht, für ihre israel-kritische Berichterstattung zurecht. Dies betraf nicht nur die Tagesschau, sondern auch das Compact-Magazin. (7)

Dennoch dringt immer wieder nach außen, dass Israel von schweren militärischen Schlägen getroffen worden sein soll. In Israel sollen bereits große Teile in einzelnen Städten zerstört worden sein. (8) Während die tagesschau.de fleißig darüber berichtet hat, dass in Israel größtenteils das normale Leben weiter laufe, scheint die Wahrheit eine andere zu sein. (9)

Wo ist Netanjahu?

Bei einem dieser Bombenanschläge, die Israel hart getroffen haben soll, soll auch Netanjahus Wohnhaus getroffen worden sein. Sein Bruder sowie einige Generäle sollen dabei getötet worden sein. Bisher gibt es dazu keine offizielle Stellungnahme. Seit mehreren Tagen sind vermehrt Todesmeldungen des israelischen Ministerpräsidenten, Benjamin Netanjahu auf Social-Media zu lesen. Fakt ist, dass es seit dem 07. März 2026 von ihm kein aktuelles Lebenszeichen mehr gibt. Seit dem 07. März gibt es statt Videobotschaften nur noch Pressemeldungen. (10) Dies deckt sich mit der Berichterstattung zu dieser Zeit, dass vermehrte Luftangriffe in Israel stattfanden, die auch in der Nähe von Netanjahus Wohnhaus eingeschlagen haben sollen. Am 08. März 2026 sollten die amerikanischen Gesandten, Steve Witkoff und Jared Kushner nach Israel reisen. Diese Reise wurde jedoch kurzfristig und ohne Angaben von Gründen abgesagt, so der Publizist, Thomas Röper. Er erklärt weiter, dass inzwischen wohl ein Video mit Netanjahu veröffentlicht worden sein soll, in welchem er jedoch so allgemeine Sachverhalte erklärt, dass die Möglichkeit besteht, dass dieses Video irgendwann aufgezeichnet wurde. Zudem weist es, anders, als die Videos zuvor, kein Datum mehr auf.

Nun tauchte ein Video auf, das Netanjahu in einem Café zeigt. (11) Jedoch weist auch dieses Video Ungereimtheiten auf. Dies gibt Anlass dazu, zu vermuten, dass dieses Video entweder vor dem Irankrieg entstanden oder KI-generiert ist. Zum einen bemerken aufmerksame Beobachter, dass Netanjahu Linkshänder ist und in der Vergangenheit seine Getränke immer mit der linken Hand hielt. In diesem besagt Video hält Netanjahu jedoch seinen Kaffee rechts. Zudem ist es wahrscheinlicher, dass sich Netanjahu zum jetzigen Zeitpunkt geschützt in einem Bunker aufhält. Es bleibt die Frage, warum es kein aktuelles Lebenszeichen von Netanjahu gibt, wenn er noch am Leben ist. (12)

Droht die nächste False Flag?

Der iranische Sicherheitschef, Ali Larijani warnte bereits vor einer False Flag und betonte, dass

„Teheran derartige terroristische Pläne grundsätzlich ablehne und keinen Krieg gegen das amerikanische Volk führe.“ (13)

Der Publizist, Thomas Röper ist der Ansicht, dass nicht der Iran Dubai angegriffen hat. Bei der amerikanischen LUCAS-Drohne handelt es sich nämlich um eine nachgebaute und weiterentwickelte iranische Drohne. Da sie jedoch das äußere Erscheinungsbild der iranischen Drohnen beibehalten haben, ist es nicht mehr möglich, eindeutig zu sagen, von wem die Drohnen abgeworfen wurden. Somit ist eine False Flag nicht auszuschließen. (14)

Des Weiteren erklärt Röper, dass eine False Flag für Trump die einzige Lösung zu sein scheint, aus dem Krieg heraus zu kommen, ohne dem amerikanischen Volk eine Niederlage erklären zu müssen. Auch für Benjamin Netanjahu steht alles bei diesem Krieg auf dem Spiel. In einem Interview am vergangenen Donnerstag, den 12.03.2026 erklärte Röper:

„Netanjahu hat hier alles auf eine Karte gesetzt, auf Großisrael und das Dominieren des Nahen Ostens. Wenn dem die Kampagne um die Ohren fliegt, dann kann der sich auch einsargen. Also, da gibt es ja die Korruptionsermittlungen. Er scheint jetzt auch mit dem israelischen Präsidenten, der ihn ja begnadigen soll aber nicht so richtig will, auch sehr überkreuz zu liegen inzwischen. Und wenn der Krieg gegen den Iran für Israel scheitert, dann kann Netanjahu einpacken. Für den geht es um alles. Darum hat natürlich Israel und auch die USA, aber vor allem Israel ein Interesse daran, die Araber in den Krieg zu ziehen auf ihre Seite. Und da ist die Frage, wie kann man es machen? Da ist eine relativ einfache Möglichkeit zu sagen, ok, das wurde auch von Rabbis schon offen gesagt, man müsste einfach nur während eines iranischen Angriffs selbst eine Rakete in die Al-Aqsa-Moschee schießen und dann sagen, die Iraner waren es. Dann ist das Ding kaputt und dann müsste es, das ist dann der Plan, einen riesen Aufruhr unter den Moslems geben und die ganze muslimische Welt stellt sich gegen den Iran, weil der barbarisch die Al-Aqsa-Moschee zerstört hat.“ (15)

Bei dieser Moschee handelt es sich um das drittwichtigste Heiligtum der islamischen Welt. Sie steht hinter den heiligen Städten Medina und Mekka. (16)

Weiter fügt Röper hinzu: „Das könnte eben ein Plan sein, den man im Auge behalten sollte. Dass der Iran selbst auf ein Heiligtum schießt, ist nicht zu glauben. Aber, das die Israelis das tun, um es dem Iran in die Schuhe zu schieben, ist durchaus plausibel. Geopolitik [läuft] immer nach harten Fakten, aber wir müssen natürlich im Hinterkopf behalten, dass in Israel […] durchaus eben Leute in der Regierung sitzen, also fanatische orthodoxe Juden, also Radikale, die auf dieses Szenario hoffen, weil die Weissagung der Bibel der Juden ist ja, wenn der dritte Tempel irgendwann gebaut ist und der muss eben dahin, wo die al-Aqsa-Moschee steht, das ist genau der Platz, wo der hin soll, weil, da stand früher mal ein jüdischer Tempel, der ist 70 n.Chr. verbrannt, dann kommt der Messias und dann wird alles gut. Dann ist das Ende der Welt und alle gehen ins Paradies. Das ist das, was die Christen eben sagen, wir waren ja mal Juden, ursprünglich, und da kam Jesus und das ist unser Messias und dann sind die Christen eben keine Juden mehr und haben das Christentum entwickelt. Und die Juden warten auf ihren Messias noch, während die Christen sagen, wir hatten ihn schon vor 2000 Jahren. Und wenn es jetzt Leute gibt in der israelischen Regierung, die den Kram glauben und an den Schaltstellen sitzen, um das zu manipulieren, also, auch wenn es z. B. nur darum geht die Moschee zu sprengen und das dem Iran in die Schuhe zu schieben, dann wird es eben doch gefährlich. […] Die Moslems schlachten sich alle gegenseitig ab und Israel wäre der große Gewinner.“ (17)

Kommentar

Auch, wenn die Komponente des Glaubens bzw. der Religion für viele als Begründung eines Krieges als unwahrscheinlich gilt, sollte dieser Blickwinkel dennoch nicht vollkommen außer Acht gelassen werden. Denn, die Besetzung entscheidender politischer Stellen scheint diese Theorie immer mehr zu untermauern. Bei dem Irankrieg scheint es nicht nur um die Hoheit über die Rohstoffe zu gehen. Tatsächlich könnte dieser Krieg eine entscheidende Rolle für eine religiöse Erfüllung im jüdischen Glauben spielen. 

Wichtig ist jedoch die Unterscheidung zwischen Judentum und dem Zionismus zu treffen, denn es handelt sich hier nicht um dasselbe. Die Zionisten sind eben so wenig jüdisch wie die Christen oder Muslime. Es handelt sich hierbei um eine sehr spezifische Gruppe. 

Dass die Welt seit einigen Jahren und jetzt massiv in Kriegen versinkt, scheint kein Zufall zu sein. Schon seit längerem scheint hier eine weitere Komponente eine Rolle zu spielen, die bisher kaum Beachtung fand, weil hierfür gefestigte Bibelkenntnisse von Nöten sind. Für viele sind diese Vorstellungen unbekannt bzw. erscheinen völlig unglaubwürdig. Dennoch ist es wichtig, diese Punkte zumindest in Betracht zu ziehen, denn Glaubenskriege sind nicht völlig abwegig. 

Nun, um konkreter zu werden, scheint es sich bei den Zionisten um eine Gruppe zu handeln, die daran glaubt, dass EDOM, sprich das frühere Rom und heutige Europa und die USA (der heutige Westen) gewaltvoll untergehen müssen, damit der Messias erscheinen und die Menschheit erlösen kann. 

Um diese Erlösung zu erreichen, soll dem amtierenden US-Präsidenten, Donald J. Trump eine entscheidende Rolle zugesprochen worden sein. Er soll mit dem Irankrieg den Untergang des Westens und somit die Erfüllung der Prophezeiung eingeleitet haben. Dass es sich bei diesen Inhalten nicht um bloße Fiktion handelt, sondern tatsächlich einiges dafür spricht, dass hinter dem Krieg tatsächlich religiöse Fanatiker stecken, zeigen folgende Begebenheiten.

Es kursiert ein Foto bzw. Video, das Trump in seinem Oval Office zeigt. Er sitzt auf seinem Stuhl am Schreibtisch. Um ihn herum haben sich sämtliche Minister und Politiker seiner Regierung versammelt und halten ihre Hand über ihn. In dieser Situation soll Trump gesegnet und bei Gott für seinen Schutz gebetet worden sein. (18) Nun, dies allein würde keine Skepsis hervorrufen. Schließlich gelten die Amerikaner allgemein als sehr gläubig. Jedoch scheint es sich bei den Personen, die Trump umgeben, um interessante Menschen mit interessanten Verbindungen und Aussagen zu handeln. Neben dem aktuellen amerikanischen Außenminister, Marco Rubio und den mysteriösen Verbindungen zwischen Trump und Israel, vor allem Netanjahu, bei dem man sich fragt, wer hier eigentlich die USA regiert, ist auch die Position von Trumps persönlichem Pastor sehr interessant. Die folgenden Zitate klingen dystopisch und sehr unwirklich. Dennoch scheinen sie echt zu sein und es scheinen in der aktuellen Weltpolitik genau die Politiker an den entscheidenden Stellen positioniert zu sein, die genau diese Erlösungstheorie verfolgen und Realität werden lassen wollen. 

Marco Rubio teilte in einem Interview mit:

„Der Iran wird von Wahnsinnigen regiert, von religiösen Fanatikern. Sie haben Ambitionen, Atomwaffen zu erwerben.“ (19)

Der Pastor, John Hagee, der auch der persönliche Pastor von Trump ist und ihn während seiner ersten Amtszeit begleitete, sagte in einer Predigt zur amerikanisch-israelischen Operation „Epischer Zorn“ folgendes:

„Russland, die Türkei, „was vom Iran übrig geblieben ist“ und islamistische Gruppen [werden] in Israel einmarschieren und von Gott durch eine Kombination aus Erdbeben, Hagel und Friendly Fire vernichtet werden.“ (20)

Benjamin Netanjahu soll in einer Rede, die am Freitag, den 13. März 2026 verbreitet wurde, wortwörtlich gesagt haben:

„Ich glaube wir alle erkennen die Tatsache an, dass wir das Königreich erreichen werden. Wir werden es bis zur Rückkehr des Messias schaffen […].“ (21)

Der genaue Zeitpunkt dieser Rede ist nicht bekannt.

Der Rabbi Eliyahu Kin, der von verschiedenen zionistischen Kreisen immer wieder zitiert wird, erzählt in einem Video folgendes: „Eine der Möglichkeiten, den Zusammenbruch einer Nation herbeizuführen, ist die Zerstörung ihrer Wirtschaft. Eine andere Möglichkeit ist, sie in den Krieg zu treiben. Eine Nation kann ihren Ruhm durch einen Krieg verlieren. So ist es in der Vergangenheit geschehen. Bei den Babyloniern, den Persern. Die Römer wurden nie zerstört, weil sie sich in viele Länder aufteilten. Wer ist Rom heute? Es sind Europa und die Vereinigten Staaten. Die Rabbiner sagen uns, dass es vor der Ankunft des Messias viele Kriege geben wird und diese Kriege werden schließlich den Zusammenbruch von EDOM bringen. Nicht nur ihre Wirtschaft wird in Trümmern liegen, sondern viele Menschen werden als Folge dieser Kriege ihr Leben verlieren. Der zweite Weltkrieg wird wie ein Kinderspiel aussehen, im Vergleich zu einem dritten Weltkrieg, der später stattfinden wird und dieser dritte Weltkrieg, ein großer Weltkrieg, wird der Beginn der Erlösung sein.“ (22)

Donald Trump selbst betonte in einem Interview gegenüber Journalisten im Oval Office bezüglich des Irankrieges:

„[…] Ich hatte die Pflicht, das zu tun. Ich wollte nicht. […].“ (23)

Die zionistischen Juden

In der jüdischen Bibel, der Tora, steht es jedoch genau umgekehrt. Hier wird beschrieben, dass zuerst der Messias kommt und danach Großisrael entsteht, in dem alle Juden nach Palästina zurückkehren. (24) Es scheint sich also bei der zionistischen Gruppe, um eine Abspaltung der ursprünglichen Juden zu handeln, die die Geschichte der Thora für sich umgedeutet haben, um Großisrael möglichst schnell umzusetzen. Diese bezeichnen sich als sogenannte christliche Zionisten. (25)

Bei einem Treffen von internationalen Rabbinern 2009 in Berlin, kommt es zu einer interessanten Unterhaltung. Hier erklären die Rabbiner den Unterschied zwischen Juden und Zionisten.

„Der größte Antisemitismus geht vom israelischen Staat aus. Der Zionismus benötigt aus politischer Ideologie eine Ergänzung. Der Zionismus braucht ein Feindbild. Dieses Feindbild kann wechseln. Er braucht vor allem etwas, was greifbar ist, auch für den einfachen Menschen, für den Juden etwas. Und das einfachste ist, wenn man sagt, da ist einmal ein zweiter Weltkrieg gewesen und in diesem haben die bösen Deutschen die Juden vernichtet. Und das alles hat angefangen mit, Antisemitismus und endete in der Endlösung. In alle Köpfe hat man diese Horrorvision gepackt. Man hat eine gewisse Ersatzreligion aufgebaut. Man hat Tempel und Museen dafür. Diese Sachen möchten bedient werden und bedient bleiben. Man muss ja das Feindbild am Leben erhalten. Die zionistischen Soldaten werden ausgebildet, auf Grundlage des Holocaust. Das heißt, „nie wieder“ funktioniert so, dass ich selbst ein Gewehr in die Hand nehme, noch besser ist ein Panzer, noch besser ist eine Flugabwehr, […] noch besser sind Atombomben. Alles das ist erlaubt, nur um damit die Botschaft zu vermitteln, nie wieder ein zweiter Holocaust. Und das wird auch immer wieder wiederholt. Es ist ein Ritual. Und jede Religion braucht ihr Ritual. Das heißt, der Zionismus braucht den Antisemitismus zur eigenen Selbsterhaltung. Ohne einen Antisemitismus kann es keinen Zionismus geben. Wenn es in der Welt keine Antisemiten gäbe, müsste der Zionismus selbst welche produzieren, damit er selbst vor sich und vor der Welt eine Ausrede hat, um zu sagen, so wir müssen jetzt diesen Palästinenser oder diesen Araber erschießen, weil die wollen uns ja wieder ins Meer treiben und wollen uns neue Gaskammern errichten, wo sie uns hineintreiben wollen. Das ist doch die ganze Geschichte. […] Das heißt, auf jede Provokation von den führenden Köpfen des sogenannten Zentralrats der Juden in Deutschland […] folgt ja eine Gegenreaktion. Die Gegenreaktion ist „oh, entschuldigen Sie“ […], weil, wenn derjenige es nicht tut, wird er sofort als Antisemit nicht nur beschimpft, er wird beleidigt, diffamiert, verunglimpft, seine Existenz bedroht oder vernichtet. Das führt dazu, dass der normale Mensch denkt, so sind also die Juden und das erzeugt dann wirklich den wahren Antisemitismus.“ (26)

Ein anderer Rabbi fügt auf Englisch hinzu: „Der unbegründete Antisemitismus ist verschwunden. Und die Zionisten erwachen mit ihrem Handeln den Antisemitismus wieder, weil sie ihn brauchen.“ (27)

Die Rabbiner in dieser Runde bezeichnen Israel nicht als jüdischen Staat, sondern als zionistischen Staat, welcher von ihnen nicht anerkannt wird. Des Weiteren erklärt einer von ihnen, dass „die EU Israel [vielleicht] unterstützt, weil die EU [wahrscheinlich] Angst vor den 230 nuklearen Sprengköpfen hat, die auf die EU gerichtet sind.“

„Der Staat Israel ist von Anfang gegründet auf einer Art Rassenideologie und […] der Separation von zwei Völkern, […] der ethnischen Sonderung. Der Zionismus in Palästina [ist so], dass eine Minderheit die Mehrheit unterdrückt.“

Ein weiterer Rabbi fügt hinzu: „Die Situation in Palästina ist so ähnlich wie die der Apartheid in Südafrika damals nur mit einer anderen Art von Motivation.“ (28)

Es gäbe noch eine andere Möglichkeit, um den Krieg schnell zu beenden und die USA als Gewinner zu verkaufen. Man möchte dies jedoch eigentlich fast gar nicht aussprechen. Sollte der Iran immer weiter an Stärke gewinnen und den Amerikanern die Waffen ausgehen, könnte sich die USA dazu gezwungen sehen, eine Atomwaffe auf den Iran zu richten.

Anmerkungen und Quellen

(1) https://www.tagesschau.de/video/video-1565358.html

(2) https://www.foxnews.com/world/trump-warns-nato-very-bad-future-allies-dont-help-secure-strait-hormuz

(3) https://www.n-tv.de/politik/Trump-will-Nato-Unterstuetzung-in-der-Strasse-von-Hormus-und-kassiert-Absagen-id30474126.html

(4) https://anti-spiegel.ru/2026/telegraph-starmer-lehnt-entsendung-von-kriegsschiffen-in-die-strasse-von-hormus-ab/

(5) https://t.me/auf1tv/18492

(6) https://www.compact-online.de/schwarze-liste-deutsche-im-visier-des-mossad/

(7) https://www.youtube.com/watch?v=agbTPpG0y0I

(8) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(9) https://www.tagesschau.de/video/video-1563088.html

(10) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(11) https://www.youtube.com/watch?v=st6PMiLJDOY; https://t.me/auf1tv/18484

(12) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(13) https://t.me/stefanmagnet/7069

(14) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(15) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(16) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(17) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(18) https://t.me/auf1tv/18307; https://www.youtube.com/watch?v=agbTPpG0y0I

(19) https://apolut.net/iran-krieg-spaltet-die-usa-von-thomas-roper/

(20) https://t.me/silberjungethorstenschulte/8101; https://x.com/MaxBlumenthal/status/2029070652829786465?s=20

(21) https://www.youtube.com/watch?v=agbTPpG0y0I; https://t.me/auf1tv/18431

(22) https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/torsten-schulte-das-ist-mein-letztes-interview-stoesst-mir-etwas-zu-war-es-mord; https://www.youtube.com/watch?v=5a0dOcHSygM&feature=youtu.be

(23) https://t.me/auf1tv/18500

(24) https://www.youtube.com/watch?v=agbTPpG0y0I; https://www.zentralratderjuden.de/judentum/riten-gebraeuche/die-tora-die-heilige-schrift-der-juden/

(25) https://www.youtube.com/watch?v=agbTPpG0y0I

(26) https://t.me/rpnnews/11161

(27) https://t.me/rpnnews/11161

(28) https://t.me/rpnnews/11161

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Dank an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: WASHINGTON D.C., USA - 29. SEPTEMBER 2025: US-Präsident Donald Trump begrüßt den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu bei seiner Ankunft im Weißen Haus.

Bildquelle: noamgalai / shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)

Kreuzzug von Armageddon gegen den Iran | Von Hermann Ploppa

12. März 2026 um 13:30

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Kreuzzug von Armageddon gegen den Iran | Von Hermann Ploppa
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Kreuzzug von Armageddon gegen den Iran | Von Hermann Ploppa

Es wird immer bizarrer. Offiziere des US-Streitkräfte erklären ihren Rekruten, Jesus habe Donald Trump gesalbt, damit der Präsident die biblische Endschlacht gegen die teuflischen Heerscharen anführt und gewinnt.

Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.

Im Netz kursieren in den letzten Wochen vermehrt Berichte über eine extrem irrationale Motivation der US-Regierung, gegen den Iran in den Krieg zu ziehen. Christliche Fundamentalisten hätten die Trump-Administration gekapert. Trump habe den Krieg gegen den Iran aus religiösen Antrieben losgetreten. Erschreckende Selbstzeugnisse aus dem engeren Zirkel von Trump geben zu solchen Vermutungen durchaus reichlich Anlass.

Das ist leider zutreffend. Aber ein so großes Projekt wie die Durchführung eines Krieges lässt sich mit religiösem Dünkel alleine nicht erfolgreich durchführen. Zu viele, zum Teil sehr unterschiedliche Interessengruppen müssen an einem Strang ziehen. Die einschlägig vorbelasteten Finanzkreise müssen einverstanden sein. Die Industrie muss erkennen, dass sich so ein Abenteuer lohnt. Und vor allem weite Kreise der Bevölkerung müssen begeistert werden, Leib und Leben aufs Spiel zu setzen, mit ungewissem Ausgang. Im Iran-Krieg geht es nicht darum, dass die USA Öl-Vorkommen erobern. Denn die USA selber exportieren Öl in Hülle und Fülle. Eher geht es darum, den großen Herausforderer China von wichtigen Rohstoffen abzuschneiden. Dabei macht aber ein einfacher Blick auf den klug kalkulierten chinesischen Energie-Mix deutlich, dass China auch sehr gut ohne venezolanisches oder iranisches Öl weitermachen kann.

Sicher geht es aber darum, die Vorherrschaft der USA und Israels im Nahen Osten weiter auszubauen, indem man mit Iran den letzten großen Gegenspieler in der Region ausschaltet. Doch da wächst nun zur gleichen Zeit der Unmut in Trumps amerikanischer Heimatfront: mit dem Schwanz wedelt der Hund. Zu offenbar ist, dass die USA einen risikoreichen Krieg unterstützt, der vorrangig die Interessen der Netanyahu-Regierung bedient. So kommt es, dass der völkerrechtswidrige Überfall von USA und Israel gegen den friedlichen Nachbarn Iran in der US-Bevölkerung gar nicht gut ankommt. Nur 27 Prozent der befragten US-Bürger billigen Trumps Überfall auf den Iran (1). Dass die USA jeden Tag sage und schreibe 900 Millionen US-Dollar für den Iran-Krieg verpulvert, stößt angesichts der immer größer werdenden sozialen Probleme im amerikanischen Hinterland auf Zorn und Verbitterung (2). Im Gegensatz zu seinen Amtsvorgängern Bush Eins und Bush Zwei scharen sich die Amerikaner dieses Mal nicht hinter ihrem Staatsoberhaupt.

Das ficht aber den Trump Donald nicht an. Keck fordert er auch nach entschiedener Gegenwehr der Iraner von diesen weiterhin eine „bedingungslose Kapitulation“. Verbal knüpft Trump damit an die Forderungen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg gegen Hitler-Deutschland und Japan an. Völlig verfehlt. Denn die Alliierten meinten damals die bedingungslose Kapitulation der politisch Verantwortlichen. Trump dagegen sagte in einem Interview:

„Bedingungslose Kapitulation meint: wir machen weiter bis sie [die Iraner] winseln: ‚Gnade, Onkel!‘ oder bis sie nicht mehr weiterkämpfen können oder so lange, bis keiner mehr da ist, der noch winseln kann … bis niemand mehr da ist, um zu kapitulieren.“ (3)

Das ist nun eher die Position von Adolf Hitler, der bereits in seinem Stammelwerk „Mein Kampf“ klarmachte, dass er die Slawen komplett vernichten wollte, um Platz für „rassereine Arier“ zu schaffen. Für die USA durchaus kein Novum, wenn man bedenkt, wie zunächst die Indianer ausgerottet wurden, um Platz zu schaffen für die europäischen Einwanderer. Jedoch ist eine solche Politik mit zivilisatorischen Standards nicht vereinbar. Wir können eindeutig die Offensive der Trumpisten als erklärten Bruch mit allen Konventionen der Neuzeit verstehen. Das macht Trumps Kriegsminister Pete Hegseth in einer Erklärung zum Iran-Krieg unmissverständlich deutlich, wenn er sagt:

„Wir fliegen über Iran, wir fliegen über Teheran. Fliegen über die Hauptstadt. Fliegen über die Stützpunkte der Revolutionsgarden. Iranische Führer schauen nach oben und sehen nur israelische und amerikanische Luftwaffe. Jede Minute. Jeden Tag. Bis wir entscheiden: es ist vorbei. Und sie können daran rein gar nichts ändern. Unsere Bombertypen B-2, B-52, B-1; Predator Drohnen, Jagdflieger beherrschen die Lüfte. Suchen sich Ziele aus. Tod und Zerstörung vom Himmel. Den ganzen Tag lang. Wir spielen um alles. Unsere Kampfflieger haben größtmögliche Vollmachten, höchstpersönlich garantiert vom Präsidenten und von mir. Unsere Einsatzregeln sind mutig, präzise, und bestimmt, amerikanische Macht zu entfesseln und nicht, um sie zu begrenzen. Es war nie geplant, einen fairen Kampf zu liefern. Es ist kein fairer Kampf. Wir verprügeln sie, wenn sie am Boden liegen. Und genauso soll es sein!“ (4)

Die Personalie Pete Hegseth lässt keinen Zweifel: es geht um religiösen Wahn. Denn Hegseth lässt sich gerne mit entblößtem Oberkörper ablichten. Und da sieht das staunende Publikum allerlei martialische Tätowierungen. Zum Beispiel auch das Motto: „Deus lo vult!“ Das ist mittelalterliches Latein und bedeutet einfach: „Gott will es!“ Ausgestoßen hat diesen Schlachtruf Papst Urban II. in Clermont im Jahre 1095. Damit begannen die Kreuzzüge in das Heilige Land mit dem Ziel, Jerusalem von den Muslimen zurückzuerobern. Und Pete Hegseth hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er sich im Kreuzzug 2.0 wähnt. Der erste Kreuzzug führte bekanntlich bereits im Jahre 1099 zur Eroberung von Jerusalem. Die christlichen Eroberer schlachteten die komplette Bevölkerung, Juden und Muslime, Männer, Frauen, Kinder, Greise, bestialisch ab. Die trunkenen Eroberer, so sagten es die Chronisten, wateten damals in einer Schlammlache von Blut. Das ist also das Vorbild für den amtierenden Kriegsminister der Vereinigten Staaten von Amerika. Gerne holt Hegseth für feierliche Anlässe den ultrakonservativen Pastor Douglas Wilson herbei. Der predigt zum Beispiel, dass Frauen für höhere Ämter völlig ungeeignet seien.

Wo wir gerade bei Hofpredigern sind: Donald Trump hat auf Steuerzahlerkosten seine geistliche Beraterin Paula White als amtliche Predigerin im Weißen Haus beschäftigt. Von dieser Evangelistin kursieren vollkommen dadaistische Reden auf Youtube, wo Frau White wild mit dem Arm um sich schlägt und immer wieder „zuschlagen, zuschlagen, zuschlagen!“ brüllt, dann in unverständliche Glossolalie übergeht (5). Die Frau hat sich mit ihren bizarren Darbietungen bereits Millionen von Dollar zusammen geschaufelt. Aktuell haben sich jetzt einige christlich-zionistische Pastoren im Oval Office um den Schreibtisch von Trump versammelt, um Trump die nötige spirituelle Kraft im Krieg gegen den Iran zuzufächeln. Paula White hat ihre Hand auf die Schultern ihres Schützlings Trump gelegt. Trump versinkt in ungewohnt religiöser Demut (6).

Reine Geschmacksfrage?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Aber dieser Mummenschanz im Weißen Haus hat einen tieferen Hintergrund. Denn immer mehr Soldaten in allen Waffengattungen der US-amerikanischen Streitkräfte beschweren sich über ihre Dienstvorgesetzten. Letztere nämlich bläuen ihren Untergebenen immer häufiger ein, dass der Kriegseinsatz gegen den Iran kein gewöhnlicher Krieg ist, sondern ein religiös-spiritueller Endkampf der himmlischen Heerscharen gegen die Heerscharen des Teufels. Der ehemalige Luftwaffenoffizier Mickey Weinstein hat eine Stiftung gegründet, nämlich die Military Religious Freedom Foundation. Weinstein machte in seiner aktiven Zeit bei der Luftwaffe als Jude die Erfahrung, dass Juden und Muslime von christlichen Kameraden gehänselt und gemobbt wurden. So wurde Weinstein in der Kantine gefragt, wie er denn damit leben könne, Jesus Christus umgebracht zu haben? (7)

In seiner Stiftung setzt sich Weinstein jetzt für Toleranz und gegenseitige Achtung der Soldaten aus allen Religionen und Weltanschauungen ein. Weinsteins Stiftung ist die Anlaufstelle für diskriminierte und drangsalierte Soldaten. So haben ihn im aktuellen Irankrieg bereits über 200 Beschwerdebriefe erreicht. In einem Fall drängte der Kommandeur seine Leute,

„unseren Truppen zu sagen, dass dies alles Teil von Gottes göttlichem Plan sei, und er bezog sich dabei ausdrücklich auf zahlreiche Zitate aus der Offenbarung des Johannes, die sich auf Armageddon und die bevorstehende Wiederkunft Jesu Christi beziehen.“

Der Kommandeur fügte hinzu, dass

„Präsident Trump von Jesus gesalbt wurde, um im Iran das Signalfeuer zu entzünden, um Armageddon herbeizuführen und seine Rückkehr auf die Erde zu markieren“.

Und Weinstein fasst zusammen:

„Immer wenn Israel oder die USA im Nahen Osten involviert sind, hören wir diese Geschichten über christliche Nationalisten, die unsere Regierung und natürlich auch unser US-Militär übernommen haben“ (8)

John Hagee und die CUFI 

Hinter den Endzeit-Kommandeuren steht eine wenig bekannte, aber sehr mächtige Gemeinschaft. Die Rede ist von den christlichen Zionisten. Christentum und Zionismus schließen sich ja eigentlich gegenseitig aus. Jahrhundertelang nämlich haben die Christen ebenso brutale wie sadistische Feldzüge gegen Juden geführt. Pogrome und Verbrennungen fanden sodann ihren schaurigen Abschluss in den unbeschreiblichen Gräueln des Holocaust, die der Katholik Hitler anzustiften wusste. Auch in den USA waren Ausschreitungen gegen Juden an der Tagesordnung. Dann kam die Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre, die von Schwarzen und Juden gemeinsam angeführt wurde. Mittlerweile hat sich das Blatt total gewendet.

Denn evangelikale Prediger haben ihre Liebe für das Netanyahu-Regime entdeckt. Da gibt es zum Beispiel den Tele-Evangelisten John Hagee. Der Mann mit dem massigen Schädel hat ein Millionenvermögen gescheffelt mit medialen Predigten, die im Fernsehen übertragen werden. Unglaublich geschickt und mit perfider Berechnung wickelt er sein Publikum in meisterhafter Rhetorik um den Finger. Hagee wirbt für die israelische Regierung mit seiner Organisation Chritians United for Israel, also: Christen vereint für die Sache Israels.

Diese Organisation verfügt nach eigenen Angaben über zehn Millionen Mitglieder und unermessliche Geldmittel. Ähnlich wie die pro-israelische Lobbyorganisation American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) nimmt die CUFI massiv Einfluss auf die öffentliche Meinung und auf die Politiker. Es sich mit Hagee und seiner CUFI zu verscherzen bedeutet, seine politische Karriere zu begraben. Es ist auf diese Weise kein Wunder, dass von den 535 Washingtoner Kongressabgeordneten allein 110 Abgeordnete dem evangelikalen Lager zuzuordnen sind (9).

Ein ganzer Ring von Organisationen dreht sich um Hagees CUFI. Es gibt das CUFI Trainingsprogramm auf dem Campus, mit 3.500 Studenten in 200 Universitätsgruppen. Jedes Jahr gibt es eine Event-Tournee mit der Großveranstaltung mit Namen „Night to Honor Israel“. In der ersten Amtsperiode von Trump war auch dessen Vizepräsident Mike Pence im Jahre 2017 beim Summit dabei. Für Frauen gibt es die Daughters of Zion. In enger Verbindung zur CUFI agiert das weltweit agierende Center for Jewish–Christian Understanding and Cooperation (CJCUC). Dem zugeordnet ist wiederum die International Christian Embassy Jerusalem (ICEJ).

Zentrale Aufgabe dieses ganzen christlich-zionistischen Flechtwerks ist es, die Netanyahu-Regierung in ihrem Bestreben nach einem Groß-Israel zu unterstützen. Insgesamt 3,3 Milliarden Dollar haben Hagees Jünger für das israelische Militär und die jüdischen Siedler gespendet. Die CUFI organisiert für ihre Mitglieder Reisen zur Westbank. In dem ehemals zu Jordanien gehörenden Gebiet vertreiben gerade jüdische Extremisten die Palästinenser von ihrem rechtmäßigen Eigentum. Zionistische Schlägertruppen dringen in die Häuser der Palästinenser ein und vertreiben sie. Die israelische Polizei unterstützt die Siedler bei ihrem verabscheuungswürdigen Treiben. Diese kriminellen Akte werden von der CUFI finanziert und der US-amerikanischen Öffentlichkeit schmackhaft gemacht.

John Hagee hat sich dennoch Ärger in den USA eingehandelt. Er erklärte in einem Interview, dass auch Adolf Hitler ein Teil von Gottes Plan gewesen sei. Er habe nämlich die Juden dazu gezwungen, in ihre wahre Heimat Palästina zurückzukehren (10). Und damit kommen wir zum Endzeitglauben der christlichen Zionisten.

Aus der Bibel leiten die christlichen Zionisten ab, dass die Juden aus der Verstreuung auf dem ganzen Erdball, der so genannten Diaspora, zurückkehren sollen nach Palästina. Und dort haben sie das Recht, alle anderen Völker zu vertreiben für ihr Groß-Israel. Sie erwarten dort die Endschlacht von Armageddon – den Kampf der Himmlischen Heerscharen gegen die Heerscharen der Bösen, der satanischen Kräfte. Es geht aus der Offenbarung des Johannes, dem letzten Buch der christlichen Bibel, hervor, dass die Schlacht von Armageddon mit einem Sieg der Himmlischen Heerscharen ausgehen wird, ja: ausgehen muss.

Nun haben die Christen in früheren Zeiten durchaus auch die Juden als Teil der teuflischen Heerscharen angesehen. Das hat sich aber jetzt aus Gründen der politischen Zweckmäßigkeit radikal geändert. Denn die christlichen Zionisten treffen sich mit der jüdisch-zionistischen Konfession von Shabat Lubawitsch in der gemeinsamen Hoffnung auf ein baldiges Weltenende nach dem Erscheinen des Messias. Die Christen rechnen mit einem Comeback von Jesus Christus. Die Shabat-Juden rechnen ihrerseits mit dem Erscheinen des Messias, frei nach den Vorhersagen des alttestamentarischen Propheten Daniel. Beide Figuren verschmelzen zu ein und derselben politisch-strategischen Endzeitgestalt.

Shabat Lubawitsch-Prophet Mendel Schneerson hatte bereits im Jahre 1985 dem Nachwuchs-Politiker Benjamin Netanyahu gesagt, dass er der letzte Regierungschef Israels werden soll (11). Nach Netanyahu kommt dann nur noch der Messias. Und damit das Weltenende.

Das ist die Software, die offenkundig die Psychotiker in den Kommandozentralen der USA und Israels gleichermaßen antreibt. Anstatt darauf hinzuarbeiten, unsere wunderbare Welt zu erhalten, zu pflegen und zu verbessern, fällt diesen gestörten epsteinisierten Eliten nichts anderes mehr ein, als alles kaputt zu machen – im Namen einer wahnhaften Phantasiewelt.

Es ist höchste Zeit, diesem Irrsinn Einhalt zu gebieten.

Quellen und Anmerkungen

(1)  https://eu.oklahoman.com/story/news/politics/2026/03/10/donald-trump-approval-ratings-as-iran-war-intensifies-what-polls-say/89080865007/

(2) https://www.youtube.com/watch?v=Q6-mKCAB4Po

(3) https://www.youtube.com/shorts/yqcV8Hrnipo

(4) https://www.youtube.com/shorts/lqxYdhYohGY

(5) https://www.youtube.com/watch?v=vyZpJX7Ww0M

(6) https://www.youtube.com/watch?v=kcysQmPQvbs

(7) https://www.youtube.com/watch?v=yijk3N1t7yo

(8) https://www.theguardian.com/world/2026/mar/03/us-israel-iran-war-christian-rhetoric

(9) https://www.youtube.com/watch?v=IhT7oyDlBIk

(10) https://transcripts.cnn.com/show/sitroom/date/2008-05-22/segment/01?utm_source=chatgpt.com

(11) https://apolut.net/netanyahu-der-zerstoerer-von-hermann-ploppa/

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Hermann Ploppa ist Politologe und Publizist. Kürzlich erschien von Ploppa das Buch „Der Neue Feudalismus – Privatisierung, Blackrock, Plattformkapitalismus“. Da Amazon das Buch noch nicht führt, kann es am besten beim Autor bestellt werden unter: [email protected]

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bild: Shutterstock AI

Bildquelle: König Jesus sitzt auf dem goldenen Thron und überreicht Präsident Donald Trump als Weltpräsidenten einen Stab (mit Weltkarte). 

 

 

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