NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Ältere BeiträgeFeatured

Videogespräch NDS-Herausgeber Albrecht Müller mit Diether Dehm

04. Juni 2026 um 09:30

Vorschau ansehen

Der Musikproduzent, Liedermacher, Politiker und Autor Diether Dehm wirbt wie auch die NachDenkSeiten für ein friedliches und produktives Verhältnis zu Russland. Deshalb wurde er jetzt von t-online heftig attackiert. Das war der Anstoß für ein Gespräch mit Diether Dehm. Dieses Video geben wir den NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern heute zur Kenntnis. Im Gespräch wird dann eine Reihe anderer Fragen angesprochen, die von Interesse für NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser sein könnten – vom Mangel an Auseinandersetzung über die sozialen Verhältnisse bis hin zur Nutzung unseres Landes als „Flugzeugträger“ der USA in Europa – für militärische Interventionen im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika.

Externer Inhalt

Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.

Titelbild: Screenshot NachDenkSeiten

(Auszug von RSS-Feed)

Korrektur

23. Mai 2026 um 08:30

Vorschau ansehen

„Russenhass – wie sich die Aggressionen und die dahintersteckenden Gedanken gleichen“ – unter dieser Überschrift wurde von den NachDenkSeiten gestern das angebliche Deckblatt eines Dokuments von 1936 wiedergegeben. Wir sind von einigen Leserinnen und Lesern darauf aufmerksam gemacht worden, dass dieses Dokument nicht echt sein kann – schon allein deshalb, weil dort das Wort „dass“ mit zwei s und nicht mit ß geschrieben wird. Bitte entschuldigen Sie den Fehler. Zugleich möchte ich mich bei jenen Leserinnen und Lesern bedanken, die darauf hingewiesen haben, dass mit dem Text etwas nicht stimmen kann. Albrecht Müller.

(Auszug von RSS-Feed)

Russenhass – wie sich die Aggressionen und die dahintersteckenden Gedanken gleichen

22. Mai 2026 um 14:06

Vorschau ansehen

Das hier wiedergegebene Deckblatt einer Denkschrift stammt von 1936. Albrecht Müller.

„Die deutsche Armee muss in vier Jahren einsatzfähig sein“ – das klingt wie das „kriegstüchtig werden“ von Pistorius.

Der Hinweis auf die „Denkschrift“ stammt von M. Volmer und wird richtig kommentiert: „die selbe Rhetorik wie heute , es ist an Übelkeit nicht mehr zu übertreffen, wer stoppt diese grauenvollen Leute“

(Auszug von RSS-Feed)

Hetze gegen Russland – am laufenden Band

11. Mai 2026 um 08:00

Vorschau ansehen

Gestern Abend hat das ZDF zur Bewertung des Vorschlags von Putin, Gerhard Schröder als Vermittler einzuschalten, einen Kommentar des ZDF-Korrespondenten Armin Coerper veröffentlicht. Dieser Kommentar war unterirdisch. Weil vermutlich viele unserer Leserinnen und Leser dieses Stück nicht mitbekommen haben, weisen wir auf diesen Vorgang hin. Siehe hier ab Minute 7:04. Albrecht Müller.

Schlimm ist ja nicht nur, dass Korrespondent Coerper so etwas vom Stapel lässt, schlimm ist auch, dass Heute-Journal-Moderator Christian Sievers das wohlwollend auftischt, statt es zu hinterfragen.

Am Tag zuvor, am Samstag, präsentierte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung auf Seite 4 einen ganzseitigen Artikel mit dem Titel „Amerika droht mit Abzug, Russland mit Krieg“. Im Vorspann hieß es: „Weil Donald Trump Friedrich Merz bestrafen will, wird ein versprochenes Raketenbataillon zur Abschreckung russischer Geschosse wohl nie in Deutschland eintreffen. Für Wladimir Putin öffnet sich damit ein Fenster der Gelegenheiten. Von Konrad Schuller“.

Nirgendwo im Artikel wird die Behauptung, Russland drohe mit Krieg, belegt. Diese Behauptung ist aber wichtig, um für weitere Rüstung auf unserer Seite Reklame zu machen.

Zur Bewertung dieser publizistischen Aktivitäten hilft mir in diesem Fall mein hohes Alter. Ich habe, weil früh politisiert, mit 15 Jahren mitbekommen, wie der damalige Bundeskanzler und Parteivorsitzende der CDU aggressive Propaganda gegen Moskau machte. Eines der Plakate bei der Bundestagswahl 1953 zeigte einen finster dreinblickenden Sowjetsoldaten und war überschrieben mit: „Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau“.

Auf freundliche und friedliche Beziehungen setzende Politiker wie der damalige Bundesinnenminister Gustav Heinemann (ursprünglich auch CDU) hatten keine Chance, mit ihrer Linie der Verständigung durchzudringen. Auf Verständigung setzten dann Willy Brandt und Egon Bahr erkennbar 1963 bei einem Auftritt bei der Evangelischen Akademie in Tutzing. Dort verkündeten sie die neue Strategie mit dem Slogan „Wandel durch Annäherung“. Sechs Jahre später, im Oktober 1969, wurde diese Linie dann zur Politik des neu gewählten Bundeskanzlers Willy Brandt. Seine Hauptbotschaft: „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“.

Wie deutlich und schrecklich zugleich mit dieser Politik der ausgestreckten Hand gebrochen wurde, wird in den Parolen des heutigen Bundesverteidigungsministers Pistorius – ebenfalls SPD – sichtbar: „Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein“ und „Wir müssen Abschreckung leisten, um zu verhindern, dass es zum Äußersten kommt.“ In diesen Parolen wird sichtbar, dass die Vorstellung, ein Volk der guten Nachbarn sein zu wollen, nicht mehr gilt. Nun ist die herrschende Politik zur Politik der Abschreckung zurückgekehrt. Das ist ein grandioser, ein schrecklicher Verlust an Friedensfähigkeit und Friedenswillen. Was der Russland-Korrespondent des ZDF, Coerper, gestern verkündet hat, passt dazu.

Titelbild: Screenshot zdf.de

(Auszug von RSS-Feed)

Die Verarschung unserer Sprache schreitet munter voran

06. Mai 2026 um 12:02

Vorschau ansehen

Hier ist als Beispiel und Beleg eine Anzeige, die gerade im aktuellen Südpfalz Kurier erschienen ist. Dieses wöchentlich frei Haus gelieferte Blatt ist das Amtsblatt der hiesigen Verbandsgemeinde Bad Bergzabern.

Auf der fünften Seite befindet sich die wiedergegebene Anzeige. Das „Denglisch“ beginnt mit „HEIMAT TO GO“. Dann finden die angesprochenen Leser etwas kostenfrei in „Deinem Store!“

Diese Verhunzung unserer Sprache ist bodenlos, ja mega, um die üblich werdende Sprache zu gebrauchen.

Liebe Leserinnen und Leser, lassen Sie uns diese Mode nicht mitmachen.

P. S.: Hinter jedem Gebrauch von Denglisch steckt entweder ein Angeber oder ein Depp.

(Auszug von RSS-Feed)

Wer den Abzug US-amerikanischer Truppen beklagt, hat offensichtlich den Überblick verloren


Vorschau ansehen

In unseren Medien erscheinen in diesen Tagen immer wieder Texte und Artikel von Autoren, die den potenziellen Abzug US-amerikanischer Truppen mit Kritik, ja sogar mit Wehklagen begleiten. Diese Kritik ist angesichts der Länge der Besatzungszeit – neutral ausgedrückt: der Präsenz alliierter Truppen – nicht zu verstehen. Übrigens auch nicht im Blick auf das Verhalten der anderen Alliierten des Zweiten Weltkriegs. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Dieser Artikel liegt auch als gestaltetes PDF vor. Wenn Sie ihn ausdrucken oder weitergeben wollen, nutzen Sie bitte diese Möglichkeit. Weitere Artikel in dieser Form finden Sie hier.

Die alliierten Truppen französischer und britischer Herkunft haben sich schon vor längerer Zeit aus Deutschland zurückgezogen – der Großteil der französischen Truppen verließ Deutschland schon 1966, ein kleiner Rest blieb noch bis 2014. – Der Abzug der britischen Truppen dauerte etwas länger. Der letzte Stützpunkt wurde 2020 aufgegeben. Allerdings sind britische Truppen im Rahmen von NATO-Einheiten noch im Lande. Das ist aber auch nicht annähernd vergleichbar mit der Präsenz der US-Streitkräfte beispielsweise in Ramstein, Büchel oder Grafenwöhr. – Die russischen Truppen haben sich vom Gebiet der früheren DDR – und aus anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks – schon 1994 zurückgezogen. Ein interessanter Bericht dazu findet sich hier vom MDR.

Aber die US-amerikanischen Truppen sind noch hier, verteilt auf mehrere Regionen und Orte in Deutschland – vergleichsweise viele in Rheinland-Pfalz und in Bayern, aber auch in Stuttgart und im hessischen Wiesbaden. Sie sind nicht zuallererst hier bzw. am wenigsten hier, um uns gegen die Russen zu verteidigen, sie sind hier, weil sie Westdeutschland als eine Art US-amerikanischen Flugzeugträger außerhalb der USA betrachten und von hier aus andere Regionen in Europa, im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika militärisch „betreuen“. Auch die Lenkung und der Einsatz von Drohnen läuft unter anderem über Ramstein.

Deutschland hat damit keine harmlose Funktion übernommen. Auch Nachschubbasen und Flugzeugträger sind beliebte Ziele von militärischen Angriffen bzw. Abwehrhandlungen. Wenn es zum Konflikt mit Russland käme, was wir nicht wünschen, dann wäre Deutschland eines der ersten und wichtigsten Ziele für russische Raketen und Bomben.

Weil wir die erwähnten US-amerikanischen Einrichtungen in Deutschland beherbergen, kommen wir übrigens auch in außenpolitische Schieflagen: Länder und Völker, die Ziel US-amerikanischer Militärschläge werden, die über Militärbasen in Deutschland laufen oder gesteuert werden, sind mit Recht nicht gut auf uns zu sprechen. Jeder Außenminister und Bundeskanzler, der die Interessen unseres Volkes wahrzunehmen vorgibt, müsste solche Belastungen unserer Beziehungen zu anderen Völkern zu vermeiden suchen.

Die Medien, die Journalistinnen und Journalisten, die den Abzug US-amerikanischer Truppen bedauern, haben offensichtlich den Überblick, ja den Verstand verloren. Anders kann man ihre immer wieder geäußerte Kritik am Abzug der US-amerikanischen Truppen nicht werten.

P. S.: Von Bürgerinnen und Bürgern, von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Gemeinden, die US-amerikanische Truppen beherbergen, kommt immer wieder der Einwand gegen den Abzug der Truppen, ihre Präsenz sei wegen der damit verbundenen Kaufkraft wirtschaftlich wichtig für ihre Gemeinden. Diese Argumente sind verständlich, aber sie sind nicht hinnehmbar. Außerdem haben andere Regionen, die bisher schon vom Abzug alliierter Gruppen betroffen waren, feststellen können, dass der Abzug auch Entlastungen bringt und die alliierte Kaufkraft sich durchaus ersetzen bzw. kompensieren lässt. Der Bund und die betroffenen Länder sollten in solchen Fällen helfen. Dazu noch eine persönliche Anmerkung: Viele Menschen in meiner Heimatstadt Heidelberg hätten sich nie vorstellen können, dass Heidelberg „überlebt“, wenn „amis go home“ Wirklichkeit wird.

Hier das Ergebnis eines Blicks in Google:

„Heidelberg war bis zum endgültigen Abzug im Jahr 2013 über Jahrzehnte ein zentraler Stützpunkt der US-Armee in Europa (Hauptquartier der US Army Europe – USAREUR). …

Hier sind die historischen Eckdaten zum Anteil der US-Truppen:

  • Höchstzeiten: Zeitweise lebten bis zu 20.000 Amerikaner (inklusive Familienangehörige) in Heidelberg, was zeitweise etwa 20 % der Stadtbevölkerung entsprach.
  • Vor dem Abzug (ca. 2005-2009): In der Stadt und der näheren Umgebung lebten ca. 16.100 US-Bürger, davon etwa 3.000 bis 4.000 Soldaten.
  • Struktur: Zu den stationierten Kräften gehörten das Hauptquartier der 7. US-Armee sowie NATO-Landstreitkräfte in den Campbell Barracks. [1, 2]

Aktueller Status:
Die US-Armee hat ihre Standorte in Heidelberg, darunter das Mark-Twain-Village und das Patrick-Henry-Village, bis 2013 komplett aufgegeben. Es sind keine aktiven US-Truppen mehr in Heidelberg stationiert. Die militärischen Flächen wurden einer zivilen Nutzung zugeführt.“

Was belegt werden sollte: Man kann auch ohne US-Truppen überleben, sogar gut überleben.

Titelbild: Aufmacher „Die Rheinpfalz“ vom 5.5.2026

(Auszug von RSS-Feed)
❌