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Interview Patrik Baab mit Albrecht Müller

12. Januar 2026 um 15:24

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Der Journalist Patrik Baab hat mit dem Herausgeber der NachDenkSeiten ein Interview geführt. Anlass war dessen Ende vergangenen Jahres erschienenes Buch „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“. Hier ist der Link zum Gespräch. Und hier folgt die Inhaltsübersicht.

Inhaltsübersicht

00:00 – Einführung: Vom Bombenkrieg zur Politik
02:10 – Kindheit im Krieg: Erinnerung an Mannheim, Heilbronn, Würzburg
05:40 – Flüchtlinge, Verlust und das „Nie wieder Krieg“
09:00 – Adenauer und die Wiederbewaffnung
13:30 – Gustav Heinemann und sein Bruch mit der CDU
18:00 – Verpasste Wiedervereinigung 1952–54
22:50 – Die SPD der Nachkriegszeit und ihre Werte
27:10 – Studium, Redenschreiber bei Karl Schiller, Ostpolitik: Wandel durch Annäherung
32:30 – Willy Brandt und die neue Ära der Verständigung
36:45 – Vom Frieden zur Aufrüstung: Die vergessene Lehre
40:20 – Wie die NachDenkSeiten entstanden
45:10 – Gegenöffentlichkeit und der Preis der Unabhängigkeit
49:00 – Transatlantische Abhängigkeit und Rüstungsinteressen
53:30 – Brandmauern, Parteien und die verlorene Volksnähe
57:00 – Der Appell: „Wir wollen wieder ein Volk der guten Nachbarn sein“

(Auszug von RSS-Feed)

Kiew und die Europäer wollen Trump umpolen

08. Januar 2026 um 13:00

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Die europäischen „Tatkräftigen“ und Kiew haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, den verlorenen Krieg in der Ukraine auf diplomatischem Wege zu gewinnen oder zumindest ein Unentschieden herauszuholen. Nach der erfolgreichen Operation in Venezuela, die die Position der „Falken“ in Trumps Umfeld gestärkt hat, sehen sie nun eine neue Chance. Wie wollen Kiew und die Europäer Trump „umprogrammieren“? Ein Beitrag von Gábor Stier, aus dem Ungarischen übersetzt von Éva Péli.

Der Erfolg der Venezuela-Aktion, die Entführung von Nicolás Maduro, hat das Selbstvertrauen von Donald Trump und seinem Umfeld gestärkt. Innerhalb dieses Kreises hat die Position der „Falken“ sichtlich an Gewicht gewonnen – jener Kräfte, die in den Verhandlungen mit Russland stets gegen die von Steve Witkoff vertretene Linie opponierten, dem sie ein zu großes Verständnis für die Forderungen Moskaus vorwarfen.

Es erscheint daher logisch, dass Kiew in dieser Situation versucht, den Moment zu nutzen, um Trump von Witkoffs Programm – einer Beendigung des Krieges um jeden Preis – auf die härtere Linie von Außenminister Marco Rubio und CIA-Direktor John Ratcliffe umzuschwenken.

Die europäischen „Tatkräftigen“ stützen Kiew in diesem Bestreben; ein neues Selbstbewusstsein, das auch die Pariser Gespräche am Dienstag dominierte. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk kündigte bereits vor dem Treffen Dokumente an, die der Ukraine Sicherheit nach Kriegsende garantieren sollen. Laut westlichen Leitmedienberichten könnten diese Abkommen – allen Warnungen aus Moskau zum Trotz – sogar die Stationierung von US- und anderen NATO-Truppen in der Ukraine festschreiben.

Kiew und die Europäer bestanden von Anfang an darauf, jene Klausel aus dem US-Regelungsplan zu streichen, die auf dem Rahmenabkommen von Alaska zwischen Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin basierte und die Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine ausschloss.

Paris und der Traum von der „robusten Verteidigung“

Schon gegen Ende 2025 verdichteten sich die Hinweise auf ein Einlenken Trumps: Er solle der Stationierung europäischer Verbände nicht nur zugestimmt, sondern ihnen sogar den Schutz durch die US-Luftwaffe und Geheimdienste zugesagt haben. Offiziell bestätigt wurde dies jedoch nicht. Wie sehr der Appetit Kiews und der Europäer gewachsen ist, zeigten Leaks während des Treffens in Paris: Demnach könnten nach Kriegsende auch US-Truppen in der Ukraine stationiert werden, die im Rahmen einer Waffenruhe-Überwachung nicht-kampfbezogene Aufgaben übernehmen würden.

Wir landen also erneut beim Status quo: Während Washington sein Engagement strikt auf Logistik und die Drohnen-Überwachung des Waffenstillstands begrenzt, schrauben Brüssel und Kiew ihre Erwartungen immer weiter nach oben und werden ihre Aussichten auf eine solche „robuste Verteidigung“ immer optimistischer.

Die nach dem Treffen veröffentlichte Erklärung stellt Kiew internationale Friedenstruppen in Aussicht, sobald die Waffen schweigen. Das Dokument weist den USA dabei eine Schlüsselrolle zu: Washington soll nicht nur den gesamten Überwachungsmechanismus anführen, sondern den europäischen Verbündeten auch den Rücken stärken, falls Russland erneut angreifen sollte. Parallel dazu treiben die „Tatkräftigen“ die Militärkooperation voran: Sie wollen multinationale Truppen stationieren und die ukrainische Armee massiv aufrüsten. Eine Sonderkommission soll künftig über Reaktionen bei Waffenruhe-Verstößen entscheiden – doch die alles entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Was passiert konkret bei einer neuen russischen Offensive?

Ein europäischer Diplomat bemerkte dazu:

„Im Grunde diskutieren wir immer noch darüber, ob wir das Feuer erwidern oder uns zurückziehen.“

Auch die Stärke der zu stationierenden Truppen ist nicht geklärt. Derzeit zeichnet sich ein Kontingent von 15.000 bis 20.000 Mann ab, dessen Großteil von Frankreich und Großbritannien gestellt würde, während die Türkei für die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer verantwortlich wäre. Deutschland, Polen und Italien würden definitiv keine Soldaten in die Ukraine schicken, sich jedoch von außerhalb an der Logistik beteiligen. Geleakt wurde zudem, dass die Truppen höchstwahrscheinlich in der Westukraine stationiert würden, um ukrainische Soldaten zu unterstützen und auszubilden.

Wie gewohnt äußerte sich auch Oleksij Arestowytsch mit einer interessanten Meinung zu diesem Thema. Laut dem ehemaligen Präsidentenberater planen die westlichen Länder die Entsendung von Friedenstruppen nicht zur Abschreckung Russlands, sondern um einen möglichen Bürgerkrieg in der Ukraine zu verhindern. Die Aufgabe der ausländischen Kontingente bestünde primär darin, die Sicherheit von Wahlen zu garantieren und Verstöße gegen den Waffenstillstand zu beobachten.

Die Falle der Falken: Eskalation als Friedensplan?

Doch bei aller Euphorie über diese selbstbewussten und optimistischen Pläne dürfen wir keinen Moment vergessen: Russland muss einem Friedensplan mit Sicherheitsgarantien erst noch zustimmen – oder ihn ablehnen. Und Moskau sperrt sich gegen jede Präsenz von NATO-Truppen in der Ukraine. Das gilt ebenso für Trump, der zuvor klarstellte, dass es keine US-Soldaten in der Ukraine geben wird. Die ursprüngliche Fassung seines Friedensplans untersagte die Stationierung ausländischer Truppen auf ukrainischem Territorium sogar ausdrücklich. Bisher hat Washington nicht offiziell bestätigt, diese Position geräumt zu haben.

Kiew, die Europäer und die republikanischen „Falken“ werden jedoch Druck auf Trump ausüben, damit er diesen Plan unterzeichnet.

Sollte Trump die Sicherheitsgarantien absegnen und ausländische Truppen erlauben, wird der Westen Moskau dies als geschlossene Position präsentieren. Doch Russland dürfte voraussichtlich ablehnen. Das wäre der Moment für Kiew, die Europäer und die ‚Falken‘, den nächsten Schritt zu wagen: Sie würden Russland vorwerfen, Trumps Friedensplan gezielt zu torpedieren. So könnten sie den US-Präsidenten drängen, Putin härter anzupacken – etwa, indem er Sanktionen ausweitet, Tomahawk-Raketen liefert oder die Ukraine massiv aufrüstet. Die Pläne reichen sogar so weit, die russische Schattenflotte zu beschlagnahmen oder gar zu versuchen, Putin zu entführen oder zu eliminieren.

Zwar gab es solche Forderungen schon früher, doch Joe Biden – und erst recht Trump – ließen sie meist abtropfen. In Kiew deutete man diese Zurückhaltung oft als Feigheit, Schwäche oder schlicht als „Arroganz“. Dabei handelt Washington aus US-Sicht durchaus rational: Man will sich aus Konflikten heraushalten und scheut den direkten Zusammenstoß mit Russland. Trump begründete seinen Drang zum schnellen Frieden stets damit, dass er den dritten Weltkrieg verhindern wolle.

Doch Kiew schöpft nun neue Hoffnung. Seit der erfolgreichen Entführung Maduros könnten Trump und die Amerikaner wieder dieses Gefühl der Allmacht verspüren. Das könnte sie ermutigen, nun auch gegenüber Russland jene Grenzen zu überspringen, die sie bisher strikt respektiert haben.

Nach dem Coup in Venezuela könnte Washington nun tatsächlich die Zügel gegenüber Russland anziehen. Weicht Trump von der Linie ab, die er mit Putin in Anchorage vereinbart hat, treibt dies das Risiko einer Eskalation nach oben und erschwert die Friedensgespräche massiv. In Trumps innerem Zirkel dürften jedoch viele versuchen, ihn von solchen riskanten Schritten abzubringen. Ohnehin garantiert auch ein härterer Kurs gegen Russland kein schnelles Kriegsende, da solche Maßnahmen – selbst, wenn sie kommen – die Lage in Russland nicht sofort erschüttern würden. Ein rascher Erfolg käme Trump zwar gelegen, doch der Krieg könnte sich durchaus bis zu den Kongresswahlen im November hinziehen. In welche Richtung das Pendel letztlich ausschlägt, hängt nun maßgeblich davon ab, wie Trump sich bei den Sicherheitsgarantien entscheidet.

Titelbild: Joey Sussman/shutterstock.com

Der Beitrag ist auf Ungarisch auf Moszkvater erschienen.

(Auszug von RSS-Feed)

Nacht und Eis | Von Paul Clemente

04. Januar 2026 um 08:43

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Nacht und Eis | Von Paul Clemente
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Nacht und Eis | Von Paul Clemente

 „Titanic“-Ausstellung in Potsdam

“Die Lyrische Beobachtungsstelle” von Paul Clemente.

Das Riesenschiff versank in Rekordzeit: Zwischen 0:05 Uhr bis 2:20 Uhr. Aufgeschlitzt wie eine Blechbüchse. Vom dunklen Eiswasser verschlungen. Stattdessen hallten Schreie durch die Nacht. Von Überlebenden, Verzweifelten, zusammengekauert in ihren Nussschalen. In der Nacht zum 15. April 1912 war nicht bloß ein Schiff, sondern ein Mythos versunken. Bis dahin galt die Titanic als „unsinkbar“. Aber das war bloßer Vorschusslorbeer. Auf ihrer Jungfernfahrt reichte ein Eisberg, um ihn zu widerlegen. Die Katastrophe war nicht bloß grausig, sondern auch blamabel.

Schließlich sollte der Ozeanriese das unbegrenzte Potenzial westlicher Technologie demonstrieren. Schon der Name „Titanic“ verriet das Programm: Titanik, das kommt von Titanen, den urzeitlichen Riesen der griechischen Sagenwelt. Deren Intelligenz und Kraft wurde selbst den Göttern gefährlich. Der berühmteste Titan, Prometheus, widersetzte sich sogar dem Willen des Göttervaters Zeus. Titanen stehen für Selbstermächtigung. Deshalb bezeichnete der Schriftsteller Ernst Jünger die technisierte Gegenwart als „titanisches Zeitalter“. Inzwischen hat sich die High-Tech-Aristokratie vollständige Digitalisierung, Transhumanismus und Kolonialisierung des Weltalls auf die Festplatte geschrieben. Vorhaben, die irgendwann auch ihren Eisberg finden werden.

Katastrophen mit hoher Opferzahl beenden regelmäßig einen kollektiven Mythos. Im 18. Jahrhundert riss das Erdbeben in Lissabon nicht nur Menschen, sondern auch die Vorstellung einer gerechten Weltordnung in den Abgrund. Mit den Twin Towers am 11. September 2001 brach auch Francis Fukuyamas Phantasie vom „Ende der Geschichte“, in sich zusammen. Marktkonforme Demokratie als globales Zukunftsmodell? Ausgeträumt.

Die durchschlagende Wirkung solcher Katastrophen ist ihre Plötzlichkeit und Kürze. Niemand kann sie aufhalten. Weil keiner sie erwartet, keiner mit ihnen gerechnet hat. Bevor jemand kapiert, was gerade läuft, ist es bereits Vergangenheit. 

Raten Sie doch mal, wann der erste Titanic-Film entstanden ist? Gar nicht so leicht. Gegenwärtige Filmproduzenten nehmen sich reichlich Zeit, bevor sie reale Katastrophen für die Leinwand aufbereiten. Über ein Jahr nach Einsturz der Twin Towers kam der Episodenfilm „11′09″01 – September 11" in die Kinos. Und 5 Jahre vergingen bis zum Start von Oliver Stones „World Trade Center“. So skrupulös waren damalige Filmemacher keineswegs: Wenige Wochen nach dem Ende der Titanic kamen erste Filmversionen auf die Leinwand. Im April versank das Schiff und im August war bereits Premiere. Der frostige Titel: „Nacht und Eis“. Schon dieser 40minütige Stummfilm enthielt eine Lovestory. Gedreht wurde in einem Berliner Hinterhof, in Hamburg und Cuxhafen.

Auch die Amis schliefen nicht. Noch früher als „Nacht und Eis“, nur 30 Tage nach dem Unglück, kurbelten US-Filmemacher „Saved from the Titanic“ (1912). Highlight des Streifens: Dorothy Gibson, Überlebende des realen Titanic-Untergangs, spielte die Hauptrolle. Ihr Gesicht prangte auf den Werbeplakaten jener Jahre. Seitdem versuchen Filmproduzenten regelmäßig Neuauflagen. Das Einzige, was dabei wechselt, sind die Love-Stories. Heiße Liebesschwüre auf einem untergehenden Schiff: Das packt. 1929, zu Beginn des Tonfilms, startete eine deutsch-britische Version unter dem Titel „Atlantik“ in den Lichtspielhäusern.

Propagandistisch dick aufgeladen ist die deutsche Verfilmung von 1943. Propagandaminister Joseph Goebbels hatte den Film bestellt. Sein Vorhaben: Die „Titanic“ sollte Stimmung gegen Großbritannien verbreiten. Im fertigen Film bedrängen englische Großkapitalisten den Kapitän: Er möge alle Gefahren ignorieren und auf Volltempo fahren. Nur ein Geschwindigkeitsrekord könne die Reederei vor dem Bankrott retten. Der Kapitän gehorcht und das Unheil nimmt seinen Lauf… Aber zu Goebbels großem Frust wirkte der fertige Film wie eine Parabel auf das untergehende Deutschland. Vorführungen hierzulande wurden untersagt. Der Regisseur, Herbert Selpin, saß bereits im Gestapo-Knast. Vorwurf: Er habe die deutsche Wehrmacht beschimpft. Bald darauf starb er in seiner Zelle. Angeblich Selbstmord...

Nach einer Hollywoodverfilmung von 1953 und einer britischen von 1958 reanimierte James Cameron die Tragödie im Blockbuster-Format. Als dreieinviertelstündigen Schmachtfetzen, vergleichbar mit Melodramen wie „Vom Winde verweht“. Das Drehbuch enthielt alle Zutaten des Populärfilms: Tragische Liebe, sexuell motivierte Überwindung von Klassenschranken und eine technisch perfekte Katastrophen-Szene.

Egal, wie man Cameron als Regisseur bewertet: Die Inneneinrichtung des Luxusdampfers wurde mit großer Detailtreue rekonstruiert. Und diese Ausstattung hat sich jetzt verselbständigt: In der Metropolis-Halle, beim Filmpark Potsdam-Babelsberg, gastiert bis Ende Februar eine Titanic-Ausstellung.

Wer es authentisch mag, kann 200 Original-Artefakte aus dem Riesenschiff begutachten. Wer den Luxus einer versunkenen Epoche inhalieren will, kann durch nachgebaute Gänge, Zimmer und dem Aufenthaltsraum lustwandeln. Sich zurückversetzen in eine Zeit, wo Ornamente triumphierten: Überall Schnörkel, Verzierung und Kunstgewerbe. Ein Zeitgeschmack, der zwei Jahre nach dem Titanic-Crash ebenfall versank: In den Blutströmen des Ersten Weltkriegs.

Die Titanic war als Mikrokosmos angelegt, als schwimmende Stadt. Kein Gast musste auf häuslichen Luxus verzichten. Damit antizipierte das Riesenschiff nicht nur heutige Kreuzfahrtkähne, sondern auch sämtliche Resort-Hotels. Beider Motto: Reisen ohne Verzicht aufs Gewohnte. Durch fremde Gewässer kurven? Gerne, aber bitte mit Salon, Bar und Animationsprogramm. Die exotische Umgebung? Lässt sich vom Deck aus gut betrachten. So bleibt der Tourist auf Distanz, wird zum Voyeur. Und das bereiste Land zum Kinobild.

Noch eine Trigger-Warnung an die Fans des Cameron-Films: Das Betreten der Schiffsräume kann Melancholie auslösen. So wie Theaterkulissen eines Stücks, das längst abgespielt ist. Oder wie eine Geisterstadt. Hier lebt nichts mehr. Immerhin: Liebespaare können sich auf dem nachgebauten Schiffsbug stellen und die ikonische Szene nachspielen, wo Kate Winselt, umarmt von Leonardo DiCaprio, ihre Arme ausbreitet und vom Fliegen träumt. Allerdings ohne Sonnenuntergang, kitschigem Delphin-Ballett und pathetischen Soundtrack. Das alles wurde digital hinzugefügt.

Wird man eine ähnliche Ausstellung auch über das World Trade-Gebäude machen? In 80 Jahren?. Wenn das Unglück hundert Jahre zurück liegt. Mit Trümmerteilen in Vitrinen, einer nachgebauten Büroetage, Hintertreppe und Fahrstuhl? 

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bild: Titanic

Bildquelle: AMINEDOTCOM / shutterstock 

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