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Gestern — 23. April 2026

„Wind im Wald hat große Potenziale“ Pornoskandal-Schule: Disziplinarverfahren gegen den Direktor

23. April 2026 um 08:16

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Kinder-Indoktrination an der Oberschule Schleife für einen Windpark im Wald.

Die Pornos an der Oberschule Schleife sind nicht der erste Skandal, die den Direktor in Erklärungsnot bringen. Gegen ihn läuft ein Disziplinarverfahren – weil er Schüler mit einem Unternehmen massiv für einen umstrittenen Windpark indoktrinierte.

Dieser Beitrag „Wind im Wald hat große Potenziale“ Pornoskandal-Schule: Disziplinarverfahren gegen den Direktor wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

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Euro 7: Neue Grenzwerte für Reifenabrieb und Bremsstaub ab November 2026

23. April 2026 um 05:07

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Die Euro-7-Norm verschärft erstmals Mess- und Umweltanforderungen für Fahrzeuge in der EU, ohne klassische Pkw-Grenzwerte deutlich zu senken. Sie gilt ab 2026 schrittweise für neue Typgenehmigungen und erweitert die Regulierung auf Brems- und Reifenabrieb. Zusätzlich führt sie einen digitalen Umweltpass und strengere Testverfahren ein.
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Brief von Happer, Lindzen, Koonin an das Federal Judicial Center

17. April 2026 um 10:00

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Richard Lindzen, Ph. D.
Professor of Earth, Atmospheric, and Planetary Sciences, Emeritus Professor of Physics
Massachusetts Institute of Technology

William Happer, Ph. D.
Emeritus Professor of Physics, Princeton University

Steven Koonin, Ph. D.
Edward Teller Senior Fellow Hoover Institution, Stanford University

Datum: 1. April 2026:

The Honorable John G. Roberts
Chair, Federal Judicial Center
Chief Justice, United States Supreme Court
One First Street, NE
Washington, DC 20543

cc: Federal Judicial Center Board and Director

Re: “How Science Works” Chapter in the Reference Manual on Scientific Evidence: 4th Edition

[Betreff: Kapitel „Wie Wissenschaft funktioniert“ im Referenzhandbuch zu wissenschaftlichen Beweisen: 4. Auflage]

Sehr geehrter Chief Justice Roberts:

Das „Reference Manual on Scientific Evidence“ wird von der [US-]Bundes- und der einzelstaatlichen Justiz seit langem wegen seiner Neutralität, Klarheit und Zurückhaltung geschätzt. Es wird von mehr als 3.000 Bundesrichtern und zahlreichen einzelstaatlichen Richtern genutzt und wurde in über 1.700 Gerichtsurteilen zitiert. Sein Zweck bestand stets darin, Gerichte bei der Bewertung wissenschaftlicher Beweise zu unterstützen – und nicht darin, bestimmte wissenschaftliche, politische oder strategische Ziele voranzutreiben.

Wir schreiben Ihnen, um unsere ernsthafte Besorgnis über die vor einigen Monaten erschienene vierte Auflage des Handbuchs zum Ausdruck zu bringen. Mehrere Kapitel weichen deutlich von der langjährigen Tradition der Neutralität des Handbuchs ab.

1.  Das gestrichene Kapitel zur Klimawissenschaft deckte strukturelle Probleme auf

Das auffälligste Beispiel war der „Leitfaden zur Klimawissenschaft“, der zurückgezogen wurde, nachdem ein Schreiben von 28 Generalstaatsanwälten tiefgreifende Interessenkonflikte und zahlreiche unbegründete Behauptungen dokumentiert hatte, die als gesicherte Tatsachen dargestellt worden waren.

Als Berufsphysiker mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Bereichen Atmosphärendynamik, Strahlungstransport und Modellierung komplexer Systeme wie dem Klima – und mit insgesamt mehr als 600 begutachteten Veröffentlichungen – waren wir besonders besorgt über die wissenschaftlichen und verfahrenstechnischen Mängel dieses Kapitels. (Unsere Lebensläufe sind beigefügt.)

2.  Das verbleibende Kapitel „Wie Wissenschaft funktioniert“ weist ähnliche Mängel auf.

Obwohl das Kapitel zum Thema Klima entfernt worden ist, bleibt das Kapitel, auf dem es beruhte – „How Science Works“ – erhalten. Dieses 65 Seiten umfassende Kapitel ersetzt die wesentlich kürzere und weithin anerkannte 18-seitige Fassung, die David Goodstein, ehemaliger Vizerektor des Caltech, für frühere Ausgaben verfasst hatte. Das neue Kapitel nimmt keinen Bezug auf die frühere Fassung und ähnelt ihr weder inhaltlich noch im Ton.

Der Hauptautor des neuen Kapitels Professor Michael Weisberg ist ein Philosoph, der auch als Klimadiplomat und Berater mehrerer nationaler Delegationen bei den Verhandlungen der Konferenz der Vertragsparteien der UN-Klimarahmenkonvention (COP) tätig ist. In seiner öffentlichen Biografie wird seine Arbeit bei der Entwicklung von Strategien zur Sicherung klimabezogener Finanztransfers für kleine Inselstaaten hervorgehoben. Diese Rollen disqualifizieren ihn an sich nicht. Sie erwecken jedoch eindeutig den Anschein eines Interessenkonflikts, wenn es darum geht, ein Kapitel zu verfassen, das Richtern als Leitfaden dienen soll, was legitime wissenschaftliche Beweise ausmacht – insbesondere in Rechtsstreitigkeiten, in denen möglicherweise Billionen von Dollar auf dem Spiel stehen.

3.  Das neue Kapitel stützt sich auf einen konzeptionellen und nicht auf einen wissenschaftlichen Ansatz.

Im allerersten Absatz wird behauptet, dass „PR-Kampagnen die Öffentlichkeit über den tatsächlichen Stand des wissenschaftlichen Konsenses in die Irre geführt haben“, wobei auf das Buch „Merchants of Doubt“ von Naomi Oreskes und Erik Conway verwiesen wird. Dieses Buch – und der darauf basierende Film – argumentieren ausdrücklich, dass es unter „echten Wissenschaftlern“ „keinerlei Meinungsverschiedenheiten“ hinsichtlich des katastrophalen Klimawandels gebe.

Diese Darstellung ist für einen juristischen Referenztext unangemessen. Sie präsentiert umstrittene Behauptungen als feststehende Tatsachen und impliziert, dass abweichende Wissenschaftler – darunter Tausende von anerkannten Forschern – keine „echten Wissenschaftler“ seien. Das ist keine neutrale Beschreibung wissenschaftlicher Praxis; es ist eine Position, die eine bestimmte Sichtweise vertritt.

4.  Der Goldstandard der Wissenschaft ist die Vorhersage, die an der Realität gemessen wird.

Als Wissenschaftler stimmen wir dem Obersten Gerichtshof in der Rechtssache Daubert voll und ganz zu, wonach wissenschaftliche Erkenntnisse nach der wissenschaftlichen Methode gewonnen werden müssen:

„Damit eine Schlussfolgerung oder Behauptung als ‚wissenschaftliche Erkenntnis‘ gelten kann, muss sie nach der wissenschaftlichen Methode gewonnen worden sein. *** ‚Die wissenschaftliche Methodik basiert heute darauf, Hypothesen aufzustellen und diese zu überprüfen … diese Methodik ist es, die die Wissenschaft von anderen Bereichen menschlichen Forschens unterscheidet.‘“ Daubert gegen Merrell Dow Pharmaceuticals, Inc., 509 U.S. 579, 590, 593 (1993) (Zitate weggelassen).

Prof. Richard Feynman, Nobelpreisträger für Physik, erklärte die wissenschaftliche Methode prägnant wie folgt:

„Wir vergleichen das Ergebnis der Berechnung [einer Theorie] mit der Natur, … vergleichen es direkt mit Beobachtungen, um zu sehen, ob es funktioniert. Wenn es mit dem Experiment nicht übereinstimmt, ist es falsch. In dieser einfachen Aussage liegt der Schlüssel zur Wissenschaft.“ The Character of Physical Law (1965), S. 150.

Seit Jahrhunderten beruht der wissenschaftliche Fortschritt auf der Fähigkeit, gewagte Vorhersagen zu treffen – Vorhersagen, die sich leicht als falsch erweisen könnten – und diese dann anhand von Experimenten oder Beobachtungen zu überprüfen. Dieser empirische Zyklus ist der Goldstandard wissenschaftlichen Verständnisses. Er hat es der Menschheit ermöglicht, die Gesetze der Bewegung, des Elektromagnetismus, der Thermodynamik, der Quantenmechanik, der Genetik und unzähliger anderer Säulen des modernen Wissens zu entdecken.

Historisch gesehen war die wissenschaftliche Methode eine neue Denkweise, welche die wissenschaftliche Revolution auslöste. Sie unterscheidet sich von anderen gängigen Denkweisen dadurch, dass sie Theorien anhand von Beobachtungen überprüft, wobei die Fakten maßgeblich sind:

Die wissenschaftliche Methode „ist ein vehementes und leidenschaftliches Interesse am Verhältnis allgemeiner Prinzipien zu irreduziblen und hartnäckigen Tatsachen. Überall auf der Welt und zu allen Zeiten gab es praktische Menschen, die sich mit ‚irreduziblen und hartnäckigen Tatsachen‘ beschäftigten; überall auf der Welt und zu allen Zeiten gab es Menschen mit philosophischem Temperament, die sich mit der Ausarbeitung allgemeiner Prinzipien beschäftigten. Es ist diese Verbindung aus leidenschaftlichem Interesse an den detaillierten Fakten mit gleicher Hingabe an abstrakte Verallgemeinerungen, die das Neue in unserer heutigen Gesellschaft ausmacht.“ Alfred North Whitehead, Science and the Modern World (1925) 3.

Das neue Kapitel ignoriert die oben vom Obersten Gerichtshof erläuterte wissenschaftliche Methode und behauptet fälschlicherweise, es sei ein „Mythos“, dass es eine einzige wissenschaftliche Methode gebe, und erklärt stattdessen, es handele sich um einen unverständlichen Prozess:

„Mythos: Es gibt eine einzige wissenschaftliche Methode, der alle Wissenschaftler folgen.

„Fakt: Der wissenschaftliche Prozess ist nichtlinear und dynamisch.“ Ebenda, S. 102.

Wie oben dargelegt, ist die Behauptung im neuen Kapitel „Wie Wissenschaft funktioniert“, es sei ein „Mythos“, dass es eine einzige wissenschaftliche Methode gebe, wissenschaftlich grundlegend falsch. Die wissenschaftliche Methode ist seit der wissenschaftlichen Revolution die Grundlage der modernen Wissenschaft.

Im Gegensatz zu dem neuen Kapitel erklärte Prof. David Goodstein in seinem Kapitel „How Science Works“ in früheren Ausgaben des Reference Manual, dass wissenschaftliches Wissen durch die wissenschaftliche Methode gewonnen wird:

„Kurz gesagt, das Wesen der Wissenschaft ist die wissenschaftliche Methode.“ Referenzhandbuch, 3. Auflage, S. 39.

Er erläuterte die wissenschaftliche Methode im Wesentlichen genauso wie der Oberste Gerichtshof und Prof. Feynman:

„Was von einer Theorie in der Wissenschaft verlangt wird ist, dass sie neue Vorhersagen trifft, die durch neue Experimente oder Beobachtungen überprüft und widerlegt oder bestätigt werden können.“ Ebenda, S. 51.

Er betonte, dass „Daten das A und O der Wissenschaft sind und stets mit Ehrfurcht behandelt werden müssen.“ Ebenda, S. 47.

Unter Berufung auf Galileo bemerkte er: „In wissenschaftlichen Fragen ist die Autorität von Tausenden nicht so viel wert wie die bescheidene Argumentation einer einzigen Person.“ Ebenda, S. 47. Das heißt, Konsens ist in der Wissenschaft kein Maßstab.

Er merkte auch an, dass die wissenschaftliche Methode und die juristische Methode im Grunde genommen identisch sind, was für Richter und Anwälte ohne wissenschaftliche Ausbildung hilfreich und beruhigend sein dürfte:

„Wissenschaft und Recht verfolgen auf der tiefsten Ebene die gleichen Ziele und wenden viele der gleichen Methoden an … indem sie sich auf empirische Belege stützen, um zu rationalen Schlussfolgerungen zu gelangen.“ Ebenda, S. 52.

5.  Konsens ist nicht die Grundlage von Wissenschaft.

Das neue Kapitel hebt wiederholt den „wissenschaftlichen Konsens“ und die „breite Akzeptanz“ als bestimmendes Merkmal wissenschaftlicher Validität hervor. In einem Abschnitt mit dem Titel „Erreichen eines wissenschaftlichen Konsens’“ wird „Abbildung 3. Indikatoren für wissenschaftlichen Konsens“ vorgestellt, ein Spektrum von „niedrig“ bis „hoch“ der „Wahrscheinlichkeit, dass ein Konsens über eine Hypothese erreicht wurde“. Ebenda, S. 97.

Anschließend wird behauptet, dass „das höchste Maß an Gewissheit, das die Wissenschaft bieten kann“, dann vorliegt, wenn eine Theorie „breite Akzeptanz erlangt hat“. Ebenda, S. 97. Ferner wird behauptet: „Breite Akzeptanz ist ein starker Indikator für die Zuverlässigkeit wissenschaftlich gewonnenen Wissens.“ Ebenda, S. 96.

Doch Konsens ist ein soziologisches Phänomen, nicht die wissenschaftliche Methode. Michael Crichton stellte in einem bekannten Vortrag fest: 1

„Es gibt keine Wissenschaft des Konsens‘. Wenn es Konsens ist, ist es keine Wissenschaft. Wenn es Wissenschaft ist, ist es kein Konsens.“

Konsens ist ein minderwertiger und von Natur aus fragiler Ersatz für den Goldstandard der Wissenschaft: überprüfbare Vorhersagen, die mit Daten überprüft werden. Er wird vor allem in Bereichen herangezogen, in denen kontrollierte Experimente schwierig oder unmöglich sind und Vorhersagen nicht eindeutig überprüft werden können. Er ist anfällig für Gruppendenken, die Abhängigkeit von Fördermitteln und die natürliche menschliche Abneigung, Fehler einzugestehen.

Wissenschaftlicher Fortschritt – von Galileo über Curie bis hin zu Einstein – erforderte oft einen Bruch mit dem Konsens, und die Geschichte bietet viele Beispiele, in denen ein vorherrschender Konsens später widerlegt wurde, darunter der Lysenkoismus in der Sowjetunion, der lange Widerstand gegen die Plattentektonik und der kurze Konsens Mitte des 20. Jahrhunderts über eine bevorstehende globale Abkühlung. Auch wenn ein Konsens durch ein einziges Experiment oder eine einzige Beobachtung widerlegt werden kann, kann er noch lange bestehen bleiben, nachdem sich gegenteilige Beweise angesammelt haben, gerade weil er eher sozial als empirisch aufrechterhalten wird.

Diese soziale Aufrechterhaltung des Konsens‘ macht es auch wichtig, die Meinungen von anerkannten Experten aus anderen Fachgebieten nicht von vornherein abzulehnen, da diese nicht durch Konsensdenken oder Belohnungen eingeschränkt sein müssen.

Das neue Kapitel führt das Ozonloch über der Antarktis als Beispiel für einen gut funktionierenden Konsens an. Doch selbst hier ist das wissenschaftliche Bild komplexer, als es das Kapitel vermuten lässt. Das Ozonloch über der Antarktis im Frühjahr tritt seit seiner Entdeckung im Jahr 1979, als die weltweite Satellitenkartierung begann, jedes Jahr auf. Trotz eines erheblichen Rückgangs der Halogenkonzentrationen in der Stratosphäre infolge des Montrealer Protokolls haben sich Größe und Tiefe des Ozonlochs kaum systematisch verändert. Es gibt nach wie vor wissenschaftlich fundierte Gründe, daran zu zweifeln, dass vom Menschen emittierte Halogene die Hauptursache für dieses Phänomen sind. Als Beispiel für „Konsenswissenschaft“ ist das Ozonloch alles andere als eindeutig.

Hätte das Kapitel ein anschauliches Beispiel dafür gesucht, wie die Wissenschaft die Politik beeinflussen sollte, wäre der kausale Zusammenhang zwischen Zigarettenrauchen und Lungenkrebs weitaus passender gewesen. Dieser Zusammenhang stützt sich auf übereinstimmende Beweislinien, starke statistische Zusammenhänge, ein Verständnis der Wirkmechanismen und Vorhersagen, die durch Beobachtungen wiederholt bestätigt worden sind. Er veranschaulicht die empirische Strenge, von der sich die gerichtliche Bewertung wissenschaftlicher Behauptungen leiten lassen sollte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neue Aussage im Kapitel „How Science Works“, wonach „breite Akzeptanz“ und „wissenschaftlicher Konsens“ „das höchste Maß an Gewissheit darstellen, das die Wissenschaft bieten kann“, und „einen starken Indikator für die Zuverlässigkeit wissenschaftlich gewonnenen Wissens liefern“, eine eklatante Falschdarstellung dessen ist, was Wissenschaft seit der wissenschaftlichen Revolution im 17. Jahrhundert ausmacht – nämlich eine Disziplin, die auf der wissenschaftlichen Methode basiert.

Einfach ausgedrückt: Wenn es Konsens ist, ist es keine Wissenschaft.

6.  In diesem Kapitel wird die Wissenschaft fälschlich als ein von der Gemeinschaft gelenktes Unterfangen dargestellt

Überschriften wie „Wissenschaft wird von einer Gemeinschaft betrieben, die ihre Mitglieder an Normen bindet“ und „Wissenschaft als menschliches und gemeinschaftliches Unterfangen“ beschreiben etwas, das eher einer politischen Partei oder einem religiösen Orden ähnelt als der wissenschaftlichen Methode. Wissenschaft ist zwar in der Tat eine menschliche Tätigkeit, doch ihre Autorität leitet sich aus reproduzierbaren Ergebnissen ab, nicht aus Gemeinschaftsnormen oder einem Mehrheitskonsens.

Das frühere Kapitel von Goodstein hat diesen Unterschied klar und prägnant herausgearbeitet. Die neue Fassung verschleiert ihn.

7.  Empfehlungen

Wir begrüßen, dass das Federal Judicial Center das Kapitel „Reference Guide on Climate Science“ aus dem neuen Referenzhandbuch entfernt hat, da es nicht die neutrale und sachliche Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse bietet, für die das Handbuch bekannt ist. 2

Da das Kapitel „How Science Works“ größtenteils zur Untermauerung des nun zurückgezogenen Klimakapitels verfasst worden ist – und da es so drastisch von der Tradition der Neutralität des Handbuchs abweicht –, empfehlen wir respektvoll, dass auch dieses Kapitel zurückgezogen wird, bevor Bundes- und Landesrichter fälschlich dazu verleitet werden, es zur Zulassung oder zum Ausschluss wissenschaftlicher Beweise heranzuziehen, und seine pseudowissenschaftlichen Inhalte mehr als 1.000 klimabezogene Fälle vor Landes- und Bundesgerichten verfälschen.

Wir empfehlen außerdem respektvoll, es durch die frühere Goodstein-Version zu ersetzen, die nach wie vor eine prägnante, genaue und ideologiefreie Erklärung wissenschaftlicher Argumentation darstellt, die für die Verwendung in der Rechtsprechung geeignet ist.

Darüber hinaus teilte der Direktor des Zentrums Richter Rosenberg dem Generalstaatsanwalt von West Virginia John McCuskey in einem Schreiben vom 24. Februar mit, dass die Nationale Akademie der Wissenschaften (NAS) das Kapitel „Reference Guide on Climate Science“ nicht aus ihrer Ausgabe des Referenzhandbuchs entfernen werde: „Die Akademien werden in ihren Online- und Druckausgaben des RMSE einen mit einem Sternchen gekennzeichneten Hinweis einfügen, der darauf hinweist, dass das FJC das Kapitel aus seiner Ausgabe des Handbuchs gestrichen hat.“ Wir empfehlen dem Center höflich, die NAS anzuweisen, sowohl das Kapitel „How Science Works“ als auch das Kapitel „Reference Guide on Climate Science“ aus ihrer Version des Reference Manual on Scientific Evidence: 4th Edition des Federal Judicial Center zu entfernen.

Bitte teilen Sie uns abschließend mit, ob das Center plant, diese Schritte umgehend zu unternehmen.

Wir schätzen das langjährige Engagement des Federal Judicial Center, Richtern zuverlässige und unvoreingenommene Leitlinien zur Verfügung zu stellen. Die Gewährleistung, dass das Handbuch frei von Interessenvertretung und Interessenkonflikten bleibt, ist für die Aufrechterhaltung dieses Vertrauens von entscheidender Bedeutung.

Mit freundlichen Grüßen,

Richard Lindzen

I am an Alfred P. Sloan Professor of Atmospheric Science Emeritus at MIT. After completing my doctorate at Harvard in 1964 (with a thesis on the interaction of photochemistry, radiation and dynamics in the stratosphere), I did postdoctoral work at the University of Washington and at the University of Oslo before joining the National Center for Atmospheric Research as a staff scientist. At the end of 1967, I moved to the University of Chicago as a tenured associate professor, and in 1971 I returned to Harvard to assume the Gordon McKay Professorship (and later the Burden Professorship) in Dynamic Meteorology. In 1981 I moved to MIT to assume the Alfred P. Sloan Professorship in Atmospheric Sciences. I have also held visiting professorships at UCLA, Tel Aviv University, and the National Physical Laboratory in Ahmedabad, India, and the Hebrew University in Jerusalem, the Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, and the Laboratory for Dynamic Meteorology at the University of Paris.

I developed our current understanding of the quasi-biennial oscillation of the tropical stratosphere, the current explanation for dominance of the solar semidiurnal and diurnal tides at various levels of the atmosphere, the role of breaking gravity waves as a major source of friction in the atmosphere, and the role of this friction in reversing the meridional temperature gradient at the tropopause (where the equator is the coldest latitude) and the mesopause (where temperature is a minimum at the summer pole and a maximum at the winter pole). I have also developed the basic description of how surface temperature in the tropics controls the distribution of cumulus convection and led the group that discovered the iris effect where upper-level cirrus contract in response to warmer surface temperatures. I have published approximately 250 papers and books. I am an award recipient of the American Meteorological Society and the American Geophysical Union. I am a fellow of the American Meteorological Society, the American Geophysical Union and the American Association for the Advancement of Science, and a member of the National Academy of Sciences and the American Academy of Arts and Sciences.

I have served as the director of the Center for Earth and Planetary Sciences at Harvard and on numerous panels of the National Research Council. I was also a lead author on the Third Assessment Report of the UN’s Intergovernmental Panel on Climate Change – the report for which the IPCC shared the Nobel Peace Prize with Al Gore.

William Happer

I am a Professor Emeritus in the Department of Physics at Princeton University.

I began my professional career in the Physics Department of Columbia University in 1964, where I served as Director of the Columbia Radiation Laboratory from 1976 to 1979. I joined the Physics Department of Princeton University in 1980.

I invented the sodium guidestar that is used in astronomical adaptive optics systems to correct the degrading effects of atmospheric turbulence on imaging resolution. I have published over 200 peer-reviewed scientific papers, am a Fellow of the American Physical Society, the American Association for the Advancement of Science, and a member of the American Academy of Arts and Sciences, the National Academy of Sciences and the American Philosophical Society.

I served as Director of Energy Research in the U.S. Department of Energy from 1991 to 1993. I was a co-founder in 1994 of Magnetic Imaging Technologies Incorporated (MITI), a small company specializing in the use of laser-polarized noble gases for magnetic resonance imaging. I served as Chairman of the Steering Committee of JASON from 1987 to 1990.

I served as Deputy Assistant to the President and Senior Director for Emerging

Technologies at The National Security Council in the White House from 2018 to 2019.

I am the Chair of the Board of Directors of the CO2 Coalition, a nonprofit 501(c)(3) organization established in 2015 to educate thought leaders, policy makers and the public about the vital contribution made by carbon dioxide to our lives and our economy.

Steven E. Koonin

I am the Edward Teller Senior Fellow at Stanford University’s Hoover Institution, which I joined in September 2024.

Prior to that, I was a University Professor at New York University, where I held appointments as a Professor of Information, Operations, and Management Sciences in the Stern School of Business and a Professor of Civil and Urban Engineering in the Tandon School of Engineering while serving as the Founding Director of the Center for Urban Science and Progress (CUSP).

I served as Undersecretary for Science at the U.S. Department of Energy from May 2009, following my confirmation by the U.S. Senate, until November 2011.

Prior to joining the government, I spent five years, from March 2004 to May 2009, as Chief Scientist for BP, p.l.c.

From September 1975 to July 2006, I was a professor of theoretical physics at Caltech and was the Institute’s Provost from February 1995 to January 2004.

I was a director of CERES, Inc., a publicly traded company pursuing genetically enhanced bioenergy crops, from 2012 to 2015 and have been an Independent Director of GP Strategies (now GP Government Solutions) since 2016.

My memberships include the U.S. National Academy of Sciences, the American Academy of Arts and Sciences, the Council on Foreign Relations. I am a former member of the Trilateral Commission. I am a member of the JASON advisory group from July 1988 to May 2009, and from November 2011 to present, and served as the group’s chair from 1998 to 2004.

I have served as an independent governor of the Los Alamos, of Lawrence Livermore National Security LLC since July 2012, and of the Sandia Corporation from 2016 to 2017 and was a member of the Secretary of Energy’s Advisory Board from 2013 to 2016. I have also served as a Trustee of the Institute for Defense Analyses from 2014 to 2025.

I hold a B.S. in Physics from Caltech (1972) and a Ph.D. in Theoretical Physics from MIT (1975).

cc:
Judge Kathleen Cardone, U.S. District Court for the Western District of Texas
Judge Sara L. Ellis, U.S. District Court for the Northern District of Illinois
Judge Ralph R. Erickson, U.S. Court of Appeals for the Eighth Circuit
Judge Michelle M. Harner, U.S. Bankruptcy Court for the District of Maryland
Judge Suzanne Mitchell, U.S. District Court for the Western District of Oklahoma
Judge Kevin C. Newsom, U.S. Court of Appeals for the Eleventh Circuit
Judge B. Lynn Winmill, U.S. District Court for the District of Idaho
Judge Robert J. Conrad, Jr., Director of the Administrative Office of the U.S. Courts
Judge Robin L. Rosenberg, Director of the Federal Judicial Center

1 Michael Crichton, Aliens Cause Global Warming, Caltech Michelin Lecture (Jan. 17, 2003).

2 Its fundamental scientific flaws are detailed in Profs. Lindzen’s and Happer’s paper Physics Demonstrates That Increasing Greenhouse Gases Cannot Cause Dangerous Warming, Extreme Weather or Any Harm and in Prof. Koonin’s book Unsettled (2d. ed. 2024).

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/12/happer-lindzen-koonin-letter-to-the-federal-judicial-center/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Brief von Happer, Lindzen, Koonin an das Federal Judicial Center erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Umwelt-Aktivisten kämpfen vor Gericht gegen unseren Lebensstandard

14. April 2026 um 10:00

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Craig Rucker

[Ähnlichkeiten mit der DUH hierzulande sind natürlich rein zufällig! A. d. Übers.]

Umweltverbände und Klima-besessene Kommunalverwaltungen führen in ganz Amerika einen aggressiven „Climate Lawfare“ – sie nutzen Klagen, um den Kongress, die ins Stocken geratenen globalen Pläne der UNO, die Politik der Trump-Regierung und Urteile des Obersten Gerichtshofs zu umgehen. Sie sind entschlossen, uns allen ihre Agenda gegen fossile Brennstoffe aufzuzwingen und unseren Lebensstandard zu untergraben.

Mehr als 20 Bundesstaaten, Landkreise und Städte klammern sich an die alarmistische Behauptung, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel eine „existenzielle Bedrohung“ darstelle, welche die rasche Abschaffung fossiler Brennstoffe erfordere.

Angestachelt von Gruppen wie EarthRights International, Youth Climate Strike, Sunrise Movement, Extinction Rebellion und dem Environmental Law Institute (das einseitige „Aufklärung“ bei Richtern vorantreibt), verklagen sie eine Handvoll großer Ölkonzerne und behaupten, diese Unternehmen hätten das Klima „gestört“ und Schäden in Milliardenhöhe durch angebliche Wetter- und Erwärmungsereignisse verursacht.

Ihr eigentliches Ziel? „Systemweite Veränderungen“ in unseren Bereichen Energie, Wirtschaft und Gesellschaft – und zwar durch eine indirekte Kohlenstoffsteuer, welche die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe treibt, bis sie sich die meisten Familien nicht mehr leisten können, und zwar nicht nur vor Ort, sondern landesweit.

Ein Paradebeispiel: Nachdem sie von EarthRights International kontaktiert worden waren, schlossen sich Boulder County und die Stadt Boulder mit einem anderen County in Colorado zusammen, um gegen das kanadische Unternehmen Suncor Energy und das US-amerikanische Unternehmen ExxonMobil zu klagen. Sie behaupten, diese Unternehmen hätten Eigentum, Gesundheit und Sicherheit beeinträchtigt, indem sie den Klimawandel mit höheren Temperaturen, mehr Dürren und Waldbränden, schwindenden Schneedecken, verringerten Wasservorräten, Schäden für die Landwirtschaft und Einbußen für die Skibranche angeheizt hätten.

Sie fordern Entschädigungen in Milliardenhöhe für angebliche vergangene und zukünftige „Schäden“. Beamte und Anwälte geben offen zu, dass das Endziel darin besteht, das amerikanische Energiesystem umzugestalten und überall horrend hohe Kosten für fossile Brennstoffe durchzusetzen.

Im Mai 2025 entschied der Oberste Gerichtshof von Colorado, dass diese Klage vor einem staatlichen Gericht verhandelt werden kann. Da diese Unternehmen jedoch landesweit und weltweit tätig sind und ihre Produkte verkaufen, beschränken sich die geltend gemachten Auswirkungen nicht auf Colorado, und die mit der Klage verfolgten Ziele würden Familien in den gesamten Vereinigten Staaten und darüber hinaus hart treffen.

Dieser Fall gehört vor ein Bundesgericht, wo Richter die Ansprüche aus einer breiteren nationalen und internationalen Perspektive in Bezug auf Wissenschaft, Wirtschaft und menschliches Wohlergehen bewerten würden, und nicht vor leicht manipulierbaren lokalen Instanzen und Medienberichten.

Andere machthungrige Gerichtsbarkeiten – Kalifornien, Connecticut, Minnesota, Baltimore, Honolulu und weitere – verfolgen ähnliche Angriffe vor Gericht, unterstützt von denselben Netzwerken. Sie weichen den Kernfragen aus.

Wenn es Bundesbehörden nicht gestattet ist, Angelegenheiten „von großer wirtschaftlicher und politischer Bedeutung“ ohne ausdrückliche Genehmigung des Kongresses zu regeln – wie jüngste Urteile des Obersten Gerichtshofs deutlich gemacht haben –, wie können dann Kommunalverwaltungen und Landesgerichte de facto eine nationale Energie- und Wirtschaftspolitik durchsetzen?

Wie können sie unklare wissenschaftliche Erkenntnisse, nicht vorhandene Gesetze oder vage Formulierungen zu „vernünftigen“ Auslegungen verdrehen, die ihre Befugnisse massiv ausweiten und die Kosten für die Privatwirtschaft landesweit in die Höhe treiben, entgegen den jüngsten Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs? Wie kann diese Lawfare-Koalition – im Zusammenspiel mit Umweltaktivisten und wohlwollenden Gerichten – landesweite Vorgaben in Bezug auf fossile Brennstoffe, Klima und Emissionen durchsetzen, wenn der Kongress seit Jahrzehnten nicht handelt oder dies versäumt hat?

Wie können sie die Bedürfnisse und Wünsche von Millionen von Bürgern außer Kraft setzen, deren Heizung, Klimatisierung, Arbeitsplätze, Ernährung, Gesundheit und Lebensstandard durch diesen destruktiven Vorstoß beeinträchtigt werden würden?

Diese Tatsachen erklären, warum Entwicklungsländer wie China und Indien, die fossile Brennstoffe benötigen, um Milliarden Menschen aus Armut, Krankheit und Hoffnungslosigkeit zu befreien, auf der jüngsten UN-Klimakonferenz in Belém, Brasilien (COP30), die mit kaum mehr als bloßen Worten endete, eine unnachgiebige Haltung einnahmen. Öl, Erdgas und Kohle decken nach wie vor 80 Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs. China und Indien bauen monatlich neue Kohlekraftwerke; China verursacht ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen, mehr als alle Industrienationen zusammen.

Diese Länder erkennen, dass der eigentliche Schaden dadurch entsteht, dass erschwingliche Energie verboten, auf unzuverlässige erneuerbare Energien gesetzt und wichtige petrochemische Produkte blockiert werden – nicht durch den angeblichen vom Menschen verursachten Klimawandel.

Deshalb hat Präsident Trump die Vereinigten Staaten aus dem Pariser Abkommen und der UN-Klimarahmenkonvention zurückgezogen, kostspielige Vorschriften aufgehoben, die auf übertriebenen Behauptungen über eine „Klimakrise“ beruhten, und die amerikanische Öl- und Gasproduktion auf Rekordniveau gesteigert.

Der Oberste Gerichtshof hat unmissverständlich klargestellt, dass Bundesbeamte keine weitreichenden Vorschriften ohne ausdrückliche Zustimmung des Kongresses erlassen dürfen und keine „vernünftigen Auslegungen“ mehrdeutiger Gesetze vornehmen dürfen, die zu einer Ausweitung der Regulierungsbefugnisse oder zu höheren Kosten führen.

Dennoch versuchen diese lokalen „Lawfare“-Bemühungen, all dies zu umgehen. Genau aus diesem Grund hat der Oberste Gerichtshof im Februar angekündigt, dass er die Berufungen von Suncor und ExxonMobil verhandeln wird, die darauf abzielen, das Verfahren in Colorado und ähnliche lokale Klimamaßnahmen zu beenden.

Eine entschiedene Entscheidung, um diesen überzogenen Einsatz von „Lawfare“ zu stoppen, kann nicht früh genug kommen.

This article originally appeared at DC Journal

Link: https://www.cfact.org/2026/04/04/environmentalists-are-fighting-our-living-standards-in-court/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Wie in anderen ähnlichen Artikeln auch hätte man die eigennützigen und gemeingefährlichen Motive dieser Herrschaften viel mehr hervorheben müssen!

Der Beitrag Umwelt-Aktivisten kämpfen vor Gericht gegen unseren Lebensstandard erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Der Kampf um eine objektive wissenschaftliche Bewertung der Klimawissenschaft ist noch nicht vorbei

27. März 2026 um 10:00

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H. Sterling Burnett

In CCW 570 warnte ich vor Versuchen von Klimapanikmachern, die Unabhängigkeit der Justiz zu untergraben, indem sie Richtern in Klimaprozessen voreingenommene Informationen vorlegten, verfasst von Klimaaktivisten. Ich bezeichnete es als Erfolg, dass ein voreingenommenes Kapitel zum Klimawandel, geschrieben von Wissenschaftlern und Anwälten, die für Kläger in Klimaprozessen tätig sind, aus dem „Fourth Reference Manual on Scientific Evidence“ des Federal Judicial Center (FJC) – der wissenschaftlichen Bibel für die Gerichte – gestrichen wurde.

Auf Druck der Generalstaatsanwälte verschiedener Bundesstaaten kündigte Richterin Robin L. Rosenberg, Direktorin des FJC, in einem Schreiben an den Generalstaatsanwalt von West Virginia John B. McCuskey an, dass das FJC das Kapitel über Klimawissenschaft aus dem Handbuch entfernen werde. Ich stellte damals fest, dass zwar diese Schlacht gewonnen war, aber noch viel zu tun blieb, um die vielfältigen Versuche zu vereiteln, die Gerechtigkeit in Klimaklagen durch unzulässige Einflussnahme auf die Justiz zu untergraben. Konkret veranstaltet das Environmental Law Institute Justiz-Exkursionen, bei denen klimapolitisch engagierte Wissenschaftler und Anwälte tagelang versuchen, Richter dahingehend zu indoktrinieren, wie und was sie über den Klimawandel denken sollen.

Es scheint jedoch, dass selbst der von mir gefeierte Sieg des FJC möglicherweise nur ein Teilerfolg war. Wie mehrere Verbündete im Kampf für Klimarealismus in der Folge aufgezeigt haben, weist der verbleibende Teil der vierten Ausgabe des wissenschaftlichen Referenzhandbuchs des FJC nach wie vor erhebliche Verzerrungen auf.

Der Forscher Dr. Roger Pielke Jr. weist darauf hin, dass die National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine (NASEM), die an der Erstellung und Zusammenstellung des wissenschaftlichen Handbuchs mitgewirkt haben, die ursprüngliche Aufnahme des voreingenommenen Klimakapitels verteidigen und es auf ihrer Website veröffentlicht haben. In einem Beitrag auf seinem Substack-Kanal „The Honest Broker“ schreibt Pielke:

• Die Demokraten im Kongress fordern eine Untersuchung, warum die FJC das Klimakapitel gestrichen hat;

• 27 Generalstaatsanwälte – allesamt Republikaner – fordern eine Untersuchung, warum die NASEM das Klimakapitel nicht gestrichen hat;

• Einige Autoren, die andere Kapitel des Handbuchs verfasst haben, verfassten einen offenen Brief, in dem sie kritisierten, dass „ein politischer Angriff der Generalstaatsanwälte auf eine sorgfältig und streng wissenschaftlich erarbeitete Publikation uns alle beunruhigen sollte“;

• Die beiden Autoren des Klimakapitels verfassten eine eigene 10-seitige Verteidigung ihrer Arbeit.

Das Problem ist zweierlei, schreibt Pielke. Es geht nicht nur darum, dass die Autoren des Kapitels Interessenkonflikte haben und die Arbeiten derjenigen zitieren, die im Namen der Kläger an den Rechtsstreitigkeiten beteiligt sind, als maßgeblich für die Frage der rechtlichen Haftung von Ölkonzernen für Schäden durch den Klimawandel – eine Tatsache, die in den Verfahren umstritten ist –, sondern, was noch schlimmer ist, das Klimakapitel selbst wurde von einem Ghostwriter verfasst und verstößt damit gegen „etablierte Standards der wissenschaftlichen Integrität“. Pielke fährt fort:

Der Grund, warum das Phänomen der „Ghost Authorship“ ernst genommen wird – in der Medizin, in den Naturwissenschaften und in allen Forschungsbereichen –, liegt darin, dass es bei der Autorenschaft nicht nur um Anerkennung, sondern auch um Verantwortlichkeit geht. Leser, Fachgutachter und die Öffentlichkeit stützen sich auf die Autorenliste, um zu beurteilen, wer die Arbeit geleistet hat, die zur Veröffentlichung geführt hat, über welche Fachkenntnisse und Perspektiven die Autoren verfügen und welche Interessen sie in das Projekt einbringen. Nimmt man diese Informationen weg, untergräbt man eine zentrale Grundlage für das Vertrauen in die Wissenschaft und in die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Politik.

In diesem Fall handelt es sich bei den Ghostwritern um explizit interessierte Parteien, die für Einrichtungen tätig sind, die gegründet wurden, um Klimaklagen als Strategie zur Änderung der Rechtslage voranzutreiben, und/oder die ausführlich zu laufenden Klimaklagen geschrieben und in diesen schriftlich oder mündlich ausgesagt haben.

Man könnte fragen, was das Problem ist, wenn das Kapitel „weggelassen“ wurde. Das Problem ist, dass das Kapitel zwar aus einem Dokument entfernt wurde, aber nicht gestrichen oder widerrufen wurde. Weggelassen, aber nicht offiziell zurückgezogen, bleibt das Kapitel auf der Startseite der NASEM-Website und trägt weiterhin das offizielle Logo der FJC, was auf eine Billigung hindeutet.

Darüber hinaus ist die vierte Ausgabe des Dokuments nach wie vor voller ähnlicher Voreingenommenheit. Der ehrenwerte Jason Isaac, CEO des American Energy Institute, der eine vernichtende, detaillierte Kritik am Klimakapitel verfasst hat, dokumentiert diese Voreingenommenheit in einem Artikel mit dem Titel „The Climate Fox in the Judicial Henhouse“ [etwa: „Der Klima-Fuchs im gerichtlichen Hühnerstall“]. Die Verteidigung des Kapitels und des vollständigen Berichts durch die NASEM sowie das Erscheinen des FJC-Logos könnten von manchen als offizielle Billigung des Berichts durch die US-Bundesregierung angesehen werden: Das gesamte Budget des FJC und ein Großteil, wenn nicht sogar der größte Teil der Mittel für die NASEM stammen von der Bundesregierung, entweder durch Mittelzuweisungen oder durch Verträge, wie Isaac anmerkt.

Isaac schreibt:

Die vierte Ausgabe des „Reference Manual on Scientific Evidence“, herausgegeben von den National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine – einer aus Steuergeldern finanzierten Einrichtung –, hat umstrittene, von Klägern vorgebrachte Theorien zu Klimaprozessen in eines der maßgeblichsten Nachschlagewerke integriert, auf das sich Richter landesweit stützen.

Das Ergebnis war keine neutrale Anleitung zur wissenschaftlichen Methode. Es war ein Beweisrahmen, der der Rechtsstrategie der Klimakläger folgte.

Das Referenzhandbuch ist kein Blogbeitrag. Richter stützen sich darauf, wenn sie Sachverständigenaussagen bewerten, die Zulässigkeit von Beweisen bestimmen und in komplexen Fällen die Kausalität abwägen.

In der Vergangenheit konzentrierte es sich auf Methodik, die Funktionsweise der Wissenschaft, die Fragen, die Gerichte stellen sollten, und die Bereiche, in denen Unsicherheit besteht. Die vierte Auflage markierte eine deutliche Abkehr davon.

Isaac weist in der vierten Auflage auf verschiedene Probleme hin, darunter eine voreingenommene Darstellung des Stands der Wissenschaft und der Rechtslage anstelle einer neutralen Untersuchung verschiedener wissenschaftlicher Fragen, die vor Gericht zur Sprache kommen könnten, sowie unzulässige Maßstäbe für die Zulassung von Beweismitteln als anerkannte Wissenschaft und als für die Fälle relevant. Isaac schreibt:

Das überarbeitete Handbuch stützt sich in Abschnitten, die angeblich erklären sollen, „wie Wissenschaft funktioniert“, weiterhin auf eine begrenzte Auswahl von Autoritäten, die mit Aktivisten verbunden sind.

Richter werden auf die Schriften von Michael Mann und Naomi Oreskes als Beispiele für wissenschaftlichen Konsens verwiesen, ohne dass deren Rolle als Interessenvertreter oder ihre Beteiligung an der Darstellung von Rechtsstreitigkeiten offengelegt wird.

Das Handbuch warnt davor, dass Uneinigkeit über „gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse“ strategische Manipulationen durch Interessengruppen zum Ausdruck bringen könnte, wobei der Klimawandel ausdrücklich neben dem Tabakgenuss genannt wird. Das ist keine neutrale Anleitung. Es veranlasst Richter dazu, Skepsis als verdächtig anzusehen.

Das Problem geht über den Klimawandel hinaus.

Das Handbuch führt unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Fundiertheit wiederholt ideologische Denkmodelle ein. Richtern wird vermittelt, dass wissenschaftliches Wissen durch Identität, Positionierung und Intersektionalität geprägt sei. In den Zitaten werden Rasse, Geschlecht und soziologische Perspektiven als Faktoren bei der Bewertung von Fachwissen hervorgehoben. …

Die Folgen sind gravierend. Wenn umstrittene Theorien in vertrauenswürdigen juristischen Nachschlagewerken verankert sind, könnten Richter strittige Sachverhalte bereits als geklärt betrachten, noch bevor eine kontradiktorische Prüfung stattgefunden hat. Eine Seite betritt den Gerichtssaal mit einem Denkmodell, das bereits als normiert gilt. Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Neutralität der Justiz schwindet. …

Die Wiederherstellung der Integrität erfordert keine Feindseligkeit gegenüber der Wissenschaft oder den Gerichten. Sie erfordert die Wiederherstellung von Grenzen. Die juristische Ausbildung muss wieder dazu übergehen, Methoden, Unsicherheiten und Grenzen zu erklären, anstatt umstrittene Schlussfolgerungen zu billigen. Interessenkonflikte müssen offengelegt werden. Interessenvertretung muss außerhalb von Institutionen bleiben, die mit unparteiischer Rechtsprechung betraut sind.

Isaac schlägt vor, dass der Kongress als angemessene Maßnahme die Mittel für das FJC und die NASEM zurückhalten sollte, bis diese wieder zu einer objektiven Darstellung der Wissenschaft zurückkehren, und dass die vierte Auflage des wissenschaftlichen Handbuchs des FJC bis dahin vollständig aus dem Verkehr gezogen werden sollte. Die Gerichte könnten weiterhin die dritte Auflage verwenden, bis eine unvoreingenommene, objektive und ausgewogene Darstellung der zur Diskussion stehenden wissenschaftlichen Sachverhalte und der rechtlichen Debatte erarbeitet und veröffentlicht worden ist.

Quellen: Climate Change Weekly; CO2 Coalition; American Energy Works; The Honest Broker

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-574-the-fight-for-an-honest-judicial-assessment-of-climate-science-is-not-over/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Der Kampf um eine objektive wissenschaftliche Bewertung der Klimawissenschaft ist noch nicht vorbei erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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