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Heute — 14. April 2026

Teuerung, Steuern rauf, keine Entlastungen: Wie lange hält Österreich diesen Druck noch aus?

14. April 2026 um 18:03

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Die wirtschaftliche Lage in Österreich spitzt sich weiter zu. Im Gespräch zwischen dem langjährigen Chefredakteur und Journalisten-Legende Richard Schmitt und Report24-Herausgeber Florian Machl zeigt sich ein Bild wachsender Unsicherheit, steigender Belastungen bei völliger politischer Orientierungslosigkeit. Niedrige Gasspeicherstände und hohe Energiepreise führen zu der Frage, wie Bevölkerung und Wirtschaft durch den kommenden Winter kommen sollen. Die Regierungspolitik und ihre Erfüllungsgehilfen in den Systemmedien werden als zentrale Ursachen des Problems angesehen.

Schon zu Beginn wird die Energiefrage als akutes Risiko beschrieben. „Unsere Gasspeicher sind zu 35 Prozent voll, also sehr, sehr gering voll“, heißt es. Gleichzeitig stehe die teuerste Phase für den Einkauf von Erdgas erst bevor. Die Konsequenz sei absehbar: deutlich steigende Heizkosten. Für viele Haushalte drohe damit eine massive finanzielle Belastung, die kaum noch auszugleichen sei. Dasselbe gilt für die Wirtschaft, die von Gas abhängig ist. Sehen Sie hier das ganze Gespräch auf YouTube.

Energiekrise trifft auf politische Untätigkeit

Die Gesprächspartner sehen darin kein isoliertes Problem, sondern Teil einer größeren Entwicklung. Während die Kosten für Energie, Treibstoffe und Lebensmittel steigen, fehle es aus ihrer Sicht an wirksamen Gegenmaßnahmen. Zwar würden punktuelle Entlastungen angekündigt, diese stünden jedoch in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Preissteigerungen. Die Differenz zwischen politischer Darstellung und realer Belastung werde von immer mehr Menschen wahrgenommen.

Zugleich wird kritisiert, dass politische Prioritäten falsch gesetzt seien. Während im Inland gespart werde, flössen erhebliche Mittel ins Ausland. Dies betreffe sowohl internationale Förderprogramme als auch finanzielle Verpflichtungen im Rahmen der Europäischen Union. Die Frage, ob diese Mittel im eigenen Land nicht dringender benötigt würden, stelle sich in dieser Regierung niemand.

Kritik an Steuerpolitik und Wirtschaftsstandort

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Steuerpolitik. Die wiederkehrende Diskussion über neue Abgaben – von Vermögens- bis hin zu speziellen Verbrauchssteuern – wird als Signal für eine zunehmende Belastung interpretiert. Gleichzeitig werde der Wirtschaftsstandort geschwächt, da Unternehmen unter diesen Rahmenbedingungen abwandern könnten. Beispiele aus Nachbarländern würden zeigen, dass günstigere Bedingungen anderswo geschaffen und von großen Unternehmen auch angenommen werden.

In diesem Zusammenhang wird auch auf steigende Arbeitslosigkeit verwiesen. Wenn Unternehmen Investitionen zurückstellen oder ins Ausland verlagern, habe dies unmittelbare Folgen für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung. Die Sorge vor stagnierendem oder sogar negativem Wachstum wird als realistisch eingeschätzt.

Medien unter Druck und Vertrauensverlust

Breiten Raum nimmt die Rolle der Medien ein. Laut Schmitt sei der Druck auf Journalisten gestiegen, bestimmte Themen nur eingeschränkt zu behandeln. Finanzielle Abhängigkeiten von staatlichen Inseraten oder Förderungen könnten dazu führen, dass kritische Berichterstattung begrenzt werde. Dies betreffe insbesondere größere Medienhäuser, die hohe Kostenstrukturen aufrechterhalten müssten.

Die Folge sei ein wachsender Vertrauensverlust. Wenn zentrale Probleme nicht offen diskutiert würden, wendeten sich Teile der Bevölkerung alternativen Informationsquellen zu. Gleichzeitig steige die Zahl arbeitsloser Journalisten, was den Anpassungsdruck innerhalb der Branche weiter erhöhe.

Zweifel an europäischer Koordination

Auch die europäische Ebene wird kritisch betrachtet. In einer Situation, in der Energiepreise steigen und Versorgungssicherheit unsicher erscheint, fehle es an koordinierter Strategie. Nationale Alleingänge würden dominieren, während gemeinsame Lösungen ausblieben. Dies schwäche die Position Europas auf den internationalen Energiemärkten zusätzlich.

Besonders hervorgehoben wird die fehlende Kommunikation politischer Entscheidungsträger. In einer Phase wachsender Unsicherheit werde erwartet, dass klare Strategien präsentiert werden. Stattdessen entstehe der Eindruck von Abwarten und Schweigen, was die Verunsicherung weiter verstärke.

Wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung

Am Ende steht die Frage nach der gesellschaftlichen Entwicklung. Steigende Lebenshaltungskosten, Unsicherheit über die Energieversorgung und das Gefühl politischer Entfremdung führen laut den Gesprächspartnern zu wachsender Unzufriedenheit. Viele Menschen hätten den Eindruck, dass ihre Interessen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Helfen würden vielleicht Neuwahlen – aber die sind nicht in Sicht.

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Österreich Wer nicht zum Deutschkurs geht, soll ins Gefängnis

14. April 2026 um 03:30

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Will Migranten mit scharfen Sanktionen in den Deutschkurs zwingen: Österreichs Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP). Foto: IMAGO / SEPA.Media

Migranten, die Integrationskurse schwänzen oder Prüfungen verweigern, sollen in Österreich künftig tief in die Tasche greifen. Ein Gesetzentwurf sieht Geldstrafen bis 5.000 Euro und im Wiederholungsfall sogar Haft vor.

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Doppelmoral ehemals christlicher ÖVP am Beispiel Johanna Mikl-Leitner

03. April 2026 um 07:14

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Die österreichische Volkspartei hat jedes Ideal verraten, das früher zu den Grundsäulen der Partei zählte. Das Grundsatzprogramm von 1995 stützte sich auf Familie, Ehe, Gerechtigkeit, Freiheit – und vor allem ein christliches Leitbild. Nichts davon ist übrig geblieben, außer der Selbstgerechtigkeit. Ein faszinierendes Beispiel ist die Grande Dame der Partei, die mächtige niederösterreichische Landeshauptfrau Mikl Leitner. Einst begrüßte sie die “Flüchtlinge” persönlich bei ihrer Ankunft am Bahnhof – jetzt will sie plötzlich davor gewarnt haben.

Ist es kognitive Dissonanz oder schlichtweg die Unverfrorenheit einer Politikerin, die fest damit rechnet, dass das Gedächtnis der meisten Wähler bis zur eigenen Nasenspitze und vielleicht ein paar Monate darüber hinaus reicht? Man kann kaum glauben, was Mikl Leitner im TV-Format “Ärmel hoch” auf Puls 24 zu Protokoll gibt – ohne jede Scham zu zeigen. Sie habe “oft gewarnt” vor den “Massen an Menschen, die zu uns kommen”, aber man hätte ihr zu wenig Glauben geschenkt. Und sie fuhr fort: “Im Blick zurück hat jeder realisiert, ich hatte mit meinen Warnungen recht.”

Die Wahrheit ist eine andere. Mikl-Leitner war eine der treibenden Kräfte hinter der widerspruchslosen Akzeptanz der rechtswidrigen Massenmigration nach Österreich und Europa. Sie selbst inszenierte sich als die beste Willkommensklatscherin von allen, ließ sich mit echter oder gespielter Rührung mit mohammedanischen Einwanderern ablichten, begab sich persönlich zum Bahnhof, um die Ankömmlinge zu begrüßen.

Sie nutzte das damals geschaffene “Durchgriffsrecht”, um die ganze Nation mit Asylheimen vollzupflastern. Dabei darf man nicht vergessen – sie war damals nicht Landeshauptfrau, sondern übte 2015 das Amt der Innenministerin aus (insgesamt von 2011 bis 2016). Es wäre in ihrer Zuständigkeit gelegen, das Land und seine Menschen angemessen zu schützen – sie entschied sich für das Gegenteil. Doch sie bereitete das Feld für die Überflutung mit kulturfremden, arabischen Migranten auch aktiv vor. So zitierte sie “Die Presse” im Jahr 2021 mit den Worten “Massenzuwanderung muss keiner fürchten”. In dem Artikel führte sie aus, dass Österreich durch Zuwanderung “fehlende qualifizierte Arbeitskräfte” bekommt.

Im Jahr 2017 gab es in Niederösterreich großen Aufruhr, denn der heutige Koalitionspartner und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer bezeichnete Mikl-Leitner im Wahlkampf als “Moslem-Mama” und ließ ein Bild verbreiten, das diese mit mohammedanischem Kopftuch vor einem Minarett zeigte.

Umso erstaunlicher ist es, wie sich Mikl-Leitner seit 2025 in der Öffentlichkeit präsentiert. Neben der eingangs erwähnten, aktuellen Sendung auf Puls 24 existieren zahlreiche Aussagen, sie wäre immer schon migrationskritisch gewesen. Plötzlich äußerte sie sich zustimmend zum Kopftuchverbot, forderte Geldstrafen für Integrationsunwillige und “rechnete mit Merkels Asylpolitik ab”.

Exxtra24 zitierte sie mit den Worten “Europa darf nie wieder so überfordert werden”.  Der „Merkel-Faymann-Deal“ habe „ganz Europa verändert und überfordert“. Und sie fuhr fort: “Europa kann nicht die ganze Welt retten”. Markige Sprüche, die vergessen lassen, wie aktiv sie damals an den Entwicklungen beteiligt war.

Das Sprachrohr des Linksextremismus, “der Standard” berichtete noch im Jahr 2020 über Mikl-Leitners Bahnhofs-Empfang für “Flüchtlinge”. Auch in diesem Artikel werden Widersprüche und vollkommene Kehrtwenden der ÖVP-Politikerin thematisiert: “Wenige Tage später war Mikl-Leitner selbst am Westbahnhof, wo zehntausende Flüchtlinge in Zügen aus Ungarn ankamen. “Mein Herz bebt bei diesen Bildern”, sagte sie damals mit Blick auf die ankommenden Menschen.” (DerStandard).

Faktum ist: Vorfeldorganisationen und Freunde der ÖVP haben an der Massenmigration Millionen bis Milliarden verdient. Die ÖVP, auf europäischer Ebene organisiert in der EVP, war eine der treibenden Kräfte hinter der unkontrollierten, widerrechtlichen Massenmigration. Mikl Leitner hat sich immer nur für die Medien als “harte” Politikerin positioniert – wann immer es Zeit zum Handeln war, hat sie sich für die Belange der Fremden entschieden. Ein Beispiel ist das Asylheim Drasenhofen, wo FPÖ-Landesrat Waldhäusl zum Schutz der Bevölkerung im Jahr 2018 ein scharfes Regiment führen wollte. Dies drehte Mikl-Leitner höchstpersönlich ab.

Im Jahr 2014 wunderte sich “die Presse”, die Innenministerin würde sich als Flüchtlingsversteherin präsentieren. Das hat bis heute niemand aufgearbeitet, obwohl es darauf hinweist, dass die ÖVP im Plan der inszenierten und bestellten Massenmigration eine billigende Hauptrolle spielte. Sie äußerte 2014: „Das Mittelmeer ist schon viel zu lang eine Todeszone” und arbeitete auf EU-Ebene daran, im Rahmen eines “Resettlement-Programms” ein gemeinsames Projekt zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Afrika durchzuführen.

Im Asyl-Ansturmsjahr 2015 wirkte sie aktiv an der Desinformation der Bevölkerung mit und versuchte, den Menschen einzureden, dass die Kriminalität durch die Massenmigration nicht ansteigen, sondern sinken würde. “Die FPÖ versuche immer wieder, den Menschen zu erzählen, dass die Sicherheit an der Grenze geringer geworden sei. Das entspreche nicht der Realität, verwies Mikl-Leitner auf entsprechende Zahlen: Im Grenzgebiet Spielfeld sei die Kriminalität von September bis November zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,3 Prozent, in Bad Radkersburg um 24,9 Prozent oder im Raum Salzburg, wo viele Asylwerber auf ihre Weiterreise nach Deutschland gewartet haben, um 14,6 Prozent gesunken. Man könne Flüchtlinge und Asylwerber nicht einfach mit Kriminellen gleichsetzen, so die Ministerin in Richtung FPÖ.”

Das Wirken der Mikl-Leitner ist insgesamt ein Paradebeispiel dafür, wie man das Wesen der ÖVP verstehen muss. Diese Partei interessiert sich schon lange nicht mehr für das Wohl der Menschen in diesem Land und ist stets dazu bereit, von heute auf morgen ihre Positionen radikal zu verändern, um für sich selbst den größten Gewinn herauszuholen.

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