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Heute — 14. April 2026

Das gefährlich Unsichtbare im Langsamen | Von H.-J. Müllenmeister

14. April 2026 um 08:00

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Das gefährlich Unsichtbare im Langsamen | Von H.-J. Müllenmeister
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Das gefährlich Unsichtbare im Langsamen | Von H.-J. Müllenmeister

Ein Beitrag von Hans-Jörg Müllenmeister.

Wir Menschen glauben, Geschwindigkeit zu verstehen. Wir messen sie in Metern pro Sekunde, in Kilometern pro Stunde, in Rekorden und Bestzeiten. Wir feiern sie im Sport, bewundern sie in Maschinen, fürchten sie im Straßenverkehr. Doch unser Gefühl für Geschwindigkeit ist eine Illusion – ein Produkt unserer Sinne, nicht der Wirklichkeit.

Denn während wir uns im Alltag als ruhende Wesen empfinden, rasen wir in Wahrheit durch das Universum: Wir auf unserer Erde umkreisen die Sonne mit etwa 30 Kilometern pro Sekunde. Das Sonnensystem jagt um das galaktische Zentrum mit rund 220  Kilometern pro Sekunde. Die Milchstraße selbst driftet mit Hunderten von Kilometern pro Sekunde durch den Kosmos.

Nichts spüren wir davon. Kein Ruck, kein Wind, kein Zittern. Wir sitzen in einem perfekt gleichmäßig fahrenden „Zug“, dessen Geschwindigkeit uns verborgen bleibt. 

Psychologie: Geschwindigkeit ist Drama, Langsamkeit ist Hintergrundrauschen

Der Mensch ist ein Tier der Gegenwart. Unser Nervensystem wurde darauf optimiert, Gefahren und Chancen in Sekundenbruchteilen zu erkennen: Ein raschelnder Busch - vielleicht ein Raubtier, ein herannahender Speer - ausweichen.

Langsame Prozesse bedrohen uns nicht unmittelbar. Sie sind evolutionär irrelevant. Darum haben wir keinen Sinn für sie.

Einstein lehrte uns, dass Geschwindigkeit immer relativ ist. Doch unser Bewusstsein ist absolut – es kennt nur das, was sich in unserem eigenen Zeitfenster bewegt. Alles andere erscheint uns als Stillstand. Und genau darin liegt die Gefahr. Denn die Welt ist voller Bewegungen, die so langsam sind, dass wir sie nicht bemerken:

Kontinente driften Zentimeter pro Jahr, 
Böden verarmen über Jahrzehnte, 
Demokratien – wie Figura zeigt – erodieren über Generationen, 
Märkte kippen über Jahrzehnte in Monopole, 
Klimasysteme verschieben sich in Zehntelgraden.

Langsame Prozesse bleiben uns unsichtbar – bis sie eines Tages unaufhaltsam werden, ja gefährlich. Wie der Frosch im warmen Wasserkessel, den man langsam zum Kochen bringt. Ein biologisches Märchen – denn der echte Frosch würde springen. Doch das Bild bleibt wahr: Nicht das Ereignis bedroht uns, sondern der Prozess, der uns an die Hitze gewöhnt.

Während wir für hohe Geschwindigkeiten einen Faible haben, sind uns extrem langsame Geschwindigkeiten in der Natur nicht bewusst. Man könnte darüber spekulieren und philosophieren, warum wir Geschwindigkeit lieben – und Langsamkeit übersehen. 

Bewundernswert ist der Pistolenkrebs. Er schließt seine Scheren in nur einer Millisekunde und erzeugt dabei eine Kavitationsblase im Wasser, die mit einem Knall bis zu 250 dB implodiert und so die Beute betäubt. Diese biologische „Armbrust“ arbeitet mit der unvorstellbaren Beschleunigung von 580.000 m/s². 

Geschwindigkeit ist sichtbar, fühlbar, triumphal

Der Mensch misst sich gern in Dingen, die sich in seinem Zeithorizont abspielen: 

Ein 100‑Meter‑Lauf dauert Sekunden. 
Ein Gepard springt – und wir spüren fast körperlich die Kraft. 
Ein Formel‑1‑Auto rast an uns vorbei und lässt die Luft erzittern.
Geschwindigkeit ist ein Ereignis.
Langsamkeit ist ein Zustand.
Aber Ereignisse prägen sich ein. 

Die unsichtbare Welt der extremen Langsamkeit

Hier beginnt der philosophische Reiz, denn die Natur ist voller Bewegungen, die so langsam sind, dass sie für uns stillstehen: Kontinentalplatten driften mit wenigen Zentimetern pro Jahr, Bäume wachsen Millimeter pro Tag, Gletscher kriechen wie gefrorene Flüsse, ein Berg verwittert in Millionen Jahren, Evolution arbeitet in Jahrtausenden. 

Seeanemonen bewegen sich mit 1 cm pro Stunde – wenn überhaupt.

Für uns ist das „nichts“. Für die Natur ist es alles. Wir sind zu schnell, um das Langsame zu sehen. Wir sind zu langsam, um das Schnelle des Kosmos zu fühlen. 

Das Exponentielle beginnt als Flüstern

Jeder exponentielle Prozess beginnt harmlos. Er ist ein leises Rinnsal, das erst später zum reißenden Strom wird. Es ist die Art von Wachstum, die sich tarnt wie ein Chamäleon: harmlos, unscheinbar, fast lächerlich klein wie auch ein Virus, das sich anfangs nur verdoppelt.

Die Inflation der 1920er Jahre begann nicht mit Schubkarren voller Papiergeld, sondern mit kleinen Preissteigerungen, die man „vorübergehend“ nannte.

Die Finanzkrise 2008 begann nicht mit dem Kollaps von Lehman Brothers, sondern mit winzigen Fehlanreizen im Hypothekenmarkt, die sich über Jahre summierten.

Der Zerfall der Weimarer Republik begann nicht mit der Machtergreifung, sondern mit einer schleichenden Erosion demokratischer Normen, die man lange als „politisches Rauschen“ abtat.

Der Klimawandel begann nicht mit Hitzerekorden, sondern mit Zehntelgraden, die niemand ernst nahm.

Doch das Exponentielle ist kein „bisschen“. Viel wenig ergibt ein Viel. Es ist ein Kipppunkt, ein Umschlag, ein Bruch. Und genau deshalb ist es gefährlich. Das Exponentielle ist die Mathematik der Überraschung. Es wirkt lange wie Stillstand – bis es plötzlich alles ist. 

Die Tragik des Menschen: Wir sehen nur das Spektakel, nicht die Summe

Wir sind blind für die kleinen Abweichungen, die sich addieren. Wir unterschätzen das Kriechende, weil es nicht knallt:

Ein Wald verschwindet nicht an einem Tag, sondern Baum für Baum. 
Eine Demokratie stirbt nicht in einem Putsch, sondern in tausend kleinen Normbrüchen. 
Eine Gesellschaft verroht nicht durch einen Skandal, sondern durch die Gewöhnung an das Abnorme. 
Ein Markt kippt nicht durch ein Monopol, sondern durch stille Konzentration über Jahrzehnte. 
Die Katastrophe ist nie plötzlich.
Nur unser Erwachen ist es. 

Historische Beispiele der gefährlichen Langsamkeit

Der Aufstieg totalitärer Systeme

Totalitarismus entsteht selten durch einen einzigen Akt. Er entsteht durch kleine Einschränkungen von Rechten, minimale Verbiegung von Sprache, schrittweise Normalisierung des Undenkbaren.

Die Menschen dachten dann: „Es wird schon nicht so schlimm.“ Doch das Schlimme war längst im Werden – wie auch jetzt. 

Die langsame Erosion der römischen Republik

Rom fiel nicht durch Barbarenhorden, sondern durch jahrzehntelange Machtkonzentration, schleichende Korruption, das Gewöhnen an Ausnahmezustände.

Der Untergang war ein Prozess, kein Ereignis. 

Die Industrialisierung und ihre Nebenwirkungen

Auch hier: kein Knall, sondern ein Kriechen. Erst ein bisschen Rauch, dann ein bisschen Lärm, dann ein bisschen Entfremdung. Bis die Welt sich unwiederbringlich verändert hatte. 

Die Pointe: Das Langsame ist die wahre Geschwindigkeit unserer Zeit

Wir fürchten das Rasende, doch das Rasende ist selten nachhaltig gefährlich. Das Gefährliche ist das, was sich unterhalb unserer Wahrnehmung bewegt. Wir verlieren nicht plötzlich die Natur – wir verlieren sie in kleinen Schritten. Wir verlieren nicht plötzlich die Freiheit – wir verlieren sie in winzigen Zugeständnissen. Wir verlieren nicht plötzlich die Vernunft – wir verlieren sie in der Gewöhnung an das Absurde. Die Welt geht nicht in Explosionen zugrunde, sondern in Erosionen. 

Das Gefährliche an der Langsamkeit ist nicht ihre Harmlosigkeit, sondern ihre Tarnung

Wir Menschen sind evolutionär darauf geeicht, auf das Plötzliche zu reagieren – nicht auf das Schleichende. Und genau dort, im Reich des Exponentiellen, lauern die größten Gefahren unserer Zeit. 

Ein heilsames Innehalten

Vielleicht ist die wichtigste Tugend unserer Zeit nicht Schnelligkeit, sondern Aufmerksamkeit. Nicht Reaktion, sondern Wahrnehmung. Nicht Aktionismus, sondern Bewusstsein für das Langsame. Denn die Zukunft wird nicht von schnellen Ereignissen entschieden, sondern von den schwelenden Prozessen, die wir zu lange ignorieren – wie im Hier und Jetzt.  

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 06. April 2026 bei anderweltonline.com

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Bild: Wälder und kristallklares Wasser schwimmen über trockenem Land.

Bildquelle: Aree_S / shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)
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Spotlight: Michael-Paul Parusel über unerwünschte kritische Richter

11. April 2026 um 11:14

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Spotlight: Michael-Paul Parusel über unerwünschte kritische Richter

Ausschnitt aus dem Interview mit Michael-Paul Parusel | Strafanzeige gegen 52 "Corona-Akteure" – Hier in voller Länge zu sehen: https://apolut.net/im-gespraech-michael-paul-parusel/

Im Zweifel für die Freiheit!

Der Jurist Dr. Michael-Paul Parusel legt mit seinem Buch "In dubio pro libertate" – im Zweifel für die Freiheit – eine schonungslose Bilanz für 1.150 Tagen Corona-Ausnahmezustand vor. Er geht von einer Vorabplanung aus und nennt das Szenario P(l)andemie.

Parusel ist Mitglied der „Anwälte für Aufklärung – www.afa-zone.at“.

Das Gespräch mit Markus Fiedler ist ein Gedankenaustausch zur Fragestellung, wie man zukünftig solche totalitären Tendenzen unterbinden kann.

Hier Buch bestellen: https://www.masselverlag.de/Jedition/Michael-Paul-Parusel-In-dubio-pro-libertate-9783912106039//

(Auszug von RSS-Feed)

Interview mit Hartmut Krauss: “Der Islam ist menschenrechtswidrig!”

07. April 2026 um 10:00

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Hartmut Krauss ist Autor mehrerer Bücher zum Islam. Im Interview mit Report24 erklärt er den absoluten Herrschaftsanspruch der muslimischen Ideologie und warum der Begriff „politischer Islam“ seiner Ansicht nach falsch ist. Er warnt, dass unbeschränkte Religionsfreiheit für die Islambefolger unmöglich sei.

Von Eric Angerer

Hartmut Krauss beschäftigt sich mit Theorien sozialer Herrschaft und Krise. Er arbeitet zu allgemeiner Religionskritik, zur Analyse des Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung sowie zur kritischen Migrationssoziologie. Er war Initiator der Kritischen Islamkonferenz, ist Herausgeber der HINTERGRUND-Zeitschrift, Vorsitzender der „Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte“ (GAM) und Autor des Blogs diefreiheit.info.

Eric Angerer stellte ihm einige Fragen.

1) Du betrachtest den Islam nicht als Religion im engeren Sinne, sondern als Herrschaftsideologie. Woran machst Du fest, dass diese Ideologie “grund- und menschenrechtswidrig” ist, wie es im Titel eines Deiner Bücher heißt?

Der Islam ist nicht einfach eine „Religion“, sondern, genauer betrachtet, eine Weltanschauung, die den dogmatisch festgelegten Glauben an die Existenz eines Schöpfergottes namens Allah mit einem absoluten Herrschaftsanspruch verbindet. Im Einzelnen weist diese islamische Weltanschauungsform drei Grundkomponenten auf:

(a) die unbewiesene/unbeweisbare Behauptung der Existenz eines Schöpfergottes;

(b) die Behauptung einer Offenbarung des Willens dieser angeblich existierenden Gottheit sowie

(c) den Drang nach weltlicher (diesseitiger) Normierung der Gesellschaft und der Individuen gemäß dieser unbewiesenen/unbeweisbaren Willensoffenbarung.

Damit tritt der Islam definitiv als eine religiös bzw. monotheistisch überhöhte Herrschaftsideologie in Erscheinung, die eine absolute Geltung beansprucht und einen ebenso umfassenden wie autoritären Regelkanon enthält, der eine vormodern-autoritäre Sozialordnung festlegt.

Betrachtet man nun die Inhalte dieser islamischen Herrschaftsideologie genauer, so zeigt sich sehr klar deren grund- und menschenrechtswidrige Substanz:

So schließt der Islam eine Gleichberechtigung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen grundsätzlich aus und legt stattdessen eine hierarchische Rangabstufung zwischen ihnen fest. „Ungläubige“ werden als „minderwertig“ und „unrein“ definiert und unter islamischen Vorherrschaftsverhältnissen dementsprechend behandelt. D. h.: Der Islam ist im Grunde eine Herrenmenschenideologie gegenüber allen Nichtmuslimen.

Gemäß seinem absoluten Geltungsanspruch gewährt der Islam kein Recht auf die freie individuelle Wahl einer Weltanschauung sowie kein Recht auf freie (auch religionskritische) Meinungsäußerung.

Er legt eine repressiv-patriarchalische Geschlechterbeziehung fest, in der Frauen systematisch entrechtet, unterdrückt und als moralisch defizitäre Wesen angesehen und behandelt werden.

Er negiert nicht nur das Recht auf sanktionslosen Religionswechsel und Religionsaustritt (negative Religionsfreiheit), sondern bedroht Glaubensabtrünnige mit dem Tod bzw. drakonischen Ersatzstrafen.

Er schließt homosexuelle Orientierungen als „krankhaft“ und „gesetzwidrig“ aus und droht auch hier mit massiven Strafen.

Als vormoderne patriarchalische Herrschaftsideologie verletzt der Islam das Recht auf freie Partnerwahl und befestigt normativ das archaische Konzept der „Ehre“ etc.

2) Du lehnst es ab, zwischen Islam einerseits und Islamismus oder politischem Islam andererseits zu unterscheiden. Was ist Deine Begründung?

Wie bereits gesagt, beinhaltet der Islam einen umfassenden Regelkanon mit grundlegenden Prinzipien für weltliche Belange. In seiner beurteilungslogisch ausschlaggebenden orthodoxen Grundgestalt, also jenseits von angeblich möglicher subjektivistischer Auslegungswillkür, gilt für ihn deshalb das Prinzip „al-islam din wa daula“: Der Islam ist Religion und Staat. D. h.: Der Islam mit seinem allumfassenden Vorschriften- und Normenkatalog kennt keine Trennung von „reinem rituellen Gottesdienst“ einerseits und normativer Regelung weltlicher Handlungen und intersubjektiver Beziehungen andererseits; er ist in seiner lehrdogmatischen Gesamtheit (Koran, Sunna, Scharia) per se „politisch“. Es gibt also keinen „unpolitischen Islam“. Politik (weltliche bzw. gesellschaftliche Regelung) und Religion (Glaube an Allah und die von ihm verordnete Daseinsordnung) gehören untrennbar zusammen.

Falsch und irreführend ist zudem die willkürliche Setzung: Guter Islam/böser Islamismus. Denn inhaltlich gibt es keinen wesentlichen Unterschied. Der „Islamismus“ ist schlicht sich selbst bestätigender aktivistischer Islam unter den Bedingungen der Erfahrung und Auseinandersetzung mit der westlichen Moderne. Der überlieferte Islam hat sich gezwungenermaßen operativ modernisiert und radikalisiert, wobei es in diesem Kontext zur Herausbildung entsprechender Vorhutgruppen gekommen ist. Das bedeutet zum Beispiel Propaganda der Muslimbruderschaft via Facebook; dschihadistische Ideologie und Bastelanleitungen für Märtyrer im Internet; Aufbau einer Atomindustrie im iranischen Gottesstaat; IS-Propaganda mit barbarischen Enthauptungsszenen als muslimischer Realhorrorfilm auf Smartphone; islamische Frauenfeindlichkeit in Rapper-Sprache (Pop-Islam) etc.

3) In einem Beitrag argumentierst Du, dass unbeschränkte Religionsfreiheit für den Islam in einer demokratisch-säkularen Gesellschaft unmöglich ist. Was bedeutet das konkret? Wie sollte die Handlungsfreiheit der totalitären Islambefolger beschränkt werden?

Gerade auch religiöse Weltanschauungen können für einen säkular-demokratischen Staat nur insoweit akzeptiert werden, soweit die Grund- und Menschenrechte nicht verletzt werden. Insofern rituelle und normative Inhalte dieser Weltanschauungen mit Grund- und Menschenrechten kollidieren bzw. diese verletzten und negieren, muss das Recht auf positive Religionsfreiheit im Sinne einer konsequenten Prioritätssetzung eingeschränkt werden, d. h. der Grundsatz gelten: ‚Grund- und Menschenrechte vor positiver Religionsfreiheit‘. Genau dieser Sachverhalt gilt für den Islam mit seinen angesprochenen grund- und menschenrechtswidrigen Kerninhalten. Deshalb ist das nicht nur oberflächliche, sondern falsche Dogma „Islam=Religion=Religionsfreiheit“ nicht haltbar und muss überwunden werden.

Erforderlich wäre es demgegenüber, den Islam seitens des Staates und der Zivilgesellschaft als das zu behandeln, was er tatsächlich ist, nämlich eine nicht integrierbare grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung, die in einem unaufhebbaren Gegensatzverhältnis zur freiheitlich-säkularen Gesellschafts- und Lebensordnung steht. Konkrete Maßnahmen zur Revision und Eindämmung der Islamausbreitung in Deutschland hat die GAM e. V. in ihrem Programm „Säkulare Lebensordnung vs. islamisches Gottesrecht“ dargelegt.

Hier nur ein paar Beispiele: Präzisierung von Artikel 4 Grundgesetz: Der Islam ist keine Religion im Sinne des Grundgesetzes. Keinerlei Anerkennung und Anwendung der Scharia in Deutschland. Kein bekenntnisreligiöser Islamunterricht an deutschen Schulen. Die Zentren für islamische Theologie an deutschen Universitäten müssen geschlossen werden. Keine Sonderrechte und Vorzugsbehandlungen für Muslime. Für ein Kopftuch- und Verschleierungsverbot im gesamten öffentlichen Raum; Unterbindung der Finanzierung und ideologischen Steuerung islamischer Organisationen und Moscheen/Moscheevereine aus dem Ausland. Vollständige Unterlassung der diffamierenden Umdeutung von wissenschaftlich-emanzipatorischer Islamkritik in „Fremdenfeindlichkeit“, „Rassismus“ und „Islamophobie“.

4) Wenn der Islam und seine politischen Herrschafts- und Expansionsansprüche nicht zu trennen sind, müsste dann nicht der Koran (ähnlich wie Hitlers “Mein Kampf”) ebenso verboten werden wie sämtliche islamische Vereine? Was bliebe dann über?

Ein Verbot des Korans würde an der Gesinnung der anwesenden Islambefolger nichts ändern und wäre im Unterschied zu den zuvor umrissenen Maßnahmen, die eine berechtigte „Unwillkommenskultur“ gegenüber dem Islam und seinen undistanzierten Befolgern bewirken, reine Symbolpolitik. Wichtig wären hingegen die Auflösung der Deutschen Islamkonferenz sowie die Einstellung der Zusammenarbeit des Staates mit den Islamverbänden.

5) Du hast ausführlich über die islamische Machtstrategie in den europäischen Ländern geschrieben. Da geht es vor allem um die Islamisierungskonzepte der dominanten Netzwerke der Muslimbruderschaft. Was sind die Eckpunkte dieser Strategie?

Der Islam zielt gemäß seiner weltanschaulichen Dogmatik letztendlich auf die Weltherrschaft und Überwindung/Beseitigung der entgegenstehenden Kulturen der Ungläubigen. Zu diesem Zweck werden seitens der diversen Abteilungen der muslimischen Gemeinschaft in arbeitsteiliger Form unterschiedliche strategische Anstrengungen unternommen bzw. islamisch sanktionierte Handlungen ausgeführt: physische Gewaltanwendung, bewaffneter Kampf und „modernisierte“ Terroranschläge (militanter Dschihad); ökonomische Expansion (Kapitalanlagen im Westen); Infiltration und Bestechung der politischen Institutionen (bis ins EU-Parlament) sowie Missionierung und propagandistische Werbung in Verbindung mit gezielter Verleumdung wissenschaftlich-säkularer Islamkritik (politischer und ideologischer Dschihad) etc. Ganz unten an der Basis der „Gemeinschaft der Rechtgläubigen“ und außerhalb der Vorhutgruppen hält der „friedliche“ muslimische Patriarch die Geburtenrate hoch, schützt die Familienehre, verheiratet seine Töchter nach islamischen Regeln und sorgt für die erforderliche islamische Sozialisation.

In diesem Kontext praktizieren dann die islamischen Vorhutkräfte eine offensive Legalitätstaktik ganz im Sinne der Muslimbruderschaft sowie des türkischen Staatsislam: Ideologisch bekämpfen und diffamieren sie die menschenrechtliche Demokratie; gleichzeitig nutzen sie die demokratischen Rechte und Freiheiten der säkularen Gesellschaftsordnung aus und täuschen obendrein die Öffentlichkeit durch Lippenbekenntnisse und leere Behauptungen. Auf einen kurzen Nenner gebracht lautet ihre Forderung: Freiheit für die Feinde der Freiheit. Dabei begünstigen sowohl der Zustand der deutschen Gesetzeslage als auch die oftmals durch Ignoranz gekennzeichnete richterliche Gesinnungshoheit der Rechtsprechungsorgane die Islamisierungsstrategie.

6) Die zunehmende Einflussnahme der Muslimbruderschaft wird in den westeuropäischen Ländern von einem proislamischen politischen Kartell befördert. Wie kann man erklären, dass “unsere” Parteien eine für Europa verheerende Entwicklung unterstützen? Sind diese Politiker dumm oder gekauft oder steckt da mehr dahinter?

Es handelt sich hierbei um ein komplexes Interessengefüge, das zu einem „tiefen“ proislamischen Herrschaftskartell geführt hat. Ich kann hier nur einige Knotenpunkte andeuten:

1) Die ökonomische, politische und militärische Interessenverflechtung mit islamischen Herrschaftsregionen (Türkei, arabische Golfstaaten) seitens der globalkapitalistisch ausgerichteten europäischen Herrschaftsträger;

2) die Umsetzung des UN-Migrationspaktes als ein wesentlicher Motor der Islamisierung;

3) das „Schielen“ der etablierten Parteien auf Wählerstimmen aus den wachsenden islamisch geprägten Sozialmilieus;

4) die christlichen Kirchen als proislamische Kollaborationsakteure;

5) das parteienstaatlich finanzierte Netzwerk islamapologetischer und antiislamkritischer Einrichtungen und

6) das Verflechtungsdickicht zwischen Migrationsindustrie und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) als zentrale Importschiene islamischer Herrschaftskultur.

7) Wie kann eine Entislamisierung Westeuropas gelingen? Was sagst Du zur Forderung nach Remigration?

Würden die umrissenen Maßnahmen zur Revision und Eindämmung der Islamausbreitung geradlinig umgesetzt, die islamapologetischen Kräfte nachhaltig zurückgedrängt und eine starke Zivilgesellschaft entstehen, die in allen wesentlichen Bereichen den Islambefolgern unmissverständlich klar macht: „Deutschland, Österreich etc. lehnen die islamische Herrschaftskultur aus guten Gründen ab. Ihr kommt hier mit Euren gegensätzlich-antisäkularen Einstellungen, Haltungen, Ansprüchen und ungläubigenfeindlichen Verleumdungen nicht länger durch“, dann würde in Verbindung mit entsprechenden gesetzlichen Änderungen ein solcher „Gamechanger“ die freiwillige Rückkehrbereitschaft von Muslimen deutlich beflügeln.

Es geht letztendlich um den Umbau Europas zu wehrhaften säkular-demokratischen Gesellschaften, die den Islamisierungsprozess stoppen und die proislamischen Kräfte entmachten.

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Der umgekehrte Totalitarismus verlangt keinen Umsturz

04. April 2026 um 11:32

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Totalitäre Systeme des 20. Jahrhunderts strebten nach totaler Kontrolle über jeden Aspekt der Gesellschaft und nach der Beseitigung oder Neutralisierung aller erdenklichen Formen von Opposition.

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Governments attempting to control “hate” is a hallmark of totalitarian regimes

21. März 2026 um 12:20

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The Spanish government has launched a “hatred and polarisation footprint” to monitor social media users.  Monitoring “hate” is one of the hallmarks of a totalitarian regime. “The mix of moralism, technocracy and […]

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Satan, Prince of this World: An overview of Chapter 4 & 5

19. Februar 2026 um 06:30

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The Luciferian doctrine, as expounded by Albert Pike and other High Priests, teaches the inversion of God’s Commandments and the exact opposite of God’s plan for the universe.  It also includes principles […]

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