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Verwaltung statt Wertschöpfung: Bürokratie mutiert zum fetten Geschäftsmodell

18. Mai 2026 um 07:00

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„Bürokratie ist ein volkswirtschaftlicher Großschaden“: Zu diesem Schluss kommt das Institut für konservative Wirtschaftspolitik in einer Analyse. Statt der Realwirtschaft floriert in Deutschland eine „Bürokratiebewältigungswirtschaft“. Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer verliert demnach rund einen Tag pro Woche auf Berichts- und Informationspflichten; bei Führungskräften sind es sogar zwei Tage. Während das produktive Gewerbe mehr und mehr strauchelt, erlebt die Beratungs- und Zertifizierungsbranche einen Boom.

Der folgende Artikel erschien zuerst beim Deutschlandkurier:

Eine neue Studie des Instituts für konservative Wirtschaftspolitik (IKW) ist der Frage nachgegangen, wie stark die zunehmende Bürokratie in Deutschland das Wachstum auch regulierungsnaher Dienstleistungsbranchen begünstigt. Die Analyse zeigt erschreckende Auswüchse: Bürokratie ist längst nicht mehr nur ein Kostenfaktor an sich, sondern wird immer mehr zu einem lukrativen und mächtigen Geschäftsmodell. Es entsteht eine regelrechte Regulierungsindustrie!

Laut Studie zählten die vier regulierungsnahen Dienstleistungsbereiche – Rechts- und Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, technische, physikalische und chemische Untersuchung sowie sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten einschließlich Umweltberatung – im vergangenen Jahr mehr als 1,3 Millionen Beschäftigte. Gemeinsam erzielten sie einen Umsatz von 178 Milliarden Euro.

Während die industrielle Wertschöpfung hierzulande in den Jahren 2015-2025 um 7,8 Prozent gesunken ist, stieg der durchschnittliche preisbereinigte Umsatz der vier Berater- und Zertifizierungsbranchen um 28,4 Prozent. Die Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe nahm lediglich um 1,5 Prozent zu, während die regulierungsnahen Dienstleistungsbereiche um 32,6 Prozent wuchsen. Besonders stark expandierte die Unternehmensberatung mit einem Umsatzplus von 35,2 Prozent und einem Beschäftigungsplus von 44,3 Prozent. Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Buchführung legten beim Umsatz um 28,3 Prozent und bei der Beschäftigung um 18,8 Prozent zu.

Ein Arbeitstag pro Woche geht für Bürokratie drauf

Nach einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) verwendet ein durchschnittlicher Arbeitnehmer rund einen Tag pro Woche auf Berichts- und Informationspflichten; bei Führungskräften sind es etwa zwei Tage. Auf dieser Grundlage berechnet das Institut für konservative Wirtschaftspolitik (IKW) bei einem Arbeitnehmerentgelt von rund 2,5 Billionen Euro im Jahr 2025 einen konservativ geschätzten Bürokratieverlust von knapp 500 Milliarden Euro pro Jahr.

Bürokratiebewältigungswirtschaft

Christopher Kofner, Geschäftsführer des Instituts für konservative Wirtschaftspolitik (IKW) und Autor der Studie, resümiert: „Die Studie zeigt eine gefährliche Strukturverschiebung: Deutschland entfernt sich vom Produzieren und bewegt sich immer stärker hin zum Prüfen, Beraten, Zertifizieren, Dokumentieren und Verwalten. Staatlich erzeugte Pflichten schaffen eigene Profiteure. Aus jeder neuen Berichtspflicht, jedem Audit, jeder Nachweispflicht und jeder Compliance-Vorgabe entsteht Nachfrage nach externer Beratung, Prüfung, Software, Schulung und Zertifizierung. Das ist kein produktiver Fortschritt, sondern eine Umleitung von Kapital, Personal und Managementzeit aus der Realwirtschaft in eine Bürokratiebewältigungswirtschaft.“

Kofner ist auch Sprecher des Landesfachausschusses für Steuern und Finanzen der AfD Bayern.

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Franz Hörmann "Befreiung vom Geld"

05. Mai 2026 um 20:27

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Franz Hörmann "Befreiung vom Geld"
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M-PATHIE – Zu Gast heute: Franz Hörmann "Befreiung vom Geld"

Professor Dr. Franz Hörmann ist ein renommierter Wirtschaftswissenschaftler und lehrte an der Universität Wien. Sein Spezialgebiet umfasst die Geldtheorie und die Geldschöpfung, die, wie er sagt, durch einen einfachen Buchungssatz aus dem Nichts mittels Bilanzverlängerung erzeugt wird.

Sein umfassendes Wissen fasste er in seinem Buch „Das Ende des Geldes“ zusammen. Dieses bietet Interessierten wertvolle Einblicke und ist kostenfrei als PDF-Datei auf seiner Webseite verfügbar. Franz Hörmann ist bekannt für seine Offenheit und die Bereitschaft, seine Analysen und Meinungen einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Dies machte ihn jedoch für einige zu einer kontroversen Figur, da seine Erklärungen so manches bis dahin geltende Geheimnis offen aussprachen. Denn bis er öffentlich erklärte, dass Geld aus dem Nichts erschaffen wird, war er im Mainstream ein gefragter Wirtschaftsexperte.

In diesem Gespräch diskutieren Moderator Rüdiger Lenz und Franz Hörmann über Themen wie Immobilienbesitz in den Vereinigten Staaten, das Finanzsystem, eine alternative Perspektive auf den Iran-Krieg, Humankapital, ein neues Kapitalsystem sowie über den Wettbewerb um außerirdische Technologie.

Mehr über Prof. Dr. Franz Hörmann hier: http://www.franzhoermann.com/ und hier: https://volition14.at/v11-gastredner/#referenten

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Im Gespräch: Andreas Popp | Vom Auswandern und der göttlichen Schöpferkraft

27. April 2026 um 13:49

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Im Gespräch: Andreas Popp | Vom Auswandern und der göttlichen Schöpferkraft
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Im Gespräch: Andreas Popp | Vom Auswandern und der göttlichen Schöpferkraft

Der Unternehmer Andreas Popp ist Querdenker im besten, klassischen Sinne des Wortes.

Er beschreibt im Interview eindrücklich, wie abweichende und unbequeme Meinungen beispielsweise im Medienbetrieb zu einer deutlichen Reaktion führten. Wurde er anfangs von verschieden Medien mehrfach zu Interviews als Experte eingeladen, so blieben diese Einladungen irgendwann aus.

Schon bald bekam auch er einen Eintrag auf dem Rufmordpranger Psiram, mit vergleichsweise bescheidener Länge von etwa 11.000 Buchstaben. Wer auf diesem unseriösen Portal erwähnt wird, darf dies als Ritterschlag verstehen.

Andreas Popp ist dabei nicht nur in betriebs- oder volkswirtschaftlichen Themenbereichen belesen. Das von Markus Fiedler geführte Interview mit ihm streift auch philosophische Gedankengänge.

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Russlands Winterstrategie: Der Erschöpfungskrieg hat begonnen

03. November 2025 um 10:55

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Russlands Strategie ist keine Frage von Blitzkriegen, sondern von Geduld. Während der Westen weiter Durchhalteparolen skandiert, zieht Moskau die Schrauben an – systematisch, unaufhaltsam, zermürbend. …

Der Beitrag Russlands Winterstrategie: Der Erschöpfungskrieg hat begonnen erschien zuerst auf Contra24.

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