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Israels Luftschläge im Libanon fordern zahlreiche Opfer. Die UN und mehrere Staaten reagieren mit scharfer Kritik und warnen vor einer Eskalation des Konflikts.
Dieser Beitrag Krieg im Nahen Osten Mehr als 180 Tote nach Israels jüngstem Angriff auf Beirut wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
Der Drohnenkrieg verändert das Schlachtfeld, wie die weit ins Territorium des Gegners reichenden Angriffe von Russland und die Ukraine zeigen. Es gibt zwar noch eine Todeszone, aber der Unterschied zwischen Front und Hinterland verschwindet.![]()
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US-Generalstabschef Dan Caine erklärte am Montag, die USA hätten den Luftraum über dem Iran vollständig unter Kontrolle gebracht. Dies ermögliche den Schutz eigener Kräfte und die Fortsetzung von Operationen.
Verteidigungsminister Pete Hegseth betonte in einer Pressekonferenz am Mittwoch (4.3.2026), dass die USA in vier Tagen den gesamten iranischen Luftraum erobert und die Marine zerstört hätten. „Iran kann nicht länger als wir durchhalten“, sagte er und kündigte weitere Angriffswellen an.
Caine ergänzte, die USA hätten iranische Kriegskapazitäten stark reduziert: Raketenangriffe um 86 Prozent, Drohnen um 73 Prozent. Künftig sollen Ziele im Landesinneren angegriffen werden.
Israel hat parallel den Flughafen Mehrabad in Teheran angegriffen und den Luftraum über der Stadt unter Kontrolle gebracht. Es gibt keine Gegenwehr mehr, militärische Knotenpunkte werden ausgeschaltet.
Hegseth verneinte Bodentruppen-Einsätze, schloss sie aber nicht aus. Ziel ist die Schwächung des iranischen Regimes.
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Bild: Pete Hegseth, US-Verteidigungsminister
Bildquelle: Joshua Sukoff / shutterstock
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Bereits im Juni 2025 hatten die USA und Israel die Atomanlagen des Iran bombardiert.
Im Januar 2026 hatte der US-amerikanische Präsident Donald Trump Anti-Regierungsdemonstranten ermuntert, die staatlichen Institutionen zu übernehmen. Zudem drohte er Teheran, militärisch zu intervenieren.
Das ist mit der Ermordung der iranischen Führung und weiterer 40 Schlüsselkommandeure bei koordinierten US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen geschehen.
Bei dem neuen Krieg handelt es sich um einen unprovozierten, verbrecherischen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, den die Führer des „freien Westens“ als Präventivschlag begrüßen.
In seiner Propaganda-Kriegsrede kurz vor dem Angriff am 28. Februar hatte Trump den Angriff auf den Iran gerechtfertigt.
Bei übergeordneter Betrachtung handelt es sich bei dem Krieg gegen den Iran um die Fortsetzung einer „neuen Kolonialkriegsära“, die sich gegen die Interessen des globalen Südens insgesamt richtet.
Über die neuesten Entwicklungen und die Hintergründe der US-amerikanisch-israelischen Politik spricht die Nah-Ost-Expertin Karin Leukefeld.
Das Interview führte Ullrich Mies.
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