Die Wut und Verbitterung unter den Fußballfans ist gewaltig. Wer nicht viel Geld hat und wer nicht der weißen Rasse angehört, kommt nicht in die Stadien in den USA. Die klassischen Fans sind praktisch enteignet.
Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.
Die Vorfreude auf die Fußballweltmeisterschaft in den drei Ländern USA, Mexiko und Kanada ist bei den europäischen Fans stark eingeschränkt.
Da ist natürlich bereits zu beklagen, dass die Spiele nach europäischer Zeit wegen der kontinentalen Zeitverschiebung bei uns nur mitten in der Nacht live zu verfolgen sind. Das gab es früher natürlich auch schon, wenn die Spiele wieder mal in Lateinamerika ausgetragen wurden. Nun gibt es aber richtige hardcore-Fußballfans, die ihr Erspartes anpacken, um ihre Mannschaft direkt im Stadion zu unterstützen.
Und dieser harte Kern der Sportfans ist jetzt stinkesauer. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die Eintrittskarten für das Eröffnungsspiel Deutschland gegen Curacao in Houston/Texas bis zu 430 Euro kosten. Bei den nächsten Spielen sind dann aber schon 230 bis 600 Euro zu berappen. Wer sich womöglich das Finale in New Jersey anschauen will, zahlt 3.500 bis 7.500 Euro für eine Eintrittskarte. Das sind die von der FIFA festgelegten Mindestpreise (1). Clevere Zeitgenossen kaufen sich eine Karte und spekulieren auf den Profit beim Wiederverkauf. Den Vogel abgeschossen hat dabei ein Angebot für ein Ticket im Finalspiel für 11 Millionen Dollar (2). Ob sich tatsächlich jemand findet, der für 90 Minuten Nervenkitzel ein solches Vermögen verbrennt, wissen wir noch nicht. Die FIFA hat für diese obszönen Spekulationsgeschäfte ein eigenes Portal eingerichtet und sahnt saftige Vermittlungsgebühren ab.
Aber auch andere Geier warten bereits vor Ort auf ihre Opfer. Die Zugfahrt vom Flughafen oder vom Bahnhof zum Fußballstadion kostet bisweilen 180 Dollar. Wer lieber mit dem Mietwagen kommt, bezahlt für zwei Stunden Parken 225 Dollar (3). Ein halber Liter Bier im Plastikbecher kostet im Stadion zwölf Dollar (4). Man muss natürlich auch irgendwo übernachten. Vermutlich ebenfalls nicht zum Normaltarif.
All das verbittert die Fußballfans extrem. Viele bleiben diesmal zu Hause. Oder sagen wir besser: müssen zu Hause bleiben. Die internationale Interessenvertretung der Fußballfreaks, nämlich die Football Supporters Europe, äußerte in einem Brief an die Öffentlichkeit ihr „Entsetzen“. Diese Halsabschneiderei sei ein „ungeheurer Verrat an der Tradition der Weltmeisterschaft und ignoriert den Beitrag der Fans zu diesem Spektakel" (5). Die FIFA hat sich völlig abgekoppelt von ihrer Basis und ist zu einem Geldstaubsauger verkommen. Die FIFA hat in den letzten drei Jahrzehnten schwere Korruptionsskandale durchlebt. Es gab keine Reinigung. Nach kurzen Schockphasen der Neubesinnung ging das Geldscheffeln immer wieder munter weiter. Man weiß heute mit hoher Gewissheit, dass die Entscheidung für das Scheichtum Katar als Austragungsort der letzten WM im Jahre 2022 nur möglich war durch gigantische Bestechungsgelder an FIFA-Delegierte. Im Jahre 2015 war sogar mal die Polizei bei der FIFA und nahm einige ihrer Leitfiguren in Handschellen mit. Bestraft wurde indes nie irgendein Fußballfunktionär. Es gab immer wieder Freisprüche.
Immerhin musste FIFA-Präsident Sepp Blatter zurücktreten und Platz machen für den jetzigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino. Infantino ist nun gewiss kein moralisches Kontrastprogramm zu Sepp Blatter. Aber Infantino hat es verstanden, sich viele neue Freunde zu schaffen. Mit antiimperialistischer Rhetorik hat er die Teilnehmerzahl für die Endrunde der Weltmeisterschaft auf 48 Nationalmannschaften aufzustocken gewusst. Auf diese Weise können jetzt mehr Mannschaften aus Afrika und Ozeanien am Turnier teilnehmen.
Wichtig für die Macht von Infantino ist US-Präsident Donald Trump. Diese Männerfreundschaft etablierte sich bereits in der ersten Amtsperiode von Trump. Und genau diese Männerfreundschaft dürfte auch bei der Vergabe der Weltmeisterschaft dieses Jahr in Nordamerika entscheidend gewesen sein (6). Akzeptanz gewann die Entscheidung für die USA als Austragungsort dadurch, dass auch Mexiko und Kanada WM-Spiele austragen dürfen. Kanada hat zwei Spielorte, und Mexiko darf immerhin das Eröffnungsspiel ausrichten. Die Sahnehäubchen behalten sich die USA vor, auch das Finalspiel. Da fragt man sich allerdings, was eine Fußballweltmeisterschaft in den USA zu suchen hat. Denn die US-Amerikaner interessieren sich nicht die Bohne für Fußball. Alle Versuche, den US-Amerikanern Fußball schmackhaft zu machen, sind großräumig gescheitert. Selbst das Anheuern von Superstars wie Pelé oder Franz Beckenbauer konnte am allgemeinen Desinteresse nichts ändern.
Infantino und seine Freunde stört das nicht weiter. Und weil Männerfreund Donald Trump ganz verstört war, dass ihm nicht der Friedensnobelpreis zuerkannt wurde, obwohl er doch nach eigener Wahrnehmung bereits jetzt acht Kriege beendet hatte, da tröstete ihn Gianni Infantino mit einem eigens für Trump neu ausgerufenen FIFA-Friedenspreis (7). Der wurde Trump zum Nikolaustag 2025 feierlich überreicht. Und Trump fühlte sich geschmeichelt. Die Bedenken, dass ja erstens ein Fußballverband eigentlich politisch neutral zu sein hat und zweitens Infantino diesen Preis aus eigener feudaler Machtvollkommenheit erfunden und Trump zuerkannt hatte, ohne irgendjemanden zu fragen, störten nicht weiter.
Politische WM-Boykotte
Die FIFA hat die Basis der Fußballanhänger mit Beutelschneiderei weggestoßen. Doch es wollen auch Fußballfans aus explizit politischen Gründen dem Turnier fernbleiben. Die Bilder von den Gewaltexzessen der trumpistischen Lumpenhorden der ICE gegen unbescholtene Bürger in Minnesota und an anderen Orten verstörte die Community. Der Präsident von FC St. Pauli, Oke Göttlich, der gleichzeitig stellvertretender Präsident des Deutschen Fußballbundes ist, stellte öffentlich die Frage, ob man an einer Weltmeisterschaft in einem Land teilnehmen solle, in dem Menschen ungestraft auf der Straße von paramilitärischen Banden erschossen werden (8). Das fanden die Hierarchen des Deutschen Fußballbundes nicht lustig. Während diese Funktionäre keinen Anstoß am Friedenspreis für Trump im Namen des Fußballs zu nehmen gedachten, belehrten sie Oke Göttlich darüber, dass Sportler sich aus der Politik fernzuhalten hätten. Dass eine Reihe von grünen und sozialdemokratischen Politikern Boykotte forderten, brauchen wir nicht weiter ernst zu nehmen, wenn die selben Leute nämlich zur gleichen Zeit den Krieg gegen Russland in Ordnung finden. In den Niederlanden indes wurde die Forderung nach Boykott der Weltmeisterschaft von politisch unbelasteten Personen vorgetragen, was breite Akzeptanz fand (9).
Und der ehemalige Anti-Korruptionsbeauftragte der FIFA, der Schweizer Professor für Strafrecht, Mark Pieth, brachte es auf den Punkt: „Wenn wir jetzt alles zusammennehmen, worüber wir geredet haben, gibt es für die Fans nur einen Rat: Bleibt weg von den USA! Ihr seht es am Fernseher sowieso besser. Und: Bei der Einreise müssen Fans damit rechnen, dass sie, wenn sie den Beamten nicht gefallen, direkt in den nächsten Flieger nach Hause geschickt werden. Wenn sie Glück haben.“ (10)
Die Boykottbewegung ist mittlerweile weitgehend verstummt. Dabei gibt es wahrlich gute Gründe, diese Fußballweltmeisterschaft zu meiden und zu ächten. Die beste Begründung dafür liefert wiederum der Sprecher der europäischen Fan-Organisation, Martin Endemann, wenn er sagt: „Die Fußball-WM, so wie sie jetzt in den USA stattfindet, ist vor allem etwas für reiche Menschen der Nordhalbkugel. Fans aus dem globalen Süden werden völlig ausgeschlossen.“ (11)
In der Tat. Das bekannteste Beispiel hierfür ist der Umgang des Gastgeberlandes USA gegenüber dem Iran. Der Iran konnte sich mit seiner Nationalmannschaft für diese WM qualifizieren. Ob der Iran an diesem Wettbewerb teilnehmen kann, ist noch völlig unklar (12). Die Iraner sollen in den USA spielen. Sie hatten aber darum gebeten, wegen des Kriegszustandes mit den USA in Mexiko spielen zu dürfen. Das wurde ihnen nicht gewährt. Sie müssen jetzt in den USA antreten. Die iranischen Politiker und Sportfunktionäre schwanken noch, ob sie die eigene Equipe in die Höhle des Löwen schicken sollen (13). Und Trump schwankt in gewohnter Manier zwischen „herzlich willkommen“ und Gleichgültigkeit. Die iranischen Fans dürfen sowieso unter keinen Umständen einreisen und ihre Mannschaft im Stadion unterstützen. Wer weiß, ob gewisse Kreise nicht stattdessen Anhänger von Kronprinz Reza Pahlewi in die Stadien schleusen werden?
Die iranischen Fans dürfen nicht einreisen. Denn sie stehen, wie die Bürger von 38 weiteren Staaten, unter einem strikten Einreiseverbot (14). Es handelt sich bei den gebannten Nationalitäten vornehmlich um afrikanische, asiatische und südamerikanische Staatsbürger. Selbst die sanften Laoten sind von diesem Bann betroffen. So kommt es, dass die für diese WM qualifizierten Mannschaften von Iran, Elfenbeinküste, Haiti und Senegal ohne eigene Fankulisse spielen müssen. Wer aus diesen geächteten Ländern in die USA einreisen will, muss unter Umständen bei den US-Behörden eine Kaution in Höhe von 15.000 Dollar hinterlegen (15). Diese Menschen haben absolut nichts verbrochen. Ihr einziger Fehler, anders kann man es sich nicht erklären, besteht darin, einer anderen Rasse und einer anderen sozialen Sphäre anzugehören als jene Individuen, die aktuell gerade die Richtlinien der Politik in Washington bestimmen.
Fußball-WM ohne Fußball-Fans
Es ist schon ein Witz: die aktuelle Fußballweltmeisterschaft findet in einem Land statt, in dem sich eigentlich niemand für Fußball interessiert. Das Publikum in den Stadien besteht aus überdurchschnittlich gut verdienenden Individuen der Oberschicht, die in der Regel eher Golf oder Tennis spielen würden.
Dabei ist Fußball ja eine zutiefst proletarische Sportart. Fußball wurde gepflegt in den grauen Arbeitervierteln. Bei den Bergarbeitern oder Stahlwerkern. Jahrzehntelang wurde die Szene von Arbeitervereinen wie Schalke 04 geprägt. Die deutschen Fußballweltmeister von 1954 sind auch mit dem Weltmeistertitel kaum wohlhabend geworden. Und auch das Hamburger Fußballidol Uwe Seeler hat nach seiner aktiven Laufbahn sein Geld als Vertreter für Adidas verdienen müssen. Doch heute ist alles aus dem Ruder geraten. Junge Balltreter sind schon mit zwanzig Jahren Millionäre. Die Vereine schleudern mit den Millionen herum, dass einem schwindlig wird. Der ganze Zirkus ist nur noch eine Geldwaschanlage, oder wie soll man das deuten?
Früher waren die Fußballweltmeisterschaften reine Prestigeangelegenheiten der Nationalstaaten. Es war eine Austragungsort des Systemwettbewerbs zwischen Kapitalismus und angeblichem Sozialismus. Doch heute sind die Nationalstaaten verarmt und heruntergekommen. Das Gesetz des Handelns ist an die Globalkonzerne und die Finanzspekulanten übergegangen. Und das schlägt sich eben auch im Sport nieder. Es geht jetzt um das Prestige und den Bauch gepinselten Narzissmus der milliardenschweren Oligarchen.
Die unteren Schichten sind enteignet und sich selber überlassen. Auch im Sport.
(4) https://web.de/magazine/sport/fussball/wm/horrende-bierpreise-wm-usa-41672718
(6) https://www.deutschlandfunk.de/gianni-infantino-donald-trump-fussball-wm-fifa-usa-100.html
(8) https://www.sportschau.de/regional/ndr/Bundesliga-FC-St-Pauli-wm,pauli-474.html
(9) https://actie.degoedezaak.org/petitions/boycot-het-trump-wk-in-de-vs-1
(11) https://web.de/magazine/sport/fussball/wm/fan-vertreter-nennt-groessten-skandal-wm-tickets-41785814
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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.
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Bild: Fußball WM 2026 Pokal im Stadion
Bildquelle: Shutterstock AI / shutterstock
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Mitten im Gottesdienst zersplitterten plötzlich die Fensterscheiben der Heilig-Geist-Kirche in Hanau (Hessen). Stahlkugeln schlugen ein, Glassplitter flogen durch den Raum. Glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt. Die Polizei ermittelt – allerdings nur wegen Sachbeschädigung. Was wäre wohl geschehen, hätten die Kugeln eine Moschee getroffen?
Am Sonntagvormittag (18.05.2026) haben Unbekannte während eines katholischen Gottesdienstes mit rund 200 Besuchern die Kirchenfenster mit Stahlkugeln beschossen.
Die Täter haben offenbar bewusst einen Moment gewählt, in dem die Kirche voll besetzt war. Ob mit einer Zwille oder einer Softairwaffe – die Projektile durchschlugen die Scheiben und landeten teilweise im Innenraum. Für die Anwesenden muss es ein Schockmoment gewesen sein: plötzliches Klirren, herumfliegendes Glas, Angst um die eigene Sicherheit an einem Ort, der als Zuflucht gilt.
Die Einsatzkräfte fanden Einschusslöcher in mehreren Fenstern – und sowohl außen als auch innen silberne Stahlkugeln mit einem Durchmesser von etwa fünf Millimetern, teils bereits verrostet. Auch weiße Plastikkügelchen mit einem Durchmesser von rund drei Millimetern wurden gefunden.
Ein Besucher gab an, von Splittern getroffen worden zu sein, aber nach aktuellen Erkenntnissen wurde niemand ernsthaft verletzt. Der Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.
Die offizielle Bewertung lautet bisher: kein religiöser Hintergrund erkennbar, daher „nur“ Sachbeschädigung. Es stellt sich die Frage: Würde dieselbe Tat gegen eine Moschee ähnlich nüchtern eingeordnet werden? Würde man dort ebenfalls schnell betonen, dass keine Anhaltspunkte für einen religiösen Hintergrund vorlägen, solange die Täter nicht gefasst sind?
Kirchen werden in letzter Zeit immer öfter zum Ziel von Vandalismus, Brandstiftungen oder Störaktionen. Meistens heißt es dann schnell: „Keine konkreten Hinweise auf Hasskriminalität.“
Bei vergleichbaren Vorfällen an Moscheen sieht die Sache dagegen ganz anders aus: Da kommen sofort Solidaritätsbekundungen und die automatische Entrüstung wegen „Islamfeindlichkeit“.
In einer Zeit, in der Religionsfreiheit vermeintlich besonders hochgehalten wird, ist es schon auffällig, wie schnell man so einen Vorfall auf Sachbeschädigung reduziert. Das sieht nach besorgniserregender Gleichgültigkeit gegenüber Kirchen und den Menschen aus, die dort hingehen…
Der Saarländische Landtag hat eine Verfassungsänderung beschlossen, die unter anderem die Ergänzung der Präambel um einen Gottesbezug umfasst. Nun soll „in der Verantwortung vor Gott" auch im Saarland Politik gemacht werden.![]()
Der Beitrag Vom Bibel-Gott zum Verfassungs-Gott erschien zuerst auf .
Peter Thiel gilt als einer der einflussreichsten und rätselhaftesten Akteure des Silicon Valley. Sein Fokus liegt auf Technofeudalismus, KI, digitale Kontrolle und den Machtanspruch der Tech-Eliten.![]()
Der Beitrag »Peter Thiel hält den Menschen nur für eine mängelbehaftete Fleischmaschine« erschien zuerst auf .
Der Unternehmer Andreas Popp ist Querdenker im besten, klassischen Sinne des Wortes.
Er beschreibt im Interview eindrücklich, wie abweichende und unbequeme Meinungen beispielsweise im Medienbetrieb zu einer deutlichen Reaktion führten. Wurde er anfangs von verschieden Medien mehrfach zu Interviews als Experte eingeladen, so blieben diese Einladungen irgendwann aus.
Schon bald bekam auch er einen Eintrag auf dem Rufmordpranger Psiram, mit vergleichsweise bescheidener Länge von etwa 11.000 Buchstaben. Wer auf diesem unseriösen Portal erwähnt wird, darf dies als Ritterschlag verstehen.
Andreas Popp ist dabei nicht nur in betriebs- oder volkswirtschaftlichen Themenbereichen belesen. Das von Markus Fiedler geführte Interview mit ihm streift auch philosophische Gedankengänge.
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We have more than enough warnings — not just in human history but American history and from only a few decades ago — that what is happening right now in our streets will not end well.
This reeks of not only mission creep but the kind of problem-reaction-solution set up where the solution being offered is so much worse than the problem ever was.
And the problem was already pretty bad.
Again.
{Runtime: 1 hr 27 mins}
Sources/Further Reading
Current News
bloomberg.com/news/features/2026-01-29/us-spends-hundreds-of-millions-on-warehouses-for-ice-detention-centers
americanimmigrationcouncil.org/blog/ice-ai-surveillance-tracking-americans
Court Docs
drive.google.com/file/d/1FnY2z7eb5efGlHrb2AYBtfqMVDJSUfIu/view
courthousenews.com/wp-content/uploads/2026/01/Schiltz-Lyons-order.pdf
democracyforward.org/wp-content/uploads/2026/02/Dist.Minn_._0-26-cv-00749_95.pdf
Rex84 News Clipping via the Ann Arbor District Library Archive
aadl.org/node/244538
Whistleblower Memo etc.
documentcloud.org/documents/26499371-dhs-ice-memo-1-21-26
motionlaw.com/the-difference-between-judicial-and-administrative-warrants
linkedin.com/pulse/homeowners-beware-ice-claims-power-enter-homes-john-whitehead-3lrce
A community resource organization created to provide emergency support to people being dumped out in the cold with nothing when it’s -14 degrees outside
havenwatch.org
PLEASE HELP US MAKE THIS FILM: https://igg.me/at/liminality
We’ve spent years researching this information, interviewing people, filming historical events and sites, and putting the pieces of a puzzle back together. Now we need your help to finish this film. We’re just two people wearing all the hats. We have no backers. We have to take our work to the people. This history belongs to all of us and there’s no future I can think of where we aren’t going to want to take this story with us.
This film deserves to exist.
With love in liberty,
Mel
Official Trailer for Lost History Film by Truthstream Media
Liminality First Look Teaser Trailer
Here’s the latest video we made in response to not just what has been going on in the past two weeks, but what has been going on for decades now.
There is a set pattern here which was laid out in a letter written over 300 years ago detailing step-by-step what corrupt and wicked men in political power will do to destroy a country from within. After reading it, you can’t help but look around and recognize what’s happening here whether you want to see it or or not.
It’s so brazen and obvious, it’s as if the whole point is to get people to just accept it now.
Will you accept it?
They told us liberty was a finished story. That the battles were won, the rights secured, and the system stable. But what if that was never the full picture? Over the last six years, we followed a trail that led us across continents and centuries. What we uncovered wasn’t just a different version of history — it was a missing one. A story of forgotten principles, buried symbols, and the true roots of freedom that stretch far deeper than schoolbooks or modern soundbites ever reveal.
This isn’t nostalgia. It’s a warning. And it’s also a call.
Liminality is the result of that journey. A feature-length film from Truthstream Media that exposes what’s been hidden in plain sight and why it matters right now — at a time when rights are being quietly traded for convenience, and freedom is being reshaped in the image of control.
The world is changing fast. Rights are being chipped away in the name of safety. Governments increasingly serve corporate masters, while digital systems quietly tighten their grip on everyday life. All the while, we’re being told we’re still free.
But history reminds us that people have stood up before. They saw the signs. They pushed back. And they reclaimed what was theirs by natural right.
That’s what Liminality is about. It’s a story that was nearly lost, but urgently needs to be remembered. At this point we’ve carried this project as far as we possibly can on our own. Every mile traveled, every archive visited, every hour of footage — it’s been fueled by our own time, energy, and savings. We’ve done it because we believe what we found here really matters to humanity’s future going forward. Now, to bring it across the finish line, we need your help.
Finishing this film means filming a few more scenes, attempting two more interviews if we can get them, covering the final editing of what will essentially be two films that make a larger whole, licensing rare historical material, scoring the soundtrack, and finally, making it available to people everywhere who need to see it. There’s no studio behind us. No corporate sponsors. Just two independent researchers wearing all the hats who are committed to telling the truth as clearly and fully as we can.
If this message speaks to you — if you believe history still holds answers worth uncovering — we’re asking you to stand with us and be part of bringing this film to life.
If you believe liberty still matters…
If you believe history holds lessons we’re in danger of forgetting…
If you believe this story needs to be heard…
Then please support us finishing this film today. The Indiegogo campaign explaining the full project and offering DVD and USB preorders and donations to the cause is here:
And thank you so much for standing with us.
In truth and liberty,
Aaron & Melissa Dykes
Truthstream Media
PLEASE SUPPORT OUR INDIEGOGO CAMPAIGN TO RAISE FUNDS AND PRODUCE THIS FILM! PREORDERS + MORE INFO HERE: https://igg.me/at/liminality
History can show us where we are headed by where we have been. It is our deepest concern that Europe is in a ferment, and America is on the point of bursting into flames.
We have never more pressingly required the Patriot-senator, the wise and honest Counsellor, than the desolating conquerors now at the gates. Our absolute disdain of inadequate ministers and contemptible salary hunters has by no means impaired our sense of the dignity of a Free Human, or the importance of defending our Rights against the determined invasion of the most formidable powers on earth.
No one can divine what long now has been the condition of the creatures of those detestable corporate councils which have filled America, Great Britain, and the rest of the world with a high and universal discontent — Has almost unhinged our commercial and political and personal connections — Has annihilated the Constitutional legislature of this Realm and turned our Representative Houses into a paid guard — And endeavored by pitiful art and emissaries to effect what usurped and stretched authority dared not to pursue.
Can any of us now, at this late hour, wish to abandon our lives, properties, and minds to such rapine and plunder? To become traitors to that sacred Constitution which for ages has been the Citadel of our own safety? To walk off willingly to the end without a bang or even a whimper?
America was founded upon the concepts of English Liberty, the ancestral knowledge of which we inherited as descendants of descendants of Great Britain. This Liberty, which is actually universal in nature, is the heart and spirit of a much older, Ancient Constitution.
In seeking out the first principles of our American Bill of Rights, which we have diligently undertaken these past six years, it has been made clear this was not just an afterthought tacked on in the aftermath. It was, ultimately, the whole point — to transfer the germ of Liberty from Ancient Albion and transplant it anew, purified from the tyrannies that sought to utterly destroy it.
The film which we now endeavor to produce covers our grand tour across two continents, ten countries, more than a dozen interviews, and required us to go back two thousand years in deep research and heavy contemplation. But we are just two people, and as much as we hate asking anyone for help especially in these times (and have tried as hard as we can never to do so), we are going to ask for your help in bringing this film to life at this time when it is so desperately needed. This story does not belong to us alone. It belongs to all of Humanity.
We are once again being called upon to acknowledge fellow citizens for absolute sovereigns — that we may remind them by our shared history that our nations were founded upon inalienable Rights given to us by our Creator which may not be removed or revoked by pen or by code. They can only be willingly given up, which we have no intention of doing now, nor in whatever future is currently being built for us like a digital cage.
It has been nearly 250 years now since a bunch of royal subjects who were reduced to absolute despotism rebelled and redefined what government is and from whence it ultimately derives its legitimate authority. Those subjects-turned-revolutionaries transformed into Americans, and the spirit of Liberty rippled out and changed the world.
It is time once again to remind everyone that our Rights are inherent and ought to be recognized once again for what they are — the root of our common law heritage and image as Free Humans. Otherwise, we may be readily reduced to absolute despotism.
History may be cut into pieces, buried, and all but forgotten — but it has a way of being remembered and resurrected.
We must walk the past to reach the future.
Your humble Friends in Liberty,
Aaron & Melissa Dykes
Truthstream Media
Hey everyone!
Here is a first look teaser on our upcoming film “Liminality” (working title) which we consider to be our Magnum Opus. We’ve been working on it for six years now, and it’s taken us to two continents, ten countries, and countless events. We’ve interviewed over a dozen people, from authors to aristocrats. We’ve been digging through archives, deposit libraries, and societies to try and find all of the pieces of a long-forgotten puzzle — burned and buried history — that desperately need to be put back together before it’s too late.
We have to walk the past to get to the future. There is no other way.
More announcements coming soon.
In Love and Liberty,
Melissa and Aaron
