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M-PATHIE – Zu Gast heute: Harald Walach "Mehr Spiritualität wagen"

26. Mai 2026 um 18:12

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Harald Walach "Mehr Spiritualität wagen"
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M-PATHIE – Zu Gast heute: Harald Walach "Mehr Spiritualität wagen"

Professor Dr. Dr. Harald Walach ist Philosoph, Psychologe und Vorsitzender des Vereins Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V. (MWGFD). Von Beginn an äußerte er Skepsis an der Pandemie und positionierte sich als Aufklärer. Aufklärung betrachtet er als eine natürliche Konsequenz der Wissensgenerierung, da sie die Verbreitung neuen Wissens und die Korrektur falscher Wissenszusammenhänge beinhaltet. 

In diesem Gespräch sprechen Moderator Rüdiger Lenz und Harald Walach über die Verbindung von Aufklärung und Spiritualität und befassen sich mit der Frage, inwieweit die Wissenschaft spirituelles Wissen integrieren und tolerieren kann.

Harald Walach zeichnet sich durch seine ruhige und bescheidene Art aus, gepaart mit einer beeindruckenden Bandbreite an Wissenszusammenhängen. In früheren Zeiten wurden Geisteswissenschaftler wie er, die diese Eigenschaften verkörperten, als Universalgelehrte bezeichnet.

Hier der Link zu dem im Interview angesprochenen Buch von Professor Dr. Dr. Harald Walach "Spiritualität – Warum wir die Aufklärung weiterführen müssen": https://c.kopp-verlag.de/kopp,verlag_4.html?1=1056&3=0&4=&5=&d=https%3A%2F%2Fwww.kopp-verlag.de%2FSpiritualitaet.htm%3Fwebsale8%3Dkopp-verlag%26pi%3DB3550982

Informationen zu Professor Dr. Dr. Harald Walach finden Sie unter: https://harald-walach.de/

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Franz Hörmann "Befreiung vom Geld"

05. Mai 2026 um 20:27

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M-PATHIE – Zu Gast heute: Franz Hörmann "Befreiung vom Geld"
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M-PATHIE – Zu Gast heute: Franz Hörmann "Befreiung vom Geld"

Professor Dr. Franz Hörmann ist ein renommierter Wirtschaftswissenschaftler und lehrte an der Universität Wien. Sein Spezialgebiet umfasst die Geldtheorie und die Geldschöpfung, die, wie er sagt, durch einen einfachen Buchungssatz aus dem Nichts mittels Bilanzverlängerung erzeugt wird.

Sein umfassendes Wissen fasste er in seinem Buch „Das Ende des Geldes“ zusammen. Dieses bietet Interessierten wertvolle Einblicke und ist kostenfrei als PDF-Datei auf seiner Webseite verfügbar. Franz Hörmann ist bekannt für seine Offenheit und die Bereitschaft, seine Analysen und Meinungen einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Dies machte ihn jedoch für einige zu einer kontroversen Figur, da seine Erklärungen so manches bis dahin geltende Geheimnis offen aussprachen. Denn bis er öffentlich erklärte, dass Geld aus dem Nichts erschaffen wird, war er im Mainstream ein gefragter Wirtschaftsexperte.

In diesem Gespräch diskutieren Moderator Rüdiger Lenz und Franz Hörmann über Themen wie Immobilienbesitz in den Vereinigten Staaten, das Finanzsystem, eine alternative Perspektive auf den Iran-Krieg, Humankapital, ein neues Kapitalsystem sowie über den Wettbewerb um außerirdische Technologie.

Mehr über Prof. Dr. Franz Hörmann hier: http://www.franzhoermann.com/ und hier: https://volition14.at/v11-gastredner/#referenten

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Der aktuelle Stand der Klimawissenschaft: Unsicherheit, Komplexität und die daraus resultierende Politik

05. Mai 2026 um 16:00

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Anthony Watts

Von Zeit zu Zeit lohnt es sich, Abstand von der täglichen Flut unsinniger Untergangs-Schlagzeilen zu nehmen und Bilanz darüber zu ziehen, wie die Lage tatsächlich ist. Nicht so, wie es in Pressemitteilungen dargestellt wird, nicht so, wie es Interessenverbände gerne hätten – sondern so, wie es die zugrunde liegende Wissenschaft, die Daten und die Institutionen tatsächlich zeigen. Die Klimawissenschaft befindet sich heute in einer ungewöhnlichen Lage: Sie ist technisch hochentwickelt, wird großzügig finanziert und genießt ein politisches Ansehen, wie es nur wenige wissenschaftliche Bereiche je erfahren haben. Diese Kombination bringt sowohl Unsicherheit als auch – zwangsläufig – Komplikationen mit sich.

Beginnen wir mit der Wissenschaft selbst.

Es steht außer Frage, dass das Beobachtungsnetzwerk heute besser ist als noch vor Jahrzehnten. Satellitenmessungen, Ozeanbojen, Reanalyse-Datensätze – all dies hat eine Detailtiefe geschaffen, von der frühe Forscher nur träumen konnten. Doch die verbesserte Messtechnik hat die Unsicherheit nicht beseitigt; sie hat lediglich dazu geführt, dass sich der Ort verlagert hat, an dem diese Unsicherheit liegt. Temperaturaufzeichnungen unterliegen beispielsweise weiterhin Anpassungen, Homogenisierungs-Verfahren und laufenden Überarbeitungen. Jeder dieser Schritte mag für sich genommen gerechtfertigt sein, doch der kumulative Effekt führt zu einer Unklarheit, die eher einer genauen Prüfung als automatischem Vertrauen bedarf.

Klimamodelle bilden unterdessen weiterhin das Rückgrat langfristiger Prognosen. Sie sind komplexer geworden und berücksichtigen atmosphärische Chemie, Ozeandynamik und Veränderungen der Landnutzung mit zunehmender Detailgenauigkeit. Doch Komplexität ist nicht gleichbedeutend mit Genauigkeit. Modellensembles weisen nach wie vor eine große Streuung bei den Schätzungen der Klimasensitivität auf, und ihre bisherige Leistungsfähigkeit zeigt je nach gewählter Messgröße eine uneinheitliche Qualität. Einige Modellläufe stimmen recht gut mit den Beobachtungen überein; andere überschätzen die Erwärmungstrends, insbesondere in der tropischen Troposphäre – einer Region, von der einst erwartet worden war, dass sie einen eindeutigen „Fingerabdruck“ des Treibhauseffekts liefern würde.

Was in öffentlichen Diskussionen oft fehlt ist die Unterscheidung zwischen Rückblick und Vorhersage. Ein Modell, das auf vergangene Daten abgestimmt ist, weist nicht zwangsläufig Vorhersagekraft auf. Wie uns ein oft zitiertes Prinzip der Statistik in Erinnerung ruft, ist die Anpassung an bekannte Daten relativ einfach; die Vorhersage unbekannter Daten ist der eigentliche Test. Dennoch beruht ein Großteil des Vertrauens, das den politischen Entscheidungsträgern vermittelt wird, auf Szenarien, die Jahrzehnte in die Zukunft reichen und sich auf Annahmen über Emissionen, technologischen Wandel und sozioökonomische Entwicklungspfade stützen, die selbst höchst spekulativ sind.

Dann ist da noch die Frage der Ursachen-Zuordnung. Die Behauptung, dass die jüngste Erwärmung in erster Linie auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, wird vielfach wiederholt, doch der Grad der Gewissheit, der dieser Behauptung zugrunde liegt, variiert je nach ihrer Formulierung. Studien zur Erkennung und Ursachen-Zuordnung verwenden statistische Verfahren, um menschliche und natürliche Einflüsse voneinander zu trennen, doch diese Verfahren hängen stark von den Modellergebnissen ab. Wenn Modelle zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, übernimmt die Ursachen-Zuordnung diese Unsicherheit. Es handelt sich um einen Zirkelschluss, dem in vereinfachten Zusammenfassungen selten Rechnung getragen wird.

Damit soll keineswegs behauptet werden, dass Treibhausgase keinen Einfluss auf das Klima hätten. Die Grundlagen der Strahlungsphysik sind seit über einem Jahrhundert bekannt. Die Frage drehte sich stets um das Ausmaß, Rückkopplungen und die relative Bedeutung natürlicher Schwankungen. Sonneneinflüsse, Ozean-Oszillationen und die Dynamik der Wolken sind nach wie vor Bereiche, in denen das Verständnis lückenhaft ist. Insbesondere Wolken – diese allgegenwärtigen, sich ständig verändernden Merkmale der Atmosphäre – stellen weiterhin eine der größten Unsicherheitsquellen bei Schätzungen der Klimasensitivität dar.

Wenden wir uns nun dem politischen Klima zu, das all dies umgibt.

Die Klimawissenschaft ist in einer Weise eng mit der Politik verflochten, wie es bei kaum einer anderen Disziplin der Fall ist. Förderprioritäten, institutionelle Anreize und die Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit werden alle von der wahrgenommenen Dringlichkeit des Themas geprägt. Regierungen stellen Milliarden für Klimaschutzstrategien bereit, internationale Abkommen hängen von Modellprognosen ab, und ganze Industriezweige werden unter dem Motto der Dekarbonisierung umgestaltet.

Dies führt zu einer Rückkopplungsschleife. Wissenschaftliche Erkenntnisse fließen in die Politik ein, aber politische Prioritäten beeinflussen auch, welche wissenschaftlichen Fragen Beachtung finden. Forscher sind Menschen; sie reagieren wie jeder andere auf Anreize. Wenn Förderorganisationen bestimmte Ergebnisse in den Vordergrund stellen – etwa Auswirkungen, Risiken und Worst-Case-Szenarien –, ist es nicht verwunderlich, dass in diesen Bereichen die meisten Aktivitäten stattfinden. Alltäglichere Fragen, wie die Verfeinerung von Basiswerten oder die Erforschung natürlicher Schwankungen, finden trotz ihrer Bedeutung tendenziell weniger Beachtung.

Die Berichterstattung in den Medien verstärkt diese Dynamik. Nuancen kommen in Schlagzeilen nicht gut zur Geltung. Eine Studie, die auf eine geringe Unsicherheit hindeutet, sorgt nicht für Klicks; eine Prognose dramatischer Veränderungen hingegen schon. Im Laufe der Zeit verzerrt dies die öffentliche Wahrnehmung und vermittelt den Eindruck eines größeren Konsens‘ und einer höheren Präzision als die zugrunde liegende Wissenschaft notwendigerweise stützt. Außerdem hemmt dies eine offene Debatte, weil abweichende Meinungen oft als Behinderung und nicht als Teil des normalen wissenschaftlichen Prozesses dargestellt werden.

Hinzu kommt die internationale Dimension. Die Klimapolitik ist zu einem zentralen Bestandteil der globalen Diplomatie geworden, wobei Abkommen wie das Pariser Abkommen Ziele festlegen, die ebenso politisch wie wissenschaftlich sind. Entwicklungsländer müssen wirtschaftliches Wachstum gegen Emissionsbeschränkungen abwägen, während Industrieländer mit den Kosten der Energiewende zu kämpfen haben. Das Ergebnis ist ein Flickenteppich aus Verpflichtungen, von denen viele auf optimistischen Annahmen über zukünftige Technologien und die Einhaltung der Vorgaben beruhen.

Einer der merkwürdigsten Aspekte der aktuellen Lage ist das in politischen Diskussionen zum Ausdruck kommende Maß an Gewissheit im Vergleich zu der bedingten Sprache, die in Fachberichten zu finden ist. Wissenschaftliche Arbeiten sind voller Vorbehalte, Konfidenzintervalle und sorgfältig formulierter Schlussfolgerungen. Bis diese Erkenntnisse in politische Empfehlungen umgesetzt werden, ist ein Großteil dieser Vorsicht verloren gegangen. Was bleibt, ist eine vereinfachte Darstellung, die zwar leichter zu vermitteln ist, aber den zugrunde liegenden Erkenntnissen weniger gerecht wird.

Wo stehen wir also?

Die Klimawissenschaft ist weder in dem oft dargestellten simplen Sinne „gesichert“ noch völlig orientierungslos. Es ist ein Fachgebiet, das von echten Fortschritten neben anhaltenden Unsicherheiten geprägt ist. Die Herausforderung besteht darin, eine klare Grenze zwischen dem aufrechtzuerhalten, was bekannt ist, dem, was abgeleitet wird, und dem, was prognostiziert wird. Diese Unterscheidungen zu verwischen mag kurzfristigen politischen Zielen dienen, trägt aber kaum dazu bei, das langfristige Verständnis zu verbessern.

Ein produktiverer Ansatz würde den Schwerpunkt auf Transparenz legen – offene Daten, klare Methoden und die Bereitschaft, Annahmen zu hinterfragen. Er würde zudem ein breiteres Spektrum an Forschungsansätzen fördern, darunter auch Studien, die gängige Modelle anhand von Beobachtungen überprüfen, ohne deren Richtigkeit vorauszusetzen. Wissenschaftlicher Fortschritt beruhte schon immer darauf, etablierte Ideen in Frage zu stellen, und nicht darauf, sie durch Wiederholung zu bekräftigen.

Was die Politik angeht, so ist es unwahrscheinlich, dass sie in nächster Zeit an Intensität verliert. Zu viel steht auf dem Spiel – wirtschaftlich, ökologisch und ideologisch. Ein guter Anfang wäre jedoch, den Unterschied zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischer Propaganda anzuerkennen. Ohne diese Unterscheidung lässt sich nur schwer sagen, ob Entscheidungen auf Daten basieren oder auf dem Wunsch, den Anschein zu erwecken, im Einklang mit diesen zu stehen.

Letztendlich wird das Klimasystem seinen Lauf nehmen, unbeeindruckt von unseren Modellen und unserer Politik. Unsere Aufgabe ist es, es so genau wie möglich zu verstehen und dabei sowohl das anzuerkennen, was wir wissen, als auch das, was wir nicht wissen. Das erfordert ein Maß an intellektueller Ehrlichkeit, das manchmal Mangelware sein kann, wenn Wissenschaft und Politik so eng miteinander verflochten sind.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/27/the-state-of-climate-science-uncertainty-complexity-and-the-politics-that-follow/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Der aktuelle Stand der Klimawissenschaft: Unsicherheit, Komplexität und die daraus resultierende Politik erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Ärzte mit Gewissen — eine Plattform für die Verfolgten

28. April 2026 um 10:24

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veröffentlicht am 28.04.2026 von Team Redaktion Seit 27. April 2026 ist online, was bisher gefehlt hat: eine systematische, dreisprachige Dokumentation der ärztlichen Verfolgung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weitere Länder werden folgen. Auf aerzte-mit-gewissen.org sammeln wir die Geschichten der Ärztinnen und Ärzte, die in den Corona-Jahren nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben und dafür strafrechtlich oder berufsrechtlich verfolgt wurden. Was […]

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Im Gespräch: Andreas Popp | Vom Auswandern und der göttlichen Schöpferkraft

27. April 2026 um 13:49

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Im Gespräch: Andreas Popp | Vom Auswandern und der göttlichen Schöpferkraft
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Im Gespräch: Andreas Popp | Vom Auswandern und der göttlichen Schöpferkraft

Der Unternehmer Andreas Popp ist Querdenker im besten, klassischen Sinne des Wortes.

Er beschreibt im Interview eindrücklich, wie abweichende und unbequeme Meinungen beispielsweise im Medienbetrieb zu einer deutlichen Reaktion führten. Wurde er anfangs von verschieden Medien mehrfach zu Interviews als Experte eingeladen, so blieben diese Einladungen irgendwann aus.

Schon bald bekam auch er einen Eintrag auf dem Rufmordpranger Psiram, mit vergleichsweise bescheidener Länge von etwa 11.000 Buchstaben. Wer auf diesem unseriösen Portal erwähnt wird, darf dies als Ritterschlag verstehen.

Andreas Popp ist dabei nicht nur in betriebs- oder volkswirtschaftlichen Themenbereichen belesen. Das von Markus Fiedler geführte Interview mit ihm streift auch philosophische Gedankengänge.

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Vom Pferdesport zur Pädiatrie

24. April 2026 um 09:19

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veröffentlicht am 24.04.2026; Gastautor: Peter Bickel Medienwissenschaftliche Analyse des ARD-Faktenfinder-Beitrags von Wulf Rohwedder zur CO₂-Maskenstudie beiKindern (Walach et al., JAMA Pediatrics, 2021) — mit Blick aufden Stand der Evidenz fünf Jahre später Am 8. Juli 2021 erschien im „Faktenfinder“ der ARD unter der URLtagesschau.de/faktenfinder/kinder-masken-studie-103.html ein Beitrag von Wulf Rohwedder mit dem Titel „Angebliche Studie – […]

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Eine Vermutung aus dem Jahr 1955 wurde zur falschen Grundlage des menschengemachten Klimas – und wie eine Studie aus dem Jahr 2020 sie als unumstößliche „Wahrheit“ zementierte.

24. April 2026 um 08:00

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Auf X gefunden, Jonathan Cohler, @cohler

1955 beobachtete Hans Suess, dass der radioaktive Kohlenstoff-14-Gehalt in Baumringen in den vorangegangenen fünfzig Jahren abgenommen hatte. Er lieferte eine vorläufige Erklärung. Seine genauen Worte lauteten:

„Der Rückgang lässt sich auf die Freisetzung einer bestimmten Menge an C¹⁴-freiem CO₂ in die Atmosphäre durch die Verbrennung von Kohle und Öl sowie auf den Isotopenaustausch zwischen atmosphärischem CO₂ und dem in den Ozeanen gelösten Bicarbonat zurückführen.“

Lesen Sie diesen Satz aufmerksam. Suess schlug zwei Mechanismen vor – die Verbrennung fossiler Brennstoffe und den natürlichen Austausch im Ozean –, die er mit einem „und“ verband, ohne zu behaupten, welcher von beiden wichtiger sei. Die Formulierung „lässt sich zurückführen auf“ ist typisch für eine Hypothese, nicht für einen Befund. Die Formulierung „eine bestimmte Menge“ ist bewusst vage. Hier tut ein Wissenschaftler, was Wissenschaftler tun sollten: eine plausible Erklärung liefern und die Frage offenlassen.

Was dann geschah, war keine Wissenschaft, sondern Soziologie.

Die nachfolgende Literatur nahm Suess’ Satz, strich den zweiten Mechanismus (den ozeanischen Austausch), formulierte den ersten (fossile Brennstoffe) von: „kann zugeschrieben werden auf“ zu: „wird verursacht durch“ auf und nannte das Ergebnis den „Suess-Effekt“ – als hätte Suess selbst fossile Brennstoffe als alleinige Ursache identifiziert. Das hatte er nicht. Er hatte eine zweiteilige Vermutung aufgestellt, ohne einen der beiden Teile quantitativ zu belegen.
Doch die vereinfachte Version ließ sich leichter zitieren, leichter lehren, leichter in Modelle einbauen und leichter finanzieren. Also setzte sich die vereinfachte Version durch. In den 1970er-Jahren fand sie Eingang in die Lehrbücher. In den 1990er-Jahren in die IPCC-Berichte. In den 2000er-Jahren galt sie als so selbstverständlich, dass ihre Behauptung ohne Beweise als ausreichend angesehen wurde.

Im November 2020 veröffentlichten Heather Graven (Leiterin der Forschungsgruppe Kohlenstoffkreislauf am Imperial College London seit 2013), Ralph Keeling (Sohn von Charles David Keeling (1928–2005)) und Joeri Rogelj die Studie „Changes to Carbon Isotopes in Atmospheric CO₂ Over the Industrial Era and Into the Future“ in der Fachzeitschrift „Global Biogeochemical Cycles“, die als maßgebliche Darstellung dieses „Konsenses“ gelten sollte. Die Studie wurde als „Grand Challenges“-Papier – eine wegweisende Übersichtsarbeit, die den aktuellen Wissensstand eines ganzen Forschungsfeldes definieren sollte – ausgezeichnet. Sie wurde vielfach zitiert, vom IPCC verwendet, vom MIT Climate Portal referenziert und gilt als die maßgebliche Quelle für die Isotopenbeweise der anthropogenen CO₂-Anreicherung. Die Studie ist umfassend, technisch detailliert und mit akribischen Quellenangaben versehen. Sie basiert jedoch vom ersten Satz der Zusammenfassung bis zur letzten Projektion in Abschnitt 8 auf der unhinterfragten Suess- Annahme.Und die Struktur verschleiert diese Annahme.

Hier ein Beispiel:

Die Architektur eines Zirkelschlusses.

Die Zusammenfassung von Graven et al. (2020) enthält folgenden Satz:

 „Vorzeichen und Ausmaß der Veränderungen werden hauptsächlich durch globale Emissionen fossiler Brennstoffe bestimmt.“

Dies liest sich wie ein Befund – eine aus Beweisen gezogene Schlussfolgerung. Das ist es aber nicht . Es beschreibt lediglich, was innerhalb des Modells der Autoren geschieht, wenn sie eine Eingangsgröße variieren. Das Modell wurde mit Emissionen fossiler Brennstoffe als dominierender exogener Einflussgröße erstellt. Es wurde so angepasst, dass es historische Isotopendaten unter der Annahme reproduziert , dass fossile Brennstoffe die beobachteten Veränderungen verursacht haben. Anschließend wurde das Modell für sechs Zukunftsszenarien simuliert, in denen ausschließlich die Emissionen fossiler Brennstoffe variieren. Das Ergebnis zeigt erwartungsgemäß, dass die Emissionen fossiler Brennstoffe das Resultat „hauptsächlich bestimmen“.

Dies wird in der Zusammenfassung so dargestellt, als handele es sich um eine Entdeckung über die physikalische Welt. Der Zirkelschluss schließt sich:

  • Man nimmt an, dass fossile Brennstoffe der dominierende Faktor für Isotopenveränderungen sind.
  • Dann erstellt man ein Modell, in dem fossile Brennstoffe der dominierende Faktor sind.
  • Das Modell wird so angepasst , dass es die historischen Daten unter dieser Annahme reproduziert.
  • In den Zukunftsszenarien werden ausschließlich fossile Brennstoffe variiert.
  • Es wird ausgeführt, dass fossile Brennstoffe den Output dominieren.

An keinem Punkt dieser Kette wird die Annahme überprüft, sondern im Gegenteil immer wieder bestätigt. Die Studie stellt nie die entscheidende Frage, die den Kreislauf durchbrechen könnte: Hat sich der Nettoeintrag von Isotopen in die Atmosphäre tatsächlich in einer Weise verändert, die mit den steigenden Emissionen fossiler Brennstoffe vereinbar ist?

Diese Frage ist beantwortet. Demetris Koutsoyiannis führte in einer 2024 veröffentlichten Studie, die dieselben Scripps-Daten wie Graven et al. verwendet, die Massenbilanzinversion durch, die Graven et al. nicht vorgenommen hatten. Er berechnete die Nettoeintragssignatur δ¹³C_I – den isotopischen Fingerabdruck aller Stoffe, die aus allen Quellen zusammen in die Atmosphäre gelangen, abzüglich aller Senken. Wenn fossile Brennstoffe die Isotopenveränderungen „hauptsächlich bestimmen“ würden, müsste diese Größe mit steigenden kumulativen Emissionen sinken. Die kumulativen Emissionen haben sich zwischen 1978 und 2022 etwa verdreifacht.

Die Eintragssignatur blieb jedoch unverändert . Der Wert lag bei etwa −13,2 Promille und war innerhalb des Rauschens konstant. Dies wurde über vier global verteilte Messstationen, über mehr als 40 Jahre instrumenteller Daten und über fünf Jahrhunderte Proxy-Daten, die bis in die Kleine Eiszeit zurückreichen, beobachtet. Koutsoyiannis entwickelte daraufhin ein Zwei-Parameter-Modell, das ausschließlich durch die natürliche Saisonalität der Biosphäre – die jährliche Atmung der Vegetation – ohne anthropogene Einflüsse bestimmt wird. Es reproduzierte den gesamten δ¹³C-Verlauf an allen vier Stationen mit einer erklärten Varianz von 98 bis 99 Prozent.

Der Faktor für fossile Brennstoffe ist nicht unerheblich, sondern überflüssig. Seine Hinzunahme verbessert die Anpassung nicht.

Was Graven et al. hätten tun sollen, aber nicht taten:

Das Bemerkenswerte an Graven et al. (2020) ist, dass die Autoren das Instrument, mit dem ihre Prämisse überprüft worden wäre, durchaus kennen. Sie diskutieren Keeling-Plots – genau die Methode, die Koutsoyiannis verwendet hat – in Abschnitt 6 ihrer Arbeit. Sie beschreiben, wie der Keeling-Plot „die Isotopensignatur einer CO₂-Quelle oder -Senke quantifiziert, indem er die Massenbilanzgleichungen für CO₂ und ¹³CO₂ so manipuliert, dass die Isotopensignatur durch den Achsenabschnitt oder die Steigung einer Regressionsgeraden gegeben ist.“ Sie zitieren Anwendungen dieser Methode auf lokaler und regionaler Ebene.

Sie wenden sie jedoch nie global an. Sie fragen nie, wie der Achsenabschnitt des Keeling-Plots für die gesamte Atmosphäre im Verlauf der Industrialisierung aussieht. Sie überprüfen nie, ob sich die Netto-Input-Signatur verschoben hat. Die einzige diagnostische Methode, die ihre zentrale These bestätigen oder widerlegen könnte – eine einfache Berechnung, die lediglich die bereits vorhandenen Daten erfordert – fehlt in der Arbeit. Stattdessen gehen sie direkt von der Annahme zum Modell und zur Projektion über und behandeln die Annahme als etabliertes Hintergrundwissen, das so selbstverständlich ist, dass es keiner Überprüfung bedarf.

Die Biosphäre, die sich im Verborgenen hält:

Graven et al. reproduzieren in ihrer Abbildung 1 ein Diagramm, das die typischen δ¹³C-Bereiche für jeden Kohlenstoffpool zeigt, der mit atmosphärischem CO₂ interagiert.

Commissioned Manuscript Open Access
Changes to Carbon Isotopes in Atmospheric CO2 Over the Industrial Era and Into the Future
Heather Graven, Ralph F. Keeling, Joeri Rogelj First published: 23 October 2020
https://doi.org/10.1029/2019GB006170Digital Object Identifier (DOI)

Fig-1_Changes to Carbon Isotopes

Abbildung 1

Diagramm des ¹³C -Verlaufs im globalen Kohlenstoffkreislauf, das die Wechselwirkungen der Kohlenstoffpools mit atmosphärischem CO₂ im Zeitraum der Industrialisierung zeigt. Typische δ¹³C-Werte sind für jeden Pool angegeben (Andres et al .2000 ; Bowling et al .2008 ; Graven et al .2017 ; Olsen et al .2019 ). Der globale Durchschnittswert von δ¹³CO₂ betrug 2015 −8,4 ‰ und 1850 −6,6 ‰ .. Prozesse mit signifikanter Fraktionierung sind kursiv, Prozesse ohne signifikante Fraktionierung in normaler Schrift dargestellt.

Fig-2_Changes to Carbon Isotopes

Abbildung 2

Diagramm des ¹⁴C -Kreislaufs im globalen Kohlenstoffkreislauf, das die Wechselwirkungen der verschiedenen Kohlenstoffpools mit atmosphärischem CO₂ im Zeitraum der Industrialisierung zeigt . Typische Bereiche für Δ¹⁴C sind für jeden Pool dargestellt. Der globale Mittelwert von Δ¹⁴CO₂ betrug 2015 etwa 15 und 1850 0 ‰, während Δ¹⁴CO₂ in der Troposphäre 1964–1965 mit 600 ‰ bis 1000 ‰ deutlich höher lag (Abbildung  3 ). Im flachen Ozean betrug der mittlere Wert von Δ¹⁴C 2015 etwa 5 ‰ und 1850 −50 ‰. ¹⁴C entsteht natürlich durch kosmische Strahlung und anthropogen durch nukleare Aktivitäten. Das gesamte ¹⁴C zerfällt radioaktiv mit einer Halbwertszeit von 5700 Jahren.

Dieses Diagramm – das auch Koutsoyiannis reproduziert und analysiert – zeigt deutlich, dass sich die terrestrische Biosphäre (C3-Pflanzen mit −26 bis −28 ‰, organische Bodensubstanz noch stärker verarmt) mit fossilen Brennstoffen (Kohle mit etwa −24 ‰, Erdöl mit −26 bis −30 ‰, Erdgas mit −44 ‰) überschneidet und häufig isotopisch leichter ist als diese. Der jährliche CO₂-Fluss der Biosphäre beträgt etwa 96 % des gesamten atmosphärischen Umsatzes. Fossile Brennstoffe tragen etwa 4 % bei. Die Studie präsentiert dieses Diagramm und zieht daraus die gegenteilige Schlussfolgerung. Wenn 96 % des in die Atmosphäre gelangenden CO₂ aus natürlichen Quellen stammen, die genauso isotopisch verarmt oder sogar noch stärker verarmt sind als fossile Brennstoffe, dann ist das qualitative Argument – ​​„Die Luft wird isotopisch leichter, daher müssen fossile Brennstoffe die Ursache sein“ nicht haltbar. Die Biosphäre ist eine weitaus größere Quelle isotopisch leichten Kohlenstoffs als die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Abbildung 1 der Studie selbst belegt dies, wird aber ignoriert.

Wie dies eine ganze Generation indoktrinierte.

Graven et al. (2020) ist keine gewöhnliche wissenschaftliche Arbeit. Es handelt sich um einen Übersichtsartikel zu den „Grand Challenges“ – eine Arbeit, die das Selbstverständnis eines Forschungsfeldes prägt. Sie wird Doktoranden als Pflichtlektüre empfohlen. In Forschungsanträgen wird sie zitiert, um den Rahmen für zukünftige Forschung zu schaffen.

Der IPCC verweist auf sie als maßgebliche Zusammenstellung. Wissenschaftskommunikationsmedien – MIT, NASA, Universitätswebseiten – verlinken auf sie als die endgültige Erklärung dafür, warum Kohlenstoffisotope die menschliche Verantwortung für den Anstieg des CO₂-Gehalts beweisen. Ein Doktorand, der diese Arbeit im Jahr 2021 liest, wird folgende Erkenntnisse gewinnen: Die isotopischen Beweise für die anthropogene CO₂-Zuschreibung sind gesichert, umfassend und quantitativ. Der „Suess-Effekt“ ist ein etablierter physikalischer Mechanismus, keine Hypothese. Die Modelle reproduzieren die Daten. Die Zukunftsprognosen ergeben sich aus den physikalischen Gesetzen. Die einzigen offenen Fragen betreffen die Details zukünftiger Szenarien und deren Auswirkungen auf die Radiokohlenstoffdatierung und forensische Anwendungen. Zu keinem Zeitpunkt würde dieser Student auf die Information stoßen, dass sich die Netto-Isotopensignatur nicht verändert hat. Zu keinem Zeitpunkt würde er erfahren, dass ein einfaches Biosphärenmodell ohne fossile Brennstoffe 99 % der Varianz in den Daten reproduziert. Zu keinem Zeitpunkt würde er entdecken, dass Suess selbst zwei Mechanismen vorschlug, sich aber auf keinen von beiden festlegte. Zu keinem Zeitpunkt würde er aufgefordert werden, die eine Berechnung durchzuführen – den globalen Keeling-Plot-Achsenabschnitt –, die die Prämisse überprüfen würde, auf der die gesamte Arbeit beruht.

So funktioniert Indoktrination in der Wissenschaft. Es genügt, wenn eine Prämisse alt genug, weit genug verbreitet und tief genug in die Methodik eingebettet ist, dass sie unsichtbar wird. Die Zuschreibung an Suess hielt 1955 als vorläufige Vermutung Einzug in die Literatur. Bis 2020 war sie zum tragenden Fundament eines Übersichtsartikels zu den „Großen Herausforderungen“ in einer der renommiertesten Fachzeitschriften geworden, im Abstract als Fakt dargestellt, im Hauptteil nie überprüft und einer neuen Generation von Wissenschaftlern als etabliertes Wissen vermittelt.

 Koutsoyiannis testete es 2024. Es scheiterte.

Die Eingangssignatur ist konstant. Die Biosphäre erklärt alles. Fossile Brennstoffe sind in den Daten nicht nachweisbar. Die maßgebliche Arbeit auf diesem Gebiet basiert auf einer Annahme, die die Daten bei genauerer Betrachtung nicht stützen. Die Generation von Wissenschaftlern, die mit dieser Arbeit ausgebildet wurde, wird sich früher oder später damit auseinandersetzen müssen. Die Mathematik kümmert sich nicht darum, wie oft die Annahme zitiert wurde oder wie renommiert die Zeitschrift ist, die sie veröffentlicht hat. Die Massenerhaltung ist keine von Fachkollegen begutachtete Meinung. Sie ist eine buchhalterische Identität. Und die Bilanz stimmt nicht so überein, wie Graven et al. behauptet haben.

https://x.com/cohler/status/2045091890941292767?s=20

Jonathan Cohler

„Meistaufgenommener Klarinettensolist unserer Zeit“ – Fanfare. Klarinettist/Dirigent, Softwareentwickler, KI- und Klimawissenschaftler.

http://cohlerclassical.com,  http://papers.jcohler.com

 

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Ärzte mit Gewissen

16. März 2026 um 10:50

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veröffentlicht am 16.3.2026; Autor: Peter Bickel Ärzte unter Verfolgung — helfen Sie uns, die Fälle sichtbar zu machen Seit 2020 wurden hunderte Ärztinnen und Ärzte im deutschsprachigen Raum strafrechtlich oder berufsrechtlich verfolgt — weil sie Maskenatteste ausstellten, individuelle Impfberatung leisteten oder öffentlich Kritik an gesundheitspolitischen Maßnahmen übten. Viele verloren ihre Approbation, ihre Existenzgrundlage oder wurden […]

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Freispruch fordert die Verteidigung… Logisch !

06. März 2026 um 07:18

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veröffentlicht am 06.03.2026 von Team Redaktion; Gastautorin: C. Pfeiffer Die Verfolgung der Ärzte mit Gewissen ist auch in Frankreich bittere Realität. So musste sich der Arzt Dr. Michel Procureur vor der Ärztekammer und vor dem Strafgericht wegen seines mutigen Einsatzes für seine Patienten verantworten. Am Dienstag, den 17. Februar 2026 hatte Dr. Michel Procureur, Hals-Nasen- […]

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„Folge der Wissenschaft“: Wie ein Leitsatz zur Waffe politischer Macht wurde

26. Oktober 2025 um 08:22

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Die Covid-Jahre haben das Vertrauen der Menschen in die Wissenschaft erschüttert. Sie wurde für Propagandazwecke missbraucht, um die Bevölkerung in Panik zu versetzen und ethisch …

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