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Donald Trump beim WEF 2026: Eine Generalabrechnung

22. Januar 2026 um 14:00

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Die nächste unbequeme Absage an den Globalismus aus den USA, nachdem schon Handelsminister Lutnick Klartext gesprochen hatte: Bei seiner langen Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos am gestrigen Mittwoch bekräftigte US-Präsident Donald Trump seine konsequente America-First-Linie und kritisierte die vom WEF forcierten Agenden der grünen Transformation und der grenzenlosen illegalen Massenmigration als Ursache für Abstieg, Abhängigkeiten und gesellschaftliche Spannungen.

Der folgende Artikel erschien zuerst im Deutschlandkurier:

Der Auftritt von US-Präsident Donald Trump am Mittwoch (21.01.2026) beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos setzte einen bewussten Kontrapunkt zur sonst üblichen Tonlage der Veranstaltung. Während in Davos traditionell über internationale Kooperation, Klimapolitik, Regulierung und globale Steuerungsmodelle diskutiert wird, nutzte Trump die Bühne für eine grundsätzliche Abrechnung mit genau diesem politischen Ansatz.

Bereits zu Beginn seiner einstündigen Rede stellte der US-Präsident klar, dass er nicht gekommen war, um sich dem Davoser Konsens anzunähern, sondern um ihm zu widersprechen. Er präsentierte seine Rede als Bilanz eines Jahres zweiter Amtszeit und zeichnete das Bild einer wirtschaftlich erstarkten USA. Wachstum, Investitionen, Produktivität und Aktienmärkte hätten Rekordwerte erreicht, die Inflation sei deutlich gesunken. Diese Entwicklung führte Trump unmittelbar auf seine politische Linie zurück – Deregulierung, Steuersenkungen, Bürokratieabbau und eine konsequente handelspolitische Abschottung.

Von dieser wirtschaftlichen Selbstvergewisserung ausgehend weitete Trump den Blick auf das internationale Umfeld – und wurde deutlich konfrontativer. Prognosen, seine Politik werde Rezession und Inflation auslösen, wies er zurück. Stattdessen seien es die politischen Grundannahmen vieler westlicher Regierungen, die wirtschaftliche Schwäche hervorgebracht hätten. Besonders kritisierte er die Vorstellung, Wachstum lasse sich nur durch immer höhere Staatsausgaben, offene Migration und die Auslagerung industrieller Produktion sichern. Dieses Modell, so Trump, habe Defizite, Abhängigkeiten und gesellschaftliche Spannungen erzeugt.

An diesem Punkt verlagerte Trump den Schwerpunkt seiner Rede auf Europa und die EU. Die europäische Energiepolitik diente ihm als zentrales Beispiel für aus seiner Sicht ideologisch motivierte Fehlentscheidungen. Die Abkehr von fossilen Energieträgern und Kernkraft zugunsten erneuerbarer Energien bezeichnete er als wirtschaftlich schädlich. Windkraftanlagen stellte er als ineffizient dar und setzte ihnen den US-amerikanischen Ausbau von Öl-, Gas- und Kernenergie entgegen. Niedrige Energiepreise, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit seien, so Trump, die Voraussetzung für wirtschaftliche Stärke – und genau daran mangele es in vielen europäischen Staaten.

Unkontrollierte Migration stellte Trump außerdem als einen der Hauptfaktoren für soziale Spannungen und wirtschaftliche Belastungen dar. Während in Europa und unter der vorherigen US-Regierung Masseneinwanderung gefördert worden sei, hätten die USA ihre Grenzen geschlossen – mit positiven Effekten auf Sicherheit, Arbeitsmarkt und staatliche Finanzen. Migration sei, so Trump, kein Selbstzweck, sondern müsse strikt kontrolliert werden.

Diese Kritik an europäischer Politik führte Trump schließlich auf sicherheitspolitische Fragen. Er erneuerte seinen Vorwurf, dass die Lasten innerhalb der NATO über Jahrzehnte ungleich verteilt gewesen seien. Die USA hätten den größten Teil der Verteidigungskosten getragen und erst unter seinem Druck hätten andere Mitgliedsstaaten ihre Ausgaben erhöht. Sicherheit, so Trump, sei ohne wirtschaftliche Stärke und Energieunabhängigkeit nicht zu gewährleisten.

In diesem Zusammenhang sprach Trump auch über Grönland. Er ordnete das Thema ausdrücklich als strategische Sicherheitsfrage ein und erklärte, die Insel sei aufgrund ihrer geografischen Lage für die Verteidigung der westlichen Hemisphäre von zentraler Bedeutung. Nach seiner Darstellung könnten nur die Vereinigten Staaten diese Aufgabe wirksam übernehmen. Er kündigte an, Gespräche über einen möglichen Erwerb wieder aufnehmen zu wollen, ohne konkrete Schritte zu benennen.

Vom geopolitischen Raum Europas und des Nordatlantiks schlug Trump schließlich den Bogen zum Krieg in der Ukraine. Er beschrieb den Konflikt vor allem als humanitäre Katastrophe mit extrem hohen Opferzahlen. Sein erklärtes Ziel sei es, Gespräche mit Russland und der Ukraine zu führen, um den Krieg zu beenden. Dabei stellte er erneut heraus, dass Europa und die NATO in besonderer Verantwortung stünden.

Trump sprach in Davos, ohne sich sprachlich oder inhaltlich an dessen Grundannahmen anzupassen. Themen wie Klimatransformation, globale Regulierung oder multilaterale Steuerung spielten in seiner Rede keine Rolle. Stattdessen präsentierte er ein nationalstaatlich geprägtes Wirtschafts- und Machtverständnis, das auf Energieautonomie, industrielle Stärke und politische Souveränität setzt.

Ein Transkript seiner vollständigen Rede finden Sie beispielsweise hier.

(Auszug von RSS-Feed)

Globalisierung am Ende: USA sagen Goodbye zum Globalismus

21. Januar 2026 um 15:00

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In Davos, dem jährlichen Treffpunkt der selbsternannten Welteliten, hat US-Handelsminister Howard Lutnick in sehr direkten Worten mit der Politik der letzten Jahrzehnte abgerechnet. Die Globalisierung ist gescheitert und hat dem Westen, vor allem Amerika, geschadet. Die neue Trump-Administration stellt amerikanische Interessen radikal in den Vordergrund. Auch Europa sollte beginnen, nachzudenken – oder noch besser, zu handeln.

Umgeben von den üblichen Verdächtigen aus Politik und Wirtschaft, trat US-Handelsminister Howard Lutnick auf das Podium und ließ keine Zweifel an der Haltung der US-Administration: „Globalization has failed the West and the United States of America. It’s a failed policy… and it has left America behind.“ Zu gut Deutsch: „Die Globalisierung hat den Westen und die USA im Stich gelassen, sie ist eine gescheiterte Politik, die Amerika zurückgelassen hat.“ Amerika werde keine Jobs mehr exportieren und seine wirtschaftliche Zukunft nicht mehr in Drittstaaten verlagern. Punkt.

Jahrzehntelang haben westliche Nationen Fabriken und Know-how in Billiglohnländer verlagert, vor allem nach China. Das Ergebnis war die Deindustrialisierung des Westens, steigende Handelsdefizite und eine Abhängigkeit von Nationen wie China, die nun kritische Lieferketten kontrollieren. Lutnick, frisch ernannter Handelsminister der zweiten Trump-Administration, macht klar: Die US-Regierung hat fertig mit der bedingungslosen Globalisierung. Die USA werden künftig mit ihren Partnern und Konkurrenten hart verhandeln, nötigenfalls Zölle einsetzen und die eigene nationale Produktion fördern. Keine Moralpolitik mehr, keine ideologische Missionierung, nur noch harte Interessenpolitik.

Die Vertreter der EuSSR saßen betreten daneben, denn Brüssel ist zwar Weltmeister im Moralisieren, aber beim Vertreten der eigenen Interessen hapert es etwas. Jahrzehntelang ließ man zu, dass europäisches Know-how an China floss, das klug zwangsweise Kooperationen mit chinesischen Firmen zur Bedingung für den chinesischen Markteintritt machte. Länder wie China und Indien ließen sich als Entwicklungsländer klassifizieren und machten beim CO2‑Theater nicht mit, während die Wirtschaft des Westens durch die Klimaziele ruiniert wurde. Und während Washington sich aus dem Ukraine-Konflikt ausgeklinkt hat, pumpen Brüssel und die nationalen europäischen Regierungen weiter Hunderte Milliarden in die Ukraine und finanzieren einen Konflikt, der primär amerikanische und europäische Waffenkonzerne bereichert (und natürlich die ukrainische Oligarchie), aber die eigenen Bürger ruiniert.

Die Globalisierung, wie sie von Davos-Predigern jahrelang gepriesen wurde, hat Europa ebenso geschadet wie den USA. Denn freier Handel kann nur unter gleichen Bedingungen funktionieren. Wenn in der EuSSR die Unternehmen durch die Überbürokratisierung und die Klimareligion massive Wettbewerbsnachteile hinnehmen müssen, können sie ihre Märkte nicht gegen billige Importe aus Ländern ohne diese Nachteile verteidigen. Als Folge zerstörten billige Importe aus Asien Arbeitsplätze in der Industrie, während Brüssel mit Freihandelsabkommen wie CETA oder Mercosur weitere Tore öffnete. In der EuSSR dominiert weiter die reine Ideologie und lässt sich nicht von der Wirklichkeit stören. Klimaziele bis 2030 haben, aber keine Batterie selbst produzieren können, wie Lutnick spöttisch anmerkte. Net-Zero-Fantasien, die Europa deindustrialisieren, während China weiter Kohlekraftwerke baut.

Europa sollte Lutnicks Rezept übernehmen. Hart verhandeln mit allen rationalen Akteuren, ohne moralinsaure Belehrungen, ohne Ideologieexport. Mit Russland über Energie und Rohstoffe, mit China über faire Handelsbeziehungen, mit den USA über eine echte Partnerschaft statt Unterordnung. Dann würde Europa in den USA auch wieder ernst genommen werden. Denn harte Verhandler kann Trump respektieren. Ideologisch verblödete und unfähige Bürokraten nicht.

(Auszug von RSS-Feed)

Der große Gesellschaftsumbau – Wie die Eliten Europas ihre eigene Kultur demontieren

08. Oktober 2025 um 22:42

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Der gesellschaftliche Umbau Europas ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer gezielten ideologischen Strategie. Hinter der Fassade von Toleranz und Fortschritt wird eine ganze Zivilisation …

Der Beitrag Der große Gesellschaftsumbau – Wie die Eliten Europas ihre eigene Kultur demontieren erschien zuerst auf Contra24.

(Auszug von RSS-Feed)
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