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Zwangszahlungen für zuviel erzeugten Windstrom erreichen neuen Rekord in UK

30. Januar 2026 um 10:00

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WUWT, Paul Homewood, Mit Dank an Philip Bratby

Aus dem Telegraph:

Neue Zahlen zeigen, dass die Windkraftanlagen in Großbritannien im vergangenen Jahr so viel Energie unnötig erzeugt haben, dass damit alle Londoner Haushalte versorgt werden könnten.

Laut einem Bericht des Energieanalyseunternehmens Montel konnten im Jahr 2025 rekordverdächtige 10 Terawattstunden (TWh) Windenergie nicht eingespeist werden – was die Stromkunden insgesamt 1,4 Milliarden Pfund an „abgeschaltete Einspeisekosten“ kostete.

Dies bedeutete einen Anstieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr, da die zunehmende Belastung des Stromnetzes den Transport der Windenergie in die Städte und Gemeinden verhinderte, die sie am dringendsten benötigen.

Dies führt zu sogenannten Abschaltkosten, die an die Windparks gezahlt werden, wenn diese aufgefordert werden, ihre Leistung abzuschalten.

Gleichzeitig müssen die Netzbetreiber Gaskraftwerke hinzuziehen, um die Stromversorgung durch Ersatzstrom stabil zu erhalten, was oft mit hohen Kosten verbunden ist.

Analysten gaben den Windparks in Schottland die Hauptschuld. [Sie erinnern sich, darüber hatten wir auch mehrfach auf Eike berichtet – In Schottland gehört zu viel Windstrom zum Geschäftsmodell – sehen Sie bitte das Ende dieses Beitrags]

In Montels Bericht heißt es: „Die Menge an erneuerbarem Strom, die in Großbritannien im Jahr 2025 abgeschaltet werden musste (10 TWh), hätte den gesamten Strombedarf aller Londoner Haushalte für das ganze Jahr decken können.“

„Nordschottland war mit Abstand am stärksten von den Abschaltungen betroffen. Über 8,8 TWh Windkraft waren es in Nordschottland, genug, um den gesamten schottischen Strombedarf für das Jahr zu decken.“

Die Kosten für die Abschaltung sind gestiegen, da Energieminister Ed Miliband verstärkt auf erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne setzt.

Neben der Bezahlung von Windparkentwicklern wurden laut Montel auch Solarparks aufgrund von Engpässen aufgefordert, die Einspeisung einzustellen.

Montel sagte: „Die Kosten für die Abregelung von Solarstrom stiegen im Laufe des Jahres auf insgesamt über 252.000 Pfund. Dies ist zwar deutlich niedriger als die entsprechenden Zahlen für Windenergie, stellt aber einen Anstieg gegenüber den vernachlässigbaren Kosten für die Abregelung von Solarstrom im Jahr 2024 dar.“

Um der Drosselung entgegenzuwirken, hat die Regulierungsbehörde Ofgem Pläne genehmigt, wonach die drei britischen Übertragungsnetzbetreiber – National Grid, Scottish Power und SSE – bis zu 90 Milliarden Pfund für neue Leitungen und Umspannwerke ausgeben wollen.

Die ganze Geschichte finden Sie hier.

Die Kosten sind eigentlich unterbewertet, denn wir müssen ja sowieso noch für eine Stromlieferung bezahlen.

Wie der Telegraph berichtet, handelt es sich im Wesentlichen um ein schottisches Problem, da die Übertragungskapazität nicht ausreicht, um den gesamten Windstrom bei starkem Wind nach Süden zu transportieren. Naiv wird dann aber behauptet, OFGEM investiere 90 Milliarden Pfund in den Netzausbau, um dieses Problem zu lösen.

Es ist klar, dass wir nicht 90 Milliarden Pfund ausgeben werden, um weniger als eine Milliarde pro Jahr einzusparen. Die Modernisierungen sind notwendig, um das Stromnetz klimaneutral zu gestalten, und nicht nur, um schottische Windparks anzuschließen.

Was beim Telegraph scheinbar niemandem klar geworden ist: Bis 2030, oder wann immer der Clean Power Plan der Labour-Partei umgesetzt wird, wird es viele Tage geben, an denen mehr Wind- und Solarenergie erzeugt wird, als wir tatsächlich verbrauchen können.

Kein noch so großer Neubau von Stromleitungen wird an dieser einfachen Tatsache etwas ändern.

NESO analysierte dieses Problem im Detail, als sie Milibands Plan im Jahr 2024 überprüften. Sie berechneten, dass wir 83 TWh überschüssige erneuerbare Energie verwerfen müssten – darunter 61 TWh, die sie mit Verlust verkaufen wollen, was angesichts der Tatsache, dass Europa auch mit überschüssiger Windenergie überschwemmt sein wird, sehr optimistisch ist.

https://www.neso.energy/document/346781/download

Sie schätzen, dass wir für diese Überschussexporte 40 £/MWh erhalten könnten, was einem Verlust von 39 £/MWh entspräche. Umgekehrt werden wir 89 £/MWh zahlen müssen, wenn wir importieren müssen!

Wenn wir keinen Überschuss exportieren können, würden die Kosten der jährlichen Drosselung 6,6 Milliarden Pfund betragen, basierend auf dem durchschnittlichen Wind-/Solarstrompreis von 79 Pfund/MWh. Angesichts der jüngsten CfD-Auktionen ist diese Schätzung mittlerweile zu niedrig angesetzt.

Die jährliche Windenergieerzeugung wird voraussichtlich 245 TWh betragen, sodass wir am Ende ein Drittel davon ungenutzt verwerfen werden.

Nehmen wir zum Beispiel nur den heutigen Tag.

https://gridwatch.co.uk

Windenergie deckt zeitweise 43 % unseres Strombedarfs.

Miliband möchte diese Leistung verdreifachen, was uns 51 GW und 129 % des Gesamtbedarfs bescheren würde. Rechnet man die 8 % aus der Kernenergie hinzu, die nicht abgeschaltet werden kann, ergibt sich ein Anteil von 137 %.

Es ist schwer, sich eine verrücktere Art vorzustellen, ein Energiesystem zu betreiben!

https://wattsupwiththat.com/2026/01/24/constraint-payments-soar-to-new-record/

Vor kurzen vom Daily Sceptic,  15. Jan., 2026

Schottlands größter Offshore-Windpark schaltet drei Viertel der Energie ab – gegen Ausgleichszahlungen

Es hat sich nichts verändert, 01. Feb., 2020

Schöne Zukunft? – Die Schotten mussten zwangsweise 650 Mio GBP zahlen, um KEINEN Strom zu bekommen

Der Beitrag Zwangszahlungen für zuviel erzeugten Windstrom erreichen neuen Rekord in UK erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Sonnenschein, nicht CO₂

22. Januar 2026 um 10:00

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Cap Allon

Dieser Beitrag ist eine Aktualisierung eines früheren Beitrags von Cap Allon vom November 2025, der in deutscher Übersetzung hier zu lesen ist. A. d. Übers.

Nach Angaben des Copernicus-Klimawandeldienstes hat sich ein Großteil Europas von einer anhaltend unterdurchschnittlichen Sonneneinstrahlung in den 1980er und 1990er Jahren zu stark positiven Anomalien der Sonneneinstrahlung seit Anfang der 2000er Jahre gewandelt.

Die jährliche Sonnenscheindauer hat seit den 1980er Jahren in weiten Teilen Europas um etwa 50 bis 150 Stunden zugenommen – dennoch wird uns gesagt, dass dies keine bedeutende Rolle für die seitdem beobachtete Erwärmung der Erdoberfläche spielt.

Anomalien der jährlichen mittleren Wolkendecke in Europa (%) für den Zeitraum 1983–2021, bezogen auf den Durchschnitt des Referenzzeitraums 1991–2020.

Anomalien der jährlichen Sonnenscheindauer in Europa (Stunden) für den Zeitraum 1983–2021, bezogen auf den Durchschnitt des Referenzzeitraums 1991–2020.

Die Sonnenscheindauer ist ein direkter Indikator für die einfallende kurzwellige Sonnenstrahlung. Mehr Sonnenschein bedeutet mehr Energie, die von Land, Ozeanen und städtischen Materialien absorbiert wird. Diese Energie wird sofort in Wärme umgewandelt. Keine Rückkopplungsketten. Keine Modellannahmen.

Dennoch wird dieses Signal bei der Klimazuschreibung routinemäßig heruntergespielt oder sogar völlig ignoriert.

Langfristige Aufzeichnungen des britischen Wetterdienstes (unten) zeigen, dass die Temperaturen parallel zu den Sonnenstunden steigen und sinken. Weniger Sonnenschein geht mit Abkühlung oder Stagnation einher. Mehr Sonnenschein geht mit Erwärmung einher. Der Zusammenhang ist offensichtlich. Aber er wird ignoriert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-hits-central-china-global-cooling?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Sonnenschein, nicht CO₂ erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Koronaler Massenauswurf: Neuer Sonnensturm steuert auf die Erde zu

19. Januar 2026 um 16:45

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Ein massiver koronaler Massenauswurf schießt mit hoher Geschwindigkeit von der Sonne weg. Das Space Weather Prediction Center gab eine Warnung heraus, da unter Umständen Stromnetze und Satelliten davon betroffen sein können.

Am Sonntagabend gab es auf der Sonne einen koronalen Massenauswurf, der am morgigen Dienstag auf die Erde treffen dürfte. Laut dem Space Weather Prediction Center (SWPC) handelt es sich dabei um einen X-Klasse-Flare, der auf der sonnenbeschienenen Seite der Erde Funk- und Navigationssysteme stören kann.

Stefan Burns vom SWPC erklärte, dass dieser koronale Massenauswurf mit hoher Geschwindigkeit auf die Erde zurast und es dadurch einen großen Sonnensturm geben werde. Man rechne mindestens mit einem geomagnetischen Sturm der Stufe G3. Allerdings könnten sich die frühen Prognosen noch ändern, sobald mehr Daten eintreffen.

Ein solcher Sonnensturm der Stufe G3 könnte dabei den Satellitenbetrieb, den HF-Funk, Stromnetze und auch Polarflugrouten beeinträchtigen. Laut dem SWPC dürften vor allem der amerikanische Kontinent (Zentrum im Süden, bei Peru) und die umliegende Gegend, die Antarktis und partiell auch Neuseeland davon betroffen sein.

In letzter Zeit häuften sich solche Sonnenstürme, die oftmals dazu führten, dass die sogenannten Nordlichter auch in Gegenden zu sehen waren, die üblicherweise keine solchen geomagnetischen Ereignisse kennen. Besonders starke Sonnenstürme (wie z. B. das Carrington-Ereignis) können jedoch schwere Schäden an der Energieinfrastruktur und bei elektrischen Geräten verursachen.

(Auszug von RSS-Feed)

EU-Schock: Mehr Sonne seit 40 Jahren, ist das CO2-Dogma in Gefahr?

14. Januar 2026 um 09:00

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Der oberste Rat der EuSSR finanziert Copernicus, „Europe’s eyes on earth“. Dort steht plötzlich schwarz auf weiß: Seit vier Jahrzehnten scheint die Sonne in Europa immer länger und intensiver. Weniger Wolken, mehr Strahlung, mehr Wärme. Da untergraben offensichtlich unbeaufsichtigte Experten das offizielle Narrativ, wonach allein das böse CO₂ das Klima steuert. Und machen die Daten obendrein noch öffentlich. Diese Fake News müssen enden!

In Brüssel herrscht das unumstößliche Dogma der Zeugen des Klimas. Das Klima wird ausschließlich durch Kohlendioxid gesteuert. Alles andere ist „Klimaleugnung“. Die Sonne, die klitzekleine Fusionsmaschine am Himmel, die seit Milliarden Jahren das Leben auf der Erde antreibt, darf keine Rolle spielen. Die Sonne wärmt die Erde, das wäre ja zu einfach und würde die milliardenschwere CO₂-Subventions-Industrie gefährden.

Doch genau diese Sonne macht den Brüsseler Bürokraten jetzt einen Strich durch die Rechnung. Der Copernicus-Bericht zum Europäischen Klimazustand 2021 enthält eine unbequeme Wahrheit. Über die letzten vier Jahrzehnte (1983–2021) hat sich die Wolkenbedeckung über Europa insgesamt verringert. In der Folge ist die Sonnenscheindauer gestiegen. Weniger Wolken bedeuten mehr direkte Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche. Und mehr Einstrahlung bedeutet – wer hätte das gedacht – mehr Wärme. Wahrlich ketzerische Gedanken.

Die Zahlen sind eindeutig, Europa als Ganzes verzeichnete einen klaren Trend zu längeren Sonnenscheinphasen. Besonders ausgeprägt ist das in Osteuropa und Teilen Skandinaviens. In Regionen wie Österreich, Slowakei, Ungarn und den norwegischen Bergen gab es 2021 bis zu 300 Stunden mehr Sonne als im langjährigen Durchschnitt. Selbst im kontinentalen Durchschnitt lag die Sonnenscheindauer über dem Referenzwert von 2.594 Stunden pro Jahr. Weniger Wolken, mehr Sonne, höhere Temperaturen. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist Physik. Die Sonne liefert die Energie, die unser Klima antreibt. Wolken wirken wie ein natürlicher Sonnenschirm. Geht der Schirm weg, wird es wärmer. Diese Korrelation ist katastrophal für die CO2-Industrie.

Natürlich gibt es regionale Unterschiede, im westlichen Mittelmeerraum war 2021 weniger Sonne zu verzeichnen. Aber der langfristige Trend für Europa insgesamt ist klar, und der heißt mehr Sonne. Und das seit Jahrzehnten, was etwas unangenehm für unsere linksgrünen Herrschenden ist, die uns mit aller Macht einreden wollen, allein unser CO2 sei für jede Temperaturveränderung verantwortlich. Die logische Konsequenz des ketzerischen Faktums, dass mehr Sonnenschein zur Erwärmung beiträgt, wäre eine Abkehr vom CO2-Kult, hin zu einer realistischen Klimabetrachtung. Aber der Fall des CO2-Dogmas wäre ja eine Bedrohung für das gesamte Steuer- und Regulierungsimperium, das den Bürger aussaugen und knechten soll.

Vielleicht ist es Zeit für eine neue Idee, eine Sonnenscheinsteuer. Jede zusätzliche Stunde Sonne wird besteuert. Wolkenförderungsprogramme werden mit hunderten Milliarden Steuergeld subventioniert. Sonnencreme wird verpflichtend, ohne grünen Sonnencremepass darf der Bürger das Haus nicht mehr verlassen. Das wäre wenigstens konsequent – und nebenbei nicht absurder als die aktuelle Politik. Die Copernicus-Daten zeigen: Das Klima ist komplexer, als es die Brüsseler Zentralplaner wahrhaben wollen. Die Sonne spielt eine entscheidende Rolle. Wolken, also Wasserdampf ebenfalls. Wer das leugnet, betreibt Ideologie, keine Wissenschaft. Und wer weiter nur CO2 besteuert, während die Sonne ungestört und steuerfrei scheinen darf, ist ein gefährlicher Klimaleugner und eine Gefahr für UnsereDemokratie™.

(Achtung, Hinweis für vertrottelte, ideologiegetriebene Bürokraten: DER LETZTE SATZ WAR IRONIE! Nicht, dass Frau von der Leyens oberster Sowjet die Idee noch umsetzt.)

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Planetenkonstellationen und Sonnenzyklen

13. Januar 2026 um 07:00

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spaceweather.com

Diese Woche stehen Jupiter und Venus auf gegenüberliegenden Seiten der Sonne. Für einige Forscher ist diese Konstellation mehr als nur ein himmlischer Zufall. Eine kleine, aber beständige Gruppe von Forschern geht davon aus, dass die Planetenkonstellationen zur Regulierung der Sonnenaktivität beitragen.

„Vor einem Jahrzehnt habe ich mich daran gemacht, einen tragfähigen Prozess zu finden, durch den der Sonnenzyklus durch die Gezeitenkräfte der Planeten synchronisiert werden könnte“, sagt Frank Stefani, Physiker am nationalen Forschungszentrum HDZR in Deutschland. „Diese Kräfte sind bekanntermaßen sehr gering, dennoch haben wir ein Modell entwickelt, das eine bemerkenswerte Übereinstimmung mit der beobachteten Sonnenaktivität aufweist.“

Dies ist ein kontroverses Thema. Einige Forscher, wie Stefani, haben sich in ihrer Karriere darauf konzentriert, während andere vehement dagegen sind. Die Hypothese lässt sich jedoch nicht einfach verdrängen, bilden doch Jupiter, Venus und Erde wiederkehrende Konstellationen mit einer charakteristischen Periode von etwa 11 Jahren, ähnlich der durchschnittlichen Länge des Sonnenfleckenzyklus‘. Zufall – oder mehr?

Die gängige Solarphysik geht davon aus, dass die Gezeiten von Venus und Jupiter zu schwach sind, um die Sonnenaktivität zu beeinflussen. Die Gezeiten von Jupiter auf der Erde sind eine Million Mal schwächer als die Gezeiten des Mondes, und die Gezeiten der Venus sind sogar noch schwächer als die von Jupiter. Wie könnten diese absurd kleinen Kräfte die Sonne beeinflussen?

Eine Studie von Stephani aus dem Jahr 2019 schlug einen Weg vor: Der innere magnetische Dynamo der Sonne reagiert äußerst empfindlich auf äußere Störungen („parametrische Resonanzen“). Regelmäßige „Stöße“ durch planetarische Gezeiten könnten den Dynamo in ein 11-Jahres-Muster versetzen, ähnlich wie ein Metronom, das einen Pianisten im Takt hält.

Kritiker weisen darauf hin, dass das konvektive Rauschen im Inneren der Sonne (siehe Abbildung unten) die Gezeitenkräfte in den Schatten stellt. Dennoch sind die Übereinstimmungen kaum zu übersehen.

Stefani konzentriert sich in seinen jüngsten Arbeiten auf Magneto-Rossby-Wellen im solaren Dynamo. „Unser neuestes Modell zeigt, dass die natürlichen Perioden dieser Wellen erstaunlich gut zu den Springfluten der beiden Planeten Venus, Erde und Jupiter passen: 118 Tage für Venus-Jupiter, 199 Tage für Erde-Jupiter und 292 Tage für Venus-Erde.“

Diese Springfluten verursachen den Sonnenzyklus nicht, behauptet Stefani. Sie tragen dazu bei, ihn zu synchronisieren. Die Gezeitenperioden stimmen mit mehreren bekannten Zyklen der Sonnenaktivität überein, darunter der berühmte Schwabe-Zyklus von 11 Jahren, eine quasi-zweijährige Oszillation (QBO) von 1,7 Jahren und der Suess-de Vries-Zyklus von 193 Jahren (plus zwei Gleissberg-Zyklen von 90 und 58 Jahren).

Kritiker haben jedoch auch hier ein Gegenargument: Bei so vielen Zyklen und harmonischen Wellen findet man immer eine Übereinstimmung. Das mag zwar stimmen.

Aber Stefani hat eine Vorhersage: „Die derzeitige Ausrichtung findet nur 40 bis 60 Tage vor dem erwarteten Höhepunkt einer quasi-zweijährigen Oszillation statt. Wenn die Ausrichtung, wie unser Modell vorhersagt, magneto-Roseby-Wellen anregt, könnten wir in 40 bis 60 Tagen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit starker Sonnenaktivität rechnen.“

Link: https://www.spaceweather.com/ vom 7. Januar 2026.

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Hinweis: Falls dieser Beitrag im Nachhinein nicht mehr leicht zu finden ist, folgt hier noch das Original, falls jemand die Übersetzung überprüfen will.

planets

Der Beitrag Planetenkonstellationen und Sonnenzyklen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Spuren des Carrington-Ereignisses des Jahres 1859 in Baumringen

05. Januar 2026 um 07:00

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Anthony Watts

Eine von der Universität Helsinki koordinierte Forschungsgruppe konnte einen Anstieg der Radiokohlenstoff-Konzentration in Bäumen in Lappland messen, der nach der Carrington-Eruption auftrat. Diese Entdeckung hilft bei der Vorbereitung auf gefährliche Sonnenstürme.

Das Carrington-Ereignis von 1859 ist einer der größten Sonnenstürme, die in den letzten zwei Jahrhunderten aufgezeichnet worden waren. Es zeigte sich in Form von weißen Lichtblitzen auf einer riesigen Sonnenfleckengruppe, Bränden in Telegrafenstationen und Störungen bei geomagnetischen Messungen sowie Polarlichtern sogar in tropischen Regionen.

In einer gemeinsamen Studie der Universität Helsinki, des Natural Resources Institute Finland und der Universität Oulu wurde erstmals in Baumringen ein Anzeichen für einen Anstieg der Radiokohlenstoff-Konzentrationen nach dem Carrington-Sturm festgestellt. Bisher wurden Radiokohlenstoffspuren nur bei weitaus intensiveren Sonnenstürmen nachgewiesen.

Entdeckung durch eine kosmische Markierung

Begegnungen zwischen stark magnetisierten Wolken geladener Teilchen, die von der Sonne freigesetzt werden und als Sonnenplasmaflüsse bekannt sind, und dem Erdmagnetfeld führen zu geomagnetischen Stürmen. Das Erdmagnetfeld lenkt die Teilchen des Sonnensturms hauptsächlich über die Polarregionen in die Atmosphäre. Die sichtbarste Folge dieses Phänomens sind Polarlichter.

In der oberen Atmosphäre können ausreichend hochenergetische Teilchen durch Kernreaktionen auch Radiokohlenstoff (¹⁴C) erzeugen, ein radioaktives Isotop des Kohlenstoffs. Im Laufe von Monaten und Jahren gelangt Radiokohlenstoff als Teil des atmosphärischen Kohlendioxids in die untere Atmosphäre und schließlich durch Photosynthese in Pflanzen. Der Prozess der Photosynthese bewahrt die im Kohlendioxid enthaltenen Informationen in den Jahresringen der Bäume.

Um die im Radiokohlenstoff enthaltenen Informationen zu gewinnen, werden Proben aus dem Holzmaterial entnommen, das im Laufe einzelner Jahre gewachsen ist. Die Proben werden zu Zellulose verarbeitet und die Zellulose durch Verbrennen und chemische Reduktion zu reinem Kohlenstoff. Der Anteil an Radiokohlenstoff im reinen Kohlenstoff wird mit einem Teilchenbeschleuniger gemessen.

„Radiokohlenstoff ist wie ein kosmischer Marker, der Phänomene im Zusammenhang mit der Erde, dem Sonnensystem und dem Weltraum beschreibt“, sagt Markku Oinonen, Direktor des Labors für Chronologie der Universität Helsinki, der die Studie leitete.

Kartierung von Sonnenstürmen

Ein dem Carrington-Ereignis in der heutigen Zeit entsprechender Sonnensturm würde Strom- und Mobilfunknetze stören und große Probleme für Satelliten- und Navigationssysteme verursachen, was beispielsweise zu Problemen im Flugverkehr führen würde. Aus diesem Grund ist eine genaue Kenntnis des Sonnenverhaltens für die Gesellschaft von Vorteil.

Sonnenstürme, die kleiner und häufiger sind als die Carrington-Stürme, können heutzutage mit Messgeräten und Satelliten studiert werden, während größere Stürme beispielsweise durch die Messung der Radiokohlenstoffkonzentration in Baumringen untersucht werden können.

Bislang war es nicht möglich, mittelgroße Stürme wie das Carrington-Ereignis, die in der heutigen Zeit nicht mehr auftreten, mit herkömmlichen Radiokarbon-Verfahren gezielt zu untersuchen. Diese aktuelle Studie eröffnet einen potenziellen neuen Weg zur Untersuchung der Häufigkeit von Stürmen in der Größenordnung des Carrington-Ereignisses, was dazu beitragen könnte, sich besser auf zukünftige Bedrohungen vorzubereiten.

Immer genauere Informationen zum Kohlenstoffkreislauf

Die Ergebnisse wurden anhand eines numerischen Modells zur Radiokohlenstoffproduktion und zum Radiokohlenstofftransport interpretiert, das von Forschern der Universität Oulu entwickelt worden war.

„Das dynamische Modell zum Kohlenstofftransport in der Atmosphäre wurde speziell entwickelt, um geografische Unterschiede in der Verteilung von Radiokohlenstoff in der Atmosphäre zu beschreiben“, erklärt die Postdoktorandin Kseniia Golubenko von der Universität Oulu.

Bedeutsam in der kürzlich veröffentlichten Studie war, wie sich der Radiokohlenstoffgehalt von Bäumen in Lappland von dem von Bäumen in niedrigeren Breitengraden unterschied. Die ersten Messungen wurden im Beschleunigerlabor der Universität Helsinki durchgeführt, während Wiederholungsmessungen in zwei anderen Laboren die bisherigen Unsicherheiten deutlich reduzierten.

Die Entdeckung kann zu einem besseren Verständnis der atmosphärischen Dynamik und des Kohlenstoffkreislaufs aus der Zeit vor den vom Menschen verursachten Emissionen fossiler Brennstoffe beitragen und die Entwicklung immer detaillierterer Kohlenstoffkreislaufmodelle ermöglichen.

„Es ist möglich, dass der durch die Sonneneruption verursachte Überschuss an Radiokohlenstoff entgegen der allgemeinen Auffassung über seine Bewegung in erster Linie über die nördlichen Regionen in die untere Atmosphäre transportiert wurde“, mutmaßt Doktorand Joonas Uusitalo vom Labor für Chronologie.

Andere Radiokarbon-Quellen

„Es ist auch möglich, dass die zyklische Veränderung der Radiokohlenstoffproduktion in der oberen Atmosphäre, verursacht durch die Schwankungen der Sonnenaktivität, zu den lokalen Unterschieden auf Bodenhöhe geführt hat, die wir in unseren Ergebnissen festgestellt haben“, fügt Uusitalo hinzu.

Laut Uusitalo wird der größte Teil des Radiokarbons durch galaktische kosmische Strahlung außerhalb des Sonnensystems erzeugt, auch wenn außergewöhnlich starke Sonnenstürme einzelne Ausbrüche des Isotops in der Atmosphäre verursachen. Die kosmische Strahlung wiederum wird durch den Sonnenwind abgeschwächt, einen kontinuierlichen Partikelstrom, der von der Sonne ausgeht und in 11-Jahres-Zyklen zwischen stärker und schwächer schwankt.

Das Thema erfordert weitere Untersuchungen. Historische Aufzeichnungen zeigen, dass es auch in den Jahren 1730 und 1770 zu bedeutenden geomagnetischen Stürmen kam, weshalb deren Verfolgung wahrscheinlich als Nächstes im Mittelpunkt stehen wird.

Die kürzlich veröffentlichte Studie wurde als Gemeinschaftsprojekt des Labors für Chronologie und der Fakultät für Physik der Universität Helsinki sowie des finnischen Instituts für natürliche Ressourcen durchgeführt. Forscher der Universität Oulu, der Universität Nagoya, der Universität Yamagata und der ETH Zürich haben ebenfalls zu dieser Studie beigetragen. Die Studie wurde vom finnischen Forschungsrat, der finnischen Kulturstiftung und der Emil-Aaltonen-Stiftung finanziert.

Original-Artikel: Joonas Uusitalo, Kseniia Golubenko, Laura Arppe, Nicolas Brehm, Thomas Hackman, Hisashi Hayakawa, Samuli Helama, Kenichiro Mizohata, Fusa Miyake, Harri Mäkinen, Pekka Nöjd, Eija Tanskanen, Fuyuki Tokanai, Eugene Rozanov, Lukas Wacker, Ilya Usoskin, Markku Oinonen. Transient Offset in 14C After the Carrington Event Recorded by Polar Tree Rings. AGU, 2024. DOI: 10.1029/2023GL106632

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/03/finding-the-1859-carrington-event-in-tree-rings/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Spuren des Carrington-Ereignisses des Jahres 1859 in Baumringen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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